Zur Gesetzlichen Unfallversicherung der Sportvereine in der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Zur Gesetzlichen Unfallversicherung der Sportvereine in der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft."

Transkript

1 Zur Gesetzlichen Unfallversicherung der Sportvereine in der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft. Vorwort (H.-V. Ulmer, in Zusammenarbeit mit M. Becker 1, ) Alle Arbeitnehmer in Deutschland sind in der Gesetzlichen Unfallversicherung gegen Arbeitsunfälle, Wegeunfälle und Berufskrankheiten versichert. Aus diesem Grunde gehören alle Unternehmen zwangsläufig einer von 35 gewerblichen Berufsgenossenschaften (BG) als Mitglied an. Diese leisten umfassend Prävention und Rehabilitation nach Arbeitsunfällen einschließlich Geldleistungen, wie z. B. Verletztengeld als Lohnersatzfunktion und Verletztenrenten. Noch vor 6 Jahren waren alle Sportvereine in Deutschland in einer einzigen Gefahrenklasse gemäß dem Gefahrtarif der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) veranlagt, was zu einer Benachteiligung der Freizeit- und Breitensportvereine gegenüber den Profi Vereinen bezüglich der Beitragslasten führte. Schrittweise wurde diese Ungleichbehandlung durch eine Anpassung des sogenannten Gefahrtarifes beseitigt. Seit dem gilt hinsichtlich des Beitragseinzugs für das jeweilige Umlagejahr ein neuer Gefahrtarif der VBG. Dieser beinhaltet für die Sportunternehmen in Deutschland folgende Regelungen: Der individuelle Beitrag eines Sportvereins bemißt sich nach den nachgewiesenen Lohnsummen, die in einem Verein an Arbeitnehmer gezahlt wurden. Der Höchstbetrag des Jahresarbeitsverdienstes beträgt zur Zeit Da sich die Leistungen (Lohnausfall und Renten) auch nur auf diesen Höchstbetrag beziehen, hat der Verein auch nur Lohnsummen der einzelnen Profisportler in dieser Höhe zur Beitragsberechnung nachzuweisen. Die Beitragsberechnung ist kostendeckend ausgelegt, d.h., durch das sogenannte Umlageverfahren der nachträglichen Bedarfsdeckung werden rückwirkend pro Jahr die angefallenen Kosten aller Profivereine (1. und 2. Bundesliga, Regionalliga) zugrundegelegt. Bei den medizinischen Behandlungskosten wurden Behandlungsinhalte und Umfänge festgelegt. Darüber hinausgehende Kosten können nicht erstattet bzw. abgerechnet werden. Die Aufteilung der Sportunternehmen in 3 verschiedene Gefahrtarifklassen und somit Risikoruppen führte bei der letzten Gefahrtarif-Einstufung zu einer Anhebung für die Profivereine von 45,40 auf 47,75 Punkte sowie Absenkung für die niedrigste Kategorie der Sportvereine von 4,43 auf 1,98 Punkte). Die Profi-Fußballvereine wurden damit zum mit Abstand höchsten Gefahrtarif eingestuft (siehe: ). Einen mittlerweile historischen Rückblick auf die Situation um das Jahr 1999 gibt die nachfolgende Seminararbeit wieder; sie macht u. a. auch deutlich, wie und daß in der angeschnittenen Thematik inzwischen ein fairer, solidarischer Weg eingeschlagen wurde. 1 Michael Becker, Verwaltungsdirektor der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft in Mainz

2 Seminar: Sport und Gesundheit (WS 1999/2000) Leitung: Prof. Dr. H.-V. Ulmer (Betreuer) und Prof. Dr. Dr. M. Messing Zur berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherung von Sportvereinen (Seminararbeit) Von Lisa Jacobi Gliederung 2 1. Einleitung 2 2. Hauptteil Allgemeines Berufsgenossenschaften Sportvereine als Mitglieder einer Berufsgenossenschaft Untersuchung zur Höhe der Beiträge Sachstand Fragestellung Methodik Ergebnisse Diskussion Schlußbetrachtung 10 Literatur- und Quellenverzeichnis Einleitung Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein Zweig der deutschen Sozialversicherung. Träger dieser Unfallversicherung für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland sind die Berufsgenossenschaften. In ihnen waren 1998 in Deutschland "drei Millionen Betriebe und 42 Millionen Beschäftigte 2 versichert. Die gesetzliche Unfallversicherung ist zurückzuführen auf den ehemaligen Reichskanzler Otto von Bismarck, der in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts eine umfangreiche Sozialgesetzgebung entwickelte. Bis zu diesem Zeitpunkt mußte jeder Schadensersatz für einen Arbeitsunfall direkt gegen den Unternehmer geltend gemacht werden. Seit dieser Reform des Sozialrechts kommen die berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherungen für Schadensersatzforderungen bei Arbeitsunfällen auf. Im folgenden Teil der Arbeit wird näher auf die festgelegten Regelungen, Rechte und Pflichten der berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherung und der bei ihnen versicherten Unternehmen eingegangen werden, wobei die in der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft versicherten Sportvereine 2 Hauptverband der Gewerblichen Berufsgenossenschaften:

3 - 3 - und Sportler genauer behandelt werden. Des weiteren soll exemplarisch aufgezeigt werden, welche Beiträge von Sportvereinen an die Berufsgenossenschaft zu zahlen und wie hoch die Auszahlungen an diese Sportvereine sind. Abschließend sollen diesen Berechnungen die Zahlung eines anderen Unternehmens und die Leistungen an dieses Unternehmen gegenübergestellt und dazu Stellung genommen werden. 2. Hauptteil 2.1 Allgemeines Berufsgenossenschaften Rechtliche Grundlagen "Die gesetzliche Unfallversicherung wurde 1884 zur Ablösung der Unternehmerhaftpflicht geschaffen, von 1912 bis 1996 geregelt in der Reichsversicherungsordnung, seit im Siebten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII). Sie befreit den Unternehmer von Schadensersatzansprüchen der in seinem Unternehmen beschäftigten und/oder tätigen Personen, die auf Grund ihrer Tätigkeit zu Schaden kommen. Die Einführung der gesetzlichen Unfallversicherung befreite sowohl den Unternehmer als auch den Beschäftigten vom Nachweis des Verschuldens oder der Gefährdung" 3. Sie soll dafür sorgen, daß alle Betroffenen möglichst schnell und ohne Verzögerung entschädigt werden. Der Umfang der Entschädigung ist durch Gesetz festgelegt. So wurden Regelleistungen bestimmt und Bemessungsgrößen erstellt, um eine soziale Ausgewogenheit zu garantieren. Da durch die Änderung der Sozialgesetzgebung die unternehmerische Haftung wegfiel, wurde entschieden, die Unternehmer allein für die Beiträge aufkommen zu lassen. Dazu war es nötig, alle Unternehmen zu erfassen und in verschiedene Gruppen einzuteilen. Die Gliederung erfolgte unter Berücksichtigung verschiedener fachlicher Gesichtspunkte. Jeder dieser Gruppen wurde eine der Berufsgenossenschaften zugeordnet. Die Zugehörigkeit zu dieser Berufsgenossenschaft kann nicht durch eine private Versicherung ersetzt werden, sie ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Gesetzliche Unfallversicherung ist einer der Teile des Systems der "Sozialen Sicherheit", welches im Grundgesetz festgehalten ist. Soziale Sicherung (Art. 20, 28 GG) Tab. 1: Übersicht zur sozialen "Sicherheit" (nach: Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, 1997, S. 3) Sozialversicherung Krankenversicherung Pflegeversicherung Rentenversicherung Arbeitslosenversicherung Unfallversicherung Beitritt zur Berufsgenossenschaft "Die Berufgenossenschaft hat durch schriftlichen Bescheid nach 136 SGB VII für denjenigen, für dessen Rechnung das Unternehmen geht, die Zuständigkeit festzustellen. Danach ist auch ein 3 Verwaltungs-Berufsgenossenschaft: Informationen für Sportvereine; 1997; S. 7 Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften

4 Sportverein ein Unternehmen im rechtlichen Sinne mit der Folge, daß für den Verein als selbständige juristische Person die Zuständigkeit festzustellen ist. Klarstellend sei erwähnt, daß nicht eingetragene Vereine in der gesetzlichen Unfallversicherung wie eingetragene Vereine behandelt werden." 4 Die Berufsgenossenschaft muß dem Unternehmen den Beginn und das Ende ihrer Zuständigkeit für das Unternehmen schriftlich mitteilen, wobei die Berufsgenossenschaft schon mit Beginn der Aufnahme der vorbereitenden Arbeiten für das Unternehmen zuständig ist. Rechte und Pflichten der Unternehmer Die Zugehörigkeit zu einer Berufsgenossenschaft ist für den Unternehmer mit einer Vielzahl von Rechten, aber auch mit vielen Pflichten verbunden. Tab. 2: Rechte und Pflichten eines Unternehmers (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, [Hrsg.] 1997, S.10) Rechte des Unternehmers Freistellung von der Haftpflicht gegenüber den im Unternehmen tätigen Versicherten Recht auf Beratung in allen Fragen der Unfallversicherung, insbesondere der Unfallverhütung Wahlberechtigung zur Vertreterversammlung Wählbarkeit zu Organen (Vertreterversammlung, Vorstand)der VBG Pflichten des Unternehmers Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften Unterrichtung der Versicherten über Zuständigkeit und Unfallverhütungsvorschriften Meldepflicht von Versicherungsfällen Beitragspflicht Zu den sehr wichtigen Aufgaben des Unternehmers gehört es, die Unfallverhütungsvorschriften zu beachten und seine Mitarbeiter über diese zu unterrichten. Die zuständige Berufsgenossenschaft ist berechtigt, Unfallverhütungsvorschriften zu erlassen, die für alle Mitarbeiter verbindlich sind. Werden sie mißachtet, so können im Schadensfall Leistungen verweigert werden. Inhaltlich behandeln die Unfallverhütungsvorschriften u. a. folgende Punkte: - "Einrichtungen, Anordnungen und Maßnahmen, welche der Vorstand zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren zu treffen hat, sowie die Form der Übertragung dieser Aufgaben auf andere Personen. - das Verhalten von Versicherten zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren." 5 Der Vorstand hat die Pflicht, alle Maßnahmen zu treffen, um die Bestimmungen dieser Unfallverhütungsvorschriften einzuhalten. Weiterhin ist der Unternehmer verpflichtet, für Beiträge aufzukommen. Die Beiträge werden dann nach folgender Formel berechnet. Gefahrklasse und Beitragsfuß werden jährlich neu von der jeweils zuständigen Verwaltungs-Berufsgenossenschaft festgelegt (vgl. S. 5). Lohnsumme x Gefahrklasse x Beitragsfuß = Beitrag Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (Hrsg.): Informationen für Sportvereine; 1997; S. 9 5 Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (Hrsg.): Informationen für Sportvereine; 1997; S. 24

