Internetbasierte Befragung

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1 Internetbasierte Befragung Anna Brake und Susanne Maria Weber 1 Einleitung Dass die Bedeutung internetbasierter Forschungsmethoden eng verknüpft ist mit der noch vergleichsweise jungen Geschichte des Internet selbst, liegt in der Natur der Sache. Mit der Entwicklung von bedienungsfreundlichen, mit graphischer Oberfläche arbeitenden Browsern begann in der ersten Hälfte der 90er Jahre der eigentliche Siegeszug des Internets, dessen Wachstum bis in die Gegenwart hinein keine Grenzen zu kennen scheint. Welche Parameter immer man heranzieht, die Anzahl von Domain-Adressen in Deutschland 1, die Anzahl der Privathaushalte mit Internetzugang in Europa 2 oder die Anzahl der weltweit abrufbaren Websites, alle Zeichen stehen auf exponentielles Wachstum. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass auch die Methoden zur Erforschung des Internet einen Boom erleben und von der Gründung einer Reihe von einschlägigen Informations- und Forschungseinrichtungen begleitet wurden, wie z. B. die Deutsche Gesellschaft für Online Forschung (DGOF e.v.), die Mailingliste German Internet Research List (gir-l) oder eine eigene Forschungsabteilung für Online-Forschung beim Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA), heute als GESIS-ZUMA Abteilung der Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen (GESIS e.v.) bekannt. Online-Forschung umfasst ein weites Spektrum verschiedener Fragestellungen und methodischer Zugangsweisen. Um diesen stark expandierenden Forschungsbereich zu systematisieren, ist es hilfreich, zwischen Forschung über das Internet und Forschung via Internet zu unterscheiden. Im erstgenannten Fall werden das Internet selbst und seine Nutzung zum Gegenstand gemacht. Insbesondere die mit dem Begriff des Web 2.0 betitelten neueren Entwicklungen des WWW eröffnen dabei vielfältige sozialwissenschaftliche Forschungsfelder, angefangen bei den stark verbreiteten Blogs über Netzwerke wie MySpace oder StudiVZ bis hin zu MMORPGs 3 wie World of Warcraft oder der virtuellen Welt Second Life. Bei Untersuchungen via Internet wird das Internet als Instrument zur Datenerhebung eingesetzt. Hier finden sich konventionelle Methoden der empirischen Sozialforschung wieder, die nun das Potenzial des Trägermediums Internet als neue Möglichkeit der Datenübertragung nutzen. Inzwischen findet sich eine Vielfalt methodischer Zugangsweisen: Online-Befragungen zählen ebenso dazu wie Online- Gruppendiskussionen oder die teilnehmende Beobachtung in virtuellen Welten. Dass solche und andere internetbasierte Methoden seit den 90er Jahren auch innerhalb der empirischen Organisationsforschung erheblich an Bedeutung gewonnen haben, dürfte wesentlich mit zwei Entwicklungen in Zusammenhang stehen: Zum einen ist die zunehmende Nutzung von Informationstechnologien in Organisationen und Unternehmen zu nennen, die mit einer gestiegenen Bedeutung computervermittelter Kommunikation unter den Mitgliedern einhergeht. Wie das Statistische Bundesamt (2006, S. 30ff.) auf der Basis einer Befragung von Unternehmen und Einrichtungen aus verschiedenen Wirtschaftsbereichen feststellte, verfügen von diesen im Jahr 2005 etwa 78% über eine Zugangsmög-

2 414 Anna Brake und Susanne Maria Weber lichkeit zum Internet. Hier zeigen sich allerdings Unterschiede zwischen den Wirtschaftszweigen, wenngleich nicht mehr so gravierend wie noch vor einigen Jahren. Branchen mit einer 100%igen Netzanbindung, wie etwa die Bereiche Fernmeldedienste und die Datenverarbeitungsbranche sowie der Bereich Forschung und Entwicklung, stehen anderen Unternehmensbereichen gegenüber, in denen sich moderne Informationstechnologien bislang noch in deutlich geringerem Maße durchgesetzt haben, wie z. B. das Grundstücks- und Wohnungswesen oder die speisen- und getränkegeprägte Gastronomie. Diese Unterschiede darauf wird hingewiesen ergeben sich zum Teil auch durch die unterschiedliche Größenstruktur der genannten Wirtschaftsbereiche. Dies gilt auch für die Verbreitung von Intranets. Insgesamt verfügen zwar lediglich 25% der Unternehmen in den befragten Wirtschaftszweigen über diese Form von Netztechnologie, betrachtet man jedoch nur die Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, so steigt dieser Anteil sehr deutlich an. Intranets als unternehmensinterne Informations- und Kommunikationsplattform bilden eine wichtige Voraussetzung für die technische Durchführbarkeit von Online-Befragungen und sind somit eine zentrale Rahmenbedingung für die zunehmende Bedeutung von Online-Forschungsmethoden mit organisationsbezogenen Fragestellungen. Darüber hinaus bildet die zunehmende Internationalisierung der Markt- und Wettbewerbsbeziehungen den Hintergrund für eine Entwicklung, die als Virtualisierung von Organisationen (Littmann/Jansen 2000) beschrieben worden ist. Gemeint ist damit die zunehmende Tendenz von Organisationen, sich zu Netzwerken rechtlich und wirtschaftlich unabhängiger Unternehmen zusammenzuschließen und dabei auf die Institutionalisierung zentraler Steuerungsfunktionen zu verzichten (Windeler 2001; Weber 2002). Der notwendige Koordinations- und Abstimmungsbedarf wird hier wesentlich über elektronische Informations- und Kommunikationssysteme gedeckt. Ihre Verfügbarkeit stellt so eine wichtige Voraussetzung der zunehmenden Auflösung fester Organisationsgrenzen dar. Hier entfaltet sich ein spannendes Forschungsfeld, das wegen der dezentralen virtuellen Organisation der beteiligten Unternehmen mit den klassischen Methoden der empirischen Organisationsforschung nur noch schwer zugänglich ist. Da die Kooperation in virtuellen Organisationen wesentlich über moderne Informations- und Kommunikationstechnik verläuft, wird in diesem Feld sowohl Forschung über das Internet relevant als auch vor allem Forschung via Internet: Insbesondere weltweit agierende Mitglieder von virtuellen Unternehmen sind häufig gar nicht anders als online in den gemeinsamen Forschungsprozess einbeziehbar. Ziel dieses Beitrags kann es nicht sein, die Möglichkeiten und Grenzen von quantitativen Online-Methoden in ihrer gesamten Breite für das Anwendungsfeld der Organisationsforschung auszuleuchten. Stattdessen fokussiert der Beitrag die Online-Befragung und ihre Einsatzmöglichkeiten bei organisationsbezogenen Fragestellungen. Innerhalb der reaktiven internetbasierten Forschung nimmt sie einen zentralen Stellenwert ein. Nachdem dieses Verfahren in Deutschland zunächst überwiegend im Bereich der Marktforschung eingesetzt wurde (Batinic/Bošnjak 2000, S. 221 f.), ist es nun auf dem Weg, auch in der sozialwissenschaftlichen (Organisations-)Forschung einen festen Platz zu erobern. Entgegen dem häufig ins Feld geführten Argument der Kostenersparnis darf auch bei einer Online-Erhebung der zeitliche, logistische und teilweise auch finanzielle Aufwand nicht unterschätzt werden. Ausschlaggebend ist hierbei die Frage, inwieweit Entwicklung und Durchführung der Untersuchung intern geleistet werden können, oder ob externe

