bereichsübergreifende Planung und Steuerung der technischen Auftragsabwicklung.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "bereichsübergreifende Planung und Steuerung der technischen Auftragsabwicklung."

Transkript

1 4. Technische Auftragsabwicklung Wofür ist das Auftragsmanagement verantwortlich? (+Schwerpunkt) 4. Technische Auftragsabwicklung Welche 5 Teilbereiche beinhaltet die technische Auftragsabwicklung?

2 bereichsübergreifende Planung und Steuerung der technischen Auftragsabwicklung. Der Schwerpunkt liegt auf der Sicherstellung der termin- und kostengerechten Abwicklung der Aufträge. Entwicklung/Konstruktion Arbeitsplanung Materialdisposition Arbeitssteuerung Produktion

3 4. Technische Auftragsabwicklung Was ist Inhalt von Entwicklung/Konstruktion 4. Technische Auftragsabwicklung Was ist zentrale Aufgabe von Arbeitsplanung

4 Hier werden technische Produktlösungen hinsichtlich ihrer Funktion, ihrer Gestalt und ihres Werkstoffes entwickelt und konstruktiv ausgestaltet. Zentrale Aufgabe ist die Umsetzung der Produktinformationen aus der Entwicklung in Produktionsinformationen. Dies geschieht in Form der Arbeitsablaufplanung sowie der Arbeitssystemplanung, in den Fertigungsabläufen sowie die zugehörigen Fertigungseinrichtungen geplant werden.

5 4. Technische Auftragsabwicklung Was ist die Hauptaufgabe der Materialdisposition? 4. Technische Auftragsabwicklung Was ist die Hauptaufgabe der Arbeitssteuerung?

6 Hauptaufgabe ist die Ermittlung des Mengenbedarfs und die Auslösung der Beschaffung. Dies gilt für Eigenfertigungsteile und Kaufteile. Umfasst die Tätigkeit, die für eine der Arbeitsplanung entsprechende Fertigung erforderlich sind. Übernimmt die Aufgabe der termin-, kapazitäts- und mengenbezogenen Planung und Steuerung der Fertigungsprozesse.

7 4. Technische Auftragsabwicklung Was beinhaltet die Fertigung? 4.1 Wertschöpfungsprozesse Welche 4 elementaren Prozessketten lassen sich im Rahmen der betrieblichen Leistungserstellung definieren. +Inhalte

8 Sie beinhaltet sowohl die Teilfertigung als auch die Montage von Komponenten und Baugruppen bis hin zum kompletten Produkt. Fertigungsprozess materielle Erstellung der Produkte. Untergeordnet sind noch Teilfertigung und Montage. Innovationsprozess Entwicklung neuer Produkte & Planung der Fertigungsprozesse und Anlagen Beschaffungsprozess Bereitstellung fremdbeschaffter Rohteile, Teile, Komponenten und Systeme Kundenauftragsabwicklungsprozess Bereitstellung der zu fertigenden Produkte einem Kundenmarkt. Beinhalten Vertrieb und Versand

9 4.1 Wertschöpfungsprozesse Beschreiben Sie die Wertschöpfungsprozesse im Produktionsunternehmen. 4.1 Wertschöpfungsprozesse Was sind die entscheidenden Erfolgsfaktoren beim Auftragsabwicklungsprozess und Innovationsprozess. -Wettbewerbsfaktor Zeit-

10 Time to Market Time to Customer

11 4.1 Wertschöpfungsprozesse Nennen Sie 3 Merkmale der Einzelfertigung, Kleinserienfertigung und Massenfertigung 4.2 technische Auftragsabwicklung Welche 3 Aufgaben umfasst die kaufmännische Auftragsabwicklung?

