Die Lage auf dem hessischen Ausbildungsmarkt

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1 Die Lage auf dem hessischen Ausbildungsmarkt Junge, warum hast Du nichts gelernt? Fachveranstaltung zur hessischen Ausbildungssituation Friedrich-Ebert-Stiftung Kassel, Dr. Carola Burkert IAB Hessen

2 Ansichten Die Zeiten des Mangels sind vorbei: Auch mit einem Hauptschulabschluss hat man heute adäquate Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Erich Sieber, Bereichsleiter Berufliche Bildung der Handwerkskammer Quelle: Bergsträßer Anzeiger, , S. 9 FAZ,

3 Agenda Ausbildungsmarkt: Rahmenbedingung Demographie Herausforderung 1: Schule Herausforderung 2: Übergänge von der Schule Herausforderung 3: Übergangsbereich Herausforderung 4: Betriebliche Ausbildung und Ausbildungsbetriebe Herausforderung 5: Junge Menschen mit geringer Bildung Fazit 3

4 Ausbildungsmarkt: Rahmenbedingung Demographie 4

5 Immer weniger.landesweit Entwicklung der Anzahl der unter 20-Jährigen von 2008 bis 2030 in %, hessische Kreise und kreisfreie Städte -27,2% -27,2% -27,7% -29,1% -30,4% -33,0% -33,4% -16,2% -11,8% -12,1% -13,3% -15,7% -17,3% -17,4% -18,5% -19,1% -19,7% -20,9% -21,2% -22,0% -22,1% -23,9% -0,2% -5,1% -6,1% -7,7% -40% -35% -30% -25% -20% -15% -10% -5% 0% 5% 10% 5,4% Land H e s s e n davon Frankfurt am Main Darmstadt Wiesbaden Offenbach am Main, Stadt Main-Taunus-Kreis Groß-Gerau Hochtaunuskreis Offenbach Kassel, Stadt Wetteraukreis Gießen Darmstadt-Dieburg Main-Kinzig-Kreis Marburg-Biedenkopf Rheingau-Taunus-Kreis Limburg-Weilburg Fulda Bergstraße Lahn-Dill-Kreis Kassel Odenwaldkreis Hersfeld-Rotenburg Waldeck-Frankenberg Schwalm-Eder-Kreis Vogelsbergkreis Werra-Meißner-Kreis Quelle: Schmidt-Wahl

6 Deutliches sinkende Zahl an Schulabgängern Schulabgänger, Hessen, allgemeinbildende Schulen, nach Schulabschluss, 2005 bis mit FH-/Hochschulreife Veränderung 2020 zu % Anzahl mit Realschulabschluss % mit Hauptschulabschluss -14 % ohne Hauptschulabschluss -13% Jahr Quelle: KMK, Stat. Bundesamt; Prognose ab 2010, eigene Darstellung 6

7 Herausforderung 1: Schule 7

8 Schulabgänger: Für viele keine Poleposition Schulentlassene (ohne Sek II) und Übergänger aus der Sek I allgemeinbildender Schulen in Hessen im Sommer 2010, 2011 und 2012 nach Abschlussarten/Übergänge Sommer N = ,8% 19,3% 38,6% 36,4% Sommer ,3% 18,2% 36,3% 40,1% N = N = Sommer ,4% 17,0% 36,3% 41,3% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% ohne Hauptschulabschluss mit Hauptschulabschluss mit Realschulabschluss Übergänge in die GOS Quelle: Hess. Stat. Landesamt

