EMC-Handbuch. Leistungsbeschreibung. Building Technologies

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2 Siemens Schweiz AG Industry Sector Building Technologies Division Sennweidstrasse Steinhausen Schweiz Tel Siemens Schweiz AG Änderungen vorbehalten 2 / 36 Building Technologies

3 Inhalt 1 Zu dieser Dokumentation Copyright Qualitätssicherung Dokumentnutzung / Leseaufforderung Energiemanagement über Internet Funktionalität Energiemanagement mit EMC: Vorteile Anwendungsmöglichkeiten Aufbau von EMC Berichtswesen Berichte aufrufen Berichte exportieren Berichte im Basispaket Zähler und Medien Zähler Medien Manuelle Eingabe von Zähl- und Verbrauchsdaten Automatische Ableseerinnerung Benutzerstruktur / weitere Funktionen Medieneigenschaften Benutzerverwaltung und Zugriffsrechte Benutzerrollen Zugriffsrechte Fernzugriff Energieausweise / Energiezertifikate Online-Hilfe Sicherheit Weitere Module Witterungsbereinigung (WEA) Controlling (CON) Kosten (COS) Benchmarking (BEN) Umwelt (ENV) Automatisierte Zählerablesung (AUT) Lastprofile...35 Building Technologies Inhalt / 36

4 4 / 36 Building Technologies Inhalt

5 1 Zu dieser Dokumentation 1.1 Copyright Die Vervielfältigung und Weitergabe dieses Dokumentes ist nur mit Einverständnis der Firma Siemens gestattet und darf nur an autorisierte Personen / Gesellschaften mit spezifischen Fachkenntnissen erfolgen. 1.2 Qualitätssicherung Die vorliegenden Dokumentationen wurden mit grösster Sorgfalt zusammengestellt. Alle Dokumente werden einer regelmässigen inhaltlichen Prüfung unterzogen. Alle notwendigen Korrekturen werden in die nachfolgenden Versionen eingearbeitet. Anpassungen bzw. Korrekturen an den beschriebenen Produkten ziehen eine Anpassung dieser Dokumente nach sich. Bitte informieren Sie sich über den aktuellsten Stand der Dokumentation. Sollten Sie bei der Nutzung dieser Dokumentation Unklarheiten entdecken, Kritik oder Anregungen haben, senden Sie diese bitte an den Produktmanager der nächstgelegenen Niederlassung. Die Adressen der Siemens Schweiz AG finden Sie unter 1.3 Dokumentnutzung / Leseaufforderung Die mit unseren Produkten (Geräte, Applikationen, Tools, etc.) zur Verfügung gestellten oder parallel erworbenen Dokumentationen müssen vor dem Einsatz der Produkte sorgfältig und vollständig gelesen werden. Wir setzen voraus, dass die Nutzer der Produkte und Dokumente entsprechend autorisiert und geschult sind, sowie entsprechendes Fachwissen besitzen, um die Produkte anwendungsgerecht einsetzen zu können. Weiterführende Informationen zu den Produkten und Anwendungen erhalten Sie: bei ihrer nächstgelegenen Siemens Niederlassung oder bei Ihrem Systemlieferanten vom Supportteam im Siemens Schweiz AG falls kein lokaler Ansprechpartner bekannt ist im Intranet (nur für Siemens Mitarbeiter) unter https://workspace.sbt.siemens.com/content/ /default.aspx Bitte beachten Sie, dass Siemens soweit gesetzlich zulässig keinerlei Haftung für Schäden übernimmt, die durch Nichtbeachtung oder unsachgemässe Beachtung der obigen Punkte entstehen. Building Technologies Zu dieser Dokumentation / 36

6 2 Energiemanagement über Internet Erst die kontinuierliche Aufzeichnung und Auswertung von Energieverbräuchen ermöglicht, Einsparpotenziale zu erkennen und den Erfolg von Optimierungsmassnahmen zu beurteilen. Durch die gezielte Hervorhebung von Fremdeinflüssen (Wetterbereinigung) und den Vergleich mit definierten Sollwerten (Energiebudgets) lassen sich qualifizierte Aussagen über die Medienverbräuche treffen. 2.1 Funktionalität EMC basiert auf der ASP-Technologie (Application Service Providing). Die Verbrauchsdaten werden unter einem sicheren persönlichen Benutzerkonto auf einem zentralen Internet-Server von Siemens erfasst. Die Erfassung der Verbrauchsdaten erfolgt entweder manuell mit einem Standard Web-Browser oder automatisch. Die Bedienung von EMC und damit der Aufruf der Energieberichte ist von jedem Standard-PC mit Internetzugang (Internet Explorer empfohlen) aus möglich (siehe nachfolgendes Bild). Application Service Providing Application Service Providing (ASP) ist der Fachbegriff für Anwendungen, die nicht lokal, sondern durch einen Dienstleister bereitgestellt werden. Der Zugriff erfolgt dabei über das Internet. Eine ASP-Lösung bietet zahlreiche Vorteile: Einsparungen bei lokaler Hardware und Software Kostenfreie Updates und Upgrades während der Nutzungszeit Jederzeit und von überall Zugriff auf die eigenen Daten Hohe Verfügbarkeit und Einhaltung hoher Sicherheitsstandards durch den Betrieb der Applikationen in einem professionellen Rechenzentrum Fachliches Know-how über die Inhalte der Anwendungen verbleibt beim Kunden, da der Application Service Provider lediglich die professionelle Infrastruktur zur Verfügung stellt. 6 / 36 Building Technologies Energiemanagement über Internet

