Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital

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1 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber 1 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital Thomas Weber Unternehmensberater Thomas Weber Beratung Alt Ruppin, Deutschland

2 2 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber 6. Internationales Branchenseminar für Frauen Meran 08

3 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber 3 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital 1 Ausgangslage und Ziele dieser Präsentation 1.1 Ausgangslage Die Grundlagen für Unternehmensfinanzierungen haben sich bereits bzw. werden sich weiter durch Anforderungen an die Banken und/ oder die Unternehmen ändern. Die Ursachen hierfür verbergen sich hinter Schlagwörtern - und für manche Reizwörter - wie z. B. Basel II (Neue Eigenkapitalstandards für Banken), Rating und/ oder der zunehmenden Vereinheitlichung von Vorschriften für die Rechnungslegung (Beispiel: IFRS International Financial Reporting Standards) In einigen Fällen kann dies wie beim Rating oder der Rechnungslegung beide, also die Finanzinstitute, wie auch Ihre Kunden, die Unternehmen, unmittelbar betreffen. Zum anderen gelten aber z. B. die Normen nach Basel II zunächst nur für Kreditinstitute. Aufgrund der Umsetzung der hier vereinbarten Standards, werden dann aber auch die Unternehmen, als Kunden, mittelbar einbezogen. Generell wirft sich sicher immer die Frage auf Welchen Sinn haben diese Vorschriften? In einer Welt der globalen Finanzströme geht es vor allem auch darum, grenzüberschreitend durch gemeinsame Spielregeln eine Vergleichbarkeit für alle Beteiligten zu schaffen. Insbesondere soll hierüber auch eine Chancengleichheit im Wettbewerb erreicht und unerwünschte Polarisierungen an den Finanzmärkten vermieden werden. Dabei gilt es immer die unterschiedlichen Mentalitäten und Marktbedingungen rund um den Globus unter einen Hut zu bringen. Letztendlich führen diese sehr unterschiedlichen Interessenlagen bzw. Ausgangssituationen meistens zu einer enormen Komplexität. Im Falle von Basel II umfasst z.b. alleine die sogenannte Solvabilitätsverordnung, als Schwerpunkt der neuen Vorschriften, 340 Paragraphen und stellt damit laut einer internen Analyse des BVR-Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken eine Verzehnfachung des bisherigen Regelungsumfangs dar. Diese neuen Normen machen die externe Kapitalbeschaffung von Unternehmen aus meiner Sicht damit zwar nicht zwangsläufig schwieriger, aber ihre Handhabung für beide Seiten wesentlich formaler, aufwendiger und zum Teil auch wenig transparent (Beispiel: Unterschiedliche Rating - Systeme und -Ergebnisse bei verschiedenen Banken). 1.2 Ziele Im nachfolgenden will ich zunächst kurz auf die aktuellen Rahmenbedingungen für (Fremd-) Finanzierungen eingehen, um anschließend die Finanzierungsformen und eventuelle Alternativen bei der Kapitalbeschaffung aufzeigen und vor allem dann über eigene Erfahrungen und Praxisfälle Anregungen für den Aufbau von Unternehmens- bzw. Finanzierungskonzepten und den Umgang mit Kreditinstituten zu geben

4 4 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber 6. Internationales Branchenseminar für Frauen Meran 08 2 Rahmenbedingungen 2.1 Basel II Der Baseler Ausschuss bei der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel, legt als internationalen Standard fest, welches Eigenkapital die Kreditinstitute für risikotragende Geschäfte, also auch die Kreditvergabe, binden müssen (Hintergrund dessen ist der Schutz von Anlegern und Gläubigern durch ausreichendes Eigenkapital der Kreditinstitute). Hauptziel ist dabei, die, nach Risiko differenzierte, Erfassung und Unterlegung von Geschäften mit Eigenkapital auf Basis international einheitlicher Standards, um weder einzelne Länder, noch Kreditinstitute zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Dabei galten/ gelten für das Kreditgeschäft folgende Ansätze: Alt (Basel I bis 2006): Pauschale Unterlegung fast jedes Kredites mit 8% Eigenkapital Neu (Basel II): Differenzierte Unterlegung nach Bonität bzw. Ausfallrisiko des Kreditnehmers mit % der bisherigen Basis von 8% - also effektiv 1,6 bis 12% - Eigenkapital! Ausnahmen gelten z. B. für Kredite an Banken und Kommunen/ Länder. Da Eigenkapital beschafft und verzinst werden muss, also Geld kostet und die Höhe, die für den Kredit benötigt wird, je nach Bonität variiert, sollte sich der Preis für jeden Kunden/ Kreditnehmer, entsprechend seinem Risiko, ändern. Die Festlegung der Bonität oder des (Ausfall-) Risikos des Kunden erfolgt auf Basis seines Ratings. 