Livezeichnen Digitale, prozessorientierte Malerei im Kontext elektronischer Club-Kultur

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1 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Studiendepartment Design Diplomarbeit Livezeichnen Digitale, prozessorientierte Malerei im Kontext elektronischer Club-Kultur Jens Andrej Gottschau Clemens-Schultz-Strasse Hamburg Kommunikationsdesign 1. Prüfer: Professor Anke Feuchtenberger 2. Prüfer: Asmus Tietchens Abgabetermin: 7. Juli

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 1.1 Motivation und Zielsetzung 1.2 Bearbeitungszeitraum 1.3 Verwendung der Videos 1.4 Vorgeschichte 2 Definitionen und Einflüsse 2.1 Livezeichnen 2.2 Kontext Elektronische Musik Elektronische Partys Einzelne räumlich-athmosphärischen Ebenen 3 Beschreibung 3.1 Formale Aspekte meiner Arbeit Malen mit Licht Technische Umsetzung 3.2 Kinderzeichnungen und die Nutzung der Phantasie 3.3 Zeichensystem Entstehung einer Form Umkehrbarkeit Vom Großen zum Kleinen Entstehung eines Wesens Wissenschaftliche Grundlagen zur Gestalterfindung Drei-Punkt-Gesichter Körperteile als Erkennungsmerkmal 3.4 Zwei Gehirnhälften 4 Analyse 4.1. Nutzung der Fantasie 4.2 Ständige Veränderung und Gleichförmigkeit 4.3 Intuition, Analyse und zielgerichtetes Arbeiten 4.4 Der Club als Schaffensort 4.5 Wirkungsweisen meiner Arbeit 4.6 Verbindung von Klang und Licht 4.7 Raum und Negativraum 4.8 Die runde, drehbare Zeichenfläche 4.9 Reproduktion von Liveauftritten 5 Fazit 6 Bildliche Dokumentation Zitate 1 46

3 1 Einleitung In dieser Arbeit werde ich versuchen, eine neue Art der Kreativität und des künstlerischen, visuellen Schaffens vorzustellen: Das Live-Zeichnen. Meine Arbeitsweise für sich genommen ist dabei relativ einfach, geradezu reduziert, dennoch bedarf es einiger Erklärungen um das zugrundeliegende Prinzip zu verstehen. Ich zeichne auf elektronischen Partys in Echtzeit (»live«). Dazu verwende ich einen digitalen Stift, einen Laptop und einen Beamer. Dabei inspirieren mich die Musik, die Menschen und der Raum mit seinen Lichtverhältnissen. Ich zeichne was mir in den Sinn kommt, mit einfachen Symbolen und verwende dabei das bereits entstandene Bild immer wieder als Grundlage für das nächste. Das beudeutet, dass ein bestehendes Bild nie komplett gelöscht wird und verschwindet sondern verändert und weiterentwickelt wird. Dabei bleiben viele Elemente über einen langen Zeitraum konstant. Indem die Bilder so ineinander übergehen, entsteht ein beständiger Fluss sich verändernder Figuren. 1.1 Motivation und Zielsetzung Ich habe mich für dieses Diplomarbeitsthema entschieden, weil ich nach meinem Studium als Livezeichner arbeiten möchte. Ich sehe in diesem Vorhaben gute Chancen, da meine Arbeit in dieser Form sehr ungewöhnlich ist. Allerdings liegen darin auch Schwierigkeiten da ich keine vorgezeichneten Pfade beschreiten kann. Deswegen ist es für mich zuallererst wichtig gewesen, Material zu erschaffen durch das ich meine Arbeit vermitteln kann. 1.2 Bearbeitungszeitraum Konkret habe ich mir die Aufgabe gestellt, möglichst viele»musikvideos«zu zeichnen. Dafür verwendete ich mir unbekannte Stücke, die Freunde für mich auswählten. Jedes dieser drei- bis vierminütigen Videos sollte mit dem Standbild des jeweils vorhergehenden beginnen, um die oben beschriebene Weiterentwicklung zu erreichen. Neu war für mich zuallererst die Arbeit zu Hause am Computer und die Kürze der 2

4 Musikstücke (zu meiner Arbeitsweise siehe Kapitel 2 und 3). Da sich die einzelnen Lieder oft stark in ihrer emotionalen Wirkung unterschieden, musste ich also das Bild sehr schnell umgestalten und an das neue Stück anpassen. Dabei habe ich neue Techniken der Transformation für mich entdeckt und bestehende weiterentwickelt. Auch die Herangehensweise unterschied sich, je nach Stück, teilweise stark. Manchmal probierte ich im Vorhinein viele verschiedene Möglichkeiten aus, oder ich versuchte mich zuerst möglichst intensiv in das Lied hereinzuhören und malte dann direkt los. Anschließend verwendetete ich etwa anderthalb Wochen um die neuen Erkenntnisse zu überdenken und neue Inspirationsquellen zu finden. In dieser Zeit entwickelte ich auch neue Details in der technischen Umsetzung, die auch meine Arbeitsweise nachhaltig beeinflussten. Gegen Ende des Bearbeitungszeitraumes hatte ich relativ viele Auftritte und erprobte meine neuen Möglichkeiten. Insgesamt sind etwa 16 Stunden Material entstanden. Sämtliche Videos befinden sich im Internet unter folgender Adresse: Zum Schluss nahm ich eine Analyse meiner Arbeitsweise vor. Diese liegt nun in schriftlicher Form vor Ihnen. 1.3 Verwendung der Videos Die beste Verbreitungsmöglichkeit für meine Videos sehe ich im Internet. Für diesen Zweck habe ich wärend meiner Diplomarbeit eine Homepage und einen Blog erstellt. Dadurch habe ich die Möglichkeit in s oder ganz einfach im Gespräch mit Interessierten auf diese Seiten zu verweisen. Die URLs der Seiten sind: Vorgeschichte Zum besseren Verständnis meiner Arbeit möchte ich an dieser Stelle kurz die Entstehungsgeschichte meines Live-Zeichnens und meinen bisherigen Werdegang als Live-Zeichner sowie die Anknüpfungspunkte zu meiner Diplomarbeit skizzieren. 3

