Vorlesung Energiewirtschaft TU Clausthal Kapitel 6 Stromhandel

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Vorlesung Energiewirtschaft TU Clausthal Kapitel 6 Stromhandel"

Transkript

1 Vorlesung Energiewirtschaft TU Clausthal Kapitel 6 Stromhandel

2 Kapitel 6 Inhalt Stromhandel 6.1 Einführung in den Stromhandel 6.2 Funktionsweise des Stromhandels 6.3 Strombörsen

3 6.1 Einführung in den Stromhandel Überblick Literatur: L. Müller: Handbuch der Elektrizitätswirtschaft, 2. Auflage, Springer Verlag 2001, S. 408 Wie jedes Handelsgeschäft findet der Stromhandel statt, um Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen. Die technisch erzwungene Zeitgleichheit von Erzeugung und Verbrauch sowie die hohe Komplexität der Vorgänge sind natürliche Beschränkungen eines Handelsgeschäftes, das früher vorrangig dem kurzfristigen Stromaustausch zwischen Verbundunternehmen, der Kraftwerksauslastung und der Absatzsicherung diente. Die Liberalisierung der Energiemärkte, das Unbundling und die Entwicklung von Strombörsen haben den Stromhandel in den letzten Jahren zu einem kaufmännisch wesentlich komplizierteren Geschäft gemacht, das einer dynamischen Entwicklung unterliegt. In diesem Geschäft steht vielfach die reale Erfüllung hinter anderen Handelsfunktionen, z.b. der der Preissicherung, zurück.

4 6.1 Einführung in den Stromhandel Überblick Motive für Stromhandel Hauptmotive: a) Optimierung der Beschaffung des Vertriebsbedarfes (Vertriebshandel) b) Vermarktung von Kraftwerksleistung c) Ausnutzen der vorhandenen Marktmöglichkeiten Nebenaspekte: - Aufbau von Know-how in einem sich verändernden Marktumfeld (Wettbewerbsvorteil) - Verkauf der Stromhandelskompetenz als Dienstleistung

5 6.1 Einführung in den Stromhandel Preisbildungsmechanismus an Märkten Idealtypisch bildet der Preis an einem vollkommenen Markt die Ausgleichsfunktion zwischen Angebot und Nachfrage. Dargestellt ist: Preis Angebotsmenge steigt bei steigenden Preisen Nachfragemenge sinkt bei steigenden Preisen beim Gleichgewichtspreis (gestrichelt) gilt: Angebotsmenge = Nachfragemenge Nachfrage Angebot Menge

6 6.1 Einführung in den Stromhandel Preisvolatilität Preise können sich... kurz- oder langfristig... stark oder nur geringfügig... ändern. Je kurzfristiger und stärker die Preisänderungen sind, desto volatiler ist der Preis der entsprechenden Ware. Aktien- und Devisenkurse verdeutlichen unterschiedliche Volatilitäten. Produkte an Warenbörsen weisen analog unterschiedliche Volatilitäten auf. 160% 140% 120% 100% 80% 60% A M J J A S O N D J F M NEMAX 50 EUR DAX

7 6.1 Einführung in den Stromhandel Handel mit volatilen Produkten Handelsmotive an volatilen Märkten sind: Spekulation: Nutzung zeitlicher Preisentwicklungen Arbitrage: Nutzung räumliche Preisdifferenzen Hedge: Ziel der Preissicherung Spekulations- und Arbitragegeschäfte werden durch Händler getätigt. International haben diese Motive im Stromhandel der Energiewirtschaft eine erhebliche Bedeutung. Perspektivisch ist eine ähnliche Entwicklung in Deutschland möglich. Im folgenden soll aber nur das für den deutschen Stromhandel im energiewirtschaftlichen Sinne relevante Motiv der Preissicherung weiter betrachtet werden. Die Betrachtung erfolgt wechselseitig aus Sicht eines Generation - (GPM) bzw. Sales Portfolio Managers (SPM).

8 6.1 Einführung in den Stromhandel Preissicherung am Beispiel von Grenzkosten Grenzkosten [EUR / MWh] Angebot Nachfrage =f (t) Wasser Kernenergie Steinkohle Braunk. Gas Speicher Menge In der Stromerzeugung müssen mindestens die energieträgerabhängigen Grenzkosten je Kraftwerkstyp erlöst werden. Andernfalls ist selbst der kurzfristige Betrieb unwirtschaftlich. Diese Preise sind aus Erzeugerperspektive zu sichern.

9 6.1.4 Preissicherung am Beispiel von Grenzkosten Preisbildung aus Vollkostenperspektive Vollkosten [EUR / MWh] Angebot Nachfrage =f (t) Wasser Kernenergie Steinkohle Braunk. Gas Speicher Menge Langfristig ist die Erzeugung zu Grenzkosten unrentabel. Der Generation Portfolio Manager muss versuchen, am Markt die Vollkosten und die gewünschte Rendite zu erlösen und zu sichern. Die Verschiebung der Angebotskurve ist oben schematisch gezeigt.

10 6.1 Einführung in den Stromhandel Preissicherungsmechanismen Preissicherung in Handelsgeschäften erfolgt über: Spotmarkt: Handel für Erfüllung nächster Tag / die nächsten Tage (Optimierungshandel) Erfüllung generell durch physische Lieferung Terminmarkt: Handel für Erfüllung in zukünftigen Perioden (spekulativer Handel oder Instrument zur Preissicherung) Erfüllung physisch oder finanziell Handelsplatz auch für Teilnehmer ohne Interesse an der Ware Optionsgeschäfte: Recht, zu einem festgelegten Zeitpunkt und zu einem vorher festgelegten Preis ein Handelsgeschäft durchführen zu können

11 6.1.5 Preissicherungsmechanismen Definition Call Option Der Käufer eines Calls hat das Recht, aber nicht die Pflicht gegen Zahlung einer Optionsprämie eine bestimmte Menge Strom innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu einem vorab definierten Preis (strike) vom Verkäufer des Calls zu kaufen Der Verkäufer eines Calls (Stillhalter) hat umgekehrt die Pflicht bei Ausübung des Optionsrechts durch den Käufer eine bestimmte Menge Strom innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu einem vorab vereinbarten Preis zu verkaufen Fazit: Der Käufer schützt sich gegen steigende Preise und wahrt gleichzeitig die Chance, an fallenden Preisen zu partizipieren

12 6.1.5 Preissicherungsmechanismen Visualisierung einer Kaufoption (Call) Das Beispiel zeigt, wie ein Sales Portfolio Manager sich über einen Basispreis von 21 EUR / MWh und einen Optionspreis von 2 EUR / MWh maximal 23 EUR / MWh Kosten sichert (gepunktet = Gewinn, schraffiert = verminderter Verlust, grau = auf Optionspreis begrenzte Kosten). Gewinn ggü. Marktpreis [EUR / MWh] 21 EUR / MWh (Basispreis Option) 23 EUR / MWh Marktpreis Optionspreis (2 EUR/MWh) Käufer übt O. nicht aus und kauft zum Marktpreis Käufer übt Option aus und kauft zum Basispreis

13 6.1.5 Preissicherungsmechanismen Definition Put Option Der Käufer eines Puts hat das Recht, aber nicht die Pflicht gegen Zahlung einer Optionsprämie eine bestimmte Menge Strom innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu einem vorab definierten Preis dem Verkäufer des Puts zu verkaufen Der Verkäufer eines Puts hat umgekehrt die Pflicht bei Ausübung des Optionsrechts durch den Käufer eine bestimmte Menge Strom innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu einem vorab vereinbarten Preis zu kaufen Fazit: Der Käufer schützt sich gegen fallende Preise und wahrt gleichzeitig die Chance, an steigenden Preisen zu partizipieren

14 6.1.5 Preissicherungsmechanismen Visualisierung einer Verkaufoption (Put) Das Beispiel zeigt, wie ein Generation Portfolio Manager sich über einen Basispreis von 25 EUR / MWh und einen Optionspreis von 2 EUR / MWh mindestens 23 EUR / MWh Erlös sichert (gepunktet = Gewinn, schraffiert = verminderter Verlust, grau = auf Optionspreis begrenzte Kosten). Gewinn ggü. Marktpreis [EUR / MWh] 23 EUR / MWh Optionspreis (2 EUR/MWh) 25 EUR / MWh (Basispreis Option) Marktpreis Käufer übt Option aus und verkauft zum Basispreis Käufer übt Option nicht aus und verkauft zum Marktpreis

15 6.2 Funktionsweise des Stromhandels Bedeutung von Prognoseverfahren GPM und SPM setzen komplexe Prognoseverfahren ein, um wichtige Informationen zu erhalten: Der Generation Portfolio Manager prognostiziert Preisentwicklungen, um sinnvolle Kraftwerkslaufzeiten abschätzen zu können (obere Grafik) EUR / MWh h MW 400 Der Sales Portfolio Manager prognostiziert Lastgänge, um Einkaufsmengen festlegen zu können (untere Grafik) h

16 6.2 Funktionsweise des Stromhandels Zerlegung des Lastgangs Zur Beschreibung des Lastgangs aus Sicht des Sales Portfolio Managers (SPM), der diesen Lastgang zu bedienen hat, werden folgende Begriffe genutzt und auf der Folgeseite visualisiert: Base load: Täglich, 0-24 h Peak load: Mo - Fr, 8-20 h, auch feiertags Off-peak load: Mo - Fr 0-8 h und h, Sa, So Single hours: Mengen für Einzelstunden (im Diagramm nicht dargestellt) Short: Der SPM hat weniger Leistung eingekauft, als er gemäß prognostiziertem Lastgang bedienen muss. Zu diesen Zeiten ist er deshalb short Long: Der SPM hat mehr Leistung eingekauft, als er gemäß prognostiziertem Lastgang bedienen muss. Er ist deshalb long.

