Volkswirtschaftliche Analyse der Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte einer Medizin-Universität in Linz / OÖ 1)

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1 Volkswirtschaftliche Analyse der Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte einer Medizin-Universität in Linz / OÖ 1) von o. Univ. - Prof. Dr. DDr. h.c. Friedrich Schneider * ) und Mag. Michael Holzberger ** ) *) Ordentlicher Universitätsprofessor, Institut für Volkswirtschaftslehre, Johannes Kepler Universität Linz, A-4040 Linz/Auhof, Altenbergerstr. 69, Tel.: +43/732/ ; Fax: +43/732/2468/8209; Homepage: **) Assistent, Institut für Volkswirtschaftslehre, Johannes Kepler Universität Linz, A-4040 Linz, Altenbergerstr. 69, Tel: +43/732/ , Linz, am 29. Oktober ) Studie im Auftrag der Medizinischen Gesellschaft für Oberösterreich Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 1 -

2 Inhaltsverzeichnis Kapitel Seite 1. Einleitung Aufbau der Studie 3 2. Eine Medizinische Universität in Linz / OÖ Vorteile sowie gesellschafts- und wirtschaftspolitische Bedeutung Notwendige Voraussetzungen und Erfordernisse Universitäre Lehre Wissenschaft und Forschung Gesellschafts- und wirtschaftspolitische Bedeutung einer Medizinuniversität 3. Notwendige Voraussetzungen und finanzielle Aufwendungen zur Schaffung einer Medizinischen Universität in Linz / OÖ Notwendige Voraussetzungen und Erfordernisse Erforderliche finanzielle Aufwendungen einer Medizinuniversität Oberösterreich 4. Volkswirtschaftliche Wertschöpfungsanalyse einer Medizinischen Universität in Linz / OÖ Inputdaten der volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsanalyse Theoretischer Hintergrund der induzierten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte 4.3. Ökonomische Annahmen zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsanalyse Ergebnisse der volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsanalyse Zusatz: Medizinische Kongresse in Oberösterreich Zusammenfassung und Schlussfolgerungen 23 Appendix 1: Methodik der Wertschöpfungsanalyse - Eine kurze Beschreibung des ökonometrisch geschätzten Simulationsmodells Appendix 2: Was macht eine Volkswirtschaftliche Wertschöpfungsanalyse? Eine einfache Beschreibung Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 2 -

3 1. Einleitung Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit einer volkswirtschaftlichen Analyse der unmittelbaren Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte einer Medizinischen Universität in Oberösterreich / Linz. Grundlage der Untersuchung bildet dabei in erster Linie das Positionspapier der Medizinischen Gesellschaft Oberösterreichs zur Errichtung einer Medizinischen Universität Oberösterreich. 2) 1.1. Aufbau der Studie Kapitel 2 befasst sich im Anschluss mit einigen wesentlichen und grundsätzlichen Parametern einer potenziellen Medizinischen Universität in Linz / OÖ. Dabei sollen ihre Vorteile aufgezeigt sowie ihre gesellschafts- und wirtschaftspolitische Bedeutung dargestellt werden. Kapitel 3 analysiert die Erfordernisse sowie die notwendigen Voraussetzungen bei und zur Umsetzung dieses Projekts. Ebenso werden die finanziellen Aufwendungen dargestellt bzw. abgeschätzt. Die in Kapitel 3 ermittelten Daten dienen anschließend im Kapitel 4 als Input zur Durchführung einer volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsanalyse. Dabei wird untersucht, welche Effekte für das heimische regionale BIP, für das heimische regionale Volkseinkommen sowie für den heimischen regionalen Arbeitsmarkt zu erwarten sind. Kapitel 5 fasst die wesentlichsten Ergebnisse der Studie noch einmal übersichtlich zusammen. 2. Eine Medizinische Universität in Linz / OÖ Vorteile sowie gesellschafts- und wirtschaftspolitische Bedeutung Basierend auf dem Positionspapier der Medizinischen Gesellschaft Oberösterreichs zur Errichtung einer Medizinischen Universität Oberösterreich lassen sich vier wesentliche Aspekte und Argumente zur Umsetzung dieses Projekts feststellen. 2) Positionspapier der Medizinischen Gesellschaft Oberösterreichs zur Errichtung einer Medizinischen Universität Oberösterreich, Linz, Juni 2008, Download: Oktober 2008 Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 3 -