2.2 Rating Rating heißt dabei die Einschätzung des Ausfallrisikos des Kreditnehmers anhand nachvollziehbarer Kriterien. Dies kann sowohl intern, durch die Kreditinstitute selbst, wie auch über die Nutzung externer Agenturen erfolgen. Die Ermittlung der Bonität oder das Rating ist vom Grundsatz für die Kreditinstitute nichts Neues. Durch Basel II ist jetzt hieran aber auch direkt das zur Unterlegung des Kreditrisikos erforderliche Eigenkapital gekoppelt. Damit nähert sich die Preisfindung für Kredite der, wie sie für Kapitalmarktprodukte (Anleihen, Aktien ) seit längerem praktiziert wird, an. Voraussetzung für die Akzeptanz eines - in-, wie externen - Ratings im Sinne von Basel II ist die Zertifizierung durch die jeweilige Aufsichtsbehörde. Den Unterschieden bei einzelnen Kreditnehmergruppen, wie Ländern, Banken, Privatpersonen oder Unternehmen wird durch jeweils separate Ratingverfahren Rechnung getragen. Neben den bankeigenen System wird der externe Ratingmarkt durch drei große Agenturen, Standard & Poor`s, Moody`s und Fitch mit zusammen über 90% Marktanteil dominiert. Aufgrund spektakulärer Firmenpleiten, wie bei Emron, Worldcom oder der aktuellen Subprime -Krise in den USA, bei denen nahezu durchgängig bis kurz vor dem Zusammenbruch noch gute bis sehr gute Bewertungen durch die Agenturen erfolgten, mehren sich in jüngster Zeit jedoch die Diskussionen um eine bessere Kontrolle und Aufsicht für diese drei Quasi-Monopolisten, ähnlich wie es beiden Banken der Fall ist. Die Bonitätsklassen beim Rating werden üblicherweise mit Buchstaben und/oder Zahlen gekennzeichnet bzw. reichen von - relativ groben - 6 bis über 20 Bonitätsstufen, wie Sie such bei den großen Ratingagenturen verwandt werden. Nachfolgende Tabelle zeigt die Kategorien für Standard & Poor bzw. Moody s. Die Farben von grün bis rot repräsentieren die notwendige Eigenkapitalunterlegung des Kredites mit 20, 50, 100 oder 150% der Normgröße von 8% (Quelle: Wikipedia und Bundesbankbericht 2004). In den untersten Klassen dürfte dabei im Regelfall jedoch die Eigenkapitalunterlegung durch die erforderliche bzw. erfolgte Wertberichtigung der Kredite bereits ersetzt sein oder werden.

5 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber 5 Moody's Standard & Poor's Bewertung Aaa AAA Triple A = Ausfallrisiko ist fast Null Aa1 AA+ Sichere Anlage, wenn auch leichtes Ausfallrisiko Aa2 AA " Aa3 AA- " Die Anlage ist sicher, falls keine unvorhergesehen Ereignisse A1 A+ die Ge samtwirtschaft oder die Branche beeinträchtigen A2 A " A3 A- " Baa1 BBB+ Durchschnittlich gute Anlage. Bei Verschlechterung der Gesamtwirtschaft ist aber mit Problemen zu rechnen Baa2 BBB " Baa3 BBB- " Spekulative Anlage. Bei Verschlechterung der Lage ist mit Ba1 BB+ Ausfällen zu rechnen Ba2 BB " Ba3 BB- " Spekulative Anlage. Bei Verschlechterung der Lage sind Ausfälle B1 B+ wahr scheinlich B2 B " B3 B- " Caa CCC Nur bei günstiger Entwicklung sind keine Ausfälle zu erwarten Ca CC " Moody's: In Zahlungsverzug C C Standard & Poor's: Hohe Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls oder Insolvenzverfahren beantragt, aber noch nicht in Zahlungsverzug D Standard & Poor's: In Zahlungsverzug 2.3 Jahresabschlüsse/ Rechnungslegung In einer immer stärker vernetzten Welt ist, mit zunehmender Tendenz, auch der Trend nach einheitlichen Regeln und höherer Vergleichbarkeit von Unternehmen in verschiedenen Ländern zu beobachten. So hat die EU bereits mit Verordnung vom 29. September 2003 die IFRS (International