Forst EBERSWALDER FORSTLICHE SCHRIFTENREIHE BAND XXXVI

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1 Forst EBERSWALDER FORSTLICHE SCHRIFTENREIHE BAND XXXVI Biologische Vielfalt Lebensversicherung des Waldes Tagungsband zur gemeinsamen Jahrestagung des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg und des Brandenburgischen Forstvereins e.v. am 24. April 2008 in Rangsdorf

2 Impressum Herausgeber: Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz (MLUV) des Landes Brandenburg Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Landesforstanstalt Eberswalde Redaktion: J. Engel, LFE Gesamtherstellung: MAXROI Graphics GmbH, Görlitz 1. Auflage: Exemplare Titelbild von Steffen Schmidt Fotos und Abbildungen: Autoren der Beitrage, wenn nicht anders verzeichnet. Eberswalde, im September 2008 Diese Druckschrift wird im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg kostenlos abgegeben und ist nicht zum Verkauf bestimmt. Sie darf weder von Parteien noch von Wahlwerbern während des Wahlkampfes zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet werden. Dies gilt für Landtags-, Bundestags- und Kommunalwahlen. Missbräuchlich sind insbesondere die Verteilung auf Wahlveranstaltungen, an Informationsständen von Parteien sowie das Einlegen, Aufdrucken oder Aufkleben parteipolitischer Informationen und Werbemittel. Untersagt ist gleichfalls die Weitergabe an Dritte zum Zwecke der Wahlwerbung. Unabhängig davon, wann, auf welchem Weg und in welcher Anzahl diese Schrift dem Empfänger zugegangen ist, darf sie auch ohne zeitlichen Bezug zu einer Wahl nicht in einer Weise verwendet werden, die als Parteinahme der Landesregierung Brandenburgs zugunsten einzelner Gruppen verstanden werden könnte.

3 Biologische Vielfalt Lebensversicherung des Waldes Tagungsband zur gemeinsamen Jahrestagung des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg und des Brandenburgischen Forstvereins e.v. am 24. April 2008 in Rangsdorf

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5 3 Inhaltsverzeichnis Begrüßung und Einführung in die Tagung... 7 Prof. Dr. Klaus Höppner, Vorsitzender des Brandenburgischen Forstvereins e. V. Vielfältige Ansprüche an vielfältige Wälder... 9 Dr. Dietmar Woidke, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg Allerlei Vielfalt: Was Biodiversität im Wald alles bedeuten kann Dr. Kenneth Anders, Büro für Landschaftskommunikation, Bad Freienwalde Konkurrenzsteuerung Anmerkungen zu einer Kernaufgabe des Waldbaus beim Aufbau vielfältiger Wälder Prof. Dr. Christian Ammer, Abt. für Waldbau und Waldökologie der gemäßigten Zonen, Georg-August-Universität Göttingen Genetische Vielfalt Rettungsring für eine ungewisse Zukunft? PD Dr. Dr. Thomas Geburek, Bundesamt für Wald, Leiter des Instituts für Forstgenetik, Wien Gewinner und Verlierer Wer profitiert von der Vielfalt im Eichenwald? Dr. habil. Ralf Kätzel, Steffen Schmidt, Dr. Sonja Löffler, Landesforstanstalt Eberswalde Was bringt biologische Vielfalt für den Waldschutz? Dr. Katrin Möller Landesforstanstalt Eberswalde Welchen Einfluss hat die Baumartenwahl auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Forstbetriebes? Prof. Dr. Thomas Knoke, TU München, Fachgebiet für Waldinventur und nachhaltige Nutzung Vielfältige Wälder was kann die forstliche Praxis tun? Diethard Schubert, Dagmar Schneck, AfF Müllrose Biologische Vielfalt Lebensversicherung des Waldes Posterausstellung der Landesforstverwaltung Brandenburg