9 Schulabgänger ohne Abschluss reduzieren Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss*, Hessen und hessischen Kreise, 2011, in % Hessen Offenbach am Main, Stadt Wiesbaden, Landeshauptstadt, Kreisfreie Stadt Kassel, Stadt Waldeck-Frankenberg, LK Odenwaldkreis Werra-Meißner-Kreis Groß-Gerau, LK Schwalm-Eder-Kreis Darmstadt-Dieburg, LK Vogelsbergkreis Wetteraukreis Marburg-Biedenkopf, LK Lahn-Dill-Kreis Frankfurt am Main, Stadt Rheingau-Taunus-Kreis Main-Kinzig-Kreis Limburg-Weilburg, LK Gießen, LK Bergstraße, LK Main-Taunus-Kreis Hersfeld-Rotenburg, LK Offenbach, LK Kassel, LK Darmstadt, Stadt Fulda, LK Hochtaunuskreis 5,2% 5,5% 5,4% 5,3% 5,2% 5,2% 4,8% 4,8% 4,6% 4,5% 4,4% 4,2% 3,8% 3,8% 3,5% 3,5% 3,4% 3,4% 6,7% 6,6% 6,3% 6,1% 7,8% 7,7% 7,3% 8,8% Hessen: absolut % 1% 2% 3% 4% 5% 6% 7% 8% 9% 10% * inklusive Förderschulabschluss Quelle: Stat. Ämter des Bundes und der Länder

10 Schulabgänger ohne Abschluss: Schwerpunkt Förderschulen Anteil der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss nach Schularten, Hessen, 2010, in % Hauptschulen Realschulen Gymnasien Integrierte Gesamtschulen Freie Waldorfschulen Förderschulen Hessen 2010: absolut ,2% 25,9% 4,5% 10,5% 58,9% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Quelle: Stat. Ämter des Bundes und der Länder 2012, eigene Berechnungen 10

11 Herausforderung 2: Übergänge von der Schule 11

12 100% Max. Hauptschulabschluss: viele im Übergangsbereich Verbleib der Schulentlassenen 2011 nach Verlassen der allgemeinbildenden Schulen (ohne Sek II) nach Abschlussarten* im folgenden Schuljahr 80% N = N = N = N = ,3% 17,5% 15,9% 1,2% 6,1% 60% 40% 20% 0% 1,2% 54,9% 3,6% Ohne Hauptschulabschluss 48,3% 10,7% 22,3% Mit Hauptschulabschluss 47,3% 30,2% Mit Realschulabschluss 100,0% Übergänger aus Gymnasien (Mittelstufe) in GOS ZB I: Berufsabschluss ZB II: Hochschulreife ZB III: Übergangsbereich Übergang in andere AS Unbekannte Übergänge Quelle: Hess. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

13 Auf einen Blick: Ausbildungssystem Anfänger, Absolventen/Abgänger und Bestände in Hessen 2012 nach Zielbereichen* - Bestände im Berichtsjahr Zielbereich I: Zielbereich II: Zielbereich III: Zielbereich IV: Berufsabschluss Hochschulreife Übergangsbereich Hochschulabschluss ,6% 42,6% 8,8% (Nachrichtlich) - Anfänger im Berichtsjahr ,1% ,7% ,1% Absolventen und Abgänger mit Hauptschulabschluss mit Hauptschulabschluss ,1% 42,7% 18,2% * Zahlen zu BvB und EQ (Quelle: BA) liegen auf Basis des Wohnorts vor. Bestandswerte zum Stichtag Zahlen zu Schulen des Gesundheitswesens (Quellen: HSM, RP Gießen, RP Darmstadt) sowie Anfängerzahlen zu Beamten in Ausbildung im mittleren Dienst (Quellen: Destatis, HSL) wurden geschätzt. Zahlen zu Absolventen des Zielbereichs IV Hochschulabschluss enthalten keine Informationen zu Berufsakademien. Quelle: Hess. Stat. Landesamt

14 Schulabschluss: Berufsausbildung oder Übergangsystem? Anfänger in Hessen im Schuljahr 2011/2012 nach Zielbereichen und schulischer Vorbildung ohne Hauptschulabschluss mit Hauptschulabschluss mit Realschulabschluss mit Hochschulreife unbekannt Zielbereich Übergangssysstem 19,7% 59,6% 18,8% Zielbereich Berufsabschluss 3,6% 26,2% 50,6% 19,6% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Quelle: Hess. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

