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1 ideas Februar 2014 Ausgabe 142 Werbemitteilung Anlageideen für Selbstentscheider Clever kombinieren: Rohstoffmärkte 2014»Im Interview: Markus Gürne, Leiter der ARD-Börsenredaktion

2 8 Titelthema: Clever kombinieren Rohstoffmärkte Interview: Markus Gürne Leiter der ARD-Börsenredaktion Jahre Commerzbank-Derivate: Produkte, Services, technische Trends & mehr 4 Aktuelles 6 Marktbericht DAX über Punkten und dann? 8 Titelthema Clever kombinieren: Rohstoffmärkte Interview»Wer Informationen hat, ist im Vorteil«18 Technische Analyse IBEX und Bilfinger 22 Akademie Discount-Optionsscheine Teil 1 26 Dividenden Strategie Index-Zertifikat Die bessere Alternative im Niedrigzinsumfeld Jahre Commerzbank-Derivate Produkte, Services, technische Trends & mehr 30 Samsung Electronics Smartphones und mehr 33 Messen, Börsentage & Seminare Commerzbank Derivate-Experten vor Ort 34 Aktienstrategie DAX-Gewinnerwartungen sollten sich ab dem zweiten Quartal stabilisieren 36 Währungsstrategie 2014 Kein Jahr für sichere Häfen 38 Pinnwand Buchbesprechung, Free Trade - Aktionen und Pressestimmen 40 Terminkalender Die wichtigsten Termine auf einen Blick 41 Disclaimer/Kontakt/Impressum 42 Bestellkupon 2

3 INHALT / EDITORIAL Clever kombinieren: Rohstoffmärkte 2014 Das Jahr 2013:»Des einen Freud ist des anderen Leid«. So könnte man die Situation zwischen Aktien- und Rohstoffinvestoren bezeichnen. Während Anleger, die im Jahr 2013 in Aktien investiert waren, auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken konnten, hatten Rohstoffinvestoren nur sehr wenig Grund zur Freude. Denn bis auf wenige Ausnahmen hat die Assetklasse Rohstoffe herbe Verluste einfahren müssen. So haben beispielsweise Industriemetalle durch die Bank an Wert verloren und bei den Edelmetallen haben vor allem Gold und Silber deutlich an Wert eingebüßt (Gold ca. 27 Prozent und Silber ca. 35 Prozent). Einzig positiver Performanceträger war Palladium. Im Energiesektor waren die Ergebnisse nicht ganz so düster. Während Erdgas deutlich an Wert zulegen konnte, gab es beim Erdöl (Brent und WTI) ebenfalls Preissteigerungen, wenn auch in einem deutlich geringeren Ausmaß. Nach einem derart turbulenten Jahr fragen sich Rohstoffinvestoren zu Recht, was sie von 2014 erwarten dürfen. Die Aussichten für das kommende Jahr sind gemischt. Um Sie bei der Ausrichtung und Auswahl Ihrer Rohstoffinvestments zu unterstützen, geben Ihnen unsere Rohstoffanalysten in der aktuellen Ausgabe einen Ausblick auf das Rohstoffjahr Erfahren Sie mehr über die Faktoren, die in 2014 die Rohstoffmärkte bewegen und wie die Analysten der Commerzbank die Preisentwicklungen einzelner Rohstoffe einschätzen. Neben den aktuellen Trends am internationalen Markt für Rohstoffe finden Sie in der aktuellen Ausgabe weitere Beiträge unserer Aktien-, Währungs- und Rohstoffanalysten. Spannende Themen wie»dax-gewinnerwartungen sollten sich ab dem zweiten Quartal stabilisieren«,»währungen 2014 Kein Jahr für sichere Häfen«und»Samsung Electronics Smartphones und mehr«warten auf Sie. Werfen Sie ebenfalls einen Blick auf einen interessanten Beitrag unserer ideas-akademie zum Thema Discount-Optionsscheine. In diesem Beitrag stellen Ihnen unsere Produktexperten die Funktionsweise und Einsatzmöglichkeiten dieses Optionsscheintyps vor. Erfahren Sie mehr über die Unterschiede zu klassischen Optionsscheinen und wie Sie in Phasen seitwärts tendierender Märkte auch mit Optionsscheinen Geld verdienen können. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen der aktuellen Ausgabe! Laura Schwierzeck Chefredakteurin 3

4 AKTUELLES Deutsche Anlegermesse: Besuchen Sie uns in der Finanzmetropole Frankfurt Wann Wo Eintritt 21. bis 22. Februar 2014, von bis Uhr Forum der Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, Frankfurt am Main Interessierte Anleger haben die Möglichkeit, sich im Vorfeld der Messe kostenfreie Eintrittskarten zu sichern. Einfach registrieren unter: Die Deutsche Anlegermesse Frankfurt ist die größte Finanzmesse im Rhein-Main- Gebiet und findet im jährlichen Turnus im Forum der Messe Frankfurt statt. Über 150 Aussteller und Partner präsentieren sich an zwei Messetagen der Finanz- Community. Erleben Sie spannende Fachvorträge und Diskussionsrunden zu aktuellen Themen und Markttrends aus Politik und Finanzen. Nutzen Sie die Gelegenheit und treffen Sie bekannte»börsenge sichter«aus Funk und Fernsehen. Das Commerzbank-Derivateteam freut sich auf Ihr Kommen! Vorträge Freitag, 21. Februar Uhr auf der Aktionärsbank-Bühne:»Schwellenländer einmal anders: Anlage über Unternehmen in Industrieländern«(Referent: Thomas Meyer zu Drewer, Geschäftsführer ComStage ETFs) Uhr auf der DZB-Bühne:»Anlagestrategien im aktuellen Börsenumfeld«(Referenten: Thomas Timmermann, Leiter Asset Management Commerzbank und Sophia Wurm, Technische Analystin Commerzbank) Uhr auf der Hauptbühne:»Kapitalmarktausblick: Wo lohnt es sich noch anzulegen?«(referenten: Thomas Timmermann, Leiter Asset Management Commerzbank und Sophia Wurm, Technische Analystin Commerzbank) Samstag, 22. Februar Uhr auf der Aktionärsbank-Bühne:»Basisinvestments 2014: Die attraktivsten Aktien und Branchen«(Referentin: Sophia Wurm, Technische Analystin Commerzbank) Uhr auf der Hauptbühne:»Kapitalmarktausblick: Wo lohnt es sich noch anzulegen?«(referenten: Thomas Timmermann, Leiter Asset Management Commerzbank und Sophia Wurm, Technische Analystin Commerzbank) Uhr auf der ActivTrades-Bühne:»Aktienmärkte weiter im Boom: Profitieren mit ETFs«(Referent: Thomas Meyer zu Drewer, Geschäftsführer ComStage ETFs) Uhr auf der DZB-Bühne:»Anlagestrategien im aktuellen Börsenumfeld«(Referenten: Thomas Timmermann, Leiter Asset Management Commerzbank und Sophia Wurm, Technische Analystin Commerzbank) FONDS 14 Die Schweizer Fondsmesse in Zürich Die sechzehnte Ausgabe der größten Schweizer Finanzmesse findet am 5. und 6. Februar im Kongresshaus Zürich statt. Der erste Messetag richtet sich als Professional Investors Day explizit an qualifizierte Anleger. Dem breiten Publikum steht der Besuch der Messe und des Rahmenprogramms am zweiten Messetag offen. Den Umbruch in Wirtschaft und Finanzwelt und die damit verbundenen Trends und Herausforderungen haben die Messeveranstalter zum Anlass genommen, die FONDS 14 unter das Motto»Neue Realitäten«zu stellen. Denn wir leben in herausfordernden Zeiten: Wirtschaftlich, technologisch, aber auch im Finanzbereich ist Bild: Fondsmesse vieles im Umbruch. Etablierte Regelwerke und traditionelle Denkmuster werden in immer schnellerem Rhythmus zu Makulatur. Neue politische Allianzen und Dissonanzen entstehen, aufstrebende Nationen Wann: 6. Februar 2014, von Uhr bis Uhr Wo: Kongresshaus Zürich, Claridenstrasse 5, CH-8002 Zürich Eintritt: Kostenlose Eintrittskarten bestellen per Weitere Informationen unter: verdrängen ehemals starke Wirtschaftsnationen zunehmend von ihren Plätzen. Willkommen in der Zukunft, in der neue Realitäten Raum für neue Chancen ent stehen lassen. 4

