Förderung von Medienkompetenz durch Bibliotheken: Theorie und Praxis

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1 Förderung von Medienkompetenz durch Bibliotheken: Theorie und Praxis Heike vom Orde, Leitung Dokumentation Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI)

2 Überblick Medienkompetenz: Um was geht es? Forschungsstand Jugend und Medien: Kennen wir unsere Zielgruppe(n)? Schlussfolgerungen für die praktische Bibliotheksarbeit

3 Medienkompetenz: Was die Polizei darunter versteht Das Internet als Sumpf Hessens Polizei klärt über Selbstmord-Foren, "Schlampen-Seiten" und Cyber-Mobbing auf Schon Fünftklässler verbringen Stunden im Internet und meist wissen die Eltern wenig über das Online-Treiben ihrer Kinder. Petra Kain vom Polizeipräsidium Westhessen setzt mit Aufklärung dagegen. Der Vater im Anzug, der so lässig in sein Blackberry-Handy tippt, hat keine Angst vor mangelnder Medienkompetenz: "Ich weiß, was meine Kinder so im Internet treiben", ist er sich sicher. Als Kriminalhauptkommissarin Petra Kain aber die ersten Folien ihrer Präsentation auf die Leinwand wirft, gefriert jedoch das überzeugte Lächeln. ( ) Der Mann muss schlucken. Aber er ist mit seiner Reaktion nicht allein. Die meisten der Eltern, die sich zum Infoabend der Abteilung "Einsatz Prävention" vom Polizeipräsidium Westhessen eingefunden haben, hören zum ersten Mal von den Abgründen, die sich im Web auftun. Quelle: Frankfurter Neue Presse, Hervorhebungen von H. vom Orde

4 Medienkompetenz: Was Politiker darunter verstehen Medien/ Merkel: Richtigen Umgang mit Internet vermitteln Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bedeutung von Medienkompetenz für Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland hervorgehoben. «Medienkompetenz ist das Markenzeichen einer aufgeklärten, weltoffenen Wissenschaftsgesellschaft» sagte Merkel. Die Politik und die Medien selbst seien ebenso wie Eltern und Schulen gefragt, den richtigen Umgang mit dem Internet und anderen digitalen Angeboten zu vermitteln. «Das Leben ist um einiges komplizierter geworden, als damals als man mit zwei Fernsehprogrammen aufgewachsen ist», sagte die Kanzlerin.. Quelle: dpa, Hervorhebungen von H. vom Orde

5 Medienkompetenz: Tendenzen des öffentlichen Diskurses 1. Medienmoralisierung: Das Subjekt als hilfloses Opfer der Medien Medien-/Kulturpessimistische Perspektive 2. Generationenkluft: Unkenntnis der Mediennutzung vom Kindern und Jugendlichen Implizite Abwertung der Neuen Medien (insb. Internet, Computerspiele) 3. Verkürztes und / oder diffuses Verständnis von Medienkompetenz Medienkompetenz oft nur auf technische Fertigkeiten bezogen

6 Medienkompetenz: Was die Wissenschaft darunter versteht - Vier Dimensionen der Medienkompetenz nach Dieter Baacke - Handlungsorientierte Medienpädagogik - Zieldimensionen medienpädagogischer Arbeit -

7 Die vier Dimensionen der Medienkompetenz nach Dieter Baacke Fähigkeit, Medien und ihre Inhalte den eigenen Zielen und Bedürfnissen entsprechend zu nutzen

8 Dimensionen von Medienkompetenz Chance auf ein gelingendes Leben in einer mediatisierten Welt Quelle Grafik: Ulrike Wagner (Hrsg.): Medienhandeln in Hauptschulmilieus. Mediale Interaktion und Produktion als Bildungsressource. Kopaed Verlag 2008, S. 26

9 Zieldimensionen handlungsorientierter medienpädagogischer Arbeit Eine umfassende Medienkompetenzförderung verfolgt das Ziel, auch zu einer Horizonterweiterung in Richtung selbstbestimmter und souveräner Lebensführung beizutragen. Darüber hinaus gilt es, Bildungsprozesse anzustoßen, die zu einer Sensibilisierung in Bezug auf problematische Aspekte des Medienumgangs und zur Entwicklung adäquater Handlungsstrategien der Jugendlichen beitragen. Dabei ist neben den Jugendlichen selbst auch das erzieherische Umfeld und die Seite der Anbieter mit entsprechenden Maßnahmen in die Pflicht zu nehmen. Quelle: Ulrike Wagner (Hrsg.): Medienhandeln in Hauptschulmilieus. Mediale Interaktion und Produktion als Bildungsressource. Kopaed Verlag 2008, S Hervorhebungen von H. vom Orde

10 Medienkompetenz: Ganzheitliche Zielsetzung Medienkompetenz = Metakompetenz, die eine souveräne Lebensführung in einer Wissens- und Bildungsgesellschaft ermöglicht: - Befähigung zum selbstbestimmten Handeln mit den Medien - Partizipation am sozialen, kulturellen und politischen Leben Die Vermittlung von Medienkompetenz ist eine Querschnittsaufgabe in allen Bildungsbereichen und in allen Bildungsberufen Das handelnde und damit lernende Subjekt steht im Zentrum medienpädagogischer Arbeit.

