Grundsätze einer an Nachhaltigkeit orientierten Materialwirtschaft und Lagerhaltung

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1 Zum Thema 6: Grundsätze einer an Nachhaltigkeit orientierten Materialwirtschaft und Lagerhaltung Im Rahmen des Projektes Inhaltlich betreut von Beatrice von Monschaw RUZ Hollen Holler Weg Ganderkesee Tel.: Mail: Net:

2 Inhaltsverzeichnis 1 Produktpolitik als Bestimmungsfaktor der Materialwirtschaft S Bedarfsanalyse und daraus entstehende soziale und ökologische Problematiken S Beschaffungslogistik in ökonomisch-ökologischen Zusammenhängen S Verwendung von alternativen Produkten S Alternativen in der Organisation der Lagerhaltung S Materialwirtschaft im Kontext der Kreislaufwirtschaft S. 15 2

3 1 Produktpolitik als Bestimmungsfaktor der Materialwirtschaft Unter Materialwirtschaft versteht man die Beschaffung der Betriebsmittel 1, Werkstoffe 2 und Handelswaren, die für die Produktion benötigt werden. 3 Im Rahmen des betrieblichen Leistungsprozesses tritt jeder Betrieb als Nachfrager auf dem Beschaffungsmarkt und als Anbieter auf dem Absatzmarkt auf. Die Produktpolitik bzw. das Produktsortiment einer Firma bestimmt die Materialien (Werkstoffe) und Vorprodukte, die zur Beschaffung, Produktion, Vertrieb und Entsorgung der Produkte notwendig sind. Für die logistische Planung der Warenflüsse ist die Materialwirtschaft zuständig. Materialwirtschaft wird als Teilfunktion im Unternehmen mit abteilungsübergreifenden Aufgabengebieten verstanden. Sie umfasst demnach die Funktionen Planung, Steuerung und Kontrolle des Material- und Warenflusses in den Stufen Einkauf, Bevorratung, Bereitstellung und Entsorgung. Dabei wird der Entsorgungsaspekt zukünftig über die betriebliche Sphäre hinaus bis hin zur Entsorgung von Konsumrückständen auszudehnen sein 4 und eine immer größere Rolle spielen. Der Material- und Warenwirtschaft kommen dabei folgende Aufgaben zu: Einkauf der erforderlichen Materialien, Lagerung, 1 darunter fallen alle Sachen, die für die Produktion benötigt werden, durch diese aber nicht verbraucht werden, wie z.b. Grundstücke, Räume, Maschinen und Werkzeuge. 2 darunter versteht man die Verbrauchsmaterialien, die zur Herstellung des Produktes benötigt werden. Sie werden weiter unterteilt in Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. 3 vgl.: Seidel / Temmen: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 10. Aufl., Bad Homburg 1999, S Schreiner, Manfred: Umweltmanagement in 22 Lektionen. Ein ökonomischer Weg in eine ökologische Wirtschaft, 3. Aufl., Wiesbaden 1993, S

4 Überwachung der Lagerbestände und der dadurch verursachten Kosten, Handhabung aller Vorgänge im Lager und beim Transport. Gerade Schülerfirmen haben mit ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit die Möglichkeit, ihre Produktpolitik an nachhaltigen Gesichtspunkten auszurichten und damit Einfluss zu nehmen auf die Art und Herkunft der zu verarbeitenden Materialien, die Produktionsverfahren und die Recyclingfähigkeit der Produkte. Dabei kann man die Chance nutzen, anhand der Produktlinienmatrix die verschiedenen Produkte bereits bevor man sie ins Sortiment aufnimmt auf ihre Nachhaltigkeit hin zu untersuchen. Es bietet Raum Werte zu vermitteln und Diskussionen anzustoßen. Im Rahmen dieser Diskussion kann man auch diskutieren, ob alle Vorprodukte von den MitarbeiterInnen selber hergestellt werden müssen oder ob ein Fremdbezug ökonomisch und ökologisch sinnvoller ist. Gerade Schülerfirmen haben oftmals Hemmungen auf andere ProduzentInnen zuzugehen und Vorprodukte zu beziehen. Dabei bietet auch dies die Möglichkeit, über andere Herstellungsverfahren Erkenntnisse zu gewinnen und Kontakte zu anderen Unternehmen herzustellen (Kooperation mit anderen Unternehmen sind evtl. möglich und können z.b. zum Bezug von günstigerem Material führen). Die zu beschaffenden Werkstoffe und Materialien sollten auf ihre Umwelt- und Sozialverträglichkeit während der Beschaffung, der Lagerung, der Produktion, der Distribution, der Nutzung und Anwendung und der späteren Entsorgung 4

