Die Mikrowellen-Hintergrundstrahlung
|
|
|
- Kerstin Adler
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Die Mikrowellen-Hintergrundstrahlung Vitalij Lutsker Abstract Die vorliegende Arbeit wurde im WS08/09 im Rahmen des Ausbildungsseminars über Astroteilchenphysik verfasst. Das Ziel dieser Arbeit war eine Einführung in das Thema kosmische Hintergrundstrahlung zu machen. Als Erstes wird die Entwicklung der Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet des kosmischen Mikrowellen Hintergrunds von den theoretischen Vorhersagen Gamovs bis hin zur experimentellen Entdeckung durch Penzias und Wilson historisch geschildert. Danach werden die grundlegenden Eigenschaften der Hintergrundstrahlung vorgestellt. Wichtige Messexperimente werden dann im Kapitel 3 aufgelistet und kurz erläutert. Im Kapitel 4 sollen dann Folgerungen aus der Existenz der kosmischen Hintergrundstrahlung, welche für die Kosmologie relevant sind, besprochen werden. 1
2 1 Vorgeschichte und Entdeckung der CMB Angefangen hat alles mit der anfangs kontroversen, mit der Zeit dennoch immer mehr anerkannten Theorie von Albert Einstein, der Allgemeinen Relativitätstheorie. Im Rahmen dieser Theorie war es nun möglich von der Existenz eines expandierenden Universums zu sprechen. Einstein selber war aber von einem statischen Universum überzeugt und fügte dazu in die Feldgleichungen der Theorie eine kosmologische Konstante ein. Die erste Berechnung der Feldgleichungen war bereits 1922 von Alexander Friedmann durchgeführt. Er konnte zeigen, dass es zwei mögliche Lösungsmengen dieser Gleichungen gibt. Die eine enthält Lösungen, die ein Universum beschreiben, das unendlich lange expandiert, die anderen Lösungen beschreiben eine Expansion bis zu einem Maximum, wonach das Universum wieder kollabiert. Es kann nun aus den experimentellen Daten gefolgert werden, welches Modell der Realität am nächsten kommt. Sieben Jahre nach Friedmanns Rechnungen beobachtet Edwin Hubble die Expansion durch Analyse der Rotverschiebung der Galaxien. Er entdeckte, dass sich die von Galaxien gemessenen Spektren von denen der Erde unterschieden. Daraus schloß er eine Fluchtbewegung der Galaxien und leitete das Hubblesche Gesetz ab. Diese Erfolge beflügelten viele Physiker, darunter George Gamow, Ralph A. Alpher und Robert C. Herman, die ein Model eines heißen Big Bangs entwickelten. Die Dichte des Universums wächst mit dem abnehmenden Skalenparameter, wobei die Materiedichte sich wie ɛ M a 3, Energiedichte der Strahlung wie ɛ r a 4 bzgl. des Skalenparameters verhält. Andererseits ist ɛ r T 4, woraus sofort folgt T (t) 1 a(t) Durch solche Überlegungen folgerte George Gamov, dass das Universum anfangs heiß war. Expansion führte zur Abkühlung und bei Temperaturen unter K fand die Entkopplung der Strahlung von der Materie statt. Diese Strahlung sollte auch heute vorhanden sein. Die Abschätzung haben dann Alpher und Herman gemacht, danach sollte dies eine Schwarzkörperstrahlung der Temperatur 5-10K[11] sein, das heißt die Strahlung liegt im Mikrowellenbereich. Ähnliche Überlegungen machte Robert H. Dicke in Princeton. Er ließ von seinen Mitarbeitern Peter G. Roll und David T. Wilkinson Mikrowellenantennen mit Heliumgekühlten Detektoren auf dem Dach des geologischen Instituts aufstellen. P. James E. Peebles, ebenfalls in Princeton, begleitete auf Anregung von Dicke diese Arbeiten theoretisch. Zu dieser Zeit herrschte noch eine große Unsicherheit über die Parameter der kosmischen Modelle, wie beispielsweise über den Wert der Hubble-Konstanten, welcher zu groß war und folglich auf viel zu kurze kosmische Zeiten führte, im Widerspruch zu Ergebnissen aus dem radioaktiven Zerfall. In der Nähe von Princeton in den Bell-Labs experimentierten zwei Physiker und spätere Nobelpreisträger, Robert Wilson und Arno Penzias mit Mikrowellenempfängern und stießen dabei auf unerklärbares Rauschen im Mikrowellenbereich. Eher zufällig erfuhren sie über die Arbeitsgruppe und ihre Forschungsinteressen in Princeton. Kontaktaufnahme, Besuch und als Ergebnis 2
3 - zwei Publikationen, erschienen im Astrophysical Journal. Darauf folgte aktive Untersuchungsphase, die bis heute andauert. 2 CMB und Schwarzkörperstrahlung Aus den Messungen und theoretischen Überlegungen weiss man, dass die Mikrowellen-Hintergrundstrahlung eine Schwarzkörperstrahlung ist. Deswegen erscheint es sinnvoll die grundlegende Eigenschaften dieser Strahlung zu diskutieren, welche für das Verständis des kosmischen Hintergrunds, sowie seiner Bedeutung in der Astrophysik unerlässlich sind. Das Bild zeigt eine typische Schwarzkörperstrahlung. Diese ist ein Charakteristikum eines idealen schwarzen Strahlers. Schwarz und ideal deswgen, weil ein solcher Körper keine Strahlung reflektiert, sondern sie vollständig absorbiert. Er stellt ein abgeschlossenes System dar, in dem ein thermodynamisches Gleichgewicht herrscht. Das Spektrum hängt dabei nur von der Temperatur des 3
4 Schwarzkörpers ab. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass beim erhöhen der Temperatur mehr Strahlung aller Wellenlängen emittiert wird. Man betrachte nun ideales Photonengas. Photonen sind Bosonen, folgen also der boseeinstein-statistik. Die mittlere Besetzungszahl eines Zustands der Energie E = hν im thermodynamischen Gleichgewicht bei Temperatur T ist daher gegeben durch n ν = 1 exp(hν/k B T ) 1 wobei k B = ev K 1 boltzmann-konstante. Die Zustandsdichte, also die Anzahl der erlaubten Schwingungszustände im Frequenzintervall ν + dν pro Volumen ist gegeben durch g(ν)dν = 8π c 3 ν2 dν (2) die Mittlere Energie pro Schwingungsustand ist nun einfach das Produkt der mittleren Besetzungszahl eines Schwingungszustandes der Energie E = hν mit der Energie eines Photons (1) E ν = hν exp(hν/k B T ) 1 (3) die Energiedichte ist dann gegeben durch ɛ(ν)dν = 8πh c 3 ν 3 dν exp(hν/k B T ) 1 (4) Das ist die bekannte Planck-Verteilung. Dabei hat die Verteilung ein Maximum bei ν max 2.82k B T/h oder ν max = T [Hz K 1 ] Dieser Zusammenhang ist als wiensches Verschiebungssatz bekannt. Umrechnung auf Wellenlänge liefert λ max = µm K T Man kann nun ausrechnen bei welcher Wellenlänge das Maximum einer Planckstrahlungskurve der Temperatur 2.7K auftritt λ T =2.7K max = µm K 2.7K 0.1cm Zwei Grenzfälle der planck-verteilung sind für die Untersuchung der Hintergrundstrahlung besonders interessant. Erster Fall tritt für kleine Frequenzen 4