12 Einzelfertigung - kundenspezifische Erzeugnisse - Auftragsabwicklung vom Markt angestoßen - Verrichtungsprinzip Kleinserienfertigung - Standarderzeugnisse mit kundenspezifischen Varianten - Holprinzip mit gleichzeitiger Bedarfsvorgabe - Gruppenorganisation Massenfertigung: - Standarderzeugnisse mit kundenspezifischen Varianten - Auftragsabwicklung durch Produktionsprogramm - Bringprinzip Kalkulation Einkauf und Beschaffung Finanzbuchhaltung

13 4.2 technische Auftragsabwicklung Nennen Sie die Defizite der technischen Auftragsabwicklung und deren Folgen. 4.2 technische Auftragsabwicklung Nennen Sie die Kategorien der Optimierungsansätze zur Minderung von Durchlaufzeiten und Informations- und Materialbestände.

14 hohe Durchlaufzeiten Nichteinhaltung von Lieferterminen hohe Material- und Informationsbestände, da sequentiell und nicht parallel gearbeitet wird. steigende Kosten sinkende Auslastung sinkender Durchsatz organisatorisch: Aufgabenintegration (z.b. Reduzierung der Arbeitseiligkeit) informationstechnisch: Werkzeugintegration (z.b. Einsatz von Rechnerwerkzeugen Cax, PPS ) methodisch: Methodenintegration (Einsatz von Qualitäts-Management-Methoden)

15 4.2 technische Auftragsabwicklung Nennen Sie 4 Möglichkeiten zum Zeitsparen. 4.5 Auftragsmanagement Bedeutung und Aufgaben des Auftragsmanagements?

16 Tätigkeiten verkürzen Steuerung der Tätigkeiten verbessern Parallelisierung von Tätigkeiten Tätigkeiten eliminieren Um die Effizienz des Gesamtauftragsdurchlaufes uns damit die Termineinhaltung zu gewährleisten, ist es notwendig, diesen Vorgang bereichübergreifend und umfassend zu planen, durchzuführen sowie zu steuern und überwachen.

17 4.5 Auftragsmanagement Nennen Sie die Hauptaufgaben des Auftragsmanagements? +Inhalt 4.5 Auftragsmanagement Nennen Sie die unterstützenden Aufgaben des Auftragsmanagements? +Inhalt

18 Aufträge planen - Auftragsstruktur festlegen - Termine planen - Kapazitäten planen Aufträge durchführen - Aufträge freigeben Aufträge steuern und überwachen - Zielerreichung überprüfen - Abweichungen ausregeln Aufträge dokumentieren - Vermittlung von Produktspezifikationen - Dokumentation der Auftragsabwicklung Unterstützung der Kommunikation - Bereichsübergreifendes Informationssystem Datenhaltung und Datentransfer - Bereichsübergreifende Beziehungen - Produktdaten - ablauforganisatorische Daten

19 4.5 Auftragsmanagement Wie wird das Dilemma des Auftragsmanagements bezeichnet? +Inhalt 4.5 Auftragsmanagement Gestaltung des Managements der technischen Auftragsabwicklung bei Massenfertigung und Einzelfertigung

20 magisches Dreieck Durchlaufzeit Kosten Kapazität Die Herausforderung besteht darin, die 3 Zielgrößen zu verwirklichen. Eine gleichzeitige Optimierung der Zielgrößen ist nicht möglich, da eine Steuerung in Richtung der Verbesserung einer Ecke des Dreiecks zur Folge hat, dass dies mindestens an einer Ecker zur Verschlechterung der zugehörigen Zielgröße führt. Massenfertigung Schwerpunkt liegt auf einer Optimierung der Auftragsabwicklung durch Planung der Standardabläufe. Einzelfertigung Das Management hat hierbei Projektmanagementcharakter und es wird versucht die Steuerung der Vorgänge zu optimieren.

21 4.6 Informationsfluss des Auftragsmanagement Nenne Sie die 3 wichtigsten Grunddaten des Auftragsmanagements. 4.7 Durchführung des Auftragsmanagement In welche 3 Blöcke lässt sich das Auftragsmanagement nach dem zeitlichen Ablauf gliedern?

