Fallstudie Herbivor GmbH

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Transkript:

Fallstudie Herbivor GmbH Übungsprüfung Rechnungswesen für Verkaufs- und Marketingfachleute 2013 Aufteilung der Prüfung 1. Aufgabe Bilanzanalyse 25 Punkte 2. Aufgabe Kalkulation 40 Punkte 3. Aufgabe Theorie 10 Punkte 4. Aufgabe Nutzschwellen- 25 Punkte Total Punkte 100 Punkte Prüfungszeit 90 Minuten Das reine Handelsunternehmen Herbivor GmbH handelt mit vegetarischen Konsumgütern aller Art. Das Unternehmen existiert seit zwei Jahren und ist noch im Aufbau. Auf Basis der Unternehmensstrategie werden immer wieder neue Absatzmärkte erschlossen und neue Produkte entwickelt. Diese Diversifikationsstrategie bedingt eine genau Planung und Einsatz der vorhandenen Ressourcen. Insbesondere kommt der Finanzplanung eine spezielle Bedeutung zu. Als Marketing- und Verkaufsleiter stehen Sie vor einigen Herausforderungen rechnerischer Art. Seite 1 von 18

1. Bilanzgliederung und -analyse 25 Punkte Folgende Zahlen sind Ihnen bekannt alle Zahlen in T Bilanz 2011 Debitoren Delkredere Gesellschaftskapital Gesetzliche Reserven Gewinnvortrag Kreditoren langfristige Rückstellungen Liquide Mittel Maschinen und Fahrzeuge Transitorische Passiven Vorräte 20-1 20 0 0 30 5 20 40 5 2 40-2 20 10 11 45 7 20 76 3 10 ausserordentliche Erträge Bruttoumsatz Erlösminderungen Löhne Miete Versicherungen Warenaufwand Handelsware Werbung Erfolgsrechnung 2011 5 0 380 515 10 25 170 200 10 15 4 7 120 180 50 40 1.1 Bilanzgliederung 4 Punkte Gliedern Sie eine übersichtliche Bilanz. 1.2 Mehrstufige Erfolgsrechnung 4 Punkte Gliedern Sie eine mehrstufige Erfolgsrechnung und weisen Sie den Nettoerlös, Bruttogewinn, Betriebsgewinn und Unternehmensgewinn aus. 1.3 Bilanzanalyse 17 Punkte Analysieren Sie die folgenden Kennzahlen aus der Bilanz und Erfolgsrechnung. Alle Prozentzahlen sind auf eine Kommastelle zu runden. 1.3.1. Berechnen und beurteilen Sie den Liquiditätsgrad 1 (Cash Ratio) Liquide Mittel kfr. Fremdkapital x 100 Seite 2 von 18

1.3.2. Berechnen und beurteilen Sie den Liquiditätsgrad 2 (Quick Ratio) Liquide Mittel + Forderungen kfr. Fremdkapital x 100 1.3.3. Berechnen und beurteilen Sie den Anlagedeckungsgrad 2 EK + lfr. FK AV x 100 1.3.4. Berechnen und beurteilen Sie den Eigenkapitalrendite Gewinn Eigenkapital x 100 1.3.5. Berechnen und beurteilen Sie den Eigenfinanzierungsgrad EK GK x 100 Seite 3 von 18