5 AKTUELLES Neue Basiswerte im Angebot: Royal Mail PLC & Hilton Worldwide Holdings Die Commerzbank bietet neben einer großen Vielfalt an unterschiedlichen Optionsscheinen, Zertifikaten und Aktienanleihen eine der umfangreichsten Paletten mit über 900 Basiswerten an. Seit kurzem finden Sie auch Optionsscheine sowie Unlimited Turbo-Zertifikate auf nebenstehende Basiswerte im Produktangebot der Commerzbank. Weitere Informationen sowie eine Übersicht aller Commerzbank- Produkte stehen im Internet unter zur Verfügung. Kurzprofil: Royal Mail PLC Kurzprofil: Hilton Worldwide Holdings Royal Mail ist der nationale Postdienst im Hilton Worldwide ist eines der weltweit Vereinigten Königreich. Historisch gesehen größten Hotelunternehmen. Die 1919 war die Royal Mail eine Regierungsbehörde, von Conrad Hilton gegründete Hotelkette wurde 2007 von dem Finanzinves- die von 1969 bis 2013 ein Staatsbetrieb war. Anders als frühere Staatsmonopole wie The tor Blackstone gekauft. Sie betreibt Stationery Office, British Gas und die British mehr als Häuser mit rund Telecom wurde sie in den Achtziger- und Gästezimmern in 90 Ländern. Neunzigerjahren nicht privatisiert. Sie hat Dazu gehören zehn verschiedene den Status einer Public limited company, Marken wie die Luxus-Hotels Waldorf deren gesamte Anteile sich bis Oktober Astoria mit dem berühmten Ableger 2013 komplett im Besitz des britischen in New York, Double Tree, Embassy Staates befanden. Der Börsengang und Suites, Homewood Suites und Hampton die Privatisierung von mehr als 52 Prozent Inn. Der Finanzinvestor und Eigentümer der Anteile an der Royal Mail haben rund Blackstone brachte am 12. Dezember 1,72 Milliarden Pfund in die Staatskasse 2013 Hilton an die Börse. Die Hotelkette Hilton sammelte mit ihrem gespült. Der Royal-Mail-Börsengang war der größte Verkauf von Staatsvermögen Börsengang rund 2,3 Milliarden USseit der Zer schlagung der British Rail in Dollar ein und übertrumpfte damit den Neunzigerjahren. sogar Twitter. Quelle: Commerzbank AG, Bloomberg DDV-Umfrage: Zertifikate-Käufer behalten Emittentenbonität im Auge Jeder dritte Privatanleger hält eine gute Bonität des Emittenten beim Zertifikate- Kauf für besonders wichtig. Das zeigt die aktuelle Online-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands (DDV). Während für ein Viertel der Befragten das Informations- und Serviceangebot eine große Rolle spielt, ist die fortlaufende Handelbarkeit für jeden Fünften das entscheidende Kaufmerkmal. 15 Prozent halten gute Erfahrungen in der Vergangenheit bei der Anbieterauswahl für ausschlaggebend. Nur für 5 Prozent kommt es auf eine enge Geld-Brief-Spanne an, wenn sie sich für einen Emittenten entscheiden. In der Regel handelt es sich bei den Teilnehmern der Umfrage um gut informierte Anleger, die als Selbstentscheider ohne Berater investieren.»wer chancenreich anlegen will, muss auch immer bestimmte Risiken der Kapitalanlage in Kauf nehmen. Viele Zertifikatstypen mildern hier die Aktienmarktrisiken ab und erzielen im derzeitigen Niedrigzinsumfeld Renditen oberhalb der Inflationsrate. Da es bei Zertifikaten wie auch bei Anleihen ein Ausfallrisiko gibt, sollte immer auf die Bonität des Emittenten geachtet werden. Vor allem Selbstentscheider, die ihre Geldanlage in die eigene Hand nehmen, sind sich dessen offenbar sehr bewusst«, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV. Weitere Informationen finden Sie auf der DDV-Webseite unter Welcher der folgenden Faktoren ist Ihnen bei der Auswahl eines Emittenten am wichtigsten? 4,6 % 15,3 % 20,3 % 25,5 % 34,3 % Emittentenbonität Informations- und Serviceangebot Handelbarkeit der Produkte Gute Erfahrungen in der Vergangenheit Geld-Brief-Spanne der Produkte Stand: 15. Januar 2014 Quelle: Deutscher Derivate Verband (DDV) 5

6 MARKTBERICHT DAX über Punkten und dann? Gezielt in Wachstumsmärkte investieren ANOUCH ALEXANDER WILHELMS (Derivate-Experte, Equity Markets & Commodities) Viele Analysten erwarten einen DAX- Stand in Höhe der psychologisch wichtigen Marke von Punkten bereits für das erste Quartal Genau gerechnet sind es vom jetzigen Niveau (Stand: 20. Januar 2014) nur noch rund 3 Prozent, bis die Börse in Deutschland das Erreichen der Zielmarke feiern kann. Die große Frage wird dann aber sein: Wie geht es weiter? Die Analysten der Commerzbank prognostizieren für Ende des Jahres 2014 einen DAX-Stand von Punkten. Von diesem Ziel ist der Markt dann nicht mehr weit entfernt. Anleger können in dieser Situation besonders mit Zertifikaten von Seitwärtsbewegungen am Aktienmarkt profitieren. Discount-Zertifikate und Aktienanleihen können Investoren hier helfen, eine optimale Anlegeentscheidung zu treffen. Neben einem Investment in den großen Index DAX können Anleger auf Branchen setzen, um so ganz gezielt in Märkte mit Potenzial zu investieren. Die Commerz-»Die Analysten der Commerzbank prognostizieren einen DAX-Stand von Punkten.«bank bietet hierzu eine große Auswahl an Index-Zertifikaten an. Diese Zertifikate bilden genauso wie beispielsweise ETFs den Index ab. Allerdings sind die Zertifikate meist günstiger als ETFs und eignen sich besonders für kostenbewusste Anleger. Im Januar 2014 standen beispielsweise zwei große Messen im Fokus der Öffentlichkeit. In Detroit wurden auf der Motor Show die neuesten Trends der Automobilbranche vorgestellt. Für Highlights sorgten vor allem die US- Autobauer mit der Vorstellung der neuen Corvette Z06 und des neuen Ford Mustang, der in Zukunft nicht nur als Coupé, sondern auch als Cabrio für Auf sehen sorgen wird. Für Investoren war die Automobilbranche ebenfalls die reinste Freude in den vergangenen Jahren. Bei einem Blick auf den von der Deutschen Börse berechneten DAXsector Automobile-Index fällt auf, dass sich dieser seit dem Auslaufen der Abwrackprämie in Deutschland im Jahr 2010 sehr erfolgreich ent wickelt hat. Im Februar 2010 notierte der Index noch bei knapp unter 500 Punkten. Jetzt, vier Jahre später, liegt er bei über Punkten. Ein Zuwachs von fast 200 Prozent, da kann auch der DAX nicht mithalten. Er kommt im gleichen Zeitraum»nur«auf ein Plus von rund 78 Prozent. Der DAXsector Automobile-Index beinhaltet Automobilhersteller und -zulieferer, die an der Börse in Frankfurt gelistet sind. An der Spitze stehen Werte wie Daimler, Volkswagen oder BMW. Besonders die Premium marken dieser Hersteller verzeichneten weltweit starke Zuwachsraten, sodass diese im Besonderen von der Erholung profi tieren konnten. Ebenfalls im Januar fand die CES 2014 statt, die Consumer Electronics Show in Las Vegas. Alljährlich werden auf dieser Messe die Neuheiten der Elektronikbranche vorgestellt. Besonderes Augenmerk galt in diesem Jahr den Neuvorstellungen im TV- und Smartphone-Bereich. Seit der Einführung des iphones im Januar 2007 hat der Siegeszug der Smartphone-Branche nichts aufhalten können: Nach wie vor steigen weltweit die Nutzerzahlen und der Kurznachrichtendienst WhatsApp ist hierzulande sogar beliebter als die SMS. Wer sich die iphone-präsen- Grafik 1: Wertentwicklung DAX-Index in Indexpunkten % Grafik 2: Wertentwicklung DAXsector Automobile-Index in Indexpunkten % Jan 09 Jul 09 Jan 10 Jul 10 Jan 11 Jul 11 Jan 12 Jul 12 Jan 13 Jul 13 Jan 14 Stand: 20. Januar 2014; Quelle: Bloomberg Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. 300 Jan 09 Jul 09 Jan 10 Jul 10 Jan 11 Jul 11 Jan 12 Jul 12 Jan 13 Jul 13 Jan 14 Stand: 20. Januar 2014; Quelle: Bloomberg Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. 6