5 hν k B T. Man kann in diesem Fall die Exponentialfunktion um Null entwickeln und bekommt ɛ(ν)dν 8π c 3 ν2 k B T dν (5) Das bereits vor Planck bekannte rayleigh-jeans-gesetz. Betrachtet man nun dagegen hohe Frequenzen hν k B T, so wird die Exponentialfunktion im Nenner gegenüber 1 groß und man erhält die wien-näherung ɛ(ν)dν 8πh c 3 ν3 exp( hν/k B T )dν (6) Integration der Gl.(4) über alle Frequenzen liefert nun ɛ = 0 ɛ(ν) dν = a B T 4 (7) mit a B = 8π5 k 4 15h 3 c = Jm 3 K 4. Dies ist das berühmte stefanboltzmann-gesetz. Man kann zeigen(siehe z.b. [3, p. 205]), dass die mittlere 3 Photonendichte n = 30ζ(3)a π 4 T 3 = T 3 m 3 (8) k B beträgt. Mit dem bekannten Wert der Temperatur der Hintergrundstrahlung T 2.73K errechnet sich die Anzahl der CBR-Photonen pro Kubikmeter zu Messung Die Messung der CBR wird im wesentlichen durch Satelliten(COBE, WMAP), stationäre Radioteleskope(CBI) oder durch Luftballons(BOoMERanG), nach dem Vorbild der meteorologischen Messungen gemacht. Dabei haben die stationäre Radioteleskope höhere Leistung, allerdings können die Störungen durch Atmosphäre zum ernsthaften Problem werden. Die Ballons lösen dann dieses Problem, haben aber beschränktes Gewicht und Operationsdauer. Die Satellite haben ebenfalls begrenztes Gewicht, sind jedoch von der Operationsdauer den Ballons überlegen, allerdings sollte man anmerken, dass die Kosten einer kosmischen Mission, die einer Messung mit Ballons bei weitem übersteigen. Im Folgenden, möchte ich eine kurze Übersicht über die wichtigsten Datenquellen machen. 5
6 Erste Messungen Wie bereits in der Einführung erwähnt, waren es Penzias und Wilson, die die Hintergrundstrahlung als erste gemessen haben. Sie haben bei 7.5 cm gemessen und bekamen als Resultat 3.5 ± 1.0K. Dieses Resultat passte zu einer Schwarzkörperstrahlung mit Temperatur um 3K, war aber natürlich kein Beweis für die Existenz der Strahlung. Weitere Messung machten Roll und Wilkinson bei 3.5 cm mit dem Ergebnis 3.0 ± 0.5K. Dies war ebenfalls ein Indiz, doch bei weitem kein Beweis. Es folgten weitere Messungen, die allerdings über 0.1 cm, dem Peak der 3K-Schwarzkörperstrahlung lagen. Um nun zeigen zu können, dass es sich tatsächlich um Planck-Spektrum handelt, muss man das exponentielle Falloff bei Wellenlängen unter 0.1 cm zeigen[vgl.gl.(6)]. Das ist aber deswegen problematisch, da die Atmosphäre in diesem Bereich undurchsichtig ist. Diese Herausforderung nahmen die Wissenschaftler an und entwickelten die spacebased und air-based Methoden, die im weiteren kurz vorgestellt werden. COBE Der Cosmic Background Explorer(COBE), auch Explorer 66 genannt war einer der wichtigsten Instrumente zur Untersuchung des kosmischen Hintergrunds und war damit ein grosser Schritt entgegen dem besseren Verständnis des Universums. Die Rolle des COBE in der Wissenschaft ist schwer zu überschätzen. John Mather und George Smoot bekamen Nobelpreis 2006 für die Teilnahme(Leitung) am Projekt. Das Nobelpreis Committee äußerte sich folgendermaßen the COBE-project can also be regarded as the starting point for cosmology as a precision science 6
7 COBE war mit drei Messinstrumenten Ausgestattet: DIRBE, FIRAS und DMR. DMR(Differential Microwave Radiometer) war ein Instrument zur Messung der Anisotropien der CBR. FIRAS(Far-InfraRed Absolute Spectrophotometer) nahm das Spektrum der Hintergrundstrahlung auf und DIRBE(Diffuse InfraRed Background Experiment) wurde benutzt um Staubemission abzubilden. Resultat der COBE Mission war die präzise Messung des Spektrums der Hintergrundstrahlung durch FIRAS. Es stellte sich heraus, dass die CBR eine beinahe ideale Schwarzkörperstrahlung mit Temperatur 2.725K ist. Es wurde folgendermaßen ermittelt Thermometer im externen Kalibrator T 0 = 2.730K Kalibriert Temperaturskala von Wellenlängenskala T 0 = 2.722K Average: T 0 = ± 0.010K Zusätzliche Messungen aus Anisotropie. Spektrum der Dipolanisotropie ist empfindlich für Temperatur. Da die Geschwindigkeit von Sonnensystem bzgl. CMB unbekannt, benutze nur Form und nicht die Amplitude des Spektrums FIRAS T 0 = ± 0.022K, DMR T 0 = 2.76 ± 0.18K [10] DMR machte die CMB-Karte des Himmels. Es wurde gezeigt, dass die Fluktuationen der Hintergrundstrahung von der Größenordnung T/T 10 5 sind. Die kosmische Hintergrundstrahlung ist Überbleibsel des Urknalls und die Fluktuationen sind ein Zeichen der Dichteunterschiede im frühen Universum. Man vermutet, dass diese Dichteinhomogenitäten für die Formation der heute beobachtbaren Strukturen im Kosmos wie Galaxienhaufen verantwortlich sind. Nachfolger von COBE auf dem Feld der Erforschung von Mikrowellen Hintergrundstrahlung ist WMAP. WMAP Wie oben bereits erwähnt wurde COBE durch ein weiteres Experiment namens WMAP (Wilkinson Microwave Anisotropy Probe) abgelöst. Seine Hauptaufgabe besteht in Untersuchung der Anisotropien der kosmischen Mikrowellen- Hintergrundstrahlung. Der Satellit wurde zu Ehren von Dr. David T. Wilkinson genannt, welcher zusammen mit Dr. P. James E. Peebles, Dr. Robert H. Dicke, Robert Wilson, Arno Penzias bedeutende Beiträge zur Erforschung der kosmischen Hintergrundstrahlung gemacht hat. Die Messungen von WMAP sind viel präziser als Daten anderer Missionen. So beträgt das gemessene Alter des Universums ± 0.12 milliarden Jahren, hubble-konstante 70.1 ± 1.3km s 1 Mpc 1, Anteil der baryonischen Materie 4.6%, dunklen Materie 23%, dunklen Energie 72%, Neutrinos - weniger als 1%. Verhältnis Energiedichte zur kritischen Dichte ±0.02. Diese Daten sind konsistent mit dem Modell des flachen Universums und stützen kosmische Inflation.[6] 7
8 Abgelöst wird das Instrument durch den Satelliten Planck, welcher voraussichtlich im Frühjahr 2009 gestartet wird. Dieser Instument soll noch präzisere Daten liefern, mit höherer Auflösung, bei besserer Ausblendung von Störstrahlung. Cosmic Background Imager(CBI) 1999 begann die Untersuchung der Mikrowellen-Hintergrundstrahlung mittels 13-Elementigen Interferometers, platziert in 5km höhe in den Anden in Chile. Das Instrument heißt Cosmic Background Imager. Dieses Radiointerferometer besteht aus 13 Antennen mit Durchmesser 90cm, die je nach Ziel der Detektion verschieden angeordnet und einzeln ausgerichtet werden können. Ziel von CBI ist es kleinwinklige Anisotropieren und kleine Fluktuationen in der Polarisation der Hintergrundstrahlung zu messen. Es werden Messungen bei Frequenzen zwischen 26 und 36 GHz benutzt. Die Auflösung beträgt ca. 1/10 was eine 70-fache Verbesserung zum COBE Satelitten darstellt. CBI war das erste Experiment, welches die intrinsische Anisotropie der CBR auf Längenskalen von galaktischen Clustern detektiert hat. Auch die Fluktuationen der Polarisation der Hintergrundstrahlung wurden detailiert aufgenommen. Seit August 2008 wurde CBI durch QUIET Teleskop abgelöst, dessen Ziel ist es Polarisation der kosmischen Hintergrundstrahlung zu messen. BOOMERanG Das Ballooning ist eine weitere Methode der Beobachtung von Hintergrundstrahlung. Man