5 überprüft werden. Dabei spielen in allen diesen Phasen die Auswirkungen auf den Menschen (Beachtung von Mindeststandards der Arbeitssicherheit, Vermeidung von Kinderarbeit, Vermeidung von Ausbeutung sozialer Gruppen (z.b. Frauen, Kindern oder auch Dritte-Welt-Ländern)), die Umwelt (Belastungen von Luft, Wasser, Boden durch Rückstände und Emissionen), Entnahme von Ressourcen aus der Umwelt (Energie, Wasser, Rohstoffe) eine Rolle. Die wenigsten Schulen /Schülerfirmen verfügen über die umfangreichen naturwissenschaftlichen und technischen Fachkenntnisse, um ohne Hilfe von außen (Experten) diese Fragen klären zu können. So helfen zwar Anfragen bei den Lieferanten oder Herstellern. In vielen Fällen jedoch sind diese mit konkreten Anfragen überfordert und müssten erst ihrerseits bei ihren Lieferanten nachfragen. Zunehmend setzt sich in der Wirtschaft allerdings das Sicherheitsdatenblatt durch, das Produzenten ausfüllen und mit ihren Produkten an den Kunden ausliefern. Darauf werden bestimmte umweltrelevante Eigenschaften des Produktes bescheinigt. Die sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit würden jedoch in diesem Fall unberücksichtigt bleiben. Eine Recherche über die verschiedenen Arbeits-, Produktions- und Lebensbedingungen in den unterschiedlichen Herkunftsländern kann dabei sowohl in den Sozialkunde- (Gemeinschaftskunde- ) als auch Erdkundeunterricht integriert werden. Für die Schülerfirmen bedeutet das die Möglichkeit, fächerübergreifend zu arbeiten und andere KollegInnen in die Arbeit einzubeziehen. 5

6 2 Bedarfsanalyse und daraus entstehende soziale und ökologische Problematiken Doch wie geht man damit um, wenn man feststellt, dass die Materialien, die man unbedingt zur Produktion eines bestimmten Produktes braucht, eines der Kriterien nicht erfüllt? Was bedeutet auch in diesem Zusammenhang umweltfreundlich bzw. sozialverträglich? Gibt es einen gerechten Lohn? Schülerfirmen haben den großen Vorteil, dass sie nicht auf die Produktion bestimmter Güter bzw. das Angebot bestimmter Dienstleistungen angewiesen sind. Sie können (und für nachhaltige Schülerfirmen ist es eine Selbstverständlichkeit) diese Produkte aus ihrem Sortiment nehmen bzw. durch umwelt- und sozialverträglichere ersetzen. Dabei können Substitute (z.b. in einem Bistro kann handelsüblicher Kakao durch fair gehandelten Kakao oder Klebstoff, der krebserregende Stoffe enthält, durch einen weniger schädlichen) ersetzt werden. Ein interessanter Punkt in diesem Zusammenhang ist auch der Energieeintrag in ein Produkt. So wird Energie nicht nur zur Produktion in Form von Wärme oder Strom gebraucht, sondern oftmals in nicht unerheblichem Umfang für den Transport (klassisches Negativbeispiel ist der Plastik- Joghurtbecher, der durch die ganze Bundesrepublik gefahren wird, bevor er befüllt, verpackt und ausgeliefert wird). In diesem Fall kann man versuchen, auf regionale Produkte und HerstellerInnen zurückzugreifen. Kann man sich darauf verlassen, dass umweltverträgliche Produkte wirklich unschädlich für die Umwelt sind? Zieht man die Grenzen für Umweltverträglichkeit eng genug, wäre kaum noch eine Produktion möglich. Hier gelangt man in den Grenzbereich der Diskussion zwischen physisch-materieller 6