17 6.2.2 Zerlegung des Lastgangs Visualisierung der Begriffe MW Bedarf Base Peak short long Mo Di Mi Do Fr Sa So Quelle: Chrsitian Bogatu: Portfolio- Management von Stromversorgungsverträgen / Handout-Internet-Version, TU Berlin, Fachgebiet Energiesysteme, Berlin 2001 (Abbildung leicht modifiziert) t

18 6.2.2 Zerlegung des Lastgangs Nachfahren über Single-hours Wird der Lastgang durch den Sales Portfolio Manager nur sehr grob nachgefahren, so muss teure Regelenergie (s. Kapitel 5) vom ÜNB bezogen (short-zeiten) oder - gering vergütet - an ihn abgegeben werden (long-zeiten). Es ist deshalb aus Sicht des SPM möglich, über Spotgeschäfte (Single hours) den Lastgang noch wesentlich genauer nachzufahren. Er kauft dann während der prognostizierten short-zeiten Leistung zu. In seinen long-zeiten wird er zum Verkäufer und verkauft die Energie. Das nachfolgende Diagramm veranschaulicht, wie diese Feinabstimmung aussehen könnte. Immer verbleiben aber Zeiten, in denen Regelenergie bezogen oder geliefert wird. Der SPM reduziert diese Zeiträume aber auf ein unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten sinnvolles Maß.

19 6.2.2 Zerlegung des Lastgangs Visualisierung der Single-hours Quelle: Chrsitian Bogatu: Portfolio- Management von Stromversorgungsverträgen / Handout-Internet- Version, TU Berlin, Fachgebiet Energiesysteme, Berlin 2001 (Abbildung leicht modifiziert) MW Bedarf Base Peak short long Single hour K Single hour VK Mo t

20 6.2 Funktionsweise des Stromhandels Handelszeiträume Literatur: L. Müller: Handbuch der Elektrizitätswirtschaft, 2. Auflage, Springer Verlag 2001, S. 408 Der historisch gewachsene Stromhandel in Deutschland bestand im wesentlichen aus langfristigen bilateralen und individuellen Verträgen netztechnisch verbundenen Unternehmen. Hinzu kamen Kurzfristkontrakte, die zwischen Verbundunternehmen zum Ausgleich von Engpässen und Überkapazitäten geschlossen wurden. Der liberalisierte Strommarkt unterscheidet dagegen: langfristige Geschäfte: Vollbezug mit individuellen Verträgen mittelfristige Geschäfte: >7..10 Tage kurzfristige Geschäfte: im Wetterprognosezeitraum (< Tage) Im Folgenden werden Vollbezugsverträge kurz und danach die beiden anderen Segmente ausführlich betrachtet.

21 6.2.3 Handelszeiträume Langfristige Stromhandelsgeschäfte Bei den langfristigen Stromhandelsgeschäften unterscheidet man zwei Formen über den jeweils vereinbarten Zeitraum: Vollbezug (Anmerkung: gegenüber dem jeweiligen ÜNB bestehen gesetzliche geregelte Abnahmeverpflichtungen zu anteiligen Einspeisemengen gem. EEG und KWKG) Bandlieferung / Bandbezug Gründe für langfristige Stromhandelsgeschäfte können sein: günstige Einkaufskonditionen (aus Sicht des Käufers) langfristige Absatzsicherung (aus Sicht des Verkäufers) Beteiligungsverhältnisse (als Absatzsicherung) Verzicht eigenen Kraftwerksbau (z. B. internationale langfristige Geschäfte: Italien verzichtet mit Strombezug aus Frankreich auf eigene Kraftwerksleistung)

22 6.2.3 Handelszeiträume Kurz- und mittelfristige Stromhandelsgeschäfte Der Fokus der weiteren Betrachtungen liegt auf den kurz- und mittelfristigen Geschäften. Das trägt der folgenden Tatsachen Rechnung: dynamische Marktentwicklung: Im Zuge der Liberalisierung des Strommarktes nehmen Handelsvolumen und Anzahl der Handelsgeschäfte derzeit deutlich zu Aufbau von Handelsplätzen: Der dynamischen Marktentwicklung trägt der Aufbau zentraler Handelsplätze (Strombörsen) Rechnung. Referenzpreisbildung: Die Preise für die an Strombörsen gehandelten Mengen haben auch für OTC-Geschäfte (OTC = over the counter, also bilaterale Geschäfte) Referenzpreisfunktion und damit einen entscheidenden Einfluss auch auf den ausserbörslichen Stromhandel. Diese kurz- und mittelfristigen Handelsgeschäfte werden im folgenden verkürzt als Stromhandel bezeichnet.

23 6.2 Funktionsweise des Stromhandels Gliederungskriterien des Stromhandels Quelle: Grundlagen des Stromhandels, 1. Ausgabe, VWEW- Verlag, Frankfurt am Main 1998, S.50 ff Stromhandelsgeschäfte lassen sich nach verschiedenen Kriterien strukturieren: nach Fristigkeit (Spotgeschäfte / Termingeschäfte / Swapgeschäfte) nach Verbindlichkeit (unbedingte / bedingte Geschäfte) nach Handelsplatz (Börsengeschäfte / OTC-Geschäfte) Auf diese Kriterien soll im folgenden einzeln eingegangen werden, weil die Verbindung der Gliederungskriterien für die Produkte oder Formen des Stromhandels eine wichtige Rolle spielt.

24 6.2.4 Gliederungskriterien des Stromhandels Kriterium 1: Fristigkeiten Stromhandelsgeschäfte Spotgeschäfte Spotgeschäfte sind kurzfristige Geschäfte, die sich auf eine oder mehrere Stunden des Folgetages beziehen Termingeschäfte Termingeschäfte umfassen längere Zeiträume wie Tag, Woche, Monat, Quartal oder Jahr. Swapgeschäfte Kopplung eines Spot- mit einem Termingeschäft (Auf Swapgeschäfte wird im folgenden nicht weiter eingegangen, da es sich um spezielle Finanzgeschäfte handelt).

25 6.2.4 Gliederungskriterien des Stromhandels Kriterium 2: Verbindlichkeit Stromhandelsgeschäfte Verbindliche SHG Verbindliche Stromhandelsgeschäfte, die entweder erfüllt oder glatt gestellt werden Optionsgeschäfte Der Käufer einer Option erwirbt das Recht, während der Laufzeit zu entscheiden, ob das Geschäft ausgeführt werden soll Call (Kauf-Option) Käufer darf zum Basispreis Strom kaufen Put (Verkauf-Option) Käufer darf zum Basispreis Strom verkaufen

26 6.2.4 Gliederungskriterien des Stromhandels Kriterium 3: Handelsplätze Stromhandelsgeschäfte OTC-Geschäfte OTC-Geschäfte sind dezentrale, bilaterale Geschäfte mit individuellen Merkmalen und geringer Transparenz.. Börsengeschäfte Börsengeschäfte sind zentrale Geschäfte mit Clearingstellen, standardisiert und für den Markt transparent. Telefongeschäfte Abwicklung auf telefonischem Wege Internetgeschäfte Zukünftig insbes. in Verbindung mit Clearinghäusern

27 6.2 Funktionsweise des Stromhandels Produktbildung im Stromhandel Spot Swap Termin verbindliches Geschäft Call Put Telefongeschäft Internetgeschäft Börsengeschäft Telefonhandel Internethandel Spothandel Forwards Futures OTC-Optionshdl. Optionshandel Swaps Wetterderivate

28 6.2 Funktionsweise des Stromhandels Zeitliche Entwicklung des Stromhandels Quelle: Diagramm nach Chrsitian Bogatu: Portfolio- Management von Stromversorgungsverträgen / Handoutversion, Gegenwärtige Bedeutung in D: erheblich beginnend gering OTC- Optionen Futures Technische Universität Berlin, Fachgebiet Energiesysteme, Berlin 2001; Direkthandel Spotmarkt Forwards Wetterderivate Bewertung: eigene Abschätzung der gegenwärtigen Bedeutung Die Pfeile zeigen Vorgänger-Nachfolger-Beziehungen im Stromhandel Swaps Börsenoptionen

29 6.2 Funktionsweise des Stromhandels Absicherung (Hedging) von Preis- und Volumenrisiken Preis z.b. Wetterderivat Preiserwartung Preisrealität Preisrisiko Normales Derivat (Future, Option, ) Umsatz = Volumen * Preis Volumenrisiko Volumenrealität Volumenerwartung Volumen

30 6.2.6 Zeitliche Entwicklung des Stromhandels Ableitung und Darstellung Aufgrund der gegenwärtigen Situation in Deutschland werden die folgenden Produkte des Stromhandels detaillierter betrachtet: Forwards -> Abschnitt OTC-Optionen -> Abschnitt Wetterderivate -> Abschnitt Spothandel -> Abschnitt Terminmarkt -> Abschnitt Der Direkthandel (direkter Handel von Spotmengen) läuft derzeit im wesentlichen telefonisch ab. Mengen und Preise ähneln dem Spothandel (Abschnitt 6.3). Futures und Börsenoptionen haben analoge OTC-Produkte (Forwards und OTC-Optionen, s. dort), deren gegenwärtige Bedeutung deutlich höher ist. Auf die Darstellung des Swap-Geschäftes wird hier, wie angekündigt, verzichtet.