22 Zeichnungen Stücklisten Arbeitspläne Auftrag Plandatenermittlung Auftragsnetz Auftragsnetz Plandurchführung Periodenübersicht, Terminlist Belastungsübersicht Ist-Daten Auftragsüberwachung Soll-Ist-Vergleich

23 4.7 Durchführung des Auftragsmanagement Was sind die Inhalte und 2 Aufgaben der Plandatenermittlung? 4.7 Durchführung des Auftragsmanagement Was ist Inhalt der Auftragsstruktur und des Auftragsumfangs?

24 Inhalte: Die Aufgabenstellung eines bestimmten Auftrages soweit zu konkretisieren und nach Möglichkeit klassifizieren, dass daraus ein Auftragsnetz abgeleitet werden kann. Aufgaben: Auftragsstruktur bestimmen Auftragsumfang ermitteln Auftragsstruktur Hier werden rein qualitativ die Art und die Reihenfolge der Auftragsabwicklung insgesamt erforderlichen Tätigkeiten bestimmt Auftragsumfangs Ermittlung von Bearbeitungs- und Durchlaufzeiten.

25 4.7 Durchführung des Auftragsmanagement Was sind die 2 Schritte der Planungsdurchführung? 4.8 Auftragszentrum Nennen Sie 4 Vorteile eines Auftragszentrums.

26 1. Erstellen eines Terminplanes 2. Ermittlung der Kapazitätsplanung Finden eines Optimum dieser Komponenten im iterativen Prozess - Verbesserung des Material- und Informationsflusses - Einführung von Standardabläufen - eindeutige Abgrenzung von Verantwortungsbereichen - einfacher, integrierter EDV-Einsatz

27 5. Entwicklung und Konstruktion Nennen Sie die Aufgaben von Entwicklung und Konstruktion. 5. Entwicklung und Konstruktion Warum hat die Entwicklung eine so große Bedeutung in der technischen Auftragsabwicklung?

28 Festlegung der geometrisch-stofflichen Merkmale eines technischen Produkts mit allen seinen Lebenslauf bezogenen Eigenschaften. Zum einen liegt das am hohen Anteil der Entwicklungszeit an der Gesamtdurchlaufzeit. Zum anderen werden im Entwicklungsbereich ca. 70% der späteren Produktkosten festgelegt, obwohl bei der Konstruktion nur ein geringer Anteil der Gesamtkosten entsteht.

29 5. Entwicklung und Konstruktion Wie werden die einzelnen Entwicklungstätigkeiten in der Produktdokumentation festgehalten (5x) und welche 7 Informationen müssen enthalten sein? 5. Entwicklung und Konstruktion Nennen Sie 5 Methoden zur Qualitätssteigerung.

30 Aufgabenstellung technische Zeichnungen Stücklisten Funktionsschemata Berechnungsunterlagen Informationen zu: Beschaffung Herstellung und Zusammenbau Betrieb Bedienung Wartung Instandhaltung Verschrottung/Recycling Design Review Cooperative Engineering Konstruktions FMEA Quality Function Deployment Fehlerbaumanalyse

31 6. Arbeitsplanung Was sind die 6 Aufgabe der Arbeitsplanung 6. Arbeitsplanung Was ist Inhalt des Arbeitsplans?

32 - Arbeitsplanerstellung - Betriebsmittelkonstruktion - Prüfplanung/Qualitätssicherung - fertigungstechnische Beratung der Entwicklung und Produktion - Vorkalkulation - NC-Programmierung Fertigungsschritte erforderliche Betriebsmittel

33 6. Arbeitsplanung Welche 3 Planungsarten gibt es? 6. Arbeitsplanung Definition, Ziel, Erstellung und Einsatz des Standardarbeitsplans?

34 Neuplanung Ähnlichteilplanung Widerholteilplanung Definition: standardisierter A.-Plan für bestimmte Werkstückklassen. Ziel: Reduzierung des Planungsaufwandes und Standardisierung des Produktionsprozesses. Erstellung: Kombination vorhandener Pläne und erstellen neuer Pläne. Einsatz: Referenzieren und Kopieren

35 6. Arbeitsplanung Welche 2 Eingansinformationen gibt es bei der Arbeitsplanerstellung? 6. Arbeitsplanung Welchen 3 Zwecken dienen Vorgabezeiten?

