German Green City Index
|
|
|
- Babette Ursler
- vor 10 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Analyse der Leistungen zwölf deutscher Großstädte im Bereich Umwelt- und Klimaschutz Eine Studie der Economist Intelligence Unit im Auftrag der Siemens AG
2 Hamburg Bremen Berlin Hannover Essen Leipzig Inhalt Köln Frankfurt Einleitung: Herausforderungen der Urbanisierung in Deutschland Städteporträts 0 Berlin Bremen Mannheim Nürnberg 8 Essen 6 sicht der Ergebnisse Frankfurt 6 Hamburg Stuttgart 9 Wichtigste Erkenntnisse 0 Hannover Köln Wesentliche Erkenntnisse in den acht Kategorien 8 Leipzig Mannheim München 7 Methodenbeschreibung 6 München 60 Nürnberg 6 Stuttgart
3 Herausforderungen der Urbanisierung in Deutschland Rund die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten. Im Jahr 00 werden es nach Prognosen der Vereinten Nationen mehr als zwei Drittel sein. Dieser globale Trend ist in Europa und in Deutschland bereits deutlich spürbar: 7% der Europäer und 7% der Deutschen wohnen in urbanen Ballungsräumen. Innerhalb der nächsten 0 Jahre werden diese Zahlen für Europa und auch für Deutschland voraussichtlich um 0% steigen. Die zunehmende Verstädterung führt zu großen Problemen bei Umwelt und Infrastrukturen, zum Beispiel in Form eines wachsenden bedarfs. Nach Schätzungen der Europäischen Umweltagentur (EUA) gehen knapp 70% der in Europa verbrauchten auf das Konto von Metropolen. Weltweit ist der - hunger der urbanen Zentren noch größer, und städtische Ballungsräume sind heute für 80% der globalen -Emissionen verantwortlich. Die Strategien und Maßnahmen der Städte in Deutschland wie auch weltweit werden daher eine Schlüsselrolle spielen, wenn es darum geht, globale umweltpolitische Herausforderungen wie den Klimawandel zu bewältigen. Dar hinaus müssen sie auch lokale Schwie - rig keiten meistern, die für die Bürger eine min - destens ebenso große Rolle spielen. Hierzu zählen die Verbesserung der, die Förderung von Recycling oder die Eindämmung der urbanen Zersiedlung. Vor diesem Hintergrund betrachtet der German Green City Index die Nachhaltigkeit von zwölf deutschen Großstädten. Berücksichtigt werden dabei ihr Umgang mit Ressourcen sowie ihr Engagement beim Umweltschutz. Um die deutschen Städte europaweit vergleichen zu können, werden ihre Ergebnisse im Kontext des European Green City Index präsentiert, der bereits 009 veröffentlicht wurde. Dadurch entsteht ein Index mit insgesamt europäischen und deutschen Städten. Ziel der Studie ist es, den Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft sowie interessierten Bürgern Aufschluss die Umweltleistungen und -initiativen der verschiedenen Städte zu geben, sie bei der Entscheidungsfindung für weitere Klima- und Umweltschutzaktivitäten zu stützen und einen Dialog die besten Lösungen anzuregen. Die Studie gliedert sich in vier Abschnitte: Im ersten Kapitel werden die wichtigsten Erkenntnisse der Studie zusammengefasst. Das zweite Kapitel stellt die wesentlichen Ergebnisse aus den acht Kategorien vor: -Emissionen,,,,, Abfall und Landnutzung, sowie Umweltmanagement. Das dritte Kapitel erläutert im Detail die Methodik, mit der die erforderlichen Daten erhoben und die Ergebnisse des Index ermittelt wurden. Das vierte Kapitel schließlich stellt jede der zwölf deutschen Städte in einem Stadtporträt vor, das die besonderen Stärken und Schwächen sowie ausgewählte grüne Initiativen herausarbeitet. Diese Stadtporträts bieten die Möglichkeit, sich Maßnahmen der Metropolen auszutauschen und wertvolle Erfahrungen weiterzugeben. Details zur Durchführung der Studie: Der ist Teil der weltweiten Studienreihe Green City Index, die die Economist Intelligence Unit als unabhängiger Forschungspartner im Auftrag von Siemens durchführt. Mehr als 00 der wichtigsten Metropolen der Welt werden hierfür verglichen; bereits veröffentlicht sind Indizes für Europa (009), Lateinamerika (00) und Asien (0). Bei der Auswahl der Städte für den wurden alle deutschen Millionenstädte und Metropolregionen berücksichtigt. Die Studie scheidet sich von denen vieler anderer Institute darin, dass sie nicht von einer aktiven Bewerbung der Städte abhängig war, sondern unabhängig erstellt wurde. Die Methodik dazu (siehe Seite 7) wurde von der Economist Intelligence Unit in Zusammenarbeit mit Siemens entwickelt. Dabei wurden unabhängige und erfahrene Stadtexperten einbezogen, die wertvolle Hinweise gaben. Hervorzuheben sind die Vielzahl und Breite der zugrunde liegenden Indikatoren: Der Index be - rücksichtigt pro Stadt 0 individuelle quantitative und qualitative Messgrößen aus verschiedenen Umwelt- und Infrastrukturbereichen, zum Beispiel das Umweltmanagement der Stadt, den verbrauch, die Recyclingquote oder die -Emissionen. Diese Daten stammen vor allem aus öffentlichen Quellen und wurden in einem einheitlichen und transparenten Bewertungsprozess ausgewertet. Jede Stadt erhält eine Punktzahl für ihre Leistungen in den acht individuellen Kategorien sowie für das Gesamtergebnis. Auf deren Grundlage werden die deutschen Städte in Ergebnisbänder eingeordnet und mit den 0 europäischen Metropolen verglichen. Da jedoch Zahlen allein kein vollständiges Bild liefern können, wurden die Ergebnisse in detaillierten Einzelprofilen zusammen - gefasst. Diese beschreiben die Herausforde - rungen, Stärken und Potenziale der einzelnen Städte sowie innovative grüne Ideen und Projekte. Von Interesse waren besonders Projekte, die zur Nachahmung anregen könnten.
4 7 6 Oslo Stockholm Amsterdam Berlin Brüssel Helsinki Kopenhagen London Madrid Nürnberg Paris Rom Wien Zürich Bremen Frankfurt Hamburg Hannover Istanbul Köln Leipzig Ljubljana Mannheim München Riga Stuttgart Athen Belgrad Bratislava Budapest Bukarest Dublin Essen Lissabon Prag Tallinn Vilnius Warschau Zagreb Kiew Sofia Kopenhagen Oslo Wien Amsterdam Brüssel Leipzig München Rom Stockholm Stuttgart Zürich Athen Belgrad Berlin Bratislava Dublin Essen Frankfurt Hamburg Hannover Helsinki Istanbul Köln Lissabon London Madrid Mannheim Nürnberg Paris Warschau Zagreb Bremen Budapest Bukarest Prag Riga Vilnius Kiew Ljubljana Sofia Tallinn Ergebnisse Gesamtergebnis Amsterdam Berlin Bremen Brüssel Frankfurt Hamburg Hannover Helsinki Kopenhagen Leipzig Mannheim München Nürnberg Oslo Stockholm Stuttgart Wien Zürich Essen Köln London Madrid Paris Riga Rom Vilnius Warschau Athen Bratislava Budapest Dublin Istanbul Lissabon Ljubljana Prag Tallinn Belgrad Bukarest Kiew Sofia Zagreb Amsterdam Berlin Bremen Essen Frankfurt Hamburg Hannover Helsinki Kopenhagen Leipzig Mannheim München Nürnberg Oslo Paris Stockholm Stuttgart Wien Zürich Brüssel Köln Lissabon London Madrid Rom Sofia Vilnius Warschau Athen Belgrad Bratislava Budapest Bukarest Dublin Ljubljana Prag Riga Zagreb Istanbul Kiew Tallinn Stockholm Amsterdam Berlin Bremen Brüssel Essen Frankfurt Hamburg Hannover Köln Kopenhagen Mannheim München Nürnberg Oslo Stuttgart Wien Zürich Bratislava Budapest Helsinki Leipzig Ljubljana Madrid Riga Tallinn Athen Bukarest Istanbul Kiew Lissabon London Paris Prag Rom Sofia Vilnius Warschau Zagreb Belgrad Dublin
5 Ergebnisse Abfall & Landnutzung Amsterdam Berlin Bremen Brüssel Essen Frankfurt Hamburg Hannover Köln Kopenhagen Leipzig London Madrid Mannheim München Nürnberg Paris Stuttgart Wien Zürich Amsterdam Berlin Bremen Essen Frankfurt Hamburg Hannover Helsinki Kopenhagen Leipzig München Nürnberg Oslo Stockholm Stuttgart Wien Zürich Athen Bratislava Budapest Dublin Helsinki Oslo Prag Rom Stockholm Tallinn Vilnius Brüssel Budapest Dublin Köln Ljubljana London Mannheim Paris Prag Rom Tallinn Vilnius Istanbul Kiew Lissabon Riga Warschau Athen Belgrad Bratislava Istanbul Lissabon Madrid Riga Warschau Zagreb Belgrad Bukarest Ljubljana Sofia Zagreb Bukarest Kiew Sofia Wichtigste Erkenntnisse Umweltmanagement Stockholm Vilnius Berlin Bremen Dublin Hamburg Hannover Amsterdam Brüssel Essen Frankfurt Köln Bratislava Budapest Istanbul Lissabon Athen Belgrad Bukarest Kiew Sofia Helsinki Kopenhagen Leipzig Mannheim Riga Ljubljana London Madrid München Nürnberg Zagreb Stuttgart Tallinn Oslo Paris Prag Rom Warschau Wien Zürich Amsterdam Bremen Brüssel Essen Hamburg Berlin Budapest Frankfurt Hannover Köln Athen Belgrad Bratislava Dublin Kiew Bukarest Istanbul Prag Sofia Helsinki Kopenhagen Mannheim Oslo Paris Leipzig Lissabon Ljubljana London Madrid Rom Zagreb Stockholm Stuttgart Warschau Wien Zürich München Nürnberg Riga Tallinn Vilnius Um die Erkenntnisse die Stärken und Schwächen der deutschen Städte zu vertiefen, werden ihre Ergebnisse im Kontext des 009 veröffentlichten European Green City Index ana lysiert. Betrachtet man zunächst einige allgemeine Merkmale, so fällt auf, dass die deutschen Städte deutlich kleiner, dafür aber wohlhabender sind als die europäischen Metro - polen. Die durchschnittliche Einwohnerzahl liegt bei einer Million, während sie beim European Green City Index im Mittel rund, Millionen beträgt. Und beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegen die deutschen Städte im Vergleich mit Europa in der oberen Einkommensgruppe, wenngleich das BIP pro Kopf stark zwischen.00 Euro in Berlin und Euro in Frankfurt variiert ). Dagegen ist in der Bundesrepublik der Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung deutlich höher als in den europäischen Metropolen. Mannheim, Essen und Stuttgart haben einen höheren Industrieanteil (bis zu 9%) als Istanbul, die am stärksten industriali - sierte Stadt im European Green City Index (%). Diese Faktoren wurden beim Vergleich der Um - weltleistungen der deutschen mit den europäischen urbanen Zentren berücksichtigt. Die Ergebnisse der deutschen Städte liegen im Index sehr nah beieinander. Das lässt sich zum einen auf die Bemühungen der Bundesregierung zurückführen, die Umweltpolitik in Deutschland zu vereinfachen, und zum anderen auf ein stark ausgeprägtes Um welt bewusstsein der Bürger. Im Vergleich aller Metropolen des Index liegen die deutschen Städte sowohl im Ge - samtergebnis als auch in sechs der acht Einzel - kategorien nur in zwei der fünf Ergebnisbänder zumeist oder im (siehe Grafik, Seite /). Die europäischen Städte hingegen zeigen ein weitaus weniger homogenes Bild und verteilen sich häufig auf vier, manchmal sogar auf fünf Ergebnisbänder. Zudem wird deutlich, dass die deutschen Städte in bestimmten Bereichen ähnliche Stärken beziehungsweise Schwächen auf - weisen beispielsweise können alle mit einem niedrigen verbrauch punkten. Wie eng die Leistungen beieinanderliegen, wird bei den suchten politischen Strategien und Maßnahmen noch deutlicher: Bei 6 der insgesamt 0 im Index bewerteten qualitativen Kriterien erreichen alle deutschen Städte das gleiche Ergebnis (meistens die volle Punktzahl), bei weiteren fünf Kriterien gab es nur eine oder zwei Abweichungen. Selbst wenn sie bei einigen qualitativen Fragen weniger gut abschnitten, so war dies bei allen oder den meisten Städten der Fall. Zum Beispiel wird in keiner deutschen Stadt Brauchwasser wiederverwendet. ) reales BIP pro Kopf, bezogen auf die Preise im Jahr
6 noch im European Green City Index. Insgesamt betrachtet zeigen die Ergebnisse der deutschen Städte, dass eine gute Umweltleistung kein Luxus sein muss, sondern unabhängig von Ein - kommensniveau, historischer Entwicklung oder Industrieanteil ein realisierbares Ziel für jede Stadt sein kann. und schwächere Leistungen zei gen. Da Umweltrichtlinien jedoch ein Indikator für po ten zielle Ver besserungen in der Zukunft sind, legen die Ergebnisse des Index nahe, dass sich die Umweltbedingungen im Zuge der stetig weiterentwickelten Richtlinien verbessern werden. Die einheitlichen Ergebnisse sind anderem auf die bedeutende Rolle der Bundesregierung bei der Steuerung und Umsetzung einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik zurückzuführen. Das Bundesministerium für, Bau und Stadtentwicklung (BVMS), ausgestattet mit einem der größten Budgets den Bundesbehörden, legt beispielsweise für ganz Deutschland einheitliche Bauvorschriften fest und gewährt Finanzhilfen für wegweisende Stadt entwicklungsprojekte im Rahmen des Städte bauförderungsprogramms. Damit sollen auch klimapolitische Probleme adressiert wer den wie zum Beispiel die Mobilität umweltverträglicher zu gestalten oder die Innenstädte zu stärken. Generell hat der ohnehin starke Einfluss des Bundes noch weiter zugenommen. 006 hat die Regierung bundesweite Richtlinien für eine Reihe von Umweltund Stadtentwicklungsfragen festgelegt und bemüht sich, die Umweltgesetzgebung weiter zu vereinheitlichen. Ein weiterer Einflussfaktor ist das Jahre hinweg gewachsene Umweltbewusstsein in Deutschland. Bereits Preußen hatte mit der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege noch vor dem Ersten Weltkrieg eine Naturschutzbehörde. In den 70er und 80er Jahren entwickelten sich sowohl in der Bundesrepublik Deutschland als auch in der ehemaligen DDR Umweltbewegungen. Im Osten wa - ren deren Anhänger eine der wenigen una b hängigen Stimmen, im Westen führten diese zur Gründung grüner Parteien. In der jüngeren Vergangenheit spielten Umweltfragen auch für das Ergebnis der Landtagswahlen in Baden- Württemberg eine wichtige Rolle, wo die Grünen erstmals in Deutschland den Ministerpräsidenten eines Bundeslandes stellen. Umweltschutz ist kein Luxus: Im Gegensatz zu anderen europäischen Städten haben weder das Einkommen noch die historische Entwicklung einen nachweisbaren Einfluss auf die Umweltleistungen der deutschen Städte. Während im European Green City Index eine starke Wechselwirkung zwischen seinkommen (gemessen als Pro-Kopf-BIP) und Umweltleistung zu erkennen war, lässt der keine derartigen Rückschlüsse zu. Das ist umso erstaunlicher, als es beträchtliche Einkommensschiede zwischen den deutschen Städten gibt. Die Spanne beim Pro-Kopf-BIP reicht von.00 Euro in Berlin bis zu Euro in Frankfurt ). Dies legt den Schluss nahe, dass die von der Bundes - regierung vorgegebenen Richtlinien dazu beigetragen haben, den Einfluss von Einkommensschieden auf die Umweltleistungen auszugleichen. Während einkommensschwächere europäische Städte sich beispielsweise wenig ambitionierte Umweltziele gesetzt hatten, schneiden selbst die deutschen Städte mit vergleichsweise niedrigen Einkommen sehr gut ab. Im European Green City Index wurde Berlin in dieser Hinsicht bereits lobend erwähnt als Musterbeispiel dafür, wie auch einkommensschwächere Städte von ambitionierten Umweltzielen und politischen Richtlinien profitieren können. Eine weitere Erkenntnis des European Green City Index 009: Zwischen den ost- und den westeuropäischen Metropolen gab es ein deutliches Gefälle. Die Städte der ehemaligen Ostblockstaaten schnitten deutlich schlechter ab mussten sie doch die Altlasten ihrer entwickelten Infrastruktur erst einmal bewältigen und mit der steigenden Nachfrage nach westlichen Konsumgütern wie Autos umgehen lernen. Im lassen sich dagegen keine Hinweise auf ein West-Ost- Gefälle finden, allerdings wurden auch nur zwei Städte aus der ehemaligen DDR bewertet: Leipzig und Ostberlin. Es ist aber bemerkenswert, dass sich zumindest diese beiden im Gesamtergebnis nicht von den westdeutschen Städten scheiden beide liegen im Ergebnisband. Sowohl Berlin als auch Leipzig schneiden vor allem bei jenen Indikatoren gut ab, die den aktuellen Zustand der Infrastrukturen bewerten. Daraus kann geschlossen werden, dass die hohen Investitionen der vergangenen Jahre die schiedlichen Voraussetzungen ausgeglichen haben. Keinen nachweisbaren Zusammenhang gibt es zwischen der Umweltleistung einer Stadt und dem Industrieanteil weder im German Deutsche Städte schneiden im europäischen Vergleich sehr gut ab, vor allem bei ihren Umwelt - richtlinien. Im Vergleich mit den 9 europäischen Metropolen des European Green City Index erreichen zehn der zwölf deutschen Städte ein durchschnittliches Gesamtergebnis; keine der europäischen Metropolen schneidet besser ab. Die deutschen Ballungsgebiete heben sich besonders durch ihre Umweltstrategien und -maßnahmen hervor, die etwa die Hälfte der erhobenen Indikatoren ausmachen zum Beispiel effizienzrichtlinien für oder die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs. Werden ausschließlich diese qualitativen Indikatoren ausgewertet, dann liegen elf der zwölf suchten deutschen Städte. Auch in den meisten Einzelkategorien setzt sich dieses Ergebnis fort: Keine einzige schneidet bei den qualitativen Indikatoren schlechter als im Ergebnisband ab (Grafik, Seite unten). Bei den quantitativen Indikatoren, die die vorhandene Infrastruktur und die aktuellen Verbrauchs werte bewerten, sprechen die Ergebnisse eine etwas andere Sprache. Hier sind die Ergebnisse in den verschiedenen Einzelkategorien weniger konsistent. Wie die Grafik auf Seite oben zeigt, schneiden die Städte in den Kategorien und gut ab, während sie in den Kategorien, Im Vergleich mit ähnlich wohl - habenden Städten in anderen europäischen Ländern bleiben die deutschen hinter den führenden europäischen Metropolen zurück. Wie bereits ausgeführt, schneidet Deutschland, verglichen mit den 9 Metropolen des European Green City Index, gut ab. Beschränkt sich der Vergleich jedoch nur auf die zwölf deutschen sowie die europäischen Städte mit einem vergleichbar hohen Einkommen, das heißt mit einem realen Pro-Kopf-BIP von.00 Euro ), dann ergibt sich ein etwas anderes Bild (siehe Grafik, Seite unten): Die meisten der zwölf deutschen Städte liegen nunmehr im Ge samtergebnis im Ergebnisband. Nur Berlin schneidet durchschnitt - lich ab. Mit diesem Ergebnis lassen die meisten deutschen Städte europäische Metropolen wie London, Madrid, Dublin und Rom hinter sich. Doch hinter den grünsten Vertretern Europas, wie den skandinavischen Hauptstädten oder Amsterdam und Zürich, fallen sie zurück. Daraus könnte man schließen, dass der starke Einfluss der Bundesregierung und das ausgeprägte Um - weltbewusstsein der Bevölkerung einerseits die Leistungen der Städte mit einem gering eren Pro-Kopf-BIP verbessern, andererseits aber den wohlhabenderen Metropolen nicht Anreiz ge - nug sind, wegweisende Ideen zu entwickeln und umzusetzen. ) reales BIP pro Kopf, bezogen auf die Preise im Jahr 000 ) reales BIP pro Kopf, bezogen auf die Preise im Jahr 000 0
7 Auswertung der Städte nach verschiedenen Kriterien Gesamtergebnis aller Städte ) Quantitative Indikatoren 6 quantitative und qualitative Indikatoren quantitative Indikatoren z.b. -Emissionen, und verbrauch, Recyclingquote Abfall und Landnutzung Abfall und Landnutzung deutsche Städte 9 europäische Städte Umweltmanagement Gesamtergebnis Umweltmanagement Keine quantitativen Indikatoren gemessen Fazit: Deutsche Städte zeigen Schwächen bei den tatsächlichen Verbrauchswerten und Infrastrukturen Gesamtergebnis Anzahl deutscher Städte Anzahl europäischer Städte Anzahl deutscher Städte Anzahl europäischer Städte Auswertung der Städte mit vergleichbarem Einkommen Deutsche und europäische Städte mit >.00 Euro BIP/pro Kopf Berlin Bremen Essen Frankfurt Hamburg Hannover Köln Leipzig Mannheim München Nürnberg Stuttgart Amsterdam Athen Brüssel Dublin Helsinki Kopenhagen London Madrid Oslo Paris Rom Stockholm Wien Zürich Abfall und Landnutzung ) Qualitative Indikatoren qualitative Indikatoren, z.b. Förderung sauberer formen, Maßnahmen zur Abfallvermeidung, Bürgerbeteiligung an grüner Politik Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis 8 8 Umweltmanagement Fazit: Umweltrichtlinien tragen entscheidend zu den guten Ergebnissen der deutschen Städte bei Gesamtergebnis Anzahl deutscher Städte Anzahl europäischer Städte Anzahl deutscher Städte Anzahl europäischer Städte
8 Wesentliche Erkenntnisse in den acht Kategorien -Emissionen: In der Kategorie - Emissionen schneiden deutsche Städte im europäischen Vergleich am schlechtesten ab, vor allem wegen des relativ hohen Anteils von Kohle bei der erzeugung. Ambitionierte politische Richtlinien könnten die Situation in Zukunft jedoch verbessern. Im Einzelnen: Die -Emissionen in Deutschland sind mit 9,8 Tonnen pro Person und Jahr fast doppelt so hoch wie in den anderen europäischen Städten ) (, Tonnen). Ein besseres Ergebnis können deutsche Städte bei der -Intensität ( -Emissionen pro Euro BIP) vorweisen. Mit 0 Gramm liegen sie deutlich dem aller europäischen Metropolen (8 Gramm). Beschränkt sich der Vergleich jedoch auf die europäischen Städte mit einem vergleichbaren Einkommen, dann liegt Deutschland deutlich den dort durchschnittlich gemessenen 0 Gramm pro Euro BIP. Alle deutschen Städte messen ihre Emissionen und haben sich unabhängig von den bundesweit geltenden Reduktionszielen ihre eigenen ehrgeizigen Ziele gesetzt. Um % wollen sie im Mittel ihre Emissionen bis zum Jahr 00 reduzieren und liegen damit deutlich den %, die die europäischen Metropolen im einsparen wollen. : Bei der effizienz schneiden die deutschen Städte ein wenig besser ab als die europäischen Metropolen, obwohl politische Initiativen der Stadtregierungen in diesem Bereich weniger stark ausgeprägt sind. Das legt den Schluss nahe, dass sich die Städte möglicherweise weniger auf lokale Initiativen als auf die Bundespolitik stützen, zum Beispiel bei Einspeisetarifen für erneuerbare n. Im Einzelnen: Deutsche Städte verbrauchen pro Einwohner 9 Gigajoule pro Jahr und liegen damit dem der europäischen Städte (8 Gigajoule). Jedoch ist der Wert vergleichbar mit dem durchschnittlichen Verbrauch der europäischen Metropolen mit vergleichbar hohem Einkommen (9 Gigajoule). Bezogen auf die Wirtschaftsleistung sind die deutschen Städte mit einem verbrauch von, Megajoule pro Euro BIP deutlich energieeffizienter als die europäischen Metropolen (im Mittel, Megajoule). Obwohl alle deutschen Städte innerhalb des Stadtgebiets grüne projekte entwickelt haben, werden alternative n nur in der Hälfte der Fälle ausreichend gefördert; keine Stadt erzielte die volle Punktzahl für den Ausbau der dezentralen erzeugung. Die größte energiepolitische Herausforderung ) Ein Hinweis zur Methodik: Bei der Auswertung der Kategorieergebnisse wurden die Mittelwerte der zwölf deutschen Städte mit den swerten der anderen 9 europäischen Städte aus dem European Green City Index 009 (Berlin wurde ausgeklammert) verglichen. Dieses Vorgehen wurde gewählt, um die schiede und Gemeinsamkeiten der deutschen Städte gegen den übrigen europäischen Städten besser herausarbeiten zu können. ist der niedrige Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch: Mit lediglich % ist der Anteil in den zwölf deutschen Städten nicht einmal halb so hoch wie im der europäischen urbanen Zentren (rund 8%). Die europäischen Metropolen mit ver - gleichbarem Einkommen decken sogar bereits % des bedarfs aus erneuerbaren Quellen. : In dieser Kategorie schneiden die deutschen Städte im Vergleich zu Europa sehr gut ab. Ambitionierte Richtlinien helfen dabei, den verbrauch von n zu reduzieren, vor allem durch bundesweite Bauvorschriften sowie Regelungen auf städtischer Ebene. Im Einzelnen: Alle Städte haben effizienzstandards für Neubauten eingeführt und schreiben die regelmäßige Wartung von Heizungs- und Klimaanlagen vor. Bei einem Mieter- oder Eigentümerwechsel muss ein pass vorgelegt werden; zudem informieren die Städte ihre Bürger Möglichkeiten einer besseren effizienz. Acht von zwölf Städten bieten dar hinaus finanzielle Anreize für die energetische sanierung. Dementsprechend schneiden alle zwölf deutschen Städte bei der Förderung energieeffizienter im Vergleich zu Europa durchschnittlich gut ab. Deutschlands strenge Vorschriften wirken sich positiv auf den verbrauch von Wohngebäuden aus: Mit durchschnittlich 70 Megajoule pro Quadratmeter verbrauchen die hierzulande im deutlich weniger als die anderer europäischer Städte (9 Megajoule). : Deutsche Städte betreiben eine aktive nachhaltige spolitik, doch die Bürger zum Verzicht aufs Autofahren zu bewegen ist schwierig. Im Einzelnen: Zehn der zwölf Städte haben alle im European Green City Index erfassten sieben Maßnahmen für eine nachhaltige spolitik umgesetzt. anderem werden Biokraftstoffe oder Elektrofahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr genutzt, es wurde eine Umweltzone eingerichtet, der motorisierte Individualverkehr wird reduziert und die Öffentlichkeit für umweltfreundliche Fortbewegungsmittel sensibilisiert. Elf der zwölf Städte erzielen mit ihrer spolitik ein durchschnittliches Ergebnis. Doch bei den quantitativen Indikatoren in dieser Kategorie, hierzu zählen an - derem die Länge des öffentlichen snetzes oder der Modal Split, schneiden drei deut - sche Vertreter und eine einzige durchschnittlich ab. Das liegt nicht etwa an einem schlechten Nahverkehrsangebot: Die Länge des Nahverkehrsnetzes beträgt in Deutschland durchschnittlich,6 Kilometer pro Quadratkilometer, in Europa sind es, Kilometer. Auch das Radwegenetz ist in deutschen Städten besser ausgebaut als im europäischen Vergleich (,9 Kilometer pro Quadratkilometer in Deutschland gegen, Kilometern in anderen europäischen Metropolen). Trotzdem nutzt fast jeder zweite Bürger das Auto für den Weg zur Arbeit, in Europa sind es dagegen nur 8%. Selbst in den europäischen Städten mit vergleichbarem Einkommen ist der Wert mit % besser als in Deutschland. Angesichts der in Deutschland tief verwurzelten Automobilkultur dürfte es schwierig sein, diesen Anteil entscheidend zu reduzieren. : In dieser Kategorie zeigen alle deutschen Städte hervorragende Ergebnisse dank des geringen verbrauchs pro Kopf und einer sehr niedrigen Verlustrate im netz. Im Einzelnen: Der verbrauch in den deutschen Städten ist mit durchschnittlich 9 Kubikmetern pro Einwohner und Jahr deutlich niedriger als in den anderen europäischen Städten, die im Mittel 07 Kubikmeter konsumieren. Einer der Gründe für diesen niedrigen Verbrauch ist der geringe Verlust durch Lecks in den leitungen: Lediglich 8% des s gehen im durch undichte Leitungen verloren. Selbst die schwächste deutsche Stadt liegt mit % noch deutlich dem Mit-
9 beziehungsweise mit mehr erzielen gute Ergebnisse. Im Index lässt sich weder ein Zusammenhang zwischen dem Industrieanteil und der Luftschadstoffbelastung feststellen noch zwischen dem Anteil der Autopendler und der Stickstoffdioxid-Konzentration, die eng mit Autoabgasen zusammenhängt. Die deutschen Städte liegen zwar bei der durchschnittlichen jährlichen Ozon-Konzentration in etwa gleichauf mit den Metropolen des European Green City Index, doch die ge - messenen Konzentrationen an Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid und Feinstaub fallen deutlich niedriger aus. tel der anderen europäischen Städte mit %. Auch die politischen Vorgaben und Maßnahmen spielen eine wichtige Rolle. Einerseits sind zähler weit verbreitet, andererseits zahlen die Bürger einen relativ hohen preis. Zudem wachen alle zwölf deutschen Städte den verbrauch und die qualität, fördern einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource und bereiten das Abwasser vollständig wieder auf. Keine der deutschen Städte verwendet Brauchwasser, zum Beispiel für die Straßenreinigung, bevor es geklärt wird. In neun der 9 anderen europäischen Städte und in sechs der europäischen Städte mit vergleichbarem Einkommen gibt es hingegen Möglichkeiten, Brauchwasser zu nutzen. Angesichts des niedrigen verbrauchs in Deutschland und des geringen Verlusts im netz stellt sich allerdings die Frage, ob eine derartige Wieder - verwendung haupt nötig ist. Abfall und Landnutzung: Die deutschen Städte produzieren mehr Abfall als die anderen europäischen Metropolen. Umfassende Maßnahmen zur Müllvermeidung sowie hohe Recyclingquoten verbessern aber ihr Ergebnis. Bei der Landnutzung liegen sie tendenziell hinter anderen europäischen Städten mit einem vergleichbar hohen Einkommen. Im Einzelnen: Das Abfallaufkommen der deutschen Städte liegt mit durchschnittlich 8 kg pro Einwohner und Jahr leicht dem der anderen europäischen Metropolen von kg. Es entspricht jedoch in etwa dem der europäischen Vertreter mit vergleichbarem Einkommen ( kg). Mülltrennung und Recycling sind in Deutschland eine Selbstverständlichkeit, wie der Anteil des recycelten Mülls zeigt. Mit durchschnittlich 8% treffen die deutschen Städte sowohl die europäischen Städte mit vergleichbarem Einkommen (im Mittel 7%) als auch die europäischen Metropolen gesamt (im Mittel 7%). Alle deutschen Städte erhielten die volle Punktzahl für ihre politischen Vorgaben für eine nachhaltige Abfallwirtschaft, die Förderung der Abfalltrennung und zur Müllvermeidung. In puncto Landnutzung schützen zwar alle deutschen Städte ihre Grünflächen, zwei jedoch nur teilweise. Die Revitalisierung alter Industriegelände und Brachflächen wird ledig - lich in sieben Fällen umfassend gefördert. Da - hingegen setzen alle Metropolen des European Green City Index mit vergleich barem Ein kommen umfangreiche Maßnahmen zur Ver - besserung ihrer Grünflächen um und erzielen bis auf eine Ausnahme die volle Punktzahl für die Nutzung von Indus trie brachen für städtebauliche Maßnahmen. : Die Städte im German Green City Index verfügen umfassende Luftreinhaltepläne. Sie haben dazu beigetragen, die Schadstoffbelastung in den ausgewerteten Bereichen niedrig zu halten. Im Einzelnen: Alle zwölf deutschen Städte haben sowohl sziele als auch Luftreinhaltepläne. Das ist nur bei der anderen 9 europäischen Metropolen der Fall. Diese Vorgaben wirken sich positiv auf die Luftverschmutzung in Deutschland aus selbst Städte mit einem höheren Industrieanteil Umweltmanagement: alle Kategorien hinweg erzielen die deutschen Städte gute Ergebnisse für ihre politischen Vorgaben und Richtlinien, nur in der Kategorie Umweltmanagement sind ihre Leistungen vergleichs - weise schwach. Dieses Ergebnis legt den Schluss nahe, dass die Rolle des Gesetzgebers zwar insgesamt den Fortschritt in der Umweltpolitik vorantreibt, aber möglicherweise die Autono - mie der Städte einschränkt. Im Einzelnen: Die Umweltpolitik ist in allen zwölf deutschen Städten einheitlich organisiert: Dazu gehören eine integrierte Umweltstrategie, die von der Stadtverwaltung und vom Bürgermeister mitgetragen wird, ein Umweltdezernat, die stützung von internationalen Umweltschutzinitiativen und Informationskampagnen zur Sensibilisierung der Bürger für Umweltfragen. Im Vergleich zu den besten europäischen haben die deutschen Städte aber in einigen Bereichen noch Nachholbedarf. Nur zwei der zwölf deutschen Vertreter haben konkrete Ziele für alle Umweltbereiche definiert, die anderen beschränken sich auf ausgewählte Bereiche. Ebenfalls nur zwei Städte veröffentlichen jährlich oder alle zwei Jahre einen aktuellen Umweltbericht und berichten die Fortschritte ihrer Arbeit. Die wiegende Mehrheit erstellt einen solchen Bericht nur alle drei bis zehn Jahre. Auch die mangelnde Beteiligung der Bürger ist ein deutlicher Schwachpunkt. Nur fünf von zwölf kommunalen Regierungen beziehen ihre Bürger umfassend in wichtige Umweltentscheidungen ein oder bieten eine zentrale Anlaufstelle für Beschwerden. Dabei zeigt der European Green City Index einen deutlichen Zu sammenhang zwischen mehr Bürgerengagement und besseren Umweltleistungen. Das legt nahe: Eigenverantwortlich handelnde und umweltbewusste Bürger leisten einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der städtischen Umweltbilanz. Methodenbeschreibung Der bewertet zwölf deutsche Großstädte hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen sowie ihres Engagements für mehr Umweltschutz. Die Auswahl berücksichtigt die vier Millionenstädte sowie alle Metropolregionen Deutschlands. Um Aufschluss das Abschneiden der deutschen Städte im europäischen Vergleich zu geben, werden die Ergebnisse im Kontext des European Green City Index präsentiert. Die europäische Studie suchte die Nachhaltigkeit der 0 wich tigsten europäischen Metropolen aus 0 euro päischen Ländern und wurde im Dezember 009 veröffentlicht. Die Methodik des wurde von der Economist Intelligence Unit in Kooperation mit Siemens entwickelt. Sie ist identisch mit der des European Green City Index, um eine Vergleichbarkeit der Städte zu ermöglichen. Unabhängige Stadtexperten wurden hierbei einbezogen, die ihre Erfahrungen einbrachten und wertvolle Hinweise gaben. Da die Daten für Europa und Deutschland jedoch zu schiedlichen Zeitpunkten erfasst wurden, ist eine vollständige Vergleichbarkeit nicht gegeben. Aus diesem Grund werden die Ergebnisse in Ergebnisbändern und nicht als detailliertes Ranking dargestellt. So werden gleich zeitig kleinere Abweichungen ausge - glichen. Der bewertet die Städte in acht Kategorien,,,,, Abfall/Landnutzung, und Umweltmanagement denen 0 Einzelindikatoren zugrunde liegen. 6 der 0 Indikatoren basieren auf quantitativen Daten und geben Aufschluss die derzeitige Situation der Städte beispielsweise die -Emissionen, den verbrauch, das Abfallaufkommen pro Kopf oder die Luftverschmutzung. Die verbleibenden Indikatoren sind qualitativer Natur und bewerten die Strategien, Ziele und Ambitionen der einzelnen Städte, ihren Umwelteinfluss zu reduzieren. Dies können beispielsweise Maßnahmen sein, die helfen, den Anteil erneuerbarer n zu erhöhen, die effizienz von n zu verbessern, sstaus zu reduzieren oder Abfall wiederzuverwerten. Datenquellen: Datenerhebung und -auswertung für den wurden von unabhängigen Analysten der Economist Intelligence Unit im Zeitraum von Mai bis November 00 durchgeführt. Soweit vorhanden, wurde auf Daten aus offiziellen und öffentlich zugänglichen Quellen zurückgegriffen, beispielsweise von europäischen, nationalen oder regionalen Statistikämtern, lokalen Stadtverwaltungen sowie von städtischen und regionalen Umweltagenturen. Dabei wurde darauf geachtet, nach Möglichkeit Daten für das Jahr zu verwenden, andernfalls aus den Vorjahren beziehungsweise dem Jahr 009, um eine ähnliche Datenbasis wie für den European Green City Index zu gewährleisten. In den wenigen Fällen, in denen die benötigten Daten nicht vorlagen, wurden die fehlenden Werte von der Economist Intelligence Unit auf der Grundlage regionaler Zahlen geschätzt. Vergleich mit dem European Green City Index: Um die Ergebnisse des German Green City Index besser einordnen zu können und in einen breiteren Kontext zu stellen, werden die deutschen Städte mit denen des European Green City Index verglichen. Hierzu wurden die deutschen Ergebnisse auf Basis des European Green City Index normalisiert (siehe Beschreibung des Normalisierungsverfahrens Punkt Indikatoren ) und ein neuer theoretischer Index von Städten erstellt. Berlin, das sowohl im European als auch im German Green City Index vertreten ist, wird nur auf Basis der Ergebnisse im dargestellt. Die Endergebnisse der deutschen Städte werden in Ergebnisbändern dargestellt anstatt in einem detaillierten Ranking (siehe auch Entwicklung des Index, Seite 8). Indikatoren: Um die Daten städtegreifend bewerten und die Gesamtpunktzahlen für die einzelnen Städte ermitteln zu können, mussten die aus verschiedenen Quellen bezogenen Daten vergleichbar gemacht werden. Hierfür wurden die quantitativen Indikatoren auf einer Skala von null bis zehn normalisiert, wobei die beste Stadt zehn Punkte erhielt und 6 7