4 2.1. Universitäre Medizinische Versorgung: Eine Medizinische Universität ist eine fundamentale Voraussetzung für eine höchstqualitative medizinische Versorgung: 3) Der österreichische Strukturplan Gesundheit sieht im Ballungsraum Oberösterreich medizinische Einrichtungen der Maximalversorgung vor. In der Europäischen Union sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt 52 medizinische Sonderfächer definiert, die zum Teil einen universitären Hintergrund haben. Diese müssen errichtet und ausgebaut werden. Dafür müssen medizinische Leitungsfunktionen für nationale und internationale, universitätsorientierte Experten offen stehen. Der Erhalt und die Weiterentwicklung spitzenmedizinischer Versorgung in Oberösterreich sind nur in Verbindung mit universitärer Lehre, angewandter klinischer Forschung und Grundlagenforschung garantiert. Eine medizinische Universität ermöglicht die nationale und internationale Vernetzung mit medizinisch universitären Einrichtungen am besten Universitäre Lehre Das Gesundheitssystem und damit auch die Ausbildung der Mediziner sind einem ständigen Wandel unterworfen: 4) In Österreich schließen derzeit mehr als 800 Studenten pro Jahr das Medizinstudium ab. 3) vgl. Positionspapier der Medizinischen Gesellschaft Oberösterreichs zur Errichtung einer Medizinischen Universität Oberösterreich, Linz, Juni 2008, S. 2 im Folgenden abgekürzt Positionspapier Med. Ges. OÖ 4) vgl. Positionspapier Med. Ges. OÖ, S. 2f Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 4 -

5 Es besteht ein Mehrbedarf an Ärztinnen und Ärzten - aufgrund der demographischen Entwicklung mit der stetig steigenden Alterspyramide der Bevölkerung - aufgrund der steigenden Alterspyramide der Ärzte - aufgrund der zunehmenden Feminisierung der Medizin (70 %) mit erhöhten Teilzeitansprüchen - aufgrund der zunehmenden Spezialisierung Eine Bedarfsberechnung der Wirtschaftsuniversität Wien von 2007 ergibt einen IST-Bedarf an Ärztinnen und Ärzten von ca pro Jahr und einen SOLL-Bedarf für das Jahr 2019 von ca pro Jahr. Die bestehenden medizinischen Universitäten in Wien, Graz und Innsbruck sowie Salzburg verfügen über keine zusätzlichen Kapazitäten für die Mediziner/innenausbildung. Mehr als Medizinstudentinnen und studenten aus Oberösterreich absolvieren derzeit ihr Studium in Wien, Graz und Innsbruck. Die österreichische Quotenregelung für das Medizinstudium ist vorläufig nur bis zum Jahr 2012 gültig. Die Erfüllung des definierten Qualifikationsprofils des neuen Medizinstudiums ist nur im Rahmen des Ausbaus der Infrastruktur möglich Wissenschaft und Forschung Spitzenmedizin und Forschung sind unzertrennliche Partner: 5) Forschung ist Teil der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung für die Medizin und Naturwissenschaft. 5) vgl. Positionspapier Med. Ges. OÖ S. 3 Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 5 -

6 Wissenschaft und Lehre sind untrennbar. Wissenschaft und Forschung sind Teil der medizinischen Ausbildung. Forschung schafft internationale Kooperationen und Verbindungen zur Industrie und Wirtschaft. Eigene medizinische Forschung schafft Innovation und Wissensvorsprung. Aufbau und Ausbau der evidenzbasierenden Medizin im Rahmen eines Clinical Trial Centers in Zusammenarbeit mit der Medizintechnik und Pharmaindustrie. Ausbau und Weiterentwicklung bestehender Patienten-orientierter Forschung, bestehender klinischer Forschungslabore und Schaffung von präklinischen Forschungslabors im Bereiche der Onkologie und Arteriosklerose. Grundlagenorientierte Forschung mit Partnern aus der Naturwissenschaft, der Informatik und der Medizintechnik an der Johannes Kepler Universität Linz und den Fachhochschulen Oberösterreichs Gesellschafts- und wirtschaftspolitische Bedeutung einer Medizinuniversität 6) Gesundheit ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des 21. Jahrhunderts mit einem steigenden Anteil am BIP (vgl. dazu auch die Tabelle 2.1. für die Entwicklung der öffentlichen und privaten Gesundheitsausgaben in Österreich ). 6) vgl. Positionspapier Med. Ges. OÖ, S. 3f Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 6 -

