Telemedizin und Wohnungswirtschaft - Nutzen für den Mieter und Vorteile für die Wohnungswirtschaft

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1 Telemedizin und Wohnungswirtschaft - Nutzen für den Mieter und Vorteile für die Wohnungswirtschaft Frankfurt, den Holger Strehlau Geschäftsführer Med-con-professional GmbH

2 Telemedizin Telemonitoring und Wohnungswirtschaft Nutzen für den Mieter und Vorteile für die Wohnungswirtschaft Frankfurt, den Holger Strehlau Geschäftsführer Med-con-professional GmbH

3 Kurze Gliederung Der Mieter der unbekannte Patient? Erwartungen der Mieter Erwartungen der Wohnungswirtschaft Erfahrungen aus dem Projekt wohn selbst Der Schlüssel zum Erfolg

4 Das Zuhause als Zentrum der Gesundheitsversorgung? Warum ist ein Umdenken in der Patientenversorgung notwendig?

5 Eine oder mehrere chronische Erkrankungen bei bis zu 56% der > 65 jährigen Männer in Europa beobachtet (Menotti et al., 2001). 2 chronische Erkrankungen bei 10% bis 16% 3 und mehr chronische Erkrankungen bei 2,5% bis 7,5% Eine und mehr internistische, neurologische oder orthopädische Erkrankungen in der > 69 jährigen Bevölkerung in Deutschland zu 96% 5 und mehr dieser Erkrankungen zu 30% beobachtet Quelle: (RKI, 2002).

6 chronische Krankheiten der über 60 jährigen Bevölkerung in den entwickelten Ländern 1. Arthritis bis zu 57%, 2. Bluthochdruck bis zu 55%, 3. Atemwegserkrankungen bis zu 38%, 4. Diabetes bis zu 17%, 5. Krebserkrankungen bis zu 17% 6. Osteoporose mit bis zu 16% (Vogeli et al., 2007)

7 Prävalenz chronischer Erkrankungen in Deutschland Herzinsuffizienz ca.1,8 Millionen Patienten Ärztlich behandelter Diabetes 7,5 Millionen Patienten Chronische Lungenkrankheit und Asthma 3-5 Millionen Patienten Niereninsuffizienz Stadium 5 mit Dialyse Patienten Prä-Dialysepatienten - Niereninsuffizienz Stadium 4 mindestens Patienten Mindestens 30% der Patienten könnten mit Telemonitoring von einer besseren Behandlungsqualität bei geringeren Kosten profitieren. TMZ-Führer, 2009, online

8 Drohenden Unterversorgung in der Gesundheits-/Daseinsvorsorge Überalterung Vermehrte Single-Haushalte Geringere Arztdichte (besonders im ländlichen Raum) Geringeres Netz an sonstigen Dienstleistern Geringe öffentliche Verkehrsinfrastruktur Ausdünnung der freiwilligen sozialen Leistungen der Krankenkassen und der öffentlichen Hand unzureichende Lösungen aus einer Hand für alle Problem rund um die Gesundheit

9 Neue Modelle der Gesundheitsversorgung sind notwendig Aufbau und Etablierung intelligenter Homecare und Telemonitorung Technologie und Einbindung in die integrierte Versorgung (kein Ersatz der persönlichen Patient-Arzt beziehung durch Fernüberwachung)

10 Telemonitoring kann helfen, Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Der Arzt wird sofort gerufen, wenn es medizinisch notwendig ist. Reduktion der Klinikeinweisungen, der Sterblichkeit und der Behandlungskosten internationale Studien belegen den medizinischen und ökonomischen Nutzen. Quelle: Kielblock e.a., DMW 132(9);2007

11 Telemedizin und Wohnungswirtschaft???? Tracking reicht vollkommen aus! Meine Daten gehören mir! Was hat der Vermieter mit meiner Gesundheit/Krankheit zu tun?