7 MARKTBERICHT tation von Steve Jobs aus dem Jahr 2007 noch einmal anschaut, wird erstaunt sein, wie weit der mittlerweile verstorbene dama lige Apple-Chef in die Zukunft schauen konnte. Aus dem einen Gerät für Indivi dualisten ist ein breites Angebot für den Massenmarkt entstanden und so ist es nicht verwunderlich, dass auch Investoren ihre Freude daran haben. Der amerika nische Börsenbetreiber NASDAQ OMX berechnet seit 2010 einen speziellen Smartphone-Index. Dieser Index beinhaltet die wichtigsten Smartphone-Unternehmen aus drei Bereichen: Hersteller (Anteil: 45 Prozent), Zulieferer (Anteil: 45 Prozent) und Provider (Anteil: 10 Prozent). Die Idee des Index ist, möglichst die gesamte Wertschöpfungskette im Smartphone-Bereich einzubeziehen und dabei auf eine große Streuung zu setzen. Durch die Gleichgewichtung aller Unternehmen im Index sollen beispielsweise Klumpenrisiken vermieden werden. Der Index wurde bei etwa 250 Punkten aufgelegt und notiert aktuell auf Rekordniveau bei knapp 340 Punkten. Er wird in US- Dollar kalkuliert, sodass Investoren aus Deutschland den Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar zu berücksichtigen haben. Index-Zertifikat WKN Basiswert Indexart Laufzeit Bezugsverhältnis Geld-/Briefkurs DAX Performanceindex Unbegrenzt 100:1 96,88/96,88 EUR Stand: 23. Januar 2014; Quelle: Commerzbank Corporates & Markets Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter zur Verfügung. Aktuelles Video zum Thema Autoindustrie. Jetzt ansehen unter Grafik 3: NASDAQ OMX CEA Smartphone Index in Indexpunkten % Apr 10 Okt 10 Apr 11 Okt 11 Apr 12 Okt 12 Apr 13 Okt 13 Stand: 20. Januar 2014; Quelle: Bloomberg Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. Video zum Thema Smartphones. Jetzt ansehen unter 7

8 TITELTHEMA: ROHSTOFFMÄRKTE 2014 Clever kombinieren: Rohstoffmärkte 2014 ROHSTOFFANALYSE-TEAM, CM RESEARCH, LAURA SCHWIERZECK Nachdem sich die breit gefassten Rohstoffindizes im Vorjahr erneut verbilligt haben, erwarten wir in der ersten Jahreshälfte 2014 eine allgemeine Bodenbildung und einen Preisanstieg insbesondere bei den Industrie- und Edelmetallen zum Jahresende. Gleichzeitig sehen wir bei Rohöl und den meisten Agrarrohstoffen nur wenig Potenzial nach oben. Die Differenzierung innerhalb des Rohstoffsektors, das heißt unterschiedliche Preisentwicklung, sollte damit hoch bleiben. Denn neben den Faktoren, die für alle Rohstoffmärkte relevant sind, wie zum Beispiel die wirtschaftliche Entwicklung Chinas, das Verhalten der Investoren und die Zentralbankpolitik, treten vor allem die branchenspezifischen Faktoren in den Vordergrund. 8

9 TITELTHEMA: ROHSTOFFMÄRKTE 2014 AUSBLICK 2014: BODENBILDUNG MIT ANSCHLIESSENDER ERHOLUNG (ROHSTOFFANALYSE-TEAM, CM RESEARCH) Die Rohstoffpreise gemessen an den breitgefassten Rohstoffindizes sind im letzten Jahr erneut gesunken und befinden sich nun bereits seit Frühjahr 2011 in einem übergeordneten Abwärtstrend (Grafik 1). Eine wichtige Frage, die sich die Marktbeobachter häufig in den vergangenen Monaten gestellt haben, ist, ob der langfristige Superzyklus bei Rohstoffen, der um die Jahrtausendwende begonnen hatte, damit zu Ende ist. Unsere Antwort ist»jein!«wir gehen zwar davon aus, dass die Zeiten exorbitanter Preisanstiege und kontinuierlicher Verteuerung über alle Rohstoffe hinweg vorbei sind. Allerdings sehen wir weiter besonders den enormen Nachholbedarf der Schwellenländer auf der Nachfrageseite als ausschlaggebend für eine allmähliche langfristige Verteuerung der Rohstoffe. Außerdem sollte die Differenzierung innerhalb des Rohstoffsektors in den kommenden Monaten und Jahren hoch sein, wobei sich die verschiedenen Rohstoffmarktsegmente, wie zum Beispiel Industrie- und Edelmetalle, Energie und Agrarrohstoffe, unterschiedlich verhalten werden. Mittelfristig sehen wir insbesondere bei den Metallen nach den verlustreichen Jahren zuvor ein höheres Potenzial, weil der Preisrückgang teilweise der überzogen negativen Stimmung geschuldet war. Doch bevor wir uns mit den künftigen Marktentwicklungen beschäftigen, beleuchten wir im Einzelnen, welche Faktoren die teilweise massiven Preisverluste zuvor ausgelöst und unterstützt hatten. Wir sehen, dass die Preisschwäche diesmal sowohl durch die physischen Überschüsse als auch durch eine Verschlechterung der Stimmung und den darauffolgenden Rückzug der Anleger aus der Anlageklasse Rohstoffe begleitet wurde. Dabei sind die teilweise sehr heterogenen Preisentwicklungen der verschiedenen Rohstoffe auch im vergangenen Jahr (Grafik 2) häufig auf die unterschiedlichen Aspekte und Einflüsse der Geld-, der Wirtschafts- und der Geopolitik zurück zuführen. Während die steigenden Realzinsen und die Aussicht auf eine geldpolitische Straffung der US-Notenbank Fed den Goldpreis im Vorjahr im Jahresverlauf teilweise um 30 Prozent fallen ließen, war für die Preisschwäche der Industriemetalle aus unserer Sicht vor allem das (im Vergleich zu den Jahren zuvor) schwächere chinesische Wirtschaftswachstum verantwortlich. Die Ölpreise wurden dagegen vor allem durch die geopolitischen Faktoren und Ängste unterstützt und waren im Jahresverlauf trotz einer reichlichen Versorgung eher stabil. Grafik 1: Rohstoffpreise seit über zwei Jahren in einer Konsolidierungsphase Grafik 2: Rohstoffpreisentwicklungen als Spiegelbild der Wirtschafts-, der Geld- und der Geopolitik (indexiert) DJ-UBS Rohstoffindex, links CRB-Rohstoffindex, rechts Stand: 15. Januar 2014; Quelle: DJ-UBS, Thomson Reuters/Jefferies, Bloomberg, Commerzbank Corporates & Markets Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Entwicklung = Jan 13 Mrz 13 Mai 13 Jul 13 Sep 13 Nov 13 Jan 14 Brent-Öl Kupfer Gold Stand: 15. Januar 2014; Quelle: Bloomberg, Commerzbank Corporates & Markets 9

