Die Riemannsche Hypothese
|
|
|
- Bertold Brandt
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 Die Riemannsche Hypothese Janina Müttel und Pieter Moree Zusammenfassung Die Riemannsche Hypothese besagt, dass alle nichttrivialen Nullstellen der Zeta-Funktion den Realteil 2 besitzen. Was diese Annahme bedeutet und warum sie sogar als eines der wichtigsten ungelösten Probleme in der Mathematik gilt, werden wir hier versuchen zu erklären. Die Riemannsche Hypothese hat große Auswirkungen auf viele Gebiete der Mathematik. Besonders in der Zahlentheorie beginnen viele Beweise mit: Wenn die Riemannsche Hypothese wahr ist, dann gilt.... Eine der wichtigsten Anwendungen ist die Regelmäßigkeit der Verteilung der Primzahlen. Eine Primzahl ist eine natürliche Zahl >, die nur durch sich selbst und durch teilbar ist. Schon die Mathematiker im alten Griechenland beschäftigten sich mit diesen besonderen Zahlen und noch heute bereiten sie den Wissenschaftlern Kopfzerbrechen. Bestimmt wisst ihr, dass sich jede natürliche Zahl als Produkt von Primzahlen darstellen lässt, die sogenannte Primfaktorenzerlegung.Für den Aufbau der Primzahlen selbst gibt es jedoch kein bekanntes Gesetz. Die ersten Primzahlen (2, 3, 5, 7,, 3, 7, 9, 23, 29,...) kann man noch auswendig lernen, aber ab einer bestimmten Größe kann einer Zahl niemand mehr ansehen, ob sie eine Primzahl ist oder nicht (es sei denn, sie hat Teiler wie 2, 3 oder 5, die man sofort an der Endziffer bzw. Quersumme erkennen kann). Es ist nicht einmal so, dass Primzahlen immer in bestimmten Abständen auftauchen würden: Zum Beispiel gibt es zwischen 3 und 27 keine einzige Primzahl, zwischen und 4 dagegen 6 Stück. Kann man also überhaupt irgendwelche Aussagen über Primzahlen treffen? Bekannt ist seit ca. 300 v. Chr., dass es unendlich viele Primzahlen gibt. Dies bewies der griechische Mathematiker Euklid folgendermaßen: Wir nehmen an, dass es nicht unendlich viele Primzahlen gibt. Dann
2 haben wir eine letzte Primzahl q, nach der keine andere mehr kommt, die also größer ist als alle anderen Primzahlen. Nun bilden wir das Produkt aller Primzahlen q und addieren : n = q +. Die Zahl n ist durch keine Primzahl teilbar, also auch durch keine andere Zahl (denn jede Zahl lässt sich in Primfaktoren zerlegen). Sie ist aber größer als, also muss n selbst eine Primzahl sein. Also haben wir eine Primzahl gefunden, die größer als q ist und somit einen Widerspruch zu unserer Annahme. Damit ist die Behauptung bewiesen, es gibt unendlich viele Primzahlen. Bei so vielen Zahlen glauben die Mathematiker aber nicht mehr, dass sie völlig zufällig verteilt sind. Es muss doch einfach irgendein Gesetz geben oder zumindest Regelmäßigkeiten in der Verteilung! Bis heute kann man dazu nur sehr ungenaue Aussagen treffen. Die Riemannsche Hypothese würde dies ändern und viel dazu beitragen, das Verhalten der Primzahlen zu erklären (dazu später mehr). Wenn man die ersten bekannten Primzahlen betrachtet (es gibt mehr als 50 Millionen bekannte Primzahlen, aber noch viel mehr - unendlich viele - unbekannte), kann man schnell eine Vermutung anstellen. Zwischen und 000 gibt es 68 Primzahlen, 35 zwischen 000 und 2000, 27 zwischen 2000 und 3000 und 20 zwischen 3000 und Gibt es also im Verhältnis immer weniger Primzahlen, je größer die Zahlen werden? Das ist tatsächlich der Fall, lässt sich aber allgemein besser untersuchen, wenn man die Primzahlen von bis zur betrachteten Zahl x zählt - diese Anzahl nennen wir π(x) - und dann das Verhältnis zwischen x und π(x) betrachtet. Für die Funktion π(x) ist keine einfache Formel bekannt, es lassen sich jedoch Annäherungen für das Verhältnis x : π(x) finden. Eine der bekanntesten ist der Primzahlsatz: π(x)logx lim x x = π(x) x log x. Diesen Satz hat der berühmte Mathematiker Gauß schon als 5jähriger vermutet. Bewiesen wurde er jedoch erst viel später und mit Hilfe der Zeta- Funktion, die auch in der Riemannschen Hypothese auftaucht. Der Satz beschreibt gut die Größenordnung der Funktion π(x), nähert sie jedoch nicht genau genug an, um ihr Verhalten ganz zu erklären. Es bleibt immer noch 2
3 der relativ große Fehler π(x) x log x >c x () (log x) 2 mit einer positiven Konstante c. Eine bessere Näherung erhält man folgendermaßen: Gauß hat vermutet, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Zahl x, primzusein,bei liegt. log x Nimmt man dies als Ausgangspunkt, dann erhält man als Anzahl der Primzahlen bis x ungefähr log 2 + log log x. Das ist ungefähr das gleiche wie das logarithmische Integral Li(x) = x 2 dt log t. Auch für das logarithmische Integral gilt π(x) Li(x) und auch hier bleibt noch ein Fehler, den wir E(x) nennen wollen: E(x) := π(x) Li(x). Wenn die Riemannsche Hypothese wahr ist, dann gilt E(x) c 2 x log x (2) mit einer Konstante c 2, der Fehler ist also viel kleiner als bei (). Tatsächlich ist die Abschätzung (2) sogar äquivalent zur Riemannschen Hypothese. Wenn die Riemannsche Hypothese wahr ist, liefert somit Li(x) eine sehr gute Annäherung an π(x). Dasheißt, man könnte die Anzahl der Primzahlen bis zu einer beliebigen natürlichen Zahl sehr gut abschätzen, was natürlich für die Untersuchung der Verteilung der Primzahlen äußerst hilfreich wäre. Jetzt wissen wir also, dass die Riemannsche Hypothese wichtige Erkenntnisse über die Verteilung der Primzahlen liefert. Es ist aber noch unklar, was die Riemannsche Hypothese selbst bedeutet und woher der Zusammenhang mit den Primzahlen kommt. Um das zu verstehen, betrachten wir zuerst die schon mehrfach genannte Zeta-Funktion ζ(s). Sie ist für komplexe Zahlen s definiert. Das sind Zahlen von der Form s = a + ib, wobei i die sogenannte imaginäre Einheit ist mit 3