1.3.6. Erklären Sie den Leverage-Effekt 2 Punkte Seite 4 von 18

2. Kalkulation 40 Punkte 2.1. Preiskalkulation 10 Punkte Sie sind an ein altes Rezept aus Asien gelangt, welches die Herstellung einer speziellen Tofumasse beschreibt. Sie haben einen Lieferanten gefunden, welcher die Tofumasse speziell für Sie herstellt. Der Lieferant verlangt jedoch eine Abnahmemengen von 1100 kg pro Jahr. Eine Umfrage unter Ihren Kunden hat ergeben, dass etliche Interesse an der Tofumassse bekunden. Sie haben auf Basis von Sekundärdaten der Kunden herausgefunden, dass die Absatzmenge bei 1000 kg im Jahr liegt. Für die Produktelancierung möchten Sie 20% des Verkaufspreises exkl. Mwst für die Werbung ausgeben. Berechnen Sie den Verkaufspreis inkl. 8% Mwst. für 100 g Tofu unter Berücksichtigung folgender Angaben (runden Sie das Endresultat kaufmännisch): Tofumasse Lieferantenskonto 3% Fixkosten für Lagerung Fixkosten Strom Fixkosten Personal Gewinnzuschlag 50% 50% 18.20 3% 1.78 0.63 0.37 50% 2.2. Absatzmenge 2 Punkte Als Beilage zur Tofumasse haben Sie eine geeignete Sauce gefunden. Der Liefant schlägt vor, dass pro 100 g Tofu 1 dl Sauce verwendet wird. Sie rechnen damit, dass mindestens die Hälfte der verkauften Tofumasse mit dem Komplementärgut Sauce verkauft wird. Wie viel Sauce müssen Sie einkaufen. 2.3. Preiskalkulation Der Lieferant offeriert Ihnen abgefüllte Saucen à 2 dl zum Preis von 1.50 inkl. Mwst. Sie haben mittlerweile versucht eine ähnliche Sauce selber zu produzieren. Berechnen Sie nach folgenden Angaben, ob sich eine Eigenproduktion lohnt. Wasseranteil Mehl Gewürze Fixkostenanteil pro dl für 1dl Sauce pro dl pro dl 0.05 0.10 0.15 0.40 2.4. Einkaufspreis 5 Punkte Sie haben einen Händler gefunden, welcher getrockneten Fleischersatz herstellt. Der Einkaufspreis beläuft sich auf 6.75 inkl. 8% MWST pro Kilogramm. Sie erhalten einen Rabatt von 20% und Skonto 2%. Die Versandkosten betragen 2.10 pro Kilogramm und müssen von Ihnen getragen werden. Berechnen Sie den Einstandspreis der Ware pro Kilogramm. Seite 5 von 18

2.5.1 Gewinnberechnung 5 Punkte Sie wollen das Kilogramm Fleischersatz zum Preis von 13.50 inkl. 8% MWST verkaufen. Sie berechnen für Aktionen und einen Einführungsrabatt durchschnittlich 8% Rabatt mit ein. Zusätzlich rechnen Sie mit 50% VVGK auf Basis der Herstellkosten. Wie hoch ist der Gewinn pro Monat, wenn Sie mit einem Absatz von 25 Kg pro Monat planen. Wenn Sie bei 2.4. kein Resultat haben, rechnen Sie mit einem Einstandspreis exkl. MWST von 7.-. 2.5.2 Make or buy 5 Punkte Sie haben ein Rezept gefunden, mit welchem Sie selber getrockneten Fleischersatz herstellen können. Für die Herstellung benötigen Sie neben den diversen Zutaten auch den Produktionsplatz. Sie könnten im Anschluss an ihr Verkaufslokal einen kleinen Raum mieten, in welchem eine Trocknungsmaschine und eine Rührmaschine Platz haben. Die monatliche Miete für den Raum beträgt 40.- inkl. Nebenkosten. Die gesamten Materialkosten betragen 2.00. Sie können innerhalb von 2 Stunden 25 kg produzieren. Sie rechnen mit einem Stundenlohn inkl. Sozialleistungen und Nebenkosten von 55.-. Wie hoch ist der monatliche Gewinn, wenn Sie mit denselben VVGK, derselben Absatzmenge wie bei 2.5.1 und einem Nettoerlös von 12.00 rechnen? 2.5.3 Entscheidung 2 Punkte Entscheiden Sie ob Sie den Fleischersatz selber herstellen oder zukaufen. Begründen Sie Ihre Antwort. Seite 6 von 18

2.6 Opportunitätsberechnung 8 Punkte Wie viel kg (gerundet auf 2 Kommastellen) müssten Sie pro Monat verkaufen, so dass bei beiden Varianten denselben Gewinn erwirtschaften würde? Seite 7 von 18