31 6.2 Funktionsweise des Stromhandels Forwards Der Begriff Forward bezeichnet nicht börsengehandelte (also individuelle, nicht standardisierte), verbindliche Warentermingeschäfte ( Future = standardisiertes Produkt). Interessen der Geschäftspartner: Der Generation Portfolio Manager will sich unabhängig vom volatilen Spotmarkt für bestimmte Mengen und Zeiträume den - möglichst hohen - Verkaufspreis sichern. Der Sales Portfolio Manager will sich marktunabhängig für bestimmte Mengen und Zeiträume einen bestimmten - natürlich möglichst niedrigen - Einkaufspreis sichern. Preissicherungsgeschäfte sind insbesondere für große Mengen und längere Zeiträume (Base oder Peak load) interessant, bei denen schon kleine Preisänderungen wirtschaftlich kritisch sein könnten.

32 6.2.7 Forwards Beispiel für einen Forward Ein Generation Portfolio Manager (GPM) und ein Sales Portfolio Manager (SPM) schließen folgenden Forward ab: Lieferzeitraum: Mai 2002 Base load; Leistung: 200 MW Preis: 23 EUR / MWh Das Volumen der Lieferung beträgt: 31 d * 24 h / d * 200 MW = MWh. Der Preis beträgt dementsprechend: MWh * 23 EUR / MWh = EUR. Tatsächlich liege der Spotmarktpreis im Mai nun im Mittel bei 20 EUR / MWh. Der GPM hätte also am Spotmarkt EUR Mindererlöse realisiert, die den Kraftwerksbetrieb ggf. unrentabel gemacht hätten. Der SPM zahlt zuviel; die Kosten sind aber durch die Erlöse von seinen Kunden gedeckt (sonst hätte er den Forward nicht abgeschlossen).

33 6.2 Funktionsweise des Stromhandels OTC-Optionen Im Gegensatz zu einem Forward zahlt bei einer Option einer der beiden Vertragspartner dafür, dass er bei Kenntnis des aktuellen Marktpreises entscheiden darf, ob das Geschäft zur Ausführung kommt oder nicht. Es sei angenommen, dass der GPM im vorherigen Beispiel weiterhin 23 EUR / MWh erlösen muss, und deshalb bei einem Optionspreis von 2 EUR / MWh einen Put über 23 EUR / MWh + 2 EUR / MWh = 25 EUR / MWh abschließt. Er zahlt also bei Abschluss MWh * 2 EUR / MWh = EUR an den SPM. Da der Marktpreis auf 20 EUR / MWh fällt, übt er im Mai die Option aus und verkauft für 25 EUR / MWh an den Verkäufer des Put statt für 20 EUR / MWh über Spotgeschäfte. Er erhält nach Abzug seines Optionspreises netto wiederum EUR.

34 6.2 Funktionsweise des Stromhandels Wetterderivate Über Stromderivate (Forwards, Futures) werden Preissicherungsgeschäfte getätigt. Banken bringen verschiedene Branchen zusammen, die über Wetterderivate beispielsweise Mengensicherungsgeschäfte tätigen wollen. Bei einem derartigen Wetterderivat werden zwei Vertragsparteien zusammengebracht, auf die sich die gleiche Wetteränderung wirtschaftlich entgegengesetzt auswirkt. Beispiel: Abschluss eines Wetterderivates für den Monat September zwischen einer Weinkelterei und einem IPP. Effekt: bei Kälte ersetzt der Mehrerlös des IPP - Betriebs über einen besseren Spotmarktpreis für den Strom den Mindererlös der Kelterei in einem warmen September ist es umgekehrt.

35 6.3 Strombörsen Strombörsen in Deutschland und Europa Quelle: Chrsitian Bogatu: Portfolio- Management von Stromversorgungsverträgen / Handout-Internet- Version, TU Berlin, Fachgebiet Energiesysteme, Berlin 2001 CZ: OKO CZ: EB CMKBK I: GME Borsa (noch nicht in Betrieb) SLO: Borzen

36 6.3.1 Strombörsen in Deutschland und Europa Die deutsche Strombörse EEX Die European Energy Exchange (EEX) mit Sitz in Frankfurt startete als 2. Deutsche Strombörse am mit dem Spot- und am mit dem Terminhandel (Umsatz Spot: GWh, Umsatz Termin 340 GWh in ). 53,5 % der Anteile sind im Besitz von 48 Energieunternehmen aus 10 Ländern. Die Leipzig Power Exchange (LPX) nahm als erste deutsche Strombörse am ihren Betrieb mit dem Spothandel auf (Umsatz: GWh in ). Hauptaktionäre der LPX sind die Landesbank Sachsen, die NordPool ASA, der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig. Beide Börsen fusionierten in 2002 zur EEX AG mit Sitz in Leipzig. Hauptgeschäft sind der Spot- und der Terminhandel.

37 6.3 Strombörsen Spotmarkt - Produkte Dem Gedanken des idealen Marktes folgend, weisen Börsenprodukte eine hohe Standardisierung auf. Sie sind in unterschiedlichsten Mengen zwischen verschiedenen Marktteilnehmern ohne individuelle Vereinbarungen und damit allein preisorientiert handelbar. Die Einführung von Strombörsen in Deutschland hat erst die Verbändevereinbarung 1999 ermöglicht. An der deutschen Strombörse sind derzeit folgende Spotmarkt - Produkte handelbar: Baseload (0..24 h), Peakload ( h von Montag bis Freitag), Stundenkontrakte; Stückelung: 1 MW Blockkontrakte (Standardblocks (Base-, Peak-, Off-Peak 1- und Off-Peak 2-Load), Specials (6 verschiedene, 4 oder 6 Stunden)); Stückelung 100 MW Stundenkontrakte; Stückelung 0,1 MW

38 6.3 Strombörsen Spotmarkt - Geschäfte Unter dem Begriff Spothandel versteht man börsengehandelte (also standardisierte), verbindliche und kurzfristige Warengeschäfte. Im Gegensatz zu OTC- Geschäften sind sich Käufer und Verkäufer nicht bekannt; die Geschäfte werden mit der Clearingstelle der Börse als Vertragspartner abgewickelt. Börsengeschäfte werden durch die Abgabe von Geboten initiiert. Bei den Geboten für die in Abschnitt genannten Produkte unterscheidet man preisabhängige Gebote: Ein Geschäft wird nur ausgeführt, wenn der MCP das Preislimit nicht unteroder überschreitet. preisunabhängige Gebote: Geschäfte mit sehr hoher Mengensicherheit, da sie praktisch immer zur Ausführung gelangen.

39 6.3.3 Spotmarkt - Geschäfte Beispiel (I) Ein Sales Portfolio Manager ist auf Grund eingekaufter Peak load von 17 bis 18 h long. Das bedeutet: Der prognostizierte Absatz an seine Kunden liegt unter der eingekauften Leistung. Er bietet deshalb über die Börse an: Zeitraum: 17 bis 18 h Folgetag Leistung I: 20,5 MW Preis I: preisunabhängig Leistung II: 9,5 MW Preis II: 26 EUR / MWh An der Börse bildet sich ein Gleichgewichtspreis von 24,50 EUR / MWh für Single-hour-Spothandel des Folgetages. Der SPM erlöst für das erste Gebot 1 h * 20,5 MW * 24,50 EUR / MWh =502,25 EUR. Das zweite Gebot kann er über die Börse nicht verkaufen.

40 6.3.3 Spotmarkt - Geschäfte Beispiel (II) Da er die Arbeit aber über einen anderen Peak load - Vertrag (z.b. über einen Forward) eingekauft hat, speist er sie ins Netz des ÜNB ein und erlöst damit z.b. 1 h * 9,5 MW * 15 EUR / MWh =142,50 EUR. Der SPM erlöst also insgesamt 502,25 EUR + 142,50 EUR = 644,75 EUR für 30 MWh (also im Mittel etwa 21,50 EUR / MWh). Auch hier findet ein Risikosplitting bei wesentlich kleineren Volumina statt: Hätte er die Gesamtmenge preisunabhängig angeboten, so wäre das in diesem Fall vorteilhaft gewesen (Erlös: 735 EUR). Hätte er die 30 MWh zu 25 EUR preisabhängig angeboten, so wäre das Geschäft in diesem Fall nicht ausgeführt worden und er hätte komplett ins ÜNB-Netz gespeist (Erlös in diesem Fall: 450 EUR).

41 6.3 Strombörsen Preisbildungsmechanismus am Spotmarkt Preis [EUR / MWh] 28 alle Anbieter verkaufen an alle Nachfrager kein Anbieter verkauft, kein Nachfrager kauft Angebot Market-Clearing-Price (MCP) Nachfrage erfolgreich gehandelte Menge E 1 E 2 Menge Nachfrage (durch Käufer formuliert): Ich bin bereit, für max. 28 EUR / MWh die Energiemenge E 1 zu kaufen Angebot (durch Verkäufer formuliert): Ich bin bereit, für mín. 24 EUR / MWh die Energiemenge E 2 zu verkaufen Beide handeln letztlich zum MCP (25 EUR / MWh)!

