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1 Gudrun Leitzenberger 19. November 2012

2 Erasmus Zentrale Aktionen Multilaterale Projekte (Fünf thematische Prioritäten) Akademische Netzwerke Flankierende Maßnahmen 2

3 Multilaterale Projekte Prioritäten - 1 Soziale Dimension der Hochschulbildung Steigerung der Abschlussquoten von Studierenden aus unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen (z.b. sozioökonomischer Hintergrund, Behinderung, ethnische Herkunft) und Lernenden, die nicht dem klassischen Profil entsprechen (Teilzeitstudierende, Studierende mit familiären Verpflichtungen) Verbesserung lebenslangen Lernens durch Schaffung flexibler Bildungswege Steigerung der sozialen Verantwortung von Hochschuleinrichtungen Ausgewogeneres Geschlechterverhältnis in Studienrichtungen mit großem Ungleichgewicht. 3 Details unter:

4 Multilaterale Projekte Prioritäten - 2 Zusammenarbeit Hochschule & Unternehmen Abstimmung der Curricula auf derzeitigen und künftigen Arbeitsmarkt, Vermittlung von bereichsübergreifenden Kompetenzen, einschließlich unternehmerischer Kompetenz Aktive Zusammenarbeit zwischen Hochschuleinrichtungen und externen Partnern (Unternehmen, Berufsverbände, Handelskammern, Sozialpartner, ) Aktive Förderung der beruflichen Weiterentwicklung von Hochschulpersonal, ausreichendes Personal zur Entwicklung neuer Fächer und Belohnung von Exzellenz in der Lehre. 4

5 Multilaterale Projekte Prioritäten - 3 Stärkung der Qualität durch Mobilität und grenzübergreifende Zusammenarbeit Innovative Strategien zur Förderung der Mobilität (z.b. Förderung von Mobilitätsfenstern in Lehrplänen; Förderung des Einsatzes von Multiplikator/innen) und zur Analyse und Beseitigung von Mobilitätshindernissen (Anerkennung von Auslandsaufenthalten, Förderung und Nutzung der Anerkennungsinstrumente ECTS, Europass, ) Bereitstellung offener Bildungsressourcen, um Inhalte auf europäischer Ebene verfügbar zu machen Virtuelle Mobilität im Rahmen der Gesamtstrategie für die wirksame Integration von IKT 5

6 Multilaterale Projekte Prioritäten - 4 Wissensallianzen Unternehmen und Hochschuleinrichtungen stärken das Innovationspotenzial Europas orientiert an drei Hauptachsen: Neue Lern- und Lehrmethoden (z.b. gemeinsame Ausarbeitung & Durchführung neuer fächerübergreifender Studiengänge und Lehrveranstaltungen, Beteiligung von Studierenden und Hochschulkräften an der Lösung von Fragestellungen in Unternehmen) Förderung unternehmerischer Kompetenz und Denkweise durch Vermittlung bereichsübergreifender Kompetenzen (Entwicklung neuer Dienstleistungen, Produkte und Prototypen) Strukturierte Mobilität u.a. durch Praktika von Studierenden in Unternehmen, kurzfristige Beschäftigung von Wissenschafter/innen in Unternehmen, Einbindung des Lehrpersonals in Projekte zu Wissensaustausch und -transfer 6

7 Multilaterale Projekte Prioritäten - 5 Bessere Steuerung und Finanzierung Maßnahmen zur Verbesserung der Autonomie und Rechenschaftspflicht von Hochschulen sowie Maßnahmen zur Entwicklung der Fähigkeiten, Finanzmittel zu akquirieren und zu verwalten. 7

8 Akademische Netzwerke Akademische Netze Projekte mit Ausrichtung auf Sammlung umfassender Kompetenzen im Fachgebiet auf neuestem Stand der Wissenschaft. Die Projekte müssen eine entsprechende Bandbreite an relevanten Stakeholdern umfassen und sich mit unmittelbar für die europäische Hochschulpolitik relevanten Themen befassen. 8 Schwerpunkte: Austausch von Wissen Diskussion von Methoden Förderung von Kreativität, Innovation Vorrang für innovative Netze in Fachgebieten und Themen, die noch nicht im Rahmen dieser Maßnahme gefördert wurden.