Financial Reporting Standards) weitgehend als Rechtsnorm übernommen. Laut Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse aus 2005, haben sich zwar 60% von 600 befragten Unternehmen mit dem Thema IFRS beschäftigt, aber 80% Prozent wollen ihre Rechnungslegung nicht umstellen (bindend ist dies im wesentlichen für Unternehmen mit Zugang zum Kapitalmarkt). Anderen Umfragen zufolge erleichtert die Rechnungslegung nach IFRS aber wiederum die Finanzierungsgespräche bei Banken (Zeitschrift Computerbild aus 2005). Die Hauptunterschiede zwischen IFRS und nationalen Vorschriften liegen vor allem in der Zielgruppe. So steht für das Deutsche Handelsgesetz (HGB) oder das Obligationenrecht (OR) in der Schweiz der Gläubigerschutz im Focus, während die IFRS vorrangig der (externen) Information der Stakeholder ( Anspruchsberechtigte, wie Aktionäre, Mitarbeiter, Gläubiger ) dienen sollen. Differenzen ergeben sich z.b. bei Bewertungsfragen, wie der Bildung von Wertberichtigungen oder der Zugrundelegung von Marktpreisen in IFRS, statt dem Niederstwertprinzip im HGB. Niederschlag findet dies dann oft in der höheren Volatilität der Unternehmenszahlen bei Anwendung von IFRS oder ähnlichen Standards.

6 6 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber 6. Internationales Branchenseminar für Frauen Meran Fazit Letztendlich mag man zu Themen der internationalen Standardisierung, ob Basel II, Rating oder IFRS, stehen wie man will, auf Dauer wird man nach meiner Überzeugung hieran nicht (mehr) vorbeikommen und ist daher gut beraten, sich wenn noch nicht erfolgt so früh, wie möglich hiermit zu befassen. 3 Finanzierungsformen und -alternativen Generell sind die Gestaltungsmöglichkeiten für (Fremd-) Finanzierungen derart mannigfaltig, dass nur ein kurzer Überblick, auf Basis folgender Kategorien möglich ist: 3.1 Klassische Kreditprodukte 3.2 Leasing, Mietkauf, Factoring (Forfaitierung) 3.3 Derivate 3.4 Kapitalmarkt (-nahe) Produkte 3.1 Klassische Kreditprodukte Die Fremdfinanzierung über Kreditinstitute in Kreditform stellt oft immer noch den Schwerpunkt der meisten Unternehmensfinanzierungen dar. Grundsätzlich lassen sich dabei zwei Hauptgruppen unterscheiden a) Kredite ohne ( variabel ) und b) mit Zinsbindungsfrist ( fest ) Variable Kredite dienen vor allem zur Zwischenfinanzierung von Forderungen, Lagerbeständen oder anderen kurzfristigen Vermögensgegenständen und in der Regel Laufzeiten bis maximal 1 Jahr oder bis auf weiteres. Die Konditionen können, je nach aktueller Zinsentwicklung, steigen oder fallen. Zum Teil werden diese Schwankungen direkt an sogenannte Referenzzinssätze gekoppelt (siehe hierzu auch Punkt 3. Derivate ). Darlehen mit einem festen Zinssatz werden für die Finanzierung längerfristiger Anlagen, wie Maschinen, Immobilen, aber zum Beispiel auch Unternehmensbeteiligungen/- übernahmen genutzt, um eine klare Kalkulationsbasis zu haben und das Risiko einer nachträglichen Verteuerung durch Zinserhöhungen zu vermeiden. Die Zinsbindung kann über die gesamte Laufzeit oder nur für Teile der Laufzeit vereinbart werden. Die Kreditgestaltung, wie Sicherheiten, Konditionen oder Laufzeit wird vorhabens-/ kundenindividuell vereinbart. Dabei sind in der Regel auch forward, also in die Zukunft gerichtete, Darlehensaufnahmen [siehe auch 3. Derivate ] möglich. In vielen Ländern besteht außerdem die Möglichkeit, öffentliche Förderdarlehen, als zinsgünstige Kredite, insbesondere für Existenzgründer oder Kleine und Mittlere Unternehmen ( KMU laut Definition der EU ) zu erhalten. In Deutschland erfolgt die Vergabe dieser Darlehen zumeist über die KfW Kreditanstalt für Weideraufbau, auf Antrag der jeweiligen Hausbank. Innerhalb der EU bedarf die Auflage solcher Programme der Genehmigung, um eine Wettbewerbsverzerrung durch zu hohe Zinssubventionierungen zu verhindern. Weitere, teils erheblich günstiger, als Banken, liegende Kreditanbieter sind Bausparkassen und Versicherungsgesellschaften. Eine Anfrage kann sich durchaus lohnen, das Volumen für gewerbliche Kredite ist hier aber meistens sehr stark begrenzt.

