Gene-Save und die Tiroler Genbank

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1 Gene-Save und die Tiroler Genbank Alpenkonvention und Agro-Biodiversität Umsetzung der Alpenkonvention und deren Berglandwirtschaftsprotokoll Bozen,

2 Tiroler Genbank Beginn: Prof. Dr. Erwin Mayr + Sammlungen von Gerste, Weizen, Hafer /23 Salzburg bis 1932 Tirol und Vorarlberg /34 Kärnten + div. Spezialitäten : Gründung der LA Rinn Fortsetzung: HR DI Leonhard Köck + Erweiterung (Anzahl und Arten) + Mais, Hirse, Lein, Buchweizen u.a. 2

3 Tiroler Genbank seit den 70-er Jahren (DI Köck, DI Holaus): zusätzliche Sammlungen und Sortimente (Mohn, Pferdebohnen, Erbsen, Winterroggen,...) Kooperation mit Südtirol (VZ Laimburg und Außenstellen) seit 1990 (DI Kaspar Holaus): + Erweiterung der Sortimente, phänologische Beschreibungen, moderne Kühllagerung + gene-save-projekt (Interreg III A) 3

4 aktuelle Arbeiten: Brotgetreideprojekt Tiroler Genbank Anbau und Verwendung alter Getreidelandsorten für Biobrot gene-save-projekt (Interreg III A) Sammlung, Erhaltung und Beschreibung von Landsorten Landsorten hinaus in die Land(wirt)schaft alte Obstsorten (v.a. Apfel) Obernberger Schwarzhafer (Valser Tal) Fisser Knoblauch... Kleinprojekte (Getreideschnäpse,...) 4

5 Projektteilnehmer Brotgetreideprojekt 5

6 aktueller Stand: Tiroler Genbank Saatgutproben ( + 96 Haferlinien) aus 35 Arten getrocknet und im Kühllager + 75 Kartoffel-Landsorten (jährlich, 2 Standorte) + 10 andere Herkünfte verschiedener Arten vegetative (+ generative) Erhaltung + noch ca. 80 nicht gesicherte Herkünfte 6

7 Vielfalt der Kulturpflanzen? große Sortenpalette der meisten landwirtschaftlichen Nutzpflanzen genetische Vielfalt moderner Sorten?? Einengung auf wenige Elternlinien Vielfalt der Landsorten erhalten 7

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19 gene-save-projekt Gemeinschaftsprojekt von Amt der Tiroler Landesregierung Landwirtschaftskammer für Tirol, Landesverband der Obst- und Gartenbau vereine Provinz Bozen Versuchszentrum Laimburg Sortengarten Südtirol 19

20 gene-save-projekt Interreg III A-Projekt kofinanziert von der Europäischen Union 20

21 Zielsetzung: Sammlung, Sicherung und Erhaltung der alten Landsorten aus den Bereichen Acker, Garten und Obst Erhebung der noch vorhandenen Zusatzinformationen rund um diese Landsorten Beschreibung der Landsorten (Phänotyp) im Vergleich zu modernen Sorten Molekularbiologische Untersuchungen (Genotyp - genetischer Fingerabdruck) 21

22 Sammlung: bisher im Zug des Projekts eingelangtes Material: +Bohnen 110 +Erbsen 17 +Gerste 11 +Hafer 15 +Mais 21 +Mohn 26 +Roggen 49 +Rüben 42 +Weizen 20 +Kartoffel 22 +und noch viel mehr... Gesamteingang (Saat- und Pflanzgut) aus Acker und Garten: mehr als 400 Landsorten etwa je die Hälfte aus Nord-/Osttirol und Südtirol 22