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9 7 Begrüßung und Einführung in die Tagung Prof. Dr. Klaus Höppner, Vorsitzender des Brandenburgischen Forstvereins e.v. Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder des Brandenburgischen Forstvereins, sehr geehrter Herr Minister Dr. Woidke, liebe Gäste, Das Thema Biologische Vielfalt ist auch bei den Forstleuten und Waldbesitzern angekommen. Mehr noch: Die Waldakteure reagieren darauf mit konkreten Maßnahmen. Das soll eine Grundbotschaft der gemeinsamen Jahrestagung des Agrar- und Umweltministeriums des Landes Brandenburg und des Brandenburgischen Forstvereins zum Thema Biologische Vielfalt Lebensversicherung des Waldes sein. 300 Teilnehmer aus der Forstbranche und Vertreter des Naturschutzes sowie der Wissenschaft haben sich dazu hier in Rangsdorf getroffen. Aktualität erhält unsere Veranstaltung durch die Tatsache, dass sie im Vorfeld der 9. Vertragsstaatenkonferenz der Unterzeichner des Internationalen Abkommens zum Schutz der biologischen Vielfalt Ende Mai in Bonn stattfindet. Biologische Vielfalt ist die Lebensversicherung des Waldes. Nur vielfältige Wälder können auch vielfältige Funktionen erfüllen. Diese Aussage von Forstminister Dietmar Woidke wurde in der Pressemitteilung zur heutigen Tagung zitiert. Denn Vielfalt bedeutet Risikominimierung und damit Stabilität für unsere Wälder. Eine dem jeweiligen Waldtyp angepasste Vielfalt an Arten und Genotypen erhöht die Chance, dass die Anpassung an bevorstehende Umweltveränderungen wie den Klimawandel gelingt. Deshalb sind eine naturnahe Waldbewirtschaftung und die Fortführung des anspruchsvollen Waldumbauprogramms weg von den Kiefernreinbeständen, hin zu stabileren Mischbeständen nach wir vor unverzichtbar. Dazu gehören auch Alt- und Totholz in entsprechender Menge und Struktur sowie ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Waldverjüngung und Wildbestand. Voraussetzung für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sind und bleiben anpassungsfähige und widerstandsfähige Waldökosysteme. Weil die Waldbewirtschaftung künftig risikoreicher wird, sind die Waldbesitzer gut beraten, wenn sie sich auf die Veränderungen einstellen. Vor Aktionismus und Generalregeln wird gewarnt. Vielmehr bedarf es wissenschaftlich begründeter und in Versuchen erprobter Anpassungsstrategien. Wir bauen daher auf der Erkenntnis auf, dass wir die Risiken streuen müssen. Dazu brauchen wir Vielfalt. Wo stehen wir? Welche Ausgangssituation haben wir bei der Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt gemäß Kabinettsbeschluss der Bundesregierung vom 7. November 2007? Welche ökologische Wertigkeit hat der Wald in Brandenburg? Ich möchte einige wichtige ökologische Parameter im Spiegel der zweiten Bundeswaldinventur in Erinnerung rufen. Bei der zweiten Bundeswaldinventur wurden bekanntlich neue Wege bei der Erfassung und Beurteilung von ökologischen Parametern im Wald gegangen. Somit liegen nach einem abgestimmten Bewertungssystem zwischen den Bundesländern vergleichbare Daten vor zur Waldstruktur, Beurteilung von Totholzvorkommen, Naturnähe der Baumartenzusammensetzung und Ausweisung besonders geschützter Biotope. Bei der allseits bekannten Waldstruktur in Brandenburg mit ihrem Anteil von über zwei Dritteln Kiefernfläche im Land, die zudem großflächig auf Kahlflächen nach den Reparationshieben in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts angelegt wurden, kann kein deutscher Spitzenplatz in Strukturvielfalt erwartet werden. Immerhin scheint der zügig begonnene Waldumbau nach 1990 erste Früchte zu tragen. So ist zum Beispiel in Brandenburg der Anteil zwei- und mehrschichtiger Bestände auf einem Drittel der Waldfläche höher als in Nordrhein-Westfalen oder Thüringen. Etwa 5 Millionen m 3 Totholz befinden sich in Brandenburgs Wäldern. Ein Drittel davon entfällt auf stehende Bäume. In Deutschland hat nur Sachsen aufgeräumtere Wälder und unterbietet unseren Durchschnittswert von 5 m 3 /ha. Interessant ist die Tatsache, dass