3 Internetbasierte Befragung 415 Dienstleister beauftragt werden müssen. Nur wenn organisationsintern sowohl methodisches und technisches Know-how als auch eine geeignete IT-Infrastruktur verfügbar sind, kommt der allgemeine Vorteil der Kostenersparnis einer Online-Befragung voll zum Tragen. Jenseits der Diskussion um die Kostenvorteile ist es lohnenswert, jene Rahmenbedingungen in den Blick zu nehmen, die den Einsatz der internetbasierter Befragung interessant bzw. sogar notwendig machen. Unter welchen Umständen kann sinnvoller Weise von einer Überlegenheit internetbasierter Befragungen gegenüber herkömmlichen schriftlichen Befragungen ausgegangen werden? 1. Wenn die Respondenten geographisch dezentral angesiedelt sind, kann eine traditionelle standardisierte Befragung nur mit großem logistischen und zeitlichen Aufwand realisiert werden. Dies ist beispielsweise bei Erhebungen in multinationalen Organisationen, organisationalen Netzwerken oder organisationalen Feldern wie bestimmten Branchen der Fall. Hier liefern internetbasierte Befragungen sehr viel schneller und einfacher die erforderlichen Daten. 2. Wenn Entscheidungssituationen im Zusammenhang mit operativen Fragestellungen anstehen, können internetbasierte Befragungen durch die unmittelbare Zugänglichkeit der Daten und durch die Möglichkeit, Auswertungsprozesse zu automatisieren innerhalb kurzer Zeit Ergebnisse hervorbringen, die eine hinreichende und zeitnah verfügbare Entscheidungsgrundlage bilden. 3. Wenn im Zusammenhang organisationaler Veränderungsprozessen wiederholte bzw. kontinuierliche Befragungen der Mitarbeiter oder Netzwerkpartner erforderlich oder gewünscht sind, können bei Online-Befragungen die Erhebungsinstrumente leichter variiert und die Datenbestände umstandsloser weiterverarbeitet werden als bei analogen Befragungen. Dies reduziert die Fehleranfälligkeit beim Vergleich der Ergebnisse über die Zeit des gesamten Veränderungsprozesses. Wie diese Beispiele zeigen, ist jeweils im Vorfeld sorgfältig zu prüfen, inwieweit die Voraussetzungen für den Einsatz von Online-Methoden gegeben sind (zu Möglichkeiten und Problemen von Online-Befragungen vgl. z. B. Fischer 2005; Gaupp et al. 2006; Welker et al. 2005; Weichbold 2005; Best/Krueger 2004; Knapp 2004). Dies gilt insbesondere auch für die Voraussetzungen, die seitens der Respondenten gegeben sein müssen, um eine erfolgreiche Online-Erhebung durchführen zu können. So müssen zu befragende Organisations- oder Netzwerkmitglieder zunächst über eine gute Anbindung an das Intraoder Internet verfügen. Wenn Organisationsmitglieder nicht selbst an einem PC-Arbeitsplatz beschäftigt sind, muss durch die Einrichtung von organisationsöffentlich erreichbaren PC-Inseln (etwa ein EDV-Schulungsraum) ein unkomplizierter Zugang geschaffen werden, von dem aus sie sich ungestört an der Befragung beteiligen können. Darüber hinaus müssen die Respondenten auch über grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Computern verfügen und mit dem Internet vertraut sein. Findet sich unter den Mitarbeiter ein deutliches Gefälle bezogen auf deren web literacy (Bošnjak 2001, S. 84), so kann es durch eine überproportionale Beteiligung von technikaffinen Mitarbeitern oder Netzwerkpartnern zu Stichprobenverzerrungen kommen. Erst wenn die organisationalen Rahmenbedingungen in den erwähnten Punkten gegeben sind, kann die internetbasierte Variante der Befragung eine interessante und ertragreiche Methode der Datenerhebung darstellen.

4 416 Anna Brake und Susanne Maria Weber 2 Konzeption und Datenerhebung Nach der jeweiligen Art der elektronischen Übermittlung des Fragebogens und der Antwortdaten werden verschiedene Formen von Online-Befragungen unterschieden. Im Anschluss an den Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute (ADM et al. 2001) gelten diejenigen Befragungen als Online-Befragung, bei denen die Teilnehmenden den: 1. auf einem Server abgelegten Fragebogen im Internet online ausfüllen, 2. Fragebogen von einem Server herunterladen und per zurücksenden, 3. Fragebogen per zugeschickt bekommen und zurücksenden. Entsprechend unterscheiden Tuten/Urban/Bošnjak (2002) grundsätzlich zwischen electronic mail survey und web survey. Bei einem electronic mail survey, also einer -basierten Befragung werden die Fragebögen via an die zu Befragenden verschickt. Dabei bestehen zwei Möglichkeiten: Entweder stellt der Mailtext selbst den Fragebogen dar oder der Fragebogen wird als gesondertes Dokument im Anhang der versandt. Die Bearbeitung des Fragebogens erfolgt dann durch das Einfügen von Text oder Zeichen an den betreffenden Stellen der bzw. des versendeten Dokuments. Anschließend wird der ausgefüllte Fragebogen per zurückgeschickt. Die Nachteile eines solchen Vorgehens sind vielfältig: Wird der Fragebogen als Mailtext versendet, so bestehen starke Beschränkungen hinsichtlich der Formatierung 4. Wird der Fragebogen als Dokument im Anhang verschickt, liegt die zentrale Gefahr in den vielfältigen Möglichkeiten des Datenverlusts. Zum Einen muss das Dokument nach dem Ausfüllen des Fragebogens durch den Respondenten gespeichert und dieses wiederum als Anhang zurückgesandt werden, zum anderen müssen bei diesem Vorgehen die Angaben manuell in die Datenmatrix übertragen werden. Hinzu kommt das Problem, dass zur Bearbeitung des Dokuments ein entsprechendes Programm seitens des Respondenten benötigt wird, dessen Vorhandensein niemals gewährleistet sein kann. 5 Zudem können selbst zwischen unterschiedlichen Programmversionen abweichende Darstellungsformen auftreten, die das Ausfüllen bzw. das Auswerten des Fragebogens unmöglich machen. Insgesamt ist die - Befragung damit vergleichsweise störanfällig und stellt wesentlich höhere Anforderungen an den Respondenten. Auf dem Hintergrund der aktuellen technischen Möglichkeiten stellt die web-basierte Online-Befragung die wesentlich anwenderfreundlichere und sicherere Variante dar. Bei dieser wird der Fragebogen als HTML-Dokument von einem WWW-Server zur Verfügung gestellt. Diese Webseite ist an eine Datenbank gekoppelt, die die Angaben, die die Respondenten auf der Webseite machen, serverseitig speichert. Zumeist kommt dabei mittlerweile eine Technologie zum Einsatz, die die einzelnen Seiten des Fragebogens dynamisch generiert, d.h. die einzelnen Seiten des Fragebogens interaktiv variiert. So können z. B. in Abhängigkeit des Antwortverhaltens bestimmte Seiten übersprungen werden (Filterfragen) oder Fragen und Antwortmöglichkeiten in der von den jeweiligen Respondenten bevorzugten Sprache präsentiert werden. Zur Beantwortung des Fragebogens wird abgesehen von einem Webbrowser keine spezifische Software vorausgesetzt. Nicht zuletzt besteht ein weiterer großer Vorteil dieses Vorgehens darin, dass durch das Speichern der Angaben in der serverseitigen Datenbank keine weitere Aufbereitung der

5 Internetbasierte Befragung 417 Daten nötig ist und die Ergebnisse unmittelbar als Datenmatrix gespeichert bspw. in SPSS exportiert werden können. Einladung der zu Befragenden Variieren kann auch die Art und Weise, wie die zu Befragenden auf die Online-Befragung hingewiesen werden: Im Falle allgemeiner, das heißt nicht restringierter web-basierter Umfragen geschieht dies über entsprechende Hinweise auf allgemeinen, besucherstarken Websites wie etwa Suchmaschinen oder mit Hilfe von Bannerwerbung auf für das Thema der Befragung relevanten einschlägigen Internetseiten (Tuten/Bošnjak/Bandilla 2000). Auch Pop-up-Fenster bei jedem x-ten Besucher und Einträge in Suchmaschinen sowie Mitteilungen in Mailinglisten stellen Möglichkeiten dar, auf eine Befragung aufmerksam zu machen. Dieses Vorgehen bietet sich insbesondere dann an, wenn sich die Befragung inhaltlich z. B. auf bestimmte Websites oder das Verhalten bestimmter Nutzergruppen bezieht. Neben dieser Form der Akquise besteht eine weitere Möglichkeit darin, die zu Befragenden persönlich anzuschreiben und sie um ihre Teilnahme zu bitten. Datengrundlage hierfür können -Adressverzeichnisse bzw. Datenbanken bilden. Bei Online-Befragungen von Organisations- oder Netzwerkmitgliedern sind hier die Ausgangsbedingungen oft günstig, weil bestehende -Adresslisten der Mitglieder, Mitarbeiter oder Kunden der Organisation und des Netzwerks als Adresspool für eine gezielte persönliche Ansprache genutzt werden können. Die persönliche Ansprache der zu Befragenden ist von entscheidender Bedeutung für die grundsätzliche Teilnahmebereitschaft, für die tatsächliche Teilnahme und die Beantwortung des gesamten Fragebogens stellt hingegen die Gestaltung des Erhebungsinstruments einen kritischen Erfolgsfaktor dar. Was aber macht ein gutes Design eines Online-Instruments aus? Was muss bei der Erstellung des Fragebogens beachtet werden, um eine möglichst hohe Datenqualität zu sichern? Gestaltung des Online-Fragebogens Dass es sich bei der Online-Befragung viel weniger um eine neue Methode der empirischen Sozialforschung handelt als es die zum Teil euphorischen Beschreibungen 6 nahe legen, darauf haben Pötschke/Simonson (2001, S. 7) hingewiesen. Sie betonten zu Recht, dass in der Vergangenheit mehrheitlich lediglich neuartige technische Möglichkeiten für die Übermittlung des Fragenbogens bzw. für die Rück-Übertragung der Daten genutzt wurden. Generell gilt, dass bei der Gestaltung web-basierter Fragebögen vergleichbare Standards gelten, wie sie auch für Papier-Fragebögen Anwendung finden (vgl. ADM et al. 2001, S. 3). Gleichwohl ist dem Medium Internet in besonderer Weise Rechnung zu tragen, da sich das Leseverhalten am Bildschirm signifikant vom Umgang mit gedruckten Materialien unterscheidet. Wie Bucher/Barth (1998) unter anderem auf der Basis von Eyetracking- Studien zusammenfassend feststellen, ist das Lesen am Bildschirm langsamer und fehleranfälliger als das Lesen entsprechender Texte in der gedruckten Version. Websites werden in aller Regel nicht aufmerksam gelesen, sondern eher überflogen und auf

