Ernährung bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren. Prof. Dr. J. Büntzel Südharz-Klinikum Nordhausen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Ernährung bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren. Prof. Dr. J. Büntzel Südharz-Klinikum Nordhausen"

Transkript

1 Ernährung bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren Prof. Dr. J. Büntzel Südharz-Klinikum Nordhausen

2 Was erwartet Sie? Symptomatik und Therapie von Kopf-Hals- Karzinomen Nebenwirkungen der Therapie Ernährungstherapie für diese Patienten Organisation der Ernährungstherapie

3 Kopf-Hals-Malignome

4 Kopf-Hals-Tumoren Neuerkrankungen pro Jahr Rachen Mundhöhle Kehlkopf Sonstige

5 Kopf-Hals-Tumoren Thüringen Lip Oral cavity Oropharynx Nasopharynx Hypopharynx Larynx Nose/Paranasal Salivary glands Not specified

6 Kopf-Hals-Tumoren Gesamtüberleben Progressfreies Überleben 5-year OS rate: 47.79% 5-year PFS rate: 74.3%

7 Symptomatik Glottiskarzinom rechts T2 N0 M0 Stimmprobleme Supraglottiskarzinom T2 N0 M0 Schluckprobleme

8 Therapie

9

10 Therapie Primärtumor En-bloc-Resektion des Tumors Laserresektion des Tumors Bestrahlung der Region Photodynamische Behandlung Lymphknoten Selektive Neck Dissection Radikale Neck Dissection Bestrahlung der Region Kombination mit Chemotherapeutika Biologicals

11 Akute Nebenwirkungen Primärtumorchirurgie Branntwunde Defektwunde mit Zeit für Rekonstruktion Funktionseinschränkung Schmerzen Gefahr der Aspiration Lymphknotenchirurgie Nervale Störungen N. hypoglossus N. vagus N glossopharyngeus Neurogene Dysphagie Schmerzen Tracheostoma-Effekte

12 Akute Mukositis 3 RTOG 22. Jahreskongress der DEGRO 2016

13 Mukositis 2, Xerostomie Jahreskongress der DEGRO 2016

14 Akute Mukositis 2, Xerostomie Jahreskongress der DEGRO 2016

15 Akute Mukositis 3, Xerostomie Jahreskongress der DEGRO 2016

16 Akute Mukositis 3, Xerostomie Jahreskongress der DEGRO 2016

17 Späte Mundtrockenheit 22. Jahreskongress der DEGRO 2016

18 Spätnebenwirkungen RT Konventionelle RT (n=851) IMRT (n=206) No Yes No Yes p-value Xerostomie 86 (10%) 765 (90%) 39 (19%) 167 (81%) <0,001 Dysphagie 181 (21%) 670 (79%) 56 (27%) 150 (73%) 0,063 Stenose 621 (73%) 230 (27%) 163 (79%) 43 (21%) 0,070 Dysgeusie 532 (63%) 319 (37%) 119 (58%) 87 (42%) 0,209 Appetitlosigkeit 751 (88%) 100 (12%) 191 (93%) 15 (7%) 0, Jahreskongress der DEGRO 2016

19 Bestrahlung und Ernährung Akute Nebenwirkungen Mukositis / Stomatitis, Xerostomie, Verlust des Schmeckens (Dysgeusie), Dysphagie Späte Nebenwirkungen Xerostomie, Dysgeusie, Lymphödem, Zahnverände rungen, Vernarbungen, Dysphagie 22. Jahreskongress der DEGRO 2016

20 Konditionierende Ernährungstherapie vor Bestrahlung (1000 kcal, PE, 14 Tage) Therapie N=20 Kontrolle N=20 Unterbrechung der RT 0 3 Länge der RT 51 Tage 55 Tage Grad 3 oder 4 Toxizität (RTOG) 3 Patienten 8 Patienten Büntzel 2012, DHNO

21 Konditionierende Ernährungstherapie vor Bestrahlung (1000 kcal, PE, 14 Tage) Konditioniert N=20 Normal N=20 Mukositis 3+4 RTOG 3 6 Dysphagie TPN (total parenteral) 2 6 Büntzel 2012, DHNO

22 Malnutrition und Prognoserelevanz (Phasenwinkel der Bioimpedanzanalyse) N=27 N=39 4,7 - > 5,2, lebend 4,6 - > 3,7, verstorben Büntzel 2011 HSTM

23 Diagnose der Dysphagie Neurologische Diagnose (Funktion) (Gastroenterologische Diagnose) HNO-ärztliche Diagnose (Anatomie) Psychiatrische Diagnose (Verarbeitung) Die gemeinsam erarbeitete Diagnose ist die Grundlage einer erfolgreichen Therapie.

24 Diagnose der Dysphagie Neurologische Diagnose (Funktion) (Gastroenterologische Diagnose) HNO-ärztliche Diagnose (Anatomie) Psychiatrische Diagnose (Verarbeitung) Die gemeinsam erarbeitete Diagnose ist Aufgabe der beteiligten Ärzte des Patienten. Die gemeinsam erarbeitete Diagnose ist die Grundlage einer erfolgreichen Therapie.

25 Therapie der Dysphagie Aspekte der Funktionalität Lähmungen Geriatrische Krankheitsbilder Funktionsverluste anderer Genese Aspekte der Anatomie Defekte nach Chirurgie Defekte nach Strahlentherapie Defekte unter Chemo- und Strahlentherapie Aspekte der Motivation Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme Krankheitsverarbeitung Lebensgewohnheiten des Patienten

26 Therapie der Dysphagie Ansprechpartner Funktionalität Anatomische Veränderungen Motivation Logopädie Physiotherapie Pflege Logopädie Strahlentherapeut Onkologe Küchenteam Psychologe, Seelsorger Logopädie

27 Therapie der Dysphagie Ansprechpartner Gesprächskultur Gemeinsam über den Patienten Gemeinsam mit dem Patienten Gesprächsinhalt Aktuelle Situation Ziel der Therapie Ergebnis der Therapie Kommunikation

28 Therapie der Dysphagie Ansprechpartner Partner mit Gesundheitsberufen Ärzte Therapeuten Pflege Psychologen Apotheker Diätassistenten Homecare-Unternehmen Partner ohne Gesundheitsberufe Angehörige Selbsthilfegruppen Hospizverein Küchenpersonal Sozialberufe Seelsorger

29 Kommunikation Küche Konsistenz bei Schluckstörungen Andicken von Flüssigkeiten Neuropathische Schmerzen durch Gewürze Säuregehalt von Früchten Verändertes Schmecken unter Bestrahlung

30 Kommunikation Pflege Füttern erwünscht, denn es bedeutet Zuwendung Übung des Schluckaktes Kalorienaufnahme PEG / PEJ ist keine vollwertige Form der Ernährung Bedeutung kleiner Mahlzeiten und Schluckmengen Hilfsmittel können Trinkröhrchen, Esslöffel etc. sein