5 Die erste Idee zum Live-Zeichnen entstand 2002 zusammen mit der Band Grambowski. Grambowski ist eine Trip-Hop-Band bestehend aus Schlagzeug, Bass, Piano/ Synthesizer und Gitarre. Ein Leadsänger und auch eine entsprechende Bühnenperformance fehlten jedoch. Damals studierten zwei der Bandmitglieder Jazz in Amsterdam. Dort hatten viele der Clubs die staatliche Auflage, einen festgelegten Anteil Kunst (Performances, Ausstellungen, Visualisierungen etc.) in ihr Programm aufzunehmen. Dadurch konnte dort eine künstlerische Szene im musikalischen Nachtleben entstehen, deren Arbeit über ein bloßes Dekorieren der Orte weit hinausreicht. Ich hatte dort eine Künstlerin gesehen die mit verschiedenen Materialien auf einem Overheadprojektor (OHP) ungegenständliche Lichtspiele generierte. Gemeinsam plante ich mit den Bandmitgliedern für einen Auftritt in Hamburg, dass ich auf einem OHP pro Musik-Stück ein Bild malen würde. Ich entwickelte im Vorhinein Bilder zur Musik, die ich dann live neu entstehen ließ und entsprechend auch neu interpretierte. Für die technische Umsetzung wählte ich schwarze Ackrylfarbe die ich mit einem dicken Pinsel auf Folien auftrug. Das hatte den interessanten Effekt, dass die Farbe durch die Hitze des OHPs innerhalb von Sekunden trocknete und ich sie anschließend wieder teilweise abkratzen konnte um feinere Formen zu erzeugen. Dies ermöglichte ein sehr schnelles Arbeiten. Ich konnte die einzelnen Folien naturgemäss nur eine begrenzte Zeit verwenden, so dass ich auf einer Folie ein Bild fertigstellte um anschließend das nächste zu beginnen. Um Farben einzubringen, konnte ich nur Farbfolien und absolut flüssige pigmentlose Farbe verwenden, welche ich zwischen der Acrylfarbe vorsichtig aufzog. Nach einigen Auftritten mit Grambowski begann ich mich von meinen Vorlagen zu lösen und habe schließlich auf sogenannten Jam-Sessions mit Musikern gemeinsam zu bestehenden Stücken improvisiert. Eine besonders Gewinn bringende Erfahrung war für mich eine Woche in Amsterdam, bei der ich mit Grambowski gemeinsam probte. Es stellte sich heraus, dass eine echte beidseitige Beeinflussung entstand, als die Band in einem Experiment die Entwicklung eines Bildes zeitgleich vertonte. Für mich war in dieser Zeit ebenfalls die Erfahrung der Gemeinschaft unter Musikern, die Künstlern in dieser Form meist versagt bleibt, sehr wichtig. Meine weitere Entwicklung wurde von einer, für mich neuen, technischen Möglichkeit ausgelöst. In einer finanziell relativ guten Situation konnte ich mir im Jahr 2006 ein Grafiktablett und einen Laptop leisten. Damals waren viele Clubs bereits mit Beamern ausgestattet. Somit war ich in der Lage, mit einem Zeichenprogramm im Vollbildmodus meine Arbeit vom OHP auf den Rechner zu übertragen. 4

6 2 Definitionen und Einflüsse In diesem Abschnitt liefere ich eine Definition des Livezeichnens und schildere den dazugehörenden Kontext. In diesem, wie in den folgenden Teilen drei und vier, beschreibe ich bewusst nur meine persönlichen Eindrücke und Gedanken, ohne einen wissenschaftlichen Anspruch zu erheben. Ich verstehe meine Arbeit als eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit meinem Umfeld während des Livezeichnen sowie mit dem Livezeichnen an sich. In diesem Sinne stellt der schriftliche Teil meiner Diplomarbeit eine Reflexion, stärkere Bewusstwerdung und gedankliche Strukturierung meiner Beziehung zu meiner Arbeit und ihrem künstlerischen Kontext dar. 2.1 Livezeichnen Livezeichnen definiere ich wie folgt: Ein öffentlicher zeichnerischer und/ oder malerischer Schaffensprozess, der nicht ein Endresultat sondern den sichtbaren Prozess der Entstehung zum Hauptanliegen hat. Meine Form des Livezeichnens verortet sich in der Schnittmenge zwischen Licht-Installation, Musikvideo, Plattencover und Daumenkino. 2.2 Kontext Meine Arbeit ist eng verflochten mit dem Club als sozialem Ort und der Musik die dort gespielt wird. Mein aktueller Kontext sind Elektro-Partys und -Festivals. Um die Einflüsse der Umgebung und der Musik auf meine Arbeit zu verstehen ist es notwendig, sich einige relevante Besonderheiten von elektronischer Musik und dem Umfeld, in dem diese gehört wird, zu beschreiben. Darüber hinaus gibt es interessante Parallelen zwischen meiner Arbeit und den Prinzipien elektronischer Musik, auf die ich später noch ausführlicher eingehen werde. 5