15 Herausforderung 3: Übergangsbereich 15

16 Auf einen Blick: Übergangsbereich 2012 Absolventen, Übergangsbereich, Hessen 2012 N= Schulabschluss Anrechenbarkeit keine Anrechenbarkeit 27,1% 16,2% 56,6% n1=3.769 n2=2.258 n2=7.872 mit Hauptschulabschluss mit Hauptschulabschluss Schulabschluss: - Zweijährige Berufsfachschulen; Anrechenbarkeit: einjährige höhere Berufsfachschule, BGJ schulische Form, BGJ kooperative Form, Einstiegsqualifizierung; keine Anrechenbarkeit: Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, Vollzeit Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, Teilzeit (ohne MN der Arbeitsverwaltung) Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen der BA 0% 20% 40% 60% 80% 100% Quelle: Hess. Stat. Landesamt

17 Nach dem Übergangssystem: vollqualifizierende Berufsausbildung nur für einige Verbleib der Absolventen/Abgänger aus den schulischen Einzelkonten des Übergangsbereichs im Sommer 2011 in den Zielbereichen im nächsten Schuljahr (2011/12) 100% N = N = N = N = 507 N = N = ,9% 80% 60% 40% 20% 31,0% 28,7% 32,6% 9,9% 19,0% 40,1% 9,9% 5,4% 56,0% 23,1% 43,5% 96,1% 45,0% 36,9% 18,1% 57,9% 17,8% 24,3% 0% Zweijährige Berufsfachschulen Einjährige Höhere Berufsfachschulen Berufsgrundbildungsjahr schulische Form Berufsgrundbildungsjahr kooperative Form Besondere Bildungsgänge Vollzeit Besondere Bildungsgänge Teilzeit* ZB I: Berufsabschluss ZB II: Hochschulreife ZB III: Übergangsbereich Unbekannte Übergänge Quelle: Hess. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

18 Herausforderung 4: Betriebliche Ausbildung und Ausbildungsbetriebe 18

19 Schwankende Entwicklung der Ausbildungsverträge Entwicklung der Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge 1992 bis 2012, Hessen WIRD AKTUALSIERT AM 15. Mai 2012: ,2% ggü Quelle: Berufsbildungsbericht 2013

20 Hessen: Starker Rückgang der gemeldeten Berufsausbildungsstellen im Vergleich zu Westdeutschland gemeldete Bewerber für Berufsausbildungsstellen und gemeldete Berufsausbildungsstellen, Hessen und Westdeutschland, Veränderung Berichtsjahr 2012/2013 zu 2011/2012 Hessen Westdeutschland gemeldete Bewerber für Berufsausbildungstellen gemeldete Berufsausbildungsstellen gemeldete Bewerber für Berufsausbildungstellen gemeldete Berufsausbildungsstellen -2,3% -8,3% -1,0% -0,3% Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit 2013

21 Schwankende Entwicklung der Ausbildungsverträge Entwicklung der Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge 1992 bis 2012, Veränderung gegenüber Vorjahr in %, Hessen 15% 10% 10,0% 5% 0% 4,5% 4,7% 3,4% 1,0% 0,2% 1,8% 0,2% 2,4% 2,0% 2,3% ,3% ,4% ,6% -2,2% -2,8% % -5,4% -7,5% -9,0% -7,5% -10% Quelle: Berufsbildungsbericht 2013

22 Ausbildungsmöglichkeiten: regionale Disparitäten beim Ausbildungsplatzmangel Betriebliche Angebots-Nachfrage-Relation 2012 Hessen, Agenturen für Arbeit, (betriebliche Ausbildungsstellen pro 100 Nachfrager nach erweiterter Definition) Kassel Giessen Marburg Hanau Wetzlar Darmstadt Limburg Offenbach Korbach Hessen Bad Hersfeld Wiesbaden Fulda Frankfurt am Main 84,8 85,8 86,5 87,2 87,5 87,6 88,5 89,6 89,7 90,4 90,8 94,0 96,6 97, Quelle: Berufsbildungsbericht 2013

23 Reduzierung der Anzahl an vorzeitigen Vertragslösungen Anteil vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge nach Ausbildungsbereichen in %, Hessen, 2011 Gesamt 23,2% Freie Berufe 22,9% Landwirtschaft 25,8% Öff. Dienst 8,9% Handwerk 28,0% Industrie/Handel 21,8% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% Quelle: Berufsbildungsbericht 2013

