Logistische Netzwerke
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- Nadja Michel
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1 Logistische Netzwerke Dipl. Betrw. Johannes Wapler c/o Bundesverband Werkverkehr und Verlader e.v (B.W.V.), Lengsdorfer Hauptstr. 73, Bonn, Tel , Fax ,
2 Idee Netzwerk (Kooperation, Strategische Allianzen, Joint Ventures, SupplyChainCollaboration SCC) Tiefgreifende, nachhaltige und andauernde Marktveränderungen MEGATRENDS Globalisierung Ressourcenverknappung Markt-Erweiterung Liberalisierung Konzentrationsprozesse...
3 Idee Netzwerk (Kooperation, Strategische Allianz, Joint Ventures, SupplyChainCollaboration SCC) MEGATRENDS Logistische Bestimmungsfaktoren Verdrängungswettbewerb Steigendes Güteraufkommen Geringere Sendungsgrößen Steigende Lieferfrequenzen Enge Zeitfenster Wachsende Serviceanforderungen Politische Rahmenbedingungen
4 Netzwerk-Integration Durch rechtlich selbständige Unternehmen aus Industrie, Handel, Dienstleistung Im Wege vertrauensvoller, stabiler und partnerschaftlicher Zusammenarbeit Mit gemeinsamen Ziel Durch Bündelung von Kompetenzen Dauer und Intensität können variieren
5 Netzwerk-Initiatoren Horizontale Kooperation: Netzwerk zwischen Wettbewerbern der gleichen Branche und mit gleicher Zielgruppe Vertikale Kooperation: Netzwerk zwischen Unternehmen unterschiedlicher Wertschöpfungsstufen Laterale Kooperation: Verknüpfung von Wertschöpfungsaktivitäten mit Partner aus einem anderen Bereich
6 Vernetzungspotenziale in der Supply Chain Untersuchungsraum Großhandel Beschaffung Distribution 63% 68% Industrie Beschaffung Distribution 77% Logistik Dienst leister Einzel-/Versandhandel Beschaffung Distribution 67% Beschaffungsmarkt Legende: Prozentzahl gibt den Anteil der Unternehmen an, die Vernetzungspotenzial vermuten Endverbraucher Quelle: TU Darmstadt
7 Ziel des Netzwerks: Chancen realisieren! Ökonomische Zielsetzung Stärkung und Ausbau der Marktposition Erlangung zusätzlicher Kompetenzen Ergänzung und Komplettierung des Dienstleistungsportfolios Erfüllung der Kundenanforderungen Erlangung von Kostenvorteilen Technische Zielsetzung Prozessoptimierung Minimierung von Durchlaufzeiten Kapazitätsauslastung
8 Netzwerk-Management Koordinations-Aufgaben Strategieentwicklung Planung und Aufbau des Logistiksystems Standardisierung von Prozessen Ausgestaltung der Logistik-Kette Bedarfsanalyse- und Bedarfsplanung Disposition von Aufträgen und Beständen Integration der IT-Systeme Steuerung des Netzbetriebs Prozess-Controlling Aufgabenverteilung Gemeinschaftlich Verteilt auf einzelne Partner Zentralisiert auf einen Partner
9 Zentrale Erfolgsfaktoren von Netzwerken Im Verbund der Partner Grad der Kooperation genau definieren Partner sind stark und fit Kompatibilität der Systeme, Verknüpfungs- u. Ergänzungspotenzial Gleiche Qualitätsansprüche Verständigung auf gemeinsame messbare Kennzahlen Beim zentralen Koordinator (idealtypisch 4-PL-Logistikdienstleister als Netzwerksteuerer) KnowHow und Potenzial zur Entwicklung kundenspezifischer Lösungen Hoher technologischer Level Fähigkeit zur Steuerung des eigenen Netzes Fähigkeit zur Entwicklung und Steuerung kundenspezifischer u. unternehmensübergreifender Supply Chains Prozessbeschleunigung und Prozesstransparenz
10 Risiken von Netzwerken Differenzen der Partner im Hinblick auf Ziele, Aufgabenverteilung Preisgabe wettbewerbsempfindlicher Informationen Potenziale überschätzt Steigende Komplexität der Logistikkette Abhängigkeiten und Einbußen von Flexibilität und Transparenz Wasserkopf Organisationszentrale Fehlendes Controlling Zeitfaktor für den Netzaufbau unterschätzt
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