IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 6 vom 23. Oktober 2013

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 6 vom 23. Oktober 2013"

Transkript

1 Accounting News IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 6 vom 23. Oktober 2013 Inhalt Die KPMG Accounting News bieten Ihnen monatliche Informationen zu neuen österreichischen Gesetzen, Fachgutachten, die Rechnungslegung betreffend, weiters zu IFRS-Standards bzw. Exposure Drafts. IASB veröffentlicht Änderungen zu IAS 36 hinsichtlich Angaben bei Wertminderungen Am 29. Mai 2013 hat das IASB die Änderung zu IAS 36 Angaben zum erzielbaren Betrag bei nicht finanziellen Vermögenswerten veröffentlicht. Hintergrund der Änderung Als Folgeänderung des IFRS 13 Bewertung zum beizulegenden Zeitwert wurde 2011 mit IAS (c) eine Angabepflicht implementiert, nach der der erzielbare Betrag für alle zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen ein wesentlicher Goodwill zugeordnet ist, anzugeben ist. Diesmal zu den Themen: IASB veröffentlicht Änderungen zu IAS 36 hinsichtlich Angaben bei Wertminderungen Änderungen an IAS 39 zu Novation von Sicherungsinstrumenten IFRS für Versicherungsverträge auf der Zielgeraden zum ED/2013/7 Insurance Contracts IASB veröffentlicht Entwurf zur Bewertung fruchttragender Gewächse Veröffentlichung der Richtlinie 2013/34/EU sowie Aufhebung der 4. und 7. EU-Richtlinien Diese Angabepflicht war und ist stark umstritten. Denn die Vorschrift kann im Einzelfall dazu führen, dass Unternehmen ihren Unternehmenswert angeben müssen, etwa dann, wenn das gesamte Unternehmen aus einer einzigen zahlungsmittelgenerierenden Einheit besteht und ein wesentlicher Goodwill bilanziert wird. Aber auch eine Angabe des erzielbaren Betrags einzelner Segmente kann aufgrund dieser Vorschrift erforderlich werden, falls die Segmente Goodwill-tragende zahlungsmittelgenerierende Einheiten darstellen. Einschränkung der Pflichtangaben Die vorliegende Änderung schränkt die Angabepflicht zum erzielbaren Betrag ein. Eine Angabe ist nur noch für Vermögenswerte und zahlungsmittelgenerierende Einheiten erforderlich, wenn in der laufenden Periode eine Wertminderung erfasst bzw. rückgängig gemacht wurde (IAS (e)). Der umstrittene IAS (c) wurde entsprechend angepasst. Ferner erfolgte eine Änderung und Klarstellung hinsichtlich der Angabepflichten, wenn ein Vermögenswert wertgemindert ist und der erzielbare Betrag auf Grundlage des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten bestimmt wurde (IAS (f)). So sind beispielweise Informationen zu Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren zuständigen KPMG Berater. Herausgeber: KPMG Austria AG Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, Die Inhalte in diesem Newsletter stellen lediglich eine allgemeine Information dar und ersetzen nicht individuelle Beratung im Einzelfall. Die KPMG übernimmt keine Haftung für Schäden, welcher Art immer, aufgrund der Verwendung der hier angebotenen Informationen. KPMG übernimmt insbesondere keine Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit des Inhalts der Newsletter KPMG Austria AG Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft, österreichisches Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative ( KPMG International ), einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. KPMG und das KPMG-Logo sind eingetragene Markenzeichen von KPMG International.

2 den angewandten Bewertungsmethoden und zur Ebene der Fair Value- Hierarchie gemäß IFRS 13, auf der die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts vorgenommen wurde, erforderlich. Die Änderungen sind rückwirkend für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Jänner 2014 beginnen, anzuwenden. Eine frühere Anwendung ist zulässig, setzt jedoch die gleichzeitige Anwendung von IFRS 13 voraus. PRAXISNACHWEIS Der umstrittene IAS (c) in der alten Fassung ist für alle Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Die nun erfolgte Änderung schränkt diese Angabepflicht wieder ein. Allerdings sind die geänderten Vorschriften erst für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Eine frühere Anwendung ist zwar zulässig, jedoch ist für eine Gültigkeit innerhalb der EU erst die Übernahme durch die EU-Kommission (Endorsement) erforderlich. Derzeit ist das EU-Endorsement jedoch erst für das erste Quartal 2014 vorgesehen. Für Unternehmen würde sich eine einmalige Angabepflicht in den Abschlüssen 2013 ergeben. Eine frühere Anwendung innerhalb der EU ist jedoch dann zulässig, wenn das Endorsement noch bis zum Ende der Aufstellungsphase des Abschlusses erfolgt und die vorzeitige Anwendung in der Verordnung der EU-Kommission zur Übernahme der Standardänderung explizit gestattet ist. Unternehmen, die die Standardänderung bereits in ihren Abschlüssen 2013 anwenden möchten, sollten daher den Stand des EU-Endorsements verfolgen. Änderungen an IAS 39 zu Novation von Sicherungsinstrumenten Um die Ursachen der Finanz- und Wirtschaftskrise an der Wurzel zu bekämpfen, haben die G-20-Länder unter anderem beschlossen, gesamtwirtschaftliche Risiken aus den Derivatemärkten durch verstärkte Regulierung zu verringern. In der Folge haben beispielsweise die USA den Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act oder die EU die European Market Infrastructure Regulation (EMIR) verabschiedet. Auch bislang over-the-counter (OTC) gehandelte Derivate müssen demnach an zentrale Transaktionsregister gemeldet werden. Dies betrifft nicht nur Banken, sondern kann auch für Industrieunternehmen relevant sein beispielsweise in der Energiebranche bei wesentlichem Eigenhandel. Bei Überschreiten bestimmter Größenkriterien müssen derartige Derivate an zentrale Gegenparteien (central counter parties CCPs) übertragen werden, was über einen standardisierten Prozess der Sicherheitenleistungen (margin calls) zur Reduzierung von Kontrahentenrisiken führen soll. Dies betrifft Derivate mit Nominalvolumina je Klasse ab 1 bis 3 Milliarden Euro je nach Art der Derivate (Zins, Fremdwährung, Commodity etc.). EMIR, Dodd-Frank Act und die Auswirkungen auf das Hedge Accounting Insbesondere die Übertragung bestehender Derivate an eine zentrale Gegenpartei kann im Hinblick auf das Hedge Accounting eines Unternehmens negative Auswirkungen haben. Ist in der Sicherungsstrategie und in der Hedging-Dokumentation des Unternehmens nicht von vornherein vorgesehen, dass ein Wechsel der Vertragspartei Bestandteil der Sicherungsbeziehung ist, Accounting News / Nr. 6 vom 23. Oktober