12 Erwartungen der Mieter in Bezug auf Gesundheit/Krankheit Persönliche Betreuung Regelmäßige Betreuung Sicherheit für den Notfall Unterstützung im Management der Krankheit und deren Auswirkungen

13 Erwartungen der Wohnungswirtschaft Kein Mietausfall Geringe Fluktuation Zufriedene Mieter Zusätzliche Erträge durch Service-Wohnen Geringe Investitionskosten Flexibel Nutzung der Wohnungen Verbesserte Kommunikation mit dem Mieter

14 Erfahrungen aus dem Projekt wohnselbst

15 Systemarchitektur Smart Living System Mieter / Patient Internet Sanvartis Telemedizin Center Service Plattform

16

17 Zufriedenheit der Mieter

18 Stand und Ausblick Die Wohnung wird zum Gesundheitsstandort Erprobung neuer und innovativer Techniken im Projekt Weiterentwicklung zum Gesundheitsportal (Einsatz auch über das Projekt hinaus) Tablett oder an jedem PC

19 Der Schlüssel zum Erfolg 1. Vertrauen durch Kompetenzpartnerschaft Zusammenarbeit mit dem lokalen Krankenhaus Zusammenarbeit mit einem Ärztenetz Zusammenarbeit mit einem Telemedizinischen Zentrum (TMZ) Zusammenarbeit mit weiteren Leistungsanbietern

20 Der Schlüssel zum Erfolg 2. Telemedizin und persönliche Betreuung Nicht die Technik birgt den Erfolg, sondern die persönliche Betreuung Die Möglichkeit der gegenseitigen Kontaktaufnahme bindet Kunden

21 Der Schlüssel zum Erfolg 3. Telemedizin in Kombination mit???? lokalen Services (Einkauf, Bestellung etc.) Kiez-book Mieterkommunikation

22

23 Vorteile für die Dienstleister Neuer Vertriebskanal Erschließung neuer Kundengruppen Marketing Instrument Gezielte Werbung Feedback der Kunden möglich Kurze Reaktionszeiten, hohe Kundenzufriedenheit Alleinstellungsmerkmal innovativer Dienstleister Optimierung der Geschäftsprozesse

24 Vorteile für die Nutzer / Bürger Zugang zum neunen Gesundheitsportal Blutdruckgerät, Personenwaage, Blutzuckermessgerät bei Bedarf Lokale Informationen Lokale Angebote Kommunikation mit Anderen

25 Der Schlüssel zum Erfolg 4. Zahlungsbereitschaft Die Probanden von wohnselbst haben zu 90 % bereit erklärt, eine Kostenbeteiligung von monatlich zu übernehmen.

26 Vorteile für die Wohnungswirtschaft Steigerung des Servicegedankens Attraktive Wohnung mit Zusatzangeboten Zusätzlicher Service für Senioren Bindung der Mieter an die Wohnungswirtschaft Imageverbesserung der Wohnungswirtschaft Neuer Vertriebsweg für lokale Gewerbetreibende Bindung des Einzelhandels Kommunikationsplattform Senkung der Fluktion

27 Finanzierung Hybrides Modell: Dienstleister: Werbung, Umsatzbeteiligung Mieter: Grundbetrag Wohnungswirtschaft: Anschubfinanzierung und Öffentlichkeitsarbeit

28 Ärzte und Ganzheitliches MVZ Altersgerechtes Wohnen Stationäre Kurzzeitpflege Ergänzende medizinische Versorgungsangebote Prävention Versorgung für das tägliche Leben Allgemein- und fachärztliche Versorgung Komplementärmedizinisches Angebot Innovative Versorgungskonzepte: VERAH und Telemedizin Ambulante Pflege- und Therapieangebote Indikationsspezifische Beratung und Kurse Angebote für Ernährung, Fitness, Stressbewältigung Edukative Angebote Kindergarten med. Bedarf Lebensmittel Friseur, Wäscherei etc. Treffpunkt (Kaffee, Kantine) Kultur: Bibliothek, Malen,... Ambulante medizinische Grundversorgung

29 Ansprechpartner Holger Strehlau Geschäftsführer Med-con-professional GmbH Parkstrasse Wiesbaden Tel.: mobil: Amtsgericht Wiesbaden HRB USt-Nr USt-IdNr. DE

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