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1 110 3,7% BB+ 2,2% 2,92% 2 20 Hilfspaket der Euro-Zone für Griechenland in Milliarden Euro über einen Zeitraum von 3 Jahren. Seite 4 Annualisiertes US-BIP-Wachstum, d.h. ein Prozentsatz, der deutlich über den Prognosen lag. Seite 5 Rating der Agentur Standard & Poor s für griechische Staatsanleihen nach der Herabstufung. Seite 7 Monatsperformance der High Yield-Anleihen diesen Monat. Diese Anlagekategorie hat seit Jahresbeginn bereits 7,2% eingebracht. Seite 9 Niveau der Rendite deutscher Staatsanleihen per 5. Mai, d.h. wie in der Finanzkrise Seite 10 Ziele: ein soziales und ein wirtschaftliches. Die Industrieländer treten nun in die schwierige Phase der Bewältigung ihrer Überschuldung ein. Seite 11 Anzahl der Jahre, in denen der Verschuldungsgrad in Japan immer weiter stieg. Die Zinsen entwickelten sich jedoch stabil. Seite 13 Tanz auf dem Vulkan in Europa Mai 2010

2 UNSER MARKTKOMMENTAR Drachmark? Yves Bonzon, Leiter Bereich Kapitalanlagen Drachmark? Bei Niederschrift dieser Zeilen haben die Finanzminister der Euro-Zone gerade offiziell einen Rettungsplan in Höhe von 110 Mrd. Euro über 3 Jahre für Griechenland bekannt gegeben. Viel Unentschlossenheit und Zögern gingen dieser Entscheidung voraus. Die schwierigen und chaotischen Diskussionen waren zu erwarten gewesen, aber die politischen Instanzen Europas gaben sich vor allem arrogant, indem sie sich über die elementarsten Wirtschafts- und Finanzgesetze hinwegsetzten. Von Anfang an wusste man, was zu erwarten war, als ein Verbot von Kreditderivaten auf Staatsanleihen diskutiert und Spekulanten gerügt wurden, obwohl die Regierung in Athen bereits zugegeben hatte, dass ihre Haushaltszahlen gefälscht waren. Dann überstürzten sich die Ereignisse und die Ratingagenturen schienen es ungewohnt eilig zu haben, die Ratings der europäischen Peripherieländer herabzustufen. Die Regierungen der Region gerieten schnell in eine auswegslose Lage. Ohne die Möglichkeit der Währungsabwertung dürfte ihnen bewusst sein, dass die Restrukturierung der griechischen Schulden langfristig unvermeidlich ist, doch das vorrangige Ziel besteht darin, den betroffenen europäischen Finanzinstituten genug Zeit zu lassen, um die notwendigen Rückstellungen zu bilden. Das Kalkül der Regierungen ist, dass das System in drei Jahren in der Lage sein wird, den Wert der griechischen Anlagen anzupassen, während das den sich noch erholenden Banken derzeit unmöglich ist. Wechselkurs EUR/USD seit Schaffung des Euro EUR/USD Quelle: Datastream PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI

3 Drachme oder Mark? Die grundlegende Frage, die sich nun stellt, ist folgende: Seit Einführung des Euro bei einem Kurs von 1,18 gegenüber dem Dollar sind die Märkte davon ausgegangen, dass die europäische Währung der würdige Nachfolger der ehemaligen D-Mark ist, weshalb sich die Kapitalkosten auch an Deutschland orientieren. Ist diese Hypothese nach der Rettung in letzter Minute des griechischen Staats noch haltbar? Oder anders ausgedrückt: Ist der Euro eher Drachme oder Mark? Es ist wahrscheinlich noch zu früh für eine eindeutige Antwort auf diese Frage, aber dennoch können wir bereits einige Antwortansätze wagen oder zumindest versuchen, die bestimmenden Faktoren von morgen zu identifizieren. Der erste wichtige Faktor dürften die Reaktionen der Griechen auf die von ihnen verlangten Opfer sein. Wir sprechen von drastischen Deflationsmassnahmen mit den damit einhergehenden sozialen Notlagen. Zudem ist noch nicht sicher, ob das Risiko einer Ausweitung der Situation auf andere Regionen definitiv gebannt ist. Dafür werden wir jedoch sicher nicht so schnell Zeuge anderer Enthüllungen kreativer Buchhaltung von Regierungen, da diese ihre Lektion aus dem griechischen Debakel gelernt haben. Das bedeutet, dass die Bilanzen von souveränen Staaten nicht sobald restrukturiert werden dürften. Der schwierigste zu bewertende Punkt betrifft das Gleichgewicht zwischen Käufern und Emittenten von Anleihen der europäischen Peripherieländer. Sollte der Kapitalpool, der diese Art von Risiko eingehen kann, versiegen, so könnte es zu einer quasi mechanischen Ausweitung der Krise auf den Rest der Euro-Zone kommen. In diesem Fall stände politisch so enorm viel auf dem Spiel, dass die Reaktion der Euro-Zone schwer einzuschätzen ist. Nach dem ersten Schreck infolge dieser Vereinbarung, die durch vor einigen Monaten noch unvorstellbare Zugeständnisse Deutschlands erreicht wurde, dürften ein strukturell schwacher Euro und innerhalb der Euro-Zone differenzierte Kapitalkosten folgen. Dies bedeutet einen Abwärtsdruck auf die Anlagepreise der Euro- Zone sowie einen Anstieg der Risikoprämie durch einen Rückgang des Wechselkurses. Wir empfehlen, diesen Anstieg zur strategischen Reduktion des Euro-Engagements der Portfolios zu nutzen. Zu den wenigen Ausnahmen gehören allerdings die Aktien grosser europäischer Exportunternehmen, die in diesem Umfeld gut abschneiden dürften. Der Dollar ist nicht die beste Alternative Sicher ist das Potenzial des Dollar durch seine eigenen strukturellen Schwächen beschränkt. Doch bei einem Kurs von 1,33 bleibt der Euro teuer, wofür es keinen Grund mehr gibt. Gold bleibt die attraktivste Währung, gefolgt von den Devisen der Schwellenländer, den Rohstoffwährungen und dem Schweizer Franken. Die Schlusslichter bilden Pfund, Euro, Yen und Dollar. 3 PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI 2010