36 produktbezogene Informationen - Konstruktionszeichnungen - Stücklisten auftragsbezogen Informationen - Terminpläne Lohnbemessung Vorkalkulation Kapazitätsplanung

37 6. Arbeitsplanung Nennen Sie 4 Ablaufarten bezogen auf den Menschen. 6. Arbeitsplanung Nennen Sie 4 Ablaufarten bezogen auf die Betriebsmittel.

38 - Im Einsatz - Außer Einsatz - Betriebsruhe - Tätigkeit - Haupttätigkeit - Nebentätigkeit - Zusätzliche Tätigkeit - Ablaufbedingtes Unterbrechen - Störungsbedingtes Unterbrechen - Erholen - persönlich bedingtes Unterbrechen - Im Einsatz - Außer Einsatz - Betriebsruhe - Nutzung - Hauptnutzung - Nebennutzung - Zusätzliche Nutzung - Ablaufbedingtes Unterbrechen - Störungsbedingtes Unterbrechen - Erholungsbedingtes Unterbrechen - Persönlich bedingtes Unterbrechen

39 6. Arbeitsplanung Formel: Leistungsgrad und wovon hängt er ab? 6. Arbeitsplanung Welche 4 Methoden zur Ermittlung von Zeiten gibt es?

40 Leistungsgrad in % = beobachtete Ist-Leistung vorgestellte Bezugsleistung hängt ab von: Intensität und Wirksamkeit - Multimomentaufnahmen - Nomogramm - System vorbestimmter Zeiten - Befragung (einzeln und Betrieb)

41 6. Arbeitsplanung Nennen Sie die 4 Ausgangsdokumente der Arbeitsplanung. 7. Materialdisposition 3 Aufgaben und Ziel der Materialdisposition?

42 - NC-Programm - Prüfplan - Montageplan - Fertigungsstücklisten Aufgaben: - Ermittlung des Bedarfs an Eigenfertigungs- und Fremdteilen nach: o Art o Menge o Bereitstellungstermin - Ermittlung der vorhanden Materialbestände - Beschaffung der benötigten Positionen Ziel: termingerechte Bereitstellung niedrige Kosten geringe Bestände

43 7. Materialdisposition Aus welchen 5 Bereichen erhält die Materialdisposition ihre Informationen? +Inhalte 7. Materialdisposition Nennen Sie die 3 Schritte der Vorgehensweise der Materialdisposition

44 Marketing/Vertrieb Absatzprogramm bzw. Kundenaufträge Fertigung Produktkenndaten & Kapazitätskenndaten Konstruktion Teilstammdaten & Stücklisten Beschaffungswesen Lieferantenstammdaten Wareneingang Lagerbestand & Lagerbewegungen Bedarfsermittlung - Art - Menge - Bereitstellungstermin Bestandsermittlung - Bestellplanung

45 7. Materialdisposition Nennen Sie die Aufgabe und 3 Methoden der Bedarfsermittlung 7. Materialdisposition Beschreiben Sie die ABC-Analyse. Wofür? Vorgehen?

46 Bestimmung von: - Art - Menge - Bereitstellungstermin Methoden: - bedarfsgesteuerte (deterministische) - verbrauchsgesteuerte (stochastische) - Bedarfsermittlung durch Schätzen (heuristische) Zur Bestimmung einer Rangfolge nach Wichtigkeit und Bedeutung in einer Dreiteilung auf der Grundlage eines Mengen/Wert-Verhältnisses.

47 7. Materialdisposition Beschreiben Sie die ABC-Analyse. 7. Materialdisposition Welche 3 Strategien zur Bestellplanung gibt es?