10 Kategorien und Indikatoren im Kategorie Indikator Typ Gewichtung Beschreibung Normalisierungsverfahren* -Emissionen Quantitativ % -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner). Min.-Max. -Intensität Quantitativ % -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro). Min.-Max.; grenze von.000 g eingefügt, um statistische Ausreißer auszuschließen. Strategie zur Quantitativ/ % Bewertung, wie ambitioniert die -Reduktionsstrategie ist. Null-Max. (quantitativ). Bewertung durch -Reduzierung qualitativ EIU-Analysten auf einer Skala von 0 bis 0 (qualitativ). verbrauch Quantitativ % verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner). Min.-Max. intensität Quantitativ % verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/Euro BIP). Min.-Max.; grenze von 8 MJ/Euro BIP eingefügt, um statistische Ausreißer auszuschließen. Anteil erneuer- Quantitativ % Anteil erneuerbarer n am gesamten Bewertung in Bezug auf Zielgröße von barer n verbrauch (in %). 0% (EU-Ziel). Förderung Qualitativ % Bewertung, wie umfangreich die Richtlinien zur Förderung und Bewertung durch EIU-Analysten auf einer Skala sauberer Nutzung von sauberer und für effizienz sind. von 0 bis 0. verbrauch Quantitativ % verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ). Min.-Max. von Wohngebäuden effizienz- Qualitativ % Bewertung des Umfangs der effizienz- Bewertung durch EIU-Analysten auf einer standards für standards für. Skala von 0 bis 0. effizienz- Qualitativ % Bewertung der Maßnahmen zur Förderung Bewertung durch EIU-Analysten auf einer initiativen für von effizienzinitiativen für. Skala von 0 bis 0. Nutzung alternativer Quantitativ 9% Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen Umgerechnet auf eine Skala von 0 bis 0. smittel smitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (Bürger in %) Länge des snetzes Quantitativ % Länge des Radwege- und des öffentlichen Min.-Max.; Obergrenze von km/km und km/km für alternative smittel Nahverkehrsnetzes (km/km ). eingefügt, um statistische Ausreißer auszuschließen Förderung der Nutzung Qualitativ 9% Bewertung der Maßnahmen zur Förderung der Nutzung Bewertung durch EIU-Analysten auf einer alternativer smittel alternativer smittel. Skala von 0 bis 0. Pläne zur Reduzierung Qualitativ 9% Bewertung der Pläne zur Reduzierung von sstaus Bewertung durch EIU-Analysten auf einer von sstaus innerhalb der Stadt Skala von 0 bis 0 verbrauch Quantitativ % Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner). Min.-Max. verlust durch Quantitativ % Lecks im netz (in %). Bewertung in Bezug auf eine Obergrenze von %. undichte Leitungen Abwasserbehandlung Quantitativ % An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %). Bewertung in Bezug auf eine Obergrenze von 00% und eine grenze von 80%. Pläne zur effizienten Qualitativ % Bewertung der Pläne zur Verbesserung der effizienten Bewertung durch EIU-Analysten auf einer nutzung und nutzung und Abwasserbehandlung. Skala von 0 bis 0. Abwasserbehandlung die am schlechtesten abschneidende Stadt null Punkte. In einigen Fällen wurde bei der Skalierung eine Ober- beziehungsweise grenze eingezogen, um zu verhindern, dass die Punkteverteilung durch statistische Ausreißer verfälscht wird. Für den German Green City Index verwendete die Economist Intelligence Unit die gleiche Normalisierung wie für Europa. Die qualitativen Indikatoren wurden von Analysten der Economist Intelligence Unit bewertet, die dafür objektive Kriterien zur Bewertung der Umweltziele, der Strategien und der Umweltrichtlinien einer Stadt definierten. Die qualitativen Indikatoren wurden ebenfalls auf einer Skala von null bis zehn bewertet. Zehn Punkte erhielten die Städte, die alle Kriterien der Checkliste erfüllten. Beispielsweise setzt sich der Indikator Strategie zur - Reduzierung aus den Kriterien zusammen, ob die Städte ihre -Emissionen aktiv und regelmäßig wachen, welche -Ziele sie sich gesetzt haben und wie ehrgeizig diese Ziele hinsichtlich ihrer Tragweite und der geplanten Umsetzungsfrist sind. Entwicklung des Index: Um den Index zu erstellen, wurde zunächst für jede Stadt in den acht Kategorien eine Punktzahl auf einer Skala von null bis zehn errechnet. In diese Bewertung flossen alle quantitativen und qualitativen Daten eines Infrastrukturbereiches ein. In der Regel wurde dabei allen Indikatoren die - selbe Gewichtung zugewiesen. Anschließend wurde das Gesamtergebnis berechnet, indem die Punktzahlen der acht Kategorien entsprechend ihrer festgelegten Gewichtung summiert wurden. Um keine Kategorie stärker zu gewichten, hat die Economist Intelligence Unit jeder Kategorie dieselbe Bedeutung beigemessen. Diese gleichmäßige Gewichtung entspricht auch dem Feedback der unabhängigen Stadtexperten, die in die Methodenentwicklung eingebunden waren. Im letzten Schritt wurden die Städte ihren Ergebnissen entsprechend in Ergebnisbänder gruppiert. Diese Bänder wurden auf Basis der sergebnisse und der Standardabweichung vom Mittelwert ge - bildet. In der Statistik definiert die Standard ab - weich ung den Bereich, in den 66% aller Werte in Ab weichung vom Mittelwert fallen. Die Ergebnisbänder sind wie folgt definiert: : Ergebnisse, die mehr als, Standardabweichungen dem liegen : Ergebnisse, die zwischen 0, und, Standardabweichungen dem liegen : Ergebnisse, die zwischen 0, Standardabweichungen und 0, Standardabweichungen dem liegen : Ergebnisse, die zwischen 0, und, Standardabweichungen dem liegen : Ergebnisse, die mehr als, Standardabweichungen dem liegen. Cluster Um den Einfluss des Bruttoinlandsprodukts, der Einwohnerzahl, des Industrieanteils oder des Klimas auf das Ergebnis einer Stadt zu analysieren, wurden die Metropolen zusätzlich in verschiedenen Clustern ausgewertet. Die Cluster sind wie folgt definiert: Bruttoinlandsprodukt: niedriges BIP, weniger als.000 Euro pro Kopf und Jahr; mittleres BIP, zwischen.000 und.000 Euro pro Kopf und Jahr; höheres BIP, mehr als.000 Euro pro Kopf und Jahr Einwohnerzahl: klein, mit einer Wohnbevölkerung von weniger als Million; mittelgroß, mit einer Wohnbevölkerung zwischen und Millionen; groß, mit einer Wohn - bevölkerung von mehr als Millionen Industrieanteil: industriell, mit einem Indus trieanteil von % oder mehr; dienstleistungsorientiert, mit einem Industrieanteil von weniger als % Klima: kalt, mit einer stemperatur von 6 bis 8 C; gemäßigt, mit einer stemperatur von 9 bis C; warm mit einer stemperatur von mehr als C Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Abfallaufkommen Quantitativ % Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner). Bewertung in Bezug auf eine Obergrenze von 00 kg (EU-Ziel). Eine grenze von.000 kg wurde eingefügt, um statistische Ausreißer auszuschließen. Abfallrecycling Quantitativ % Recyclingquote (in %). Bewertung in Bezug auf eine Obergrenze von 0% (EU-Ziel). Maßnahmen zur Qualitativ % Bewertung der Maßnahmen zur Abfallvermeidung sowie zur Bewertung in Bezug auf eine Obergrenze von 00% Abfallvermeidung Wiederaufbereitung und -verwendung von Abfall. Skala von 0 bis 0. Grünflächen- Qualitativ % Bewertung der Maßnahmen zur Eindämmung der städtischen Bewertung durch EIU-Analysten auf einer nutzungspläne Zersiedelung und zum Erhalt von Grünflächen. Skala von 0 bis 0. Stickstoffdioxid Quantitativ 0% Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid- Bewertung in Bezug auf eine grenze von 0 ug/m Konzentration (ug/m ). EU-Richtlinie). Ozon Quantitativ 0% Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ). Bewertung in Bezug auf eine grenze von 0 ug/m (EU-Richtlinie). Feinstaub Quantitativ 0% Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ). Bewertung in Bezug auf eine grenze von 0 ug/m (EU-Richtlinie). Schwefeldioxid Quantitativ 0% Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ). Bewertung in Bezug auf eine grenze von 0 ug/m (EU-Richtlinie). Luftreinhaltepläne Qualitativ 0% Bewertung des Umfangs der städtischen Luftreinhaltepläne. Bewertung durch EIU-Analysten auf einer Skala von 0 bis 0. Grüner Aktionsplan Qualitativ % Bewertung der Ambitionen und des Umfangs von Bewertung durch EIU-Analysten auf einer Strategien zur Verbesserung und wachung der Skala von 0 bis 0. Leistungen für den Umweltschutz. Grünes Citymanagement Qualitativ % Bewertung des Umgangs mit Umweltproblemen und des Bewertung durch EIU-Analysten auf einer Engagements zur Erreichung internationaler Umweltstandards. Skala von 0 bis 0. Bürgerbeteiligung Qualitativ % Bewertung des Rahmens, in dem Bürger an der Bewertung durch EIU-Analysten auf einer an grüner Politik Entscheidungsfindung bei Umweltthemen mitwirken können. Skala von 0 bis 0. * Städte erzielen volle Punktzahl, wenn sie die Obergrenze erreichen bzw. treffen, und null Punkte, wenn sie die grenze erreichen bzw. schreiten 8 9
11 Berlin Daten und Fakten Einwohnerzahl, Millionen Bruttoinlandsprodukt (PPP) pro Kopf in.00 Fläche in km 89 Anteil Industrie / Bruttowertschöpfung in % 8 stemperatur in C 9 Berlin ist nicht nur Hauptstadt, sondern mit rund, Millionen Einwohnern auch die be völkerungsreichste Stadt Deutschlands. Bis 989 war Berlin durch die Mauer geteilt. Dies bedeutete neben der politischen Spaltung auch eine schiedliche Stadtentwicklung in Ostund Westberlin. Die Wiedervereinigung 990 hatte große Auswirkungen auf Berlins ökolo - gischen Fußabdruck, denn durch die Stilllegung der meisten Ostberliner Industriebetriebe und die Modernisierung eines Großteils der seit diesem Ereignis sind die Emissionen von und anderen Schadstoffen deutlich zurückgegangen. Die Wirtschaft Berlins ist heute stark vom Dienstleistungssektor geprägt, insbeson - dere von Mediennehmen, kreativen Be - rufen und Biowissenschaften, und auch die Me tall- und Elektroindustrie spielt eine wichtige Rolle. Berlin ist außerdem ein beliebtes Reiseziel und hat sich als Konferenzstadt einen Namen gemacht. Im Vergleich zu anderen deutschen Städten kämpft Berlin jedoch mit einer relativ hohen Arbeitslosenquote und muss mit einem vergleichsweise niedrigen Bruttoinlandsprodukt (BIP) von.00 Euro pro Kopf auskommen. In der Gesamtwertung liegt die Bundeshauptstadt im Ergebnisband. Im Einzelnen schneidet sie in sechs der acht Kate - gorien bei, n,,, Abfall und Landnutzung sowie durchschnittlich ab. Bemerkenswert ist der ausgesprochen niedrige -Ausstoß von,6 Tonnen pro Kopf. Damit ist Berlin deutschlandweit Spitzenreiter und zählt zusammen mit Nürnberg zu den beiden einzigen deutschen Städten im europäischen Vergleich, die abschneiden. Ebenfalls bemer - kens wert ist der niedrige verbrauch in Wohngebäuden im Vergleich der europäi - schen Städte. In den Kategorien und Umweltmanagement liegt Berlin im. Zu Buche schlägt dabei der verhältnismäßig geringe Anteil regenerativer n am verbrauch. Mit der zunehmenden Ausrichtung der Stadt auf Solar- und Biomasse ener - gie dürfte die Bewertung in diesem Bereich je doch künftig positiver ausfallen. -Emissionen: Berlin erzielt in dieser Kategorie ein durchschnittliches Ergebnis und gehört mit Nürnberg zu den beiden einzi - gen deutschen Städten, die im europäischen Ver gleich in diesem Ergebnisband abschneiden. Mit -Emissionen in Höhe von,6 Tonnen pro Einwohner und Jahr hält Berlin den Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich und liegt dem europäischen von 6, Tonnen. Das gute Ergebnis in dieser Kategorie ist auch auf das ehrgeizige -Einsparziel zurückzuführen: Bis 00 sollen die Emissionen um insgesamt 0% gegen dem Wert von 990 gesenkt werden. Das Zwischenziel, die Treib haus gas - emis sionen und den verbrauch bis 00 um % zu reduzieren, hat Berlin bereits er - reicht. Dazu haben diverse Maßnahmen beigetragen, zum Beispiel die energetische Sanier ung des Baubestands vor allem im früheren Ostberlin der Umstieg von Kohlekraft- auf Gaskraftwerke und der starke Rückgang der Kohleöfen von im Jahr 990 auf weni ger als im Jahr. Zudem wurden nach dem Mauerfall viele unrentable Industriebetriebe stillgelegt, deren -Emissionen zum Teil besonders hoch waren. Die Stadt schneidet auch bei den Emissionen pro BIP-Einheit mit 7 Gramm im Vergleich zum europäischen von 6 Gramm gut ab. Grüne Initiativen: Um ihr -Reduktionsziel zu erreichen, bemüht sich die Stadt, neh - men zum Beitritt zum Berliner Klimabündnis zu motivieren. Dieses Bündnis ist ein Zusammenschluss Berliner nehmen und Verbände, die zum Klimaschutz beitragen. Die Partner wollen die Stadt Berlin bei der Umsetzung der im Landesenergieprogramm festgeschriebenen Zie - le stützen. Zahlreiche große Berliner Industrie-, Versorgungs- und Baunehmen sind dem Berliner Klimabündnis bereits beigetreten. : Berlin liegt in der Kategorie im. Punkten kann die Stadt mit einem relativ niedrigen verbrauch: Pro Einwohner werden 68 Gigajoule verbraucht, im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung sind es,0 Me ga joule pro Euro BIP. Beide Werte bewegen sich dem der euro päi - schen Städte von 8 Gigajoule respektive, Megajoule. Berlin profitiert vom größten Fernwärmenetz Westeuropas. Es ist.00 km lang, hat eine Kapazität von rund Megawatt und versorgt mehr als der fast zwei Millionen Berliner Haushalte. Nach Angaben aus dem Jahr 006 werden aber noch immer % der Heizenergie aus Kohle erzeugt. Nachteilig wirkt sich der relativ niedrige Anteil regenera tiver n am -Mix aus. Bislang wer den nur,6% des verbrauchs der Stadt aus erneuerbaren Quellen gedeckt, während es im europäischen immerhin 6,% sind. Der Ausbau der Solarenergie genießt in Berlin aber mittlerweile eine höhere Priorität, so dass der Anteil regenerativer n in Zu kunft steigen sollte. Grüne Initiativen: Das städtische versorgungsnehmen und ein Solarspezialist haben im Dezember 009 auf dem Gelände des ehemaligen Gaswerkes Mariendorf eine Solarstrom-Pilotanlage mit einer Leistung von zu - nächst 00 Kilowatt eingeweiht. Die Partner prü fen derzeit, ob sich die Anlage zum größten Solarkraftwerk Berlins mit einer Leistung von bis zu Megawatt ausbauen lässt. Ergebnis Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis Die Reihenfolge der Punkte in den einzelnen Ergebnisbändern impliziert keine Wertung. sparpartnerschaften 996 wurde die sparpartnerschaft Berlin gegründet, eine gemeinsame Initiative der Stadt und der Berliner agentur. Die - sparpartnerschaft garantiert bei der Verbesser ung der effizienz öffentlicher kosteneinsparungen von jährlich durch - schnittlich %, während die Partner Know-how sowie die Finanzierung bereitstellen. Gut 6% dieser Einsparungen fließen direkt in den Stadt - haushalt, während der Rest für die Modernisier ung und Optimierung der eingesetzt wird. Im Gegenzug erhalten die Partner alle den garantierten Betrag hinausgehenden Ein - sparungen. Die neu installierten Anlagen bleiben im Besitz der Stadt. Wenn die einzelnen Verträge nach etwa zwölf Jahren auslaufen, kommen die einsparungen der Stadt alleine zugute. Durch die Sanierung von Schulen, Kindertagesstätten, Universitäten, Verwaltungsgebäuden und Schwimmbädern hat die Stadt bereits Millionen Euro - kosten eingespart. Mit dieser Initiative ist Berlin zu einem Paradebeispiel für sparprogramme in öffentlichen n geworden. : In der Kategorie erreicht Berlin ein durchschnittliches Ergebnis. Die Stadt zeichnet sich vor allem durch einen der niedrigsten verbräuche in Wohngebäu - den aus. 0 Megajoule sind es pro Quadratmeter das ist sowohl im innerdeutschen als auch im europäischen Vergleich der zweitniedrigste Wert (hinter Stuttgart). Zum Vergleich: Der europäische swert liegt bei 87 Megajoule. Berlin hat seit 990 massiv in die Modernisierung von n investiert, insbesondere im ehemaligen Ostberlin, wo großer Nachholbedarf in puncto standards und effizienz bestand. Innerhalb der zu - rückliegenden 0 Jahre hat sich der verbrauch deutlich positiv entwickelt. Eine bessere Isolierung, der Umstieg von Kohleöfen auf Zentral- und Gasheizungen sowie ein einfacherer Zugang zu Informationen zum Thema effizienz haben dies möglich gemacht. Bei spiels weise konnte durch die energetische Sa nie rung der verbrauch der Berliner Plat ten bauten von 0 kwh auf 80 kwh pro Jahr und Quadratmeter gesenkt werden. Grüne Initiativen: Um effizienz und ein sparungen im bestand neue Berlin Andere deutsche Städte Andere europäische Städte 0
12 Im pul se zu geben, gibt Klimaschutzpartner, ein Bünd nis aus zehn Kammern und Institutionen der Berliner Wirtschaft, seit 00 jährlich den Preis KlimaSchutzPartner des Jahres aus. Da mit werden herausragende Projekte im Klima schutz gewürdigt. den 7 Bewerbungen im Jahr 00 wurde anderem die Grundsanierung des vor 00 Jahren gebauten Tropenhauses des Botanischen Gartens ausgezeichnet: Mehr als 0% des bisherigen verbrauchs wurden mit technischen Maßnahmen wie der Erneuerung der Fassaden und der Isolierung reduziert eine wahre Herausforderung an Material und Technik angesichts der hohen er forderlichen Feuchtigkeit von 80%. : In der Kategorie erzielt Berlin ein durchschnittliches Ergebnis. Be - reits 00 hat die Hauptstadt im Stadtentwicklungsplan mobil 00, der derzeit aktualisiert wird, das Ziel formuliert, das ssystem umweltfreundlicher zu gestalten. Dazu zählen zum Beispiel die Förderung alternativer Ver kehrs - mittel, wie Bus, Bahn und Fahrrad, und die Reduzierung von sstaus. Das öffentliche Nahverkehrsnetz ist mit,0 km pro Quadratkilometer zwar noch nicht so gut ausgebaut wie in anderen europäischen Städten (im Mittel Biogas für den städtischen Fuhrpark Die Berliner Stadtreinigung baut derzeit eine Fermen tierungsanlage am Standort Ruhleben mit einer Kapazität von Tonnen, die mit Abfällen aus der Biotonne betrieben werden soll. Pro Jahr wird die Biogasanlage etwa.000 Ton - nen Erdgas produzieren. Nach entsprechender Aufbereitung wird das erzeugte Produkt als Die sel ersatzstoff in den 0 Müllfahrzeugen der Stadt reinigung genutzt. Das spart etwa, Mill io nen Liter Diesel. Die Zahl der Fahr - zeuge soll sich sukzessive mehr als verdoppeln., km), doch Lücken im Straßen- und Schie nen - netz zwischen dem Ost- und Westteil der Stadt wurden mittlerweile geschlossen. Rund 8% der Berliner fahren heute mit öffentlichen smitteln zur Arbeit; bei einem bundesweiten von 7% ist das der zweitbeste Wert nach München. Das Radwegenetz beträgt,6 km pro Quadratkilometer Stadtgebiet und ist damit bereits ein wenig länger als im euro päi schen Mittel (, km). Laut den jüngs ten Schätzungen der Stadt legen % der Be völkerung ihren Ar - beits weg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück, was in etwa dem aller suchten europäischen Städte entspricht. Grüne Initiativen: Um Staus zu vermeiden und den Straßenverkehr auch während der Haupt verkehrszeiten am Fließen zu halten, wer - den in der modernen s rege lungs zen - trale die slage auf einer Straßen länge von mehr als.00 km wacht und die Am - pelschaltung an rund.000 Kreuzungen koordiniert. Zudem werden von hier aus Warn- und Hinweistafeln, sogenannte sbe einflus - sungs anlagen, wacht und bei Bedarf ma - nuell geschaltet. Im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs stützen die Berliner sbetriebe die Nutzung von stoff als Kraftstoff und setzen diese Technologie ein, um den Ausstoß von Treibhausgasen ihrer Linienbusse zu reduzieren. Seit 006 sind in Charlottenburg und Spandau Busse mit stoff-verbren - nungsmotoren im Einsatz. : In der Kategorie schneidet Berlin ab. Die verlus - te durch Lecks im Leitungsnetz liegen bei gerade einmal % das ist europaweit der niedrigste Wert und weit dem europäischen Index- Mittel von 9%. Auch der jährliche verbrauch ist in Berlin mit 6 Kubikmetern recht gering; europaweit sind es im Schnitt 9 Kubikmeter. Die Bereitstellung von zählern so - wie die Förderung sparsamer Hausgeräte sind in Berlin selbstverständlich. Diese Maßnahmen ha - ben einen nachweislich positiven Effekt: Seit 99 sind die Liefermengen und der Verbrauch von Trinkwasser signifikant gesunken. Grüne Initiativen: Die Berliner betriebe haben im Jahr im werk Tegel eine Solaranlage errichtet. Mit einer Kollektorfläche von rund.00 Quadratmetern ist dies die größte zusammenhängende Solaranlage Berlins. Der Strom reicht aus, um den Trinkwasserbedarf von mehr als Berlinern aus der Tiefe zu pum - pen, aufzubereiten und durch das Rohrnetz in die Haushalte zu transportieren. Der Strom aus Tegel wird zwar ins allgemeine Netz eingespeist, dient aber vor allem dazu, den eigenen Bedarf für die versorgung zu decken. Derzeit er schließen sich die betriebe weitere alter native quellen. So ist geplant, das Klärwerk Schö ner - linde ab 0 durch den Bau von drei Windrädern mit zusammen 6 Megawatt Leis tung als erste Klär anlage energieautark zu machen. Abfall und Landnutzung: Berlin erzielt in der Kategorie Abfall und Landnutzung ein durchschnittliches Ergebnis. Positiv be - wertet wird die Recyclingquote, die mit rund 0% deutlich dem europäischen Schnitt von 6% liegt. Bemerkenswert ist auch, dass dieser Wert zwischen 00 und um % durch diverse Maßnahmen gestiegen ist. So stellt die Stadt beispielsweise eine Biotonne mit einem Fassungsvermögen von 80 Litern für alle grö ße ren Wohngebäude zur Verfügung, die wö chent lich geleert wird. Die Leerung der Bio tonne ist gebührenpflichtig, ihre Benutzung Pflicht. Die Stadt schnei - det auch beim Abfallaufkommen gut ab: Mit kg Abfall pro Einwoh ner und Jahr liegt die Stadt dem euro päi schen Schnitt von 7 kg und schafft deutsch landweit das drittbeste Er - gebnis. Das Abfallaufkommen ist in den vergangenen Jah ren deutlich gesunken und von, Millionen Tonnen 99 auf knapp Ton nen im Jahr zurückgegangen. Im Bereich Landnutzung legt die Berliner Agen da anderem fest, dass der Grünflächenanteil in dicht besiedelten Gebieten bis zum Jahr 0 um mindestens 0% erhöht werden soll. Dar hinaus sieht das Programm vor, dass die War te zeit für eine Schrebergarten-Parzelle höchs tens ein Jahr betragen und größere städtische Grundstücke durch grüne Korridore verbunden werden sollen. Grüne Initiativen: Gemäß dem Berliner Flä - chennutzungsplan 009 der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ist die Stärkung der Innenstadt als Wohn- und Lebensort mit einem gleichwertigen Nebeneinander von Wohnen, Arbei ten, Kultur und Erholung ein strategisches Ziel. So wird auf dem fast 00 Hektar großen Tem pelhofer Feld ein neues Stadtviertel mit attrak tiven Wohnungen und einer Vielzahl von Ar beits plätzen entstehen und zugleich eine Park landschaft geschaffen, die das innerstädti - sche Freiflächenangebot abrundet und das Stadtklima langfristig entlastet. : In der Kategorie schneidet Berlin im europäischen Vergleich ab. Die wird in der Stadt genau wacht und hat sich vor allem durch den Strukturwandel vom Industriezum Dienstleistungsstandort stark verbessert. Abgesehen von der Ozon-Konzentration liegen Quantitative Indikatoren Abfall und Landnutzung -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner) -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro) -Einsparziele bis 00 verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner) verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/Euro BIP) Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch (in %) verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (in %) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zurücklegt (in %) Länge des Radwegenetzes (km/km ) Länge des öffentlichen Nahverkehrsnetzes (km/km ) Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner) verlust durch Lecks im netz (in %) An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %) Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner) Recyclingquote (in %) alle Werte der in diesem Index berücksichtigten Luftschadstoffe dem Europa-Schnitt. Die mittlere Stickstoffdioxid-Konzentration beispielsweise beträgt in Berlin 7 Mikrogramm pro Kubikmeter, während es in den übrigen euro päi - schen Städten Mikrogramm sind. Auch das Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration liegt mit Mikrogramm dem Euro pa-schnitt von Mikrogramm. Zwar be - weg ten sich die Feinstaubwerte im Jahresmittel von 009 im zulässigen Bereich, doch wurde die Toleranzgrenze an 7 Tagen nicht eingehalten. Erlaubt sind lediglich Tage. Wie in vielen anderen Städten auch, ist in Berlin der Hauptverursacher der Emissionen. 0% des Fein staub- und 80% des Stickstoffdioxid-Ausstoßes gehen darauf zurück. Grüne Initiativen: Um die Emissionen im Bereich zu reduzieren, hat Berlin meh - rere Maßnahmen ergriffen, so zum Beispiel die Einrichtung der Umweltzone im Jahr, mit der die Fahrzeugemissionen in der Innenstadt verringert werden sollen. Zudem wurden Linienbusse mit Feinstaubfiltern nachgerüstet und der Einsatz erdgasbetriebener Nutzfahrzeu ge vom Berliner Senat gefördert. Neben der Re duzierung von Emissionen durch verbesserte Fahr zeugtechnologien konzentriert sich die Stadt aber auch auf verkehrsplanerische Maßnahmen, zum Beispiel die Optimierung der Am pelschaltung. Dadurch soll ein effizienterer sfluss erreicht werden. EUR 6, 6,6 8,6 8,,8 6,0 86,97,98 7,0,9, 9, 8,88 96, 6,77,9 D 9,79 9,77 0,8 9,6,7, 70,8,0 7,,9,6 9, 8,6 99, 7,88 7,8 Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Konzentration (ug/m ),98 0, Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ) 0,9 0,97 Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ),0,9 Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ) 6,,0 EUR der insgesamt europäischen und deutschen suchten Städte, D nur der zwölf deutschen Städte, * Wurden verschiedene Datenquellen berücksichtigt, bezieht sich das hier angegebene Jahr nur auf die wichtigste Quelle, e EIU Schätzung Berlin, 6,97 0,00 68,0,0,6 0,,80 8,0,8,0 6,0, 99,00,67 0,9 7,8,,97,86 Jahr* Umweltmanagement: In der Kategorie Umweltmanagement liegt Berlin im. Positiv bewertet wird, dass das Berliner Abgeordnetenhaus im Jahr 006 Beteiligung von Politik, Bürgern und Wirtschaft die Lo kale Agenda Berlin beschlossen und damit ein Handlungsprogramm für eine nachhaltige Stadtentwicklung verabschiedet hat, das die Be - völkerung aktiv einbezieht. Als Fortschrei bung dieses Programms wurden 00 zwölf Nachhaltigkeitsindikatoren vorgeschlagen, die einem zweijährlichen Datenbericht zur prüfung der nachhaltigen Entwicklung der Stadt zugrun - de liegen sollen. Nachteilig wirkt sich jedoch aus, dass die Stadt nur zu einigen Umweltaspek - ten klare Ziele formuliert und kommuniziert. Grüne Initiativen: Berlin ist die einzige deut - sche Stadt, die Mitglied der C0-Gruppe ist. C0 ist ein Zusammenschluss aus 0 Metropolen, die sich dem Klimaschutz verschrieben haben. eine Partnerschaft mit der Clinton-Klima- Initiative strebt die C0-Gruppe die Reduzierung von Emissionen durch verbesserte effi - zienz an. Dar hinaus ist Berlin seit Mitglied im Konvent der Bürgermeister, einer Initiative der Europäischen Union. Diese Gruppe hat sich verpflichtet, noch das EU-Ziel hi n aus zugehen und die Treibhausgase bis 00 gegen dem Wert von 990 um mehr als die ange strebten 0% zu senken. Berlin plant, seine -Emissionen bis 00 um 0% zu reduzieren. Quelle Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Senatsverwaltung Bereich Umwelt Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Stadt Berlin Stadt Berlin Berlin Cycling Office; Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Stadt Berlin; Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Abfallbilanz Land Berlin; Amt für Statistik Berlin-Brandenburg Abfallbilanz Land Berlin EEA Airbase EEA Airbase EEA Airbase EEA Airbase
13 Bremen Daten und Fakten Einwohnerzahl Bruttoinlandsprodukt (PPP) pro Kopf in Fläche in km Anteil Industrie / Bruttowertschöpfung in % stemperatur in C 9 Bremen liegt im Nordwesten Deutschlands, etwa 60 km südlich der Weser mün dung. Die Stadt hat rund Einwohner und war, wie viele andere nordeuropäische Städte, Mitglied des historischen Handelsbundes der Hanse. Noch heute ist die Wirtschaft der Hafenstadt traditionell vor allem vom Handel geprägt, und verschiedene Logistik- und Transportdienstleis - ter sind hier ansässig. Aber auch Wissen schaft und Industrie spielen eine wesentliche Rolle, wobei Letztere mit % zur Bruttowertschöpf - ung beiträgt. Zu den größten ansässigen Industrien gehören die Luft- und Raumfahrt sowie die Automobil- und Stahlindustrie. Zudem sind in der Stadt große Brau er eien und Kaffeeröstereien beheimatet. Mit ei nem Pro-Kopf-Brutto inlands - produkt (BIP) von Euro liegt Bremen im Mittelfeld der zwölf such ten deutschen Städte. Im liegt Bremen im Gesamtergebnis im Band. Dabei schneidet die Stadt in den Kategorien,,, Abfall, sowie im Bereich Umweltmanagement durchschnittlich ab, liegt aber in der Kategorie -Emissionen im und in der Kategorie im Ergebnisband Durch schnitt, was sehr stark auf die hohen - Emissionen und den großen verbrauch der Industrie insbesondere der Stahlindustrie zurückzuführen ist. Im Vergleich zu den elf anderen deutschen Städten kann die Hansestadt aber einen sehr niedrigen verbrauch pro Kopf sowie das drittlängste Radwegenetz vorweisen. Auch beim Abfall kann Bremen mit einem der bundesweit niedrigsten Abfallaufkommen pro Person und der zweithöchsten Recyclingquote punkten. -Emissionen: Bremen liegt in der Kate - gorie -Emissionen im Ergebnisband. Dies ist insbesondere darauf zu rück zu - führen, dass sich die -Emissionen der Stadt auf,9 Tonnen pro Einwohner be laufen. Das ist der höchste Wert der euro päischen Städte und liegt deutlich dem europäi schen Mittel von 6, Tonnen. Auch die -Werte pro BIP-Einheit liegen mit 9 Gramm pro erwirtschaftetem Euro deutlich dem euro päischen von 6 Gramm. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind 9% der -Emissionen auf die Industrie zurückzu füh ren (davon allein 9% von der Stahlindustrie), 8% auf Haushalte und % auf den. Punkten kann Bremen hingegen mit einem ambitionierten Ziel der -Reduktion (siehe Grüne Initiativen). Grüne Initiativen: Im Dezember 009 hat die Stadtverwaltung Bremen die vierte Ausgabe ihres Klimaschutz- und programms 00 beschlossen, in der die Ziele für die nächsten Jahre festgeschrieben sind. Vorrangiges Ziel ist die Verringerung der -Emissionen um 0% bis zum Jahr 00 gegen dem Wert von 990. Um das Ziel zu erreichen, hat die Stadt folgende Maßnahmen vorgesehen: die Förderung sauberer n (insbesondere Windenergie), den Ausbau der Fernwärme, einsparungen in bestehenden Wohngebäuden, kommunalen n und nehmen so - wie eine verbesserte wachung der - Emissionen. Dar hinaus sollen die Bürger verstärkt spar- und Klimaschutz - maßnahmen informiert und entsprechend be - raten werden. Die Stadt Bremen hat ferner die Klimaschutzagentur Bremer -Konsens gegründet. Diese soll aufzeigen, wie effizienter genutzt werden kann, um so den -Ausstoß und verbrauch zu senken. Dazu fördert die Agentur beispielsweise Modellprojekte, koordiniert Öffentlichkeitskampagnen und vermittelt Informationen an Fachleute und Verbraucher. : In der Kategorie liegt Bre - men im Ergebnisband. Ein Grund ist der hohe verbrauch von jährlich 7 Gigajoule pro Kopf europaweit der höchste Wert. Zum Vergleich: Das Mittel der europäischen Städte liegt bei 8 Gigajoule. Aller dings sind 8% der verbrauchten auf die Stahlindustrie zurückzuführen. Zieht man diesen verbrauch ab, so liegt der verbrauch bei etwa 89 Gigajoule. Wird der verbrauch (inklusive jener der Stahl- industrie) ins Verhältnis zur Wirtschaftsleistung gesetzt, dann liegt Bremen mit,6 Megajoule pro BIP-Einheit nur knapp dem Mittel der euro päischen Städte von, Megajoule. Der Anteil der erneuerbaren n im - Mix be trägt nur 0,8% und ist damit deutlich geringer als in den anderen europäischen Städ - ten (im 6,%). Positiv bewer tet wird je doch, dass Bremen saubere for - men aktiv fördert, indem es zum Beispiel den Ausbau rege ne rativer n wie Wind- und kraft vorantreibt. Grüne Initiativen: Im April 00 hat Bremen als erste deutsche Stadt das LED-City-Programm zeichnet, mit dem Ziel, den Einsatz von LED-Leuchten in der kommunalen Infrastruktur zu verstärken. Die LED-Lampen sparen, schonen die Umwelt, reduzieren Wartungskos - ten und bieten eine bessere Lichtqualität als her - kömmliche Leuchtmittel für die städtische Be - leuchtung. Vor Kurzem hat Bremen zudem ein Pilotprojekt gestartet, mit dem Kompakt-Leuchtstofflampen durch LED-Lampen ersetzt werden sollen. Mit der Umstellung auf LED-Lam pen hofft die Stadt, ihre Kosten für die Beleuchtung um etwa ein Drittel senken zu können. In ihrem Aktionsplan 00 zur Reduzierung der -Emissionen hat die Hansestadt das Poten - zial von Fernwärme erkannt und mittlerweile erste konkrete Pläne entwickelt. Zum einen soll das Fernwärmenetz auf der Basis von Kohlekraftwerken weiter ausgebaut werden; zum anderen will man die Wärme, die bei der Abfallverwertung anfällt, verstärkt zur Gewinnung von Strom und Heizenergie nutzen. ere Zie le sind eine bessere Nutzung der Abwärme aus der örtlichen Stahlindustrie und ein intensiverer Einsatz von Blockheizkraftwerken in der Industrie und in großen Wohnanlagen. Bremen hat bereits mögliche Projekte ins Auge gefasst, Ergebnis Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis Die Reihenfolge der Punkte in den einzelnen Ergebnisbändern impliziert keine Wertung. Effiziente Pumpen im Stahlwerk Das Bremer Stahlwerk hat in Kooperation mit der Deutschen agentur (DENA) und drei Pumpenherstellern in großem Umfang elektri - sche Pumpen im Stahlwerk gegen energie effizi - ente Varianten ausgetauscht. Diese Maßnahme ist Teil der DENA-Initiative Leuchttürme energie effizienter Pumpensysteme in Industrie und Gewerbe, die deutlich machen soll, dass sich effizienzmaßnahmen im - nehmen relativ einfach und schnell durchführen lassen. Zwar ist der Stromverbrauch des Stahl - werks im Verhältnis zum Wärmebedarf gering, in absolu ten Zahlen aber sind die Stromeinsparungen beachtlich: Durch den Einsatz ener - gieeffizienter Pumpen spart das Stahlwerk jährlich,7 Millio nen Kilowattstunden Strom, was dem bedarf von rund 670 Vier- Personen-Haushalten entspricht. mit denen rund Tonnen jährlich eingespart werden könnten. : In der Kategorie erzielt Bremen ein durchschnittliches Ergebnis. Der verbrauch von Wohngebäuden liegt mit 7 Megajoule pro Quadratmeter dem Mittel der europäischen Städte von 87 Me - ga joule pro Quadratmeter. Als Teil ihrer Klimapolitik bietet die Stadt finanzielle Anreize, die Wärmedämmung bestehender zu verbessern so wurden seit 99 mehr als.000 Projekte finanziert und dabei 8 Millionen Euro zur Verfügung gestellt (siehe unten). Zudem stützt die Stadt die Initiative Bremer Bremen Andere deutsche Städte Andere europäische Städte