4 i 2 = und a, b reelle Zahlen sind. a wird der Realteil Re(s) und b der Imaginärteil Im(s) genannt. Man kann komplexe Zahlen in einem normalen zweidimensionalen Koordinatensystem darstellen, indem man den Realteil auf der x-achse (die dann reelle Achse genannt wird) und den Imaginärteil auf der y-achse (imaginäre Achse) einträgt. Diese Bilder nennt man dann komplexe Ebene oder Gaußsche Zahlenebene. Für eine komplexe Zahl s mit Re(s) ist ζ(s) = n =+ s (3) s 3s n= Man kann eine eindeutige Fortsetzung dieser Funktion finden, so dass sie für alle komplexen Zahlen außer s = definiert ist (dass die Stelle s = problematisch ist, kann man schon mit (3) vermuten, wo dann die divergente Harmonische Reihe entsteht). Einen Zusammenhang mit Primzahlen stellt die Eulersche Produktformel her: ζ(s) = p p s = 2 s 3 s..., 5 s wobei das Produkt über alle Primzahlen p läuft. Aus dieser Formel und einer weiteren Gleichung für ζ(s) (einer sogenannten Funktionalgleichung, die einen Zusammenhang zwischen ζ(s) und ζ( s) herstellt) kannman schließen, dass ζ(s) die Nullstellen 2, 4, 6,... (also die negativen geraden Zahlen, die sogenannten trivialen Nullstellen der Zeta-Funktion) hat und dass alle anderen Nullstellen (die nichttrivialen Nullstellen) im sogenannten kritischen Streifen liegen. Der kritische Streifen ist die Menge aller komplexen Zahlen mit 0 Re(s). Nun verstehen wir die Riemannsche Hypothese: jede nichttriviale Nullstelle liegt auf der Linie Re(s) =, der 2 sogenannten kritischen Linie. Die Abschätzung (2) für E(x) haben wir damit allerdings noch nicht erklärt. Dafür wollen wir noch eine weitere Funktion einführen, nämlich ψ(x) = log p = m log p + m 2 log p p m x = log x log x log p + log p 2..., log p log p 2 wobei die Summe über alle Primpotenzen (d.h. alle p m mit einer Primzahl p) x läuft. Die m j kann man ausrechnen, indem man sich klarmacht, dass 4
5 m j die größte ganze Zahl ist mit p m j j x m j log p j log x. Also ist m j die größte ganze Zahl mit m j log x und das ist genau die Definition von log x log p j log p j, dem ganzen Anteil von log x log p j. Mit Hilfe der Funktion ψ(x) kann eine relativ einfache Formel aufgestellt werden, die eine Beziehung zwischen den Primzahlen und den Nullstellen der Zeta-Funktion herstellt, die sogenannte explizite Formel: ψ(x) =x ρ x ρ ρ ζ (0) ζ(0) 2 log( ). (4) x2 Die Summe läuft hier über alle Nullstellen ρ der Zeta-Funktion, die im kritischen Streifen liegen. Die Summanden ζ (0), log( ) sind nicht ζ(0) 2 x 2 wichtig, denn ζ (0) ist konstant und log( )istfür große x sehr ζ(0) 2 x 2 klein. Deshalb können wir den rechten Teil in (4) vernachlässigen und betrachten ψ(x) x ρ Da ρ eine komplexe Zahl ist (denn die Zeta-Funktion ist für komplexe Zahlen definiert), haben wir ρ = a + ib. Also gilt x ρ ρ. x ρ = x a+ib = e (log x)(a+ib) = x a e (log x)ib. Es gibt noch eine andere Schreibweise für komplexe Zahlen, die wir nun benutzen wollen. In der komplexen Ebene hat jede Zahl einen Abstand zum Nullpunkt, den wir Betrag r nennen, und einen Winkel ϕ zur reellen Achse. Man kann eine komplexe Zahl s damit schreiben als s = r (cos ϕ + i sin ϕ) und es ist bekannt, dass dann auch gilt s = r e iϕ. Also können wir x ρ weiter umformen zu x ρ = x a (cos(b log x)+i sin(b log x)) und wir wissen nun, dass x a der Betrag von x ρ ist. Wenn die Riemannsche Hypothese wahr ist, gilt für alle x ρ in der Summe x ρ = x 2 +ib,alsofür den Betrag: x ρ = x 2 = x. Aus der Formel (4) lässt sich damit schließen, dass ψ(x) x klein ist, wenn die Riemannsche Hypothese wahr ist. Es kann bewiesen werden, dass ψ(x) x äquivalent zum Primzahlsatz π(x) x ist. Mit log x xρ = x könnte man aber nicht nur diesen (schon bewiesenen) Grenzwert, sondern die genaue Fehlerabschätzung (2) für die viel bessere Annäherung Li(x) herleiten. Ein Gefühl dafür kriegt man vielleicht folgendermaßen: 5