24 Hessen: Nur ein Drittel der Betriebe bildet aus Ausbildungsbeteiligung und Ausbildungsberechtigung in Hessen, 2001 bis 2011 Quelle: Nüchter //Larsen 2012; IAB Betriebspanel

25 Nur ein Drittel der Betriebe bildet aus - Ungenutzte Potenziale in bestimmten Wirtschaftsbereichen Ausbildungsberechtigung und Ausbildungsbeteiligung in Hessen 2011 nach Wirtschaftszweigen, in % Quelle: Nüchter //Larsen 2012; IAB Betriebspanel 2011

26 Viele unbesetzte Plätze im Handel und Dienstleistungen Angebotene und besetzte Ausbildungsplätze in Hessen nach Wirtschaftszweigen 2011, hochgerechnete absolute Zahlen (gerundet) Quelle: Nüchter //Larsen 2012; IAB Betriebspanel 2011

27 Kleine Betriebe haben Probleme bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen Angebotene und besetzte Ausbildungsplätze in Hessen nach Betriebsgrößenklassen 2011, absolute Zahlen (gerundet) Besetzungsquote 83% Quelle: Nüchter //Larsen 2012; IAB Betriebspanel 2011

28 Nichtbesetzung: keine geeigneten Bewerber Gründe für die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen in %, Mehrfachnennungen möglich Es lagen keine Bewerbungen vor 8% 10% Ausbildungsvertrag wurde aufgelöst von Azubi 12% 19% 24% andere Gründe % 2011 Auszubildende hat Ausbildungsplatz nicht angetreten 19% 21% Es lagen keine geeigneten Bewerbungen vor 63% 65% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Quelle: DIHK

29 In welchen Bereichen stellen Sie Mängel bei der Ausbildungsreife heutiger Schulabgänger fest? Unternehmensantworten in %, Mehrfachnennungen möglich Quelle: DIHK

30 Betriebe sehen Handlungsbedarf wegen rückläufiger Bewerberzahlen Wie reagieren Sie bei der Gewinnung von Auszubildenden auf rückläufige Schulabgängerzahlen? (in %, Mehrfachnennungen möglich, 2011) verstärkte Suche nach Azubis im Ausland Angebot Auslandsaufenthalt in der Ausbildung Angebot von Zusatzqualifikationen Kooperationen mit Hochschulen Angebote für lernschwächere Bewerber verstärkte überregionale Suche nach Azubis Senkung der Anforderung an die Vorbildung Erschließung neuer Gruppen verbessertes Ausbildungsmarketing mehr Angebote von Praktikumsplätzen mehr Kooperationen mit Schulen Handlungsbedarf: Rückgang Bewerberzahl 1% 3% 5% 10% 10% 11% 12% 13% 24% 24% 29% 56% 0% 20% 40% 60% Quelle: DIHK

31 Herausforderung 5: Junge Menschen mit geringer Bildung 31

32 Nachqualifizierungsbedarf Anteil der 20- bis unter 30-Jährigen ohne beruflichen Bildungsabschluss und nicht in Bildung (Hochschule/Schule), in %, Deutschland und Bundesländer, 2008 Bremen Nordrhein-Westfalen Berlin Hamburg Hessen Saarland Schleswig-Holstein Rheinland-Pfalz Deutschland Niedersachsen Baden-Württemberg Bayern Sachsen-Anhalt Brandenburg Mecklenburg-Vorpommern Thüringen Sachsen 24,1 22,4 21,5 20,7 19,7 19,2 18,6 17,7 17,2 16,9 15,7 13,8 13,5 12,8 12,4 10,5 9,7 Hessen absolut: % Quelle: Autorengruppe Bildungsberichterstattung

33 Nachqualifizierungsbedarf Anteil der 30- bis unter 35-Jährigen ohne beruflichen Bildungsabschluss und nicht in Bildung (Hochschule/Schule), in %, Hessen, ,2 % Hessen absolut: Quelle: Hessisches Statistisches Landesamt