7 Tabelle 2.1.: Gesundheitsausgaben in Österreich laut System of Health Accounts (OECD) 1) , in Mio. EUR Öffentliche und Private Gesundheitsausgaben Ø / Zuwachs / Jahr Staat inkl. Sozialversicherungsträger ,83% Stationäre Gesundheitsversorgung 3) ,01% Ambulante Gesundheitsversorgung ,90% häusliche Langzeitpflege 2) , ,27% Krankentransport und Rettungsdienste ,51% Pharmazeutische Erzeugnisse und medizinische Geund Verbrauchsgüter ,13% Prävention und öffentlicher Gesundheitsdienst ,63% Verwaltung der Gesundheitsversorgung: Staat inkl. Sozialversicherungsträger ,53% Private Haushalte und Versicherungsunternehmen ,16% Stationäre Gesundheitsversorgung 3) ,15% Ambulante Gesundheitsversorgung ,53% Pharmazeutische Erzeugnisse und medizinische Geund Verbrauchsgüter ,74% Verwaltung der Gesundheitsversorgung: private Krankenversicherungen ,03% Private Organisationen ohne Erwerbszweck 4) ,08% Betriebsärztliche Leistungen ,70% Laufende Gesundheitsausgaben ,28% Investitionen ,96% Gesundheitsausgaben, insgesamt ,00% Öffentliche laufende Gesundheitsausgaben ,83% Investitionen (öffentlich) ,75% Öffentliche Gesundheitsausgaben, insgesamt ,66% Private laufende Gesundheitsausgaben ,65% Investitionen (privat) ,38% Private Gesundheitsausgaben, insgesamt ,15% Gesundheitsausgaben, insgesamt, in % des BIP 9,7 9,8 10,0 10,1 9,9 10,0 10,1 10,2 10,3 10,3 10,1 0,43% Öffentliche Gesundheitsausgaben, in % des BIP 6,9 7,4 7,5 7,7 7,5 7,5 7,6 7,7 7,8 7,9 7,7 1,07% Öffentliche Gesundheitsausgaben, in % der gesamten Gesundheitsausgaben 71,5 75,0 75,2 75,9 75,8 75,6 75,4 75,2 75,6 76,5 76,2 0,64% Private Gesundheitsausgaben, in % des BIP 2,8 2,5 2,5 2,4 2,4 2,4 2,5 2,5 2,5 2,4 2,4-1,36% Private Gesundheitsausgaben, in % der gesamten Gesundheitsausgaben 28,5 25,0 24,8 24,1 24,2 24,4 24,6 24,8 24,4 23,5 23,8-1,78% Bruttoinlandsprodukt (BIP) ,55% Öffentliche Gesundheitsausgaben ohne Ausgaben für Langzeitpflege, insgesamt ,87% Private Gesundheitsausgaben ohne Ausgaben für Langzeitpflege, insgesamt ,83% Gesundheitsausgaben ohne Ausgaben für Langzeitpflege, insgesamt ,02% Gesundheitsausgaben ohne Ausgaben für Langzeitpflege, insgesamt, in % des BIP 8,5 8,6 8,8 8,8 8,7 8,7 8,8 8,9 9,0 9,0 8,8 0,45% Quelle: STATISTIK AUSTRIA, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, eigene Berechnungen/Schätzungen, Rechnungsabschlüsse, Geschäftsberichte. Rundungsdifferenzen wurden nicht ausgeglichen. Erstellt am: ; Eigene Berechnungen, Linz, Oktober ) Die Gesundheitsausgaben laut System of Health Accounts (OECD) enthalten auch Ausgaben für Langzeitpflege. Aufgrund der unzureichenden Datenlage mussten jedoch in weiten Bereichen Schätzungen für diese Ausgabenposition herangezogen werden. 2) Öffentliche Ausgaben für häusliche Langzeitpflege enthalten auch das Bundes- und Landespflegegeld. 3) Enthalten sind auch stationäre Gesundheitsdienstleistungen in Pflegeheimen. 4) Enthalten sind die Ausgaben der POoEs für Rettungsdienste und andere Gesundheitsleistungen sowie bis inklusive 1996 auch die Ausgaben der Ordensspitäler. Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 7 -