5 Versicherte Personen Versichert bei der Berufsgenossenschaft sind alle in einem Unternehmen beschäftigten Personen. Der Begriff des Beschäftigungsverhältnisses wird in 7 Sozialgesetzbuch IV (SGB IV) sehr genau definiert. Hier heißt es "Beschäftigung ist die nicht selbständige Arbeit, insbesondere in einem Arbeitsverhältnis." 6 Unter Beschäftigung fällt allerdings auch der Erwerb beruflicher Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen z. B. im Rahmen einer betrieblichen Ausbildung. D. h., auch nicht bezahlte Mitarbeiter wie z. B. Praktikanten fallen unter Versicherungsschutz, da sie berufliche Kenntnisse und Erfahrungen sammeln. Ein Beschäftigungsverhältnis besteht, wenn eine persönliche Abhängigkeit gegeben ist. Die wirtschaftliche Abhängigkeit kann fehlen. Eine persönliche Abhängigkeit liegt dann vor, wenn Zeit, Art, Dauer und Ort der Tätigkeit vorgeschrieben werden und Urlaubsregelungen, Kündigungsvereinbarungen und die Verpflichtung zur Berichterstattung gegeben sind. Nicht versichert bei der Berufsgenossenschaft sind Personen, die nur durch vereinsrechtliche Bindung für einen Verein arbeiten, also aufgrund der Satzung, des Vorstandsbeschlusses oder des Beschlusses der Mitgliederversammlung für einen Verein tätig sind. Ebenfalls nicht bei der Berufsgenossenschaft versicherte Personen sind alle selbständig Arbeitenden. In diesem Fall besteht entweder eine werkvertragliche Vereinbarung oder ein unabhängiges Dienstverhältnis. Die Kriterien hierfür sind: - freie Bestimmung der Tätigkeit, - freie Bestimmung der Arbeitszeit, - freie Bestimmung des Orts, - keine Urlaubs- oder Entgeltfortzahlungsregelung, - Tragen eines Unternehmerrisikos. Versicherte Tätigkeiten Wenn die Berufsgenossenschaft festgestellt hat, daß eine versicherte Person (nach den oben aufgeführten Kriterien) einen Unfall erlitten hat, so muß sie anschließend prüfen, ob dieser Unfall auch während einer versicherten Tätigkeit passierte. Generell kommt die Berufsgenossenschaft nur für Schadensersatzansprüche bei Arbeitsunfällen auf. Der Umfang und der Inhalt dieser versicherten Tätigkeit ist im Arbeitsvertrag enthalten. Falls es keinen Arbeitsvertrag gibt, so sind die mündlichen Absprachen maßgebend. An der Arbeitsstätte besteht während der Arbeitszeit immer Versicherungsschutz. Arbeitsstätte und Arbeitszeit sind von der Art der Tätigkeit abhängig und oft nicht genau festzulegen. So kann es sich z. B. bei Sportlern um ständig wechselnde Örtlichkeiten und Trainingszeiten handeln (Halle, Kraftraum, Waldlauf, Mannschaftsbesprechung). Bei Unfällen mit Arbeitsgerät oder Schutzausrüstung besteht Versicherungsschutz. "Versichert ist deshalb jede Tätigkeit einer versicherten Person, die das Verwahren, Befördern, Instandhalten und Erneuern eines Arbeitsgeräts oder Schutzausrüstung sowie deren Erstbeschaffung, wenn diese auf Veranlassung der Unternehmer erfolgt, betrifft." 7 Eine versicherte Tätigkeit ist auch das Zurücklegen des Arbeitswegs, allerdings nur des unmittelbaren Wegs zu und von dem Ort der Tätigkeit. Nur bei Zurücklegen des kürzesten oder zweckmäßigsten Wegs besteht Versicherungsschutz. Da der Arbeitsweg wechseln kann, wenn an verschiedenen Örtlichkeiten gearbeitet wird, kann sich auch der versicherte Weg ändern. Auch bei Dienstreisen oder Dienstwegen besteht Versicherungsschutz, so z. B. auch bei An- und Abreisen von und zu Auswärtsspielen. 6 Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (Hrsg.): Informationen für Sportvereine; 1997; S Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (Hrsg.): Informationen für Sportvereine; 1997; S. 19

6 Leistungen der Berufsgenossenschaft nach einem Arbeitsunfall Leistungen zur Rehabilitation der Verletzten und der Berufserkrankten Hierzu zählen "Erstversorgung, ärztliche Behandlung, zahnärztliche Behandlung einschließlich der Versorgung mit Zahnersatz, Versorgung mit Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmitteln, häusliche Krankenpflege, Behandlung in Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen, Leistungen zur Rehabilitation einschließlich Belastungserprobung und Arbeitstherapie. Heilbehandlung wird auch dann gewährt, wenn für den Versicherten die Gefahr besteht, daß eine Berufskrankheit entsteht, wiederauflebt oder sich verschlimmert." 8 2. Berufsfördernde Leistungen Die berufsfördernden Leistungen haben das Ziel, den Verletzten möglichst auf Dauer beruflich einzugliedern, falls er durch den erlittenen Arbeitsunfall seinen alten Beruf nicht mehr ausüben kann. So können z. B. Fortbildungen, Umschulungen oder Ausbildungen finanziert werden. 3. Pflege Falls Versicherte durch einen Unfall so hilflos sind, daß sie Pflege benötigen, weil sie sonst den alltäglichen Vorgängen nicht mehr allein gewachsen wären, wird Pflegegeld bezahlt, eine Pflegekraft gestellt oder Heimpflege gewährt. 4. Entschädigungen durch Geldleistungen - Verletztengeld bei Arbeitsunfähigkeit und Übergangsgeld während der berufsfördernden Leistungen: Dem Verletzten wird für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ein Verletztengeld vom 450. Teil des Jahresarbeitsverdienstes gezahlt. Allerdings nur für die Zeit, in der er kein Arbeitsentgelt vom Arbeitgeber erhält, also erst sechs Wochen nach dem Unfall. Während der berufsfördernden Leistungen wird dem Verletzten ein Übergangsgeld bezahlt. - Verletztenrente: Dem Verletzten wird eine Rente bezahlt, wenn er länger als 26 Wochen in seiner Erwerbsfähigkeit gemindert ist, diese Minderung muß allerdings mehr als 20 v. H. betragen. Wenn die Erwerbsfähigkeit völlig verloren wurde, wird dem Versicherten eine Vollrente von zwei Drittel des Jahresarbeitsverdienstes gezahlt. - Sterbegeld und Renten: Bei Tod durch einen Arbeitsunfall sind zu zahlen: Sterbegeld, Witwen- und Witwerrente, Waisenrente, Hinterbliebenenrente. Beiträge Die Berufsgenossenschaften müssen durch die Beiträge ihrer Mitglieder ihre Ausgaben decken. Dazu werden im laufenden Jahr diejenigen Beiträge von den Mitgliedern erhoben, die zur Deckung der Aufwendungen des Vorjahrs notwendig sind. Der zu zahlende Beitrag wird mit Hilfe der auf Seite 3 zu findenden Formel berechnet, wobei neben der Lohnsumme die Gefahrenklasse und der Beitragsfuß bei der Berechnung eine große Rolle spielen. Der Beitragsfuß ist der Anteil des Umlagesolls, also der einzunehmenden Beiträge, der sich auf 1000 Beitragseinheiten bezieht. Er muß jedes Jahr neu berechnet werden. Die Gefahrklasse ist eine Einteilung der verschiedenen Betriebe nach dem Grad der Unfallgefährdung in diesem Unternehmen. So haben z. B. Betriebe wie Kreditinstitute oder Versicherungen sehr niedrige Gefahrklassen, im Gegensatz dazu Betriebe wie z. B. Freizeitparks oder Detektivbüros hohe Gefahrklassen. Unternehmen, in denen die Unfallgefährdung hoch ist, müssen also auch höhere Beiträge zahlen. In der Anlage befindet sich ein Beispiel für die Einteilung der Gefahrklassen aller in der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft versicherten Unternehmen (Tab. 1 A, S.11). 8 Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (Hrsg.): Informationen für Sportvereine; 1997; S. 36