14 mo der nisieren, die den Bürgern Informationen zur Verbesserung der effizienz zur Verfügung stellt. Grüne Initiativen: Bremen hat das große Ener - giesparpotenzial von n erkannt. Die vier te Ausgabe des Klimaschutz- und programms 00 sieht daher eine Verbesserung der effizienz bestehender vor. Im Jahr hat der Senat ein Programm zur energieeffizienten sanierung bei öffentlichen Einrichtungen beschlossen, das 8, Millionen Euro zur Verfügung stellt. Neue öffentliche sollen grundsätzlich im Passivhausstandard errichtet werden. Mehr noch: Um das bewusstsein zu fördern, wurde das freiwillige Programm /plus für Schulen ins Leben gerufen; es soll das Nutzerverhalten verändern sowie den - und verbrauch in n reduzieren. Haus meister sorgen für den optimalen Betrieb der technischen Anlagen und Lehrer vermitteln den Schülern einen energiebewussten Umgang in und mit ihrer Schule. Mit Erfolg: Insgesamt 00 Schulen in Bremen und Bremerhaven neh - men an dem Projekt teil und konnten durch be - achtliche Minderungen des - und Was - serverbrauchs die -Emissionen von mehr als Tonnen im Jahr 987 auf etwa.700 Tonnen im Jahr 009 zurückfahren. : Bremen erreicht in der Kategorie ein durchschnittliches Ergebnis. Die Stadt bemüht sich, das Radfahren und den öffentlichen Nahverkehr durch diverse Maßnahmen attraktiver zu gestalten. Das Radwege - Massiver Ausbau der Windenergie Bremen plant, in Norddeutschland eine führende Position bei der Förderung erneuer - barer n einzunehmen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Windenergie. Derzeit betreibt die Stadt acht Windparks, bis 00 sollen sechs weitere hinzu kommen. Seit 009 stützt die Metropole das neu gegründete Fraunhofer- Institut für Wind energie und systemtechnik in Bremer haven, um die Windenergiefor - schung voranzutreiben. Ein weiterer Schwerpunkt ist die gewinnung durch kraft. Für Ende 0 ist ein 0 Millionen Euro teures und 0 Megawatt starkes kraftwerk an der Weser geplant, das jährlich Millionen Kilo watt stunden Öko - strom er zeugen und damit Haushalte versorgen soll. netz ist mit, km pro Quadratkilometer bereits deutlich besser ausgebaut als im der europäischen Städte (, km). Das Nahverkehrsnetz hingegen ist mit, km pro Quadratkilometer ein wenig kürzer als in vielen an - deren der suchten europäischen Städte (, km). % der Bremer Bürger legen ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück, und weitere % nutzen die öffentlichen smittel. Zum Vergleich: Im europäischen Schnitt sind es % Fußgänger oder Radfahrer, 7% fahren mit Bus und Bahn. erhin bemüht sich Bremen, sstaus zu reduzieren, und hat dazu ein elektronisches swachungssystem installiert, mit dem sich der flexibel steuern lässt. Den Autofahrern werden je nach saufkom - men elektronische Schalttafeln - schied liche Höchstgeschwindigkeiten signali - siert. An anderer Stelle lotsen die Signaltafeln des Parkleitsystems die Fahrer zu freien Parkplätzen. Grüne Initiativen: Um den innerstädtischen zu entlasten, hat Bremen sogenannte mobil.punkt-stationen eingerichtet. An den Sta ti onen, die sich in der Nähe von Bus- und Straßenbahnhaltestellen oder bei Taxiständen be finden, stehen Kurzzeit-Mietwagen bereit. Kun den der Car-Sharing-Initiative können ihren Mietwagen dort abstellen und so direkt in andere smittel umsteigen. Wie die Stadt mitteilt, ist die Initiative ein großer Erfolg: Eine suchung der ersten beiden mobil.punkt- Stationen ergab, dass durch zehn Car-Sharing- Fahrzeuge an zwei neuen Stationen 70 neue Car-Sharing-Kunden gewonnen werden konn - ten und zugleich 90 Privatfahrzeuge wegge - fallen sind. Die Initiative kann mittlerweile rund.00 Privat- und Geschäftskunden aufweisen. Eine weitere, innovative Car-Sharing-Initiative e-carall wird aktuell in Bremen vom Personal Mobility Center, der Projektleitstelle der Modellregion Elektromobilität für Bremen-Ol - denburg, getestet. Privatpersonen können sich als Betreuer oder Nutzer eines Elektrofahrzeugs bewerben. Die Autos werden in Wohngebieten verteilt, von den Fahrzeugbetreuern geladen und den Nutzern für kürzere Fahrten zur Verfügung gestellt. : In der Kategorie schneidet Bremen ab. Der jährliche Pro-Kopf-verbrauch von 7 Kubikmetern liegt, wie in den anderen elf deutschen Städten auch, deutlich dem Europa- von rund 9 Kubikmetern. Der Anteil des Was - sers, das durch Lecks im Leitungsnetz verloren geht, ist in Bremen mit % ebenfalls deutlich niedriger als der Schnitt der suchten euro - päischen Metropolen (9%). Grüne Initiativen: Seit Januar 0 gibt es in Bremen getrennte Abwassergebühren für Haushaltsabwasser und Regenwasser. Damit fördert die Stadt den ökologischen Umgang mit Niederschlagswasser, das auf natürlichem Weg versickert werden soll, statt es in das Abwassersystem einzuleiten. Zudem fördert die Stadt das Auffangen von Regenwasser und erteilt Zu - schüsse von bis zu.000 Euro pro Haushalt für den Einbau von Sammelbehältern für Regenwasser. Einzige Voraussetzung: Das muss für die Toilettenspülung und mindestens eine weitere Anwendung wie etwa die Garten - be wässerung genutzt werden. Abfall und Landnutzung: In der Kate - gorie Abfall und Landnutzung erreicht Bremen eine durchschnittliche Wertung und ist mit einem relativ niedrigen Abfallaufkommen und einer der höchsten Recyclingquoten eine der besten deutschen und europäischen Städte. Pro Kopf produziert die Stadt 0 kg Abfall weniger als die europäischen Städte im Schnitt (7 kg). Im Vergleich mit den anderen elf deut schen Städten ist dies sogar das zweitniedrigste Abfallaufkommen, nach dem der Stadt Leipzig. Die Re cyc lingquote ist mit 7% die zweithöchste bundesweit und die dritthöchste europaweit. Der Europa- liegt hier bei lediglich 6%. Grüne Initiativen: Die Bremer Stadtverwalt ung fördert die Nutzung noch nicht er - schlosse ner Baulücken in bereits bebauten Gebieten eine deutlich umweltfreundlichere Alternative zur Bebauung von Grünflächen, die zudem die Zersiedelung eindämmt. Ein weiterer Vorteil: Anders als bei Neubaugebieten, für die gänzlich neue Infrastrukturen geschaffen werden müs sen, lassen sich in Baulücken an die bereits bestehenden Strukturen an binden. Seit Beginn der Initiative im Jahr 990 wurden auf diese Weise mehr als.000 Wohn ungen errichtet etwa die Hälfte aller Wohn ungen, die seither in der Stadt neu gebaut wurden. Etwa.000 Baulücken innerhalb und außerhalb der Stadt stehen noch zur Verfügung. : In der Kategorie liegt Bremen. Bis auf Ozon liegen die Werte aller in dieser Studie berücksichtigen Luftschadstoffe dem Index- Mittel. So beträgt die durchschnittliche Stick - stoff dioxid-konzentration in Bremen Mikrogramm pro Kubikmeter. In den europäischen Me tro polen sind es hingegen durchschnittlich Mikrogramm. Die Feinstaub-Werte sind mit 0 Mikrogramm pro Kubikmeter ebenfalls klei - ner als der Europa-Schnitt von Mikro gramm. Quantitative Indikatoren Abfall und Landnutzung -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner) -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro) -Einsparziele bis 00 verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner) verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/Euro BIP) Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch (in %) verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (in %) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zurücklegt (in %) Länge des Radwegenetzes (km/km ) Länge des öffentlichen Nahverkehrsnetzes (km/km ) Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner) verlust durch Lecks im netz (in %) An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %) Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner) Ähnlich sieht es bei den Schwefeldioxid-Werten aus: Mit,8 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittel liegen auch sie dem euro - päischen Schnitt von 6, Mikrogramm. Die Ozon-Werte wiederum sind in Bremen mit Mikrogramm etwas höher als in den euro päi - schen Metropolen (0 Mikrogramm im Mittel). Grüne Initiativen: In Bremen trägt der Straßenverkehr, wie in vielen anderen deutschen Städten auch, maßgeblich zur Luftverschmutzung bei. Die Maßnahmen der Stadt zur Verbesserung der konzentrieren sich daher primär auf diesen Bereich. Bremen führte An - fang 009 eine Umweltzone ein, in der nur Pkws und Lkws fahren dürfen, die eine bestimmte Abgasnorm einhalten. Für Kraftfahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß besteht ein Fahrverbot. Dies betrifft hauptsächlich Dieselfahrzeuge und benzinbetriebene Autos ohne geregelten Katalysator. Zudem fördert Bremen den Kauf von Erdgasfahrzeugen, die 80% weniger Stickstoffdioxid ausstoßen als Fahrzeuge der Euro- IV-Norm. Für die Umrüstung eines herkömmlichen Autos auf Erdgasbetrieb erhalten die Bürger bis zu 700 Euro. Umweltmanagement: Bremen erreicht beim Umweltmanagement ein durch -,9 7,8,98 0, 0,9 0,97,0,9 6,,0 EUR der insgesamt europäischen und deutschen suchten Städte, D nur der zwölf deutschen Städte, * Wurden verschiedene Datenquellen berücksichtigt, bezieht sich das hier angegebene Jahr nur auf die wichtigste Quelle, e EIU Schätzung Recyclingquote (in %) Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Konzentration (ug/m ) Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ) Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ) Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ) EUR 6, 6,6 8,6 8,,8 6,0 86,97,98 7,0,9, 9, 8,88 96, 6,77 D 9,79 9,77 0,8 9,6,7, 70,8,0 7,,9,6 9, 8,6 99, 7,88 Bremen,90 9, 0,00 7,,6 0,76 7,80 e,0,0,,0 7,7, 99,6 0, 7,0,77,0 9,68,7 schnitt liches Ergebnis. Die Stadt veröffentlichte 0 einen aktuellen Umweltzustandsbericht, der eine umfassende Bestandsaufnahme der Umweltsituation beinhaltet und alle vier Jahre fortgeschrieben wird. Nachteilig wirkt sich aus, dass, abgesehen von der -Reduktion, keine klaren Ziele für andere Umweltbereiche de fi - niert wurden. Positiv bewertet wurde hingegen ein innovativer Online-Service der Stadt als An - laufstelle für Bürger bei Umweltthemen. Ak - tuelle Ideen oder Beschwerden werden auf der Internetseite der Stadt veröffentlicht, und den Status seiner Beschwerde kann der Bürger mithilfe eines Ampelsystems verfolgen. Grüne Initiativen: Die Behörde für Umwelt, Bau, und Europa setzt in der Hansestadt seit 00 das europäische Umweltmanage - ment- und Betriebsprüfungssystem (EMAS) der Europäischen Union um. EMAS gliedert sich in mehrere Phasen: Verabschiedung einer Um - welt richt linie, Durchführung eines Öko-Audits und Ermittlung eines effektiven Umwelt ma na - ge mentsystems. Die Behörde hat die Prinzipien des EMAS-Systems nicht nur im eigenen Ressort verankert, sondern fördert die Einführung von EMAS und anderen Umweltmanagementsys te men auch in lokalen nehmen und Organisationen. Jahr* Quelle 006 Statistisches Landesamt Bremen 006 Statistisches Landesamt Bremen 009 Stadt Bremen 006 Statistisches Landesamt Bremen 006 Statistisches Landesamt Bremen 006 Statistisches Landesamt Bremen 006 EIU-Schätzung, basierend auf folgenden Daten: Statistisches Landesamt Bremen; Eurostat Urban Audit; Amt für Statistik Berlin-Brandenburg; Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein 00 Eurostat Urban Audit 00 Eurostat Urban Audit Senator für Umwelt, Bau, und Europa; Statistisches Landes amt Bremen Bremer Straßenbahn AG; Statistisches Landesamt Bremen Statistisches Landesamt Bremen SWB Statistisches Landesamt Bremen Senator für Umwelt, Bau,, und Europa Abfallbilanz; Statistisches Landesamt Bremen Senator für Umwelt, Bau,, und Europa Abfallbilanz EEA Airbase EEA Airbase EEA Airbase EEA Airbase 6 7
15 Essen Daten und Fakten Einwohnerzahl Bruttoinlandsprodukt (PPP) pro Kopf in.00 Fläche in km 0 Anteil Industrie / Bruttowertschöpfung in % 8 stemperatur in C 0 schnitt. Da r hinaus erreicht Essen den zweit - höchsten Anteil erneuerbarer Ener gien aller deutschen Städte und verfügt bundesweit das drittlängste öffentliche Nah verkehrs netz. -Emissionen: In der Kategorie - Emissionen schneidet Essen durchschnittlich ab, was insbesondere auf die hohen Emissionen der Industrie zurückzuführen ist. Die -Emissionen pro Kopf belaufen sich auf 0,8 Tonnen und liegen damit dem der zwölf deutschen Städte von 9,8 Tonnen sowie deutlich dem Schnitt der euro - päischen Städte von 6, Tonnen pro Einwohner. Pro erwirtschaftetem Euro emittiert die Stadt Gramm und liegt damit knapp dem europäischen von 6 Gramm. Lobenswert ist Essens Beitritt zum Europäischen Klima-Bündnis, Europas größtem Städtenetzwerk in Sachen Klimaschutz. Als Mitglied hat sich die Stadt ehrgeizige Ziele für die - Reduktion gesetzt. So sollen die Emissionen alle fünf Jahre um 0% gesenkt, die Pro-Kopf-Emissionen bis 00 im Vergleich zu 990 halbiert und die Emissionen langfristig auf, Tonnen pro Einwohner reduziert werden. Umfassende effizienzmaßnahmen und eine intensivere Nutzung erneuerbarer n sollen dies möglich machen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist ein 60-Punkte-Plan, den Essen 009 im Rahmen des Integrierten - und Klimakonzepts vorgestellt hat und bis 0 umsetzen möchte. Grüne Initiativen: Zu dem 60-Punkte-Plan, den Essen 009 eingeführt hat, zählen anderem die verstärkte Nutzung erneuerbarer n in kommunalen n sowie die Verbesserung der effizienz in neh - men. Ferner ist die Stadtverwaltung dazu - gegangen, bei Investitionen in Güter oder technische Ausstattungen Klimaschutzaspekte einzubeziehen. Ein Beispiel ist die Erneuerung herkömmlicher Ampeln durch LED-Anlagen. Zudem sollen Privathaushalte zu umweltfreund - licherem Verhalten angeregt werden: Allein im Jahr konnten durch die Um stellung der Haushalte von Kohle-, Öl- oder Stromheizungen auf Erdgas mehr als.000 Tonnen eingespart werden. : In der Kategorie schneidet Essen im ab. Der verbrauch pro Kopf liegt mit 0 Gigajoule dem der europäischen Metropolen von 8 Gigajoule. Essen liegt beim verbrauch mit, Megajoule pro Euro BIP deutlich dem europäischen Schnitt von, Megajoule, jedoch dem deutschen Schnitt von, Megajoule. Die Stadt bemüht sich, saubere und effiziente n zu fördern mit Erfolg: Der Anteil erneuerbarer n beträgt 7,% und liegt damit dem der euro päi schen Städte (6,%). Im Vergleich mit den zwölf deutschen Städten ist dies sogar der zweit höchs te Wert. Auch die Kraft- Wärme-Kopplung wird gefördert. So nutzt die Stadt zum Beispiel in der Müllverbrennungsanlage in Essen-Karnap Abfälle zur gewinnung. Die Anlage erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme, was deutlich effizienter ist. Die erzeugte Wärme wird anschließend in die Fernwärmeschiene Ruhr eingeleitet. Grüne Initiativen: Um den Anteil erneuerbarer n zu erhöhen, stellt die Stadt in - teressierten Bürgern, die in den Bau von Solaranlagen investieren möchten, stadteigene Dach flächen zur Verfügung. Sie können in einen Fonds einzahlen, mit dem die Installation von Solarkollektoren, zum Beispiel auf Schul dä - Die Stadt Essen hat rund Einwohner und liegt in der wohl wichtigsten Industrieregion Deutschlands, dem Ruhrgebiet. Die Ag - glo meration von Städten und Gemeinden ist mit rund, Millionen Einwohnern der am dich - testen besiedelte Ballungsraum Europas. Zu den größten Städten im direkten Umfeld Essens zäh - len Mülheim, Oberhausen, Duisburg und Dortmund mit insgesamt rund zwei Millionen Einwohnern. Im Jahr 0 wurde in Essen erstmals Kohle abgebaut, später entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Standort für die Stahlindustrie. 8 gründete die Familie Krupp hier Deutschlands erste Gussstahlfabrik. Der Struk - turwandel hat die Bedeutung von Kohle und Stahl stark zurückgedrängt, aber noch immer beträgt der Anteil der Industrie an der Bruttowertschöpfung 8% der zweithöchste Wert im Vergleich der zwölf suchten deutschen Städte. Dienstleistungsnehmen, die Ge - sund heitsbranche sowie große versor ger mit ihren Verwaltungszentralen sind eben falls wichtige Arbeitgeber. Mit einem Pro-Kopf- Bruttoinlandsprodukt (BIP) von.00 Euro liegt Essen dem der deut schen Städte von Euro. Die Industrie hat in Essen und Umgebung einen deutlichen Einfluss auf die Umweltleistungen der Stadt. Insgesamt liegt Essen im deutschen Städtevergleich im, bei -Emissionen und in den Kategorien,,, Abfall und Landnutzung sowie Umweltmanagement Durchchern, finanziert wird. Nach Angaben der Stadt können die Investoren einen Zeitraum von 0 Jahren mit einer Rendite von jährlich bis 7% rechnen. Die ersten drei Solarprojekte wurden 009 umgesetzt, und 00 wurden weitere Schulen mit Sonnenkollektoren auf den Dächern ausgestattet. : Ein durchschnittliches Er - geb nis erreicht Essen in der Kategorie. Der verbrauch in Wohngebäuden (86 Megajoule pro Quadratmeter) ist ein wenig hö - her als im europäischen (87 Me - ga joule). Doch die effizienzstandards sind, ähnlich wie in den elf anderen deutschen Städten, im Vergleich zu den europäischen Metropolen relativ hoch, was sich positiv auf das Gesamtergebnis auswirkt. Die Stadt bietet aller - dings nur wenig finanzielle Anreize, um die effi zienz bestehender zu er - höhen, be müht sich aber, die Bürger für das Ener gie sparen in n zu sensibilisieren. Grüne Initiativen: Die Stadt Essen gab ihren Bürgern mit der Sonderaktion Thermografie im Winter 006/ die Möglichkeit, kostengünstige Thermografieaufnahmen der Außenhülle ihres s zu erwerben, die mit einer Wärmekamera gemacht wurden. Mehrere hundert Bürger nahmen das Angebot wahr, um einen besseren Eindruck von den Schwachstellen ihrer Häuser zu bekommen ein erster Schritt zu einer energetischen sanierung. Zudem zeichnet das Umweltamt der Stadt Essen seit dem Jahr 00 gemeinsam mit dem nordrheinwestfälischen Wirtschaftsministerium beson - ders energiesparende aus. Die Eigen - tümer erhalten eine Plakette, die gut sichtbar an der Fassade angebracht wird, um auf die be - sondere energetische Qualität des s hinzuweisen. Inzwischen wurden Dutzende von Ergebnis Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis Die Reihenfolge der Punkte in den einzelnen Ergebnisbändern impliziert keine Wertung. Preis für ökologische Verbesserungen Die Stadt hat einen mit Euro dotierten Preis für die beste Umwelt-Bürgerinitiative aus - geschrieben. Ausgezeichnet wird das Kon zept, das einen besonders nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz in Essen leistet. Das Preisgeld wird von den Entsorgungsbetrieben Essen gestiftet, die für die kommunale Abfallent - sorgung zuständig sind. Teilnehmen können sowohl Kleinbetriebe und Organisationen als auch Privatpersonen. Den Vorschlägen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Von der Vermin - der ung des verbrauchs die Abfallreduzierung bis hin zur Nutzung von Regen - wasser sind alle Ideen willkommen. n in mehreren Kategorien ausge zeich - net, beispielsweise für einen besonders niedrigen Heizenergiebedarf (Passivhaus, Drei-Liter- Haus, saniertes Haus) oder für den Einsatz erneuerbarer n (Photovoltaik, Solarkollektoren, Wärmepumpe, Biomasse). : In der Kategorie erreicht Essen ein durchschnittliches Ergebnis. Die Stadt fördert die Nutzung von Fahrrad, Bus und Bahn durch ein gut ausgebautes Nahverkehrsund Radewegenetz. Mit, km pro Quadratkilometer verfügt Essen deutlich mehr Radwege als der aller euro päi schen Städte (, km). Auch das Bus- und Bahn netz ist mit, km pro Quadratkilometer länger als in den meisten anderen suchten euro - päischen Städten (, km). Im deutschen Vergleich ist dies sogar das drittbeste Essen Andere deutsche Städte Andere europäische Städte 8 9
16 Ergebnis. Nichtsdestotrotz fahren 69% der Be - völkerung mit dem Auto zur Arbeit ein im europäischen Vergleich hoher Wert. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass Essen als sknotenpunkt des Ruhrgebiets eines der dichtesten Autobahn- und Bundesstraßennetze in Deutschland verfügt, was die Entscheidung für das Auto begünstigt. ere % legen den täglichen Weg zur Arbeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück (europäischer %), und 0% der Bürger nutzen öffentliche smittel ( in Europa 7%). Die Stadt beabsichtigt daher, die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bzw. das Zufußgehen und Radfahren attraktiver zu ma - chen (siehe Grüne Initiativen). Grüne Initiativen: In ihrem integrierten Ener - gie- und Klimakonzept richtet die Stadt ein besonderes Augenmerk auf den Ausbau von um weltverträglicheren smitteln. Dabei ist die Förderung von Radverkehr als besonders wichtig identifiziert worden: Durch die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur und mit Öffentlichkeitsarbeit will die Stadt einen Anreiz für Bürger schaffen, aufs Auto zu verzichten. Eine Initiative der Stadt Essen in dieser Hinsicht ist der Ausbau von Geh- und Radwegen auf ehemaligen Bahntrassen. Erst kürzlich wurde ein neu ausgebautes, km langes Stück Radweg von der Universität bis zur Stadtgrenze frei gegeben. Es ist Teil eines regionalen Radweges, der anderem bis nach Duisburg führen soll. Eine weitere Initiative, um die Zahl der pen deln - den Fahrzeuge zu verringern, ist das kostenlose Internetportal Pendlernetz ( das von einem privaten neh - men betreut wird. Gerade im Berufsverkehr sind Wärmevision 00 Essen arbeitet derzeit die Wärmevision 00 aus. In dem Dokument sollen zunächst der aktuelle verbrauch und die derzeitigen -Emissionen der dokumentiert und anschließend Prognosen für das Jahr 00 er stellt werden. Diese Vision soll die Kommu nal - politiker dabei stützen, die richtigen Maß - nahmen für die Verbesserung der effi - zienz und das sparen zu iden tifizieren. Beispiele sind eine optimierte Wärmedämmung oder diverse technische Innova tionen. Die Wär - me vision 00 entwickelt Essen gemeinsam mit versorgern, Verbrauchern und Umwelt - gruppen. Kraftfahrzeuge meist nur mit einer oder we ni - gen Personen besetzt. Um dies zu ändern, können Interessierte auf dem Portal nach Mitfahrern oder Mitfahrgelegenheiten suchen. : In der Kategorie schneidet Essen im Ergebnisband ab. Der Pro-Kopf-verbrauch ist ähnlich wie in den anderen deutschen Städten mit jährlich 6 Ku bikmetern um ein Drittel niedriger als der Durch schnitt der suchten europäischen Städ te (9 Kubikmeter). Auch der verlust auf grund von Lecks im Versorgungsnetz bleibt mit % deutlich dem europäischen von 9%. Grüne Initiativen: Die in Essen ansässige Allbau AG, die mehr als Wohngebäude in der ganzen Stadt besitzt, plant, Regenwasserzisternen in ihre einzubauen. Das gesammelte Regenwasser soll für Toilettenspülungen und die Versorgung von Waschmaschi - nen genutzt werden. Bei heftigen Niederschlä - gen wird das in die umliegenden Gärten abgeleitet und nicht in das Abwassersystem der Stadt. Dadurch wird nicht nur Frischwasser gespart, sondern auch der verbrauch in der aufbereitung reduziert. Die Mieter wiederum profitieren infolge der Nutzung von Regenwasser von niedrigeren gebühren. Abfall und Landnutzung: In der Kate - go rie Abfall und Landnutzung erzielt Essen ein durchschnittliches Ergebnis. Zwar produ - ziert die Stadt mit 8 kg pro Kopf mehr Abfall als der aller europäischen Städ - te (7 kg), recycelt aber immer hin % davon und kann umfangreiche Maßnah men zur Ab - fallvermeidung vorweisen. Zum Vergleich: Im europäischen Mittel liegt die Re cyc lingquote bei nur 6%. Vorbildlich sind zu dem die Grünflächennutzungspläne der Stadt, die sowohl die Verbesserung der vorhandenen Grünflächen als auch die Erschließung neuer Flächen vorsehen. So plant Essen beispielsweise ein Netzwerk von Grünflächen und we gen. Grüne Initiativen: 00 Jahre lang war der 0 Hektar große Krupp-Gürtel in der Nähe der Essener Innenstadt nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Eine Industrieanlage befand sich zwischen den Stadtteilen Mitte und Altendorf. Mittlerweile ist das Gelände für jedermann zu - gänglich. Stadtverwaltung und ThyssenKrupp Real Estate haben aus dem ehemals brach lie - gen den Gelände einen neuen Stadtteil ge - schaffen. Zudem sind weitläufige Grünbereiche auf dem Gelände entstanden, dar ein Quadratmeter großer Park, eine Hügellandschaft und ein 9.00 Quadratmeter großer, aus Regenwasser gespeister See. Als nächste bauliche Maßnahmen sind weitere Büros und ein Hotel geplant. : In der Kategorie schneidet Essen im ab. Die mittleren Konzentrationen von Ozon und Stickstoffdioxid liegen leicht den Mittelwerten aller deutschen und europäischen suchten Städte, was insbesondere auf zwei Faktoren zurückzuführen ist: zum einen auf die stark industriell geprägte Wirtschaft in Essen und Umgebung; zum an deren auf das hohe Ver - kehrs aufkommen aufgrund des dichten Autobahn- und Bundesstraßennetzes. Essen hat eine besonders hohe Schwefeldioxid-Konzentration, die mit,0 Mi kro gramm pro Kubikmeter den höchsten deut schen Wert aufweist und damit auch weit dem europäischen Mittel von 6, Mikrogramm pro Kubikmeter liegt. Grüne Initiativen: Um die zu verbessern, hat die Stadtverwaltung die Kampagne Quantitative Indikatoren Abfall und Landnutzung -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner) -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro) -Einsparziele bis 00 verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner) verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/Euro BIP) Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch (in %) verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (in %) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zurücklegt (in %) Länge des Radwegenetzes (km/km ) Länge des öffentlichen Nahverkehrsnetzes (km/km ) Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner) verlust durch Lecks im netz (in %) An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %) Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner) Recyclingquote (in %) Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Konzentration (ug/m ) Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ) Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ) Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ) Mehr Grün, mehr Klima ins Leben gerufen. Diese verfolgt das Ziel, Grünbereiche in und um Essen zu schützen, indem Bürger für die Be - deutung der Grünflächen sensibilisiert werden. Die Kampagne wirbt vor allem für die Attrakti - vität und die ökologische Bedeutung der Wälder, Felder und Gewässer, die nach Angaben der Verwaltung rund die Hälfte des Stadtgebiets ausmachen. Umweltmanagement: In der Kategorie Umweltmanagement erzielt Essen ein durchschnittliches Ergebnis. Besonders positiv macht sich bemerkbar, dass die Stadt ihre Bürger umfassend an politischen Umweltentscheidun - gen beteiligt. So wurde die öffentliche Meinung bei der Neugestaltung des Krupp-Gürtels in ho - hem Maße berücksichtigt. Zudem wurde 009 die Kampagne Unsere Stadt unser Klima ins Leben gerufen, die das Umweltbe wusstsein der Bürger fördern soll. Beim Indi kator Grünes City - management hingegen schnei det die Stadt weni - ger gut ab. Sie erhebt nur teilweise statis ti sche EUR 6, 6,6 8,6 8,,8 6,0 86,97,98 7,0,9, 9, 8,88 96, 6,77,9 Da ten zu ihren Um weltleistungen. Zudem fehlt es an regelmäßi gen Veröffentlichungen, in wie - weit Umweltmaßnahmen umgesetzt wurden. Grüne Initiativen: Um zu verdeutlichen, wie wichtig Maßnahmen zur Bekämpfung des Kli ma - wandels sind, bildet Essen interessierte Bür ger als Klimabotschafter aus. Diese sollen ihre Mitbürger für Umweltbelange sensibili sie ren, in dem sie beispielsweise die Sanier ung von Ge - bäuden, die verstärkte Nutzung erneuerbarer n oder sparen und Umweltschutz am Arbeitsplatz informieren. Einige Kli - ma botschafter wurden an der Volkshochschule Essen speziell dafür geschult, Schulkindern die Bedeutung von Klimaschutz zu vermitteln. Sie organisieren beispielsweise kleinere Umweltprojekte an Schulen, in denen die Schü ler aktiv einbezogen und umweltbewusstes Den ken und Handeln gefördert werden. Essen hat zudem, wie andere Städte auch, ein Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik (kurz Ökoprofit) eingeführt ein Kooperationsprojekt, das Umweltagenturen und -grup - pen mit lokalen Privatnehmen zu sammenbringt. Das Projekt finanziert Workshops und fördert den Austausch von Fach wissen in Umwelt- und Kostenfragen. In den 0 Teilnehmerbe trie ben wurden circa 0 konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltschutzes identifiziert und bewertet. Quelle Unsere Stadt. Unser Klima.de; Landesdatenbank NRW Unsere Stadt. Unser Klima.de; Statistik Bremen; EIU Unsere Stadt. Unser Klima.de Stadt Essen Bilanz; Landesdatenbank NRW Stadt Essen Bilanz; Statistik Bremen Stadt Essen Bilanz Stadt Essen Bilanz; Landesdatenbank NRW Eurostat Urban Audit Eurostat Urban Audit Stadt Essen, Amt für Stadtplanung und Bauordnung; Landesdatenbank NRW Eurostat Urban Audit; Landesdatenbank NRW Amt für Wahlen, Statistik und Stadtforschung der Stadt Essen; Landesdatenbank NRW Information und Technik NRW Landesdatenbank NRW Stadt Essen, Umweltamt Stadt Essen, Umweltamt,98 0,, EEA Airbase 0,9 0,97,00 () Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW,0,9 7,8 EEA Airbase 6,,0,96 EEA Airbase EUR der insgesamt europäischen und deutschen suchten Städte, D nur der zwölf deutschen Städte, * Wurden verschiedene Datenquellen berücksichtigt, bezieht sich das hier angegebene Jahr nur auf die wichtigste Quelle, e EIU Schätzung, ) Berechnung der CO-Emissionen basiert auf dem Life Cycle Assessment (LCA)-Ansatz. Dieser Ansatz ist im Vergleich zu dem Messverfahren anderer Städte umfangreicher und beinhaltet sämtliche Emissionen in den Vorketten der produktion. ) Derzeitiges CO-Reduktionsziel beträgt 0% alle Jahre. ) Schätzung für das Bundesland Nordrhein-Westfalen. ) Messstation befindet sich im städtischen Hintergrund. D 9,79 9,77 0,8 9,6,7, 70,8,0 7,,9,6 9, 8,6 99, 7,88 7,8 Essen 0,7 () e, () e 0,00 () 0,, 7, 86,9 0,90 0,0,8,0 6,6,9 () e 99,60 7,8,7 Jahr*
17 Frankfurt Daten und Fakten Einwohnerzahl Bruttoinlandsprodukt (PPP) pro Kopf in Fläche in km 8 Anteil Industrie / Bruttowertschöpfung in % 6 stemperatur in C 0 In der Bevölkerungsstatistik deutscher Städte steht Frankfurt an fünfter Stelle. Die rund Einwohner erwirtschaften ein reales Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von circa Euro das ist der höchste Wert den deutschen Städten im. Frankfurt ist ein wirtschaftliches Ballungsgebiet mit mehr als.000 nehmen und knapp Arbeitsstellen. Täglich pendeln rund Arbeitnehmer zusätzlich in die Stadt, weit mehr als in allen anderen deutschen Städ ten. Aufgrund seiner zentralen Lage in Mitteleuropa hat sich Frankfurt zu einer Ver - kehrs- und Logistikdrehscheibe für Deutschland und Ge samteuropa entwickelt. Flug-, Bahn- und Straßenverkehr bündeln sich hier insgesamt ideale Rahmenbedingungen für eine stark international ausgerichtete Wirtschaft in Industrie, Han del und Dienstleistungen. Beispielsweise ist Frankfurt Sitz der Europäischen Zentralbank und gilt mittlerweile als eines der wichtigsten Finanzzentren Europas. In der Gesamtwertung und in vier der acht Einzelkategorien bei n,, sowie Abfall und Landnutzung schnei - det Frankfurt im Ergebnisband ab. In den Kategorien,, und Umweltmanagement liegt die Stadt im. Besonders bemerkenswert ist die starke Nutzung alternativer smittel: In keiner anderen Stadt Deutschlands verzichten mehr Einwohner (6%) für ihren Arbeitsweg auf das Auto und kommen mit öffentlichen smitteln, per Fahrrad oder zu Fuß zum Arbeitsplatz. Auch bei der Nutzung erneuerbarer n ist die größte Stadt Hessens Spitzenreiter in Deutschland. Allerdings liegen die -Emissionen noch deutlich dem europäischen auch eine Folge der regen Wirtschaftstätigkeit und des damit verbundenen intensiven s. -Emissionen: In der Kategorie - Emissionen liegt Frankfurt im Ergebnisband. Hauptgrund ist, dass die - Emissionen der Stadt mit,8 Tonnen pro Einwohner fast doppelt so hoch sind wie im Mittel der europäischen Städte (6, Tonnen). Be zieht man die -Emissionen je doch auf das Bruttoinlandsprodukt, so schneidet die Stadt ver gleichsweise gut ab. Bei einer Messung im Jahr 00 wurden Emissionen von 8 Gramm ( und -Äquivalent) pro Euro BIP erfasst dies ist bundesweit das drittbeste Ergebnis. In ihrem jüngsten Klimabericht hat die Stadt das Ziel formuliert, die -Emissionen bis 00 um 0% zu reduzieren, indem sie die Emissionen zwischen 00 und 00 alle fünf Jahre um 0% drosselt. Grüne Initiativen: Frankfurt hat in den frühen 990er-Jahren das Klima-Bündnis mitbegründet und sich damit seinerzeit für das Jahr 00 höhere Klimaschutzziele gesetzt als andere Städte. Erreichen will die Stadtverwaltung dies durch ein wie sie es nennt ausgewogenes Maßnahmenpaket: Reduzierung des Wärmeund Strombedarfs in Wohn-, Büro- und Industriegebäuden, strengere Standards für energieeffizientes Bauen, verstärkter Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung und Einsatz erneuerbarer n, insbesondere die Nutzung von Biomasse. Die Projekte kann man auch visuell erfassen: Auf einem interaktiven Klimaschutz-Stadtplan lassen sich herausragende Klimaschutzprojekte beispielsweise Blockheizkraftwerk, Biomasseanlage oder Passivhaus in Frankfurt orten, und Interessierte können sich individuelle Projekte und ihre geschätzte -Vermeidung informieren. : In der Kategorie liegt die Mainmetropole im. Der verbrauch der Stadt ist relativ hoch Giga - joule pro Kopf. Die europäischen Städte verbrauchen im Mittel 8 Gigajoule. Im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung bleibt er aber mit,7 Megajoule pro realer BIP-Einheit deutlich dem europäischen von, Mega - joule. Positiv bewertet wurde die weitverbrei - tete Nutzung von Blockheizkraftwerken. Da die Abwärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, gleichzeitig zum Heizen verwendet wird, tragen solche Heizkraftwerke entscheidend zum sparen bei. Dar hinaus ist Frankfurt bei der Nutzung erneuerbarer n in Deutsch land führend. Der Anteil liegt bei 7,9% und da mit auch dem der euro päischen Städte von 6,%. Grüne Initiativen: Seit 99 stützt die Stadt den Bau von Blockheizkraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplung sowie die Stromerzeug ung vor Ort in Neu baugebieten und verfügt heute ein dichtes Netz dieser effizienten Heizkraftwerke. Insge samt gibt es in Frankfurt drei größere sowie rund 0 kleinere und mittlere Blockheizkraftwerke, die insgesamt.000 Kilowatt für große Teile des Stadtgebiets anderem für Bürogebäude, Schulen, Kran - kenhäuser und Feuer wehr stationen erzeu gen. Um das Thema Kraft-Wärme-Kopplung bei den Bürgern bekannter zu machen, hat die Stadt außerdem einen kos ten losen Beratungs- und Informationsservice für Eigentümer von Ge wer - be- und Wohngebäuden eingerichtet. In einigen Neubaugebieten ist die Nutzung von Blockheizkraftwerken oder Fernwärme sogar Pflicht. : In der Kategorie liegt Frankfurt. Der verbrauch in Wohngebäuden bleibt mit 689 Mega - joule pro Quadratmeter deutlich dem europäischen Mittelwert von 87 Megajoule dies ist nicht zuletzt eine Folge der hohen effizienzstandards der. Die energe tische Sanierung von n wird in Frankfurt jedoch nicht explizit gefördert. Nach An gaben der Stadt werden die ökonomischen Vorteile ausreichend kommuniziert, und effi zienzaspekte werden bei vielen Bauvorha ben inzwischen ohnehin berücksichtigt. Derar tige Projekte amortisieren sich meist die eingesparten kosten; auf Wunsch führt die Stadt entsprechende Wirtschaftlichkeitsbe - rechnungen durch. Grüne Initiativen: In Frankfurt gibt es euro - paweit die meisten im Passivhausstandard, dar.000 Wohnungen, Schulen, Kindertagesstätten, Turnhallen und Bürohäuser. Nach einem Beschluss der Stadt wird beim Neu bau von städtischen Einrichtungen die Passiv hausbauweise verordnet. Geht es um Nachhaltigkeit, so kann Frankfurt mit einem be - mer kenswerten Bau aufwarten: Mit dem 006 fertiggestellten Wohn- und Bürogebäude-Komplex Sophienhof entstand die derzeit größte Passivhaus-Wohnanlage Deutschlands. Sie be - herbergt 9 Wohnungen sowie Läden und Ergebnis Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis Die Reihenfolge der Punkte in den einzelnen Ergebnisbändern impliziert keine Wertung. Architekturpreis Green Building Frankfurt Die Stadt Frankfurt zeichnet alle zwei Jahre mit dem Architekturpreis Green Building Frankfurt Bauherren und Planer für besonders innovative, nachhaltige Wohn- und Nichtwohngebäude aus. Der Preis bewertet Sanierungs- und Neubau - projekte. 009 wurden acht vom Wohn- bis zum Bürohochhaus mit dem Preis ausgezeichnet, anderem das Projekt Tevesstraße für die erfolgreiche Sanierung von Geschosswohnungen auf Passivhausniveau im sozialen Wohnungsbau. Ein weiterer Gewinner war der Neubau der Kreditanstalt für Wieder - aufbau (KfW), der mit einem jährlichen Primä r- energiebedarf von 00 kwh/m² und dem Potenzial, den Restenergiebedarf durch erneuer - bare n zu decken, als besonders energie - sparendes Konzept ausgezeichnet wurde. Ge werberäume. Ein Nachfolgeprojekt ist schon ein geleitet: Dieses Jahr startet im Frankfurter Stadtteil Höchst der Bau der ersten Passivhausklinik Europas. : Auch in der Kategorie schneidet Frankfurt ab. In keiner anderen Stadt Deutschlands verzichten mehr Einwohner für ihren Arbeitsweg auf das Auto und nutzen öffentliche smittel, das Fahrrad oder gehen zu Fuß trotz der hohen Pendlerzahlen. % aller Frankfurter legen ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zu rück. Ein gut ausgebautes öffentliches Nahver kehrsnetz mit Bussen, Straßenbahnen, Frankfurt Andere deutsche Städte Andere europäische Städte