4 MAKROÖKONOMIE Griechenland im Strudel der Verschuldung Die durch die Verschuldung der Peripherieländer der Euro-Zone verursachten Spannungen erreichten im April einen neuen Höhepunkt. Die Verabschiedung eines Rettungsplans für Griechenland in Höhe von 110 Milliarden Euro Anfang Mai sorgte nur ganz kurze Zeit für eine Beruhigung. Von Bernard Lambert und Jean-Pierre Durante Die markante Verschärfung der Krise in Griechenland überschattete die weltweit vermehrt guten Wirtschaftsnach - richten. In den USA beispielsweise nahm das BIP im 4. Quartal 2009 erstaunlich kräftig zu (+5,6%), und fiel auch im 1. Quartal 2010 (+3,2%) erfreulich aus. Wachstumsbeitrag des Lageraufbaus und die späten Auswirkungen der vergangenen massiven Zinssenkungen zuversichtlich. Nach unseren Einschätzungen dürfte das BIP-Wachstum im 2. Quartal und auch in der zweiten Jahreshälfte robust bleiben. US-Wirtschaft: eine seit bald einem Jahr anhaltende Erholung Die US-Konjunktur durchschritt im Juni 2009 das Wellental und erholt sich somit bereits seit praktisch einem Jahr. Zwischen dem 2. Quartal 2009 und dem 1. Quartal 2010 betrug das durchschnittliche BIP- Wachstum auf Jahresbasis 3,7% und lag somit deutlich über den vor noch nicht allzu langer Zeit gehegten Erwartungen der Mehrzahl der Prognostiker. Zudem scheint dieser Aufschwung breit abgestützt zu sein. Das Wachstum wird nicht nur vom Ende des Lagerabbaus und kräftigen Exporten, sondern auch von zweistelligem Zuwachs der Ausrüstungsinvestitionen und einer erstaunlich robusten Expansion der Privatnachfrage getragen. Überdies scheint nun auch die Beschäftigung wieder auf den Wachs - tums pfad zurückgekehrt zu sein. So erhöhte sich die Gesamt zahl der geleis - teten Arbeits stunden im 1. Quartal annualisiert um 1,8% was in deutlichem Kontrast zur Abnahme von 1,4% im 4. Quartal 2009 steht. Insgesamt zeigen die für März und April verfügbaren Indikatoren, dass die US- Wirtschaft das 2. Quartal schwungvoll begonnen hat, was darauf hindeutet, dass das Quartalswachstum besser ausfallen könnte als in den ersten drei Monaten des Jahres. Die Beschäftigung scheint wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt zu sein. Die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden nahm im 1. Quartal annualisiert um 1,8% zu, was in deutlichem Kontrast zur Abnahme von 1,4% im 4. Quartal 2009 steht. Anhaltend kräftiges US-Wirtschaftswachstum bis Ende 2010 Aus fundamentaler Sicht stimmen die gegenwärtige Verbesserung der Arbeitsmarktlage, der Ertragslage der Unternehmen, der Finanzlage der Privathaushalte, des Vertrauens der Unternehmer sowie die Belebung der weltweiten Nachfrage, der nach wie vor positive Wir glauben nicht, dass eine frühzeitige Straffung der Geldpolitik diese erfreulichen Aussichten eintrüben könnte, weil das Beschäftigungsniveau trotz solidem Wachstum niedrig und die Arbeitslosigkeit hoch bleiben. Zudem ist im März auch die Kerninflation auf 1,1% gesunken, d.h. praktisch auf den tiefsten Stand seit den 60er Jahren. Dieser rückläufige Trend dürfte sich in den kommenden Monaten fortsetzen. In diesem Umfeld ist der Handlungsspielraum der Fed gross. Wahrscheinlich wird sie eine geldpolitische Straffung so lange wie möglich hinauszögern, weil sie in erster Linie ein Abrutschen der US-Wirtschaft in die Deflation verhindern will. Somit dürfte es unseres Erachtens frühestens in den letzten Wochen des Jahres zu einer Straffung der geldpolitischen Zügel kommen. Asien immer noch im Aufwind Auch in den anderen Welt - regionen waren die Wirtschafts - nachrichten gut. Im 1. Quartal 2010 verzeichneten sowohl China als auch Korea und Singapur eine kräftige BIP- Expansion, und die vor kurzem in Japan veröffentlichten monatlichen Indi katoren überraschten in den meisten Fällen ebenfalls positiv. Die chinesische Regierung ergriff übrigens erneut Massnahmen zur gezielten Bremsung des Wirtschafts - wachstums (administrative Massnahmen zur Erschwerung der Hypothekenvergabe, dritte Erhöhung des Mindestreservesatzes), und die Währungsbehörden dürften schon bald wieder eine allmähliche Festigung des Yuan gegenüber dem Dollar zulassen. Selbst in der Euro-Zone, wo die Konjunkturent - wicklung am Jahresanfang eher ungünstig war, fielen die jüngsten Wirtschaftsnachrichten relativ erfreulich aus. PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI

5 Ein positives Bild ergaben insbesondere die meisten Statistiken im Zusammenhang mit der Industrietätigkeit (Aufträge, Produktion und ganz besonders die Umfragen bei den Unternehmen). Der Konsum bleibt zwar im Gegensatz zu den USA weiterhin schwach, doch scheint die zyklische Belebung in der europäischen Industrie relativ kräftig zu sein. Hilfspaket für Griechenland In Europa steht aber immer noch die Krise Griechen - lands im Mittelpunkt des aktuellen Geschehens. Die rasch abfolgenden Ereignisse führten zu einer gravie - renden Verschlechterung der Finanzlage in besonders exponierten Ländern. Die Behörden glaubten, dass die gemeinsam mit dem IWF angekündigten Hilfsmass - nahmen schnell zu einer Beruhigung der Lage führen und Griechenland erneut die Finanzierung an den Kapitalmärkten ermöglichen würden. Doch in Folge Deutschlands Zögern und des am 11. April bekannt gegebenen Betrags (45 Mrd. EUR), der als unzu - reichend erachtet wurde, erhöhte sich der Zinsunter - schied zwischen griechischen und deutschen Staats anleihen weiter. Das Thema der Unterstützung Griechenlands stösst in Deutschland auf grossen Widerstand, und die Regierung von Angela Merkel setzte im Hinblick auf eine mögliche Niederlage bei den Regionalwahlen am 9. Mai alles daran, um dieses Hilfsprogramm nicht vor den Wahlen verabschieden zu müssen. Die an den Märkten geltenden Finanzier ungs - bedingungen veranlassten Griechenlands Premier - minister Giorgos Papandreou schliesslich dazu, Zugang zum Hilfsprogramm der Partnerländer und des IWF zu beantragen. Am 27. April stufte Standard & Poor s dann Griechenlands Anleihen auf das Niveau hoch spe kulativer Anlagen zurück. Der Unterschied zwischen zehnjährigen griechischen und deutschen Staatsanleihen erhöhte sich daraufhin auf 699 Basispunkte Zinsen auf Staatsanleihen: Renditen 2 Jahre Nach den Anfang Mai bekannt gegebenen Massnahmen gingen die Renditen griechischer, portugiesischer und spanischer Staatsanleihen deutlich zurück, allerdings nur für kurze Zeit % Griechenland Portugal Spanien T1 09 T2 09 T3 09 T4 09 T1 10 Quelle: Bloomberg abgedeckt werden können. Griechenland braucht dieses Jahr für Kapital- und Zinszahlungen 26 Mrd. Euro. Im kommenden Jahr werden es 44 Mrd. und im Jahr Mrd. sein. Hinzu kommen die Primärdefizite für diese drei Jahre, die sich auf 38 Mrd. belaufen dürften. Somit ergibt sich ein Gesamtbedarf von 151 Mrd. Die ausserordentlichen Anstrengungen zur Haushalts - korrektur in Höhe von knapp 13% des BIP könnten Griechenlands Wirtschaft jedoch in eine nachhaltige Rezession treiben. Bis 2012 könnte die Staatsschuld auf über 140% des BIP ansteigen. Eine derart katastrophale Lage könnte zu einer erneuten Verschärfung der Finanzbedingungen führen. An diesem Punkt angelangt würde sich eine Umschuldung wenn nicht gar eine Insolvenzerklärung als einzige Lösung anbieten, was dem Ruf des Euro dauerhaft schaden würde. Gefahr eines nachhaltigen Imageschadens für den Euro Die EU und die EZB entschieden sich angesichts der voraussichtlich bis 2011 oder gar 2012 anhaltenden Finanzprobleme für eine Erhöhung des Hilfspakets für Griechenland auf 110 Mrd. Euro. Damit sollte ein grosser Teil von Griechenlands Finanzbedarf bis PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI 2010