31 Quelle: Mirko Hiller Helios Aue Organisation

32 Laserchirurgie 22. Jahreskongress der DEGRO 2016

33 Laserchirurgie 22. Jahreskongress der DEGRO 2016

34 Praktische Ernährungstherapie 1 Jede Ernährungstherapie ist eine ärztliche Maßnahme und unterliegt dem AMG. Jeder Therapie muss eine Beratung des Patienten zuvor gehen: Nahrungszubereitung Anreicherung Kontrolle des Umsetzens Dokumentationspflicht umsetzen! 22. Jahreskongress der DEGRO 2016

35 Praktische Ernährungstherapie 2 Dokumentierte Diagnostik und Anamnese Herkömmliche Stufentherapie: Orale Zusatzkost (Trinknahrung) Enterale Zusatzkost (PEG, PEJ) Parenterale Zusatzkost Logopädie frühzeitig und fortdauernd Grundsätzlich Essen als Teil der Kultur verstehen (mehr als nur Ernährung) 22. Jahreskongress der DEGRO 2016

36 Rehabilitation OP RT AHB Kur Logopädie Logopädie Logopädie

37 Rehabilitationssituation Mein fachliches Know-how ergibt sich aus meiner zeitlichen Beziehung zum Reha-Verlauf, d.h. je früher ich involviert bin, desto mehr bin ich Defektorientiert je später ich involviert bin, desto mehr bin ich Ressourcenorientiert Je Ressourcen-orientierter mein Herangehen, desto wichtiger ist Kommunikation.

38 Zusammenfassung Tumoren liegen in den oberen Atem- und Schluckwegen. Chirurgie zerstört die obere Schluckstraße. Bestrahlung stört Schmecken und Schlucken langfristig. Zahnerkrankungen beachten. Logopädie als Kernfach integrieren. Langfristigkeit der Ernährungsbetreuung beachten.

39 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

40 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Bitte behalten Sie den Alkoholkonsum Ihrer Patienten im Auge!

Krebs im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich. K. Döring

Krebs im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich. K. Döring Krebs im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich K. Döring DDR, 1965 : insges. 262 bösartige Tumoren Mundhöhle, Zunge und Speicheldrüsen Patienten mit Tumoren an Lippe, Zunge, Mund, Gaumen sowie der Gesichtshaut

Mehr

Die Multimodale Parkinsonkomplexbehandlung

Die Multimodale Parkinsonkomplexbehandlung Die Multimodale Parkinsonkomplexbehandlung Carolin Stöber Parkinson Nurse Dr. Michael Ohms - Oberarzt Stadthalle Hiltrup 20.05.2015 Ziel der Komplexbehandlung für Parkinsonpatienten ist es, die Patienten

Mehr

Zum Für F r und Wider einer künstlichen Ernährung

Zum Für F r und Wider einer künstlichen Ernährung Zum Für F r und Wider einer künstlichen Ernährung PEG-Sonde ja oder nein? Christian Kolb Krankenpfleger www.nahrungsverweigerung.de Milieugestaltung DAS ESSEN SOLL ZUERST DAS AUGE ERFREUEN UND DANN DEN

Mehr

Aufgaben der Logopädie in der Anschlußheilbehandlung von Kopf-Hals. Hals-Tumoren

Aufgaben der Logopädie in der Anschlußheilbehandlung von Kopf-Hals. Hals-Tumoren Aufgaben der Logopädie in der Anschlußheilbehandlung von Kopf-Hals Hals-Tumoren Schwerpunkt Schluckstörung Diana Mehnert Logopädin Bedeutung der Dysphagietherapie Der Zeitpunkt des Therapiebeginns ist

Mehr

Ländlepflegetag, 15.November 2013 Panoramasaal im LKHF. Johannes Gächter, HNO-FA/Phoniater in Bregenz Karin Arzbacher, Logopädin im LKHR

Ländlepflegetag, 15.November 2013 Panoramasaal im LKHF. Johannes Gächter, HNO-FA/Phoniater in Bregenz Karin Arzbacher, Logopädin im LKHR Ländlepflegetag, 15.November 2013 Panoramasaal im LKHF Johannes Gächter, HNO-FA/Phoniater in Bregenz Karin Arzbacher, Logopädin im LKHR Wir schlucken... hunderte Male pro Tag; >50 Muskelpaare, 4 Sinne!

Mehr

Dysphagie Prävalenz-Bedeutung-Diagnose-Therapie

Dysphagie Prävalenz-Bedeutung-Diagnose-Therapie GESKES Zertifikationskurs 2014 Dysphagie Prävalenz-Bedeutung-Diagnose-Therapie Esther Thür Physiotherapie Nord 1+2 Inhalt Dysphagieformen Bedeutung Dysphagie Erkennen Behandlungsmöglichkeiten Dysphagie

Mehr

Die Ernährung dem Verlauf der Krebstherapie anpassen

Die Ernährung dem Verlauf der Krebstherapie anpassen Die Ernährung dem Verlauf der Krebstherapie anpassen Veronika Flöter, M.Sc. Ernährungswissenschaft Beratungsstelle für Ernährung am Tumorzentrum München (TZM) 14.11.2016 Ernährung und Krebs Zu unterscheiden

Mehr

Zielvolumen Was bestrahlen wir eigentlich?

Zielvolumen Was bestrahlen wir eigentlich? Zielvolumen Was bestrahlen wir eigentlich? Frank Zimmermann und Mitarbeiter Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie Universitätsspital Basel Petersgraben 4 CH 4031 Basel radioonkologiebasel.ch Tumor

Mehr

Ernährung und Flüssigkeitszufuhr im Alter, nach Schlaganfall, bei chronischen neurodeg. Erkrankungen und persist. Wachkoma Christoph Fuchs

Ernährung und Flüssigkeitszufuhr im Alter, nach Schlaganfall, bei chronischen neurodeg. Erkrankungen und persist. Wachkoma Christoph Fuchs Ernährung und Flüssigkeitszufuhr im Alter, nach Schlaganfall, bei chronischen neurodeg. Erkrankungen und persist. Wachkoma Christoph Fuchs Zentrum für Akutgeriatrie und Frührehabilitation SAPV Team Christophorus

Mehr

Was ist die beste Nachsorge? 2. Berliner Tag des Eierstock- und Bauchfellkrebses am 11. September 2010

Was ist die beste Nachsorge? 2. Berliner Tag des Eierstock- und Bauchfellkrebses am 11. September 2010 Was ist die beste Nachsorge? 2. Berliner Tag des Eierstock- und Bauchfellkrebses am 11. September 2010 Jochem Potenberg Ev. Waldkrankenhaus Berlin Einführung 8500 Neuerkrankungen in Deutschland pro Jahr

Mehr

Portversorgung: Ernährung Schmerzbehandlung.