7 2.2.1 Elektronische Musik Die Klangwelt von klassischer Musik ist auf den Menschen und die Natur bezogen. Der Spielraum reicht von zarten, leisen Tönen, die an Vogelgezwitscher und Blätterrauschen erinnern bis hin zu lauten Paukenschlägen ähnlich einem heftigen Gewitter. Popmusik dagegen bezieht sich stärker auf die Gefühle des Sänger. Die Grenze des Soundspektrums ist hier die Vertonung der extremsten Gefühle zu denen ein Mensch fähig ist. Electronische Musik hingegen ist ihrem Wesen nach abstrakt und dadurch universell. Am ehesten besteht eine assotiative Nähe zum Sound der Maschinen und dem Klang der Mathematik. Sie ist potentiell unbegrenzt. Begrenzt wird sie allerdings durch den Zweck den sie erfüllen soll. Dieser ist im wesentlichen Tanzbarkeit und die Möglichkeit, sich langsam in einen Rausch hineinzusteigern. Darüber hinaus liegt die Ausdeutung der Musik beim Tanzenden, der sich bestimmte Aspekte (z. B. den Bass oder einzelne Töne, Beats etc.) heraussucht, zu denen er sich bewegt. Der DJ kann, durch die Verstärkung bestimmter Tonfrequenzen über sein Mischpult, eine Art Vordeutung vornehmen, die der Tanzende dann annehmen kann. Auf diese Weise vollführt der DJ auch die Übergänge zu neuen Stücken: Er betont ein bestimmtes Element des aktuellen Stückes, dass in genau dieser Weise ebenfalls im nachfolgenden Stück vorhanden ist, um dann in das neue Stück hinüber zu»faden«, wobei immer ein tragendes Element erhalten bleibt. Dementsprechend besteht elektronische Musik aus einem steten Fluss und besitzt keine wirklichen Höhepunkte oder Unterbrechungen zwischen den einzelnen Stücken. Inwiefern dies als Analogie auf das Live-Zeichnen zu verstehen ist, werde ich im Abschnitt 4.6 näher erläutern Elektronische Partys Elektro ist eine sehr abstrakte Musik in dem Sinne, dass sie einen Raum öffnet, ihn aber nicht mit Inhalt füllt. Sie erzeugt ein Klangspektrum, eine Welt, aber ohne Protagonisten. Wie oben schon erwähnt, definiert man durch die Art, wie man zu Elektro tanzt, die Musik praktisch zu Ende. Die Tänzer werden damit zu Protagonisten der Musik. Oft unterscheiden sich die Menschen stark in ihrer unterschiedlichen Wahrnehmung der Musik und daraus resultierend der Art, sich über den Tanz 6

8 auszudrücken. Während eine Person eher ruhige, flüssige Bewegungen mit den Armen zu den sphärischen Klängen der Höhen ausführt, stampft eine andere zum Bass mit den Füßen auf, während wieder eine Andere durch den Raum hüpft. Dabei steht im Allgemeinen die persönliche, körperliche und manchmal tranceartige Erfahrung im Vordergrund. Ein Tanz, der im Wesentlichen aus Kommunikation zwischen einem oder mehreren Tänzern besteht, ist die Ausnahme. Dadurch entsteht einerseits die Möglichkeit, oder sogar die Notwendigkeit sich von Maskierungen zu befreien. Andererseits, bedeutet es, sich zum inneren Schutz und zum tieferen Erlebniss der Musik in sich zurückzuziehen. Das kann zum Beispiel auch bedeuten, gerade nicht ausgelassen zu tanzen. Eine Verbindung zwischen den Tanzenden entsteht nur dann, wenn die Musik zu einem positiven Selbstgefühl geführt hat. Im Idealfall entsteht eine Art euphorische, vorbehaltslose Empathie. Diese kann zum Beispiel durch ein Wegtanzen der alltäglichen Verspannungen, durch den monotonen Beat und das Überschreiten von körperlichen Grenzen oder durch Drogen erreicht werden. Eine Vortäuschung von Ausgelassenheit oder»coolness«wirkt schnell aufdringlich und daher störend. Tatsächlich funktionieren solche Partys umso besser, je weniger Menschen sich so verhalten. Eine Elektro-Party birgt in sich immer das Potential einer emotionalen Verschmelzung, einem spontanen Zusammenfinden auf einer sehr ursprünglichen, fast archaischen Ebene. Ich habe so etwas persönlich jedoch immer nur in kleineren Gruppen mit vertrauten Menschen und für einen kurzen Zeitraum erlebt. Charakteristisch ist eher die Antizipation eines solchen emotionalen Zusammenfindens Einzelne räumlich-athmosphärische Ebenen Der soziale Raum einer Electro-Party gliedert sich auf in Tanzfläche, Ruhe-Bereich (Chill-out-area), Bar-Bereich und Zwischen- bzw. Übergangs- Räumen. Um die Wirkungsweise meiner Arbeit und die Funktionsweise von Elektro-Partys genauer verstehen zu können ist es hilfreich, sich mit diesen unterschiedlichen Raum-Bereichen kurz zu befassen. Auf der Tanzfläche richtet man sich meistens mit dem Gesicht zu dem DJ aus. Zum Einen, weil die Boxen entsprechend aufgestellt sind. Zum Anderen, weil man so einen Fix-Punkt hat, der es einem ermöglicht, selbst zu entscheiden, ob und wie stark man mit Anderen in Kontakt treten 7