48 terminbezogen bestandsbezogene bedarfsbezogene Einzelfertigung: teure Teile bedarfbezogen kleine, billige Teile verbrauchsbezogen Massenfertigung: termin- oder verbrauchbezogen

49 7. Materialdisposition Wie setzen sich die Gesamtkosten bei der Beschaffungsmenge zusammen? 2x 7. Materialdisposition Formel für optimale Bestellmenge?

50 Beschaffungskosten + Lagerkosten x opt = 2! E! m p! s x opt = optimale Bestellmenge E m p s = Beschaffungskosten = Jahresbedarf = Prozentsatz für Lagerung = Stückpreis

51 7. Materialdisposition Beschreiben Sie das Bestellpunktverfahren? 7. Materialdisposition Beschreiben Sie das Bestellrhythmusverfahren und geben Sie die Formeln für Bestellhäufigkeit und Bestellperiode an.

52

53 7. Materialdisposition Welche 3 Kunden-Lieferanten Beziehungen gibt es? 8. Arbeitssteuerung Was sind die 6 Ziele der Planung, Steuerung und Kontrolle der Fertigungsprozesse (Arbeitssteuerung)

54 Just in Time Single Sourcing Global Sourcing Maximierung der Termintreu Maximierung der Flexibilität Maximierung der Kapazitätsauslastung Minimierung der Bestände und der Kapitalbindung Minimierung der DLZ Sicherstellen von Qualitätsstandards

55 8. Arbeitssteuerung Die Arbeitssteuerung ist in 2 Bereiche gegliedert. +3 Inhalte 8. Arbeitssteuerung Welche 6 Eingangsinformationen erhält die Arbeitssteuerung? + von wem 4x?

56 Feinplanung der Produktionssteuerung Losgrößenplanung Reihenfolgeplanung Maschinenbelegung Steuerung und Kontrolle der P. Verfügbarkeitsprüfung Freigabe Arbeitsverteilung Auftragssteuerung u. Auftragsfortschrittsüberwachung Materialdisposition Soll-Termine Soll-Menge Arbeitsplanung Arbeitsplan NC-Programme Vertrieb Liefertermine Kundeninformationen Fertigung Ist-Auslastung Ist-Termine Verfügbarkeitsmeldungen

57 8. Arbeitssteuerung Nennen Sie die 3 Schritte der Arbeitssteuerung 8. Arbeitssteuerung Die Methoden lassen sich in 2 Bereiche gliedern, welche?

58 Losgrößenplanung DLZ in der Fertigung Auftrags- und anlagenbezogene Termin- und Kapazitätsplanung globale Methoden lokale Methoden

59 8. Arbeitssteuerung Die globalen und lokalen Methoden lassen sich wiederum in 2 Bereiche gliedern, welche? +Inhalt 8. Arbeitssteuerung Was versteht man unter Material Requirements Planning I + II?

60 deterministischen Methoden - globale Methoden o MRP I/II o OPT - lokale Methoden o Kundenpriorität heuristische Methoden - globale Methoden o Prioritätsregeln o Werkerentscheidung - lokale Methoden o Kundenpriorität MRP I - deterministische Materialbedarfsplanung - Auftragsfreigabe auf Basis der Materialverfügbarkeit MRP II - deterministische Materialbedarfsplanung - Auftragsfreigabe auf Basis aller wichtigen Ressourcen eines Unternehmens

61 8. Arbeitssteuerung Was versteht man unter Optimized Production Technology? 8. Arbeitssteuerung Welche 6 Prioritätsregeln gibt es?

62 - OPT zielt auf eine optimale Belegung von Engpässen hin - stellt ein deterministisches Verfahren dar Kürzeste Operationszeitregel (KOZ) Längste Operationszeitregel (LOZ) Kleinste Restbearbeitungszeitregel (KRB) Größte Restbearbeitungszeitregel (GRB) First-in First-out-Regel (FIFO/FCFS) Schlupfzeitregel

63 8. Arbeitssteuerung Welche Wirkung haben die 6 Prioritätsregeln? 8. Arbeitssteuerung Was sind die Merkmale der Belastungsorientierten Auftragsfreigabe (BoA)?