18 U-Bah nen, S-Bahnen und Regionalzügen macht dies möglich. Das Frankfurter Nahverkehrsnetz er streckt sich auf einer Länge von, km pro Qua drat kilometer; im der euro päi - schen Städte sind es nur, km. ere % der Frankfurter Bürger radeln zur Arbeit oder gehen zu Fuß das ist deutschlandweit der dritthöchste Wert. Und dabei ist das Radwegenetz mit,0 km pro Quadratkilometer Stadtgebiet sogar etwas kürzer als im europäischen Schnitt (, km). Allerdings ist die Zahl der Bürger, die mit dem Auto zur Arbeit fahren, nach wie vor relativ hoch; ein gutes Drittel bevorzugt den Pkw. Grüne Initiativen: Im März 0 wurde eine neue integrierte Gesamtverkehrsleitzentrale in Fahrradfahren in Frankfurt und Bike+Business Frankfurt arbeitet an verschiedenen Maß nah - men, um die Bürger weg vom Auto und aufs Fahrrad zu bringen. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss 00, den Anteil des Radverkehrs von nur 6% im Jahr 998 auf % bis 0 anzuheben. Mit derzeit % ist man dem beschlossenen Ziel schon sehr nahe gekommen. Dazu hat die Stadt Radwege aus - gebaut, Lücken und Gefahrenpunkte wurden beseitigt, Ampelschaltungen und Vorfahrtregelungen stärker auf den Radverkehr aus - gerichtet sowie mehr Abstellmöglichkeiten geschaffen. Bereits ein Jahr davor hatten der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Hessen und der Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/ Rhein-Main das Projekt Bike+Business ins Leben gerufen, das zum Ziel hat, das Image des Fahrrads als gleichberechtigtes smittel zu stärken und so die Bevölkerung zum Umstieg zu bewegen. 6 namhafte Arbeitgeber und elf Kooperationsstädte aus der Region Frankfurt/ Rhein-Main beteiligen sich an Bike+Business. Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) nimmt beispielsweise seit 00 an dem Projekt teil: Mittlerweile fahren rund % der Belegschaft mit dem Fahrrad zur Arbeit. Frankfurt eröffnet. Nun können Mitarbeiter des Straßenverkehrsamts auf einem Quadratmeter großen Monitor alle ssteuerungssysteme, beispielsweise das Parkleitsystem, die Info-Tafeln, das Messeleitsystem sowie Ver - kehrs wachungskameras beobachten und steuern. Durch die Modernisierung des Ver - kehrs managements will die Stadt die Leistungsfähigkeit des snetzes steigern und Autofahrer künftig schneller und reibungsloser ans Ziel leiten. : schneidet Frankfurt auch in der Kategorie ab. Der Was - serverbrauch in Frankfurt ist mit 6 Kubikme - tern pro Einwohner deutlich geringer als der Mittelwert der europäischen Städte von 9 Kubikmetern. Erfreulich ist zudem, dass in der Mainmetropole relativ wenig durch Lecks im Leitungsnetz verloren geht; mit einem Anteil von % liegt Frankfurt deutlich dem der suchten europäi - schen Metropolen (9%). Grüne Initiativen: Die Messe Frankfurt hat verschiedene Maßnahmen angekündigt, um den verbrauch zu reduzieren. Hierzu nur zwei Beispiele vielen: Künftig soll Regenwasser oder wiederaufbereitetes für Toilettenspülungen, für die Pflanzenbewässerung und die Versorgung von Springbrunnen genutzt werden. erhin sind mittlerweile alle Toiletten in den Restaurants und Ausstellungshallen mit wassersparenden Spülungen ausgestattet. Diese Maßnahmen machen sich vor allem bei den großen Ausstellungen wie der Frankfurter Buchmesse bezahlt, die jährlich mehr als Besucher und Aussteller anzieht. Abfall und Landnutzung: durchschnittlich schneidet Frankfurt in der Kategorie Abfall und Landnutzung ab. Zu dem guten Ergebnis trägt vor allem das niedrige Abfallaufkommen bei. Die Stadt produziert pro Kopf 6 kg Abfall und damit weniger als der Europa- (7 kg). Nach Angaben der Stadt ist die Menge des Hausmülls zwischen 00 und kontinuierlich um insgesamt 6,% ge - sun ken. Dar hinaus werden in Frankfurt 7% des Mülls recycelt und damit deutlich mehr als im Schnitt der europäischen Städte (6%). Auch in puncto Grünflächennutzungspläne, die auf den Erhalt von Grünflächen sowie die Eindämmung der städtischen Zersiedelung abzie - len, schneidet Frankfurt recht gut ab. Grüne Initiativen: Im Frankfurter Osten soll eine neue grüne Wegeverbindung zwischen Ostpark und Mainufer geschaffen werden. Zu Fuß oder per Rad ist der Weg derzeit noch recht mühsam, da eine breite Hauptverkehrsstraße die beiden Gebiete trennt, doch schon in den kommenden Jahren soll die neue Grünverbin - d ung diese Landschaftslücke schließen. Dazu will man auch ein stillgelegtes Bahngelände einbinden. : Was die betrifft, liegt Frankfurt im. Ein wesent - licher Grund ist die hohe Stickstoffdioxid-Konzentration: Mit 6 Mikrogramm pro Kubikmeter liegt sie dem europäischen Schnitt von Mikrogramm. Als Hauptverursacher gilt der Kraftfahrzeugverkehr, doch auch die Industrie und der Flugverkehr tragen erheblich dazu bei. Die Ozon-Werte liegen wiederum mit 9 Mikro - gramm pro Kubikmeter knapp dem euro - päischen swert von 0 Mikro - gramm. Die Feinstaub-Konzentration bleibt in Frankfurt mit im Schnitt 0 Mikrogramm pro Kubik meter sogar deutlich jener der euro - päischen Städte mit Mikrogramm. Ähnlich sieht es bei den Schwefeldioxid-Werten aus. Grüne Initiativen: Im Jahr 00 wurde in Hessen ein Luftreinhalteplan verabschiedet. Als größte Stadt des Bundeslandes hat Frankfurt langfristig angelegte Maßnahmen ergriffen, um diesen Plan umzusetzen und die in Gebieten mit besonders hoher Luftverschmutzung zu verbessern. Der erste Aktionsplan trat im Oktober 00 in Kraft und wurde im Jahr durch einen neuen Aktionsplan ersetzt. Er geb - nis: die Umweltzone im Zentrum von Frank furt, mit der die Feinstaubkonzentration in der Stadt gesenkt werden soll. Seit dem. Ja nu ar 00 dür fen nur noch Fahrzeuge mit einer gelben oder grünen Plakette die Umweltzone befahren, und ab 0 wird für alle Fahrzeuge die grüne Plakette Pflicht. Umweltmanagement: In der Kategorie Umweltmanagement schneidet Frankfurt im ab. Der jüngste Umweltbericht der Stadt wurde im Jahr 00 veröffentlicht. Allerdings wirkt es sich nachteilig aus, dass die Ziele in den verschiedenen Umweltbereichen wenig konkret formuliert werden mit Ausnahme der Verringerung der -Emissionen. Positiv fällt hingegen auf, dass die Stadt ihre Bürger aktiv anregt, ihr Verhalten zu verändern, wie beispielsweise mit der Initiative Frankfurt spart Strom, um den Stromverbrauch von Privathaushalten weiter zu senken. Bürger werden auch an politischen Entscheidungen zu Umweltthemen beteiligt (siehe Initiativen). Quantitative Indikatoren Abfall und Landnutzung -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner) -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro) -Einsparziele bis 00 verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner) verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/Euro BIP) Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch (in %) verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (in %) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zurücklegt (in %) Länge des Radwegenetzes (km/km ) Länge des öffentlichen Nahverkehrsnetzes (km/km ) Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner) verlust durch Lecks im netz (in %) An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %) Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner) Recyclingquote (in %) Grüne Initiativen: Ein aktuelles Bespiel für die Einbindung der Bürger bei Planungsent schei - dun gen ist die Umgestaltung der Heinrich-Lüb - ke-siedlung, eines sozialen Brennpunkts im Nord westen der Stadt. Die Siedlung soll durch ein Maßnahmenpaket in ein lebenswertes und nachhaltiges Wohngebiet umgewandelt wer - den, mit dem sich die Bewohner identifizieren können. In mehreren Hofgesprächen will man deren Wünsche aufnehmen. Ein Ziel ist, ein schwel lenfreies Fuß- und Radwegenetz und ver - kehrsberuhigte Straßen sowie attraktive Grün - flächen zu schaffen. Die Altgebäude sollen nach der aktuellen sparverordnung sa niert, Neubauten gemäß Passivhausstandard er richtet EUR 6, 6,6 8,6 8,,8 6,0 86,97,98 7,0,9, 9, 8,88 96, 6,77,9 werden. Damit die Umweltprobleme gemeinsam angepackt werden können, informiert die Stadt ihre Bürger außerdem notwendige Verhaltensänderungen. Auch hierzu gibt es Beispiele: Das Programm Frankfurt spart Strom will Privathaushalte zum Umsteigen auf sparlam pen bewegen, und der von der Caritas Frankfurt ins Leben gerufene Cariteam- sparservice bildet Empfänger von Arbeitslosengeld II zu Stromsparhelfern aus. Haus - halte mit ge rin gem Einkommen erhalten von Cariteam eine kostenlose Stromsparberatung und ein Paket mit sparartikeln. Das Projekt wurde in zwischen auf 60 deutsche Städte tragen. ifeu - und Klimaschutzkonzept ; Statistisches Jahrbuch Frankfurt am Main ifeu - und Klimaschutzkonzept ; Statistisches Jahrbuch Frankfurt am Main Stadt Frankfurt am Main; ifeu - und Klimaschutzkonzept ifeu - und Klimaschutzkonzept ; Eurostat Urban Audit Referat Mobilitäts- und splanung Frankfurt am Main Referat Mobilitäts- und splanung Frankfurt am Main Straßenverkehrsamt und Umweltamt Frankfurt; Frankfurt Statistik Aktuell Referat Mobilitäts- und splanung Frankfurt am Main; Frankfurt Statistik Aktuell Statistisches Jahrbuch Frankfurt am Main; Frankfurt Statistik Aktuell Statistisches Jahrbuch Frankfurt am Main Statistisches Jahrbuch Frankfurt am Main Stadt Frankfurt am Main, Umweltamt; Frankfurt Statistik Aktuell Stadt Frankfurt am Main, Umweltamt Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Konzentration (ug/m ),98 6,6 EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ) 0,9 9,0 EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ),0 0,6 EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ) 6,,6 EEA Airbase EUR der insgesamt europäischen und deutschen suchten Städte, D nur der zwölf deutschen Städte, * Wurden verschiedene Datenquellen berücksichtigt, bezieht sich das hier angegebene Jahr nur auf die wichtigste Quelle, e EIU Schätzung. ) Beinhaltet auch CO-Äquivalente. ) Schätzung der Stadt Frankfurt am Main. ) Schätzung des Straßenverkehrsamts und des Umweltamts Frankfurt D 9,79 9,77 0,8 9,6,7, 70,8,0 7,,9,6 9, 8,6 99, 7,88 7,8 0, 0,97,9,0 Frankfurt,79 () e 8,7 () e 0,00 0,6,7 7,88 () e 689,7,00,00,0 () e,09 6,9, 99,70 6,90 7,00 Jahr* Quelle 00 ifeu - und Klimaschutzkonzept ; Frankfurt Statistik Aktuell Stadt Frankfurt am Main, Umweltamt 00 ifeu - und Klimaschutzkonzept ; Frankfurt Statistik Aktuell
19 Hamburg Daten und Fakten Einwohnerzahl,8 Millionen Bruttoinlandsprodukt (PPP) pro Kopf in.800 Fläche in km 7 Anteil Industrie / Bruttowertschöpfung in % 6 stemperatur in C 8 nisband. Wichtige Umweltschutzmaßnahmen sind die Förderung alter na - tiver smittel, wie Fahrrad, Bus und Bahn, sowie die Entwicklung neuer Grünflächen. Da - mit bemüht sich die Stadt, die negativen Einflüsse des dichten Straßenverkehrs und des Hafenbetriebs auszugleichen. Bemerkenswert ist, dass in keiner anderen der suchten deutschen Städte so viele Bürger zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln wie in Ham - burg. Auch in der Kategorie Umweltmanage - ment nimmt die Stadt, die 0 zur europäi - schen Umwelthauptstadt gekürt wurde, eine führende Position ein. -Emissionen: In der Kategorie - Emis sionen liegt Hamburg im Ergebnisband. Die -Emissionen rangieren mit 9, Tonnen in der Elbe-Stadt leicht dem der zwölf deutschen Städte von 9,8 Tonnen, sind jedoch deutlich höher als die durchschnittlichen -Emissionen der europäischen Städte von 6, Tonnen. Der ist der größte Emittent, wobei auch der Hafen eine wesentliche Rolle spielt. Die - Emissionen pro erwirtschaftetem Euro fallen mit 08 Gramm jedoch deutlich geringer aus als im europäischen von 6 Gramm. Po - si tiv gewertet wurde, dass die Stadt das Niveau der -Emissionen von 990 bis zum Jahr 00 um 80% reduzieren will. Dies würde einer 7%igen Reduktion gegen den aktuellsten Aufzeichnungen aus entsprechen. Grüne Initiativen: Das Hamburger Klima - schutz konzept 0 wurde als zentrales Instrument entwickelt, um bis 00 den - Ausstoß um 0% zu verringern, was umgerech - net einer Senkung der -Emissionen um jährlich zwei Millionen Tonnen entspricht. Dazu setzt die Stadt rund 0 Maßnahmen um insbesondere in den Bereichen sanier ung, Mobilität, Anlagentechnik und innovative konzepte. Hamburg ist weiterhin Projektträger und Koordinator des internationalen Programms EU 80/0, an dem europäi sche Metropolen beteiligt sind. Das Programm verfolgt das ehrgeizige Ziel, die -Emissionen bis zum Jahr 00 um 80% zu reduzieren. Im Jahr 009 haben die Städte bereits ausführliche - Bilanzen erstellt. In der zweiten Phase des Projekts sollen Interessenvertreter aus Politik und Wirtschaft aller Partnerstädte zusammenkom - men, um sich die langfristigen Strate gien abzustimmen, mit denen das -Ziel erreicht werden soll. Anschließend sollen die Best-Prac - tice-initiativen aus dem Projekt auch anderen EU-Städten zur Verfügung gestellt wer den. : Hamburg erzielt in der Kategorie ein durchschnittliches Ergebnis. Der verbrauch liegt mit 99 Gigajoule pro Einwohner dem der europäi - schen Städte von 8 Gigajoule. Bezogen auf die Wirtschaftsleistung ist der verbrauch Ham burgs jedoch vergleichsweise gering. Mit, Megajoule pro Euro BIP verbraucht die Stadt nur etwa halb so viel wie der der europäischen Städte von, Mega - joule. Hamburg bemüht sich zudem, den Anteil erneuerbarer n zu steigern. Noch ist die - ser mit,% verhältnismäßig niedrig, euro pa - Mit rund,8 Millionen Einwohnern ist Ham - burg im Norden der Bundesrepublik die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Die Hafenstadt ist ein wichtiger Industrie- und Handelsstandort und erwirtschaftet ein Bruttoinlandsprodukt (BIP) von.800 Euro pro Kopf. Der Hamburger Hafen ist, was die Größe betrifft, nach Rotter - dam die Nummer zwei in Europa und für die deutsche Wirtschaft von erheblicher Bedeut ung. Er macht die Stadt zu einem maßgeblichen internationalen Handels- und Umschlagplatz und zu einem attraktiven Standort für Schiffbaunehmen. ere wichtige Industrie bran - chen in Hamburg sind die zivile Luftfahrt, die Nahrungsmittelverarbeitung sowie die stahlund metallverarbeitende Schwerindustrie. Insgesamt trägt die Industrie aber nur mit 6% zur gesamten Bruttowertschöpfung bei. Der Dienstleistungssektor ist vor allem geprägt durch die Bereiche und Handel, Tou rismus, Infor - ma tionstechnologie und Medien. Im erreicht Hamburg ein durchschnittliches Gesamtergebnis. Die Stadt misst dem Umweltschutz einen hohen Stellenwert bei, was sich positiv auf das Ergebnis auswirkt: Hamburg schneidet in sechs Kate - gorien ab, in den Kategorien -Emissionen und liegt sie im Ergebweit sind es durchschnittlich 6,%. Im Rah men des Hamburger Klimaschutzkonzepts sol len aber zum Beispiel die Investitionen in die lokale Windenergie steigen und mittelfristig de ren Kapazität mehr als verdoppelt werden. Grüne Initiativen: Im März 00 wurde die Hamburger Agentur gegründet, um die Klimaschutzmaßnahmen der Stadt zu stützen. Die neue Agentur soll private Haushalte bei der Reduzierung ihres verbrauchs beraten, die mit immerhin % zum Gesamtenergieverbrauch der Stadt beitragen. Dar hinaus ist die Agentur Partner für - nehmen und steht ihnen bei Aktivitäten zur Verbesserung der effizienz zur Seite. : In der Kategorie schnei - det Hamburg ab. Ausschlag gebend für dieses Ergebnis ist der niedrige verbrauch von Wohngebäuden, der mit 600 Megajoule pro Quadratmeter dem der europäischen Städte von 87 Megajoule pro Quadratmeter liegt. Ham - burg schneidet auch in puncto effizienzstandards und -initiativen für gut ab, was auf eine Reihe von Bau- und effizienz vorschriften für städtische zu - rück zuführen ist. 8% der Wohngebäude Ham - burgs sind älter als Jahre. Sie wurden zu einer Zeit errichtet, als eine umfangreiche isolierung in den Bauvorschriften noch kein Thema war. Die strategie der Stadt will daher beispielsweise die nachträgliche Isolierung bestehender fördern, um die Wärmeverluste zu verringern. Grüne Initiativen: Bundesweit gibt es in zwi - schen viele Programme, mit denen die Wärmedämmung von n gefördert wird, doch Hamburg bietet dar hinaus zusätz liche Ergebnis Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis Die Reihenfolge der Punkte in den einzelnen Ergebnisbändern impliziert keine Wertung. Zemships Die sogenannten Zemships (Kurzform von Zero Emission Ships, Schiffe ohne Schadstoffemissionen) sind das Ergebnis eines wegweisen - den Programms, das der Leitung der Stadt Hamburg durchgeführt wurde. Mit finanzieller stützung aus dem LIFE-Plan der EU, der die Finanzierung von Umweltprojekten vorsieht, hat die Stadt ein Expertenteam aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammengestellt, das ge - meinsam das erste brennstoffzellenbetriebene, emissionsarme Fahrgastschiff der Welt ent - wickelt hat. nahm das erste Schiff dieser Art seinen Dienst auf Hamburgs straßen auf. Eine stofftankstelle mit Schiffsanleger befindet sich direkt am. finanzielle Hilfen an. So hat die Stadt den pass eingeführt, mit dem sie den verbrauch von Wohngebäuden und den Wärmeverlust ermittelt. Im Zuge dieser Analyse werden zugleich Modernisierungsmaßnahmen vor ge - schla gen und potenzielle Einsparungen berech - net. Will ein eigentümer bei der Stadt Fördergelder beantragen, muss er einen pass vorlegen. Die Höhe der von der Stadt gewährten finanziellen Hilfe richtet sich nach den Einsparungen, die der Eigentümer durch die Optimierung seines s erzielt. : Hamburg erzielt in der Kategorie Ver kehr ein Ergebnis. Das Radwegenetz ist in Hamburg mit, km pro Qua dratkilometer sehr gut ausgebaut länger als im europaweiten (, km) und wird auch rege genutzt: Immerhin 8% der Hamburg Andere deutsche Städte Andere europäische Städte 6 7
20 Bevölkerung legen ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück der höchste Wert aller zwölf deutschen Städte. Der Anteil der Bevöl ke - r ung, die täglich mit öffentlichen smit - teln zur Arbeit fährt, ist jedoch mit 9% deutlich geringer als in den anderen europäischen Me - tro polen (im 7%) und der niedrigste Wert innerhalb Deutschlands. Allerdings ist auch das öffentliche Nahverkehrsnetz mit,9 km pro Quadratkilometer kürzer als im europäi - schen (, km). Durch die Förder ung öffentlicher smittel und des Fahrrads bemüht sich die Stadt aktiv, den Auto verkehr von der Innenstadt fernzuhalten. Grüne Initiativen: Bis 0 soll das Fahrradfahren durch geeignete Strategien so attraktiv werden, dass es eine echte Alternative zu ande - ren smitteln darstellt. Dazu zählen der Ausbau von Radwegen und Fahrradstellplätzen, eine verbesserte kombinierte Nutzung von Fahrrad und öffentlichen smitteln sowie eine gezielte Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Fahrradfahren. Für diesen Zweck werden jährlich 0 Millionen Euro bereitgestellt. dem Titel HH = more ( hamburg modell region elektromobilität ) will die Stadt den Einsatz von Elektrofahrzeugen testen. In der ersten Ausbaustufe werden 70 Fahrzeuge und 00 La - de säulen im Einsatz sein. Zudem sollen Planun - gen für die neue Stadtbahn in das Vorhaben aufgenommen werden. Hamburg hatte im Jahr 978 seine letzte Straßenbahnstrecke stillge - Erneuerbare n Hamburg effizienz ist auch eines der Hauptthemen im Hamburger Klimaschutzkonzept. Dessen Ziel ist es anderem, die Investitionen in die lokale Windenergie zu erhöhen. Mittelfristig soll dadurch die Kapazität der Windenergie in Ham burg mehr als verdoppelt werden. Dar hinaus wird derzeit ein Finanzierungsprogramm für die Nutzung von Erdwärme geprüft. Die Förderung der regenerativen n ist auch das Ziel des Clusters Erneuerbare n Hamburg, das derzeit von Vertretern der Wirt - schaft, der Wissenschaft und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt aufgebaut wird. Die Initiative möchte die stark wachsende Bran - che der erneuerbaren n in der Metro - polregion Hamburg stärken. Im Fokus steht da - bei eine stärkere Vermarktung Ham burgs als attraktiver internationaler Vertriebs- und Ver - wal tungssitz in Sachen erneuerbare n. legt. Seit geraumer Zeit gibt es Pläne, in der Stadt wieder eine Stadtbahn zu etablieren, die das U- und S-Bahn-Netz ergänzen könnte. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. : In der Kategorie schneidet Hamburg ebenfalls ab. Der jährliche Pro-Kopf-verbrauch von 9 Ku - bik metern liegt, wie in den anderen deutschen Städten auch, deutlich dem der europäischen Städte von rund 9 Kubikmetern. Der Anteil des s, das durch Lecks im Leitungsnetz verloren geht, ist in Hamburg mit % zwar höher als in den anderen deut - schen Städten, bleibt aber deutlich dem Schnitt der suchten europäischen Städte (9%). Grüne Initiativen: Hamburg hat ein Projekt ins Leben gerufen, das die Folgen erhöhter Regenwassermengen sucht. Diese werden in zu - nehmendem Maße erwartet zum einen be - dingt durch den Klimawandel, zum anderen in folge der kontinuierlichen Versiegelung der Erdoberfläche im Zuge städtebaulicher Maß nah - men. Im Gemeinschaftsprojekt RegenInfra Struk - turanpassung (RISA) entwickeln die Stadt und der örtliche versorger Ham burg Lösungsansätze, die in den Städte bau und in die Raumplanung einfließen sollen. geordnete Projektziele von RISA sind an derem der flutungs- und der Gewässerschutz. Mit dem Projekt Aqua-Agenten will Hamburg zudem Kindern der dritten und vierten Schulklassen einen bewussten Umgang mit Was ser nahebringen. Es werden Experimen tier koffer für die Schulklassen angeboten und Erlebnistage an schied lichen orten in Hamburg veranstaltet, bei denen die Kinder ihr Wissen vertiefen können. Abfall und Landnutzung: In der Kate - gorie Abfall und Landnutzung erreicht Hamburg eine durchschnittliche Wertung. Das Ab - fallaufkommen liegt in Hamburg mit 8 kg pro Kopf und Jahr halb des Mittels der euro - päischen Städte von 7 kg. Ein Großteil des Abfalls wird verbrannt bereits vor mehr als zehn Jahren hat die Stadt die Deponierung von Müll eingestellt. % des Mülls werden recycelt. Damit liegt Hamburg knapp dem Europa- von 6%, im bundesweiten Vergleich ist dies allerdings der niedrigste Wert. Gute Ergebnisse erzielt die Stadt beim Indikator Grünflächennutzungspläne, beispielsweise bei der Nachnutzung innerstädtischen Brachlands, wie im Falle der HafenCity. Innerhalb des be - deutenden Stadtentwicklungsprojekts wurde eine 7-Hektar-Fläche ungenutzten Lands im Hafenareal zu Büros und Wohnungen, Einzelhandelsgeschäften sowie Freizeit-, Gastrono - mie- und Kultureinrichtungen umgestaltet. Grüne Initiativen: Gemeinsam mit der Stadtreinigung Hamburg hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt eine Recycling-Offen sive initiiert. Ziel ist es, die Sammel men gen zu er - höhen sowie die Verwertung effizienter zu ge - stalten. Mehr noch: In Hamburg fallen bei Bauund Abbrucharbeiten jährlich rund fünf Millio - nen Tonnen Abfälle an. Um die Wiederverwen - dung und das Recycling zu verbessern, hat die Behörde die Online-Börse Ab fall Online Informa - tionssystem (ALOIS) eingerichtet. Das Portal kann von Auftraggebern, Pla nern und neh - men kostenlos genutzt werden, um Ange bote oder Nachfragen für Bo den material oder ge - brauchte Bauteile (zum Beispiel Fenster und Türen) einzustellen. Anfang 00 hat die Stadt Hamburg zudem die Stiftung Lebensraum Elbe gegründet, um den ökologischen Zustand der Elbe, eines der wich - tigsten Erholungsgebiete der Stadt, zu verbessern. Die Stiftung möchte anderem neue Flachwasserbereiche schaffen und Wattflächen erhalten. Außerdem sollen Altarme der Elbe und Nebengewässer wieder an den Hauptstrom an - gebunden werden und durch eine neue Regel - ung künftig die weitere Uferbebauung reduziert werden. : Auch in der Kategorie schneidet Hamburg ab. Abgesehen von den Ozon-Werten liegen die Werte aller in dieser Studie analysierten Luftschadstoffe dem der eu ro päischen Städte. Zurückführen lässt sich die ses Ergebnis teilweise auf die niedrige indus - trielle Tätigkeit, die nur 6% der gesamten Brut - towertschöpfung der Stadt ausmacht. Zum Beispiel liegt die Konzentration von Schwefeldioxid mit, Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahresmittel deutlich dem europäischen Schnitt von 6, Mikrogramm. Generell sind die Hauptverursacher der Luftverschmutzung der, dabei vor allem der Warentransport vom und zum Hafen, der Schiffsverkehr sowie der Autoverkehr. Trotzdem sind die Ozon-Werte in Hamburg mit Mikrogramm nur wenig höher als der der anderen europäischen Städte (0 Mikrogramm). Grüne Initiativen: Hamburg ist bemüht, die mit einem umfassenden Luftreinhalteplan zu verbessern. Der 00 eingeführte Plan konzentriert sich vor allem auf die Redu - zierung der Emissionen, die durch den Fahrzeugverkehr verursacht werden. Dazu zählen verschiedene Maßnahmen, mit denen der Ver - kehrsfluss verbessert werden soll. ere Auflagen zur Luftreinhaltung sieht die Stadt auch für die örtliche Industrie vor. erhin prüft Quantitative Indikatoren Abfall und Landnutzung -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner) -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro) -Einsparziele bis 00 verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner) verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/Euro BIP) Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch (in %) verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (in %) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zurücklegt (in %) Länge des Radwegenetzes (km/km ) Länge des öffentlichen Nahverkehrsnetzes (km/km ) Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner) verlust durch Lecks im netz (in %) An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %) Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner) Recyclingquote (in %) Hamburg die Machbarkeit einer Umweltzone im Innenstadtbereich, mittels derer Fahrzeuge mit hohen Abgaswerten von der Innenstadt ferngehalten werden sollen. Solche Umweltzonen gibt es bereits in vielen deutschen Städten. Umweltmanagement: Hamburg schnei - det in der Kategorie Umweltmanagement durchschnittlich ab. Im bundesweiten Vergleich ist die Elb-Metropole in dieser Kategorie sogar führend. Sie wurde von der Europäischen Kom - mission zur Umwelthauptstadt Europas 0 (European Green Capital) ernannt. Der Titel streicht die Führungsrolle, die Hamburg nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern auch innerhalb der EU in Sachen Klima- und Umweltschutz einnimmt. Nach Stockholm im Jahr 00 ist Hamburg der zweite Titelträger. Hamburg hat zahlreiche Maßnahmen in allen Umweltbe rei - chen ergriffen, um die Umweltbilanz der Stadt zu verbessern. Die Stadt orientiert sich dabei im Wesentlichen an dem 009 aktualisierten EUR 6, 6,6 8,6 8,,8 6,0 86,97,98 7,0,9, 9, 8,88 96, 6,77,9 D 9,79 9,77 0,8 9,6,7, 70,8,0 7,,9,6 9, 8,6 99, 7,88 7,8 Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Konzentration (ug/m ),98 0, Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ) 0,9 0,97 Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ),0,9 Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ) 6,,0 EUR der insgesamt europäischen und deutschen suchten Städte, D nur der zwölf deutschen Städte, * Wurden verschiedene Datenquellen berücksichtigt, bezieht sich das hier angegebene Jahr nur auf die wichtigste Quelle, e EIU Schätzung Hamburg 9, 08, 0,00 99,,7, 600,7 8,00 9,00,,8 8,8 0,8 e 00,00 8,, 6,08, 0,, Jahr* Klima schutzkonzept, das mehr als 00 Maßnah - men zur Reduzierung der -Emissionen und des verbrauchs umfasst. Grüne Initiativen: Im Rahmen des euro päi - schen Umwelthauptstadtjahrs 0 hat Ham - burg die Initiative UmweltPartnerschaft: Projekt 0 an den Start gebracht. Dieses Projekt soll nehmen zu einer freiwilligen Umweltschutzleistung anregen, beispielsweise durch die Teilnahme an einem Umweltmanagementsystem wie EMAS oder Ökoprofit oder die Um - setzung von energie- und ressourcenschonen - den Maßnahmen wie dem Einsatz von er neuer baren n. nehmen können sich um die Aufnahme als UmweltPartner be wer - ben und mit dieser Auszeichnung für sich wer - ben. Die Initiative bietet nehmen dar hinaus Beratung und Fördermittel in den Be - reichen Umweltmanagement, effi zienz und erneuerbare n. Rund 70 Un ter - nehmen sind bereits UmweltPartner. Quelle Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein Klima Hamburg Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein HVV HVV Eurostat Urban Audit; Statistisches Bundesamt Deutschland Eurostat Urban Audit; Statistisches Bundesamt Deutschland Statistisches Amts für Hamburg und Schleswig-Holstein EIU-Schätzung auf der Basis von Daten des Statistischen Amts für Hamburg und Schleswig-Holstein Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein EEA Airbase EEA Airbase EEA Airbase EEA Airbase 8 9
21 Hannover Daten und Fakten Einwohnerzahl Bruttoinlandsprodukt (PPP) pro Kopf in Fläche in km 0 Anteil Industrie / Bruttowertschöpfung in % stemperatur in C 7 Hannover, die Hauptstadt des Landes Niedersachsen, zählt mit jährlich mehr als 60 in - ter nationalen und nationalen Messen und Ausstellungen zu den größten Messestandorten der Welt. Die Stadt mit ihren Einwohnern ist ein wichtiger Hochschulstandort. Hohes An sehen genießen anderem die Leibniz Universität und die Medizinische Hochschule Hanno ver. Zu den bedeutendsten Arbeitgebern zählen Fahrzeughersteller und -zulieferer, aber auch mehrere Großnehmen aus dem Dienstleistungssektor haben hier ihren Sitz. Pro Einwohner erwirtschaftet Hannover ein Brutto - inlandsprodukt (BIP) von Euro und liegt damit ein wenig dem der zwölf suchten deutschen Städte. Die Stadt bezeichnet sich selbst als Wirtschaftsstandort im Grünen. e Grünflächen, wie etwa der Stadtwald Eilenriede, der Maschsee, die Her - renhäuser Gärten sowie eine Vielzahl von Grünanlagen und Kleingärten prägen das Stadtbild. In der Gesamtwertung schneidet Hannover im Ergebnisband ab. Im Detail: In fünf der acht Einzelkategorien,,, Abfall und liegt die Stadt. Bemerkenswert ist beispielsweise der sehr geringe verbrauch der Wohngebäude: Er liegt etwa ein Drittel dem der euro - päischen Städte und ist in Deutschland das drittbeste Ergebnis. Besonders gut schneidet Hannover auch beim ab sowohl im europäischen als auch im bundesweiten Vergleich. Deutschlandweit verfügt die Stadt das dichteste Netz für alternative smittel also Radwege sowie Bus- und Bahnstrecken zusammengenommen. In den Kategorien - Emissionen, und Umweltmanagement erzielt Hannover ein durchschnittliches Ergeb - nis, was anderem an den relativ starken -Emissionen pro Kopf und einem relativ ho - hen Pro-Kopf-verbrauch liegt. -Emissionen: Hannover schneidet in der Kategorie -Emissionen im Ergebnisband ab. Dies ist insbesondere auf den relativ hohen -Ausstoß mit, Tonnen pro Kopf zurückzuführen. Der Schnitt der europäischen Städte liegt bei 6, Tonnen. Be zogen auf die Wirtschaftsleistung der Stadt relativiert sich das Ergebnis jedoch: In Hannover werden 6 Gramm pro Euro BIP freigesetzt, in den suchten europäischen Städten durchschnittlich immerhin 6 Gramm. Die Stadt nimmt beachtliche Schritte, um ihre - Emissionen zu reduzieren. So haben die Landeshauptstadt Hannover und die Stadtwerke mit rund 80 Partnern aus zahlreichen nehmen und Organisationen die Klima-Allianz Han no - ver ins Leben gerufen. Das Klimaschutzak tions - programm soll möglichst viele Akteure mit einbeziehen, dar Gewerbebetriebe, die Architektenkammer, Immobilienbesitzer und Wohn eigentümer. Hinsichtlich der -Emissionen verfolgt Hannover das ehrgeizige Ziel, bis zum Jahr 00 den Ausstoß gegen dem Wert von 990 um 0% zu reduzieren. Grüne Initiativen: Die Klima-Allianz Hanno - ver 00 ist ein umfassendes Klimaschutzprogramm für die Jahre bis 00. Die Stadtverwaltung geht mit gutem Beispiel voran und will durch die energetische Sanierung aller städ - tischen und Heizungsanlagen er heb - liche Mengen einsparen. Ein weiterer Schwer punkt liegt auf Gewerbegebieten mit besonders energieintensiven Betrieben. Zur -Einsparung trägt auch die Erweiterung und Mo der nisierung der Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Anlage im Heizkraftwerk Hannover-Lin - den bei, die Ende dieses Jahres abgeschlos sen sein wird. Durch die kombinierte Erzeugung von Strom und Wärme wird der Brennstoff Erd gas effizienter genutzt. Zwei weitere Elemente des Klimaschutzprogramms: Eine Stromsparkampagne mit zahlreichen neuen Beratungsangeboten für private Haushalte sowie eine Kampagne zur verstärkten Nutzung von Kraft- Wärme-Kopplung, die gezielt Betriebe, Hotels und Verwaltungen bei der Anwendung von neuen Fernwärmeanschlüssen und Blockheizkraftwerken berät. : In der Kategorie liegt Han - nover im. Ein Grund hierfür ist der relativ hohe verbrauch von 0 Giga - jou le pro Kopf, welcher deutlich dem der europäischen Städte von 8 Gigajoule liegt. Der Anteil erneuerbarer n ist mit,% zudem geringer als in den suchten europäischen Städten, die durchschnittlich 6,% ihres bedarfs aus rege - nerativen Quellen decken. Doch dies könnte sich bald ändern, denn Hannover ist bei der Förderung sauberer n vorbildlich. Zu den bedeutendsten Maßnahmen in diesem Bereich gehören Finanzhilfen für die Nutzung erneuerbarer n in Privatwohnungen und Pläne für den Bau neuer Windkraftanlagen. Bezieht man den verbrauch Hannovers auf die Wirtschaftsleistung der Stadt, so ergibt sich bereits heute ein positives Bild: Mit, Mega - joule pro Euro BIP ist der verbrauch der Stadt nur etwa halb so groß wie der euro päische von, Megajoule. Grüne Initiativen: In Hannover gibt es verschiedene Programme zur Verbesserung der versorgung etwa den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung oder der Fernwärme. Ziel ist es, bis zum Jahr 00 den Anteil von Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung und aus er - neu erbaren n auf insgesamt 0% zu er - höhen. Hannover plant zudem, seine Kohlekraftwerke zu modernisieren und umfassend in Windenergieanlagen zu investieren. So sollen beispielsweise in der Region Hannover 60 weitere Windturbinen angeschafft und 00 bereits vorhandene Turbinen durch größere Modelle ersetzt werden. Die Stadt hat sich bereits vor einigen Jahren entschieden, keinen Atomstrom mehr zu beziehen. Da die Stadtwerke mehr Strom erzeugen, als in Hannover verbraucht wird, ist die Stadt bilanziell atomstromfrei. Hier - zu hat insbesondere der Bau des gasbe feuer ten Kraftwerks in Hannover-Linden beigetragen. : In der Kategorie schnei - det Hannover im Vergleich zu den anderen un - ter suchten Städten ab. Ausschlaggebend für dieses Ergebnis ist der nied - rige verbrauch von Wohngebäuden. Nur 60 Megajoule pro Quadratmeter werden in Hannover verbraucht gut ein Drittel weniger, als Wohngebäude in den europäischen Städten im (87 Megajoule) be - nötigen. Europaweit ist dies sogar der viertbeste Wert nach Stuttgart, Berlin und Kopen hagen. Positiv wirkt sich hier auch aus, dass finanzielle Zuschüsse von den proklima Klimaschutz - fonds für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen beim Bauen und Modernisieren von Ergebnis Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis Die Reihenfolge der Punkte in den einzelnen Ergebnisbändern impliziert keine Wertung. ProKlima Der enercity-fonds proklima wurde 998 in Hannover als erster Klimaschutzfonds Europas von den Stadtwerken Hannover gegründet. ProKlima bietet Beratung und finanzielle Zuschüsse für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, zum Beispiel beim energie - effizienten Bauen und Modernisieren, für sparberatungen oder für die Installation von Solarwärmeanlagen und Blockheizkraftwerken. Der Fonds hat im Zeitraum 998 bis 009 Fördermittel in Höhe von rund Millio - nen Euro bewilligt. Die Vergabe der Zuschüsse hängt von festgelegten Kriterien wie der - Effizienz und -Reduktion oder dem Innovationsgrad der Maßnahmen ab. n zur Verfügung gestellt werden (siehe auch Beispielprojekt proklima ). Grüne Initiativen: Gemäß den Vorgaben der Klima-Allianz will die Stadtverwaltung Hannover alle städtischen bis zum Jahr 00 energetisch modernisieren. Allein für den Zeit raum von bis 0 sind dafür 60 Millionen Euro vorgesehen. Dar hinaus sollen alle neuen städtischen Einrichtungen gemäß Passivhausstandard errichtet werden. Merkmale eines Passivhauses sind effiziente isolier un gen und Heiztechnologien, dreifach verglaste Fenster mit superisolierten Rahmen oder auch mechanische Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Zusammen mit weiteren Maßnahmen kann dadurch in einem Passivhaus der durchschnittliche verbrauch eines Hannover Andere deutsche Städte Andere europäische Städte 0