9 möchte. Die Projektionsfläche des Beamers befindet sich für gewöhnlich direkt hinter dem DJ. Der Ruhe-Bereich schließt sich meist an die Tanzfläche an und ist mit Sesseln und Sofas ausgestattet. Hier kann man sich ausruhen, die Gedanken schweifen lassen und dem Treiben auf der Tanzfläche zuschauen. Für ausführliche Gespräche mit Freunden oder neuen Bekanntschaften ist die Musik jedoch oft zu laut. Der Bar-Bereich unterscheidet sich von den anderen Bereichen zu allererst dadurch, dass hier die Aufmerksamkeit nicht mehr diffus auf die Musik, auf die tanzenden Menschen oder auf einen selbst gerichtet wird, sondern - wenigstens kurz - zielgerichtet auf das Bar-Personal. Durch diese kurzfristige Veränderung des Bewusstseins öffnet sich hier ein Raum für gewöhnliche Kommunikation. 3 Beschreibung Hier beschreibe ich eingehender die Funktionsweise des Livezeichnens und die ihr zugrundeliegenden Mechanismen. 3.1 Formale Aspekte meiner Arbeit Das grundlegende Prinzip meiner Arbeit ist die andauernde Umformung des bereits erzeugten Bildes. Dieses Prinzip habe ich erstmals bei einem Zeichenkurs an der Hochschule für Angewandte Wissenschafften bei Professor Dietmar Ullrich kennengelernt. Das Ziel des Kurses war das Erlernen von verschiedenen kreativen Techniken. Ich möchte hier eine dieser Techniken kurz beschreiben, weil sie für die Entwicklung meiner Arbeitsweise wichtig war. Ein Bogen Papier wurde durch viele kleine Rahmen unterteilt. Dann füllte man den ersten Rahmen mit einem beliebigen Motiv. Dabei war völlig unerheblich was man zeichnete, beispielsweise einen weißen Kreis auf schwarzem Grund. Anschließend veränderte man einen Aspekt des Bildes und malte diese neue Version in den nächsten Kasten. Der Kreis könnte nun zum Beispiel größer, kleiner, farbig oder von anderen Krei- 8

10 sen umgeben sein. So fuhr man fort bis der gesamte Bogen gefüllt war. Professor Ullrich betonte, dass der Moment, an dem einem nichts mehr einfällt, gleichzeitig das größte kreative Potential in sich berge. Wenn man sich zwang trotzdem etwas zu Papier zu bringen waren die Chancen tatsächlich gut, etwas hervorzubringen, dass einen selbst überraschte. Diesen Moment, in dem unter Schaffensdruck ein vorangegangener Arbeitsschritt den nächsten inspiriert und schließlich zu überraschenden Ergebnissen führt, möchte ich Selbst-Inspiration nennen. Meine Arbeitweise kann als Intensivierung dieses Prinzips verstanden werden. Durch die Tatsache, dass mein gesamter Schaffensprozess öffentlich ist und ich unter Zeitdruck meinen eigenen Ansprüchen genügen muss, erzeuge ich bewusst Schwellen, an denen ich nicht weiter weiß, aber dennoch weitermachen muss. Ein größeres Bemühen ist bei der Auflösung dieser Schwierigkeiten allerdings nicht hilfreich, da dies oft zu einer angespannten Arbeitsweise führt. Es geht vielmehr um das erreichen eines Geisteszustandes, der hohe Konzentration mit großer Gelöstheit verbindet (siehe Kapitel 4.2) Malen mit Licht Ganz ähnlich wie die Musik füllt das Licht den Raum. Licht besitzt Strahlkraft und ist deswegen wirkungsmächtiger für die Beinflussung der Raumwirkung als das klassische Malen mit reflektierenden Farben. Um den Raum nicht mit Licht zu überfluten nutze ich als Grundfarbe schwarz - entsprechend dem Weiß einer Leinwand. Aus dieser Dominanz von schwarz folgt, dass weiß die stärkste Hervorhebung ermöglicht. So hat das Malen mit Licht bei mir dazu geführt, dass sich die Verwendung von weiß und schwarz im Vergleich zum Arbeiten auf Papier praktisch umgekehrt hat. Abgesehen von der Wirkung der Motive erfolgt die Einflussnahme auf die Atmosphäre des Raumes auch über die reine Farbwirkung. Wenn ich große farbige Flächen verwende, wird die Eigenschaft der Projektion als Lichtquelle deutlich. In manchen Fällen tauchte ich den gesamten Raum in farbiges Licht. 9

11 3.1.2 Technische Umsetzung Für meine Arbeit verwende ich ein MacBook von Apple und das Grafiktablett Intuos des Herstellers Wacom sowie einen Beamer. Leider besitze ich kein Grafiktablett mit integriertem Bildschirm, so dass ich auf meinem Grafiktablett zwar zeichnen kann, die entstehenden Linien aber am Bildschirm beobachten muss. Dies führt zu einer leichten Behinderung bei großen Formen und einer starken Behinderung bei kleinen Formen. Die verwendete Software heißt Corel Painter IX. Ich habe relativ lange nach einer geeigneten Software gesucht und spiele mit dem Gedanken mein eigenes Grafikprogramm zu schreiben. Der Grund hierfür liegt darin, dass die gängigen Programme nicht dafür ausgelegt sind, mit ihnen live zu arbeiten. Jede Verwendung von Menüs würde mich immer wieder ablenken und mich potentiell aus meiner Vertiefung in die Arbeit reißen. Mit Corel Painter IX kann ich wenigstens die Größe des Pinselstriches und die Farbe bestimmen ohne auf ein Menü zurückzugreifen. Ausserdem habe ich bei diesem Programm relativ große Einflussmöglichkeiten bei der Erzeugung von digitalen Werkzeugspitzen. Die Software zur Aufzeichnung heisst ishowu und funktioniert gut. 3.2 Kinderzeichnungen und die Nutzung der Phantasie Kinder entwickeln im Alter von zwei bis vier Jahren ein Symbolsystem basierend auf dem Kreis. Je nachdem an welcher Stelle das Kind einen Kreis modifiziert bedeutet er Mama, Papa, das Meerschweinchen oder ein Auto. Die Bedeutung eines Kreis-Objektes bzw. -Subjektes kann sich auch mit der Zeit noch verändern oder sogar nach Fertigstellung des Bildes je nach Laune des Kindes seine Bedeutung verändern. Damit hat das Kind die Möglichkeit, mit sehr begrenzten Mitteln und mit Hilfe seiner Vorstellungskraft jedes Wesen, jeden Gegenstand, jedes Objekt darzustellen. Ebenfalls typisch für Kinder ist, dass sie potentiell alle Dinge als beseelte Wesen wahrnehmen. Ich steigere diese Art der Wahrnehmung innerhalb eines Auftrittes bis zu einem Maße, in dem alle Formen für sich wesenhaft sind und gleichzeitig wiederum Teile von anderen Figuren darstellen. Das Prinzip Entweder/ Oder, wie man es von Vexierbildern kennt, ist bei mir als Livezeichner aufgehoben. Dieser Zustand erinnert an eine 10