sich das erfasste Totholz jeweils zur Hälfte auf Laub- und Nadelbäume aufteilt. Brandenburg hat die ältesten Durchschnittsalter bei Buche mit 109 Jahren und den Laubhölzern niedriger Lebensdauer, vor allem Schwarzerle und Birke, mit 54 Jahren. Dadurch wird der hohe Totholzanteil der Laubbäume erklärbar. Gleichzeitig entsteht jedoch auch ein erhebliches Konfliktpotenzial zwischen den Möglichkeiten der Holznutzung und naturschutzfachlichen Belangen. Das wurde erst unlängst im Spreewald deutlich. In Brandenburg gibt es etwa km Waldränder. Mit einem Durchschnittswert von 40 m/ha finden wir hier die kompaktesten Waldlagen in der Bundesrepublik. Dies unterstreicht auch der Wert für die Waldaußenränder von 26 m/ha, aber auch die besondere Verantwortung für die Erhaltung großräumiger, unzerschnittener Waldgebiete. Konkrete Aussagen zur Naturnähe bei der Baumartenzusammensetzung sind aufgrund ihrer Komplexität häufig schwierig und meist mit vielen Diskussionen verbunden. Auch bedeutet hohe Naturnähe nicht in jedem Fall automatisch mehr Vielfalt im Walde. Aus Sicht der Bundeswaldinventur

10 8 Begrüßung und Einführung in die Tagung hat Brandenburg mit 14 % bundesweit den geringsten Anteil naturnaher Wälder. Fast ha Kiefernbestockungen werden noch den Naturnähestufen kulturbetont oder kulturbestimmt zugeordnet. Bei diesen Flächengrößen wird sichtbar, dass eine Fortführung des Waldumbauprogramms dringend notwendig ist. Viele Eichen-, Birken- und Kiefernbestockungen sind zwar bedingt naturnah, jedoch sollten gerade hier die gegebenen Ansätze zur Entwicklung in eine höhere Naturnähestufe konsequent fortgeführt werden. Mit den in den Ämtern für Forstwirtschaft vorliegenden Empfehlungen zu Schwerpunkten der Waldumbauplanung aus dem Jahr 2007 gibt es dafür gute Ansätze, die im Rahmen mittelfristiger Betriebsplanungen in den Forstbetrieben flächenscharf konkretisiert werden sollten. Vor uns stehen große Aufgaben und Herausforderungen. Aus Sicht des Brandenburgischen Forstvereins sind dabei auch künftig die Bewirtschaftung und die Pflege des Waldes nachhaltig und naturnah auszurichten. Dabei sind neben der Nutzfunktion alle Gemeinwohlfunktionen des Waldes als wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches und von der Gesellschaft akzeptiertes Wirtschaften sicherzustellen. Mit Blick auf die laufende Forstreform müssen die Waldbewirtschaftung und die Beratung der Waldbesitzer auch künftig professionell durch qualifizierte Forstleute erfolgen. Dazu ist der Erhalt von Forstfachpersonal auf der Fläche unabdingbare Voraussetzung. Auch beim forstlichen Nachwuchs sollte dabei eine personelle Nachhaltigkeit sichergestellt werden. Namhafte Referenten, auch aus anderen Bundesländern und dem Ausland, werden in ihren Vorträgen die Zusammenhänge von Waldbewirtschaftung und Biodiversität darstellen. Daraus wird deutlich werden, dass Vielfalt nicht nur positive Effekte auf Flora und Fauna, sondern auch auf den wirtschaftlichen Erfolg der Forstbetriebe und eine bessere Waldschutzsituation haben kann. Dargelegt wird am Beispiel des Amtes für Forstwirtschaft Müllrose auch, was die forstliche Praxis für die Vielfalt in den Wäldern tun kann, nach der Devise: Global denken, lokal handeln. Ergänzt wird die Veranstaltung durch eine Posterausstellung zu einigen Symbolarten des Artenschutzes, z. B. der Europäischen Sumpfschildkröte im Nordosten Brandenburgs, der Wiederansiedlung des Auerhuhns in der Westlausitz oder der Schutzmaßnahmen für den Schreiadler im Amt für Forstwirtschaft Templin. Darauf möchte ich Ihr Augenmerk richten. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass die Forstleute die Ziele und Aufgaben des Waldnaturschutzes immer stärker in die Waldbewirtschaftung integrieren.

