Mitarbeiter/innen finden und binden: Wiedereinstiegsmanagement und betriebliche Kindertagesbetreuung

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1 Zweiter Jour Fixe Zukunftsfähige Personalpolitik des Impulsgeber Zukunft e.v. Mitarbeiter/innen finden und binden: Wiedereinstiegsmanagement und betriebliche Kindertagesbetreuung Teil 1: Wiedereinstiegsmanagement 10. Oktober 2012 von 09:00 bis 12:00 Uhr in der Handwerkskammer Bremen 1

2 Tagesordnung Jour fixe 10. Oktober Uhr Begrüßung durch die Handwerkskammer Bremen Markus Mertsch, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Bremen Uhr Begrüßung durch den Verein Impulsgeber Zukunft e.v. Harald Schiff, Vorstandvorsitzender Impulsgeber Zukunft e.v Uhr Offener Erfahrungsaustausch und Diskussion Uhr Mitarbeiter/innen finden und binden: Wiedereinstiegsmanagement Rena Fehre und Kerstin Purnhagen, Impulsgeber Zukunft e.v Uhr Pause Uhr Mitarbeiter/innen finden und binden: Betriebliche Kindertagespflege Gudrun Bollwahn, Kindertagespflege, pib Pflegekinder in Bremen ggmbh Uhr Aktionsprogramm Kindertagespflege Rena Fehre, Impulsgeber Zukunft e.v Uhr Impulsreferat: Gute Praxis im Betrieb Harald Schiff, Henry Lamotte Service GmbH Uhr Erfahrungsaustausch und Diskussion Uhr Veranstaltungsende 2

3 Familienfreundlichkeit im Betrieb lohnt sich Fakten 92 Prozent aller Beschäftigten mit Kindern ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie mindestens genauso wichtig wie das Gehalt Weniger SchulabgängerInnen und Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt Erfolgsfaktoren Motivation, Qualifikation und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten 3

4 Rund um das Wiedereinstiegsmanagement Lösungsansatz Einsatz eines strukturierten Wiedereinstiegsmanagement Beruflicher Wiedereinstieg ist ein Prozess, kein punktuelles Ereignis und kann in 3 Phasen aufgeteilt werden: 4

5 Die drei Phasen im Überblick: Phase I Vor der familienbedingten Auszeit Phase II Während der familienbedingten Auszeit Phase III Nach der familienbedingten Auszeit Ziele: Information und Schaffung von Erwartungs - und Planungssicherheit Erhalt der Qualifikation und des Kontakts Planung und Unterstützung des beruflichen Wiedereinstiegs 5

6 Phase I: Vor der familienbedingten Auszeit Ziel: Die Elternzeit frühzeitig gemeinsam planen, d.h. Begleitung des Wiedereinstiegs durch Vorgesetzte oder Personaler begleiten 1. Information und Beratung: Mutterschutz, Mutterschaftsgeld, Elternzeit, Elterngeld 2. Planung: Organisation der beruflichen Auszeit und des Wiedereinstiegs Wie kann eine gute Übergabe gelingen? Möglichkeiten der Arbeitszeit und Arbeitsorganisationsgestaltung? Gibt es Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch? 6

7 Phase II: Während familienbedingter Auszeit 1. Qualifikationen erhalten: Urlaubs und Krankheitsvertretung Mitarbeit in befristeten Projekten Teilnahme an betrieblichen und außerbetrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen 1. In Kontakt bleiben: Elternzeit Mentoring Programm Regelmäßige Information durch interne Medien und Zugang zu internen Informationsquellen Einladung zur Teilnahme an betrieblichen Veranstaltungen 2. Den Wiedereinstieg vorbereiten: Das Rückkehrgespräch: zwischen direkter/m Vorgesetzten/m und Mitarbeiter/in einige Monate vor Ende der Elternzeit Wünsche und Rahmenbedingungen für den beruflichen Wiedereinstieg abgleichen, Arbeitsmodell entwickeln, Stundenzahl festlegen, Qualifizierungsmaßnahmen ausloten 7

8 Phase III: Der Wiedereinstieg 1. systematische und umfangreiche Einarbeitung in Aufgabe, Team, Organisation und Kultur 2. Modelle für Arbeitszeit und Arbeitsorganisation Gleitzeit, Teilzeit, Jobsharing, Homeoffice etc., insbesondere gleitender Wiedereinstieg, der mit 40 % Beschäftigungsumfang beginnt und langsam gesteigert wird. 3. Unterstützung bei der Kinderbetreuung A) Regelbetreuung: Einkauf von Belegplätzen finanzielle Förderung von Elterninitiativen aus Mitarbeiterkreisen Kooperation mit privaten Dienstleistern Gründung betriebseigenen Kinderbetreuungseinrichtung B) Unterstützung in Notfällen: Eltern Kind Zimmer Kooperation mit privaten Dienstleistern Kinderferienprogramme Kinderbetreuungszuschuss 8

9 Nutzen für Betriebe und Beschäftigte Für Betriebe Schnellerer Wiedereinstieg Kostenreduzierung für Wiederbeschaffung und Qualifizierung Qualifizierte Beschäftigte binden Attraktivitätssteigerung des Betriebs Beschäftigte mit sozialen Kompetenzen, Organisationsfähigkeit und Pragmatismus zurückgewinnen Motivationssteigerung der Mitarbeiter/innen Fachkräftebedarf (besser) decken Für Beschäftigte Vereinbarkeit von Erwerbs und Privatleben ermöglichen Wissen, Erfahrungen und Kontakte erhalten d.h. Beschäftigungsfähigkeit sichern Schaffung von Planungssicherheit Erhalt von Karrierechancen Erhöhung der finanziellen Absicherung bzw. Unabhängigkeit 9

10 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Wir stehen Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung! Impulsgeber Zukunft e.v. Kerstin Purnhagen (Dipl.-oec.) Rena Fehre (Soz. M.A.) Universitätsallee Bremen Tel /3 Fax /3 10

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