verwendet dabei Bolometer als Messinstrument. Bolometer ist eigentlich ein Thermometer. Detektor wird erwärmt durch Absorption von CMB-Photon. Der Versuch die Temperaturdifferenzen der Ordnung 10 5 (oder ca. 30µK) zu messen, setzt gewisse Einschränkungen an die thermische Umgebung von Detektor und Elektronik. Die Bolometer arbeiten am besten bei Photonenfrequenzen über 100GHz(1/3 cm Wellenlänge). Luft selbst emittiert stark bei diesen Frequenzen, deswegen benutzt man Ballons. Logistik der Ballonflüge schränkt die Größe des Teleskops ein, was zur Begrenzung der experimentellen Auflösung führt. Mittels Long-Duration-Ballooning lasen sich Operationsdauer von 1-2 Wochen erreichen. BOOMERanG(Balloon Observations Of Microwave Exragalactic Radiation and Geophysics) ist wohl das bekannteste Experiment zur sub-orbital Messung der Hintergrundstrahlung. Es war das erste Experiment, welches hochaufgelöste Bilder der CMB Anisotropien lieferte. Entscheidender Vorteil war, wie schon erwähnt, die Reduzierung der atmosphärischen Einflüsse, wobei die Mission viel weniger kostete als Satellit. Es sollten die kleinwinkligen Anisotropien und die Polarisation der komischen Hintergrundstrahlung gemessen werden. Die Genauigkeit ist ungefähr 40 mal höher als die des COBE Satelitten. Die Daten von BOOMERanG im Zusammenhang mit anderen relevanten Messungen weisen auf eine flache Geometrie des Universums hin. 8
9 4 Was lernt man von der CMB Nun stellt sich die Frage, was kann uns die CMB über die physikalische Geschichte des Universums sagen? Zum einen finden wir, dass das Universum sich, zumindest in der Zeit der Entkopplung der Strahlung und Materie, im thermischen Gleichgewicht befand. Andererseits finden wir, dass das Universum anfangs heiss war. Das Verhältnis von Baryonen zu Photonen bleibt erhalten. Die interessante Schlussfolgerungen ergeben sich ebenfalls aus der Untersuchung der Anisotropie der CMB, die im nächsten Vortrag ausführlich diskutiert wird. Skaleninvarianz des Spektrums der CMB Nach der Entkopplung der Strahlung(die wir heute als Mikrowellenhintergrund beobachten) von der Materie, war diese nicht mehr im Gleichgewicht, es ergibt sich also die Frage, warum sehen wir trotzdem Planckverteilung? Aus früheren Vorträgen wissen wir bereits, dass Frequenz und Temperatur folgendermaßen von Skalenfaktor a abhängen sowie ν(t 0 ) = ν(t) a 0 a T (t 0 ) = T (t) a a 0 daraus folgt, dass hν k B T vom Skalenparameter unabhängig ist, folglich wird Gl.(3) ihre Gestalt behalten und nur durch den Vorfaktor, welcher proportional zu 1/a 3 ist gestreckt. Damit ist nun möglich das Verhältnis der Materieenrgie zur Strahlungsenergie zu berechnen und mit Hilfe von Rotverschiebung bis in die Vergangenheit zu extrapolieren. Strahlungsenergiedichte ist nun ɛ γ = a B T 4 = (2.728(1 + z)) 4 = (1 + z) 4 J/m 3 Damit wird das Verhältnis der Energiedichte der Materie zu Energiedichte der Strahlung ɛ M = ρ M c 2 ɛ γ a B T = (1 + z) 1 Das frühe Universum Nun können wir einige Überlegungen zur frühen Phase des Universums machen. Da die Gestalt der Strahlungskurve der Hintergrundstrahlung, welche ja der Schwarzkörperstrahlung entspricht, unter Expansion invariant bleibt, folgern wir, dass im Moment ihrer Entstehung das Universum im thermischen Gleichgewicht war. Wir wissen, dass und ɛ r = ρ r c 2 = αt 4 ρ r 1 a 4 9
10 daraus folgern wir, dass T 1 a Das heisst, dass die Hintergrundstrahlung mit der voranschreitenden Expansion des Universums abkühlt. Also war das Universum heiß am Anfang. Heiß, dicht und im thermodynamischen Gleichgewicht. Die Materie war vollständig ionisiert und wechselwirkte mit den Photonen hauptsächlich über Thomson-Streuung. Dabei wird Photon am Elektron elastisch gestreut. Querschnitt ist gegeben durch e2 σ T = 8π 3 ( mec 2 )2 = cm 2 Dieser ist unabhängig von Wellenlänge. Man sieht, dass σ T sehr klein ist, deswegen ist Beitrag der Thomsonstreuung nur bei hohen Temperaturen signifikant. Durch den ständigen Austausch von Energie zwischen Teilchen und Photonen wurde ein Gleichgewichtszustand zwischen Materie und Strahlung hergestellt. Wegen den häufigen Stößen der Elektronen und Photonen war das Universum für die Strahlung undurchsichtig. Die Expansion führte zur Abkühlung des Univesums und zur Bindung der Elektronen an die Protonen. Es waren immer weniger Photonen, welche die Ionisierungsenergie von 13.6eV hatten und als Folge immer weniger Zusammenstöße mit Elektronen - der Nebel löste sich allmählig auf und Universum wurde durchsichtig für die Strahlung. Diesen Zeitraum in dem fast keine Ionisierung mehr vorhanden war, nennt man Rekombinationszeitalter. Er entspricht der Temperatur von ca. 3000K Entkopplung von Strahlung und Materie Saha-Gleichung Betrachte einzelnes H-Atom mit bekannten Wahrscheinlichkeiten für gebundenen und ionisierten Zustand. Im Gleichgewicht gilt: P free P bound = free g ie E i/k B T bound g ie Ei/k BT Im Falle eines einzelnen Objekts(Elektrons) die Entartung ist g=2(spin). Gute Näherung ist z bound = g exp( χ k B T ), mit χ Ionisierungsenergie von Wasserstoff. Diese Näherung gilt für kleine Temperaturen k B T χ, da Beitrag angeregter Zustände in Z vernachlässigbar. Im Quadervolumen V: Z free = g V h 3 e p 2 2mek B T d 3 3/2 gv p = (2πm e K B T ) mit V = 1 n e. Nun definiere n = n H + n p, n e = nx, n p = n e, mit x Ionisationsgrad. Für große Teilchenzahlen gilt P free = n p, P bound = n H. Dann erhalten wir S 1 = x2 1 x = (2πm ek B T h 2 ) 3/2 1 n exp( χ k B T ) (9) h 3 10
11 Dies ist die saha-gleichung. Sie beschreibt im thermodynamischen Gleichgewicht die Abhängigkeit des Ionisierungsgrades eines Gases von der Temperatur. Diese Gleichung weist dennoch einen entscheidenden Mangel bzgl. der Berechnung der Rekombinationstemperatur auf: das vorausgesetzte Gleichgewicht wird relativ schnell nicht mehr vorhanden. Temperatur Nun wollen wir die Temperatur bestimmen, bei der die Entkopplung von Strahlung und Materie erfolgte. Wir gehen von der Annahme des thermodynamischen Gleichgewichts aus. Dazu benutzen wir die saha-gleichung. Seien n p, n H, n e die Protonendichte, Dichte des neutralen Wasserstoffs und Elektronendichte, sowie χ H = 13.6eV sei die Ionisierungsenergie des Wasserstoffs. Bekannt ist, dass zur Zeit der Rekombination 76% der Materie Wasserstoff(Ionisiert oder Neutral, siehe z.b.[16, Section 3.2]) war, also ist n = n p + n H = 0.76n B Daraus resultiert mit n B = n B0 (T/T γ0 ) 3 und n B0 = Ω B h 2 Nukleonen/cm 3 S = exp( )T 3/2 Ω B h 2 (10) T Diese Gleichung lässt sich numerisch lösen. Ich habe sie einfach geplottet für 3 verschiedene werte von Ω B h 2, Temperatur wird in Tsd. K angegeben Man sieht nun, dass bei 3000K Ionisationsgrad fast null ist. Mit der bekannten Formel für den Zusammenhang zwischen Temperatur und Rotverschiebung T = 2.728(1 + z) 11
