Wandel in den Köpfen?!

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1 Wandel in den Köpfen?! Wie können die neuen Ideen des Change Managements in ländlichen Entwicklungsprozessen verankert werden? Vortrag anlässlich der Tagung der ALR Thüringen Wandel in den Köpfen integrierte Regionalentwicklung neu gedacht Andrea Soboth, IfR Institut für Regionalmanagement

2 Agenda 1. Veränderungsprozesse in ländlichen Räumen: Ausgangsüberlegungen 2. Change Management CM als Instrument der ländlichen Entwicklung 3. CM am Beispiel WEGE-Wandel erfolgreich gestalten! 4. CM als neues Instrument der ländlichen Entwicklung

3 Gesellschaftliche Wandlungsprozesse demographischer Wandel weniger älter bunter wirtschaftlicher Wandel sozialer Wandel führen in Dörfern, Gemeinden, Regionen zu beträchtlichen Herausforderungen in nahezu allen Bereichen der ländlichen Strukturentwicklung

4 Wechselwirkungen!!! uvm.

5 5 Bereiche die in praktisch allen ländlichen Räumen virulent sind Daseinsvorsorge Siedlungs-/ Ortskernentwicklung generationengerechter Umbau freiwilliges Engagement regionale Wertschöpfung Instrumente hierauf fokussieren, ganzheitlicher Ansatz Zusammenspiel zwischen den Ebenen (regional, lokal, örtlich)

6 Ausgangsüberlegungen: Der ländliche Raum befindet sich im Wandel! Es werden umfassende Veränderungen auf allen Ebenen (regional, lokal, örtlich) gebraucht. Umsteuern in ein neues Handlungssystem, Lernen mit Wandlungsprozessen umzugehen Basis der Veränderung ist der Wandel in den Köpfen! Denn: verändertes Handeln setzt verändertes Denken und Fühlen voraus. Wie schaffen wir den Wandel in den Köpfen? (Wie gestalten wir ganzheitliche Veränderungsprozesse in ländlichen Räumen?)

7 Change Management als Instrument der ländlichen Entwicklung Instrument der Organisationsentwicklung zur Gestaltung von grundlegenden Veränderungsprozessen in Unternehmen John Kotter: 8 Stufen-Veränderungsfahrplan 1. Bewusstsein schaffen und ein Gefühl der Dringlichkeit erzeugen 2. Veränderungskoalition bilden 3. Vision und Strategien entwickeln 4. Strategien und Vision kommunizieren 5. Erfolge planen 6. Prozessorientiert steuern und Mitarbeiter befähigen 7. Erfolge konsolidieren, Veränderungen institutionalisieren 8. Neue Verhaltensweisen strukturieren und in der Kultur verankern CM soll Wandel gestalten für die regionale, lokale, örtliche Ebene eigens auszugestalten

8 Verbandsgemeinde Daun, 37 Ortsgemeinden, Kernstadt Daun im Landkreis Vulkaneifel Rheinland-Pfalz begonnen im April 2010 als Kommunikations- und Bewusstseinsbildungsprozess

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10 WEGE Wandel erfolgreich gestalten! entlang des 8 Stufen- Veränderungsfahrplans konzipiert

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13 Bürger für Bürger e.v. i.v.

14 Kennzeichen erfolgreicher Veränderungsprozesse Veränderung beginnt im Kopf: Bewusstsein für die Notwendigkeit der Veränderung schaffen Wertschätzung des Bestehenden und der vorhandenen Potenziale: Wahrnehmung der Werte und ihre Wertschätzung. Gemeinschaft als Wert erkennen und Selbstverantwortung stärken Entwicklung aus der Vision heraus, nicht allein aus der Problemlage Visionsträger kommunizieren die Vision und leben Umsetzung authentisch vor Vom Projekt zum Prozess der ländlichen Entwicklung. Prozesse führen zu einer Vielzahl an Projekten, die den gemeinsamen Zielen dienen.

15 Kennzeichen erfolgreicher Veränderungsprozesse (2) In Bildern und Geschichten sprechen Kommunikationsarbeit ist wichtig (Kommunikation des Wandels, Visionskommunikation) viele Menschen müssen mitmachen (regional, lokal, örtlich = viele kleine Aktivitäten) Botschafter des Wandels und der Vision. Aktivitäten auf örtlicher Ebene müssen stimuliert werden Kümmerer. kurzfristig Erfolge sichtbar machen Prozess, Prozess, Prozess: zielgruppenspezifische Ansprache aller Akteure. Prozessmanagement. Auf Bewährtes setzen/mit bestehenden Strukturen arbeiten, insbesondere mit den örtlichen und lokalen Akteuren in der Kommunalpolitik, aber auch in der Verwaltung.

16 Wie können die Ideen des CM in die Prozesse eingebunden werden? Blickpunkt Blickpunkt Instrumente Ländliche Gemeinde mit Problemdruck vom Bundesland RLP aus Ländliche Gemeinde = VG (mit mehreren OGn) ELER // GAK LEADER ILE BO DE Selbst initiierte Aktivierungs- und Planungsprozesse sind die Instrumente noch nicht optimal ausgerichtet sie führen zu einzelnen guten Projekten, gehen Veränderungsprozesse jedoch nicht systematisch, ganzheitlich an

17 Change-Prozesse im ländlichen Raum Förderinstrumentarium regionaler Prozess Kreis Region Kreis LEADER ZIELE regionale Wertschöpfung regionale Identität VG VG VG Blickpunkt lokaler Prozess VG Change-P. * interkommunal kommunale Anpassungsstrategien Bewusstseinsbildung /Wandel OG örtlicher Prozess OG OG Dorfumbau soziale Dorfentwicklung Dorfinnenentwicklung

18 FAZIT Es werden selbst initiierte Prozesse und Projekte im ländlichen Raum benötigt. Veränderungsprozesse sind notwendig, um Projekte in einem neuen Bezugsrahmen überhaupt ausrichten zu können Veränderungsprozesse sind notwendig, um privates Kapital und freiwilliges Engagement aktivieren zu können Das Leben im ländlichen Raum als Chance begreifen und nicht als Problem, ist das Ziel!

19 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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