12 Art Rausch. Das Rinnsal von Bildern wird zu einem reißenden Strom. Unglücklicherweise bin ich im Moment meiner größten Selbst-Inspiration am Ende meiner Kräfte angelangt. Ich kann dann nur noch zeichnen und muss mich, nachdem ich aufgehört habe, erst eine Weile erholen, bloß um aufstehen zu können. Normalerweise male ich etwa vier bis fünf Stunden. 3.3 Zeichensystem Meine Arbeit besteht aus abstrakten Formen, die durch Aufladung mit symbolischen Bedeutungen zu Wesen werden und sie besteht ebenso aus Wesen welche mittels Durchbrechung ihres Symbolsysthems in ihre abstrakten Einzelteile zerfallen. Unter beschreibe ich mit welchen Mitteln ich zu den einfachen Formen gelange. Unter beschreibe ich die Prinzipien die ich verwende, um Wesen aus den einfachen Formen herauszuarbeiten Entstehung einer Form Trotz meiner vielfältigen Möglichkeiten habe ich mich auf ein einfaches Repertoir an digitalen Werkzeugen beschränkt. Die grundsätzlichen Entstehungsmöglichkeiten einer Form wurden von Künstlern und Gestaltern bereits vielfach - und ausführlicher als in diesem Kontext sinnvoll wäre - untersucht (z.b. von Adrian Frutiger in dem Standartwerk»Der Mensch und seine Zeichen«). Der Punkt, die Linie und die geschlossene Form Jede Form, die ich entstehen lasse, beginnt mit einem Punkt. Das erscheint mir deshalb erwähnenswert, weil ich mit meinem Computer auch andere Mittel zur Verfügung hätte (z.b. das Füllwerkzeug) diese aber bewusst nicht verwende um ein flüssiges, nicht abruptes Arbeiten zu ermöglichen. Die Linie enthält in sich bereits die Anmutungen, welche sich später auf die geschlossene Form oder das Wesen übertragen. In meiner Arbeit lassen sich drei Grundformen der Anmutung herausstellen. Erstens die geschwungene Linie, die durch einen flüssigen Zeichenprozess entsteht. Zweitens die gerade Linie mit abrupten Richtungsänderungen statt Kurven. Drittens die komplexe Linie, die beide Linienformen miteinander verbindet und ihre hauptsächliche Anmutung mindestens einmal ändert. 11

13 Die geschlossene Form ist der erste Schritt zum Objekt. Sie unterteilt die Fläche nicht in zwei Bereiche sondern in innen und außen. Struktur und Fläche Die Struktur und die Fläche sind wie die geschlossene Form dazu geeignet, Raum für sich einzunehmen. Aus jeder möglichen Form lässt sich durch Wiederholung eine Struktur entwickeln, wenn genügend Raum vorhanden ist. Im Gegensatz zur geschlossenen Form beansprucht eine Struktur Raum, ohne diesen nach außen abzuschließen. Sie ist nachgiebiger aber auch weniger verletzlich. Eine Struktur kann auch entstehen, wenn kleinteiligere Zeichen von einer großen Form umschlossen werden. Auch die Fläche kann im Bereich zwischen dicker Linie und Hintergrund (-wirkung) selbst zum Objekt und schließlich zum Wesen werden. Die Manipulation von Flächen ist einfacher als die von Umrandungslinien. Flächen wirken aber weniger klar und benötigen manchmal eine zusätzliche Umrandung. Die Farbwirkung kommt bei einer Fläche am stärksten zur Geltung. Da ich beim Zeichnen nur das Pinselwerkzeug verwende erzeuge ich Flächen durch eine sehr große Breite des digitalen Pinsels. Farbe Farbharmonien sind sehr viel zerbrechlicher und schwieriger zu handhaben als Formen und Symbole. Leider ist die Farbdarstellung zudem oft problematisch weil ich keinen eigenen Beamer besitze und die Beamer vor Ort sehr unterschiedliche Farbdarstellungen hervorbringen. Das hat dazu geführt, dass ich hauptsächlich mit Primärfarben und einfachen Abtönungen arbeite Umkehrbarkeit Eine wichtige Eigenart meiner Arbeit ist die Umkehrbarkeit fast jede Prozesses. Die Form der Umkehrung ist jedoch keine blosse Zurücknahme des Zeichenprozesses mit Hilfe der Softwarefunktionen sondern ein beständiges Übermalen des vorhandenen Materials. Eine Linie kann zum Beispiel erzeugt werden durch die Durchbrechung einer geschlossenen Form, eine Struktur durch das Zerschneiden einer Fläche. Durch diese Umkehrung entsteht eine nicht-lineare Weiterentwicklung des Bildes. Diese nicht-lineare Weiterentwicklung trägt zum Verständnis des Möglichkeits-Raumes, in dem ich mich bewege, bei. 12

