Der Markt für Social Business for Collaboration & Communication (SB4CC) in Deutschland

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1 Der Markt für Social Business for Collaboration & Communication (SB4CC) in Deutschland Auswirkungen, Chancen und Risiken von Social-Business-Funktionen und -Ideen auf die Kommunikation und Kollaboration in Unternehmen Eine Multi-Client-Studie der Experton Group AG Berichtsversion zur Weitergabe

2 Copyright Die vorliegende Analyse wurde von der Experton Group erstellt. Trotz der gewissenhaften und mit größter Sorgfalt ermittelten Informationen und Daten kann für deren Vollständigkeit und Richtigkeit keine Garantie übernommen werden. Niemand sollte aufgrund dieser Informationen handeln ohne geeigneten fachlichen Rat und ohne gründliche Analyse der betreffenden Situation. Alle Rechte am Inhalt dieses Untersuchungsberichts liegen bei der Experton Group. Die Daten und Informationen bleiben aus Gründen des Datenschutzes Eigentum der Experton Group. Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Genehmigung der Experton Group AG. Copyright Experton Group, 2013 Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 2

3 Inhalt 1 Management Summary Einleitung, Zielsetzung, Definition Wandel des Marktes für Kommunikation und Collaboration Verständnis und Akzeptanz von Social Business for Communication & Collaboration Kenntnisstand Einsatzgrad und Planungen Einsatzzwecke von Lösungen für Social Business for Communication & Collaboration Treiber und Hemmnisse sowie Herausforderungen hinsichtlich Social Business for Communication & Collaboration Beschaffung von Lösungen für Social Business for Communciation & Collaboration Entscheidungsprozesse Informationsquellen Realisierung und Bereitstellungsmodelle von Social Business for Communication & Collaboration in den Unternehmen Demographie und Methodik Fazit und Empfehlungen Über Experton Group Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 3

4 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Social Business: Einordnung des Themas Abbildung 2: Positionierung des Themas: Social Business vereinfachte Systematik Abbildung 3: Social Business der disruptive Wettbewerbsfaktor Abbildung 4: Ausgabenanteil von SB4CC an UCC in Deutschland Abbildung 5: Genutzte Technologien, Gesamt Abbildung 6: Genutzte Technologien, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 7: Genutzte Technologien, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 8: Genutzte Technologien, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 9: Bedeutung von Kommunikationslösungen, Heute und in 2 Jahren Abbildung 10: Bedeutung von Kommunikationslösungen nach Mitarbeiter-Klassen Abbildung 11: Bedeutung von Kommunikationslösungen nach Funktionen Abbildung 12: Bedeutung von , Heute und in 2 Jahren Abbildung 13: Bedeutung von nach Mitarbeiter-Klassen Abbildung 14: Bedeutung von nach Funktionen Abbildung 15: -Systeme, Ausblick auf die nächsten 5 Jahre Abbildung 16: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, Gesamt Abbildung 17: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, Einsetzende und planende Unternehmen Abbildung 18: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, Unternehmen, die Social Business weder einsetzen noch planen Abbildung 19: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 20: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 21: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 22: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, IT Abbildung 23: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, Business Abbildung 24: Einsatzgrad Social Business für Collaboration und Communication, Gesamt 33 Abbildung 25: Einsatzgrad Social Business für Collaboration und Communication, IT Abbildung 26: Einsatzgrad Social Business für Collaboration und Communication, Business Abbildung 27: Einsatzgrad Social Business für Collaboration und Communication, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 28: Einsatzgrad Social Business für Collaboration und Communication, 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 4

5 Abbildung 29: Einsatzgrad Social Business für Collaboration und Communication, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 30: Einsatzbereiche von SB4CC, Gesamt Abbildung 31: Einsatzbereiche von SB4CC, IT Abbildung 32: Einsatzbereiche von SB4CC, Business Abbildung 33: Einsatzbereiche von SB4CC, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 34: Einsatzbereiche von SB4CC, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 35: Einsatzbereiche von SB4CC, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 36: Anwendungsfälle von SB4CC, Gesamt Abbildung 37: Anwendungsfälle von SB4CC, IT Abbildung 38: Anwendungsfälle von SB4CC, Business Abbildung 39: Anwendungsfälle von SB4CC, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 40: Anwendungsfälle von SB4CC, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 41: Anwendungsfälle von SB4CC, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 42: Nutzungsbereiche der SB4CC-Lösungen, derzeit im Einsatz Abbildung 43: Nutzungsbereiche der SB4CC-Lösungen, zukünftig geplant Abbildung 44: Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? Gesamt Abbildung 45: Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? IT Abbildung 46: Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? Business Abbildung 47: Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? 100 bis 499 Mitarbeiter. 48 Abbildung 48: Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? 500 bis 999 Mitarbeiter. 48 Abbildung 49: Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? > 1000 Mitarbeiter Abbildung 50: Inwieweit treffen die folgenden Aussagen Ihrer Meinung nach zu? (Funktionen) Abbildung 51: Inwieweit treffen die folgenden Aussagen Ihrer Meinung nach zu? (Mitarbeiter-Klassen) Abbildung 52: Gründe für den Einsatz von SB4CC-Lösungen, Gesamt Abbildung 53: Gründe für den Einsatz von SB4CC-Lösungen, Business Abbildung 54: Gründe für den Einsatz von SB4CC-Lösungen, IT Abbildung 55: Gründe für den Einsatz von SB4CC-Lösungen, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 56: Gründe für den Einsatz von SB4CC-Lösungen, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 57: Gründe für den Einsatz von SB4CC-Lösungen, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 58: Parameter zur Erfolgsmessung, Gesamt Abbildung 59: Parameter zur Erfolgsmessung, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 60: Parameter zur Erfolgsmessung, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 61: Parameter zur Erfolgsmessung, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 62: Strategische Vorteile durch die Einführung von SB4CC, Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 5

6 Abbildung 63: Strategische Vorteile durch die Einführung von SB4CC, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 64: Strategische Vorteile durch die Einführung von SB4CC, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 65: Strategische Vorteile durch die Einführung von SB4CC, > 1000 Mitarbeiter. 59 Abbildung 66: Vorteile hinsichtlich der internen Zusammenarbeit, Gesamt Abbildung 67: Vorteile hinsichtlich der internen Zusammenarbeit, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 68: Vorteile hinsichtlich der internen Zusammenarbeit, Mitarbeiter. 61 Abbildung 69: Vorteile hinsichtlich der internen Zusammenarbeit, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 70: Barrieren die die erfolgreiche Einführung von SB4CC verhindern, Gesamt.. 62 Abbildung 71: Barrieren die die erfolgreiche Einführung von SB4CC verhindern, IT Abbildung 72: Barrieren die die erfolgreiche Einführung von SB4CC verhindern, Business. 63 Abbildung 73: Barrieren die die erfolgreiche Einführung von SB4CC verhindern, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 74: Barrieren die die erfolgreiche Einführung von SB4CC verhindern, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 75: Barrieren die die erfolgreiche Einführung von SB4CC verhindern, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 76: Bewertung des SB4CC-Ansatzes Abbildung 77: Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? Gesamt Abbildung 78: Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? IT Abbildung 79: Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? Business Abbildung 80: Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 81: Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 82: Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? > 1000 Mitarbeiter Abbildung 83: Beteiligung an der Bedarfsmeldung, Gesamt Abbildung 84: Beteiligung an der Bedarfsmeldung, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 85: Beteiligung an der Bedarfsmeldung, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 86: Beteiligung an der Bedarfsmeldung, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 87: Beteiligung an der Informationsbeschaffung und kommunikation, Gesamt Abbildung 88: Beteiligung an der Informationsbeschaffung und kommunikation, 100 bis 499 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 6

7 Abbildung 89: Beteiligung an der Informationsbeschaffung und kommunikation, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 90: Beteiligung an der Informationsbeschaffung und kommunikation, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 91: Beteiligung an der Entscheidungsfindung, Gesamt Abbildung 92: Beteiligung an der Entscheidungsfindung, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 93: Beteiligung an der Entscheidungsfindung, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 94: Beteiligung an der Entscheidungsfindung, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 95: Quellen der Informationsbeschaffung, Gesamt Abbildung 96: Quellen der Informationsbeschaffung, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 97: Quellen der Informationsbeschaffung, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 98: Quellen der Informationsbeschaffung, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 99: Relevanz der genutzten Quellen mach Funktionen (1) Abbildung 100: Relevanz der genutzten Quellen nach Funktionen (2) Abbildung 101: Relevanz der genutzten Quellen nach Mitarbeiter-Klassen (1) Abbildung 102: Relevanz der genutzten Quellen nach Mitarbeiter-Klassen (2) Abbildung 103: Bevorzugtes Bereitstellungsmodell für SB4CC-Lösungen, Gesamt Abbildung 104: Bevorzugtes Bereitstellungsmodell für SB4CC-Lösungen, 100 bis 499 Mitarbeiter Abbildung 105: Bevorzugtes Bereitstellungsmodell für SB4CC-Lösungen, 500 bis 999 Mitarbeiter Abbildung 106: Bevorzugtes Bereitstellungsmodell für SB4CC-Lösungen, > 1000 Mitarbeiter Abbildung 107: Modelle zur gemeinsamen Nutzung und Bearbeitung von Dateien Abbildung 108: SB4CC-Angebote: Alles aus einer Hand oder spezialisierte Anbieter Abbildung 115: Branchen der befragten Unternehmen Abbildung 116: Anzahl Mitarbeiter in den befragten Unternehmen Abbildung 117: Positionen der befragten Ansprechpartner Abbildung 118: Positionen der befragten Ansprechpartner nach Funktion Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 7

8 1 Management Summary Die durchgeführte Analyse zeigt, dass sich das Thema Social Collaboration als Segment des Social Business als nachhaltige Entwicklung in den Unternehmen durchgesetzt hat. Bereits heute haben über 40 Prozent der befragten Entscheider Social-Collaboration-Lösungen teilweise aber noch auf einem sehr rudimentären, nicht allumfassenden strategischen Niveau im Einsatz. Jedoch ist der klare Trend zu einer starken Adaption der einzelnen Anwendungsklassen zu erkennen. Bis Ende 2014 planen insgesamt 60 Prozent der Befragten den Einsatz von vereinzelten oder ganzheitlichen Social-Collaboration-Lösungen. Besonders stark ausgeprägt ist die Nachfrage in Unternehmen mit mehr als Mitarbeitern. Hier haben bereits heute 46 Prozent der Unternehmen entsprechende Lösungen oder Services im Einsatz. Ferner planen weitere knappe 20 Prozent den Einsatz bis Ende Dabei sehen IT-Entscheider und Verantwortliche in den Fachabteilungen (LoB) die Entwicklungen durchaus unterschiedlich. Über alle betrachteten Größenklassen ist das Interesse an einem schnellen und umfassenden Einsatz von Social-Collaboration-Lösungen in den Fachabteilungen größer. Dieses erhöhte Interesse respektive die Zurückhaltung der IT-Verantwortlichen konnte auch in den durchgeführten Experten Gesprächen und in einzelnen Projektauswertungen festgestellt werden. Dieser Sachverhalt lässt sich darin begründen, dass die Fachabteilungen für sich aktiv nach Verbesserungen im Arbeitsalltag suchen. Social-Collaboration-Lösungen wie Micro-Blogging oder Services für den Austausch von Dateien/Dokumenten (Filesharing) werden besonders favorisiert. Diejenigen, bei denen Social Collaboration bis Ende 2014 nicht zentral oder dezentral eingesetzt wird bzw. der Einsatz geplant ist geben an, dass die Geschäftsleitung eine abwartende eher ablehnende Haltung einnimmt. Als Grund, warum keine SC-Lösungen eingeführt werden, geben knapp 40 Prozent der befragten Fachentscheider und 33 Prozent der IT-Leiter eine Ablehnung durch die Geschäftsleitung an. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 8

9 Schnellere Problemlösungen (70 Prozent) und eine Beschleunigung der Zusammenarbeit (66 Prozent) zu erreichen, sind die hauptsächlichen Gründe für die Einführung von Social Collaboration. Aber auch der verbesserte Zugang zu Informationen, die Nutzung von Mitarbeitererfahrungen und die Erhöhung der Mitarbeitermotivation werden bei jeweils ca. 50 Prozent der Befragten als Ansporn für SB4CC-Projekte gesehen. Die geführten Expertengespräche zeigen, dass es offensichtlich eine große Kluft zwischen den Fachabteilung und der IT-Abteilung gibt. So traut mancher LoB- Entscheider der hauseigenen IT die ganzheitliche und strategische Einführung von SC nicht zu. Untermauert wird diese Wahrnehmung durch die Breitenbefragung: So geben 56 Prozent der Fachabteilungsleiter an, dass die Unternehmens-IT ein Hemmschuh im Bereich Social Collaboration darstellt. Es zeigt sich, dass die IT-Leitung lernen muss, die Anforderungen der Fachabteilungen zu verstehen und diese schließlich im Kontext einer ganzheitlichen Business-IT-Strategie umzusetzen. Gleichzeitig fehlt es den LoB- Entscheidern an Kompetenzen, wenn es um die Bewertung von technologischen Potential von IT (Social-Collaboration-Lösungen) geht. Was aber gleichzeitig deutlich wird, ist, das sowohl IT- Entscheider als auch die LoB-Leitung der Meinung sind, dass die C-Suite (Geschäftsführung, Unternehmensleitung, etc.) oftmals weder die Technik noch die Anforderungen aus den Fachabteilungen verstehen bzw. würdigen. Sie sehen hierin ein Problem für ihren jeweiligen Aufgabenbereich. In der Regel wird das Thema Social Collaboration nicht im Sinn einer übergeordneten Unternehmensstrategie respektive Unternehmensentwicklung gesehen. Zu oft herrscht Stückwerk und unstrukturiertes Vorgehen vor. Dies führt zu einem Wildwuchs im Unternehmen. Einerseits entsteht eine Art Schatten-IT. Auf der anderen Seite wird eine Vielzahl unterschiedlicher Systeme und Lösungen eingesetzt, die zwangsläufig nicht homogen zusammenarbeiten. Dies ist bereits bei einer Betrachtung unterschiedlicher Standorte eines mittelständischen Unternehmens zu erkennen. Bei größeren Unternehmen und in Konzernen ist diese Tendenz sogar bereits auf Abteilungsebene sichtbar. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 9

10 wird von den Befragten heute und auch innerhalb der kommenden zwei Jahre noch als bedeutendste Kommunikationslösung gesehen. Die Befragten sind der der Meinung, dass die -Kommunikation zukünftig (in den kommenden zwei Jahren) lediglich bei der Kommunikation mit Kollegen und Kunden etwas an Bedeutung verlieren wird. Kaum einer der Befragten ist der Meinung, dass die -Kommunikation in den kommenden fünf Jahren in der unternehmensinternen Kommunikation verschwinden wird. Lediglich 5 Prozent der Befragten sind dieser Meinung. In Unternehmen mit mehr als Mitarbeitern sind es sogar nur 2 Prozent. Die durchgeführten Expertengespräche zeigen, dass die Entscheider in den Fachabteilungen und der Unternehmens-IT die vielfältigen Chancen, die Social Collaboration bietet, sehen. Dies gilt sowohl für den Austausch einzelner Mitarbeiter des Unternehmens mit Kunden und Lieferanten, als auch zwischen den Mitarbeitern und im Dialog respektive Polylog zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitern. Während für One-to-One- Kommunikation ein breites Verständnis vorhanden ist, liegen jedoch oftmals keine Konzepte (Ideen) für die Zwei-Wege-Kommunikation (Many-to-Many- Kommunikation) in Communities vor. Insbesondere der unstrukturierte organische und automatische Wissensaustausch funktioniert oftmals nicht Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 10