12 ergibt sich z r = 1098 Man kann nun versuchen den Zeitpunkt zu errechnen. Dazu verwendet man folgendes Integral, welches man schon im früheren Vortrag gesehen hat H 0 = a daraus folgt für die seit dem Anfang vergangene Zeit t 0 da (Ω M0 a 3 + Ω r0 a 4 ) 1/2 (11) t = t H Ω 1/2 M0 a eq(2/3(1 + a/a eq ) 3/2 2(1 + a/a eq ) 1/2 + 4/3) (12) Mit der Hubblezeit t H = s und Ω r0 = bekommt man t = Jahre Gleichheit der Energie und Materiedichte Ebenfalls interessant erscheint die Frage nach dem Zeitpunkt, an dem die Strahlungs- und Materiedichte übereinstimmen. Wenn man zu der bekannten Photonendichte Ω rad = h 2 die Neutrinodichte Ω ν = h 2 dazuzählt, erhält man die Dichte der Strahlung Ω r = h 2 Die Dichte der nicht-relativistischen Materie ist Ω 0 = 0.3 und h=0.72. Wir kennen die Abhängigkeiten der Dichten von a und Ω r 1/a 4 Ω mat 1/a 3 mit a(t 0 ) = 1 folgt Ω r = Ω mat Ω 0 h 2 a Für den Skalenparameter a eq gilt dann nun mit berechnen wir a eq = T eq = 2.725K a eq Ω 0 h 2 T 0 T = a a 0 = a = 66000Ω 0 h 2 K Falls Λ = 0, was hier eine akzeptable Näherung ist, gilt a t 2/3, woraus folgt T t 2/3. Wenn man nun vom Alter des Universums von 14 Mrd. Jahren ausgeht(was hier natürlich grobe Näherung ist), folgt für T < T eq t = ( T )3/2 12
13 also ist t eq = 3714 Ω 3/2 0 h 3 = 63930Jahre Mit Entkopplungstemperatur T dec = 3000K findet man ebenfalls Zeitpunkt der Entkopplung t dec = Jahre Verhältnis von Baryonen zu Photonen Die Teilchendichte ist gegeben durch n 1/a 3 Dies gilt sowohl für Baryonen wie auch für Photonen. Daraus folgt unmittelbar, dass das Verhältnis von Photonen zu Baryonen bei der Expansion erhalten bleibt. Interessant, wie viele Photonen pro Baryon gibt es? Mit der Gl.(7) wird die heutige Energiedichte der Strahlung ɛ(t 0 ) = Jm 3 Typische Photonenenergie für die Temperatur T=2.725K ist E 3k B T = ev Nun teilen wir die Energiedichte durch Energie pro Photon und erhalten Photonendichte n γ = m 3 Weiterer Schritt besteht in Berechnung der Baryonendichte. Bekannt ist Daraus folgt nun die Baryonendichte n B = Ω Bρ c m p n B = 0.22m 3 und damit auch das gesuchte Verhältnis η = n γ n B = Hier stellt sich eine interessante Frage - warum? Warum gibt es Baryonen pro Photon? Warum gibt es überhaupt noch Baryonen? Die Antwort wäre die Assymetrie der Materie-Antimaterie bevor Annihilation. Es gab mehr Quarks als Antiquarks und Überschuss war von der Größenordnung (für Leptonen gilt dasselbe). Man kann vermuten, dass anfangs die Symmetrie zwischen Materiedichte und Antimateriedichte vorlag und später durch physikalische Prozesse kamm es zum Überschuss. Wenn wir diese Prozesse verstehen könnten, wäre es möglich das η direkt auszurechnen. Andrey Sakharov [15] wies darauf hin, dass es dazu drei Bedingungen erfüllt sein müßen 13
14 1. Es müssen Prozesse existieren, welche die Baryonen und Leptonenzahlenerhaltung verletzten 2. Ein Universum mit der gleichen Anzahl von Teilchen und Antiteilchen muss invariant unter C, sowie CP-Symmetrietransformaionen, während ein Universum mit dem Materieüberschuss diese Symmetrie nicht mehr besitzt. Also um von einem im obigen Sinne symmetrischen Universum zum assymetrischen überzugehen, bedarf es eines Prozesses, welches sowohl C, wie auch CP-Symmetrie verletzt. 3. Das Universum muss fern vom thermodynamischen Gleichgewicht sein. All diese Bedingungen sind erfüllt. Also ist so ein Szenario theoretisch möglich. Olberssches-Paradoxon Warum ist der Nachthimmel dunkel? Diese klassische Frage der Kosmologie formulierte Heinrich Wilhelm Olbers in Folgende Lösung des Paradoxons ist allgemein anerkannt: Sterne leben nicht ewig Licht transportiert Energie Sterne setzen Energie frei. Größe des beobachtbaren Universums ist endlich, da die Lichtgeschwindigkeit endlich ist (gilt in jedem Universum, welches nicht unendlich alt ist, bzw. welches expandiert) Anzahl der Sterne ist zu gering und ihre Lebenszeiten zu kurz um den Raum mit Photonen zu füllen. Damit wird die Existenz eines unendlich ausgedehnten, unendlich alten Universums widerlegt. Wichtig hier ist, dass die Rotverschiebung für die Erklärung des klassischen Olberschen Paradoxons eine eher untergeordnete Rolle spielt, d.h. Rotverschiebung ist hier eher vernachlässigbar und das heisst, dass Olberssches Paradoxon kein Indiz für die Expansion des Universums ist. Allerdings erfüllt die CMB den Himmel vollständig. Warum sieht man sie dann nicht? Warum ist also der Nachthimmel dunkel? Antwort lautet - Rotverschiebung. Die Existenz der kosmischen Hintergrundstrahlung ist ein Indiz für die Expansion des Universums. Paar Worte zu Anisotropie Man studiert heute die Massenverteilung des Universums, d.h. im wesentlichen die Verteilung der Galaxien. Immer interessanter in diesem Zusammenhang wird die Untersuchung der Anisotropien der kosmischen Hintergrundstrahlung. Wie bereits erwähnt, die typische Größenordnung der Abweichung ist T/T Sehr klein, dennoch liefert uns die Hintergundstrahlung die Karte der Inhomogenitäten zum Zeitpunkt der Rekombination und Entkopplung der Strahlung 14
15 von der Materie. Wir stellen fest, dass das Universum damals viel homogener war. Durch Untersuchung der Galaxien mit hohen Rotverschiebungen findet man, dass diese sich von den typischen Galaxien mit kleineren Rotverschiebungen strukturell unterscheiden. References [1] W. Gebhardt Vorlesungsskriptum Kosmologie [2] J. A. Peacock 1999 Cosmological Physics [3] F. Schwabl Statistische Mechanik. [4] A. Liddle An Introduction to Modern Cosmology [5] R. B. Partridge K: The Cosmic Microwave Background Radiation [6] G. Hinshaw et al Five-Year Wilkinson Microwave Anisotropy Probe (WMAP) Observations: Data Processing, Sky Maps, & Basic Results [7] P.E.J. Peebles 1993 Principles of Physical Cosmology. [8] G. Gamow Phys. Rev. 70, 572(1946) [9] G. Gamow, R. A. Alpher, H. Bethe Phys. Rev., 73, 803(1948) [10] Sanz et al Present and Future of the Cosmic Microwave Background [11] R. A. Alpher, R. C. Herman Rev. Mod. Phys. 22, 153(1950) [12] J. C. Mather et al. Astrophys. J., 420, 439(1994) [13] B. J. T. Jones, R. F. G. Wyse Astr. Astrophys., 149, 144(1985) [14] Fixsen et al. Astrophys. J., 473, 576(1996) [15] A. D. Sakharov JETP Lett. 5, 24(1967) [16] S. Weinberg 2008 Cosmology [17] 15
KOSMISCHE HINTERGRUNDSTRAHLUNG (CMB) Philipp Zilske Universität Bielefeld Physikalisches Proseminar
KOSMISCHE HINTERGRUNDSTRAHLUNG (CMB) Philipp Zilske Universität Bielefeld Physikalisches Proseminar 26.06.2013 26.06.2013 Philipp Zilske - Kosmische Hintergrundstrahlung 2/23 Übersicht 1. Motivation 2.