Portversorgung: Ernährung Schmerzbehandlung. Wenn zur Symptomkontrolle in der Palliativversorgung hochindividualisierte und komplexe Arzneimittel & Ernährungs- formen eingesetzt werden, stehen wir, die Pflegefachkräfte vor Herausforderungen. Wenn

Mehr

Ernährung in der Palliativmedizin

Ernährung in der Palliativmedizin Ernährung in der Palliativmedizin Andreas Lanzendörfer, Oberarzt Innere Medizin KH Witzenhausen Facharzt für Innere Medizin, Rettungsmedizin, Palliativmedizin Kachexie als Leitsymptom der fortgeschrittenen

Mehr

Der Schluckakt aus Sicht der Logopädin oder Schlucken ist ein komplizierter Ablauf

Der Schluckakt aus Sicht der Logopädin oder Schlucken ist ein komplizierter Ablauf 05.09.2015: Ostschweizer MTRA Symposium Der Schluckakt aus Sicht der Logopädin oder Schlucken ist ein komplizierter Ablauf Marlise Müller-Baumberger Leitung Logopädie Was ist Logopädie? Logopädie = Lehre

Mehr

Diättherapie für Krebspatienten Praktische Aspekte der Ernährungsberatung

Diättherapie für Krebspatienten Praktische Aspekte der Ernährungsberatung 17. Niedersächsisches Ernährungsforum 2013 Krebs und Ernährung Aktuelle Aspekte der Prävention und Therapie Diättherapie für Krebspatienten Praktische Aspekte der Ernährungsberatung Dr. rer. med. Angela

Mehr

FIBEROPTISCHE UNTERSUCHUNG DES SCHLUCKENS Berliner Dysphagie Index. Name: geb.: Diagnosen:

FIBEROPTISCHE UNTERSUCHUNG DES SCHLUCKENS Berliner Dysphagie Index. Name: geb.: Diagnosen: Name: geb.: Diagnosen: Datum: Etikett Fragestellung: Stat.: Amb.: Erstuntersuchung Verlaufskontrolle Videodokumentation Ernährung Oral Enteral PEG Enteral MS Parenteral Trachealkanüle Keine Sprechkanüle

Mehr

Malnutrition und Indikation von enteraler Ernährung über PEG-Sonden aus Sicht der Altersmedizin (Geriatrie)

Malnutrition und Indikation von enteraler Ernährung über PEG-Sonden aus Sicht der Altersmedizin (Geriatrie) Malnutrition und Indikation von enteraler Ernährung über PEG-Sonden aus Sicht der Altersmedizin (Geriatrie) Fachtagung Ernährung in der stationären Altenpflege - zwischen Wunschkost und Sondennahrung -

Mehr

2 Terminologie Tatjana Schütz Einleitung Screening und Assessment Ernährungsbedingtes Risiko Literatur...

2 Terminologie Tatjana Schütz Einleitung Screening und Assessment Ernährungsbedingtes Risiko Literatur... 6 Inhalt Inhalt Vorwort... 11 Sabine Bartholomeyczik 1 Gesellschaftliche und gesundheitspolitische Relevanz von Mangelernährung Die Bedeutung von Essen und Trinken in gesellschaftlicher Hinsicht... 13

Mehr

Programm. Fallvorstellung + Kurzweiterbildung. Klinische Informationen. Fallvorstellung

Programm. Fallvorstellung + Kurzweiterbildung. Klinische Informationen. Fallvorstellung Programm Fallvorstellung + Kurzweiterbildung Mucositis Netzwerk WE G ambulante Palliativpflege 11.8.2011 Fallvorstellung (15 Minuten) Pause (30 Minuten, für bilateralen Austausch) Kurzweiterbildung (30

Mehr

Schlaganfallbehandlung Neurologische Rehabilitation

Schlaganfallbehandlung Neurologische Rehabilitation Externe Qualitätssicherung in der stationären Versorgung Schlaganfallbehandlung Neurologische Rehabilitation Jahresauswertung 2010 Geschäftsstelle Qualitätssicherung Hessen Frankfurter Straße 10-14 65760

Mehr

Dysphagie-Diagnostik in der Praxis

Dysphagie-Diagnostik in der Praxis Dysphagie-Diagnostik in der Praxis Die Ursachen einer Dysphagie können vielfältig sein. Sie sind häufig neurologischen Ursprungs und reichen hier von Schlaganfällen, Störungen der neuromuskulären Übertragung,

Mehr

Ernährungsmanagement während der Strahlentherapie

Ernährungsmanagement während der Strahlentherapie II. Bamberger Innovationstage Radioonkologie 15./16.01.2016 Ernährungsmanagement während der Strahlentherapie Dr. rer. med. Angela Jordan Diplom-Oecotrophologin Ambulante Ernährungsberatung Rotes Kreuz

Mehr

Chirurgische Therapieoptionen im Behandlungskonzept von Kopf- und Halskarzinomen

Chirurgische Therapieoptionen im Behandlungskonzept von Kopf- und Halskarzinomen Chirurgische Therapieoptionen im Behandlungskonzept von Kopf- und Halskarzinomen K. Sommer Niels-Stensen-Kliniken, Marienhospital Osnabrück Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Kopf- und Halschirurgie

Mehr

Fallbeispiele zum Tag der PEG an der Universitätsklinik Tübingen

Fallbeispiele zum Tag der PEG an der Universitätsklinik Tübingen Fallbeispiele zum Tag der PEG an der Universitätsklinik Tübingen 23. Oktober 2010 Bewohner mit beginnender Demenzerkrankung. Ernährungsverhalten: - hat keine Ruhe länger bei Tisch zu sitzen - beendet Mahlzeiten

Mehr

Fallmanagement als Motor der interprofessionellen Zusammenarbeit in der Onkologie Darstellung praktischer Erfahrungen

Fallmanagement als Motor der interprofessionellen Zusammenarbeit in der Onkologie Darstellung praktischer Erfahrungen . Fallmanagement als Motor der interprofessionellen Zusammenarbeit in der Onkologie Darstellung praktischer Erfahrungen FM Antje Grawer/Ramona Müller Psychologin Sabine Spilker Themen des Vortrags Einführung

Mehr

INDIVIDUELLE BERUFLICHE ENTWICKLUNGSMAßNAHME

INDIVIDUELLE BERUFLICHE ENTWICKLUNGSMAßNAHME INDIVIDUELLE BERUFLICHE ENTWICKLUNGSMAßNAHME 23.10.2013 1 23.10.2013 1 ÜBERBLICK > IBE WAS STECKT DAHINTER? > ZIELGRUPPE > WAS SOLL ERREICHT WERDEN? > IN DREI SCHRITTEN ZURÜCK INS BERUFSLEBEN > ALTERNATIVEN