7 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber Leasing, Mietkauf, Factoring (Forfaitierung) Leasing Leasing wird, sowohl für Mobilien, wie Immobilien, von zahlreichen Spezialgesellschaften angeboten. Da hierbei die Leasinggesellschaft (Leasinggeber) wirtschaftlicher Eigentümer der Sache ist, erfolgt keine Aktivierung im Anlagevermögen des Leasingnehmers (Unternehmen). Je nach Vertragsgestaltung fällt das Anlagegut nach Ablauf der Vertragsdauer an den Leasinggeber zurück oder kann dem Leasingnehmer angedient bzw. von ihm übernommen werden. Vorteile des Leasings sind insbesondere, dass - durch die fehlende Aktivierung - die Bilanz entlastet (reduziert) und somit verschiedene Kennzahlen zur Verschuldung oder der Eigenkapitalquote verbessert werden. Die in Deutschland bestehende Begünstigung bei der Gewerbesteuer, wird im Zuge der Steueränderungen für 2009 eingeschränkt (Rate ab dann nicht mehr voll als Betriebsausgabe absetzbar) Mietkauf Wie der Name bereits sagt, wird hier ein Miet- mit einem Kaufvertrag verbunden. Mit Bezahlung der letzten Rate geht daher das Eigentum im Regelfall automatisch an den Käufer über. Dies unterscheidet den Mietkauf bereits gegenüber dem Leasing. Der Kreditnehmer ist hier aber auch von Anfang an wirtschaftlicher Eigentümer und aktiviert das Anlagegut in der Bilanz. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden nur der, in der Rate enthaltene, Zinsanteil bzw. die Abschreibungen auf das Anlagegut als Aufwand erfasst Factoring/ Forfaitierung Die Begriffe Factoring und Forfaitierung bezeichnen den Verkauf von Forderungen. Dabei wird zwischen echtem und unechtem Factoring/ Forfaitierung unterschieden. Beim echten Factoring/ Forfaitierung wird das Ausfallrisiko der Forderung mit verkauft. Da die Factoringgesellschaft, als Käufer, Eigentümer der Forderung wird, erfolgt in diesem Fall keine Bilanzierung beim Verkäufer mehr bzw. wird, ähnlich, wie beim Leasing, die Bilanz entlastet. Die Umsetzung des Factorings ist grundsätzlich still oder offen möglich. In ersterem Fall erfolgt der Einzug der Forderungen weiter durch den Verkäufer; in letzterem direkt durch den Käufer (Factoringgesellschaft). Im Regelfall werden bis zu 90% der Forderungen kurzfristig (z. B. innerhalb von 10 Tagen) und der Rest im Rahmen des Zahlungseingangs-/ der Zahlungsziele überwiesen. Damit dürfte die Liquidität in den meisten Fällen deutlich schneller, als sonst vereinbart, realisiert werden. Nach einer Pressemitteilung des Deutschen Factoring Verbands e.v. erfreut sich Factoring zunehmender Beliebtheit. So stieg die Zahl der Factoring Kunden von 2006 auf 2007 von auf Kunden und der Umsatz um 15,95% auf 83,5 Mrd.. Hauptvorteil aller Finanzierungsformen zu 2.1. bis 2.3. ist vor allem die höhere Beleihbarkeit. Während die Bank in der Regel bei Forderungen, Maschinen oder ähnlichem von einem realisierbaren Wert zwischen etwa 30-50% ausgeht, ist es hier, durch auf diese Transaktionen spezialisierte Gesellschaften, oft möglich, Finanzierungen von % zu erreichen. Hinzu kommen bei Leasing und Factoring die Bilanzentlastung und höhere Variabilität (nach Ablauf der Vertragsdauer Rückgabe des Produktes oder neues Leasing möglich, was z. B. für Computer aufgrund der technologischen Entwicklung sinnvoll ist). Erkauft werden diese Vorteile teils über einen höheren Preis (Zinssatz) der Finanzierung.