6 Wenn die Riemannsche Hypothese war ist und es im kritischen Streifen nur endlich viele Nullstellen ρ gäbe, dann wäre ψ(x) x x ρ x ρ ρ c 3 x ρ ρ mit einer Konstante c 3, da die Summe nicht mehr von x abhängt. Wenn die Riemannsche Hypothese nicht wahr wäre und es zum Beispiel eine Nullstelle mit Re(s) = 3 gäbe, könnte man nur 4 ψ(x) x c 4 x 3 4 sagen, was natürlich eine viel schlechtere Abschätzung wäre (denn x<x 3 4 ). Tatsächlich gibt es unendlich viele Nullstellen der Zeta-Funktion, die im kritischen Streifen liegen, was die Abschätzung viel komplizierter macht. Noch kleiner als für Re(s) = kann der Fehler nicht werden, weil man aus der 2 Funktionalgleichung schließen kann, dass immer ρ und ρ gleichzeitig Nullstellen sind. So hätten wir zum Beispiel bei einer Nullstelle mit Re(s) = 4 auch eine Nullstelle mit Re(s) = 3. Also ist x 4 ρ ρ ρ am kleinsten, wenn alle Nullstellen auf der kritischen Linie liegen - was genau dann der Fall ist, wenn die Riemannsche Vermutung zutrifft. Übrigens kann man die Schreibweise x ρ = x a (cos(b log x)+isin(b log x)) auch so interpretieren, dass die x ρ Schwingungen beschreiben - vielleicht habt ihr eine ähnliche Gleichung schon in der Physik gesehen. Dann ist aber ψ(x) als Summe dieser x ρ eine Überlagerung von Schwingungen, also eine Welle. Damit besteht sogar ein Zusammenhang zwischen der Zeta-Funktion und der Physik. Auch Musik entsteht als Überlagerung von Schwingungen und deshalb wird manchmal gesagt, dass (4) die Musik der Primzahlen beschreibt. Für unseren Ansatz ist aber wichtig, dass man mit der expliziten Formel Fragen über Primzahlen auf Fragen über Nullstellen der Zeta-Funktion reduzieren kann. Über die Verteilung der nichttrivialen Nullstellen weiß man inzwischen, dass unendlich viele von ihnen auf der kritischen Linie Re(s) = 2 liegen. Außerdem ist bewiesen worden, dass mindestens 2 aller Nullstellen 5 im kritischen Streifen tatsächlich auf der kritischen Linie liegen. Ob es aber doch noch Nullstellen gibt, die neben dieser Linie liegen und ob somit die Riemannsche Hypothese nicht wahr ist, konnte bis heute niemand beweisen. Die einzige bekannte Einschränkung für den kritischen Streifen ist, dass es 6
7 keine Nullstellen von ζ(s) gibt mit Re(s) =. Diese Tatsache ist äquivalent zum Primzahlsatz. Aber man konnte bis jetzt für keine Zahl δ< zeigen, dass ζ(s) keine Nullstellen hat mit Re(s) >δ.die Riemannsche Hypothese ist auf Hilberts berühmter Liste der im Jahr 900 ungelösten Probleme die Nummer acht und für einen Beweis ist ein Preisgeld von einer Million Dollar ausgesetzt. Riemann hat übrigens nicht einfach zufällig eine interessante Vermutung angestellt. Zwar hat schon Euler die Zeta-Funktion studiert, aber Riemann war der erste, der ζ(s) als Funktion einer komplexen Variable betrachtet hat. Erst diese Ansicht hat es möglich gemacht, tiefliegende Resultate über Primzahlen zu beweisen. In einer sehr kurzen Arbeit von 859 hat Riemann dann eine explizite Formel für π(x) genannt, die analog zu (4), aber viel komplizierter ist. Nebenbei hat er in dieser Arbeit auch seine bekannte Riemannsche Vermutung gemacht. Riemanns Arbeit wird heute als der Anfang der sogenannten analytischen Zahlentheorie gesehen. In diesem Teilgebiet der Zahlentheorie werden Methoden aus der Analysis benutzt, um zahlentheoretische Aussagen zu beweisen. Die von Riemann entwickelten Methoden haben sich hier als sehr nützlich erwiesen. Literaturhinweise In der letzten Zeit sind drei populärwissenschaftliche Bücher über die Riemannsche Hypothese erschienen. In [] wird Riemanns Arbeit für Leser mit geringen mathematischen Kenntnissen erklärt. In [2] geht es auch um die Riemannsche Hypothese. Hier stehen aber im Mittelpunkt einige heutige Zahlentheoretiker und die Frage, was diese motiviert, sich mit so schwierigen Problemen wie der Riemannschen Hypothese zu beschäftigen. In [3] geht es um mehr als die Riemannsche Hypothese, nämlich um die Primzahltheorie und ihre Geschichte. Ausführlich werden diese Bücher zum Beispiel in [4] besprochen. Über Primzahlen und ihre Verteilung gibt es auch den sehr schön geschriebenen Artikel [5]. Dankwort Diese Arbeit ist während eines Praktikumsaufenthaltes von Janina Müttel (unter Betreuung von Pieter Moree) am Max-Planck-Institut für Mathematik (MPIM) in Bonn entstanden. Beide empfinden es als Privileg, in der inspirierenden Atmosphäre des MPIM verweilen zu dürfen. 7
8 Literatur [] J. Derbyshire, Prime obsession, Joseph Henry Press 2003, ISBN [2] H. Sabbagh, Dr. Riemann s zeros, Farrar, Strauss and Giroux 2003, ISBN [3] M. du Sautoy, The music of the primes, Harper Collins 2003, ISBN [4] P. Moree, De nulpunten van Riemann, Nieuw Arch. voor Wiskunde, Maart [5] D. Zagier, Die ersten 50 Millionen Primzahlen, Mathematische Miniaturen, Birkhäuser 98, ISBN
Primzahlen und die Riemannsche Vermutung
Primzahlen und die Riemannsche Vermutung Benjamin Klopsch Mathematisches Institut Heinrich-Heine-Universität zu Düsseldorf Tag der Forschung November 2005 Untersuchung über die Häufigkeit der Primzahlen
Die Riemann'sche Vermutung
Die Riemann'sche Vermutung Julián Cancino (ETH Zürich) 7. Juni 7 Leonhard Euler (77-783) und Bernhard Riemann (86-866) sind sicher die bedeutendsten Mathematiker aller Zeiten für ihre Beiträge zu verschiedenen
Primzahlen von Euklid bis heute
Mathematisches Institut Universität zu Köln [email protected] 5. November 2004 Pythagoras von Samos (ca. 570-480 v. Chr.) Euklid von Alexandria (ca. 325-265 v. Chr.) Teilbarkeit Satz von Euklid
Zahlentheorie. Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS Vorlesung 11 Satz (von Euklid) Es gibt unendlich viele Primzahlen.