6 418 Anna Brake und Susanne Maria Weber bestimmte Schlüsselwörter hin gescannt. Von dieser Flüchtigkeit des Rezeptionsverhaltens bleibt auch die Bearbeitung eines Online-Fragebogens nicht verschont. Daher ist bei der Gestaltung des Instruments verstärkt darauf zu achten, dass Fragen und Antwortvorgaben möglichst kurz und prägnant formuliert sind, keine doppelten Verneinungen enthalten, eindeutig sind usw. Auf diese Punkte weist auch Knapp (2004) hin. Gräf (1999 S. 169 ff.) benennt insgesamt zehn Leitlinien, die es bei der Fragebogenentwicklung zu beachten gelte: 1. Technische Erfordernisse bedenken: Der Fragebogen sollte durch die Einbindung von Multimedia-Elementen oder durch Umsetzung von spielerischen Elemente mittels JavaScript, Java Applets u.ä. nicht unnötig technisch aufgerüstet werden, damit auch Respondenten mit weniger leistungsfähigen PCs an der Untersuchung teilnehmen können. Generell ist zu empfehlen, den Online-Fragebogen vor Beginn der Feldzeit mit unterschiedlichen Betriebssystemen, Browsern und Browserversionen auf seine Funktionsfähigkeit zu prüfen. 2. Items nach den Regeln der empirischen Sozialforschung formulieren: Wegen der Flüchtigkeit des Mediums Internet ist im stärkeren Maße noch als bei Papier- Fragebögen darauf zu achten, die Regeln für die Itemformulierung einzuhalten (vgl. den Beitrag zur schriftlichen Befragung in diesem Band). 3. Glaubwürdige Kommunikation mit den Respondenten: Transparenz über das Ziel der Untersuchung sollte ebenso gegeben sein wie ehrliche Angaben über den zeitlichen Aufwand, der mit der Teilnahme verbunden ist. 4. Aufmerksamkeit erzeugen und wach halten: Der Fragebogen sollte formal und inhaltlich ansprechend gestaltet sein, sodass die Respondent ihm ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken und die Beantwortung als kurzweilig empfindet. 5. Anspruchsvolle Designs verwenden und Usability-Kriterien umsetzen: Eine professionelle Gestaltung des Fragebogens unterstreicht die Seriosität der Untersuchung und das ernsthafte Interesse an der Beantwortung. Dazu gehört auch, das Design auf größtmögliche Anwenderfreundlichkeit hin auszurichten und konsequent auf alle Elemente zu verzichten, die dieser entgegenstehen (wie z. B. die Verwendung von Frame-Technologie, die Notwendigkeit eines Wechsels zwischen Tastatureingabe und Mausbedienung oder das Betätigen der Scroll-Leiste). 6. Visuelle Überfrachtung vermeiden: Die Fragen und auch die vorgegebenen Antwortkategorien müssen so übersichtlich wie möglich dargeboten werden. Nach Möglichkeit sollte sogar nur eine Frage pro Bildschirm platziert werden. Wie Gräf (1999b) mit Hilfe eines methodischen Vergleichs zwischen einem konventionellen Formular und einer One-screen-one-item-Version feststellte, liefert letztere nachweislich eine höhere Datenqualität. 7. Matrixfragen sparsam einsetzen: Diese Form der Fragendarbietung, bei der gleichartige Antwortkategorien für eine Liste von verschiedenen Aussagen, Fragen oder Bereichen vorgegeben werden, ermüden die zu Befragenden und verleiten dazu, sich durchzuklicken. Eine Drop-Out-Analyse von Knapp/Heidingsfelder (2002) ergab, dass Abbrüche in der Bearbeitung von Online-Fragebögen verstärkt bei offenen Fragen und bei Matrixfragen auftreten. Diese beiden Fragetypen sollten daher nur sparsam Verwendung finden.

7 Internetbasierte Befragung Fragebogen kurz halten: Der Fragebogen sollte sich auf die wirklich wichtigen Fragen beschränken. Nur wenige Respondenten sind bereit, für die Teilnahme an einer Befragung mehr als 10 Minuten aufzuwenden, wenngleich hier die wahrgenommene Relevanz des Themas die zeitliche Tolerierungsgrenze deutlich nach hinten verschieben kann. 9. Filterfragen einsetzen: Wenn Fragebogenteile nur für bestimmte Subgruppen relevant sind, sollten Filterfragen eingesetzt werden. Durch die Verwendung von Filterfragen und nachfolgender Steuerung des Fragenablaufes kann sich der Nutzer allein auf die für ihn zutreffenden Bereiche konzentrieren und wird nicht durch für ihn irrelevante Fragen ermüdet. 10. Pretest durchführen: If you don t have the resources to pilot test your questionnaire, dont t do the study (Sudman/Bradburn 1989, zitiert nach Prüfer/Rexroth 1996, S. 96). Dieser Ratschlag betrifft Online-Erhebungen in doppelter Hinsicht: So muss nicht nur die inhaltliche Fragebogenkonzenption, sondern auch die technische Umsetzung einem Pretest unterzogen werden. Mittlerweile haben sich Pretest-Studios etabliert, die gegen Entgelt eine fachkundige Überprüfung des Fragebogens vornehmen (Gräf 2002, S. 63 ff.). Jenseits dieser allgemeinen Leitlinien gilt es bei der Entwicklung web-basierter Fragebogen, aus einer Vielfalt von Gestaltungsmöglichkeiten zu wählen. Ein kleiner Streifzug durch die in großer Zahl angebotenen Online-Befragungen 7 macht deutlich, dass eine Vielzahl von visuellen Aufbereitungen der Fragebögen eingesetzt wird, ohne dass darauf hat Gräf (2002) hingewiesen gesicherte methodische Kenntnisse darüber vorliegen, welche Darbietungsweisen welche Effekte auf die Antwortqualität haben. Grundsätzlich können drei verschiedene HTML-basierte Antwortformate in Online-Fragebögen unterschieden werden (Theobald 2000, S. 81 f.): option buttons (auch radio buttons genannt), bei denen sich die Befragten alternativ für eine Antwortkategorie entscheiden müssen und eine Umorientierung zur Deaktivierung der vorher gewählten Antwortkategorie führt, check boxes, bei denen mehrere Antwortkategorien ausgewählt werden können, text boxes, bei denen die Befragten freie Zeichenfolgen in das Eingabefenster eintragen können (wobei die maximale Länge vorgegeben werden kann). Darüber hinaus sind auch innovative Formen der Antwortvorgabe möglich. So können die Antwortkategorien z. B. als Bilder vorgegeben werden, was in der Marktforschung durchaus verbreitet ist oder Ranking-Fragen können graphisch dargestellt und per drag and drop bearbeitet werden. Auch wenn technisch mittlerweile problemlos verschiedenste visuelle Gestaltungsoptionen realisierbar sind, so ist grundsätzlich zu bedenken, dass die Art der graphischen Aufbereitung der Antwortvorgaben Einfluss auf das Antwortverhalten haben kann. So haben z. B. Heidingsfelder/Bamert (2001) mit Hilfe vier inhaltlich identischer Fragebogen, die sich in der Anordnung der Fragen (vertikal und horizontal) sowie in der Reihenfolge der Items unterschieden, untersucht, welche Effekte sich hier in der Beantwortung zeigen. Als Fazit stellen sie unterschiedliches Antwortverhalten in Abhängigkeit von der verwendeten Fragebogenform fest und kommen zu dem Fazit: Glaube keiner Online-Studie, deren Fragebogen Du nicht gesehen oder selbst erstellt hast. Auch Dillman (2007) warnt davor, alle Energie nur darauf zu verwenden, den

8 420 Anna Brake und Susanne Maria Weber technisch elaboriertesten online-fragebogen zu entwickeln. Gleichzeitig existieren inzwischen und hierin liegt wiederum ein deutlicher Vorteil web-basierter Befragungen die technischen Möglichkeiten, solche Effekte in gewissem Maße zu kontrollieren: So kann z. B. die Reihenfolge der Antwortmöglichkeiten randomisiert oder sogar die Anordnung zufällig zwischen horizontaler und vertikaler Darstellungsform variiert werden. Insgesamt wird deutlich, dass es zur Entwicklung von Online-Fragebogen nicht nur des technischen Know-hows bedarf, um einen Online-Fragebogen zu erstellen, sondern auch methodische Kenntnisse in der Entwicklung, Durchführung und Auswertung von web-basierten Befragungen notwendig sind. Da kleinere Organisationen in der Regel nicht über entsprechendes Fachpersonal verfügen, müssen sie auf externe Dienstleister zurückgreifen, die hier maßgeschneiderte Komplettangebote für Mitarbeiter- und Kundenbefragungen anbieten. Die Zahl solcher Unternehmen ist in den letzten Jahren stark angestiegen, so dass man auch im Bereich der Online-Befragung mittlerweile von einer employee attitude survey industry (Summers 1993, zitiert nach Borg 1995, S. 12) sprechen kann. Das Leistungsspektrum der Anbieter reicht dabei vom Verkauf oder Verleih entsprechender Softwareprodukte über das Hosting von Befragungen auf einem externen Server bis hin zur kompletten Entwicklung, Durchführung und Auswertung von Befragungen. Praktische Schritte der Durchführung Es hat sich bewährt, alle Mitglieder der Organisation oder der zu beteiligenden Organisationen im Vorfeld per über die geplante Online-Befragung zu unterrichten. Organisationsinterne Adresslisten ermöglichen dabei häufig eine unkomplizierte und schnelle Benachrichtigung der Zielgruppe. Selbstverständlich ist hier sicherzustellen, dass alle zu Befragenden auf diesem Weg auch tatsächlich zu erreichen sind. Gilt dies für einen Teil der avisierten Teilnehmer nicht, so müssen diese per Hauspost von der bevorstehenden Untersuchung unterrichtet werden. Das mit dieser verbundene Hauptanliegen besteht in der Motivierung der Mitglieder zur Beteiligung an der Befragung. Eine ebenso offene wie umfassende Darlegung der Rahmenbedingungen und der Zielsetzungen der Befragung sind hier unerlässlich. 8 Hinweise auf die zentrale Bedeutung der mit Hilfe der Befragung gewonnenen Daten sind dabei ebenso hilfreich wie die Offenlegung des Anonymisierungsverfahrens. Der zeitliche Abstand dieser Mail bis zum Beginn der Erhebung sollte nicht mehr als eine Woche betragen. Vorzugsweise zu Wochenbeginn bis Wochenmitte geht dann bei allen Mitarbeitern oder Organisationsbeteiligten per die Benachrichtigung über den Start der Online- Befragung ein. Als Absender dieser personalisierten Mail empfiehlt es sich, die jeweilige Bereichsleiter einzusetzen, da so die Motivation zur Teilnahme erhöht werden kann (Bauer/Hauptmann 1999, S. 5). Diese beinhaltet neben dem Hinweis, dass die Teilnahme auf freiwilliger Basis geschieht auch die Zugangsinformationen zur Befragung: zum Einen die URL der Startseite, von der aus der Fragebogen aufgerufen werden kann 9 und zum Anderen ein zufallsgeneriertes Zugangspasswort, ohne das die Bearbeitung des Fragebogens nicht erfolgen kann. Zusätzlich ist es wichtig, über den ungefähren Zeitaufwand für die Befragung zu informieren und auf die Gesamtlaufzeit der Feldphase hinzuweisen.