7 2.2 Energiemanagement mit EMC: Vorteile Die Internet-basierte Anwendung EMC vereinfacht Überwachung und Kontrolle des Energieverbrauchs. EMC ist kostengünstig Keine Vorinvestitionen in Hardware und Software. Wartung der zentralen IT-Infrastruktur durch Siemens EMC ist intuitiv Einfache Bedienung mittels Web-Browser Minimale Ausbildung erforderlich EMC ist effizient Dezentrale Eingabe/Übertragung von Zählerablesungen und Verbräuchen Umfassende Benutzerverwaltung - Zugriffsrechte abhängig von Funktion und Know-how EMC ist dezentral Selektiver Zugriff jederzeit und von überall EMC erhöht die Produktivität Einfacher Zugriff auf Energieverbrauchsdaten von jedem Arbeitsplatz mit Internetverbindung Erinnerungsmeldung zur Zählerablesung via und SMS Automatische Zählerablesung dank verschiedener Integrationsmöglichkeiten EMC ermöglicht Online-/Remote-Support Mitarbeiter an verschiedenen Standorten können gleichzeitig ausgebildet und bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt werden EMC bietet ein flexibles modulares Konzept EMC wächst mit den Anforderungen/Bedürfnissen EMC schützt Ihre Investitionen Regelmässige Backups sämtlicher Daten Updates und Upgrades stehen sofort und kostenfrei zur Verfügung Building Technologies Energiemanagement über Internet / 36

8 2.3 Anwendungsmöglichkeiten Die Anforderungen an ein Überwachungs- und Kontrollsystem für Energiedaten sind breit und reichen von der reinen Verbrauchsdatenerfassung bis zu aufwendigen Auswertungen unter Einbezug diverser Verbrauchskontrollfunktionen. Anforderungen an Energiemanagementsysteme variieren sehr stark. Aus diesem Grund ist EMC modular aufgebaut. Das bedeutet, dass je nach Einsatzschwerpunkt verschiedene Funktionen und Berichte zur Verfügung stehen. Es können so viele Zusatzmodule und optionale Funktionen zum Basispaket hinzugefügt werden, wie für die Bearbeitung der jeweiligen energiebezogenen Themen notwendig sind. Ergänzend stehen im Basispaket stehen folgende Funktionen zur Verfügung: Witterungsbereinigung Bereinigung von Verbrauchswerten basierend auf Wetterdaten Controlling Vergleich aktueller Verbräuche mit Budgetwerten Kosten Darstellung von Kosten basierend auf Preismodellen Umwelt Auswertung unterschiedlichster Emissionswerte Benchmarking Darstellung und Vergleich verbrauchsbasierter Kennwerte Erweiterungen sind z.b. Automatisierte Zählerablesung Integration verschiedener automatischer Zählwerterfassungssysteme Lastprofile Auswertung von Lastprofilen 8 / 36 Building Technologies Energiemanagement über Internet

9 3 Aufbau von EMC Intuitive Bedienung und durchgängiges Design garantieren die Benutzerfreundlichkeit von EMC. Selbst Benutzer, die nicht regelmässig mit Web-Anwendungen arbeiten, finden sich in EMC schnell zurecht. Die EMC-Bedienoberfläche ist in 3 klare Bereiche aufgeteilt Navigationsmenü 2 Benutzerstruktur 3 Funktionsmenü Sprachunterstützung Das stets sichtbare Navigationsmenü (Bereich 1) auf der linken Bildschirmseite bietet einen direkten Zugriff auf alle übergeordneten Funktionen. Neben den Formularen zur manuellen Erfassung von Zählwerten finden sich hier auch administrativen Funktionen, wie die Benutzerverwaltung. Die Benutzerstruktur (Bereich 2) stellt die zentrale Einheit der Applikation dar und dient der Strukturierung der Liegenschaften mit den dazugehörigen Gebäuden und den vorhandenen Zählern. Sämtliche Verbrauchsberichte können direkt in dieser Baumstruktur aufgerufen werden. Je nach dem welcher Knoten (Gebäude, Objekt, ) oder Zähler in der Benutzerstruktur ausgewählt ist, erscheint auf der rechten Seite der Applikation (Bereich 3) ein entsprechendes Kontextmenü mit allen zur Verfügung stehenden Funktionen. Hier können z. B. Zähl- oder Budgetwerte erfasst oder Liegenschaften und Gebäude angelegt und geändert werden. Die angezeigten Funktionen richten sich nach den Benutzerrechten des jeweiligen Anwenders. EMC ist mehrsprachig aufgebaut. Derzeit werden 19 Sprachen unterstützt (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Chinesisch, Koreanisch, ). Jeder Benutzer kann eine dieser Sprachen auswählen. Building Technologies Aufbau von EMC / 36