Der Urknall und die Kosmische Hintergrundstrahlung
und die Kosmische Hintergrundstrahlung Seminar Astroteilchenphysik in der Theorie und Praxis Physik Department Technische Universität München 12.02.08 und die Kosmische Hintergrundstrahlung 1 Das Standardmodell
CMB Echo des Urknalls. Max Camenzind Februar 2015
CMB Echo des Urknalls Max Camenzind Februar 2015 Lemaître 1931: Big Bang des expandierenden Universums Big Bang : Photonenhintergrund + Neutrinohintergrund 3-Raum expandiert: dx a(t) dx ; Wellenlängen
Sterne, Galaxien und das Universum
Sterne, Galaxien und das Universum Teil 9: Kosmologie Peter Hauschildt [email protected] Hamburger Sternwarte Gojenbergsweg 112 21029 Hamburg 18. April 2017 1 / 38 Entfernte Galaxien 2 / 38 Übersicht
Kosmische Hintergrundstrahlung
Kosmische Hintergrundstrahlung Clemens Adler Hauptseminar: der Urknall und seine Teilchen 8. Dezember 2006 1 Einführung Bedeutung für die Kosmologie Bestimmung der kosmologischen Konstanten Aussagen über
Vom Urknall. bis heute Zeit. Kosmologie. Christian Stegmann Universität Erlangen-Nürnberg
Vom Urknall bis heute Kosmologie Christian Stegmann Universität Erlangen-Nürnberg Die Erde Heute einer von acht Planeten Heute Sterne Heute Die Milchstrasse Heute Voller Sterne Heute Und Nebel Heute Unsere
Kosmologische Konstante. kosmischer Mikrowellen-Hintergrund. Strukturbildung im frühen Universum
Kosmologische Konstante kosmischer Mikrowellen-Hintergrund und Strukturbildung im frühen Universum Philip Schneider, Ludwig-Maximilians-Universität 31.05.005 Gliederung Geschichte: Die letzten 100 Jahre
Und es werde Licht. Die kosmische Hintergrundstrahlung
Und es werde Licht Die kosmische Hintergrundstrahlung Vermessung der Hintergrundstrahlung WMAP COBE Planck Planck Foto des Urknalls COBE Foto des Urknalls WMAP Foto des Urknalls Planck Was sehen wir? Zustand
Die Entwicklung des Universums
Die Entwicklung des Universums Thomas Hebbeker RWTH Aachen September 2003 Grundlegende Beobachtungen Das Big-Bang Modell Die Entwicklung des Universums 1.1 Blick ins Universum: Sterne und Galaxien Die
Kosmologie. Eine kurze Einführung. Sarah Aretz CERN
Kosmologie Eine kurze Einführung Sarah Aretz CERN Worum geht es in der Kosmologie? Κοσμολογία = Lehre von der Welt Physikalische Kosmologie Beschreibung des Universums durch physikalische Gesetze Kosmologische
Kosmologie. Eine kurze Einführung. Sarah Aretz CERN
Kosmologie Eine kurze Einführung Sarah Aretz CERN Worum geht es in der Kosmologie? Κοσμολογία = Lehre von der Welt Beschreibung des Universums durch physikalische Gesetze 2 Kosmologische Fragestellungen
Standardmodell der Kosmologie
! "# $! "# # % & Standardmodell der Kosmologie Urknall und Entwicklung des Universums Inhalt Einleitung Experimentelle Hinweise auf einen Urknall Rotverschiebung der Galaxien kosmische Hintergrundstrahlung
COBE, WMAP und CBI erforschen die Mikrowellenhintergrundstrahlung
COBE, WMAP und CBI erforschen die Mikrowellenhintergrundstrahlung Vortrag im Rahmen des Seminars Spezielle Probleme der Astrophysik von Carola Gübitz am 22.4.2004 Übersicht Historisches: Einstein, Hubble,
Themen. 1. Experimentelle Beobachtungen und Hubble. 2. Die Kosmologischen Epochen. 3. Die Hintergrundstrahlung
1 Themen 1. Experimentelle Beobachtungen und Hubble 2. Die Kosmologischen Epochen 3. Die Hintergrundstrahlung 4. Dunkle Materie / Energie als notwendige Konsequenz 5. Schwächen der Urknalltheorie 2 Allgemeines
Licht vom Anfang der Welt
Licht vom Anfang der Welt Können Sternexplosionen das Universum vermessen? Wolfgang Hillebrandt MPI für Astrophysik Garching Licht vom Anfang der Welt Licht ist die kürzeste Verbindung zweier Ereignisse
Das frühe Universum (Fortsetzung)
Das frühe Universum (Fortsetzung) Kosmologie für Nicht-Physiker Haus der Astronomie/Institut für Theoretische Astrophysik 16.10.2014 bis 29.1.2015 Nächste Termine 15. Januar Markus Pössel 22. Januar Björn
1 Die Entstehung der CMB
1 Die Entstehung der CMB Photonen der CMB sind Photonen aus der Vernichtung von Antimaterie und Materie bei t 0,1ms. Aus der BBN erhalten wir ein Barion-Photon-Verhältnis von η 10 9 (hier: kein thermisches
Urknall und Entwicklung des Universums
Urknall und Entwicklung des Universums Thomas Hebbeker RWTH Aachen University Dies Academicus 11.06.2008 Grundlegende Beobachtungen Das Big-Bang Modell Die Entwicklung des Universums 1.0 Blick ins Universum:
Die Urknalltheorie. Hauptseminar von Tobias Buehler
Die Urknalltheorie Hauptseminar von Tobias Buehler Inhaltsverzeichnis 1 Historische Entwicklung 3 Was man sich daraus herleitet 2 Was man Messen kann 3.1 Planck Ära 2.1 Rotverschiebung und Expansion 3.2
Kosmische Hintergrundstrahlung. Frederik Nachtrodt
Kosmische Hintergrundstrahlung Frederik Nachtrodt 1 Inhalt Entdeckung der Mikrowellenhintergrundstrahlung (CMB) Was ist die CMB? Ursprung Schwarzkörperstrahlung Anisotropie Messung der CMB Der COBE Satellit
v = z c (1) m M = 5 log
Hubble-Gesetz Das Hubble-Gesetz ist eines der wichtigsten Gesetze der Kosmologie. Gefunden wurde es 1929 von dem amerikanischen Astronom Edwin Hubble. Hubble maß zunächst die Rotverschiebung z naher Galaxien
Dunkle Materie: von Urknall, Galaxien und Elementarteilchen
Dunkle Materie: von Urknall, Galaxien und Elementarteilchen KIT, 30. Okt. 2017 Prof. Thomas Schwetz-Mangold Institut für Kernphysik Theoretische Astroteilchenphysik KIT-Zentrum Elementarteilchenund Astroteilchenphysik
2. Max Planck und das Wirkungsquantum h
2. Max Planck und das Wirkungsquantum h Frequenzverteilung eines schwarzen Strahlers Am 6. Dezember 1900, dem 'Geburtsdatum' der modernen Physik, hatte Max Planck endlich die Antwort auf eine Frage gefunden,
Kai Zuber Institut für Kern- und Teilchenphysik TU Dresden
Kai Zuber Institut für Kern- und Teilchenphysik TU Dresden Historische Einführung Das Alter des Universums Warum eine dunkle Seite? Was ist die dunkle Seite? Wie kann man sie nachweisen? Inka-Kultur Navajo-Indianer
Urknall und. Entwicklung des Universums. Grundlegende Beobachtungen Das Big-Bang Modell Die Entwicklung des Universums 1.1
Urknall und Entwicklung des Universums Thomas Hebbeker RWTH Aachen Dies Academicus 08.06.2005 Grundlegende Beobachtungen Das Big-Bang Modell Die Entwicklung des Universums 1.1 Blick ins Universum: Sterne
Die kosmische Hintergrundstrahlung (CMB)
Die kosmische Hintergrundstrahlung (CMB) Hauptseminarvortrag von Stephan Beyer SOFTWARE-ENTWURF UND -QUALITÄT INSTITUT FÜR PROGRAMMSTRUKTUREN UND DATENORGANISATION, FAKULTÄT FÜR INFORMATIK KIT Universität
Kosmische Hintergrundstrahlung CMB. 2 Die kosmische Hintergrundstrahlung als schwarzer Strahler
Kosmische Hintergrundstrahlung CMB Proseminar theoretische Astroteilchenphysik von: Anna Heise 1 Historische Einführung Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts gab es verschiedene Theorien über die Entstehung
DIE THERMISCHE GESCHICHTE DES UNIVERSUMS & FREEZE-OUT. 14. Dezember Kim Susan Petersen. Proseminar Theoretische Physik & Astroteilchenphysik
DIE THERMISCHE GESCHICHTE DES UNIVERSUMS & FREEZE-OUT 14. Dezember 2010 Kim Susan Petersen Proseminar Theoretische Physik & Astroteilchenphysik INHALT 1. Das Standardmodell 2. Die Form des Universums 3.