7 Existenz des Menschen einerseits und Umweltbeanspruchung andererseits. Dieses Problem ist gesellschaftlich und politisch zu lösen, aber auch eine Frage unternehmerischer Ethik. 5 Als umweltfreundlich gilt ein Produkt bereits dann, wenn sich seine Umwelteigenschaften im Vergleich mit anderen Produkten vergleichbarer Funktion als erheblich günstiger erweisen 6. Da sich jedoch die Technik immer weiter entwickelt und neue Produktionsverfahren, Materialien und Verarbeitungswege eröffnet, kann ein Produkt, dass vor 10 Jahren als umweltfreundlich eingestuft worden ist, aus heutiger Sicht umweltschädlich sein. Dies führt zu der Verpflichtung der einzelnen ProduzentInnen, ständig ihre Produkte und Herstellungsweisen zu überprüfen und Veränderungen herbeizuführen, so sie technisch machbar und ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind. In diesem Zusammenhang können Nachhaltigkeitsaudits den Verbesserungsprozess und die zugrunde liegenden Kriterien für die Auswahl der Produkte dokumentieren. Für die Beurteilung der logistischen Seite der Beschaffung kann man folgende Kriterien heranziehen: Energieverbrauch, Landschaftsverbrauch (Strasse, Schiene usw.), Emissionen (Abgase, Lärm, Erschütterungen, Abfälle und/oder Abwasser), Störanfälligkeit / Wartungsfreundlichkeit und mögliche Gefährdung bei Störfällen. 5 Schreiner, Manfred: Umweltmanagement in 22 Lektionen. Ein ökonomischer Weg in eine ökologische Wirtschaft, 3. Aufl., Wiesbaden 1993, S. 117 f. 6 Schreiner, Manfred: Umweltmanagement in 22 Lektionen. Ein ökonomischer Weg in eine ökologische Wirtschaft, 3. Aufl., Wiesbaden 1993, S

8 Für die meisten Schülerfirmen kommt eine solch weitreichende Analyse kaum in Betracht, da sie selbst keine größere Lieferung beziehen, sondern ihre Bestellung (sofern sie überhaupt bestellen) nur einen Kleinstteil einer Charge ausmachen. Diese Betrachtung kann aber auf die Zulieferer (Baumarkt, Bäcker) übertragen werden. Bei einer Kooperation zwischen einem Unternehmen und der Schülerfirma könnten diese Zusammenhänge anhand realistischen Zahlen- und Datenmaterials untersucht werden. 3 Beschaffungslogistik in ökonomisch-ökologischen Zusammenhängen Mit der Beschaffung der Materialien für die Produktion beginnt das unternehmerische Risiko, weil schon am Anfang des Umsatzprozesses sichergestellt werden muss, dass das erforderliche Material in der richtigen Qualität und Menge, zur richtigen Zeit und zu minimalen Kosten eingekauft wird. 7 Schülerfirmen haben i.d.r. keine extra Logistikabteilung. Dies hat folgende Gründe: die Menge der benötigten Materialien sind so gering, dass sie meistens nicht als Groß- oder auch Geschäftskunden bei Firmen geführt werden, sie aus diesem Grund auch meistens die Waren vor Ort beziehen (und damit tritt der regionale Bezug wesentlich in den Vordergrund), die meisten Schülerfirmen ihr Material kurzfristig beschaffen (just in time) und ebenfalls viele bereits vorhandene Sachen wiederverwertet werden (Recycling), also nicht über einen offiziellen Beschaffungsmarkt zu beschaffen sind (z.b. Holzreste, Verpackungsmaterialien usw.). 8

9 Damit erfüllen die Schülerfirmen eine ökologische Grundforderung, nämlich Beschaffungswege zu minimieren und wenn möglich auf regionale Produkte zurückzugreifen. Doch kaufen die MitarbeiterInnen von Schülerfirmen natürlich auch in normalen Geschäften und Märkten (dies betrifft vor allem den Lebensmittelbereich). Bei der Auswahl der Bezugsquelle spielen für die Schülerfirmen dabei vor allen Dingen die Erreichbarkeit (die MitarbeiterInnen verfügen im Allgemeinen nur über ein Fahrrad und haben kein Auto zur Verfügung), die Transportmöglichkeiten (s.o.), die Nachhaltigkeit der Produkte, der Preis und die Verfügbarkeit (gerade in kleineren Geschäften können Spezialmaterialien evtl. nicht vorrätig sein). Dabei gilt es abzuwägen und zu thematisieren, wie mit dem auftretenden Zielkonflikt günstiger Preis vs. ökologische Aspekte (Produktionsbedingungen, Umweltverträglichkeit, kurze Transportwege usw.) umgegangen werden soll. In der Praxis wird seit ca Jahren die just in time Lieferung bevorzugt. Das bedeutet, dass Material erst zu dem Zeitpunkt angeliefert wird, an dem es produktionstechnisch gebraucht wird. Dadurch können die Betriebe ihre eigenen Lagerbestände (und die dadurch verursachten Kosten) klein halten und verlagern die Lagerung, bzw. die rechtzeitige Produktion des Materials zu den Zulieferern. In vielen Fällen führt das dazu, dass nur noch geringere Mengen zu einem Termin geliefert werden. Damit einher geht eine Umstellung von der Bahn auf den LKW mit allen ökologischen Nachteilen. 7 Seidel / Temmen: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, 10. Aufl., Bad Homburg 1999, S. 38 9

