Theoretische Rahmenkonzepte
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- Jürgen Möller
- vor 9 Jahren
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1 Soziale Ungleichheit und Gesundheit: Die Relevanz von individuellem Verhalten und gesellschaftlichen Verhältnissen Theoretische Rahmenkonzepte
2 Medizinische Versorgung Biologische und genetische Gegebenheiten Gesundheit Lebensstil und Gesundheits - verhalten Natürliche und soziale Umwelt
3 Determinanten von Gesundheit und Krankheit Allgemeine Bedingungen der sozioökonomischen, kulturellen und physischen Umwelt Lebens- und Arbeitsbedingungen Arbeitsumfeld Arbeitslosigkeit Bildung Soziale und kommunale Netzwerke Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion Faktoren individueller Lebensweisen Alter, Geschlecht und W. Freidl Erbanlagen 2007, meduni-graz.at Wasser und sanitäre Anlagen Gesundheitsdienste Wohnverhältnisse
4 Ressourcen - Belastungsanalyse Interaktion der relevanten Bezugssysteme Person Ressourcen/Belastungen Soziodemografische Daten Sozioökonomischer Status Persönliches Wohlbefinden Individuelle Disposition Makroumwelt Ressourcen/Belastungen Öffentliche Infrastruktur Ökonomische Indikatoren Regionale Aspekte Ökologische Aspekte Mikroumwelt Ressourcen/Belastungen Soziale Netzwerke Soziale Belastungen Arbeitsmarktrelevante Aspekte Normen und Werte
5 Gesundheitsressourcen und -belastungen Individuum Personale Ressourcen (intern) Gesellschaft Soziale Ressourcen (extern) Systemische Ressourcen (extern)
6 Ein Belastungs Ressourcenmodell zur Analyse sozialer Ungleichheiten Geschlecht Alter Genetische Dispositionen Externale Ressourcen / Belastungen Ökonomische Situation Öffentliche Infrastruktur Gesundheitliche Versorgung Internale Ressourcen / Belastungen Individuelle u. sozioökonomische Variablen Persönlichkeitsmerkmale Gesundheitsverhalten Gesundheit Physische Lebensqualität Psychologische Lebensqualität Beschwerden Morbidität Einkommen Bildung Soziales Kapital Ökologische Situation Mortalität / Lebenserwartung Unabhängige Variablen Abhängige Variablen Hypothetische Kausalrichtung
7 Soziale Schicht Wohnstandard Ernährung Geschlecht Physische und soziale Umwelt Regionales Umfeld Rauchen Cholesterin Blutdruck K H Alter Zugang zu Ge sundheitsdiensten Bewegungsmangel Übergewicht K Ethnische Zugehörigkeit Zugang zu Freizeiteinrichtungen Psychosoziale Faktoren wie Stress SCHLÜSSEL- FAKTOREN FAKTOREN PHYSIOLOGISCHE FAKTOREN PHYSISCHEN DES FAKTOREN SOZIALER UND SOZIALEN LEBENSSTILS GLIEDERUNG UMWELT
8 Soziale Ungleichheit und Gesundheit Unterschiede im Lebensstil: instrumentelles vs. reflexives Gesundheitsverhalten
9 Verhalten ist sozial determiniert: von gültigen Normen im Lebensraum von sozialer Kontrolle (gesundheitsförderlich bzw. schädigend) von infrastrukturellen Umgebungsbedingungen von erlebten Stressfaktoren, die gewisse Verhaltensweisen fördern
10 Gesundheitsrelevante Lebensstile sind zeitlich relativ stabile Muster von Verhalten und abhängig von Lebenschancen und vom gesellschaftlichen Kontext Orientierungen Ressourcen (Abel, 1997)
11 Soziale Ungleichheit und Gesundheit schlechte Wohnverhältnisse schlechte Arbeitsbedingungen höhere Exposition an Umwelttoxen höhere psychosoziale Belastungen in niedrigeren sozialen Schichten
12 Probleme um die Chancengleichheit Armut Ignoranz schlechte Gesundheit
13 Soziale Ungleichheit (Mielck, 2000) (Unterschiede in Wissen, Macht, Geld und Prestige) Unterschiede in den gesundheitlichen Belastungen Unterschiede in den Bewältigungsressourcen, Erholungsmöglichkeiten Unterschiede in der gesundheitlichen Versorgung Unterschiede im Gesundheitsverhalten Gesundheitliche Ungleichheit (Unterschiede in Morbidität und Mortalität)
14 Lebensstile in Wien, 2003
15 Lebensstile in Wien, 2003
16 Soziale Gerechtigkeit Der Begriff der "sozialen Gerechtigkeit" entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Sozialen Frage. Seit den 1990er Jahren zunehmend in der politischen Diskussion benutzt. Hierbei wird die "soziale Gerechtigkeit" als Schlüsselbegriff und Voraussetzung einer demokratischen Gesellschaft angesehen. Chancengerechtigkeit Verteilungsgerechtigkeit Leistungs- und Bedarfsgerechtigkeit Umweltgerechtigkeit
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