10 3.1 Berichtswesen Das EMC-Energieberichtswesen zeichnet sich durch eine klare Struktur und übersichtliche Darstellung relevanter Werte aus. Der Energiemanager erhält eine rasche Entscheidungshilfe, ob ein Handlungsbedarf im Bereich des Energiemanagements besteht oder nicht. Beispiel: Hauptverbrauch-Bericht Die Vorteile im Einzelnen Die meisten Berichte setzten sich aus verschiedenen Blättern (Ansichten) zusammen. Eine übersichtliche Zusammenfassung der Ergebnisse wird durch eine sinnvolle Anzahl weiterer Detailansichten ergänzt. Infolge des einheitlichen Aufbaus aller Berichte können sich auch Mitarbeiter, die das Berichtswesen nur unregelmässig nutzen leicht orientieren. Ein Farbkonzept unterstützt die gute Lesbarkeit aller Diagramme. Bei Knotenvergleichsberichten können mittels mehrerer Kriterien einzelne oder mehrere Knoten (z. B. Gebäudetypen) ausgewählt werden. 10 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

11 3.1.1 Berichte aufrufen Berichte können für alle Knoten der Struktur (Kunde, Gebäudepool, Liegenschaft, Objekt und Element) erzeugt werden. Dabei erfolgt automatisch eine Zusammenfassung und Gruppierung der Zählerdaten anhand der Medien und Zählertypen. Berichte enthalten in der Regel Tabellen und Grafiken. Berichterstellung Der Berichtsaufruf erfolgt entweder auf einem Knoten (wie im angefügten Beispiel ersichtlich) oder direkt auf einem Zähler. Abhängig davon stehen unterschiedliche Berichte zur Verfügung. Berichtszeitraum, Auflösung (z. B.15 min oder monatlich) und zu berücksichtigende Zählerart können jeweils ausgewählt werden. Die Berichtsausgabe ist in folgenden Dateiformaten möglich: HTML: Web Format zur Ansicht auf dem Bildschirm PDF: Manipulationssicheres Standardformat zum lokalen Abspeichern und Ausdrucken CSV: Standardisiertes Textformat (ASCII) zur Weiterverarbeitung mit z. B. MS Excel PPT: PowerPoint zur direkten Einbindung in Präsentationen Beispielbericht Hauptverbrauch 11 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

12 Berichtsfavoriten Individuell ausgewählte Berichte können als Favorit abgespeichert und bei Bedarf zusätzlich als in stündlichem, täglichem, wöchentlichem, monatlichem, vierteljährlichem, halbjährlichem oder jährlichem Intervall abonniert werden. Der Versand erfolgt im PDF-Format zum Abspeichern und Ausdrucken oder im CSV- Format (ASCII) zur weiteren Bearbeitung. Berichtsfavoriten ermöglichen einen schnellen Zugriff auf wesentliche Berichte, insbesondere für grosse, umfangreiche Strukturen Berichte exportieren Zur Weiterverarbeitung der Verbrauchsdaten (z. B. mit Microsoft Excel) lassen sich alle Berichte als CSV-Datei (kommagetrennte Werte) lokal abspeichern. Bilder und Grafiken können über die Zwischenablage in andere Applikationen eingefügt werden Berichte im Basispaket Folgende Berichte sind im Basispaket enthalten: Hauptverbrauch Hauptverbrauch CO 2 Emissionen Hauptverbrauch Knotenvergleich Hauptverbrauch Vorjahresvergleich kumuliert Detailverbrauch Detailverbrauch Knotenvergleich Detailverbrauch Vorjahresvergleich Zählerberichte Details können der zugehörigen Berichtsdokumentation entnommen werden. 12 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

13 3.2 Zähler und Medien Zähler EMC unterscheidet vier verschiedene Zählertypen: Hauptzähler Erfassen ein Energiemedium an zentraler Stelle (z.b. Fernwärme- Übergabezähler des Energieversorgers). Unterzähler Erfassen einen Teil des im Hauptzähler erfassten Energieflusses (z.b. Wärmemengenzähler einer Etage innerhalb eines Gebäudes) Rechnungszähler Erfassen den Verbrauch, der in Rechnung gestellt wurde (z.b. von einer Rechnung des Energieversorgers). Andere Zähler Erfassen sonstige Verbräuche und Medien (z.b. Aussentemperatur). Anlegen von Zählern Es kann die vertraglich vereinbarte Anzahl an Zählern in der Applikation angelegt werden. Alle Zähler lassen sich in EMC bezüglich Medium, Einheit, Gültigkeitszeitraum,... frei einrichten. Mehrtarifzähler Für Elektrizitätszähler, die Leistung und Verbrauch oder unterschiedliche Tarife mit separaten Zählwerken erfassen, stehen Mehrtarifzähler zur Verfügung. 13 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