8 Garantie für Weiterentwicklung und Sicherung höchst qualitativer Medizin für die Bevölkerung des Landes. Voraussetzung für die Erfüllung des Qualifikationsprofils des Medizinstudiums im eigenen Land. Etablierte Top-Wissenschaftler und Nachwuchswissenschaftler bleiben und kommen ins Land. Innovation und Kooperation mit der Wirtschaft und Industrie schafft Synergien und ermöglicht Fundraising und Sponsoring. Eine Medizinuniversität hat eine Umwegrentabilität, heimische Wertschöpfung, Return of Invest und sichert und schafft neue Arbeitsplätze (vgl. dazu Kapitel 4). 3. Notwendige Voraussetzungen und finanzielle Aufwendungen zur Schaffung einer Medizinischen Universität in Linz / OÖ In diesem Kapitel werden die notwendigen Voraussetzungen und Erfordernisse sowie die finanziellen Voraussetzungen zur Umsetzung des Projekts Medizinuniversität in Linz / OÖ dargestellt. Als Grundlage dafür dient wiederum das Positionspapier der Medizinischen Gesellschaft Oberösterreichs zur Errichtung einer Medizinischen Universität Oberösterreich Notwendige Voraussetzungen und Erfordernisse 7) Schaffung eines Rechtsträgers, z.b. in Form einer Universitätsstiftung oder eines Universitätsvereines oder einer GesmbH. Die Krankenhäuser müssten eine gemeinsame Plattform finden. Das oberste Leitungsgremium besteht aus einem Vorstand von z.b. 3 Personen und einem Aufsichtsrat von z.b. 12 Personen. 7) vgl. Positionspapier Med. Ges. OÖ, S. 4f Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 8 -

9 Universitätsleitung: Die Universitätsleitung obliegt dem Rektor, dem Vize-Rektor, dem Kanzler (Geschäftsführer) sowie den Dekanen (Studiendekan, Forschungsdekan, Dekan für Koordination, Dekan für Qualität). Mit Ausnahme des Geschäftsführers sind diese Funktionen ehrenamtlich möglich. Administrationspersonal: Dafür sind insgesamt ca. 20 Vollzeitäquivalente erforderlich: Controlling, Finanzen, Fundraising, Marketing, Qualitätssicherung, Evaluation, EDV, Clinical Trail Center, Facility Management. Errichtung von neuen Instituten: Vorgesehener Personalbedarf ca. 20 Vollzeitäquivalente: Pro Institut (5) 4 Personalstellen: Institut für Anatomie und Histologie, Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Institut für Pharmakologie, Institut für Allgemeinmedizin und Epidemiologie. N.N. Oberösterreich verfügt bereits über ausreichend Erfahrung in der universitären Lehre im Rahmen der akademischen Lehrkrankenhäuser. Zwischen 50 und 60 Professoren und Dozenten sind an den Praktika beteiligt. Für eine Größenordnung von 42 Studenten pro Jahr sind zusätzliche 20 Vollzeitbeschäftigte für die Lehre erforderlich. Weiters müssen etwa 60 bis 80 Lehrpraxen in das Medizinstudium eingebaut werden. Eine wesentliche Voraussetzung stellt die Kooperation mit der naturwissenschaftlich technischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz und den Fachhochschulen dar. Lerninhalte aus Physik, Chemie, Biochemie, Medizintechnik und Informatik sowie Biowissenschaften wären durch diese Kooperationen gewährleistet. Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 9 -

10 Global ergibt sich ein zusätzlicher Gesamtpersonalaufwand von ca. 60 Vollzeitbeschäftigten, für die Forschungslabors sind ca. 30 Drittmittelstellen realistisch. Die räumlichen Erfordernisse werden auf ca m² geschätzt und ergeben sich aus folgenden baulichen Notwendigkeiten: ca. 6 Hörsäle, ca. 4 Kursräume, 1 Seziersaal, Forschungslabors und Administration. Weiterentwicklung der vorhandenen informationstechnologischen Infrastruktur mit elektronischer Vernetzung und telemedizinischer Ausrichtung aller klinischen und wissenschaftlichen Bereiche. Erfüllung aller Kriterien, die vom österreichischen Akkreditierungsrat gefordert werden. Dazu zählen die Definition de Leitbildes, die Darlegung der Organisation, des Managements und der Planung, die Erfüllung des Qualitätsmanagements, die Offenlegung der Finanzierung, das Ausmaß der Raum- und Sachausstattung, die Erfordernisse des Personals, die Studiengänge und die Lehrveranstaltungen sowie die Darlegung des Forschungskonzeptes und der internationalen Kooperation. Als Mindestanforderungen werden zwei Studiengänge genannt. Für die Medizinuniversität Oberösterreich werden folgende zur Diskussion gestellt: Die Humanmedizin und weitere wie z.b. Gesundheitswissenschaften, z.b. Clinical Research & Clinical Trial Center, z.b. molekulare Medizin, z.b. Biotechnologie, z.b. Komplementärmedizin. Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 10 -