9 Flankierende Maßnahmen Es werden Aktivitäten unterstützt, die über das Erasmus Hauptprogramm nicht förderbar sind, aber eindeutig zum Erreichen der Programmziele beitragen. Die Projekte sollen innovativ und eigenständig sein und abzielen auf: Relevanz für die europäische Modernisierungsagenda der Hochschulen Stärkung der Erasmus Mobilität (Projekte zur Förderung der Mobilität, Erhöhung der Mobilität in unterrepräsentierten Studienfächern etc.) Verbreitung der Projektergebnisse, die über reguläre Verbreitungsmaßnahmen der zentralen Aktionen in Erasmus hinausgehen. Förderung transsektoraler Synergien zwischen den Einzelmaßnahmen des Programms für lebenslanges Lernen zu konkreten Themen Aktivitäten zu speziellen Aspekten von Querschnittsstrategien umsetzen (Gleichstellung von Frauen und Männern, Integration von Menschen mit Behinderung, interkulturelle Bildung, Bekämpfung von Rassismus) 9

10 10 Aktivität Dauer Konsortium min. Förderhöhe max. Multilaterale Projekte 2-3 Jahre Wissensallianzen nur bis 2 Jahre 3 LLP Akademische Netze 3 Jahre 25 LLP Flankierende Maßnahmen 1 Jahr 1-? LLP

11 Antragsteller Hochschulen mit EUC Unternehmen, Sozialpartner, Flankierende Maßnahmen: nur Hochschulen u. Hochschulvereinigungen 11 Einreichtermin 31. Jänner :00 Uhr (zentraleuropäische Zeit) Einzureichen bei Exekutivagentur (EACEA), Brüssel Projektbeginn Oktober 2013 Förderhöhe max. 75% der Gesamtkosten

12 Hinweise für Antragsteller 2013 Am europäischen Bedarf orientieren Priorität haben innovative Projekte (unbedingt die Kompendien der Vorjahre lesen, um zu sehen, ob es ein ähnliches Projekt vor kurzem gab!) Disseminierung (sehr guter Disseminierungsplan ist unbedingt erforderlich Verbreitung der Ergebnisse an die richtige Zielgruppe, Nachhaltigkeit) Qualität des Konsortiums (kompetente und verlässliche Partner, ausgewogene Arbeitsteilung) Erasmus Ziele kennen & Prioritäten treffen 12

13 Hinweise für Antragsteller 2013 Drittländer Eigener Teilantrag für Drittländer ist erforderlich Förderhöhe: maximal Euro (im gesamten Antrag) Drittländer werden in der Anzahl des Konsortiums nicht mitgerechnet Einbeziehung des Drittlandes muss einen Mehrwert für das Projekt und die regulären Partner darstellen Mazedonien und Serbien zählen 2013 nicht mehr als Drittländer und können eigene Anträge stellen bzw. reguläre Partner sein Albanien und Montenegro sind noch in Verhandlungen mit der Kommission, Teilnahme 2013 möglich (aber nicht fix) Bosnien-Herzegowina wird erst 2014 teilnehmen Drittstaat 13

14 Vorbereitende Besuche Vorbereitende Besuche Es gibt die Möglichkeit vor Einreichung um Förderung eines vorbereitenden Besuchs anzusuchen. Die Reisekosten und eine Pauschale pro Tag und Mobilität werden ersetzt. 14 Antragsfrist: Für nähere Informationen kontaktieren Sie bitte Sabine Stahl Tel: 01/

15 Erfolgsraten Anträge genehmigt

16 Eingereichte und genehmigte Anträge EAM EMP ENW eingereicht genehmigt

17 Dokumente 17 Call for proposals Leitfaden Teil I & II Antrag: e-form e-form Users Guide instructions for applicants

18 Dokumente new! Finzanzielle Regelungen: 18 Projektkoordinator/innen müssen bei der Abrechnung audits certificates vorlegen Guidelines (Audit procedure type 1 and 2): #audit Information (Präsentation von Gillian McLaughlin, EK): asperi_session_2_submission_and_selection_procedures_2013_final_ ok.pdf Kosten für Wirtschaftsprüfer/in müssen unter other costs beantragt werden (Honorar und etwaige Reisekosten)

19 Zusätzliche Informationen Kompendien 19 Helpdesk Infofolder Infotag für Antragsteller/innen in Brüssel 12. November 2012 Information, Anmeldung, Partner search tool, Webstreaming

20 Nationalagentur Lebenslanges Lernen / OeAD-GmbH 1010 Wien Ebendorferstraße 7 T F

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