3. Theorie 10 Punkte 3.1. Langfristige Preisuntergrenze 2 Punkte Wo befindet sich die langfristige Preisuntergrenze? 3.2. Kurzfristige Preisuntergrenze 2 Punkte Wo befindet sich die kurzfristige Preisuntergrenze? 3.3. Bilanzgliederung 2 Punkte Wie heisst das Prinzip, nach welchem eine Bilanz nach Schweizer Rechnungslegung gegliedert ist? 3.4. Prämisse der Klarheit 2 Punkte Definieren Sie in einem Satz die Prämisse der Klarheit. 3.5. Gesetzesgrundlage 2 Punkte In welchem Gesetz sind die Buchführungspflichten geregelt? Seite 8 von 18

4. Nutzschwellenberechnung 25 Punkte 4.1. Nutzschwellenberechnung 8 Punkte Von einem Produkt P weiss man, dass keine Mengenrabtte und Erlösminderungen beim Einkauf gewährt werden. Somit können seine Kosten durch eine lineare Kostenfunktion abgebildet werden. Ausserdem sind folgende Werte bekannt: - Bei einer Produktionsmenge von 4'000 St. betragen die Gesamtkosten 60'000.- - Bei einer Produktionsmenge von 5'800 St. betragen die Gesamtkosten 78'000.- 4.1.1 Wie hoch sind die variablen Kosten pro Stück? 4 Punkte 4.1.2 Wie hoch sind die Fixkosten? 4 Punkte 4.2 Nutzschwellenberechnung 17 Punkte Bei voller Kapazitätsauslastung (= 80'000 Stück/Jahr) sind Selbstkosten von 1'100'000.- budgetiert. Der Verkaufspreis je Stück beträgt 16.-. Die Ist-Produktion im vergangenen Jahr betrug 60'000 Stück. Aus der Erfolgsrechnung ist ersichtlich, dass dabei Selbstkosten von 880'000.- generiert wurden. Der effektive Nettoerlös bzw. Nettobarverkaufspreis je Stück betrug 16.-. 4.2.1 Wieviel Gewinn wurde in diesem Jahr erzielt? 4 Punkte 4.2.2 Wie hoch ist die mengenmässige Nutzschwelle? 7 Punkte 4.2.3 Wie hoch ist die wertmässige Nutzschwelle? 2 Punkte 4.2.4 Wie hoch wäre die mengenmässige Nutzschwelle, wenn der Verkaufspreis auf 4 Punkte 15.- reduziert würde? Seite 9 von 18

Fallstudie Herbivor GmbH Lösungsansatz Übungsprüfung Rechnungswesen für Verkaufs- und Marketingfachleute 2013 Aufteilung der Prüfung 1. Aufgabe Bilanzanalyse 25 Punkte 2. Aufgabe Kalkulation 40 Punkte 3. Aufgabe Theorie 10 Punkte 4. Aufgabe Nutzschwellen- 25 Punkte Total Punkte Prüfungszeit 100 Punkte 120 Minuten Das reine Handelsunternehmen Herbivor GmbH handelt mit vegetarischen Konsumgütern aller Art. Das Unternehmen existiert seit zwei Jahren und ist noch im Aufbau. Auf Basis der Unternehmensstrategie werden immer wieder neue Absatzmärkte erschlossen und neue Produkte entwickelt. Diese Diversifikationsstrategie bedingt eine genau Planung und Einsatz der vorhandenen Ressourcen. Insbesondere kommt der Finanzplanung eine spezielle Bedeutung zu. Als Marketing- und Verkaufsleiter stehen Sie vor einigen Herausforderungen rechnerischer Art. Seite 10 von 18

1. Bilanzgliederung und -analyse 25 Punkte Folgende Zahlen sind Ihnen bekannt: 1.1 Bilanzgliederung 4 Punkte Gliedern Sie eine übersichtliche Bilanz. alle Zahlen in T Aktiven Umlaufvermögen Liquide Mittel 20 20 Total Liquide Mittel 20 20 Debitoren 20 40 Delkredere -1-2 Total Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19 38 Vorräte 2 10 Total Vorräte 2 10 Total Umlaufvermögen 41 68 Anlagevermögen Maschinen und Fahrzeuge 40 76 Total Anlagevermögen 40 76 Summe Aktien 81 144 Passiven Bilanz 2011 2011 Fremdkapital Kreditoren 30 45 Transitorische Passiven 5 3 Total kurzfristiges Fremdkapital 35 48 langfristige Rückstellungen 5 7 Total langfristiges Fremdkapital 5 7 Total Fremdkaptial 40 55 Eigenkapital Gesellschaftskapital 20 20 Total Grundkapital 20 20 Gesetzliche Reserven 0 10 Gewinnvortrag 0 11 Gewinn 21 48 Total Zuwachskapital 21 69 Total Eigenkaptial 41 89 Summe Passiven 81 144 Seite 11 von 18