11 3.2. Erforderliche finanzielle Aufwendungen einer Medizinuniversität Oberösterreich 8) Es wird vorausgesetzt, dass die akademischen Lehrkrankenhäuser bzw. deren Träger sich dazu verständigen, dass vorhandene Infrastrukturen in Lehre und Forschung für die Medizinuniversität bereitgestellt werden. Einmalige Investitionsaufwendungen ergeben sich für die präklinischen und klinischen Forschungslabors, die Hörsäle, IT-Einrichtungen. Für die Schaffung dieser Infrastruktur wird in Anlehnung an vergleichbare Unternehmen ca. 10 Mio. veranschlagt. 9) Das Jahresbudget wird in Anlehnung an die PMU in Salzburg und an die Privatuniversität Witten/Herdecke auf ca. 9 Mio. geschätzt. Die Jahresausgaben für das Personal liegen dabei bei ca. 6 Mio., für die Forschung bei ca. 2 Mio. und für den Betrieb und die Infrastruktur bei 1 Mio.. Die Jahreseinnahmen ergeben sich durch eine Finanzierung vom Land OÖ und von der Stadt Linz zu 60 % sowie durch Fundraising und Auftragsforschung zu 40 %. Es gelten die Studiengebühren einer öffentlichen Universität, nicht einer privaten Universität. 8) vgl. Positionspapier Med. Ges. OÖ, S. 5f 9 ) Zur genauen Analyse ist noch eine detaillierte Kostenabschätzung notwendig (steht bis dato noch aus bzw. ist den Autoren nicht bekannt). Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 11 -

12 4. Volkswirtschaftliche Wertschöpfungsanalyse einer Medizinischen Universität in Linz / OÖ Nachdem nun in den Kapiteln 2 und 3 das Projekt Medizinische Universität in Linz / OÖ in seinen wesentlichsten Eckpfeilern vorgestellt wurde sowie einige Erfordernisse, Voraussetzungen und Vorteile angeführt werden konnten, wird nun anhand und auf Basis des verfügbaren (abgeschätzten) Datenmaterials eine volkswirtschaftliche Wertschöpfungsanalyse durchgeführt. Diese Untersuchung stellt somit die rein ökonomische Betrachtung des Projekts im Rahmen dessen Wertschöpfungsgenerierung (Stichwort: Umwegrentabilität) in den Mittelpunkt. Zunächst werden in Abschnitt 4.1. die dafür herangezogen Inputdaten mit ihren teilweise dahinter stehenden Annahmen präsentiert. Abschnitt 4.2. widmet sich danach dem theoretischen Hintergrund der induzierten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte. Abschnitt 4.3. betrachtet weitere, notwendigerweise zu treffende ökonomische Annahmen im Rahmen der Analyse. Die Ergebnisse der volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsanalyse werden schließlich im Abschnitt 4.4. vorgestellt Inputdaten der volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsanalyse Im Abschnitt 3.2. wurden bereits die erforderlichen finanziellen Aufwendungen zur Umsetzung des Projekts dargestellt. Diese teilweise geschätzten Daten werden nun zusammengefasst, aufbereitet und um für die Untersuchung notwendige ökonomische Annahmen ergänzt. a) Einmalige Investitionsaufwendungen: 10 Mio. Infrastrukturschaffung: präklinische und klinische Forschungslabors, Hörsäle, IT-Einrichtungen. b) Ausstattung (einmalige Aufwendung): 5 Mio. (1 Mio. / Institut) Sonstiges (Möbel, Technische Geräte) Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 12 -