9 Internetbasierte Befragung 421 In der Regel werden Laufzeiten von zwei bis drei Wochen gewählt, innerhalb derer die Mitglieder oder Akteure ihren Fragebogen bearbeiten und abschicken können. Die Bearbeitung muss dabei nicht an einem Stück erfolgen, sondern kann von den Teilnehmenden unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Allerdings sollten bereits bearbeitete Teile des Fragebogens vor einer Korrektur geschützt werden. Mit der vollständigen Beantwortung des Fragebogens verfällt das Zugangspasswort, so dass eine spätere Manipulation der Daten oder eine Mehrfachbeteiligung von Organisationsmitgliedern ausgeschlossen werden kann. Durch eine differenzierte Teilnehmerverwaltung im Rahmen einer personalisierten Befragung ist es möglich, während der Erhebungsphase jederzeit festzustellen, welche Respondenten die Befragung bereits abgeschlossen haben. Auf dieser Grundlage kann gezielt denjenigen Mitgliedern, die den Fragebogen noch nicht bearbeitet haben, eine Erinnerungsmail zugestellt werden, in der sie erneut um ihre Beteiligung gebeten werden. Weitere Nachfassaktionen sind denkbar. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die Anonymität der Respondenten gewahrt bleibt: Die Teilnehmerverwaltung sollte keine Verbindung von personenbezogenen Daten und konkreten Antworten erlauben. 3 Datenanalyse und Dateninterpretation Ist die Datenerhebung abgeschlossen, greift ein zentraler Vorteil der web-basierten Online- Befragung: die direkte Verfügbarkeit der Daten ohne fehleranfällige manuelle Datenübertragung. Das direkte Abspeichern auf dem Server ermöglicht den problemlosen Export der Daten in einschlägige Programmpakete wie SPSS. In aller Regel werden die Daten sowohl in proprietären Dateiformaten (wie z. B..sav für SPSS) als auch in hersteller- und plattformunabhängigen Formaten wie z. B. CSV zur Verfügung gestellt und können so in den meisten Programmen weiter verarbeitet werden. Die sich im Anschluss ergebenden Auswertungsmöglichkeiten sind mit denen identisch, die auch bei auf traditionellem Weg durchgeführten standardisierten Befragungen bestehen. Darüber hinaus liefern einige Softwareprodukte für Online-Befragungen grundlegende deskriptive Auswertungsfunktionen bereits mit. So kann den Mitarbeitern oder Netzwerkpartnern praktisch ohne Zeitverzögerung Zugriff auf die Ergebnisse in Form von itembezogenen prozentualen Häufigkeiten und einfachen Balkendiagrammen gewährt werden. Dieser unmittelbare Zugriff auf die Ergebnisse wird bisweilen als Teilnahme-Anreiz eingesetzt. Sobald die Respondenten die Bearbeitung des Fragebogens abgeschlossen haben, erhalten sie für jedes Item den Ergebnis-Zwischenstand und vergleichend dazu ihre jeweilige eigene Antwort. Dieses Vorgehen ist jedoch nicht unproblematisch, da ein Austausch über den Zwischenstand des Befragungsergebnisses innerhalb der Mitglieder der Organisation zu Verzerrungseffekten führen kann, insofern sich die Mitglieder, die noch nicht teilgenommen haben, davon beeinflussen lassen könnten. Insofern empfiehlt sich, die Ergebnisse erst nach Beendigung der Feldphase zugänglich zu machen. Für die gesamte Ergebnispräsentation ist dabei sicherzustellen, dass ein Rückschluss auf einzelne Respondenten nicht möglich ist. Die Aggregierung der Daten auf Abteilungs- oder Organisationsebene setzt also voraus, dass die Abteilungen oder Organisationen hinreichend groß sind, um die Einhaltung des Datenschutzes zu gewährleisten.

10 422 Anna Brake und Susanne Maria Weber Für die Einschätzung der Reichweite der Ergebnisse ist bei web-basierten Befragungen eine differenzierte Analyse des Rücklaufs möglich. In Anlehnung an Theobald (2000, S. 71) können Aussagen über die verschiedenen Selektionsraten gemacht werden: n1: Anzahl der Organisations- oder Netzwerkmitglieder, die per über die Befragung informiert wurden n2: Anzahl der Mitglieder, die die Startseite der Befragung aufrufen n3: Anzahl der Mitglieder, die den Fragebogen aufrufen n4: Anzahl der Personen, die den Fragebogen in Teilen bearbeiten n5: Anzahl der Personen, die den Fragebogen komplett bearbeiten Zugänglich werden diese Informationen, indem der Server alle Zugriffe auf die Start- und Folgeseiten des Fragebogens protokolliert. So können zeitliche Aspekte der Fragebogenbearbeitung detailliert rekonstruiert werden: zu welcher Tageszeit bearbeiten die Mitglieder den Fragebogen? Wie lange benötigen sie dafür insgesamt, wie lange für einzelne Fragebogenteile? Wird der Fragebogen am Stück bearbeitet? Hier können sich schon in der Pretest-Phase interessante Hinweise für eine notwendige Optimierung des Erhebungsinventars ergeben, z. B. wenn deutlich wird, dass ein Teil der Befragten die Bearbeitung des Online- Fragebogens an einer bestimmten Stelle abbricht. Aktuelle Software für Online-Befragungen enthält zumeist entsprechende Analysefunktionen, daneben existiert eine ganze Reihe von Programmen, die Daten direkt aus Server-Logfiles einlesen, organisieren, auswerten und präsentieren und zum Teil die Integration weiterer interner oder externer Daten erlauben (Heindl 2003; Reips/Stieger 2002). 4 Anwendungsbeispiel Die im Folgenden näher zu beschreibende internetbasierte Befragung stammt aus dem Feld der sozialwissenschaftlich fundierten Beratungsforschung. Hintergrund der Studie ist das Projekt Habitusreflexive Beratung im Gründungsprozess, das im Programm Power für Gründerinnen vom BMBF gefördert wird. 10 Ziel der hier neben weiteren methodischen Zugängen eingesetzten Online-Erhebung war es, Daten über die institutionelle Landschaft der Gründungsberatung und die hier anzutreffende Beratungspraxis zu gewinnen. Mit Hilfe der online-befragung sollte erfasst werden, welche Ansätze, Methoden und Techniken aktuell in der Gründerinnenberatung zum Einsatz kommen. Auf der Grundlage der Ergebnisse werden zu einem späteren Zeitpunkt Experten-Interviews mit Gründungsberatern geführt, die bereits ressourcenorientierte Ansätze in ihrer Beratungspraxis einsetzen. Die Ergebnisse werden in Kooperation mit der Bundesgründerinnenagentur (bga) in Form einer fachöffentlichen Workshopkonferenz vermittelt und zur Diskussion gestellt. Fragestellung und Konzeption der Online-Erhebung Die genannte Online-Erhebung zielte anhand der Untersuchung der institutionellen Landschaft der Gründungsberatung auf die Erforschung des Zusammenhangs zwischen institutionellen/organisationalen Settings und hier auffindbarer ggf. fachkulturell ge-