6 STRATEGIE Diversifikation des Portfolios ausserhalb der Euro-Zone Die Schwierigkeit der Euro-Zone, eine Lösung für die Griechenland-Krise zu finden, führt zu zunehmendem Druck der Märkte auf Europa. Schrittweise breitet sich die Risikoprämie der Staatsanleihen auf Anlagen (Devisen, Anleihen und Aktien) der Euro-Zone und sogar der USA aus. Von Christophe Donay FINANZMÄRKTE Performance der Finanzindizes in Lokalwährung. Daten bis zum Index Seit Vormonat Aktien USA USD S&P % -3.4% Aktien Europa EUR STOXX % -6.3% Staaten Südeuropas hätte eine weitere Euro-Schwächung zur Folge. Die Gefahr eines solchen Szenarios ist vorerst nicht gebannt. In diesem Fall würde der Euro in den kommenden Monaten weiter nachgeben. Aktien Schwellenländer* USD MSCI Emerging Markets -3.5% -5.8% US-Staatsanleihen* USD JPM GBI US 1-10y 3.0% 1.8% US Investment Grade* USD ML Corp. 1-5y 3.3% 1.0% US High Yield* USD ML US High Yield Master II 5.5% 0.7% Hedgefonds USD Credit Suisse Tremont Index global 3.1% 2.2% Rohstoffe USD Reuters Commodities Index -7.3% 3.9% Gold USD Gold Troy Ounce 8.2% 6.5% * Dividenden reinvestiert Im vergangenen Monat erhielt diese Rubrik den Titel Zunahme des Länder - risikos an den Märkten. Die letzten Wochen haben leider die finanziellen Probleme Griechenlands und die Risiken einer raschen Verschlechterung der Finanzlage anderer Staaten Südeuropas bestätigt. Die Staatsverschuldung bildet ein Problem der Industrieländer, nicht der Schwellenländer. Seit Anfang der 1990er Jahre blieb das Verhältnis Staatsschulden/BIP in den Schwellenländern stabil auf einem niedrigen Niveau von 40%. Dagegen steigt diese Verhältniszahl in den Industrieländern seit 20 Jahren kontinuierlich an. Laut Projektionen der OECD wird sie im Jahr % erreichen. Dies liegt deutlich über der 90%-Marke, über der das Wirtschaftswachstum strukturbedingt leidet. Die von EU-Ländern und IWF ausgearbeitete Finanzierungslösung für Griechenland hatte nicht die erhoffte Wirkung. Im Gegenteil: Die Märkte halten das Risiko eines Übergreifens auf Portugal, Spanien und sogar Irland nach wie vor für sehr hoch. Daher breitet sich das Länderrisiko weiterhin in allen Ländern auf alle Anlageklassen aus. Strukturbedingter Druck auf dem Euro Aufgrund der strukturellen Abschwächung der Wirtschaft in der Euro-Zone bildet sich an den Devisenmärkten eine Risikoprämie. Der Euro gibt gegenüber allen wichtigen Währungen und in erster Linie gegenüber dem US-Dollar nach. Ein an den Finanzmärkten heftig diskutiertes mögliches Übergreifen der griechischen Finanzkrise auf andere Nachfrage nach nicht unter dem Länderrisiko leidenden Anleihen An den Anleihemärkten sind zwei entgegengesetzte Trends zu beobachten. Einerseits stiegen die Renditen der Staatsanleihen von Ländern, deren Finanzprobleme offensichtlich sind (Griechenland) oder relativ kurzfristig aktuell werden könnten (Portugal, Spanien). Die Finanzierungskosten für die lokale Wirtschaft steigen daher deutlich. Die Kapitalmarktzinsen in den Kernländern der Euro-Zone (Frankreich und Deutschland vor allem) profitieren dagegen von der Nachfrage der Anleger nach Staatsanleihen höherer Qualität ( Flucht der Anleger in Qualität ). Die 10-Jahresrenditen deutscher Staatsanleihen erreichten zum Beispiel am 5. Mai 2,92%, was dem Gewinnwachstumsprognosen 2010 bis 2012 Ein Drittel der Gewinnzuwächse im S&P 500 für 2010 wird von Finanzwerten erwartet Wachstumsrate Wachstumsrate Wachstumsrate S&P500 37% 18% 12% S&P 500 ohne Finanzwerte 24% 14% 12% Zyklische Konsumgüter 35% 17% 16% IT 41% 12% 11% Basiskonsumgüter 11% 9% 10% Finanzen n.s. 36% 13% Versorger 1% 5% -3% Energie 47% 23% 18% Gesundheit 7% 10% 5% Telekommunikation 3% 11% 14% Grundstoffe 77% 27% 9% Industrie 17% 19% 16% PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI

7 sehr niedrigen Niveau während der Finanzkrise zwischen Dezember 2008 und März 2009 entspricht. Andererseits sind die Renditen der Unternehmensanleihen, nachdem sie in der Finanzkrise auf Rekordhochs gestiegen waren, seit April 2009 ununterbrochen auf dem Rückzug. Das Schuldenproblem ist in der Tat eines der Staaten und nicht der Unternehmen. Letztere hatten ihre Bilanzen und Betriebe seit Anfang der 2000er Jahre umfassend saniert bzw. umstrukturiert. Seither verwalten sie ihre Finanzen vernünftig. Sie setzen nur Kredite ein, wenn es wirklich für die strategische Entwicklung ihrer Geschäfte nötig ist. Anstieg der Risikoprämie bei Aktien Die Länderrisikoprämie breitet sich seit einigen Tagen an den Aktienmärkten der Industrieländer aus. Die Lage ist relativ paradox, denn die Fundamentaldaten der Unternehmen sind für 2010 in hervorragender Verfassung. Bei der Veröffentlichung der Ergebnisse vom 1. Quartal 2010 bestätigten die Unternehmen die Wachstumser - wartungen bei Umsatz (10%), Margen (13%) und Gewinnen (mehr als 37%). Diese Fundamentaldaten der Unternehmen in Verbindung mit einem von den wichtigsten internationalen Wirtschaftsinstituten revidierten Weltwirtschaftswachstum von mehr als 4% hätten die Aktienmärkte wieder auf den Hausse- Pfad führen müssen. In Wirklichkeit trat aber genau das Gegenteil ein: Die Aktienmärkte gerieten wegen des Länderrisikos ins Stocken. Allerdings werden auch hier wieder Unterscheidungen getroffen. Seit Jahresbeginn steigt der US-Markt in Lokalwährung um 5%, während die Eurostoxx und USD/EUR-Kurs Die Länderrisikoprämie weitet sich zunächst auf die Wechselkurse und in einem zweiten Schritt auf die Aktien aus EURO STOXX (EURO) Quelle: Datastream Märkte der Euro-Zone im Durchschnitt um 7% rückläufig sind, was einen Performance-Unterschied von 12% bedeutet! In den Schwellenländern belasten die Ausstiegsstrategien der Geldpolitik die Märkte. In China zum Beispiel bewirkten die massiven Liquiditätsspritzen von 2009 zur Ankurbelung der Wirtschaft eine Überhitzung. Diese Liquidität muss nun abgezogen werden, um eine mögliche Inflation zu verhindern. Entsprechende Massnahmen zielen insbesondere auf den Immobilien - sektor, der dementsprechend an der Börse deutlich zurückging. Da er einem Drittel der Börsen - kapitalisierung des chinesischen Index (Shanghai SE Composite) entspricht, weist dieser seit Jahresbeginn einen Rückgang von 14% auf. Vermögensallokation: weniger europäische Anlagen Diese Trends beeinflussen natürlich auch unsere Vermögensallokation. Vergangenen Monat hatten wir das Gewicht der Staatsanleihen zugunsten von Schwellenländeranleihen verringert. Diesen Monat setzen wir diese Diversifizierungsmassnahme auf USD/EUR Ebene der Aktien fort. Bei auf Euro, Pfund und Schweizer Franken lautenden Portfolios mit auf Euro lautenden Aktien reduzieren wir deren Gewicht. Parallel dazu führen wir in eben diese Portfolios wieder US-Aktien ein, um (bei auf Euro lautenden Portfolios) von der Festigung des Dollars gegenüber dem Euro zu profitieren und (bei auf Pfund und Schweizer Franken lautenden Portfolios) eine Wertminderung wegen der Euro-Schwäche zu vermeiden. Alle Portfolios richten wir auf eine Outperformance der US-Aktien aus. Bei auf Dollar lautenden Portfolios nehmen wir selbstverständlich keine Änderungen vor. 7 PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI 2010

8 WICHTIGE EREIGNISSE WELTWEIT Weltweites Wachstum übersteigt 4% Krise in Europa, Beschleunigung des Wachstums im Rest der Welt und Inflationsdruck in den Schwellenländern 4% Um soviel nahmen die Bestellungen für Ausrüstungsgüter (ohne Rüstung) in den Vereinigten Staaten allein im März zu und bestätigten die Erholung der Industrieinvestitionen. 9,5% So lautet der neue brasilianische Leitzins, der erstmals seit 15 Monaten Ende April um 75 Basispunkte erhöht wurde. 30 Milliarden Dollar Diese Summe entspricht 18% des chilenischen BIP und den geschätzten Kosten des jüngsten Erdbebens, die die Regierung zum Teil durch eine Erhöhung der Kupferproduktionssteuer von 5% auf 8% finanzieren will. PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI

9 -2,1% Dies war der 16. Monatsrückgang des Einzelhandelsumsatzes in Folge und spiegelte das geringe Vertrauen und den Rückgang der Haushaltseinkommen in Tschechien wider. 2% Erreichte der monatliche Preisanstieg für neue Wohnungen in Peking, Schanghai oder Nanking. Die Behörden versuchen diesen Höhenflug zu bremsen, indem sie den Zugang der Chinesen zu Hypothekenkrediten beschränken. 16,8% Um diesen Prozentsatz stiegen die Lebensmittelpreise in Indien gegenüber dem Vorjahr infolge des starken Monsuns Dieses Jahr dürften die Monsunregen zu ihrem normalen Niveau zurückfinden und so die angespannte Teuerungslage nach und nach beruhigen. 32% Dieses Quartalswachstum erreichte das BIP in Singapur im 1. Quartal 2010 umso erstaunlicher, als es nicht annualisiert ist! 18,8% Diesen Zins verlangen die Märkte von der griechischen Regierung für 2-jährige Anleihen und drücken somit aus, wie stark die Sorgen um die griechischen Schulden in den letzten Wochen zugenommen haben. 9 PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI 2010

