Der Wissensarbeitsplatz im aktuellen Wandel

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1 Der Wissensarbeitsplatz im aktuellen Wandel Dr. Peter Schütt Leader Social SW Strategy & Knowledge Mgmt. IBM Deutschland GmbH 2011 IBM Corporation

2 Der neue Arbeitsplatz wird durch eine neue Generation von Mitarbeitern und ihren neuen Lösungskompetenzen geformt Smartphones und Tablets ändern den Zugriff 2010 wurden mehr als 290 Millionen Smartphones verkauft und es wird erwartet, dass diese Zahl bis 2014 um weitere 23% steigt.1 Bring your own Device (BYOD) Von Mitarbeiter an den Arbeitsplatz mitgebrachte Smartphones/Tablets werden % der am Arbeitsplatz genutzten Smartphones ausmachen.2 Zusammenarbeit Innerhalb der nächsten sechs Jahre werden Mitarbeiter mehr und mehr bis zu 80% ihrer Zeit mit Collaboration verwenden.3 Social Business Mehr als 50% der Arbeitnehmer in den USA nutzten heute soziale Medien wenigsten einmal pro Woche für ihre Arbeit.4 Arbeit geht weiter, irgendwo, irgendwann Mitarbeiter geben Telearbeit und flexiblen Arbeitsmodellen 7,7 von 10 Punkten beim Thema Zufriedenheit am Arbeitsplatz.5 IDC, "Worldwide Smartphone Forecast Update," Document # , December IDC Market Analysis, Worldwide Business Use Smartphone Forecast and Analysis, Document # , September Smart Work on ibm.com, How productive will we be in the future? 4 IDC Insight, "The Intersection of Web 2.0, Enterprise 2.0, and Collaboration: The Social Business," Document # , January Robert Half, Workplace Redefined: Shifting Generational Attitudes During Economic Change,

3 Social - Die 5. Generation der IT (Mobiles) Internet Social PCs Workstations Großrechner 3

4 Daraus folgt für das Wissensmanagement Peter F. Drucker Taylor's 100 Jahre alter Ansatz Arbeit mittels Wissen zu optimieren (Scientific Management) wird neuerdings darauf angewandt intelligent zu betrachten, wie Menschen in Unternehmen interagieren, um daraus weiteren Mehrwert zu erzeugen Der Begriff dafür ist ein Social Business werden - auf deutsch: ein partizipatives Unternehmen Es geht darum Frederick Taylor Die Stimme des Individuums wahrzunehmen Die (themenspezifischen) Leuchttürme in der Mitarbeiterschaft zu erkennen und besser zu nutzen Die Vernetzung im Unternehmen zu optimieren und auszunutzen Das ist in vielerlei Hinsicht eine Transformation des Unternehmens 4

5 Schütts 3-D KM-Modell : Die 3 Dimensionen des Wissensmanagements 1. Organisation und Kultur Leitlinien Personalmanagement Zielvorgaben 2. Prozesse a) Dokumentation und Wiederverwendung von Erfahrungswissen Von zentralen Ansätzen zu Web 2.0 Lösungen b) Daten-bezogen Daten + Wissen Information Entscheidungen Handlungen c) Personen-bezogen Rationalisierungscheckliste für den eigenen Wissensarbeitsplatz d) Community-bezogen Das Wissen im Schwarm nutzen 3. Informationstechnologie Desktop Anwendungsorientiert 5 Bindungen der Mitarbeiter am Arbeitsplatz Mashups von Inhalten Themen, bzw. Mitarbeiterorientiert Knowtech 2011 Peter Schütt / IBM Corp. 2003/2009

6 Wo steckt das Wissen eigentlich? In der Masse als Ganzes? (Wisdom of Crowds - James Surowiecki) 6 Nein. Nur bei den Leuchttürmen in der Masse Diese gilt es zu identifizieren, bzw. identifizierbar zu machen Diesen gilt es die Möglichkeit der Beteiligung einzuräumen

7 Die Transformation Information nicht mehr restriktiv (Stichwort: Herrschaftswissen ) verteilen, sondern die Zugangsmöglichkeit so breit wie sinnvoll streuen Den Mitarbeiter als Wissensträger anerkennen & nutzen Die Suchmaschine findet Dokumente UND Personen Empfehlungen zeigen Dokumente UND Personen auf Profile zeigen das persönliche Wissenspektrum auf Zusammenarbeit nicht mehr administrativ erschweren Früher: langwieriges Beantragen von Teamräumen Das Arbeiten in dynamischen Netzwerken/Communities wird zu Standard Die Transformation ist ein Personal- und Führungsstrategiethema Fachliche Führung und Personalführung getrennt: 2 Karrierepfade 7

8 Was ist eine Community? Nicht zwingend nur eine Interessensgruppe... Kann eine normale Abteilung, eine Arbeitsgruppe, eine Community of Practice, eine Community of Interest, eine Nutzergruppe, Personen in einer Diskussion, Nutzer eines Produkts, usw. sein Kann kurzweilig sein oder längerfristig Was sie alle gemeinsam haben: Ihr Ziel ist Wert für die Firma/Organisation zu erzeugen 8