3 endet die Hedge-Beziehung zu diesem Zeitpunkt. Die Volatilität der dann nicht mehr innerhalb einer Sicherungsbeziehung abgebildeten Grundgeschäfte schlägt in diesem Fall in die Ergebnisrechnung durch. Zudem werden Bestände von in der Vergangenheit abgeschlossenen Derivaten zum Zeitpunkt der Übertragung an den CCP in der Regel einen von Null verschiedenen Marktwert aufweisen. Selbst wenn diese Derivate sofort wieder in eine neue Sicherungsbeziehung designiert würden, resultieren vor allem für cash flow hedges Effektivitätsprobleme, die eine Fortsetzung des Hedge Accounting infrage stellen können. Voraussetzungen zur Aufrechterhaltung der Sicherungsbeziehung Auf diese mögliche Folge der EMIR hat das IASB mit der am 27. Juni 2013 veröffentlichten begrenzten Änderung an IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung mit dem Titel Novation von Derivaten und Fortsetzung der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften reagiert. Demnach resultiert aus der Übertragung eines Sicherungsinstrumentes auf eine zentrale Gegenpartei und der daraus folgenden Novation unter bestimmten Voraussetzungen keine Auflösung einer bestehenden bilanziellen Sicherungsbeziehung. Das Hedge Accounting kann fortgesetzt werden, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind: Eine Novation wird infolge eines neuen Gesetzes oder der Einführung eines Gesetzes vorgeschrieben. Durch die Novation wird die zentrale Gegenpartei der Vertragspartner aller Parteien des Derivatvertrags. Darüber hinaus darf es keine Änderungen an den Vertragsbedingungen des ursprünglichen Derivats geben, abgesehen von denjenigen, die notwendige Folge der Novation sind (wie Besicherung, Gebühren der CCPs etc. nicht jedoch Änderungen der Termine oder Zahlungsströme). Änderungen im Vergleich zum Entwurf Im Vergleich zum Entwurf wurde die Standardänderung weiter gefasst. Der Entwurf sah unter anderem die Bedingung vor, dass die Novation infolge eines Gesetzes oder eine regulatorischen Anforderung vorgeschrieben wird. Im Rahmen der finalen Änderung ist nun bereits die Einführung eines Gesetzes ausreichend, um die Sicherungsbeziehung aufrechtzuerhalten (sofern auch die weiteren oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind). Inkrafttreten Die Änderungen treten für Berichtsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Eine frühere Anwendung ist zulässig. Mit dem EU- Endorsement ist bis Ende 2013 zu rechnen. Accounting News / Nr. 6 vom 23. Oktober

4 IFRS für Versicherungsverträge auf der Zielgeraden zum ED/2013/7 Insurance Contracts KURZ GEFASST Das IASB hat am 20. Juni 2013 den re-exposure draft ED/2013/7 Versicherungsverträge veröffentlicht. Nach der Bekanntgabe von IFRS 4 als Übergangsstandard im Jahr 2004 hatte das IASB an einem endgültigen Standard gearbeitet und nach einem Diskussionspapier im Jahr 2007 sowie einem ersten exposure draft (ED/2010/8) im Jahr 2010 nun den aktuellen Entwurf für einen endgültigen Standard für Versicherungsverträge veröffentlicht. Im Vergleich zu ED/2010/8 enthält der neue ED in fünf Bereichen grundlegende Neuerungen bzw. Änderungen: Anpassung der contractual service margin (CSM, früher Restmarge) bei Schätzänderungen Spiegelbildliche Bilanzierung der Verpflichtungen aus Überschussbeteiligung Darstellung von Erträgen und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung Erfassung der zinsbedingten Wertänderungen der versicherungstechnischen Rückstellungen im other comprehensive income (OCI) Übergangsvorschriften Einleitung Nach jahrelangen Diskussionen um einen Standard für Versicherungsverträge im Rahmen der IFRS wurde im Jahr 2004 zunächst ein Interimsstandard für Versicherungsverträge IFRS 4 verabschiedet. Im Rahmen der Erstellung eines endgültigen Standards wurde zunächst im Jahr 2007 ein Diskussionspapier und im Jahr 2010 ein erster Entwurf (ED/2010/8) erstellt. ED/2013/7 (im Folgenden: neuer ED) sieht punktuelle, aber wesentliche Anpassungen gegenüber diesem ersten Entwurf vor. Das IASB hält hierbei am grundsätzlichen Bewertungsmodell fest. Es berücksichtigt jedoch insbesondere die Kritik, dass kurzfristige, marktbedingte Volatilitäten in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht zum langfristigen Geschäftsmodell von Versicherungsunternehmen passen. Die Verabschiedung des endgültigen Standards wird bis Ende 2014 erwartet. Der Entwurf sieht eine Übergangsfrist von drei Jahren vor. Danach ergäbe sich eine Erstanwendung auf Perioden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Bewertungskonzept Der neue ED bleibt für die Bewertung grundsätzlich bei den Vorgaben des früheren Entwurfs ED/2010/8. Demnach ist der Bewertung die Erfüllung der Verpflichtung aus Sicht des Versicherers zugrunde zu legen. Ausgangspunkt ist dabei der Erwartungswert der künftigen Zahlungen, die bei Vertragserfüllung zu leisten sind. Bei der Bewertung ist der Zeitwert des Geldes zu berücksichtigen; das heißt, der Erwartungswert ist über die diskontierten künftigen Zahlungsströme zu bilden. Hierzu wird die Risikomarge addiert. Die Risikomarge ist der zusätzliche Wert, mit dem für das Unternehmen die risikobehaftete Verpflichtung gleichwertig mit einer entsprechenden risikofreien Verpflichtung ist. Die Bestimmung dieser drei Bausteine erfolgt zu jedem Bewertungsstichtag neu und auf aktueller Basis. Das Ergebnis dieser Schätzung wird als fulfilment cash flows bezeichnet. Accounting News / Nr. 6 vom 23. Oktober

5 Als weiterer Bestandteil bei der Bewertung ist zusätzlich eine contractual service margin (CSM) zu berücksichtigen, die dazu führt, dass kein anfänglicher Gewinn ausgewiesen wird. Die fulfilment cash flows und CSM ergeben die in der Bilanz anzusetzende Versicherungsschuld bzw. den anzusetzenden Versicherungsvermögenswert. Anpassung der contractual service margin bei Schätzänderungen Die CSM soll verhindern, dass es zu einem anfänglichen Gewinnausweis bei Einbuchung eines Versicherungsvertrags kommt. In ED/2010/8 wurde dieser Posten als Restmarge bezeichnet. Die Änderung in der Bezeichnung macht den Einfluss des revenue recognition-projekts deutlich. Während die Restmarge lediglich den anfänglichen Gewinn planmäßig verteilen sollte, bildet die CSM den noch unverdienten Gewinn ab, den der Versicherer entsprechend der Erbringung der Leistungen aus dem Vertrag erfolgsgemäß systematisch über die Versicherungsdauer vereinnahmt. Die Verteilungsdauer bestimmt sich also allein auf der Basis der vertraglichen Vereinbarung über den Versicherungsschutz. Sie ist unabhängig von dem Eintritt und der Abwicklung von Schäden. Spiegelbildliche Bilanzierung der Verpflichtungen aus Überschussbeteiligung Die Abbildung der Überschussbeteiligung stellt eine große Herausforderung für den Standardsetzer dar, da die Versicherungsprodukte diesbezüglich weltweit sehr unterschiedlich ausgestaltet sind. Der neue ED sieht nun vor, dass die Bewertung mit den drei Bausteinen für erfolgsabhängige Zahlungsströme keine Anwendung findet, sofern der Versicherungsvertrag eine Verbindung zwischen den Leistungen und der Rendite der zugrunde liegenden Aktiva herstellt. Das gilt auch für eine Überschussbeteiligung, die wie in Deutschland auf den gesamten Überschuss des Unternehmens gerichtet ist. Ziel ist die spiegelbildliche Bewertung der Überschussbeteiligung mit dem auf den Versicherungsnehmer entfallenden Anteil des IFRS-Buchwerts. Darstellung von Erträgen und Aufwendungen in der Gewinnund Verlustrechnung Mit einem reinen Margenansatz wollte das IASB bereits 2010 die herkömmliche Darstellung des Versicherungsgeschäfts in der Ergebnisrechnung abschaffen. Statt der gewohnten Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wie Beiträge, Kapitalerträge, Änderungen der Rückstellungen etc. werden hier die Auflösung von CSM, Risikomarge, Schätzänderungen und Abwicklungsergebnisse dargestellt. Damit fehlen die Volumeninformationen. Dies wurde vielfach kritisiert. Mit dem neuen ED schlägt das IASB eine alternative Umsatzgröße vor. Diese soll die Erbringung der aus dem Vertrag versprochenen Leistungen abbilden. Dazu werden in der Gewinn- und Verlustrechnung der Periode zugeordnete Risiko- und Kostenbeiträge, Veränderungen der Risikomarge, Auflösung der CSM und andere Auflösungen aus den Verpflichtungen gezeigt. Nach dem neuen Verfahren werden zwar die Prämien im Zeitablauf als Ertrag gezeigt, es besteht jedoch kein zeitlicher Zusammenhang zu der tatsächlichen Beitragszahlung. Diese Umsatzgröße ist daher nicht geeignet, den Markterfolg des Versicherers zeitgleich abzubilden. Accounting News / Nr. 6 vom 23. Oktober