Mehr

Schlucktraining bei Essstörung

Schlucktraining bei Essstörung Schlucktraining bei Essstörung Schlucktraining bei Essstörung Herzlich willkommen zur Schulung! Thema: Dauer: Ziel: Schlucktraining bei Essstörung ca. 30 Minuten Fachgerechte Durchführung eines Schlucktrainings

Mehr

Inhalt. Autorenverzeichnis. Verzeichnis der Abkürzungen. Im Text verwendete Symbole

Inhalt. Autorenverzeichnis. Verzeichnis der Abkürzungen. Im Text verwendete Symbole Inhalt Autorenverzeichnis V Verzeichnis der Abkürzungen Im Text verwendete Symbole VI VI Grundlagen 1. Grundprinzipien einer vollwertigen, gesundheitsförderlichen Ernährung 1. Ernährungsrelevante Altersveränderungen

Mehr

langjährige TätigkeitT als Logopäde im Klinikum MünchenM GmbH-Klinikum München Bogenhausen in der Abteilung fürf r Neuropsychologie (Prof. Dr. G. Gold

langjährige TätigkeitT als Logopäde im Klinikum MünchenM GmbH-Klinikum München Bogenhausen in der Abteilung fürf r Neuropsychologie (Prof. Dr. G. Gold Neue Aspekte zur Diagnostik und Therapie von Dysphagiepatienten Aktuelle Versorgungssituation in Deutschland und SÜDSACHSEN Mirko Hiller, MSc Logopäde / Dysphagietherapeut kontakt@das-dysphagiezentrum.de

Mehr

GERIATRIE. ÜBERRASCHEND VIELFÄLTIG

GERIATRIE. ÜBERRASCHEND VIELFÄLTIG GERIATRIE. ÜBERRASCHEND VIELFÄLTIG KASUISTIK Wiederkehrende Lungenentzündung bei einem 74-jährigen Mann Was steckt dahinter? Ein Fall von Dr. med. Gabriele Röhrig, Oberärztin Lehrstuhl für Geriatrie an

Mehr

St. Vinzenz-Hospital Dinslaken

St. Vinzenz-Hospital Dinslaken St. Vinzenz-Hospital Dinslaken Klinik für Geriatrie - Altersmedizin Chefarzt Dr. Martin Jäger Neue DGEM-Leitlinie Neurologie Ernährungstherapie bei M. Parkinson edi 2011 Berlin, am 25.02.2011 Idiopathisches

Mehr

Peer Review Aspiration im St. Josef Krankenhaus Moers

Peer Review Aspiration im St. Josef Krankenhaus Moers Peer Review Aspiration im St. Josef Krankenhaus Moers von Michaela Weigelt und Oliver Wittig, Pflegedienstleitung Köln, 06. November 2009 Was ist ein Peer Review? Ein Peer Review ist eine kontinuierliche,

Mehr

Experten fordern professionelles Dysphagiemanagement für Patienten mit Schluckstörungen

Experten fordern professionelles Dysphagiemanagement für Patienten mit Schluckstörungen i Presseinformation vom 29. Juni 2011 Experten fordern professionelles Dysphagiemanagement für Patienten mit Schluckstörungen Nutricia unterstützt Kölner Dysphagie-Symposium unter Leitung von Prof. Dr.

Mehr

Die Station für Geriatrie. Patienteninformation der Medizinischen Klinik I Klinik für Gastroenterologie, Pneumologie, Diabetologie und Geriatrie

Die Station für Geriatrie. Patienteninformation der Medizinischen Klinik I Klinik für Gastroenterologie, Pneumologie, Diabetologie und Geriatrie Die Station für Geriatrie Patienteninformation der Medizinischen Klinik I Klinik für Gastroenterologie, Pneumologie, Diabetologie und Geriatrie 2 Medizinische Klinik I Medizinische Klinik I 3 Liebe Patientinnen

Mehr

Ernährungstherapie bei Tumorpatienten während Chemotherapie

Ernährungstherapie bei Tumorpatienten während Chemotherapie Ernährungstherapie bei Tumorpatienten während Chemotherapie Prof. Ernst-Dietrich Kreuser 16. Onkologisches Symposium 22. Januar 2011 Hintergrund Bei Tumorpatienten werden in 31-87% bereits zum Zeitpunkt

Mehr

Kehlkopfkarzinom Diagnose, Therapie, Rehabilitation. Prof. Dr. Jens Büntzel HNO, Südharz-Klinikum Nordhausen

Kehlkopfkarzinom Diagnose, Therapie, Rehabilitation. Prof. Dr. Jens Büntzel HNO, Südharz-Klinikum Nordhausen Kehlkopfkarzinom Diagnose, Therapie, Rehabilitation Prof. Dr. Jens Büntzel HNO, Südharz-Klinikum Nordhausen Hinweis Bitte zuhören und zuschauen, nur wenig mitschreiben! Vorlesung ab Donnerstag online unter

Mehr

Schlucken und Sprechen Logopädische Therapie bei Menschen mit Amyotropher Lateralsklerose

Schlucken und Sprechen Logopädische Therapie bei Menschen mit Amyotropher Lateralsklerose Schlucken und Sprechen Logopädische Therapie bei Menschen mit Amyotropher Lateralsklerose Marlise Müller - Baumberger Leiterin Logopädie Zusammenarbeit HNO Klinik / Logopädie mit Muskelzentrum / ALS clinic

Mehr

Die Gummibärenbande. des Kinderzentrum Mecklenburg und der Helios-Kliniken. Kliniken,, Schwerin. Schwerin. Das Adipositas-Projekt

Die Gummibärenbande. des Kinderzentrum Mecklenburg und der Helios-Kliniken. Kliniken,, Schwerin. Schwerin. Das Adipositas-Projekt Adipositasprojekt Die Gummibärenbande Die Gummibärenbande Das Adipositas-Projekt des und der Helios-Kliniken Kliniken,, Adipositasprojekt Die Gummibärenbande Adipositasprojekt Die Gummibärenbande Alle

Mehr

Ernährungsassessment und -support in der pädiatrischen Onkologie

Ernährungsassessment und -support in der pädiatrischen Onkologie Bern, 23.05.2013 Ernährungsassessment und -support in der pädiatrischen Onkologie, Pflegeexpertin MScN Malnutrition in der pädiatrischen Onkologie Prävalentes Problem (Untergewicht und Gewichtsverlust)

Mehr

Rehabilitation nach Laryngektomie. Physiologie. Physiologie. Nach der Kehlkopfentfernung. Nach der Kehlkopfentfernung

Rehabilitation nach Laryngektomie. Physiologie. Physiologie. Nach der Kehlkopfentfernung. Nach der Kehlkopfentfernung Rehabilitation Rehabilitation nach Laryngektomie Maria Schuster, Ulrich Eysholdt Rehabilitation bei Kommunikations- und Schluckstörungen Stimmrehabilitation nach Kehlkopfentfernung Physiologie Methoden

Mehr

Speiseröhrenkrebs. Ursachen. Symptome. Diagnose. Behandlung. Heilungschancen. Eine Information der Krebsliga

Speiseröhrenkrebs. Ursachen. Symptome. Diagnose. Behandlung. Heilungschancen. Eine Information der Krebsliga Speiseröhrenkrebs Ursachen Symptome Diagnose Behandlung Heilungschancen Eine Information der Krebsliga Speiser ö hrenkrebs Die Speiseröhre beginnt im Rachen und endet am Übergang zum Magen. Die häufigsten

Mehr

Geriatrie. Gesundheit im Alter.