13 c) Jahresbudget: 9 Mio. wird in Anlehnung an die PMU in Salzburg und an die Privatuniversität Witten/Herdecke geschätzt. Die Jahresausgaben für das Personal liegen dabei bei ca. 6 Mio., für die Forschung bei ca. 2 Mio. und für den Betrieb und die Infrastruktur bei 1 Mio.. d) Personal: - Administration, Controlling, Marketing, Qualitätssicherung: 20 VZÄ - 5 neue Institute: je 5 VZÄ (= insg. 20 VZÄ) - zusätzliches Lehrpersonal: 20 VZÄ - Forschung: 30 VZÄ (in erster Linie aus Drittmitteln) Annahmen: Die vorliegende Studie geht davon aus, dass die Errichtung der Medizinischen Universität Linz / OÖ mit beginnt und ein Jahr in Anspruch nimmt. Die einmaligen Investitionsaufwendungen in Höhe von (angenommenen) 10 Mio. werden somit mit dem Jahr 2010 als wertschöpfungswirksam angesetzt. Gleiches gilt für den oben unter Punkt b) angeführten Punkt Ausstattung. Es wird des Weiteren angenommen, dass die Universität ihren vollen Betrieb mit aufnimmt. Geht man von einem gesamten Personalaufwand pro Jahr in Höhe von 6 Mio. Euro aus, kommt man nach den üblichen Abzügen auf ein Nettoeinkommen des Personals in Höhe von rund 3,4 Mio. Euro pro Jahr. Zieht man davon 9,1 Prozent durchschnittliche Sparquote ab, resultiert eine Kaufkraft (verfügbares Einkommen) von insgesamt rund 3 Mio. Euro, die pro Jahr in den Konsum fließt (ab inkl. 2011). Für die einmaligen Investitionsaufwendungen (Infrastruktur und Ausstattung) wird ein heimischer Wertschöpfungsanateil von 90 % unterstellt. Die durch das geschaffene Personal generierte Kaufkraft wird mit 90 % als heimisch wertschöpfungswirksam angesetzt. Die Jahresausgaben für Forschung werden zu 100 % heimisch wertschöpfungswirksam und die Jahresausgaben für den Betrieb und die Infrastruktur mit 80 % heimisch wertschöpfungswirksam angenommen. Des Weiteren ist hier wesentlich anzumerken, dass die Medizinische Gesellschaft für Oberösterreich einen durchaus konservativen Zugang in ihrem Positionspapier Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 13 -

14 gewählt hat und durchwegs kleinere Zahlen als etwa vergleichbare andere Projekte angesetzt hat Theoretischer Hintergrund der induzierten Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung werden - grob gesprochen - die Wertschöpfungen der Unternehmen summiert, um so die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Landes zu quantifizieren, die als Bruttoinlandsprodukts (BIP) definiert ist. Dabei wird unter Wertschöpfung der Nettoproduktionswert (NPW) des jeweiligen Unternehmens verstanden. Der Netto-Produktionswert ist eine Maßzahl für den Netto-Output an Waren und Dienstleistungen eines bestimmten Unternehmens. Diese Größe errechnet sich als Differenz zwischen dem Brutto-Produktionswert im Wesentlichen dem Umsatz - und den Vorleistungen. Die Wertschöpfung verteilt sich auf Personalaufwand, indirekte Steuern, Abschreibungen und den Betriebsüberschuss als Residualgröße. Die Summe aller Netto-Produktionswerte ergibt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu Marktpreisen. Das BIP wird daher als Summe aller Lieferungen und Leistungen definiert, die im Wirtschaftsjahr gegen Entgelt für die inländische Nachfrage erstellt wurden. Das BIP berücksichtigt die gesamte Wirtschaftsleistung, die im Inland erbracht wurde, ohne Berücksichtigung der Nationalität des Produzenten bzw. des Unternehmers. Die volkswirtschaftlichen Effekte, die durch die betriebliche Tätigkeit ausgelöst werden, resultieren aus dem Faktum, dass Wertschöpfungseffekte nicht nur direkt in der jeweiligen Branche erwirtschaftet werden, sondern durch die Nachfrage nach Vorleistungen in den Zulieferbetrieben wiederum Wertschöpfung generiert wird. Diese Verflechtungen werden als "Wertschöpfungsketten" bezeichnet, die als Multiplikatoreffekt quantifiziert werden. Die Wertschöpfungsketten lassen sich in folgende Effekte untergliedern: 1. Direkte Effekte: Diese umfassen den direkten Beitrag der einzelnen Unternehmen zur inländischen Wertschöpfung. 2. Indirekte bzw. induzierte Effekte: Diese entstehen durch die Vorleistungsbeziehungen zwischen den Unternehmen: Die induzierten Effekte Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 14 -