6 Erfassung der zinsbedingten Wertänderung der versicherungstechnischen Rückstellungen im other comprehensive income (OCI) An den bisherigen Vorschlägen des IASB wurde insbesondere die marktzinsbedingte Volatilität der Ergebnisse kritisiert, da diese nicht dem langfristigen Geschäftsmodell der Versicherer entspricht. Das IASB hat nun sein Modell geändert: Der Effekt von Zinsänderungen auf die fulfilment cash flows soll im other comprehensive income (OCI) ausgewiesen werden. Bereits im November 2012 hat das IASB daraus folgend einen Entwurf zur Änderung von IFRS 9 vorgelegt, der auch für ausgewählte Finanzinstrumente ein äquivalentes Vorgehen zulässt. Kritisch ist, dass die Erfassung im OCI in den genannten Fällen zwingend ist. Viele der Kapitalanlagen von Versicherern erfüllen jedoch nicht die Bedingungen für eine Erfassung von Wertänderungen im OCI. Ein Wahlrecht könnte hier helfen, einen accounting mismatch zu vermeiden. Für die Versicherer wäre es außerdem sinnvoll, die Bestimmungen von IFRS 9 und des Versicherungsstandards auch zeitlich zu koordinieren. Übergangsvorschriften Die Vorschläge zur Übergangsbewertung wurden im neuen ED deutlich überarbeitet. Der aktuelle Vorschlag sieht keine vollständig rückwirkende Anwendung des Bewertungsmodells vor, versucht jedoch weitgehend das neue Bewertungsmodell anzuwenden. Daher sieht er die Bildung einer CSM für zum Übergangszeitpunkt im Bestand befindliche Verträge vor (modified retrospective approach). Die Erstbewertung findet bei der Aufstellung der Eröffnungsbilanz statt. Wesentliche Bewertungsfragen treten bei der Bestimmung der CSM und des OCI als retrospektive Elemente der Berechnung auf. Der Restwert der Rückstellungen bleibt unberührt, da diese unter Verwendung der aktuellen Annahmen zu bestimmen sind. Bewertungskonzept Fulfilment Cash Flows Null Contractual Service Margin Erwartete Beiträge Erwartete Zahlungsausgänge (inkl. Abschlusskosten) Abzinsung Risikomarge FAZIT 2013 KPMG Deutschland Das IASB kommt mit dem neuen ED den Versicherern in etlichen Punkten entgegen und bringt damit einen internationalen Standard erkennbar auf die Zielgerade. Der neue ED enthält jedoch noch immer einige kritische Punkte. Die wesentliche Neuerung ist, dass die Volatilität aus kurzfristigen Accounting News / Nr. 6 vom 23. Oktober

7 Marktpreisschwankungen nicht mehr in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen wird. Diese Schwankungen werden lediglich im Eigenkapital gezeigt. Die geänderte Vorgehensweise spiegelt das langfristig ausgerichtete Geschäftsmodell der Versicherer eher wider und kommt auch den Wünschen der Analysten nach langfristiger Prognostizierbarkeit der Ergebnisse entgegen. IASB veröffentlicht Entwurf zur Bewertung fruchttragender Gewächse Das IASB hat am 26. Juni 2013 den Entwurf Landwirtschaft: fruchttragende Gewächse veröffentlicht, mit dem Änderungen an IAS 16 Sachanlagen und IAS 41 Landwirtschaft vorgenommen werden sollen. Nach dem Entwurf sollen fruchttragende Gewächse (bearer plants) künftig in den Anwendungsbereich von IAS 16 fallen. Biologische Vermögenswerte, die im Zusammenhang mit landwirtschaftlichen Aktivitäten stehen (so auch fruchttragende Gewächse), werden gemäß IAS 41 zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Dies basiert auf dem Grundgedanken, dass die biologische Transformation, die solche Vermögenswerte erfahren, am besten durch eine fair value-bewertung abgebildet wird. Sobald fruchttragende Gewächse hingegen ausgewachsen sind, unterliegen sie nicht mehr signifikanten biologischen Transformationen und ähneln daher Produktionsanlagen. Folglich wird in dem Entwurf vorgeschlagen, ausgewachsene fruchttragende Gewächse nach IAS 16 wahlweise zu Anschaffungskosten oder dem beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Die Kommentierungsfrist des Entwurfs endet am 28. Oktober Der Entwurf steht auf der Internetseite des IASB zum Download zur Verfügung. EU: Aktuelle Entwicklungen Veröffentlichung der Richtlinie 2013/34/EU sowie Aufhebung der 4. und 7. EU-Richtlinien Die Europäische Union hat die Richtlinie mit der genauen Bezeichnung Richtlinie 2013/34/EU des Europäischen Parlaments und des Rates über den Jahresabschluss, den konsolidierten Abschluss und damit verbundene Berichte von Unternehmen bestimmter Rechtsformen und zur Änderung der Richtlinie 2006/43/EG des Europäischen Parlaments und des Rates zur Aufhebung der Richtlinien 78/660/EWG und 83/349/EWG des Rates veröffentlicht. Die neue Richtlinie enthält allgemeine Vorgaben für die Mitgliedstaaten bezüglich Jahresabschlüssen, Konzernabschlüssen und damit verbundenen Berichterstattungen. Die Mitgliedstaaten haben bis zum Juli 2015 Zeit, die Anforderungen der Richtlinie auf nationaler Ebene umzusetzen. Accounting News / Nr. 6 vom 23. Oktober

Financial Instruments Neuerungen bei der Bilanzierung nach IFRS. Dipl.-Kfm. Jens Berger, CPA Director, IFRS Centre of Excellence

Financial Instruments Neuerungen bei der Bilanzierung nach IFRS. Dipl.-Kfm. Jens Berger, CPA Director, IFRS Centre of Excellence Financial Instruments Neuerungen bei der Bilanzierung nach IFRS Dipl.-Kfm. Jens Berger, CPA Director, IFRS Centre of Excellence Inhalt Einleitung 3 Projektplan 5 Ansatz und Bewertung 7 Wertminderungen

Mehr

IFRS 9: Neue Regelungen für Finanzinstrumente

IFRS 9: Neue Regelungen für Finanzinstrumente IFRS 9: Neue Regelungen für Finanzinstrumente Rechnungslegung Versicherungen UpDate 2010 23. November 2010 / Thomas Smrekar Änderung des IAS 39 in Folge der Finanzmarktkrise - Vermeidung prozyklischer

Mehr

Günther Hirschböck, Director, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, KPMG Austria AG. 07.04.2014, Wien. www.controller-institut.at

Günther Hirschböck, Director, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, KPMG Austria AG. 07.04.2014, Wien. www.controller-institut.at Günther Hirschböck, Director, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, KPMG Austria AG 07.04.2014, Wien www.controller-institut.at Oft gehörte Aussagen über IFRS-Abschlüsse die vielen Seiten kann kein Mensch

Mehr

IAS 39 - Hedge Accounting bei Banken und Auswirkungen des allgemeinen Fair value-ansatzes

IAS 39 - Hedge Accounting bei Banken und Auswirkungen des allgemeinen Fair value-ansatzes IAS 39 - Hedge Accounting bei Banken und Auswirkungen des allgemeinen Fair value-ansatzes Frankfurt, 2. Juli 2001 Referent: Dr. Oliver Fink Gliederung Ausgangslage Anforderungen des IAS 39 Ausblick auf

Mehr

IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 1 vom Februar 2014

IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 1 vom Februar 2014 Accounting News IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 1 vom Februar 2014 Inhalt Die KPMG Accounting News bieten Ihnen monatliche Informationen zu neuen österreichischen Gesetzen, Fachgutachten, die Rechnungslegung