1.2 Mehrstufige Erfolgsrechnung 4 Punkte Gliedern Sie eine mehrstufige Erfolgsrechnung und weisen Sie den Nettoerlös, Bruttogewinn, Betriebsgewinn und Unternehmensgewinn aus. Bruttoumsatz Erlösminderungen Netterlös Warenaufwand Handelsware Bruttogewinn Löhne Miete Versicherungen Werbung Betriebsergebnis ausserordentliche Erträge Unternehmensergebnis Erfolgsrechnung 2011 380 515 10 25 370 490 120 180 250 310 170 200 10 15 4 7 50 40 16 48 5 0 21 48 1.3 Bilanzanalyse 17 Punkte Analysieren Sie die folgenden Kennzahlen aus der Bilanz und Erfolgsrechnung. Alle Prozentzahlen sind auf eine Kommastelle zu runden. 1.3.1. Berechnen und beurteilen Sie den Liquiditätsgrad 1 (Cash Ratio) Liquide Mittel kfr. Fremdkapital x 100 41.7% Das Cash Ratio von 41.7% ist grundsätzlich ein ausreichender Wert. Der Wert ist nicht sonderlich aussagekräftig. Wichtiger ist der Liq.grad 2, weil da die Debitoren mit berücksichtigt werden. 1.3.2. Berechnen und beurteilen Sie den Liquiditätsgrad 2 (Quick Ratio) Liquide Mittel + Forderungen kfr. Fremdkapital x 100 120.8% Ein Liq.grad 2 von 120.8% ist ein guter Wert. Ein Wert über 100% heisst, dass wir die kurzfristigen Fremdkapitalien mit den flüssigen Mitteln und den Debitoren decken können. Dies wäre sicherlich das Ziel, sofern Kreditoren und Debitoren dieselben Zahlungsfristen haben. 1.3.3. Berechnen und beurteilen Sie den Anlagedeckungsgrad 2 EK + lfr. FK AV x 100 126.3% Die goldene Bilanzregel ist mit 126.3% mehr als erfüllt. Ein guter Wert, aufgrund des relativ guten Geschäftsgang. Dies hat uns das Eigenkapital erhöht und wir haben eine Überdeckung. Seite 12 von 18

1.3.4. Berechnen und beurteilen Sie den Eigenkapitalrendite Gewinn Ø Eigenkapital x 100 73.8% Die Eigenkapitalrendite ist mit 73.8% enorm hoch. Die relativ junge Unternehmung erfolgreich gestartet. Der hohe Wert kommt sicherlich auch aufgrund des relativ geringen Eigenkapitals zustande. 1.3.5. Berechnen und beurteilen Sie den Eigenfinanzierungsgrad EK GK x 100 61.8% Der Eigenfinanzierungsgrad ist mit 61.8% für ein Handelsunternehmen im Schnitt. Insbesondere da keine Immobilien vorhanden sind, welche mit viel Fremdkapital finanziert würden. 1.3.6. Erklären Sie den Leverage-Effekt 2 Punkte Der Leverage Effekt beschreibt die Hebelwirkung des Fremdkapitals auf die Eigenkapitalrentabilität: durch den Einsatz von Fremdkapital (anstelle von Eigenkapital) kann die Eigenkapitalrendite für die Eigentümer gesteigert werden. Voraussetzung für einen positiven Leverage-Effekt ist, dass die Gesamtkaptialrendite des Unternehmens über dem Fremdkapitalzins liegt. Seite 13 von 18