11 2 Einleitung, Zielsetzung, Definition Die Arbeitswelt ändert sich. Mit dieser Plattitüde beginnen oder enden in den letzten Jahren viele Artikel, Bücher oder Marketingbroschüren. Realität ist jedoch, dass trotz sich ändernder Rahmenbedingungen in vielen Unternehmen nur wenig Wandel stattgefunden hat. Vielerorts wurde die These einer neuen Arbeitswelt als Mythos als ein Steigbügelhalter der Beratungs- und IT- Industrie verschrien. Doch gerade in den letzten Monaten ist eine Dynamik zu erkennen: In immer mehr Unternehmen, egal ob mittelständisch geprägter Betrieb oder Konzern, wird verstärkt auf kollaborative Arbeitsmodelle gesetzt, deren Grundlage die zwischenmenschliche Interaktion ist. Klassische Organisationsformen wandeln sich, neue Arbeitsplatzkonzepte und Arbeitsmodelle setzen sich durch. Arbeitswelt Gesellschaft Social Mobile Konsumerisierung Cloud Computing Big Data Technik Bildquelle: Fotolia.com Einzelnachweise in Kommentaren 1 Abbildung 1: Social Business: Einordnung des Themas. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 11

12 Ein Treiber dieser stark steigenden Nachfrage ist sicherlich die seit fünf Jahren anhaltende Sinnkrise des Kapitalismus, welche bei immer mehr Menschen zu neuen Denkmustern und Handlungsweisen führt. Aber auch das zunehmende Angebot an Konzepten und (Software-) Lösungen treibt das Interesse. So oder so: Die Gretchenfrage lautet nicht, was der Auslöser für die steigende Nachfrage nach den neuen kollaborativen Kommunikationsinstrumenten und Arbeitsmodellen ist, sondern vielmehr, wie diese Bedarfe befriedigt werden. Ziel muss es dabei sein, Social Collaboration bzw. Social Business sinnstiftend einzuführen. Die Entstehung der menschlichen Kulturgeschichte und der Kollaboration gehen miteinander einher. Bereits Jahre vor Christus teilten sich Höhlenmenschen durch Laute, Handzeichen oder dem Schlagen von Stöcken gegen Objekte mit. Felszeichnungen dienten bereits vor Tausenden von Jahren dazu, Strategien zur Jagd zu verbreiten oder Kriegstaktiken zu vermitteln. Auch während der industriellen Revolution vor ca. 200 Jahren war Kollaboration (= Zusammenarbeit ) und Kooperation (= Arbeitsteilung ) ein entscheidender Treiber der gesellschaftlichen Weiterentwicklung. Kurzum: Kollaboration ist nicht neu, und das Konzept hinter Zusammenarbeit ist eigentlich ganz einfach. Zwei oder mehr Personen verfolgen das Ziel, gemeinsam etwas zu schaffen oder haben ähnliche Wertvorstellungen, auf deren Basis ein Mehrwert für das Unternehmen, die Gesellschaft oder den einzelnen Menschen entstehen soll. Diese Konzepte werden durch eine Kombination sozialer Medien, sozialer Software und sozialen Netzwerken umgesetzt. Soziale Medien bezeichnen digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Soziale Software ist eine Bezeichnung für Software, die der menschlichen Kommunikation und der Zusammenarbeit dient. Dabei steht die Orchestrierung des Informationsmanagements (suchen, finden, bewerten, verteilen), des Identitätsmanagements (Selbstdarstellung, Kompetenzprofile) und des Beziehungsmanagements (Management von Kontakten) im Fokus. Soziale Netzwerke sind eine lose Verbindung von Menschen in einer digitalen Gemeinschaft. Technisch werden diese Gemeinschaften durch Webanwendungen und / oder Portale abgebildet und orchestriert. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 12

13 Social Collaboration und Social Business werden am Markt oftmals synonym verwendet, um die soziale" Komponente als Grundthema von all diesen Funktionalitäten zu betonen. Social Business ist eine entscheidende Chance für Unternehmen, die Arbeitswelt flexibler und offener zu gestalten. Social Collaboration bzw. Social Business sind von vornherein darauf ausgelegt, die Kraft der Massen zu entfesseln; diese macht manche Arbeitsprozesse möglich, die mit anderen Methoden gar nicht oder nur unvollkommen durchführbar sind. Dabei sind ein räumliches oder zeitliches Zusammendrängen und eine Konzentrierung der einzelnen Menschen nicht (immer) zwingend erforderlich. Aufgegriffen werden die tief verankerten Verhaltensmuster des Menschen. Allgemeingültigkeit hat die Erkenntnis, dass der Mensch an sich ein geselliges Lebewesen ist. Seine Lebensgeister werden in geselligem Wirken belebt, und dass Ehrgeiz und Wetteifer dabei ins Spiel kommen, kann fast überall beobachtet werden. Die kollaborative Arbeit geht schneller von statten und die Arbeitsleistung ist verhältnismäßig größer als die von isolierten Mitarbeitern oder statischen Teams. Durch digitale Technologien wie , Instant Messaging oder Document Sharing verringert sich die Bedeutung von Raum und Zeit; Menschen rücken immer enger zusammen. Sie knüpfen schneller Kontakte und tauschen sich untereinander aus privat, aber auch bei der Arbeit. Und je vernetzter sie interagieren, desto größer ist auch der Nutzen für das Unternehmen. Aber: Der ständige Wechsel zwischen unterschiedlichen Anwendungen kostet viel Zeit und verzögert die Informationsbeschaffung. Das Management der Kanäle bindet Ressourcen und kann leicht zu Frustration führen. Grundsätzlich sind zwei Tendenzen hinsichtlich des Einsatzes von Social Business zu erkennen: Auf der einen Seite gibt es Initiativen und Kampagnen, die zentral aus der IT-Abteilung oder durch die Organisationsabteilung bzw. Unternehmens-Entwicklung getrieben werden. Diese sind mit den Projekt- und Beschaffungsprozessen klassischer IT-Projekte zu vergleichen. Die Herausforderung wird hierbei nicht in der technischen Umsetzung gesehen, sondern vielmehr in der organisatorischen Neugestaltung der Arbeitsabläufe. Auf der anderen Seite existiert eine sehr starke virale Verbreitung der Social- Software-Anwendungen und der damit verbundenen Denkmuster. Diese erfolgt in der Regel unstrukturiert aus den Fachabteilungen oder einzelnen Interessengruppen heraus. Anders als bei der organisatorisch geplanten und gesteuerten Einführung, beginnt die partizipative Verbreitung durch konkrete Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 13

14 Bedarfe einzelner Mitarbeiter oder Teams, die diese kurzfristig und pragmatisch befriedigen. Oder in anderen Worten: Getrieben vom Anwender werden Social Tools als sogenannte Web-2.0-Dienste, als Bestandteil des digitalen Arbeitsplatzes quasi durch einen Bottom-Up Ansatz in die Unternehmen getragen. Hierbei wird durch einen leichten Einstieg in die Nutzung der Produkte und Services der Grundstein für eine breite Partizipation von gleichgesinnten Anwendern und für eine schnelle Verbreitung im Unternehmen gesorgt. Sobald der sogenannte Tipping Point ( Umkipp-Punkt ) erreicht ist, erfolgt eine Anbindung an weitere IT-Lösungen im Unternehmen. Diese plötzliche und starke Beschleunigung der Nutzung entsteht dann, sobald die neuen Nutzer dieser Social-Business-Lösungen einen besonders großen Einfluss auf das Unternehmen (Kultur, Leistungsfähigkeit etc.) haben. Die Unternehmen benötigen und verlangen Social-Business-Lösungen, die Enterprise-ready sind. Die Begriffe Social Business und Social Media sind nicht synonym zu verstehen. Social Business und Social Media liefern vielmehr komplementäre Vorteile für Unternehmen. Social Media kann für Unternehmen als eine Art neuer Marketingkanal verstanden werden. Dabei wird ein Marketingkanal nicht in seiner engeren Definition, nämlich einer Reihe von Organisationen, die zur Bereitstellung (inkl. Konsum) beitragen, sondern in der erweiterten Definition als Kommunikations- und Verkaufskanal verstanden, welcher dazu dient, Botschaften an die Zielgruppe zu senden (respektive zu empfangen) und Transaktionen durchzuführen. Ein Nutzen kann insbesondere durch die neuen Formen der Interaktion mit den Zielgruppen, einer neuen und verbesserten Segmentierung der Zielgruppen auf Basis von Datenanalysen (BI/BA) erfolgen. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 14

15 Abbildung 2: Positionierung des Themas: Social Business vereinfachte Systematik. Social Business hingegen bezieht sich auf Organisationen und deren Geschäftsprozesse. Dabei geht es um Arbeitsumgebungen sowie Arbeits- und Verhaltensweisen, die dadurch geprägt sind, dass Menschen in kollaborativen und integrierten Arbeitswelten Mehrwerte für sich, das eigene Unternehmen und die Gesellschaft erarbeiten. Eine Ausprägung von Social Business mit hoher Marktbedeutung ist Social Business für Collaboration und Communication ( SB4CC oder auch SBCC genannt). SB4CC ist die Bezeichnung für Software, Services oder Methoden, die die Zusammenarbeit und Kommunikation von Menschen auf den Ebenen Informations-, Identitäts- und Beziehungsmanagement beschreibt. Die Bereitstellung kann in integrierten Umgebungen erfolgen oder durch einen Best-of-Breed-Ansatz. Die Bereitstellung kann On-premise oder über die Cloud erfolgen. SB4CC ist eine Evolution von Unified Communication und Collaboration (UCC). Der Begriff UCC beschreibt die Integration der verschiedenen Kommunikationswege ( , Festnetztelefonie / VoIP, Video, Instant Messaging, Mobiltelefone) und Kollaborations-Lösungen (Web Conferencing,...) in einer Plattform und Koordination über einen zentralen Kommunikations-Manager. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 15

16 Social Business als Strategie kann in Unternehmen als Schlüsselkonzept für den organisatorischen Wandel innerhalb des Unternehmens, Wertschöpfungsnetzwerken oder einzelnen Branchen einen Mehrwert liefern. Social Business ist eine entscheidende Chance für Unternehmen, die Arbeitswelt und Interaktion mit Stakeholdern flexibler und offener zu gestalten. Das Ziel ist Effizienzsteigerung. Dabei steht Social Business synonym für Unternehmen der Zukunft, die Strategie, Kompetenzen, Kultur und Prozesse vereinen, um in einer vernetzten Welt die Art und Weise, wie Menschen arbeiten (und leben) um Mehrwerte für sich, das Unternehmen und die Gesellschaft zu erreichen. Dabei gilt zu beachten, dass die Änderungen im Bereich Technologie, Unternehmenskultur und Prozessen die bestehenden Wertesysteme und / oder etablierten Rahmenparameter unterbrechen und / oder beenden sowie durch neue Leit- und Leistungsdimensionen ersetzen bzw. diese erweitern. Im Grundverständnis wird davon ausgegangen, dass IT ein Produktionsfaktor für das Unternehmen ist und Social Business einen Wettbewerbsfaktor darstellt. Abbildung 3: Social Business der disruptive Wettbewerbsfaktor Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 16

17 SB4CC hat den Weg vom Hype zum nachhaltigen, wachstumsstarken Trend geschafft. Für die (potenziellen) Anbieter bedeutet dieser Trend, rechtzeitig die Weichen für die erfolgreiche Teilnahme in diesem Zukunftsmarkt zu stellen. Dies war Anlass für die Experton Group, den deutschen Anwendermarkt hinsichtlich seines Status, seiner Anforderungen, Einsatzszenarien, aber auch Hemmnisse und Herausforderungen zu beleuchten. Mit der vorliegenden Studie hat die Experton Group einen tiefen Einblick in diese Themen genommen, die dazu dienen sollen, Anbietern Orientierung für den (weiteren) Marktangang zu bieten. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 17

18 3 Wandel des Marktes für Kommunikation und Collaboration Bei Lösungen für SB4CC handelt es sich wie einleitend in dieser Studie bereits erläutert - nicht um Social Media oder Netzwerke wie beispielsweise Facebook, sondern um professionelle Lösungen für Kommunikation und Zusammenarbeit, die sich Funktionsweisen (z.b. Informationen teilen statt versenden) Sozialer Netzwerke / Medien zu eigen machen. SB4CC kann damit als eine Fortentwicklung von Unified Communications & Collaboration (UCC) aufgefasst werden. SB4CC-Lösungen eröffnen enorme Potenziale für gesteigerte Effizienz in den Anwenderunternehmen. Dementsprechend wird die Nachfrage auch in Deutschland in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Im Zuge dessen stehen immer mehr IT-Verantwortliche und Entscheider in den Fachabteilungen vor der Herausforderung, eine nachhaltige Social-Business-Strategie einzuführen. Die Experton Group identifiziert SB4CC als einen der wachstumsstärksten ITK- Märkte in Deutschland: Während die Investitionen in Software für SB4CC 2012 noch rund neun Prozent der Produkt-Ausgaben für UCC entsprechen, wird dies 2016 bereits ein Viertel sein. Gleichzeitig werden die UCC-Ausgaben um 87 Prozent wachsen. Dies ergibt unter dem Strich ein hohes Wachstum von durchschnittlich über 50 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: Im selben Zeitraum wird der deutsche ITK-Gesamtmarkt um durchschnittlich gut zwei Prozent wachsen. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 18

19 Zunehmende Bedeutung Ausgabenanteil von SB4CC an UCC (on Premise) in Deutschland (in Prozent) 40% 30% 20% 10% 0% Quelle: Experton Group AG Abbildung 4: Ausgabenanteil von SB4CC an UCC in Deutschland Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 19

20 Mit gut einem halben Jahrzehnt auf dem Markt ist UCC selbst noch eine relativ junge Kommunikationslösung, aber immerhin bereits bei über einem Drittel der untersuchten Unternehmen im Einsatz. Das noch jüngere UCC as a Service kommt schon in jeder fünften Firma zur Anwendung und demonstriert damit das Interesse auch an Cloud-basierten Angeboten. Weiterhin am häufigsten werden die etablierten Kommunikationsmittel Audio- und Web-Konferenzen verwendet; der Nutzungsgrad von über 40 Prozent von File Sharing unterstreicht andererseits die Offenheit auch für auf Social-Prinzipien basierende Zusammenarbeit. Mit zunehmender Unternehmensgröße nimmt die Verbreitung von File Sharing zu, ebenso wie die Nutzung von UCC as a Service, wobei das Interesse für letzteres in den großen (ab Mitarbeitern) und den sehr großen Unternehmen ab Mitarbeitern wieder rückläufig ist; hier wird noch deutlich UCC on premise präferiert. Welche der folgenden Technologien werden derzeit in ihrem Unternehmen genutzt? Gesamt Unified Communication & Collaboration, on Premise 34% Unified Communication & Collaboration, als Cloud-Service 21% Video- Konferenzlösungen 41% Audio-Konferenzlösungen 54% Web-Konferenzlösungen 51% Instant Messaging 49% File Sharing 41% Enterprise Content Management 4 Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Basis: 173 Unternehmen 19 Abbildung 5: Genutzte Technologien, Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 20