8 8 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber 6. Internationales Branchenseminar für Frauen Meran Derivate Der Begriff Derivate stammt aus dem lateinischen ( derivare = ableiten). Oft und kontrovers wird dabei die Frage diskutiert, ob Derivate Fluch oder Segen sind, sein, wie z. B. die Schlagzeile des Manager-Magazin am 27. August 2007 verdeutlicht: Kommunen verwetten Milliarden Steuergelder In Zeiten chronisch schwacher Kassen haben Deutsche Städte reihenweise Steuergelder bei Zinsspekulationen versenkt. Die Kommunen würden die Verantwortung dafür gern ihren Bankberatern zuschieben. Doch ein genauer Blick zeigt: Ein Großteil der Misere ist hausgemacht. Grundsätzlich bedeutet der Einsatz von Derivaten jedoch nur die Trennung von Zins- und Liquiditätsmanagement und ist damit weder gut noch böse. Während der Klassische Festsatzkredit eigentlich 2 Verträge beinhaltet, einen über die Liquiditäts- (Geld-) Aufnahme und einen über die Zinssicherung (Festzinsdauer), entflechtet das Derivat diese. Die Kreditaufnahme erfolgt variabel auf Basis eines Referenzzinssatzes (z. B. EURI- BOR = European Interbank Offered Rate, den Satz zu denen Banken sich untereinander Geld leihen) für Tage, Wochen oder 1 bis 12 Monate. Auch bei Derivaten gilt die alte Regel, dass ein höherer Ertrag, auch ein höheres Risiko bedeutet. Beherzigt man dies, können Derivate sehr oft ein Segen sein, weil sie insbesondere eine deutlich flexiblere und günstigere Geldaufnahme ermöglichen. Da das Volumen der Derivate das des Basisprodukts Kredit mittlerweile um ein vielfaches übersteigt und täglich neue Varianten oder Spielarten entstehen, besteht jedoch auch immer wieder die Versuchung zum Abschluss spekulativer Handelsgeschäfte (die dann zu vorstehenden Schlagzeilen führen können). Vorteil dieses breiten Marktes ist aber auch die bessere Auflösungsmöglichkeit, z. B. durch Verkauf des Derivats bei Wegfall des Bedarfs. Eines der gängigsten Derivate ist der SWAP (englisch = tauschen). Getauscht werden können z. B. Zinsen, Währungen oder beides. Die Struktur eines Zinsswaps (variabel gegen fest) zeigt das folgende Schaubild. Der obere Teil steht dabei für das Grundgeschäft, die Kredit- (Liquiditäts-) Aufnahme, der untere für die Zinssicherung. Anhand der Grafik werden auch die Unterschiede bzw. Vorteile zum klassischen Kredit, wie Ausweis der Kreditmarge, infolge Kopplung an den Referenzzinssatz EURIBOR, Trennung von Zinsbindung und Liquiditätsaufnahme (Damit können beide Geschäfte bei unterschiedlichen Partnern, je nach deren Kondition für das Einzelgeschäft, abgeschlossen werden), Einsatz freier Liquidität in die Reduzierung des variablen Kredits (hier alle 6 Monate) und - bei Wegfall des Kreditbedarfs - Verkauf des SWAP s zum Marktwert, deutlich.