10 TITELTHEMA: ROHSTOFFMÄRKTE 2014 Was viele Marktbeobachter an den Rohstoffmärkten häufig fasziniert, ist die Tatsache, dass die meisten Preisbewegungen zumindest im Nachhinein mit einfachen logischen Entwicklungen, Faktoren und Aspekten der physischen oder der spekulativen Angebots-/Nachfragesituation zu erklären sind. Oft haben sich diese Faktoren über mehrere Jahre als ausschlaggebend gezeigt und herauskristallisiert, wie zum Beispiel die physische Unterdeckung, die Entwicklung der Lagerbestände oder der chinesischen Importe oder aber die Stimmung der Anleger. Doch die Zusammenhänge an den Rohstoffmärkten sind oft komplexer und komplizierter, als es auf den ersten Blick erscheint. So erweisen sich die Erwartungen häufig als wichtiger als die Realität und der Einfluss vieler Faktoren verändert sich im Laufe der Zeit. So hat die unkonventionelle Geldpolitik der US-Fed, die die Rohstoffpreise zwischen 2009 und 2011 stark unterstützt hatte, in den letzten beiden Jahren zwar die westlichen Aktienmärkte, nicht jedoch die Rohstoffmärkte unterstützt. Auch der US-Dollar, der im vergangenen Jahrzehnt als einer der wichtigsten Treiber hinter den Rohstoffund Goldpreisveränderungen galt, hat zuletzt deutlich an Einfluss eingebüßt (Grafik 3). Daher beleuchten wir zunächst einmal die physischen Aspekte des Geschehens an den Rohstoffmärkten in den letzten Jahren, bevor wir uns mit den etwas weicheren Faktoren beschäftigen, wie zum Beispiel der Geldpolitik und dem Verhalten der Anleger. Nicht nur die kurzfristigen Preissprünge, sondern auch die längerfristigen Auf- und Abwärtszyklen bei Rohstoffen werden meist durch den Eintritt unerwarteter Faktoren und weniger durch normale Grafik 3: Schwacher US-Dollar und QE3 zuletzt keine Stütze für die Rohstoffpreise Jan 09 Jan 10 Jan 11 Jan 12 Jan 13 Jan 14 DJ-UBS Rohstoffindex, links USD-Index (invers), rechts Stand: 15. Januar 2014; Quelle: DJ-UBS, Bloomberg, Commerzbank Corporates & Markets Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Entwicklung.»Die Preisentwicklungen sind immer ein Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage.« Wirtschaftszyklen hervorgerufen. Dies könnte die Bildung eines Produktionskartells oder die Einführung einer verbesserten Fördertechnik wie zum Beispiel»Fracking«auf der Angebotsseite sein. Auf der Nachfrageseite könnte dies der effizientere Umgang mit den Rohstoffen oder umgekehrt die Entwicklung einer rohstoffintensiven Technologie oder die Etablierung der Rohstoffe als Anlageklasse sein. Insofern sehen wir nicht allein die Entwicklung Chinas zum wichtigsten Rohstoffnachfrager im letzten Jahrzehnt als alleinigen Auslöser des»superzyklus«. Es war aus unserer Sicht vor allem die Überraschung auf der Angebotsseite, die offensichtlich nicht mit einer solchen Entwicklung insbesondere nach der schweren Asienkrise Ende der Neunzigerjahre gerechnet und deswegen keine ausreichenden Produktionskapazitäten entwickelt hatte. Gepaart mit einer stark steigenden Anlegernachfrage führten die Produktionsdefizite zu stark steigenden Rohstoffpreisen. Allerdings hatten die Preisanstiege auch den berühmten»schweinezyklus«zur Folge, wobei die neuen Produktionsanlagen häufig schon bei den weitaus höheren Preisen der letzten Jahre geplant wurden. Deshalb weisen einige Rohstoffmärkte aktuell ein strukturelles Überangebot auf, dessen Gründe in den überzogenen Erwartungen und Investitionen zuvor zu suchen sind. Ein nachhaltiger Preisanstieg bei den überschüssigen Produktionskapazitäten ist wenig realistisch, zumal sich die Nachfrageaussichten nicht dementsprechend verbessert haben und viele dieser Kapazitäten dem Markt kurzfristig zur Verfügung gestellt werden können. Die Situation für die Produzenten wird durch den Eintritt vieler neuer Produzenten und die dadurch teilweise niedrigere Konzentration auf der Angebotsseite zusätzlich erschwert. Denn damit verringert sich auch die»disziplin«der Rohstoffproduzenten, weil die großen Konzerne häufig nicht mehr die Grenzproduktion kontrollieren und damit nicht mehr die Preismacht besitzen. Die Preise an den Rohstoffmärkten, an denen nur wenige Produzenten die Grenzproduktion kontrollieren, wie zum Beispiel am Ölmarkt oder am Platin- und Palladiummarkt, erwiesen sich auch zuletzt als deutlich stabiler. Wenn man zum Schluss gelangt, dass vor allem die überraschenden Entwicklungen die Preise signifikant beeinflussen, muss man sich fragen, wie viele von den gegenwärtigen und künftigen Produktionserhöhungen bei verschiedenen Rohstoffen bereits von den Marktteilnehmern erwartet und in den Preisen entsprechend berücksichtigt sind. Wir werden die Daten für einzelne Marktsegmente in dieser Publikation beleuchten. Man kann allgemein sagen, dass die 10

11 TITELTHEMA: ROHSTOFFMÄRKTE 2014 Erfolge auf der Produktionsseite bei den meisten Rohstoffen in den letzten Jahren die Erwartungen unabhängiger Analystenagenturen und Regierungsstellen massiv aufgebläht haben. Vergleicht man diese jedoch mit den harten Daten zu den entsprechenden Zeiträumen, sieht man insbesondere bei den Industriemetallen, dass diese Erwartungen teilweise überzogen waren und sich die erwarteten Produktionsüberschüsse daher als zu hoch erwiesen haben. wir für dieses Jahr ein BIP-Wachstum von 7,5 Prozent (Grafik 4). Zwar wäre dies die schwächste Wachstumsrate seit 1990, man muss allerdings berücksichtigen, dass China nach drei Jahrzehnten Wachstum mit rund 10 Prozent p.a. mittlerweile die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt ist. Eine deutliche Wiederbelebung der Weltkonjunktur wir rechnen für 2014 mit einem Anstieg des Welt-BIP um 3,5 Prozent dürfte den Rohstoffmarkt in diesem Jahr unterstützen. Die Preisentwicklungen sind immer ein Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Die Angebotsseite wird oft von den mittelfristigen Preisentwicklungen oder externen Schocks, wie zum Beispiel Streiks, Wetterkapriolen oder operativen Problemen, beeinflusst. Die Nachfrageseite erweist sich dagegen oft als weitgehend preisunelastisch, das heißt, sie reagiert nur geringfügig auf die Preisveränderungen. Die Nachfrageschätzungen erweisen sich häufig als treffsicher, weil diese meist von den allgemeinen konjunkturellen Entwicklungen abhängen. Für das Jahr 2014 erwarten wir eine Wiederbelebung der Weltkonjunktur. Zum einen sollten die Industrieländer ein vergleichsweise robustes Wachstum aufweisen. Dies gilt insbesondere für die USA, für welche unsere Volkswirte mit einem BIP-Wachstum von 2,8 Prozent rechnen. Japan sollte um 1,8 Prozent wachsen und die Eurozone nach zwei Jahren der Schrumpfung wieder mit einem Wachstum von 0,9 Prozent aufwarten. Zum anderen sollten auch die Schwellenländer, die im Vorjahr mit massiven Kapitalabflüssen und einem für diese Länder anämischen Wachstum gekämpft haben, im späteren Verlauf des Jahres auf den Pfad des Wachstums zurückkehren. Für China erwarten»in den vergangenen Jahren haben sich die Rohstoffe als eine separate Anlageklasse etabliert.«in den vergangenen Jahren haben sich die Rohstoffe auch als eine separate Anlageklasse etabliert. Die Wachstumsperspektiven der Schwellenländer, die positive Preisentwicklung und häufig eine geringe Korrelation mit den anderen Anlageklassen, wie zum Beispiel Aktien oder Anleihen, haben Zuflüsse in Höhe von einigen 100 Milliarden US-Dollar in die Rohstoffterminmärkte und ETPs bewirkt. Nachdem sich die Aussichten für die Rohstoffmärkte in den letzten Jahren etwas eingetrübt haben, stiegen allerdings auch viele Investoren aus den Rohstoffanlagen aus. Wir gehen davon aus, dass sich im letzten Jahr die Rohstoffanlagen an den Terminmärkten, in Rohstofffonds, ETPs und Ähnliches um mehr als 50 Milliarden US-Dollar verringert haben. Allein die Abflüsse aus den Gold-ETPs betrugen im Vorjahr rund 40 Milliarden US-Dollar (Grafik 5). Diese Abflüsse, sprich zusätzliches Angebot an den Rohstoffmärkten, dürften den Preisrückgang bei vielen Rohstoffen beschleunigt haben. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass Rohstoffe als Beimischung in einem diversifizierten Portfolio weiterhin Bestand haben sollten. Wir rechnen mit einer Wiederbelebung oder zumindest einer Stabilisierung der Investmentnachfrage nach Rohstoffen in diesem Jahr. Grafik 4: Schwächeres China-Wachstum voraus, allerdings von einem deutlich höheren Niveau aus Veränderung in Prozent gegenüber Vorjahr ab 2014 Prognose Grafik 5: Massive Abflüsse der Anlegergelder belasten Rohstoffpreise (hier am Beispiel der Goldpreise) Mrd. USD Jan 13 Mrz 13 Mai 13 Jul 13 Sep 13 Nov 13 Gold (USD/Unze), links Kum. Gold-ETF-Abflüsse, rechts 40 Stand: 20. Januar 2014; Quelle: NBS, Bloomberg, Commerzbank Corporates & Markets Stand: 31. Dezember 2013; Quelle: Bloomberg, Commerzbank Corporates & Markets 11