11 9 Vielfältige Ansprüche an vielfältige Wälder Dr. Dietmar Woidke 1 Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg Sehr geehrte Damen und Herren, ich freue mich sehr, dass ich wie im vergangenen Jahr die Möglichkeit habe, die Jahrestagung des Brandenburgischen Forstvereins mit einem Redebeitrag zu bereichern. Auf den ersten Blick ist das Thema nicht so brisant wie vor einem Jahr in Paaren-Glien, doch wie gesagt, nur auf den ersten Blick. Deutschland wird im Mai 2008 Gastgeber der 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt sein. Die Konferenz wird ein politisches Großereignis es werden über Teilnehmer erwartet! Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) ist eines der drei völkerrechtlichen Abkommen, die bei der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro 1992 zur Unterzeichnung auslagen. Das Übereinkommen trat am völkerrechtlich in Kraft. Deutschland ist seit 1994 Vertragspartei. Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt ist ein Rahmenabkommen, das heißt, dass die Bestimmungen, die in den einzelnen Artikeln festgelegt sind, relativ allgemein gehalten sind und in einem Folgeprozess durch die Beschlüsse der Vertragsstaatenkonferenzen konkretisiert werden müssen. Die Vertragstaatenkonferenz (VSK) ist das politische Entscheidungsgremium der Konvention. Das Übereinkommen hat drei übergeordnete Ziele: die Erhaltung biologischer Vielfalt, eine nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile und die gerechte Aufteilung der Vorteile aus der Nutzung genetischer Ressourcen. Der Begriff biologische Vielfalt im Sinne des Übereinkommens umfasst drei verschiedene Ebenen: die Vielfalt an Ökosystemen, die Artenvielfalt und die genetische Vielfalt innerhalb von Arten. Im Strategischen Plan der Konvention wurde das Ziel festgelegt, bis 2010 die gegenwärtige Rate des Verlustes an biologischer Vielfalt signifikant zu reduzieren. Dieses Ziel 1 geboren 1961 in Naundorf bei Forst Studium an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin Promotion zum Dr. agr. im Jahre 1993 seit 1994 Mitglied des Landtages Brandenburg, u. a. Agrarpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion seit 13. Oktober 2004 Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz mehrfach Referent auf Veranstaltungen des Brandenburgischen Forstvereins wurde im Umsetzungsplan des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung (WSSD) 2002 in Johannesburg bestätigt. Bisher sind dem Übereinkommen 189 Staaten und die EU als Vertragsparteien beigetreten. Dabei ist die Konvention über die Biologische Vielfalt keineswegs nur eine Artenschutz-Konvention. Die Konvention beinhaltet nämlich ausdrücklich den nachhaltigen Nutzen dieser Vielfalt und den sogenannten Vorteilsausgleich zwischen dem, der die biologische Vielfalt nutzt und dem, der die biologische Vielfalt für diese Nutzung erhält. Es beinhaltet weitreichende wirtschaftliche und soziale Komponenten. Biologische Vielfalt ist eine der Grundlagen des Lebens auf der Erde und somit Voraussetzung der menschlichen Existenz. Die Biodiversität liefert lebensnotwendige Güter: Nahrungsmittel (7.000 Pflanzenarten bisher kultiviert, nur 20 Arten zz. genutzt; Insektenbestäubung) saubere Umwelt (Reinigung Luft, Wasser, Kohlendioxidspeicherung Moore) Rohstoffe für Industrie (Holz) medizinische Produkte (Heilpflanzen) Erholungswert ästhetische Werte (Schönheit der Landschaft, Pflanzen und Tiere). Ein weiterer Verlust an Biodiversität hätte ähnliche wirtschaftliche Folgen, wie sie für den Klimawandel prognostiziert sind, da 40 Prozent des Welthandels auf der Grundlage der Nutzung natürlicher Ressourcen abgewickelt werden. Eine detaillierte Studie zu dieser Thematik hat die EU erst kürzlich in Auftrag gegeben. Auf deren Resultate dürfen wir gespannt sein! Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt im Rahmen der CBD (Convention of biological diversity) ist die biologische Vielfalt der Wälder. Das Arbeitsprogramm umfasst 130 Einzelaktivitäten zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt der Wälder, wie zum Beispiel Wiederherstellung der biologischen Vielfalt in degradierten Wäldern, Einrichtung eines repräsentativen Netzwerks von Schutzgebieten, Entwicklung nachhaltiger Nutzungsformen, Zertifizierung von ökologisch und sozial verträglichen Waldprodukten, Vollzug von Forstgesetzen, Einbeziehung von Biodiversitätsaspekten in anderen Politikbereichen und Abbau nicht nachhaltiger Subventionen. Deutschland sieht es als wichtigste Aufgabe an, Maßnahmen gegen die weltweite Waldzerstörung und gegen illegalen Holzeinschlag weiter voranzutreiben. Hier ergibt sich