34 Fazit 34

35 Zusammenfassung und Fazit aktuelle Situation scheinbar zwei widersprüchliche Entwicklungen: Betriebe haben zunehmend Schwierigkeiten, ihre angebotenen Ausbildungsstellen zu besetzen es gibt immer noch zu viele junge Menschen, denen der Einstieg in die Ausbildung nicht unmittelbar gelingt Stellenbesetzungsschwierigkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr verschärft Zentrale Herausforderung: Passungsprobleme Strategien für Problemlösungen müssen berücksichtigen: Betriebliche Sichtweise Perspektiven der Jugendlichen 35

36 Mehr Info: IAB Hessen

37 Literatur Bertelsmann-Stiftung (2012): Übergänge mit System - Fünf Forderungen für die Neuordnung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Gütersloh Bundesinstitut für Berufsbildung (2002): Betriebliche Gründe für die Lösung von Ausbildungsverträgen in %, Bundesinstitut für Berufsbildung (2013): Datenreport zum Berufsbildungsbericht Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. Bonn: BIBB Bundesinstitut für Berufsbildung (2012): Datenreport zum Berufsbildungsbericht Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. Bonn: BIBB Bundesinstitut für Berufsbildung (2011): Datenreport zum Berufsbildungsbericht Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. Bonn: BIBB Bundesministerium für Bildung und Forschung: Berufsbildungsbericht 2013 Berlin Bundesministerium für Bildung und Forschung: Berufsbildungsbericht Berlin Choinowsky, Patrick (2010): Wettbewerb um die Besten hat schon längst begonnen. In: Deutsche Handwerkszeitung, Ausgabe 20, , 62. Jahrgang, S. 14 Deutscher Industrie- und Handelskammertag (2013): Ausbildung Ergebnisse einer IHK-Online-Umfrage. Berlin: DIHK Deutscher Industrie- und Handelskammertag (2011): Ausbildung Ergebnisse einer IHK-Online-Umfrage. Berlin: DIHK Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (2011): Integrierte Ausbildungsberichterstattung für Hessen, Ergebnisbericht Erstellt durch Hessisches Statistisches Landesamt Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2012): Regionalstatistik. Datenbank Abruf Statistisches Bundesamt (2011): Bildung. Allgemeinbildende Schulen. Schuljahr 2010/11. Fachserie 11, Reihe 1. Wiesbaden Hessisches Statistisches Landesamt (2013): Anfänger/-innen und Bestände 2011 und 2012 nach Verwaltungsbezirken. Vorläufige Ergebnisse. Wiesbaden 37

38 Literatur Hessisches Statistisches Landesamt (2013): Absolventen und Abgänger 2012 nach Verwaltungsbezirken. Wiesbaden Krekel, Elisabeth; Ulrich, Joachim Gerd (2009): Mythos Ausbildung: Thesen zur Ausbildungslage in Deutschland. BIBB/DJI-Fachtagung Neue Jugend? Neue Ausbildung?, 28./ , Bonn Kultusministerkonferenz der Länder (2007): Vorausberechnung der Schüler- und Absolventenzahlen 2005 bis 2020, Statistische Veröffentlichung Nr. 182( Nüchter, Oliver; Larsen, Christa (2012): Fachkräftesicherung durch Aus- und Weiterbildung. Zwischenbilanz zu 10 Jahren IAB Betriebspanel Hessen. Frankfurt: IWAK Nüchter, Oliver; Schmid, Alfons (2011): IAB Betriebspanel Report Hessen. Ausbildung nach Ende der Krise. Betriebliche Ausbildung in Hessen Ergebnisse aus dem IAB Betriebspanel Frankfurt: IWAK Schmidt-Wahl, Diana (2010): Bevölkerungsentwicklung in Hessen bis zum Jahr 2060 Teil 2: Ergebnisse der regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung für die Landkreise und kreisfreien Städte bis 2030 Staat und Wirtschaft in Hessen S Statistik der Bundesagentur für Arbeit (2013): Arbeitsmarkt in Zahlen. Bewerber und Berufsausbildungsstellen. Westdeutschland. April 2013 Statistik der Bundesagentur für Arbeit (2013): Arbeitsmarkt in Zahlen. Bewerber und Berufsausbildungsstellen. Regionaldirektion Hessen. April