9 Ein weiteres Beispiel: Communities in der IBM CIO Office Workplace of the future HR-Employee Reward Program CIO Office Support via Wisdom of Crowds Marketing, Sales, various Initiatives, etc. 9

10 Social Software in Aktion Nutzung* Collaboration 2.0 verfügbar für Mitarbeiter 168 Länder, Standorte, >> remote Workers Profile: ; >1 Mio Suchen/Woche Communities: , Mitglieder, User im letzten Monat Blogs: , aktive Blogger, Users im letzten Monat Files: ; 7,9 Mio Downloads, Nutzer, im letzten Monat Activities: , 3,2 Mio Einträge, Nutzer, im letzten Monat Wikis: mit Seiten und 87k Nutzern/Monat Bookmarks: , 3,5 Mio Tags, 36k Nutzer Instant Messages: >11 Mio pro Tag Web Conferences: mit Teilnehmern und 8.3 Mio Minuten Verbindungszeit pro Monat Einsparungen (Beispiele) Zufriedenheit bei der Suche um über 50% gesteigert verbunden mit Produktivitätsgewinn entsprechend $4.5Mio pro Jahr $700K Einsparungen pro Monat durch Vermeidung von Reisen Einsparungen bei Telefonkosten und Server Kosten * Füreinige Services gibt es noch parallele Altsysteme. Deren Nutzung ist hier nicht berücksichtigt 10

11 Neue Arbeitsformen Dateien mit anderen teilen statt zu versenden Dateien (Dokumente, Tabellen, Präsentationen und andere Formate) in die eigene Cloud stellen und von dort aus teilen ( Sharing ) Vorteile Dokumente in die eigene Cloud stellen statt per zu versenden) Sehr übersichtlich, physisch nur einmal gespeichert Immer mit kompletter Metainformation, u.a. auch Kommentaren Zentrale Zugriffskontrolle und Überblick, wer Zugriff hat Zugriffskontrolle mit Editierrechten Taggen und Kommentieren Versionierung und Freigabe für gemeinsames Bearbeiten Private oder öffentliche Ordner auch für Dateien Anderer Siehe auch: 11

12 Parallel bearbeiten - im Browser Die Community der Editoren eines Dokuments Der Charakter eines Dokuments verändert sich zu einem Container Teamrooms als Zwischenschritt zur gemeinsamen Bearbeitung werden an Bedeutung verlieren Example: IBM LotusLive Symphony in Name & features subject to change 12

13 Microblogging - sharing von Informationen statt versenden Neuigkeiten im Netzwerk/Community einer Person Ungerichtet Kollegen informieren Abonnieren von Informationen (Pull statt Push) Beispiel: IBM Connections 13

14 Open Innovation Crowdsourcing von Ideen in einer Community Communityorientiertes InnovationsManagement Verbesserung von Ideen auf Basis eines sozialen Prozesses Idea-Jams Beispiel: IBM Connections 14

15 Reduzierung der Komplexität von Kommunikation über Activity Streams Anzeigen von Events aus fast beliebigen Anwendungen Nutzung offener Standards für die Integration Dinge direkt bearbeiten mithilfe von Opensocial Bearbeitungs- Gadgets Gadgets, die in Browsern, Smartphones, usw. benutzt werden können 15

16 Schlussbemerkungen Der Umstieg von einer klassisch-hierarchischen Organisation zu neuen Organisationsformen ist eine Transformation. HR und die interne Kommunikation tragen dabei eine wesentliche Rolle. Der Erfolg hängt daran, in wieweit klare Unternehmensziele als Treiber fungieren. Mobile Geräte und Consumerization der IT sind das Öl auf das Feuer. Herausforderungen (Security, Governance, Compliance) können in den Griff bekommen werden. Business Analytics ist sehr wichtig um Resonanzen zu erkennen. 16

17 Vielen Dank! Weitere Information Download the white paper, The new workplace: are you ready? IBM Workplace Infrastructure Strategy and Design Services IBM and cloud computing IBM and smart work IBM CIO Study 2011 IBM CEO Study 2010 Video: Social Document Management vs. traditional Video über Activity Streams 17

18 Copyright IBM Corporation 2011 IBM Deutschland GmbH IBM Allee 1 D Ehningen Germany Produced in Germany All Rights Reserved IBM, the IBM logo and Lotus are trademarks of International Business Machines Corporation in the United States, other countries or both. Other company, product and service names may be trademarks or service marks of others. References in this publication to IBM products and services do not imply that IBM intends to make them available in all countries in which IBM operates. The information contained in this documentation is provided for informational purposes only. While efforts were made to verify the completeness and accuracy of the information contained in this documentation, it is provided as is without warranty of any kind, express or implied. In addition, this information is based on IBM s current product plans and strategy, which are subject to change by IBM without notice. IBM shall not be responsible for any damages arising out of the use of, or otherwise related to, this documentation or any other documentation. Nothing contained in this documentation is intended to, nor shall have the effect of, creating any warranties or representations from IBM (or its suppliers or licensors), or altering the terms and conditions of the applicable license agreement governing the use of IBM software. 18

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