42 6.3.4 Preisbildungsmechanismus am Spotmarkt Sonderformen An einem Spotmarkt können Sonderkonstellationen auftreten. So ist es z.b. denkbar, dass sich kein Gleichgewichtspreis bildet. Gründe: Unterhalb eines Grenzpreises gibt es überhaupt kein Angebot. Oberhalb eines Grenzpreises gibt es überhaupt keine Nachfrage. Voraussetzung in diesem Fall: Es gibt keine preisunabhängigen Gebote. Preis Angebot Nachfrage Menge

43 6.3 Strombörsen Beispiel Entwicklung Spotmarkt (EEX ) Quelle: Internet (www.eex.de)

44 6.3 Strombörsen Beispiel Entwicklung Spotmarkt (EEX ) Quelle: Internet (www.eex.de)

45 6.3 Strombörsen Terminmarkt Unter dem Begriff Terminhandel versteht man börsengehandelte, verbindliche und langfristige Warengeschäfte. Terminhandel - Folgemonat bis ca. 3 Jahre im Voraus Produkte: Fahrpläne In der Regel Jahresfahrpläne Standardprodukte Base und Peak in den Zeiträumen Woche, Monat, Quartal und Jahr (Forward) (Forward/ Future) Forward Future - Fokus physische Erfüllung - Fokus finanzielle Erfüllung

46 6.3 Strombörsen Beispiel Entwicklung Terminmarkt (EEX ) Strompreisentwicklung Base und Peak für 2006/2007 /MWh 85,00 83,00 81,00 79,00 77,00 75,00 73,00 71,00 69,00 67,00 65,00 63,00 61,00 59,00 57,00 55,00 53,00 51,00 49,00 47,00 45,00 43,00 41,00 39,00 37,00 35,00 33,00 Base 06 Peak 06 Base 07 Peak

47 6.3 Strombörsen Perspektiven des Strombörsenhandels Sowohl der Spot- als auch der Terminhandel an den deutschen Strombörsen verzeichnen rasche Zuwächse. Trotzdem bestimmt der OTC-Handel noch ganz überwiegend das Marktgeschehen. Derzeitige Entwicklungsmöglichkeiten sind: Weiteres deutliches Anwachsen des Strombörsenhandels Deutliche Zunahme von Spekulanten und Arbitrageuren als Marktteilnehmern. Mittelfristig bleibt jedoch der überwiegende Teil des Gesamtvolumens im Stromhandel beim OTC-Geschäft Westeuropäische Erzeugungskapazitäten treten in Wettbewerb zu Stromimporten aus osteuropäischen Ländern Starker Wettbewerb und zunehmende Transparenz führen zu sinkenden Margen und damit zwangsläufig zu Volumensteigerung

Vorlesung Elektrizitätswirtschaft TU Clausthal

Vorlesung Elektrizitätswirtschaft TU Clausthal Vorlesung Elektrizitätswirtschaft TU Clausthal Kapitel 6 Stromhandel Inhalt 6.1 Einführung in den Stromhandel 6.2 Funktionsweise des Stromhandels 6.3 Strombörsen 6.4 Handel mit Emissionsberechtigungen

Mehr

Energiewirtschaft im Wandel Liberalisierung ab 1998

Energiewirtschaft im Wandel Liberalisierung ab 1998 Strommarkt Energiewirtschaft im Wandel Liberalisierung ab 1998 Integrierte Struktur vor Liberalisierung Wettbewerb reguliert Erzeugung Erzeugung Übertragung Übertragung Verteilung Verteilung Vertrieb Vertrieb

Mehr

Einführung in den Stromgroßhandel

Einführung in den Stromgroßhandel Einführung in den Stromgroßhandel EnergyLink AG Nymphenburger Str. 20b 80335 München Tel.: +49 (0)89 24 20 64 80 Fax.: +49 (0)89 24 20 64 890 www.energylink.de 2009 / 2010 1 Inhalt Märkte und Produkte

Mehr

Möglichkeiten für Erneuerbare Energien an der EEX 4. Konferenz Erneuerbare Energien, 30.10.2008, Leipzig

Möglichkeiten für Erneuerbare Energien an der EEX 4. Konferenz Erneuerbare Energien, 30.10.2008, Leipzig Möglichkeiten für Erneuerbare Energien an der EEX 4. Konferenz Erneuerbare Energien, 30.10.2008, Leipzig 1 Agenda Vorstellung European Energy Exchange Die Spotmarkt-Auktion für Strom Von der EEG-Vergütung

Mehr

SWS Energie GmbH Seite 1

SWS Energie GmbH Seite 1 Seite 1 Die Börse als Preisbarometer für die Handelsware Strom Seite 2 Einstieg: Energiepreise Na warte! Seite 3 Themen 1. Übersicht über die Beschaffungsmärkte Strom 2. Vorstellung Strombörse Deutschland

Mehr

Thema 21: Risk Management mit Optionen, Futures, Forwards und Swaps

Thema 21: Risk Management mit Optionen, Futures, Forwards und Swaps Thema 21: Risk Management mit Optionen, Futures, Forwards und Swaps Derivate Der Begriff Derivate kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie abgeleitet. Derivate ist der Sammelbegriff für Optionen,

Mehr

Implizite Engpassauktionen an Europas Spotbörsen ein Schritt in Richtung europäischer Binnenmarkt

Implizite Engpassauktionen an Europas Spotbörsen ein Schritt in Richtung europäischer Binnenmarkt Implizite Engpassauktionen an Europas Spotbörsen ein Schritt in Richtung europäischer Binnenmarkt Dr.-Ing. Albert Moser, European Energy Exchange AG, Leipzig D/A/CH 2004, München, 15. Juni 2004 1 Agenda

Mehr

Termingeschäfte. Bedingte Termingeschäfte. Unbedingte Termingeschäfte, bedingte Ansprüche (contingent claims) unbedingte Ansprüche

Termingeschäfte. Bedingte Termingeschäfte. Unbedingte Termingeschäfte, bedingte Ansprüche (contingent claims) unbedingte Ansprüche Optionen Termingeschäfte Bedingte Termingeschäfte bedingte Ansprüche (contingent claims) Optionen Kreditderivate Unbedingte Termingeschäfte, unbedingte Ansprüche Forwards und Futures Swaps 2 Optionen Der

Mehr

Energy Talks Ossiach 2009. Gibt es einen europäischen Energiemarkt? Oder wohin haben sich die ehemals monopolistischen Energieversorger entwickelt?

Energy Talks Ossiach 2009. Gibt es einen europäischen Energiemarkt? Oder wohin haben sich die ehemals monopolistischen Energieversorger entwickelt? Energy Talks Ossiach 2009 Gibt es einen europäischen Energiemarkt? Oder wohin haben sich die ehemals monopolistischen Energieversorger entwickelt? Energy Talks Ossiach Die Rolle der Energiebörsen als Liberalisierungsmotor

Mehr

Merit-Order - Preisbildung an der Strombörse -

Merit-Order - Preisbildung an der Strombörse - Merit-Order - Preisbildung an der Strombörse - 1. Juli 2011 Inhalt Was ist Merit-Order? Exkurs: neoklassische Theorie zur Preisbildung Preisbildung am Day-Ahead Spotmarkt Produktionskapazitäten im Strommarkt

Mehr

Crashkurs Stromhandel und Direktvermarktung

Crashkurs Stromhandel und Direktvermarktung Crashkurs Stromhandel und Direktvermarktung 31. Mai 2012 Workshop Solarpraxis AG Eberhard Holstein 1 Stromerzeugung und verbrauch in Deutschland Vielfältige Teilnehmer: Wie findet man nun einen fairen

Mehr

Futures und Optionen. Einführung

Futures und Optionen. Einführung Futures und Optionen Einführung Plan Märkte Kassamarkt Terminmarkt Unterscheidung Funktionsweise Die statische Sichtweise Futures und Forwards Verpflichtungen Optionen Rechte und Verpflichtungen Grundpositionen

Mehr

Einfache Derivate. Stefan Raminger. 4. Dezember 2007. 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward... 3 2.2 Future... 4 2.3 Optionen... 5

Einfache Derivate. Stefan Raminger. 4. Dezember 2007. 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward... 3 2.2 Future... 4 2.3 Optionen... 5 Einfache Derivate Stefan Raminger 4. Dezember 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Begriffsbestimmungen 1 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward..................................... 3 2.2 Future......................................