21 Welche der folgenden Technologien werden derzeit in ihrem Unternehmen genutzt? 100 bis 499 Mitarbeiter Unified Communication & Collaboration, on Premise 24% Unified Communication & Collaboration, als Cloud-Service 1 Video- Konferenzlösungen 19% Audio-Konferenzlösungen 49% Web-Konferenzlösungen 51% Instant Messaging 51% File Sharing 3 Enterprise Content Management 2 Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Basis: 37 Unternehmen 20 Abbildung 6: Genutzte Technologien, 100 bis 499 Mitarbeiter Welche der folgenden Technologien werden derzeit in ihrem Unternehmen genutzt? Mitarbeiter Unified Communication & Collaboration, on Premise 31% Unified Communication & Collaboration, als Cloud-Service 27% Video- Konferenzlösungen 3 Audio-Konferenzlösungen 45% Web-Konferenzlösungen 47% Instant Messaging 53% File Sharing 3 Enterprise Content Management 30% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Basis: 64 Unternehmen 21 Abbildung 7: Genutzte Technologien, 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 21

22 Welche der folgenden Technologien werden derzeit in ihrem Unternehmen genutzt? > 1000 Mitarbeiter Unified Communication & Collaboration, on Premise 4 Unified Communication & Collaboration, als Cloud-Service 19% Video- Konferenzlösungen 5 Audio-Konferenzlösungen 65% Web-Konferenzlösungen 5 Instant Messaging 43% File Sharing 49% Enterprise Content Management 63% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 72 Unternehmen 22 Abbildung 8: Genutzte Technologien, > 1000 Mitarbeiter Die wird nach Einschätzung sowohl der IT- als auch der Business- Verantwortlichen in den kommenden zwei Jahren ihre zentrale Rolle als Kommunikationsinstrument behaupten. Zugunsten von Conferencing-Lösungen büßt vielmehr die Festnetztelefonie an Bedeutung ein, die bisher noch eine sehr wichtige Funktion erfüllt. Interessant ist auch, dass die Befragten Instant Messaging zukünftig als Kommunikationsinstrument nahezu gleich auf mit der Festnetztelefonie sehen Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern stufen Instant Messaging sogar als wichtiger ein. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 22

23 Welche Bedeutung haben in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung die folgenden Kommunikationslösungen heute und in 2 Jahren? Festnetztelefonie Derzeit Mobiltelefonie Zukünftig Video-Conferencing Web-Conferencing Instant Messaging Basis: 158 Unternehmen Sehr wichtig... Unwichtig 65 Abbildung 9: Bedeutung von Kommunikationslösungen, Heute und in 2 Jahren Welche Bedeutung haben in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung die folgenden Kommunikationslösungen heute und in 2 Jahren? Derzeit Zukünftig Festnetztelefonie Gesamt Festnetztelefonie Gesamt 100 bis 499 Mitarbeiter 100 bis 499 Mitarbeiter Mobiltelefonie 500 bis 999 Mitarbeiter Mobiltelefonie 500 bis 999 Mitarbeiter 1000 und mehr Mitarbeiter 1000 und mehr Mitarbeiter Video-Conferencing Video-Conferencing Web-Conferencing Web-Conferencing Instant Messaging Instant Messaging Sehr wichtig... Unwichtig Sehr wichtig... Unwichtig Basis: 158 Unternehmen 66 Abbildung 10: Bedeutung von Kommunikationslösungen nach Mitarbeiter-Klassen Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 23

24 Welche Bedeutung haben in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung die folgenden Kommunikationslösungen heute und in 2 Jahren? Derzeit Zukünftig Festnetztelefonie Gesamt Festnetztelefonie Gesamt Mobiltelefonie IT Mobiltelefonie IT Business Business Video-Conferencing Video-Conferencing Web-Conferencing Web-Conferencing Instant Messaging Instant Messaging Sehr wichtig... Unwichtig Sehr wichtig... Unwichtig Basis: 156 Unternehmen 67 Abbildung 11: Bedeutung von Kommunikationslösungen nach Funktionen Aktuell wird der -Kommunikation mit Lieferanten, Kunden und Kollegen eine sehr hohe Bedeutung beigemessen. Dies gilt insbesondere auch für die unternehmensinterne Kommunikation. Die Bedeutung der wird aus Sicht der Befragten in den kommenden Jahren auch nur minimal abnehmen. Diese Einschätzung hängt auch damit zusammen, dass sich die Befragten egal ob IT oder LoB alternative Kommunikationsmodelle nicht umfassend vorstellen können. Es fehlt an Phantasie und Know-how, um in ungewöhnlichen oder neuen Denkmustern zu agieren. Da sich nahezu alle Entscheider auf ihr Urteilsvermögen und die eigene Intuition verlassen müssen, fällt es ihnen schwer, alternative oder neue Kommunikationsmaßnahmen zu bewerten und zu adaptieren. Eine schnellere, flächendeckende und dynamischere Ablösung bestehender Kommunikationsmodelle, deren Ergänzung bzw. Erweiterung ist nur möglich, wenn die aktuellen Denkmuster in den Köpfen der Verantwortlichen in den Unternehmen überwunden werden. Eine Anpassung also eine Renovierung der Denkmuster ist ausschlaggebend für die Marktentwicklungsgeschwindigkeit von Social-Collaboration-Lösungen. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 24

25 Welche Bedeutung hat in Ihrem Unternehmen / Abteilung heute und in 2 Jahren? Derzeit Für Kommunikation mit Kollegen Zukünftig Für Kommunikation mit Lieferanten Für Kommunikation mit Kunden Basis: 162 Unternehmen Sehr wichtig... Unwichtig 68 Abbildung 12: Bedeutung von , Heute und in 2 Jahren Welche Bedeutung hat in Ihrem Unternehmen / Abteilung heute und in 2 Jahren? Derzeit Zukünftig Gesamt Gesamt Für Kommunikation mit Kollegen 100 bis 499 Mitarbeiter 500 bis 999 Mitarbeiter 1000 und mehr Mitarbeiter Für Kommunikation mit Kollegen 100 bis 499 mitarbeiter 500 bis 999 Mitarbeiter 1000 und mehr Mitarbeiter Für Kommunikation mit Lieferanten Für Kommunikation mit Lieferanten Für Kommunikation mit Kunden Für Kommunikation mit Kunden Sehr wichtig... Unwichtig Sehr wichtig... Unwichtig Basis: 162 Unternehmen 69 Abbildung 13: Bedeutung von nach Mitarbeiter-Klassen Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 25

26 Welche Bedeutung hat in Ihrem Unternehmen / Abteilung heute und in 2 Jahren? Derzeit Zukünftig Gesamt Gesamt Für Kommunikation mit Kollegen IT Für Kommunikation mit Kollegen IT Business Business Für Kommunikation mit Lieferanten Für Kommunikation mit Lieferanten Für Kommunikation mit Kunden Für Kommunikation mit Kunden Sehr wichtig... Unwichtig Sehr wichtig... Unwichtig Basis: 162 Unternehmen 70 Abbildung 14: Bedeutung von nach Funktionen Über 93 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sie in den kommenden fünf Jahren sowohl für die interne, als auch für die externe Kommunikation noch auf -Systeme zurückgreifen werden. Jedoch geben immerhin knappe 5 Prozent der Befragten an, in fünf Jahren im Bereich der internen Kommunikation komplett auf s zu verzichten. Am stärksten ist diese Tendenz in Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern ausgeprägt. Hier sind ca. 7 Prozent der Befragten dieser Meinung. In Unternehmen mit mehr als Mitarbeitern können sich hingegen jeweils nur weniger als 2 Prozent der Befragungsteilnehmer vorstellen, in fünf Jahren auf interne und externe - Kommunikation zu verzichten. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 26

27 Sind Sie der Meinung, dass innerhalb der nächsten 5 Jahre -Systeme in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung komplett verschwinden werden? Gesamt 5% IT 3% Business 1% 100 bis 499 Mitarbeiter 7% 500 bis 999 Mitarbeiter 3% > 1000 Mitarbeiter 0% 5% 10% 15% Ja, für die interne Kommunikation Ja, für die externe Kommunikation Basis: 177 Unternehmen 84 Abbildung 15: -Systeme, Ausblick auf die nächsten 5 Jahre Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 27

28 4 Verständnis und Akzeptanz von Social Business for Communication & Collaboration 4.1 Kenntnisstand Bei der Verwendung des Begriffes Social Business muss dieser gegenwärtig in der Breite noch stark erläutert und Awarenesssarbeit geleistet werden, denn selbst bei Entscheidern mit Affinität zu diesem Thema sind die spontanen Assoziationen noch nicht eindeutig. Besonders trifft dies auf die Unternehmen zu, die grundsätzlich noch für Social Business interessiert werden müssen. Sofern hier überhaupt eine Vorstellung vorhanden ist, wird der Begriff spontan am häufigsten mit dem Konzept einer gesellschafts- und umweltverträglichen Unternehmensführung in Zusammenhang gebracht; also ein wichtiges, aber ganz anderes Thema. Danach werden, wie auch bei untersuchten Unternehmen insgesamt, am häufigsten die geschäftliche Nutzung sozialer Netzwerke mit dem Begriff assoziiert. Bei den Interessenten bzw. Nutzern von Social Business rangiert auch diese Vorstellung ganz oben, nach der stärkeren Vernetzung mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern. Bemerkenswerterweise besteht zwischen IT- und Business-Entscheidern kein signifikanter Unterschied im Bewusstsein für das Thema. Auch bei den unterschiedlichen Größenklassensegmenten ist im Wesentlichen keine differenzierte Berücksichtigung des Wissensstandes erforderlich, lediglich die Fehlassoziation mit nachhaltiger Unternehmensführung ist bei den großen Unternehmen erkennbar seltener. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 28

29 Was stellen Sie sich unter dem Begriff Social Business vor? Gesamt Nutzung sozialer Netzwerke auch im Business-Bereich 18% Stärkere Vernetzung mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern Nutzung Social Software um Kunden, Mitarbeiter und Partner zu vernetzen Präsenz in sozialen Netzwerken Über Internet direkter Kontakt mit Kunden Business unter sozialen, nachhaltigen und ökologischen Aspekten führen Bessere Zusammenarbeit im Unternehmen Geschäftsentwicklung durch Vernetzung steigern Networking mit Geschäftspartnern 8% 7% 7% 15% 13% 1 11% Umsatz über Soziale Netzwerke zu steigern Social Media Marketing in sozialen Netzwerken Möglichkeit,das Geschäft uber Social media zu erledigen Facebook Sonstiges 4% 3% 3% 4% Weiß nicht / keine Angaben: 2 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% Basis: 309 Unternehmen 5 Abbildung 16: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, Gesamt Was stellen Sie sich unter dem Begriff Social Business vor? Gesamt Stärkere Vernetzung mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern Nutzung sozialer Netzwerke auch im Business-Bereich Nutzung Social Software um Kunden, Mitarbeiter und Partner zu vernetzen Präsenz in sozialen Netzwerken 1 18% 21% 23% Über Internet direkter Kontakt mit Kunden 13% Geschäftsentwicklung durch Vernetzung steigern Bessere Zusammenarbeit im Unternehmen Networking mit Geschäftspartnern 9% 9% 10% Umsatz über Soziale Netzwerke zu steigern Marketing in sozialen Netzwerken Social Media Möglichkeit,das Geschäft uber Social media zu erledigen Business unter sozialen, nachhaltigen und ökologischen Aspekten führen Wirtschaftliches Konzept um soziale, ökologische, gesellschaftliche Probleme zu lösen Nachhaltige und soziale Geschäftsführung Sonstiges 4% 4% 4% 3% 1% Weiß nicht / keine Angaben: 8% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% Basis: 187 Unternehmen, die SB4CC einsetzen oder planen 6 Abbildung 17: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, Einsetzende und planende Unternehmen Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 29

30 Was stellen Sie sich unter dem Begriff Social Business vor? Gesamt Business unter sozialen, nachhaltigen und ökologischen Aspekten führen 17% Nutzung sozialer Netzwerke auch im Business-Bereich 14% Über Internet direkter Kontakt mit Kunden Präsenz in sozialen Netzwerken Nutzung Social Software um Kunden, Mitarbeiter und Partner zu vernetzen Bessere Zusammenarbeit im Unternehmen Facebook 7% 7% 5% 5% Stärkere Vernetzung mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern Geschäftsentwicklung durch Vernetzung steigern Networking mit Geschäftspartnern Mitarbeiter freundliche Unternehmen, die dennoch wirtschaftlich sind Nicht Profit orientiert Sonstiges 3% 3% 3% 3% Weiß nicht / keine Angaben: 43% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% Basis: 122 Unternehmen, die SB4CC weder einsetzen noch planen 7 Abbildung 18: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, Unternehmen, die Social Business weder einsetzen noch planen Was stellen Sie sich unter dem Begriff Social Business vor? 100 bis 499 Mitarbeiter Über Internet direkter Kontakt mit Kunden Nutzung sozialer Netzwerke auch im Business-Bereich Business unter sozialen, nachhaltigen und ökologischen Aspekten führen Präsenz in sozialen Netzwerken Nutzung Social Software um Kunden, Mitarbeiter und Partner zu vernetzen Stärkere Vernetzung mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern Bessere Zusammenarbeit im Unternehmen Möglichkeit,das Geschäft uber Social media zu erledigen Geschäftsentwicklung durch Vernetzung steigern Umsatz über Soziale Netzwerke zu steigern Facebook Networking mit Geschäftspartnern Social Media 7% 5% 5% 4% 9% 20% 19% 1 14% Sonstiges 4% Weiß nicht / keine Angaben: 2 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% Basis: 86 Unternehmen 8 Abbildung 19: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, 100 bis 499 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 30

31 Was stellen Sie sich unter dem Begriff Social Business vor? 500 bis 999 Mitarbeiter Nutzung sozialer Netzwerke auch im Business-Bereich Stärkere Vernetzung mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern 19% 17% Präsenz in sozialen Netzwerken Nutzung Social Software um Kunden, Mitarbeiter und Partner 15% 13% Über Internet direkter Kontakt mit Kunden Business unter sozialen, nachhaltigen und ökologischen 10% 9% Geschäftsentwicklung durch Vernetzung steigern Networking mit Geschäftspartnern Marketing in sozialen Netzwerken Social Media Facebook 5% 4% 4% Bessere Zusammenarbeit im Unternehmen Umsatz über Soziale Netzwerke zu steigern Möglichkeit,das Geschäft uber Social media zu erledigen Mitarbeiter freundliche Unternehmen, die dennoch Nicht Profit orientiert Sonstiges 1% Weiß nicht / keine Angaben: 2 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% Basis: 110 Unternehmen 9 Abbildung 20: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, 500 bis 999 Mitarbeiter Was stellen Sie sich unter dem Begriff Social Business vor? > 1000 Mitarbeiter Stärkere Vernetzung mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern Nutzung sozialer Netzwerke auch im Business-Bereich Nutzung Social Software um Kunden, Mitarbeiter und Partner zu vernetzen Bessere Zusammenarbeit im Unternehmen 19% 17% 1 14% Geschäftsentwicklung durch Vernetzung steigern Networking mit Geschäftspartnern 10% 10% Präsenz in sozialen Netzwerken 8% Über Internet direkter Kontakt mit Kunden Umsatz über Soziale Netzwerke zu steigern 5% 5% Nachhaltige und soziale Geschäftsführung Business unter sozialen, nachhaltigen und ökologischen Aspekten führen Social Media 3% Marketing in sozialen Netzwerken Mitarbeiter freundliche Unternehmen, die dennoch wirtschaftlich sind Sonstiges 1% Weiß nicht / keine Angaben: 20% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% Basis: 113 Unternehmen 10 Abbildung 21: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, > 1000 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 31