12 10 Vielfältige Ansprüche an vielfältige Wälder eine Verknüpfung mit der Klimaschutzkonvention, denn Wälder sind wichtige CO 2 Senken. In Deutschland ist die Forstwirtschaft nach der Landwirtschaft die flächenmäßig bedeutendste Landnutzungsform. Sie erstreckt sich über 11 Mio. Hektar oder 31 Prozent der Landesfläche. In Brandenburg sind es sogar 34 %. Auswertungen der Roten Liste zeigen, dass vor allem solche Tier, Pflanzen- und Pilzarten überproportional stark gefährdet sind, die auf typische Strukturen naturnaher Wälder spezialisiert sind, Zum angestrebten Flächenanteil von Wäldern mit natürlicher Waldentwicklung tragen sowohl Schutzgebiete als auch Flächen außerhalb von Schutzgebieten bei. In Bezug auf das Ziel der Erhaltung der biologischen Vielfalt in Wäldern kommt der Holznutzung große Bedeutung zu. Deutschland liegt mit seinem Holzverbrauch pro Kopf weit unter den Möglichkeiten der nachhaltig verfügbaren Ressourcen und sogar noch unter dem EU-Durchschnitt. Die Bedeutung der Nutzung heimischer Holzvorräte, besonders die stoffliche Verwertung, ist auch mit Blick auf die globale Waldpolitik von Bedeutung. Denn während in Deutschland, wie auch in anderen Teilen Europas, die Waldfläche und der Holzvorrat zunehmen, findet in anderen Regionen der Erde weiterhin Raubbau an Wäldern statt. Umfangreiche Rodungen, Flächennutzungsänderungen, illegaler Holzeinschlag und Handel sind Hauptursachen für die weltweite Holzzerstörung, die immer noch eine Größenordnung von etwa 15 Mio. Hektar jährlich hat. Auch Verbraucher können einen eigenen Beitrag leisten, indem sie ihre Kaufentscheidungen an gekennzeichneten Holzprodukten ausrichten. Internationalen Zertifizierungssystemen wie FSC oder PEFC kommt daher wachsende Bedeutung zu. Neben der Rohholzbereitstellung erfüllen Wälder aber auch andere wichtige gesellschaftliche Funktionen. Im Wald, Waldboden und den Holzprodukten wird langfristig CO 2 gebunden. Wälder schützen den Boden vor Erosion, bieten der Bevölkerung Erholungsmöglichkeiten, tragen wesentlich zur Regeneration von Luft und Wasser bei und bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Auch mit Blick auf die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt ist das Bewusstsein für diese Vielfältigkeit der Waldfunktionen von hoher Relevanz. Weltweit ist die biologische Vielfalt der Wälder akut gefährdet. Dies gilt besonders für den Tropenwald und teilweise auch für die Waldgebiete nördlicher Regionen (borealer Wald), die durch Brandrodung und Übernutzung auf großer Fläche von völliger Vernichtung bzw. Verarmung bedroht sind. In Deutschland bestehen solche Gefahren heute nicht mehr. Die Ergebnisse des forstlichen Umweltmonitorings belegen jedoch das hohe Gefährdungspotential des Waldes durch Luftverunreinigungen und Klimastress. Die Bedeutung der genetischen Vielfalt von Forstpflanzen als Basis für die Anpassungsfähigkeit und damit für das Überleben vor allem von langlebigen Arten wurde besonders im Zusammenhang mit dem Auftreten neuartiger Waldschäden durch Luftverunreinigungen allgemein offenkundig. Obwohl forstliche Baum- und Straucharten im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Nutzpflanzen nicht durch Züchtung domestiziert wurden, hat die menschliche Nutzung ihre Population, z. B. durch Auswahl, Übernutzung oder Saatguttransporte, beeinflusst. Die wichtigsten und auch flächenbedeutsamsten Maßnahmen zur Sicherung der forstlichen Genressourcen sind die Naturverjüngung geeigneter Bestände sowie die Verwendung herkunftsgesicherten und angepassten Vermehrungsgutes für notwendige Pflanzungen. Durch das Bundeskabinett wurde im Herbst vergangenen Jahres eine Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt verabschiedet. Für die Wälder wurden dabei folgende Punkte als wichtig erachtet: Sicherung und Förderung einer möglichst naturnahen Waldwirtschaft möglichst auf ganzer Fläche. Schutz und Pflege