7 Die festgelegte Obergrenze bei der Lohnsumme sind DM. Verdienen Mitarbeiter mehr als diesen Betrag, so werden nur DM als Lohn für die Berechnung der Beiträge verrechnet Sportvereine als Mitglieder einer Berufsgenossenschaft Zuständig für die Sportvereine ist die Verwaltungs-Berufgenossenschaft. Wie alle anderen Betriebe sind auch die Sportvereine in Gefahrklassen eingeteilt. Hier gibt es drei verschiedene Untergliederungen (siehe Tab. 1 A, S. 11): 1. Sportunternehmen mit bezahlten Sportlern aus der 1. und 2. Fußballbundesliga oder der Fußballregionalliga. 2. Sportunternehmen mit sonstigen bezahlten Sportlern. 3. Sportunternehmen, die nicht zu den Gruppen 1 und 2 gehören. Versicherte Personen in Sportvereinen 1. Sportler: Prinzipiell sind alle gegen Entgelt tätigen Sportler versichert, da sie zum Sportverein in einem Beschäftigungsverhältnis stehen. Allerdings nur, wenn sie monatlich mehr als 200 DM verdienen, denn Zahlungen bis 200 DM gelten nur als Aufwendungsersatz. Alle Sportler, die weniger als 200 DM monatlich erhalten, sind also während der Ausübung ihres Sports nicht über die Verwaltungs- Berufsgenossenschaft versichert. 2. Übungsleiter und Trainer: Besteht hier ein Beschäftigungsverhältnis und ist die Person nicht als selbständiger Trainer tätig, so besteht auch Versicherungsschutz. Übungsleiter sind allerdings auch versichert, wenn sie kein Geld bekommen, insofern sie bei der Ausübung ihrer Tätigkeit berufliche Kenntnisse oder Erfahrungen sammeln. 3. Platzwarte, Zeugwarte und dergleichen: Sie sind versichert, sofern ein Beschäftigungsverhältnis besteht, also mehr als 200 DM monatlich verdient werden. 4. Vorstand: Der Vorstand eines Vereins ist nicht versichert, da seine Ausübung ein "Wahlamt gemäß der Satzung" 9 des Vereins ist, und somit kein Beschäftigungsverhältnis vorliegt. Umfang des Versicherungsschutzes 1. Sportler: Die Teilnahmen an allen vom Verein vereinbarten Veranstaltungen wie Wettkämpfe, Training, Fototermine oder Autogrammstunde sind versichert. 2. Übungsleiter und Trainer: Sie sind während der Planung und Durchführung des Trainings und der Gestaltung der Trainingsstätte sowie bei der Betreuung vor, während und nach dem Wettkampf versichert, außerdem bei Fort- und Ausbildungen. 3. Platz- und Zeugwarte: Sie sind während der Ausführung von Pflege- und Wartungsarbeiten versichert. 9 Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (Hrsg.): Informationen für Sportvereine; 1997; S. 15

8 Versicherungsschutz besteht generell immer am Arbeitsplatz und zur Arbeitszeit, wobei sowohl Örtlichkeiten und Arbeitszeiten gerade bei Sportlern und Trainern oft variieren können. Natürlich besteht auch während der An- und Abfahrtswege zum Training oder Wettkampf sowie zu allen anderen Pflichtveranstaltungen Versicherungsschutz. 2.2 Untersuchung zur Höhe der Beiträge Sachstand Da in der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, wie in Tab. 1 A (S. 10) zu sehen, verschiedene Gewerbezweige zusammengeschlossen sind, die nicht alle das gleiche Unfallrisiko haben, wurden die verschiedenen Unternehmen in unterschiedliche Gefahrklassen unterteilt. Je höher die Unfallgefahr in einem Betrieb ist, desto höher ist auch seine Gefahrklasse, und um so höher sind auch die zu zahlenden Beiträge. Da die Ausgaben der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft über die Beiträge der Mitglieder finanziert und die anfallenden Kosten auf alle Mitglieder umgelegt werden, gab es Beschwerden einiger Mitglieder der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (z. B. Banken und Versicherungen) hinsichtlich der hohen Kosten, die durch den Leistungssport verursacht werden. "Dem Sport wurde vorgeworfen, daß er Kosten verursacht, die er nicht durch die entrichteten Beiträge ausgleicht." 10 Dadurch müßten die anderen Unternehmen in der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft die Kosten für den Sport mittragen, wozu sie verständlicherweise nicht bereit seien. Auf diese Beschwerden hin führte die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft einige Untersuchungen durch. Eine dieser Untersuchungen ergab dann, "daß 74 % der Kosten der Sportvereine für Unfälle 1992 auf die 1. und 2. Bundesliga im Fußball entfallen." 11 Als diese Beschwerden vorgetragen wurden, waren noch alle Sportvereine unter der gleichen Gefahrklasse zusammengefaßt. Nachdem jedoch diese Untersuchungsergebnisse bekannt wurden, gab es 1995 einen Lösungsversuch der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft: die Sportvereine wurden in zwei Gruppen mit unterschiedlichen Gefahrklassen zusammen-gefaßt, wobei die Sportvereine der 1. und 2. Fußballbundesliga sowie der Regionalliga eine besonders hohe Gefahrklasse zugewiesen bekamen. Doch nachdem auch in den folgenden Jahren die Kosten, vor allem für die Rehabilitation von bezahlten Sportlern, explosionsartig anstiegen, mußte die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft erneut reagieren wurde eine Dreiteilung der Gefahrklassen für den Sport beschlossen (siehe Tab.1 A, S. 10). Es kam nach beiden Änderungen der Gefahrklassen zu heftigen Protesten von Seiten der Sportvereine, die jetzt erheblich höhere Beiträge leisten müssen. "Manche Bundesligavereine meinten sogar, durch diese Erhöhung der Beiträge Konkurs anmelden zu müssen." Fragestellung Die Frage ist allerdings, ob die o. g. Erhöhung der Beiträge für Vereine der 1. und 2. Fußballbundesliga und der Regionalliga nicht immer noch zu gering ist, verglichen mit den durch sie verursachten Kosten. Daß in die Berechnungsformel der Beiträge die Lohnsumme eingeht und für diese eine Obergrenze von DM festgelegt ist, könnte auch ein großer Vorteil für diese Gruppe sein, da vor allem in der 1. und 2. Bundesliga viele Spieler wesentlich mehr als DM jährlich verdienen. Um diese Vermutungen zu prüfen, werden im folgenden Teil die gezahlten Beiträge und die verursachten Kosten eines Vereins der 2. Fußballbundesliga den gezahlten Beiträgen und den verursachten Kosten eines anderen Betriebs gegenübergestellt. 10 Landessportbund Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Mitgliedschaft in der VBG; Landessportbund Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Mitgliedschaft in der VBG; Beck, G., persönliches Gespräch vom

9 2.2.3 Methodik Die Fakten für diese Gegenüberstellung wurden zum einen im direkten Gespräch mit dem Geschäftsführer des Zweitliga-Fußballklubs Mainz 05, Herr G. Beck, und zum anderen in einem telefonischen Gespräch mit dem Verwaltungsleiter der Mainzer Elisabeth-Dicke-Schule (Reha- Ausbildungsstätte für Massage und Physiotherapie), Herrn G. Baumann, gesammelt Ergebnisse 1. Fußballverein Mainz 05 Der Fußballverein Mainz 05 bezahlt jährlich DM (1999) Beiträge für seinen Kader von 30 Profi-Spielern an die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, wobei die Beiträge aller anderen Zweitliga- Vereine ähnliche Dimensionen aufweisen 13. Allerdings sind nach Meinung G. Becks die Ausgaben, die für die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft durch verletzte Spieler entstehen, sehr viel höher als die an sie entrichteten Beiträge. So haben sich z. B. alleine in den letzten fünf Jahren zwölf Spieler einen Kreuzbandriß zugezogen. Die zu tragenden Kosten der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft für einen Kreuzbandriß betragen zwischen und DM pro Fall 14. Bei durchschnittlich 2,4 Kreuzbandrissen jährlich wären das also zwischen und DM an Ausgaben für die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, wobei alle anderen anfallenden Kosten noch nicht mitgerechnet sind, denn diese Kalkulation bezieht sich nur auf die Kosten für Kreuzbandrisse. 2. Elisabeth-Dicke-Schule (Reha-Ausbildungsstätte), in Mainz Ein ganz anderes Bild zeigt sich für die Elisabeth-Dicke-Schule, die, wie die Sportvereine, ebenfalls in der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft pflichtversichert ist. Hier wird für 55 Mitarbeiter (Lehrkräfte und Mitarbeiter in der Verwaltung, der Küche und für Raumpflege) DM an Beiträgen jährlich bezahlt. Allerdings gab es in den letzten fünf Jahren keinen einzigen Arbeitsunfall, für den die Verwaltungs- Berufsgenossenschaft Verletztengeld zahlen mußte, es gab keine Arbeitsausfälle, die länger als sechs Wochen dauerten, und nur einen einzigen Arbeitsunfall, durch den ein Krankenhausaufenthalt nötig war Diskussion Diese exemplarische Gegenüberstellung hat die Vermutung bestätigt, daß Vereine der 1. und 2. Fußballbundesliga, auch nach der Erhöhung der Beiträge, noch zu wenig zahlen, verglichen mit dem hohen Verletzungsrisiko und den durch sie verursachten Kosten. Die Behauptung vieler Unternehmer, sie müßten für die Sportvereine mitzahlen, hält die Verfasserin für zutreffend, da die Bundesligavereine ein Vielfaches der Beitragssumme an Kosten verursachen. Im Gegensatz dazu zahlen andere Betriebe, wie die Elisabeth-Dicke-Schule, sehr viel mehr Beiträge, als sie Kosten verursachen. Die Chancen stehen schlecht, daß dieses Mißverhältnis in näherer Zukunft im Sinne von mehr Gerechtigkeit für die kleineren Betriebe geändert wird. Es wäre allerdings nicht schwer, die Beiträge gerechter zu bestimmen, indem man die genauen verursachten Kosten des jeweiligen Betriebs bzw. Vereins in die Beitragsformel einfließen läßt, oder zumindest die Obergrenze der Löhne nicht auf DM festlegt. 13 Kammerer, M., persönliches Gespräch vom Kammerer, M., persönliches Gespräch vom

10 3. Schlußbetrachtung Die berufsgenossenschaftliche Unfallversicherung ist mit Sicherheit eine gute Absicherung für alle Unternehmer, vor allem gegen Schadensansprüche bei schweren Folgen von Arbeitsunfällen, aber auch eine gute Versicherung für Arbeitnehmer gegen Arbeitsunfälle und fast allen Folgekosten.. Mit den Neuregelungen der letzten Jahre wurde eine gerechtere Verteilung der Unfallfolgekosten unter den Sportvereinen geschaffen. Nachträge (H.-V. Ulmer): Zur Zeit (August ) gilt der Stand 05/2001 der Druckschrift: Informationen für Sportvereine, herausgegeben von der Verwaltungsberufsgenossenschaft. Danachgilt seit dem für den Sport (s. auch )) Nr. Kategorie Gefahrklasse 54.1 Bezahlte Sportler aus der 1. oder 2. Fußballbundesliga 47,75 oder der Fußballregionalliga 54.2 Sonstige bezahlte Sportler 20,26 () 22,52 () 54.3 Übrige Versicherte 1,98 Der Beitragsfuß beträgt gemäß Internetauskunft vom August : 4,45. Literatur- und Quellenverzeichnis Baumann, G., Elisabeth-Dicke-Schule Reha-Ausbildungsstätte für Massage und Physiotherapie, Mainz, telefonisches Gespräch vom Beck, G., Geschäftsführer des LSB Rheinland- Pfalz, persönliches Gespräch vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften: [Stand: ] IHK- Giessen: Merkblatt zur gesetzlichen Unfallversicherung; 1998 Kammerer, M., Geschäftsführer von FSV Mainz 05, persönliches Gespräch vom Landessportbund Rheinland-Pfalz: Informationsblatt zum Recht, über Mitgliedschaft in der VBG; Stand 1995 Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (Hrsg.): Informationen für Sportvereine über gesetzlichen Unfallversicherungsschutz, Unfallverhütung und Beitragspflicht; 1997, s. auch: Nachtrag (ULMER): Geschichte der Sozialmedizin: Startsignal 1881: Nächste Seite: Gefahrtarif für 1. Januar 1998 bis 31. Dezember 2000