10 Ökonomische Vorteile: geringere Lagerkosten, geringe Kapitalbindung, geringerer Transportaufwand innerhalb der Firma (die Teile können bei Anlieferung direkt zum Einsatzort gebracht werden und müssen nicht erst eingelagert, sortiert, evtl. umgelagert und wieder zum Einsatzort gebracht werden), Ökologische Vorteile: geringere Lagerflächen (dadurch geringeren Platzbedarf des Unternehmens und weniger Oberflächenversiegelung), die kleineren Vorräte führen dazu, dass man mit dem Material sorgfältiger umgegangen wird. Große Lagerbestände führen oft zu einem unachtsameren Verbrauch/Umgang mit dem Material. Doch die Verlagerung der Lagerhaltung brachte nicht nur Vorteile. So ist die Abhängigkeit der Betriebe von ihren Zulieferern gewachsen (die führt bei Streiks in den Zulieferbetrieben relativ schnell zu Stillstand in den nachfolgenden Betrieben, aktuell geschehen beim IG Metall Streik im Juni 2003 der ostdeutschen Zulieferbetriebe, wo deshalb die Produktion von BMW, VW und Mercedes nach einigen Tagen bereits eingestellt werden musste) und die Terminplanung für die Lieferung der verschiedenen Einzelteile erfordert wesentlich mehr Zeit und Aufwand (personelle und materielle Ressourcen mussten aufgestockt werden). 10

11 Ökologische Nachteile erhöhtes Verkehrsaufkommen, erhöhte Lärmbelastung, erhöhte Abgase, größere Abnutzung des Straßen- und Wegenetzes (und Ausbau von mehr Strecken). 4 Verwendung von alternativen Produkten Was können alternative Produkte sein? In erster Linie sind es Produkte, die aufgrund ihrer Eigenschaften anstelle eines anderen verwendet werden können. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird alternativ inzwischen jedoch oft mit umweltbewusst oder umweltfreundlich gleich gesetzt. So sind es im Lebensmittelbereich oftmals Bioprodukte, die darunter verstanden werden. Es kann sich jedoch auch das Angebot von saisonalen Produkten (z.b. Erdbeershakes im Juni, frischer Apfelsaft im Herbst) handeln, d.h. die Veränderung / Anpassung der Produktpalette an Wuchs- und Erntezeiten. Bei produzierenden Unternehmen besteht die Möglichkeit, Materialien, wie z.b. Klebstoffe, Farben, Rohstoffe auf ihre Umweltverträglichkeit hin zu untersuchen und bei Bedarf durch umweltfreundlichere zu ersetzen. Selbstverständlich ist es nicht von heute auf morgen möglich, für alle Materialien und jedes Produkt eine vollständige Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen. Zudem sind auch hier 11