Geriatrie. Gesundheit im Alter. Geriatrie Gesundheit im Alter www.ksb.ch Akutgeriatrie Geriatrie resp. Altersmedizin ist der Zweig der Medizin, der sich mit der Gesundheit im Alter und den klinischen, präventiven, rehabilitativen und

Mehr

Perioperatives Ernährungsmanagement Univ. Klinikum Graz 2006

Perioperatives Ernährungsmanagement Univ. Klinikum Graz 2006 Perioperatives Ernährungsmanagement Univ. Klinikum Graz 2006 Anna M. Eisenberger, Ltd. Diätologin Franz Liendl,, DGKS Perioperatives Ernährungskonzept Feststellung des Ernährungszustandes (Ernährungsscreening)

Mehr

VDD Symposium Expertentreff Onkologie. Krefeld

VDD Symposium Expertentreff Onkologie. Krefeld Ernährung 2012 11. Dreiländertagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.v. (DGEM), der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft Klinische Ernährung (AKE) und der Gesellschaft für Klinische Ernährung

Mehr

Patienteninformation. Was Sie über die Refluxkrankheit wissen sollten. Die mit dem Regenbogen

Patienteninformation. Was Sie über die Refluxkrankheit wissen sollten. Die mit dem Regenbogen Patienteninformation Was Sie über die Refluxkrankheit wissen sollten Die mit dem Regenbogen «Refluxkrankheit» Refluxkrankheit Magensäure am falschen Ort Beim Reflux fliesst Mageninhalt in die Speiseröhre

Mehr

HNO Indikation. Magen Ca. LUX (Boehringer Ingeheim)

HNO Indikation. Magen Ca. LUX (Boehringer Ingeheim) Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen ggmbh Postfach 2920 54219 Trier Studienzentrum Aktuell (November 2013) wird die Teilnahme an folgenden Studien angeboten: HNO Indikation LUX (Boehringer Ingeheim)

Mehr

Psychoonkologische Auswirkungen einer parenteralen Ernährung

Psychoonkologische Auswirkungen einer parenteralen Ernährung Psychoonkologische Auswirkungen einer parenteralen Ernährung Barbara Contzen staatl.gepr.diätassistentin im Vivantes Klinikum im Friedrichshain Nephrologie Prof.Dr.med.M.K.Kuhlmann Beginn des Endes Ein

Mehr

Die Schlaganfall-Station

Die Schlaganfall-Station Von der Diagnose zur Therapie Die Schlaganfall-Station St. Johannes Krankenhaus Wilhelm-Busch-Straße 9 53844 Troisdorf Tel.: 02241 / 488-0 www.johannes-krankenhaus.com Krankheitsbild und Ursache Das Krankenbild

Mehr

Versorgungssituation beim kolorektalen Karzinom in Deutschland (Beitrag ADT GEKID) Prof. Dr. med. Stefan Benz

Versorgungssituation beim kolorektalen Karzinom in Deutschland (Beitrag ADT GEKID) Prof. Dr. med. Stefan Benz Versorgungssituation beim kolorektalen Karzinom in Deutschland (Beitrag ADT GEKID) Prof. Dr. med. Stefan Benz Klinikum Böblingen-Sindelfingen Klinik f. Allgemein, Viszeral- und Kinderchirurgie 5. Bundesweite

Mehr

Schicksal Demenz Was brauchen die Betroffenen und ihre Angehörigen

Schicksal Demenz Was brauchen die Betroffenen und ihre Angehörigen Schicksal Demenz Was brauchen die Betroffenen und ihre Angehörigen Sabine Jansen Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.v. Selbsthilfe Demenz Kooperationstagung Demenz Gemeinsam für eine bessere Versorgung

Mehr

Wenn Schlucken zur Herausforderung wird

Wenn Schlucken zur Herausforderung wird Ernährung nach dem Schlaganfall. Wenn Schlucken zur Herausforderung wird A DYSPH I G E Ein Ratgeber für Patienten und pflegende Angehörige Wenn das Schlucken schwerfällt Über das Schlucken macht sich ein

Mehr

Weil die Sicherheit an erster Stelle steht!

Weil die Sicherheit an erster Stelle steht! Weil die Sicherheit an erster Stelle steht! Ernährung von Schlaganfall-Patienten mit Dysphagie Information für medizinisches Fachpersonal Mangelernährung und Dehydration Bei Schlaganfall-Patienten im Fokus

Mehr

Gliederung des Vortrags

Gliederung des Vortrags Künstliche Ernährung bei Wachkoma und Demenz: Gebotene Grundversorgung oder sinnlose Leidensverlängerung? Dr. Alfred Simon Akademie für Ethik in der Medizin e.v. Hospiz-Forum, 10.10.2007 Gliederung des

Mehr

4. Deutscher Sjögren Tag Klinik Wendelstein der BfA Rheumazentrum Bad Aibling. Rehabilitationskonzept Sjögren - Syndrom

4. Deutscher Sjögren Tag Klinik Wendelstein der BfA Rheumazentrum Bad Aibling. Rehabilitationskonzept Sjögren - Syndrom 4. Deutscher Sjögren Tag Klinik Wendelstein der BfA Rheumazentrum Bad Aibling Rehabilitationskonzept Sjögren - Syndrom M. Meyer Rehabilitation Definition der WHO Die Gesamtheit aller Maßnahmen, die notwendig

Mehr

Ernährungsaspekte bei chronischen Wunden. Jan Köllner - Ernährungsteam

Ernährungsaspekte bei chronischen Wunden. Jan Köllner - Ernährungsteam Ernährungsaspekte bei chronischen Wunden Jan Köllner - Ernährungsteam Was hat dieses Thema in einer Veranstaltung zur Ernährung geriatrischer Patienten zu suchen? 12.01.2016 J. Köllner / Ernährungsteam

Mehr

20. Gebiet Neurologie

20. Gebiet Neurologie Auszug aus der Weiterbildungsordnung der Ärztekammer Niedersachsen und Richtlinien vom 01.05.2005, geändert zum 01.02.2012 (siehe jeweilige Fußnoten) 20. Gebiet Neurologie Definition: Das Gebiet Neurologie