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück SS 2008 Zahlentheorie Vorlesung Satz.. (von Euklid) Es gibt unendlich viele Primzahlen. Beweis. Angenommen, die Menge aller Primzahlen sei endlich, sagen wir {p, p 2,...,
Es gibt eine Heuristik, mit der sich die Primzahldichte
Es gibt eine Heuristik, mit der sich die Primzahldichte 1 ln(x) für großes x N plausibel machen lässt. Die Idee besteht darin, das Änderungsverhalten der Primzahldichte bei x zu untersuchen. Den Ansatz
Die Riemannsche Zetafunktion. 1 Einführung
Die Riemannsche Zetafunktion Vortrag zum Seminar zur Funktionentheorie,..8 Michael Hoschek Mit meinem Vortrag möchte ich die wichtigste Dirichletsche Reihe, die Riemannsche Zetafunktion mit einigen besonderen
Langlands-Programm. Zahlentheorie = Algebra + Geometrie + Analysis. Torsten Wedhorn. 19. Januar 2012
Zahlentheorie = Algebra + Geometrie + Analysis 19. Januar 2012 Inhalt 1 Dreieckszahlen 2 3 4 Dreieckszahlen Eine rationale Zahl D > 0 heißt Dreieckszahl (oder Kongruenzzahl), falls D die Fläche eines rechtwinkligen
Die wichtigste Funktion der Mathematik
Die wichtigste Funktion der Mathematik Mathematisches Seminar: Experimentelle Mathematik Stefan Angersbach Hochschule Darmstadt February 28, 2014 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Geschichte der ζ-funktion
L-Funktionen in Geometrie und Arithmetik
Fachbereich Mathematik Technische Universität Darmstadt [email protected] 30. Januar 2008 Leonhard Euler (1707 1783) Bernhard Riemann (1826-1866) Die rationalen Zahlen Prinzahlen Die
8. Die Nullstellen der Zeta-Funktion
8.. Wie vorher sei ( s ξ(s = π s/ Γ ζ(s. ξ ist meromorph in ganz C, hat Pole (erster Ordnung nur bei s = und s = und genügt der Funktionalgleichung ξ(s = ξ( s. Daraus folgt: Für Re s < hat die Zeta-Funktion
Gesucht ist eine holomorphe oder meromorphe Funktion, die die Fakultäten interpoliert. z z + m 1 f(z +m+1) = ( 1)m 1
23 3 Die Γ-Funktion Gesucht ist eine holomorphe oder meromorphe Funktion, die die Fakultäten interpoliert. f(n) = (n )! für n N. Das wird durch die Funktionalgleichung erreicht. Bemerkungen. f(z + ) =
Primzahlen und die Riemannsche Vermutung
Primzahlen und die Riemannsche Vermutung Von Christopher Deninger 1 Einführung Die natürlichen Zahlen 1,, 3, 4, sind uns wohlvertraut. Ihre multiplikativen Bestandteile sind die Primzahlen, d.h. die Zahlen
Fortsetzung der Zetafunktion
Fortsetzung der Zetafunktion Sören Lammers Ausarbeitung zum Vortrag im Proseminar Analysis (Sommersemester 009, Leitung Prof. Dr. E. Freitag) Zusammenfassung: Thema dieser Ausarbeitung ist die Riemannsche
Dem Anschein nach werden diese Zahlen kleiner und kleiner und streben gegen Null. Was sollen sie sonst auch tun? Aber der Begriff
47 5 Irrationales 5.1 Folgen, Konvergenz und Vollständigkeit Eine Abbildung a : N R definiert eine Folge von reellen Werten a 1 = a(1), a 2 = a(2), a 3 = a(3),... Solche Zahlenfolgen werden uns dazu dienen,
Der Primzahlsatz. Es gibt eine Konstante A, so daß f(x) g(x) Ah(x) für alle genügend großen x.
Der Primzahlsatz Zusammenfassung Im Jahr 896 wurde von Hadamard und de la Vallée Poussin der Primzahlsatz bewiesen: Die Anzahl der Primzahlen kleiner gleich verhält sich asymptotisch wie / log. Für ihren
Kapitel 6. Exponentialfunktion
Kapitel 6. Exponentialfunktion 6.1. Potenzreihen In Kap. 4 haben wir Reihen ν=0 a ν studiert, wo die Glieder feste Zahlen sind. Die Summe solcher Reihen ist wieder eine Zahl, z.b. die Eulersche Zahl e.
2. Primzeta-Funktion. Summe der reziproken Primzahlen
O. Forster: Analytische Zahlentheorie. Primzeta-Funktion. Summe der reziroken Primzahlen.. Definition. Die Primzeta-Funktion ist für Re(s > definiert durch P(s := s. Dabei wird über alle Primzahlen summiert.
Die Riemannsche Vermutung
Elem. Math. 57 (2002) 90 95 0013-6018/02/030090-6 c Birkhäuser Verlag, Basel, 2002 Elemente der Mathematik Die Riemannsche Vermutung Jürg Kramer 1 Einführung In dem hier vorzustellenden Millenniumsproblem
Einiges über komplexe Zahlen
Lineare Algebra und Analytische Geometrie I für LB WS 2001/2002 Dr. Bruno Riedmüller Einiges über komplexe Zahlen Es muss davon ausgegangen werden, dass der Leser mit komplexen Zahlen wenig oder nicht
Vorlesung. Komplexe Zahlen
Vorlesung Komplexe Zahlen Motivation In den reellen Zahlen haben nicht alle Polynome Nullstellen. Der einfachste Fall einer solchen Nullstellen-Gleichung ist x 2 + 1 = 0. Die komplexen Zahlen ("C") sind
24. April Institut für Mathematik Humboldt-Universität zu Berlin. Primzahlen und Chaos. Jürg Kramer. Natürliche Zahlen. Bausteine.