15 entstehen aus den Konsum- und Investitionseffekten, die aus den direkten und indirekten Effekten resultieren. Im Produktionsprozess werden Einkommen geschaffen, die wieder teilweise verausgabt werden. Ebenso werden durch die Nachfrage Investitionsanreize induziert, die wiederum nachfragewirksam werden. Im Simulationsmodell werden die indirekten und die induzierten Effekte simultan berechnet, sodass diese beiden Effekte unter dem Begriff "indirekte/induzierte Effekte" zusammengefasst sind. Mit dem Leistungserstellungsprozess sind folglich auch Beschäftigungseffekte verbunden. Die Nachfrage nach Vorleistung, die Konsum- und Investitionsnachfrage induziert Produktionsprozesse, in denen Arbeitskräfte eingesetzt werden. Der direkte Beschäftigungseffekt umfasst dabei die Zahl der Beschäftigten in den untersuchten Betrieben. Der errechnete Beschäftigungseffekt umfasst die indirekten Beschäftigungseffekte aus den Vorleistungsbeziehungen und die induzierte Beschäftigung aus der Konsum- und der Investitionsnachfrage. In den Appendices 1 und 2 zu dieser Studie wird das hier verwendete ökonometrisch geschätzte Simulationsmodell kurz in seiner Struktur und Leistungsfähigkeit beschrieben Ökonomische Annahmen zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsanalyse Gegenstand: Gegenstand der volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsanalyse sind alle im Rahmen der Errichtung und des Betriebes der Medizinischen Universität Linz / OÖ anfallenden Kosten und Aufwendungen. Zeitliche Abgrenzung: Die Simulationen der gesamten volkswirtschaftlichen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte erstrecken sich in dieser Studie annahmegemäß bis zum Jahr Die einmaligen Investitionsaufwendungen sowie der Posten Ausstattung werden mit dem Jahr 2010 als wertschöpfungswirksam angesetzt. Die finanziellen Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 15 -

16 Aufwendungen (Forschung, Personal, Betrieb) beginnen annahmegemäß mit zu greifen. Einschleifwirkung: Es wird folgende Annahme der Einschleifwirkung auf die induzierte sekundäre Wertschöpfung getroffen: - 60 Prozent im 1. Jahr - 30 Prozent im 2. Jahr - 10 Prozent im 3. Jahr Mit anderen Worten bedeutet dies, dass 60 Prozent der wertschöpfungswirksamen Aufwendungen eines Jahres im selben Jahr noch wertschöpfungswirksam werden, während 30 bzw. 10 Prozent des Basisjahres im zweiten bzw. dritten Jahr einen sekundären Wertschöpfungsbeitrag leisten. Heimische Wertschöpfungswirksamkeit In dieser Studie wird des Weiteren davon ausgegangen, dass der Anteil der heimischen Wertschöpfung an der gesamten induzierten Wertschöpfung - bei den einmaligen Investitionsaufwendungen (Infrastruktur und Ausstattung) 90 % - bei der durch das geschaffene Personal generierten Kaufkraft 90 %, - bei den Forschungsausgaben 100 % und - bei den Jahresausgaben für den Betrieb und die Infrastruktur 80 % beträgt. Bis zum Ende des Betrachtungszeitraums werden im Rahmen dieser Studie annahmegemäß keine weiteren Ausstattungskosten zugelassen Ergebnisse der volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsanalyse Mit Hilfe des ökonometrisch geschätzten Simulationsmodells für OÖ. sowie unter Berücksichtigung der zuvor getroffen ökonomischen Annahmen können die Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 16 -

17 aggregierten Ergebnisse der volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsanalyse in den nachstehenden Tabelle 4.1. und 4.2. bzw. in der Figur 4.1. dargestellt werden. Tabelle 4.1. zeigt die Ermittlung des gesamten primären Wertschöpfungsbeitrages auf Basis der unter den Abschnitten 4.1. und 4.3. getroffenen Angaben, Annahmen und Daten. Der so ermittelte und relevante primäre gesamte Wertschöpfungsbeitrag beläuft sich im Durchschnitt der Periode 2010 bis 2015 auf rund 6,2 Mio. pro Jahr bzw. über den gesamten angenommenen Betrachtungszeitraum auf rund 37 Mio.. Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 17 -