11 - 11 -

12 Gefahrtarif gemäß 157 SGB VII der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft gültig zur Berechnung der Beiträge vom 01. Januar 2001 an Quelle: I. Zuteilung der Unternehmensarten zu den Gefahrklassen Gefahrtarifstelle Unternehmensart Gefahrklasse 01 Kreditinstitut / Börse, Börsenbüro, Börsenmakler / Bausparkassenvertreter 0,37 02 Versicherungsunternehmen 0,46 03 Sozialversicherungsträger 0,42 04 Ingenieurbüro 2001 ab 0,80 0,88 0,37 06 Steuerberatung 0,52 07 Bildungseinrichtung 1,66 08 Beratung (Unternehmens-, EDV-, 2001 Organisationsberatung) 0,61 0,69 0,77 09 Technische Projektplanung 0,97 10 Hörfunk- und Fernsehunternehmen 0,44 11 Rechtsanwalt, Notar, Rechtsbeistand, Rentenberater 12 Verwaltung, 2001 Vermietung unbeweglicher Sachen ab 13 Architekturbüro ,57 1,50 1,55 0,86 0,97 0,98 14 Bewachungsunternehmen 3,84 15 Wirtschaftsprüfung, Buchprüfung, Buchführung 0,32 16 Kammer, Verband, Organisation der freien Berufe und der gewerblichen Wirtschaft 0,54 17 Institut für Wissenschaft und Forschung 0,54 18 Makler, Vermittler ,08 1,22 1,31 19 Evangelische Kirche 1,00 20 Zusammenschluss zur Verfolgung gemeinsamer Interessen 1,34 21 Katholische Kirche 1,02 22 Reisebüro 0,60 23 Technische Überwachung, Prüfung ,66 0,74 0,81 24 Verwaltungsgesellschaft 0,85 25 Werbeunternehmen 2001 ab 0,62 0,68 26 Wohnungsunternehmen, Siedlungsunternehmen 0,86 27 Versicherungsvertreter, 2001 Versicherungsfachmann, Versicherungsmakler 0,92 1,04 1,16 28 Verwaltung von Vermögenswerten, 0,84 Vermögensbeteiligungen 29 Gewerkschaft 0,52 30 Hausbesorgung 2,20 31 Handelsvertretung Organisation zur Betreuung, 2001 Unterstützung im sozialen Bereich, ab soweit nicht die BG 36 zuständig ist 1,12 1,40 2,46 2,77 05 Informations- und Kommunikationsdienstleistungen Gefahrtarifstelle Unternehmensart Gefahrklasse 33 Vermessung 1,00 34 Außenwerbung 2001 ab 35 Partei, Fraktion, Abgeordnetenbüro ,69 1,88 0,47 0,53 0,59 36 Bewirtschaftung, Vermietung von Sportanlagen 2,27 37 Spielstätte 2,17 38 Theater Sportverband 2001 ab 40 Andere christliche Kirche 2001 ab 1,62 1,82 2,03 1,42 1,54 1,33 41 Leasingunternehmen 0,25 42 Lotterieunternehmen, Wettbüro 2001 ab 43 Verwaltung, 2001 Vermietung beweglicher Sachen ab 44 Verein und Einrichtung zur Entspannung, Erholung, Belehrung, Unterhaltung, Geselligkeit 45 Diplomatische, konsularische 2001 Vertretung 0,65 0,67 2,56 2,67 1,89 0,74 0,84 0,86 46 Freizeitpark 4,66 47 Detektivinstitut Messe-, Ausstellungsunternehmen 2001 ab 49 Veranstalter Schule für Sport, Gymnastik, 2001 Ballett, Tanz 51 Tierpark *) Gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung - Beschäftigte, die ausschließlich in kaufmännischen und verwaltenden Unternehmensteilen der Verleiher und Entleiher eingesetzt sind und ausschließlich kaufmännische und verwaltende Tätigkeiten verrichten 53*) Gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung - Beschäftigte, die nicht die in der Gefahrtarifstelle 52 genannten Voraussetzungen erfüllen 54**) Sportunternehmen bezahlte Sportler aus der 1. oder 2. Fußballbundesliga oder der Fußballregionalliga sonstige bezahlte Sportler ,89 7,75 7,87 1,33 1,42 1,58 1,42 1,58 1,42 1,58 0,56 10,66 47,75 18,01 20,26 22, übrige Versicherte 1,98 *) Jedes Unternehmen wird zu den zwei Gefahrtarifstellen 52 und 53 veranlagt. **) Jedes Unternehmen wird zu den Gefahrtarifstellen 54.1, 54.2 und 54.3 veranlagt. b. w.

13 Gefahrtarifstelle Unternehmensart Gefahrklasse 55 Sonstige Unternehmensarten: 2001 Gebührenermittlung, Gebühren- abrechnung, Gebühreneinzug / religiöse Gemeinschaft / Weltanschauungsgemeinschaft / Automobilclub / Insolvenzverwalter, Zwangsverwalter / Künstler der Bereiche Wort, Musik, bildende und darstellende Kunst / Gutachter, Sachverständiger / Versteigerer, Pfandleiher / Designer / Auskunftei / Inkassobüro / Spielbank / Verkehrsverein / Museum / Unternehmen der Hörfunkwerbung, Fernsehwerbung / Tierschutz, Tierpflege, Tierzucht, Tierdressur / Gerichtsvollzieher / Repräsentanz / Soziale Versorgungseinrichtung / Artist 1,42 1,50 Gefahrtarifstelle Unternehmensart Gefahrklasse noch 55 Presseagentur, Nachrichtenagentur Sonstige Dienstleistungsunternehmen, sofern sie nicht einer namentlich genannten Unternehmensart zuzuordnen sind 0,31 0,35 0,39 0,90 Teil II Grundlegende Bestimmungen 1. (1) Teil I ist nach Unternehmensarten gegliedert. (2) Die Veranlagung eines Unternehmens zur Gefahrklasse wird durch seine Zugehörigkeit zu einer Unternehmensart bestimmt. Die Zugehörigkeit zu einer Unternehmensart richtet sich ausschließlich nach Art und Gegenstand des Unternehmens. Die Zuordnung zu einer spezielleren Unternehmensart geht der Zuordnung zu einer allgemeineren Unternehmensart vor. 2. Unternehmen, die nicht einer der in den Gefahrtarifstellen 01 bis 55 genannten Unternehmensarten zugeordnet werden können, sind zu der Gefahrtarifstelle 56 zu veranlagen. In besonderen Fällen kann die Verwaltungs- Berufsgenossenschaft die Gefahrklasse festsetzen. 3. (1) Haupt- und Nebenunternehmen werden gesondert veranlagt, wenn die Arbeitsentgelte den einzelnen Unternehmensteilen zugeordnet werden können. Kann eine Zuordnung der Arbeitsentgelte nicht erfolgen, gilt für Haupt- und Nebenunternehmen die Gefahrklasse des Hauptunternehmens. In besonderen Fällen kann die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft die Gefahrklasse festsetzen. (2) Abweichend von Absatz 1 werden fremdartige Nebenunternehmen stets gesondert veranlagt. Die Gefahrklasse für ein fremdartiges Nebenunternehmen wird nach der für das Jahr 2000 maßgeblichen Beitragshöhe der Berufsgenossenschaft festgesetzt, die für die Unternehmensart des Nebenunternehmens zuständig ist. 4. Hilfsunternehmen werden nicht gesondert veranlagt. Hilfsunternehmen werden dem Unternehmensteil zugerechnet, dem sie dienen. Dienen sie mehreren Unternehmensteilen, werden sie dem Unternehmensteil zugerechnet, dem sie überwiegend dienen. 5. Eine freiwillige Versicherung ist hinsichtlich der Veranlagung an die Art des Unternehmens gebunden. Für freiwillige Versicherungen im Rahmen eines Gesamtunternehmens gilt grundsätzlich die Gefahrklasse des Hauptunternehmens. 6. Änderungen von Art und Gegenstand des Unternehmens sowie sonstiger für die Veranlagung maßgebender Verhältnisse sind unverzüglich anzuzeigen. Beschlossen in der Vertreterversammlung am 7. Dezember gez. Dr. Dann Vorsitzender Die Vertreterversammlung gez. Palsbröker stellv. Vorsitzender Genehmigung Der vorstehende, von der Vertreterversammlung der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft am 7. Dezember 2000 beschlossene Gefahrtarif zur Berechnung der Beiträge ab 1. Januar 2001 wird gemäß 158 Abs. 1 SGB VII genehmigt. Bonn, den 13. Dezember 2000 III /00 Bundesversicherungsamt Im Auftrag gez. Merten

Freiwillig versichert

Freiwillig versichert Freiwillig versichert bei der Verwaltungs- Berufsgenossenschaft Freiwillige Versicherung für Unternehmer VBG Verwaltungs Berufsgenossenschaft VBG Verwaltungs-Berufsgenossenschaft die Berufsgenossenschaft

Mehr

Versichert bei der VBG. Pflichtversicherung für Arbeitnehmer

Versichert bei der VBG. Pflichtversicherung für Arbeitnehmer Stand: August 2004 2 VBG Inhaltsverzeichnis Wer ist die VBG? 3 Welche Aufgaben hat die VBG? 3 Für welche Unternehmen ist die VBG zuständig? 4 Wer ist bei der VBG pflichtversichert? 5 Was ist versichert?