Institut für Mathematik Humboldt-Universität zu Berlin 24. April 2008 Die natürlichen Operationen Die Menge der natürlichen : N = {0, 1, 2, 3,... } Die Menge der ganzen : Z = {..., 2, 1, 0, 1, 2,... }
Kölner Mathematikturnier 2011 Das Turnierlogo
Kölner Mathematikturnier 2011 Das Turnierlogo Was sind denn das für komische Punkte im Turnierlogo?, fragt Ihr Euch sicherlich. Unser Turnierlogo stellt einee Visualisierung der Primzahlen in den Gaußschen
Crash-Kurs Komplexe Zahlen
1 Definitionen: j, C, z Im Körper R der reellen Zahlen besitzt die lineare Gleichung ax + b = 0 (a, bεr; a 0) stets eine Lösung. Die quadratische Gleichung ax 2 + bx + c = 0 führt zu der Lösungsformel
Mathematischer Vorkurs für Physiker WS 2012/13: Vorlesung 1
TU München Prof. P. Vogl Mathematischer Vorkurs für Physiker WS 2012/13: Vorlesung 1 Komplexe Zahlen Das Auffinden aller Nullstellen von algebraischen Gleichungen ist ein Grundproblem, das in der Physik
1.1 Teilbarkeit, Primzahlen und Teilerfremdheit
Kapitel Primzahlen Bevor wir uns allgemeineren Themen und Begriffen der Algebra zuwenden, wollen wir einige zugleich elementare und schöne Ideen aus der Theorie der Primzahlen zusammenstellen, da diese
Die letzte Eintragung ins Gaußsche Tagebuch (9. Juli 1814)
Die letzte Eintragung ins Gaußsche Tagebuch (9. Juli 84) Eine Bemerkung von einigen Zeilen mit einer fast 00-jährigen Nachfolgegeschichte: Beschreibung des Problems: Es handelt sich bei diesem Problem
Funktionen einer Variablen
Funktionen einer Variablen 1 Zahlen 1.1 Zahlmengen Im täglichen Gebrauch trifft man vor allem auf die natürlichen Zahlen N = {1,2,3,...}. Gelegentlich wird auch die Bezeichnung N 0 = {0,1,2,...} benutzt.
Kapitel 2: Multiplikative Funktionen. 3 Multiplikative Funktionen. Definition 2.1 (arithmetische Funktion, (vollständig) multiplikative Funktion)
Kapitel 2: Multiplikative Funktionen 3 Multiplikative Funktionen Definition 2.1 (arithmetische Funktion, (vollständig) multiplikative Funktion) (a) Eine Funktion α : Z >0 C heißt arithmetisch (oder zahlentheoretisch).
Kapitel 3: Die Sätze von Euler, Fermat und Wilson. 8 Der Satz von Euler
Kapitel 3: Die Sätze von Euler, Fermat und Wilson In diesem Kapitel wollen wir nun die eulersche -Funktion verwenden, um einen berühmten Satz von Euler zu formulieren, aus dem wir dann mehrere interessante
Die Riemannsche Vermutung
Mathematik Online: Beiträge zu berühmten, gelösten und ungelösten Problemen Die Riemannsche Vermutung von Jörg Brüdern Nummer - April 008. Primzahlen. Das Zählen gehört zu den archaischen Wurzeln der Mathematik.
20.4 Gleichmäßige Konvergenz von Folgen und Reihen von Funktionen
20 Gleichmäßige Konvergenz für Folgen und Reihen von Funktionen 20.1 Folgen und Reihen von Funktionen 20.3 Die Supremumsnorm 20.4 Gleichmäßige Konvergenz von Folgen und Reihen von Funktionen 20.7 Das Cauchy-Kriterium
Körper der komplexen Zahlen (1)
Die komplexen Zahlen Körper der komplexen Zahlen (1) Da in angeordneten Körpern stets x 2 0 gilt, kann die Gleichung x 2 = 1 in R keine Lösung haben. Wir werden nun einen Körper konstruieren, der die reellen
Funktionentheorie I : WS Die Γ Funktion
Funktionentheorie I : WS -5 Die Γ Funktion Dr. Rolf Busam Materialien zur Vorlesung Funktionentheorie I, WS -5. Eine kleine Formelsammlung zur Γ Funktion. Definition: Ist H r := { z C ; Re z > } die rechte
2.9 Die komplexen Zahlen
LinAlg II Version 1 3. April 2006 c Rudolf Scharlau 121 2.9 Die komplexen Zahlen Die komplexen Zahlen sind unverzichtbar für nahezu jede Art von höherer Mathematik. Systematisch gehören sie zum einen in
1. Zeta-Funktion und Euler-Produkt
. Zeta-Funktion und Euler-Produkt. Zeta-Funktion und Euler-Produkt.. Die Riemannsche Zeta-Funktion ist für s C mit Re s > definiert durch ζ(s) := n= n s. Traditionell schreibt man s = σ + it mit σ, t R.
Grundlagen komplexe Zahlen. natürliche Zahlen
Grundlagen komplexe Zahlen Die Zahlenbereichserweiterungen von den natürlichen Zahlen hin zu den reellen Zahlen waren dadurch motiviert, bestimmte Rechenoperationen uneingeschränkt ausführen zu können.