39 Ansatzpunkt: Studium 39

40 Reduzierung der Anzahl an Studienabbrecher - Gut ein Fünftel der Studierenden beendet das Studium nicht erfolgreich Prozentuale Anteile der Studierenden, die ihr Studium abgebrochen haben (auf Basis Absolventen 2006 = Studienanfänger , Vergleich zu Absolventen 2004 = Studienanfänger ) insgesamt Universitäten 21% 20% Neuzugang Studium Hessen 2009: /5: Fachhochschulen 22% Bachelor (FH/Uni) 30% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% Quelle: HIS

41 Zielbereiche, Teilbereiche und Einzelkonten der iabe Anerkannte Berufsabschlüsse (Zielbereich I: Berufsabschluss) Betriebliche Ausbildung Duales System Beamtenausbildung (mittlerer Dienst) Schulische Ausbildung Berufsfachschulen mit Berufsabschluss Zweijährige Höhere Berufsfachschulen (Assistenten) Zweijährige Höhere Berufsfachschulen für Sozialassistenz Schulen des Gesundheitswesens Fachschulen für Sozialwesen Studienqualifizierende Schulen (Zielbereich II: Hochschulreife) Allgemeine Hochschulreife Berufliche Gymnasien Gymnasiale Oberstufe an allgemeinbildenden Schulen Fachhochschulreife Fachoberschulen Form A Nachrichtlich: Erststudium (Zielbereich IV: Hochschulabschluss) Hochschulausbildung (ohne duale Hochschulausbildung) Studiengänge an Hochschulen Duale Hochschulausbildung Duales (ausbildungsintegriertes) Studium Verwaltungsfachhochschulen Ausbildungs- und Berufsvorbereitung (Zielbereich III: Übergangsbereich) Schulabschluss Zweijährige Berufsfachschulen Anrechenbarkeit Einjährige Höhere Berufsfachschulen Berufsgrundbildungsjahr, schulisch Berufsgrundbildungsjahr, kooperativ Einstiegsqualifizierung (EQ/EQJ) Keine Anrechenbarkeit Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen der BA Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, Vollzeit Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung, Teilzeit (ohne Maßnahmen der Arbeitsverwaltung) Quelle: Anger et al., 2007: S. 50, Erweiterungen: Hessisches Statistisches Landesamt 41

42 Im Wachgewerbe und im Bereich Hotel und Gastronomie werden die meisten Ausbildungsverträge gelöst Anteil vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge nach Berufen, 2008 Ausbildungsberufe mit den höchsten Lösungsquoten Ausbildungsberufe mit den niedrigsten Lösungsquoten Fachkraft für Schutz und Sicherheit 47,0 47,0 Fachangestellte/-r für Medien u. Infodienste 3,7 Restaurantfachmann/frau 45,3 45,3 Fluggerätemechaniker 4 Koch/Köchin 43,8 43,8 Verwaltungsfachangestellte/-r 4,5 Kosmetiker/in 42,443,0 Bankkaufmann/frau 4,9 Fachkraft im Gastgewerbe 42,042,4 Werkzeugmechniker/ -in 5,7 Servicefachkraft Dialogmarkteing 43,0 42,0 Technischer Profuktdesigner/ -in 5,9 Fachkraft für Möbel, Küchen, Umzug 41,3 41,3 Forstwirt/ -in 5,9 Bauten und Objektbeschichter/ -in 38,2 38,2 Verfahrenmechaniker/ -in in der Hütten und 6,3 Berufskraftfahrerin 38,0 38,0 Fachangestellte/ -r für Arbeitsförderung 6,3 Gebäudereiniger/ -in 37,9 37,9 Jusitzfachangestellte/ -r 6,6 Quelle: BiBB 2009

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