2. Kalkulation 40 Punkte 2.1. Preiskalkulation 10 Punkte Sie sind an ein altes Rezept aus Asien gelangt, welches die Herstellung einer speziellen Tofumasse beschreibt. Sie haben einen Lieferanten gefunden, welcher die Tofumasse speziell für Sie herstellt. Der Lieferant verlangt jedoch eine Abnahmemengen von 1100 kg pro Jahr. Eine Umfrage unter Ihren Kunden hat ergeben, dass etliche Interesse an der Tofumassse bekunden. Sie haben auf Basis von Sekundärdaten der Kunden herausgefunden, dass die Absatzmenge bei 1000 kg im Jahr liegt. Für die Produktelancierung möchten Sie 20% des Verkaufspreises exkl. Mwst für die Werbung ausgeben. Berechnen Sie den Verkaufspreis inkl. 8% Mwst. für 100 g Tofu unter Berücksichtigung folgender Angaben (runden Sie das Endresultat kaufmännisch): Tofumasse Mehrabnahmepflicht 10% Wareneinkauf Brutto Lieferantenskonto 3% Wareneinkauf Netto Fixkosten für Lagerung Fixkosten Strom Fixkosten Personal Werbung 20% vom Verkaufspreis Selbstkosten ohne Werbung Gewinnzuschlag 50% 50% Verkaufspreis exkl. Mwst Mwst 8% Verkaufspreis inkl. Mwst 18.20 1.82 20.02 0.60 19.42 1.78 0.63 0.37 9.51 31.71 15.86 47.57 3.81 51.37 Verkaufspreis ink. Mwst für 100 g 100g 5.15 Lösungsweg für die des Werbeanteils: 1. Selbstkosten ohne Werbung berechnen (für 1 kg = 22.20; oder für 100 g = 2.22) 2. Verkaufspreis als X annehmen 3. Gleichung aufstellen analog dem Kalkulationsschema gemäss Lösung: VP = SK ohne Werbung + Werbung + (Gewinnzuschlag in % mal (SK ohne Werbung + Werbung)) X = 22.20 + 0.2X + (0.5 x (22.20 + 0.2X)) ausklammern X = 22.20 + 0.2X + 11.10 + 0.1X gleiche Therme zusammenzählen X = 33.33 + 0.3X -0.3X 0.7X = 33.30 :0.7X X = 33.30 0.70 X = 47.571429 Verkaufspreis demnach 47.57 Werbung = 20% davon = 9.51 2.2. Absatzmenge 2 Punkte Als Beilage zur Tofumasse haben Sie eine geeignete Sauce gefunden. Der Liefant schlägt vor, dass pro 100 g Tofu 1 dl Sauce verwendet wird. Sie rechnen damit, dass mindestens die Hälfte der verkauften Tofumasse mit dem Komplementärgut Sauce verkauft wird. Wie viel Sauce müssen Sie einkaufen. 100 g = 1 dl 1 kg = 1 l 1 000 kg = 1 000 l die Hälfte = 500 l Es müssen 500 Liter gekauft werden. Seite 14 von 18

2.3. Preiskalkulation Der Lieferant offeriert Ihnen abgefüllte Saucen à 2 dl zum Preis von 1.50 inkl. Mwst. Sie haben mittlerweile versucht eine ähnliche Sauce selber zu produzieren. Berechnen Sie nach folgenden Angaben, ob sich eine Eigenproduktion lohnt. Wasseranteil Mehl Gewürze Fixkostenanteil Kosten für die Eigenproduktion pro dl für 1dl Sauce pro dl pro dl pro dl 0.05 0.10 0.15 0.40 0.70 Kosten des Lieferanten pro dl 108% Mwst 8% Kosten des Lieferanten exkl. Mwst. pro dl 0.75 0.06 0.69 Die Eigenproduktion lohnt sich nicht. 2.4. Einkaufspreis 5 Punkte Sie haben einen Händler gefunden, welcher getrockneten Fleischersatz herstellt. Der Einkaufspreis beläuft sich auf 6.75 inkl. 8% MWST pro Kilogramm. Sie erhalten einen Rabatt von 20% und Skonto 2%. Die Versandkosten betragen 2.10 pro Kilogramm und müssen von Ihnen getragen werden. Berechnen Sie den Einstandspreis der Ware pro Kilogramm. Bruttokrediteinkaufspreis inkl. MWST 6.75 MWST 0.50 Bruttokrediteinkaufspreis exkl. MWST 6.25 Rabatt 1.25 Nettokrediteinkaufspreis 5.00 Skonto 0.10 Nettobareinkaufspreis 4.90 Versandkosten 2.10 Einstandspreis 7.00 108% 8% 100% 100% 20% 100% 80% 2% 98% 2.5.1 Gewinnberechnung 5 Punkte Sie wollen das Kilogramm Fleischersatz zum Preis von 13.50 inkl. 8% MWST verkaufen. Sie berechnen für Aktionen und einen Einführungsrabatt durchschnittlich 8% Rabatt mit ein. Zusätzlich rechnen Sie mit 50% VVGK auf Basis der Herstellkosten. Wie hoch ist der Gewinn pro Monat, wenn Sie mit einem Absatz von 25 Kg pro Monat planen. Wenn Sie bei 2.4. kein Resultat haben, rechnen Sie mit einem Einstandspreis exkl. MWST von 7.-. Bruttokreditverkaufspreis inkl. MWST 13.50 MWST 1.00 Bruttokreditverkaufspreis exkl. MWST 12.50 Rabatt 1.00 Nettokreditverkaufspreis 11.50 Einstandspreis bzw. Herstellkosten 7.00 VVGK 3.50 Gewinn pro Kg 1.00 Gewinn pro Monat 25.00 108% 8% 100% 100% 8% 92% 100% 50% 1 kg 25 kg 2.5.2 Make or buy 5 Punkte Seite 15 von 18