Mehr

Gefahrtarif VBG. VBG Hausanschrift: Deelbögenkamp 4, 22297 Hamburg Postanschrift: 22281 Hamburg Telefon: 040 5146-0 - Telefax: 040 5146-2146

Gefahrtarif VBG. VBG Hausanschrift: Deelbögenkamp 4, 22297 Hamburg Postanschrift: 22281 Hamburg Telefon: 040 5146-0 - Telefax: 040 5146-2146 VBG Gefahrtarif gültig zur Berechnung der Beiträge vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2010 (S) MuB 112 g/5 (1) 10.07 1/0/E VBG Hausanschrift: Deelbögenkamp 4, 22297 Hamburg Postanschrift: 22281 Hamburg

Mehr

Die Aufgaben. der. Berufsgenossenschaft

Die Aufgaben. der. Berufsgenossenschaft Die Aufgaben der Berufsgenossenschaft Das duale System im Arbeitsschutz Duales AS-System Staat Träger der der gesetzlichen Unfallversicherung erlässt erlässt laut SGB VII 15 Gesetze Unfallverhütungsvorschriften

Mehr

Ohne Netz und doppelten Boden? Sozial gesichert starten Die gesetzliche Unfallversicherung

Ohne Netz und doppelten Boden? Sozial gesichert starten Die gesetzliche Unfallversicherung Ohne Netz und doppelten Boden? Sozial gesichert starten Die gesetzliche Unfallversicherung Olaf Ernst Heilbronn, 18. November 2008 Soziale Sicherung Unfallversicherung Krankenversicherung Rentenversicherung

Mehr

Richtlinien für die Auslandsversicherung. Abschnitt I. Allgemeines

Richtlinien für die Auslandsversicherung. Abschnitt I. Allgemeines Richtlinien für die Auslandsversicherung Abschnitt I Allgemeines 1 Träger der Auslandsversicherung gemäß 140 ff. SGB VII ist die Berufsgenossenschaft Holz und Metall. 2 (1) Die Kosten der Versicherung

Mehr

Gefahrtarif. gültig zur Berechnung der Beiträge vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010

Gefahrtarif. gültig zur Berechnung der Beiträge vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 Gefahrtarif gültig zur Berechnung der Beiträge vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 MuB 112 h/5 (1) 07.10 1/0/E Verwaltungs-Berufsgenossenschaft Hausanschrift: Deelbögenkamp 4, 22297 Hamburg Postanschrift:

Mehr

Aktuelle Probleme im Verhältnis Zeitarbeit und VBG. Dietmar Richter igz Ehrenvorsitzender

Aktuelle Probleme im Verhältnis Zeitarbeit und VBG. Dietmar Richter igz Ehrenvorsitzender Aktuelle Probleme im Verhältnis Zeitarbeit und VBG Dietmar Richter igz Ehrenvorsitzender Landesverbandstreffen Bremen/ Niedersachsen/ Schleswig-Holstein/ Mecklenburg-Vorpommern 9. September 2009 1. Warum

Mehr

UNFALLVERSICHERUNG BEI DER VERWALTUNGS-BERUFSGENOSSENSCHAFT

UNFALLVERSICHERUNG BEI DER VERWALTUNGS-BERUFSGENOSSENSCHAFT UNFALLVERSICHERUNG BEI DER VERWALTUNGS-BERUFSGENOSSENSCHAFT ARBEITSUNFALL, BERUFSKRANKHEIT - WAS NUN? Diese existenzielle Frage stellt sich gerade im Bereich der Berufsgruppe der Architekten, da insbesondere

Mehr

Gesetzliche Unfallversicherung im Sport. Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG)

Gesetzliche Unfallversicherung im Sport. Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) GB3 Finanzen Gesetzliche Unfallversicherung im Sport Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) Die gesetzliche Unfallversicherung ist neben der Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung ein

Mehr

Die Berufsgenossenschaft:

Die Berufsgenossenschaft: Die Berufsgenossenschaft: Gut & Preiswert gerade für Existenzgründer Markus Zahn, Existenz 2015 14.11.2015 Die 5 Säulen der Sozialversicherung und deren Finanzierung Krankenversicherung Finanzierung durch:

Mehr

RA Tilman Foerster - Fachanwalt für Sozialrecht, Familien- und Versicherungsrecht - und Dr. Franz H. Müsch, MedDir. a.d. (BMAS)

RA Tilman Foerster - Fachanwalt für Sozialrecht, Familien- und Versicherungsrecht - und Dr. Franz H. Müsch, MedDir. a.d. (BMAS) im ehemaligen Rathaus zu Gustorf RA Tilman Foerster - Fachanwalt für Sozialrecht, Familien- und Versicherungsrecht - und Dr. Franz H. Müsch, MedDir. a.d. (BMAS) Veranstalter: Irmgard Buchner, Michael J.

Mehr

Versicherungen im VDST Verein

Versicherungen im VDST Verein Versicherungen im VDST Verein VBG - Verwaltungsberufsgenossenschaft - ist als gesetzliche Unfallversicherung ein Teil der Sozialversicherung, - ist bundesweit tätig mit elf Bezirksverwaltungen, - hat

Mehr

Versichert bei der VBG. Freiwillige Versicherung für Selbstständige

Versichert bei der VBG. Freiwillige Versicherung für Selbstständige Versichert bei der VBG Freiwillige Versicherung für Selbstständige VBG Ihre gesetzliche Unfallversicherung Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung mit rund 36 Millionen Versicherungsverhältnissen

Mehr

Die gesetzliche Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung Die gesetzliche Unfallversicherung Dipl.-Ing. Edgar Gutsche, Prävention 22.01.2010 Übersicht Das Sozialversicherungssystem Rechtliche Grundlage: Das SGB VII Aufgaben und Leistungen Kreis der versicherten

Mehr

Versicherungsschutz gilt auch für Ausbildungsveranstaltungen dieser Unternehmen.

Versicherungsschutz gilt auch für Ausbildungsveranstaltungen dieser Unternehmen. Unfallversicherung im Ehrenamt 1. Gesetzliche Unfallversicherung 1.1 Aufgaben der Unfallversicherung Aufgabe der Unfallversicherung ist es, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten sowie arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren

Mehr

Versichert bei der VBG Pflichtversicherung für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen

Versichert bei der VBG Pflichtversicherung für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen Versichert bei der VBG Pflichtversicherung für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen VBG Ihre gesetzliche Unfallversicherung Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung mit rund 36 Millionen Versicherungsverhältnissen

Mehr

Grundlagen der gesetzlichen Unfallversicherung

Grundlagen der gesetzlichen Unfallversicherung Grundlagen der gesetzlichen Unfallversicherung Vortragstitel, Autor, Veranstaltung 19.11.2013 Die 5 Säulen der Sozialversicherung Krankenversicherung Rentenversicherung Unfallversicherung Arbeitslosenversicherung

Mehr

A9 Unfallversicherung

A9 Unfallversicherung A9 Unfallversicherung Inhaltsverzeichnis Das ist in Deutschland anders...2 Das regelt die EU...2 EG-Verordnung... 2 Versicherungspflicht und Leistungserbringung im Beschäftigungsland... 2 Arbeitsunfall...

Mehr

Merkblatt über die gesetzliche Unfallversicherung

Merkblatt über die gesetzliche Unfallversicherung Merkblatt über die gesetzliche Unfallversicherung Herausgegeben vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften Inhaltsverzeichnis I. Gliederung und Organisation 1 II. Zugehörigkeit und Finanzierung

Mehr

Reform der gesetzlichen Unfallversicherung. Villingen- Schwenningen

Reform der gesetzlichen Unfallversicherung. Villingen- Schwenningen Villingen- Geschichtlicher Hintergrund Die gesetzliche Unfallversicherung (UV) ist Bestandteil der gegliederten Sozialversicherung. Sie hat ihre Grundlage im Sozialgesetzbuch VII sowie der in dessen Ausführung

Mehr

Rahmenvertrag. Unfallversicherung für gewählte und beauftragte Ehrenamtsträger. Verband der Gartenbauvereine- Saarland / Rheinland-Pfalz e.v.

Rahmenvertrag. Unfallversicherung für gewählte und beauftragte Ehrenamtsträger. Verband der Gartenbauvereine- Saarland / Rheinland-Pfalz e.v. Verband der Gartenbauvereine- Saarland / Rheinland-Pfalz e.v. Rahmenvertrag Unfallversicherung für gewählte und beauftragte Ehrenamtsträger Nur gemeinnützige Vereine können dieses Angebot nutzen! Seite

Mehr

Online-Test 2015 Sozialgesetzbücher - Nur für registrierte Teilnehmer -

Online-Test 2015 Sozialgesetzbücher - Nur für registrierte Teilnehmer - Online-Test 2015 Sozialgesetzbücher - Nur für registrierte Teilnehmer - SGB 01. In welchem Jahr wurde in Deutschland das erste Gesetz zur Sozialversicherung verabschiedet? a) 1883 b) 1919 c) 1927 d) 1949

Mehr

Praktikantenvertrag zur Erstellung der Diplomarbeit / Bachelorarbeit / Masterarbeit

Praktikantenvertrag zur Erstellung der Diplomarbeit / Bachelorarbeit / Masterarbeit 1 Zwischen Praktikantenvertrag zur Erstellung der Diplomarbeit / Bachelorarbeit / Masterarbeit (extern) der... (Adresse) vertreten durch Herrn/Frau... und - Praxisstelle der Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Mehr

Übersicht Module und Kompetenzen... 9. Modellunternehmen Friseursalon Haargenau... 10. 1.1 Geschichtliche Entwicklung... 11

Übersicht Module und Kompetenzen... 9. Modellunternehmen Friseursalon Haargenau... 10. 1.1 Geschichtliche Entwicklung... 11 Inhaltsverzeichnis Übersicht Module und Kompetenzen... 9 Modellunternehmen Friseursalon Haargenau... 10 Kapitel 1 Einführung in das Sozialversicherungsrecht... 11 1.1 Geschichtliche Entwicklung... 11 1.2