11 Internetbasierte Befragung 423 bundener Beratungspraxis Professioneller. Die Studie war also im Forschungsbereich der Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Wissensgenerierung und -verwendung in organisationalen Feldern angesiedelt. Ausgangspunkt war die Annahme, dass spezifische Wissensbestände in spezifischen institutionellen Kontexten Anwendung finden bzw. in spezifischer Weise genutzt werden (Weber i.v.; Schäffter 2007). Die institutionelle Landschaft der Gründungsberatung gliedert sich in organisationale Akteure unterschiedlicher Provenienz und Hintergründe auf. So lassen sich öffentliche Anbieter von Non-Profit-Organisationen des dritten Sektors und privatwirtschaftlichen Angebotsstrukturen unterscheiden. Zu den öffentlichen Institutionen zählen Organisationen wie z. B. lokale Beratungsstellen der Agentur für Arbeit (AA) oder an Hochschulen angesiedelte Transfer- und Existenzgründungsberatungsstellen sowie auch die durch öffentliche und private Zuschüsse ins Leben gerufenen regionalen Netzwerke. Im Non- Profit-Bereich finden sich die wirtschaftsnahen Interessenvertretungszusammenschlüsse wie z. B. Industrie- und Handelskammern. Im privatwirtschaftlichen Bereich lassen sich Unternehmen identifizieren, die neben anderen Beratungsleistungen auch spezifische Angebote für Existenzgründer realisieren. Mit Hilfe der quantitativen Online-Untersuchung wurde diese organisational heterogene Landschaft der Gründungsberatung in Bezug auf ihre institutionellen und fachlichen Strukturen und die in den jeweiligen Organisationen auftretenden Professionsverständnisse und Beratungspraxen untersucht. Neben der deskriptiven Darstellung der institutionellen Landschaft wurden auf diese Weise Hypothesen gebildet, die mittels der nachfolgenden qualitativen Interviews weiter verfolgt werden sollten. Als Basishypothese wurde angenommen, dass sich im institutionellen Feld Zusammenhänge zwischen Organisation, ggf. auch disziplinär rückgebundenen Professionsverständnissen und prioritär genutzten Wissensbeständen, Zugängen und Methoden auffinden lassen. Insgesamt wird für die institutionelle Landschaft der Gründungsberatung angenommen, dass es sich hier eher um ein durch betriebswirtschaftliches Wissen geprägtes Feld handelt, in dessen Beratungspraxis eher begrenzt biographiebezogenes und sozialwissenschaftliches Wissen einsickert. Welchen Stellenwert an biographischen und sozialen Dimensionen orientierte Wissensbestände und Beratungspraxen hier haben, stellt eine offene Frage dar, die mit der Online-Erhebung einer ersten Klärung zugeführt werden sollte. Der in diesem Zusammenhang entwickelte Online-Fragebogen bezog sich also inhaltlich auf die Wissenspraxen eines organisationalen bzw. institutionellen Feldes. Teilnahmerekrutierung Die anzusprechende Grundgesamtheit umfasste alle Organisationen, die explizit allgemeine Gründungsberatung anbieten. Damit wurden bewusst einerseits jene Anbieter ausgeschlossen, die nur spezifische Fachberatung offerieren, also etwa Rechtsanwälte oder Steuerberater, andererseits wurden jene Organisationen ausgeschlossen, die nur allgemeine Organisations- bzw. Unternehmensberatung anbieten. Da die Grenzen dieses institutionellen Felds nicht so klar definiert sein können, wie die Grenzen einer Einzelorganisation oder eines definierten Organisationsnetzwerkes, lag eine besondere Herausforderung darin, die diesen Kriterien entsprechenden Organisationen zu identifizieren.

12 424 Anna Brake und Susanne Maria Weber Es existierte zwar kein Zentralregister aller im Feld der Gründungsberatung tätigen Akteure, allerdings ermöglichten die einschlägigen Datenbanken 11 einen guten Zugriff. Auf diesem Wege konnte sichergestellt werden, dass in der Grundgesamtheit Organisationen aus allen relevanten Kontexten erfasst wurden. Die prinzipiellen Hürden der Teilnehmeridentifizierung in einem heterogenen institutionellen Feld wurden dabei zum Einen durch die starke Präsenz öffentlicher Förderstrukturen, zum Anderen durch das Interesse der Anbieter, in Datenbanken für potentielle Kunden oder Nutzer auffindbar zu sein, minimiert. Die Gefahr einer Selektion von teilnehmenden Beratern durch die Umsetzung der Erhebung als Online-Befragung konnte v.a. aus zwei Gründen als gering angesehen werden: 1. Das Problem der Selektivität über das Medium Internet stellte bei der vorliegenden Untersuchung kein gravierendes Problem dar, weil institutionalisierte Gründungsberater zu den early adopters der neuen Medien gezählt werden können, das heißt, sie bilden eine innovationsorientierte Zielgruppe, die regelmäßig über Internet kommuniziert und auch aufgrund ihrer institutionellen Anbindung als weitestgehend elektronisch vernetzt gelten kann. Damit werden Risiken der Datenverzerrung durch teilnahmebezogene Nutzerunterschiede und Nutzerverhalten deutlich relativiert. 2. Auch der mögliche Problem-Faktor technische Voraussetzungen konnte als weitgehend irrelevant eingeschätzt werden, da professionelle Gründungsberater ganz überwiegend über technisch anspruchsvolle PC-Ausstattungen und zum Teil aufwändige Internet-Präsenzen verfügen. Die unterschiedlich stark gepflegten Adressdatenbanken wurden vor Beginn der Feldphase sorgfältig geprüft und systematisch ausgewertet, um mittels einer anschließenden Internetrecherche konkrete persönliche Ansprechpartner in den Organisationen zu identifizieren. Dadurch konnte im Mailkontakt mit den Teilnehmenden immer ein Höchstmaß an persönlicher Adressierung verwirklicht werden. Zudem wurde in der Kontaktierung der Berater sichergestellt, dass sich der offizielle, seriöse und wissenschaftliche Charakter der Studie vermittelte. So konnte auch das Risiko, dass die als Spam angesehen wird, reduziert werden. Neben diesen strukturellen Faktoren stellten die Neugier auf neue Ergebnisse und das Interesse an ihrer Verwertung im eigenen Beratungskontext günstige Ausgangsbedingungen in Bezug auf die Teilnahmemotivation dar. Daher wurde allen Befragungsteilnehmern in Aussicht gestellt, nach Beendigung der Befragung einen ausführlichen Ergebnisbericht zu erhalten. Durch die Verwertbarkeit der Resultate für die individuelle Berufspraxis konnte damit ein starker Anreiz zur Teilnahme geboten werden. Design des Online-Instruments Die Erhebung wurde als web-basierte Online-Befragung durchgeführt. Je Institution sollte lediglich ein Fragebogen beantwortet werden, so dass Verzerrungseffekte durch intensive Beteiligung von Mitgliedern einzelner Organisationen ausgeschlossen werden konnten. Um dies sicherzustellen wurde die Befragung als individualisierte Befragung durchgeführt und individuelle Zugangscodes mit der Einladung verschickt. Als Risiko im organisationalen Feld der Gründungsberatung war davon auszugehen, dass aufgrund aktueller öffentlicher

13 Internetbasierte Befragung 425 Förderstrukturen eher häufiger Erhebungen zu unterschiedlichen Aspekten im Feld der Gründungsberatung stattfinden. Potentielle Befragungsteilnehmer konnten als strukturell belastet eingestuft werden und es gab Anlass zur Vermutung, mit durch zu häufige Befragungen teilnahmemüde gewordenen Respondenten konfrontiert zu sein. Umso mehr galt es, den Fragebogen so knapp zu halten, dass die Beantwortung nicht mehr als 15 Minuten benötigte. Dabei wurde insgesamt auf ein besonders übersichtliches Fragebogendesign geachtet, das sich an den oben beschriebenen Leitlinien orientiert. In der Fragebogengestaltung wurde darüber hinaus besonders auf Akzeptanz, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit und Individualisierung der Ansprache geachtet. Dem Kriterium der Akzeptanz wurde Rechnung getragen, indem die Logos der Hochschule und des BMBF auf der Startseite des Fragebogens platziert wurden. Zudem fanden sich hier alle Kontaktdaten der Projektleitung und der Projektmitarbeiter, um persönliche Rückfragen zu ermöglichen. Auch der Aspekt des Zeitbedarfs wurde zentral berücksichtigt, indem die erforderliche Beantwortungsdauer auf ca. eine Viertelstunde begrenzt wurde. Ein optisch gut erkennbarer Fortschrittsbalken am Bildrand ermöglichte den Respondenten, den Bearbeitungsstand sowie den noch erforderlichen Zeitbedarf permanent im Blick zu haben, wodurch sie motiviert wurden, den Fragebogen zügig abzuschließen. Die Gestaltung war weitgehend am One-Item-One-Page -Prinzip orientiert, sodass sichergestellt war, dass die Respondenten auf den einzelnen Seiten des Fragebogens nicht scrollen mussten. Als Formatierungselemente wurden vorwiegend option buttons, checkboxes (bei Mehrfachnennungen) sowie vereinzelt auch text-boxes (für offene Antworten) eingesetzt. Der Fragebogen wurde Seite für Seite abgespeichert, so dass, wie in den Erinnerungsmails kommuniziert, immer wieder an der Stelle eingesetzt werden konnte, an der ein Teilnehmer die Befragung ggf. verlassen hatte. Sowohl in der Ansprache der Respondenten per wie auch im Fragebogendesign selbst wurde auf Individualität in der Ansprache als Erfolgsfaktor gesetzt. Über die Teilnehmerverwaltung konnte in den s die Anrede automatisiert geschlechtsspezifisch angepasst und mit Name und Titel der Ansprechpartner versehen werden. Auch der Fragebogen selbst präsentierte je nach Geschlecht der Befragten jeweils korrekte Bezeichnungen. Dies erhöhte einerseits die Lesbarkeit und unterstützte andererseits auch die Spezifität der Ansprache. Inhaltliche Strukturierung des Fragebogens Der Fragebogen strukturierte sich in vier Abschnitte. In einem ersten Abschnitt wurde das Beratungsangebot der Einrichtung erschlossen, indem nach Leistungen und Angeboten, Zielgruppendifferenzierung und Wirtschaftszweigen der Gründungen gefragt wurde. Im zweiten Abschnitt des Fragebogens wurde die konkrete individuelle Praxis der Gründungsberater erfragt, indem die Faktoren einer erfolgreichen Gründung, die eigenen Beratungsvorstellungen und beraterischen Vorgehensweisen in der Gründungsberatung, das jeweilige Beratungsselbstverständnis der Professionellen und die hier zugrunde liegenden Wissensbestände erfragt wurden. Im dritten Abschnitt des Fragebogens wurden Rahmendaten zum institutionellen und regionalen Kontext sowie zur Finanzierungsform erfragt. Der vierte Abschnitt widmete sich den demographischen Daten der Berater und fokussierte hierbei insbesondere Informationen zur Bildungsbiographie. Der Online-Fragebogen wurde in