Mathematik I. Vorlesung 9. Die eulersche Zahl e
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 2009/2010 Mathematik I Vorlesung 9 Die eulersche Zahl e Wir besprechen eine Beschreibung der sogenannten eulerschen Zahl e. Lemma 9.1. Die Intervalle I n = [a n,b n ],
6 Reelle und komplexe Zahlenfolgen
$Id: folgen.tex,v.7 200//29 :58:57 hk Exp hk $ 6 Reelle und komplexe Zahlenfolgen 6. Folgenkonvergenz In der letzten Sitzung hatten wir den Begriff der Konvergenz einer reellen oder komplexen Folge gegen
Primzahlen Darstellung als harmonische Schwingung
Primzahlen Darstellung als harmonische Schwingung Die natürliche Sinusschwingung wird hier in Zusammenhang mit der Zahlentheorie gebracht um einen weiteren theoretischen Ansatz für die Untersuchung der
Dieses Kapitel widmet sich den komplexen Zahlen. Die in den folgenden Kapiteln dargestellten Themen können damit
Komplexe Zahlen Dieses Kapitel widmet sich den komplexen Zahlen. Die in den folgenden Kapiteln dargestellten Themen können damit komplex gelesen werden. Allerdings ist diese Sichtweise nicht unbedingt
Musterlösung zur Probeklausur zur Angewandten Diskreten Mathematik
UNIVERSITÄT ULM Institut für Zahlentheorie und Wahrscheinlichkeitstheorie Musterlösung zur Probeklausur zur Angewandten Diskreten Mathematik Prof. Dr. Helmut Maier, Hans- Peter Reck Gesamtpunktzahl: 100
Explizite Formeln für rekursiv definierte Folgen
Schweizer Mathematik-Olympiade Explizite Formeln für rekursiv definierte Folgen Aktualisiert: 6 Juni 014 In diesem Skript wird erklärt, wie man explizite Formeln für rekursiv definierte Folgen findet Als
Inhaltsübersicht. Definition und erste Eigenschaften komplexer Zahlen
Inhaltsübersicht Kapitel 4: Die Macht des Imaginären: Komplexe Zahlen Definition und erste Eigenschaften komplexer Zahlen Die Polardarstellung komplexer Zahlen Polynome im Komplexen Exponentialfunktion
Reihen/Partialsummenfolgen und vollständige Induktion. Robert Klinzmann
Reihen/Partialsummenfolgen und vollständige Induktion Robert Klinzmann 3. Mai 00 Reihen / Partialsummen 1 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort Das Prinzip der vollständigen Induktion 3 3 Herleitung der Gauß schen
Erfüllt eine Funktion f für eine feste positive Zahl p und sämtliche Werte t des Definitionsbereichs die Gleichung
34 Schwingungen Im Zusammenhang mit Polardarstellungen trifft man häufig auf Funktionen, die Schwingungen beschreiben und deshalb für den Ingenieur von besonderer Wichtigkeit sind Fast alle in der Praxis
1 Vorbereitung: Potenzen 2. 2 Einstieg und typische Probleme 3
Das vorliegende Skript beschäftigt sich mit dem Thema Rechnen mit Kongruenzen. Das Skript entsteht entlang einer Unterrichtsreihe in der Mathematischen Schülergesellschaft (MSG) im Jahr 2013. Die vorliegende
Ferienkurs Analysis 1. Tag 2 - Lösungen zu Komplexe Zahlen, Vollständige Induktion, Stetigkeit
Ferienurs Analysis Tag - Lösungen zu Komplee Zahlen, Vollständige Indution, Stetigeit Pan Kessel 4.. 009 Inhaltsverzeichnis Komplee Zahlen. Darstellung einer ompleen Zahl.....................................
4 Anwendungen des Cauchyschen Integralsatzes
4 Anwendungen des Cauchyschen Integralsatzes Satz 4. (Cauchysche Integralformel) Es sei f : U C komplex differenzierbar und a {z C; z z 0 r} U. Dann gilt f(a) = z z 0 =r z a dz. a z 0 9 Beweis. Aus dem
2 Komplexe Zahlen. 2.1 Grundlagen. Aufgabe Aufgabe Aufgabe 2.1.3
2 Komplexe Zahlen 2.1 Grundlagen Aufgabe 2.1.1 Sei z 1 = 2 + und =. Stellen Sie a) z 1 +, b) z 1, c) z 1. zeichnerisch dar und berechnen Sie die Werte. Aufgabe 2.1.2 Berechnen Sie die folgenden Werte,
Höhere Mathematik für technische Studiengänge Vorbereitungsaufgaben für die Übungen
Höhere Mathematik für technische Studiengänge Vorbereitungsaufgaben für die Übungen Komplexe Zahlen Lösungshinweise. Sei z = + i und z = i. Berechnen Sie z + z, z z, z z, z z, z /z, z + z, z z, z z, z
Mathematik I. Vorlesung 11. Lineare Unabhängigkeit
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 2009/2010 Mathematik I Vorlesung 11 Lineare Unabhängigkeit Definition 11.1. Es sei K ein Körper und V ein K-Vektorraum. Dann heißt eine Familie von Vektoren v i, i I,
Primzahlen und Pseudoprimzahlen
1 Primzahlen und Pseudoprimzahlen Holger Stephan Weierstraß Institut für Angewandte Analysis und Stochastik (WIAS), Berlin 20. Tag der Mathematik 9. Mai 2015, Beuth Hochschule für Technik Berlin Primzahlen
Vorkurs Mathematik. Vorlesung 2. Primzahlen
Prof. Dr. H. Brenner Osnabrück WS 2013/2014 Vorkurs Mathematik Vorlesung 2 Primzahlen Das Sieb des Eratosthenes liefert eine einfache Methode, eine Liste von Primzahlen unterhalb einer bestimmten Größe
Höhere Mathematik 3 Vorlesung im Wintersemester 2006/2007 im Wissenschaftszentrum Weihenstephan. Prof. Dr. Johann Hartl