Die Entwicklung der Urknalltheorie. Manuel Erdin Gymnasium Liestal, 2012
Die Entwicklung der Urknalltheorie Manuel Erdin Gymnasium Liestal, 2012 William Herschel (1738 1822) Das statische Universum mit einer Galaxie Das Weltbild Herschels Die Position unseres Sonnensystems
Hauptseminar: Neuere Entwicklungen der Kosmologie
Hauptseminar: Neuere Entwicklungen der Kosmologie Das frühe Universum: Inflation und Strahlungsdominanz Thorsten Beck Universität Stuttgart Hauptseminar: Neuere Entwicklungen der Kosmologie p. 1/14 Die
Die Urknalltheorie. KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft.
Die Urknalltheorie KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Überblick 2 Allgemeine Relativitätstheorie Die Väter der Urknalltheorie
Kai Zuber Institut für Kern- und Teilchenphysik TU Dresden
Kai Zuber Institut für Kern- und Teilchenphysik TU Dresden Historische Einführung Das Alter des Universums Warum eine dunkle Seite? Was ist die dunkle Seite? Wie kann man sie nachweisen? Inka-Kultur Navajo-Indianer
Die beschleunigte Expansion
Die beschleunigte Expansion Franz Embacher Fakultät für Physik Universität Wien Vortrag im Rahmen von University Meets Public VHS Meidling, 12. 3. 2012 Nobelpreis 2011 an Saul Perlmutter, Brian P. Schmidt
Ist das Universum ein 3-Torus?
1 / 20 Ist das Universum ein 3-Torus? RHO-Sommercamp, Waren Martin Haufschild 19. August 2009 2 / 20 Krümmung Kosmologische Räume werden gewöhnlich nach ihrer (Gaußschen) Krümmung K unterschieden: positive
Hauptseminar Der Urknall und seine Teilchen im SS Die Temperaturentwicklung des Universums
Hauptseminar Der Urknall und seine Teilchen im SS 2005 Die Temperaturentwicklung des Universums Gliederung 1. Motivation 2. Säulen des Big-Bang-Modells 3. Herleitung der Temperaturentwicklung 4. Phasen
Kosmologie. Wintersemester 2015/16 Vorlesung # 7,
Kosmologie Wintersemester 2015/16 Vorlesung # 7, 01.12.2015 Guido Drexlin, Institut für Experimentelle Kernphysik, Fakultät für Physik Thermisches Universum - kosmische Hintergrundstrahlung Grundlagen
DasVermächtnisdesUrknalls Die Hintergrundstrahlung
DasVermächtnisdesUrknalls Die Hintergrundstrahlung Elementare Kräfte Der Urknall und die Expansion des Universums Wie mißt man die Temperatur von Sternen? Hintergrundstrahlung und Isotropie des Universums
Der kosmische Mikrowellenhintergrund
Der kosmische Mikrowellenhintergrund Matthias Bartelmann Zentrum für Astronomie, Institut für Theoretische Astrophysik Universität Heidelberg Der kosmische Mikrowellenhintergrund Der kosmische Mikrowellenhintergrund
Kosmische Evolution: der Ursprung unseres Universums
Marsilius Vorlesung Heidelberg 2012 Kosmische Evolution: der Ursprung unseres Universums Simon White Max Planck Institute for Astrophysics Sternkarte des ganzen Himmels bis 10,000 Lichtjahre IR-karte
Wie. ist die Welt entstanden? (und nicht warum) Andreas Müller. 08. Februar MPI für extraterrestrische Physik Garching
Wie (und nicht warum) ist die Welt entstanden? 08. Februar 2007 Evangelisches Bildungswerk Feldkirchen Andreas Müller MPI für extraterrestrische Physik Garching Übersicht Eine Zeitreise an den Anfang Zeugen
Galaxien am Rande des Universums?
Kosmologie 1. Einige Beobachtungen a) Entfernte Galaxien b) Homogen und Isotrop c) Olbers Paradox 2. Die Entstehung des Universums 3. Kosmologische Parameter 4. Dunkle Energie drart Galaxien am Rande des
Hauptseminar Der Urknall und seine Teilchen KIT SS Die Urknalltheorie. Katharina Knott
Hauptseminar Der Urknall und seine Teilchen KIT SS 2014 Die Urknalltheorie Katharina Knott Die Urknalltheorie 1. Einführung Entwicklung unseres Weltbildes 2. Die Entwicklung des Universums ein Zeitstrahl
7. Einführung in die Kosmologie
7. Einführung in die Kosmologie Beobachtungsgrundlagen Das Standardmodell (Urknallmodell) Alternative Modelle Die Zukunft des Universums Christian-Weise-Gymnasium Zittau - FB Physik - Mirko Hans 1 Womit
Kosmologie. der Allgemeinen Relativitätstheorie. Das Standard-Modell der. Kosmologie
Kosmologie der Allgemeinen Relativitätstheorie Das Standard-Modell der Kosmologie Unbeantwortete Fragen der Kosmologie (Stand 1980) Warum beobachtet man keine magnetischen Monopole? Flachheitsproblem:
Die Entstehung des Universums - was wir wissen und wo wir rätseln
Die Entstehung des Universums - was wir wissen und wo wir rätseln vor 8 Minuten vor vielen Tausenden von Jahren vor vielen Millionen von Jahren Galaxien Hubble deep field vor Milliarden Jahren Was
Die Entdeckung des Urknalls
Hauptseminar Schlüsselexperimente der Teilchenphysik SS2010 Die Entdeckung des Urknalls Carolin Seith 4.Juni 2010 04.06.2010 Die Entdeckung des Urknalls Folie 1 I. Grundlagen Relativitätstheorie kosmologische
Die dunkle Seite des Universums
Die dunkle Seite des Universums Dunkle Materie und dunkle Energie Julian Merten Institut f ur Theoretische Astrophysik Zentrum f ur Astronomie Universit at Heidelberg Ravensburg, 26. Juni 2009 Julian Merten
Dunkle Materie und dunkle Energie
Dunkle Materie und dunkle Energie Franz Embacher Fakultät für Physik der Universität Wien Vortrag am Vereinsabend von ANTARES NÖ Astronomen St. Pölten, 9. 9. 2011 Die Bestandteile Woraus besteht das Universum?