12 wie an anderen Stellen die verschiedenartigen Umweltwirkungen nicht immer miteinander vergleichbar, regional und saisonal unterschiedlich und veränderlich und z.t. auch gegenläufig. 8 Die Untersuchung des kompletten Sortiments würde jedoch besonders Schülerfirmen in ihrem zeitlichen Rahmen überfordern. Es wird empfohlen, sich deshalb eine Prioritätenliste zu erstellen oder exemplarisch an einem oder zwei Produkten eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen, um pädagogisch dieses zu beleuchten und den MitarbeiterInnen das Instrument der Nachhaltigkeitsprüfung zu erklären. Bei der Planung von neuen Produkten sollte man sich dann bereits im Vorfeld Gedanken machen, ob und wie bestimmte Produktionsschritte umweltfreundlich strukturiert werden können. Produkte, die den Kriterien für Nachhaltigkeit nicht entsprechen, sollten von Unternehmen, die sich der Nachhaltigkeit verpflichtet fühlen, nicht angeboten bzw. produziert werden. 5 Alternativen in der Organisation der Lagerhaltung Das beste Lager ist kein Lager zu haben. Jedoch birgt gerade die inzwischen von der Wirtschaft oft praktizierte Lösung Just in Time viele ökologische Probleme in sich, da Kleinmengen wegen der Flexibilität zunehmend von der Schiene auf die Straße verlagert werden müssen. Ökologisch betrachtet, macht Lagerhaltung bis zu einem bestimmten Umfang deshalb Sinn. Die meisten Schülerfirmen, die für externe Märkte produzieren, haben ein Warenausgangslager, d.h. die Waren werden in einem Raum oder Schrank gesammelt und gelagert, bis sie verkauft werden können. 8 Schreiner, Manfred: Umweltmanagement in 22 Lektionen. Ein ökonomischer Weg in eine ökologische Wirtschaft, 3. Aufl., Wiesbaden 1993, S

13 Der andere Fall ist die Auftragsfertigung. In diesem Fall produzieren die MitarbeiterInnen die Produkte für einen konkreten Auftrag, der ausgeliefert wird, wenn er fertig ist. Ist jedoch ein späterer Termin zur Auslieferung vereinbart worden, können auch diese Produkte zwischengelagert. Sein Lager kann man nach verschiedenen Grundsätzen strukturieren: Dabei ist allen Lagerorganisationen gemeinsam, dass die benötigten Materialien schnell und leicht gefunden werden können, jederzeit ein Überblick darüber herrscht, welche Produkte in ausreichender Menge vorhanden sind bzw. nachbestellt werden müssen, die benötigten Materialien leicht zugänglich sind (auch sollten lange Wege vermieden werden), Verfallsdaten der Materialien nicht überschritten werden. Neben der in dem vorausgegangenen Kapitel genannten Art der Auslagerung der Lagerhaltung zum Zulieferer, unterscheidet man folgende Lagersortierungen: 1. First in first out (fifo-prinzip: Waren die zuerst geliefert werden, werden auch zuerst wieder verbraucht. Z.B. bei verderblichen Lebensmitteln) und 2. First in last out (filo-prinzip: Waren, die zuerst eingelagert werden, werden als letzte wieder verwendet. Dieses Prinzip wird häufig bei unverderblichen Materialien angewandt). Diese kann technisch mit unterschiedlichen Lagergestaltungen angewendet werden. Bodenlagerung: Die Materialien werden ohne weitere Vorrichtungen auf dem Boden gelagert. Sie ist gut geeignet für große nicht stapelfähige Materialien (z.b. Sand). 13

14 Vorteil: geringe Lagerausstattung, unmittelbarer Zugang zu jedem Teil. Nachteil: schlechte Ausnutzung der Raumhöhe und damit verbundene relativ hohe Kosten pro Lagereinheit. Blocklagerung: Durch Verwendung einfacher Hilfsmittel (Paletten, Container, Kartons) wird das Material stapelfähig gemacht und gleiche Materialien über einander gestapelt. Eine solche Lagerung folgt dem Filo-Prinzip. Vorteil: Ausnutzung der Raumhöhe, Nachteil: eignet sich nicht für verderbliche Güter Fachregale: (am häufigsten verwendete Lagerform) Vorteil: übersichtlich, Zugriff auf jedes einzelne Teil möglich, hoher Raumausnutzungsgrad. Einfahrregal: Großes Fachregal, das durch Gabelstapler bestückt wird. (Für Schülerfirmen eher irrelevant, da sie aus Platzgründen froh sein müssen, wenn sie überhaupt einen Lagerraum mit benutzen können. Schülerfirmen verfügen auch nicht über entsprechende Stapelfahrzeuge, da dies die finanziellen Möglichkeiten übersteigt) und 14