Mehr

Diskussionsforum. Financial Guarantee Contracts and Credit Insurance

Diskussionsforum. Financial Guarantee Contracts and Credit Insurance Diskussionsforum Exposure Draft to amend IAS 39 and IFRS 4: Financial Guarantee Contracts and Credit Insurance Deutscher Standardisierungsrat Berlin, 14. Juli 2004-1- DRSC e.v./ 14. Juli 2004 Intention

Mehr

IFRS fokussiert IASB veröffentlicht Änderungen zu Novation von Derivaten und Fortführung des Hedge Accounting

IFRS fokussiert IASB veröffentlicht Änderungen zu Novation von Derivaten und Fortführung des Hedge Accounting IFRS Centre of Excellence Juni 2013 IFRS fokussiert IASB veröffentlicht Änderungen zu Novation von Derivaten und Fortführung des Hedge Accounting Das Wichtigste in Kürze Die Novation von Derivaten führt

Mehr

Financial Instruments - Neuerungen bei der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen. IFRS Forum 16. 12. 2011

Financial Instruments - Neuerungen bei der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen. IFRS Forum 16. 12. 2011 Financial Instruments - Neuerungen bei der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen IFRS Forum 16. 12. 2011 Agenda Überblick Zielsetzung der Neuregelung Voraussetzungen für Hedge Accounting Buchungsregeln

Mehr

Füll Fair Value-Bilanzierung von Lebensversicherungsprodukten und mögliche Implikationen für die Produktgestaltung

Füll Fair Value-Bilanzierung von Lebensversicherungsprodukten und mögliche Implikationen für die Produktgestaltung Reihe: Versicherungswirtschaft Band 54 Herausgegeben von Prof. (em.) Dr. Dieter Farny, Köln, und Prof. Dr. Heinrich R. Schradin, Köln Dr. Bettina Hammers Füll Fair Value-Bilanzierung von Lebensversicherungsprodukten

Mehr

Erstanwendung der IFRS und Endorsement

Erstanwendung der IFRS und Endorsement Erstanwendung der IFRS und Endorsement Stand: 01.02.2016 endorsed Inkrafttreten für Geschäftsjahre beginnend am oder nach dem: 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 1.7. IFRIC 21 Abweichendes Inkrafttreten

Mehr

BilMoG/IFRS: Stand, Ausblick und Auswirkungen

BilMoG/IFRS: Stand, Ausblick und Auswirkungen INSURANCE BilMoG/IFRS: Stand, Ausblick und Auswirkungen HANNOVER-FORUM Dr. Joachim Kölschbach 2. Juni 2010 AUDIT Agenda BilMoG IFRS 9 Finanzinstrumente IFRS 4 Phase II 2 Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz

Mehr

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen www.boeckler.de Juli 2014 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Christiane Kohs Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen und dargestellt anhand von Fallbeispielen Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

Mehr

IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 01, Februar 2013

IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 01, Februar 2013 Accounting News IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 01, Februar 2013 Inhalt Die KPMG Express Accounting News bieten Ihnen monatliche Informationen zu neuen österreichischen Gesetzen, Fachgutachten, die Rechnungslegung

Mehr

MANDAT aktuell JANUAR 2015. Die Januar-Nummer bringt: Neuigkeiten bei den IFRS Neue Vordrucke für Steuererklärungen

MANDAT aktuell JANUAR 2015. Die Januar-Nummer bringt: Neuigkeiten bei den IFRS Neue Vordrucke für Steuererklärungen Aktuelle Informationen auf dem Gebiet Steuern, Recht und Wirtschaft MANDAT aktuell Die Januar-Nummer bringt: Neuigkeiten bei den IFRS Neue Vordrucke für Steuererklärungen Neuigkeiten bei den IFRS IASB

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Abkürzungsverzeichnis... XIII

Inhaltsverzeichnis. Abkürzungsverzeichnis... XIII Vorwort... III Abkürzungsverzeichnis... XIII 1. Einführung: Rechtliche Rahmenbedingungen der Rechnungslegung in Österreich... 1 1.1 UGB... 1 1.1.1 Einzelabschluss... 1 1.1.2 Exkurs: Konzernabschluss...

Mehr

Die letzte Chance zur. IFRS 4 Phase II. Dr. Frank Engeländer Head IFRS Insurance Deutschland 9. Juli 2013

Die letzte Chance zur. IFRS 4 Phase II. Dr. Frank Engeländer Head IFRS Insurance Deutschland 9. Juli 2013 Die letzte Chance zur Kommentierung! IFRS 4 Phase II Dr. Frank Engeländer Head IFRS Insurance Deutschland 9. Juli 2013 Agenda Ausgangslage Die fünf Themen zur Kommentierung Aktualisierung Zeitplan und

Mehr

EMIR European Market Infrastructure Regulation Anforderungen an nicht-finanzielle Gegenparteien. Stand: Juli 2014

EMIR European Market Infrastructure Regulation Anforderungen an nicht-finanzielle Gegenparteien. Stand: Juli 2014 Anforderungen an nicht-finanzielle Gegenparteien Stand: Juli 2014 Überblick (1/2). Die EMIR-Verordnung beabsichtigt, die während der Finanzkrise erkannten (und zum Beispiel durch den Ausfall von Lehman

Mehr

Diskussionsforum. Transition and Recognition of Financial Assets and Financial Liabilities ( Day One Profit Recognition )

Diskussionsforum. Transition and Recognition of Financial Assets and Financial Liabilities ( Day One Profit Recognition ) Diskussionsforum Exposure Draft to amend IAS 39: Transition and Recognition of Financial Assets and Financial Liabilities ( ) Deutscher Standardisierungsrat 14. Juli 2004-1- DRSC e.v./ 14. Juli 2004 Initial

Mehr

IFRIC Draft Interpretations D12 D14

IFRIC Draft Interpretations D12 D14 IFRIC Draft Interpretations D12 D14 Service Concession Arrangements - Determining the Accounting Model Service Concession Arrangements - The Financial Asset Model Service Concession Arrangements - The

Mehr

Allgemeine Aufstellungsgrundsätze und Anwendung der IFRS

Allgemeine Aufstellungsgrundsätze und Anwendung der IFRS 116 Talanx-Konzern Finanzbericht 2010 Allgemeine Aufstellungsgrundsätze und Anwendung der IFRS Die Talanx AG hat als Mutterunternehmen des Talanx-Konzerns einen Konzernabschluss gemäß 290 HGB aufgestellt.

Mehr

IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 4 vom 23. Mai 2013

IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 4 vom 23. Mai 2013 Accounting News IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 4 vom 23. Mai 2013 Inhalt Die KPMG Accounting News bieten Ihnen monatliche Informationen zu neuen österreichischen Gesetzen, Fachgutachten, die Rechnungslegung

Mehr

Die Bilanzierung von Commodity-Hedges nach International Financial Reporting Standards (IFRS)

Die Bilanzierung von Commodity-Hedges nach International Financial Reporting Standards (IFRS) Die Bilanzierung von Commodity-Hedges nach International Financial Reporting Standards (IFRS) DISSERTATION der Universität St. Gallen, Hochschule fllr Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften (HSG)

Mehr

Inhaltsübersicht. Geleitwort 5. Abkürzungsverzeichnis 13. Tabellenverzeichnis 17. Abbildungsverzeichnis 19. 1. Problemstellung 21

Inhaltsübersicht. Geleitwort 5. Abkürzungsverzeichnis 13. Tabellenverzeichnis 17. Abbildungsverzeichnis 19. 1. Problemstellung 21 Inhaltsübersicht Geleitwort 5 Abkürzungsverzeichnis 13 Tabellenverzeichnis 17 Abbildungsverzeichnis 19 1. Problemstellung 21 2. Zahlenwerk und Grundlage 25 2.1 Einzelabschluss versus Konzernabschluss 25

Mehr

Trends in der risiko- und wertorientierten Steuerung des Versicherungsunternehmens

Trends in der risiko- und wertorientierten Steuerung des Versicherungsunternehmens Trends in der risiko- und wertorientierten Steuerung des Versicherungsunternehmens Inhalt Einleitung Finanzwirtschaftliche Führung von Versicherungsunternehmen Fair Value Prinzip IAS als Accounting Standard

Mehr

Erfahrungen aus der Einführung von IAS 19 revised Luca Antognini IFRS-Frühstück, Zürich, 4. Oktober 2012

Erfahrungen aus der Einführung von IAS 19 revised Luca Antognini IFRS-Frühstück, Zürich, 4. Oktober 2012 Erfahrungen aus der Einführung von IAS 19 revised Luca Antognini IFRS-Frühstück, Zürich, 4. Oktober 2012 Agenda Hintergrund Wichtigste Änderungen Übergang Auswirkungen auf die Bilanz 2 Agenda Hintergrund

Mehr

3.1.3 Aktivierungspflicht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände

3.1.3 Aktivierungspflicht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände Änderungen für den Einzelabschluss 3/1.3 Seite 1 3.1.3 Aktivierungspflicht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Zielsetzung Die wesentliche Änderung in der Neufassung

Mehr

Die Abschlüsse der in den DZ BANK Konzern einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Rechnungslegungsmethoden erstellt.