Kosmologie: Die Expansion des Universums
Kosmologie: Die Expansion des Universums Didaktik der Astronomie SS 2008 Franz Embacher Fakultät für Physik Universität Wien 13 Aufgaben Kosmologisches Prinzip, Skalenfaktor, Rotverschiebung Kosmologisches
Das Standardmodell der Kosmologie
Stefan Fryska 10.06.2010 Gliederung Gliederung 1. Umbruch: erste Hinweise auf nicht statisches Universum 2. Theoretische Beschreibung eines dynamischen Universums 3. Experimentelle Bestimmung der kosmologischen
Max Camenzind Senioren-Uni Würzburg @ WS2014 Ferrara Dez. 2014
Max Camenzind Senioren-Uni Würzburg @ WS2014 Ferrara Dez. 2014 Lemaître 1931: Big Bang des expandierenden Universums Big Bang : Photonenhintergrund + Neutrinohintergrund 3-Raum expandiert: dx a(t) dx ;
Institut für Strahlenphysik Dr. Daniel Bemmerer Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Altes und Neues zum Standardmodell
Institut für Strahlenphysik Dr. Daniel Bemmerer www.fzd.de Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft Altes und Neues zum Standardmodell Von den Quarks zum Universum QuickTime and a TIFF (Uncompressed) decompressor
Die dunkle Welt. Simon White Max Planck Institut für Astrophysik
Die dunkle Welt Simon White Max Planck Institut für Astrophysik Wie erkennen wir das Unberührbare? Sternkarte des ganzen Himmels Joseph von Fraunhofer Kalzium Natrium Wasserstoff Das Sonnenspektrum Wie
Der Urknall. Wie unser Universum aus fast Nichts entstand
Der Urknall Wie unser Universum aus fast Nichts entstand Die großen Fragen Woraus besteht das Universum? Wie sah das Universum am Anfang aus? Plasma! und vorher? Woraus haben sich Strukturen entwickelt?
VOM KLEINEN UND GROSSEN.
VOM KLEINEN UND GROSSEN. Elementarteilchen, Kräfte und das Universum Christian Stegmann Zeuthen, 2. Mai 2012 C. Stegmann 2. Mai 2012 Seite 2 Unser Planetensystem C. Stegmann 2. Mai 2012 Seite 3 Der Andromedanebel
Die Entwicklung des Universums vom Urknall bis heute. Gisela Anton Erlangen, 23. Februar, 2011
Die Entwicklung des Universums vom Urknall bis heute Gisela Anton Erlangen, 23. Februar, 2011 Inhalt des Vortrags Beschreibung des heutigen Universums Die Vergangenheit des Universums Ausblick: die Zukunft
Die Schöpfung aus physikalischer Sicht Das frühe Universum
Die Schöpfung aus physikalischer Sicht Das frühe Universum Jutta Kunz Institut für Physik CvO Universität Oldenburg Tagung Urknall oder Schöpfung 4./5. November 2006 Jutta Kunz (Universität Oldenburg)
Wie messen wir die Expansion des Universums?
Wie messen wir die Expansion des Universums? die Schwierigkeiten kosmologischer Distanzmessung Ruth Durrer Département de physique théorique Winterhur, 17. Januar, 2010 Ruth Durrer (Université de Genève)
Moderne Kosmologie. Michael H Soffel. Lohrmann Observatorium TU Dresden
Moderne Kosmologie Michael H Soffel Lohrmann Observatorium TU Dresden Die Expansion des Weltalls NGC 1300 1 Nanometer = 1 Millionstel mm ; 10 Å = 1 nm Fraunhofer Spektrum Klar erkennbare Absorptionslinien
Übungsblatt 02. PHYS4100 Grundkurs IV (Physik, Wirtschaftsphysik, Physik Lehramt) Othmar Marti,
Übungsblatt 2 PHYS4 Grundkurs IV (Physik, Wirtschaftsphysik, Physik Lehramt) Othmar Marti, ([email protected]) 2. 4. 25 22. 4. 25 Aufgaben. Das Plancksche Strahlungsgesetz als Funktion der
Neues aus Kosmologie und Astrophysik 1.0
Neues aus Kosmologie und Astrophysik 1.0 Unser Universum Sterne und Galaxien Hintergrundstrahlung Elemententstehung Das Big-Bang-Modell Prozesse im frühen Universum Fragen und Antworten (?) Dunkle Materie
Die kosmische Hintergrundstrahlung
Die kosmische Hintergrundstrahlung Hauptseminar: Der Urknall und seine Teilchen - SS 2013 - Stephan Beyer Was ist die kosmische Hintergrundstrahlung? Bei der kosmischen Hintergrundstrahlung handelt es
Aus was besteht unser Universum?
Aus was besteht unser Universum? Inhalt der Vorlesung Moderne Kosmologie. 1. Von Aristoteles zu Kopernikus 2. Die beobachtbaren Fakten: Kosmologisches Prinzip; Hintergrundstrahlung; Rotverschiebung; dunkle
Das frühe Universum. Paul Angelike. 22. Juni 2017
22. Juni 2017 Übersicht 1 Der Urknall Die Geschichte des Urknalls Das Versagen der Theorie an der Urknall-Singularität 2 Beobachtungen im heutigem Universum Strahlungs- und Massendominanz dunkle Materie,
Wärmelehre/Thermodynamik. Wintersemester 2007
Einführung in die Physik I Wärmelehre/Thermodynamik Wintersemester 007 Vladimir Dyakonov #16 am 0.0.007 Folien im PDF Format unter: http://www.physik.uni-wuerzburg.de/ep6/teaching.html Raum E143, Tel.
Kosmologie. Wintersemester 2014/15 Vorlesung # 4,
Kosmologie Wintersemester 014/15 Vorlesung # 4, 10.11.015 Guido Drexlin, Institut für Experimentelle Kernphysik Expandierendes Universum - aktuelle Befunde für W V und W M Thermisches Universum - Temperaturen
Wie ist die Welt entstanden? Öffentlicher Vortrag zur Ausstellung Weltmaschine Goethe Universität, Frankfurt am Main, 17.
p.1 Wie ist die Welt entstanden? Jürgen Schaffner-Bielich Institut für Theoretische Physik Öffentlicher Vortrag zur Ausstellung Weltmaschine Goethe Universität, Frankfurt am Main, 17. Januar 2010 Vom Weltraum,
Wärmestrahlung. Einfallende Strahlung = absorbierte Strahlung + reflektierte Strahlung
Wärmestrahlung Gleichheit von Absorptions- und Emissionsgrad Zwei Flächen auf gleicher Temperatur T 1 stehen sich gegenüber. dunkelgrau hellgrau Der Wärmefluss durch Strahlung muss in beiden Richtungen
Die seltsame Rezeptur
Die seltsame Rezeptur Prof. Ch. Berger, RWTH Aachen Planetarium Erkrath, 16.2.06 Von Newton bis 1900 Einsteins neue Sicht Rotverschiebung und Urknall Materie im Weltall Die kosmische Hintergrundstrahlung
Moderne Kosmologie. Jörn Wilms Institut für Astronomie und Astrophysik Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Moderne Kosmologie Jörn Wilms Institut für Astronomie und Astrophysik Eberhard-Karls-Universität Tübingen http://astro.uni-tuebingen.de/~wilms/teach/cosmo Inhalt 0 2 Alte Kosmologie Raum und Zeit Friedmann-Gleichungen
Hauptseminar Der Urknall und seine Teilchen Kosmische Hintergrundstrahlung
Hauptseminar Der Urknall und seine Teilchen Kosmische Hintergrundstrahlung Anna Weigel 30. Mai 2011 Einführung Was ist kosmische Hintergrundstrahlung? Die kosmische Hintergrundstrahlung ( = Cosmic Microwave
Cosmic Microwave Background Radiation [CMB] Messungen und ihre Interpretation
Physikalisches Seminar Cosmic Microwave Background Radiation [CMB] Messungen und ihre Interpretation Bastian Falkner Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 24.06.10 Gliederung 1 Vorhersage und
Über die Vergangenheit und Zukunft des Universums
Über die Vergangenheit und Zukunft des Universums Jutta Kunz CvO Universität Oldenburg CvO Universität Oldenburg Physics in the City, 10. Dezember 2009 Jutta Kunz (Universität Oldenburg) Vergangenheit
Der Urknall. und die ersten drei Minuten
Der Urknall und die ersten drei Minuten 1 Olbersches paradoxon Warum ist es nachts dunkel? mittlere freie Weglänge des Sternenlichts: Das Universum entwickelt sich auf einer Zeitskala, die viel kürzer
Zeitreise durch das Universum - Wo Physik auf das fast Unvorstellbare trifft
Zeitreise durch das Universum - Wo Physik auf das fast Unvorstellbare trifft vor 8 Minuten vor vielen Tausenden von Jahren vor vielen Millionen von Jahren Galaxien Hubble deep field vor Milliarden
7 Teilchenphysik und Kosmologie
7.1 Entwicklung des Universums 7 Teilchenphysik und Kosmologie 7.1 Entwicklung des Universums 64 Die Spektrallinien sehr entfernter Galaxien sind gegenüber denen in unserer Galaxie rot-verschoben, d.h.