22 Haushalts um etwa 90% reduziert werden. Der Pas siv hausstandard wurde in Hannover bereits beim Bau zweier neuer Kindertagesstätten und ei nes neuen Feuerwehrgebäudes umgesetzt. : In der Kategorie erzielt Hannover ein durchschnittliches Ergebnis. Die Stadt hat sowohl das öffentliche Nahver kehrsnetz als auch das Radwegenetz sehr gut ausgebaut. Das Bus- und Bahnnetz misst,6 km pro Quadratkilometer, in den anderen europäi schen Städten sind es im nur, km. Zudem ist das Radwegenetz mit,6 km pro Quadratkilometer fast doppelt so lang wie in den übrigen europäischen Städten (im Mittel, km). Wird die Länge der Radwege und der Nah verkehrsstrecken addiert, dann verfügt Han nover deutsch landweit das dichteste Netz alter - nativer smittel. Doch obwohl beide Net - ze vergleichsweise gut ausgebaut sind, ist die Zahl der Bürger, die bei ihrem Weg zur Arbeit auf das Auto verzichten, relativ klein. 9% der Menschen legen ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück, europaweit sind es durchschnittlich %. Beim öffentlichen Per - sonen nahverkehr fällt der schied noch deutlicher aus: Nur % der Bürger fahren mit Bus und Bahn zur Arbeit, in den anderen euro - päischen Städten sind es im Mittel 7%. Umweltbildung für - nehmen Ökoprofit Im Jahr 999 hat Hannover als eine der ersten deutschen Städte ein Ökoprofit-Programm eingeführt. Ökoprofit steht für Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik und ist ein Kooperationsprojekt, das Umweltagenturen und -gruppen mit lokalen Privatnehmen zusammenbringt. Zudem finanziert das Projekt Workshops und fördert den Austausch von Fachwissen in Umwelt- und Kostenfragen. In den vergangenen zehn Jahren waren mehr als 00 namhafte nehmen an Ökoprofit in Hannover beteiligt. Grüne Initiativen: Mit dem Masterplan Mo - bil ität 0 hat die Landeshauptstadt Hanno - ver Ende 00 eine konzeptionelle Grundlage für die sentwicklung vorgelegt. Durch die Förderung von öffentlichem Nahverkehr, dem Radfahren und Zufußgehen, soll den Bürgern der Umstieg vom Auto auf alternative Fortbewegungsmittel erleichtert werden. Ein Schwerpunkt des Konzepts ist der Radverkehr: Durch den Ausbau des Radwegenetzes, der Radinfrastruktur sowie durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll der Anteil des Radverkehrs bis 0 auf % erhöht werden. Auch im Bereich öffentlicher smittel ist die Stadt aktiv: Um den -Ausstoß der Busse und Bahnen weiter zu sen ken, werden mit finanzieller stützung des Bundesumweltministeriums anderem Hy brid fahrzeuge eingeführt. Bis Mitte 0 sollen im Stadtgebiet zehn neue Hybridbusse ihren Betrieb aufnehmen. : Ein durchschnittliches Ergeb - nis erzielt Hannover in der Kategorie. In der niedersächsischen Hauptstadt liegt der Pro- Kopf-verbrauch mit 8 Kubikmetern deut lich dem europäischen Schnitt von 9 Kubikmetern. Ähnlich sieht es beim Verlust von durch Lecks in den Leitungen aus: Wäh - rend in den suchten europäischen Städ - ten durchschnittlich fast 9% des s versickern, sind es in Hannover gerade einmal %. Dies ist deutschlandweit nach Berlin der zweitbeste und europaweit nach Berlin und Amsterdam der drittbeste Wert. Grüne Initiativen: Seit 99 verfügt Hanno ver ein Programm zur Reduzierung des verbrauchs in den städtischen Liegen schaf ten. Verschiedene städtische Abteilungen sowie die Abfallaufbereitungsanlage Hannover haben seit - her rund 70 Maßnahmen zur effi zienten Was - ser nutzung und Abwasserbehandlung um ge - setzt. Angaben der Stadt zufolge konnten auf diesem Wege rund % ge gen dem Jahr 990 eingespart werden. Die Stadtentwäs - serung Hannover engagiert sich da r hinaus besonders in der Umweltbildung, um Kinder für den verantwortungsvollen Um gang mit zu sensibilisieren. Dazu ge hören Führungen durch die Klärwerke, eine Kinderseite auf der Website sowie umfangreiches, kindgerechtes Informationsmaterial, das Schulen kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Abfall und Landnutzung: In der Kate - gorie Abfall und Landnutzung schneidet Hanno - ver durchschnittlich ab. Das Abfallauf - kom men fällt mit 7 kg pro Kopf geringer aus als in den suchten europäischen Städten (im Mittel 7 kg). Dabei werden 0% des Ab - falls wiederverwertet fast doppelt so viel wie im europäischen Mittel (6%). Ähnlich wie die Stadt Leipzig hat auch Hannover die Abfalltrennung inzwischen um Elektrogeräte aus Haushalt und Gewerbe erweitert. Auf das Ge - samtergebnis wirkt sich außerdem positiv aus, dass die Stadt Anreize für die Erneuerung von Brachflächen, den Ausbau beziehungsweise den Erhalt von Grünflächen und die Eindäm mung der städti schen Zersiedelung ge schaffen hat. Grüne Initiativen: Da durch neue Bauprojekte immer wieder Grünflächen verloren gehen, hat sich die Stadtverwaltung verpflichtet, ungenutz te Geschäfts- und Industrieflächen, Schienenge lände, Militärgebiete und andere brachliegende Areale zu reaktivieren und zu nutzen. Nach An gaben der Stadtverwaltung stehen etwa 6 brachliegende Grundstücke mit einer Fläche von insgesamt 0 Hektar für Umstrukturierun gen zur Verfügung, von denen viele für Wohn- oder Geschäftsgebäude geeignet sind. Im Stadtteil Limmer soll beispielsweise ein 0 Hektar großes ehemaliges Autoteilefabrikgelände in ein Wohngebiet umgewandelt werden. Auch in be stehenden Stadtteilen Hannovers wird aktiv auf die Erweiterung von Grünflächen geachtet: Stöcken gehört mit.900 Einwohnern zu den am dichtesten besiedelten Bereichen Hannovers und wird als Stadtteil mit einem besonderen Entwicklungsbedarf saniert. Die Sanierungszie le des durch große Industrieanlagen gepräg ten Gebiets sind anderem die Erweiterung und Aufwertung von Grün- und Freiflächen, die insbesondere als Spielflächen für Kinder genutzt werden können. : In der Kategorie erzielt Hannover ein durchschnittliches Ergebnis. Mit Ausnahme der Ozon-Konzentration kann die Stadt im bundesweiten Vergleich bei allen Luftschadstoffen die niedrigsten oder zweitniedrigsten Werte vorweisen. Zum Beispiel ist die mittlere jährliche Schwefeldioxidkonzentration in Han no ver mit,0 Mikrogramm pro Kubikmeter nicht einmal halb so hoch wie der der europäischen Städte (6, Mikrogramm). Die Ozon-Werte hingegen liegen mit Mikro - gramm pro Kubikmeter knapp dem europäischen Mittel von 0 Mikrogramm. Aller - dings stammen diese Werte aus der einzigen Ozon-Messstation Hannovers, die in einem viel befahrenen Innenstadtbereich installiert wurde. Spitzenwerte können folglich in der Gesamtbilanz nicht durch Vergleichsmessungen in we ni ger belasteten Stadtgebieten ausgeglichen wer den, wie es bei anderen suchten Städ ten häufig der Fall ist. Quantitative Indikatoren Abfall und Landnutzung -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner) -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro) -Einsparziele bis 00 verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner) verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/Euro BIP) Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch (in %) verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (in %) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zurücklegt (in %) Länge des Radwegenetzes (km/km ) Länge des öffentlichen Nahverkehrsnetzes (km/km ) Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner) verlust durch Lecks im netz (in %) An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %) Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner) Grüne Initiativen: Hannover verfügt seit einen Luftreinhalteplan mit einem Schwerpunkt auf dem Straßenverkehr. Der Plan sieht ein ganzes Bündel von Maßnahmen vor beispielsweise die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 0 km pro Stunde auf ausgewählten Strecken, ein Durchfahrtsverbot für Lastkraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als zwölf Tonnen, oder die Optimierung des sflusses. Geschwindigkeitsbegrenz ungen sollen außerdem durch optische Fahrbahnverengungen erreicht werden. Das gilt sowohl für die Planung neuer als auch für die Instandsetzung alter Straßen. Wie viele andere deutsche Städte hat auch Hannover eine Umweltzone in der Innenstadt eingerichtet, in der ausschließlich Fahrzeuge erlaubt sind, die besonders strenge Abgaswerte einhalten. EUR 6, 6,6 8,6 8,,8 6,0 86,97,98 7,0,9, 9, 8,88 96, 6,77 Umweltmanagement: Hannover liegt in der Kategorie Umweltmanagement im. Die Stadt veröffentlicht alle drei Jahre einen Umweltbericht: Der Schwerpunkt des Umweltberichts aus dem Jahr ist die Bewertung der Umweltsituation anhand eines Umweltbarometers, das die Entwicklung an - hand von Nachhaltigkeitsindikatoren in verschiedenen Umweltbereichen aufzeigt. Abgesehen von den klaren -Reduktionszielen ist der Bericht jedoch, in Bezug auf die Zielsetzung für weitere Umweltbereiche, teilweise vage formuliert. Positiv bewertet werden hingegen die Mitgliedschaft Hannovers im Konvent der Bürgermeister, die zeichnung der Aalborg-Charta in 99 und die Aalborg-Commitments in 00. Grüne Initiativen: Die Stadt regt ihre Bürger durch verschiedene Projekte zur Mitgestaltung von Wohn- und Lebensräumen an. Im Rahmen des Pilotprojekts Hannover City 00 steht die Stadt zum Beispiel seit zwei Jahren mit der Be völkerung in Dialog die künftige Entwicklung der Innenstadt. Hierbei sollen alle denkbaren Interessenvertreter einbezogen wer den, dar Bürger, Architekten, Planungsexper ten, nehmen, Körperschaften aus dem öf fentlichen Sektor und Nichtregierungs orga nisa tionen. Das Projekt besteht aus einer Reihe öffentlicher Foren, Workshops und sonstiger Ver anstaltungen sowie aus einem internationa len Wettbewerb, der Ideen für die Gestaltung der Innenstadt hervorbringen soll. Quelle Stadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün Stadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün; Landesbetrieb für Statistik Niedersachsen Klimaschutzregion Hannover Stadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün Stadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün; Landesbetrieb für Statistik Niedersachsen Stadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün; Stadt Hannover -Bilanz Stadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün; Statistikstelle der Landeshauptstadt Hannover Mobilität in Deutschland 00 Mobilität in Deutschland 00 Landeshauptstadt Hannover Region Hannover Fachbereich Statistikstelle Hannover; Stadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün Stadtwerke Hannover Stadtentwässerung Hannover Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover; Landesbetrieb für Statistik Niedersachsen Recyclingquote (in %),9 7,8 9,6 () Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Konzentration (ug/m ),98 0,,00 Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ) 0,9 0,97,00 Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ),0,9 9,00 Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ) 6,,0,00 Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz EUR der insgesamt europäischen und deutschen suchten Städte, D nur der zwölf deutschen Städte, * Wurden verschiedene Datenquellen berücksichtigt, bezieht sich das hier angegebene Jahr nur auf die wichtigste Quelle, e EIU Schätzung, ) Dieser Wert schließt den Verbrauch von erneuerbarer im Bereich aus. ) Wert für die Region Hannover. D 9,79 9,77 0,8 9,6,7, 70,8,0 7,,9,6 9, 8,6 99, 7,88 Hannover, 6, 0,00 0,7,7,9 () 60, 9,00,00,60,6 8,7,00 99,8 7,79 () Jahr*
23 Köln Daten und Fakten Einwohnerzahl,0 Millionen Bruttoinlandsprodukt (PPP) pro Kopf in 7.00 Fläche in km 0 Anteil Industrie / Bruttowertschöpfung in % stemperatur in C 0 Mit knapp einer Million Einwohnern ist Köln die viertgrößte Metropole Deutschlands und die größte Stadt Nordrhein-Westfalens. Die insgesamt fünf Rheinhäfen machen Köln zum zweitgrößten deutschen Binnenhafen sowie zu einem wichtigen Handels- und Um - schlagplatz für den Schienen- und verkehr. Die Wirtschaft wird insbesondere von Dienstleistungen bestimmt: Vor allem Banken und Versicherungen, Forschung und Entwicklung, Messen, Tourismus sowie Medienein - richtungen sind in Köln präsent. Die Industrie hingegen, geprägt von der Nahrungsmittel- und Automobilbranche sowie der chemischen Industrie, trägt in Köln nur mit etwa % zur Bruttowertschöpfung bei der niedrigste Anteil aller zwölf suchten deutschen Städte. Mit ei nem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 7.00 Eu ro pro Kopf liegt die Stadt im Mittelfeld der deutschen Städte. Im Gesamtergebnis liegt Köln im German Green City Index im Ergebnisband. In den Kategorien und erreicht die Stadt ein durchschnittliches Ergebnis und kann beispielsweise mit dem zweithöchsten Anteil der Bevölkerung punkten, die auf umweltfreundliche Weise sprich mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit gelangt. In den anderen Kategorien schneidet Köln im ab. Köln hat sich später als andere deutsche Städte entschlossen, das Thema Klimaschutz anzu - gehen. Erst im Februar 00 wurde ein Ak - tions plan für nachhaltige vorgelegt, mit dem Köln den Klimaschutz-Verpflichtungen aus dem Klima-Bündnis und dem Bürgermeisterkonvent der Europäischen Union nachkommen will. -Emissionen: In der Kategorie - Emissionen liegt Köln im Ergebnisband Durch- schnitt. Die Stadt stößt jährlich 0,0 Tonnen pro Einwohner aus. Dieser Wert liegt deut - lich dem Mittel der europäischen Städte von 6, Tonnen. Um diese Situation zu ändern, hat sich Köln verpflichtet, den Zielen der - Reduktion aus dem Klima-Bündnis und dem Bürgermeisterkonvent der Europäischen Union nachzukommen. Ziel der Bündnisstädte ist, die -Emissionen alle fünf Jahre um 0% zu mindern. Laut dem Aktionsplan für nachhaltige nahmen die -Emissionen im Zeit - raum von 990 bis bereits um fast 0% ab vor allem infolge der Ablösung der - träger Kohle und Heizöl durch Erdgas. Werden die -Emissionen zur Wirtschaftsleistung in Beziehung gesetzt, schneidet Köln verhältnismäßig gut ab: Mit 6 Gramm pro Euro BIP liegen die -Werte dem Mittel der europäischen Städte von 6 Gramm. Grüne Initiativen: Derzeit sucht der örtliche versorger in einem Pilotprojekt, inwieweit sich Holzschnitzel für die erzeugung nutzen lassen. Im eigenen wald des nehmens werden schnell nachwachsende Pappeln gepflanzt, die bereits nach etwa drei Jahren abgeholzt und zu Hackschnitzeln verarbeitet werden können. Diese Hack schnitzel werden dann als Brennstoff ein - gesetzt. Das Verfahren gilt als -neutral, da die Menge des bei der Verbrennung freige - setzten Kohlendioxids der Menge entspricht, die von den Bäumen während ihrer Wachstumspha - se aufgenommen wurde. : Köln liegt in der Kategorie im. Mit Gigajoule pro Einwohner verbraucht die Stadt deutlich mehr als die europäischen Städte im Schnitt (8 Gigajoule). Doch Köln hat den Handlungsbedarf erkannt und 00 den Aktionsplan für nachhaltige zur Reduzierung des verbrauchs vorgelegt. Dieser Plan bilanziert zunächst grob den verbrauch und die -Emissionen für die Jahre 990 und. In den kommenden zwei Jahren werden dann konkrete Maßnahmen erarbeitet. Bezogen auf die Wirtschaftsleistung der Stadt ist der verbrauch Kölns bereits heute vergleichsweise gering: Mit, Megajoule pro erwirtschaftetem Euro BIP wird deutlich weniger verbraucht als im europäischen Mittel von, Megajoule. Grüne Initiativen: Im Rahmen der Umweltschutzinitiative & Klima 00 hat der örtliche versorger 0 Millionen Euro bereitgestellt, um den Fernwärmeausbau bis 00 um weitere 0 Megawatt pro Jahr zu steigern. Dies entspricht einer Wärmeversor- g ung von jeweils rund.000 Einfamilienhäusern oder.000 Haushalten. Derzeit werden etwa Kölner Haushalte ein 80 km langes Fernwärmenetz versorgt. : In der Kategorie schnei - det Köln im ab. Der be - darf der Kölner Wohngebäude ist mit.67 Me - ga joule pro Quadratmeter vergleichsweise hoch im der europäischen Städte verbrauchen Wohngebäude nur 87 Megajoule. Deutschlandweit ist dies sogar der höchste Wert. Nachdem die Gesamtenergiekosten von städtischen Einrichtungen laut dem jüngsten bericht seit 00 tendenziell immer gestiegen sind, hat die Stadt im Jahr 00 die städtischen leitlinien verschärft. Der Be - schluss sieht vor, dass alle städtischen Neu - bauten in Passivhausbauweise zu errichten sind, um zu sparen. Finanzielle Zuschüsse für Klimaschutzmaßnahmen beim Bauen und Modernisieren von n werden zwar von der Stadt nicht gewährt, es wird aber auf die Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und anderen Stellen verwiesen. Grüne Initiativen: Das größte städtische Köl - ner Wohnungsnehmen hat im Rahmen eines Modernisierungsprojekts in Köln-Ossendorf Wohnungen von Grund auf saniert. 7 Millionen Euro wurden in die 96 errichteten Häuser investiert. Die Wohnungen verfügen nunmehr eine lückenlose Wärmedämm ung, die den Niedrigenergiestandard erfüllt. Auf den Dächern wurden Photovoltaikanlagen in stalliert, die den erzeugten Strom ins Netz einspeisen. Die alte Stromheizung wurde durch eine Holzpellet-Heizung ersetzt, die von einer Solaranlage zur Wärmebereitstellung stützt wird. Nach der energetischen Sanierung Ergebnis Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis Die Reihenfolge der Punkte in den einzelnen Ergebnisbändern impliziert keine Wertung. Klimamodell Im Oktober 009 hat Köln gemeinsam mit der nordrhein-westfälischen Umweltagentur und dem deutschen Wetterdienst ein Projekt gestartet, in dem ein neues mathematisches Klimamodell der Stadt entwickelt wird. Dieses soll simulieren, welche Auswirkungen die Folgen des Klimawandels für Köln haben werden. Beispielsweise erwarten Experten für die Stadt in Zukunft sowohl höhere Tempera - turen als auch größere Niederschlagsmengen. Das Computermodell soll Politikern als Basis dafür dienen, Maßnahmen gegen den Klima - wandel beispielsweise ein erhöhtes - schwemmungsrisiko und die Folgen für Entwässerung und Kanalisation umzusetzen. sind die Heizkosten von knapp Euro pro Quadratmeter Wohnfläche auf rund 0 Cent gefallen. : schneidet Köln in der Kategorie ab. Die Stadt verfügt ein gut ausgebautes Radwegenetz, das mit,0 km pro Quadratkilometer deutlich länger ist als im Schnitt der europäischen Städte (, km). Und es wird auch gut genutzt: 7% der Kölner legen ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück dies ist bundesweit der zweithöchste Wert und liegt deutlich dem europäischen Mittel von %. Der Anteil der Einwohner, die mit öffentlichen smitteln zur Arbeit fahren, ist mit % hingegen verhältnismäßig gering. Der europäische beträgt hier 7%. Allerdings ist auch das Köln Andere deutsche Städte Andere europäische Städte
24 öffentliche Nahverkehrsnetz mit,9 km pro Quadrat kilometer kürzer als im Europa-Schnitt (, km). Punkten kann Köln mit seinen Maßnahmen zur Reduzierung von sstaus beispielsweise einem städtischen Park & Ride- Angebot sowie der weit verbreiteten Nutzung von sleitsystemen. Diese sind besonders wichtig, weil Köln infolge mehrerer Bundesautobahnen in der Stadt und Umgebung ein sehr hohes saufkommen hat. Grüne Initiativen: Täglich pendeln rund Menschen in die Stadt hinein und etwa hinaus. Um dieses Pendleraufkommen effizienter zu gestalten, ist die Stadt Köln ÖKOPROFIT Köln Die Initiative ÖKOPROFIT Köln möchte örtliche Betriebe dazu bewegen, Maßnahmen zum Sparen von Ressourcen und umzu - setzen. An der ersten Runde der Initiative haben im Jahr 00 insgesamt nehmen teilgenommen. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, und einzusparen sowie Abfall und Emissionen zu reduzieren, wobei die nehmen von der Stadt und von Experten aus dem Hochschulbereich begleitet und - stützt werden. Von der Initiative erhofft sich die Stadt effizientere nehmensabläufe sowie eine engere Beziehung zwischen der Kommune und den ortsansässigen Firmen in Bezug auf die Förderung nachhaltiger n. dem Pendlernetz beigetreten. Damit können Bürger das Portal andere Pendler oder bereits bestehende Fahrgemeinschaften ausfindig machen. Auch Essen nutzt diesen Internetservice. Dar hinaus wird die Stadt vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, bei der Ausarbeitung weiterer Maßnahmen stützt, die den noch klimafreundlicher machen sollen. Analog zum Aktionsplan für nachhaltige soll in ei - nem ersten Schritt eine - und -Bilanz für den erstellt werden. : Ein durchschnittliches Ergeb - nis erzielt Köln in der Kategorie. Der Pro-Kopf-verbrauch ist mit jährlich 66 Kubikmetern in Köln deutlich niedriger als im Mittel der europäischen Städte (9 Kubikmeter). Auch der verlust aufgrund von Lecks im Versorgungsnetz bleibt mit % dem euro päischen von 9%. Bundesweit ist dies jedoch der zweithöchste Wert nur in Leipzig ist die Leckrate noch höher. Köln be ab sichtigt aber, durch die Modernisierung alter leitungen die Verluste weiter zu verrin gern und das versorgungsnetz zu verbessern. Grüne Initiativen: Der örtliche versorger installiert im Rahmen eines Smart- Metering-Projekts in vier Kölner Stadtteilen in 00 bis 00 Haushalten intelligente Messzähler. Diese messen den Strom-, Gas- und verbrauch in den Haushalten und stellen auf einer Digitalanzeige die Gesamtkosten der verbrauch - ten Ressourcen dar. Mit dieser Echtzeitdarstell ung hofft man die Verbraucher dazu bewegen zu können, ihren Verbrauch zu drosseln. Das Pilotprojekt soll zeigen, ob es sinnvoll ist, die Zähler von diesem Jahr an in der ganzen Stadt einzubauen. Abfall und Landnutzung: In der Kate - gorie Abfall und Landnutzung liegt Köln im Durch schnitt. Pro Kopf produziert die Stadt etwa 677 kg Abfall im Jahr das Mittel der euro päischen Städte liegt hier bei 7 kg. Die Recyclingquote hingegen ist mit 7% höher als der europäische von 6%, bleibt aber dem Mittel der zwölf suchten deutschen Städte von 7%. Bemerkenswert sind die Ambitionen der Stadt, was die Landnutzung und insbesondere die Grünflächen betrifft. Köln verfügt ausgedehnte Naturräume, die mit einer Fläche von rund 0 Quadratkilometern 7% des Stadtgebiets ausmachen. Ein Großteil davon verläuft in Form eines Grün gürtels rings um die Stadt. Köln versucht diesen Grüngürtel anderem durch Einschränkung der Bautätigkeit am Stadtrand zu schützen. Grüne Initiativen: In Zusammenarbeit mit ört lichen nehmen hat die Stadt im März 00 mit dem Waldlabor ein Aufforstungsprojekt gestartet. Im Labor soll sucht werden, welche Bäume den Auswirkungen des Klima - wandels am besten widerstehen können. Die Kooperationspartner wollen Erkenntnisse dar gewinnen, wie Wälder künftig aussehen werden und wie sie sich am besten pflegen und bewirtschaften lassen. : In der Kategorie schneidet Köln im ab. Die - suchten Luftschadstoffwerte sind durchaus moderat, was im Wesentlichen auf die Wirtschaftsstruktur Kölns zurückzuführen ist, die vor rangig auf Dienstleistungen basiert. Aller - dings muss die Stadt die Stickstoffdioxid-Werte besonders im Auge behalten: Wie Messungen ergaben, stieg deren Konzentration im Jahr 00 regelmäßig die in Deutschland und der EU zulässigen Grenzwerte. Das Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Werte liegt mit Mikrogramm pro Kubikmeter dem Mit - tel der europäischen Städte von Mikro - gramm. Auch die durchschnittlichen Schwefel - dioxid-konzentrationen von 7, Mikrogramm pro Kubikmeter und Tag liegen leicht dem europäischen swert von 6, Mikro - gramm. Die jährlichen Feinstaub-Werte hinge gen bleiben mit 7 Mikrogramm pro Kubikmeter dem Europa-Schnitt von Mi - kro gramm. Das gleiche gilt für die Ozon-Konzentrationen, die mit Mikrogramm dem euro päi schen Index-Mittel von 0 Mikro - gramm liegen. Grüne Initiativen: Der umfassende Luftreinhalteplan der Stadt konzentriert sich derzeit vornehmlich auf den Straßenverkehr aus zwei Gründen: Zum einen gilt der als größter Luftverschmutzer, zum anderen ist diese Schadstoffquelle am leichtesten zu bekämpfen. Zu den Maßnahmen gehören zum Beispiel ein Verbot von Fahrzeugen mit hohen Emissionswer - ten im Innenstadtbereich (Umweltzone) sowie ein intelligentes sleitsystem. Dieses soll die Ampelschaltung so steuern, dass Staus und stockender verringert werden. Zudem sollen die Fahrzeuge auf weniger befahrene Quantitative Indikatoren Durchgangsstraßen umgeleitet werden. Die ak - tuellen Maßnahmen liefen Ende 00 aus. Soll - ten die Ergebnisse zeigen, dass sich die dadurch nicht entscheidend verbessert hat, werden weitere Maßnahmen folgen. Zu - dem sollen die Bürger dazu bewegt werden, die öffentlichen smittel noch stärker zu nut - zen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. ere Vorhaben sind der Ausbau des Park & Ride-An - gebots, die Verlagerung des Schwerlastver kehrs auf die Schiene und die Verbesserung des Ver - kehrsflusses. Umweltmanagement: In der Kategorie Umweltmanagement liegt Köln im. Das Umweltmanagement der Stadt kann in vielen Bereichen noch verbessert wer - den. Als einzige Stadt in Deutschland veröffentlicht Köln beispielsweise keinen Umweltbericht mit einer umfassenden Bestandsaufnahme der Umweltsituation. Zudem ließen sich keine Hinweise darauf finden, dass eine umfassende Strategie für alle wesentlichen Umweltaspekte definiert wurde. Allerdings hat die Stadt Anfang 00 angekündigt, einen Zeitraum von zwei Jahren einen integrierten Klimaschutzplan zu erarbeiten. Grüne Initiativen: Seit mehr als 0 Jahren lobt die Stadt Köln regelmäßig einen Umweltschutzpreis aus, mit dem die Bürger aufgerufen werden, kreative Umweltschutzideen einzu rei - chen. Ziel ist es, die Bevölkerung für Umweltbelange zu sensibilisieren. Ausgezeichnet wer - den Leistungen in verschiedenen Bereichen des Umweltschutzes, beispielsweise Projekte zum Landschaftsschutz, Konzepte zur Abfallvermei - dung oder neue Umwelttechniken. Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Konzentration (ug/m ),98 0,,9 () EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ) 0,9 0,97, () EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ),0,9 6,8 () EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ) 6,,0 7,9 () EEA Airbase EUR der insgesamt europäischen und deutschen suchten Städte, D nur der zwölf deutschen Städte, * Wurden verschiedene Datenquellen berücksichtigt, bezieht sich das hier angegebene Jahr nur auf die wichtigste Quelle, e EIU Schätzung, ) Derzeitiges CO-Reduktionsziel beträgt 0% bis 00. ) Schätzung basiert auf dem Stromverbrauch der Stadt Köln. ) Wert für das Bundesland Nordrhein-Westfalen, ) Der Wert ist der einer städtischen verkehrsnahen Messstation sowie zweier Messstationen im städtischen Hintergrund. ) Der Wert ist der von zwei Messstationen im städtischen Hintergrund. 6 7 Abfall und Landnutzung -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner) -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro) -Einsparziele bis 00 verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner) verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/Euro BIP) Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch (in %) verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (in %) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zurücklegt (in %) Länge des Radwegenetzes (km/km ) Länge des öffentlichen Nahverkehrsnetzes (km/km ) Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner) verlust durch Lecks im netz (in %) An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %) Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner) Recyclingquote (in %) EUR 6, 6,6 8,6 8,,8 6,0 86,97,98 7,0,9, 9, 8,88 96, 6,77,9 D 9,79 9,77 0,8 9,6,7, 70,8,0 7,,9,6 9, 8,6 99, 7,88 7,8 Köln 0,0 60,6,00 (),8 () e,9 () e,9 () e.66,88 () e 6,0,0,0,88 66,,9 () e 98,80 677, 6.70 Jahr* Quelle Stadt Köln Stadt Köln Stadt Köln EIU-Schätzung basierend auf Daten von Rheinenergie EIU-Schätzung basierend auf Daten von Rheinenergie ITNRW ITNRW Stadt Köln Stadt Köln Eurostat Urban Audit KVB; Köln Statistisches Jahrbuch StEB Köln; Köln Statistisches Jahrbuch Information und Technik NRW StEB Köln Landesumweltamt NRW Landesumweltamt NRW
25 Leipzig Daten und Fakten Einwohnerzahl.000 Bruttoinlandsprodukt (PPP) pro Kopf in.00 Fläche in km 97 Anteil Industrie / Bruttowertschöpfung in % stemperatur in C 9 Die Messestadt Leipzig ist mit rund.000 Einwohnern eine der größten Städte der neuen Bundesländer, aber die drittkleinste Stadt im. Sie zählt mit einem Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt (BIP) von.00 Euro zu den wirtschaftlich schwächeren deut - schen Städten im Index. Nur Berlin hat ein noch niedrigeres BIP. Leipzig spielte eine entschei - dende Rolle bei der Friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 989; hier fanden die soge nann - ten Montagsdemonstrationen statt, und hier gelang den Bürgern der Aufbruch zur Demo - kratie. Seitdem hat sich die Stadt stark verändert: Die Mehrheit der Braunkohle-Tagebauanlagen um Leipzig, die zu DDR-Zeiten einst zehn Prozent der Weltproduktion an Braunkohle ausmachten, wurde 990 stillgelegt. Viele Ge bäude wurden instandgesetzt und die wege gesäubert. Durch den Ausbau der Infra struktur hat sich Leipzig zu einer Ver kehrs drehscheibe und einem Logistikknotenpunkt ent wickelt und ist heute Standort von verschie denen Dienstleistungsund Industrie neh men, anderem aus der Automobil branche. Der Beitrag der Industrie zur Bruttowertschöpfung beträgt allerdings lediglich % und liegt damit leicht dem Mittel der deutschen Städ te von %. In den traditionell starken Be reichen Kunst, Musik, Bildung und Forschung ge nießt Leipzig nach wie vor einen sehr guten Ruf. Im erreicht Leipzig ein durchschnittliches Gesamtergebnis ein sehr gutes Resultat angesichts des vergleichsweise niedrigen BIP. Dies zeigt, dass gute Um - weltleistungen keineswegs allein von den finan - ziellen Mitteln einer Stadt abhängig sind. Im Detail schneidet Leipzig in fünf Kategorien im Ergebnisband und in drei Kategorien im Band ab. Beson - ders hervorzuheben sind das sehr geringe Abfallaufkommen pro Kopf und die höchste Recyc - lingquote aller deutschen und europäi schen Städ te. Vergleicht man Leipzig ausschließlich mit jenen europäischen Städten, die ein vergleichbares mittleres BIP (zwischen.000 und.000 Euro pro Kopf und Jahr) aufweisen, so erzielt die Stadt in der Kategorie Abfall und Landnutzung sogar das beste Gesamtergebnis. Da r hinaus zeichnet sich Leipzig durch einen ausgesprochen geringen Pro-Kopf--Verbrauch, den euro - paweit zweitniedrigsten Was ser verbrauch sowie durch das dichteste Nahverkehrsnetz aller deutschen Städte aus. -Emissionen: In der Kategorie - Emissionen liegt Leipzig im Ergebnisband. Die Stadt emittiert pro Jahr und Einwohner rund 6, Tonnen, was knapp dem der europäischen Städte von 6, Tonnen liegt. Direkt nach der Wiedervereinigung im Jahr 990 betrugen die - Emissionen pro Einwohner noch, Tonnen. Bedingt durch den Zusammenbruch von Industrie und Gewerbe sowie die Stilllegung von Kraftwerken, die meist noch mit Braunkohle be - trieben wurden, sank der -Ausstoß in Leipzig bis 998 sehr schnell auf 7,0 Tonnen. Bis 00 verringerte sich dieser noch einmal auf 6, Ton - nen, wenn auch deutlich langsamer als in den Jahren zuvor. Durch einen wieder ansteigen den industriellen bedarf geht die Stadt für 00 von etwa dem gleichen -Emissionsniveau aus wie in der jüngsten -Bilanz aus dem Jahr 00. Setzt man die Emissionen zur Wirtschaftsleistung der Stadt in Beziehung, dann bleibt Leipzig mit 78 Gramm pro BIP-Einheit erneut dem der europäi - schen Städte von 6 Gramm. Grüne Initiativen: Um -Emissionen im Fahr betrieb zu minimieren, haben sich die Leip - ziger sbetriebe vorgenommen, schrittweise bis 0 ihre Altfahrzeuge gegen umweltfreundliche Linienbusse auszutauschen. Seit November werden probeweise Hybrid busse eingesetzt, die mit zwei Elektromotoren und einem Dieselmotor auf 0% weniger -Emissionen kommen als die Altfahrzeuge. Be reits 00 waren 8 Standardbusse der EEV-Norm (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) im Einsatz; in einer zweiten Phase sollen bis 0 0 Gelenkbusse mit Hybridantrieb fol gen. : In der Kategorie schneidet Leipzig ab. Dazu trägt der ausgesprochen geringe Pro-Kopf-verbrauch von 0 Gigajoule pro Jahr bei. Dies ist der niedrigste Wert aller zwölf suchten deut - schen Städte. Er liegt zudem deutlich dem der europäischen Metropolen von 8 Gigajoule. Dieses gute Ergebnis ist teilweise auf die schwache Industrialisierung der Stadt zurückzuführen, aber auch auf die gelungenen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Bereich des Stromnetzes beziehungsweise der Stromerzeugung. Vergleichsweise gut schneidet die Stadt auch beim verbrauch in Bezug auf die Wirtschaftsleistung ab: Pro Euro BIP werden in Leipzig, Megajoule verbraucht, im europäi - schen sind es, Megajoule. Grüne Initiativen: Mit dem Ziel, gemeinsame Interessen und Kräfte zu bündeln, hat die Stadt das Netzwerk metropole Leipzig ins Leben gerufen. Wirtschaft, Wissenschaft und Politik suchen hier gemeinsam nach innovativen Lösungen und Konzepten für eine nachhaltige - und Klimapolitik. Clustermitglieder sind sowohl Leipziger nehmen als auch leitende Forschungsinstitute aus dem bereich. Um den Austausch zu stützen, finden jährliche Expertentreffen und Veranstaltungen statt. Ein aktuelles Beispiel für die Projektarbeit ist die effiziente Stadt : Hierbei wird für den Leipziger Osten eine nachhaltige Strategie für eine energieoptimierte Stadtentwicklung erar bei tet. Ziel ist eine Minderung des verbrauchs Berücksichtigung der wirtschaft lichen, umwelbezoge - nen und sozialen Be dürf nisse der Stadt. : In der Kategorie schnei - det Leipzig ab. Mit 60 Megajoule pro Quadratmeter liegt der verbrauch von n in Leipzig deutlich dem Mittel der europäischen Städte von 87 Megajoule. Nach der Wiedervereinigung wurde im Rahmen des Bund-Länder-Programms Stadtumbau Ost mit der Sanierung der Leipzi - ger begonnen; vorrangiges Ziel war, die Plattenbausiedlungen und den Altbaube - Ergebnis Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis Die Reihenfolge der Punkte in den einzelnen Ergebnisbändern impliziert keine Wertung. Leipziger Umwelttage und Ökofete Die Leipziger Umwelttage und die Ökofete sind Veranstaltungen anlässlich des Weltum - welttags des Ökolöwe Umweltbunds Leipzig e.v., eines gemeinnützigen Vereins für Umwelt - schutz und -bildung, und der Stadt Leipzig. Ziel der Leipziger Umwelttage ist es, Bürger für Um - weltthemen, Lösungen und Initiativen in der Stadt zu sensibilisieren. Das zweiwöchige Programm umfasst Umweltveranstaltungen, Diskussionen und Führungen in und um Leipzig, die von Vereinen, Bürgerinitiativen, der Stadt, Forschungseinrichtungen und nehmen angeboten werden. Die Ökofete, die während der Leipziger Umwelttage stattfindet, ist ein Frühlingsfest für die ganze Familie, auf dem etwa 00 Stände und ein Bühnenprogramm zum Mitmachen, Zuhören und Feiern einladen, und zugleich mit mehr als Besuchern das größte Umweltfest der Stadt. stand energetisch zu sanieren. Fördermittel für Sanierungsmaßnahmen fließen vom Land Sach - sen und von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW); die Stadt hat keine eigenen Programme. Grüne Initiativen: Als Modellprojekt gefördert wurde die Sanierung eines elfgeschossigen Plat - ten baus in der Hans-Marchwitza-Straße im Jahr 00. Um den bedarf zu senken, setzte man vor allem auf eine bessere Wärmedäm - mung, Wärmeschutzverglasung, Abluftanlagen und eine Heizung mit Kraft-Wärme-Kopplung. Zudem erwärmen Solarkollektoren in den Bal - konbrüstungen das für die 67 Woh - Leipzig Andere deutsche Städte Andere europäische Städte 8 9
26 nungen. Nach Abschluss der Arbeiten verbraucht das mit Kilowattstunden pro Quadratmeter 7% weniger als vorher und fast 0% weniger als ein vergleichbarer Neubau. Damit gilt es als das größte Niedrigenergiehaus im Bestand in Deutschland. Das Musterprojekt der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbh (LWB) und der Deutschen -Agentur GmbH (dena) soll den Weg weisen für energie-sparendes Wohnen. : In der Kategorie liegt Leip - zig im. Das Nahverkehrsnetz der Stadt ist mit, km pro Quadratkilometer Stadtgebiet das dichteste aller deutschen Städte und liegt auch deutlich dem europäischen Mit - tel von, km. In einem europaweiten Nahverkehrs-Testbericht des ADAC wurden zudem die Fahrpreise und Umsteigemöglichkeiten posi - tiv bewertet. Dennoch werden die öffentlichen smittel verhältnismäßig wenig genutzt: Nur % der Bürger fahren mit Bus und Bahn zur Arbeit, während es in den anderen europäischen Städten im Schnitt immerhin 7% sind. % der Für eine baumstarke Stadt Im Jahr 996 hat die Stadt Leipzig die Spendenund Pflanzaktion Für eine baumstarke Stadt ins Leben gerufen. Leipziger Bürger und Men schen, die sich mit der Stadt verbunden fühlen, können Geld für Bäume spenden. Bis heute haben sich.0 Menschen an dieser Aktion beteiligt und mehr als Euro für die Aktion zur Ver - fügung gestellt..00 soge nannte Patenbäume wurden mittlerweile ge setzt. Sie verteilen sich das gesamte Stadt gebiet und sind sowohl in den Parks, in Er holungs gebieten und Grünan - lagen als auch entlang der Leipziger Straßen zu finden. Die Bäume verbessern das Stadtklima und binden einen Teil des freigesetzten. Jeder Spender erhält eine Urkunde. Personen, die mehr als 0 Euro spenden, werden auf einem Wid mungs schild an ihrem Patenbaum namentlich genannt. Leipziger Bürger legen den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurück, was exakt dem Europa-Schnitt entspricht. Ein Grund dafür, dass nicht mehr Einwohner Rad fahren, mag das verhältnismäßig kurze Radwegenetz von,0 km pro Quadratkilometer Stadtgebiet sein. Der euro - päische liegt hier bei, km. Um den künftig umweltverträglicher zu gestalten, hat Leipzig sogenannte Modal-Split- Zielwerte definiert und eine Reihe entspre - chender Initiativen gestartet dar die Förderung des Radverkehrs, den Auf- und Ausbau des Nahverkehrsnetzes sowie die Reduzie rung des Autoverkehrs in der Innenstadt (siehe Grüne Initiativen). Zudem wird der Autoverkehr durch ein modernes sleitsystem gesteuert. Grüne Initiativen: Im Jahr 009 startete Leip - zig die Initiative Autoarme Innenstadt ; sie ist Teil eines Gesamtverkehrskonzepts zur Redu - zierung des motorisierten Individualverkehrs und soll die Zahl der Autos in der Innenstadt verringern. Erreicht werden soll dieses Ziel zum Beispiel durch die Umleitung des sflusses, begrenzte Zufahrtsmöglichkeiten zum Stadtzentrum, geänderte Straßenmarkierungen und -beschilderungen, die Einführung einfahrbarer Poller und die Erhöhung der Parkgebühren. Dar hinaus möchte die Stadt ihre Bürger zum Radfahren bewegen. Die Verwaltung hat eine ämtergreifende AG Rad ins Leben gerufen, in der als Berater auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club vertreten ist. Dank der Arbeit der AG wurde das Radwegenetz seit der Wende auf die doppelte Größe ausgebaut und Einbahnstraßen wurden in Gegenrichtung für Radfahrer geöffnet. Heute gibt es in der Stadt 60 km beschilderte Radrouten, und bis zum Jahr 0 soll die Zahl der Fahrradstellplätze weiter aufgestockt werden. Zudem ist seit diesem Jahr in der Innenstadt eine Umweltzone ausge wie sen, in der nur Autos mit geringem Schadstoffausstoß erlaubt sind. : In der Kategorie schneidet Leipzig im Ergebnisband ab. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von Kubikme - tern liegt die Stadt deutlich dem euro - päischen von 9 Kubikmetern jährlich. Leipzig ist damit nicht nur deutschlandweit Spitzenreiter, sondern liegt auch nur knapp hin - ter der Stadt Tallinn, die im European Green City Index mit 0 Kubikmetern den geringsten Was - ser verbrauch aller suchten europäi schen Städte vorweisen konnte. Auch der Was ser ver - lust aufgrund von Lecks in den leitungen ist mit % geringer als im europäi schen von 9%. Im deutschlandweiten Vergleich ist dies allerdings der höchste Wert. Grüne Initiativen: Im Jahr 99 starteten die städtischen werke ein Projekt zur Um - wandlung der ehemaligen Klärschlammentwäs - se rungsanlage Podelwitz in ein Feuchtbiotop. Das Areal war von Schwermetallen wie Blei, Cadmium, Chrom oder Nickel stark belastet und stellte damit eine Gefahr für das Grundwasser dar. Da sich in dem Feuchtgebiet im Laufe der Zeit seltene Tier- und Pflanzengemeinschaften angesiedelt hatten, sollten die Fläche erhalten bleiben und die Schwermetalle aus dem stark ver unreinigten Klärschlamm entfernt werden. Dank spezieller Pflanzenkulturen, die Schwermetalle, Stickstoff und Phosphor aus dem Klärschlamm aufnehmen können, gehen die Werte mittlerweile zurück. In dem Gebiet werden re gel mäßig Schülerprojekte und Führungen an - geboten. Abfall und Landnutzung: In der Kate - gorie Abfall und Landnutzung erzielt Leipzig ein durchschnittliches Ergebnis. Das Abfall - aufkommen der Stadt ist mit 6 kg pro Kopf und Jahr deutlich geringer als im der europäischen Städte von 7 kg. Leipzig verfügt zudem ein hochmodernes Abfallrecyc - lingsystem: durchschnittliche 8% des Ab - falls werden recycelt, während es europaweit gerade einmal 6% im Schnitt sind. Dies ist so - wohl bundesweit als auch europaweit der höchste Wert. Grüne Initiativen: Die herausragende Leistung Leipzigs beim Recycling ist kein Zufall. 00 hat die Stadt zusammen mit einem Ber - liner Abfallmanagement- und Recycling-Spe - zialis ten eine Public-Private-Partnership gegrün - det, mit deren Hilfe Leipzigs Recyclingsystem weiterentwickelt wurde. 00 startete ein zwei - jähriges Pilotprojekt im Rahmen der Initiative Gelbe Tonne Plus, die das reguläre Recyclingsystem für Haushaltsabfälle erweiterte. Zusätz - lich zu Verpackungen können in der Gelben Tonne Plus auch Elektrokleingeräte, Plastikspiel - zeug, Metalltöpfe und Pfannen entsorgt werden. Quantitative Indikatoren Abfall und Landnutzung -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner) -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro) -Einsparziele bis 00 verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner) verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/Euro BIP) Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch (in %) verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (in %) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zurücklegt (in %) Länge des Radwegenetzes (km/km ) Länge des öffentlichen Nahverkehrsnetzes (km/km ) Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner) verlust durch Lecks im netz (in %) An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %) Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner) Recyclingquote (in %) Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Konzentration (ug/m ) Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ) Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ) Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ) : schneidet Leipzig in der Kategorie ab. So lie - gen die Werte bei drei von vier Luftschadstoffen deutlich dem der europäischen Städte. Nur die Ozon-Werte treffen mit 6 Mikrogramm pro Kubikmeter den europäischen Mittelwert von 0 Mikrogramm. Die Schwefeldioxid-Konzentrationen sind in Leip zig mit, Mikrogramm pro Kubikmeter so - gar deutlich niedriger als in den europäischen Städten (6, Mikrogramm). Die Schwefeldioxid- Konzentrationen haben sich seit dem starken Rückgang von Industrie und Gewerbe Anfang der 990er-Jahre stark reduziert. Nun ist der zunehmende Autoverkehr die Hauptquelle der Luftschadstoffe. Allerdings liegen die Stickstoffdioxid-Konzentrationen in Leipzig mit 9 Mikro - gramm pro Kubikmeter noch dem Mittel der europäischen Städte von Mikrogramm. Ähnlich ist das Verhältnis bei den mittleren Feinstaub-Werten: In Leipzig sind es 9 Mikro - gramm, im Europa-Schnitt Mikrogramm. Grüne Initiativen: Im Dezember 009 verab - schiedete Leipzig einen neuen Luftreinhalte plan mit 8 Maßnahmen zur Verringerung der Luftverschmutzung. Im Mittelpunkt stehen da bei die Bekämpfung der verkehrsbedingten Verschmutzung sowie die Einführung einer Um welt zone in der Innenstadt im Jahr 0. Wie in den mehr als 0 anderen deutschen Städten, die bereits eine Umweltzone verfügen, dürfen seit März 0 nur noch Fahrzeuge die Zone befahren, die strenge Abgasnormen erfüllen. EUR 6, 6,6 8,6 8,,8 6,0 86,97,98 7,0,9, 9, 8,88 96, 6,77,9 Umweltmanagement: In der Kategorie Umweltmanagement liegt Leipzig im. Die Stadt hat sich sehr für die Entwicklung eines Umweltplans eingesetzt und bereits 996 Umweltqualitätsziele festgelegt. 000 und wurde jeweils ein Umweltbericht veröffentlicht der Rhythmus ist weniger regelmäßig als bei den führenden Städten. Positiv bewertet wird, dass Leipzig anhand einer Reihe von Um - weltindikatoren für die Bereiche Luft, Lärm,,, Boden, Abfall, Naturschutz sowie - und Klimaschutz eine Bestandsaufnah - me der aktuellen Umweltsituation durchführt und diese jährlich kontrolliert. Informationen zum Thema Umweltschutz sind für die Be völ ke - rung leicht zugänglich, doch die Stadt könnte ihre Bürger noch aktiver an politischen Entschei - dungen zu Umweltthemen beteiligen. Grüne Initiativen: 99 wurde das Umweltinformationszentrum (UiZ) gegründet. Die Ein - richtung im Leipziger Rathaus bietet Bürgern und Bildungseinrichtungen um fassende Informationen zu Umweltthemen an und führt Ausstellungen sowie Veranstaltungen durch. Quelle Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen Stadt Leipzig, Umweltamt Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen Stadtwerke Leipzig Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen Kommunale werke Leipzig; Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen Stadtreinigung Leipzig Stadtreinigung Leipzig,98 0, 9,00 Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen 0,9 0,97 6, Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen,0,9 9,00 Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen 6,,0, () Stadt Leipzig Amt für Statistik und Wahlen EUR der insgesamt europäischen und deutschen suchten Städte, D nur der zwölf deutschen Städte, * Wurden verschiedene Datenquellen berücksichtigt, bezieht sich das hier angegebene Jahr nur auf die wichtigste Quelle, e EIU Schätzung, ) Schätzung basiert auf dem Anteil erneuerbarer träger in der Stromproduktion. ) Messstation befindet sich an einem verkehrsnahen Ort und nicht im städtischen Hintergrund. D 9,79 9,77 0,8 9,6,7, 70,8,0 7,,9,6 9, 8,6 99, 7,88 7,8 Leipzig 6, 77,70 0,00 0,6,, () e 60,8,00,00,00,9,0,0 98,0,99 8, Jahr*