Mehr

Private Banking. Region Ost. Risikomanagement und Ertragsverbesserung durch Termingeschäfte

Private Banking. Region Ost. Risikomanagement und Ertragsverbesserung durch Termingeschäfte Private Banking Region Ost Risikomanagement und Ertragsverbesserung durch Termingeschäfte Ihre Ansprechpartner Deutsche Bank AG Betreuungscenter Derivate Region Ost Vermögensverwaltung Unter den Linden

Mehr

Minimale Preisbewegung: 1 Punkt, entsprechend einem Wert von 10 Franken März, Juni, September, Dezember

Minimale Preisbewegung: 1 Punkt, entsprechend einem Wert von 10 Franken März, Juni, September, Dezember Exkurs 5 Derivate Logistik Exkurs Anlage in Derivaten Derivate (lat. derivare = ableiten) sind entwickelt worden, um Risiken an den Waren- und Finanzmärkten kalkulierbar und übertragbar zu machen. Es sind

Mehr

Investition und Finanzierung

Investition und Finanzierung Tutorium Investition und Finanzierung Sommersemester 2014 Investition und Finanzierung Tutorium Folie 1 Inhaltliche Gliederung des 3. Tutorium Investition und Finanzierung Tutorium Folie 2 Aufgabe 1: Zwischenform

Mehr

Wir haben die Bausteine für Ihre Energiebeschaffung IHR LEBEN - UNSERE ENERGIE......

Wir haben die Bausteine für Ihre Energiebeschaffung IHR LEBEN - UNSERE ENERGIE...... Wir haben die Bausteine für Ihre Energiebeschaffung IHR LEBEN - UNSERE ENERGIE......... 2 4 4 Wir haben die Bausteine für Ihre Energiebeschaffung 4 4 Wir haben die Bausteine für Ihre Energiebeschaffung

Mehr

Wie der Stromhandel funktioniert - als Mittler zwischen Erzeugung und Vertrieb in einem liberalisierten Strommarkt

Wie der Stromhandel funktioniert - als Mittler zwischen Erzeugung und Vertrieb in einem liberalisierten Strommarkt Wie der Stromhandel funktioniert - als Mittler zwischen Erzeugung und Vertrieb in einem liberalisierten Strommarkt Die europäischen Strom-Großhandelsmärkte entwickeln ein stark steigendes Handelsvolumen

Mehr

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 5. Juni 2013 KR-Nr. 92/2013 619. Anfrage (Die Mär der Strombarone rechnen sich Pumpspeicherkraftwerke?) Kantonsrat Lorenz Habicher,

Mehr

Anlagestrategien mit Hebelprodukten. Optionsscheine und Turbos bzw. Knock-out Produkte. Investitionsstrategie bei stark schwankenden Märkten

Anlagestrategien mit Hebelprodukten. Optionsscheine und Turbos bzw. Knock-out Produkte. Investitionsstrategie bei stark schwankenden Märkten Anlagestrategien mit Hebelprodukten Hebelprodukte sind Derivate, die wie der Name schon beinhaltet gehebelt, also überproportional auf Veränderungen des zugrunde liegenden Wertes reagieren. Mit Hebelprodukten

Mehr

Funktionsweise des Stromhandels

Funktionsweise des Stromhandels Zehnter Energieworkshop von Handelskammer Hamburg und VDI, Landesverband Hamburg European Federation of Energy Traders Funktionsweise des Stromhandels Marko Cubelic Referent für Energiewirtschaft m.cubelic@efet.org

Mehr

Börsengehandelte Finanzderivate

Börsengehandelte Finanzderivate Börsengehandelte Finanzderivate Bestand und Handel*, in in absoluten Zahlen, Zahlen, 1990 weltweit bis 20081990 bis 2008 Bill. US-Dollar 2.200 2.288,0 2.212,8 Handel 2.000 1.800 1.808,1 1.600 1.400 1.408,4

Mehr

Flonia Lengu. Termingeschäfte: Futures und Optionen/Forwards/Futures: Terminkauf und -verkauf

Flonia Lengu. Termingeschäfte: Futures und Optionen/Forwards/Futures: Terminkauf und -verkauf Flonia Lengu Termingeschäfte: Futures und Optionen/Forwards/Futures: Terminkauf und -verkauf Gliederung 1. Einführung in derivative Finanzinstrumente 2. Futures und Optionen 3. Terminkauf und verkauf von

Mehr

Anlage in Finanzderivaten / Strukturierten Wertpapieren

Anlage in Finanzderivaten / Strukturierten Wertpapieren Anlage in Finanzderivaten / Strukturierten Wertpapieren Prof. Dr. Martin Schmidt Friedberg, 24.10.2012 UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Seite 1 Übersicht 1. Wovon reden wir eigentlich? 2. Wie bekommt man

Mehr

EEX Produktbroschüre Strom

EEX Produktbroschüre Strom Datum / Date 07.08.2012 Ort / Place Dokumentversion / Document Release Leipzig 3A 1. Inhalt 1. Inhalt... 2 2. Vorbemerkung... 4 3. Stromhandel am EEXTerminmarkt... 5 3.1. Produkte am EEXTerminmarkt...

Mehr

2. Beschaffung leitungsgebundener Energien

2. Beschaffung leitungsgebundener Energien 2. Beschaffung leitungsgebundener Energien 2.1 Inhalt, Zielsetzung und Schlussfolgerungen Ziel dieses Kapitels ist es, einen Überblick über die Energiebeschaffungsmöglichkeiten von leitungsgebundenen Energien

Mehr

EEX Produktbroschüre Strom. Datum / Date 13.04.2011. Dokumentversion / Document Release

EEX Produktbroschüre Strom. Datum / Date 13.04.2011. Dokumentversion / Document Release Datum / Date 13.04.2011 Ort / Place Dokumentversion / Document Release Leipzig 02A 1. Inhalt 1. Inhalt... 2 2. Vorbemerkung... 4 3. Stromhandel am EEX-Terminmarkt... 5 3.1. Produkte am EEX-Terminmarkt...

Mehr

Roadmap EEX: Weitere Integration des Regelenergiemarktes. Händlerarbeitskreis Gas der EEX Regelenergiemarkt Gas II Sirko Beidatsch, EEX AG

Roadmap EEX: Weitere Integration des Regelenergiemarktes. Händlerarbeitskreis Gas der EEX Regelenergiemarkt Gas II Sirko Beidatsch, EEX AG Roadmap EEX: Weitere Integration des Regelenergiemarktes Händlerarbeitskreis Gas der EEX Regelenergiemarkt Gas II Sirko Beidatsch, EEX AG 1 Agenda Einführung des standardisierten Within-Day an der EEX

Mehr

Strompreise: Effekte des EEG auf die Preisbildung an der Börse (Preisbildung an der Börse und Effekte auf das EEG?) Dr. Sven Bode

Strompreise: Effekte des EEG auf die Preisbildung an der Börse (Preisbildung an der Börse und Effekte auf das EEG?) Dr. Sven Bode Strompreise: Effekte des EEG auf die Preisbildung an der Börse (Preisbildung an der Börse und Effekte auf das EEG?) Branchenkonferenz: 10 Jahre EEG wie weiter? Berlin, 24. März 2010 Dr. Sven Bode sven.bode@arrhenius.de

Mehr

Börsenhandel von Erneuerbaren Energien Dr. Wolfram Vogel

Börsenhandel von Erneuerbaren Energien Dr. Wolfram Vogel Börsenhandel von Erneuerbaren Energien Dr. Wolfram Vogel Berlin, 13. Fachgespräch der EEG-Clearingstelle 23. November 2012 Agenda 1. EPEX SPOT und die Rolle organisierter Märkte in Europa 2. Strombörse

Mehr

Der Gashandel an der European Energy Exchange. Dr.-Ing. Albert Moser, European Energy Exchange AG

Der Gashandel an der European Energy Exchange. Dr.-Ing. Albert Moser, European Energy Exchange AG Der Gashandel an der European Energy Exchange Dr.-Ing. Albert Moser, European Energy Exchange AG 1 Agenda European Energy Exchange Gasmarkt Deutschland Gashandel an der EEX Ausblick 2 European Energy Exchange

Mehr

Börse Energiehandel von A bis Z

Börse Energiehandel von A bis Z Börse Energiehandel von A bis Z Watt EnergieWissen: die wichtigsten Fachbegriffe von A bis Z Es ist Ihre Chance: Wenn Sie wollen, können Sie schnell und flexibel auf die aktuellen Entwicklungen an der

Mehr

Flexibilitätsprodukte an der EEX

Flexibilitätsprodukte an der EEX Flexibilitätsprodukte an der EEX Strategy & Market Design August 2014 Dr. Maximilian Rinck Flexibilität Nachfrage nach Flexibilität Dargebotsabhängige Lieferung von Wind/PV-Strom (unfreiwillige) Flexibilität

Mehr

Stromhandel in Europa. Dr. Wolfram Vogel, EPEX SPOT SE DENA Dialogforum Berlin, 10. November 2011

Stromhandel in Europa. Dr. Wolfram Vogel, EPEX SPOT SE DENA Dialogforum Berlin, 10. November 2011 Stromhandel in Europa Dr. Wolfram Vogel, EPEX SPOT SE DENA Dialogforum Berlin, 10. November 2011 Agenda 1. Vorstellung der EPEX SPOT Volumenentwicklung im kurzfristigen Handel mit Strom 2. Market Coupling

Mehr

Marktmodelle Der Übergang von der fossilen zur erneuerbaren Energieversorgung einschließlich der Systemdienstleistungen

Marktmodelle Der Übergang von der fossilen zur erneuerbaren Energieversorgung einschließlich der Systemdienstleistungen Grundgrün Energie GmbH Marktmodelle Der Übergang von der fossilen zur erneuerbaren Energieversorgung einschließlich der Systemdienstleistungen Potsdam, 12. November 2014 Eberhard Holstein ÜBER GRUNDGRÜN