32 Was stellen Sie sich unter dem Begriff Social Business vor? IT Nutzung sozialer Netzwerke auch im Business-Bereich Stärkere Vernetzung mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern 1 17% Präsenz in sozialen Netzwerken Nutzung Social Software um Kunden, Mitarbeiter und Partner 1 1 Über Internet direkter Kontakt mit Kunden 9% Geschäftsentwicklung durch Vernetzung steigern Business unter sozialen, nachhaltigen und ökologischen Bessere Zusammenarbeit im Unternehmen 7% 7% 8% Social Media Facebook Networking mit Geschäftspartnern Umsatz über Soziale Netzwerke zu steigern Marketing in sozialen Netzwerken Möglichkeit,das Geschäft uber Social media zu erledigen Mitarbeiter freundliche Unternehmen, die dennoch 4% 3% Sonstiges 4% Weiß nicht / keine Angaben: 2 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% Basis: 198 Unternehmen 11 Abbildung 22: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, IT Was stellen Sie sich unter dem Begriff Social Business vor? Business Nutzung sozialer Netzwerke auch im Business-Bereich Nutzung Social Software um Kunden, Mitarbeiter und Partner zu vernetzen Über Internet direkter Kontakt mit Kunden Stärkere Vernetzung mit Kunden, Mitarbeitern und Partnern Networking mit Geschäftspartnern 15% 14% 14% 14% 20% Präsenz in sozialen Netzwerken Business unter sozialen, nachhaltigen und ökologischen Aspekten führen Bessere Zusammenarbeit im Unternehmen 9% 1 1 Umsatz über Soziale Netzwerke zu steigern Geschäftsentwicklung durch Vernetzung steigern 7% Marketing in sozialen Netzwerken Möglichkeit,das Geschäft uber Social media zu erledigen 4% 4% Sonstiges 4% Weiß nicht / keine Angaben: 2 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% Basis: 111 Unternehmen 12 Abbildung 23: Spontane Assoziationen mit dem Begriff Social Business, Business Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 32

33 4.2 Einsatzgrad und Planungen Bis Ende 2014 planen insgesamt 60 Prozent der Befragten den Einsatz von vereinzelten oder ganzheitlichen Social Collaboration Lösungen. Besonders stark ausgeprägt ist die Nachfrage in Unternehmen mit mehr als Mitarbeitern. Hier haben bereits heute 46 Prozent der Unternehmen entsprechende Lösungen oder Services im Einsatz. Ferner planen weitere knappe 20 Prozent den Einsatz bis Ende Werden die folgenden Social Business für Collaboration und Communication -Lösungen in Ihrem Unternehmen / Abteilung genutzt bzw. ist die Nutzung zukünftig geplant? Gesamt Collaborative Writing 24% 8% 11% 8% Activity Streams 18% 8% 8% Wikis 18% 8% 11% 5% Blogs 20% 7% 7% File Sharing 2 11% 13% 10% Microblogging 1 8% 9% 5% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Wird bereits genutzt Geplant in 2013 Geplant in 2014 Nach 2014 Geplant Basis: 309 Unternehmen 7 Abbildung 24: Einsatzgrad Social Business für Collaboration und Communication, Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 33

34 Werden die folgenden Social Business für Collaboration und Communication -Lösungen in Ihrem Unternehmen / Abteilung genutzt bzw. ist die Nutzung zukünftig geplant? IT Collaborative Writing 21% 4% 9% Activity Streams 17% 5% 8% 5% Wikis 1 9% 4% Blogs 19% 5% 5% File Sharing 19% 10% 10% Microblogging 11% 7% 5% 4% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Wird bereits genutzt Geplant in 2013 Geplant in 2014 Nach 2014 Geplant Basis: 198 Unternehmen 8 Abbildung 25: Einsatzgrad Social Business für Collaboration und Communication, IT Werden die folgenden Social Business für Collaboration und Communication -Lösungen in Ihrem Unternehmen / Abteilung genutzt bzw. ist die Nutzung zukünftig geplant? Business Collaborative Writing 31% 15% 15% 11% Activity Streams 19% 9% 15% Wikis 23% 13% 14% 7% Blogs 23% 9% 1 File Sharing 28% 14% 18% 18% Microblogging 14% 1 1 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Wird bereits genutzt Geplant in 2013 Geplant in 2014 Nach 2014 Geplant Basis: 111 Unternehmen 9 Abbildung 26: Einsatzgrad Social Business für Collaboration und Communication, Business Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 34

35 Werden die folgenden Social Business für Collaboration und Communication -Lösungen in Ihrem Unternehmen / Abteilung genutzt bzw. ist die Nutzung zukünftig geplant? 100 bis 499 Mitarbeiter Collaborative Writing 1 9% 8% Activity Streams 9% 8% 7% Wikis 11% 8% 9% Blogs 1 5% 5% 7% File Sharing 14% 8% 11% 9% Microblogging 7% 4% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Wird bereits genutzt Geplant in 2013 Geplant in 2014 Nach 2014 Geplant Basis: 86 Unternehmen 10 Abbildung 27: Einsatzgrad Social Business für Collaboration und Communication, 100 bis 499 Mitarbeiter Werden die folgenden Social Business für Collaboration und Communication -Lösungen in Ihrem Unternehmen / Abteilung genutzt bzw. ist die Nutzung zukünftig geplant? 500 bis 999 Mitarbeiter Collaborative Writing 20% 9% 11% 8% Activity Streams 1 7% 8% 1 Wikis 18% 9% 13% Blogs 23% 5% 8% File Sharing 20% 11% 1 1 Microblogging 1 8% 1 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Wird bereits genutzt Geplant in 2013 Geplant in 2014 Nach 2014 Geplant Basis: 110 Unternehmen 11 Abbildung 28: Einsatzgrad Social Business für Collaboration und Communication, 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 35

36 Werden die folgenden Social Business für Collaboration und Communication -Lösungen in Ihrem Unternehmen / Abteilung genutzt bzw. ist die Nutzung zukünftig geplant? > 1000 Mitarbeiter Collaborative Writing 35% 8% 13% 7% Activity Streams 2 8% Wikis 25% 8% 10% 7% Blogs 24% 8% 8% File Sharing 31% 13% 1 9% Microblogging 17% 11% 7% 4% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Wird bereits genutzt Geplant in 2013 Geplant in 2014 Nach 2014 Geplant Basis: 113 Unternehmen 12 Abbildung 29: Einsatzgrad Social Business für Collaboration und Communication, > 1000 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 36

37 5 Einsatzzwecke von Lösungen für Social Business for Communication & Collaboration Hinsichtlich des Einsatzes von Social Collaboration kommt für die Interessenten ein breites Bouquet an Bereichen in Frage. Als Schwerpunkt wird dabei die Zusammenarbeit im Team identifiziert; darin sind sich IT- und Business- Entscheider einig. Unterschiedlicher Auffassung sind sie dagegen hinsichtlich der Eignung für Personalwesen und Help Desk, wobei sich die unterschiedlichen beruflichen Ausrichtungen widerspiegeln: Während letztgenannter Zweck von den IT- Verantwortlichen am zweithäufigsten genannt wird, sind die Business- Entscheider der Meinung, dass Social Collaboration für den Bereich Human Resources besonders hilfreich sein kann. Damit liegen die Abteilungsverantwortlichen im Markttrend; treiben derzeit doch große Player wie IBM, SAP und Oracle das Thema Talent-Management und Rekrutierung im Rahmen ihrer Social-Strategien stark voran. Je größer das Unternehmen, desto mehr Bereiche werden naheliegender Weise identifiziert. Darüber hinaus zeigen die Firmen je Größenklassensegment differenzierte Schwerpunkte: Bei den Firmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern sind neben Team Collaboration, Sales und Marketing von besonderem Interesse, in den Unternehmen mit 500 bis 999 Mitarbeitern das Personalwesen, bei den großen Unternehmen ab Mitarbeitern Innovation und Help Desk. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 37

38 Für welche der folgenden Bereiche kommt in Ihrem Unternehmen der Einsatz von SB4CC in Frage? Gesamt Innovation 4 Sales und Marketing 48% Personalwesen 4 Help Desk 45% Team-Collaboration 6 Sonstige 1 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Mehrfachnennungen möglich Basis: 177 Unternehmen 57 Abbildung 30: Einsatzbereiche von SB4CC, Gesamt Für welche der folgenden Bereiche kommt in Ihrem Unternehmen der Einsatz von SB4CC in Frage? IT Innovation 44% Sales und Marketing 47% Personalwesen 37% Help Desk 55% Team-Collaboration 60% Sonstige 1 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Mehrfachnennungen möglich Basis: 92 Unternehmen 58 Abbildung 31: Einsatzbereiche von SB4CC, IT Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 38

39 Für welche der folgenden Bereiche kommt in Ihrem Unternehmen der Einsatz von SB4CC in Frage? Business Innovation 49% Sales und Marketing 48% Personalwesen 57% Help Desk 34% Team-Collaboration 65% Sonstige 1 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Mehrfachnennungen möglich Basis: 85 Unternehmen 59 Abbildung 32: Einsatzbereiche von SB4CC, Business Für welche der folgenden Bereiche kommt in Ihrem Unternehmen der Einsatz von SB4CC in Frage? Mitarbeiter Innovation 30% Sales und Marketing 54% Personalwesen 33% Help Desk 21% Team-Collaboration 54% Sonstige 14% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Basis: 43 Unternehmen 60 Abbildung 33: Einsatzbereiche von SB4CC, 100 bis 499 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 39

40 Für welche der folgenden Bereiche kommt in Ihrem Unternehmen der Einsatz von SB4CC in Frage? Mitarbeiter Innovation 41% Sales und Marketing 49% Personalwesen 58% Help Desk 47% Team-Collaboration 5 Sonstige 1 Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 66 Unternehmen 61 Abbildung 34: Einsatzbereiche von SB4CC, 500 bis 999 Mitarbeiter Für welche der folgenden Bereiche kommt in Ihrem Unternehmen der Einsatz von SB4CC in Frage? > 1000 Mitarbeiter Innovation 6 Sales und Marketing 43% Personalwesen 44% Help Desk 59% Team-Collaboration Sonstige 10% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Basis: 68 Unternehmen 62 Abbildung 35: Einsatzbereiche von SB4CC, > 1000 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 40

41 Als Anwendungsfälle von Social Business identifizieren die befragten Entscheider eine Vielzahl an Zwecken. Dabei bilden sich aber drei Schwerpunktthemen heraus: gemeinsames Zusammenarbeiten in Teams, Kundenkommunikation und service sowie beschleunigte Zusammenarbeit. Business-Entscheider erkennen ein breiteres Spektrum an Einsatzmöglichkeiten als IT-Manager, stimmen aber hinsichtlich der drei eingangs genannten Top- Themen überein. Ähnlich mit unterschiedlichen Akzenten ist dies auch nach Unternehmensgrößenklassen der Fall. Analog zu den Einsatzbereichen erkennen die großen Firmen ab Mitarbeitern auch ein breiteres Anwendungsportfolio als der Durchschnitt der untersuchten Unternehmen; in diesem Segment spielen auch Wissensdatenbanken bzw. Wissensmanagement eine überdurchschnittliche Rolle. Welche denkbaren Anwendungsfälle für den Einsatz von SB4CC gibt es in Ihrer Abteilung? Gesamt Gemeinsames Arbeiten in Projekten Kundenkommunikation/-service 30% 27% Schneller Informationsaustausch durch Vernetzung von 23% Wissensdatenbank/Wissensmanagement 15% Bessere Vernetzung der Fachabteilungen 1 Kundendienst vor Ort Schellere Einbindung von Daten mobiler Mitarbeiter Marketing Weltweite Chat-Kommunikation Videokonferenzen statt Reisen Gemeinsame Dokumentenbearbeitung Intranet Vertrieb Meinungsverbesserung Schulungen Einkauf Helpdesk Gemeinsame ToDoListen Konferenzen abhalten Ideenmanagemnet Sonstiges 8% 7% 5% 5% 4% 4% 4% 3% 3% 5% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% Basis: 124 Unternehmen 63 Abbildung 36: Anwendungsfälle von SB4CC, Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 41

42 Welche denkbaren Anwendungsfälle für den Einsatz von SB4CC gibt es in Ihrer Abteilung? IT Gemeinsames Arbeiten in Projekten 27% Kundenkommunikation/-service Schneller Informationsaustausch durch Vernetzung von 2 20% Wissensdatenbank/Wissensmanagement Bessere Vernetzung der Fachabteilungen Weltweite Chat-Kommunikation 13% 1 1 Kundendienst vor Ort Schellere Einbindung von Daten mobiler Mitarbeiter Schulungen Marketing Videokonferenzen statt Reisen Meinungsverbesserung Einkauf Helpdesk Gemeinsame Dokumentenbearbeitung Konferenzen abhalten Intranet Vertrieb Ideenmanagemnet Steuerung des Außendienst 8% 8% 7% 5% 5% 5% 5% 5% 3% 3% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% Basis: 60 Unternehmen 64 Abbildung 37: Anwendungsfälle von SB4CC, IT Welche denkbaren Anwendungsfälle für den Einsatz von SB4CC gibt es in Ihrer Abteilung? Business Gemeinsames Arbeiten in Projekten Kundenkommunikation/-service 33% 33% Schneller Informationsaustausch durch Vernetzung von 25% Wissensdatenbank/Wissensmanagement 17% Bessere Vernetzung der Fachabteilungen 13% Kundendienst vor Ort Intranet Marketing Videokonferenzen statt Reisen Gemeinsame Dokumentenbearbeitung Vertrieb Schellere Einbindung von Daten mobiler Mitarbeiter Gemeinsame ToDoListen Meinungsverbesserung Ideenmanagemnet Mail Scouting Schulungen Einkauf Helpdesk Konferenzen abhalten Steuerung des Außendienst 8% 8% 5% 5% 3% 3% 3% 3% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% Basis: 64 Unternehmen 65 Abbildung 38: Anwendungsfälle von SB4CC, Business Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 42