27 beispielsweise in Schulen oder für Straßenbeleuchtung und Ampeln. Nach den Berechnun - gen der Stadt sollten durch den Umstieg bis zum Jahr 0 Einsparungen von Tonnen realisiert worden sein. : In der Kategorie liegt Mannheim ebenfalls im Ergebnisband. Zwar ist der Pro-Kopf-verbrauch mit 9 Gi ga joule ein wenig höher als im der europäischen Städte (8 Gigajoule). in kleineren gewerblich genutzten n. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die KWK-Anlage mit Erdgas oder Biogas betrieben wird. Je nach Anlagenkapazität (schätzungs - weise zwischen und Kilo watt) und jährlicher Nutzungsdauer (.00 bis.000 Stun - den) ergeben sich Förderbeträge zwischen.00 und Euro. Künftig sollen die Verbraucher dann aus den Mikro-KWK- Generatoren in das lokale Stromnetz einspeisen können. Monatliche Initiativen Um das Umweltbewusstsein seiner Bürger zu stärken, hat Mannheim 009 die Aktion Monate Klimaschutzprojekte ins Leben gerufen. Jeden Monat wurde der Öffent - lichkeit ein neues Projekt vorgestellt, etwa die Sanierung der Stadtgärtnerei, eine kostenlose Umweltberatung oder die Fahrrad-Abwrackprämie. Nach Angaben der Stadt trugen diese Maßnahmen dazu bei, die Bürger für Umwelt - belange zu sensibilisieren. Nach dem erfolg - reichen Start im Jahr 009 hat die Stadt die Aktion um weitere zwölf Monate verlängert. Zu den Projekten im Jahr 00 gehörten anderem die Inbetriebnahme einer Photo - voltaikanlage auf einer stillgelegten Altdeponie, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen und eine weitere Abwrackprämie diesmal für Kühlschränke. Mannheim Daten und Fakten Einwohnerzahl.000 Bruttoinlandsprodukt (PPP) pro Kopf in.600 Fläche in km Anteil Industrie / Bruttowertschöpfung in % 9 stemperatur in C 0 Mit.000 Einwohnern ist Mannheim die kleinste Stadt im. Mannheim liegt im Nordwesten Baden-Würt - tem bergs und weist eine hohe Industrialisierung auf. Die Industrie hat hier einen Anteil von 9% an der Bruttowertschöpfung, was die Umweltleistungen der Stadt stark beeinflusst. Bundesweit ist dies der höchste Wert. In Mannheim haben Technik-, Pharmazie-, Chemie- und Automobilnehmen ihren Hauptsitz oder betrei - ben Werke. Mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von.600 Euro pro Einwohner liegt Mann heim etwas dem der zwölf suchten deutschen Städte. Mannheim erreicht im ein Gesamtergebnis. In fünf Kategorien schneidet die Stadt durchschnittlich ab. Mit einem vergleichsweise niedrigen Pro-Kopf-verbrauch von 8 Kubikmetern liegt die Stadt deutlich dem euro päischen Schnitt von 9 Kubikmetern. Wäh - rend in den suchten europäischen Städ - ten durchschnittlich fast 9% des s durch Lecks in den Leitungen verloren gehen, sind es in Mannheim gerade einmal %. Gut schlägt sich Mannheim auch im Vergleich mit den indus- trialisierten Städten Europas bei den erneuerbaren n: Die Stadt weist den zweithöchsten Anteil auf. In den Kategorien - Emis sionen, sowie Abfall und Landnutzung erreicht Mannheim einen Platz im Ergebnisband. -Emissionen: In der Kategorie - Emissionen liegt Mannheim im. Eine wesentliche Quelle der -Emissionen ist die Industrie. Mannheim emittiert pro Jahr und Kopf,0 Tonnen und liegt damit deutlich dem Mittel der europäischen Städte von 6, Tonnen. Diese Situation möchte die Stadt ändern. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den - Ausstoß bis zum Jahr 00 gegen dem Wert von 990 um 0% zu senken. Zwischen 990 und 00 hat die Stadt die -Emissionen bereits um rund % reduziert. Grüne Initiativen: Um die -Emissionen zu drosseln, hat Mannheim im Juli mit seinen lieferanten Dreijahresverträge zur Nutzung alternativer n abgeschlossen. In - zwischen setzt die Stadt Strom aus erneuerbaren n für zahlreiche kommunale Zwecke ein, Bezieht man den Verbrauch aber auf die Wirtschaftsleistung, schneidet die Stadt besser ab: Pro Euro BIP verbraucht Mannheim, Mega - joule der Schnitt der europäischen Städte ist mit, Megajoule fast doppelt so hoch. Der Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch liegt mit,9% nur knapp dem europäischen Mittel von 6,% immerhin der dritthöchste Wert im Vergleich mit den anderen elf deutschen Städten. Grüne Initiativen: Das Fernwärmenetz, das bislang rund.000 Häuser in Mannheim versorgt, soll in den kommenden Jahren stärker ausgebaut werden: Bis spätestens 00 er war - tet das städtische versorgungs - neh men eine Steigerung der angebundenen Haushalte von jetzt 9% auf rund 70%. Bis 0 werden die Fernwärmeleitungen erst einmal in zwei zusätzlichen Stadtgebieten erwei tert. Dar hinaus wurde im Juli 00 ein Förderprogramm aufge legt, das Kunden finanzielle Hilfe für die Installa tion von Mikro-Kraft-Wär - me-kopplungs-anla gen (Mikro KWKs) an bietet. Gefördert werden Anlagen mit einer Leis tung von bis zu Kilo watt in Wohnhäu sern oder : In der Kategorie schnei - det Mannheim durchschnittlich ab. So liegt der durchschnittliche verbrauch mit 7 Megajoule pro Quadratmeter dem Mittel der europäischen Städte von 87 Me - ga joule. Die Förderung von effizienzinitiativen für wird ebenfalls positiv Ergebnis Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis Die Reihenfolge der Punkte in den einzelnen Ergebnisbändern impliziert keine Wertung. bewertet. Die Stadt gewährt finanzielle Hilfen für die Dämmung von Wohngebäuden oder den Einbau energiesparender Fenster. Voraussetzung für Zuschüsse ist der Mannheimer Wärmepass von der Klimaschutzagentur Mannheim, der die Dämm qualität des s so - wie mögliche - und Kosteneinsparmög - lichkeiten aufzeigt. Damit können Bürger finan zielle stützung für die energetische Sanierung bean tragen. Grüne Initiativen: Die Stadtverwaltung treibt effizienzinitiativen in den städtischen n intensiv voran. Im vergangenen Jahr hat sie beispielsweise die alte Gasfeuerungsan - lage der städtischen Büros im Stadtteil Fried - Mannheim Andere deutsche Städte Andere europäische Städte
28 richs feld durch eine Pelletheizanlage er setzt. Die alte, aus den 970er-Jahren stammen de Heizungsanlage verbrauchte jährlich 0 Megawatt. Das neue Heizsystem, das vom städti - schen versorger geplant, in stalliert und finanziert wurde, be nötigt hinge gen nur noch 0 Megawatt. Das neue System ist seit Novem - ber 009 in Betrieb. Entsprechen de Anlagen sollen in den kommenden Jahren auch in ande - ren Verwaltungsgebäuden der Stadt zum Einsatz kommen. : In der Kategorie schneidet Mannheim ebenfalls durchschnittlich ab. Das liegt anderem daran, dass das Radwegenetz mit,8 km pro Quadratkilometer län - ger ist als im Mittel der europäischen Städte (, km). Fast ein Drittel der Mannheimer (9%) legt den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurück; im europäischen Schnitt sind es %. Die gute Platzierung in der Kategorie verdankt Mannheim auch seinen weit- Intelligentes Stromnetz Der städtische versorger hat kürzlich das Projekt Modellstadt Mannheim gestartet. Kern des Projekts ist ein Feldtest zum Aufbau eines intelligenten Stromnetzes. Die Initiative soll Forschern einen Einblick verschaffen, inwieweit intelligente Netze und intelligente Stromzähler zu mehr Effizienz bei der versorgung und zur Verringerung der -Emissionen beitragen können. Die Kunden können das Internet ausführliche Daten zu ihrem - verbrauch abrufen und zudem flexibel Strom - tarife nutzen sowie kosten sparen. Dar hinaus können den intelligenten Stromzähler Haushaltsgeräte automatisiert einund ausgeschaltet werden. In Zukunft könnten damit auch Elektrofahrzeuge zeitgeregelt Strom tanken, wenn der Strom günstig ist, und ihn umgekehrt bei höheren Preisen wieder ins Netz einspeisen. läufigen Fußgängerzonen und einem dynami - schen Parkleitsystem, das auf den Hauptzu - fahrtsstra ßen die aktuelle Auslastung der Parkhäuser angibt. Das öffentliche Nahverkehrs - netz liegt mit, km pro Quadratkilometer leicht dem Europa- (, km). Aller - dings liegt der Anteil der Einwohner, die mit öffent lichen Ver kehrsmitteln zur Arbeit fahren, mit 0% deutlich dem euro päischen Durch schnitt von 7%. Grüne Initiativen: Die Stadtväter von Mannheim haben ein Bonusprogramm für die Rückgabe von Altfahrrädern entwickelt. Es ist durchaus mit der Abwrackprämie für Altfahrzeuge vergleichbar, die die Bundesregierung im Jahr 009 beschlossen hatte: Die Stadt bietet jedem Bürger, der bereit ist, sein altes Fahrrad durch ein neues zu ersetzen, 0 Euro an. Diese Maßnahme soll mit dazu beitragen, die Fahrradnutzung in Mannheim von 6% im Jahr auf 0% im Jahr 0 zu steigern. Anders als bei der Ab - wrackprämie werden die alten Fahrräder nicht verschrottet, sondern arbeitslosen Fahrradme - chanikern zur holung und neuerlichen Nutzung zur Verfügung gestellt. Das Mannheimer Projekt soll nun bundesweit Nachahmer finden. : In der Kategorie erzielt Mannheim ein durchschnittliches Ergebnis. Der verlust durch Lecks im Versorgungssys tem beträgt nur %, während es im euro päi schen Schnitt 9% sind. Auch im deutschen Vergleich ist dieser Wert beachtlich, denn bun desweit liegt der bei 8%. Der jährliche verbrauch beträgt in Mannheim 9 Ku bikmeter pro Einwohner, was in etwa dem deut schen Mittelwert entspricht und wiederum deut lich dem der europäi schen Städte (9 Kubikmeter) liegt. Grüne Initiativen: Wie andere Städte des Ger man Green City Index stützt auch Mannheim die Einspeisung von Regenwasser für Toilettenspülungen, Gartenbewässerung und Wä sche waschen. Dar hinaus fördert die Stadtverwaltung die Begrünung von Dä - chern, indem sie für die Pflege solcher Anlagen die gebühren verringert. Die Vorteile be - grünter Dächer liegen auf der Hand: Sie schüt - zen das vor Hitze und Kälte und spei - chern Regenwasser, wodurch die Kanalisa tion vor allem bei Starkregen entlastet wird. Abfall und Landnutzung: In der Kategorie Abfall und Landnutzung liegt Mannheim im Ergebnisband. Dieses Ergebnis ist vor allem auf das vergleichsweise hohe Abfallaufkommen von 6 kg pro Kopf und Jahr zurückzuführen. Der der euro päi schen Städte beträgt 7 kg. Die Recycling quote hingegen rangiert mit % deutlich dem Schnitt der europäischen Städte (6%). Grüne Initiativen: Mannheim betreibt ein Beratungszentrum, das Bürger und neh - men mit Informationen rund um das Thema Recycling und Abfallvermeidung versorgt. Es verfügt ein gesondertes Programm zur Aufklärung von Schulkindern das Thema Abfall und Recycling. Im Bereich Landnutzung wird die Stadt bis 0 das große Stadtentwicklungsprojekt Mannheim starten. Dabei soll ein altes Industrie- und Bahngelände in der Nähe des Bahnhofs in ein neues Stadtteilquartier mit Wohn- und Bürogebäuden verwandelt werden. In der Planung des 8 Hektar großen Grundstücks sind Grün- und Freiflächen sowie großzügig dimensionierte Geh- und Radwege vorgesehen. : In der Kategorie erreicht Mannheim ein durchschnittliches Ergebnis. den sechs deutschen Industriestädten mit einem Industrieanteil von % der Bruttowertschöpfung schneiden lediglich Mannheim, Stuttgart und Bremen durchschnittlich ab. Abgesehen von den Ozon-Konzentrationen, die dem Mittel der europäi - schen Städte entsprechen, liegen Mannheims Werte der suchten Luftschadstoffe dem europäischen. Besonders deutlich ist der schied bei der Feinstaub- Konzentration: In Mannheim liegt die mittlere Konzentration bei Mikrogramm, während es im Europa-Schnitt Mikrogramm sind. Auch die Schwefeldioxid-Konzentration ist relativ nied rig und beträgt in Mannheim, Mikro - gramm, in den übrigen europäischen Städten im Mittel 6, Mikrogramm. Grüne Initiativen: Der 006 verabschiedete Luftreinhalteplan der Stadt Mannheim sieht 9 schiedliche Maßnahmen vor, die sich vorrangig auf den beziehen. Dazu zählen die Verbesserung des sflusses durch eine Modernisierung der Infrastruktur, der Ausbau des öffentlichen snetzes und die Umrüs - tung der Busflotte. Dar hinaus gibt es seit eine Umweltzone in der Innenstadt, in der nur Fahrzeuge mit geringen Emissionswerten zugelassen sind. Zu den nicht verkehrsbezoge - nen Maßnahmen zählt die Reduzierung von Staub bei Bauvorhaben. Quantitative Indikatoren Abfall und Landnutzung -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner) -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro) -Einsparziele bis 00 verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner) verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/Euro BIP) Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch (in %) verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (in %) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zurücklegt (in %) Länge des Radwegenetzes (km/km ) Länge des öffentlichen Nahverkehrsnetzes (km/km ) Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner) verlust durch Lecks im netz (in %) An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %) Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner) Recyclingquote (in %) Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Konzentration (ug/m ) Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ) Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ) Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ) Umweltmanagement: In der Kategorie Umweltmanagement erzielt Mannheim ein durchschnittliches Ergebnis. Positiv be - wer tet wird, dass Mannheim 00 sowohl dem Konvent der Bürgermeister als auch dem euro - päischen Netzwerk EUROCITIES beigetreten ist. Information die Klimaschutz- und Umweltpolitik der Stadt wird den Bürgern zugänglich gemacht, anderem via Umweltforum Mannheim einer Initiative von mehreren Umweltschutzverbänden mit stützung der Stadt Mannheim. Das Forum holt Stellungnah - men und Ansichten verschiedener Nichtregier ungs organisationen zu Umweltfragen ein und stellt Bürgern Informationen zur Verfügung, dar eine Umweltbilanz der Jahre 00 und. Grüne Initiativen: Im Jahr 009 wurde die Klimaschutzagentur Mannheim gegründet. Die EUR 6, 6,6 8,6 8,,8 6,0 86,97,98 7,0,9, 9, 8,88 96, 6,77,9 Agentur erbringt unparteiische Beratungsleistungen zu Umwelt- und Klimaschutzfragen. Sie steht Bürgern, nehmen und Vereinen offen und bietet finanzielle stützung für grüne Projekte wie zum Beispiel die Installation von Solarkollektoren. Die Agentur versucht auch durch gezielte Aktionen Bürger für Umweltthemen zu sensibilisieren: So werden Bürger im Jahr 0 von der Klimaschutzagentur Mannheim zu dem Wettbewerb aufgerufen, Mannheims älteste Heizungspumpen zu finden. Bür - ger mit den ältesten Pumpen können eine von drei Hocheffizienzpumpen gewinnen. Die Ak - tion soll das Bewusstsein für das Thema effizienz schärfen und auf die verfügbaren finanziellen Zuschüsse für effizienzmaßnahmen hinweisen: Der Tausch einer alten Heizungspumpe wird beispielsweise mit % der Kosten durch die Klimaschutzagentur im Rah men eines Klimaschutzfonds gefördert. Quelle Statistisches Landesamt BW; Kommunale Statistikstelle Mannheim Statistisches Landesamt BW Stadt Mannheim, Fachbereich Baurecht und Umweltschutz Stadt Mannheim; Kommunale Statistikstelle Mannheim Stadt Mannheim; Statistisches Landesamt BW Länderarbeitskreis bilanzen Statistisches Landesamt BW; Stadt Mannheim Stadt Mannheim, Klimaschutzagentur Stadt Mannheim, Klimaschutzagentur Stadt Mannheim; Statistisches Landesamt BW Statistisches Landesamt BW; Stadt Mannheim Stadt Mannheim, Klimaschutzagentur Stadt Mannheim, Klimaschutzagentur Stadt Mannheim, Klimaschutzagentur Statistisches Landesamt BW Statistisches Landesamt BW,98 0, 0.7 EEA Airbase 0,9 0, EEA Airbase,0,9.0 EEA Airbase 6,,0. EEA Airbase EUR der insgesamt europäischen und deutschen suchten Städte, D nur der zwölf deutschen Städte, * Wurden verschiedene Datenquellen berücksichtigt, bezieht sich das hier angegebene Jahr nur auf die wichtigste Quelle, e EIU Schätzung, ) Dieser Wert ist für Baden-Württemberg. D 9,79 9,77 0,8 9,6,7, 70,8,0 7,,9,6 9, 8,6 99, 7,88 7,8 Mannheim () e Jahr*
29 München Daten und Fakten Einwohnerzahl, Millionen Bruttoinlandsprodukt (PPP) pro Kopf in 9.00 Fläche in km 0 Anteil Industrie / Bruttowertschöpfung in % 8 stemperatur in C 8 Mit rund, Millionen Einwohnern ist Mün - chen nach Berlin und Hamburg die drittgrößte Stadt Deutschlands. München hat eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten des Landes und gehört zu den wohlhabenderen Städten im. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf liegt bei 9.00 Euro; nur Frankfurt und Stuttgart kön nen ein höheres reales BIP vorweisen. Als das wirtschaftliche Zentrum Süddeutschlands verfügt München eine gemischte Wirtschaftsstruktur. Hier sind mehrere große Indus trie nehmen an - sässig, anderem in den Bereichen Maschi - nenbau, Automobil und Technologie. Die Industrie erzeugt allein rund 8% der Brutto wert - schöpfung. Dar hinaus gilt die Stadt als Zentrum für Biotechnologie, Mikro elektronik, IT, Medien und Dienstleistungen. Außerdem haben hier Banken und Versicher ungsgesellschaften ihren Firmensitz. Nur Frankfurt rangiert als Finanzzentrum noch vor Mün chen. Im Vergleich der zwölf suchten deutschen Städte erreicht München eine durch - schnitt liche Gesamtwertung. Im Detail schnei - det die Stadt in fünf von acht Einzelkategorien ab. Besonders gut ist die Stadt beispielsweise bei der -Intensität, also dem Verhältnis von -Emissionen zum Wirtschaftsergebnis, wo sie im deutschen Vergleich den Spitzenplatz einnimmt. Auch bei der intensität, dem Ener gieverbrauch pro realer BIP-Einheit, schnei det München gut ab und erreicht im deutschen Vergleich das zweitbeste Ergebnis hinter Stuttgart. Hervorzuheben sind zudem die Leistungen in der Kategorie : München hat das bun desweit am besten ausgebaute Radwegenetz und den höchsten Anteil an Bürgern, die mit Bus und Bahn zur Arbeit pendeln. -Emissionen: In der Kategorie - Emissionen liegt München im Ergebnisband. Der jährliche Pro-Kopf-Ausstoß liegt bei 7, Tonnen und damit zwar dem europäischen (6, Tonnen), aber noch deutlich dem deutschen Mittelwert (9,8 Tonnen). Betrachtet man die Wirtschaftsleistung der Stadt, erreicht München im deut - schen Vergleich das beste Ergebnis: Pro Euro BIP werden in München nur 7 Gramm ausgestoßen der europäische swert ist mit 6 Gramm mehr als doppelt so hoch. Im Jahr hat die Stadt München beschlossen, die -Emissionen schrittweise zu reduzieren. Ziel ist, den Ausstoß alle fünf Jahre um 0% zu drosseln. Bis zum Jahr 00 will man so die - Werte von 990 um 0% reduzieren. Grüne Initiativen: Im Mai 00 wurde das Münchner Klimaschutzprogramm 00 veröffentlicht. Demzufolge sollen zwischen 00 und 0 insgesamt Maßnahmen umgesetzt werden, um eine 0%ige Reduktion der - Emissionen alle fünf Jahre zu erreichen. Das erste Maßnahmenpaket befasst sich mit den Handlungsfeldern, Stadtentwicklung, Mobilität und, effizienz in der Industrie, erzeugung und -verteilung so - wie nutzung in städtischen Gebäu den. Das Klimaschutzprogramm soll künftig alle zwei Jahre fortgeschrieben werden. : In der Kategorie erreicht die Stadt ein durchschnittliches Ergebnis. Aus schlaggebend ist anderem der mit 6 Gigajoule pro Einwohner und Jahr vergleichsweise niedrige verbrauch. Der europäi - sche liegt bei 8 Gigajoule. Noch besser sind die Resultate, wenn man die Wirtschaftsleistung in Betracht zieht. Pro Euro BIP verbrauchen die Münchner, Megajoule. Im deutschen Vergleich schneidet nur Stuttgart noch besser ab. Im Europa-Schnitt ist der Wert mehr als dreimal so hoch (, Megajoule). Vergleichsweise niedrig ist der Anteil erneuerbarer n; mit,% liegt er dem euro - päischen Mittel von 6,%. Dieses Thema steht jedoch bereits auf der Agenda im Rahmen des Klimaschutzprogramms; die Stadt hat sich hier ehrgeizige Ziele gesetzt. Grüne Initiativen: Die Stadtwerke München wollen den bedarf Münchens bis zum Jahr 0 ausschließlich durch erneuerbare Ener gien decken. Durch eine Reihe von Umweltprojekten konnte die Produktion erneuerbarer n bereits gesteigert werden, etwa durch das neue kraftwerk an der Praterinsel, das seit Juni Haushalte mit Öko- Strom versorgt. Noch in diesem Jahr wollen die Stadtwerke ein neues Geothermiekraftwerk in der Gemeinde Sauerlach südlich von München in Betrieb nehmen. Dieses wird Erdwärme zur Strom- und Wärmeerzeugung nutzen. Der Strom wird ausreichen, um Haushalte zu versorgen. Und auch die Stadtgrenzen hinaus beteiligen sich die Stadtwerke München am Bau eines Offshore-Windparks in der Nord - see, der im Jahr 0 in Betrieb gehen wird. Um weitere Anreize für die Nutzung regene rati - ver n zu schaffen, gewährt die Stadtverwaltung München seit geraumer Zeit Woh - nungs eigentümern, die auf erneuerbare quellen umsteigen möchten, finanzielle Un - terstützung. Als einer der sonnigsten Standorte Deutschlands prüft die Stadt außerdem, in wel - chem Maße Solarenergie genutzt werden kann. Ein Beispiel ist der Ackermannbogen, ein Wohngebiet mit 9 Haushalten, deren Heizwärme zu 0% aus Solarenergie erzeugt wird. Im Sommer eingespeiste Solarenergie wird einer Speicheranlage zugeführt, sodass sie zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden kann. : Ein durchschnittliches Er - geb nis erreicht München auch in der Kategorie. In einem durchschnittlichen Münch - ner Wohngebäude werden rund 78 Megajoule pro Quadratmeter verbraucht. Dieser Ergebnis Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis Die Reihenfolge der Punkte in den einzelnen Ergebnisbändern impliziert keine Wertung. Münchner Umweltpreis Mit dem Münchner Umweltpreis zeichnet die Landeshauptstadt München seit 99 vorbildliches ökologisches Engagement von Betrieben, Vereinen, Bildungseinrichtungen oder Einzelpersonen aus. Die mit Euro dotierten Auszeichnungen werden hauptsächlich für innovative Klima- und Umweltschutzprojekte verliehen, beispielsweise umweltfreundliche Produktionsverfahren oder vorbildliche Maß nahmen zur Einsparung oder Erzeugung von. Das Preisgeld muss wieder in Umwelt schutzmaßnahmen beziehungsweise in ein Umweltschutzprojekt investiert werden. Wert liegt dem europäischen Mittel von 87 Megajoule. Positiv bewertet wird zudem, dass die Stadt Anreize zur Steigerung der effizienz bietet: Sie gewährt finanzielle Un - terstützung und Darlehen für Bauherren, die ihre Fenster erneuern, ihr isolieren, Fernwärme nutzen, Solarkollektoren installieren oder ihr Bauvorhaben durch sonstige Maßnah - men umweltverträglicher gestalten möch ten. Grüne Initiativen: Seit. Juli 009 muss in München für Nichtwohngebäude ein verbrauchsausweis vorliegen, der Angaben die nutzung enthält; öffentliche Ein - richtungen müssen diese Informationen im Internet verfügbar machen. Für Wohngebäude, die nach 96 gebaut wurden, gilt diese Vorschrift bereits seit. Januar 009, und für Wohn gebäude, die vor 96 entstanden sind, seit Juli. Fehlt der verbrauchsausweis beim Verkauf oder bei der Vermietung München Andere deutsche Städte Andere europäische Städte 6 7
30 eines Objekts, wird dies mit einem Bußgeld geahndet. Gemeinsam mit der Nichtregierungs - organi sa tion coonline hat München den Heizspiegel München 00 herausgegeben, an - hand des sen die Einwohner ihren - und Wärme verbrauch kostenlos analysieren lassen können. Die Teilnehmer müssen dafür lediglich ihre letz te Heizkostenabrechnung einreichen. Auf dieser Basis erstellt coonline einen Bericht dar, wie sich die effizienz des Ge - bäudes verbessern lässt. Der Teilnehmer erfährt auch, ob seine Heizkosten oder dem Stadtdurchschnitt liegen. Dar hinaus wird der Ver braucher Förderprogramme für eine um weltgerechte modernisierung informiert. : München erreicht in der Kategorie ein durchschnittliches Ergebnis. % der Münchner fahren mit öffentlichen Ver - kehrsmitteln zur Arbeit. Dieser Wert liegt dem Schnitt der europäischen Städte von 7%, und deutschlandweit ist er sogar das beste Ergebnis. Die Stadt verfügt ein vergleichsweise dichtes Radwegenetz. Immerhin stehen den Münchnern pro Quadratkilometer Stadtfläche,9 km Radwege zur Verfügung, mehr als Messestadt Riem Im Osten von München entsteht eine neue Gemeinde auf dem Gelände des alten Flug - hafens München-Riem. Mit diesem Projekt, das 0 abgeschlossen sein soll, wird die Idee vom Wohnen und Arbeiten im Grünen ver wirk licht. Die Pläne sehen vor, auf der 60 Hektar großen Fläche neben dem Münchner Messe gelände neue Büros und mehr als 6.00 neue Wohnein - heiten mit großzügigen Grünflächen zu kombi - nieren. Das städtebauliche Konzept folgt den zehn Richtlinien des Münchner Plans für strate - gische Stadtentwicklung Perspektive Mün chen. Diese Richtlinien basieren auf dem Zusammenspiel dreier zentraler Ideen: Kom pakt heit, Urbanität und Grün. Kompaktheit steht für platzsparende Gestaltung. in jeder anderen deutschen Stadt und fast drei - mal so viel wie im europäischen (, km). Dennoch ist der Anteil der Bürger, die den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurücklegen, mit 7% recht gering und liegt dem Europa- (%). Das öffent liche snetz ist mit,0 km pro Quadratkilometer in etwa so groß wie das der anderen europäischen Städte (, km). Grüne Initiativen: Die Stadt München hat eine Initiative zur Förderung der autofreien Mobilität in bestimmten Bevölkerungsgruppen gestartet. Das Projekt mit dem Titel München Gscheid mobil richtet sich an Neubürger und -bürgerinnen, Kinder und Ju - gend liche, nehmen und Senioren und informiert Alternativen zum eigenen Auto. Mit den Programmen und Workshops soll der Autoverkehr in der Stadt um circa 80 Millionen km pro Jahr reduziert werden. Das Projekt Mobi-Race hat das Ziel, Kinder für ein umweltbewusstes und sicheres Mobilitätsverhalten zu sensibilisieren das Projekt wird gemeinsam von der Münchner sgesellschaft und dem Kreisverwaltungsreferat der Stadt Mün - chen durchgeführt. Es soll Kinder zur eigenständigen Nutzung der öffentlichen Ver kehrs - mittel in München befähigen und sie für klima - freundliche Mobilität mit Bussen und Bah nen begeistern..00 Schüler aus 8 Schul klassen haben seit 00 daran teilge nom men. Mobi- Race richtet sich an Schulkinder der vier ten und fünften Jahrgangsstufe. Die Kinder lernen, sich im städtischen Raum zu orientieren und sich schließlich selbstständig und sicher mit den öffentlichen smitteln fortzube we gen. Es werden Schlüsselkompetenzen wie Ei gen ver - antwortung, Handlungsfähigkeiten und Teamgeist gefördert. Die erfolgreichsten Teams er - halten zum Abschluss Preise. : In der Kategorie schneidet München ein weiteres Mal ab. Wie in den anderen deutschen Städ ten ist der verbrauch auch in der baye rischen Hauptstadt deutlich niedriger als in den übrigen europäischen Städten. So verbrau chen die Münchner jährlich 6 Kubikmeter Was ser pro Kopf, im Vergleich zu 9 Kubikmetern im der europäischen Städte. Die Was - serverluste durch undichte Leitungen sind mit 8% ebenfalls deutlich geringer als im Euro pa- Schnitt (9%). Grüne Initiativen: Im Rahmen der Initiative Öko-Bauern bieten die Stadtwerke München den biologischen Landwirtschaftsbetrieben im Mün chner Umland finanzielle Fördermittel an und verfolgen damit das Ziel, die reserven der Stadt zu schützen. Bisher haben mehr als 00 Landwirte ihre Betriebe auf ökologischen Landbau umgestellt. Zusammengenommen hal ten sie das größte ökologisch bewirtschaftete Gebiet Deutschlands mit einer Fläche von rund.00 Hektar. Abfall und Landnutzung: Auch in der Kategorie Abfall und Landnutzung erzielt die Stadt München ein durchschnittliches Er - gebnis. Ein wichtiger Grund ist der mit % relativ hohe Recyclinganteil in den anderen europäischen Städten sind es durchschnittlich nur 6%. Das Abfallaufkommen hingegen ist in München mit 7 kg pro Kopf und Jahr höher als im europäischen (7 kg). Nach - teilig wirkt sich auf die Bewertung aus, dass die Stadt keine Förderprogramme für die Nachnutzung von Brachflächen vorsieht. Grüne Initiativen: Die Stadt treibt die Rena - turierung der Isar vom kanalartigen Gewässer zum naturnah bewachsenen Flussbett weiter voran, der letzte Abschnitt um die Weideninsel in der Innenstadt soll in diesem Jahr fertigge - stellt werden. Das Projekt wird gemeinsam vom Baureferat und dem wirtschaftsamt Mün chen durchgeführt. Die Kosten für die Isar- Renaturierung teilen sich das Land Bayern und die Stadt. Verbände, Vereine und Bürger wurden während der gesamten Projektphase in die Pla nungen eingebunden. Seit betreibt der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb München eine Trockenfermen ta - tionsanlage in Freimann im Norden der Stadt. Pro Jahr werden dort.000 Tonnen Küchenund Gartenabfälle aus dem Umland in,8 Millio - nen Kubikmeter Biogas umgewandelt. Die se Menge reicht aus, um.600 Münchner Haus - halte mit zu versorgen. Außerdem er - zeugt die Anlage jährlich Tonnen Kompost, der als Düngemittel und Bodenverbesserer in der Landwirtschaft und im Landschaftsbau eingesetzt wird. : In der Kategorie liegt München im Ergebnisband. Das liegt anderem an der Stickstoffdioxid- Konzentration, die mit Mikrogramm pro Kubikmeter dem Mittel der europäi - schen Städte von Mikrogramm liegt. Die Ozon-Werte entsprechen mit Mikrogramm in etwa dem Mittelwert der europäischen Städte (0 Mikrogramm). Die Feinstaub-Konzentration hingegen liegt mit Mikrogramm dem europäischen Mittel von Mikrogramm. Auch beim Schwefeldioxid schneidet München mit,8 Mikrogramm besser ab als die anderen europäischen Städte (6, Mi kro gramm). Grüne Initiativen: Im Kampf gegen Feinstaub hat München Anfang eine Lkw-Sperrzone eingeführt. Das Konzept leitet den Lkw-Durchgangsverkehr auf die Autobahn A99 um. Für Quantitative Indikatoren den Großteil der Lastkraftwagen, die bisher durch München gefahren sind, ist das Stadtgebiet damit tabu. Umweltmanagement: In der Kategorie Umweltmanagement liegt München im der europäischen Städte. Nachteilig wirkt sich aus, dass Interessierte sich nur teilweise die Umweltleistungen der Stadt informieren können: Die -Bilanz und der Endenergieverbrauch der Stadt werden beispielsweise nicht veröffentlicht. Allerdings wer - den die Bürger aktiv beteiligt. So wurde Ende 00 der Entwurf der Leitlinie Ökologie Klimawandel und Klimaschutz der Lan des - haupt stadt München Einbeziehung der Öffentlichkeit publiziert (siehe Grüne Initia ti - ven). Pluspunkte gibt es auch für die Mitglied - schaft im Konvent der Bürgermeister und die zeichnung der Aalborg-Charta. Grüne Initiativen: der Devise gemeinsam für das Klima hat der Stadtrat be - schlossen, die Leitlinie Ökologie Klimawandel und Klimaschutz Einbeziehung der Öffentlichkeit weiterzuentwickeln und zu aktua - lisieren. Die Leitlinie benennt die Heraus for - derun gen, Ziele und Strategien bei Klimawandel und Klimaschutz in fünf verschiedenen Handlungsfeldern: versorgung,, Stadt planung und Mobilität, Landnutzung und Naturhaushalt sowie Nutzerverhalten, Lebensstile und Gesundheit. Ziel war es, neue Ideen und Erkenntnisse in diesen Handlungsfeldern zu gewinnen, indem die Bürger mit eingebunden wurden. Auf der Grundlage diverser Veran stal - tungen, der Ausstellung München: Klima Re - geln und zahlreicher Informationen im Internet wurde 00 schließlich ein Entwurf der Leitlinie veröffentlicht laut Stadtverwaltung das Ergeb - nis eines breiten Konsenses. Die Mün chner Bürger wurden aufgefordert, das Forum an der arbeitung des Entwurfs mitzuwirken. Ende 00 wurde das Ergebnis dem Stadtrat zur abschließenden Beratung vorgelegt. Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Konzentration (ug/m ),98 0,, EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ) 0,9 0,97 0, EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ),0,9,67 EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ) 6,,0,8 006 EEA Airbase EUR der insgesamt europäischen und deutschen suchten Städte, D nur der zwölf deutschen Städte, * Wurden verschiedene Datenquellen berücksichtigt, bezieht sich das hier angegebene Jahr nur auf die wichtigste Quelle, e EIU Schätzung. ) Derzeitiges CO-Reduktionsziel beträgt 0% bis 00. ) Städtische Daten beinhalten nicht den verbrauch durch geschätzte 0% wurden daher hinzugerechnet. ) Städtische Daten beinhalten nicht den verbrauch durch geschätzte 0% wurden daher hinzugerechnet; BIP-Wert aus dem Jahr 8 9 Abfall und Landnutzung -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner) -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro) -Einsparziele bis 00 verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner) verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/Euro BIP) Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch (in %) verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (in %) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zurücklegt (in %) Länge des Radwegenetzes (km/km ) Länge des öffentlichen Nahverkehrsnetzes (km/km ) Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner) verlust durch Lecks im netz (in %) An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %) Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner) Recyclingquote (in %) EUR 6, 6,6 8,6 8,,8 6,0 86,97,98 7,0,9, 9, 8,88 96, 6,77,9 D 9,79 9,77 0,8 9,6,7, 70,8,0 7,,9,6 9, 8,6 99, 7,88 7,8 München 7,8 7,0,00 () 6,78 () e, () e,0 78,9 7,0,0,87,00 6,60 7,8 e 99,80 6,9,9 Jahr* Quelle Stadt München Stadt München Stadt München Stadtwerke München Stadtwerke München Stadtwerke München Stadtwerke München Eurostat Urban Audit Eurostat Urban Audit Stadt München; Statistisches Amt München Statistisches Amt München Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung; Statistisches Amt München Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung Eurostat Urban Audit Statistisches Amt München Statistisches Amt München