besonderer Waldbiotope bzw. Waldränder. Belassung eines notwendigen Anteils von alten Bäumen und von Totholz zur Sicherung der Lebensraumansprüche hierauf spezialisierter Arten. Stärkung der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Forstbetriebe als Voraussetzung für eine nachhaltige Sicherung der Wälder und ihrer Funktionen einschließlich der biologischen Vielfalt. Erschließung von neuen Geschäftsfeldern und zusätzlichem Einkommen und von Arbeitsplätzen in der Forstwirtschaft unter Erhaltung der biologischen Vielfalt. Entwicklung von Entscheidungshilfen für die Forstbetriebe für einen besseren Ausgleich von Holznutzung, Waldnaturschutz und der Erfüllung von Schutzfunktionen, sowie Abschätzung der Folgen des Klimawandels. Förderung der beschleunigten Anpassung der Wälder an die Folgend es Klimawandels Gewährleistung der Herkunftssicherung bei Forstgehölzen. Erhaltung genetischer Ressourcen forstwirtschaftlich bedeutsamer und bedrohender Baumarten Weiterentwicklung und Verbesserung des forstlichen Umweltmonitorings. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Erfüllung der internationalen Verpflichtungen, jedoch ist eine Fortschreibung dieser Strategie besonders hinsichtlich der Berücksichtigung der CO 2 - Senkenfunktion von Wirtschaftswäldern notwendig. Die Forderung, 5% der Waldfläche in Deutschland aus der Nutzung zu nehmen, ist vor diesem Hintergrund nicht realistisch. Für unsere Wälder sollte nach wie vor das Prinzip der Multifunktionalität gelten und der integrative Naturschutz praktiziert werden. Das soll auf keinen Fall bedeuten, dass Prozessschutz keine Bedeutung hat. Gerade auf diesen Flächen, die übrigens in Brandenburg mit mehr als 1% der Waldfläche schon über den Bundesdurchschnitt liegen, können sich Lebensgemeinschaften ungelenkt entwickeln und sie können uns Frühwarnsysteme für Klimaveränderungen sein. Vor wenigen Tagen fand in Eberswalde die Arbeitstagung Waldmanagement im Klimastress statt. Die Teilnehmer verabschiedeten eine Eberswalder Erklärung, in deren ersten Satz steht, dass Brandenburg die Region in Deutschland sein wird, in der sich am ehesten die Folgen des Klimawandels in Deutschland auswirken werden. Das wird auch zur Verschiebung von Arealgrenzen von Baumarten und Tierarten führen. Der Waldbesitzer ist zur Streuung seines betrieblichen Risikos gut beraten, wenn er einen, den kleinstandörtlichen Verhältnissen entsprechenden, breiten Fächer an

13 Vielfältige Ansprüche an vielfältige Wälder 11 Baumarten für seine Waldverjüngung nutzt. Wir nennen dies einen klimaplastischen Wald. Eine größere Beachtung sollen dabei die sogenannten Nebenbaumarten wie Hainbuche, Winterlinde oder Bergahorn finden. Auch auf bewährte Gastbaumarten soll zurückgegriffen werden. Mit dieser kleinflächigen Vielfalt kann ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität geleistet werden. Deutschland hat weltweit gesehen eine besonders Verantwortung für den Schutz der Buchenwälder, deren Kerngebiet der Verbreitung sich in Mitteleuropa befindet. Brandenburg hat neben Mecklenburg-Vorpommern die größten Tieflandbuchenwälder. Auch hier gilt der integrative Schutzansatz, wie das beispielsweise in der Waldbaurichtlinie für den Landeswald (Grüner Ordner) zum Ausdruck kommt. Brandenburg beteiligt sich neben Hessen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern an der Nominierung von deutschen Buchenwäldern als UNESCO-Weltnaturerbe. Der Grumsiner Forst, seit fast 20 Jahren ohne Nutzung und damit auf dem besten Weg zum Urwald, ist der Beitrag unseres Bundeslandes. Wenn die Anerkennung im Jahr 2011 zum Erfolg kommen sollte, stände dieses einzigartige Waldgebiet in der Uckermark in einer Liste mit dem Grand Canyon oder den Galapagos-Inseln. Für die Region wäre das ein Gütesiegel von hohem Wert. Mit der forstlichen Förderung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur ökologischen Stabilisierung unserer Wälder. Im vergangenen Jahr wurden rund 2,3 Millionen Euro für den Waldumbau ausgezahlt und Euro für den Erhalt und die Pflege von Biotopen. Auch das Belassen von Totholz im Wald, was ja besonders wichtig für den Erhalt der Artenvielfalt im Wald ist, wurde gefördert. Im Landeswald werden gezielt sogenannte Methusalembäume ausgewählt und auf der Fläche