14 426 Anna Brake und Susanne Maria Weber einem mehrmonatigen Prozess durch das Forschungsteam entwickelt und diskutiert und anschließend einem Pretest unterzogen. Pretest des Online-Fragebogens Um die zugrunde liegende Grundgesamtheit (N = 1329) nicht über Gebühr einzugrenzen, wurde bewusst auf ein quantitatives Pretesten des Fragebogens verzichtet. Stattdessen wurde das qualitative Vorgehen des cognitive survey (Mittag et al. 2003) gewählt, in dem die thinking aloud -Methode zum Einsatz kam. Bei solchen qualitativen Pretests wird eine interaktive Situation mit Vertreter der Zielgruppe hergestellt. Das vorliegende Instrument des Online-Fragebogens wurde überprüft, indem sechs ausgewählte Berater den Fragebogen am PC bearbeiteten und dabei alles benannten, was ihnen bei der Beantwortung des Fragebogens durch den Kopf ging. Der zeitliche Bedarf der so durchgeführten Pretests lag zwischen 45 und 90 Minuten. Die in dieser Bearbeitungssituation abgegebenen Kommentierungen wurden vollständig aufgezeichnet und unter inhaltsanalytischen Gesichtspunkten teiltranskribiert und danach ausgewertet, welche Probleme, Fragen, etc. sich den Beratern ergaben. Hierbei wurde das Feld der Gründungsberatung systematisch repräsentiert, indem Pretest-Partner aus unterschiedlichen institutionellen Zusammenhängen gebeten wurden, den Bogen unter Anwendung der thinking aloud Methode zu bearbeiten. Weiterhin wurde darauf geachtet, die Kriterien Alter und Geschlecht möglichst systematisch mit zu berücksichtigen, um so Einflussfaktoren sowohl im Hinblick auf Erfahrungen mit der Nutzung des Internet als Erhebungsmedium wie auch mögliche andere Wahrnehmungs- und Antwortspezifika mitzuführen. Die Qualität des Online-Fragebogens konnte im Pretest weitestgehend bestätigt werden. Einige qualitative Hinweise konnten aufgenommen werden, um die Verständlichkeit des Bogens zu optimieren. Resümierend ließ sich festhalten, dass sich das Vorgehen des cognitive survey in der Fragebogenentwicklung vollständig bewährte, da einerseits keine zu großen Daten- bzw. Respondentenverluste in Kauf zu nehmen waren und gleichzeitig wertvolle Rückmeldungen aus der Zielgruppe gewonnen werden konnten. Abschließend wurde der Fragebogen nochmals ausgewählten Experten und Kooperationspartnern im Feld der Gründungsberatung zur letzten Begutachtung und Kommentierung zur Verfügung gestellt. Datenrücklauf und Antwortverhalten Die Einladung zur Teilnahme an der Online-Erhebung erfolgte in der Wochenmitte (Donnerstag vormittag). In dieser ersten Mail wurden zunächst keine Aussagen zur Dauer der Feldphase gemacht, um so flexibler auf die Entwicklung des Rücklaufs reagieren zu können. Im einwöchigen bis 10-tägigen Abstand wurde insgesamt drei Mal mit einer individuellen an die Erhebung erinnert. In der letzten Erinnerungsmail wurde auf das Ende der Erhebungsphase hingewiesen. Die Feldphase dauerte insgesamt knapp sechs Wochen. Genauere Rücklaufanalysen ermöglichten, die Selektionsraten von der Gesamtgruppe der in den Datenbanken ermittelbaren Berater bis hin zu der Gruppe, die die Befragung

15 Internetbasierte Befragung 427 vollständig abgeschlossen hatte, zu erschließen. Insgesamt wurden 1329 Organisationen eingeladen, sich an der Erhebung zu beteiligen, von denen 66 nicht erreicht werden konnten, sodass das bereinigte Gesamtsample 1263 Organisationen umfasste. Folgt man der oben dargestellten Systematisierung von Theobald (2000) ergab sich folgendes Antwortverhalten auf Seiten der adressierten Berater: n1: 1263 Organisationen wurden kontaktiert n2: 799 Respondenten riefen die Startseite auf n3: 754 Respondenten riefen den Fragebogen auf n4: 197 Respondenten bearbeiteten den Fragebogen teilweise n5: 602 Respondenten beendeten den Fragebogen Insgesamt konnten also etwa 63% aller eingeladenen Teilnehmer gewonnen werden, den online Fragebogen aufzusuchen und nahezu die Hälfte von ihnen bearbeitete den Fragebogen abschließend. Damit konnte eine ungewöhnlich hohe Ausschöpfungsquote erreicht werden. Über diese Analyse des Rücklaufs hinaus ermöglicht es die Online-Befragung, auch die zeitlichen Aspekte der Fragebogenbearbeitung detaillierter zu ermitteln. In der ersten Woche der Befragung beteiligten sich bereits 21,76% der eingeladenen Organisationen. In der Woche nach der nun ausgesendeten ersten Erinnerungsmail stieg der Rücklauf auf 42,51%. Ohne weitere Erinnerungsmail blieb der Rücklauf in der dritten Woche relativ konstant und stieg lediglich auf 44,18%. In der Folge der zweiten Erinnerungsmail stieg der Rücklauf abermals deutlich auf 53,85%, und auch in der letzten Phase der Erhebung (nach einem dritten reminder) wurden nochmals knapp zehn Prozentpunkte gewonnen. Bei einer genaueren Betrachtung zeigt sich, dass die größten Zuwächse jeweils am Tag einer Erinnerungsmail zu verzeichnen sind. Aufschlussreich ist daneben auch die Betrachtung der Zugriffe nach Tageszeit. Als Spitzenzeiten zeigten sich dabei die Zeit zwischen Uhr und Uhr vormittags 12 sowie die Zeit um Uhr am Nachmittag. 5 Möglichkeiten und Grenzen der Methode Das vorangegangene Beispiel macht deutlich, wo die zentralen Vorteile von Online-Befragungen im Vergleich zum traditionellen Papierfragebogen liegen. Online-Befragungen sind vergleichsweise zeitökonomisch und kostengünstig: mit ihrer Hilfe können in relativ kurzer Zeit hohe Fallzahlen realisiert werden, da die Respondenten schnell und einfach zu erreichen sind. Weder für das Drucken noch für die Verteilung (bzw. für den Versand bei postalischen Befragungen) der Fragebögen fallen Kosten an. Und auch die vor allem bei großen Stichproben sehr aufwändige Dateneingabe 13 entfällt bei web-basierten Online- Befragungen, da bei der Bearbeitung des Fragebogens die gegebenen Antworten der Teilnehmenden direkt in einer Datenbank gespeichert werden. Dies gilt nicht nur für Fragebogenteile, die anschließend einer quantitativen Auswertung mittels einschlägiger Statistik- Software unterzogen werden, sondern auch für offene Fragen, die bei Verwendung von traditionellen Fragebögen mit erheblichem Transkriptionsaufwand verbunden sind. Auch