43 Welche denkbaren Anwendungsfälle für den Einsatz von SB4CC gibt es in Ihrer Abteilung? Mitarbeiter Kundenkommunikation/-service Schneller Informationsaustausch durch Vernetzung von Mitarbeitern 23% 35% Gemeinsames Arbeiten in Projekten 15% Wissensdatenbank/Wissensmanagement 15% Schellere Einbindung von Daten mobiler Mitarbeiter 15% Marketing 15% Kundendienst vor Ort 1 Bessere Vernetzung der Fachabteilungen Gemeinsame Dokumentenbearbeitung Vertrieb Konferenzen abhalten 8% 8% 8% 8% Schulungen Einkauf Gemeinsame ToDoListen Ideenmanagemnet Scouting 4% 4% 4% 4% 4% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% Basis: 26 Unternehmen 66 Abbildung 39: Anwendungsfälle von SB4CC, 100 bis 499 Mitarbeiter Welche denkbaren Anwendungsfälle für den Einsatz von SB4CC gibt es in Ihrer Abteilung? Mitarbeiter Gemeinsames Arbeiten in Projekten 35% Kundenkommunikation/-service 31% Schneller Informationsaustausch durch Vernetzung von 14% Bessere Vernetzung der Fachabteilungen 10% Weltweite Chat-Kommunikation Intranet 8% 8% Wissensdatenbank/Wissensmanagement Schulungen Kundendienst vor Ort Vertrieb Meinungsverbesserung Steuerung des Außendienst 4% 4% 4% 4% Schellere Einbindung von Daten mobiler Mitarbeiter Marketing Gemeinsame Dokumentenbearbeitung Einkauf Videokonferenzen statt Reisen 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% Basis: 49 Unternehmen 67 Abbildung 40: Anwendungsfälle von SB4CC, 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 43

44 Welche denkbaren Anwendungsfälle für den Einsatz von SB4CC gibt es in Ihrer Abteilung? > 1000 Mitarbeiter Gemeinsames Arbeiten in Projekten Schneller Informationsaustausch durch Vernetzung von 33% 31% Wissensdatenbank/Wissensmanagement 25% Kundenkommunikation/-service 20% Bessere Vernetzung der Fachabteilungen 1 Videokonferenzen statt Reisen Kundendienst vor Ort 1 10% Helpdesk 8% Weltweite Chat-Kommunikation Meinungsverbesserung Schellere Einbindung von Daten mobiler Mitarbeiter Gemeinsame Dokumentenbearbeitung Intranet Marketing Einkauf Gemeinsame ToDoListen Ideenmanagemnet Mail 4% 4% 4% 4% 4% 4% Schulungen Vertrieb Konferenzen abhalten Scouting 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% Basis: 49 Unternehmen 68 Abbildung 41: Anwendungsfälle von SB4CC, > 1000 Mitarbeiter Die befragten Unternehmen setzen die genutzten und geplanten SB4CC-Lösungen vor allem Unternehmens- bzw. Abteilungsweit ein - insbesondere Blogs, Wikis und Activity Streams. File Sharing wird im Anwendungsvergleich überdurchschnittlich oft für die Zusammenarbeit in Teams genutzt. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 44

45 Wie werden die folgenden Anwendungsklassen/-lösungen derzeit in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung genutzt? Gesamt Collaborative Writing 27% 34% 4 Activity Streams 17% 30% 54% Wikis 19% 2 63% Blogs 23% 2 74% File Sharing 20% 33% 51% Microblogging 27% 35% 41% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Vereinzelt intern in Teams Im Unternehmen intern bzw. in der Abteilung intern Im Kontakt mit Unternehmens-externen Basis: 131 Unternehmen, die derzeit entsprechende Lösungen einsetzen 76 Abbildung 42: Nutzungsbereiche der SB4CC-Lösungen, derzeit im Einsatz Wie planen Sie die folgenden Anwendungsklassen/-lösungen in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung zu nutzen? Gesamt Collaborative Writing 28% 3 41% Activity Streams 13% 63% Wikis 10% 35% 65% Blogs 14% 3 77% File Sharing 13% 41% 44% Microblogging 21% 3 47% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Vereinzelt intern in Teams Im Unternehmen intern bzw. in der Abteilung intern Im Kontakt mit Unternehmens-externen Basis: 56 Unternehmen, die den Einsatz von SB4CC zukünftig planen 77 Abbildung 43: Nutzungsbereiche der SB4CC-Lösungen, zukünftig geplant Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 45

46 6 Treiber und Hemmnisse sowie Herausforderungen hinsichtlich Social Business for Communication & Collaboration Diejenigen Unternehmen, bei denen Social Collaboration bis Ende 2014 nicht zentral oder dezentral eingesetzt wird bzw. der Einsatz geplant ist geben an, dass die Geschäftsleitung eine abwartende eher ablehnende Haltung einnimmt. Als Grund, warum in diesen Unternehmen keine SB4CC-Lösungen eingeführt werden, geben knapp 40 Prozent der befragten Fachentscheider und 33 Prozent der IT-Leiter eine Ablehnung durch die Geschäftsleitung an. Darüber hinaus sind vielen Unternehmensverantwortlichen der tatsächliche Nutzen von Social Collaboration und die Anwendungsbereiche noch unklar, so dass hier generell noch kein Bedarf geweckt werden konnte. Insbesondere in kleinen Unternehmen ist dieser Grund mit 68% überdurchschnittlich stark ausgeprägt. Aus Sicht der Business-Verantwortlichen ist es vor allem die IT- Abteilung, die bezüglich eines Einsatzes von SB4CC stark auf der Bremse steht. Hier müssen geeignete Argumentationsketten und Unterstützungsleistungen geliefert werden, um die innerbetrieblichen Entscheidungsprozesse positiv zu beeinflussen. Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? Gesamt Kein Bedarf 51% Sicherheitsbedenken 35% Ablehnung durch Geschäftsführung 34% Umstellungs-/Implementierungsaufwand 24% Investitionskosten 2 Betriebs-/Wartungs-/Supportkosten 1 Widerstand seitens der Mitarbeiter 11% Business-Funktion: Ablehnung durch IT-Abteilung 9% Sonstiges 9% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 113 Unternehmen, die SB4CC weder einsetzen noch planen 21 Abbildung 44: Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 46

47 Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? IT Kein Bedarf 55% Sicherheitsbedenken 37% Ablehnung durch Geschäftsführung 33% Umstellungs-/Implementierungsaufwand 25% Investitionskosten 19% Betriebs-/Wartungs-/Supportkosten 17% Widerstand seitens der Mitarbeiter 1 Mehrfachnennungen möglich Sonstiges 10% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 95 Unternehmen, die SB4CC weder einsetzen noch planen 22 Abbildung 45: Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? IT Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? Business Ablehnung durch IT-Abteilung 5 Investitionskosten 39% Ablehnung durch Geschäftsführung 39% Kein Bedarf 33% Sicherheitsbedenken 2 Umstellungs-/Implementierungsaufwand 17% Betriebs-/Wartungs-/Supportkosten 11% Widerstand seitens der Mitarbeiter Mehrfachnennungen möglich Sonstiges 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 18 Unternehmen, die SB4CC weder einsetzen noch planen 23 Abbildung 46: Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? Business Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 47

48 Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? 100 bis 499 Mitarbeiter Kein Bedarf 68% Investitionskosten 37% Sicherheitsbedenken 37% Ablehnung durch Geschäftsführung 24% Betriebs-/Wartungs-/Supportkosten 11% Umstellungs-/Implementierungsaufwand 11% Ablehnung durch IT-Abteilung 8% Widerstand seitens der Mitarbeiter 5% Mehrfachnennungen möglich Sonstiges 8% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 38 Unternehmen, die SB4CC weder einsetzen noch planen 24 Abbildung 47: Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? 100 bis 499 Mitarbeiter Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? 500 bis 999 Mitarbeiter Kein Bedarf 5 Sicherheitsbedenken 4 Ablehnung durch Geschäftsführung 39% Umstellungs-/Implementierungsaufwand 28% Investitionskosten 19% Betriebs-/Wartungs-/Supportkosten 17% Ablehnung durch IT-Abteilung 17% Widerstand seitens der Mitarbeiter 11% Mehrfachnennungen möglich Sonstiges 14% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 36 Unternehmen, die SB4CC weder einsetzen noch planen 25 Abbildung 48: Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 48

49 Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? > 1000 Mitarbeiter Ablehnung durch Geschäftsführung 39% Umstellungs-/Implementierungsaufwand 33% Kein Bedarf 31% Sicherheitsbedenken 2 Betriebs-/Wartungs-/Supportkosten 21% Widerstand seitens der Mitarbeiter 15% Investitionskosten 10% Ablehnung durch IT-Abteilung 3% Mehrfachnennungen möglich Sonstiges 5% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 39 Unternehmen, die SB4CC weder einsetzen noch planen 26 Abbildung 49: Warum kommen SB4CC-Lösungen nicht in Frage? > 1000 Mitarbeiter Für die Nutzung von Social Collaboration sprechen in den Unternehmen einige Herausforderungen: Mitarbeiter sind räumlich stark verteilt, ein großer Teil der Mitarbeiter ist mobil tätig, die Time to Market ist zu lang, Teamabstimmungen verlaufen schleppend - und wenn es nach Meinung der Fachentscheider geht, sind Mitarbeiter auch durchaus unzufrieden mit Kommunikations- und Teamprozessen. In den großen Firmen ab Mitarbeitern wird darüber hinaus mit abgeschotteten Wissenssilos gekämpft, die aufgelöst werden sollen - ein klassisches Einsatzfeld für SB4CC. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 49

50 Inwieweit treffen die folgenden Aussagen Ihrer Meinung nach zu? Bitte bewerten Sie dies mit 1=voll zutreffend, 2=überwiegend zutreffend, 3=weniger zutreffend, 4= nicht zutreffend. Die Mitarbeiter in unserem Unternehmen sind räumlich stark verteilt Mehr als ein Drittel der Mitarbeiter ist mobil tätig Gesamt IT-Funktion Business- Funktion Mitarbeiter sind unzufrieden mit Kommunikations- und Teamprozessen Es gibt voneinander abgeschottete Informationssilos, die aufgelöst werden sollten Das Time tomarket ist zu lang Teamabstimmungen verlaufen schleppend Voll zutreffend... Nicht zutreffend Mehrfachnennungen möglich Basis: 177 Unternehmen 23 Abbildung 50: Inwieweit treffen die folgenden Aussagen Ihrer Meinung nach zu? (Funktionen) Inwieweit treffen die folgenden Aussagen Ihrer Meinung nach zu? Bitte bewerten Sie dies mit 1=voll zutreffend, 2=überwiegend zutreffend, 3=weniger zutreffend, 4= nicht zutreffend. Die Mitarbeiter in unserem Unternehmen sind räumlich stark verteilt Mehr als ein Drittel der Mitarbeiter ist mobil tätig Mitarbeiter sind unzufrieden mit Kommunikations- und Teamprozessen Gesamt 100 bis 499 Mitarbeiter 500 bis 999 Mitarbeiter 1000 oder mehr Mitarbeiter Es gibt voneinander abgeschottete Informationssilos, die aufgelöst werden sollten Das Time tomarket ist zu lang Teamabstimmungen verlaufen schleppend Voll zutreffend... Nicht zutreffend Mehrfachnennungen möglich Basis: 177 Unternehmen 24 Abbildung 51: Inwieweit treffen die folgenden Aussagen Ihrer Meinung nach zu? (Mitarbeiter-Klassen) Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 50

51 Social Collaboration wird von den Befragten speziell in Zusammenhang mit Geschwindigkeit gesehen. Sie sehen die Gründe für die Nutzung insbesondere in einer schnelleren Problemlösung und einer schnelleren und nahtloseren Zusammenarbeit. Aber auch der verbesserte Zugang zu Informationen, die Nutzung von Mitarbeitererfahrungen und die Erhöhung der Mitarbeitermotivation werden bei jeweils ca. 50 Prozent der Befragten als Ansporn für SB4CC-Projekte gesehen. Im Vergleich mit den größeren Unternehmen, versprechen sich die Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern, überdurchschnittlich oft durch SB4CC eine höhere Mitarbeitermotivation zu erreichen. Aus welchen Gründen werden die von Ihnen genannten SB4CC-Lösungen in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung genutzt bzw. geplant? Gesamt Um besseren Zugang zu Informationen zu erreichen 51% Um bessere Nutzung von Mitarbeitererfahrungen zu erreichen 49% Um schnellere Problemlösungen zu erreichen 69% Um größere Mitarbeitermotivation zu erreichen 49% Um die Zusammenarbeit zu beschleunigen 6 Um eine bessere Einbindung mobiler Mitarbeiter zu erreichen 40% Sonstige 11% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 178 Unternehmen 31 Abbildung 52: Gründe für den Einsatz von SB4CC-Lösungen, Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 51

52 Aus welchen Gründen werden die von Ihnen genannten SB4CC-Lösungen in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung genutzt bzw. geplant? Business Um besseren Zugang zu Informationen zu erreichen 53% Um bessere Nutzung von Mitarbeitererfahrungen zu erreichen 47% Um schnellere Problemlösungen zu erreichen 74% Um größere Mitarbeitermotivation zu erreichen 4 Um die Zusammenarbeit zu beschleunigen 6 Um eine bessere Einbindung mobiler Mitarbeiter zu erreichen 41% Sonstige 15% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 83 Unternehmen 32 Abbildung 53: Gründe für den Einsatz von SB4CC-Lösungen, Business Aus welchen Gründen werden die von Ihnen genannten SB4CC-Lösungen in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung genutzt bzw. geplant? IT Um besseren Zugang zu Informationen zu erreichen 50% Um bessere Nutzung von Mitarbeitererfahrungen zu erreichen 5 Um schnellere Problemlösungen zu erreichen 65% Um größere Mitarbeitermotivation zu erreichen 53% Um die Zusammenarbeit zu beschleunigen 65% Um eine bessere Einbindung mobiler Mitarbeiter zu erreichen 39% Sonstige 8% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 95 Unternehmen 33 Abbildung 54: Gründe für den Einsatz von SB4CC-Lösungen, IT Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 52

53 Aus welchen Gründen werden die von Ihnen genannten SB4CC-Lösungen in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung genutzt bzw. geplant? 100 bis 499 Mitarbeiter Um besseren Zugang zu Informationen zu erreichen 4 Um bessere Nutzung von Mitarbeitererfahrungen zu erreichen 44% Um schnellere Problemlösungen zu erreichen 7 Um größere Mitarbeitermotivation zu erreichen 58% Um die Zusammenarbeit zu beschleunigen 63% Um eine bessere Einbindung mobiler Mitarbeiter zu erreichen 33% Sonstige 7% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 43 Unternehmen 34 Abbildung 55: Gründe für den Einsatz von SB4CC-Lösungen, 100 bis 499 Mitarbeiter Aus welchen Gründen werden die von Ihnen genannten SB4CC-Lösungen in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung genutzt bzw. geplant? 500 bis 999 Mitarbeiter Um besseren Zugang zu Informationen zu erreichen 55% Um bessere Nutzung von Mitarbeitererfahrungen zu erreichen 5 Um schnellere Problemlösungen zu erreichen 71% Um größere Mitarbeitermotivation zu erreichen 45% Um die Zusammenarbeit zu beschleunigen 65% Um eine bessere Einbindung mobiler Mitarbeiter zu erreichen 40% Sonstige 11% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 65 Unternehmen 35 Abbildung 56: Gründe für den Einsatz von SB4CC-Lösungen, 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 53