31 Grüne Initiativen: Seit 996 stützt der örtliche versorger die Bürger finanziell bei der Durchführung von -Einsparmaßnah men. Die für 00 zugesagten Förderungen des Programms zur -Minderung beliefen sich auf insgesamt Euro. Die Bürger erhalten Gutscheine oder Bargeld für den Kauf eines Elektrofahrzeugs, die Installation von Solarzellen auf Wohngebäuden oder für beratungen. Nach Angaben des versorgers konnten im Jahr 00 auf diese Weise.600 Tonnen eingespart werden. Großstädten Einwohner. Laut dem Umweltamt der Stadt hat sich die in stallier - te Leistung in Nürnberg seit 00 von,0 Mega - watt auf,8 Megawatt fast verdoppelt. Insge - samt verfügt Nürnberg inzwischen eine Photovoltaikfläche von rund Quadratmetern. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass die Stadt Nürnberg ihre kommunalen Dachflächen an private Investoren vermietet. : In der Kategorie schnei - det Nürnberg ab. Mit 8 Intelligente U-Bahn Im Rahmen seines Klimaschutzprogramms 00/00 hat Nürnberg sein U-Bahn-Netz um eine neue, automatisierte Linie erweitert. Auf der rund fünf Kilometer langen Strecke ver - kehren erstmals zentral gesteuerte, fahrerlose Züge. Das vollautomatische System ermöglicht eine besonders energiesparende Fahrweise. Die Züge werden optimal beschleunigt und abgebremst und müssen seltener im Spitzen - lastbereich fahren. Dar hinaus wurde das System so ausgelegt, dass die Bremsenergie eines Zuges für die Beschleunigung des nächsten Zuges genutzt wird. Nach Angaben des Betreibers haben seit der Eröffnung der U im Jahr rund zusätzliche Fahrgäste die U-Bahn genutzt. Nürnberg Daten und Fakten Einwohnerzahl Bruttoinlandsprodukt (PPP) pro Kopf in 9.00 Fläche in km 86 Anteil Industrie / Bruttowertschöpfung in % stemperatur in C 8 Mit gut Einwohnern ist das frän - kische Nürnberg die zweitkleinste Stadt im. In Nürnberg sind zahl reiche nehmen aus der Automati sie - rungs- und branche sowie der Medizin - technologie ansässig. Insgesamt arbei ten 7% der Arbeitnehmer im Dienstleistungssektor, die In dus trie trägt mit rund % zur Bruttowertschöp fung bei. Die geografische La ge und die Ver kehrsanbindung machen die Stadt zu einem logistischen Drehkreuz für den Handel mit Osteuropa, der zum Großteil das Straßennetz abgewickelt wird. Mit einem Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 9.00 Euro liegt Nürn - berg knapp dem der zwölf suchten deutschen Städ te. Nürnberg erreicht im ein durchschnittliches Gesamtergebnis und liegt auch in fünf der acht Einzelkategorien. den Städten mit ei - nem Industrieanteil von % oder mehr ist Nürn berg sogar die einzige Stadt Deutschlands, die in der Kategorie -Emissionen durchschnittlich abschneidet. Bemerkenswert sind zudem die Ergebnisse im Bereich. Im Vergleich mit den deutschen Städten ist zum Beispiel der Anteil der Bürger, die mit dem öffentlichen Nahverkehr zur Arbeit pendeln, relativ hoch: Nürnberg erreicht hier das drittbeste Ergebnis hinter München und Berlin. In den Kategorien, und Umweltmanagement liegt Nürnberg im Ergebnisband. -Emissionen: Trotz des hohen Ver - kehrs aufkommens in und um Nürnberg und der damit verbundenen -Emissionen schnei - det Nürnberg in der Kategorie -Emissionen ab. Das gute Ergebnis ist auf eine Reihe von Initiativen zurückzuführen, mit denen die -Emissionen reduziert wer - den sollen. Zwar liegt die Stadt bei den Pro-Kopf-Emissionen mit 7, Tonnen pro Einwohner dem der europäischen Städte (6, Tonnen), aber doch deutlich dem deut - schen Mittelwert von 9,8 Tonnen. Was die -Intensität anbelangt, schneidet Nürnberg sehr gut ab. Mit 8 Gramm pro Euro BIP be - tragen die -Emissionen weit weniger als der europäische Schnitt mit 6 Gramm. Bundesweit ist das der zweitniedrigste Wert nach Mün - chen. Mehr noch: Im Jahr hat die Stadt ihr Ziel einer -Reduktion von 7% zwischen 990 und 00 bereits erreicht. Jetzt will die Stadt die -Emissionen bis 00 ge gen den Werten von 990 um 0% zurückfahren das entspricht den Zielen anderer deut scher Index-Städte und auch den Vorgaben der Bundesregierung. : Nürnberg liegt in der Kategorie im Ergebnisband. Der verbrauch ist mit 9 Gigajoule pro Einwohner ein wenig höher als im der europäischen Städte (8 Gigajoule). Bezogen auf die Wirtschaftsleistung der Stadt ist der verbrauch Nürnbergs indes vergleichsweise gering: Mit, Megajoule pro Euro BIP verbraucht die Stadt nur etwa halb so viel wie die Städte im Europa- von, Me - gajoule. Positiv bewertet wurde auch, dass Nürnberg die Nutzung sauberer fördert. Der Anteil erneuerbarer n in Nürnberg ist mit,% noch verhältnismäßig gering, wenn auch vergleichbar mit dem der anderen Städte in Deutsch land. Im europäischen sind es immerhin 6,%. Nürnberg hat eine Reihe von Initiativen gestartet, um die versorgung umweltfreundlicher zu gestalten. So erhalten beispielsweise Haushalte eine Prämie von bis zu.000 Euro, wenn sie auf Fernwärme umsteigen. Grüne Initiativen: Nürnberg nimmt an der so - genannten Solarbundesliga teil. Bei diesem bun desweiten Wettbewerb wird ermittelt, wel - che Fortschritte die Städte und Gemeinden bei der Installation von Photovoltaikanlagen ma - chen. Nach Angaben der Stadt belegt Nürnberg den Spitzenplatz im Wettbewerb mit ande ren Ergebnis Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis Die Reihenfolge der Punkte in den einzelnen Ergebnisbändern impliziert keine Wertung. Megajoule pro Quadratmeter liegt der bedarf der Nürnberger Wohngebäude leicht dem der europäischen Städte von 87 Megajoule. Die Stadt ist bemüht, die effizienz von n weiter zu verbessern. Zum Nürnberger Klimaschutzprogramm gehört beispielsweise eine Initiative, die bis zum Jahr 00 den verbrauch von gewerblich genutzten n senken soll. Der Grund: Nur 0% der Bürogebäude in Nürnberg sind jünger als zehn Jahre, die meisten gewerblich genutzten sind deutlich älter, und der bedarf zur Beheizung und Beleuchtung ist entsprechend hoch. Nürnberg bietet deshalb eine sparberatung für kleine und mittlere Betriebe sowie Beihilfen und Förderungen für die Verbesserung der effizienz an. Grüne Initiativen: Die kommunale nehmensgruppe für Wohnungswirtschaft hat sich mit dem Modernisierungsprogramm Hou- sing Innovativ verpflichtet, die effizienz ihrer zu verbessern. Die Gruppe ver - wal tet rund Wohngebäude, etwa 0% des gesamten bestands in Nürnberg. Rund die Hälfte davon sind Neubauten, der Rest stammt aus der Zeit vor 960. Bis 0 will sie alle ihre auf den Sieben-Liter- Nürnberg Andere deutsche Städte Andere europäische Städte 60 6
32 Standard auf rüsten. Dieser sieht vor, pro Quadratmeter und Jahr nicht mehr als sieben Liter Heizöl zu ver brauchen. Die Stadt will damit Kosten sparen und ihren Umweltzielen ein Stück näherkom men. : Nürnberg erzielt in der Kategorie ein durchschnittliches Ergebnis. Die Stadt verfügt mit,9 km pro Quadratkilometer ein gut ausgebautes öffentliches snetz, das von jedem dritten Einwohner (%) für den täglichen Weg zur Arbeit genutzt wird im deutschlandweiten Vergleich ist das der dritthöchste Wert. Der der europäischen Städte liegt allerdings noch et - was dar: Europaweit benutzen 7% der Bür - ger Bus und Bahn. Das Radwegenetz ist zwar mit,6 km pro Quadratkilometer länger als im euro - päischen (, km), dennoch ist nur Solardachbörse Mit dem Ziel, den Anteil erneuerbarer n zu erhöhen, hat Nürnberg eine sogenannte Solardachbörse eingerichtet. Diese Online-Platt - form bringt die Eigentümer von Dach flächen mit potenziellen Investoren und Solarzellenherstellern zusammen. Die Dachflächen befinden sich auf privaten, öffentlichen oder gewerblich ge - nutzten n. Der Besitzer vermietet sein Dach an einen Investor und erhält dafür eine feste Miete oder eine prozentuale Beteilig ung am Ertrag der Photovoltaikanlage. Die Nutz ung der Börse ist kostenlos. Bei erfolg reicher Ver - mittlung von Dachbesitzer und Inves tor wird dann eine Vertragsabschlussgebühr fällig, die an die Solardachbörse zu entrichten ist. jeder fünfte Nürnberger zu Fuß oder mit dem Rad zur Arbeit wegs was in etwa dem europäischen entspricht. Positiv bewertet wurden die weitläufige Fußgänger - zone der Stadt sowie das Programm Intelligent mobil (siehe Grüne Initiativen), das die Bürger dazu bewegen soll, vom Auto auf alternative Fortbewegungsmittel umzusteigen. Die Stadt betont ferner die Bedeutung des im Jahr 00 eingeführten automatischen sleitsys - tems, das die sströme in Richtung Messe Nürnberg und Stadion leitet. Das Leitsystem soll anderem die negativen Auswirkungen des Veranstaltungsverkehrs auf den städtischen Ver kehr minimieren und die Belastungen für die Anwohner der Veranstaltungseinrichtungen so gering wie möglich halten. Grüne Initiativen: Seit April 000 setzt sich Nürnberg mit der Informationskampagne In - telli gent mobil dafür ein, dass die Bürger häufi - ger auf ihr Auto verzichten. Die Initiative legt Wert auf grüne Alternativen, zum Beispiel die Nutzung öffentlicher smittel, die Bil - dung von Fahrgemeinschaften, das Radfahren oder Zufußgehen. Die Kampagne streicht, dass der Verzicht auf das Auto durchaus ein Gewinn an Lebensqualität sein kann. Radfahren und Gehen etwa bauen Stress ab und fördern die Gesundheit. Zugleich werden dadurch auch die Luftverschmutzung und das tägliche Ver - kehrsaufkommen reduziert. : In der Kategorie schneidet Nürnberg im Ergebnisband ab. Der jährliche Pro-Kopf-verbrauch von 7 Kubikmetern liegt, wie in den anderen suchten deutschen Städten auch, deutlich dem der europäischen Städte von rund 9 Kubikmetern. Auch der Anteil des s, das durch Lecks im Leitungsnetz verloren geht, ist in Nürnberg mit 7% deutlich geringer als der europäische von 9%. Grüne Initiativen: Um Grundschulkindern na - he zubringen, wie das Trinkwasser von der Quel - le zum hahn kommt, hat schule+radio, ein Schülerradio der Region Nürnberg, einen Beitrag zum Thema mit stützung des Bayerischen Rundfunks und NERGIE, des örtlichen versorgers, produziert. Drei fiktive Schwestern Mirella, Lara und Laura erkunden in einem altersgerechten Hörspiel die wichtigsten Stationen der Nürnberger Trinkwasserversorgung. Der Beitrag wurde an schlie - ßend auf der Internetplattform des Schüler - radios veröffentlicht. Abfall und Landnutzung: In der Kate - go rie Abfall und Landnutzung erreicht Nürnberg eine durchschnittliche Wertung. Das Ab - fallaufkommen liegt mit 06 kg pro Kopf und Jahr dem Mittel der europäischen Städ - te von 7 kg. Bemerkenswert ist die Recyclingquote, die mit 6% gut doppelt so hoch ist wie der Mittelwert der europäischen Städte von 6% und auch den deutschen Mittelwert von 7% trifft. Durch verschiedene Maßnahmen versucht Nürnberg, das Bewusstsein seiner Bürger für das Thema Hausmüll zu schärfen und die Ab fallmenge zu reduzieren. Die Abfallwirtschafts betriebe informieren die Bürger, wie sich Abfälle vermeiden lassen anderem durch Informationsmaterialien im Internet oder mit einem Infomobil, das an mehreren Tagen im Monat an verschiedenen Orten in der Stadt haltmacht. Grüne Initiativen: hat Nürnberg zusam - men mit den Städten Bremen und Leipzig koopstadt gegründet. In dem Gemeinschaftsprojekt Quantitative Indikatoren Abfall und Landnutzung -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner) -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro) -Einsparziele bis 00 verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner) verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/ Euro BIP) Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch (in %) verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (in %) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zurücklegt (in %) Länge des Radwegenetzes (km/km ) Länge des öffentlichen Nahverkehrsnetzes (km/km ) Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner) verlust durch Lecks im netz (in %) An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %) Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner) Recyclingquote (in %) stellen sich die drei Städte den Herausforderun - gen der künftigen Stadtentwicklung, die sie in drei Bereiche aufteilen: ökonomische Innova tion und kreative Milieus, urbane Lebensqualität sowie regionale Kooperation. In Nürnberg wur den sechs Stadtbereiche mit Entwicklungspo tenzial identifiziert, anderem die Weststadt, ein ehemaliges Industriegebiet und sozialer Brennpunkt. Nach der Identifikations- und Konzeptphase werden ab 0 in enger Ab stimmung den Städten ausgewählte Pro jekte realisiert, um somit Er fah - rungswerte und Erkenntnisse auszutauschen und voneinander lernen zu können. : In der Kategorie liegt Nürnberg im. Dies ist anderem auf die vergleichsweise hohe Stickstoffdioxid-Konzentration in der Stadt zurückzuführen. Mit 6 Mikrogramm pro Kubikmeter liegt sie knapp dem europäischen von Mikrogramm, was zumindest teilweise auf die intensive industrielle Tätigkeit zurückzuführen ist. Besser fallen die Werte für die mittleren Feinstaub- und Schwefeldioxid- Konzentrationen aus, die beide dem Schnitt der europäischen Metropolen liegen. Bei den Ozon-Werten die am ehesten mit (Auto-) in Verbindung gebracht wer - den kann Nürnberg sogar den niedrigsten Wert aller deutschen Städte vorweisen. EUR 6, 6,6 8,6 8,,8 6,0 86,97,98 7,0 Grüne Initiativen: Die Stadt Nürnberg hat ihren Luftreinhalteplan fortgeschrieben. Der Plan trat im Dezember 00 in Kraft und fokus - siert vor allem auf den. So sollen das An - ge bot des öffentlichen Personennahverkehrs sowie die Förderung des Radverkehrs ausgebaut werden. Kurzfristig soll zudem der sfluss verbessert werden beispielsweise durch eine optimierte Ampelschaltung oder die Ausweis ung weiterer Busspuren. Zu den langfristigen Zielen gehört der Ausbau des U-Bahnnetzes. Umweltmanagement: In der Kategorie Umweltmanagement liegt Nürnberg im Ergebnisband. Die Stadt hat zwar in dem jüngsten Klimaschutzfahrplan 00 die Bilanzierung der -Emissionen aus dem Jahr 006 fortgeschrieben und entsprechende Hand lungsbereiche identifiziert. Jedoch bein - hal tet der Umweltbericht keine umfassende Bestandsaufnahme der aktuellen Umweltsituaion in allen Umweltbereichen mit de tail lier ten Zielen. Positiv bewertet wird hingegen, dass Informa tio nen die Umweltleistungen und - initiativen der Stadt für die Bürger leicht zugänglich sind. Ins besondere das Internet wird dazu genutzt. Grüne Initiativen: Mit dem Projekt Keep Ener gy in Mind hat die Stadt ein - und Stromsparprogramm an Nürnberger Schulen ge startet. Das Projekt soll das Bewusstsein der Schüler für die Gefahren des Klimawandels und die Begrenztheit der Ressourcen stärken. Die Schüler sind aktiv beteiligt. So hat beispielswei - se eine Schulklasse Aufkleber für die Lichtschal - ter im Schulgebäude entworfen. Diese sollen die Kinder daran erinnern, das Licht auszumachen, wenn niemand im Raum ist. Quelle Nürnbergs Bewerbung zum European Green Capital Award Nürnbergs Bewerbung zum European Green Capital Award; Statistisches Jahrbuch Nürnberg Stadt Nürnberg, Umweltamt Nürnbergs Bewerbung zum European Green Capital Award Nürnbergs Bewerbung zum European Green Capital Award Stadt Nürnberg, Umweltamt agentur Nordbayern Stadtforschung und Statistik Nürnberg und Fürth () Stadtforschung und Statistik Nürnberg und Fürth () Stadt Nürnberg, splanungsamt; Statistisches Jahrbuch Nürnberg Statistisches Jahrbuch Nürnberg Nürnbergs Bewerbung zum European Green Capital Award Nürnbergs Bewerbung zum European Green Capital Award Eurostat Urban Audit Statistisches Jahrbuch Nürnberg Stadt Nürnberg, Umweltamt Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Konzentration (ug/m ),98 0, 6,9 () EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ) 0,9 0,97,0 () EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ),0,9,0 EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ) 6,,0, EEA Airbase EUR der insgesamt europäischen und deutschen suchten Städte, D nur der zwölf deutschen Städte, * Wurden verschiedene Datenquellen berücksichtigt, bezieht sich das hier angegebene Jahr nur auf die wichtigste Quelle, e EIU Schätzung, ) BIP-Wert aus dem Jahr. ) Messstation befindet sich nicht abseits des Straßenverkehrs und erfüllt daher Auswahlkriterien nur bedingt.,9, 9, 8,88 96, 6,77,9 D 9,79 9,77 0,8 9,6,7, 70,8,0 7,,9,6 9, 8,6 99, 7,88 7,8 Nürnberg 7,0 8,0 () e 0,00 90,7,6,8 8,97 9,0,0,6,87 7,0 7,00 99,8 06,,90 Jahr*
33 Grüne Initiativen: Das Klimaschutzkonzept Stuttgart (KLIKS) ist die wesentliche Grundlage für die Reduzierung der -Emissionen in der Stadt. Laut einem Beschluss des Gemeinderats sollen die -Emissionen um 0% bis 00, beziehungsweise um das EU-Ziel von 0% bis 00 gemindert werden, jeweils im Vergleich zu den Werten von 000. KLIKS sieht zahlreiche Maßnahmen vor, mit denen die durch Fahrzeuge, Haushalte und Betriebe verursachten -Emissionen reduziert werden sollen. Zu diesen Maßnahmen zählen eine Mobilitätsberatung für Einwohner, Besucher, Touristen und Geschäftsreisende, finanzielle Hilfen für eine Optimierung der Wärmedämmung verschiedenster, eine bessere kommuna - Grüne Initiativen: Stuttgart hat sich zum Ziel gesetzt, in den städtischen Liegenschaften mehr Strom aus erneuerbaren n zu nutzen. lag der Anteil an grünem Strom bei %. Bis zum Jahr 0 soll er auf 67% klet tern. Zu - dem soll der Anteil regenerativer n in kom munalen n bis zum Jahr 00 von % auf 0% steigen. Stuttgart hat dies beschlossen, die Kubikmeter Holzreste, die jährlich bei Aufräumarbeiten in den Wäldern anfallen, nicht mehr zu kompostieren. Stattdessen hat die Stadt be - gonnen, die Holzreste in Biomasseheizsysteme einzuspeisen. Sieben kommunale wer - den damit beheizt, was den Anteil erneuerbarer n wiederum erhöht. Integrierte sleitzentrale Stuttgart hat im Jahr 006 eine integrierte sleitzentrale in Betrieb genommen. Hier fließen Informationen zur aktuellen slage zusammen, die in Echtzeit ausgewertet werden. Auf dieser Datengrundlage kann die Stadt den bedarfsgerecht steuern beispielsweise durch Leuchttafeln an den Straßen, Parkleitsysteme oder flexible Ampelschaltungen. So lassen sich Staus vermeiden, was wiederum den Schadstoffausstoß verringert. Eingespeist werden die Daten aus verschiedenen städtischen Einrichtungen: dem Amt für öffentliche Ordnung, dem Tiefbauamt, einem städtischen Nahverkehrsnehmen und dem Polizeipräsidium Stuttgart. Stuttgart Daten und Fakten Einwohnerzahl Bruttoinlandsprodukt (PPP) pro Kopf in.00 Fläche in km 07 Anteil Industrie / Bruttowertschöpfung in % 6 stemperatur in C 9 Stuttgart ist die Landeshauptstadt Baden- Württembergs mit einer Wohnbevölkerung von Menschen. Beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegt Stuttgart mit.00 Euro pro Kopf deutlich dem deutschen. den Städten des German Green City Index hat nur Frankfurt ein höheres BIP pro Kopf. Die Industrie trägt mit 6% zur Bruttowertschöpfung bei. Damit gehört Stuttgart zu den vergleichsweise stark industrialisierten Städten im Index bei einem bundesweiten von %. Stuttgart ist ein wichtiger Fertigungsstandort der europäischen Automobilindustrie. Dar hinaus sind dort zahlreiche High-Tech-, Technik- und Elektroniknehmen mit ihren Forschungs- und Entwicklungszentren angesie - delt. Dienstleistungen werden in Stuttgart eben - falls groß geschrieben: Einige große Finanzdienstleister haben in Stuttgart ihren Sitz. Im erreicht Stuttgart ein durchschnittliches Gesamtergebnis. Mit Ausnahme der Kategorie -Emissionen schneidet die Stadt in allen Einzelkategorien ab. Besonders hervorzu he - ben sind die guten Werte in den Bereichen Ener - gie und : Stuttgart zeichnet sich im bun des weiten Vergleich durch einen sehr niedrigen verbrauch aus und ist zudem europäischer Spitzenreiter bei der effi - zienz von Wohngebäuden. Verbesserungsmög - lichkeiten gäbe es beim städtischen Abfallaufkommen sowie beim Anteil regenerativer n. -Emissionen: Die Kategorie -Emissionen ist die einzige, in der Stuttgart im Ergebnisband abschneidet. Obwohl die -Emissionen pro Einwohner und Jahr mit 0, Tonnen in der Neckar-Stadt etwa dem deutschen von 9,8 Tonnen entsprechen, sind sie deutlich höher als der der europäischen Städte, der bei 6, Tonnen liegt. Die -Emissionen der Stadt ge - hen zu 60% auf private Haushalte, Büros und öffent liche zurück sowie zu jeweils 0% auf Industrie und. Die -Emissionen pro BIP-Einheit sind in Stuttgart mit 0 Gramm jedoch deutlich geringer als im euro - päischen (6 Gramm). Das liegt daran, dass der Lebensstandard in Stuttgart re - lativ hoch ist und die Stadt ein hohes BIP pro Einwohner aufweist. le Abstimmung von sparmaßnahmen, Fahrgemeinschaften und die Einrichtung einer beratungsagentur. : Stuttgart erzielt in der Rubrik Ener - gie ein durchschnittliches Ergebnis. Lediglich zwei weitere deutsche Städte, Leipzig und München, schneiden in dieser Kategorie genau - so gut ab. Der wichtigste Grund ist der mit 6 Gigajoule geringe Pro-Kopf-verbrauch. Deutschlandweit erreicht Stuttgart damit nach Leipzig den zweitniedrigsten Wert. Im Schnitt der europäischen Städte sind es 8 Giga - joule. Bezogen auf die Wirtschaftsleistung der Stadt fällt der verbrauch noch geringer aus: Mit, Megajoule pro Euro BIP beträgt er weniger als ein Viertel des Europa-Mittels (, Megajoule). Bundesweit liegt Stuttgart damit ganz vorne, im europäischen Vergleich haben nur Zürich und Oslo einen noch besseren Wert. Allerdings hat die Stadt den niedrigsten Anteil erneuerbarer n aller deutschen Index- Städte: Nur 0,6% des Gesamtenergiebedarfs wer den bisher erneuerbare n ge - deckt ein Wert, der auch deutlich dem euro päischen Mittel von 6,% liegt. : Dass Stuttgart auch in der Kate - gorie durchschnittlich ab schnei - det, liegt insbesondere an dem ausgesprochen niedrigen verbrauch in Wohngebäuden. Mit 88 Megajoule pro Quadratmeter liegt die ser weit dem Mittel der europäi schen Städ - te von 87 Megajoule. Die Stadt ist hiermit so - Ergebnis Abfall und Landnutzung Umweltmanagement Gesamtergebnis Die Reihenfolge der Punkte in den einzelnen Ergebnisbändern impliziert keine Wertung. wohl im deutschen als auch im euro päischen Vergleich Spitzenreiter. Ein wesent licher Grund dafür ist, dass die Stadt energie bewussten Immobilieneigentümern ein breit gefächertes An gebot an finanziellen Hilfen für - effizienz maßnahmen anbietet. Positiv wird auch be wer tet, dass Stuttgart alle neuen kommuna len Ge bäude nach den neuesten Niedrigenergieund effizienzstandards errichtet. Grüne Initiativen: Stuttgart hat sich zum Ziel gesetzt, den verbrauch von städtischen Einrichtungen um mindestens % pro Jahr zu senken. Ein dienst kümmert sich um die, die 60% der gesamten städtischen verbrauchen. Mitarbeiter der Stadtverwaltung wachen mithilfe eines EDV- ge - Stuttgart Andere deutsche Städte Andere europäische Städte 6 6
34 stütz ten Systems den verbrauch der Lie - genschaften, schulen die Betreiber in der opti - mierten Nutzung der Anlagen und entwickeln Konzepte, wie die energetisch opti - miert werden können. Ein Beispielprojekt des dienstes : Die energetische Mo derni - sierung des städtischen Seniorenheims Hans- Rehn-Stift im Jahr 009 reduzierte den Primärenergieverbrauch um rund % und die -Emis sionen um 70%, verglichen mit 00. Diese einsparungen wurden durch die Kombination einer Wärmepumpe mit einem Blockheizkraftwerk, einem Niedertemperatur- Gaskessel und einer Solarthermieanlage um - gesetzt. Triple-Zero, frei setzt dreimal Null, ist ein in Stuttgart entwickeltes Konzept, das für die in der Stadt null Emission, null und null Ressourcenverbrauch errei - chen will. Ziel ist es, Häuser zu entwickeln, die Konzept Stuttgarter Vier-Takt Die Landeshauptstadt hat das Konzept Stutt - garter Vier-Takt eingeführt, das die Elektro - mobilität in der Stadt fördern soll. Dieses Kon - zept fußt auf vier verschiedenen Projekten. Das erste Projekt ist der Umbau des Call-a-Bike-Leih - systems der Deutschen Bahn. Dieses Leih system umfasst 00 Fahrräder und 0 Elektro fahrräder an insgesamt Standorten; es soll in den Ver - kehrs verbund integriert werden. Das zweite Pro - jekt ist ein flächendeckender Testver such mit E-Rollern. Es wird in Zusammenarbeit mit dem regionalen versorger durch geführt und soll 00 E-Scooter auf die Straße bringen, die künftig an rund 00 Tankstellen Strom zapfen können. Die Stadtverwaltung setzt seit einigen Monaten E-Roller in verschie denen Ämtern ein. Beim dritten Projekt sollen im Rahmen der Modellregion Stuttgart verschie dene Elektro - autos getestet werden. Die Landes hauptstadt prüft Möglichkeiten, solche Fahrzeu ge zu Versuchszwecken einzusetzen. Im vierten Projekt schließlich testet das örtliche Nahver - kehrsnehmen mehrere Hybridbusse im All tagsbetrieb. Strom und Wärme für die Heizung selbst produzieren. Die Triple-Zero -Idee ist Gegenstand eines Forschungsprojekts der Stadt, das in Zu - sammenarbeit mit der Gesellschaft für nachhaltiges Bauen durchgeführt wird. Das Konzept soll zunächst in öffentlichen n wie Schu len und Altenheimen erprobt und in fünf Jahren auf breiterer Ebene umgesetzt werden. Ein aktuelles Beispiel ist die Uhlandschule in Stuttgart-Rot, die als erste sogenannte Plus- -Schule in Deutschland mehr erzeugen als verbrauchen wird. : Auch in der Kategorie schneidet Stuttgart durchschnittlich ab, was insbesondere auf die Maßnahmen zur Förderung der Nutzung alternativer smittel und zur Reduzierung von sstaus sowie das relativ gut ausgebaute öffentliche snetz zurückzuführen ist. Mit,8 km pro Quadratkilometer ist es größer als der der europäischen Städte von, km. Obwohl leicht dem deutschen, ist der Anteil der Bevölkerung, der täglich mit öffentlichen smitteln zur Arbeit fährt, mit % kleiner als im europäischen Vergleich; hier be - trägt der 7%. Das Radwegenetz hingegen ist in Stuttgart deutlich weniger gut ausgebaut als in den anderen euro päischen Städten. Die Stadt bringt es pro Quadratkilometer auf 0,6 km Radweg, während es europa - weit durchschnittlich, km bezie hungs weise bundesweit,9 km sind. So legen täglich nur 7% der Stuttgarter ihren Arbeits weg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück, wo rauf sicherlich die besonders hügelige Topographie Stuttgarts einen Einfluss hat; im eu ropäischen Mittel sind es hingegen %. Grüne Initiativen: Stuttgart nimmt an der bundesweiten Fahrradinitiative 00- teil, de ren Ziel es ist, die Nutzung von Fahrrädern zu fördern. Dar hinaus setzt sich Stuttgart da - für ein, das Fahrrad allgemein populärer zu ma - chen. Es soll mehr als nur ein Transportmittel für den Arbeitsweg sein. Die Stadt will den Anteil der Fahrräder am innerhalb der nächs - ten zehn Jahre auf 0% erhöhen. Zu diesem Zweck orientiert sich die Stadt an einem Zehn- Punkte-Plan, mit dem die Fahrradinfrastruktur ver bessert werden soll. Dazu zählen Radwege und Stellplätze sowie eine entsprechende Be - schilderung. Dar hinaus soll ein umfangreiches Angebot für die Fahrradmitnahme in Zü gen ausgearbeitet werden. : Auch in der Kategorie erzielt Stuttgart ein Ergebnis. Das liegt insbesondere an dem moderaten verbrauch von 6 Kubikmetern pro Kopf und Jahr, der deutlich dem Schnitt der euro - päischen Städte von 9 Kubikmetern liegt. Der verlust durch undichte Leitungen in Hö - he von % hingegen ist im Vergleich mit den anderen deutschen Städten relativ hoch, bleibt aber dem Schnitt aller suchten euro - päischen Städte von 9%. Wie die anderen deut - schen Städte auch, wacht Stuttgart seine qualität und -pegel, fördert einsparungen und reinigt das gesamte Abwasser vor der Entsorgung. Grüne Initiativen: Seit erhebt Stuttgart seine Abwassergebühren getrennt nach Haushaltsabwasser und Regenwasser. Damit möchte die Stadt Hausbesitzer dazu bewegen, Regenwasser auf natürlichem Weg versickern zu las - sen, statt es in das Abwassersystem einzuleiten, was letztlich hohe Kosten verursacht. Diese Maßnahme soll auch zum Erhalt der Grundwas - serpegel beitragen, die Kläranlagen entlasten und verhindern, dass die Kanalisation bei Starkregen läuft. Abfall und Landnutzung: durchschnittlich schneidet Stuttgart auch in der Kategorie Abfall und Landnutzung ab. Zwar hat die Stadt mit 77 kg pro Kopf und Jahr ein ausgesprochen hohes Abfallaufkommen, was bun - des weit der höchste Wert ist. Doch kann Stuttgart dies durch eine vergleichsweise hohe Re cyc lingquote ausgleichen. Diese ist mit 7% mehr als doppelt so hoch wie das europäische Mittel von 6%. den deutschen Städten schneiden nur Leipzig und Bremen noch besser ab. Stuttgart plant, die Recyclingquote weiter zu erhöhen, indem die Stadt verschiedene Wertstofftonnen zur Verfügung stellt und die Zahl der Wertstoffhöfe erhöht hat. Grüne Initiativen: In Stuttgart sind Baugrundstücke knapp. Die Stadt hat daher ein Programm aufgesetzt, mit dem Brachflächen identifiziert und systematisch erfasst werden. Das Ziel ist, hier kurzfristig dringend benötigte Wohneinheiten zu errichten. Die Stadt vermittelt zwi - schen Investoren und Grundstücksbesitzern, um Bau- und Finanzierungslösungen zu finden. Je erfolgreicher das Programm ist, desto weniger wertvolle Grünflächen werden künftig für den Wohnungsbau geopfert werden müssen. : Was die betrifft, erreicht Stuttgart ebenfalls ein durchschnittliches Ergebnis. In Stuttgart ist die mittlere Schwefeldioxid-Konzentration mit, Mi - kro gramm pro Kubikmeter nur knapp halb so groß wie der der europäischen Städte von 6, Mikrogramm. Die Feinstaub- Wer te sind mit 9 Mikrogramm pro Kubikmeter eben falls deutlich geringer als der Europa- Schnitt von Mikrogramm. Die Ozon- und Stick stoffdioxid-werte allerdings rangieren in Stuttgart im der anderen europäi - schen Metropolen. Grüne Initiativen: Zusammen mit dem Stadtrat hat die Stadt einen Luftreinhalteplan verabschiedet, mit dem die Stickstoffdioxid- und Quantitative Indikatoren Abfall und Landnutzung -Emissionen pro Kopf (Tonne/Einwohner) -Emissionen pro realer BIP-Einheit (g/euro) -Einsparziele bis 00 verbrauch pro Kopf (GJ/Einwohner) verbrauch pro realer BIP-Einheit (MJ/ Euro BIP) Anteil erneuerbarer n am gesamten verbrauch (in %) verbrauch von Wohngebäuden (MJ/m ) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt (in %) Anteil der Bevölkerung, die ihren Arbeitsweg mit öffentlichen smitteln zurücklegt (in %) Länge des Radwegenetzes (km/km ) Länge des öffentlichen Nahverkehrsnetzes (km/km ) Jährlicher verbrauch pro Kopf (m /Einwohner) verlust durch Lecks im netz (in %) An die Kanalisation angeschlossene Wohnungen (in %) Jährliches Abfallaufkommen der Stadt pro Kopf (kg/einwohner) Recyclingquote (in %) Feinstaubmengen noch weiter reduziert wer - den sollen. Ein Schwerpunkt sind hier die Emissionen des Straßenverkehrs. Der Plan sieht anderem Durchfahrtsverbote für den Schwe r- last verkehr, Umweltzonen in der Innenstadt und Geschwindigkeitsbegrenzungen auf stark befahrenen Durchfahrtsstraßen vor. Im Winter wird zusätzlich Calciummagnesiumacetat ein - ge setzt, um den Feinstaub in der Luft zu binden. Seit gilt für die Innenstadt ein zeitweiliges Fahrverbot für Fahrzeuge, die bestimmte Emissionswerte schreiten, und seit Juli 00 besteht ein generelles Fahrverbot für Fahrzeuge mit roter Feinstaubplakette in den ausgewie se - nen Zonen. Umweltmanagement: In der Kategorie Umweltmanagement schneidet Stuttgart durchschnittlich ab. Die Stadt hat einen umfassenden Umweltbericht aus dem Jahr 997 fortgeschrieben. Das Konzept umfasst zehn Hauptaufgabenfelder, die von der nachhaltigen Stadtentwicklung die Abwasserund Abfallwirtschaft bis hin zur Beratung und Öffentlichkeitsarbeit reichen. Auch auf re - gionaler Ebene ist die Stadt aktiv: So ist sie Mitglied im Konvent der Bürgermeister und in Ener gy Cities, einem Verband von.000 euro - päischen Städten und Gemeinden. Zudem nimmt sie Förderprogramme der EU zur Mitfi - nan zierung von Umweltprojekten und -studien in Anspruch. Grüne Initiativen: Das vom Stuttgarter Ober - bürgermeister initiierte Zehn-Punkte-Programm gibt der Stadt in Sachen Umweltschutz die Marsch richtung für die kommenden zehn Jahre vor. Das Programm sieht vor, die be - ratungsagentur weiter auszubauen und die effizienz der öffentlichen wie Schulen oder älterer Bauten weiter zu verbessern. Ferner werden Projekte zugunsten der er - neuerbaren n und der energieeffizien - ten Mobilität gefördert. ere Maßnahmen sind die Bereitstellung von Dächern für die In - stallation von Sonnenkollektoren und ein verbesserter Informationsaustausch mit anderen Städten in Bezug auf Umweltfragen. Außerdem sollen bei der Stadtentwicklung fortan verstärkt Umweltschutzaspekte berücksichtigt werden. Quelle Statistisches Landesamt BW Statistisches Landesamt BW Stadt Stuttgart Stadt Stuttgart Stadt Stuttgart Stadt Stuttgart Stadt Stuttgart; Statistisches Landesamt BW Eurostat Urban Audit Eurostat Urban Audit Eurostat Urban Audit SSB Statistisches Amt Stuttgart Statistisches Landesamt BW Eurostat Urban Audit Statistisches Landesamt BW Statistisches Landesamt BW Tagesmittel der jährlichen Stickstoffdioxid-Konzentration (ug/m ),98 0,,0 EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Ozon-Konzentration (ug/m ) 0,9 0,97 0,0 EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Feinstaub-Konzentration (ug/m ),0,9 9,0 EEA Airbase Tagesmittel der jährlichen Schwefeldioxid-Konzentration (ug/m ) 6,,0,0 EEA Airbase EUR der insgesamt europäischen und deutschen suchten Städte, D nur der zwölf deutschen Städte, * Wurden verschiedene Datenquellen berücksichtigt, bezieht sich das hier angegebene Jahr nur auf die wichtigste Quelle, e EIU Schätzung, ) Schätzung der Stadt Stuttgart. EUR 6, 6,6 8,6 8,,8 6,0 86,97,98 7,0,9, 9, 8,88 96, 6,77,9 D 9,79 9,77 0,8 9,6,7, 70,8,0 7,,9,6 9, 8,6 99, 7,88 7,8 Stuttgart 0,0 0,9 0,00 6,,06 0,60 88, () e 6,80,00 0,60,76 60,70, 99,9 76,8 7,0 Jahr*
35 Herausgeber: Siemens AG Corporate Communications and Government Affairs Wittelsbacherplatz, 80 München Für den Herausgeber: Stefan Denig Telefon: Projektmanagement: Karen Stelzner Telefon: Textredaktion: Emily Jackson, Aviva Freudmann, Jason Sumner, Economist Intelligence Unit, Frankfurt, London Forschung: Jan Friederich, Harald Langer, Economist Intelligence Unit, Frankfurt, London Bildredaktion: Irene Kern, Publicis München, Zweigniederlassung der PWW GmbH Layout: Rigobert Ratschke, Seufferle Mediendesign GmbH, Stuttgart Grafiken: Jochen Haller, Seufferle Mediendesign GmbH, Stuttgart Druck: BechtleDruck&Service, Zeppelinstraße 6, 770 Esslingen Fotografie: Ronald Frommann (Bremen, Hamburg, Hannover), Simon Katzer (München), Birgitta Kowsky (Leipzig), Uwe Mühlhäusser (Nürnberg), Rupert Oberhäuser (Essen, Köln), Klaus Ohlenschläger (Frankfurt), Jan Potente (Mannheim, Stuttgart), Andreas Schoelzel (Berlin). Fotonachweis: Ulrich Wirrwa (S. 0), Sven Grundmann (S. 60), Christian Höhn (S. 6), GKK + Architekten (S. 9) Alle weiteren Abbildungen: Copyright Siemens AG Jegliche Verwertung und Benutzung dieses Werkes, welche nicht ausdrücklich durch das Urheberrecht gestattet ist, insbesondere die Vervielfältigung, setzung, Aufbewahrung in elektronischen Datenbanken sowie im Internet und das Kopieren auf CD-ROMs, bedarf der vorherigen Zustimmung des Herausgebers. Auch wenn nach besten Kräften dafür Sorge getragen wurde, dass diese Informationen korrekt und zutreffend sind, können weder die Siemens AG, The Economist Intelligence Unit Ltd. noch deren Tochtergesellschaften Verantwortung oder Haftung für deren Richtigkeit nehmen. München, Deutschland, 0 0, Siemens AG. Alle Rechte vorbehalten. Bestellnummer: A900-F-P78
German Green City Index
German Green City Index Präsentation der Ergebnisse Emily Jackson Regional Director, Business Research Economist Intelligence Unit Herausforderungen der Urbanisierung 74% der Deutschen leben bereits in
Umweltbewusstseinsstudie 2014 Fact Sheet
Umweltbewusstseinsstudie 2014 Fact Sheet Seit 1996 führt das Umweltbundesamt alle zwei Jahre eine Umfrage zum Umweltbewusstsein in Deutschland durch. Für die vorliegende Studie wurden die Daten erstmals
Auswertung des Fragebogens zum CO2-Fußabdruck
Auswertung des Fragebogens zum CO2-Fußabdruck Um Ähnlichkeiten und Unterschiede im CO2-Verbrauch zwischen unseren Ländern zu untersuchen, haben wir eine Online-Umfrage zum CO2- Fußabdruck durchgeführt.