18 Tabelle 4.1.: Ermittlung des gesamten primären Wertschöpfungsbeitrages der Medizinischen Universität Linz / OÖ unter Berücksichtigung der Annahmen der Einschleifwirkung und des jeweiligen heimischen Wertschöpfungsanteils Einmalige Investitionen (Infrastruktur und Ausstattung) Generierte Kaufkraft (Personalkonsum) Forschung Infrastruktur und Betrieb Summe (= gesamter primärer Wertschöpfungsbeitrag) ,1 8, ,05 1,458 1,2 0,48 7, ,35 0,729 1,458 0,6 1,2 0,24 0,48 6, ,243 0,729 1,458 0,2 0,6 1,2 0,08 0,24 0,48 5, ,243 0,729 1,458 0,2 0,6 1,2 0,08 0,24 0,48 5, ,243 0,729 1,458 0,2 0,6 1,2 0,08 0,24 0,48 5,23 Summe Durchschnitt / Jahr ,50 2,43 2,43 2,43 2,19 1,46 2,00 2,00 2,00 1,80 1,20 0,80 0,80 0,80 0,72 0,48 37,04 4,50 0,81 0,81 0,81 1,09 1,46 0,67 0,67 0,67 0,90 1,20 0,27 0,27 0,27 0,36 0,48 6,17 Quelle: Eigene Annahmen und Berechnungen, Linz, Oktober 2008 Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 18 -

19 Im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2015 kann durch die die Errichtung und durch den Betrieb einer Medizinischen Universität in Linz / OÖ ein zusätzlicher regionaler Effekt auf das oö. BIP in Höhe von rund 7 Mio., ein zusätzlicher Effekt auf das regionale Masseneinkommen in Höhe von rund 5 Mio. sowie ein durchschnittlicher Beschäftigungseffekt in Höhe von knapp 65 zusätzlich geschaffenen und/oder gesicherten Arbeitsplätzen pro Jahr generiert werden. Aggregiert über die Periode beläuft sich der gesamte zusätzliche BIP-Effekt auf rund 42,3 Mio., der Effekt auf das regionale Volkseinkommen nimmt insgesamt einen Wert von knapp 30,1 Mio. an und es werden in diesem Zeitraum knapp 380 Arbeitsplätze zusätzlich geschaffen und/oder gesichert. In den ersten drei Jahren des angenommenen Betrachtungszeitraums sind vor allem die einmaligen Investitionen (Infrastruktur, Ausstattung) schlagend. Als Input unberücksichtigt blieb im Rahmen dieser Analyse, wie viele von den derzeit oder zukünftig Medizinstudierenden aus Oberösterreich auch in Oberösterreich Medizin studieren würden, bzw. wie viele Nicht-Oberösterreicher/innen ihr Medizinstudium in Linz / OÖ absolvieren würden. Die nicht-abwandernde bzw. die zuwandernde regionale Kaufkraft dieser Studenten und Studentinnen wurde nicht abgeschätzt. Tabelle 4.2.: Ergebnisse der volkswirtschaftlichen Wertschöpfungsanalyse; Gesamte Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte auf Basis der Errichtung und des Betriebes einer Medizinischen Universität in Linz / OÖ; Jahr Gesamter primärer Wertschöpfungsbeitrag in Euro Volkswirtschaftliche Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte dargestellt am/an regionalen BIP 1) Oberösterreich in Euro regionalen Volkseinkommen 1) Oberösterreich in Euro regionaler Beschäftigung 2) Oberösterreich in Personen ,1 9,26 6, ,19 8,22 5, ,06 6,93 4, ,23 5,98 4, ,23 5,98 4, ,23 5,98 4,25 53 Summe Durchschnitt / Jahr ,04 42,34 30, ,17 7,05 5, ) Zuwachs im Vergleich zum Basisszenario (Basisszenario = keine Errichtung einer Medizinischen Universität in Linz / OÖ) 2) Zusätzlich geschaffene und/oder gesicherte Arbeitsplätze Rundungsdifferenzen möglich Quelle: Eigene Berechnungen, Linz, Oktober 2008 Schneider, F., Holzberger, M. - Seite 19 -

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