Mehr

Sehr Damen und Herren,

Sehr Damen und Herren, Sehr Damen und Herren, mit der Einführung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes (TAG) zum 01.01.2005 sowie des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe (KICK) zum 01.10.2005 sind vermehrt

Mehr

Medizinische Soziologie

Medizinische Soziologie Vorlesung WS 2012/13 Medizinische Soziologie Thomas Kohlmann Sandra Meyer-Moock, You-Shan Feng Institut für Community Medicine Universität Greifswald Geschichte des deutschen Gesundheitswesens Einführung

Mehr

Rechtsforum 10. Mai 2012 Sozialversicherungsrechtliche Probleme und Risiken in der Selbständigkeit

Rechtsforum 10. Mai 2012 Sozialversicherungsrechtliche Probleme und Risiken in der Selbständigkeit Rechtsforum 10. Mai 2012 Sozialversicherungsrechtliche Probleme und Risiken Steuerberatung Wirtschaftsprüfung Rechtsberatung Unternehmensberatung WWW.ECOVIS.COM/BERLIN-ERP Referent: RA Marcus Bodem 2 Ernst-Reuter-Platz

Mehr

2 Sozialrechtlich relevante Regelungen

2 Sozialrechtlich relevante Regelungen 2 Sozialrechtlich relevante Regelungen In diesem Abschnitt werden die wichtigsten sozialrechtlichen Regelungen für Selbständige und Arbeitnehmer im Vergleich zusammenfassend dargestellt, wie sie am 31.05.2012

Mehr

Die gesetzliche Unfallversicherung. Folie 1. Besser sicher. Die gesetzliche Unfallversicherung.

Die gesetzliche Unfallversicherung. Folie 1. Besser sicher. Die gesetzliche Unfallversicherung. Folie 1 Besser sicher.. ihre Entstehung. Folie 2 ist von den fünf Säulen des deutschen Sozialversicherungssystems (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung

Mehr

Das Lebensalter und der Versicherungsschutz in der Sozialversicherung

Das Lebensalter und der Versicherungsschutz in der Sozialversicherung Das Lebensalter und der Versicherungsschutz in der Sozialversicherung Dr. Martin Krasney 26. November 2007 1 Der Versicherungsschutz in den unterschiedlichen Lebensphasen in der : Gesetzlichen Krankenversicherung

Mehr

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell VERSICHERUNGSSEKTOR

E-Lehrbuch BWL einfach und schnell VERSICHERUNGSSEKTOR E-Lehrbuch BWL einfach und schnell VERSICHERUNGSSEKTOR 1 Das Versicherungswesen bestand bereits im 14. Jahrhundert. Die Menschen hatten nach einem System gesucht, das dem einzelnen auch einen sehr hohen

Mehr

Versicherungsschutz im BRK Vortrag: Manfred Gentz, stv. KBL KV FFB, Unfallsachbearbeiter beim Bayer. GUVV

Versicherungsschutz im BRK Vortrag: Manfred Gentz, stv. KBL KV FFB, Unfallsachbearbeiter beim Bayer. GUVV Versicherungsschutz im BRK Vortrag: Manfred Gentz, stv. KBL KV FFB, Unfallsachbearbeiter beim Bayer. GUVV Die gesetzliche Unfallversicherung Die gesetzliche Unfallversicherung als Teil des sozialen Netzes

Mehr

DIE SOZIALVERSICHERUNG

DIE SOZIALVERSICHERUNG EINLEITUNG So können Sie sicher starten DIE SOZIALVERSICHERUNG BBK VBU-Schulung zum Thema Sozialversicherung EINLEITUNG Jetzt einsteigen und los! Ein neuer Lebensabschnitt hat für Sie begonnen: die berufliche

Mehr

Sozialversicherung Überblick

Sozialversicherung Überblick Folie 1 von 6 Sozialversicherung Überblick Merkmale der Sozialversicherung Arbeitnehmer (Arbeitslosen-, Renten-, Kranken-, Pflegeversicherung) Unternehmen (Unfallversicherung) Krankenversicherung: bei

Mehr

Informationen zum Mindestentgelt

Informationen zum Mindestentgelt Informationen zum Mindestentgelt Die Bruttoentgelte sind eine wesentliche Grundlage für die Beitragsberechnung. Warum war die Einführung von Mindestentgeltgrenzen erforderlich und wozu dienen sie? Bei

Mehr

- 1 - H i n w e i s e

- 1 - H i n w e i s e - 1 - Dezernat VII.1.5 Hamburg Millerntorplatz 1 20359 Hamburg Ihr Ansprechpartner Herr Bergel Tel. 040 30 388 1912 Fax 040 30 388 1995 E-Mail guido.bergel@kbs.de www.knappschaft.de H i n w e i s e Stand:

Mehr

Ehrenamtliches Engagement in Hamburg und Schleswig-Holstein Wichtig und sicher!

Ehrenamtliches Engagement in Hamburg und Schleswig-Holstein Wichtig und sicher! Ehrenamtliches Engagement in Hamburg und Schleswig-Holstein Wichtig und sicher! Ehrenamtliche Tätigkeit und bürgerschaftliches Engagement in Hamburg und Schleswig-Holstein Viele Menschen in Hamburg und

Mehr

Präsentationsfolien zum Vortrag. Versicherungsschutz ehrenamtlich Tätiger. Referent: Marc Niemann

Präsentationsfolien zum Vortrag. Versicherungsschutz ehrenamtlich Tätiger. Referent: Marc Niemann Präsentationsfolien zum Vortrag Referent: Marc Niemann Seminar für die Mitglieder der Renten- und Widerspruchsausschüsse 2014 21. Januar 2014, Berchtesgaden Einstieg: Fallbeispiel Presseinformation 247/2007

Mehr

kranken- und pflegeversicherung Wahltarife zum Krankengeld

kranken- und pflegeversicherung Wahltarife zum Krankengeld kranken- und pflegeversicherung Wahltarife zum Krankengeld Wahltarife Krankengeld 3 Hauptberuflich Selbständige sowie unständig und kurzzeitig Beschäftigte können einen gesetzlichen Krankengeldanspruch

Mehr

KarriereStart 23. 25.01.2015 Persönliche Absicherung für Selbständige

KarriereStart 23. 25.01.2015 Persönliche Absicherung für Selbständige KarriereStart 23. 25.01.2015 Persönliche Absicherung für Selbständige www.bmwi.de Persönliche Absicherung allgemein Sozialversicherung des Existenzgründers Krankenversicherung Pflegeversicherung Rentenversicherung

Mehr

und Herrn / Frau... Familienname, Vorname (-nachfolgend Student / Studentin genannt-) wohnhaft in... ... Anschrift, Telefon

und Herrn / Frau... Familienname, Vorname (-nachfolgend Student / Studentin genannt-) wohnhaft in... ... Anschrift, Telefon Fachhochschule Kaiserslautern Fachbereich Bauen und Gestalten Vertrag für die Praxisphase der Bachelor-Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen, Innenarchitektur und Virtual Design an der Fachhochschule

Mehr

Neuregelung für Sportlerbezüge

Neuregelung für Sportlerbezüge Neuregelung für Sportlerbezüge Lohnsteuer Von der Einkommensteuer sind befreit: Pauschale, die von begünstigten Rechtsträgern im Sinne der 34 ff BAO, deren satzungsgemäßer Zweck die Ausübung oder Förderung

Mehr

Versicherungsschutz in der Kirche

Versicherungsschutz in der Kirche Versicherungsschutz in der Kirche Ehrenamtliche Mitarbeitende genießen in ihrem Dienst in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, ihren (Gesamt-)Kirchengemeinden, Dekanatsbezirken sowie der rechtlich

Mehr

Gruszecki&Hildebrand

Gruszecki&Hildebrand Gruszecki&Hildebrand d i e s t e u e r b e r a t e r Ulrike Gruszecki Steuerberaterin Rainer Hildebrand Dipl.-Betriebswirt (FH) Steuerberater Johannisstr. 45 32052 Herford Fon 05221 / 121 490 oder 144

Mehr

Dualer Studiengang Pflege

Dualer Studiengang Pflege Dualer Studiengang Pflege M 1: Sozial- und gesundheitspolitische Rahmenbedingungen pflegerischen Handelns TB 2: Soziale Dienstleistungen und Versorgungsstrukturen im Pflegesektor 18.06.2012 1. Lehreinheit

Mehr

sicheren Auf der Seite ARBEIT UND GESUNDHEIT UnterrichtsHilfe Die gesetzliche Unfallversicherung Lernziele

sicheren Auf der Seite ARBEIT UND GESUNDHEIT UnterrichtsHilfe Die gesetzliche Unfallversicherung Lernziele 6 2008 Informationen und Lehrmaterial für die berufliche Bildung UnterrichtsHilfe Die gesetzliche Auf der sicheren Seite Die gesetzliche ist der am wenigsten bekannte Zweig der deutschen Sozialversicherung.

Mehr

3. Tarifbeschäftigte, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind

3. Tarifbeschäftigte, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind Merkblatt Beihilfe für Tarifbeschäftigte Nordrhein-Westfalen Stand:05/2012 Dieses Merkblatt soll Ihnen eine Übersicht der wichtigsten beihilferechtlichen Bestimmungen für Tarifbeschäftigte des Landes Nordrhein-Westfalen

Mehr

Die obligatorische Unfallversicherung

Die obligatorische Unfallversicherung 1/7 A M T FÜ R G ES U N D H EIT FÜ R STEN TU M LIEC H TEN STEIN Merkblatt Die obligatorische Unfallversicherung 01.01.2012 9490 Vaduz, Telefon +423 236 73 42 Internet: www.ag.llv.li 9490 Vaduz Liechtenstein

Mehr

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren in Baden-Württemberg

Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren in Baden-Württemberg Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz der Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren in Baden-Württemberg Allein in den aktiven fast 3.500 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehren des Landes Baden-Württemberg

Mehr

Personengruppenschlüssel

Personengruppenschlüssel Info für Anwender Nr. 16 Seite 1 Personengruppenschlüssel Bereich: LOHN - Info für Anwender Nr. 16 Je nach Art und Umfang der Beschäftigung muss ein Arbeitnehmer einer Personengruppe zugeordnet werden.