Sie haben ein Rezept gefunden, mit welchem Sie selber getrockneten Fleischersatz herstellen können. Für die Herstellung benötigen Sie neben den diversen Zutaten auch den Produktionsplatz. Sie könnten im Anschluss an ihr Verkaufslokal einen kleinen Raum mieten, in welchem eine Trocknungsmaschine und eine Rührmaschine Platz haben. Die monatliche Miete für den Raum beträgt 40.- inkl. Nebenkosten. Die gesamten Materialkosten betragen 2.00. Sie können innerhalb von 2 Stunden 25 kg produzieren. Sie rechnen mit einem Stundenlohn inkl. Sozialleistungen und Nebenkosten von 55.-. Wie hoch ist der monatliche Gewinn, wenn Sie mit denselben VVGK, derselben Absatzmenge wie bei 2.5.1 und einem Nettoerlös von 12.00 rechnen? Materialkosten für 25 kg 50.00 Einzellöhne für 25 kg 110.00 Herstellkosten 160.00 VVGK 87.50 Miete 40.00 Selbstkosten 287.50 Nettoerlös für 25 kg 300.00 Gewinn pro Monat 12.50 2.5.3 Entscheidung 2 Punkte Entscheiden Sie ob Sie den Fleischersatz selber herstellen oder zukaufen. Begründen Sie Ihre Antwort. Grundsätzlich ist es fraglich, ob das Produkt überhaupt in das Sortiment aufgenommen werden soll, da der Gewinn bei beiden Varianten sehr gering ist. Bei der Eigenproduktion ist das Risiko eines Verlustes ist hoch und die Gewinnchancen sehr gering. Wenn schon würde ich das Risiko minimieren, indem ich keinen Aufwand betreiben würde und den Fleischersatz nur handeln also fertig einkaufen. 2.6 Opportunitätsberechnung 8 Punkte Wie viel kg (gerundet auf 2 Kommastellen) müssten Sie pro Monat verkaufen, so dass bei beiden Varianten denselben Gewinn erwirtschaften würde? Variante Handel Variante Eigenprod. Differenz Nettoerlös 11.50 12.00 variable Kosten 7.00 6.40 Bruttogewinn 4.50 5.60 1.10 Fixkosten Total 87.50 127.50 40.00 36.36 kg Beweis: Variante Handel Variante Eigenprod. Nettoerlös 418.18 variable Kosten 254.55 Bruttogewinn 163.64 Fixkosten Total 87.50 Gewinn 76.14 436.36 232.73 203.64 127.50 76.14 Seite 16 von 18