Mehr

Auf dem Weg zu einem Europäischen Strommarkt ELIX Der Europäische Stromindex

Auf dem Weg zu einem Europäischen Strommarkt ELIX Der Europäische Stromindex Auf dem Weg zu einem Europäischen Strommarkt ELIX Der Europäische Stromindex PRESSEKONFERENZ IN LONDON 7. OKTOBER 2010 Jean-François Conil-Lacoste Chief Executive Officer EPEX Spot SE Dr. Hans-Bernd Menzel

Mehr

Vorlesung Stromhandel

Vorlesung Stromhandel Vorlesung Stromhandel European Federation of Energy Traders Dr. Thomas Niedrig (GTFE) de@efet.org T. Niedrig 2008 1 EFET: Stimme der europäischen Energiegroßhändler The European Federation of Energy Traders

Mehr

Strompreise Zahlen, Daten, Fakten

Strompreise Zahlen, Daten, Fakten Strompreise Zahlen, Daten, Fakten Inhalt 1. Wie funktioniert der Strommarkt?... 2 2. Wie setzt sich der Strompreis zusammen?... 3 3. Wie hat sich der Strompreis entwickelt?... 8 Seite 1 von 9 1. Wie funktioniert

Mehr

Vertical-Spreads Iron Condor Erfolgsaussichten

Vertical-Spreads Iron Condor Erfolgsaussichten www.mumorex.ch 08.03.2015 1 Eigenschaften Erwartung Preis Long Calls Long Puts Kombination mit Aktien Vertical-Spreads Iron Condor Erfolgsaussichten www.mumorex.ch 08.03.2015 2 www.mumorex.ch 08.03.2015

Mehr

Marktintegration von Photovoltaik Strom durch die Grundgrün Energie GmbH

Marktintegration von Photovoltaik Strom durch die Grundgrün Energie GmbH 1 Marktintegration von Photovoltaik Strom durch die Grundgrün Energie GmbH 14. Juni 2012 Intersolar München Eberhard Holstein 2 2 Der Energiemarkt heute heute Konventionelle Erzeugung Strommarkt Termin,

Mehr

Kurzbeschreibung. Eingaben zur Berechnung. Das Optionspreismodell. Mit dem Eurex-OptionMaster können Sie

Kurzbeschreibung. Eingaben zur Berechnung. Das Optionspreismodell. Mit dem Eurex-OptionMaster können Sie Kurzbeschreibung Mit dem Eurex-OptionMaster können Sie - theoretische Optionspreise - Optionskennzahlen ( Griechen ) und - implizite Volatilitäten von Optionen berechnen und die errechneten Preise bei

Mehr

Finanzderivate in Energiemärkten

Finanzderivate in Energiemärkten Finanzderivate in Energiemärkten Überblick, Bewertung und Implementierung 16. Januar 2015, München Martin Hiller, Rupert Hughes Organisation von Energiehandel in liberalisierten Märkten Gehandelte Commodities

Mehr

Echtzeitwälzung: Strom aus Erneuerbaren Energien in den Wettbewerb um Kunden integrieren

Echtzeitwälzung: Strom aus Erneuerbaren Energien in den Wettbewerb um Kunden integrieren Echtzeitwälzung: Strom aus Erneuerbaren Energien in den Wettbewerb um Kunden integrieren 3. IZES Energie-Kongress Saarbrücken, 12. März 2014 Seite 2 Vorstellung Clean Energy Sourcing (CLENS) Wir sind einer

Mehr

Grenzüberschreitender Intra-Day- und Regelenergiehandel

Grenzüberschreitender Intra-Day- und Regelenergiehandel Grenzüberschreitender Intra-Day- und Regelenergiehandel VDEW Workshop Regionale Märkte 28. September 2006, Berlin Dr. Thomas Niedrig, RWE Trading GmbH 1 Der europäische Binnenmarkt für Energie Vision oder

Mehr

Derivative Finanzierungsinstrumente

Derivative Finanzierungsinstrumente Projektarbeit von Marianne Fleischhauer Marianne Fleischhauer Seite 1 von 12 Inhaltsverzeichnis 1. Definition 3 2. Nutzen 3 3. Hintergrund / Herleitung 4 4. Arten der Derivate 4 Option 5 Swap 6 Future

Mehr

Stromhandel und Strompreisbildung

Stromhandel und Strompreisbildung Stromhandel und Strompreisbildung Liberalisierter Strommarkt: Bedeutung der Märkte für den RWE Konzern Der RWE Konzern vertraut in hohem Maße auf die Liquidität und Zuverlässigkeit der Großhandelsmärkte

Mehr

Ölsaatenhandelstag am 18./19. September 2012

Ölsaatenhandelstag am 18./19. September 2012 NETZWERK INNOVATION SERVICE Bundeslehranstalt Burg Warberg e.v., An der Burg 3, 38378 Warberg Tel. 05355/961100, Fax 05355/961300, seminar@burg-warberg.de Ölsaatenhandelstag am 18./19. September 2012 Unsichere

Mehr

Risikomanagement mit Option, Futures und Swaps.

Risikomanagement mit Option, Futures und Swaps. Risikomanagement mit Option, Futures und Swaps. Warum existieren Derivate? Ilya Barbashin Das Grundprinzip eines jeden Derivats ist, dass Leistung und Gegenleistung nicht wie bei Kassageschäft Zug-um-

Mehr

B.A. Seminar Derivate: Märkte & Produkte

B.A. Seminar Derivate: Märkte & Produkte B.A. Seminar Derivate: Märkte & Produkte B. Nyarko S. Opitz Lehrstuhl für Derivate Sommersemester 2014 B. Nyarko S. Opitz (UHH) B.A. Seminar Derivate: Märkte & Produkte Sommersemester 2014 1 / 23 Organisatorisches

Mehr

Optionen am Beispiel erklärt

Optionen am Beispiel erklärt Optionen am Beispiel erklärt Long Call Short Call Long Put Short Put von Jens Kürschner Grundlagen 2 Definition einer Option Eine Option bezeichnet in der Wirtschaft ein Recht, eine bestimmte Sache zu

Mehr

EEX die europäische Energiebörse I Timo Schulz, Political Communications Handelskammer Hamburg, 25. November 2013

EEX die europäische Energiebörse I Timo Schulz, Political Communications Handelskammer Hamburg, 25. November 2013 EEX die europäische Energiebörse I Timo Schulz, Political Communications Handelskammer Hamburg, 25. November 2013 Agenda 1. Kurzporträt EEX und Organisation der Börse 2. Die Funktionsweise der Börse am

Mehr

Strommärkte & Modelle

Strommärkte & Modelle Strommärkte & Modelle Strukturierung, Handel & Risikomanagement Margit Dasch, Jörg Hörster and Dr. Jan Rudl Dresden, im Juli 2008 No part of this presentation may be circulated, quoted, or reproduced for

Mehr

Kapazitätsmärkte und Erneuerbare Energien Stärkung der Nachfrage nach Flexibilität

Kapazitätsmärkte und Erneuerbare Energien Stärkung der Nachfrage nach Flexibilität Kapazitätsmärkte und Erneuerbare Energien Stärkung der Nachfrage nach Flexibilität BEE-Workshop Kapazitätsmärkte, Berlin, 18. September 2014 Daniel Hölder Fluktuation und Flexibilität statt Grund-, Mittel-

Mehr

Handelsprodukte für den zukünftigen Strommarkt

Handelsprodukte für den zukünftigen Strommarkt Handelsprodukte für den zukünftigen Strommarkt Dena-Dialogforum Märkte für Flexibilität Status Quo und Perspektive Berlin, 9. Dezember 2014 Dr. Jan Richter 1. Was ist der zukünftige Strommarkt? - Der Energy-Only

Mehr

Energiehandel - Preisbildung an der EEX. Tim Greenwood, European Energy Exchange AG 11. Dezember 2008

Energiehandel - Preisbildung an der EEX. Tim Greenwood, European Energy Exchange AG 11. Dezember 2008 Energiehandel - Preisbildung an der EEX Tim Greenwood, European Energy Exchange AG 11. Dezember 2008 1 Agenda Einführung Preisbildung im Strommarkt Volumina und Preise Entwicklung des Marktes 2 Handelsteilnehmer

Mehr

Das Grünstrom-Marktmodell: EEG-Strom als Grünstrom in den Markt integrieren. Vorschlag für ein optionales Direktvermarktungsmodell

Das Grünstrom-Marktmodell: EEG-Strom als Grünstrom in den Markt integrieren. Vorschlag für ein optionales Direktvermarktungsmodell Das Grünstrom-Marktmodell: EEG-Strom als Grünstrom in den Markt integrieren Vorschlag für ein optionales Direktvermarktungsmodell Martin Credner Düsseldorf, 02. Juli 2015 Seite 2 Clean Energy Sourcing

Mehr

Energieeffizienz-Tag 24.05.2011. Versorgungsbetriebe Hann. Münden

Energieeffizienz-Tag 24.05.2011. Versorgungsbetriebe Hann. Münden Energieeffizienz-Tag 24.05.2011 Versorgungsbetriebe Hann. Münden Entwicklung der Strompreise in 08.02.2010 absehbarer Zeit wie teuer kann es werden? Agenda Entwicklung der Strompreise in absehbarer Zeit