Mehr

Typische Krankheitsbilder bei Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und sinnvolle Hilfen in der ärztlichen Betreuung

Typische Krankheitsbilder bei Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und sinnvolle Hilfen in der ärztlichen Betreuung Typische Krankheitsbilder bei Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und sinnvolle Hilfen in der ärztlichen Betreuung Jeanne Nicklas-Faust Ambulante gesundheitliche Versorgung 24. Juni 2006

Mehr

Expertenstandard Ernährung (Stand 2011) im System PFLEGE ZEIT

Expertenstandard Ernährung (Stand 2011) im System PFLEGE ZEIT Ziel: Bei jedem Patienten/Bewohner mit pflegerischem Unterstützungsbedarf oder einem Risiko für oder Anzeichen von Mangelernährung ist die orale Nahrungsaufnahme entsprechend seinen Bedürfnissen und seinen

Mehr

M. SJÖGREN AUS SICHT DES HNO-ARZTES

M. SJÖGREN AUS SICHT DES HNO-ARZTES Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde Direktor: Prof. Dr. med. Alexander Berghaus M. SJÖGREN AUS SICHT DES HNO-ARZTES Dr. med. Florian Schrötzlmair WANN BEGEGNET EIN SJÖGREN-PATIENT DEM

Mehr

Ernährung in der onkologischen Rehabilitation. Eine der wichtigsten Säule in der supportiven Therapie bei Tumorpatienten

Ernährung in der onkologischen Rehabilitation. Eine der wichtigsten Säule in der supportiven Therapie bei Tumorpatienten Diät- und Ernährungstherapie in der Onkologischer Rehabilitation: Evidenzbasiert Beraten Nicole Erickson, Diätassistentin, M.Sc, RD Zentrum für Prävention, Ernährung und Sportmedizin Klinikum rechts der

Mehr

Brustkrebs Moderne interdisziplinäre Versorgung einer Volkskrankheit Frank Beldermann Interdisziplinäres Brustzentrum am Diakonie-Klinikum Stuttgart

Brustkrebs Moderne interdisziplinäre Versorgung einer Volkskrankheit Frank Beldermann Interdisziplinäres Brustzentrum am Diakonie-Klinikum Stuttgart Brustkrebs Moderne interdisziplinäre Versorgung einer Volkskrankheit Frank Beldermann Geschichte der Brustoperation Peter van Foreest 1763 Versuch die Brust vollständig zu entfernen Blutstillung mit glühendem

Mehr

Screening auf Mangelernährung lohnt sich der Aufwand? Erfahrungen aus dem Universitätsklinikum Frankfurt

Screening auf Mangelernährung lohnt sich der Aufwand? Erfahrungen aus dem Universitätsklinikum Frankfurt Screening auf Mangelernährung lohnt sich der Aufwand? Erfahrungen aus dem Universitätsklinikum Frankfurt Dipl. oec. troph. Sabine Marienfeld Machern, 13.11.2015 Warum Ernährungsmanagement? Ernährungsmanagement

Mehr

Strahlentherapie des alten Menschen. Hans Geinitz Abteilung für Radio-Onkologie, Linz

Strahlentherapie des alten Menschen. Hans Geinitz Abteilung für Radio-Onkologie, Linz Strahlentherapie des alten Menschen Hans Geinitz Abteilung für Radio-Onkologie, Linz RT des alten Patienten Indikationen Alleinige Strahlentherapie Radiochemotherapie Indikationen Im Prinzip wie bei Jüngeren!

Mehr

Primärtherapie des malignen Melanoms. B. Knopf, Zwickau

Primärtherapie des malignen Melanoms. B. Knopf, Zwickau Primärtherapie des malignen Melanoms B. Knopf, Zwickau Therapie des malignen Melanoms - Chirurgie - Radiatio - chirurgische Exzision + Radiatio - adjuvante medikamentöse Therapie - Chemotherapie - Immuntherapie

Mehr

Wir nehmen uns Zeit für Sie!

Wir nehmen uns Zeit für Sie! Wir nehmen uns Zeit für Sie! Zertifiziertes Darmzentrum im St. Josef Krankenhaus Moers Leiter des Darmzentrums Dr. Christoph Vogt Chefarzt Abteilung für Innere Medizin Tel. 02841 107-2440 im.vogt@st-josef-moers.de

Mehr

VII. Inhalt. Vorwort...

VII. Inhalt. Vorwort... VII Inhalt Vorwort.................................... V Fragen zur Funktion und Anatomie der Prostata 1. Warum heißt die Prostata auch Vorsteherdrüse?.. 2 2. Wo ist die Prostata lokalisiert?..................

Mehr

S3-Leitlinie Prostatakrebs

S3-Leitlinie Prostatakrebs S3-Leitlinie Prostatakrebs Was sollten wir von der S3-Leitlinie Prostatakrebs in der Selbsthilfegruppe wissen? PSA Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Bielefeld 05/2010 (WDF) S3-Leitlinie Umfassende Aufarbeitung

Mehr

Workshop. Vertiefung Strahlentherapie

Workshop. Vertiefung Strahlentherapie Workshop - Vertiefung Strahlentherapie Frank Zimmermann Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie Universitätsspital Basel Petersgraben 4 CH 4031 Basel radioonkologiebasel.ch Zielsetzung die Herausforderungen

Mehr

Nierentransplantation und Rehabilitation

Nierentransplantation und Rehabilitation Nierentransplantation und Rehabilitation Die medizinische Rehabilitation nach einer Nierentransplantation Dirk G. Engehausen Formen der Rehabilitation Anschlussrehabilitation (AHB = Anschlussheilbehandlung)

Mehr

Perkutane Endoskopische Gastrostomie beim alten Menschen und drohender Pflegenotstand

Perkutane Endoskopische Gastrostomie beim alten Menschen und drohender Pflegenotstand Perkutane Endoskopische Gastrostomie beim alten Menschen und drohender Pflegenotstand Romana Lenzen-Großimlinghaus Ernst-von-Bergmann Klinikum Potsdam 19. Oktober 2013 Osnabrück Internationaler Tag der

Mehr

Was tun bei Gewichtsverlust

Was tun bei Gewichtsverlust Was tun bei Gewichtsverlust Marc E. Martignoni Ernährung und Bewegung bei Krebs München, 13. April 2013 Kachexie = Kachexie? Mangelernährung Kachexie Definition Mangelernährung Anhaltendes Defizit an

Mehr

Schlucken, Dysphagie: Diagnostik und Therapie. A. Keilmann

Schlucken, Dysphagie: Diagnostik und Therapie. A. Keilmann Schlucken, Dysphagie: Diagnostik und Therapie A. Keilmann Präorale Phase Auswahl der Nahrung Zubereitung (Kochen, Zerkleinern, Würzen) Löffeln, Zerschneiden, Abbeißen, Schlürfen, Blasen, Trinken Temperatur,