54 Aus welchen Gründen werden die von Ihnen genannten SB4CC-Lösungen in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung genutzt bzw. geplant? > 1000 Mitarbeiter Um besseren Zugang zu Informationen zu erreichen 53% Um bessere Nutzung von Mitarbeitererfahrungen zu erreichen 50% Um schnellere Problemlösungen zu erreichen 6 Um größere Mitarbeitermotivation zu erreichen 49% Um die Zusammenarbeit zu beschleunigen 69% Um eine bessere Einbindung mobiler Mitarbeiter zu erreichen 44% Sonstige 14% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 70 Unternehmen 36 Abbildung 57: Gründe für den Einsatz von SB4CC-Lösungen, > 1000 Mitarbeiter Viele Unternehmen knüpfen Social-Collaboration-Initiativen an konkrete Erfolgsgrößen. Ex-ante sind dies insbesondere eine verbesserte Produktivität, reduzierte Kosten, verbesserte Kundenzufriedenheit oder die Intensität der Mitarbeiterbeteiligung. Die neben der Breitenbefragung durchgeführten Gespräche zeigen jedoch, dass viele Entscheider nicht in der Lage sind, die im Vorfeld definierten Messgrößen auch im Nachhinein anzuwenden. Zwar können allgemeine Aussagen über die Nutzung von einzelnen Anwendungsklassen gegeben werden, harte (belastbare) Aussagen über Einsparungen oder Verbesserungen sind jedoch tatsächlich kaum möglich. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 54

55 An welchen der folgenden Parameter messen Sie den Erfolg Ihrer SB4CC-Lösung bzw. an welchen planen Sie, den Erfolg zu messen? Gesamt Produktivität 61% Kosten 5 Umsatz 37% Time to Market 24% Kundenzufriedenheit 55% Mitarbeiterzufriedenheit 54% Intensität der Mitarbeiterbeteiligung, z.b, Anzahl von Posts, Anzahl sich beteiligender Mitarbeiter 40% Sonstige 8% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Basis: 175 Unternehmen 37 Abbildung 58: Parameter zur Erfolgsmessung, Gesamt An welchen der folgenden Parameter messen Sie den Erfolg Ihrer SB4CC-Lösung bzw. an welchen planen Sie, den Erfolg zu messen? Mitarbeiter Produktivität 65% Kosten 49% Umsatz 47% Time to Market 21% Kundenzufriedenheit 61% Mitarbeiterzufriedenheit 63% Intensität der Mitarbeiterbeteiligung, z.b, Anzahl von Posts, Anzahl sich beteiligender Mitarbeiter 35% Sonstige 9% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Basis: 43 Unternehmen 38 Abbildung 59: Parameter zur Erfolgsmessung, 100 bis 499 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 55

56 An welchen der folgenden Parameter messen Sie den Erfolg Ihrer SB4CC-Lösung bzw. an welchen planen Sie, den Erfolg zu messen? Mitarbeiter Produktivität 63% Kosten 58% Umsatz 41% Time to Market 31% Kundenzufriedenheit 59% Mitarbeiterzufriedenheit 58% Intensität der Mitarbeiterbeteiligung, z.b, Anzahl von Posts, Anzahl sich beteiligender Mitarbeiter 53% Sonstige Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Basis: 64 Unternehmen 39 Abbildung 60: Parameter zur Erfolgsmessung, 500 bis 999 Mitarbeiter An welchen der folgenden Parameter messen Sie den Erfolg Ihrer SB4CC-Lösung bzw. an welchen planen Sie, den Erfolg zu messen? > 1000 Mitarbeiter Produktivität 57% Kosten 49% Umsatz 28% Time to Market 19% Kundenzufriedenheit 47% Mitarbeiterzufriedenheit 4 Intensität der Mitarbeiterbeteiligung, z.b, Anzahl von Posts, Anzahl sich beteiligender Mitarbeiter 31% Sonstige 9% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Basis: 68 Unternehmen 40 Abbildung 61: Parameter zur Erfolgsmessung, > 1000 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 56

57 Der Nutzen von Social-Collaboration-Initiativen in Unternehmen ist mannigfach. Neben einer verbesserter Kundenzufriedenheit und einem schnelleren Time-to- Market, vermeldeten die Befragten insbesondere eine höhere Produktivität. Auch die Auswirkungen auf Kosten und Umsatz sind in diesem Kontext relevant. So verbuchen mehr als die Hälfte der Unternehmen Kostenvorteile auf der Habenseite und immerhin 40 Prozent der Unternehmen berichten von einer positiven Umsatzentwicklung durch die Einführung ihrer SB4CC-Lösungen. Welche strategischen Vorteile haben Sie in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung durch die Einführung von SB4CC erzielt? Gesamt Höhere Produktivität 75% Niedrigere Kosten 55% Höherer Umsatz 40% Kürzere Time to Market 31% Höhere Kundenzufriedenheit 45% Sonstiges Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 124 Unternehmen 49 Abbildung 62: Strategische Vorteile durch die Einführung von SB4CC, Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 57

58 Welche strategischen Vorteile haben Sie in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung durch die Einführung von SB4CC erzielt? Mitarbeiter Höhere Produktivität 7 Niedrigere Kosten 55% Höherer Umsatz 35% Kürzere Time to Market 24% Höhere Kundenzufriedenheit 6 Sonstiges 14% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 29 Unternehmen 50 Abbildung 63: Strategische Vorteile durch die Einführung von SB4CC, 100 bis 499 Mitarbeiter Welche strategischen Vorteile haben Sie in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung durch die Einführung von SB4CC erzielt? Mitarbeiter Höhere Produktivität 79% Niedrigere Kosten 6 Höherer Umsatz 51% Kürzere Time to Market 30% Höhere Kundenzufriedenheit 51% Sonstiges Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 47 Unternehmen 51 Abbildung 64: Strategische Vorteile durch die Einführung von SB4CC, 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 58

59 Welche strategischen Vorteile haben Sie in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung durch die Einführung von SB4CC erzielt? > 1000 Mitarbeiter Höhere Produktivität 73% Niedrigere Kosten 48% Höherer Umsatz 33% Kürzere Time to Market 35% Höhere Kundenzufriedenheit 27% Sonstiges 4% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 48 Unternehmen 52 Abbildung 65: Strategische Vorteile durch die Einführung von SB4CC, > 1000 Mitarbeiter Insbesondere ein verbesserter Zugang zu Informationen und eine schnellere Problemlösung wurden durch Social-Collaboration-Lösungen im Kontext der Zusammenarbeit erzielt. Aber auch die Organisation und der Austausch von Erfahrungswerten, insbesondere der Erfahrungswerte von Mitarbeitern, sind auf der Habenseite von SB4cC-Projekten zu nennen. Somit zeigt sich, dass persönliches Wissen und die Kompetenz des Einzelnen durch Social Collaboration nutzbar gemacht werden kann, und im besten Fall auch in das organisationale Gedächtnis verankert wird. Das bedeutet, dass das organisationale Gedächtnis als sozialer Prozess der Koordination wissensorientierter Zusammenarbeit durch Social-Collaboration-Initiativen gefördert wird. Somit wird ein zentrales Problem der Organisationslehre, nämlich die systematische Verankerung und Bereitstellung individuellen Wissens, geheilt. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 59

60 Welche Vorteile hinsichtlich der Zusammenarbeit haben Sie in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung durch die Einführung von SB4CC erzielt? Gesamt Besserer Zugang zu Informationen 74% Bessere Nutzung von Mitarbeitererfahrungen 61% Schnellere Problemlösungen 80% Größere Mitarbeitermotivation 57% Sonstige Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Basis: 124 Unternehmen 53 Abbildung 66: Vorteile hinsichtlich der internen Zusammenarbeit, Gesamt Welche Vorteile hinsichtlich der Zusammenarbeit haben Sie in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung durch die Einführung von SB4CC erzielt? Mitarbeiter Besserer Zugang zu Informationen 79% Bessere Nutzung von Mitarbeitererfahrungen 79% Schnellere Problemlösungen 8 Größere Mitarbeitermotivation 55% Sonstige 7% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Basis: 29 Unternehmen 54 Abbildung 67: Vorteile hinsichtlich der internen Zusammenarbeit, 100 bis 499 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 60

61 Welche Vorteile hinsichtlich der Zusammenarbeit haben Sie in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung durch die Einführung von SB4CC erzielt? Mitarbeiter Besserer Zugang zu Informationen 68% Bessere Nutzung von Mitarbeitererfahrungen 45% Schnellere Problemlösungen 81% Größere Mitarbeitermotivation 70% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Basis: 47 Unternehmen 55 Abbildung 68: Vorteile hinsichtlich der internen Zusammenarbeit, Mitarbeiter Welche Vorteile hinsichtlich der Zusammenarbeit haben Sie in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung durch die Einführung von SB4CC erzielt? > 1000 Mitarbeiter Besserer Zugang zu Informationen 77% Bessere Nutzung von Mitarbeitererfahrungen 67% Schnellere Problemlösungen 75% Größere Mitarbeitermotivation 44% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Basis: 48 Unternehmen 56 Abbildung 69: Vorteile hinsichtlich der internen Zusammenarbeit, > 1000 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 61

62 Die Ablehnung durch die Mitarbeiter wird kaum als Barriere für die Einführung und Etablierung von Social-Collaboration-Lösungen und entsprechenden Arbeitsweisen gesehen. Lediglich 15 Prozent gaben an, dass eine Ablehnung der Mitarbeiter zu einem Scheitern der Aktivitäten führen würde. Dabei fällt die Ablehnung durch Mitarbeiter in Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern etwas überdurchschnittlich aus. Als größte Hemmnisse werden eine fehlende Gesamtstrategie, fehlendes Wissen und die eigene Unternehmenskultur gesehen. Insbesondere in Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern wird eine fehlende Unterstützung der Geschäftsleitung als Problem eingestuft. Welche Barrieren behindern in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung die erfolgreiche Einführung von SB4CC? Gesamt Sicherheitsbedenken 43% Unternehmenskultur 30% Fehlende Gesamtstrategie 65% Fehlendes Wissen 3 Fehlende Unterstützung der Geschäftsleitung 28% Ablehnung durch Mitarbeiter 15% Sonstige 5% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 171 Unternehmen 49 Abbildung 70: Barrieren die die erfolgreiche Einführung von SB4CC verhindern, Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 62

63 Welche Barrieren behindern in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung die erfolgreiche Einführung von SB4CC? IT Sicherheitsbedenken 4 Unternehmenskultur 27% Fehlende Gesamtstrategie 63% Fehlendes Wissen 31% Fehlende Unterstützung der Geschäftsleitung 25% Ablehnung durch Mitarbeiter 1 Sonstige 3% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 97 Unternehmen 50 Abbildung 71: Barrieren die die erfolgreiche Einführung von SB4CC verhindern, IT Welche Barrieren behindern in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung die erfolgreiche Einführung von SB4CC? Business Sicherheitsbedenken 39% Unternehmenskultur 35% Fehlende Gesamtstrategie 68% Fehlendes Wissen 34% Fehlende Unterstützung der Geschäftsleitung 3 Ablehnung durch Mitarbeiter 14% Sonstige 8% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 74 Unternehmen 51 Abbildung 72: Barrieren die die erfolgreiche Einführung von SB4CC verhindern, Business Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 63

64 Welche Barrieren behindern in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung die erfolgreiche Einführung von SB4CC? Mitarbeiter Sicherheitsbedenken 45% Unternehmenskultur 2 Fehlende Gesamtstrategie 69% Fehlendes Wissen 33% Fehlende Unterstützung der Geschäftsleitung 31% Ablehnung durch Mitarbeiter 17% Sonstige Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 42 Unternehmen 52 Abbildung 73: Barrieren die die erfolgreiche Einführung von SB4CC verhindern, 100 bis 499 Mitarbeiter Welche Barrieren behindern in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung die erfolgreiche Einführung von SB4CC? Mitarbeiter Sicherheitsbedenken 47% Unternehmenskultur 3 Fehlende Gesamtstrategie 63% Fehlendes Wissen 40% Fehlende Unterstützung der Geschäftsleitung 37% Ablehnung durch Mitarbeiter 13% Sonstige 4% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 68 Unternehmen 53 Abbildung 74: Barrieren die die erfolgreiche Einführung von SB4CC verhindern, 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 64

65 Welche Barrieren behindern in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung die erfolgreiche Einführung von SB4CC? > 1000 Mitarbeiter Sicherheitsbedenken 38% Unternehmenskultur 31% Fehlende Gesamtstrategie 64% Fehlendes Wissen 23% Fehlende Unterstützung der Geschäftsleitung 1 Ablehnung durch Mitarbeiter 15% Sonstige 8% Mehrfachnennungen möglich 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Basis: 61 Unternehmen 54 Abbildung 75: Barrieren die die erfolgreiche Einführung von SB4CC verhindern, > 1000 Mitarbeiter Knapp zwei Drittel der Befragten sind der Meinung, dass Social Collaboration eine Möglichkeit ist, die Zusammenarbeit zu verbessern. Lediglich 17 Prozent sehen in SC einen riskanten Ansatz, dem sich gestellt werden muss. Weitere 18 Prozent bewerten SB4CC lediglich als neues Kommunikationsmittel. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 65

66 Welche der folgenden Aussagen trifft am ehesten auf Ihr Unternehmen bzw. auf Ihre Abteilung zu? Gesamt 17% 65% 18% IT 19% 60% 21% Business 14% 71% 15% 100 bis 499 Mitarbeiter 1 63% 21% 500 bis 999 Mitarbeiter 2 60% 18% > 1000 Mitarbeiter 11% 7 17% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% SB4CC ist riskanter Ansatz dem wir uns stellen SB4CC ist einfach nur ein neues Kommunikationsmittel SB4CC ist eine Möglichkeit die Zusammenarbeit zu verbessern Basis: 174 Unternehmen 55 Abbildung 76: Bewertung des SB4CC-Ansatzes Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 66

67 7 Beschaffung von Lösungen für Social Business for Communciation & Collaboration 7.1 Entscheidungsprozesse Um die Nutzung von Social Collaboration im Unternehmen in Gang zu setzen, bedarf es des ersten Anstoßes - die Initiative muss ergriffen werden. Für die Anbieter entsprechender Lösungen ist dementsprechend von Interesse, von welchen Gruppen die Initiative ausgeht, um hier in ihrem Sinne anzusetzen. Überwiegend, in etwa zwei Drittel der Unternehmen, sind dies die Fachabteilungen, bei rund einem Drittel die zentral die IT-Abteilungen. Tendenziell sehen das auch die Betroffenen selbst so, wobei beide Gruppen jeweils den Anstoß etwas stärker bei sich selbst identifizieren. Dies gilt über alle Themen, wobei die Initiative für Blogs etwas mehr in Richtung IT-Abteilung gesehen wird. Die Fachabteilungen haben bei den Unternehmen mit 500 bis 999 Mitarbeitern eine überdurchschnittliche Bedeutung als Initiator für die verschiedenen Kollaborationsthemen. Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? Gesamt Collaborative Writing 68% 3 Activity Streams 64% 3 Wikis 6 34% Blogs 60% 40% File Sharing 69% 31% Microblogging 6 34% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Fachabteilung IT-Abteilung zentral Basis: 187 Unternehmen 25 Abbildung 77: Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 67