Mehr

2. Optionen. Optionen und Futures Optionen. 2.1 Was sind Optionen?

2. Optionen. Optionen und Futures Optionen. 2.1 Was sind Optionen? 2. Optionen Optionen und Futures Optionen 2.1 Was sind Optionen? Eine Option ist ein Vertrag zwischen zwei Parteien. Der Käufer einer Option erwirbt das Recht, eine festgelegte Menge = Kontraktgrösse =

Mehr

Erdgaslieferverträge. Zielführend und sicher. Die industrielle Lösung

Erdgaslieferverträge. Zielführend und sicher. Die industrielle Lösung Erdgaslieferverträge Zielführend und sicher Die industrielle Lösung Zukunft sichern: Mit moderner Energiebeschaffung Weniger ist mehr: Einsparpotenziale beim Energieeinkauf Bei etwa der Hälfte der deutschen

Mehr

Derivate. Risikomanagement mit Optionen. Falk Everding

Derivate. Risikomanagement mit Optionen. Falk Everding Derivate Risikomanagement mit Optionen Falk Everding Inhalt Einführung Kassa- und Termingeschäfte Basisgüter bei Optionen Handelsplätze von Optionen Optionsarten Funktionsweisen von Optionen Ausstattungsmerkmale

Mehr

Bewertung von Optionen auf CO2- Zertifikate mittels des Verfahrens von Black-Scholes

Bewertung von Optionen auf CO2- Zertifikate mittels des Verfahrens von Black-Scholes www.markedskraft.com Bewertung von Optionen auf CO2- Zertifikate mittels des Verfahrens von Black-Scholes Diplomarbeit von Florian Frank Arendal Postboks 62 NO-4801 Arendal Norway Tel +47 37 00 97 00 Fax

Mehr

Direkt am Markt agieren, nachhaltig profitieren

Direkt am Markt agieren, nachhaltig profitieren Direkt am Markt agieren, nachhaltig profitieren Strukturiertes Handeln mit Energie Strom bleibt Strom, und auch mit Gas wird alles anders. Hautnah am Markt, nicht als Zuschauer sondern als Akteur. Ihre

Mehr

HANDEL VON EMISSIONSZERTIFIKATEN AN DER ÖSTERREICHISCHEN ENERGIEBÖRSE. Dr. Manfred Pinter

HANDEL VON EMISSIONSZERTIFIKATEN AN DER ÖSTERREICHISCHEN ENERGIEBÖRSE. Dr. Manfred Pinter HANDEL VON EMISSIONSZERTIFIKATEN AN DER ÖSTERREICHISCHEN ENERGIEBÖRSE Dr. Manfred Pinter 1 GESCHICHTLICHE ENTWICKLUNG! Gründung am 8. Juni 2001! Gründungsmitglieder: Land Steiermark, Wiener Börse, smart

Mehr

EEX Produktbroschüre Kohle. Datum / Date 02.08.2010. Dokumentversion / Document Release

EEX Produktbroschüre Kohle. Datum / Date 02.08.2010. Dokumentversion / Document Release EEX Produktbroschüre Kohle Datum / Date 02.08.2010 Ort / Place Dokumentversion / Document Release Leipzig 0001B 1. Inhalt 1. Inhalt... 2 2. Vorbemerkung... 3 3. Kohlefutures am EEX-Terminmarkt... 4 3.1.

Mehr

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 26: Februar 2013 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Außerbörslicher Handel immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Börse oder OTC-Markt? Erdgasbeschaffung auf der Großhandelsebene

Börse oder OTC-Markt? Erdgasbeschaffung auf der Großhandelsebene Börse oder OTC-Markt? Erdgasbeschaffung auf der Großhandelsebene RWE Supply & Trading, 3.Dow Jones Konferenz Erdgas, 27.05.2008 PAGE 1 Gashandel in Deutschland eingebunden in den europäischen Kontext Hubs

Mehr

Prüfung Basiswissen Finanzmarkt und Börsenprodukte. Musterfragenkatalog. Stand: Juli 2015

Prüfung Basiswissen Finanzmarkt und Börsenprodukte. Musterfragenkatalog. Stand: Juli 2015 Prüfung Basiswissen Finanzmarkt und Börsenprodukte Musterfragenkatalog Stand: Juli 2015 1 1 Überblick über den deutschen Finanzmarkt 1.1 Welche ussage ist richtig?. Die Börse dezentralisiert den Handel

Mehr

Das Management von Marktpreis- und Kreditrisiken im europäischen Stromgroßhandel

Das Management von Marktpreis- und Kreditrisiken im europäischen Stromgroßhandel Andreas Pschick Das Management von Marktpreis- und Kreditrisiken im europäischen Stromgroßhandel OR1N Verlag Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Stromhandel im ¼ Stunden Takt

Stromhandel im ¼ Stunden Takt IHS Workshop 07.05.2015 Alexander Thuma Stromhandel im ¼ Stunden Takt to be balanced EXAA who? Gründung 2001 Sitz in Wien Aufsicht Abwicklungsstelle für die Eigentümer der EXAA Verbund Trading AG 3.04%

Mehr

Positionstrading. am 27.2.2012. Webinarbeginn um 19:00 Uhr. email des PTT: positiontrading@nextleveltrader.de 27.2.2012 1

Positionstrading. am 27.2.2012. Webinarbeginn um 19:00 Uhr. email des PTT: positiontrading@nextleveltrader.de 27.2.2012 1 am 27.2.2012 Webinarbeginn um 19:00 Uhr email des PTT: positiontrading@nextleveltrader.de 27.2.2012 1 Agenda für das Webinar am 27.2.2012: Depotcheck: Besprechung der laufenden Positionen (Auswahl) Ordercheck:

Mehr

EnERgioN ERNEUERBARE ENERGIE IN DER REGION NORD. Ergebnispräsentation Kanalpumpspeicher Wirtschaftlichkeit des Kanalpumpspeichers Thomas Kott

EnERgioN ERNEUERBARE ENERGIE IN DER REGION NORD. Ergebnispräsentation Kanalpumpspeicher Wirtschaftlichkeit des Kanalpumpspeichers Thomas Kott EnERgioN ERNEUERBARE ENERGIE IN DER REGION NORD Ergebnispräsentation Kanalpumpspeicher Wirtschaftlichkeit des Kanalpumpspeichers Thomas Kott Gliederung Überblick über die Umbauvarianten Rechtliche Machbarkeit

Mehr

Kassa- und Terminmarkt. Am Beispiel des Devisenmarkts

Kassa- und Terminmarkt. Am Beispiel des Devisenmarkts Kassa- und Terminmarkt Am Beispiel des Devisenmarkts Unterschied zwischen Kassa- und Terminmarkt Kassageschäft Geschäftsabschluß Lieferung und Bezahlung Zeitpunkt Zeitpunkt "heute" Laufzeit "morgen" Zeit

Mehr

Möglichkeiten und Herausforderungen für den Stromeinkauf im liberalisierten Elektrizitätsmarkt

Möglichkeiten und Herausforderungen für den Stromeinkauf im liberalisierten Elektrizitätsmarkt Möglichkeiten und Herausforderungen für den Stromeinkauf im liberalisierten Elektrizitätsmarkt Tag der Energie 02.03.2005 Wirtschaftskammer Österreich E.ON Sales & Trading, Klaus P. Luber Zunächst Grundlegendes

Mehr

Einfache Derivate. von Christian Laubichler im Rahmen des Proseminars Bakkalaureat TM (Datensicherheit und Versicherungsmathematik) WS 2008/09

Einfache Derivate. von Christian Laubichler im Rahmen des Proseminars Bakkalaureat TM (Datensicherheit und Versicherungsmathematik) WS 2008/09 Einfache Derivate von Christian Laubichler im Rahmen des Proseminars Bakkalaureat TM (Datensicherheit und Versicherungsmathematik) WS 2008/09 14 Jänner 2009 1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Begriffsbestimmung

Mehr

Übung Währungstheorie WS 2007/08 - Julia Bersch

Übung Währungstheorie WS 2007/08 - Julia Bersch Übung Währungstheorie WS 2007/08 - Julia Bersch Aufgabe a - Zinsparität Spot exchange rate / Deviskassakurs: Wechselkurs, der sich auf dem Spotmarkt (=Deviskassamarkt) bildet Devis werd spätests 2 Tage

Mehr

ROLLTHEMATIK BEI ROHSTOFF-ZERTIFIKATEN

ROLLTHEMATIK BEI ROHSTOFF-ZERTIFIKATEN Raiffeisen Centrobank AG ROLLTHEMATIK BEI ROHSTOFF-ZERTIFIKATEN Dezember 2014 www.rcb.at Seite 1 ROHSTOFFMÄRKTE SPOT-MÄRKTE UND FUTURES ÒÒ Spot-Märkte: Unmittelbarer Tausch von Ware gegen Geld Kosten für

Mehr

Trader-Ausbildung. Teil 1 Einleitender Teil

Trader-Ausbildung. Teil 1 Einleitender Teil Trader-Ausbildung Teil 1 Einleitender Teil Teil 1 - Einleitender Teil - Was ist "die Börse" (und wozu brauche ich das)? - Was kann ich an der Börse handeln? (Aktien, Zertifikate, Optionsscheine, CFDs)

Mehr

Vorsicht Hochspannung!