Die Abschlüsse der in den DZ BANK Konzern einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Rechnungslegungsmethoden erstellt. 138 DZ BANK A Allgemeine Angaben Der vorliegende Konzernabschluss der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank (DZ BANK), Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr 2009 ist gemäß der Verordnung (EG)

Mehr

IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 5 vom Juli 2013

IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 5 vom Juli 2013 Accounting News IFRS: Aktuelle Entwicklungen Nr. 5 vom Juli 2013 Inhalt Die KPMG Accounting News bieten Ihnen monatliche Informationen zu neuen österreichischen Gesetzen, Fachgutachten, die Rechnungslegung

Mehr

IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung IFRS 4 Phase II Update

IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung IFRS 4 Phase II Update Financial Services Industry Juli 2013 IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung IFRS 4 Phase II Update Die letzte Chance zur Kommentierung IASB veröffentlicht den Re-Exposure Draft für die Rechnungslegung

Mehr

ANHANG. Jährliche Verbesserungen an den IFRS Zyklus 2010 2012 1

ANHANG. Jährliche Verbesserungen an den IFRS Zyklus 2010 2012 1 DE ANHANG Jährliche Verbesserungen an den IFRS Zyklus 2010 2012 1 1 Vervielfältigung innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums gestattet. Außerhalb des EWR alle Rechte vorbehalten, mit Ausnahme des Rechts

Mehr

Whitepaper. Der OTC-Derivatemarkt im Wandel. Regulatorische Einflüsse durch EMIR (European Market Infrastructure Regulation) und Dodd-Frank Act

Whitepaper. Der OTC-Derivatemarkt im Wandel. Regulatorische Einflüsse durch EMIR (European Market Infrastructure Regulation) und Dodd-Frank Act Whitepaper Der OTC-Derivatemarkt im Wandel Regulatorische Einflüsse durch EMIR (European Market Infrastructure Regulation) und Dodd-Frank Act Severn Consultancy GmbH, Hansa Haus, Berner Str. 74, 60437

Mehr

IASB - Neue Weichenstellungen für IFRS 4 Phase II durch das Revenue Recognition Project

IASB - Neue Weichenstellungen für IFRS 4 Phase II durch das Revenue Recognition Project Insurance IASB - Neue Weichenstellungen für IFRS 4 Phase II durch das Revenue Recognition Project Stefan Engeländer AUDIT Das IASB Insurance Contracts Project Begonnen 1997 Discussion Paper 2007 schlägt

Mehr

Buchwert: Wert, zu dem der Vermögensgegenstand in der Bilanz erfasst wird (abzüglich aller planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen).

Buchwert: Wert, zu dem der Vermögensgegenstand in der Bilanz erfasst wird (abzüglich aller planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen). Inhaltsverzeichnis 1. Ziele des Standards im Überblick... 1 2. Definitionen... 1 3. Anwendungsbereich... 1 4. Negativabgrenzung..... 5. Wesentliche Inhalte... 2 5.1 Erstbewertung... 2 5.2 Folgebwertung...

Mehr

Das Endorsement-Verfahren wie läuft das ab? EFRAG = European Financial Reporting Advisory Group SARG = Standards Advice Review Group

Das Endorsement-Verfahren wie läuft das ab? EFRAG = European Financial Reporting Advisory Group SARG = Standards Advice Review Group 2 Inhalt Das Endorsement-Verfahren Leasing nach IAS 17 - Allgemeine Definition Geplante Neuerungen nach IFRS 3.0 Projektstand und Gegenstand Die geplanten Änderungen im Detail Das Endorsement-Verfahren

Mehr

Regelungen zur Bilanzierung von Aktienoptionsplänen gemäß IAS. an einem konkreten Beispiel... 11.03.2004 Simone Nensel, Kerstin Flugel 1

Regelungen zur Bilanzierung von Aktienoptionsplänen gemäß IAS. an einem konkreten Beispiel... 11.03.2004 Simone Nensel, Kerstin Flugel 1 Regelungen zur Bilanzierung von Aktienoptionsplänen gemäß IAS an einem konkreten Beispiel... 11.03.2004 Simone Nensel, Kerstin Flugel 1 Inhalt 1. Aktienkursorientierte Vergütungsformen 2. Ausgangspunkt

Mehr

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen www.boeckler.de Juli 2014 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Christiane Kohs Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Mehr

IFRS Update. Auf einen Blick: IFRS 9 Der Standardentwurf des IASB zu Hedge Accounting

IFRS Update. Auf einen Blick: IFRS 9 Der Standardentwurf des IASB zu Hedge Accounting IFRS Update Auf einen Blick: IFRS 9 Der Standardentwurf des IASB zu Hedge Accounting Im Rahmen des Projekts zur Ablösung von IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung hat das IASB am 7. September

Mehr

IFRS Neuerungen. Agenda. » Standards Open to Comment» IAS 1 (NEU)» IFRS 8» Annual Improvement Process» IFRIC-Update. Univ.-Prof. Dr.

IFRS Neuerungen. Agenda. » Standards Open to Comment» IAS 1 (NEU)» IFRS 8» Annual Improvement Process» IFRIC-Update. Univ.-Prof. Dr. IFRS Neuerungen Univ.-Prof. Dr. Roman Rohatschek Agenda» Standards Open to Comment» IAS 1 (NEU)» IFRS 8» Annual Improvement Process» IFRIC-Update www.urwip.jku.at Univ.-Prof. Dr. Roman Rohatschek 2 Open

Mehr

Die Neuregelungen des IFRS 9 zum Impairment von Finanzinstrumenten. Jens Berger, Partner IFRS Centre of Excellence

Die Neuregelungen des IFRS 9 zum Impairment von Finanzinstrumenten. Jens Berger, Partner IFRS Centre of Excellence Die Neuregelungen des IFRS 9 zum Impairment von Finanzinstrumenten Jens Berger, Partner IFRS Centre of Excellence Überblick Der IASB hat IFRS 9 Finanzinstrumente in seiner endgültigen Fassung am 24. Juli

Mehr

IFRS RECHTSSTANDÜBERSICHT STAND 31.12.2013

IFRS RECHTSSTANDÜBERSICHT STAND 31.12.2013 IFRS RECHTSSTANDÜBERSICHT STAND 31.12.2013 IFRSs, IFRICs und Änderungen, die gegenüber dem Abschluss zum 31. Dezember 2012 erstmalig verpflichtend anzuwenden sind Gem. IAS 8.28 Bilanzierung und Bewertungsmethoden,

Mehr

(Text von Bedeutung für den EWR)

(Text von Bedeutung für den EWR) 25.11.2015 L 307/11 VERORDNUNG (EU) 2015/2173 R KOMMISSION vom 24. November 2015 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 zur Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards gemäß

Mehr

OTC-Derivate Clearing

OTC-Derivate Clearing OTC-Derivate Clearing Einordnung Ausgangslage Überblick Der Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers in 2008 hätte fast zum Zusammenbruch des Banksystems geführt. Unter diesem Schock war die Politik

Mehr

IFRS 4 Phase II non-life Diskussionsstand. DAV vor Ort Köln Dr. Alexander Dotterweich, 7. August 2012

IFRS 4 Phase II non-life Diskussionsstand. DAV vor Ort Köln Dr. Alexander Dotterweich, 7. August 2012 IFRS 4 Phase II non-life Diskussionsstand DAV vor Ort Köln Dr. Alexander Dotterweich, 7. August 2012 Aktueller Stand der Diskussion Projektverlauf und Prozess der Projektfinalisierung seit 1997 2005 2006

Mehr

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 IFRS 9 Finanzinstrumente Kapitel 2 IAS 24 Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 IFRS 9 Finanzinstrumente Kapitel 2 IAS 24 Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen XI Inhaltsverzeichnis Vorwort.................................................................. V Einleitung................................................................ VII Inhaltsübersicht...........................................................

