Systematische Unterrichtsentwicklung im Berufskolleg

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1 Systematische Unterrichtsentwicklung im Berufskolleg Konsequente Strukturierung von Bildungsangeboten, Curricula, Handreichungen, Beratung und Lehrerfortbildung

2 Gemeinsame Erwartungshaltungen von Politik, Lehrkräften, jungen Menschen und Erziehungsberechtigten Transparente Angebote Guter Unterricht Effiziente Bildungsverläufe

3 Mögliche Ansatzpunkte Transparente Angebote: - sinnvolle Reduzierung - klare Strukturierung Guter Unterricht: - hilfreiche Curricula - pragmatische Handreichungen - systemische Beratung - gezielte Lehrerfortbildung Effiziente Bildungsverläufe: - konsequente Beratung - direkte Anschlüsse - systematische Anrechnungen

4 Transparente Angebote durch sinnvolle Reduzierung Zusammenführung oder Aufgabe von zielgleichen oder teilredundanten Bildungsangeboten (z. B. BOJ/KSoB, BGJ/BFS, 1-jährige BFS)

5 Transparente Angebote durch klare Strukturierung Eingeführte Bezeichnungen zusammengehöriger Bildungsangebote und Zuordnung zu 7 Bereichen

6 alphabetisch Umsetzung zum Bildungsangebote gem. Anlagenstruktur Bereich Berufsschule Fachklassen Bildungsangebote Ausbildungsvorbereitung Berufsfachschule Höhere Berufsfachschule Berufliches Gymnasium Fachoberschule Fachakademie Agrarwirtschaft Ernährung / Hauswirtschaft 1) Gestaltung Gesundheit / Soziales Informatik 2) Technik / Natur- Wissenschaften Wirtschaft und Verwaltung 1) Angebot ist strukturell dem Bereich Technik zugeordnet 2) Angebote sind gem. KMK-Vereinbarung den Bereichen Technik und Wirtschaft zugeordnet

7 Staatlich geprüfte Kinderpflegerin / Staatlich geprüfter Kinderpfleger Staatlich geprüfte Heilerziehungshelferin / Staatlich geprüfter Heilerziehungshelfer Staatlich geprüfte Sozialhelferin / Staatlich geprüfter Sozialhelfer Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen

8 Guter Unterricht durch hilfreiche Curricula Veröffentlichung erster kompletter Teile 1, 2 und 3 für ausgewählte Bildungsangebote zum

9 Struktur der Bildungs- und Lehrpläne Teil 1: Beschreibung des Bildungsangebotes (z. B. Berufsfachschule) Teil 2: Das Bildungsangebot in der spezifischen Ausprägung des Bereichs (z. B. Berufsfachschule für Gesundheit/Soziales) Teil 3: Unterrichtsvorgaben in Fächern und Lernfeldern Basis der Ausgestaltung der Teile 2 und 3 sind die für die sieben Bereiche jeweils entwickelten Handlungsfelder mit jeweils zugehörigen Arbeits- und Geschäftsprozessen. Sie werden spezifisch für das Bildungsangebot ausgewählt und auf entsprechend ausgewiesenem Niveau durch Kompetenzformulierungen und inhaltliche Konkretisierungen beschrieben.

10 Agrarwirtschaft HF 1: Unternehmensmanagement HF 2: Biologische Produktion HF 3: Dienstleistung HF 4: Agrartechnik HF 5: Natur-, Umweltund Verbraucherschutz HF 6: Vermarktung Ernährung / Hauswirtschaft HF1: Betriebliches Management HF 2: Produktion HF 3: Warenwirtschaft HF 4: Personenorientierung HF 5: Vermarktung Gestaltung HF 1: Betriebliches Management HF 2: Dienstleistung HF 3: Vermarktung HF 4: Gestaltung und Entwurf HF 5: Produktion HF 6: Qualitätsmanage ment Gesundheit / Soziales HF1: Bildung und Erziehung HF 2: Betreuung HF 3: Pflege HF 4: Gesundheitsförd erung HF 5: Gestaltung HF 6: Betriebliches Management HF 7: Vermarktung Informatik HF 1: Unternehmens- / Betriebsmanagement HF 2: Softwareentwicklung HF 3: Entwicklung von Hard- u. Software- Systemlösungen HF 4: Realisierung von Hard- u. Software- Systemlösungen HF 5: Systembetreuung HF 6: Kundenbetreuun g HF 7: Qualitätsmanagement Technik / Naturwissenschaften HF 1: Betriebliches Management HF 2: Produktentwicklung u. Gestaltung HF 3: Produktion u. Produktionssysteme HF 4: Instandhaltung HF 5: Umweltmanagement HF 6: Qualitätsmanagement Wirtschaft und Verwaltung HF 1: Unternehmensstr ategien und Management HF 2: Beschaffung HF 3: Leistungserstellung HF 4: Absatz HF 5: Personal HF 6: Investition und Finanzierung HF 7: Wertströme

11

12 Auswahl Handlungsfelder : Auswahl der relevanten Handlungsfelder sowie Arbeitsund Geschäftsprozesse für das Bildungsangebot im Bereich

13 Festlegung Kompetenzniveau: Festlegung des angestrebten Kompetenzniveaus für einzelne Bildungsgänge

14 Festlegung Kompetenzniveau: Festlegung des angestrebten Kompetenzniveaus für Bildungsgänge im Vergleich

15 Guter Unterricht durch pragmatische Handreichungen, systemische Beratung und gezielte Lehrerfortbildung Aufgreifen der curricularen Entwicklungen Anknüpfen an veränderte QA Weiterentwicklung der Schulaufsicht systematische Erfassung der Fortbildungsbedarfe an Berufskollegs Fortbildungsoffensive hinsichtlich kompetenzorientierter Unterrichtsentwicklung und individueller Förderung individuelle Förderung - Umsetzung entsprechend der Empfehlung der Bildungskonferenz im Frühjahr

16 Effiziente Bildungsverläufe durch konsequente Beratung Flächendeckende systematische Studien- und Berufsorientierung ab Klasse 8 Erfassung und Stärkung der Potentiale förderbedürftiger Jugendlicher Koordinierte Entwicklung realistischer Anschlusswege

17 Effiziente Bildungsverläufe durch direkte Anschlüsse Koordinierte Übergangsempfehlungen und direkt anschließende Angebote zur Herstellung der Ausbildungsreife bzw. Berufsausbildung auch als Motivation durch ernsthafte Perspektiven

18 Effiziente Bildungsverläufe durch systematische Anrechnungen Verknüpfung der curricularen Weiterentwicklung mit den optimierten Bildungsangeboten Nutzung von Qualifizierungs- und Ausbildungsbausteinen Realisierung der KMK-Beschlüsse zur Anrechnung beruflicher Qualifikationen auf Studiengänge

19 Umsetzung zum geplante Optimierungen von Übergangs- / Anrechnungsmöglichkeiten Berufliches Gymnasium Fachoberschule Fachakademie Höhere Berufsfachschule Bildungsangebote des des Berufskollegs Berufsschule Ausbildungsvorbereitung Berufsfachschule

20 Fazit: Systematische Unterrichtsentwicklung braucht: Systematische Verknüpfung von Vorgaben, Rahmenbedingungen und Unterstützungsstrukturen

21 Fazit: Guter Unterricht braucht: motivierte Schülerinnen und Schüler Lehrkräfte, die sich mit dem Angebot der Berufskollegs identifizieren gute Beratung gezielte Fortbildung handlungsfähige Schulleitungen verbesserte Organisation Raum für systematische didaktische Planung Möglichkeiten für Teambildung

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