Die Entwicklung des Universums vom Urknall bis heute
Die Entwicklung des Universums vom Urknall bis heute Uwe-Jens Wiese Albert Einstein Center for Fundamental Physics Institut fu r Theoretische Physik, Universita t Bern 100 Jahre Kirche Biberist-Gerlafingen
Modelle des Universums. Max Camenzind Akademie HD Januar 2015
Modelle des Universums Max Camenzind Akademie HD Januar 2015 Unsere Themen Weltmodelle: Einsteins statisches Universum von 1917. das desitter Modell die Friedmann Modelle 1922/1924. das Lemaître Universum
Alles aus Nichts: der Ursprung des Universums. Simon White Max Planck Institute for Astrophysics
Alles aus Nichts: der Ursprung des Universums Simon White Max Planck Institute for Astrophysics Sternkarte des ganzen Himmels Der Andromeda Nebel: unser nächster Nachbar Spiralgalaxien M101 NGC 5907
Die dunkle Seite der Kosmologie
Die dunkle Seite der Kosmologie Franz Embacher Workshop im Rahmen der 62. Fortbildungswoche Kuffner Sternwarte 27. 2. 2008 Fakultät für Physik Universität Wien 4 Aufgaben Aufgabe 1 Im Zentrum der Milchstraße
Peter Braun-Munzinger
Peter Braun-Munzinger Inhalt Urknall Expansion des Universums Temperaturentwicklung Frühe Urknall-Materie Urknall im Labor Ausblick Ultrarelativistische Schwerionenstösse Quark-Gluon Materie Resultate
Galaxienhaufen. Was sind Galaxienhaufen? Wie entstehen Galaxienhaufen? Was koennen wir von Galaxienhaufen lernen?
Alexander Knebe, Astrophysikalisches Institut Potsdam Was sind Galaxienhaufen? Wie entstehen Galaxienhaufen? Was koennen wir von Galaxienhaufen lernen? Einleitung Galaxienhaufen sind die groessten (kollabierten)
6 Die Hintergrundstrahlung - die Reste des Feuerballs
6 Die Hintergrundstrahlung - die Reste des Feuerballs 6.1 Definition der Hintergrundstrahlung Im Wellenlängenbereich von mm bis cm wird die extraterrestrische elektromagnetische Hintergrundstrahlung von
27. Wärmestrahlung. rmestrahlung, Quantenmechanik
24. Vorlesung EP 27. Wärmestrahlung rmestrahlung, Quantenmechanik V. STRAHLUNG, ATOME, KERNE 27. Wärmestrahlung, Quantenmechanik Photometrie Plancksches Strahlungsgesetz Welle/Teilchen Dualismus für Strahlung
Inhaltsverzeichnis Vorwort Einleitung Kapitel 1: Sonnensystem Kapitel 2: Sterne, Galaxien und Strukturen aus Galaxien
Inhaltsverzeichnis Vorwort Einleitung Kapitel 1: Sonnensystem Objekte des Sonnensystems Sonne Innere Gesteinsplaneten und deren Monde Asteroidengürtel Äußere Gas- und Eisplaneten und deren Monde Zentauren
Revolutionen im Weltbild der Physik seit 1900, Teil 2,
Revolutionen im Weltbild der Physik seit 1900, Teil 2, 12.11. 2011 Geschichte des Universums Vor 13,7 Milliarden Jahren: Urknall (zurückgerechnet aus der Expansion der Spiralnebel) Suppe aus quarks, Leptonen,
Das dunkle Universum
Das dunkle Universum Jutta Kunz Institut für Physik CvO Universität Oldenburg http://www.physik.uni-oldenburg.de/docs/ftheorie/kunz.html Oldenburger Landesverein, Oldenburg, 22. März 2007 Jutta Kunz (Universität
Grundlagen der Quantentheorie
Grundlagen der Quantentheorie Ein Schwarzer Körper (Schwarzer Strahler, planckscher Strahler, idealer schwarzer Körper) ist eine idealisierte thermische Strahlungsquelle: Alle auftreffende elektromagnetische
Dunkle Materie und Dunkle Energie Die unbekannten Bausteine des Universums Prof. Dr. Stefan Schael RWTH Aachen
Dunkle Materie und Dunkle Energie Die unbekannten Bausteine des Universums Prof. Dr. Stefan Schael RWTH Aachen Stephen Hawking, "Das Universum in der Nussschale" Spektrum der Wissenschaft, "Vorstoß in
Max Planck: Das plancksche Wirkungsquantum
Max Planck: Das plancksche Wirkungsquantum Überblick Person Max Planck Prinzip schwarzer Strahler Klassische Strahlungsgesetze Planck sches Strahlungsgesetz Beispiele kosmische Hintergrundstrahlung Sternspektren
Proseminar: Kosmologie und Astroteilchen Wintersemester 2011/12 Tobias Behrendt. Kosmologisches Standardmodell
Proseminar: Kosmologie und Astroteilchen Wintersemester 2011/12 Tobias Behrendt Kosmologisches Standardmodell Übersicht Einführung und kosmologisches Prinzip ART und Metriken Robertson-Walker-Metrik und
Neue Horizonte in der Teilchenphysik - Vom Higgs-Teilchen zur Dunklen Materie im Universum -
Neue Horizonte in der Teilchenphysik - Vom Higgs-Teilchen zur Dunklen Materie im Universum - Prof. Dr. Karl Jakobs Physikalisches Institut Universität Freiburg Zielsetzung der Physik Einheitliche und umfassende
Kosmologie für die Schule
Kosmologie für die Schule Matthias Bartelmann 1 & Tobias Kühnel 1 Max-Planck-Institut für Astrophysik Kosmologie für die Schule p.1/0 Ein symmetrisches Universum Die moderne Kosmologie beruht auf Einsteins
Kosmische Strukturbildung im Grossrechner. Simon White Max Planck Institut für Astrophysik
Kosmische Strukturbildung im Grossrechner Simon White Max Planck Institut für Astrophysik Die Erdoberfläche, unsere komplexe Heimat Sternkarte des ganzen Himmels Wie erkennen wir das Unberührbare? Joseph
Die Thermodynamik des Universums
Die Thermodynamik des Universums Kai Walter Contents 1 Einleitung 2 2 Gleichgewichtsthermodynamik 2 2.1 Quantengas -Einteilchensystem-................... 2 2.2 Quantengase -MehrteilchenSystem.................
Die Entwicklung des Weltbilds. Manuel Erdin Gym Liestal, 2004
Die Entwicklung des Weltbilds Manuel Erdin Gym Liestal, 2004 Frühe Kulturen Der Mensch als Teil des Kosmos Frühe Kulturen Beobachtungen von Sonnen- und Mondpositionen Himmelscheibe von Nebra (Deutschland)
Die Expansion des Kosmos
Die Expansion des Kosmos Mythos und Wirklichkeit Dr. Wolfgang Steinicke MNU-Tagung Freiburg 2012 Eine Auswahl populärer Mythen und Probleme der Kosmologie Der Urknall vor 13,7 Mrd. Jahren war eine Explosion