16 428 Anna Brake und Susanne Maria Weber hier besteht die Möglichkeit, sie der computergestützten qualitativen Datenanalyse direkt zugänglich zu machen. Darüber hinaus können und hier liegt eine wesentliche Stärke gegenüber Offline-Befragungen zusätzliche Merkmale des Antwortverhaltens mit erhoben werden, wie etwa die für die Beantwortung einer Frage benötigte Zeit und die insgesamt für die Bearbeitung des Fragebogens investierte Zeit. Bei der Überprüfung von Fragebögen im Rahmen von Pretests können dies wertvolle Informationen sein. Neben der schnellen Verfügbarkeit der Daten, die die Möglichkeit einer Zwischenauswertung zu jedem Zeitpunkt der Erhebung als Echtzeitstatistik einschließt, besteht ein weiterer Vorteil von Online-Befragungen darin, dass die gegebenen Antworten insofern eindeutig sind, als die Teilnehmenden auf die selektierbaren Antwortvorgaben festgelegt sind und nicht wie zuweilen bei Papier-Fragebögen auch Antwortkreuze dazwischen gesetzt werden. Auch das zum Teil mühselige Entziffern der handschriftlich gegebenen Antworten auf offene Fragen entfällt. Durch die bestehenden technischen Möglichkeiten können professionell gestaltete Fragebögen entwickelt werden, die durch die gezielte Einbindung von Multimedia-Anteilen die Bearbeitung abwechslungsreich und interessant machen. Bei Filterfragen ist das Bearbeiten einfacher als bei gedruckten Fragebögen, da die zu Befragenden die zum Teil komplizierten Filterführungen nicht selbst nachvollziehen müssen, sondern nur die Fragen vorgelegt bekommen, die sie auch tatsächlich betreffen. Darüber hinaus kann bei Online- Befragungen der verwendete Fragebogen speziell auf zu Beginn der Befragung erhobene Merkmale des Respondenten zugeschnitten werden. So kann z. B. die vorgeschaltete Frage nach der gewünschten Sprache, in der der Fragebogen dargeboten werden soll, auch nichtdeutschen Respondenten die Teilnahme erleichtern. Der Aufbau des Online-Fragebogens kann mit relativ wenig Aufwand variiert werden, um z. B. Reihenfolgeeffekte zu kontrollieren. Auch eine randomisierte Reihenfolge bei der Darbietung der Fragen ist möglich. Für die Entwicklung von Online-Fragebögen bedarf es dabei mittlerweile kaum noch der spezieller Programmierkenntnisse, da einerseits einfache Befragungen mit Hilfe von Standardsoftware realisiert werden können (Nesbary 2000) und andererseits inzwischen ein breites Angebot an spezialisierter Software und Dienstleistungen externer Anbieter verfügbar ist, das die technische Umsetzung erleichtert. 14 Online-Befragungen eröffnen den Respondenten ein hohes Maß an zeitlicher und räumlicher Flexibilität. Insbesondere durch die gegenwärtig steigenden Möglichkeiten des mobilen Internets (also Internet über Handy) wird eine maximale Freiheit der Bearbeitung ermöglicht (vgl. hierzu Fuchs 2007; Weichbold 2005). An diesem Punkt wird deutlich, dass einige mögliche Stärken von Online-Befragungen gleichzeitig auch als ihre Schwächen gelten müssen. Die freie Wahl der Bearbeitungssituation bedeutet gleichzeitig auch, dass keinerlei Kontrolle und in der Regel auch kein Wissen darüber vorliegt, in welcher Situation der Fragebogen beantwortet wurde. Waren die Teilnehmenden allein am Rechner, haben sie parallel ihre elektronische Post durchgeschaut? 15 Auch die erweiterten Möglichkeiten zur Gestaltung von online-fragebögen (Theobald 2007) (vom manuell programmierten einfachen HTML-Formular über grafisch ansprechendere JavaScript-Lösungen bis hin zu aufwändig gestalteten Flash-Applikationen mit neuartigen Abfrageformen wie z. B. Schieberegler oder Drehknöpfe) mag einerseits die Attraktivität erhöhen und die Abbrecherquote reduzieren, andererseits erhöht sich bei technisch aufgerüsteten Online-Fragebögen die Wahrscheinlichkeit von Bearbeitungsproblemen auf Seiten der Respondenten, wenn diese über unterschiedliche technische

17 Internetbasierte Befragung 429 Voraussetzungen verfügen. Lange Ladezeiten können hier die Nutzer ebenso verärgern wie browser- oder plattformabhängige Unterschiede in der Darstellung des Fragebogens am PC-Bildschirm infolge unterschiedlicher Soft- und Hardwareausstattung der zu Befragenden. Diese Probleme können in Teilen vermieden werden, wenn der Maxime keep it as simple as possible bei der Fragebogenentwicklung und -gestaltung Rechnung getragen wird und technisch niedrigschwellige Lösungen gesucht werden. Neben diesen technischen Schwierigkeiten gilt es auch einige methodologische Fragen zu klären. So wird immer wieder die unzureichende Repräsentativität gewonnener Stichproben ins Feld geführt. Häufig bleibt für die gewonnenen Daten unklar, inwieweit sie generalisierbar sind, da die Grundgesamtheit der Internetnutzer nicht hinreichend definiert ist und keine genaue Information darüber vorliegt, welcher Ausschnitt aus der Gesamtbevölkerung erreicht wird. Dass die regelmäßigen Internetnutzer sich vom Durchschnitt der Gesamtbevölkerung darin unterscheiden, dass sie einen höheren Bildungsgrad aufweisen, jünger sind und überdurchschnittlich häufig dem männlichen Geschlecht angehören, ist vielfach belegt und hat entsprechende Ergebnisverzerrungen zur Folge, auch wenn hier internetferne Gruppen zunehmend aufholen (von Eimeren/Frees 2005; Bandilla 2003). Diese im Zusammenhang mit internetbasierten Befragungen immer wieder ins Feld geführten Probleme bezüglich der Aussagekraft der gewonnenen Daten infolge von stichprobenbedingten Verzerrungen erübrigen sich teilweise, wenn die Untersuchung auf eine Grundgesamtheit zielt, die klar abgegrenzt ist und deren Mitglieder nicht nur vollständig bekannt, sondern auch komplett über Internet bzw. Intranet erreichbar sind. Dies ist bei Unternehmen und Organisationen mit einem hohen Anteil an PC-Arbeitsplätzen der Fall. Durch die rasch zunehmende Verbreitung des Intranet als Kommunikations- und Informationsplattform innerhalb von Unternehmen und Organisationen werden daher elektronische Formen der Befragung als leistungsfähige Methode zunehmend interessanter. Ein weiteres Problem besteht in der Unsicherheit der Respondenten hinsichtlich der Wahrung ihrer Anonymität. Bei internetbasierten Befragungen ist mehr noch als bei herkömmlichen Erhebungen wichtig, den Teilnehmenden zu vermitteln, dass ihre Daten nicht mit ihrer Person in Verbindung gebracht werden. Die subjektiv wahrgenommene Identifizierbarkeit ist ein entscheidender Faktor, sowohl für die Bereitschaft an Online- Befragungen überhaupt teilzunehmen als auch für das Ausmaß, mit dem soziale Erwünschtheit die Ergebnisse verzerrt (Sassenberg/Kreutz 2002). Eine geeignete Maßnahme, um die Anonymitätsbedenken der Teilnehmenden zu reduzieren, besteht darin, sie zu bitten, ihre persönlichen Daten (z. B. für die Zusendung der in Aussicht gestellten Belohnung für die Teilnahme oder für die Zusendung der Ergebnisse der Studie) getrennt vom ausgefüllten Fragebogen zurückzuschicken. Sassenberg/Kreutz (2002, S. 73) raten, in der Instruktion Verweise auf bestimmte Zielgruppen auf jeden Fall zu vermeiden und auch Informationen über die durchführende Institution eher knapp zu halten, um insgesamt das Problem der Identifizierbarkeit gar nicht erst zu sehr ins Bewusstsein zu rücken. Insgesamt wird man jedoch mit der Strategie der Offenlegung der durchführenden Institution, des Untersuchungsinteresses und der Verwendung der erhobenen Daten bei der Rekrutierung der Stichprobe erfolgreicher sein. Um die Akzeptanz und die Zahl der Teilnehmer zu erhöhen, sollte zudem sichergestellt und kommuniziert werden, dass ein Zugriff unbefugter Dritter auf die Daten anhand von geeigneten Maßnahmen (z. B. Passwortschutz) verhindert wird.

18 430 Anna Brake und Susanne Maria Weber Ein weiteres Problem von Online-Erhebungen sind die in der Regel sehr bescheidenen Response-Raten (Benfield/Szlemko 2006). Dabei bewegt sich der Rücklauf in -Befragungen häufig in einer Größenordnung, die hinter den Werten von allgemeinen postalischen Befragungen noch deutlich zurückbleiben (Bandilla/Bošnjak/Altdorfer 2003). Tuten/Urban/Bošnjak (2002, S. 10) fassen in ihrer Übersicht der vorliegenden Vergleichsstudien als zentrales Ergebnis zusammen: All studies comparing to mail report higher response rates to the traditional mail version of the survey. Allerdings zeigt das obige Fallbeispiel, dass durch eine gezielte Adressierung der Befragten der Rücklauf positiv beeinflusst werden kann. Die zentralen Vorteile von Online-Befragungen in Form von Kostenreduktion und Zeitersparnis bei der Datenerhebung und -auswertung lassen erwarten, dass Online-Befragungen zunehmend die klassischen Erhebungsformen ergänzen und ersetzen werden. Wie Bauer/Hauptmann (1999) im Rahmen der Pilotierung der Siemens-Online-Befragung bei rund 600 Mitarbeitern herausstellen, reduzieren sich vor allem bei Wiederholungsbefragungen die Verwaltungskosten (Druckkosten, Postgebühren usw.) und Personalkosten auf ein Minimum. Durch die Zentralisierung der Datenbankverwaltung können die Befragungsergebnisse effizient gespeichert und archiviert werden, so dass sich vergleichende Analysen im Zusammenhang von Veränderungsprozessen exakt und schnell durchführen lassen. Auch die direkte und schnelle Verfügbarkeit der Ergebnisse machen Online-Mitarbeiterbefragungen zu einem interessanten Führungs- und Steuerungsinstrument, da konkrete Maßnahmen auf der Basis der direkt vorliegenden Ergebnisse effizient geplant und umgesetzt werden können. Dabei muss die methodische Weiterentwicklung der Online-Befragung vor allem zwei Problemlagen in den Blick nehmen: die Gewährleistung von Datensicherheit und die weitergehende Überprüfung von Effekten des Fragebogenlayouts auf das Antwortverhalten der Befragten. Durch die erweiterten technischen Optionen in der Gestaltung der Frageund Antwortformate ergeben sich vielfältige innovative Möglichkeiten bis hin zu multimedialen Fragebögen. Sorgfältig angelegte Methodenexperimente sind hier nötig, um genauer zu klären, welche Effekte hier auf das Antwortverhalten zu beobachten sind. Darüber hinaus kann hier auch wertvolles Wissen bezüglich der mediendidaktischen Aufbereitung des Fragebogens gewonnen werden. Hinzu kommen die Probleme des Datenschutzes: Wie kann gewährleistet werden, dass die Anonymität der Mitarbeiter gewahrt bleibt und die Protokolldateien des Servers nicht personenbezogen ausgewertet werden? Die Einhaltung des Datenschutzes und die glaubhafte Sicherstellung der Anonymität jedes einzelnen Befragten ist, so Hahn/Zerr (2001), oberste Prämisse jeder Online-Befragung. Hier den Schutz der Mitarbeiter und Netzwerkpartner über die Entwicklung von zuverlässigen Sicherheitskonzepten zu gewährleisten, stellt eine zentrale Herausforderung dar. Nur wenn es in Kooperation z. B. mit der Personalvertretung oder zentralen Entscheidern gelingt, die Mitarbeiter einer Organisation von einem sorgsamen Umgang mit den erhobenen Daten zu überzeugen und ihr Vertrauen zu gewinnen, können die Stärken des Befragungsmediums Intranet im Kontext von organisationalen Veränderungsprozessen in vollem Umfang genutzt werden.