11 Überblick Forschungsstand Jugend und Medien: Kennen wir unsere Zielgruppe(n)?

12 Medientipps zum Nachlesen und Surfen: KIM- und JIM-Studien des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest: Grunddaten Kinder/Jugendliche und Medien des IZI:

13 Jugendliche Lebenswelten heute sind nicht medial gefährdet, sondern medial geprägt. Jugendliche Lebenswelten sind Medienwelten. (Aus: Baacke/Sander/Vollbrecht: Lebenswelten sind Medienwelten, 1990)

14 Zeitbudget für Mediennutzung: Stunden pro Tag Vergleich Altersgruppe 14+ und Bevölkerung ab 14 Jahre Bevölkerung Jahre Quelle: ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation Angaben brutto in Std./Tag Basis: BRD Gesamt (bis 1990 nur alte Bundesländer), Mo-So (bis 1990 Mo-Sa), 5-24 Uhr, bis 2005 Deutsche, ab 2010 deutschspr. Bev.

15 Nutzungsdauer der einzelnen Medien: Minuten/Tag Vergleich Altersgruppe 14+ und Bevölkerung ab 14 Jahre Bevölkerung Jahre Quelle: ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation , Nutzungsdauer in Min. / Tag Basis: BRD Gesamt (bis 1990 nur alte Bundesländer), Mo-So (bis 1990 Mo-Sa), 5-24 Uhr, bis 2005 Deutsche, ab 2010 deutschspr. Bev.

16 Freunde und Medien sind wichtig in der Welt der Jugendlichen Non-mediale Freizeitaktivitäten täglich/mehrmals pro Woche Quelle: mpfs / JIM-Studie 2010, Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.208), Jahre

17 und ebenso bei den Kindern Quelle: mpfs / KIM-Studie 2008, Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.206), 6-13 Jahre

18 Kinder: Leitmedium Fernsehen Tägliche Nutzung von Medien Angaben in Prozent Fernsehen Musik auf CD, Kassetten oder MP3 hören Radio hören Computer nutzen: lernen, arbeiten, spielen Jahre 6-9 Jahre Mit Spielkonsole spielen Im Internet sein 6 22 Bücher lesen Quelle: Trend Tracking Kids 2010, iconkids & youth international research, S. 91 Basis: Jungen und Mädchen, 6-19 Jahre.

19 Kinder: Leitmedium Fernsehen aber die Erwachsenen gucken viel mehr! Quelle: AGP/GfK: TV Scope, Panel (D+EU), alle Ebenen Basis: Zuschauer ab 3 Jahren in Deutschland, Mo-So, 03:00-03:00

20 Jugendliche und Fernsehen: Meister der Parallelnutzung Quelle: mpfs / JIMplus Nahaufnahmen 2009, S. 25

21 Variable Bildungsniveau: Gerätebesitz Jugendlicher Quelle: mpfs / JIM-Studie 2008, Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.208)

22 Variable Bildungsniveau: Medien im elterlichen Haushalt Quelle: mpfs / JIM-Studie 2009, Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.200)

23 Variable Bildungsniveau: Bei widersprüchlicher Berichterstattung wird am ehesten vertraut auf Quelle: mpfs / JIM-Studie 2008, Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.208)

24 Exkurs (Vor-)Lesen: Vorbild Eltern? Vorlesestudien der Stiftung Lesen 2007: 42% aller Eltern mit Kindern bis 10 Jahren lesen gar nicht oder nur unregelmäßig vor. 2008: Repräsentative Kinderbefragung: Väter fehlen häufig als zentrale Vorleseakteure in der Familie. 2009: Aus Sicht vieler Väter ist für das Vorlesen die Mutter zuständig. Väter bevorzugen aktive Freizeitbeschäftigungen mit den Kindern. 2010: In mehr als jeder dritten Familie mit Migrationshintergrund wird täglich vorgelesen in jeder achten gar nicht. Quelle: Stiftung Lesen (letzter Zugriff: )

25 Jugendliche und Bücher lesen: Geschlecht und Bildungsgrad Quelle: mpfs / JIM-Studie 2010, Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.208), Jahre

26 Jugendliche und Bücher lesen: Geschlecht und Bildungsgrad

27 Variable Geschlecht: Wichtigkeit der Medien für Jugendliche Quelle: mpfs / JIM-Studie 2009, Angaben in Prozent Basis: n=102 (Zusatzbefragung JIMplus), Jahre