Höhere Mathematik 3 Vorlesung im Wintersemester 2006/2007 im Wissenschaftszentrum Weihenstephan Prof. Dr. Johann Hartl Kapitel 1 Komplexe Zahlen Wozu brauchen wir komplexe Zahlen? 1 Für das Rechnen in
8 Euklidische Vektorräume und Fourierreihen
Mathematik für Ingenieure II, SS 9 Dienstag 7.7 $Id: fourier.te,v 1.6 9/7/7 13:: hk Ep $ $Id: diff.te,v 1. 9/7/7 16:13:53 hk Ep $ 8 Euklidische Vektorräume und Fourierreihen 8.4 Anwendungen auf Differentialgleichungen
Vorkurs: Mathematik für Informatiker
Vorkurs: Mathematik für Informatiker Lösungen Wintersemester 2016/17 Steven Köhler [email protected] mathe.stevenkoehler.de 2 c 2016 Steven Köhler Wintersemester 2016/17 Kapitel I: Mengen Aufgabe
Die komplexen Zahlen
Die komplexen Zahlen Wir haben gesehen, dass die Menge R der reellen Zahlen einen angeordneten Körper bildet und dass für die Menge Q der rationalen Zahlen entsprechendes gilt. In beiden Körpern sind Gleichungen
2 - Konvergenz und Limes
Kapitel 2 - Folgen Reihen Seite 1 2 - Konvergenz Limes Definition 2.1 (Folgenkonvergenz) Eine Folge komplexer Zahlen heißt konvergent gegen, wenn es zu jeder positiven Zahl ein gibt, so dass gilt: Die
Vokabelliste FB Mathematik Vokabeln 7./8. Klasse // Vokabeln 9./10. Klasse // Vokabeln Sek II. Mengenbegriffe:
Vokabeln 7./8. Klasse // Vokabeln 9./10. Klasse // Vokabeln Sek II Mathematik Symbol, Definition Deutsch Erklärung Mengenbegriffe: natürlichen Zahlen natürlichen Zahlen inkl. der 0 ganzen Zahlen rationalen
Komplexe Zahlen und Allgemeines zu Gruppen
Komplexe Zahlen und Allgemeines zu Gruppen Die komplexen Zahlen sind von der Form z = x + iy mit x, y R, wobei i = 1 als imaginäre Einheit bezeichnet wird. Wir nennen hierbei Re(z = x den Realteil von
Stefan Ruzika. 24. April 2016
Stefan Ruzika Mathematisches Institut Universität Koblenz-Landau Campus Koblenz 24. April 2016 Stefan Ruzika 2: Körper 24. April 2016 1 / 21 Gliederung 1 1 Schulstoff 2 Körper Definition eines Körpers
DIRICHLET-L-REIHEN UND SATZ VON DIRICHLET ÜBER PRIMZAHLEN IN ARITHMETISCHEN PROGRESSIONEN
DIRICHLET-L-REIHEN UND SATZ VON DIRICHLET ÜBER PRIMZAHLEN IN ARITHMETISCHEN PROGRESSIONEN MARIN GENOV Zusammenfassung. Die nachfolgende Ausarbeitung hat sich zum Ziel gesetzt, einen möglichst kurzen, zugleich
Dr. O. Wittich Aachen, 12. September 2017 S. Bleß, M. Sc. Analysis. Übungsaufgaben. im Vorkurs Mathematik 2017, RWTH Aachen University
Dr. O. Wittich Aachen,. September 7 S. Bleß, M. Sc. Analysis Übungsaufgaben im Vorkurs Mathematik 7, RWTH Aachen University Intervalle, Beschränktheit, Maxima, Minima Aufgabe Bestimmen Sie jeweils, ob
Folgen. Kapitel 2. Folgen. Peter Becker (H-BRS) Analysis Sommersemester / 543
Kapitel 2 Folgen Peter Becker (H-BRS) Analysis Sommersemester 2016 89 / 543 Inhalt Inhalt 1 Folgen Definition kriterien in C, R d und C d Peter Becker (H-BRS) Analysis Sommersemester 2016 90 / 543 Definition
$Id: folgen.tex,v /05/31 12:40:06 hk Exp $ an 1 2 n 1 ist gerade, 3a n 1 + 1, a n 1 ist ungerade.
$Id: folgen.tex,v. 202/05/3 2:40:06 hk Exp $ 6 Folgen Am Ende der letzten Sitzung hatten wir Folgen in einer Menge X als Abbildungen a : N X definiert, die dann typischerweise in der Form (a n ) n N, also
erfanden zu den reellen Zahlen eine neue Zahl
Vorlesung 9 Komplexe Zahlen Die Gleichung x 2 = 1 ist in R nicht lösbar, weil es keine Zahl gibt, deren Quadrat eine negative Zahl ist. Die Mathematiker erfanden zu den reellen Zahlen eine neue Zahl i,
10.2 Linearkombinationen
147 Vektorräume in R 3 Die Vektorräume in R 3 sind { } Geraden durch den Ursprung Ebenen durch den Ursprung R 3 Analog zu reellen Vektorräumen kann man komplexe Vektorräume definieren. In der Definition
30 Die Gammafunktion und die Stirlingsche Formel
3 Die Gammafunktion und die Stirlingsche Formel 35 Charakterisierung der Gammafunktion 36 Darstellung der Gammafunktion 38 Beziehung zwischen der Gammafunktion und der Zetafunktion 3 Stirlingsche Formel
Über divergente Reihen. de seribus divergentibus (L. Euler)
Über divergente Reihen de seribus divergentibus (L. Euler) Eine spezielle Reihe Was ist +2+3+4+5+6+7+? a) Die Reihe ist divergent. Sie ist unendlich groß. Keine weitere Diskussion. b) Unter gewissen Umständen
Höhere Mathematik II für die Fachrichtung Informatik. Lösungsvorschläge zum 1. Übungsblatt
KARLSRUHER INSTITUT FÜR TECHNOLOGIE INSTITUT FÜR ANALYSIS Dr. Christoph Schmoeger Heiko Hoffmann SS 014 Höhere Mathematik II für die Fachrichtung Informatik Lösungsvorschläge zum 1. Übungsblatt Aufgabe
Mengenlehre. Aufgaben mit Lösungen
Mengenlehre Aufgaben mit Lösungen Inhaltsverzeichnis 1 Hilfsmittel 1 1. Zahlenmengen........................................ 1 2. Symbole........................................... 1 3. Intervalle: Schreibweise...................................