64 statische Betrachtungsweise Steuerungsgröße ist Auftragsvorrat basiert auf Trichtermodell (Terminschranke) stellt Zusammenhang zwischen DLZ, Auftragsbestand, Kapazität und Leistung dar

65 8. Arbeitssteuerung Was sind die 2 Merkmale des Kanban-Konzeptes? 8. Arbeitssteuerung Was sind die 3 Merkmale der Fortschrittszahlen?

66 Gliederung der Prozessketten in selbststeuernde Regelkreise. Der Informationsfluss findet immer nur mit der vorgelagerten Station statt. Reduzierung der Umlaufbestände bei gleichzeitiger Steigerung der Prozesssicherheit die einzelnen Produktionsbereiche und Zulieferer werden laufen über den Bedarf informiert. Versorgung kann auf Abruf erfolgen Darstellung durch Soll- und Ist-FZ

67 8. Arbeitssteuerung Unterteilung von MRP, OPT, BoA, Kanban und Fortschrittzahlen in Planungsverfahren und Auftragsfreigabeverfahren 8. Arbeitssteuerung Nennen Sie die 5 Ausgangsinformationen der Arbeitssteuerung

68 Planungsverfahren MRP I & II OPT Auftragsfreigabeverfahren BoA Kanban Fortschrittzahlen Laufkarte Terminkarte Materialschein Lohnschein Kontrollschein

69 9. Kosten und Leistungsrechnung Was sind die 2 Aufgaben des Rechnungswesens 9. Kosten und Leistungsrechnung Im Unternehmen existieren zwei Rechnungskreise. Welche? +Inhalt

70 mengen- und wertmäßige Abbildung von wirtschaftlichen Zuständen und Abläufen Finanzbuchhaltung (FiBu) erfasst Geschäftsvorfälle zwischen dem Unternehmen und der Außenwelt, also den Beschaffungs-, Absatz- und Kapitalmärkte Erstellung des handelsrechtlichen Jahresabschluss Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) erfasst Geschäftsvorfälle innerhalb des Unternehmens dient der zielorientierten Steuerung

71 9. Kosten und Leistungsrechnung Der wertmäßige Verbrauch bzw. Zugang von Gütern und Dienstleistungen wird mit 4 monetären Wertkategorien erfasst. +Inhalt 9. Kosten und Leistungsrechnung Welche 3 unterschiedliche Zwecke werden bei der KLR verfolgt? +Inhalt

72 Einzahlung & Auszahlung Zugang/Abgang flüssiger Mittel Einnahmen & Ausgaben Zugang/Abgang von Forderungen Erträge & Aufwendungen alle erbrachten/verbrauchten Güter und Dienste Leistungen & Kosten alle erbrachten/verbrauchten Güter und Dienste im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit. Kontrolle der betrieblichen Wirtschaftlichkeit - Kostenartenrechnung - Kostenstellenrechnung - Kostenträgerrechnung Bereitstellung von Informationen zur rechnerischen Entscheidungsfindung - Eigen-/Fremdfertigung - Annahme zusätzlicher Aufträge - Deckungsbeiträge für verschiedene Aufträge Bereitstellung von Unterlagen für die Preiskalkulation - Ermittlung von Preisobergrenzen für den Beschaffungsmarkt - Ermittlung von Preisuntergrenzen für den Absatzmarkt

73 9.3.1 Zeitbezug von Kostenrechnungssystemen Welche 3 unterschiedlichen Zeitbezüge gibt es bei den Kostenrechnungssystemen? Sachumfang von Kostenrechnungssystemen Welche 3 unterschiedlichen Sachumfänge gibt es bei den Kostenrechnungssystemen?