14 Virtuelle Zähler Neben der Einbindung von physikalischen Zählern werden auch virtuelle (d.h. berechnete) Zähler unterstützt. Zählertausch Müssen Zähler vor Ort ausgetauscht werden, bietet EMC mit der Funktion Zählertausch die Möglichkeit, dies zu dokumentieren und garantiert gleichzeitig die Durchgängigkeit der Daten Medien Folgende Medien stehen u.a. zur Verfügung: Abwasser Elektrizität ohne Tarif Kälte Betriebsstunden Elektrizität Spezialtarif Kohle Biogas Elektrizität zum Heizen Leistung Biowärme Elektrizität zum Kühlen Photovoltaik Blindenergie Erdgas Pflanzenöl Brauchwarmwasser Fernwärme Quellwasser Brennholz Flüssiggas Solarthermie Dampf Hackschnitzel Temperatur Elektrizität Eintarif Heizöl EL Volumenstrom Elektrizität HT Heizöl L Wasser Elektrizität NT Heizöl schwer Wärme 14 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

15 3.2.3 Manuelle Eingabe von Zähl- und Verbrauchsdaten Einzelne Zählerablesungen Die Zähl- bzw. Verbrauchsdaten werden in einer zentralen Datenbank verwaltet. Die Dateneingabe erfolgt über den Web-Browser durch die verantwortliche Person vor Ort (dezentrale Dateneingabe). Eine tägliche Interpolation gleicht die Daten bei unregelmässigen Ableseintervallen aus. Mit der Auswahl eines Zählers in der Baumstruktur können Zählerstände einzeln eingegeben werden. Die Funktion Alle Ablesungen anzeigen ermöglicht die Anzeige aller bisherigen Zählerablesungen. Mehrfache Zählerablesungen Als Unterstützung zur Dateneingabe mehrerer Zähler bietet EMC die Funktion Meine Zähler. Diese Funktion erzeugt für jeden Knoten eine Liste mit allen Zählern, Datum und Wert der vorherigen Ablesung sowie Feldern für das aktuelle Datum und für aktuelle Werte. Zusätzliche Anzeigeoptionen ermöglichen eine Auswahl bestimmter Zähler, z. B. nur fällige Zähler. Fällige Ablesungen werden farblich hervorgehoben. Zählerliste mit Anzeigeoptionen 15 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

16 Druckversion der Zählerliste Zum manuellen Erfassen mehrerer Zählerstände bei einem Gebäuderundgang steht eine spezielle Druckansicht zur Verfügung. Plausibilitätsprüfung Beim Erfassen von Zählerablesungen werden diese auf Plausibilität geprüft. Ist ein Zählerstand kleiner als bei der letzten Ablesung erfolgt ein Warnhinweis. Die Plausibilitätsprüfung erkennt nicht nur fehlerhafte Zählerstände, sondern auch Zählerüberläufe (max. Zählerstand des Zählers erreicht, Zählwerk startet wieder bei 0 ). 16 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

17 3.2.4 Automatische Ableseerinnerung Die automatische Ableseerinnerung unterstützt die Zählwerterfassung in regelmässigen Ableseintervallen. Erste Erinnerung Die erste Erinnerung erfolgt zum geplanten Ablesedatum. Mögliche Erinnerungsintervalle sind: wöchentlich monatlich zweimonatlich vierteljährlich Zweite Erinnerung Falls die Ablesungen noch nicht eingegeben wurden, erfolgt nach dem geplanten Ablesedatum eine zweite Erinnerung. Alle Erinnerungen werden per versandt und enthalten einen Link zu der Zählerliste Meine Zähler mit farblich gekennzeichneten fälligen/überfälligen Zählern sowie die Zählerliste als PDF-Dokument. Jeder Benutzer kann in den Einstellungen Mein Profil zusätzlich zur Erinnerung mittels eine Erinnerung per SMS aktivieren (Hinweis: Funktion SMS- Erinnerung ist optional). 17 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

18 3.3 Benutzerstruktur / weitere Funktionen Die Benutzerstruktur ermöglicht eine intuitive und effektive Strukturierung der Zähler in Abhängigkeit der verwendeten Funktionen und Berichte. Benutzerstruktur Auf den Hierarchiestufen Gebäudepool, Liegenschaft, Objekt und Element können beliebig viele Strukturknoten angelegt werden. Jedem dieser Knoten können Zähler zugeordnet werden. Energiebezugsflächen Dokumente hinterlegen Jede Liegenschaft und jedes Objekt kann mit einer individuellen Energiebezugsfläche versehen werden. Anhand der Benutzerstruktur erfolgt die automatische Aufsummierung der Flächen. Neuangelegte oder geänderte Flächen enthalten jeweils einen Zeitstempel, der im Berichtswesen automatisch berücksichtigt wird. Benutzer können zusätzliche Informationen in Form einer Datei (.doc,.xls,.pdf,.jpg etc; ausser Programmdateien.exe,.bat etc.) an den Strukturknoten zur Verfügung stellen. So lassen sich z. B. Aktionslisten, Service- und Objektdokumentationen oder Dokumente zum Unterhaltsmanagement hinterlegen. Diese Dokumente können im Internet Browser geöffnet und nach Bedarf lokal abgespeichert werden. 18 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

