Wege zur erfolgreichen Gründung

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1 Wege zur erfolgreichen Gründung Dipl.-Sozw. Jutta Dehoff-Zuch Tagung Strukturen, Kulturen und Spielregeln Berlin 1. März 2013

2 Abstract Wege zur erfolgreichen Gründung Gibt es ein natürliches Talent zur Unternehmensgründung oder ist der unternehmerische Erfolg erlernbar? Nicht nur für Frauen stellt sich in verschiedenen Phasen der persönlichen und beruflichen Entwicklung die Frage, inwiefern die Gründung eines Unternehmens eine aussichtsreiche Option darstellt. In den letzten zwanzig Jahren wurde die Förderung von Existenzgründungen in Deutschland unterschiedlich verfolgt und findet nicht nur in finanziellen Förderprogrammen, sondern auch in Beratungsangeboten Ausdruck. Die Ansätze, Erfolge und die Entwicklung speziell in der Gründerinnenberatung werden im ausgewählten europäischen Kontext skizziert. Damit verbunden ist ein Überblick über den Weg von Frauen in die Selbstständigkeit als Alternative zur Karrierelaufbahn in der freien Wirtschaft. 2

3 Einstieg in die berufliche Selbstständigkeit Motive Selbstverwirklichung, Wunsch nach Autonomie, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gewinn Ausgangslage Familienphase, Arbeitslosigkeit, Karriereschritt Ressourcen Finanzen, Bildung, Soziales Umfeld, Erfahrung Foto: Andrea Kusajda, pixelio.de Talent oder Kompetenz? Talent zur Kompetenz! - Mut zur Selbstständigkeit 3

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6 Bausteine einer erfolgreichen Gründung Beratung und Schulungen nutzen Schriftlich, online, persönlich Businessplan erstellen Grundidee des Vorhabens, Angebote, Zielgruppe, Organisation, Marketingstrategie, Finanzierungsplan sowie Umsatz- und Ertragsvorschau Darstellen und vernetzen Teilnahme an Wettbewerben, Kontaktaufnahme zu Verbänden und Vereinigungen Foto: Stephanie Hofschlaeger, pixelio.de 6

7 Nationale Existenzgründungsförderung Finanzielle Förderung Agentur für Arbeit, KfW Mittel- standsbank, Gründungsstipendien an Hochschulen, kommunale Wirtschaftsförderungen Beratungsangebote BMWI Portal / zielgruppenspezifische, regionale und lokale Beratungsangebote, z. T. frauenspezifisch Vernetzungsangebote Wettbewerbe, Verbände, Vereinigungen Foto: Ingo Heemeier, pixelio.de 7

8 Förderstatistik Bestand an Teilnehmern in Maßnahmen zur Förderung der Selbständigkeit im 12-Monatsdurchschnitt nach der Kostenträgerschaft im Rechtskreis SGB III Land Niedersachsen Zeitreihe, Datenstand: Oktober 2012 Bestand im 12-Monatsdurchschnitt Berichtszeitraum GZ Gründungszuschuss ÜG Überbrückungsgeld für Selbständige EXGZ Existenzgründerzuschuss (Ich-AG) Insgesamt dar.: Frauen Anteil Frauen an Insgesamt in Prozent Erstellungsdatum: , Statistik-Service Nordost, Auftragsnummer Januar 2006 bis Dezember Januar 2007 bis Dezember Januar 2008 bis Dezember Januar 2009 bis Dezember Januar 2010 bis Dezember Januar 2011 bis Dezember August 2011 bis Juli Januar 2006 bis Dezember Januar 2007 bis Dezember Januar 2008 bis Dezember Januar 2009 bis Dezember Januar 2010 bis Dezember Januar 2011 bis Dezember August 2011 bis Juli Januar 2006 bis Dezember ,6 25,5 50,5 Januar 2007 bis Dezember ,9 33,6 52,9 Januar 2008 bis Dezember ,2-58,9 Januar 2009 bis Dezember ,0-58,0 Januar 2010 bis Dezember ,6 - - Januar 2011 bis Dezember ,1 - - August 2011 bis Juli ,8 - - Statistik der Bundesagentur für Arbeit Existenzgründungszuschüsse (EXGZ) w urden im Januar 2003 gesetzlich eingeführt, die gesetzliche Grundlage w urde zum aufgehoben. Die gesetzliche Grundlage für die Förderung von Überbrückungsgeld (ÜG) w urde zum aufgehoben und galt in einer Übergangfrist bis zum nach. Gründungszuschüsse (GZ) w urden zum gesetzlich eingeführt. 8

9 9

10 Wo steht Deutschland im EU-Vergleich? Beispiel: Inhaberinnengeführte Unternehmen Steigende Anzahl selbstständiger Frauen Über ein Drittel aller Selbstständigen in Deutschland - ohne Mitarbeiter/-innen (38 Prozent) - sind weiblich. Der Anteil der Frauen unter den Selbstständigen mit Mitarbeiter/-innen liegt bei 25 Prozent. In Deutschland, Frankreich und Schweden stieg seit dem Jahr 2002 der Anteil selbstständiger Frauen mit und ohne Mitarbeiter/-innen stark an. Wachstumspotenziale in den Dienstleistungsbranchen Die branchenspezifische Betrachtung zeigt, dass Frauen besonders häufig im Gesundheits- und Sozialwesen, Hotel- und Gastronomiewesen, Verwaltung (z.b. Reisebüros, Zeitarbeit, Vermietung) und Handel gründen. Quelle: 10

11 11

12 Selbstständigkeit als Alternative zur Karrierelaufbahn in der freien Wirtschaft Abhängigkeit von den Berufsaussichten Innovationsfreude und Gestaltungsmacht Persönliche Definition von Erfolg Gefahr der Dequalifizierung 12

13 Strukturen, Kulturen, Spielregeln Strukturen erkennen - die richtigen Fragen stellen Kulturen ändern - wertschätzend verstören Spielregeln anpassen - transparente Gerechtigkeit 13

14 Herzlichen Dank für ihre Aufmerksamkeit Jutta Dehoff-Zuch Tel.:

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