15 Durchlaufregal: Von der einen Regalseite wird bestückt, von der anderen entnommen. Dies ist besonders im Lebensmittelbereich häufig anzutreffen (Fifo-Prinzip). 9 Schülerfirmen, wenn sie denn überhaupt über ein gesondertes Lager verfügen, richten sich eher mit dem Fachregal ein, da sie über eine Vielzahl von Produkten (meistens relative kleine und leichte) verfügen. In der Regel jedoch kaufen die MitarbeiterInnen die benötigten Materialien just in time beim örtlichen Händler und unterstützen damit die regionale Wirtschaft. 6 Materialwirtschaft im Kontext der Kreislaufwirtschaft Wie kann man herausfinden, welches ökologische Potential ein Produkt hat? Bzw. worauf soll man bei dem Materialeinkauf achten? Eine erste Hilfestellung zur Untersuchung stellt die sog. ABC-Methode dar. Sie untersucht praktisch über den Mengenanteil einzelner Materialien an den Endprodukten die Umweltverträglichkeit und versucht so, die größten Umweltsünder zu eliminieren oder zu reduzieren. Eine Methode systematischen Vorgehens stellt auch hier die ABC-Analyse dar. In Anlehnung an andere Anwendungsbereiche der ABC-Analyse... wäre hier für den Bereich der Materialien zunächst ein Überblick zu verschaffen, welche Materialien den größten Mengenanteil und damit auch die potentiell gravierendsten Umweltbelastungen ausmachen. Da auch hier zu erwarten ist, dass eine relativ kleine Anzahl an Materialien (z.b. 5%) einen Großteil der Mengen (z.b. 75%) 9 vgl. Wöhe, Günter: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 16, Aufl., München 1986, S

16 ausmacht, kann sich eine anschließende gezielte Umweltbelastungsuntersuchung in einem ersten Schritt auf diese relativ wenigen Untersuchungsobjekte beschränken. 10 Um bei neuen (geplanten) Produkten die ökologischen und sozialen Konsequenzen der Beschaffung und Lagerhaltung zu untersuchen, kann man wieder auf das Instrument der Produktlinienanalyse zurück greifen (siehe Kursmaterial 5) und diese auf ihre Auswirkung auf diese beiden Aspekte hin untersuchen. Dabei sollte man auch einen sparsamen Gebrauch der Materialien berücksichtigen und auch immer wieder thematisieren. Aufgrund der Produktlinienanalyse kann man aber auch ersehen, welche Materialien in ihrer Herstellung wie umweltschädlich oder umweltfreundlich sind. Gerade die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe kann man oftmals im recyceltem Zustand erwerben (in der Literatur wird häufig das Beispiel der runderneuerten Reifen bei Fahrzeugen erwähnt, anstelle von neu produzierten). So kann man gerade bei der Bestellung darauf achten, dass die Materialien die Umwelt minimal belasten und im besten Fall aus dem Materialkreislauf schon kommen, der Umwelt also keine weiteren Stoffe entzogen werden müssen. z.b. schadstoffarme Lacke für Anstriche (auf blei- und chromatarme Anstrichstoffe achten), Produkte aus Recyclingkunstoffen wie z.b. Pflanzenbehälter, Ablagekörbchen aus Pappe, Karton oder Holz, Schreibstifte mit Wechselminen, nachladbare Tintenschreiber, unbehandelte Bleistifte, Umweltpapier für den graphischen Bereich (Formulare, Briefpapier, Umschläge, Mappen), 10 Schreiner, Manfred: Umweltmanagement in 22 Lektionen. Ein ökonomischer Weg in eine ökologische Wirtschaft, 3. überarb. Aufl., Wiesbaden 1993, S

17 Mehrwegflaschen, wassersparender Umgang (Wasserspartaste auf Toiletten, nicht unter laufenden Wasser abspülen usw.), energiesparende Leuchten, energiesparendes Verhalten (beim Verlassen des Raumes Licht aus, nur Bereiche beleuchten, die man braucht). 11 Die meisten Schülerfirmen gehen noch einen Schritt weiter und stellen ihre Produkte aus den sog. Abfällen der Industriegesellschaft her. So werden z.b. viele Holzprodukte aus Verschnitt gearbeitet. Alte Tonziegeln mit Serviettentechnik dekoriert oder Verpackungsmaterial zu Lampenschirmen umfunktioniert. Jedoch sollten gerade auch Schülerfirmen aufpassen, dass sie bei der Verwendung und Verarbeitung von gebrauchten Produkten (Plastikverpackungen) nicht die Nachfrage nach dem Rohstoff erhöhen und somit die Produktion desselben anregen. 11 vgl. Schreiner, Manfred: Umweltmanagement in 22 Lektionen. Ein ökonomischer Weg in eine ökologische Wirtschaft, 3. überarb. Aufl., Wiesbaden 1993, S

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