Mehr

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis... XVII. Abkürzungsverzeichnis... XIX

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis... XVII. Abkürzungsverzeichnis... XIX IX Abbildungs- und Tabellenverzeichnis... XVII Abkürzungsverzeichnis... XIX A. Grundlagen der Untersuchung... 1 I. Einführung... 1 1. Einleitung und Problemstellung... 1 2. Untersuchungsziel... 2 3. Untersuchungsaufbau...

Mehr

Änderung des IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung

Änderung des IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung Änderung IFRS 2 Änderung des IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütung Anwendungsbereich Paragraph 2 wird geändert, Paragraph 3 gestrichen und Paragraph 3A angefügt. 2 Dieser IFRS ist bei der Bilanzierung aller

Mehr

Kapitel 2 Internationalisierung der deutschen Rechnungslegung 33

Kapitel 2 Internationalisierung der deutschen Rechnungslegung 33 XI Vorwort zur sechsten Auflage Inhattsübersicht Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Verzeichnis der kurzzitierten Literatur V IX XVII XXV XXIX XXXI Kapitel 1 Theorie der Rechnungslegung

Mehr

Stellungnahme Geschäftsjahr des Konzernabschlusses UGB vs. BörseG. der Arbeitsgruppe Internationale Finanzberichterstattung

Stellungnahme Geschäftsjahr des Konzernabschlusses UGB vs. BörseG. der Arbeitsgruppe Internationale Finanzberichterstattung März 2012 Stellungnahme Geschäftsjahr des Konzernabschlusses UGB vs. BörseG der Arbeitsgruppe Internationale Finanzberichterstattung Vorsitzender der Arbeitsgruppe: Alfred Wagenhofer (alfred.wagenhofer@uni-graz.at)

Mehr

Nach 93 Abs. 1 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) wird der wahrscheinlichkeitsgewichtete

Nach 93 Abs. 1 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) wird der wahrscheinlichkeitsgewichtete 04.03.2016 nach Art. 91 der Solvency-II-Richtlinie 1 Nach 93 Abs. 1 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) wird der wahrscheinlichkeitsgewichtete Durchschnitt künftiger Zahlungsströme an Versicherungsnehmer

Mehr

Z E N T R A L E R K R E D I T A U S S C H U S S

Z E N T R A L E R K R E D I T A U S S C H U S S Z E N T R A L E R K R E D I T A U S S C H U S S MITGLIEDER: BUNDESVERBAND DER DEUTSCHEN VOLKSBANKEN UND RAIFFEISENBANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND DEUTSCHER BANKEN E.V. BERLIN BUNDESVERBAND ÖFFENTLICHER

Mehr

Konzernabschluss 2012

Konzernabschluss 2012 174 Konzernabschluss 2012 Note 39 Kategorien von Finanzinstrumenten Die e, s und Wertansätze der finanziellen Vermögenswerte (aktivseitige Finanzinstrumente) setzen sich zum 31. Dezember 2012 bzw. 31.

Mehr

Chancen und Herausforderungen der Rechnungslegung nach IFRS

Chancen und Herausforderungen der Rechnungslegung nach IFRS Chancen und Herausforderungen der Rechnungslegung nach IFRS Dirk Beuth, Senior Manager, DPP 17. Oktober 2005 AUDIT Agenda Was habe ich dabei? Wesentliche Unterschiede zwischen HGB und IFRS Warum beschäftigen

Mehr

IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung IFRS 4 Phase II Update

IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung IFRS 4 Phase II Update Financial Services Industry Juni 2012 IFRS-Newsletter zur Versicherungsbilanzierung IFRS 4 Phase II Update Die Richtung wird klarer, aber Bedenken bleiben Am 12. Juni 2012 hielten IASB und FASB zwei separate

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 7 Wir unterstützen 96 B

Inhaltsverzeichnis. 7 Wir unterstützen 96 B Vorwort 3 Abkürzungsverzeichnis 9 A Nationale Rechnungslegung 15 1 Einzelabschluss 15 1.1 Aktiva 15 1.1.1 Abgrenzung von Erhaltungsaufwand und Herstellungskosten für Gebäude in der Handelsbilanz (IDW ERS

Mehr

Inhaltsübersicht. Bibliografische Informationen http://d-nb.info/985336854. digitalisiert durch

Inhaltsübersicht. Bibliografische Informationen http://d-nb.info/985336854. digitalisiert durch Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 13 Literaturverzeichnis 17 1 Grundlegende Regelungen für die Bilanzierung, Bewertung und den Ausweis latenter Steuern 27 A. Die Bedeutung latenter Steuern in Theorie und

Mehr

IFRS aktuell. Inhalt. www.pwc.at. Nachrichten zu den aktuellen Entwicklungen der IFRS. April 2014

IFRS aktuell. Inhalt. www.pwc.at. Nachrichten zu den aktuellen Entwicklungen der IFRS. April 2014 www.pwc.at Nachrichten zu den aktuellen Entwicklungen der IFRS IFRS aktuell April Inhalt EU-Endorsement... 2 Übersicht über neue Standards und Interpretationen... 2 Endgültige Veröffentlichungen... 3 Umfrage

Mehr

Änderung des International Financial Reporting Standard 7 Finanzinstrumente: Angaben

Änderung des International Financial Reporting Standard 7 Finanzinstrumente: Angaben Änderung des International Financial Reporting Standard 7 Finanzinstrumente: Angaben Paragraph 27 wird geändert. Die Paragraphen 27A und 27B werden hinzugefügt. Bedeutung der Finanzinstrumente für die

Mehr

Rechnungslegung für komplexe Sachverhalte

Rechnungslegung für komplexe Sachverhalte Bergische Universität Wuppertal Fachbereich B Wirtschaftswissenschaft Schumpeter School of Business and Economics Lehrstuhl für Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung Prof. Dr. Stefan Thiele MWiWi 1.12

Mehr

Diese Fachempfehlung ist erstmals anzuwenden für die erste Berichtsperiode eines am 1. Januar 2007 oder danach beginnenden Geschäftsjahres.

Diese Fachempfehlung ist erstmals anzuwenden für die erste Berichtsperiode eines am 1. Januar 2007 oder danach beginnenden Geschäftsjahres. Umbruch deutsch 30.8.2006 15:50 Uhr Seite 183 Derivative Finanzinstrumente Diese Fachempfehlung ist erstmals anzuwenden für die erste Berichtsperiode eines am 1. Januar 2007 oder danach beginnenden Geschäftsjahres.

