DRUCKER. 1. Nadeldrucker: Christopher Ulm 2fEDT Einteilungsmöglichkeiten: Nadeldrucker Typenraddrucker Banddrucker

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1 Christopher Ulm 2fEDT DRUCKER Einteilungsmöglichkeiten: Impact (mit Anschlag) Nadeldrucker Typenraddrucker Banddrucker Non Impact (ohne Anschlag) Tintenstrahldrucker Laserdrucker Thermodrucker Zeilendrucker Tintenstrahldrucker Nadeldrucker Typenraddrucker Banddrucker Seitendrucker Laserdrucker Thermotransferdrucker Monochrom Farbdrucker 1. Nadeldrucker: Funktionsweise: - Der Nadeldrucker hat eine Vorschubwalze, die das Papier in Längsrichtung am Druckkopf vorbeibewegt. - Der Druckkopf ist auf einem Schlitten montiert und kann horizontale Bewegungen ausführen. - Dadurch ist das Zeilenweise Bedrucken des Papiers möglich. - Die Zeichen werden durch ein Raster der durch die Nadeln erzeugbaren Punkte zusammengesetzt. - Im Druckkopf sitzen feine Nadeln (9, 18 oder 24 Stück) die durch Elektromagneten nach vorne gehämmert werden. - Da zwischen Druckkopf und Papier ein Farbband montiert ist, wird durch diesen Nadelvorschub Farbe aufs Papier gebracht. - Eine Rückholfeder an der Nadel sorgt dafür, dass die Nadel wieder in Ausgangsstellung gebracht wird. - Bei den Farbbändern handelt es sich meistens um Endlos-Bänder - Die Auflösung von Nadeldrucker leigt meistens bei unter 300dpi

2 Christopher Ulm 2fEDT Farbdruck und Nadeldrucker: - Grafikdruck ist prinzipiell möglich - Aber in kaum zeitgemäßer Qualität - Farbdruck ist nur für Spezialanwendungen interessant, weil die Farben leicht verschmieren - Farbfähige Farbbänder sind unverhältnismäßig teuer - extrem günstiger Druck - Durchschläge möglich - Druck auf Endlospapier - sehr laut - nur bedingt grafikfähig - langsamer Druck - ungeeignet für Farbdruck - ziemlich teuer 2. Laserdrucker Laserdrucker: Laserdrucker sind sogenannte Seitendrucker - Die gesamte Seite wird im internen Speicher aufbereitet - Und dann auf das Papier übertragen - Diess ist der Grund, wieso Laserdrucker viel Speicher benötigen - Bei 600dpi wird für eine DIN A4 Seite ca. 4MB benötigt Die Technik: - Das Herzstück eines Laserdruckers ist eine große Rolle (Belichtungstrommel). - Diese ist aus extrem lichtemfindlichem Material. - Sie wird über einen vorbeiführenden Draht (Corona) positiv geladen. - Nun schreibt ein Laser, welcher über einen Spiegel reflektiert wird, das gewünschte Dokument auf diese, sich bewegende, Trommel. - Die geschriebene Schrift ist im Gegesatz zur Rolle negtiv geladen. - Jetzt wird die Rolle an einem positiv geladenen Toner vorbeigeführt. - Da sich negative und positive Teilchen anziehen, setzt sich jedes positivgeladene Toner-Molekül auf einen negativen Platz auf der Rolle. - Der Hintergrund bleibt, da positiv geladen, unangetastet.

3 Christopher Ulm 2fEDT Jetzt sind also alle Buchstaben und Grafikelemente mit Toner markiert. - Das eingezogene Papier wird in der Zwischenzeit negativ geladen. - Danach wird es direkt an der Rolle vorbeigeführt. - Die Tonermoleküle werden exakt auf das Papier übertragen - Nachdem der Toner nun auf dem Papier ist, wird die Roller an einer Lichtqelle vorbeigeführt und dadurch gelöscht. - Danach tritt sie ihre Arbeit wieder an. - Das Papier wird stark erhitzt. - Dadurch schmilzt der Toner und brennt sich in das Papier ein. - Daher sind auch Ausdrucker aus dem Laserdrucker immer heiß - Dies alles geschieht allerdings so schnell, dass das Papier nicht zu brennen anfangen kann. - Hohe Druckqualität - Hohe Seitenleistung - Geringe Druckkosten - Hohe Zuverlässigkeit - Lange Lebensdauer - hohe Anschaffungskosten - Farblaser sind noch sehr teuer und sperrig - Keine Fotoqualität beim Ausdruck möglich 3. Tintenstrahldrucker Der Tintenstrahldrucker ist heute im Heimbereich der beliebteste Drucker geworden. Gründe: - Anschaffungspreis gering - Ansehliches Schriftbild - Brauchbare Druckgeschwindigkeit Die heute dominierende Technik basiert auf dem Drop on Demand Verfahren, bei dem nur bei Bedarf Tröpfchen (0,4 0,3mm Durchmesser) auf das Papier geschleudert werden.

4 Christopher Ulm 2fEDT Funktionsweise: Tintendrucker drucken zeilenweise indem sie viele kleine Tintentropfen auf das Papier schießen: - auf der zu bedruckende Stelle des Papiers wird ein winziger Tintentropfen aufgebracht - die Druckerdüse (mehreree 100 Düsen!) ist im Ruhezustandmit Tinte gefüllt. - Soll nun ein Punkt gedruckt werden, wird in der Düse ein Überdruck erzeugt. - Durch diesen Überdruck wird die Tinte aus der Düse herausgeschleudert. Erzeugung des Überdrucks: Zur Erzeugung des Überdrucks gibt es 2 Verfahren: - Das Bubble-Jet Verfahren - Das Piezo Verfahren Das Bubble-Jet Verfahren: - Die Bubble-Jet Technik arbeitet mit Hitze und Gas - Es werden kleine Hitzeelemente in den Düsen angebracht, die durch elektrischen Impuls erhitzt werden. - Es bilden sich Dampfbläschen, die sich rasch ausdehnen und die Tinte aufs Blatt schleudern. - Anschließend kühlt das Dampfbläschen ab, erzeugt einen Sog, der neue Tinte in die Düsen befördert. - Ein Bubble-Jet Druckkopf hat eine Lebensdauer von ca. 200 Mio. Zeichen (50000 Seiten). Das Piezo Verfahren: - Die Piezo-Druckköpfe bieten eine höhere Lebensdauer (ca. 2 Mrd. Zeichen / Seiten), da sie aus Hartkeramik bestehen. - Sie arbeiten zudem schneller als Bubble-Jet. - In jeder Düse ist ein Piezo-Keramik-Element angeordnet - Dieses Element beginnt zu schwingen, wenn eine Spannung in Form eines elektrischen Impulses angelegt wird, und so die Tinte auf das Papier pumpt.

5 Christopher Ulm 2fEDT Hohe Druckqualität auf gutem Papier - Fotoähnlicher Druck auf Spezialpapier - Günstige Druckerpreise - Sehr leise beim Druck - Hohe Materialkosten - Nicht wasserfest - Niedrige Geschwindigkeit bei hoher Qualität - Verfließende Tinte auf saugfähigen Papier

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