68 Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? IT Collaborative Writing 6 38% Activity Streams 54% 4 Wikis 57% 43% Blogs 53% 47% File Sharing 6 34% Microblogging 59% 41% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Fachabteilung IT-Abteilung zentral Basis: 97 Unternehmen 26 Abbildung 78: Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? IT Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? Business Collaborative Writing 74% 2 Activity Streams 7 25% Wikis 75% 25% Blogs 68% 3 File Sharing 7 28% Microblogging 73% 28% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Fachabteilung IT-Abteilung zentral Basis: 90 Unternehmen 27 Abbildung 79: Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? Business Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 68

69 Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? Mitarbeiter Collaborative Writing 65% 3 Activity Streams 59% 41% Wikis 65% 35% Blogs 64% 3 File Sharing 68% 3 Microblogging 5 44% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Fachabteilung IT-Abteilung zentral Basis: 45 Unternehmen 28 Abbildung 80: Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? 100 bis 499 Mitarbeiter Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? Mitarbeiter Collaborative Writing 67% 33% Activity Streams 63% 37% Wikis 68% 3 Blogs 5 44% File Sharing 73% 27% Microblogging 68% 3 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Fachabteilung IT-Abteilung zentral Basis: 68 Unternehmen 29 Abbildung 81: Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 69

70 Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? > 1000 Mitarbeiter Collaborative Writing 71% 29% Activity Streams 67% 33% Wikis 64% 3 Blogs 6 38% File Sharing 67% 33% Microblogging 67% 33% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Fachabteilung IT-Abteilung zentral Basis: 74 Unternehmen 30 Abbildung 82: Von wo kam die Initiative für das jeweilige Thema? > 1000 Mitarbeiter Die Initiative ist der erste (wichtige) Schritt. Der weitere Beschaffungsprozess für IT-Lösungen gliedert sich in abfolgende Phasen, in denen verschiedene Beteiligte in unterschiedlichem Maße eingebunden sind (Buying Center). Über alle drei Phasen (Bedarfsmeldung, Informationsbeschaffung/-kommunikation und Entscheidungsfindung) trägt in erster Linie die IT-Abteilung die Hauptverantwortung, dies gilt vor allem für die Informationsphase. Bei der Entscheidungsfindung ist in jedem Fall auch die Geschäftsleitung eingebunden, aber zumeist nur mitbestimmend, seltener hauptverantwortlich als die IT- Abteilung. Die betroffenen Fachabteilungen sind in dieser Phase zumeist mitbestimmend und nur sehr selten federführend. Den stärksten Einfluss hat die Fachabteilung im Rahmen der Bedarfsmeldung, allerdings seltener hauptverantwortlich als die IT-Abteilung, etwa auf gleichem Niveau wie die Geschäftsleitung. Grundsätzlich sind diese Tendenzen in allen Unternehmensgrößenklassen zu konstatieren, einige Abweichungen sind primär den durch die Unternehmensgröße bedingten Strukturen geschuldet. So sind in den Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern die Geschäftsleitung und die Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 70

71 Anwender stärker eingebunden, dagegen schaltet sich das oberste Management in den großen Unternehmen ab Mitarbeitern seltener in die Bedarfsmeldung ein. Entsprechend ist die Unternehmensführung in den Firmen mit 100 bis 400 Beschäftigten auch bei der Entscheidungsfindung stärker involviert. Wer ist an der Bedarfsmeldung hinsichtlich SB4CC-Lösungen beteiligt? Gesamt Geschäftsleitung 18% 28% 15% IT-Abteilung 35% 37% 2 Fachabteilungsleitung 15% 4 23% Kaufmännischer Bereich 1% 15% 23% Einkauf 3% 23% 19% Benutzer / Anwender 7% 17% 25% Sonstige 7% 30% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Hauptverantwortlich Mitbestimmend Beratend Basis: 187 Unternehmen 78 Abbildung 83: Beteiligung an der Bedarfsmeldung, Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 71

72 Wer ist an der Bedarfsmeldung hinsichtlich SB4CC-Lösungen beteiligt? 100 bis 499 Mitarbeiter Geschäftsleitung 35% 35% 19% IT-Abteilung 37% 30% 28% Fachabteilungsleitung 5% 5 1 Kaufmännischer Bereich 17% 17% Einkauf 9% 33% Benutzer / Anwender 21% 35% 19% Sonstige 1 44% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Hauptverantwortlich Mitbestimmend Beratend Basis: 45 Unternehmen 79 Abbildung 84: Beteiligung an der Bedarfsmeldung, 100 bis 499 Mitarbeiter Wer ist an der Bedarfsmeldung hinsichtlich SB4CC-Lösungen beteiligt? 500 bis 999 Mitarbeiter Geschäftsleitung 20% 30% 1 IT-Abteilung 4 33% 20% Fachabteilungsleitung 1 31% 31% Kaufmännischer Bereich 13% 20% Einkauf 2 19% Benutzer / Anwender 5% 9% 20% Sonstige 31% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Hauptverantwortlich Mitbestimmend Beratend Basis: 68 Unternehmen 80 Abbildung 85: Beteiligung an der Bedarfsmeldung, 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 72

73 Wer ist an der Bedarfsmeldung hinsichtlich SB4CC-Lösungen beteiligt? >1000 Mitarbeiter Geschäftsleitung 5% 2 13% IT-Abteilung 25% 47% 19% Fachabteilungsleitung % Kaufmännischer Bereich 1 30% Einkauf 34% 11% Benutzer / Anwender 13% 34% Sonstige 5% 20% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Hauptverantwortlich Mitbestimmend Beratend Basis: 74 Unternehmen 81 Abbildung 86: Beteiligung an der Bedarfsmeldung, > 1000 Mitarbeiter Wer ist an der Informationsbeschaffung und Informationskommunikation hinsichtlich SB4CC-Lösungen beteiligt? Gesamt Geschäftsleitung 1% 11% 40% IT-Abteilung 85% 14% 1% Fachabteilungsleitung 5% 3 31% Kaufmännischer Bereich 4% 20% Einkauf 30% 17% Benutzer / Anwender 30% Sonstige 4% 43% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Hauptverantwortlich Mitbestimmend Beratend Basis: 187 Unternehmen 82 Abbildung 87: Beteiligung an der Informationsbeschaffung und kommunikation, Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 73

74 Wer ist an der Informationsbeschaffung und Informationskommunikation hinsichtlich SB4CC-Lösungenbeteiligt? 100 bis 499 Mitarbeiter Geschäftsleitung 1 5 IT-Abteilung 88% 1 Fachabteilungsleitung 33% 23% Kaufmännischer Bereich 5% 17% Einkauf 23% 2 Benutzer / Anwender 5% 37% Sonstige 7% 51% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Hauptverantwortlich Mitbestimmend Beratend Basis: 45 Unternehmen 83 Abbildung 88: Beteiligung an der Informationsbeschaffung und kommunikation, 100 bis 499 Mitarbeiter Wer ist an der Informationsbeschaffung und Informationskommunikation hinsichtlich SB4CC-Lösungenbeteiligt? 500 bis 999 Mitarbeiter Geschäftsleitung 11% 4 IT-Abteilung 95% 5% Fachabteilungsleitung 27% 41% Kaufmännischer Bereich 5% 25% Einkauf 31% 1 Benutzer / Anwender 28% Sonstige 3% 50% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Hauptverantwortlich Mitbestimmend Beratend Basis: 68 Unternehmen 84 Abbildung 89: Beteiligung an der Informationsbeschaffung und kommunikation, 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 74

75 Wer ist an der Informationsbeschaffung und Informationskommunikation hinsichtlich SB4CC-Lösungenbeteiligt? >1000 Mitarbeiter Geschäftsleitung 28% IT-Abteilung 7 25% 3% Fachabteilungsleitung 13% 3 27% Kaufmännischer Bereich 3% 1 Einkauf 34% 13% Benutzer / Anwender 27% Sonstige 31% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Hauptverantwortlich Mitbestimmend Beratend Basis: 74 Unternehmen 85 Abbildung 90: Beteiligung an der Informationsbeschaffung und kommunikation, > 1000 Mitarbeiter Wer ist an der Entscheidungsfindung hinsichtlich SB4CC- Lösungen beteiligt? Gesamt Geschäftsleitung 3 67% 1% IT-Abteilung % Fachabteilungsleitung 3% 5 33% Kaufmännischer Bereich 25% 30% Einkauf 3% 40% 25% Benutzer / Anwender 7% Sonstige 4% 41% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Hauptverantwortlich Mitbestimmend Beratend Basis: 187 Unternehmen 86 Abbildung 91: Beteiligung an der Entscheidungsfindung, Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 75

76 Wer ist an der Entscheidungsfindung hinsichtlich SB4CC- Lösungen beteiligt? 100 bis 499 Mitarbeiter Geschäftsleitung 44% 5 IT-Abteilung 44% 4 14% Fachabteilungsleitung 61% 33% Kaufmännischer Bereich 27% 27% Einkauf 5% 2 34% Benutzer / Anwender 10% Sonstige 1 54% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Hauptverantwortlich Mitbestimmend Beratend Basis: 45 Unternehmen 87 Abbildung 92: Beteiligung an der Entscheidungsfindung, 100 bis 499 Mitarbeiter Wer ist an der Entscheidungsfindung hinsichtlich SB4CC- Lösungen beteiligt? 500 bis 999 Mitarbeiter Geschäftsleitung 31% 69% IT-Abteilung 5 30% 19% Fachabteilungsleitung 47% 44% Kaufmännischer Bereich 15% 28% Einkauf 37% 23% Benutzer / Anwender 8% Sonstige 3% 39% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Hauptverantwortlich Mitbestimmend Beratend Basis: 68 Unternehmen 88 Abbildung 93: Beteiligung an der Entscheidungsfindung, 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 76

77 Wer ist an der Entscheidungsfindung hinsichtlich SB4CC- Lösungen beteiligt? >1000 Mitarbeiter Geschäftsleitung 23% 73% 3% IT-Abteilung 5 27% 17% Fachabteilungsleitung 5% 63% 2 Kaufmännischer Bereich 33% 33% Einkauf 5% 55% 2 Benutzer / Anwender 3% Sonstige 34% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Hauptverantwortlich Mitbestimmend Beratend Basis: 74 Unternehmen 89 Abbildung 94: Beteiligung an der Entscheidungsfindung, > 1000 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 77

78 7.2 Informationsquellen Das Verhalten der befragten Entscheider kann im Bereich Social Collaboration als eher klassisch charakterisiert werden. So wird speziell der Bereich Social Media noch kaum oder nicht genutzt. Chats oder vergleichsbares sind nicht die bevorzugten Medien, Kanäle oder Instrumente, Informationen zu beschaffen. Insbesondere Entscheider in Unternehmen mit mehr als Mitarbeitern setzen auf Fachtagungen und Messen (jeweils über 52 Prozent), Online-Medien (IT-Medien 96 Prozent, Wirtschaftsmedien 52 Prozent). Aber auch gedruckte Medien stehen hoch im Kurs. Je nach Größenklasse greifen signifikante 60 bis 90 Prozent der Befragten auch auf diese Informationsquelle zurück. Lokale Ansprechpartner aus dem IT-Umfeld sind insbesondere für Entscheider in Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern relevant. Auf den örtlichen Kompetenzträger greifen 33 Prozent der Befragten in diesem Segment zurück. Dieser deutliche Vertrauensbeweis gegenüber dem IT-Fachdienstleister vor Ort ist sowohl in den betrachteten Segmenten IT, als auch Business sichtbar. Blogs von Anbietern werden stärker genutzt, als fachspezifische Online- Communities. Auch Online-Brachen-Communities werden im Vergleich zu den durch Anbieter betriebenen Blogs geringer genutzt. Erfahrungsberichte von Entwicklern und Administratoren werden von IT- und Fachentscheidern kaum nachgefragt. Weniger als 6 Prozent der Befragten nutzen diese Quelle um Leistungseigenschaften und Leistungsversprechen zu validieren. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 78

79 Welche Quellen nutzen Sie zur Informationsbeschaffung hinsichtlich Themen zu SB4CC? Gesamt IT-Fachmedien Online 89% IT-Fachmedien Print 81% Messen 51% Fachtagungen / Foren Wirtschaftsmedien Online 34% 34% Management Circle Örtliche Partner/Händler Newsletter Wirtschaftsmedien Print Anbieter Blogs Webcasts/Podcasts Anwender Blogs Fachspez. Online Communities Allgem. Online Communities Branchen Online Communities Partner/Verbundunternehmen Analysten / Berater Fachspezifische Chats Entwickler Blogs Admin Blogs RSS Feeds 25% 25% 24% 23% 20% 1 14% 14% 13% 13% 10% 10% 7% 5% 5% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Basis: 169 Unternehmen 90 Abbildung 95: Quellen der Informationsbeschaffung, Gesamt Welche Quellen nutzen Sie zur Informationsbeschaffung hinsichtlich Themen zu SB4CC? 100 bis 499 Mitarbeiter IT-Fachmedien Online 85% IT-Fachmedien Print 64% Messen 41% Örtliche Partner/Händler Fachtagungen / Foren Wirtschaftsmedien Online Wirtschaftsmedien Print 33% 31% 31% 28% Management Circle Newsletter Anbieter Blogs Allgem. Online Communities 21% 18% 18% 15% Anwender Blogs Fachspez. Online Communities Webcasts/Podcasts Branchen Online Communities Fachspezifische Chats Partner/Verbundunternehmen Analysten / Berater Entwickler Blogs Admin Blogs RSS Feeds 10% 10% 8% 8% 8% 5% 5% 3% 3% 3% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Basis: 39 Unternehmen 91 Abbildung 96: Quellen der Informationsbeschaffung, 100 bis 499 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 79

80 Welche Quellen nutzen Sie zur Informationsbeschaffung hinsichtlich Themen zu SB4CC? 500 bis 999 Mitarbeiter IT-Fachmedien Online 8 IT-Fachmedien Print 7 Messen 54% Management Circle 38% Örtliche Partner/Händler 30% Newsletter 25% Fachtagungen / Foren 1 Wirtschaftsmedien Online 1 Branchen Online Communities 14% Wirtschaftsmedien Print 13% Anbieter Blogs 13% Webcasts/Podcasts 13% Anwender Blogs 13% Fachspez. Online Communities 13% Allgem. Online Communities 11% Analysten / Berater 10% Fachspezifische Chats 5% Partner/Verbundunternehmen 3% Entwickler Blogs 3% Admin Blogs 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Basis: 63 Unternehmen 92 Abbildung 97: Quellen der Informationsbeschaffung, 500 bis 999 Mitarbeiter Welche Quellen nutzen Sie zur Informationsbeschaffung hinsichtlich Themen zu SB4CC? >1000 Mitarbeiter IT-Fachmedien Online IT-Fachmedien Print 9 94% Messen Fachtagungen / Foren Wirtschaftsmedien Online 54% 5 5 Wirtschaftsmedien Print Anbieter Blogs Newsletter Webcasts/Podcasts Partner/Verbundunternehmen Anwender Blogs Management Circle Örtliche Partner/Händler Fachspez. Online Communities Branchen Online Communities Allgem. Online Communities Analysten / Berater Entwickler Blogs Admin Blogs RSS Feeds Fachspezifische Chats 28% 28% 27% 24% 19% 18% % 13% 1 10% 10% 10% 9% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Basis: 67 Unternehmen 93 Abbildung 98: Quellen der Informationsbeschaffung, > 1000 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 80

