Prepaid in mobilen Netzen heute und morgen

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1 Inhalt Prepaid in mobilen Netzen heute und Einführung 5 Vorstellung der 4 heutigen Prepaid-Technologien Intelligente Netzwerke Service Node Ansatz Hot Billing Ansatz Handset Based Ansatz Vergleich 25 Mögliche Prepaid-Lösungen 13 Fazit 2 2. Stunde Diskussion Inhalt Einführung Einführung 5 Vorstellung der 4 heutigen Prepaid-Technologien Intelligente Netzwerke Service Node Ansatz Hot Billing Ansatz Handset Based Ansatz Vergleich 25 Mögliche Prepaid-Lösungen 13 Fazit 2 2. Stunde Diskussion Weltweit (Ende 2002): 787 Millionen GSM- Nutzer 40-80% davon benutzen Prepaid CH (Ende 2002): ca. 5,5 Mio. Mobilfunkanschlüsse (79 % der Bevölkerung) 42% davon benutzen Prepaid Der Trend ist weiterhin steigend 1

2 Einführung Ursprüngliche Prepaid-Arten: Münztelefone Telefonkarten Heute: mobiles Prepaid Für Anbieter günstiger als Postpaid Vorteile für Kunden: Kein Langzeitvertrag Keine Grundgebühren ideal für temporäre Nutzung Laufende Kostenkontrolle Anonymität Bei Diebstahl begrenzter Verlust Einführung Wichtige Mechanismen: Abrechnungssystem (Berücksichtigung der verschiedenen Tarife) Echtzeitverrechnung Kundendatenmanagement (PIN, Kontostand) Inhalt Einführung 5 Vorstellung der 4 heutigen Prepaid-Technologien Intelligente Netzwerke Service Node Ansatz Hot Billing Ansatz Handset Based Ansatz Vergleich 25 Mögliche Prepaid-Lösungen 13 Fazit 2 2. Stunde Diskussion Vorstellung der 4 heutigen Prepaid-Technologien 1. Intelligente Netzwerke 2. Service Node Ansatz 3. Hot Billing Ansatz 4. Handset Based Ansatz 2

3 1. Intelligente Netzwerke 1. Intelligente Netzwerke Prepaid-Nutzer als Anrufer Das Mobile Swiching Center (MSC) unterbricht den Anrufprozess. Das MSC schickt dem Prepaid Service Control Point (P-SCP) die relevanten Anruferdaten. Optional: Der P-SCP instruiert das MSC, eine Sprachverbindung zum Intelligent Peripheral (IP) aufzubauen. Optional: Der P-SCP instruiert das IP, den Anrufer über seinen Kontostand und die Gebühren zu informieren. (Stimme) Der P-SCP erlaubt dem MSC, den Anrufprozess wieder aufzunehmen. Über den Service Switching Point (SSP) wird der Angerufene erreicht. Prepaid-Nutzer als Anrufempfänger (nur für called-party-pay Verrechnung) Der Anruf wird zum Gateway MSC geleitet Das GMCS unterbricht den Anrufprozess, um dem P-SCP wiederum die relevanten Daten zur Überprüfung zu schicken. Der P-SCP erlaubt dem GMSC die Weiterführung des Anrufprozesses. Die Abrechnung und die Beendigung des Anrufs erfolgen genau gleich wie im vorigen Beispiel. 1. Intelligente Netzwerke 2. Servide Node Ansatz Konto aufladen Der Prepaid-Nutzer wählt eine Spezialnummer Das MSC erkennt diese und leitet die Prepaidnummer (MSISDN) dem P-SCP weiter. Der P-SCP fordert das MSC auf, eine Sprachverbindung zum IP aufzubauen Der P-SCP gibt dem IP den Befehl, den Prepaid-Nutzer nach der PIN und dem nachzuladenden Betrag zu fragen. Der P-SCP kontrolliert die PIN und erhöht den Kontostand. Der P-SCP lässt das IP den neuen Betrag mitteilen und veranlasst den MSC anschliessend dazu, die Verbindung wieder zu trennen. Prepaid-Nutzer als Anrufer Das MSC erkennt den Anrufer als Prepaid-Kunde und erstellt eine Verbindung zum Service Node (SN). Der Service Node konsultiert die Prepaid Billing Plaform (PBP), wo die Saldi der Prepaidkonten gespeichert sind. Falls noch genügend Geld gespeichert ist, erstellt der SN eine Verbindung zum MSC, das den Anruf weiterleitet. Der SN ist für die Abrechnung in Echteit zuständig. 3

4 3. Hot Billing 3. Hot Billing Prepaid-Nutzer als Anrufer Das MSC schickt dem HLR den IMSI, aufgrund dessen das HLR prüft, ob der Dienst finanzierbar ist. Falls ja, wird die Verbindung erstellt. Wenn die Verbindung getrennt wird, erstellt das MSC einen Call Detail Record (CDR) und schickt ihn dem PSC. Das PSC errechnet und speichert den Restbetrag. Falls das Konto negativ wurde, beauftragt das PSC das HLR, den Account bis zur Nachzahlung zu sperren. Kreditanfrage Gratisnummer wählen Das MSC schickt die Anfrage zusammen mit der MSISDN der Interactive Voice Response (IVR) und erstellt einen Sprachkanal. Das IVR holt sich die Informationen zum Kontostand aus dem PSC. Das IVR spricht dem Kunden seinen Kontostand vor. 3. Hot Billing Echtzeit-Problematik CDR wird erst nach Beendigung des Anrufs erstellt und verrechnet Der letzte Anruf kann das Konto überziehen Wenn das Konto nicht nachgeladen wird, hat der Anbieter Verlust gemacht. Mögliche Risikominimierungen: CDR-Sendefrequenz so wählen, dass (Summe der CDR- Kosten + tatsächliche Verluste) minimiert wird. Von Anfang an maximale Gesprächszeit festlegen 4. Handset Based Ansatz Prepaid-Nutzer als Anrufer Die MS wählt die Nummer und schickt dem MSC den Kontostand. Das MSC meldet der MS, wie lange sie mit dem Restbetrag telefonieren kann. MS bestätigt Erhalt MSC führt den Verbindungsprozess weiter Während des Telefonates zählt die MS selbst die Zeit bis die maximal zur Verfügung stehende Zeit erreicht ist. Dann trennt die MS die Verbindung. 4