10 ANLAGEKATEGORIEN UND WÄHRUNGEN Gold, Devisen und Anleihen der Kernländer der Euro-Zone profitieren von Europas Krise Alle Anlagekategorien sind von der Krise Europas betroffen. Der Euro verliert gegenüber den wichtigen Währungen an Wert. Der Goldpreis steigt und Gold spielt damit seine Rolle als Fluchtanlage. Die Anleihen der Kernländer der Euro-Zone und der USA legen zu, während jene aus Südeuropa leiden. Die Aktienkurse gehen allgemein zurück. Aktien Die Risikoprämien von Staatsanleihen breiten sich an den Märkten aus Die strukturelle Verschuldung der europäischen Staaten, der Anstieg des Verhältnisses Staatsschulden/BIP und das Ansteckungsrisiko stellen Faktoren dar, die zu einer Ausbreitung der Risikoprämie von Staatsanleihen auf alle Anlagen führen, insbesondere auf europäische Aktien. Wir erhöhen die Gewichtung amerikanischer Aktien in unseren Portfolios. Während die europäischen und amerikanischen Unternehmen ausgezeichnete Quartalsergebnisse bekannt geben und die Analysten die Prognosen für 2010 nach oben korrigieren, geben die Aktienmärkte nach. Dies ist auf den Anstieg des europäischen Länderrisikos zurück - zuführen, das mit den potenziellen Finanzierungs schwierigkeiten der Staaten in der Euro-Zone zusammen - hängt. Zwar sind alle Aktienmärkte der Industrieländer durch einen Ansteckungseffekt von diesem Risiko betroffen, aber die europäischen Aktien verlieren stärker an Wert. Seit Jahresbeginn beträgt die Performance des S&P 500 in Lokalwährung +1,2% und jene des Eurostoxx -11%. Da die Länderrisiken eng mit den strukturellen Problemen (siehe Thema des Monats dieser Publikation für ausführlichere Einzelheiten) zusammenhängen, berücksichtigen wir dies in unseren Portfolios. Nach unserer letzten Entscheidung im Februar, Schwellenländeranleihen in Lokalwährung auf Kosten von Staatsanleihen einzuführen, senken wir nun die Gewichtung der europäischen Anlagen in den Portfolios in Euro, Schweizer Franken und Pfund. Die Gewichtung von Aktien der Euro-Zone reduzieren wir zugunsten amerikanischer Aktien. Staatsanleihen Entspannung bei den Renditen Zinsen für Staatsanleihen bildeten sich trotz ermutigender Wirtschaftsnachrichten zurück. Obwohl die Konjunkturdaten eine Beschleunigung des Wirtschafts - wachstums in den USA bestätigen, sanken die Zinsen für 10-jährige Staatsanleihen innerhalb von einigen Tage von 4% auf 3,36%. Die amerikanischen Anleihen profitierten von der Anlegernachfrage nach Qualitätstiteln. Ebenso erreichten die Zinsen für deutsche Staatsanleihen mit 2,74% Niveaus, die nahe bei jenen des Höhepunkts der Finanzkrise zwischen Dezember 2008 und März 2009 lagen. Der Euro ging im April aufgrund der Finanzkrise Griechenlands auf Talfahrt. Die Zinsdifferenz zwischen Griechenland und Deutschland für zehnjährige Anleihen stieg von unter 350 Basispunkten Anfang April auf nahezu 700 Basispunkte. Die deutschen Bundesanleihen profitierten von einer allgemein höheren Risikoaversion. Folglich fielen die Zinsen für dreijährige Anleihen um nahezu 20 und für dreissigjährige Anleihen um 11 Basispunkte. Insgesamt verminderte sich der Renditeunterschied zwischen zehnjährigen Dollar- und Euro- Anleihen von knapp 90 Basispunkten zugunsten des Dollars Anfang April auf gegenwärtig 60 Basispunkte. Die Zinsen dürften jedoch weiterhin die gegenüber der Euro-Zone besseren Konjunkturaussichten in den USA widerspiegeln. Unternehmensanleihen Erneut guter Monat für Kredite Unternehmensanleihen rentieren höher als Staatsanleihen und Aktien. Im April verzeichneten Unternehmensanleihen eine bessere Performance als Staatsanleihen. Sie konnten in Dollar 1,8% zulegen, während Staatsanleihen um 1,1% und Aktien um 1,6% stiegen. Hochzinsanleihen erzielten mit +2,2% erneut ein ausgezeichnetes Monatsergebnis. Seit Jahresbeginn beträgt die Zunahme für High Yield- Anleihen 7,2%, gegenüber 7,1% für den S&P 500 und 2,2% für die Kategorie Staatsanleihen. Auf Sektorebene hob sich der Immobilienbereich ab (+2,9%), gefolgt von nichtzyklischen Dienstleistungen (+2,3%) und Brokerage (+2,3%); die Banken bildeten mit einer Monatsperformance von +1,1% das Schlusslicht. Seit Jahresbeginn schlägt der Immobiliensektor (+7,8%) sowohl den Versicherungsbereich (+7,4%) als auch das Segment Brokerage (+6,2%). Die Telekommunikation vermochte mit +3,4% nicht Schritt zu halten. Die Branchen, die am meisten unter der Krise gelitten hatten (Finanz- und Immobilienbereich), verzeichnen folglich weiterhin erfreuliche Performance-Werte. Sie könnten aber im Zuge der in der zweiten Jahreshälfte erwarteten geldpolitischen Normalisierung unter Druck kommen. Die zyklischen Bereiche wiederum dürften weiterhin von der aktuellen Konjunkturerholung getragen werden. PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI

11 Hedgefonds Event-driven: Flexible Umschichtung zwischen Aktien und Anleihen als grosser Vorteil Der HFRI Event-Driven (Total) Index stieg 4,55% im 1. Quartal. Hauptvorteil der Event-driven-Strategie ist, dass taktisch zwischen stressed/ distressed und Aktien hin und her gewechselt werden kann. Dieser Aspekt erwies sich in der jüngsten Vergangenheit als besonders wertvoll. Der Zyklus 2007/2009 ist das beste Beispiel dafür. Das Portfolio- Exposure bei Stressed/Distressed- Situationen wuchs ab 2008 ständig an und wurde 2009 zur grössten Position. In einem Jahr konnten Event-Driven- Fonds billige Bonds kaufen, eine rasche Umschichtung vornehmen und dann unterbewertete Aktien erwerben. Diese neuen Situationen verzeichneten 2009 und 2010 weiterhin die grössten Gewinne. Heute sind die Bewertungen von Unternehmens anleihen wesentlich weniger attraktiv als noch vor einem Jahr, so dass diese Fonds sich stärker auf Kapital transaktionen konzentrieren, wie M & A und Spin-off. Da uns ihre Flexi - bilität gefällt, dürfte unsere Allokation bei der Event-Driven-Strategie steigen. Die meisten Hedgefondsmanager erhöhten nach Bekanntwerden guter Konjunkturdaten und Gewinnzahlen im März ihr Exposure bei riskanten Anlagen. Dies erwies sich als richtig, bis die Aktien in der letzten Aprilwoche nach unten drehten und Bonds wieder Auftrieb bekamen. Viele Manager sind verun - sichert angesichts positiver Unter - nehmens nachrichten einerseits und möglicherweise verheerender Probleme mit Staatsanleihen andererseits. Während die Meisten die künftigen Gewinnaussichten zuversichtlich beurteilen, wurden tendenziell die Absicherungen für extreme Risiken erhöht, und zwar unabhängig von der Strategie. Edelmetalle Erneuter Anstieg des Goldpreises Befürchtete Zahlungsausfälle verleihen dem Goldpreis Auftrieb. Nach Bekanntgabe des Hilfspakets für Griechenland in Höhe von 45 Mrd. EUR und später 110 Milliarden war der Markt zuerst beruhigt und der Goldpreis sank. Leider leitete die Security Exchange Commission 10 Tage später rechtliche Schritte wegen Betrugs gegen das Finanzschwer - gewicht Goldman Sachs ein. Daraufhin begann erneut eine Phase der Risikoaversion an den Märkten und mit ihr ein Anstieg des Goldpreises. Einige Tage später erhielt Gold durch die Herabstufung der griechischen, portugiesischen und spanischen Staatsanleihen durch Standard & Poor s Auftrieb. Der Goldpreis fällt normalerweise, wenn die Erträge anderer Finanzanlagen wieder steigen. Doch vor dem Hintergrund der immer stärkeren Befürchtungen eines Staatsbankrotts in Europa scheint Gold sicherer als Staatsanleihen zu sein und die Anleger daher zunehmend zu interessieren. Der Goldkurs hat inzwischen neue Höchstwerte in Euro und Pfund erreicht, während sein Preis in australischen Dollar oder brasilianischen Real mehr als 10% unter seinem Rekord von 2009 liegt. Devisen Äusserst volatiler Euro Die Angst vor Staatsbankrotten erschüttert weiterhin Europa und belastet den Euro. Nach Bekanntgabe des Hilfspakets für Griechenland festigte sich der Euro in nur einem Tag gegenüber dem Dollar um 1% und erreichte vier Tage später 1,37. Leider herrschte nur kurze Freude, denn einige Tage danach wurden die Ratings für griechische, portugiesische und spanische Staatsanleihen herabgestuft, wodurch der Euro wieder bis auf sein Niveau von Anfang April fiel. Unseres Erachtens wird diese Euro-Schwäche mindestens bis zum Ende des Jahres anhalten. Doch während das für die einen eine schlechte Nachricht ist, stellt sie für andere eine Chance dar. So begünstigt der EUR-Rückgang den Carry-Trade, eine Strategie, bei der ausgehend von Niedrigzinswährungen in Hochzinswährungen investiert wird. Die Rohstoffwährungen verlieren gegenüber dem starken US-Dollar effektiv an Steigerungspotenzial, doch der Wachstums- und Zinsunterschied zur Euro-Zone wirkt sich günstig auf sie aus. So verfügt Australiens Leitzins von 4,25% für dieses Jahr noch über ein Hausse- Potenzial von 100 Basispunkten. Beim europäischen Leitzins erwarten wir dieses Jahr dahingegen keinen Anstieg und die Euro-Zone dürfte in schlechter Verfassung bleiben. 11 PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI 2010