Mehr

Soziale Absicherung in der Selbständigkeit der Existenzgründer

Soziale Absicherung in der Selbständigkeit der Existenzgründer Soziale Absicherung in der Selbständigkeit der Existenzgründer Christiane Hochhut Rechtsanwältin und Mediatorin Fachanwältin für Arbeits und Sozialrecht Selbständig erwerbstätig Aufbruch zu neuen Ufern

Mehr

Ihre gesetzliche Unfall-Versicherung

Ihre gesetzliche Unfall-Versicherung Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. Glinkastraße 40 10117 Berlin Infoline: 0800 6050404 E-Mail: info@dguv.de Internet: www.dguv.de Ihre gesetzliche Unfall-Versicherung Informationen in Leichter

Mehr

Arbeitsvertrag. und. Vermögenswirksame Leistungen werden ab in Höhe von gezahlt.

Arbeitsvertrag. und. Vermögenswirksame Leistungen werden ab in Höhe von gezahlt. Arbeitsvertrag und (im folgenden ) (im folgenden Arbeitnehmer) Grundlage dieses Arbeitsvertrages sind die gesetzlichen Bestimmungen und die folgenden Vereinbarungen zwischen und Arbeitnehmer. Das Arbeitsverhältnis

Mehr

P r a k t i k u m v e r t r a g (Muster)

P r a k t i k u m v e r t r a g (Muster) Anlage 1 zu 6 der Allgemeinen Praktikumordnung der HTW Dresden A 1 P r a k t i k u m v e r t r a g (Muster) Zwischen... Firma - Behörde - Einrichtung... Bezeichnung - Anschrift - Fernsprecher vertreten

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Fa. Nacharbeit Gallrapp GmbH, Abt. Arbeitnehmerüberlassung

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Fa. Nacharbeit Gallrapp GmbH, Abt. Arbeitnehmerüberlassung Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Fa. Nacharbeit Gallrapp GmbH, Abt. Arbeitnehmerüberlassung Stand: 01.01.2006 I. ALLGEMEINES 1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Bestandteil aller auch

Mehr

Versichert bei der VBG. Freiwillige Versicherung für Selbstständige

Versichert bei der VBG. Freiwillige Versicherung für Selbstständige Versichert bei der VBG Freiwillige Versicherung für Selbstständige Versichert bei der VBG Freiwillige Versicherung für Selbstständige Stand 06/2010 Inhaltsverzeichnis Wer ist die VBG? 5 Wer kann sich

Mehr

BUNDESVERBAND DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN KRANKENKASSEN, KASSEL

BUNDESVERBAND DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN KRANKENKASSEN, KASSEL AOK-BUNDESVERBAND, BONN BUNDESVERBAND DER BETRIEBSKRANKENKASSEN, ESSEN IKK-BUNDESVERBAND, BERGISCH GLADBACH SEE-KRANKENKASSE, HAMBURG BUNDESVERBAND DER LANDWIRTSCHAFTLICHEN KRANKENKASSEN, KASSEL BUNDESKNAPPSCHAFT,

Mehr

Vorsorge für Sie, Ihren Betrieb und Ihre Mitarbeiter. Gruppen-Unfallversicherung für Firmen. Ansichtsexemplar

Vorsorge für Sie, Ihren Betrieb und Ihre Mitarbeiter. Gruppen-Unfallversicherung für Firmen. Ansichtsexemplar Vorsorge für Sie, Ihren Betrieb und Ihre Mitarbeiter Gruppen-Unfallversicherung für Firmen Die gesetzliche Unfallversicherung nur eine Grundabsicherung Vor einem Unfall ist niemand sicher: Alle 4 Sekunden

Mehr

Unfallversicherung für Praktikanten und Ferienjobber was Arbeitgeber wissen müssen

Unfallversicherung für Praktikanten und Ferienjobber was Arbeitgeber wissen müssen Unfallversicherung für Praktikanten und Ferienjobber was Arbeitgeber wissen müssen Berufserfahrung zu sammeln ist für junge Menschen heute wichtiger denn je. Kein Wunder also, dass Ferienjob und Praktikum

Mehr

Alles Wichtige zum Praktikum

Alles Wichtige zum Praktikum Alles Wichtige zum Praktikum 1. Vorgeschriebenes Praktikum 2. Freiwilliges Praktikum 3. Sonderfälle Praktikanten sind Personen, die sich im Zusammenhang mit einer schulischen Ausbildung praktische Kenntnisse

Mehr

Informationen für Sportvereine

Informationen für Sportvereine Über gesetzlichen Unfallversicherungsschutz, Unfallverhütung und Beitragspflicht VBG Verwaltungs Berufsgenossenschaft Vorwort Über gesetzlichen Unfallversicherungsschutz Unfallverhütung und Beitragspflicht

Mehr

Gesetzliche Unfallversicherung

Gesetzliche Unfallversicherung Gesetzliche Unfallversicherung Siebtes Buch Sozialgesetzbuch Handkommentar Bearbeitet von Prof. Dr. jur. Gerhard Mehrtens Direktor der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege a.

Mehr

Blitzlicht Versicherung. Worauf Sie beim Start achten müssen!

Blitzlicht Versicherung. Worauf Sie beim Start achten müssen! Blitzlicht Versicherung Worauf Sie beim Start achten müssen! Gründung einer Kochschule ( 1 ) mtl. 360,00 Gewinn./. 0,00 KV./. 0,00 RV./. 100,00 EKSt. = 260,00 Gründung einer Kochschule ( 2 ) mtl. 1.000,00

Mehr

Das Bundessozialgericht hat mit Urteil vom 27.10.2009 B 2 U 29/08 R wie folgt entschieden:

Das Bundessozialgericht hat mit Urteil vom 27.10.2009 B 2 U 29/08 R wie folgt entschieden: UVR 005/2010-279 - Zur Abgrenzung des unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehenden Betriebssports, der der versicherten Tätigkeit zuzurechnen ist, von unversicherten sportlichen Aktivitäten

Mehr

Die gesetzliche Unfallversicherung für Waldbesitzer

Die gesetzliche Unfallversicherung für Waldbesitzer Die gesetzliche Unfallversicherung für Waldbesitzer Forstwirtschaftliche Unternehmer und ihre Versicherungspflicht in der landwirtschaftlichen Unfallversicherung Waldarbeit ist gefährlich. Das gilt für

Mehr

Beiträge aus Einmalzahlungen

Beiträge aus Einmalzahlungen TK-Firmenkundenservice 0800-285 85 87 60 Mo. bis Do. 7 bis 18 Uhr und Fr. 7 bis 16 Uhr (gebührenfrei innerhalb Deutschlands) Fax 040-85 50 60 56 66 www.firmenkunden.tk.de E-Mail: firmenkunden@tk.de Techniker

Mehr

Versicherungen im Sport

Versicherungen im Sport Versicherungen im Sport Bei dem Thema Versicherungen im Sport sind grundsätzlich zwei Bereiche zu unterscheiden: Die allgemeine Sportversicherung des BLSV (ARAG) für - seine Vereine und Mitgliedsverbände

Mehr

Deutsche soziale Sicherheit für niederländische Arbeitgeber

Deutsche soziale Sicherheit für niederländische Arbeitgeber Deutsche soziale Sicherheit für niederländische Arbeitgeber Inhalt Wann ist Ihr Arbeitnehmer in Deutschland versichert? 2 Für welche Sozialversicherungen müssen Beiträge gezahlt werden? 2 Wo zahlen Sie

Mehr

Krankenversicherung kompakt

Krankenversicherung kompakt Finkenbusch/Schomburg Krankenversicherung kompakt Ausbildung in der Sozialversicherung Lehrtexte mit Übungsaufgaben und Lösungen Gesamtinhaltsverzeichnis Gesamtinhaltsverzeichnis Band 1 Vorwort Gesamtinhaltsverzeichnis

Mehr

Der Verein als Arbeitgeber. Informationen für Vereine

Der Verein als Arbeitgeber. Informationen für Vereine Der Verein als Arbeitgeber Informationen für Vereine Der Verein als Arbeitgeber Prüfung nach steuerlichen Gesichtspunkten beim Verein und dem Arbeitnehmer => Finanzamt Prüfung der Sozialversicherungspflicht

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS. Sozialversicherungsrecht 1 1. Abschnitt: Allgemeine Organisations- und Gestaltungsprinzipien,

INHALTSVERZEICHNIS. Sozialversicherungsrecht 1 1. Abschnitt: Allgemeine Organisations- und Gestaltungsprinzipien, INHALTSVERZEICHNIS Sozialversicherungsrecht 1 1. Abschnitt: Allgemeine Organisations- und Gestaltungsprinzipien, insbes. das SGB IV 1 1. Die Ausgestaltung als Versicherung in einer Solidargemeinschaft

Mehr

INFORMATIONEN FÜR SPORTVEREINE über gesetzlichen Unfallversicherungsschutz, Unfallverhütung und Beitragspflicht VBG Verwaltungs- Berufsgenossenschaft

INFORMATIONEN FÜR SPORTVEREINE über gesetzlichen Unfallversicherungsschutz, Unfallverhütung und Beitragspflicht VBG Verwaltungs- Berufsgenossenschaft INFORMATIONEN FÜR SPORTVEREINE über gesetzlichen Unfallversicherungsschutz, Unfallverhütung und Beitragspflicht VBG Verwaltungs- Berufsgenossenschaft INFORMATIONEN FÜR SPORTVEREINE über gesetzlichen Unfallversicherungsschutz,

Mehr

Anlage zu 29 der Satzung der DAK -Gesundheit. Wahltarife Krankengeld

Anlage zu 29 der Satzung der DAK -Gesundheit. Wahltarife Krankengeld Anlage zu 29 der Satzung der DAK -Gesundheit Wahltarife Krankengeld Stand: 01.01.2012 Inhaltsverzeichnis Seite ABSCHNITT A 2 Wahltarif, Beginn und Ende 2 ABSCHNITT B 3 Bindungsfrist und Kündigung / Sonderkündungsrecht