19 3.4 Medieneigenschaften Emissionsfaktoren Die Darstellung der aus den Verbräuchen resultierenden CO 2 -Emissionen ist für alle CO 2 -emittierenden Medien möglich. Die erforderliche Umrechnung von Verbrauch in kg CO 2 erfolgt über Emissionsfaktoren. Neuangelegte oder geänderte Emissionsfaktoren werden jeweils mit einem Zeitstempel versehen und im Berichtswesen automatisch berücksichtigt. Heizwerte Für Wärmemedien, die in Volumeneinheiten erfasst werden, lassen sich pro Knoten individuelle Heizwerte zuordnen. Neuangelegte oder geänderte Heizwerte enthalten jeweils einen Zeitstempel, der im Berichtswesen automatisch berücksichtigt wird. Dies ermöglicht beispielsweise eine Darstellung des Wärmeverbrauchs in kwh, bei Erfassung der Gasmenge in m / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

20 3.5 Benutzerverwaltung und Zugriffsrechte Abhängig von den Befugnissen und des Know-hows der Nutzer können unterschiedliche Berechtigungen zugeordnet werden. So lässt sich festlegen, welcher Mitarbeiter welche Strukturknoten und Zähler einsehen, Werte ändern oder ggf. löschen darf Benutzerrollen SuperUser Der SuperUser kann auf alle Funktionen der EMC-Applikation zugreifen. Diese Rolle kann nur von einer Person in der Kundenorganisation wahrgenommen werden. Der SuperUser kann Stellvertreterkonten anlegen. SuperUser-Stellvertreter Die Stellvertreter des SuperUsers haben automatisch die gleichen Rechte wie der SuperUser. AdvancedUser BasicUser Partner Jedes Objekt (Liegenschaft, Gebäude,...) kann einem AdvancedUser mit folgenden Rechten zugeteilt werden. Leserechte z. B. Generieren und Abonnieren von Berichten, Erstellen von Zählerlisten Schreibrechte z. B. Erstellen neuer Gebäude und Zähler oder Eingabe von Zählerdaten Löschrechte z. B. Löschen von Werten, Zählern oder ganzen Gebäuden Jedes Objekt (Liegenschaft, Gebäude,...) kann auch einem BasicUser mit folgenden Rechten zugeteilt werden. Leserechte z. B. Generieren und Abonnieren von Berichten, Erstellen von Zählerlisten Schreibrechte Nur Eingeben und Bearbeiten von Zählerablesungen (kein Zählerersatz) Löschrechte Nur Löschen von einzelnen Zählwerten Der SuperUser kann Konten für Partner-SuperUser erstellen und diese Partner (z. B. externe Firmen) bestimmten Liegenschaften oder Gebäuden zuweisen. Ein Partner-SuperUser hat auf diesem Knoten dieselben Rechte wie der SuperUser, kann aber nur den eigenen Teil der Struktur anzeigen. Der Partner-SuperUser hat eine eigene Benutzerverwaltung, kann eigene Benutzer anlegen und diese im eigenen Teil der Struktur, Sites und/oder Objekten zuwei- 20 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

21 sen. Der SuperUser kann so Verwaltungsaufgaben an einen Partner delegieren. Aus diesem Grund können auch Grossprojekte mit sehr vielen Liegenschaften und Benutzern mit überschaubarem Aufwand vom SuperUser verwaltet werden. Partner dürfen keine weiteren Partner anlegen. Sicherheitsfunktion von EMC Von einem Benutzer oder Partner gelöschte Zähler werden zusammen mit allen Werten automatisch in den Papierkorb im SuperUser-Konto verschoben. Dieser bestätigt dann das Löschen des Zählers oder stellt diesen wieder her Zugriffsrechte Leserechte Zugriffsrechte Übersicht der Zugriffsrechte für SuperUser Für jeden Knoten ist eine Person innerhalb der Struktur verantwortlich. Der Super- User kann jedoch beliebig vielen Personen Leseberechtigung erteilen. Diese bezieht sich auf den Knoten, für den sie erteilt wird und den darunter liegenden Knoten. Benutzer können anderen Benutzern ebenfalls Leseberechtigungen erteilen, allerdings nur für den Teil der Struktur, für den sie verantwortlich sind. Passwörter sind nur dem jeweiligen Benutzer bekannt. Beim Erstellen eines Benutzers weist der SuperUser ein Passwort zu. Der Benutzer ist aufgefordert, das Passwort sofort zu ändern. Hat der Benutzer das Passwort vergessen, kann es vom SuperUser jederzeit zurückgesetzt werden. Der Benutzer erhält eine Benachrichtigung mittels . EMC ermöglicht die Anmeldung von mehr als einem Benutzer zur selben Zeit auf die Applikation. Dies ermöglicht Remote-Support oder eine gezielte Beantwortung von Fragen per Telefon. Für SuperUser enthält diese Liste Daten über EMC-Mitarbeiter und -Partner. Vererbte Rechte: Die jeweilige Berechtigung zu einem Knoten wird an untergeordnete Knoten automatisch vererbt. 21 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

