Aufgabe der Datenerfassung

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1 Aufgabe der Datenerfassung Die Übernahme der Daten von nicht maschinenlesbaren Urbelegen auf maschinenlesbare Datenträger. Schultz Informatik / DV

2 Datenerfassung Alle Aussagen unterstellen als Anwendungsfall eine Auftragsverarbeitung in einem Handelsbetrieb. Auftragsverarbeitung ist Erfassung der eingehenden Aufträge von Kunden (Verkauf) Erfassung der Bestellungen (Einkauf) Erfassung der Warenein- und ausgänge (Lager) Es wird ein zentrales Warenwirtschaftssystem verwendet. Schultz Informatik / DV 2

3 Erfassungsverfahren Direkt über die Tastatur (in der jeweiligen Fachabteilung) Übernahme der zu verarbeitenden Daten von einem Urbeleg (nicht maschinenlesbar) auf einen maschinenlesbaren Datenträger Einen Urbeleg verwenden, der auch maschinenlesbar ist Schultz Informatik / DV 3

4 Direkteingabe Der Mitarbeiter ist Sachbearbeiter in einer Fachabteilung (z.b. Verkauf, Einkauf, Lager) Der MA startet das Warenwirtschaftssystem und tippt die Auftragsdaten direkt in seinen Arbeitsplatz-PC ein Schultz Informatik / DV 4

5 Direkteingabe Vorteile Nachteile Die Daten sind immer aktuell Keine Lieferzeitzusagen ohne Lieferbereitschaft Teures, vernetztes System Anspruchsvolle Programm- und Dateiverwaltung Rechtzeitige Nachbestellungen, wenn der Lagerbestand einen vordefinierten Wert erreicht Rechteverwaltung (filelocking, recordlocking) Datenerfassung erfordert nicht unbedingt Sachbearbeiterkenntnisse (hohe Personalkosten) Schultz Informatik / DV 5

6 Maschinenlesbaren Datenträger erstellen Mitarbeiter, die nur für die Datenerfassung eingestellt sind, tippen die Auftragsdaten vom Urbeleg ab und stellen einen maschinenlesbaren Datenträger her (Speicherung auf Magnetbändern, ~platten, Disketten o.a.) Mitarbeiter der Erfassungsabteilung oder Telearbeiter Schultz Informatik / DV 6

7 Maschinenlesbaren Datenträger erstellen Vorteile Nachteile Niedrigere Personalkosten EDV-Daten sind nicht aktuell Einfacheres EDV- System möglich Alle Vorteile der Telearbeitsorganisation Aktualität nur über arbeitsaufwendige, manuelle Listenfortschreibung erreichbar Kommunikationsaufwand bei den Sachbearbeitern Nachteile eines Telearbeitsplatzes Schultz Informatik / DV 7

8 Maschinenlesbarer Urbeleg Den Kunden wird ein Ordersatz zur Vefügung gestellt Wir bitten unsere Kunden für Bestellungen bei uns diesen Beleg zu verwenden Dieser Beleg wird von entsprechenden Lesegeräten direkt eingelesen Schultz Informatik / DV 8

9 Maschinenlesbarer Urbeleg Vorteile Nachteile Kein (sehr geringer) Erfassungsaufwand Kosten für die Ordersätze Daten sind aktuell Anreize für die Kunden, unseren Ordersatz zu verwenden (Rabatte) Schultz Informatik / DV 9

10 Zusammenfassung Datenerfassungsverfahren Erfassung Eingabe Verarbeitung Ausgabe Lesegeräte CPU Ausgabegeräte Methode Urbeleg (nicht maschinenlesbar) OS Direkteingabe über Tastatur in den Fachabteilungen Bewegungsdaten Anwendungsprogramm Rechnungen 2 Erfassungsabteilung Telearbeitsplatz DFÜ Lesegerät alle Daten des Prozesses Ergebnisdaten Artikellisten Ergebnisdaten, maschinenlesbar =Bestandsdaten für die nächste Verarbeitung EAN Überweisung Bestandsdaten 3 Urbeleg = maschinenlesbar externer Speicher Schultz Informatik / DV

11 Bit Byte KB MB - GB bit byte KB MB GB Dualer Zustand / 8 bits (+ Prüfbit)/ Buchstabe, Ziffer, Sonderzeichen 24 byte 24*24 byte ~ Mio byte Mb * 24 ~ Mill. Schultz Informatik / DV

12 Schultz Informatik / DV 2 Codierung Prüfbit B B 4 A Z o n e n Z i f f e r n

13 Magnetplatte[nstapel] Schreib-Lese-Kamm Adresse: Zylinder/SLKopf/Sektor Spur Plattenstapel Schreib-Lese-Köpfe (-9) Spur auf jeder Platte =Zylinder im Stapel Schultz Informatik / DV 3

14 Magnetplatte[nstapel] Direkte Adressierung Ordnungsbegriff Artikelnummer Zylinder 7. Spur (S/L-Kopf) 3. Sektor = Adresse Schultz Informatik / DV 4

15 Urbeleg, maschinenlesbar Schultz Informatik / DV 5

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