Mehr

Funktionelle Dysphagie-Therapie Ein Übungsprogramm

Funktionelle Dysphagie-Therapie Ein Übungsprogramm Sabina Hotzenköcherle Funktionelle Dysphagie-Therapie Ein Übungsprogramm 2 Sabina Hotzenköcherle, Jahrgang 1966, lebt und arbeitet in eigener Praxis für erwachsene Patienten in der Nähe von Zürich. Nach

Mehr

Imke Strohscheer. Universitäre Palliativmedizinische Einrichtung. LKH-Universitätsklinikum Graz

Imke Strohscheer. Universitäre Palliativmedizinische Einrichtung. LKH-Universitätsklinikum Graz Imke Strohscheer Universitäre Palliativmedizinische Einrichtung LKH-Universitätsklinikum Graz Stufe I: Start: Juni 2001 B A Palliativstation (4 Betten) Aufnahmekriterien für die Palliativstation: Vorliegen

Mehr

Pflegeüberleitungsbogen Seite 1 von 7

Pflegeüberleitungsbogen Seite 1 von 7 Seite 1 von 7 Absender Adresse / Stempel der Einrichtung Tel.: Mail: Empfänger Füreinanderdasein GmbH Schifferstrasse 59 60594 Frankfurt/ Main Tel.: 069-9593248 -12 069-9593248 13 info@fuereinanderdasein.de

Mehr

Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten Kopf- und Halschirurgie Fort- und Weiterbildungsprogramm August bis Dezember 2010

Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten Kopf- und Halschirurgie Fort- und Weiterbildungsprogramm August bis Dezember 2010 Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten Kopf- und Halschirurgie Fort- und Weiterbildungsprogramm August bis Dezember 2010 Kontinuierliche Veranstaltungen (Weiterbildung) Montags 07.45-08.15

Mehr

Das Gesundheitsmanagement der Geriatrie in der vernetzten Versorgung

Das Gesundheitsmanagement der Geriatrie in der vernetzten Versorgung DGCC Fachtagung 2006 Entwicklungen im Case Management Wachsende Fachlichkeit und wechselnde Praxiserfahrungen Das Gesundheitsmanagement der Geriatrie in der vernetzten Versorgung R. Neubart, Evangelisches

Mehr

3 Ergebnisse zur Prävalenz nach ICD-10

3 Ergebnisse zur Prävalenz nach ICD-10 ICD-C10 C00 C14 Ergebnisse zur 13 3 Ergebnisse zur nach ICD-10 3.1 Mundhöhle und Rachen Kernaussagen Inzidenz und Mortalität: Seit der tausendwende erkrankten jährlich etwa 2.800 und etwa 7.600 an bösartigen

Mehr

Inhalt. Vorwort Diagnostik peripherer Nervenerkrankungen. 1 Der Patient mit neuropathischen Beschwerden... 15

Inhalt. Vorwort Diagnostik peripherer Nervenerkrankungen. 1 Der Patient mit neuropathischen Beschwerden... 15 Inhalt Vorwort................................................ 11 A Diagnostik peripherer Nervenerkrankungen 1 Der Patient mit neuropathischen Beschwerden............. 15 2 Schlüsselinformationen aus Anamnese

Mehr

Neues aus Diagnostik und Therapie beim Lungenkrebs. Jürgen Wolf Centrum für Integrierte Onkologie Universitätsklinikum Köln

Neues aus Diagnostik und Therapie beim Lungenkrebs. Jürgen Wolf Centrum für Integrierte Onkologie Universitätsklinikum Köln Neues aus Diagnostik und Therapie beim Lungenkrebs Jürgen Wolf Centrum für Integrierte Onkologie Universitätsklinikum Köln Über was ich Ihnen heute berichten will: Lungenkrebs ist nicht gleich Lungenkrebs

Mehr

Fatigue - die ständige Müdigkeit

Fatigue - die ständige Müdigkeit Fatigue - die ständige Müdigkeit Fatigue seit 1970 wird die Fatigue als Erschöpfungszustände im Zusammenhang mit der Tumorerkrankung- und Therapie in Verbindung gebracht in den letzte zwei Dekaden auch

Mehr

ONKOLOGISCHE BETREUUNG. Therapien für Körper und Seele im Tisserand

ONKOLOGISCHE BETREUUNG. Therapien für Körper und Seele im Tisserand ONKOLOGISCHE BETREUUNG Therapien für Körper und Seele im Tisserand Energie schöpfen Eingebettet in die malerische Landschaft des Salzkammerguts befindet sich das Tisserand der OÖ Gebietskrankenkasse.

Mehr

Tabakentwöhnung als adjuvante Therapie bei Tumorerkrankungen?

Tabakentwöhnung als adjuvante Therapie bei Tumorerkrankungen? Tabakentwöhnung als adjuvante Therapie bei Tumorerkrankungen? Dr. Thomas Kyriss Klinik Schillerhöhe Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie 70839 Gerlingen kyriss@klinik-schillerhoehe.de 4. Deutsche

Mehr

Was ist eigentlich Fatigue?

Was ist eigentlich Fatigue? Fatigue Was ist eigentlich Fatigue? Fatigue ist: eine pathologische Ermüdbarkeit ein unübliches, subjektives Gefühl bei Krebspatienten dieses Gefühl kann sich physisch, affektiv und mental über mehrere

Mehr

Medizinische Trinknahrung ist verordnungsfähig!

Medizinische Trinknahrung ist verordnungsfähig! Medizinische Trinknahrung ist verordnungsfähig! Information für medizinisches Fachpersonal MUSTER Für viele Patienten, die unter Mangelernährung leiden oder davon bedroht sind, stellt medizinische Trinknahrung

Mehr

Das Zusammenspiel von Ess- und Schlucktraining praxisnah veranschaulicht. Nahrungsaufnahme zielgerichtet in der Ergotherapie einsetzen

Das Zusammenspiel von Ess- und Schlucktraining praxisnah veranschaulicht. Nahrungsaufnahme zielgerichtet in der Ergotherapie einsetzen Das Zusammenspiel von Ess- und Schlucktraining praxisnah veranschaulicht Nahrungsaufnahme zielgerichtet in der Ergotherapie einsetzen Über den Tellerrand schauen Zusammenspiel Interdisziplinarität Planung

Mehr

Patientinnen und Patienten mit Demenz im Allgemeinkrankenhaus

Patientinnen und Patienten mit Demenz im Allgemeinkrankenhaus Patientinnen und Patienten mit Demenz im Allgemeinkrankenhaus Workshop 1 Es schmeckt nicht Ernährung Demenzerkrankter im Krankenhaus Verena Frick Diätassistentin, Ernährungswissenschaftlerin Diagnostik:

Mehr

Gastrointestinale Symptome 143

<s> Gastrointestinale Symptome 143 Inhalt Patientenbedürfnisse 1 Kommunikation 17 Spirituelle Aspekte 65 < > Schmerzen 87 Respiratorische Symptome 131 Gastrointestinale Symptome 143 Urogenitale Symptome 183 Dermatologische Symptome

Mehr

Palliativer Einsatz von Analgetika & Anxiolytika. Analgesie Analgosedierung Palliative Sedierung

Palliativer Einsatz von Analgetika & Anxiolytika. Analgesie Analgosedierung Palliative Sedierung Palliativer Einsatz von Analgetika & Anxiolytika Analgesie Analgosedierung Palliative Sedierung Grundsätze Bei Patienten mit schwerer Symptomlast, wie z.b. Schmerzen und Dyspnoe. Die oberflächliche Sedierung

Mehr

Morbus Wilson - Kupferfänger wirken zuverlässiger Weltweit größte Vergleichstudie zu Therapiekonzepten bei angeborener Kupferspeicherkrankheit

Morbus Wilson - Kupferfänger wirken zuverlässiger Weltweit größte Vergleichstudie zu Therapiekonzepten bei angeborener Kupferspeicherkrankheit Morbus Wilson - Kupferfänger wirken zuverlässiger Weltweit größte Vergleichstudie zu Therapiekonzepten bei angeborener Kupferspeicherkrankheit Heidelberg (22. August 2011) - Einfangen und Ausspülen oder

Mehr

Schlaganfall. Häufigkeit. Unter Menschen leiden etwa 800 Menschen an den Folgen eines Schlaganfalls

Schlaganfall. Häufigkeit. Unter Menschen leiden etwa 800 Menschen an den Folgen eines Schlaganfalls Schlaganfall Häufigkeit Unter 100.000 Menschen leiden etwa 800 Menschen an den Folgen eines Schlaganfalls unter 45 45 Jahre: 71 71 je je 100.000 unter 65 65 Jahre: 1.065 je je 100.000 über 65 65 Jahre:

Mehr

Informationen für Brustkrebspatientinnen. Prävention l Akut l Reha l Pflege. MediClin Ein Unternehmen der Asklepios Gruppe

Informationen für Brustkrebspatientinnen. Prävention l Akut l Reha l Pflege. MediClin Ein Unternehmen der Asklepios Gruppe Informationen für Brustkrebspatientinnen Prävention l Akut l Reha l Pflege MediClin Ein Unternehmen der Asklepios Gruppe Hochspezialisierte und moderne strahlentherapeutische Versorgung für Brustkrebspatientinnen

Mehr

Schlüsselloch-Operationen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Schlüsselloch-Operationen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Schlüsselloch-Operationen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Robert Rosenberg Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäss- und Thoraxchirurgie Kantonsspital Baselland Liestal Verdacht auf chronisch-entzündliche

Mehr

Mehr Energie bei der Krebstherapie

Mehr Energie bei der Krebstherapie Mehr Energie bei der Krebstherapie Ein Ernährungsratgeber für Krebspatienten und ihre Angehörigen Welche Rolle spielt eine ausreichende Ernährung bei der Krebstherapie? Unsere Nahrung, die wir täglich

Mehr

Universitätsklinikum Regensburg PSYCHOONKOLOGIE. Krebs und Psyche wie kann psychoonkologische Unterstützung helfen? Manja Girbig, Dipl.-Psych.

Universitätsklinikum Regensburg PSYCHOONKOLOGIE. Krebs und Psyche wie kann psychoonkologische Unterstützung helfen? Manja Girbig, Dipl.-Psych. PSYCHOONKOLOGIE Krebs und Psyche wie kann psychoonkologische Unterstützung helfen? Manja Girbig, Dipl.-Psych. Psycho - Onkologie Psychoonkologie ist ein Teilgebiet der Onkologie in der Behandlung von Patienten/innen

Mehr

Psychoonkologische Versorgung im Brustzentrum Köpenick

Psychoonkologische Versorgung im Brustzentrum Köpenick Psychoonkologische Versorgung im Brustzentrum Erfahrungsbericht einer Psychoonkologin Dipl.-Psych. S. Kaufmann 1 Brustzentrum Gliederung 1. Einleitung 2. Konzept der psychoonkologischen Versorgung im Brustzentrum

Mehr

Relevanz der Ernährungstherapie bei Kopf-Hals-Tumoren

Relevanz der Ernährungstherapie bei Kopf-Hals-Tumoren Relevanz der Ernährungstherapie bei Kopf-Hals-Tumoren Prof. Dr. med. Yurdagül Zopf Medizinische Klinik 1 (Direktor: Prof. Dr. med. M. F. Neurath) Universitätsklinikum Erlangen Ernährungstherapie onkologischer

Mehr

Empfehlungen. für die Abklärung, Behandlung und Nachsorge von Patienten mit Karzinomen des Kopf-Hals- Bereiches

Empfehlungen. für die Abklärung, Behandlung und Nachsorge von Patienten mit Karzinomen des Kopf-Hals- Bereiches Schweizerische Gesellschaft für Oto-Rhino-Laryngologie, Hals- und Gesichtschirurgie Société suisse d Oto-Rhino-Laryngologie et de Chirurgie cervico-faciale Società Svizzera di Oto-Rino-Laringologia e di

Mehr

Verruköses Karzinom des Ösophagus, nicht metastasierend aber infiltrierend

Verruköses Karzinom des Ösophagus, nicht metastasierend aber infiltrierend Verruköses Karzinom des Ösophagus, nicht metastasierend aber infiltrierend Ulrich Peitz, Medizinische Klinik 2, Raphaelsklinik Münster Vieth M, Institut für Pathologie, Klinikum Bayreuth Kuhnen C, Institut

Mehr

Dr J. Heßling Dr M. Wilhelmy Segelfliegerdamm Berlin Tel

Dr J. Heßling Dr M. Wilhelmy Segelfliegerdamm Berlin Tel Pflegerische Versorgung aus der Sicht eines niedergelassenen Onkologen 1. Standortbestimmung des niedergelassenen Hämato-Onkologen im Gesundheitswesen 2. Kooperation ärztliche Tätigkeit und Pflege 3. Ambulante

Mehr

Ernährung in der medizinischen Rehabilitation Deutsche Rentenversicherung Bund

Ernährung in der medizinischen Rehabilitation Deutsche Rentenversicherung Bund Ernährung in der medizinischen Rehabilitation Deutsche Rentenversicherung Bund Leitfaden der Ernährungstherapie in Klinik und Praxis 2016 (LEKuP 2016) Teil II Evelyn Beyer-Reiners Geschäftsführung Verband

Mehr