22 3.5.3 Fernzugriff EMC unterstützt den effizienten und sicheren Fernzugriff auf Gebäudeautomationssysteme wie DESIGO Web im Kundennetzwerk. EMC kann zusätzlich zur Funktionalität des Energiemanagements einen Fernzugriff auf Gebäudeautomationssysteme ermöglichen. Diese Funktionalität basiert auf einer einheitlichen Siemens Remote Service Plattform (common Remote Service Platform crsp), die von zahlreichen weiteren Siemens Bereichen genutzt wird. Abhängig von der Funktionalität des Gebäudeautomationssystems können üb er diesen Zugriff folgende Funktionalitäten (Auswahl) von jedem PC mit Internet Anschluss durchgeführt werden: Bedienen und Beobachten (Anlagenbilder) Darstellung von Trendprofilen Alarmhandling Eine Fernbedienung ist für sämtliche Systeme möglich, die über eine Web-Schnittstelle (z.b. APOGEE GO, DESIGO Web Server, DESIGO PX Web) verfügen. Eine bidirektionale Verbindung zwischen EMC und dem entfernten Netzwerk wird mittels dynamischem Virtuellem Privatem Netzwerk (VPN) hergestellt. Die Sicherheit der Verbindung wird durch zahlreiche Massnahmen gewährleistet. Dazu zählt neben der Verschlüsselung der Verbindung professionelles Management der Router mit aktiver Überwachung aller Verbindungen. Sämtliche Fernzugriffe werden mit Angabe des Nutzernamens und Zeitstempel (Beginn/Ende der Verbindung) geloggt. Der Fernzugriff kann für jeden Benutzer dediziert aktiviert werden. 22 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

23 3.6 Energieausweise / Energiezertifikate Überblick Ablage Abhängig von der gesetzlichen Lage sind in zahlreichen Ländern Energieausweise für Gebäude vorgeschrieben. Derartige Energieausweise werden auf Grund unterschiedlichster Berechnungen und Richtlinien erzeugt. Energieausweise können in EMC an jedem Knoten innerhalb der Struktur abgelegt werden. Hierbei ist zusätzlich die Eingabe eines Gültigkeitszeitraums möglich. Knoten, an denen ein Energieausweis hinterlegt wurde, stellen diese Information innerhalb der Knotendetails übersichtlich dar. 3.7 Online-Hilfe Die kontextsensitive Online-Hilfe von EMC steht für alle wesentlichen Funktionen zur Verfügung und hilft Fragen zu beantworten. 23 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

24 3.8 Sicherheit Die für EMC benötigten Applikations- und Datenbankserver befinden sich in einem von Siemens betriebenen Rechenzentrum. Die Serverfarm wird in einer Demilitarized zone (DMZ) betrieben. Das bedeutet, dass die Applikation durch professionelle Firewalls sowohl gegen das Internet als auch gegen das Siemens Intranet geschützt ist. Applikation und Daten befinden sich auf getrennten Servern. Auf den Datenbankserver kann nicht über das Internet zugegriffen werden, sondern nur über die EMC- Applikation auf dem Applikationsserver. Die Kommunikation mit dem EMC-Applikationsserver ist durch eine verschlüsselte Verbindung (128-Bit SSL) gewährleistet. Für den Zugriff auf den Applikationsserver ist ein Benutzername und Passwort notwendig. Daten-Backup In regelmässigen Intervallen wird ein automatisches Daten-Backup durchgeführt: Backup-Intervalle Tägliches Backup neuer und geänderter Daten Wöchentliches Backup aller Daten Aufbewahrungszeitraum der Backup-Daten 4 Wochen für sämtliche Serverdaten Merkmale der Serverfarm Serverüberwachung Datenbesitz Der Datentransfer zwischen PC/Browser und EMC-Server ist durch 128-Bit SSL geschützt. Diese Verschlüsselungstechnologie wird auch von Banken für sicheres E-Banking eingesetzt. 8 Mbit/s Bandbreite zum Internet (der Internet-Provider ist Siemens) 155 Mbit/s Backbone Verschlüsselung der Datenübertragung zwischen Applikationsserver und Benutzer USV (unterbrechungsfreie Spannungsversorgung) mit garantierter Überbrückungszeit während 100 Minuten 24-Stunden-Überwachung des Betriebs (Gebäude/Räume, Hardware/Server, Software/Applikationen) Streng kontrollierte Zugangsberechtigung Garantiert optimale Betriebsbedingungen Klimaanlage Brandmeldeanlage Wasser- und Brandschutz (F90) Sämtliche EMC Server und Softwarekomponenten werden automatisch überwacht. Wesentliche Komponenten werden in redundanter Konfiguration betrieben. Im Falle eines Ausfalls erfolgt eine Benachrichtigung an den Betreiber des Rechenzentrums und weitere Schritte werden umgehend veranlasst. Die in EMC hinterlegten Zählwerte, Dokumente und sonstigen Informationen werden auf den Servern im Siemens Rechenzentrum gespeichert. Diese Daten bleiben Eigentum des Kunden. 24 / 36 Building Technologies Aufbau von EMC