belassen. Besonders erwähnen möchte ich die Aktivitäten der Förster für den Schutz der Waldmoore. Es ist schon sehr erfreulich, mit welchem Eifer sich hier die Kolleginnen und Kollegen in den Ämtern für Forstwirtschaft, wie z.b. in Templin, um diese Lebensräume bemühen. Im ganzen Land wurden viele Projekte zum Erhalt der Speicherfunktion der Moore für das Wasser im Wald umgesetzt und weitere werden folgen. Dies ist besonders bei der aktuellen Wetterlage notwendig, denn die nächste Trockenheit wird folgen. Darum ist man gut beraten, sich Reserven anzulegen. Wälder können dann ihre Funktion als Kühlschränke in der Landschaft sehr gut erfüllen. Wenn wir über eine Verbesserung der Biodiversität in den Wäldern reden, so muss die Frage der nach wie vor überhöhten Schalenwildbstände in unseren Wäldern nicht außer Acht gelassen werden. Durch den Äser des Wildes kommt es zu einer Artenverarmung. So konnte in den Weisergattern im Landeswald nachgewiesen werden, dass sich im Zaun 42% mehr Verjüngungspflanzen befinden wie außerhalb und 10% mehr an Arten. Das ist neben dem Aspekt des Artenschutzes natürlich auch ein ökonomisches Problem für den Waldbesitzer. Es ist zunächst notwendig, dass Wildschäden im Wald quantifiziert und dann auch geltend gemacht werden. Die Interessen des Grundeigentümers sind stärker zu berücksichtigen. Auch im Bereich der Forschung beteiligt sich Brandenburg an verschiedenen Projekten zur Biodiversität im Wald. Ich möchte hier beispielsweise das vom BfN geförderte Projekt Biodiversität in Eichenwirtschaftswäldern nennen, welches an der Landesforstanstalt in Eberswalde bearbeitet wird. Es zeigte sich Anfang des 21. Jahrhunderts, dass es bisher nicht gelungen ist, den Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen. Dieser Rückgang ist verbunden mit einer irreparablen Verarmung der Natur. Eine ausgestorbene Art oder verschwundenes Ökosystem kann niemand wieder nachbauen wie etwa das Potsdamer Stadtschloss. Auch das ist schon teuer genug. Letztendlich führt dieser Rückgang zu einer Gefährdung der Lebensgrundlagen des Menschen, denn die biologische Vielfalt ist eine Voraussetzung des Lebens auf der Erde. Ihr Schutz ist daher eine der politischen und naturwissenschaftlichen Herausforderungen dieses Jahrhunderts, neben dem Schutz des Klimas. Ich bitte sie, Freunde des Waldes in Brandenburg, in den Anstrengungen zum Erhalt und zur nachhaltigen Nutzung unserer Wälder im Sinne des Übereinkommens zum Schutz der biologischen Vielfalt nicht nachzulassen. Schließen sie noch heute diese Lebensversicherung ab!

14 12 Allerlei Vielfalt Anmerkungen zum Biodiversitätsdiskurs Dr. Kenneth Anders 1 und Lars Fischer Im Folgenden geht es um den Diskurs über die Biodiversität eine seit fast zwei Jahrzehnten währende öffentliche Auseinandersetzung in Politik, Wissenschaft und Medien über die Rolle der biologischen Vielfalt unter den Bedingungen des globalen Wandels. Es wird gefragt, inwiefern die Forstleute an dieser Auseinandersetzung teilnehmen und welche Positionen sie hier geltend machen oder geltend machen könnten. Es geht also nicht unmittelbar um den praktischen Beitrag der Forstleute zur biologischen Vielfalt oder um die wissenschaftlichen Leistungen der Forstwissenschaft in Bezug auf ihre Erforschung, vielmehr steht die Präsenz der Forstwirtschaft im Diskurs im Mittelpunkt. Diskurse sind wichtig. In ihnen werden Themen definiert, Entscheidungen vorbereitet und politische Einstellungen geschärft. Die durch Diskurse in einer demokratischen Gesellschaft zu erlangende Macht wird in der Regel unterschätzt: Wissenschaftler verweisen auf ihre Daten, Praktiker verweisen auf ihre Arbeit, beide beharren oft darauf, dies müsse genügen. Es genügt nicht. Ob die Daten und die Arbeit öffentliche Geltung erlangen, ob sie honoriert, anerkannt und berücksichtigt werden, darüber wird im Diskurs entschieden. Man kann einen öffentlichkeitswirksamen Diskurs nur für den Preis der eigenen Marginalisierung ignorieren. Deshalb ist die Frage nach der Rolle der Forstwirtschaft im Biodiversitätsdiskurs wichtig. Die Biodiversitätsdebatte trifft die deutsche Forstwirtschaft auf dem falschen Fuß Das Thema Biodiversität hat die Öffentlichkeit mit enormer Geschwindigkeit erreicht: Wilsons Buch Biodiversity