12 TITELTHEMA: ROHSTOFFMÄRKTE 2014 Nachfolgend wollen wir auf die wichtigsten Entwicklungen in den jeweiligen Sektoren anhand einiger prominenter aussagekräftiger Beispiele eingehen: Am Ölmarkt sind die Angebotstendenzen entscheidend Am Ölmarkt wird auch im laufenden Jahr das Angebot im Fokus stehen. Preisdämpfend bleiben die anhaltenden Erfolge bei der Schieferölproduktion in den USA. Binnen der letzten drei Jahre ist die US-Rohölproduktion um 50 Prozent gestiegen. Erstmals seit 25 Jahren wurden Anfang des Jahres in den USA wieder über 8,1 Millionen Barrel pro Tag gefördert. Die US-Energiebehörde rechnet mit einer Fortsetzung des steilen Aufwärtstrends, sodass Ende 2014 fast 9 Millionen Barrel pro Tag produziert werden dürften. Den Produktionserfolgen in den USA wird es auch primär zu verdanken sein, dass die Zunahme des Nicht-OPEC-Angebots ausreichen dürfte, den steigenden Ölbedarf in der Welt zu bedienen. Zwar dürfte die globale Ölnachfrage im laufenden Jahr etwas stärker steigen als Doch selbst in dem optimistischen Szenario der US-Energiebehörde, in dem die Ölnachfrage im laufenden Jahr um 1,2 Millionen Barrel pro Tag zulegt und damit immerhin sogar etwas stärker als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre, ist das Nachfragewachstum nicht höher als der Zuwachs des Nicht-OPEC-Angebots (Grafik 6).»Die Ölproduktion in Libyen konnte zuletzt mehr als verdoppelt werden.«das bedeutet aber auch, dass der Bedarf an OPEC-Öl fällt. Zwar hat die OPEC tatsächlich zuletzt weniger produziert. Nach Reuters-Schätzungen war die Förderung im Dezember mit 29,5 Millionen Barrel pro Tag immerhin gut 2 Millionen Barrel geringer als im Sommer 2012 und damit so niedrig wie zuletzt vor zweieinhalb Jahren. Der Rückgang war aber eher unfreiwillig. Denn er war in erster Linie unplanmäßigen Produktionsausfällen geschuldet, die sich im Dezember bei den OPEC-Produzenten auf 2,5 Millionen Barrel pro Tag summierten (Grafik 7). So produzierte Libyen aufgrund anhaltender Streiks und Proteste seit Monaten nur noch einen Bruchteil des üblichen Niveaus. Doch nun scheint sich die Lage in Libyen zu verbessern: Die Produktion konnte zuletzt immerhin gegenüber dem Dezember-Niveau auf Barrel pro Tag mehr als verdoppelt werden. Zudem könnte es Mitte 2014 zu einer Lockerung oder gar Aufhebung der Ölsanktionen gegen den Iran kommen. Die Chancen dafür sind seit der ersten Einigung im seit Jahren schwelenden Atomstreit Ende November gestiegen. Europäischen Versicherungen ist es inzwischen wieder erlaubt, für Öllieferungen aus dem Iran Verträge abzuschließen. Dies dürfte in den kommenden Monaten zu etwas höheren Käufen asiatischer Abnehmer führen, zumal diese von den USA für weitere sechs Monate von den Sanktionen ausgenommen wurden. Sollten Libyen und/oder der Iran die Produktion ausweiten können, bestünde zweifellos die Gefahr eines massiven Überangebots im Ölmarkt. Wir rechnen jedoch damit, dass»swing-producer«saudi-arabien Grafik 6: Nicht-OPEC-Angebot wächst 2014 stärker als Nachfrage (Prognose der Agenturen, Mio. Barrel pro Tag) 2,0 1,5 1,0 0,5 Grafik 7: Hohe außerplanmäßige Produktionsausfälle in der OPEC (Tsd. Barrel pro Tag) ,0 EIA (Jan 14) IEA OPEC Globale Nachfrage Nicht-OPEC-Angebot Differenz 0 Jan 12 Jul 12 Jan 13 Jul 13 Iran Libyen Nigeria Irak Stand: 7. Januar 2014; Quelle: EIA, IEA, OPEC, Commerzbank Corporates & Markets Stand: 7. Januar 2014; Quelle: EIA, Commerzbank Corporates & Markets 12

13 TITELTHEMA: ROHSTOFFMÄRKTE 2014 dank einer zuletzt komfortablen Haushaltslage seine Produktion zurückfahren wird und damit einen stärkeren Preisrückgang am Markt verhindert. Im Jahresdurchschnitt erwarten wir einen Brent-Ölpreis von 106 US-Dollar je Barrel. Alles in allem wird das Hauptaugenmerk des Markts 2014 erneut dem Angebot gelten. Schließlich ist auch der umgekehrte Fall nicht auszuschließen, denn eine erneute Zuspitzung der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und dadurch bedingte Angebotssorgen könnten auch den Ölpreis in die Höhe schnellen lassen. Der globale Kupfermarkt ist angespannter, als es auf den ersten Blick scheint Anders als am Ölmarkt dürften die Marktteilnehmer am Kupfermarkt von der jüngsten Angebotsentwicklung enttäuscht werden. Bislang herrscht die Meinung vor, dass der globale Kupfermarkt 2013 erstmals seit vier Jahren wieder einen Angebotsüberschuss aufwies, der sich im neuen Jahr noch deutlich ausweitet. Die Daten der International Copper Study Group (ICSG) stehen dazu jedoch im Widerspruch. So bestand demnach zwischen Januar und September sogar ein saisonbereinigtes Angebotsdefizit von Tonnen. Schwierigkeiten beim Anfahren neuer Projekte etwa in der Mongolei haben hierzu wohl merklich beigetragen. Der kräftige Abbau der an den Börsen registrierten Kupfervorräte deutet ebenfalls auf eine»die Nachfrage nach Kupfer zeigt sich recht robust.«angespannte Situation hin (siehe Grafik 8). Es ist daher keineswegs sicher, dass im letzten Jahr das Angebot tatsächlich die Nachfrage übertroffen hat. Zudem erscheint uns der erwartete Überschuss für 2014 zu hoch. Hinzu kommen die aktuell niedrigen Kupferpreise, die die Inbetriebnahme neuer Minenprojekte unattraktiv machen. Gleichzeitig zeigt sich die Nachfrage recht robust. Die ICSG erwartet 2014 einen Anstieg der globalen Kupfernachfrage um 4,4 Prozent, der vor allem von China getrieben wird. Kupfer wird im Rahmen der fortschreitenden Urbanisierung zum Beispiel in elektronischen Anwendungen, Stromkabeln und weiterer Infrastruktur benötigt. Um den heimischen Bedarf zu decken, ist China stark auf Importe angewiesen. Im zweiten Halbjahr 2013 wurden 2,5 Millionen Tonnen Kupfer eingeführt, 18 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum (siehe Grafik 9). Für China sieht das staatliche Research-Institut Antaike 2014 eine um 6,5 Prozent höhere Nachfrage. Weil der Markt das Angebot überschätzt und dies noch nicht in den Preisen eskomptiert ist und die Nachfrage merklich anziehen dürfte, wenn die Weltwirtschaft wieder Fahrt aufnimmt, erwarten wir bis zum Jahresende einen Anstieg des Kupferpreises auf US-Dollar je Tonne. Allerdings besteht die Gefahr kurzfristiger Preisrückschläge, da der Preisanstieg zum Jahreswechsel vor allem speku lativ getrieben war. So lagen die Netto-Long-Positionen der spekulativen Finanzinvestoren zum Ende des letzten Jahres auf dem höchsten Stand seit Februar Anfang Dezember hatte diese Investorengruppe mehrheitlich noch auf fal lende Preise gesetzt. Grafik 8: Kupfervorräte werden seit Monaten abgebaut Tsd. Tonnen Grafik 9: Chinesische Importe auf hohem Niveau etabliert Tsd. Tonnen Jan 12 Jul 12 Jan 13 Jul 13 Jan 14 LME-Kupfervorräte SHFE-Kupfervorräte Stand: 15. Januar 2014; Quelle: LME, SHFE, Bloomberg, Commerzbank Corporates & Markets 100 Jan 09 Jan 10 Jan 11 Jan 12 Jan 13 Kupferimporte China, links Kupfer (USD je Tonne), rechts Stand: 10. Januar 2014; Quelle: Chinesischer Zoll, Bloomberg, Commerzbank Corporates & Markets