14 Vom Großen zum Kleinen Das Prinzip, erst grobe Formen darzustellen und diese anschließend weiter auszudefinieren (vgl. 1.6 Vorgeschichte), habe ich bis heute beibehalten und es ist mir beim Live-Zeichnen eine große Hilfe. Diese stufenweise Entwicklung von Bildern nutzen Künstler seit jeher bei ihren Vorskizzen und bei der visuellen Erfassung und der gedanklichen Aneignung (subjektiv) komplizierter Formen. Ein negativer Effekt, der sich zeigte, als ich beim digitalen Live-Zeichnen anfing, die Bilder langsam ineinander übergehen zu lassen war, dass ich automatisch dazu tendierte immer kleinteiliger zu werden. Ich verfing mich und konnte mich nur durch größere Brüche wieder befreien. Dieses Problem näher zu analysieren und zu lösen ist eine der Aufgaben, die ich mir für meine Diplomarbeit gestellt habe. Dies ist mir mit der runden, drehbaren Zeichenfläche gelungen (siehe 4.8) Entstehung eines Wesens Ich spreche im Kontext des Livezeichnens von einem Wesen wenn eine Form genügend symbolische Entsprechungen aufweist um als Tier, Mensch oder Phantasiewesen erkannt zu werden. Die Schwelle, an der dies geschieht, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Bei mir war sie in meiner Kindheit bereits sehr niedrig und hat sich durch meine Arbeit noch weiter gesenkt. In meinen Augen ist jede Form an sich bereits wesenhaft. Diese Wesenhaftigkeit ist aber nicht singulär, sondern ein Möglichkeitsraum, unendlich vielfältiger als die konkrete Figur, welche ich aus oder mit ihr erzeugen kann. Meine Arbeit wechselt stetig zwischen abstrakten Formen mit ihren vielfältigen Möglichkeiten und konkreten Figuren mit ihrer Fähigkeit, menschliche Emotionen abzubilden Wissenschaftliche Grundlagen zur Gestalterfindung Psychologen haben zum Thema der Gestalterkennung, also der Zusammenfassung von vielen visuellen Einzelinformationen zu der Erfahrung eines Objektes, grundlegende Mechanismen gefunden. 1 Wie es jedoch im 13

15 Kern zum tatsächlichen Erkennen eines Objektes kommt, ist bis heute ungeklärt. Wir wissen allerdings, dass dieser Schritt eine gedankliche Zusatzleistung zu den rein visuellen Informationen, die uns unsere Augen liefern, ist. Auch wenn die meisten dieser sogenannten Gestalt-Gesetze uns trivial erscheinen mögen weil wir sie intuitiv beherrschen, ist es hilfreich von ihnen zu wissen. Dies ist vergleichbar mit der Kenntnis unserer Muttersprache, die wir beherrschen, ohne uns deren Regeln immer bewusst zu sein. Ein Teil des Reizes, den meine Arbeit für mich ausmacht, ist das Spiel mit diesen unbewussten Mechanismen. Durch das langsame, graduelle Verändern im Zeichen-Prozess kann ich die Effekte der Vor- Programmierung unserer Wahrnehmung gut austesten. Die Singularität der optischen Wahrnehmung Eine der Vor-Informationen, die diese Objekt-Erkennungs-Software unseres Gehirns so effektiv macht ist, dass ein Ding nicht gleichzeitig ein anderes Ding sein kann (entweder Tiger oder Erdferkel). Auch hier lässt sich die Analogie zur elektronischen Musik anwenden: Der Elektro-DJ hat die Möglichkeit, am Mischpult einzelne Elemente hervorzuheben oder herauszunehmen. Er kann zum Beispiel den Bass kurz dämpfen, die Höhen betonen oder mit Effekten arbeiten. Beim Ineinandermixen der Stücke kommen erst langsam einzelne Elemente des neuen Stückes dazu, während er Elemente des laufenden Stückes ausfadet bis plötzlich merklich ein neues Stück läuft. Diese Erfahrung von Stetigkeit und Veränderung zur selben Zeit macht einen Teil des Reizes von Elektro-Partys aus. Ich nutze im übertragenden Sinne das gleiche Prinzip, nur ist der Moment des Erkennens einer neuen Figur wesentlich stärker als das Wahrnehmen eines neuen Stückes. Das liegt an dem Umschalt-Effekt, der durch die Singularität der optischen Wahrnehmung erzeugt wird. Das Erkennen erfolgt hier, anders als bei der Musik, in Form eines Umschaltens auf die neue Figur. Dabei reicht es oft, wenn man an wichtigen Punkten kleine Modifikationen vornimmt. Plötzlich fällt es schwer, das, was eben noch ganz deutlich schien, zu erkennen: Man kann es als kleiner Angriff auf die scheinbare Objektivität unserer Wahrnehmung verstehen, der uns amüsiert. Konkave Wesen und konvexe Formen Eine konkave Form wird in der Gestalterkennung gegenüber einer konvexen Form bevorzugt. Tatsächlich sind Dinge immer eher konkav, da das Verhältniss von benötigter Oberfläche zum Inhalt bei konkaven Formen für Lebewesen funktionaler ist. Die maximal konkave Form in zwei Dimensionen ist der Kreis. Für mein Live-Zeichnen ist die zusätzliche 14