Vorsicht Hochspannung! SERIE Vorsicht Hochspannung! Risikomanagement in Energiemärkten (Teil I) Stromhandel in Deutschland und Besonderheiten des Energiemarktes Die folgende Serie vermittelt unter Berücksichtigung des Risikomanagement-

Mehr

Europas verzweifelte Suche nach Rezepten gegen den Blackout Teil I: Entwicklungen in Europa

Europas verzweifelte Suche nach Rezepten gegen den Blackout Teil I: Entwicklungen in Europa Market Integrity & Transparency: Implementing REMIT in Energy Trading Europas verzweifelte Suche nach Rezepten gegen den Blackout Teil I: Entwicklungen in Europa Michael Beer, BKW Energie AG Nuklearforum,.

Mehr

Forward Rate Agreements sind OTC-Produkte, werden meist telefonisch vereinbart.

Forward Rate Agreements sind OTC-Produkte, werden meist telefonisch vereinbart. 3.6 Derivate Finanzinstrumente / 3.6.2 Forward Rate Agreement EinForward-Kontrakt ist die Vereinbarung zwischen zwei Kontraktparteien über die Lieferung und Zahlung eines bestimmten Gutes zu einem späteren

Mehr

2. Begriffsdefinitionen

2. Begriffsdefinitionen Gliederung 1. Einleitung (Antje Swart) 2. Begriffsdefinitionen (Antje Swart) 2.1 Optionsgeschäft 2.1.1 Vier Grundpositionen von Optionsgeschäften 2.1.1.1 Kauf einer Kaufoption (Long Call) 2.1.1.2 Verkauf

Mehr

Next-Pool Virtuelles Kraftwerk aus Erneuerbaren Energien

Next-Pool Virtuelles Kraftwerk aus Erneuerbaren Energien Next-Pool Virtuelles Kraftwerk aus Erneuerbaren Energien 1. Fachdialog Intelligente Netze Aktuelle Entwicklungen und Best Practices 1 Marktintegration Erneuerbarer Energien Virtuelle Kraftwerke: Ein Schritt

Mehr

Finanzmathematik... was ist das?

Finanzmathematik... was ist das? Finanzmathematik... was ist das? The core of the subject matter of mathematical finance concerns questions of pricing of financial derivatives such as options and hedging covering oneself against all eventualities.

Mehr

1. FUTURES UND OPTIONEN ALLGEMEIN... 2 2. KASSAMARKT VS. TERMINMARKT...

1. FUTURES UND OPTIONEN ALLGEMEIN... 2 2. KASSAMARKT VS. TERMINMARKT... INHALTSVERZEICHNIS 1. FUTURES UND OPTIONEN ALLGEMEIN... 2 2. KASSAMARKT VS. TERMINMARKT... 2 2.1. KASSAMARKT... 3 2.2. TERMINMARKT... 3 2.2.1. Unbedingte Termingeschäfte... 4 3. FUTURES... 5 3.1. ARTEN

Mehr

ANALYSE VON INSTRUMENTEN DES RISIKOMANAGEMENT ZUR PREISABSICHERUNG IN DER LANDWIRTSCHAFT MIT FOKUS AUF WARENTERMINGESCHÄFTE UND PREISVERSICHERUNG

ANALYSE VON INSTRUMENTEN DES RISIKOMANAGEMENT ZUR PREISABSICHERUNG IN DER LANDWIRTSCHAFT MIT FOKUS AUF WARENTERMINGESCHÄFTE UND PREISVERSICHERUNG ANALYSE VON INSTRUMENTEN DES RISIKOMANAGEMENT ZUR PREISABSICHERUNG IN DER LANDWIRTSCHAFT MIT FOKUS AUF WARENTERMINGESCHÄFTE UND PREISVERSICHERUNG DIPLOMARBEIT am Lehrstuhl für Volkswirtschaft mit Schwerpunkt

Mehr

Organisation der Finanzmärkte. Kristina Brüdigam

Organisation der Finanzmärkte. Kristina Brüdigam Organisation der Finanzmärkte Kristina Brüdigam Gliederung 1. Begriffsklärung 1.1 Definition Finanzmärkte 1.2 Funktionen Finanzmärkte 1.3 Finanzmarktteilnehmer 1.3.1 Geschäftsbanken 1.3.2 Zentralbanken

Mehr

14 Aufgaben zu Teil B 139

14 Aufgaben zu Teil B 139 14 Aufgaben zu Teil B 139 b. Wo liegen die Break-even-Punkte? c. Bei welchem Aktienkurs erreichen Sie das Gewinnmaximum und wie hoch ist es? 14. Der Aktienkurs steht bei 51. Sie erwarten sinkende Kurse

Mehr

Strukturierte Gasbeschaffung. Nymphenburger Str. 20b 80335 München Tel.: +49 (0)89 24 20 64 80 Fax.: +49 (0)89 24 20 64 890 www.energylink.

Strukturierte Gasbeschaffung. Nymphenburger Str. 20b 80335 München Tel.: +49 (0)89 24 20 64 80 Fax.: +49 (0)89 24 20 64 890 www.energylink. Nymphenburger Str. 20b 80335 München Tel.: +49 (0)89 24 20 64 80 Fax.: +49 (0)89 24 20 64 890 www.energylink.de 2013 1 Inhalt Hintergrund Gasmarkt BRD Marktgebiete Klassische Vollversorgungsverträge Strukturierte

Mehr

institut für banken und finanzplanung institute for banking and financial planning www.ibf-chur.ch / max.luescher@ibf-chur.ch

institut für banken und finanzplanung institute for banking and financial planning www.ibf-chur.ch / max.luescher@ibf-chur.ch institute for banking and financial planning www.ibf-chur.ch / max.luescher@ibf-chur.ch Weiterbildungsseminar vom Freitag, 27. März 2009 in Nuolen im Auftrag von Volkswirtschaftsdepartement, Kanton Schwyz

Mehr

Strommarkt Europa Wunsch und Wirklichkeit

Strommarkt Europa Wunsch und Wirklichkeit Strommarkt Europa Wunsch und Wirklichkeit European Federation of Energy Traders Klaus G. Krämer EFET Deutschland Verband deutscher Gas- und Stromhändler e.v., Berlin Klaus G. Krämer FGE Kolloquium, Aachen,

Mehr

Kapazitätsmechanismen aus Sicht des Energiehandels

Kapazitätsmechanismen aus Sicht des Energiehandels 3. Symposium Energiehandel 2022 European Federation of Energy Traders Kapazitätsmechanismen aus Sicht des Energiehandels Geschäftsführerin, EFET Deutschland b.lempp@efet.org 1 Agenda Vorstellung EFET Handel

Mehr

WOLFF & MÜLLER ENERGY Ihr zuverlässiger Energie-Preis-Scout

WOLFF & MÜLLER ENERGY Ihr zuverlässiger Energie-Preis-Scout WOLFF & MÜLLER ENERGY Ihr zuverlässiger Energie-Preis-Scout 1 Ihre Vorteile: Mehr Einsparpotenziale bei Strom und Gas Mehr Unabhängigkeit von Energielieferanten Mehr Beratungsleistung WOLFF & MÜLLER ENERGY

Mehr

Futures. Vontobel Mini Futures. Vontobel Investment Banking. Minimaler Einsatz, maximale Chance

Futures. Vontobel Mini Futures. Vontobel Investment Banking. Minimaler Einsatz, maximale Chance Vontobel Mini Futures Futures Minimaler Einsatz, maximale Chance Vontobel Investment Banking Vontobel Mini Futures mit minimalem Einsatz Maximales erreichen Anlegern, die das Auf und Ab der Märkte in attraktive

Mehr

Die ökonomischen Aspekte des Ausbaus der erneuerbaren Energien

Die ökonomischen Aspekte des Ausbaus der erneuerbaren Energien Leipziger Institut für Energie Werner Bohnenschäfer Energiekosten und -preisentwicklung Die ökonomischen Aspekte des Ausbaus der erneuerbaren Energien Eugen Haug / pixelio.de Rainer Sturm / pixelio.de

Mehr

Konzept der strukturierten Beschaffung

Konzept der strukturierten Beschaffung Konzept der strukturierten Beschaffung EnergyLink AG Nymphenburger Str. 20b 80335 München Tel.: +49 (0)89 24 20 64 80 Fax.: +49 (0)89 24 20 64 890 www.energylink.de 2009 / 2010 1 Inhalt Einflussfaktoren

Mehr

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften März 2015 Inhalt 1. Hintergrund 2 2. Geltungsbereich 3 3. Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Handelsgeschäften 4 3.1. Kriterien und

Mehr

Eurex Optionen und Futures Grundstrategien

Eurex Optionen und Futures Grundstrategien Eurex Optionen und Futures Grundstrategien optionen 3 Optionen 3 01 Inhaltsverzeichnis 3 Unterschiede Traded-Options vs. Warrants 5 6 8 Der Handel mit Traded-Options Handel mit Eurex-Optionen via Swissquote

Mehr

Wichtige Begriffe in der Finanzmathematik

Wichtige Begriffe in der Finanzmathematik Wichtige Begriffe in der Finanzmathematik Forward: Kontrakt, ein Finanzgut zu einem fest vereinbarten Zeitpunkt bzw. innerhalb eines Zeitraums zu einem vereinbarten Erfüllungspreis zu kaufen bzw. verkaufen.

Mehr