9 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber 9 Unbedingt sollte aber darauf geachtet werden, eine Kapital- und möglichst Margenzusage für die gesamte Laufzeit des Derivats zu haben, um zumindest die dort vereinbarten Konditionen gesichert zu haben! Für einen in Zukunft anstehenden Finanzbedarf könnte z. B. ein FRA Forward Rate Agreement oder eine Option abgeschlossen werden. Beim FRA wird die Zinshöhe ( strike ) für einen Referenzzinssatz, nach einer Vorlaufzeit (bis zur ersten Zinsperiode, z. B. 6 Monate), aufgrund des aktuellen Zinsniveaus und der Schwankungsbreite ( Volatilität ) für die festzulegenden Restperioden und den Kapitalbetrag vereinbart. Über-/ unterschreitet der Referenzzinssatz zu den vereinbarten Terminen die vereinbarte Größe, leistet/ erhält der jeweilige Vertragspartner eine Ausgleichszahlung. Sofern der Kreditbedarf in der Zukunft liegt und ungewiss ist, aber heute schon eine feste Kalkulationsbasis (bei eventuell günstigerem Zinsniveau) vereinbart werden soll, kann eine Zinsoption oder Swaption sinnvoll sein. Hier erwirbt der Käufer das Recht, einen Zinssatz oder einen SWAP in der Zukunft beziehen zu können. Er zahlt dagegen eine Prämie. Das Chancen- und Risikoverhältnis einer Option ist der folgenden Tabelle zu entnehmen. Wie die Grafik zeigt, kann der Käufer der Option ( long call ) einen maximalen Verlust von 10 erleiden, besitzt aber unbegrenztes Gewinnpotential, während es für den Verkäufer ( short call ) umgekehrt einen maximalen Gewinn von 10 und ein Risiko bis zum Totalverlust des Kapitals gibt. Weitere Beispiele für Derivate sind Caps, Floors oder die Kombination von beiden ( Collar ). Beim Cap wird eine Zinsober-, beim Floor eine Zinsuntergrenze für den Referenzzinssatz, die Fälligkeitstermine und ein Kapitalbetrag vereinbart. Über- bzw. unterschreitet der Referenzzins die Grenze zu den festgelegten Terminen, erhält der Käufer eine Ausgleichzahlung in Höhe der Zinsdifferenz auf den Kapitalbetrag. Hierfür zahlt der Käufer eine Prämie, ähnlich wie bei einer Versicherung. Zur Reduzierung dieser Prämie, kann auch gleichzeitig der Verkauf eines Caps und eines Floors und damit ein Collar (Zinskorridor ) abgeschlossen werden. 3.4 Kapitalmarkt (-nahe) Produkte Hierzu gehören Finanzierungen, die vor allem auf den verfügbaren cash-flow und weniger die Sicherheiten abstellen; dafür aber vom Zinssatz oft auch (deutlich) höher liegen. Von der ebenfalls breiten Palette, können stellvertretend auch hier nur einige angesprochen werden. Als noch relativ kreditnah sind sogenannte Schuldscheindarlehen einzustufen (Einstiegsgröße teils bereits unter 1 Mio. ). Häufig reicht hier der Darlehensvertrag als Verbriefung (Schuldschein) bzw. die Vereinbarung von Covenants, z. B. für bestimmte Bilanz- und/oder Ertragsrelationen, aus. Die Kreditinstitute fungieren hier häufig als Vermittler für Anleger, wie Kapitalanlage- oder Versicherungsgesellschaften.

10 10 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber 6. Internationales Branchenseminar für Frauen Meran 08 Ein klassisches Kapitalmarktprodukt sind Anleihen, die in einer Urkunde verbrieft werden. Privatplatzierungen werden zum Teil von spezialisierten Anwalts-/ WP- Kanzleien oder Banken bereits ab 5-10 Mio. vermittelt. Anleger hierfür sind Privatpersonen, wie Institutionen. Börsennotierte Anleihen bedürfen eines erheblich höheren Mindestbetrags. Zudem betragen hier die Laufzeiten in der Regel auch nur 5 bis maximal 8 Jahre. Mezzanin-Finanzierungen (italienische Architektur = Zwischengeschoss) zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Normalfall wie Fremdkapital, in der Krise oder Insolvenz aber nachrangig behandelt und hinter den übrigen Gläubigern, aber vor dem Eigenkapital, bedient werden. Für das damit verbundene größere Risiko, erwartet der Anleger auch einen höheren Zins. Beteiligungen/ Private Equity/ IPO (Initial Private Offering = 1. Börsengang). Beteiligungen in jeglicher Form, sei es für Seed - (Start-) oder Venture - (Risiko) Kapital werden durch öffentliche, wie private Gesellschaften angeboten. Durch die Schaffung neuer Börsensegmente wurde auch der Weg zur Börse für mittlere Unternehmen erleichtert. 