16 Überlegung wichtig, dass eine konkave Figur zwangsläufig konvexe Negativformen erzeugt. Diese wiederum bieten aber weniger figurative Ausgestaltungsmöglichkeiten, so dass ein Wechsel von Figur und Hintergrund erschwert wird. Daher kann es sinnvoll sein, die Figuren möglichst aus konkaven und konvexen Formen zusammenzusetzen. Die Symmetrien der Natur Erstaunlicherweise baut die Natur, in all ihrer Komplexität, auf bestimmten, einfachen Prinzipien auf. Das Prinzip der Symmetrie ist für den Gestalter besonders interessant, da es an der Oberfläche zu erkennen ist. Es ist sehr hilfreich beim Entwickeln von plausibel erscheinenden Phantasiewesen. Die Spiegelsymmetrie von Tieren (Fast) alle Lebewesen, die sich im dreidimensionalen Raum bewegen, besitzen eine Spiegelsymmetrie. Dies ist anscheinend die effektivste Form der freien Raumnutzung. Von den Vögeln über Fische, Säugetiere und Insekten ist das Prinzip immer dasselbe. Ausnahmen bilden nur Wasserlebewesen mit Drehsymmetrien (Kraken, Seesterne) und Schnecken mit verschiedenen Symmetrieformen im Körper und im Haus. Das Erkennen von Lebewesen wird also durch das Erkennen von Spiegelsymmetrie erleichtert. Dabei muss diese Symmetrie nicht unbedingt auf der zweidimensionalen Fläche existieren, da wir eine räumliche Sicht gewohnt sind. Es reicht z.b. die Andeutund des zweiten Ohres hinter dem Kopf um diesen Effekt zu nutzen und gleichzeitig eine rudimentäre Räumlichkeit herzustellen. Die Zahl die der Spiegelsymmetrie entspricht ist die»zwei«. Lebewesen haben zwei Augen, Ohren, Arme, Beine, Reißzähne, Nasenlöcher, etc. Die Skalensymmetrie von Pflanzen Pflanzen sind für gewöhnlich annähernd skalensymmetrisch. Ein anderer Ausdruck hierfür ist: sie sind fraktal. Darunter versteht man die Wiederholung desselben Prinzips auf unterschiedlichen»zoom-stufen«. Also beispielsweise ein Stamm der sich immer weiter, bis in die Spitzen der Zweige, verästelt. Oftmals stimmt auch die Form der Blätter näherungsweise mit der Form der gesamten Pflanze überein. Die Wiederholung der gleichen Form in unterschiedlichen Positionen und Größen erzeugt im übertragenden Sinne eine Form vom Poesie. Sie ist vergleichbar mit einem Reim, einem Gleichklang der sich vervielfälltigt und sich damit einer Strukturform annähert. 15

17 Drei-Punkt-Gesichter Das wichtigste Prinzip bei meiner Gestaltung von Wesen aus Formen ist das Drei-Punkt-Gesicht. Ein Gesicht wird dargestellt durch zwei Augen und einem Symbol für die Schnauze, den Schnabel etc.. Dabei ist die Beobachtung wichtig, dass bei den meisten Tieren der Mund und die Nase optisch verschmolzen sind. Diese drei Punkte können sogar auf einer Linie liegen ohne ihre Symbolkraft zu verlieren. Die Darstellung eines Gesichtes ist das wichtigste Element um eine Form als Wesen ekennbar zu machen. Es hat sich im Laufe meiner Arbeit herauskristallisiert, dass dies die effektivste Form ist um nicht-menschliche Gesichter darzustellen Körperteile als Erkennungsmerkmal Über relativ eindeutige, da einmalige, Körperteile lassen sich viele Tiere sehr einfach als Symbol darstellen. Beim Hasen etwa sind diese primären Merkmale die Ohren und die Schneidezähne, beim Elefanten sind es unter anderen die Ohren und der Rüssel. Ausgehend von einer Form mit Augen (-symbolen) kann man mit ein bis zwei weiteren (symbolischen) Körpermerkmalen effektiv das Bild von einem bestimmten Tier im Geiste des Betrachters erzeugen. 3.4 Zwei Gehirnhälften Hirnforscher haben herausgefunden, dass sich die linke und die rechte Gehirnhälfte in ihrer Funtionsweise unterscheiden.und zwar indem sie miteinander konkurrieren. 2 Je stärker wir auf die eine Art zu Denken zugreifen, desto weniger Zugriff haben wir auf die andere. Eine mögliche Erklärung für diese Spezialisierung der Gehirnhälften ist, dass sich die unterschiedlichen Arten des Denkens dadurch nicht so stark gegenseitig stören. Denn selbst wenn wir für den Augenblick nur die eine Seite in den schmalen Trichter unseres bewussten Denkens lassen, bleibt die andere Hälfte trotzdem aktiv. Die linke Gehirnhälfte ist für analytisches, sprachliches Denken, die rechte für synthetisches, nicht-zeitliches, visuelles Denken zuständig. 16

18 Diese Erkenntnisse tragen zum Verständniss der unterschiedlichen Arbeitsweisen (4.3) und zum Verständniss der Besonderheit des Clubs als Schaffensort bei, wie ich später noch zeigen werde. 4 Analyse Die Analyse meiner Arbeit ist durch ihre Komplexität und die zahlreichen inneren und äußeren Faktoren die auf einander einwirken, ein schwieriges Unterfangen gewesen. Nun folgt mein Versuch einer Ordnung Die Nutzung der Fantasie Beim Live-Zeichnen bediene ich mich derselben Mittel wie Kinder beim Zeichnen ihrer mit Fantasie aufgeladenen Kreisobjekte. Meine Bilder werden erst in meiner Vorstellung bzw. durch die Imagination des Betrachters vollendet, so wie die Musik auf der Party erst durch die Ausdeutung im Tanzen vollendet wird. Ich lasse mich dabei von meinen Wahrnehmungen und meinen Imaginationen leiten. Im Idealfall passiert nach ein bis zwei Stunden alles wie von selbst. Das Hineinfallen in solch einen Zustand ist mein höchstes Ziel beim Live-Zeichnen. Die treibende Musik, wie oben beschrieben, fördert und ermöglicht diesen Zustand. Die Zeichensprache, die ich verwende, ist in ihrer Natur so beschaffen, dass sie vielfältige Auslegungen ermöglicht. Mir wurde vielfach berichtet, dass ein besonderer Reiz beim Zuschauen dadurch entsteht, dass man im Entstehungsprozess einer neuen Figur bereits ein andere persönliche Figur entdeckt hat und ein Überraschungsmoment ensteht wenn die Wahrnehmung zu meiner durch den Zeichenprozess dominanteren Zukunftsfigur umschaltet. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass der Betrachter durch den Versuch des Eratens von Zukunftsfiguren aktiv am Zeichenprozess teilnimmt. Durch ein längeres Hinschauen entsteht ein Verständnis für die Funktionsweise und die Entwicklungsmöglichkeiten meiner Arbeit. So verbindet sich das momentane Bild mit seiner Vergangenheit, auf der es aufbaut, und der Zukunft in Form von Vorstellungen über die Transformations- bzw. Weiterentwicklungsmöglichkeiten. 17