12 THEMA DES MONATS: SCHWERER UMGANG MIT DER ÜBERSCHULDUNG VON STAATEN Wie lassen sich soziale und wirtschaftliche Ziele am besten vereinen? Die Industrieländer treten nun in die schwierige Phase der Bewältigung ihrer Überschuldung ein. Die sozialen und wirtschaftlichen Ziele der Haushaltspolitik scheinen sich fortan zu widersprechen. Es gibt keine rasche und einfache Lösung. Im September 2008 brach über die Welt eine Dreifachkrise (Finanz-, Wirtschaftsund Börsenkrise) herein. Die Lage war sehr ernst. Die Weltwirtschaft stand am Rande einer tiefen Wirtschaftsdepression. Die Zentralbanken und Staaten beschlossen, rasch einzugreifen, um das Schlimmste zu vermeiden. Die eingesetzten Finanzmittel waren enorm, denn sie mussten dem mächtigen Dreifachschock gerecht werden. Handels- und Geschäftsbanken sanierten ihre Bilanzen für einen Betrag von 1,4 Billionen Dollar. Die Zentralbanken setzten die Notenpresse in Gang und kauften in den Bankbilanzen stehende toxische Anlagen auf. Sie gewährten Wirtschaftsunternehmen direkt Darlehen, ersetzten so die üblicherweise von den Geschäftsbanken gewährten Kredite und traten in den Vereinigten Staaten an die Stelle des so genannten Shadow Banking System*. Insgesamt schwollen die Bilanzen von Fed und EZB um mehr als 2 Billionen Dollar an. Die Regierungen der Industrieländer schliesslich und in geringerem Mass auch der Schwellenländer sahen sich zu einer Ausweitung der Staatsdefizite von insgesamt etwa 3 Billionen Dollar genötigt. * Das so genannte Shadow Banking System bezieht sich auf jede Art von Kreditschöpfung ausserhalb der Bilanzen der Geschäftsbanken, entweder durch Nicht-Banken oder durch die Banken selbst. In den letzten Jahren bestand das klassische Phänomen des Shadow Banking in der Emission von an den Geldmärkten handelbaren Forderungswertpapieren (Commercial Paper), ausgehend von nicht in den Bilanzen aufgeführten Strukturen, den so genannten Special Purpose Vehicles. Letztere wurden von den Banken zur Finanzierung von Anlagen in AAA-Hypothekenforderungen und in auf solchen Forderungen beruhenden Titeln (CDO-Collateralized Debt Obligation) genutzt. Christophe Donay, Chefstratege Der Weg aus dem Abgrund Diese wirtschaftspolitischen Massnahmen waren erfolgreich, und ab März 2009 fand die Weltwirtschaft wieder aus dem Abgrund. Es kam zu einer raschen Wende des Wirtschaftszyklus. Innerhalb von drei Quartalen fand die US-Wirtschaft von einer tiefen Rezession mit einer BIP- Kontraktion von 6% im 1. Quartal 2009 zu einem Wachstum von 6% im 4. Quartal 2009 zurück. Dies bedeutet eine Veränderung von 12% der Wirtschaftstätigkeit der grössten Wirtschaftsmacht der Welt in nur neun Monaten! 2009 konnte am Ende mit einer Rezession von nur 1,5% abgeschlossen werden. Ohne die massiven Eingriffe wäre das amerikanische BIP im Jahresverlauf wohl um 10% geschrumpft. Angesichts dieses Erfolgs haben die Aktienmärkte wieder Tritt gefasst, zollten Beifall und erholten sich dank der tiefen Überzeugung, dass das Risiko einer Systemkrise endgültig ausgeräumt sei. In diesen neun Monaten 2009 legten die wichtigsten Börsenindizes kräftig zu, so der S&P 500 um 70% und die brasilianische und chinesische Börse gar um 120%. In einem von Deflation geprägten Wirtschaftsumfeld sanken die langfristigen Staatsanleiherenditen in den Vereinigten Staaten bis auf 2% im Dezember 2008, um dann wieder bis auf knapp 4% im Juni 2009 zu steigen. Die Veränderung ist gross, aber die Niveaus bleiben relativ niedrig, in Anbetracht der Wende der zugrunde liegenden Wirtschaftsdynamik. Antritt eines schweren Erbes Akt I der Wirtschafts- und Finanzrettung ist nun zu Ende. Die Weltwirtschaft scheint endgültig vor dem vorhergesagten Schiffbruch gerettet. Wir könnten also annehmen, das Schlimmste sei überwunden. Aber urteilen wir lieber nicht vorschnell: Das Schlimmste steht uns in Wirklichkeit vielleicht erst noch bevor. Mit Beginn des zweiten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts geht auch der Vorhang zum II. Akt auf. Er könnte heissen: Zeit zum Antritt des Erbes. Tommaso di Giovanni genannt Masaccio Aber was für eine Bürde! Der Verschuldungsgrad der Industrieländer gemessen wie üblich am Verhältnis Staatsschulden/BIP ist zwischen 2007 und 2010 von 60% auf knapp 90% geklettert. Die Verschuldung ist innerhalb eines so kurzen Zeitraums noch nie derart gestiegen. Und der Anstieg ist noch nicht zu Ende. Die Projektionen für die nächsten drei Jahre ergeben einen Verschuldungsgrad von 120%. Unter diesem Gesichtspunkt betrifft die Problematik vor allem die alten Demokratien. Dagegen können die PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI

13 Regierungen der Schwellenländer geradezu vor Gesundheit strotzende Haushalte vorweisen: Ihr Verschuldungsgrad bleibt stabil auf relativ niedrigen Niveaus bei etwa 40%. Seit Februar 2010 gilt diese explosionsartig wachsende Staatsverschuldung an den Märkten als beunruhigend. Bestimmte Staaten stehen infolge der Staatsverschuldung schon vor Solvenzproblemen. Für die Anleger ist dies die unangenehme Überraschung des Jahresbeginns Schuld ist zum grossen Teil Griechenland. Die Der Zinsgroschen, Santa Maria del Carmine, Florenz griechische Regierung braucht nämlich zur Finanzierung ihres Staatshaushaltes 2010 noch mehr als 50 Milliarden Euro. Unmöglich, antworten die Anleihenmärkte: Die Wirtschaft des Landes ist nicht in der Lage, finanzielle Verpflichtungen diesen Umfangs zu verkraften. Genauer gesagt sind die Märkte der Ansicht, dass bei Berücksichtigung des potenziellen Wirtschaftswachstums die Staatseinnahmen nicht ausreichen werden, um die im Lauf der Jahre angehäuften Schulden zurückzuzahlen. Die Wirtschaft ist von ihrer Bahn eines langfristig ausgeglichenen Wachstums abgekommen und die finanzielle Lebensfähigkeit Griechenlands ist dadurch in Frage gestellt. Diese 50 Milliarden sind also das Tröpfchen, das die Amphore zum Überlaufen bringt. Fortan herrscht an den Finanzmärkten Vertrauenskrise. Die Anleihenmärkte wollen dem Staat ohne hohe Risikoprämie kein Geld mehr leihen: Die Renditen 10-jähriger griechischer Staatsanleihen übersteigen 9%, was einem Renditespread von 600 Basispunkten zum Referenzsatz für entsprechende deutsche Anleihen entspricht. Unter diesen Umständen kann die griechische Regierung unmöglich ihren Haushalt 2010 einhalten und läuft Gefahr, zahlungsunfähig zu werden. Aber die im Februar 2010 in Griechenland eingetretene Finanzkrise hat auch andere Aspekte offengelegt. Denn eins ist klar: Die nun aufgedeckten geschönten Haushaltsdaten in Griechenland sind nicht das eigentliche Problem. Es geht vielmehr um den Verschuldungsgrad der Staaten. So gesehen ist der Fall Griechenlands in einem pessimistischen Szenario nicht als Einzelfall zu behandeln. Er ist der Vorbote dessen, was jedem anderen Staat weltweit blühen könnte, und zwar unabhängig von seinem Ruf oder seiner Grösse. Selbst die führende Wirtschaftsmacht USA ist vor einer Bedrohung durch ihre Schuldenlast nicht sicher. Der Druck und die drängenden Finanzprobleme konzentrieren sich vor allem auf Europa und insbesondere die Länder der Euro-Zone. Zu Griechenland gesellen sich Portugal, Irland und Spanien. Grossbritannien und in geringerem Mass Italien gehören wegen der Höhe ihrer Defizite und ihres Ver - schuldungsgrads auf die Liste der Länder, die in finanzielle Not geraten könnten. Alarm bei Staatsanleihen Das Risiko, das jeder Staatsanleihen - anleger eingeht, ist die Zerstörung von Wert seines Portfolios durch einen Zinsanstieg. 13 PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI 2010

14 THEMA DES MONATS: SCHWERER UMGANG MIT DER ÜBERSCHULDUNG VON STAATEN Bisher zeigten die Anleger noch keine Anzeichen allgemeiner Beunruhigung. Man kann daher noch nicht von einer Ansteckung aller Anleiherenditen der Industrieländer durch die Schieflage Griechenlands sprechen. Die Kapitalmarktzinsen sind in den USA, in Europa und in Japan insgesamt stabil geblieben. Die Ansteckung ist somit auf die kurzfristig schwächsten Länder begrenzt und moderat in ihrem Umfang. Die Spreads zu Bundesanleihen haben in relativ bescheidenem Ausmass zugenommen: auf 190 Basispunkte für Portugal, auf je 90 Basispunkte für Spanien und Italien und auf 70 Basispunkte für Irland. Die Renditen von Staatsanleihen sind also relativ stabil. In Japan, wo der Verschuldungsgrad in den letzten zwanzig Jahren ständig anstieg, sind die Renditen trotzdem stabil geblieben. Japans Inlandssparquote war stets ausreichend hoch, um die Defizite zu absorbieren. Das Besondere an der aktuellen Lage ist jedoch das gleichzeitige Auftreten der Staatsdefizite in allen Industrieländern. Daher stellt sich die Frage, ob die weltweit gesparten Beträge ausreichen, um die von den Defizitstaaten ausgegebenen Anleihebeträge zu absorbieren, ohne dass die an den Finanzmärkten verlangten Finanzierungskosten zu stark ansteigen. Bisher belasten die Haushaltsdefizite der Staaten und die Verschlechterung ihrer Bilanzen eher die Wechselkurse als die Zinsen. Aber diese Wechselbeziehung könnte sich früher oder später auf die Staatsanleiherenditen verlagern. Die Zinsentwicklung hängt also von der finanziellen Nachhaltigkeit der Staatsschulden ab, d.h. von der Dynamik des Paares Staatsverschuldung/BIP und Wirtschaftswachstum. Unter diesem Gesichtspunkt gibt unsere Fundamentalanalyse Anlass zu Sorgen: Die Probleme der Staatsverschuldung werden uns über zahlreiche Quartale, wenn nicht Jahre begleiten. Wir haben daher bei der strategischen Allokation für die Portfoliostruktur unserer Kunden entsprechende Schlüsse gezogen. Schon im vergangenen Monat (siehe Rubriken Anlagestrategie und Anlageklassen) hatten wir unsere jüngsten Entscheidungen zu einer Verringerung des Gewichts von Staatsanleihen der Industrieländer Staatsschuld (in % des BIP) zugunsten der Gewichtung von Staatsanleihen der Schwellenländer dargelegt. Bei ausgeglichenen Portfolios wurden Staatsanleihen von Industrieländern mit 8% untergewichtet, was eine Gewichtserhöhung der Staatsanleihen von Schwellenländern auf 5% ermöglichte. Im kommenden Monat werden wir uns in dieser Rubrik mit der Analyse von wirtschaftlichen Folgen der Überschuldung von Staaten und mit den Mitteln befassen, die ihnen zur Verfügung stehen, um aus der finanziellen Sackgasse, die in den Zahlungsausfall führt, auszubrechen. Land Japan Griechenland Italien USA Frankreich Portugal Grossbritannien Irland Indien Deutschland Niederlande Spanien Lateinamerika China Durchschnitt Quelle: Europäische Kommission, OECD, nationale statistische Ämter Verfasser Yves Bonzon, Christophe Donay, Jean-Pierre Durante, Chloé Koos Dunand, Bernard Lambert, Kalina Moore, Nicolas Vialis - Redaktionsschluss: 7. Mai 2010 Übersetzung Holger Albrecht, Isabel Alvarez, Juliette Blume, Anita Waser, Keith Watson, Jean-Pierre Selvatico Druck Team Production Multimedia Pictet Genf Papier Gedruckt auf FSC-zertifiziertem Papier Haftungsausschluss Dieses Dokument wurde von Pictet & Cie, einer Bank mit Sitz in Genf, Schweiz, erstellt. Es ist nicht für Personen bestimmt, die Bürger oder Einwohner eines Ortes, Staates, Landes oder Gerichtskreises sind, in welchen die Veröffentlichung, der Vertrieb, die Bereitstellung oder die Verwendung dieses Dokuments gegen das geltende Gesetz oder die geltenden Bestimmungen verstösst. Die in diesem Dokument enthaltenen Daten und Angaben dienen lediglich der Information und stellen weder ein Kauf- noch ein Verkaufsangebot (oder eine Aufforderung zur Zeichnung oder zum Verkauf von Titeln oder anderen Finanzinstrumenten) dar. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen und Schätzungen gelten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung als zuverlässig, können aber jederzeit ohne vorherige Mitteilung geändert werden. Der Wert und die Rendite der in diesem Dokument erwähnten Titel oder Finanzinstrumente kann schwanken. Der Börsenkurs kann sich je nach Wirtschafts-, Finanz- oder politischer Lage, Restlaufzeit, Marktbedingungen, Volatilität und Bonität des Emittenten oder des Referenzemittenten ändern. Zudem können die Wechselkurse einen positiven oder einen negativen Einfluss auf den Wert, den Preis oder die Rendite eines in diesem Bericht erwähnten Titels oder Anlagevehikels haben. Die in der Vergangenheit erzielte Performance gibt keine Gewähr für deren zukünftige Entwicklung. Pictet übernimmt keine Verantwortung, weder implizit noch explizit, und gibt auch keine Gewähr für die zukünftige Entwicklung. Instruktionen bezüglich der Transaktionsabwicklung und die vom Kunden festgelegten Anlagerestriktionen haben Vorrang und können von der allgemeinen Anlagepolitik und den Empfehlungen der Bank abweichen. Die Vermögensverwalter verfügen über einen gewissen Spielraum, um den Wünschen der Kunden nachzukommen und ihrer Situation Rechnung zu tragen. So kann es vorkommen, dass die in diesem Dokument erwähnten Vermögensallokationen nicht zwingend eingehalten werden. Allokationen bei alternativen nichttraditionellen Anlagen (Hedgefonds etc.) können die vorerwähnten Grenzwerte überschreiten, sofern die traditionellen Aktienanlagen entsprechend angepasst werden. Diese Publikation und deren Inhalt können mit Quellenangabe zitiert werden. Alle Rechte bleiben vorbehalten. Copyright 2010 Pictet & Cie. PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI

15 ECKDATEN Druck auf Euro und Aktien Die Krise der Euro-Zone führt zu einem Rückgang der Gemeinschaftswährung, der Kapitalmarktzinsen und der Aktien. Daten bis zum Wichtigste Wirtschaftsindikatoren BIP-Wachstum Schätzungen Pictet (Konsens) G USA 2.1% 0.4% -2.4% 3.6% (3.2%) Euro-Zone 2.7% 0.5% -3.9% 1.1% (1.2%) Schweiz 3.6% 1.8% -1.5% 2.2% (1.8%) Grossbritannien 2.6% 0.7% -5.0% 1.2% (1.3%) Japan 2.2% -0.7% -5.1% 1.9% (2.2%) China 13.0% 9.1% 8.7 % 9.5% (9.9%) Brasilien 6.1% 5.1% -0.2% 6.3% (5.8%) Russland 8.3% 5.9% -7.9% 4.5% (4.7%) Zinsen 3 Monate 10 Jahre USA 0.1% 3.4% Euro-Zone 1.0% 3.0% Schweiz 0.25% 1.5% Grossbritannien 0.5% 3.8% Japan 0.1% 1.3% China 5.30% (1 Jahr) 2.5% Brasilien 9.5% 13.2% Inflation (CPI) Schätzungen Pictet (Konsens) Jahresdurchschnitt (ausser für Brasilien: Jahresende) G USA 2.9% 3.8% -0.3% 2.0% (2.1%) Euro-Zone 2.1% 3.3% 0.3% 1.6% (1.2%) Schweiz 0.7% 2.4% -0.5% 1.0% (1.0%) Grossbritannien 2.3% 3.6% 2.0% 2.5% (2.7%) Japan 0.1% 1.4% -1.4% -1.1% (-1.1%) China 4.8% 5.9% 0.7 % 3.0% (3.3%) Brasilien 4.5% 5.9% 4.3% 5.4% (5.2%) Russland 9.1% 14.0% 8.8% 7.1% (7.1%) Wechselkursschwankungen (seit ) Gegenüber EUR Gegenüber USD Gegenüber CHF Anleihenmärkte Performance seit Hochzinsanleihen (EUR) Hochzinsanleihen (USD) USD GBP Schwellenländeranl. ($) CHF JPY EUR Schwellenländ. (LW) JPY USD CAD HKD AUD NZD CHF SEK NOK GBP % Baltischer Frachtindex Agrarprodukte JPY CAD HKD AUD NZD CHF SEK NOK GBP EUR % Energie Brent JPY USD CAD HKD AUD NZD SEK NOK GBP EUR % Dunkel: Performance seit Aktienmärkte Performance seit USD EUR CHF GBP MSCI World* -4.9% 7.8% 2.3% 4.6% S&P 500* 0.3% 13.7% 7.9% 10.3% MSCI Europe* -16.4% -5.1% -10.0% -8.0% Tokyo SE (Topix)* 5.9% 20.1% 14.0% 16.5% MSCI Pacific ex. Japan*-5.1% 7.7% 2.1% 4.4% SPI* -9.3% 2.8% -2.5% -0.3% NASDAQ -0.2% 13.2% 7.4% 9.8% MSCI Em. Markets* -5.6% 7.0% 1.5% 3.8% Russell % 18.4% 12.3% 14.8% Sektoren * Dividenden reinvestiert Mais Kakao 49 % Zucker Industriemetalle Aluminium Kupfer Zink Zinn % Blei WTI Erdgas % Edelmetalle Gold Silber Platin Palladium % Hell: Performance vom Vormonat Performance seit USA Europa Industriewerte 0.7% 0.2% IT 4.1% 1.6% Grundstoffe 4.7% 4.3% Telekom 11.1% 7.0% Gesundheit 0.7% -1.6% Energie -1.7% -4.0% Versorger 14.0% 7.1% Finanzwerte -0.9% -3.2% Basiskonsumgüter -2.4% -6.1% Zykl. Konsumgüter -5.8% -6.9% * Index Pictet 15 PICTET & CIE PERSPEKTIVEN MAI 2010

16 PERSP ALL 0510

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