4 Tipps und Hinweise zum Umgang mit Finanzierungskonzepten und -partnern 4.1 Allgemeine Hinweise Auch für die Bank gelten grundsätzlich ähnliche Regeln, wie für viele anderen Lieferanten- und Kundenbeziehungen, das heißt, sie sollten gepflegt werden! Wie wichtig dies gerade bei Marktveränderungen, wie der aktuellen Finanzkrise ist, wird anhand der Schlagzeile aus einem Artikel der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 29. April 2008 deutlich. Banken werden wieder risikobewusster Die Auflagen für Kreditnehmer nehmen wieder zu Auch, wenn es simpel klingt: Gehen Sie daher aktiv auf ihre Finanzierungspartner zu und stimmen eine regelmäßige Kommunikation ab, um Probleme oder Verschärfungen bei der Kreditaufnahme möglichst im Vorfeld zu vermeiden. Ein zweiter, wesentlicher Punkt ist die Höhe und der Zeitpunkt der Kreditaufnahme, Wie der nachstehende Chart zeigt, unterliegt die Zinsentwicklung starken Schwankungen. Häufig ist für Unternehmen aber schon längerfristig Kapitalbedarf absehbar. Hierfür kann eventuell Vorsorge (-> Hinweise zu Derivaten im Vorkapitel) getroffen werden! Zinssatz in % J an 77 Sep 77 Mai 78 J an 79 Sep 79 Mai 80 Jan 81 Sep 81 Mai 82 Jan 83 Sep 83 Mai 84 J an 85 Sep 85 Vergleich Kurz - und Langfristzinsen ( ) 3-Monats-Geldmarkt-Zinssatz (Durchschnitt 5,33%) Mai 86 Jan 87 Sep 87 Mai 88 Jan 89 Sep 89 Mai 90 Jan 91 Sep 9 1 Mai 92 Jan 93 Sep 93 Mai 94 Ja n 95 Sep 95 Mai 96 Jan 97 Sep 97 Mai 98 J an 99 Sep 99 Mai 00 Jan 01 Sep 01 Mai 02 Jan 03 Sep 03 Mai 04 Jan 05 Sep 05 Mai Jahres-Kapitalmarkt-Zinssatz/öffentliche Hand (Durchschnitt 6,35%) Jan 07 Se p 07

11 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber 11 Nicht zuletzt sollten mögliche Finanzierungsalternativen geprüft werden. Ist z. B. eine höhere Fremdfinanzierung und/ oder Verbesserung der Bilanzrelationen möglich oder kann ich Mittel an anderer Stelle sinnvoller ein- bzw. freisetzen? 4.2 Unternehmens- und Finanzierungskonzepte Bei der Gestaltung eines Unternehmens-/Finanzierungskonzeptes hat sich aus meiner Sicht ein fächerartiger Aufbau, das heißt vom Groben zum Feinen mit folgender Grundstruktur bewährt. 1. Deckblatt (nutzen Sie Ihr Logo, Kopf- und Fußzeilen und geben Ihr Ziel direkt an) 2. Inhaltsverzeichnis (auf klare Gliederung achten) 3. Anschließend empfiehlt sich zumindest bei wechselseitig neuen, aber oft auch bei bekannten, Partnern - ein Steckbrief mit wichtigen Eckwerten des Unternehmens 4. Danach folgen Darstellungen von Markt und Wettbewerb Investitionen, Verschuldung und Kapitaldienstfähigkeit Ertrags-, Liquiditäts- und Bilanzkennziffern 5. Zusammenfassung und Beurteilung können direkt am Anfang oder am Ende stehen Tabellen sollten im Konzept möglichst in komprimierter Form (im Anhang dann ausführlicher) genutzt werden und - soweit möglich Erläuterungen auch direkt in die Tabellen eingearbeitet oder die Bezeichnung einzelner Positionen selbsterklärend gestaltet werden Beispiel für einen Steckbrief Rechtsform GmbH Gesellschafter Eberhard Müller Handelsregister HRB 234, Amtsgericht Buxtehude Eigenkapital T Jahresumsatz T Der Steckbrief ermöglicht Jahresüberschuss T einen schnellen Überblick Mitarbeiter (Plan 2008) 130 (auf Vollzeitbasis) Geschäftszweck Produktion und Vertrieb von Investitionen Mio. (davon aus Eigenmitteln 7 Mio. ) Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind hier nur wenige Informationen aufgeführt, die fallweise um kurze Tabellen oder weitere Daten ergänzt werden können.