19 4.2 Ständige Veränderung und Gleichförmigkeit Es ist mir wichtig zu betonen, dass die oben genannte Weiterentwicklung nicht im Sinne von Fortschritt zu verstehen ist. Vielmehr ist es eine Eigenart meiner Arbeit, dass die Aneinanderreihung von willkürlichem, intuitivem Zeichnen und plötzlichem Erkennen und Ausarbeiten von Figuren einen relativ gleichförmigen Bilderfluss erzeugt. Warum keine größeren Variationen in der Art und der Wirkung einzelner Momentaufnahmen eines Auftrittes entstehen, versuche ich hier zu erklären. Bei aller Zufälligkeit, die auch bei den meisten Arten von gewöhnlichen Zeichenprozessen eine große Rolle spielen, sind zwei Elemente ausschlaggebend für die Anmutung, welche das Bild am Ende auszeichnet. Dazu gehört erstens der Stil: Eine Mischung aus den Charaktereigenschaften des Künstlers, erlernten Techniken und dem Fundus von Bildern auf die er zurückgreifen kann und die er in der Lage ist darzustellen. Zweitens ist es der Zustand, in dem sich der Künstler emotional und gedanklich während des Schaffens befindet. Der Stil lässt sich nur sehr langsam weiterentwickeln. Daraus folgt, dass die einzige wirkliche Einflussnahme auf die Qualität der Arbeit wärend des kreativen Schaffens über die bewusste Beeinflussung des emotionalen und gedanklichen Zustandes erfolgen kann. Konzeptionsarbeit gehört nach meinem Verständniss mit zum kreativen Schaffensprozess. Diese Einflussnahme kann unter anderem dadurch erfolgen, dass man sich intensiv mit einem bestimmten Umfeld auseinandersetzt. Und zwar entweder mit Distanz - als Beobachter - oder mit voller Hingabe. Ein gutes Beispiel dafür ist Van Gogh, der sich stundenlang der sengenden Sonne aussetzte um erst anschließend in einem größtmöglichen Zustand der Empfindung und Durchdringung der Landschaft die Sonnenblumenfelder zu malen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten seinen Zustand zu manipulieren. Hilfsmittel dabei können Drogen, Rituale oder eben monotone Rhythmen über einen langen Zeitraum sein. 4.3 Intuition, Analyse und zielgerichtetes Arbeiten Intuition, Analyse und zielgerichtetes Arbeiten sind Aspekte der künstlerischen Arbeit die man bei vielen Kunstrichtungen finden kann. Das besondere bei meiner Form des Livezeichnens ist, dass sich diese drei Arbeitsformen in einem ständigen Kreislauf gegenseitig abwechseln. 18

20 Jede Art der Kreativität baut auf einer Vielzahl von vergangenen und momentanen Eindrücken auf - das Besondere im Fall der»selbst-inspiration«ist, dass ein Teil der Eindrücke vorher selbst generiert wurde. Dafür ist die Verwendung von Zufälligkeit durch nicht-zielgerichtete Intuition sehr förderlich. Dem intuitiven Arbeiten folgt ein bewusstes Betrachten und ein visuelles Analysieren des entstandenen Materials. Wenn die davon ausgehende Faszination stark genug ist, wird man dem Wunsch nachgeben, diese versteckten Aspekte herauszuarbeiten. In diesem Moment verändert sich die Arbeitweise. Jetzt hat man ein bestimmtes Ziel vor Augen und wird versuchen dieses möglichst effizient zu erreichen. 4.4 Der Club als Schaffensort Für gewöhnlich arbeiten Grafiker und Künstler in einem geschützten Raum, beispielsweise in einem Atelier. Ich kann bei mir selber beobachten, dass der geistige und emotionale Zustand, in den man sich beim visuellen Schaffen begibt, eines solchen Schutzraumes bedarf. Manchmal bin ich während des Livezeichnens kaum ansprechbar oder habe selber große Schwierigkeiten mich in Worten auszudrücken. Somit ist das Arbeiten im Club als ein Grenzbereich für den Künstler zu sehen. Das könnte erklären, warum so wenige Künstler das Prinzip des Livezeichnens für sich nutzen. 4.5 Wirkungsweisen meiner Arbeit Mit meiner Arbeit schaffe ich auf elektronischen Partys einen Ruhepol, einen gedanklichen Ort an den man sich zurückziehen kann und der hilft, sich auf sich selber zu konzentrieren. Oft hält man sich auf elektronischen Partys vier Stunden und länger auf. Die Zeit vergeht hier subjektiv anders als im Alltag. Dem entsprechend verändert sich auch das von mir produzierte Bild langsam. Der ruhige Bilderfluss hilft beim Entspannen auf den Sofas oder am Rand der Tanzfläche. Beim Tanzen hat man auch nach längerem Wegschauen einen Anknüpfungspunkt, der die vergangenen Transformationen entschlüsselbar macht. Grundsätzlich wird der Entwicklungsprozess in dem Masse spannungsvoller, in dem der Beobachter gedanklich aktiv am Zeichenprozess teil- 19

1.2.1 Gestaltpsychologie

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