3. Theorie 10 Punkte 3.1. Langfristige Preisuntergrenze 2 Punkte Wo befindet sich die langfristige Preisuntergrenze? Selbstkosten 3.2. Kurzfristige Preisuntergrenze 2 Punkte Wo befindet sich die kurzfristige Preisuntergrenze? variable Kosten 3.3. Bilanzgliederung 2 Punkte Wie heisst das Prinzip, nach welchem eine Bilanz nach Schweizer Rechnungslegung gegliedert ist? Verflüssigungsprinzip bzw. Liquiditätsprinzip 3.4. Prämisse der Klarheit 2 Punkte Definieren Sie in einem Satz die Prämisse der Klarheit. Klarheit muss insbesondere im Bereich der Gestaltung der externen Jahresrechnung gewährleistet sein, so dass sich die Jahresrechnung einem durchschnittlichen, mit dem Lesen von Jahresrechnungen vertrauten Adressaten durch eine übersichtlichen und verständliche Gestaltung die relevanten wirtschaftlichen Zusammenhänge möglichst einfach erschliesst. 3.5. Gesetzesgrundlage 2 Punkte In welchem Gesetz sind die Buchführungspflichten geregelt? Obligationenrecht Seite 17 von 18

4. Nutzschwellenberechnung 25 Punkte 4.1. Kostenkalkulation 8 Punkte Von einem Produkt P weiss man, dass keine Mengenrabtte und Erlösminderungen beim Einkauf gewährt werden. Somit können seine Kosten durch eine lineare Kostenfunktion abgebildet werden. Ausserdem sind folgende Werte bekannt: - Bei einer Produktionsmenge von 4'000 St. betragen die Gesamtkosten 60'000.- - Bei einer Produktionsmenge von 5'800 St. betragen die Gesamtkosten 78'000.- 4.1.1 Wie hoch sind die variablen Kosten pro Stück? 4 Punkte Produktionsmenge 4 000 St. Kosten Produktionsmenge 5 800 St. Kosten Diffferenz 1 800 St. 60 000.00 78 000.00 18 000.00 Erkenntnis: die Kosten der 1'800 St. höheren Produktionsmenge müssen demnach durch variable Kosten angefallen sein. Die Fixkosten verändern sich ja nicht. Pro Stück 1 St. Kosten 10.00 4.1.2 Wie hoch sind die Fixkosten? 4 Punkte variable Kosten bei 4 000 St. Kosten Gesamtkosten 4 000 St. Kosten Fixkosten 40 000.00 60 000.00 20 000.00 4.2 Nutzschwellenberechnung 17 Punkte Bei voller Kapazitätsauslastung (= 80'000 Stück/Jahr) sind Selbstkosten von 1'100'000.- budgetiert. Der Verkaufspreis je Stück beträgt 16.-. Die Ist-Produktion im vergangenen Jahr betrug 60'000 Stück. Aus der Erfolgsrechnung ist ersichtlich, dass dabei Selbstkosten von 880'000.- generiert wurden. Der effektive Nettoerlös bzw. Nettobarverkaufspreis je Stück betrug 16.-. 4.2.1 Wieviel Gewinn wurde in diesem Jahr erzielt? 4 Punkte Nettoerlös 60 000 St. Verkaufspreis 16.00 960 000.00 Selbstkostten Kosten 880 000.00 Gewinn 80 000.00 4.2.2 Wie hoch ist die mengenmässige Nutzschwelle? 7 Punkte Kapazität 80 000 St. Kosten 1 100 000.00 Produktionsmenge 60 000 St. Kosten 880 000.00 Diffferenz -20 000 St. -220 000.00 variable Kosten 1 St. Kosten 11.00 variable Kosten total 60 000 St. 660 000.00 Fixkosten 220 000.00 Verkaufspreis variable Kosten 1 St. Kosten DB I mengenmässige Nutzschwelle 16.00 11.00 5.00 44 000 St. 4.2.3 Wie hoch ist die wertmässige Nutzschwelle? 2 Punkte mengenmässige Nutzschwelle 44 000 St. Verkaufspreis 4.2.4 Wie hoch wäre die mengenmässige Nutzschwelle, wenn der Verkaufspreis auf 4 Punkte 15.- reduziert würde? Verkaufspreis variable Kosten 1 St. Kosten DB I Fixkosten 16.00 704 000.00 15.00 11.00 4.00 220 000.00 mengenmässige Nutzschwelle 55 000 St. Seite 18 von 18