Mehr

Finanzielle Informationen zur SNB StabFund Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen (Stabilisierungsfonds)

Finanzielle Informationen zur SNB StabFund Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen (Stabilisierungsfonds) Finanzielle Informationen zur SNB StabFund Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen (Stabilisierungsfonds) SNB 158 1 Einleitung Die Nationalbank gründete im Rahmen des vom Bund, der Eidgenössischen

Mehr

Inhaltsverzeichnis Vorwort zur zweiten Auflage Vorwort zur ersten Auflage Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis Vorwort zur zweiten Auflage Vorwort zur ersten Auflage Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Vorwort zur zweiten Auflage... 5 Vorwort zur ersten Auflage... 7 Inhaltsverzeichnis... 9 Abkürzungsverzeichnis... 19 1. Herkunft und Grundlagen der IFRS... 21 1.1. Woher kommen die IFRS?... 21 1.2. Das

Mehr

FRP 2 Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen

FRP 2 Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen FRP 2 Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen Fassung 2014 Rechtsgrundlagen BVG Art. 65b, 65c, 65d (Abs. 4) BVV 2 Art. 27h, 48, 48e Swiss GAAP FER 26 in der gemäss Art. 47 BVV 2 anwendbaren Fassung

Mehr

Bachelorarbeit. Latente Steuern nach dem BilMoG. Das neue HGB im Vergleich zum HGB a.f. und den IFRS. Jens Michael Neumann

Bachelorarbeit. Latente Steuern nach dem BilMoG. Das neue HGB im Vergleich zum HGB a.f. und den IFRS. Jens Michael Neumann Bachelorarbeit Jens Michael Neumann Latente Steuern nach dem BilMoG Das neue HGB im Vergleich zum HGB a.f. und den IFRS Bachelor + Master Publishing Jens Michael Neumann Latente Steuern nach dem BilMoG

Mehr

Verordnung zur Aufhebung von Verordnungen aufgrund des Versicherungsaufsichtsgesetzes

Verordnung zur Aufhebung von Verordnungen aufgrund des Versicherungsaufsichtsgesetzes Bearbeitungsstand: 23.09.2015 12:29 Uhr Referentenentwurf des Bundesministeriums der Finanzen Verordnung zur Aufhebung von Verordnungen aufgrund des Versicherungsaufsichtsgesetzes A. Problem und Ziel Zum

Mehr

Rechnungslegung Versicherungen Update 2011 Wien

Rechnungslegung Versicherungen Update 2011 Wien Rechnungslegung Versicherungen Update 2011 Wien 29.11.2011 Audit Financial Services Neuigkeiten zu Insurance Contracts Phase II Dr. Joachim Kölschbach Audit Financial Services Projektverlauf Vermutlich

Mehr

IFRS Aktuelle Neuerungen

IFRS Aktuelle Neuerungen IFRS Aktuelle Neuerungen Fachtagung IFRS 2014 21. Oktober 2014 Referentin WP Mag. (FH) Daniela Frei OePR Österreichische Prüfstelle für Rechnungslegung Mitglied der Prüfstelle Email: d.frei@oepr-afrep.at

Mehr

Eröffnungsbilanz zum 01.01.2008

Eröffnungsbilanz zum 01.01.2008 Anlage 5.2a Eröffnungsbilanz zum 01.01.2008 Entwurf aufgestellt am 11.03.2008 Entwurf bestätigt am 11.03.2008 gem. 92 Abs.1 i.v.m. 95 Abs.3 GO NRW Czuka Geschäftsführer Müller Verbandsvorsteher Die Prüfung

Mehr

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.

Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. L 139/6 Amtsblatt der Europäischen Union 5.6.2009 VERORDNUNG (EG) Nr. 460/2009 DER KOMMISSION vom 4. Juni 2009 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1126/2008 zur Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards

Mehr

Der Versicherungsplatz Bayern im Dialog mit Europa: Die Versicherungswirtschaft vor tief greifenden Neuerungen ihrer regulatorischen Rahmenbedingungen

Der Versicherungsplatz Bayern im Dialog mit Europa: Die Versicherungswirtschaft vor tief greifenden Neuerungen ihrer regulatorischen Rahmenbedingungen Präsentation der Finanzplatz München Initiative in Brüssel 27. Juni 2007 Der Versicherungsplatz Bayern im Dialog mit Europa: Die Versicherungswirtschaft vor tief greifenden Neuerungen ihrer regulatorischen

Mehr

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS)

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) www.boeckler.de Mai 2011 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) Kapitel 7 Wertpapiere Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse: Informationen

Mehr

Kreditrisiko bei der Bewertung von Schulden

Kreditrisiko bei der Bewertung von Schulden Kreditrisiko bei der Bewertung von Schulden Diskussionspapier DP/2009/2 Frank Werner Öffentliche Diskussion Frankfurt, 18.08.2009-1 - DP/2009/2 Übersicht Hintergrund und Zeitplan Ziel des Diskussionspapiers

Mehr

Technischer Regulierungsstandard zur Behandlung von Kreditrisikoanpassungen

Technischer Regulierungsstandard zur Behandlung von Kreditrisikoanpassungen Technischer Regulierungsstandard zur Behandlung von Kreditrisikoanpassungen Michael Mertens Inhalt Einleitung... 1 Spezifische und allgemeine Kreditrisikoanpassungen... 1 Anwendungsbereiche... 3 Berücksichtigung

Mehr

Inhalt. IFRS 4: Versicherungsverträge

Inhalt. IFRS 4: Versicherungsverträge Inhalt 1. Ziele des Standards im Überblick... 2 2. Definitionen... 3 3. Anwendungsbereich... 5 4. Negativabgrenzung... 6 5. Wesentliche Inhalte... 7 I. Ansatz und Bewertung... 7 II. Anhangangaben... 9

Mehr

Konzernanhang. 1. Segmentberichterstattung. operativen Bereichen nicht zugeordnet werden können.

Konzernanhang. 1. Segmentberichterstattung. operativen Bereichen nicht zugeordnet werden können. anhang 1. Segmentberichterstattung Erläuterungen zur Segmentberichterstattung Entsprechend den Regeln des IFRS 8, Geschäftssegmente, stellt die Segmentberichterstattung der Continental AG auf den management

Mehr

IFRS-Rechnungslegung für kleine und mittlere Unternehmen

IFRS-Rechnungslegung für kleine und mittlere Unternehmen IFRS-Rechnungslegung für kleine und mittlere Unternehmen Der Standard. Bearbeitet von Prof. Dr. Hanno Kirsch 2., vollständig überarbeitete Auflage. Online-Version inklusive. 2009. Buch. XVIII, 250 S. Hardcover

Mehr

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS)

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) www.boeckler.de Mai 2011 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) Kapitel 4 Leasing Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse: Informationen

Mehr

Wertpapiere an Bank 120 T. Bank an Wertpapiere 120 T

Wertpapiere an Bank 120 T. Bank an Wertpapiere 120 T Lösungen zu Kapitel 17: Finanzinstrumente Aufgabe 1 Teilaufgabe a) Aktien A (Available-for-sale, Anlagevermögen) HGB: 01.02.13 Wertpapiere an Bank 120 T AK als Wertobergrenze keine Buchung 03.07.14 Bank

Mehr

Fresenius Versicherungsvermittlungs GmbH Bad Homburg v.d.höhe. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Fresenius Versicherungsvermittlungs GmbH Bad Homburg v.d.höhe. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 Bad Homburg v.d.höhe Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 Bilanz zum 31. Dezember 2012 Fresenius Versicherungsvermittlungsges. mbh, Bad Homburg A K T I V A Anhang 31.12.2012 31.12.2011 ( Tz ) EUR EUR

Mehr

FUCHS FINANZSERVICE GMBH, Mannheim

FUCHS FINANZSERVICE GMBH, Mannheim FUCHS FINANZSERVICE GMBH, Mannheim Bilanz zum 31. Dezember 2013 A k t i v a A. Anlagevermögen 31.12.2013 31.12.2012 EUR EUR EUR EUR Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen 2.091.416,92 2.409.416,92

Mehr

Die Bilanz nach IFRS im Vergleich zum HGB

Die Bilanz nach IFRS im Vergleich zum HGB Seite 1 von 6 Die Bilanz nach IFRS im Vergleich zum HGB Erläuterung der Bilanz nach IFRS Die IFRS Rechnungslegung dient der fair-presentation : Vermögenswerte und Schulden können generell zu Marktwerten