25 4 Weitere Module Anforderungen an Energiemanagementsysteme variieren sehr stark. Aus diesem Grund ist EMC modular aufgebaut. Das bedeutet, dass je nach Einsatzschwerpunkt verschiedene Funktionen und Berichte zur Verfügung stehen. Es können so viele optionale Module zum Basispaket hinzugefügt werden, wie für die Bearbeitung der jeweiligen energiebezogenen Themen notwendig sind. 4.1 Witterungsbereinigung (WEA) Funktion Parametrierung Wettereinflüsse werden eliminiert, somit können Vergleiche mit früheren Jahren bzw. mit Gebäuden an anderen Standorten durchgeführt werden. Die Witterungsbereinigung wird basierend auf Normen durchgeführt. Die zur Witterungsbereinigung notwendigen Aussentemperaturen bzw. Gradtagszahlen können über verschiedene Wege integriert werden. Meteorologische Institute Der Datentransfer erfolgt in Absprache mit dem Institut (z.b. MeteoSchweiz) automatisch und stellt die bestmögliche Datenqualität dar. Gebäudeleitsysteme/Datenlogger Auf kundeneigene Systeme aufgeschaltete Aussentemperaturfühler können meist auch zur Witterungsbereinigung genutzt werden. Die Datenqualität ist hierbei hauptsächlich von der Positionierung des Fühlers abhängig. Genaue Auskunft über die Verwendungsmöglichkeit installierter Systeme erteilt die zuständige Siemens Niederlassung. Manuelle Tabellen Steht kein automatischer Datentransfer zur Verfügung, können Gradtagzahlen auch in Tabellen mittels Handeingabe gepflegt werden. Die Parameter für die Witterungsbereinigung werden an den notwendigen Stellen innerhalb der EMC Benutzerstruktur ausgewählt. Zusätzliche Berichte Dedizierte Berichte zur Witterungsbereinigung ermöglichen die detaillierte Analyse der Verbrauchswerte: 25 / 36 Building Technologies Weitere Module

26 Hauptverbrauch (HGT) Hauptverbrauch Knotenvergleich (HGT) Hauptverbrauch Vorjahresvergleich (HGT) Hauptverbrauch Vorjahresvergleich kumuliert (HGT) Hauptverbrauch Kälte Klimadaten Wärme/HGT Beispiel: Hauptverbrauch Vorjahresvergleich mit Witterungsbereinigung 26 / 36 Building Technologies Weitere Module

27 4.2 Controlling (CON) Funktion Budgets Mit Hilfe des Controlling Paketes ist es möglich Abweichungen des Energieverbrauchs von Budgetwerten zu erkennen. Somit lassen sich Zielvorgaben überwachen. In EMC stehen zwei unterschiedliche Typen von Budgets zur Verfügung. Verbrauchsbasierte Budgets und Kostenbudgets. In Abhängigkeit der Medien werden diese kalenderbasiert (mit Unterscheidung Arbeitstag und Nicht-Arbeitstag) oder temperaturbasierend (siehe Beispiel) verwendet. Kostenbudgets stehen nur kalenderbasiert zur Verfügung. Zusätzliche Berichte Zusätzliche Berichte zum Controlling stehen zur Verfügung: Hauptverbrauch Budget Hauptverbrauch Budget Knotenvergleich Hauptverbrauch Budget kumuliert Detailverbrauch Budget Detailverbrauch Budget Knotenvergleich Detailverbrauch Budget kumuliert Energiesignatur 27 / 36 Building Technologies Weitere Module

28 Beispiel: Hauptverbrauch Budget 28 / 36 Building Technologies Weitere Module

29 4.3 Kosten (COS) Funktion Darstellung der aus dem Energieverbrauch resultierenden Kosten und Vergleichsmöglichkeit der Energiekosten pro Gebäude. Preise können wie auch alle anderen Medieneigenschaften an jedem Knoten der Struktur eingegeben werden. Derzeit unterstützt EMC standardmässig ein Mischpreismodell mit jährlichem Fixkostenanteil (Fixkosten + Faktor * Verbrauch). Zusätzliche Preismodelle können in Absprache mit der zuständigen Siemens- Niederlassung freigeschaltet werden. Zusätzliche Berichte Die aus den Verbrauchswerten resultierenden Kosten können mit folgenden Berichten dargestellt werden: Hauptverbrauch Kosten Hauptverbrauch Kosten Knotenvergleich Hauptverbrauch Kosten Vorjahresvergleich Hauptverbrauch Kosten Vorjahresvergleich kumuliert Hauptverbrauch Kosten Bestandsübersicht Flächen-Kennwerte Hauptverbrauch Kosten Bestandsübersicht Spezial-Kennwerte Hauptverbrauch Kosten, Budget Hauptverbrauch Kosten, Budget, Knotenvergleich Hauptverbrauch Kosten, Budget, kumuliert 29 / 36 Building Technologies Weitere Module