28 Jugendliche und Bücher lesen: Rolle der Peers Quelle: Maik Philipp: Wenn das rauskommt, dass jemand Bücher liest, ist ja uncool. Zur Rolle der peers in Lesekarrieren. In: Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 2/2010, S. 184

29 Was wollen Jugendliche von Medien? Die Faszination des Internet - Rezeptives Medienhandeln: sich unterhalten und informieren - Kommunikatives Medienhandeln: sich in Beziehung setzen - Produktives Medienhandeln: sich zur Geltung bringen und darstellen Für Jugendliche sind die (neuen) Medien wichtig als - Orientierungshilfen, - Werkzeuge zur Identitätsbildung, - zur souveränen Lebensführung Nach: U. Wagner / H. Theunert: YouTube, flickr, schülervz Jugendliche im Internet (letzter Zugriff: )

30 JIM-Studie 2010: Jugendliche sind im Schnitt pro Tag 138 Minuten online Häufigste mediale Freizeitbeschäftigungen 2010 täglich / mehrmals pro Woche Quelle: mpfs / JIM-Studie 2010, Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.208), Jahre

31 Jugendliche und Internet Inhaltliche Verteilung der Internetnutzung Quelle: mpfs / JIM-Studie 2010, Angaben in Prozent Basis: Internet-Nutzer (n=1.188)

32 Exkurs: Internetnutzung von Jugendlichen Für die meisten ( ) ist das Internet keine neue Welt, sondern eine nützliche Erweiterung der alten. Quelle: Manfred Dworschak: Null Blog. In: Der Spiegel, 31/2010, S. 121

33 Jugendliche und Web 2.0 kommunikatives and produktives Medienhandeln Quelle: Jeweils mpfs / JIM-Studie 2009, Angaben in Prozent Basis: alle Befragten (n=1.200)

34 Internet: Ausgewählte Forschungsergebnisse Jugendliche mit formal niedrigeren Bildungsgrad nutzen das Internet seltener für Recherche und Information. Für sie ist die Orientierung an Unterhaltungsund Freizeit- sowie Peer-Gruppen relevanten Inhalten zentral (Computerspiele, Chatten) Jugendliche mit formal höheren Bildungsgrad praktizieren eine stärkere informationsbezogene Internetnutzung und nutzen das Internet stärker für Lernzwecke in Schule oder Ausbildung. Für sie haben Computer/Internet eine höheren Stellenwert. Für Jugendliche steht das rezeptive und kommunikative Erleben im Internet im Vordergrund. Selbst Inhalte beizutragen und damit am Web 2.0 zu partizipieren, ist für sie nicht in gleichem Maße relevant. Quellen: mpfs / JIM-Studie 2009, Kapitel 10: Computer und Internet. Wagner u.a. (2004): Zwischen Vereinnahmung und Eigensinn. Konvergenz im Medienalltag Heranwachsender. München: Fischer. Schorb//Keilhauer/Würfel/Kießling (2008): Medienkonvergenz Monitoring Report Jugendliche in konvergierenden Medienwelten. (letzter Zugriff: )

35 Problematische Aspekte der Internetnutzung Wie sehr vertraust du den Quellen, aus denen du Infos bekommst? Ich vertraue total (Angaben in %) Wikipedia 55 Websites von Zeitschriften wie BRAVO 40 Links von Suchmaschinen wie Google 38 Websites von Unternehmen 26 Einträge in Diskussionsforen Basis: n= 890, nur NutzerInnen, die das jeweilige Angebot kennen (Jungen und Mädchen, 6-19 Jahre) Quelle: Pressemeldung Iconkids & youth, (letzter Zugriff: )

36 Problematische Aspekte der Internetnutzung Nachrichten/Aktuelles im Internet Würde widersprüchliche Meldung überprüfen bei: Quelle: mpfs / JIM-Studie 2010, Angaben in Prozent Basis: Internet-Nutzer (n=1.188)

37 Problematische Aspekte der Internetnutzung 70 % der befragten Jährigen glaubt, dass Internet Jugendliche süchtig machen kann. 15 % der Befragten erkennen bereits hierfür bei sich selbst akute Symptome. 42 % der befragten Jährigen haben schon einmal erlebt, dass ohne ihre Zustimmung Videos oder Fotos, auf denen sie zu sehen waren, online gestellt wurde. Über 14 % der Befragten wurden schon einmal selber Opfer falscher oder beleidigender Aussagen im Web. Rund ein Viertel der Befragten sind bereits in Kontakt mit Cyber- Mobbing gekommen. Aber: das Bewusstsein für den Datenschutz wächst. Während lt. JIM-Studie 2009 nicht einmal die Hälfte aller Nutzer von Online-Communities Gebrauch von der Privacy-Option machten, waren es lt. JIM-Studie 2010 bereits rund zwei Drittel der Nutzer. Quellen: mpfs / JIM-Studie 2009, Kapitel 12: Kommunikation im Netz und JIM-Studie 2010, S. 45 Wagner / Brüggen / Gebel (2009): Web 2.0 als Rahmen für Selbstdarstellung und Vernetzung Jugendlicher. Dammler (2009): Verloren im Netz. Macht das Internet unsere Kinder süchtig? Güthersloh: Güthersloher Verlagshaus.