Die Euler-Mascheroni-Konstante
Die Euler-Mascheroni-Konstante Niloufar Rahi Ausarbeitung zum Vortrag in Überraschungen und Gegenbeispiele in der Analysis (Sommersemester 009, Leitung PD Dr. Gudrun Thäter) Zusammenfassung: Wenn von der
Komplexe Zahlen. Allgemeines. Definition. Darstellungsformen. Umrechnungen
Komplexe Zahlen Allgemeines Definition Eine komplexe Zahl z x + y i besteht aus einem Realteil Re(z) x und einem Imaginärteil Im(z) y. Der Imaginärteil wird mit der Imaginären-Einheit i multipliziert.
5. Zahlentheoretische Funktionen
5. Zahlentheoretische Funktionen 5.1. Definition. Unter einer zahlentheoretischen (oder arithmetischen Funktion versteht man eine Abbildung f : N 1 C. Die Funktion f : N 1 C heißt multiplikativ, wenn f(1
10 Komplexe Zahlen. 2. Februar Komplexe Multiplikation: Für zwei Vektoren. z 1 =
2. Februar 2009 66 0 Komplexe Zahlen 0. Komplexe Multiplikation: Für zwei Vektoren [ [ a a2 z =, z 2 = in R 2 wird neben der üblichen Addition die komplexe Multiplikation [ a a z z 2 := 2 b b 2 a b 2 +
Folgen und endliche Summen
Kapitel 2 Folgen und endliche Summen Folgen und ihre Eigenschaften Endliche arithmetische und geometrische Folgen und Reihen Vollständige Induktion Anwendungen Folgen/endliche Summen Eigenschaften Folgen
6 Reelle und komplexe Zahlenfolgen
Mathematik für Physiker I, WS 200/20 Freitag 0.2 $Id: folgen.tex,v. 200/2/06 :2:5 hk Exp $ $Id: reihen.tex,v. 200/2/0 4:4:40 hk Exp hk $ 6 Reelle und komplexe Zahlenfolgen 6. Cauchyfolgen Wir kommen nun
Folgen und Reihen Folgen
Folgen und Reihen 30307 Folgen Einstieg: Wir beginnen mit einigen Beispielen für reelle Folgen: (i),, 4, 8, 6, (ii) 4,, 6, 3, 7, (iii) 0,,,, 3,, (iv), 3, 7,,, Aufgabe : Setzt die Zahlenfolgen logisch fort
6.1 Holomorphe Funktionen und Potenzreihen. n=0 α n (z z 0 ) n mit Konvergenzradius größer oder gleich r existiert und
Funktionentheorie, Woche 6 Analytische Funktionen 6. Holomorphe Funktionen und Potenzreihen Definition 6. Eine Funktion f : U C C nennt man analytisch in z 0 U, wenn es r > 0 gibt mit B r (z 0 ) U derart,
Vortrag CASK Die Nullstellen der Zeta Funktion und die Verteilung der Primzahlen. - unter Verwendung von mathcad 12. Prof. Dr.
Vortrag CASK 007 Die Nullstellen der Zeta Funktion und die Verteilung der Primzahlen - unter Verwendung von mathcad Prof. Dr. Peter Grobstich. Die Ermittlung aller Primzahlen bis N. Der Zusammenhang der
Grundlagen der Arithmetik und Zahlentheorie
Grundlagen der Arithmetik und Zahlentheorie 1.0 Teilbarkeit In diesem Abschnitt werden wir einerseits die ganzen Zahlen an sich studieren und dabei besonders wichtige Zahlen, die Primzahlen, entsprechend
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Johannes Gutenberg-Universität Mainz Im Rahmen des Seminares Struktur und Zufälligkeit der Primzahlen im Sommersemester 07 Bei Prof. Dr. Maria Lukacova 5.4.7 Stephanie Katharina Schwab Inhaltsverzeichnis
Die Fakultät. Thomas Peters Thomas Mathe-Seiten 13. September 2003
Die Fakultät Thomas Peters Thomas Mathe-Seiten www.mathe-seiten.de 3. September 2003 Dieser Artikel gibt die Definition der klassischen Fakultät und führt von dort aus zunächst zu der Anwendung in Taylor-Reihen
Komplexe Zahlen. Bekannte Zahlenmengen. Natürliche Zahlen. Die Zahlenmenge ist IN = {0, 1, 2, 3,...}. Es gelten die folgenden Gesetze:
Mathematik/Informatik Gierhardt Komplexe Zahlen Komplexe Zahlen Bekannte Zahlenmengen Natürliche Zahlen Die Zahlenmenge ist IN = {0,,,,} Es gelten die folgenden Gesetze: Addition: a + b IN, wenn a,b IN
Körper sind nullteilerfrei
Mathematik I für Informatiker Komplexe Zahlen p. 1 Körper sind nullteilerfrei Für Elemente a, b eines Körpers gilt stets: Aus a b = 0 folgt a = 0 oder b = 0. Beweis: Aus a b = 0 und a 0 folgt also b =
Vorlesung. Komplexe Zahlen
Vorlesung Komplexe Zahlen Motivation Am Anfang der Entwicklung der komplexen Zahlen stand ein algebraisches Problem: die Bestimmung der Lösung der Gleichung x 2 + 1 = 0. 1 Mit der Lösung dieses Problems
Komplexe Funktionen. für Studierende der Ingenieurwissenschaften Technische Universität Hamburg-Harburg. Reiner Lauterbach. Universität Hamburg
Komplexe Funktionen für Studierende der Ingenieurwissenschaften Technische Universität Hamburg-Harburg Reiner Lauterbach Universität Hamburg SS 2006 Reiner Lauterbach (Universität Hamburg) Komplexe Funktionen
Grenzwerte und Stetigkeit
Grenzwerte und Stetigkeit Gegeben sei eine Funktion z = f(,) von zwei Variablen. Außerdem sei ( 0, 0 ) eine vorgegebene Stelle der -Ebene. Wir interessieren uns für das Verhalten der Funktion bzw. der
Serie 6: Komplexe Zahlen
D-ERDW, D-HEST, D-USYS Mathematik I HS 15 Dr. Ana Cannas Serie 6: Komplexe Zahlen Bemerkung: Die Aufgaben dieser Serie bilden den Fokus der Übungsgruppen vom 26. und 28. Oktober. Es gibt zwei Darstellungsformen