23 Apfel-Landsorten: Nord- und Osttirol: Meldungen 544 Bäume markiert über 400 verschiedene Sorten in-situ-erhaltung mit Hilfe der Obst- und Gartenbauvereine 67 veredelt und ausgepflanzt in den neuen Sortengärten an den LLA Imst und Rotholz (insgesamt 402 Bäume) Südtirol: Apfelbäume auf 273 Standorten registriert über 120 verschiedene Sorten 140 Sorten im Sortengarten des VZ Laimburg abgesichert (insgesamt 560 Bäume) 23

24 Apfel-Landsorten: Sortenbestimmungen: jährlich Fruchtproben gesammelt und von Pomologenteams (BRD, CH,I, A) begutachtet Jahr Proben best. unbest

25 Landwirtschaftliches Versuchswesen, Boden- und Pflanzenschutz 25

26 Bismarck Bismarck 26

27 Adersleber Kalvill Adelsberger Kalvill 27

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34 Teilprojekt Molekularbiologie Ziele: Entwicklung und Bereitstellung von standardisierten Verfahren zur molekulargenetischen Charakterisierung und Identifizierung ausgewählter Obst- und Getreidesorten Genetische Charakterisierung von Obstsorten: Apfel Genetische Charakterisierung von ausgewählten Getreidearten: Weizen, Hafer, Roggen 34

35 Genetische Charakterisierung alter Apfelsorten Proben aus dem Untersuchungsgebiet Südtirol 133 Tirol 279 Referenzbäume 376 ERGEBNIS 331 genetische Profile Südtirol: 79 Genotypen / Sorten Tirol: 154 Genotypen / Sorten 35

36 Genetische Charakterisierung von ausgewählten Getreidearten HAFER: Landsorten: 36 Referenzsorten: 20 Linien: 108 ROGGEN: Landsorten: 49 Referenzsorten: 16 Linien: 84 36

37 yermw Genetische Charakterisierung von WEIZEN Casut_31 Plantahof Prantlhofer Mutzen_1 Fasan Innichen_1 Innichen_2 Haunsberg_1 Haunsberg_2 Fiss Laisach Waldviertel_1 Waldviertel_2 StJohann_1 Fleimstal_4 Mutzen_3 Mutzen_2 Mutzen_5 Niederdorferberg StJohann_3 StJohann_2 StJohann_4 Kaisergebirge_1 Kaisergebirge_2 Gschneir_1 Gschneir_2 Gschneir_3 StHelena_2 StHelena_1 Pens_1 Pens_2 Pens_3 Karnol Rinner StJohanner TschmermakII Garn_1 Garn_2 Garn_3 Fleimstal_2 Fleimstal_3 Fleimstal_1 Tagusens_1 Tagusens_2 Tagusens_3 Karnol_4 Karnol_1 Karnol_2 Karnol_3 Karnol_5 Gschneir_4 StFelix_4 StFelix_3 Virgen_2 Virgen_3 Wildschönau_5 Dellach_4 Brixental_3 Westendorf_2 Westendorf_4 Dellach_3 Abfaltern Brixental_1 Brixental_2 Umhausen_1 Virgen Gschnitz_1 StFelix_1 Alpbach Westendorf_1 Umhausen_2 Westendorf_3 Jerzens Umhausen_1 Gschnitz_1 Strassen_1 Strassen_3 Gschnitz_4 Niederau Strassen_2 Fieberbrunn Wildschönau_3 Gschnitz_2 Gschnitz_3 Dellach_1 Dellach_2 Wildschönau_1 Wildschönau_2 Wildschönau_4 Umhausen_2 Gschnitz_2 Virgen_1 Westendorf_ StFelix_2 Strassen_4 Fleimstal_5 Mutzen_4 Fennberg_1 Fennberg_6 Fennberg_4 Fennberg_2 Fennberg_3 Fennberg_5 Mutzen KärtnerFrüh Kärtner_Geb_w Umhausen_3 Westendorf_5 Ackermanns_Bayer LojenerWoaz Triamant Coefficient 37 W I N T E R S O M M E R

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41 Herzlichen Dank allen Beteiligten am Projekt! Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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