38 Exkurs: Internetnutzung von Kindern der emotionale und pragmatische Nutzen dominiert Basis: Qualitative Studie mit 40 Mädchen und Jungen, 6-16 Jahre. Quelle: Elements of Art / phaydon research+consulting (2009): Kinder im Internet vom virtuellen Spielplatz zum Alltagsbegleiter. Mönchengladbach, Folie 75.

39 Überblick Schlussfolgerungen für die praktische Bibliotheksarbeit

40 Voraussetzungen für die Förderung von Medienkompetenz 1. Lernen wir die Medienwelten der Kinder und Jugendlichen kennen, verstehen und akzeptieren 2. Hüten wir uns vor Bewahrpädagogik oder Medienmoralisierung und hinterfragen wir stattdessen unser eigenes Medienhandeln 3. Legen wir unserer Arbeit in Bibliotheken ein umfassendes Verständnis von Medienkompetenz zugrunde

41 Medienkompetenz: Ein Thema für die Bibliotheken? Argumentationshilfen 1. Öffentliche Bibliotheken sind die am meisten genutzten außerschulischen Bildungs- und Kultureinrichtungen. 2. Bibliotheken ermöglichen dem Einzelnen kostengünstig den Zugang zu aktuellen Wissensquellen in allen medialen Formen. 3. Bibliotheken unterstützen mit ihrem differenzierten Medienangebot das selbstgesteuerte Lernen sowie das individuelle Wissensmanagement. 4. Bibliotheken fördern kulturelle Identität und sind sozial integrierend. Sie wirken der digitalen Spaltung der Gesellschaft entgegen. 5. Sie begleiten schulische sowie außerschulische Bildungseinrichtungen mit gezielten Angeboten.

42 Medienkompetenz: Ein Thema für die Bibliotheken!

43 Schlussfolgerungen und forderungen - Fördern wir gezielt das produktive und aktive Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen unter Berücksichtigung des Geschlechts, des Alters, der Themeninteressen und des Bildungsgrads unserer Zielgruppe Nach: Deutsches Jugendinstitut (Hrsg.): Sprachförderliche Potenziale der Medienarbeit in Kindertagesstätten S. 9ff. (letzter Zugriff: )

44 Medienkompetenz: Ein Thema für die Bibliotheken! In welchem Alter mit welchen Medien mit welchen Methoden sinnvoll gearbeitet werden kann, hängt von 3 miteinander verwobenen Bedingungen der jeweiligen Altersgruppe ab: den sozial-kognitiven Voraussetzungen den Medienerfahrungen, Wünschen und Vorlieben der Fähigkeit zum eigenständigen Umgang mit den Medien Nach: Deutsches Jugendinstitut (Hrsg.): Sprachförderliche Potenziale der Medienarbeit in Kindertagesstätten S. 9ff. (letzter Zugriff: )

45 Schlussfolgerungen und -forderungen - Stoßen wir Bildungsprozesse an, die zu einer Sensibilisierung in Bezug auf problematisches Informations- und Medienverhalten führen am besten in Kooperation mit anderen Bildungspartnern

46 Medienkompetenz: Prinzipien der Förderung Medienkompetenz wird wie jedes andere soziale Handeln erworben - im Wechselspiel der Anstöße und Anregungen von außen und der Erfahrungen im eigenen Erleben und Handeln. Prinzipien der - Handlungsorientierung - Selbsttätigkeit - Orientierung am sozialen Lernen in Gruppen, in denen Wissen auch informell weitergegeben wird. Und dabei nicht die Erlebnisorientierung jugendlicher Medienkulturen aus dem Blickfeld verlieren

47 Medientipps:

48 Informationssystem Medienpädagogik (ISM):

49 und Fachportal Medienerziehung

50 Schlussfolgerungen und -forderungen Stellen wir uns der Aufgabe der Vermittlung von Medienkompetenz als einer Querschnittsaufgabe und schaffen wir in der Bibliothek einen Lernort, in dem kooperatives Handeln möglich ist. Wie könnte Ihr Lernort Bibliothek aussehen?

51 Danke für r Ihre Aufmerksamkeit! Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI)

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