5 4. Handset Based Ansatz 4.Handset Based Ansatz Sehr risikoreicher Ansatz, da der Kontostand schlecht verschlüsselt auf der MS gespeichert ist. Kombination mit Hot Billing Ansatz: Konto nachladen Der Kunde wählt die Gratisnummer und gibt den Code der Rubbelkarte ein. Das PSC prüft den eingegebenen Code. Bei Gültigkeit erhöht es den Kontostand. Das PSC generiert ein Bestätigungs-SMS, das durch das Short Message Service Center (SM-SC) verschickt wird. Kontostand im PSC und in der MS gespeichert -> müssen übereinstimmen MS stoppt den Anruf bei aufgebrauchtem Kredit CDR wird wie gewohnt am Schluss des Anrufs erstellt Vergleich der 4 Technologien Roaming Erweiterbarkeit Betrugsrisiko Systeminitialisierung Service Features Echtzeitverrechnung Inhalt Einführung 5 Vorstellung der 4 heutigen Prepaid-Technologien Intelligente Netzwerke Service Node Ansatz Hot Billing Ansatz Handset Based Ansatz Vergleich 25 Mögliche Prepaid-Lösungen 13 Fazit 2 2. Stunde Diskussion 5

6 Mögliche Prepaid-Lösungen Bedürfnisse der Prepaid-Kunden: Mobilität Kontrolle über die Ausgaben Zugriff zu Informationen Alle Anwendungen in einem Gerät vereint Mögliche Prepaid-Lösungen Beispiele mobiler Datendienste Mobile Entertainment Games Musicdownload Kingeltöne Fotoversand Filme Video-sms Mobile Messaging SMS Chat Date service Freund in Nähe -Anzeige Mögliche Prepaid-Lösungen Beispiele mobiler Datendienste Onlineshops, Ticketverkauf, Informationen Ortsabhängige Dienste: Kunde tritt in neue Roamingzone ein: Lokale Dienste (z.b. Ortsplan anzeigen) Lokale Werbung (z.b für Restaurants, Tankstellen, etc.) Businesslösungen Mögliche Prepaid-Lösungen Prepaid-Verrechnung mobiler Datendienste Verrechnung von Daten ist für Prepaid schwieriger zu realisieren Parallele Nutzung von Datendiensten Vor jedem Dienst: Kontrolle des Kontostandes Echtzeitabrechnung nötig Nicht verbindungsorientiert GPRS Abrechnung nach Datenvolumen (Paketen) Zeitunabhängig 6

7 Mögliche Prepaid-Lösungen Prepaid-Verrechnung mobiler Datendienste IP-Mediationssysteme Sammelt Informationen über IP-Nutzung aus unterschiedlichen Quellen Korreliert sie miteinander Übergeordnete Abrechnungsinstanz Konvergente Systeme Prepaid und postpaid als ein System Gemeinsame Datenbank und Mediationssystem Gleiche Dienste und Tarife Problem: vollständige Systemerneuerung teuer Fazit Service Node einfachste Lösung, doch nur begrenzt erweiterbar Hot Billing problematisch, da keine Echtzeitabrechnung Handset Based Ansatz ist am anfälligsten auf Betrug, dafür kostengünstig Intelligent Network teuerste, aber sicherste Lösung Prepaid als Bezahlungsart für content: Heute: nur vereinzelt braucht vertragliche Regelung Morgen: Prepaid als allgemein akzeptiertes Zahlungsmittel Keine vertragliche Regelung mit Einzelnen nötig Quellenangabe Diskussion Y-Bing Lin, Herman C.H. Roa, Ming-Feng Chang: Mobile Prepaid Phone Services Manfred Lilge: Evolution of Prepaid Service towards a Real-Time Payment System Gerry Christensen: Yes to Prepay Peter Althainz, Christian Becker: Generationenwechsel bei Prepaid Axel Witzki: Erfolgsfaktor Next Generation Billing Andres Arteta: Prepaid Billing Technologies-Which one is for you? Hanna Hurley: Converged Systems Bridge the Prepaid and Postpaid Divide Susana Schwartz: Prepaid s Untapped Potential John Martin: The WIN II Standard: Key Milestone for Prepaid Market Anita Karve: Prepaid Voice Over IP Jahresbericht 2002 der BAKOM Wäre VoIP für mobile Prepaid-Lösungen denkbar? Mit welchem Ansatz? 7

8 Diskussion Kann man über einen öffentlichen Hotspot mit dem Laptop ins Internet und die anfallenden Kosten per Prepaid-Konto begleichen? 8

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