12 12 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber 6. Internationales Branchenseminar für Frauen Meran Nutzung externer (objektiver) Quellen Anderes Nadelschnittholz Nadelhobelware Kiefernschnittholz Nadelschnittholz, keilverzinkt Anderes Fichten-/Tannenschnittholz Anderes Fichten-/Tannenschnittholz Summe (Quelle: EUWID Europäischer Wirtschaftsdienst, Fachbereich Holz, Produktion in m³ p.a.) Externe Quellen sind nicht Partei und gelten daher in der Regel als objektiv und nachvollziehbar. Im Übrigen lockert die Einfügung von Grafiken den Textteil auf und erleichtert damit den Zugang zum Finanzierungskonzept Übersichtliche Zusammenfassungen Vergleich der Ist- und Plan-Betriebsergebnisse der "ABZ-Gruppe" Ist Plan Jahr 1 in T Jahr 2 in T Jahr 3 in T Jahr 4 in T Alpha GmbH 393,85 620,40 572,30 625,50 Beta AG -658,21-555,20-480,60 213,50 Z-GmbH & Co. KG ,12-846,00-275,00 498,00 Summe Betriebsergebnis ,48-780,80-183, ,00 Notizweise: Umsatz Gruppe , , , ,22 Unterstützen Sie in prägnanter Form die Argumente im Text. Hier am Beispiel aus einem Sanierungsfall: Weniger ist mehr oder trotz Umsatzrückgang ist die Rückkehr in die Gewinnzone ( turn around ) realistisch! Hinweise zum generellen Aufbau und der Textgestaltung - Kommen Sie bereits auf dem Deckblatt Zur Sache, das heißt klare Benennung des Themas (Beispiel: Konzept zur Finanzierung der [was] über.[mio. ] für.[adressat])! - Texte sollten kurz und verständlich sein, müssen aber auch alle wesentlichen Informationen enthalten - Ziel ist, auf maximal Seiten ( mehr liest und versteht sowieso kaum einer ) einen kompakten Gesamtüberblick und eine Entscheidungsfindung zu ermöglichen! - Umfangreichere Auswertungen, Gutachten oder ähnliches dienen vor allem der Beweisführung und gehören soweit erforderlich in den Anhang - Nutzen und verwenden Sie Ihr Logo

13 Beschaffung, Pflege und Sicherung von Kapital T. Weber Zusammenfassende Tipps zum Umgang mit Banken und Finanzierungskonzepten 1. Gründliche Planung Nehmen Sie sich Zeit! Ihr Haus bauen Sie auch nicht mal schnell nebenbei. Das gilt auch für die Finanzierung und erst recht für das Konzept hierzu 2. Das Auge isst mit Sorgen Sie für einen klaren Aufbau und ansprechende Gestaltung. Es lohnt sich! 3. Einfachheit und die Sprachbarriere Vermeiden Sie komplexe (technische) Darstellungen gegenüber der Bank Geben Sie Ihr Konzept einem (unbeteiligten) Dritten. Wenn er es versteht, wird es wahrscheinlich auch die Bank 4. Die innere Logik Prüfen sie, ob sowohl Widersprüche (z. B. Text zu Zahlen) im Konzept und/ oder zu früheren Aussagen und Angaben von Ihnen bestehen Auch eine schöne Aufmachung kann keinen fehlenden Inhalt ersetzen, also folgen Sie dem Prinzip ZDF (Zahlen, Daten Fakten) 5. Überschaubarkeit In 20- maximal 30 Seiten muss, aber sollte auch alles Wesentliche gesagt sein. Alles andere gehört zur Unterlegung in die Anlagen (Hier darf - aber muss es nicht! - auch reichlich sein, je nach Anforderung der Bank) Auch umfangreiche Kennziffernermittlung sind nicht sinnvoll; das machen die Systeme der Banken sowieso oder besser 6. Mensch ärgere dich nicht Manche Dinge lassen sich weder ändern, noch beeinflussen! Konzentrieren Sie ihre Kraft auf die inhaltliche und nicht formale Diskussionen 7. Fördermittel/ Steuern sparen Steuern und Fördermittel sind ein (willkommenes) Zubrot. Wenn sich Ihr Projekt aber nur hiermit rechnet, ist es nicht wirklich gut 8. Bankauswahl/ Finanzierungsform Nicht jede Bank passt (aufgrund der Geschäftspolitik) zu jeder Finanzierung Prüfen Sie auch mögliche Optionen und Alternativen 5 Kurzprofil und Kontaktdaten Thomas Weber Mehr als 20 Jahre Tätigkeit bei der Deutsche Bank AG, unter anderem als Leiter der Filiale in Bad Neuenahr ( ), Direktor/ Leiter in Neuruppin ( ) und Direktor Firmenkunden in Halle an der Saale (1999 bis 2004) Seit Juli 2004 als Unternehmensberater selbständig und seitdem in rund 50 Projekten engagiert. Insgesamt über 25 Jahre Erfahrungen aus der Betreuung und Beratung von überwiegend mittelständischen Firmenkunden Beratungsschwerpunkte sind Themen, wie Unternehmens-/Finanzierungskonzepte, Maßnahmen zur Kostensenkung, Berichterstattung/ Reporting, Sanierung und Umstrukturierungen und/oder Unternehmensnachfolge

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