Nachhaltigkeit. 36 Prozent können spontan nicht sagen, was sie mit Nachhaltigkeit verbinden. Assoziationen mit dem Begriff Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit Datenbasis: 1.008 Befragte Erhebungszeitraum: 23. bis 25. Januar 2012 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: Wissenschaftsjahr 2012 Zukunftsprojekt Erde/BMBF Auf
Frankfurt auf Platz drei
Der Frankfurter Immobilienmarkt im europäischen Vergleich Frankfurt auf Platz drei Frankfurt (DTZ). Nach London und Paris ist Frankfurt der teuerste Bürostandort in Europa. Das hob Ursula-Beate Neißer,
Das große ElterngeldPlus 1x1. Alles über das ElterngeldPlus. Wer kann ElterngeldPlus beantragen? ElterngeldPlus verstehen ein paar einleitende Fakten
Das große x -4 Alles über das Wer kann beantragen? Generell kann jeder beantragen! Eltern (Mütter UND Väter), die schon während ihrer Elternzeit wieder in Teilzeit arbeiten möchten. Eltern, die während
The cities Helsinki, Finland Oslo, Norway Stockholm, Sweden
European Green Index The cities Quelle: http://www.siemens.com/entry/cc/features/greencityindex_international/all/de/pdf/report_de.pdf The cities, Finland, Norway, Sweden, Estonia, Latvia, Denmark, Lithuania,
Vermögensbildung: Sparen und Wertsteigerung bei Immobilien liegen vorn
An die Redaktionen von Presse, Funk und Fernsehen 32 02. 09. 2002 Vermögensbildung: Sparen und Wertsteigerung bei Immobilien liegen vorn Das aktive Sparen ist nach wie vor die wichtigste Einflussgröße
Senkung des technischen Zinssatzes und des Umwandlungssatzes
Senkung des technischen Zinssatzes und des Umwandlungssatzes Was ist ein Umwandlungssatz? Die PKE führt für jede versicherte Person ein individuelles Konto. Diesem werden die Beiträge, allfällige Einlagen
Mobile Intranet in Unternehmen
Mobile Intranet in Unternehmen Ergebnisse einer Umfrage unter Intranet Verantwortlichen aexea GmbH - communication. content. consulting Augustenstraße 15 70178 Stuttgart Tel: 0711 87035490 Mobile Intranet
Das Wachstum der deutschen Volkswirtschaft
Institut für Wachstumsstudien www.wachstumsstudien.de IWS-Papier Nr. 1 Das Wachstum der deutschen Volkswirtschaft der Bundesrepublik Deutschland 1950 2002.............Seite 2 Relatives Wachstum in der
Das dena-güte siegel Effizienzhaus. Energieeffiziente Wohnhäuser auf den ersten Blick erkennen.
Das dena-güte siegel Effizienzhaus. Energieeffiziente Wohnhäuser auf den ersten Blick erkennen. Hausschild und Zertifikat für das dena-gütesiegel Effizienzhaus, hier mit dem Standard Effizienzhaus 55.
Das Vermögen der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen ein Überblick auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe
Sozialberichterstattung NRW. Kurzanalyse 02/2010 09.07.2010 12.07.2010 Das Vermögen der privaten Haushalte in Nordrhein-Westfalen ein Überblick auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008
Finanzen. Gesamtausgaben steigen in Niedersachsen unterdurchschnittlich. Kräftiger Anstieg der Sachinvestitionen in Niedersachsen
Finanzen Gesamtausgaben steigen in unterdurchschnittlich Die bereinigten Gesamtausgaben haben in mit + 2,7 % langsamer zugenommen als in Deutschland insgesamt (+ 3,6 %). Die höchsten Zuwächse gab es in
geben. Die Wahrscheinlichkeit von 100% ist hier demnach nur der Gehen wir einmal davon aus, dass die von uns angenommenen
geben. Die Wahrscheinlichkeit von 100% ist hier demnach nur der Vollständigkeit halber aufgeführt. Gehen wir einmal davon aus, dass die von uns angenommenen 70% im Beispiel exakt berechnet sind. Was würde
Städte wirklich? Analyse am Beispiel der Stadt Chemnitz
Renaissance der Großstädte? Gibt es den Trend Zurück in die (Innen)-Städte Städte wirklich? Analyse am Beispiel der Stadt Chemnitz Forschungsfrage Das schreiben die Medien: Die Deutschen zieht es in die
Nicht über uns ohne uns
Nicht über uns ohne uns Das bedeutet: Es soll nichts über Menschen mit Behinderung entschieden werden, wenn sie nicht mit dabei sind. Dieser Text ist in leicht verständlicher Sprache geschrieben. Die Parteien
Leseauszug DGQ-Band 14-26
Leseauszug DGQ-Band 14-26 Einleitung Dieser Band liefert einen Ansatz zur Einführung von Prozessmanagement in kleinen und mittleren Organisationen (KMO) 1. Die Erfolgskriterien für eine Einführung werden
Integriertes Klimaschutzkonzept Stadt Ostfildern
Integriertes Klimaschutzkonzept Stadt Ostfildern Kurzzusammenfassung des Abschlussberichts Das Integrierte Klimaschutzkonzept für Ostfildern umfasst Ergebnisse in fünf aufeinander aufbauenden Abschnitten:
Strom in unserem Alltag
Strom in unserem Alltag Kannst du dir ein Leben ohne Strom vorstellen? Wir verbrauchen jeden Tag eine Menge Energie: Noch vor dem Aufstehen klingelt der Radiowecker, dann schalten wir das Licht ein, wir
Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen
Gemeinsam können die Länder der EU mehr erreichen Die EU und die einzelnen Mitglieds-Staaten bezahlen viel für die Unterstützung von ärmeren Ländern. Sie bezahlen mehr als die Hälfte des Geldes, das alle
Klimawandel und Klimaschutz
Klimawandel und Klimaschutz Datenbasis: 800 Befragte im Alter von 10 bis 14 Jahren Erhebungszeitraum: 27. Juli bis 3. August 2009 statistische Fehlertoleranz: +/- 3,5 Prozentpunkte Auftraggeber: Bundesministerium
DB Wesentlichkeitsanalyse 2014
DB Wesentlichkeitsanalyse 2014 3. DB Nachhaltigkeitstag Deutsche Bahn AG Dr. Karl-Friedrich Rausch CSO 18.11.2014 Profitabler Marktführer - Initiative Mobilität 4.0 - Abschluss LuFV II - Entwicklung neues
Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren
Lineargleichungssysteme: Additions-/ Subtraktionsverfahren W. Kippels 22. Februar 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 2 Lineargleichungssysteme zweiten Grades 2 3 Lineargleichungssysteme höheren als
FC BAYERN MÜNCHEN VOR SCHALKE 04 UND BORUSSIA DORTMUND
allensbacher berichte Institut für Demoskopie Allensbach Oktober 20 FC BAYERN MÜNCHEN VOR SCHALKE 0 UND BORUSSIA DORTMUND Deutliche Unterschiede im Interesse an den 1 Bundesliga-Vereinen Besonders großer
effektweit VertriebsKlima
effektweit VertriebsKlima Energie 2/2015 ZusammenFassend - Gas ist deutlich stärker umkämpft als Strom Rahmenbedingungen Im Wesentlichen bleiben die Erwartungen bezüglich der Rahmenbedingungen im Vergleich
Zweibrücker Sanierungsinfo
Zweibrücker Sanierungsinfo Nr. 3 10/2012 05/2001 Sanierung Innenstadt Zweibrücken Sanierungsgebiet "Obere Vorstadt/Bereich Luitpoldstraße" Sanierungsgebiet "Innenstadt und Herzogvorstadt" In dieser Ausgabe:
Zahlenoptimierung Herr Clever spielt optimierte Zahlen
system oder Zahlenoptimierung unabhängig. Keines von beiden wird durch die Wahrscheinlichkeit bevorzugt. An ein gutes System der Zahlenoptimierung ist die Bedingung geknüpft, dass bei geringstmöglichem
Was ist Sozial-Raum-Orientierung?
Was ist Sozial-Raum-Orientierung? Dr. Wolfgang Hinte Universität Duisburg-Essen Institut für Stadt-Entwicklung und Sozial-Raum-Orientierte Arbeit Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Sozialräume
Online-Marketing in deutschen KMU
Online-Marketing in deutschen KMU - April 2009-1 - Vorwort Liebe Leserinnen und Leser, Rezzo Schlauch Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung a.d. Die Käuferportal-Studie gibt einen Einblick in die
Bevölkerung mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung 2012
Statistische Übersicht inkl. dem Vergleich zwischen und zur (Aus-)Bildungssituation von jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund 1 in den Bundesländern nach dem Mikrozensus Erstellt im Rahmen
eea-kommunen im Vergleich Das Benchmark
eea-kommunen im Vergleich Das Benchmark Warum das Benchmark 1? Der Begriff des Benchmark bürgert sich langsam auch in der Kommunalpolitik ein und die Erfahrung zeigt, dass die Kommunen das Benchmark aus
Wie erfolgreich waren Deutschland, Österreich und die Schweiz in der Vergangenheit beim Klimaschutz?
Daten und Fakten der OECD/IEA im Vorfeld des Klimagipfels in Kopenhagen Wie erfolgreich waren Deutschland, Österreich und die Schweiz in der Vergangenheit beim Klimaschutz? Energieintensität und CO 2 -Ausstoß
Die Wertschöpfung bleibt in der Region
PRESSEINFORMATION Energiewende aus regionalem Anbau: In Thüringen treibt der erste Tarif mit genossenschaftlich erzeugtem Ökostrom den Ausbau der erneuerbaren Energien voran. Regional, dezentral und auch
Redemittel zur Beschreibung von Schaubildern, Diagrammen und Statistiken
Balkendiagramm Säulendiagramm gestapeltes Säulendiagramm Thema Thema des Schaubildes / der Grafik ist... Die Tabelle / das Schaubild / die Statistik / die Grafik / das Diagramm gibt Auskunft über... Das
Arbeitsmarkteffekte von Umschulungen im Bereich der Altenpflege
Aktuelle Berichte Arbeitsmarkteffekte von Umschulungen im Bereich der Altenpflege 19/2015 In aller Kürze Im Bereich der Weiterbildungen mit Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf für Arbeitslose
Jetzt. Bonus sichern! Watt macht Fahrspaß. Das Förderprogramm für Elektromobilität
Jetzt Bonus sichern! Watt macht Fahrspaß Das Förderprogramm für Elektromobilität 2 Förderprogramm für Elektromobilität 2013 3 Watt hat Zukunft Elektrofahrzeuge sind nicht nur leise, sondern auch besonders
Fremdsprachen. 1. Untersuchungsziel
Fremdsprachen Datenbasis: 1.004 Befragte im Alter ab 14 Jahre, bundesweit repräsentativ Erhebungszeitraum: 8. bis 10. April 2015 Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: CASIO Europe
Unsere Ideen für Bremen!
Wahlprogramm Ganz klar Grün Unsere Ideen für Bremen! In leichter Sprache. Die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat diesen Text geschrieben. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Adresse: Schlachte 19/20 28195 Bremen Telefon:
Mobilität in der Schweiz. Wichtigste Ergebnisse des Mikrozensus 2005 zum Verkehrsverhalten
Mobilität in der Schweiz Wichtigste Ergebnisse des Mikrozensus 2005 zum Verkehrsverhalten Neuchâtel, 2007 Jahresmobilität: 19 000 Kilometer pro Jahr Eine halbe Erdumrundung pro Person Jahresmobilität 19
Was ist clevere Altersvorsorge?
Was ist clevere Altersvorsorge? Um eine gute Altersvorsorge zu erreichen, ist es clever einen unabhängigen Berater auszuwählen Angestellte bzw. Berater von Banken, Versicherungen, Fondsgesellschaften und
DER SELBST-CHECK FÜR IHR PROJEKT
DER SELBST-CHECK FÜR IHR PROJEKT In 30 Fragen und 5 Tipps zum erfolgreichen Projekt! Beantworten Sie die wichtigsten Fragen rund um Ihr Projekt für Ihren Erfolg und für Ihre Unterstützer. IHR LEITFADEN
Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger
Vortrag Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger Christian Spahr, Leiter Medienprogramm Südosteuropa Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, herzlich
Windkraft Österreichische Bevölkerung. Eine Studie von Karmasin.Motivforschung Juli/ August 2011
Windkraft Österreichische Bevölkerung Eine Studie von Karmasin.Motivforschung Juli/ August 2011 Untersuchungsdesign Aufgabenstellung Im Zuge dieser Studie sollen das Wissen, die Haltung und das Interesse
infach Geld FBV Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Florian Mock
infach Ihr Weg zum finanzellen Erfolg Geld Florian Mock FBV Die Grundlagen für finanziellen Erfolg Denn Sie müssten anschließend wieder vom Gehaltskonto Rückzahlungen in Höhe der Entnahmen vornehmen, um
Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl
Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon
Flottenbetrieb mit Elektrofahrzeugen und Flottenmanagement unter dem Aspekt der Elektromobilität in der Modellregion Sachsen
Flottenbetrieb mit Elektrofahrzeugen und Flottenmanagement unter dem Aspekt der Elektromobilität in der Modellregion Sachsen Ergebnisse der Befragung sächsischer Flottenbetreiber 1 2 Ausgangssituation
Häufig gestellte Fragen zum Thema Migration
Häufig gestellte Fragen zum Thema Migration Was tun die EU und die Niederlande zur Bekämpfung der Fluchtursachen? Im November 2015 haben die Europäische Union und zahlreiche afrikanische Länder in der
Security & Safety in einer smarten Energiewelt. Ergebnisse der Breitenbefragung Stand März 2013
Security & Safety in einer smarten Energiewelt Ergebnisse der Breitenbefragung Stand März 2013 Folie 1 Art und Umfang der Studie Vorbemerkung Die vermehrte Einspeisung von Erneuerbaren Energien und die
Gasverbrauch einschätzen und Abrechnung verstehen
Gasverbrauch einschätzen und Abrechnung verstehen Vorbemerkung: Als Beispiele werden hier Jahresabrechnungen des Energieversorgers Wien Energie verwendet. Die besprochenen Angaben sind in der Regel so
Gemeinsam erfolgreich. Unser Konzernleitbild
Gemeinsam erfolgreich Unser Konzernleitbild Das Demag Cranes Konzernleitbild ist vergleichbar mit einer Unternehmensverfassung. Es setzt den Rahmen für unser Handeln nach innen wie nach außen und gilt
Wasserkraft früher und heute!
Wasserkraft früher und heute! Wasserkraft leistet heute einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung in Österreich und auf der ganzen Welt. Aber war das schon immer so? Quelle: Elvina Schäfer, FOTOLIA In
Die deutsche Vereinigung - 1989 bis 2015 - Positionen der Bürgerinnen und Bürger. Berlin, 23. Juni 2015
Die deutsche Vereinigung - 1989 bis 2015 - Positionen der Bürgerinnen und Bürger Berlin, 23. Juni 2015 1 Die deutsche Vereinigung im Ergebnis der friedlichen Revolution und in Verbindung mit dem Zerfall
SEO Erfolg mit themenrelevanten Links
Hinweis für Leser Dieser Leitfaden soll Ihnen einen Überblick über wichtige Faktoren beim Ranking und Linkaufbau liefern. Die Informationen richten sich insbesondere an Website-Betreiber, die noch keine
IMMOBILIENMARKT Arbeitsauftrag
Aufgabe 1 Weshalb nehmen Immobilien in der Volkswirtschaft der Schweiz eine bedeutende Stellung ein? Nennen Sie drei Beispiele. Aufgabe 2 a) Weshalb beeinflusst das Zinsniveau die Nachfrage nach Immobilien
Private Altersvorsorge
Private Altersvorsorge Datenbasis: 1.003 Befragte im Alter von 18 bis 65 Jahren, bundesweit Erhebungszeitraum: 10. bis 16. November 2009 Statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: HanseMerkur,
S P E C T R A K T U E L L EUROPÄER IM UMWELTVERGLEICH ÖSTERREICH IST MUSTERSCHÜLER, FRANKREICH KLASSENPRIMUS! 2/03
S P E C T R A A EUROPÄER IM UMWELTVERGLEICH ÖSTERREICH IST MUSTERSCHÜLER, FRANKREICH KLASSENPRIMUS! 2/03 K T U E L L I:\PR-ARTIK\Aktuell03\02\Deckbl-Aktuell.doc EUROPÄER IM UMWELTVERGLEICH ÖSTERREICH IST
Vermögensverteilung. Vermögensverteilung. Zehntel mit dem höchsten Vermögen. Prozent 61,1 57,9 19,9 19,0 11,8 11,1 5 0,0 0,0 1,3 2,8 7,0 2,8 6,0
Vermögensverteilung Erwachsene Bevölkerung nach nach Zehnteln Zehnteln (Dezile), (Dezile), Anteile Anteile am am Gesamtvermögen Gesamtvermögen in Prozent, in Prozent, 2002 2002 und und 2007* 2007* Prozent
WERKZEUG KUNDENGRUPPEN BILDEN
Integrierter MarketinXervice Dr. Rüdiger Alte Wilhelm-Busch-Straße 27 99099 Erfurt Tel.: 0361 / 55 45 84 38 WERKZEUG GRUPPEN BILDEN Die folgenden Fragen mögen Ihnen helfen, Kriterien aufzustellen, anhand
Südbaden-Cup. Ausstieg Champions
Südbaden-Cup Ausstieg Champions Beschreibung Der Ausstieg aus dem Turnier dient Spielern die eine weite Anreise haben sich aus dem Turnier zu verabschieden um noch am gleichen Tag heimzureisen und einen
Das dena-güte siegel Effizienzhaus. Energieeffiziente Wohnhäuser auf den ersten Blick erkennen.
Das dena-güte siegel Effizienzhaus. Energieeffiziente Wohnhäuser auf den ersten Blick erkennen. Hausplakette und Zertifikat für das dena-gütesiegel Effizienzhaus, beispielhaft mit dem Standard 55. 2 Wohnen
Akzeptanz strategischer Erfolgsfaktor für die Energiewirtschaft von heute. Ostdeutsches Energieforum. Leipzig, 29./30. April 2013
Akzeptanz strategischer Erfolgsfaktor für die Energiewirtschaft von heute Ostdeutsches Energieforum Leipzig, 29./30. April 2013 Worum geht es? Akzeptanz, Transparenz, öffentliches Vertrauen und Partizipation
Ärzte befürchten Engpässe bei der Patientenversorgung
allensbacher berichte Institut für Demoskopie Allensbach November 2010 Ärzte befürchten Engpässe bei der Patientenversorgung Die Ärzte in Deutschland sind außerordentlich besorgt, dass es in Zukunft verstärkt
Datensicherung. Beschreibung der Datensicherung
Datensicherung Mit dem Datensicherungsprogramm können Sie Ihre persönlichen Daten problemlos Sichern. Es ist möglich eine komplette Datensicherung durchzuführen, aber auch nur die neuen und geänderten
M / Ökostrom aktiv M / Ökoaktiv. Aktives Engagement für mehr Klimaschutz. M / Ökostrom
M / Ökostrom aktiv M / Ökoaktiv Aktives Engagement für mehr Klimaschutz M / Ökostrom 2 M / Ökostrom aktiv, M / Ökoaktiv Aktiv für die Umwelt Kleiner Beitrag, große Wirkung Die SWM sind bundesweit Schrittmacher
Leitartikel Weltnachrichten 2 / 2016
Leitartikel Weltnachrichten 2 / 2016 Armut smart bekämpfen Smart heißt intelligent, schlau oder geschickt. Manchmal ist damit auch gemeint, dass man moderne Technik wie Handys oder Internet einsetzt. Zum
ENERGIE EFFIZIENZ EXPERTEN NEHMEN SIE IHRE STROMVERSORGUNG IN DIE EIGENE HAND!
ENERGIE EFFIZIENZ EXPERTEN NEHMEN SIE IHRE STROMVERSORGUNG IN DIE EIGENE HAND! SIE WOLLEN UNABHÄNGIGER SEIN? RESSOURCEN SPAREN UND DIE PERSÖNLICHE ENERGIEZUKUNFT SICHERN, ABER WIE? Mit Solarspeicherlösungen
SchuldnerAtlas Deutschland 2013
Presseinformation SchuldnerAtlas Deutschland 2013 Überschuldung stagniert in Deutschland Im Oktober 2013 zählt Deutschland 6,58 Mio. überschuldete Privatpersonen. Im Vorjahr lag die Zahl geringfügig höher
Von zufriedenen zu treuen Kunden
Von zufriedenen zu treuen Kunden Branchenbezogene Zusammenhang von Forschung Image, Kundenzufriedenheit und Loyalität beim kommunalen Versorger Falk Ritschel und Sabrina Möller Conomic Marketing & Strategy
Deutschland-Check Nr. 35
Beschäftigung älterer Arbeitnehmer Ergebnisse des IW-Unternehmervotums Bericht der IW Consult GmbH Köln, 13. Dezember 2012 Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult GmbH Konrad-Adenauer-Ufer 21 50668
Meinungen der Bürgerinnen und Bürger in Hamburg und Berlin zu einer Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele
Meinungen der Bürgerinnen und Bürger in Hamburg und Berlin zu einer Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele 4. März 2015 q5337/31319 Le forsa Politik- und Sozialforschung GmbH Büro Berlin Schreiberhauer
Letzte Krankenkassen streichen Zusatzbeiträge
Zusatzbeiträge - Gesundheitsfonds Foto: D. Claus Einige n verlangten 2010 Zusatzbeiträge von ihren Versicherten. Die positive wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2011 ermöglichte den n die Rücknahme der
Fikomm Award 2009. Gewinner in der Kategorie Großer Mittelstand. Messer Group GmbH
Gewinner in der Kategorie Großer Mittelstand Messer Group GmbH Messer Group GmbH Gahlingspfad 31 47803 Krefeld Geschäftsführung: Stefan Messer Laudatio: (gehalten von Bertram Kawlath, Geschäftsführer Schubert
Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau
P R E S S E M I T T E I L U N G Neue Untersuchung zu Top-15 Bürostandorten 2,2 Millionen mehr Bürobeschäftigte seit Finanzbranche auf Schrumpfkurs und Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau
Presseinformation Seite 1 von 5
Seite 1 von 5 23. März 2011 Partner bei Elektromobilität und Energieeffizienz: Kreissparkasse Augsburg und Lechwerke starten gemeinsame Projekte in der Region Mit der offiziellen Inbetriebnahme einer Ladesäule
SaarLB-Trendstudie Erneuerbare Energien
SaarLB-Trendstudie Erneuerbare Energien Agenda SaarLB-Trendstudie 1. Eckdaten der Befragung 2. Allgemeine Einschätzung von EE; Chance oder Risiko? 3. Hauptgründe + Trends für den Einsatz von EE 4. Stärkerer
Zehn Jahre 100 Häuser für 100 Familien ein Erfolgsprogramm feiert Jubiläum
Nachrichten aus dem Rathaus: Zehn Jahre 100 Häuser für 100 Familien... http://www.nuernberg.de/presse/mitteilungen/presse_23909.html von 2 06.03.2012 10:47 Nr. 539 / 02.06.2009 Zehn Jahre 100 Häuser für
mehrmals mehrmals mehrmals alle seltener nie mindestens **) in der im Monat im Jahr 1 bis 2 alle 1 bis 2 Woche Jahre Jahre % % % % % % %
Nicht überraschend, aber auch nicht gravierend, sind die altersspezifischen Unterschiede hinsichtlich der Häufigkeit des Apothekenbesuchs: 24 Prozent suchen mindestens mehrmals im Monat eine Apotheke auf,
Gewinn für die Region. Mit erneuerbaren energien in die zukunft investieren. eine Initiative der. und der. Volks- und Raiffeisenbank eg, Güstrow
eine Initiative der und der Volks- und Raiffeisenbank eg, Güstrow Raiffeisenbank eg, Hagenow VR-Bank eg, Schwerin Raiffeisenbank eg, Südstormarn Mölln Gewinn für die Region Mit erneuerbaren energien in
Energiewende in Deutschland und Investitionsbereitschaft Eine Studie im Auftrag des Bundesverbandes der Solarwirtschaft
Eine Studie im Auftrag des Bundesverbandes der Solarwirtschaft Untersuchungsanlage g Grundgesamtheit Deutsche Bevölkerung im Alter ab 18 Jahren Stichprobe Befragungsverfahren Fallzahlen Repräsentative
Der Energieausweis. Transparenz
Der Energieausweis mehr Transparenz Der Energieausweis www.ista.de Energie effizient nutzen Kühlschränke und Waschmaschinen werden schon lange nach Energieeffizienzklassen beurteilt, auch bei Autos hängt
5.4. Der Wirtschaftsbereich Unternehmensservices
5.4. Der Wirtschaftsbereich Unternehmensservices Struktur der Unternehmen, Beschäftigten und Umsätze im Jahr 2001 Im Jahre 2001 waren 14,1% der Dienstleistungsunternehmen (absolut 64.373) und 13% der Dienstleistungsbeschäftigten
PRESSEINFORMATION. Deutsche Glasfaser stellt Generalunternehmen Ultimatum. Deutsche Glasfaser
Deutsche Glasfaser Deutsche Glasfaser stellt Generalunternehmen Ultimatum Unternehmen distanziert sich von Dumpinglöhnen und droht mit Kündigung des Auftrags Projektaufträge werden komplett an Generalunternehmer
Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Übungsbuch für den Grundkurs mit Tipps und Lösungen: Analysis
Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Übungsbuch für den Grundkurs mit Tipps und Lösungen: Analysis Das komplette Material finden Sie hier: Download bei School-Scout.de
Mobile-Money-Studie Daten und Fakten Europa
Mobile-Money-Studie Daten und Fakten Europa Überblick Studie Größe gesamte Stichprobe: 12.015 Märkte: 6 Länder Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Polen, und Spanien Untersuchungszeitraum:
IT-Governance und Social, Mobile und Cloud Computing: Ein Management Framework... Bachelorarbeit
IT-Governance und Social, Mobile und Cloud Computing: Ein Management Framework... Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft
Emnid-Umfrage zur Bürger-Energiewende
Emnid-Umfrage zur Bürger-Energiewende Ergebnisse einer repräsentativen Meinungsumfrage des Forschungsinstituts TNS Emnid im Zeitraum 23.09. 25.09.2013 im Auftrag der Initiative Die Wende Energie in Bürgerhand
Online Banking. Nutzung von Online Banking. Ergebnisse repräsentativer Meinungsumfragen im Auftrag des Bankenverbandes April 2011
Online Banking Ergebnisse repräsentativer Meinungsumfragen im Auftrag des Bankenverbandes April 11 1. Online Banking ist in Deutschland wieder stärker auf dem Vormarsch: Nach einem leichtem Rückgang im
Übungsaufgaben Prozentrechnung und / oder Dreisatz
Übungsaufgaben Prozentrechnung und / oder Dreisatz 1. Bei der Wahl des Universitätssprechers wurden 800 gültige Stimmen abgegeben. Die Stimmen verteilten sich so auf die drei Kandidat/innen: A bekam 300,
Euler Hermes Power CAP
Euler Hermes Deutschland Euler Hermes Power CAP Ergänzungsdeckung zur Warenkreditversicherung für besondere Einzelfälle Kreditversicherung Sicherheit on top: Unser Extra-Schutz für Ihre Ausnahmefälle Ihre
2010 Jugend recherchiert: Energieeffizienz
2010 Jugend recherchiert: Energieeffizienz Elektromobilität Aufladung eines Elektroautos Aufladung eines Elektroautos Team: Die Fantastischen Vier: Begemann Schule, Frankfurt am Main (Colin Warns, Julian
Test: Sind Sie ein Unternehmertyp?
Test: Sind Sie ein Unternehmertyp? Weitere Hinweise darauf, ob Sie ein Unternehmertyp sind, gibt Ihnen der folgende Persönlichkeitstest. Er ist eine von vielen Möglichkeiten zu erfahren, ob Sie für die
Grüne Tarife Auto-Versicherung. Ein Zeichen für die Umwelt
Grüne Tarife Auto-Versicherung Ein Zeichen für die Umwelt Rücksicht auf die Umwelt nehmen heisst, die richtige Wahl zu treffen An die Zukunft denken Die Klimaerwärmung Die für die Klimaerwärmung verantwortlichen
Pflegedossier für die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder)
Pflegedossier für die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) Regionalbüros für Fachkräftesicherung - Fachkräftemonitoring - EUROPÄISCHE UNION Europäischer Sozialfonds Dieses Projekt wird durch das Ministerium
Das Pkw-Label: Wer vergleicht, fährt besser.
Das Pkw-Label: Wer vergleicht, fährt besser. Wichtige Informationen für den Neuwagenkauf. 2 Effizienz entscheidet auch beim Autokauf. Wer beim Neuwagenkauf oder -leasing neben Ausstattung und Preis auch
CO 2 an unserer Schule
CO 2 an unserer Schule Im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Thema Klimawandel haben wir Schülerinnen und Schüler der Klassen HHeQ1 und HHeQ2 versucht, den CO 2-Ausstoß an unserer Schule zu ermitteln.
GRÖSSEREN BÜROS GEHT ES WIRTSCHAFTLICH BESSER
GRÖSSEREN BÜROS GEHT ES WIRTSCHAFTLICH BESSER Aktuelle Kennzahlen zur wirtschaftlichen Situation der niedersächsischen Architekturbüros In Fortführung der Strukturuntersuchungen 2007 und 2009 hat die Architektenkammer
KLIMASCHUTZ BEGINNT BEIM PAPIER
KLIMASCHUTZ BEGINNT BEIM PAPIER JEDES JAHR VERBRAUCHT DEUTSCHLAND RUND 800.000 TONNEN DRUCK- UND BÜROPAPIER. DAMIT KÖNNTE CHRISTO DEN REICHSTAG 100.000-MAL EINPACKEN. RECYCLINGPAPIER ODER FRISCHFASER MIT
Energie- und CO 2 -Bilanz für die Kommunen im Landkreis Ostallgäu
Energie- und CO 2 -Bilanz für die Kommunen im Landkreis Ostallgäu Gemeindeblatt für die Marktgemeinde Waal Die vorliegende Energie- und CO 2-Bilanz umfasst sämtliche Energiemengen, die für elektrische
So sieht Klimaschutz aus, der sich auszahlt.
So sieht Klimaschutz aus, der sich auszahlt. CO Liebe Leserinnen und Leser, der Mensch verändert das Klima. Pro stoßen Kraftwerke, Fabriken, Autos und Wohnungen weltweit knapp 30 Milliarden Tonnen CO2