Mehr

Sozialgesetzbuch (SGB III), Drittes Buch, Arbeitsförderung

Sozialgesetzbuch (SGB III), Drittes Buch, Arbeitsförderung Sozialgesetzbuch (SGB III), Drittes Buch, Arbeitsförderung 136 SGB III Anspruch auf Arbeitslosengeld (1) Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Anspruch auf Arbeitslosengeld 1. bei Arbeitslosigkeit oder

Mehr

Bekanntmachung. Merkblatt über die Kranken- und Pflegeversicherung der Studentinnen und Studenten

Bekanntmachung. Merkblatt über die Kranken- und Pflegeversicherung der Studentinnen und Studenten POSTANSCHRIFT Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung, 53108 Bonn Bekanntmachung Gemäß 1 Satz 2 der Verordnung über Inhalt, Form und Frist der Meldungen sowie das Meldeverfahren für die

Mehr

Kausalitäts- und Zurechnungszusammenhänge:

Kausalitäts- und Zurechnungszusammenhänge: Kausalitäts- und Zurechnungszusammenhänge: Versicherte Tätigkeit Unfallbringendes Verhalten Unfallgeschehen Gesundheitsschaden zeitlicher/örtlicher/sachlicher Zusammenhang Unfallkausalität: Wesentliche

Mehr

KURZGUTACHTEN Haftungs- und versicherungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Girls Day

KURZGUTACHTEN Haftungs- und versicherungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Girls Day KURZGUTACHTEN Haftungs- und versicherungsrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem Girls Day Nachfolgend soll dargelegt werden, welche Haftungs- und Versicherungsfragen auftauchen, wenn Mädchen im Rahmen

Mehr

In welcher Zeile sind die Sozialversicherungsleistungen den zuständigen Versicherungen bzw. Versicherungsträgern richtig zugeordnet?

In welcher Zeile sind die Sozialversicherungsleistungen den zuständigen Versicherungen bzw. Versicherungsträgern richtig zugeordnet? 1. Aufgabe In welcher Zeile sind die Sozialversicherungsleistungen den zuständigen Versicherungen bzw. Versicherungsträgern richtig zugeordnet? Krankenversicherung (Krankenkasse) Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft)

Mehr

Die Rentenversicherung

Die Rentenversicherung G 11350 ISSN 0340-5753 Die Rentenversicherung Die freiwillige Unternehmerversicherung bei der Berufsgenossenschaft Von Walter Vogts* Allzu oft bleiben naheliegende Möglichkeiten ungenutzt, als Existenzgründer

Mehr

e-book Rechtsanwaltskanzlei Knoop & Vorwerk

e-book Rechtsanwaltskanzlei Knoop & Vorwerk e-book Rechtsanwaltskanzlei Knoop & Vorwerk Kreativrecht - Künstlersozialabgabe Autor: Kristina Vorwerk Inhaltsverzeichnis: 1. KÜNSTLERSOZIALKASSE UND KÜNSTLERSOZIALABGABE WAS IST DAS?...3 2. WER IST ABGABEPFLICHTIG?...3

Mehr

Seminar Versicherungspflicht/-freiheit in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. SBK für Arbeitgeber. Starke Leistung. Ganz persönlich.

Seminar Versicherungspflicht/-freiheit in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. SBK für Arbeitgeber. Starke Leistung. Ganz persönlich. Seminar Versicherungspflicht/-freiheit in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung SBK für Arbeitgeber. Starke Leistung. Ganz persönlich. 2 1. Personenkreis 2. 3. 4. 5. 6. 7. Geringfügige Beschäftigung

Mehr

Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung

Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung Modellstudiengang Pflege P r o f. D r. C h r i s t o f S t o c k Modul 2: Rechtliche Rahmenbedingungen pflegerischen Handelns Teilbereich 2 Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung

Mehr

Minijobber im privaten Haushalt Haushaltsscheckverfahren

Minijobber im privaten Haushalt Haushaltsscheckverfahren Minijobber im privaten Haushalt Haushaltsscheckverfahren Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen. Sind Sie ein privater Arbeitgeber und beschäftigen einen Minijobber in Ihrem Privathaushalt? Dann gilt

Mehr

Antrag auf Gewährung von Sterbe-/Bestattungsgeld* nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG)

Antrag auf Gewährung von Sterbe-/Bestattungsgeld* nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) An das Versorgungsamt Geschäftszeichen Eingangsstempel Zutreffendes bitte ankreuzen x oder ausfüllen Antrag auf Gewährung von Sterbe-/Bestattungsgeld* nach dem Bundesversorgungsgesetz (BVG) W I C H T I

Mehr

DIE SOZIALE SICHERHEIT DER TELEARBEITER

DIE SOZIALE SICHERHEIT DER TELEARBEITER IRMGARD KÜFNER-SCHMITT DIE SOZIALE SICHERHEIT DER TELEARBEITER STELLUNG UND SCHUTZ DER TELEARBEITER IM ARBEITS- UND SOZIALRECHT VERLAG RENE F. WILFER Inhaltsverzeichnis V Abkürzungsverzeichnis XIX Literaturverzeichnis

Mehr

U R T E I L S A U S Z U G

U R T E I L S A U S Z U G ÜBERSETZUNG Geschäftsverzeichnisnr. 4631 Urteil Nr. 190/2009 vom 26. November 2009 U R T E I L S A U S Z U G In Sachen: Präjudizielle Frage in Bezug auf Artikel 14bis 3 des Gesetzes vom 3. Juli 1967 über

Mehr

Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge im Alter (Stand April 2014)

Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge im Alter (Stand April 2014) 1 Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge im Alter (Stand April 2014) Die nachfolgende Auflistung zeigt, für welche Einnahmen auch Rentner Krankenund Pflegeversicherungsbeiträge zahlen müssen. Die Höhe

Mehr

Beginn der Beschäftigung: Schulentlassene(r) mit Studienabsicht Rentner(in), Art der Rente : Sonstige:

Beginn der Beschäftigung: Schulentlassene(r) mit Studienabsicht Rentner(in), Art der Rente : Sonstige: 1. Persönliche Angaben: Name, Vorname: Anschrift: Telefon: Rentenversicherungsnummer: Falls keine Rentenversicherungsnummer angegeben werden kann: Geburtsname: Geburtsdatum und -ort: Geschlecht weiblich

Mehr

E N T S C H E I D S A U S Z U G

E N T S C H E I D S A U S Z U G ÜBERSETZUNG Geschäftsverzeichnisnr. 5855 Entscheid Nr. 178/2014 vom 4. Dezember 2014 E N T S C H E I D S A U S Z U G In Sachen: Vorabentscheidungsfrage in Bezug auf Artikel 13 Absatz 2 des Gesetzes vom

Mehr

Versicherungsschutz im Ehrenamt. Risiken in der Freiwilligenarbeit und Möglichkeiten ihrer Absicherung

Versicherungsschutz im Ehrenamt. Risiken in der Freiwilligenarbeit und Möglichkeiten ihrer Absicherung Versicherungsschutz im Ehrenamt Risiken in der Freiwilligenarbeit und Möglichkeiten ihrer Absicherung Mögliche Schäden bei der Ausübung einer Freiwilligenarbeit Engagierte können Opfer eines körperlichen

Mehr

SCHEINSELBSTÄNDIGKEIT

SCHEINSELBSTÄNDIGKEIT SCHEINSELBSTÄNDIGKEIT Stand: Juni 2010 Mit Beschluss vom 23.12.2002 hat der Bundestag im Zweiten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt u. a. eine Neuregelung zur Beurteilung des Vorliegens

Mehr

Antrag auf Erstattung zu Unrecht entrichteter Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung aus einer Beschäftigung

Antrag auf Erstattung zu Unrecht entrichteter Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung aus einer Beschäftigung 1 Betriebs-/Beitrags-Konto-Nr. HEK Hanseatische Krankenkasse Beitragszentrum - Firmenkunden 22034 Hamburg Hinweis: Die Beantwortung der Fragen ist zur Prüfung des Erstattungsanspruchs erforderlich ( 28o

Mehr

Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs Stand: 01/2015

Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs Stand: 01/2015 32 30 Beitragsabzüge bei Mini- und Midi-Jobs Stand: 01/2015 30,0 Pauschalbeitrag der Arbeitgeber & Pauschalsteuer 30,0 28 26 28,0 Pauschalbeitrag der Arbeitgeber* 28,0 in % des Bruttoarbeitsentgelts 24

Mehr

Gut abgesichert im Ehrenamt

Gut abgesichert im Ehrenamt Gut abgesichert im Ehrenamt CISCON Versicherungsmakler GmbH 53804 Much Tel.: 02245 / 9157-0 Fax: 02245 / 9157-27 Info@CISCON.de www.ciscon.de Freiwilliges Engagement im Gemeinwesen ist in Deutschland praktisch

Mehr

persönliche und betriebliche

persönliche und betriebliche Workshop op persönliche und betriebliche Absicherung Inhalte : Versicherungen für den Unternehmer (Person) Versicherungen für Arbeitnehmer Risikoabsicherung im Unternehmen * * * * * * * * * Altersvorsorge

Mehr

9. VERSICHERUNGS- SCHUTZ BEI HAUTERKRANKUNGEN

9. VERSICHERUNGS- SCHUTZ BEI HAUTERKRANKUNGEN 9. VERSICHERUNGS- SCHUTZ BEI HAUTERKRANKUNGEN Seite: 1 Stand: 02.04.07 Inhaltsverzeichnis 00 Ziel 01 Versicherungsschutz bei Hauterkrankungen 02 Sozialversicherungssystem 03 Versichert 04 Versicherte Fälle

Mehr

Reform des Rechts der gesetzlichen Unfallversicherung. Positionspapier der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

Reform des Rechts der gesetzlichen Unfallversicherung. Positionspapier der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Reform des Rechts der gesetzlichen Unfallversicherung Positionspapier der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein wichtiger Bestandteil des Systems der sozialen

Mehr

Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Vortrag IHK Heilbronn-Franken Heilbronn, den 19. November 2013

Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Vortrag IHK Heilbronn-Franken Heilbronn, den 19. November 2013 Krankenversicherung und Pflegeversicherung Vortrag IHK Heilbronn-Franken Heilbronn, den 19. November 2013 Inhalte gesetzliche und private Krankenversicherung Krankengeldwahltarife Selbstständige Nebentätigkeit

Mehr