30 Beispiel: Hauptverbrauch Kosten 30 / 36 Building Technologies Weitere Module

31 4.4 Benchmarking (BEN) Funktion Zusätzliche Medien Filtern Darstellung und Vergleich zusätzlicher verbrauchsbasierter Kennwerte, wie z.b. kwh/personen. Somit können aussagekräftige Berichte erzeugt werden, die eine Übersicht über die Energieverbräuche in Abhängigkeit einer zusätzlichen Grösse darstellen. EMC unterscheidet dabei spezifische Kennwerte (z.b. kwh/personen) und Flächenkennwerte (z.b. kwh/m 2 ). Für diese zusätzliche Funktion stehen folgende ergänzende Medien zur Verfügung: Dienstleistungen Personen Produktionseinheiten Übernachtungen Umsatz Durch die Filtermöglichkeit einzelner Gebäudetypen wird sichergestellt, das nur vergleichbare Objekte in die Auswertung aufgenommen werden. Beispiel: Objektfilter Zusätzliche Berichte Folgende Berichte stehen zur Darstellung der unterschiedlichen Kennwerte zur Verfügung: Hauptverbrauch spez. Kennwerte Hauptverbrauch spez. Kennwerte Knotenvergleich Detailverbrauch Flächen-Kennwerte Detailverbrauch Flächen-Kennwerte Knotenvergleich Detailverbrauch spez. Kennwerte Detailverbrauch spez. Kennwerte Knotenvergleich Hauptverbrauch Bestandsübersicht Flächen-Kennwerte Hauptverbrauch Bestandsübersicht Spez.-Kennwerte Detailverbrauch Bestandsübersicht Flächen-Kennwerte Detailverbrauch Bestandsübersicht Spez.-Kennwerte 31 / 36 Building Technologies Weitere Module

32 Beispiel: Hauptverbrauch Kennwerte 32 / 36 Building Technologies Weitere Module

33 4.5 Umwelt (ENV) Funktion Zusätzliche Medien Zusätzliche Berichte Die Analyse von Emissionswerten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Mit dem Umweltpaket von EMC können Emissionen detailliert analysiert werden. Zusätzlich zum CO 2 Emissionsfaktor stehen weitere Rechenfaktoren für zusätzliche Emissionen (CO, C x H y, NO x, SO 2, Staub) zur Verfügung. Für diese zusätzliche Funktion stehen folgende ergänzende Medien zur Verfügung: Grundwasser Regenwasser Zusätzlich zum Bericht Hauptverbrauch CO 2 Emissionen, welcher bereits im Basispaket enthalten ist, sind folgende Berichte verfügbar: Hauptverbrauch Emissionen Hauptverbrauch CO 2 Emissionen Knotenvergleich Hauptverbrauch CO 2 Emissionen Vorjahresvergleich Beispiel: Hauptverbrauch Emissionen 33 / 36 Building Technologies Weitere Module

34 4.6 Automatisierte Zählerablesung (AUT) Funktion Topologie Diese Funktion ist nicht Teil des Basispaketes. Automatisierte Zählerablesung liefert tägliche oder zum Beispiel auch viertelstündliche Werte (Lastprofile) zur detaillierten Analyse des Energieverbrauchs. EMC kann Daten (Verbrauchswerte, Messwerte, ) aus unterschiedlichsten Systemen beziehen. Folgende Integrationsmöglichkeiten stehen zur Verfügung: Gebäudeleitsysteme (APOGEE Insight, DESIGO Insight, SICLIMAT X, ) Drittsysteme mittels automatischem Datei-Import Drittsysteme mittels Web-Interface Weitere Anbindungen (z.b. für SAP) stehen auf Nachfrage zur Verfügung. Datenqualität Sämtliche Integrationen können Attribute über die Qualität der Daten übermitteln. Somit lassen sich in den EMC Berichten schlechte Werte (z.b. Messfühler defekt) ausfiltern. Weiterhin ist es möglich, automatisch importierte Werte von Hand zu überschreiben. Überwachung Die Übertragung von automatisch erfassten Zählwerten erfolgt regelmässig. Dieser Vorgang wird von EMC überwacht. Im Fehlerfall erfolgt eine Benachrichtigung per an den zuständigen Benutzer. 34 / 36 Building Technologies Weitere Module

35 Datenqualität Automatische Daten können sowohl auf ihre Datenqualität, wie auch auf Abweichungen überwacht werden. Folgende Eigenschaften lassen sich überwachen: fehlende Werte negative Werte 0 -Werte Bei Wertabweichungen stehen eine Warngrenze und eine Alarmgrenze (prozentuale Abweichung vom historischen Mittelwert) zur Verfügung. Die Benachrichtigung erfolgt jeweils als und SMS (wenn gewünscht). 4.7 Lastprofile Funktion Zusätzliche Medien Zusätzliche Berichte Diese Funktion ist nicht Teil des Basispaketes. Die Analyse von Lastprofildaten ist ein entscheidender Bestandteil eines umfassenden Energiemanagement-Prozesses. Auswertungen für Lastprofile sind mögliche für einzelne Tage, Wochen, Monate und Jahre. Zur Bestimmung des Leistungsbedarfs eines Objektes steht zudem die Dauerlinie zur Verfügung. Für diese zusätzliche Funktion stehen folgende ergänzende Medien zur Verfügung: Elektrizität Zeittarif (mit zeitlicher Unterscheidung von Hoch-/Niedertarif) Folgende Berichte stehen zur Darstellung der unterschiedlichen Kennwerte zur Verfügung: Tageslastprofil Wochenlastprofil Monatslastprofil Jahreslastprofil Dauerlinie Beispiel: Elektro-Lastprofil (Tag) 35 / 36 Building Technologies Weitere Module

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