erscheint 1988 (in deutsch vier Jahre später, Wi l s o n 1992), schon 1992 wird das Übereinkommen über die biologische Vielfalt verabschiedet. Etwas an dem Begriff der biologischen Vielfalt scheint einen Nerv zu treffen, denn obwohl zur gleichen Zeit andere, mindestens ebenso relevante politischökologische Forderungen anstehen, setzt sich Biodiversität auf der politischen Agenda durch. Die Politik bevorzugt das Thema auch deshalb, weil es zunächst weicher erscheint und mehr Spielräume offen lässt als etwa der Bodenschutz, bei dem fundamentale Änderungen in der Landnutzungspolitik mit tief greifenden Strukturveränderungen die Folgen wären. Die Öffentlichkeit und die Medien greifen vor allem das Artensterben auf. Hier liegt auch der Grund dafür, dass im Biodiversitätsdiskurs vor allem der Schutz und weniger 1 geboren 1969 in Naumburg Kulturwissenschaftler, Studium an der Universität Leipzig und der Humboldt-Universität zu Berlin betreibt seit 4 Jahren gemeinsam mit Lars Fischer das Büro für Landschaftskommunikation bei Bad Freienwalde war und ist beteiligt an zahlreichen Projekten, die vornehmlich den Wald betreffen. Beispielhaft sei hier das BMBF-Projekt NEWAL-NET (Nachhaltige Entwicklung von Waldlandschaften im Nordostdeutschen Tiefland) genannt. die Nutzung von Biodiversität Beachtung findet. Dieser Effekt entspricht dem Trend in der Naturschutzpolitik in der Zeit der späten achtziger und der frühen neunziger Jahre: Anstelle einer Auseinandersetzung mit den Landnutzern wird eher darauf gesetzt, Flächen vor der Nutzung überhaupt zu schützen. Die deutsche Forstwirtschaft ist in dieser Zeit mit eben diesen Fragen beschäftigt, allerdings nicht als Avantgarde der Naturschutzpolitik, sondern eher als ihr Objekt. Als Landnutzer stehen die Forstleute gewissermaßen auf der anderen Seite, auch wenn ihnen das Übereinkommen mit seiner Forderung, Biodiversität nachhaltig zu nutzen, durchaus eine Möglichkeit böte, sich mit einem eigenen Ansatz an der Debatte zu beteiligen. Aber diese Möglichkeit scheint in Deutschland nur auf dem Papier zu stehen, denn nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch der Staat die Länder und der Bund lockern in dieser Zeit ihr starkes, über 200 Jahre altes Mandat für die Forstwirtschaft. Am direktesten trifft es die Forstleute in Ostdeutschland, die einen plötzlichen Umbruch vom alles umfangenden Staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb der DDR in eine unendliche Forstreform auf Länderebene erleben, die als schleichender Niedergang erfahren wird. In einer rasanten Ausweisung von Schutzgebieten werden zudem große Waldgebiete aus der Nutzung genommen ein Prozess, der den Forstleuten als Entwertung der Flächen erscheint, von Politikern jedoch als ihre Umwandlung in Tafelsilber gefeiert wird. Auch in den alten Bundesländern lockert der Staat sukzessive die Bindung an einen ganzen Berufsstand wie zuvor schon jene zu Post und Bahn. Das sichtbarste Zeichen ist die Tilgung der Bezeichnung Forsten aus den Namen der Landes- und Bundesministerien. Doch auch im täglichen Geschäft, im Personalabbau, in der öffentlichen Anerkennung, selbst im persönlichen Verhältnis zu den politischen Akteuren des Staates, macht sich der Wandel bemerkbar (An d e r s 2006). Aus dieser Erfahrung heraus erkennen die meisten Forstleute im Biodiversitätsdiskurs nur einen weiteren Beleg für ihre politische Verabschiedung. Sie sehen auch kaum forstliche Schnittstellen, für die jemand Interesse zeigen würde. Im Gegenteil: Der seit über 100 Jahren aktiv und oftmals mit Leidenschaft betriebene forstliche Naturschutz wird nicht gewürdigt, Nutzung überhaupt erhält einen anrüchigen Beigeschmack. Somit werden von den Forstleuten allgemeine Vorbehalte gegen den Biodiversitätsdiskurs nur zu bereitwillig aufgegriffen: Das Thema sei in Mitteleuropa verfehlt, denn die Ökosysteme dieses relativ artenarmen, neophytenreichen und vergleichsweise stabilen Kontinents hätten ganz andere Probleme als die tatsächlich bedrohten Biodiversity Hot Spots, auf die man sich konzentrieren müsse. Der Fokus, der mit dem Biodiversitätsdiskurs auf die Ökologie geworfen würde, sei viel zu ungenau und erlaube Wissenschaftlern geradezu nach Willkür, ihre

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