14 TITELTHEMA: ROHSTOFFMÄRKTE 2014 Am Goldmarkt ist die Nachfrage entscheidend Der historische Einbruch des Goldpreises im letzten Jahr war vor allem dem massiven Rückgang der Investmentnachfrage geschuldet. Das Jahr 2013 beschloss der Goldpreis nur leicht über seinem 3½-Jahres-Tief von knapp US-Dollar je Fein unze (siehe Grafik 10). Seit Jahresbeginn kann sich der Preis aber etwas erholen. Bislang sind es primär die kurzfristig orientierten Investoren, die ein höheres Engagement am Markt wagen. Eine Stimmungswende bei den ETF-Anlegern ist dagegen noch nicht auszumachen. Im Gegenteil, seit Jahresbeginn sind sogar weiter Mittel abgeflossen. Dieser Trend dürfte aber im Laufe des Jahres drehen. Denn die beiden wichtigsten Belastungsfaktoren für die Investmentnachfrage, nämlich die höheren Realzinsen und die steigenden Aktienmärkte, sollten an Bedeutung verlieren. Zum einen sollte es der Fed gelingen, trotz der Rückführung ihres Anleihekaufprogramms die Zinserhöhungserwartungen in Schach zu halten und damit einen stärkeren Anstieg der Langfristzinsen zu unterbinden. Gleichzeitig dürften die Inflationsraten vom gegenwärtig sehr niedrigen Niveau wieder steigen und somit einen weiteren Anstieg der Realzinsen ver hindern. Zum anderen ist kaum davon auszugehen, dass der US-Aktienmarkt im laufenden Grafik 10: Historischer Einbruch der Goldpreise USD je Feinunze EUR je Feinunze»Das Gold, das von West nach Ost geflossen ist, ist dem Markt aller Voraussicht nach dauerhaft entzogen.«jahr bei einer weniger expansiven US-Geldpolitik nochmals um 25 Prozent steigen wird. Der Anstoß für einen steigenden Goldpreis wird aber voraussichtlich von den spekulativen Finanzanlegern kommen müssen. Diese waren auch die ersten, welche im Sommer 2011 kurz vor dem Erreichen des Allzeithochs ihre Wetten auf steigende Preise zurückzuführen begannen und damit das Ende des Höhenflugs einläuteten. Ende letzten Jahres waren sie weitgehend aus dem Goldmarkt ausgeschieden, was sich an auf einem 7-Jahres-Tief liegenden Netto- Long-Positionen zeigte. Wie gesagt, zu Jahresbeginn hat diese Anlegergruppe ihr Engagement schon leicht aufgebaut. Und grundsätzlich sind die Chancen für eine Trendwende im Jahresverlauf gut. So machte sich die schlechte Marktstimmung gegenüber Gold auch in einer negativen Berichterstattung in den gängigen Medien und zumeist pessimistischen Preisprognosen bemerkbar, was ebenfalls als Indiz für eine baldige Trendwende gilt. Aber auch wenn die Investmentnachfrage des Westens wohl der Schlüssel für die Goldpreisentwicklung ist, ist als zweites wichtiges Thema die starke Nachfrage in Asien nicht zu vernachlässigen. China ist der wichtigste Treiber. Mit einer Nachfrage von über Tonnen wird das Reich der Mitte wohl im letzten Jahr Indien als größtes Nachfrageland der Welt überholt haben, wobei einzuräumen ist, dass die indische Goldnachfrage durch die Beschränkung der Goldimporte bzw. die Erhöhung der Importsteuern stark gedämpft wurde. Wichtig ist, dass in Asien die Nachfrage nach Gold aus ganz anderen Kaufmotiven steigt, als sie es im Westen getan hat: Hier wird Gold als langfristige Kapitalanlage betrachtet bzw. als Mittel, um das Vermögen vor Kaufkraftverlust durch Inflation und Währungsabwertung zu schützen. Das Gold, welches also von West nach Ost geflossen ist, ist dem Markt aller Voraussicht nach dauerhaft entzogen. Alles in allem gehen wir davon aus, dass, sobald die Abflüsse bei den ETFs stoppen, die anhaltend hohe Nachfrage Asiens verstärkt durch ein höheres spekulatives Engagement zu höheren Preisen führen wird. Dann dürfte Gold bei weiterhin expansiver Geldpolitik auch in den Industrieländern als Instrument zur Absicherung vor Kaufkraftverlusten durch Inflation und Währungsabwertung wieder an Akzeptanz gewinnen. Ende 2014 erwarten wir einen Goldpreis von US-Dollar je Feinunze. Stand: 15. Januar 2014; Quelle: Bloomberg, Commerzbank Corporates & Markets 14

15 TITELTHEMA: ROHSTOFFMÄRKTE 2014 Rohstoffmatrix Edelmetalle Energie Agrarrohstoffe Sonstige Indizes Classic Discount-Zertifikate Classic Bonus-Zertifikate Gold Silber Platin Palladium Brent Crude Oil WTI Light Crude Oil Gasöl (Gas Oil) Heizöl (Heating Oil) Erdgas (Natural Gas) Baumwolle (Cotton) Kaffee (Coffee) Kakao (Cocoa) Lebendrind (Live Cattle) Magerschwein (Lean Hog) Mastrind (Feeder Cattle) Orangensaft (Orange Juice) Sojabohnen (Soybeans) Zucker (Sugar) CO 2 -Emissionsberechtigung CER CO 2 -Emissionsberechtigung EUA Bauholz (Lumber) Kupfer (Copper) S&P GSCI Agriculture Excess Return S&P GSCI Energy Excess Return S&P GSCI Industrial Metals Excess R. S&P GSCI Livestock Excess Return S&P GSCI Precious Metals Excess R. S&P GSCI Excess Return Commerzbank Natural Gas Index Commerzbank Oil Service Select Index Commerzbank Seltene Erden Index STOXX Basic Resources STOXX Oil & Gas STOXX Oil & Gas Return STOXX 600 Oil & Gas Stand: 16. Januar 2014; Quelle: Commerzbank Corporates & Markets Capped Bonus-Zertifikate Unlimited Index-Zertifikate Faktor-Zertifikate Classic Turbo-Zertifikate Unlimited Turbo-Zertifikate BEST Turbo-Zertifikate ETCs Standard-Optionsscheine Discount-Optionsscheine ANLAGEIDEE: OPTIONSSCHEINE UND ZERTIFIKATE AUF ROHSTOFFE UND EDELMETALLE Bei Privatanlegern gewinnen Rohstoffe als Anlageklasse zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Investoren investieren Teile ihres Vermögens in Gold, um sich gegen unsichere Zeiten abzusichern. Und auch etliche andere Rohstoffe sind inzwischen fester Bestandteil in vielen Wertpapierdepots. Mithilfe von Optionsscheinen, Zertifikaten und ETCs können Privatanleger seit Jahren kostengünstig und höchst flexibel in diese Anlageklasse investieren und stehen damit in ihren Möglichkeiten den professionellen Großinvestoren kaum noch nach. Die Commerzbank ist nach Anzahl der Produkte die größte Anbieterin für verbriefte Derivate in Deutschland und eine der führenden Emittentinnen in Europa. Für Anleger, die an der Entwicklung von Rohstoffen und Edelmetallen partizipieren möchten, bietet die Commerzbank mit einer Palette von verschiedenen Produkten ein breites Spektrum, das jedem Anleger die Möglichkeit gibt, seine Marktmeinung umzusetzen. Mit Optionsscheinen sowie Faktor- und Turbo-Zertifikaten können Investoren an der Entwicklung überproportional partizipieren sowohl positiv als auch negativ. Aber auch defensiveren Anlegern steht zum Beispiel mit Partizipations- bzw. Index-Zertifikaten oder Bonus- und Discount-Zertifikaten eine Reihe von Investitionsmöglichkeiten zur Verfügung. Eine Übersicht aller Produkte finden Sie im Internet unter commerzbank.de. 15