74 Ist-Kostenrechnung Normal-Kostenrechnung Plan-Kostenrechnung Vollkostenrechnung Teilkostenrechnung

75 9.3.3 Gliederung von Kostenarten Welche 2 unterschiedlichen Kostenarten gibt es? 9.4 Kontrolle der Wirtschaftlichkeit Wie kann die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens kontrolliert werden? (3x + Methoden)

76 Einzel- & Gemeinkosten (Verrechenbarkeit) Variable & fixe Kosten (Abhängigkeit von Beschäftigung) zwischenzeitlicher Vergleich - Entwicklungskosten - Beschaffungskosten - Personalkosten - Produktionskosten zwischenbetrieblicher Vergleich - Profit-Center - Benchmarking Soll-Ist-Vergleich - Produktionsprogramm festlegen - Nachkalkulation von Kundenaufträgen

77 9.4.1 Kostenrechnung In welche 3 Bereiche gliedert sich die Kostenrechnung, welche Aufgabe übernehmen diese? Kostenrechnung In welche 5 Kostenelemente gliedert sich die Kostenartenrechnung?

78 Kostenartenrechnung Welche Kosten sind insgesamt in welcher Höhe angefallen? Kostenstellenrechnung Wo sind welche Kosten in welcher Höhe angefallen? Kostenträgerrechnung Wofür sind welche Kosten in welcher Höhe pro Stück angefallen? Materialkosten Arbeitskosten Kapital Fremdleistungskosten Kosten der menschlichen Gesellschaft

79 9.4.1 Kostenrechnung In welche 2 Kriterien lassen sich die Kostenstellen einteilen? + Bsp Kalkulationsverfahren Welche 3 Kalkulations- verfahren gibt es?

80 Funktionale Kriterien Materialstellen Fertigungsstellen Vertriebsstellen Verwaltungsstellen Allg. Kostenstellen Abrechnungstechnische Kriterien Hauptkostenstellen Hilfskostenstellen Divisionskalkulation Zuschlagskalkulation Maschinenstundensatzrechnung Summe der Fertigungsgemeinkosten Maschinenstundensatz= Anzahl der Maschinenstunden

81 9.4.3 Betriebsabrechnung Darstellung des Deckungsbeitrages Lohnformen Welche 2 Arten von Lohnformen gibt es? + Inhalt

82 reine Lohnformen - Zeitlohn ohne Leistungsbewertung - Stücklohn (Akkordlohn) zusammengesetzte Lohnformen - Zeitlohn mit Leistungsbewertung - Prämienlohn - andere Lohnformen

83 11. Recht Welche Rechte hat der Betriebsrat? 11. Recht Welche 3 Aufgaben hat der Betriebsrat?

84 Informationsrecht Arbeitgeber hat die Pflicht den Betriebsrat rechtzeitig und umfassend zu informieren. Anhörungs- & Mitwirkungsrecht Betriebsrat muss zumindest angehört werden Mitbestimmungsrecht A. und B. entscheiden gemeinsam Selbstverwaltungsrecht Betriebsrat entscheidet allein Überwachung der Einhaltung der zugunsten der Arbeitnehmer geltenden - Gesetze - Verordnungen - Unfallverhütungsvorschriften - Tarifverträge - Betriebsvereinbarungen. Beantragung von Maßnahmen, die dem Betrieb und Belegschaft dienen. Betreuung von Behinderten, Jugendlichen, Ausländern.

85 11. Recht Aufbau des Betriebsrates? 1. Übung Nennen Sie die 4 strategischen Planungsaufgaben

86 5 Arbeitnehmer im Betriebsrat xx Betriebsratmitglieder bis 20 Arbeitnehmer: 1 BRM von Arbeitnehmer: 11BRM von Arbeitnehmer: 31BRM Formulierung des unternehmerischen Grundauftrages - Firmengeschichte - besondere Kompetenz - Marktumfeld - Was ist für den Kunden von Wert - Was sollte unser Geschäft sein - Was wird zukünftig unser G. sein Festlegung von strategischen Geschäftseinheiten (SGE) und Geschäftsfeldern Ressourcenzuweisung für die SGEs Planung von Wachstum und Neugeschäft sowie Rückbau alternder Geschäftsfelder