Mehr

RÜCKSTELLUNGSREGLEMENT

RÜCKSTELLUNGSREGLEMENT Pensionskasse RÜCKSTELLUNGSREGLEMENT 2013 der Pensionskasse Züriwerk, Zürich Rückstellungsreglement - 2 - Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeine Bestimmungen 3 1.1 Grundsätze und Ziele 3 2 Technische Grundlagen,

Mehr

Fair Value Accounting

Fair Value Accounting Swiss Insurance Club Fair Value Accounting Auswirkung auf die Unternehmensführung Agenda Einführung Fair Value Accounting Anwendung auf Versicherungen Auswirkungen auf Bilanz und Erfolgsrechnung am Beispiel

Mehr

Projekt im Schwerpunkt A

Projekt im Schwerpunkt A Projekt im Schwerpunkt A Studiengang Wirtschaftsrecht Wintersemester 2003 / 2004 Christian Ferstl / Lothar Ihrig Finanzinstrumente IAS 39 Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten Prof. Dr. Friedemann

Mehr

Vorlesung 4. Semester

Vorlesung 4. Semester Vorlesung 4. Semester Modul Wirtschaftsprüfung WP/CIA/CCSA Jan Schmeisky März/April/Mai 2012 1 Gliederung 4. Semester Rahmenbedingungen der Abschlussprüfung 1. Warm up 2. Verbindlichkeiten 3. Rückstellungen

Mehr

16498/14 ds/gha/mh 1 DG G 2B

16498/14 ds/gha/mh 1 DG G 2B Rat der Europäischen Union Brüssel, den 4. Dezember 2014 (OR. en) Interinstitutionelles Dossier: 2013/0045 (CNS) 16498/14 FISC 222 ECOFIN 1159 BERICHT Absender: Empfänger: Vorsitz Rat Nr. Vordok.: 16120/1/14

Mehr

Agenda Consultation. ifu

Agenda Consultation. ifu 13. IFRS-FORUM 22.11.2013 Ausgewählte Themen der handelsrechtlichen htli h und internationalen Bilanzierung Einführung n Prof. Dr. Bernhard Pellens Lehrstuhl für Internationale Unternehmensrechnung Prof.

Mehr

Europäisches Gesellschaftsrecht

Europäisches Gesellschaftsrecht Europäisches Gesellschaftsrecht - Harmonisierung des Rechnungslegungsrechts - Dr. Sebastian Mock, LL.M.(NYU) Attorney-at-Law (New York) donnerstags, 14.15 15.45, Rhs UG 12 A.Grundlagen I. Zweck und Konzeption

Mehr

Zu 2 Einsatz von Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften:

Zu 2 Einsatz von Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften: Begründung Verordnung über Risikomanagement und Risikomessung beim Einsatz von Derivaten, Wertpapier-Darlehen und Pensionsgeschäften in Investmentvermögen nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (Derivateverordnung

Mehr

Bilanzierung in Fällen

Bilanzierung in Fällen Reiner Quick/Matthias Wolz Bilanzierung in Fällen Grundlagen, Aufgaben und Lösungen nach HGB und IFRS 5., überarbeitete Auflage 2012 Schäffer-Poeschel Verlag Stuttgart VII Inhaltsverzeichnis Vorwort Abbildungsverzeichnis

Mehr

3., vollständig überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage

3., vollständig überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage www.nwb.de Der Anhang im Jahresabschluss der GmbH Inhalte, Kommentierung, Gestaltung und Offenlegung Ausführliche Erläuterungen» Zahlreiche Formulierungs- und Gestaltungsbeispiele aus der Praxis Checklisten

Mehr

Wiederholungsfragen T E I L 1. Entwicklung und Bedeutung der internationalen Rechnungslegung

Wiederholungsfragen T E I L 1. Entwicklung und Bedeutung der internationalen Rechnungslegung Teil 1: Aufgabenteil A. Wiederholungsfragen Kapitel 1: Entwicklung und Bedeutung der internationalen Rechnungslegung 1. Was ist Inhalt des Konvergenzprojekts zwischen IASB und FASB? 2. Welche Aufgaben

Mehr

Grundzüge der Corporate Finance

Grundzüge der Corporate Finance Grundzüge der Corporate Finance Einführung in die Investition und Finanzierung mit Aufgaben und Lösungen Von Dr. Carsten Padberg Dr. Thomas Padberg ERICH SCHMIDT VERLAG Bibliografische Information der

Mehr

IAS. Übung 7. ) Seite 1

IAS. Übung 7. ) Seite 1 IAS Übung 7 ) Seite 1 Erklären Sie die Ursachen für die Entstehung von latenten im IAS-Abschluss. Wann sind latente anzusetzen? Wie sind diese zu bewerten und auszuweisen? ) Seite 2 Grundlagen: IAS 12

Mehr

NEUES RECHNUNGSLEGUNGSRECHT ART. 2 ABS. 4 DER ÜBERGANGSBESTIMMUNGEN Auswirkungen auf die Darstellung der Jahresrechnung im Zeitpunkt der Erstanwendung

NEUES RECHNUNGSLEGUNGSRECHT ART. 2 ABS. 4 DER ÜBERGANGSBESTIMMUNGEN Auswirkungen auf die Darstellung der Jahresrechnung im Zeitpunkt der Erstanwendung R ECH N U NGSWESE N S I LVA N LO S E R S U S A N N E H A A S NEUES RECHNUNGSLEGUNGSRECHT ART. 2 ABS. 4 DER ÜBERGANGSBESTIMMUNGEN Auswirkungen auf die Darstellung der Jahresrechnung im Zeitpunkt der Erstanwendung

Mehr

I. Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die steuerliche Gewinnermittlung. 1. Anwendung des 5 Absatz 1 Satz 1 Halbsatz 1 EStG

I. Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die steuerliche Gewinnermittlung. 1. Anwendung des 5 Absatz 1 Satz 1 Halbsatz 1 EStG Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT BEARBEITET VON Wilhelmstraße

Mehr

REGLEMENT ÜBER DIE BILDUNG VON TECHNISCHEN RÜCKSTELLUNGEN

REGLEMENT ÜBER DIE BILDUNG VON TECHNISCHEN RÜCKSTELLUNGEN REGLEMENT ÜBER DIE BILDUNG VON TECHNISCHEN RÜCKSTELLUNGEN Gültig ab 31. Dezember 2013 INHALTSVERZEICHNIS Seite A ALLGEMEIN 1 1. Ziel 1 2. Definition 1 3. Versicherungstechnische Grundlagen 1 4. Technische

Mehr

White Paper WINLine "BilMoG"

White Paper WINLine BilMoG White Paper WINLine "BilMoG" Copyright 2011 Seite 2 Inhaltsverzeichnis 1. WINLine "BilMoG"...3 1.1. Einführung...3 1.2. Formale Änderungen der Bilanzerstellung durch BilMoG...3 1.3. Wesentliche Änderungen

Mehr

DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr.../.. DER KOMMISSION. vom 19.9.2014

DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr.../.. DER KOMMISSION. vom 19.9.2014 EUROPÄISCHE KOMMISSION Brüssel, den 19.9.2014 C(2014) 6515 final DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr..../.. DER KOMMISSION vom 19.9.2014 zur Ergänzung der Richtlinie 2014/17/EU des Europäischen Parlaments und

Mehr

IFRS und die Entwicklung der EU

IFRS und die Entwicklung der EU Fachtagung Uni Linz 10. November 2005 IFRS und die Entwicklung der EU Univ.-Prof. Dr. Roman Rohatschek Institut Unternehmensrechnung und Wirtschaftsprüfung www.urwip.jku.at Themen Entwicklung EU / IASB

Mehr

IFRS 9 für Versicherer

IFRS 9 für Versicherer www.pwc.ch/ifrs IFRS 9 für Versicherer IFRS 9 Finanzinstrumente wird 208 eingeführt. Die Umsetzung des neuen Standards dürfte die Versicherer vor Herausforderungen stellen, besonders mit Blick auf den

Mehr