16 INTERVIEW»Die tagesschau bringt die Nachricht, die tages themen erklären den Hintergrund und das nachtmagazin erzählt die Geschichte.«Wer Informationen hat, ist im Vorteil Interview mit MARKUS GÜRNE, Leiter der ARD-Börsenredaktion ideas: Herr Gürne, die meisten Leser werden Sie bereits aus der ARD-Sendung»boerse vor acht«kennen, in der Sie und Ihr Team börsentäglich von den Finanzmärkten berichten. Für diejenigen, die Sie und die Sendung vielleicht noch nicht kennen: Welches Ziel verfolgt das Format und welche Ansprüche stellen Sie persönlich an diese Sendung? Markus Gürne: Ich habe in vielen Jahren als Korrespondent für die»tagesschau«folgende Philosophie gelernt: Die»tagesschau«bringt die Nachricht, die»tagesthemen«erklären den Hintergrund und das»nachtmagazin«erzählt die Geschichte. In dieser Tradition sehe ich die Börse auch immerhin senden wir unmittelbar vor der 20-Uhr-Ausgabe. Wenn wir das also allabendlich schaffen, dann bin ich recht zufrieden. Wir wollen Informationen so klar und einfach rüberbringen, dass unsere Zuschauer sie auch wirklich verstehen können. Um kurz vor acht haben wir das gesamte Spektrum der Zuschauer und da müssen wir darauf achten, dass auch die, die sich nicht in erster Linie für Finanzen und Wirtschaft interessieren, einen Nutzen daraus ziehen. Viele Zuschauer wissen, dass das, was an den Finanzmärkten passiert, was die EZB entscheidet und die Bundesbank kritisiert, wichtig ist. Auch wenn jemand keine Aktien hat. Wir sind also keine Sendung nur für Anleger, und das wollen wir auch nicht sein. Wir wollen vor allem den Otto Normal verbraucher informieren, der wissen will, wie sich die Parameter auf seine ganz persönliche Lebenswelt auswirken. Das ist unser ganz spezieller Mehrwert, den wir anbieten. Bei den anderen Formaten wie dem Morgen- oder dem Mittagsmagazin ist es ähnlich. Die Beiträge für die»tagesschau«oder die»tagesschau24«unterscheiden sich etwas. Vor allem bei der»tagesschau24«können wir riskieren, auch etwas mehr Börsensprache einzubringen das liegt vor allem am Publikum. Unser digitaler Kanal läuft hauptsächlich in den Foyers großer Firmen und in den Chefetagen der Banken und Unternehmen. Gerade in turbulenten Zeiten an den Finanzmärkten tragen Sie mit Ihrer Sendung, den Kommentaren und der Auswahl der Nachrichten eine große Verantwortung. Was zeichnet Ihrer 16

17 INTERVIEW Meinung nach die Börsenredaktion innerhalb der ARD besonders aus? Natürlich ist uns bewusst, dass ein Halbsatz genügt, um positiv wie auch negativ Bewusstsein zu schaffen. Aber auf diesem Grat wandern wir mit unseren Kollegen und Konkurrenten von anderen Sendern jeden Tag. Berichterstattung ist gleichermaßen schwer wie einfach. Eben aus diesem Grund sehen wir uns in der Tradition der»tagesschau«bestens aufgehoben. Dieses hohe Niveau zu erreichen, zu halten und dem Anspruch zu genügen ist der Ansporn. Den Zuschauern aus dem Bereich Finanzen Zusammenhänge so zu erklären, dass daraus ein Mehrwert entsteht, ist die Währung, in der wir zahlen. Und es ist natürlich ein großer Vorteil, als Fachredaktion Teil der ARD zu sein.»boerse vor acht«ist eine Facette, die perfekt ins Gesamtbild der ARD passt. Sie verfügen über langjährige Erfahrung im Bereich der Finanzmarkt- und Wirtschaftsberichterstattung und waren zwischenzeitlich auch als ARD-Sonderkorrespondent im Irak und als ARD-Auslandskorrespondent für Südasien tätig. Was war für Sie die größte Herausforderung und das gravierendste Ereignis der vergangenen Jahre? Das ist schwierig, da eines zu nennen. Das Gefühl, in Krisengebieten beschossen zu werden, habe ich nie besonders genossen und auch die eine oder andere Situation, die schon sehr bedrohlich war. Auf der anderen Seite war und ist es schon ein Privileg, an Orten der Welt sein zu können und zu berichten, an denen Geschichte geschrieben wird oder an die man sonst nie kommen würde. Auch die»wir sind keine Sendung nur für Anleger, und das wollen wir auch nicht sein.«börse ist ja Krisengebiet, ich habe nur die Kleidung gewechselt. Und ich finde es sehr spannend, dass sich nun irgendwie ein Kreis schließt. Ob Diplomatie, militärische Einsätze oder Finanz- und Wirtschaftspolitik im Grunde sind das alles Teile aus einem Werkzeugkasten, die von den Staaten eingesetzt werden, um sich Vorteile zu verschaffen. Die Berichterstattung rund um die europäische Staats- und Schuldenkrise hat sich in den vergangenen Monaten deutlich reduziert. Gehen Sie davon aus, dass die Eurokrise überstanden ist? Ganz eindeutig nein. Nur weil die Politik nicht mehr darüber sprechen will, ist die Krise ja nicht vorbei. Im Gegenteil: Die Probleme sind nicht kleiner geworden, vielmehr werden wir noch länger mit den Folgen zu tun haben. Schauen Sie sich die Politik der EZB an und was das für Sparer und Rentner bedeutet. Das wird noch einige Zeit so weitergehen. Und dann dürfen wir auch nicht vergessen, dass es da ein paar Staaten gibt, die immense Schulden angehäuft haben. Der Finanzplatz Frankfurt darf Sie am 21. und 22. Februar 2014 als Gast auf der Deutschen Anlegermesse begrüßen. Auf was dürfen sich die Besucher freuen? Das kommt ganz auf die Fragen der Besucher an! Im Ernst, für mich ist es immer eine besondere Erfahrung, unsere»kunden«im direkten Kontakt kennenzulernen. Meistens kommt man da über ganz unterschiedliche Themen ins Gespräch und das ist schon viel intensiver als über den Bildschirm. Insofern freue ich mich sehr»nur weil die Politik nicht mehr darüber sprechen will, ist die Krise ja nicht vorbei.«darauf und bin gespannt, was da an Themen und Ideen kommt. Von mir können die Besucher erwarten, dass ich kein Blatt vor den Mund nehme, wenn es um Themen wie zum Beispiel Anlagen geht. Im positiven wie im negativen Sinne. Können Sie unseren Lesern einen Tipp geben, den sie beim Agieren an der Börse unbedingt beherzigen sollten? Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass mit unserer bisherigen Art zu sparen nichts mehr zu holen ist. Die Politik der EZB ist ganz klar darauf ausgerichtet, die Staaten in Südeuropa zu stützen. Die Interessen deutscher Sparer fallen da unter den Tisch. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass wir Sparer ins Risiko gehen müssen, wenn wir Rendite haben wollen. Und der beste Tipp kann nur sein, sich möglichst umfassend zu informieren. Wer Informationen hat, ist im Vorteil. Gestatten Sie uns zum Abschluss noch eine persönliche Frage: Wie legt der Privatmann Markus Gürne sein Geld an? Lassen Sie sich beraten oder entscheiden Sie selbst? Nach den Jahren im Ausland und den damit verbundenen Erfahrungen sind für mich nachhaltige Anlagen sehr wichtig. Da bin ich in Skandinavien fündig geworden. Das war das Ergebnis einer privaten Recherche, aber ich lasse mich auch sehr gerne beraten. Aber mit mir hat man es nicht so leicht ich bin schon recht wählerisch und Experimente sind nicht so sehr meine Sache. Aber wenn ich mich dann entschieden habe, dann gilt es. Auch wenn es nicht immer nur nach oben geht. Vielen Dank für das Gespräch. Das Interview führte Laura Schwierzeck. 17