19 Internetbasierte Befragung Anmerkungen 1 Diese hat sich im Zeitraum von Januar 2000 bis Januar 2008 von auf registrierte.de-domains entwickelt (vgl, domainentwicklung/index.html). 2 Hier gibt z. B. der eeurope benchmarking Report eeurope 2002 Auskunft (vgl, 3 Massive Multiplayer Online Role Playing Games. 4 Dies gilt insbesondere dann, wenn die im Reintext-Format gesendet wird. Das HTML- Format bietet zwar deutlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten, wird jedoch bei s von vielen Internetnutzern kategorisch abgelehnt und eignet sich deshalb ebenso wenig. 5 Wird der Fragebogen etwa als Word-Dokument zur Verfügung gestellt, werden systematisch alle zu Befragenden von der Befragung ausgeschlossen, die nicht über das entsprechende Programmpaket der Firma Microsoft verfügen. 6 Dillman (1999) spricht in diesem Zusammenhang von the beginning of a new era und geht davon aus, dass Online-Befragungen will become the dominant method of surveying early in the 21st century. 7 Eine Auswahl von online-befragungen zu verschiedensten Themen kann unter folgender URL abgerufen werden: 8 Handelt es sich bei der Untersuchung um eine online durchgeführte Mitarbeiterbefragung bei der Daten erhoben werden, die eine Leistungs- und/oder Verhaltenskontrolle der Mitarbeiter ermöglichen, so muss der Betriebsrat seine Genehmigung zur Durchführung der Online-MAB erteilen. Es empfiehlt sich jedoch generell, auch bei nicht mitbestimmungspflichtigen Befragungen die Belegschaftsvertretungen einzubeziehen. 9 Ein aktiver Link auf die entsprechende Webadresse ermöglicht den direkten Aufruf der Befragungsseite und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer unverzüglichen Bearbeitung durch die Mitarbeiter. 10 Weiterführende Informationen zum Projekt und den beteiligten wissenschaftlichen MitarbeiterInnen Julia Elven, Natalie Pape und Jörg Schwarz sind unter zu finden. 11 Hier sind insbesondere zu nennen die Datenbanken des BMWI, der bundesweiten Gründerinnenagentur, des BDU, der Agentur für Arbeit u. a. 12 Hierbei ist jedoch zu beachten, dass wir in diesem Zeitraum jeweils Einladung und Reminder verschickt haben, sodass diese Daten nicht unbedingt Ausdruck einer fixen Zeitpräferenz sind, sondern auch dafür sprechen könnten, dass ein Großteil der Befragten unmittelbar auf die eintreffende reagiert hat. 13 Auch bei Verwendung eines Scanners verbleiben offene Antwortfelder und Erkennungsschwierigkeiten, ebenso das Problem von Markierungen zwischen den Antwortkategorien bei Zuordnungsunwilligkeit. 14 Siehe dazu die von der Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen (GESIS) bereitgestellte Übersicht der Softwareprodukte für internetbasierte Untersuchungen unter der URL 15 Hier ist der Hinweis berechtigt, dass über diese Einflussvariablen auch beim Einsatz herkömmlicher postalischer Fragebögen keine Informationen vorliegen und dass bei online- Erhebungen zumindest Aussagen über zeitliche Aspekte des Antwortverhaltens getroffen werden können.

20 432 Anna Brake und Susanne Maria Weber 7 Literatur Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute (ADM)/Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute (ASI)/Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher (BVM)/Deutsche Gesellschaft für Online Forschung (DGOF) (Hrsg.) (2001): Standards zur Qualitätssicherung für Online-Befragungen, Frankfurt Bandilla, Wolfgang (2003): Die Internetgemeinde als Grundgesamtheit, in: ADM Arbeitkreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute / Arbeitsgemeinschaft Sozialwissenschaftlicher Institute (ASI) / Statistisches Bundesamt (Hrsg.), Online-Erhebungen. Sozialwissenschaftlicher Tagungsbericht, Band 7, Bonn: Informationszentrum Sozialwissenschaften, S Bandilla, Wolfgang/Bošnjak, Michael/Altdorfer, Peter (2003): Survey Administration Effects? A Comparison of Web-Based and Traditional Written Self-Administered Surveys Using the ISSP Environment Module, in: Social Science Computer Review, Vol. 21, 2, S Batinic, Bernad/Bošnjak, Michael (2000): Fragebogenuntersuchungen im Internet, in: Batinic, Bernad (Hrsg.), Internet für Psychologen, Göttingen, S Batinic, Bernad/Werner, Andreas/Gräf, Lorenz/Bandilla, Wolfgang (1999): Online Research. Methoden, Anwendungen und Ergebnisse, Göttingen Batinic, Bernad/Reips, Ulf-Dietrich/Bošnjak, Michael (2002): Online Social Sciences, Göttingen Bauer, Wilfried/Hauptmann, Cornelia (1999): Konzeption und Durchführung der Siemens Mitarbeiterbefragung via Intranet mit kontinuierlicher Sofortauswertung durch deskriptive Maßzahlen, in: Reips, Ulf-Dietrich et al. (Hrsg.), Aktuelle Online Forschung Trends, Techniken, Ergebnisse, (online) dgof.de/tband99/ Benfield, Jacob A./Szlemko, William J. (2006): Internet-Based Data Collection: Promises and Realities, Journal of Research Practice, Vol. 2 Best, Samuel J./Krueger, Brian S. (2004): Internet Data Collection. Thousand: Sage Publications Borg, Ingwer (1995): Mitarbeiterbefragungen. Strategisches Auftau- und Einbindungsmanagement, Göttingen Bošnjak, Michael (2001): (Non)Response bei Web-Befragungen, Aachen Bošnjak, Michael/Bandilla, Wolfgang/Schneid, Michael/Lorch, Guido/Batinic, Bernad/Werner, Andreas/Stiegler, Angelika (1998): Online-Forschung im deutschsprachigen Raum. Erste Ergebnisse einer Umfrage unter Mitgliedern der German Internet Research Mailingliste, ZUMA Bucher, Hans-Jürgen/Barth, Christof (1998): Rezeptionsmuster der Online-Kommunikation, in: Media Perspektiven 10, S Dillman, Don A. (2007): Mail and Internet Surveys: The Tailored Design Method 2007 Update (with New Internet, Visual, and Mixed-Mode Guide, 2nd Edition, New York: Wiley Dillman, Don A. (1999): Mail and Other Self-Administered Surveys in the 21st Century: The Beginning of a New Era, Gallup Research Journal 6, S Fischer, Melanie (2005): Möglichkeiten sozialwissenschaftlicher Surveys im Internet. Stand und Folgerungen für Online-Befragungen, Hefte zur Bildungs- und Hochschulforschung, 46, Konstanz Fuchs, Marek (2007): Mobile Web Survey: Möglichkeiten der Verknüpfung von Online-Befragung und Handy-Befragung, in: Gabler, Siegfried/Häder, Sabine (Hrsg.), Mobilfunktelefonie eine Herausforderung für die Umfrageforschung, Mannheim, S Gaupp, Nora/Kuhnke, Ralf/Schweigard, Eva (2006): Vergleich unterschiedlicher Erhebungsmethoden. Arbeitsbericht im Rahmen der Dokumentationsreihe Methodische Erträge aus dem DJI-Übergangspanel, hrsg. Vom Deutschen Jugendinstitut e.v. Außenstelle Halle, München Gräf, Lorenz (1999a): Optimierung von WWW Umfragen. Das Online-Pretest-Studio, in: Batinic, Bernad et al. (Hrsg.), Online Research. Methoden, Anwendungen und Ergebnisse, Göttingen, S Gräf, Lorenz (2001): Optimierung von WWW-Umfragen: Three years after. Vortrag auf der 4. German Online Research Konferenz in Göttingen, online:

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