81 Wie bewerten Sie die Relevanz der genutzten Quellen bezüglich Ihrer Investitionsentscheidungen zu SB4CC? (1) Fachtagungen / Foren Messen Management Circle Örtliche Partner/Händler Gesamt IT Business Partner/Verbundunternehmen Analysten/Berater Newsletter Webcasts/Podcasts IT-Fachmedien Print IT-Fachmedien Online Wirtschaftsmedien Print Sehr hoch... Keine Relevanz Basis: 130 Unternehmen 94 Abbildung 99: Relevanz der genutzten Quellen mach Funktionen (1) Wie bewerten Sie die Relevanz der genutzten Quellen bezüglich Ihrer Investitionsentscheidungen zu SB4CC? (2) Wirtschaftsmedien Online Gesamt Anbieter Blogs Entwickler Blogs IT Business Admin Blogs Anwender Blogs Fachspezifische Chats Allgem. Online Communities Fachspez. Online Communities Branchen Online Communities RSS Feeds Sehr hoch... Keine Relevanz Quelle: Experton Group AG, 2012 Basis: 130 Unternehmen 95 Abbildung 100: Relevanz der genutzten Quellen nach Funktionen (2) Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 81

82 Wie bewerten Sie die Relevanz der genutzten Quellen bezüglich Ihrer Investitionsentscheidungen zu SB4CC? (1) Fachtagungen / Foren Messen Management Circle Örtliche Partner/Händler Gesamt 100 bis 499 Mitarbeiter 500 bis 999 Mitarbeiter > 1000 Mitarbeiter Partner/Verbundunternehmen Analysten/Berater Newsletter Webcasts/Podcasts IT-Fachmedien Print IT-Fachmedien Online Wirtschaftsmedien Print Sehr hoch... Keine Relevanz Basis: 130 Unternehmen 96 Abbildung 101: Relevanz der genutzten Quellen nach Mitarbeiter-Klassen (1) Wie bewerten Sie die Relevanz der genutzten Quellen bezüglich Ihrer Investitionsentscheidungen zu SB4CC? (2) Wirtschaftsmedien Online Anbieter Blogs Entwickler Blogs Gesamt 100 bis 499 Mitarbeiter 500 bis 999 Mitarbeiter >1000 Mitarbeiter Admin Blogs Anwender Blogs Fachspezifische Chats Allgem. Online Communities Fachspez. Online Communities Branchen Online Communities RSS Feeds Sehr hoch... Keine Relevanz Quelle: Experton Group AG, 2012 Basis: 130 Unternehmen 97 Abbildung 102: Relevanz der genutzten Quellen nach Mitarbeiter-Klassen (2) Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 82

83 8 Realisierung und Bereitstellungsmodelle von Social Business for Communication & Collaboration in den Unternehmen Über alle SB4CC-Lösungen hinweg präferieren ca. ein Drittel aller Unternehmen die Bereitstellung mittels interner Ressourcen im eigenen Rechenzentrum, doch werden in allen Bereichen auch bereits maßgeblich reinrassige Cloud-Angebote oder hybride Modelle ein bzw. umgesetzt. Dabei kommen die hybriden Modelle überdurchschnittlich in den Großunternehmen zum Tragen, während die kleineren Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern, bereits überdurchschnittlich oft reine Cloud-Offerings nutzen. Die Befragten Entscheider aus den Fachabteilungen sehen diesen Punkt pragmatischer: Ihnen ist, in der Regel, die Art die Bereitstellung egal. Wichtig sind Punkte wie Verfügbarkeit oder Funktionalität. Was ist Ihr bevorzugtes Bereitstellungsmodell für die folgenden Social Business für Collaboration und Communication -Lösungen? Gesamt Collaborative Writing 35% 17% 2 23% Activity Streams 33% 33% 1 21% Wikis 35% 24% 24% 17% Blogs 35% 15% 3 18% File Sharing 39% 1 23% 20% Microblogging 2 20% 29% 23% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Im eigenen Unternehmen selbst betrieben Als Cloud-Service Im eigenen Unternehmen, extern betrieben Gemischt, sowohl im eigenen Unternehmen oder aus der Cloud Basis: 187 Unternehmen 85 Abbildung 103: Bevorzugtes Bereitstellungsmodell für SB4CC-Lösungen, Gesamt Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 83

84 Was ist Ihr bevorzugtes Bereitstellungsmodell für die folgenden Social Business für Collaboration und Communication -Lösungen? 100 bis 499 Mitarbeiter Collaborative Writing 44% 15% 29% 9% Activity Streams 30% 30% 13% 2 Wikis 39% 23% 23% 15% Blogs 21% 21% 4 13% File Sharing 4 14% 33% 11% Microblogging % 5% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Im eigenen Unternehmen selbst betrieben Als Cloud-Service Im eigenen Unternehmen, extern betrieben Gemischt, sowohl im eigenen Unternehmen oder aus der Cloud Basis: 45 Unternehmen 86 Abbildung 104: Bevorzugtes Bereitstellungsmodell für SB4CC-Lösungen, 100 bis 499 Mitarbeiter Was ist Ihr bevorzugtes Bereitstellungsmodell für die folgenden Social Business für Collaboration und Communication -Lösungen? 500 bis 999 Mitarbeiter Collaborative Writing 2 19% 25% 2 Activity Streams 38% 31% 17% 15% Wikis 2 30% 30% 14% Blogs 33% 13% 39% 15% File Sharing 44% 13% 25% 19% Microblogging 29% 17% 29% 21% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Im eigenen Unternehmen selbst betrieben Als Cloud-Service Im eigenen Unternehmen, extern betrieben Gemischt, sowohl im eigenen Unternehmen oder aus der Cloud Basis: 68 Unternehmen 87 Abbildung 105: Bevorzugtes Bereitstellungsmodell für SB4CC-Lösungen, 500 bis 999 Mitarbeiter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 84

85 Was ist Ihr bevorzugtes Bereitstellungsmodell für die folgenden Social Business für Collaboration und Communication -Lösungen? >1000 Mitarbeiter Collaborative Writing 37% 17% 17% 28% Activity Streams 31% 37% 8% 25% Wikis 41% 18% 20% 20% Blogs 44% 14% 19% 23% File Sharing 33% 21% 1 2 Microblogging 23% 25% 21% 3 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Im eigenen Unternehmen selbst betrieben Als Cloud-Service Im eigenen Unternehmen, extern betrieben Gemischt, sowohl im eigenen Unternehmen oder aus der Cloud Basis: 74 Unternehmen 88 Abbildung 106: Bevorzugtes Bereitstellungsmodell für SB4CC-Lösungen, > 1000 Mitarbeiter Die gemeinsame Nutzung von Dateien und Dokumenten auch über Unternehmensgrenzen hinweg wird in nahezu allen Unternehmen immer wichtiger. Unterschiedliche Ansätze und Konzepte werden zur Zielerreichung eingesetzt und genutzt. Allerdings kommt nach Angaben der Befragten in nur 16 Prozent der Unternehmen die Nutzung eines externen Internetdienstes wie Dropbox, Boxnet oder Skydrive in Frage. Knappe 70 Prozent geben an, interne Unternehmenslösungen zu nutzen (bzw. nutzen zu wollen). Ca. 46 Prozent gaben an, für die gemeinsame Bearbeitung und den Austausch von besonders gesicherten Daten oder Dokumenten virtuelle Datenräume nutzen zu wollen. Herausforderung für die Unternehmen ist es, schützenswerte Daten zu identifizieren und den Umgang zu regeln. Die durchgeführten Gespräche haben gezeigt, dass in den Unternehmen regelmäßig keine professionalisierte und standardisierte Einstufung von Sicherheitsklassen für unterschiedliche Dateiund Dokumententypen vorliegen. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 85

86 Welche Modelle zur gemeinsamen Nutzung und Bearbeitung von Dateien kommen für Sie in Ihrem Unternehmen bzw. Ihrer Abteilung in Frage? Gesamt % IT 18% 49% 69% Business 14% 4 68% 100 bis 499 Mitarbeiter 18% 48% 71% 59% 500 bis 999 Mitarbeiter 2 53% > 1000 Mitarbeiter 9% 38% 77% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Intern im Unternehmen Extern, in abgesichertem virtuellem Datenraum Extern, mit einem Internetdienst wie Dropbox, Boxnet oder Skydrive Basis: 172 Unternehmen 90 Abbildung 107: Modelle zur gemeinsamen Nutzung und Bearbeitung von Dateien An der Frage, ob SB4CC-Lösungen eher aus einer Hand ("One Stop Shop") oder die Bestandteile von spezialisierten Anbietern ("Best of Breed") bezogen werden sollten, scheiden sich die Geister. Eine leichte Mehrheit entscheidet sich für den One Stop Shop. Etwas mehr als die größeren Firmen neigen die Unternehmen mit 100 bis 499 Beschäftigten zum unkomplizierteren Bezug aus einer Hand. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 86

87 Sollte ein SB4CC-Angebot aus einer Hand bereitgestellt werden, oder die Bestandteile von spezialisierten Anbietern? Gesamt 53% 47% 100 bis 499 Mitarbeiter 58% bis 999 Mitarbeiter 5 49% > 1000 Mitarbeiter 5 48% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Alles aus einer Hand Spezialisierter Anbieter Basis: 175 Unternehmen 104 Abbildung 108: SB4CC-Angebote: Alles aus einer Hand oder spezialisierte Anbieter Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 87

88 9 Demographie und Methodik Die Studie Der Markt für Social Business for Collaboration & Communication (SB4CC) in Deutschland ist eine detaillierte Analyse des Status Quo in Deutschland. Sie zeigt auf, welche Aktivitäten deutsche Unternehmen im Umfeld von Social Business for Collaboration & Communication derzeit planen und durchführen. Neben den Trends, Einsatzgebieten, Treibern und Hemmnissen werden auch Entscheidungswege der Anwenderunternehmen untersucht. Kern der vorliegenden Untersuchung ist eine Befragung von insgesamt 309 Anwenderunternehmen in Deutschland. Diese wurde mittels telefonischer, web-gestützter und persönlicher Interviews branchenübergreifend durchgeführt. Befragt wurden Unternehmen mit mindestens 100 vollzeitlich beschäftigten Mitarbeitern. Schließlich konnten 187 Anwenderunternehmen (Nettostichprobe) in Deutschland einen detaillierten Fragebogen umfassend beantworten. Dabei handelt es sich um solche Unternehmen, die entweder eine SB4CC-Lösung oder Teil-Lösung bereits im Einsatz haben, oder aber deren Einsatz zukünftig planen. Weitere 122 Anwenderunternehmen setzen noch keine SB4CC-Lösungen ein und planen auch zukünftig nicht mit einem Einsatz. Diese Unternehmen ergänzen die Ergebnisse insbesondere in der Frage nach den Ablehnungsgründen. Die statistische Auswertung der Feldforschungsdaten wird im Rahmen dieser Studie durch den weltweiten Research der Experton Group und lokale Expertengespräche mit Anwenderunternehmen und Anbietern ergänzt. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 88

89 Die Branchenverteilung innerhalb der Befragungsstichprobe orientiert sich an der tatsächlichen Verteilung der Branchen in Deutschland insgesamt. Am häufigsten wurden demzufolge Unternehmen der diskreten und prozessorientierten Fertigung befragt, gefolgt von Dienstleistungsunternehmen sowie aus den Bereichen Handel und Öffentliche Verwaltungen/Non-Profit. In welcher Branche ist ihr Unternehmen tätig? Energie/Wass er/telko 5% Banken/Versic herungen 11% Handel 14% Energie/Wass er/telko 9% Handel 18% Banken/Versic herungen 14% Dienstleistung en 17% Industrie 2 Öffentliche Verwaltung/No n Profit 2 Dienstleistung en 18% Industrie 24% Öffentliche Verwaltung/No n Profit 18% Basis: 309 Unternehmen Basis: 187 Unternehmen, die Social Bisiness for Collaboration and Communication einsetzen oder planen 1 Abbildung 109: Branchen der befragten Unternehmen Bei der Untersuchung wurden Unternehmen verschiedener Größenklassen ab einer Grenze von 100 vollzeitlich beschäftigen Mitarbeiter aufwärts befragt. Der überwiegende Teil der befragten Unternehmen verfügt über einen Beschäftigtenstamm von mehr als 500 Mitarbeitern. Dabei entfallen 40% der befragten Unternehmen auf das Segment der Großunternehmen mit 1000 oder mehr Mitarbeitern. Knapp ein Viertel der befragten Unternehmen beschäftigt 100 bis 499 Mitarbeiter. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 89

90 Wie viele Mitarbeiter sind in ihrem Unternehmen in Deutschland beschäftigt? 500 bis 999 Mitarbeiter und mehr Mitarbeiter 37% 500 bis 999 Mitarbeiter und mehr Mitarbeiter 40% 100 bis 499 Mitarbeiter 28% 100 bis 499 Mitarbeiter 24% Basis: 309 Unternehmen Basis: 187 Unternehmen, die Social Bisiness for Collaboration and Communication einsetzen oder planen 2 Abbildung 110: Anzahl Mitarbeiter in den befragten Unternehmen Im Rahmen der vorliegenden Studie wurden solche Ansprechpartner identifiziert, die nähere Auskunft zum Thema Social Business for Collaboration & Communication geben konnten. Dabei handelt es sich überwiegend um den IT-Leiter bzw. CIO (31 Prozent der Teilnehmer) oder um Anwendungsverantwortlichen (12 Prozent) in den Unternehmen. Insgesamt 48% der befragten Ansprechpartner entfallen auf zentrale Business-Entscheider bzw. verantwortliche Entscheider in den Fachabteilungen. Damit konnten grundsätzlich alle SB4CC-relevanten Ansprechpartnerkategorien in die vorliegende Analyse einbezogen werden und in Teilen auch die Ergebnisse nach IT-Entscheidern und Business-Entscheidern gegenübergestellt werden. Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 90

91 Welche Position nehmen Sie in Ihrem Unternehmen ein? CIO, IT-Leiter, stellv. IT-Leiter 31% Leiter Controlling Leiter Finanzwesen 7% Administrator 5% Leiter Infrastruktur 3% Leiter Business- Anwendungen 1 Leiter Personalwesen 7% Leiter Marketing 9% Leiter Vertrieb 9% Geschäftsführung 10% Sonstige: 1% Basis: 187 Unternehmen 4 Abbildung 111: Positionen der befragten Ansprechpartner Welche Position nehmen Sie in Ihrem Unternehmen ein? Gesamt 5 48% 100 bis 499 Mitarbeiter 49% 51% 500 bis 999 Mitarbeiter 54% 4 > 1000 Mitarbeiter 51% 49% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% IT-Funktion Business-Funktion Basis: 187 Unternehmen 4 Abbildung 112: Positionen der befragten Ansprechpartner nach Funktion Experton Group MC-Studie Social Business 2013 Alle Rechte vorbehalten 91

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