Früherkennung und Frühintervention Schwerpunkt der Kinder- und Jugendgesundheit des BAG

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1 Schwerpunkt der Kinder- und Jugendgesundheit des BAG Sektion Drogen BAG Tagung «Bei uns fällt niemand durchs Netz!» Ablauf 1. Kinder- und Jugendgesundheit des BAG 2. Ausgangspunkt gefährdete Kinder und Jugendliche Erwartete Wirkung Entwicklung von F+F im BAG Laufende Aktivitäten 2 1

2 Kinder- und Jugendgesundheit BAG Geschäftsfeldstrategie PG4: Fokus des BAG auf Jugendgesundheit Auftrag Erarbeitung Projektantrag Kinder- und Jugendgesundheit (2009) Motion Fehr: forderte eine nationale Strategie zur Kinder- und Jugendgesundheit (2010) Kompatibel mit geplantem Projekt KJG BR nimmt Motion an, jedoch Ablehnung einer nationalen Strategie Projektantrag KJG: nicht unterzeichnet (2010) 3 Neue Ausrichtung (Arbeitsversion) Handlungsfelder Kinder- und Jugendgesundheit BAG: Koordination und Vernetzung Wissensaufbau, -austausch, -vermittlung Weiterentwicklung und Verbreitung der Primär, Sekundär- und Tertiärprävention Folgende Prinzipien verfolgt u.a.: Ganzheitlichkeit (themenübergreifendes Arbeiten) Lebensphasenorientiert Settingorientiert 4 2

3 Wesentlicher methodischer Schwerpunkt der Kinder - und Jugendgesundheit des BAG Zielgruppe Gefährdete Kinder- und Jugendliche und deren Umfeld 5 Anzahl gefährdete Jugendliche Gefährdung: 10% - 20% Schweiz: (12-18 y.) Keine Gefährdung: 80% - 90% 6 3

4 Gefährdete Kinder und Jugendliche: Risikofaktoren Die Risikofaktoren für Kinder und Jugendliche, ein Problemverhalten zu entwickeln sind weitgehend bekannt (Bereiche Gesellschaft, Gemeinde, Peers, Familie und Individuum) z.b. Armut, broken home, wenig Bindung zu Eltern und zur Schule, Mangel an Selbstkontrolle ungleichmässig in der Gesellschaft verteilt Substanzkonsum, Gewalt, Delinquenz, psychische Probleme, etc. beruhen oftmals auf denselben Risikofaktoren. In der Gruppe der stark gefährdeten Kinder und Jugendlichen findet sich oft eine Kumulation von Risikofaktoren (Co-Morbität) Aber: Nicht alle aus einer Risikogruppe sind (stark) gefährdet! 7 Erreichen gefährdeter Kinder und Jugendlichen Universelle Prävention erreicht gefährdete Kinder und Jugendlichen kaum bzw. hat zuwenig Wirkung bei gefährdeten Kinder und Jugendlichen Indizierter Prävention notwendig Antwort 8 4

5 Verhinderung von Störungen, Chronifizierung, Desintegration und Leid Gefährdung: 10% - 20% Schul- oder Lehrabbruch, keine Arbeit, kein Geld Delinquenz, Drogenprobleme Psychische Probleme Keine Gefährdung: 80% - 90% 9 Erwartete Wirkung Gefährdete Kinder- und Jugendliche werden früh(er) erkannt und erhalten die fachlich richtige Unterstützung. Integrationschancen und Gesundheit sind dadurch langfristig und nachhaltig gefördert. 10 5

6 Entwicklung abgeschlossen Cannabisprävention Früherkennung Co-Morbidität Supra-f Frühintervention Revision BetmG Verschiedene Probleme beruhen oftmals auf denselben Risikofaktoren Gesellschaftliche Entwicklung: Interesse an effektiven Präventionsformen und Kinder- und Jugendschutz Präventionsgesetz Entwicklung Präventionsfeld KJG Kohärente Suchtpolitik laufend 11 Laufende Aktivitäten des BAG Setting F+F in Schulen (Radix + HEF-TS) F+F in Gemeinden (Radix) F+F Freizeit (Infodrog) Verbreitung Verankerung bei versch. Berufsgruppen (Fachverband Sucht) Tagungen, Broschüren etc. (u.a. Fachverband Sucht/GREA, Radix) Weiterbildung (Universität Fribourg) Intervention/Methoden VIVA, Realize-it, Gefährdungsdiagnostik (Universität Fribourg) Multisystemtherapie (KJPD Thurgau) Incant (Multidimensionale Familientherapie) 12 6

Expertenanhörung

Expertenanhörung Expertenanhörung 11.03.2015 Leiterin sstelle Entwicklung Anzahl Klienten Jugend- und Drogenberatungsstelle nach Hauptsubstanz Opiode Cannabis Stimulantien 350 319 300 276 289 250 200 150 100 50 220 127

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