18 TECHNISCHE ANALYSE IBEX: Sechsjähriger Baissetrend beendet SOPHIA WURM (Technische Analyse, CM Research) Der spanische Leitindex IBEX hatte ausgehend von Punkten zum Jahresende 2007 eine ausgeprägte Baissebewegung durchlaufen und wies im europäischen Vergleich (zum Beispiel gegenüber dem EURO STOXX 50 und dem DAX) eine ausgeprägte Relative Schwäche auf. Während der DAX bereits im Frühjahr 2013 an seine Allzeithochs aus den Jahren 2000 bzw herangelaufen war, fiel der IBEX im Sommer 2012 auf Tiefstkurse um Punkte zurück, bevor er in eine tragfähige Stabilisierung in Form einer technischen Bodenformation überging. Diese Kopf-Schulter-Kaufformation (Schultern jeweils um Punkte) sowie den seit dem Jahreswechsel 2007/2008 vorliegenden Baissetrend hat der IBEX im Spätsommer 2013 mit einem übergeordneten Investment-Kaufsignal abgeschlossen. Diese langfristige Verbesserung der ersten seit dem Jahreswechsel 2007/2008 wird von einer ansprechenden technischen Marktbreite begleitet. Dies bedeutet, dass sich viele Indexmitglieder der verbesserten Lage anschließen können. Insbesondere die im Index hoch gewichteten Banken wie zum Beispiel Santander (Nummer 1 im Index, Gewicht ca. 16,7 Prozent) und»der Index weist die erste lang - fristige Verbesserung seit dem Jahreswechsel 2007/2008 auf.«bbva (Nummer 3, Gewicht ca. 12,3 Prozent) zeigen langfristige technische Verbesserungen und neue Investment-Kaufsignale. Vor diesem Hintergrund weist der Index nun im europäischen Indexvergleich eine mittelfristige Rela tive Stärke auf. Der»neue«mittelfristige Aufwärtstrend im IBEX liegt aktuell leicht über der steigenden 200-Tage-Linie bei etwa Punkten. Das nächste technische Etappenziel sollte für die kommenden Monate im Bereich von Punkten liegen. 18

19 TECHNISCHE ANALYSE ANLAGEIDEE Spekulativ (Variante I) Mit dem Unlimited Turbo-Zertifikat können Anleger gehebelt an der Wertentwicklung des IBEX-Index partizipieren. Die Laufzeit des Zertifikats ist unbegrenzt. Erst bei fallenden Notierungen des IBEX-Index unter die Knock-Out-Barriere endet die Laufzeit des Zertifikats. Dies kann gegebenenfalls zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Spekulativ (Variante II) Mit dem Call Optionsschein können Anleger mit einem geringeren Kapitaleinsatz im Vergleich zum Direktinvestment gehebelt an der Wertentwicklung des IBEX-Index partizipieren. Anleger haben Anspruch auf Zahlung eines Differenzbetrags, wenn der Kurs des IBEX-Index zum Ende der Laufzeit den Basispreis übersteigt. Unterschreitet der Kurs des IBEX-Index den Basispreis zum Laufzeitende, verfällt der Optionsschein wertlos. Produkttyp Unlimited Turbo-Zertifikat WKN CZ8 CKW Basiswert IBEX-Index Typ Bull Bezugsverhältnis 100:1 Basispreis 7.339,68 Punkte Knock-Out-Barriere 7.534,01 Punkte Laufzeit Unbegrenzt Geld-/Briefkurs 29,85/29,90 EUR Hebel 3,5 Produkttyp Optionsschein WKN CZ9 0TV Basiswert IBEX-Index Typ Call Bezugsverhältnis 1.000:1 Basispreis Punkte Bewertungstag Fälligkeit Geld-/Briefkurs 0,58/0,59 EUR Hebel 17,44 Omega 8,11 Stand: 23. Januar 2014; Quelle: Commerzbank Corporates & Markets. Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter zur Verfügung. IBEX Punkte Pkt. V Pkt. V K = Kaufsignal V = Verkaufssignal TP = Take-Profit-Signal 200-Tage-Linie Pkt. K Pkt. Zentraler Baissetrend K V V Pkt Pkt Pkt. Schulter Pkt. Schulter Pkt Stand: 20. Januar 2014; Quelle: Reuters, Commerzbank Corporates & Markets Frühere Wertentwicklungen sind kein Indikator für die künftige Wertentwicklung. V V K Kopf K K Pkt. Aufwärtstrend 19

20 TECHNISCHE ANALYSE Bilfinger: In der technischen Neubewertung ACHIM MATZKE (Leiter Technische Analyse, CM Research) Der MDAX durchläuft aus technischer Sicht eine intakte technische Neubewertung und erreichte zuletzt neue historische Höchstkurse. Nach bereits sehr ausgeprägten Kursgewinnen in 2012 setzte der Index auch in 2013 seine Bilderbuchhausse fort und erreichte im Jahresverlauf eine Performance von über 39 Prozent. Nach diesen zwei (außergewöhnlich) guten Jahren liegt zum Jahresbeginn 2014 allerdings eine mittelfristig überkaufte Lage vor. Als Konsequenz bieten sich für Neuinvestments insbesondere Indexwerte an, die sich der Hausse zuletzt unterproportional angeschlossen haben und bei denen sich jetzt eine mittelfristige technische Verbesserung andeutet. Der MDAX-Wert Bilfinger gehört aus technischer Sicht zu den sogenannten Marathonläufern. Dies steht für Aktien in sehr langfristigen Aufwärtsbewegungen. Bilfinger durchläuft bereits seit dem Frühjahr 2009 ausgehend von 21,6 Euro eine langfristige Bilderbuchhausse. Hierbei hat sich in den letzten Jahren ein Haussetrendkanal herausgebildet, dessen untere Trendkanallinie aktuell im Bereich von 75,0 Euro liegt. Im Zuge dieser Bewegung erreichte Bilfinger im März 2013 neue historische Höchstkurse im Bereich von 83,0 Euro. Im Anschluss folgte eine mehrmonatige Seitwärtsbewegung und die Aktie bildete eine Relative Schwäche gegenüber dem MDAX heraus, der seine technische Neubewertung fortsetzte. Innerhalb der Seitwärtsbewegung ging Bilfinger im vierten Quartal 2013 in eine (nach oben) trendbestätigende Konsolidierung unterhalb der mittelfristigen Widerstandszone um 83,0 Euro und oberhalb der 200-Tage-Linie über. Zum Jahresbeginn 2014 konnte die Aktie sowohl diese Konsolidierung als auch die Seitwärtsbewegung der letzten neun Monate mit einem neuen Investment- Kaufsignal abschließen. Zuletzt erreichte Bilfinger neue Allzeithochs und etablierte (wieder) eine Relative Stärke gegenüber dem MDAX. Da sich die technische Neubewertung vor dem Hintergrund dieser positiven Gesamtlage fortsetzen sollte, ist die Bilfinger-Aktie, die darüber hinaus eine attraktive Dividendenrendite (er wartet wird eine Dividendenausschüttung von 3,0 Euro am 19. April 2014) aufweist, ein technischer (Zu-)Kauf. Das nächste Etappenziel sollten Kurse um 95,0 Euro sein. 20

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