Sozialisationseffekte der Schule

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Transkript:

Sozialisationseffekte der Schule Soziologie der Schule II Von Helmut Fend, Wolfgang Knörzer, Willibald Nagl, Werner Specht, Roswith Väth-Szusdziara Beltz Verlag Weinheim und Basel 1976

Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung.... 1 1.1 Schulsysteme als Orte der optimalen Organisation von Lernprozessen 3 1.2 Der heimliche Lehrplan 4 1.3 Die gesellschaftlichen Funktionen schulischen Lernens 7 1.4 Bedürfnisse des Individuums : 11 1.5 Schulsysteme als Institutionen der Sozialisation 13 1.5.1 Institutionelle Merkmale von Schulsystemen 15 1.5.2 Folgen institutioneller Erfahrungen 18 1.5.3 Lehrerbedingte Schulerfahrungen 22 1.6 Datenbasis 30 2. Orientierungsformen gegenüber Lern- und Leistungsforderungen 37 2.1 Lernaufwand 46 2.1.1 Hausaufgabenbelastung in den verschiedenen Schulformen. Schülergruppen mit besonders hohem Hausauf gabenengagement... 48 2.1.2 Zur Effizienz von Hausaufgaben 55 2.1.3 Schulklima und Hausaufgabenengagement 60 2.1.4 Elterliches Verhalten und Hausaufgabenengagement der Schüler. 64 2.1.5 Persönlichkeitsmerkmale und Hausauf gabenerledigung 68 2.1.6 Hausaufgabenengagement als Ausdruck allgemeiner Konformitätsorientierung 71 2.2 Abweichendes Verhalten 74 2.2.1 Zum Syndrom abweichendes Verhalten" 75 2.2.2 Abweichendes Verhalten bei einzelnen Schülergruppen 77 2.2.3 Schulklima und abweichendes Verhalten 81 2.2.4 Familiäre Bedingungen für abweichendes Verhalten 84 2.2.5 Zusammenfassung 86 2.3 Lernmoral und Leistungsmoral 87 2.3.1 Konstrukt und Operationalisierung 89 2.3.2 Lern-und Leistungsmoral bei verschiedenen Schülergruppen... 91 VII

2.3.3 Schulklima und Lern-und Leistungsmoral 98 2.3.4 Familiäre Bedingungen für hohe Lern-und Leistungsmoral... 102 2.3.5 Zusammenfassung der Ergebnisse 104 2.4 Sensibilitäten gegenüber Lernanreizen.. 106 2.4.1 Die multiple motivationale Bestimmtheit von Lernen 106 2.4.2 Operationalisierung und Konstruktvalidierung 114 2.4.3 Sensibilitäten gegenüber Lernanreizen bei verschiedenen Schülergruppen 117 2.4.4 Schulklima und Sensibilität gegenüber Lernanreizen 125 2.4.5 Familiäre Bedingungen 129 2.4.6 Die verhaltenssteuernde Bedeutung verschiedener Lernmotive.. 132 2.4.7 Zusammenfassung der Ergebnisse... 141 2.5 Angst und Erfolgszuversicht 144 2.5.1 Zur Operationalisierung von Angst und Erfolgszuversicht 147 2.5.2 Angst bei einzelnen Schülergruppen 149 2.5.3 Angst und individuelle Wertstruktur 157 2.5.4 Schulangst, Hoffnung auf Erfolg und Kausalattribuierung 161 2.5.5 Schulangst, Hoffnung auf Erfolg und Schulklima. 162 2.5.6 Schulangst und Noten.". ; 165 2.5.7 Zusammenfassend: Pädagogische Möglichkeiten zur Reduktion vonangst. 169 3. Kritisches Bewußtsein: Politische Sozialisation von Alltagstheo- i rien über Schule und Gesellschaft 173 3.1 Leistungsideologie als ein Gegenstand politischer Sozialisation in ; derschule. '; 173 j 3.2 Theoretischer Ansatz 175 \ 3.2.1 Latentes Lernen von Alltagstheorien 175 j 3.2.2 Schulstruktur und Interaktionsprozesse als Bedingungen für latentes Lernen von Leistungstheorien 178 j 3.2.3 Der Zusammenhang zwischen Leistungstheorien von Schülern und der Leistungsideologie 188 3.2.4 Die latente Vermittlung von Ideologie als Funktion der Schule.. 194 3.3 Operationalisierung von Leistungsideologie 197 3.3.1 Beschreibung der Dimensionen des Instruments 199 3.3.2 Das Verständnis des Instruments bei verschiedenen Schülergruppen 203 3.3.3 Leistungsideologie als konsistenter Einstellungskomplex 205 3.4 Schulreform und politische Sozialisation 208 VIII

3.4.1 Schulstruktur und Lehrereinstellungen als Sozialisationsbedingungen für Leistungstheorien 208 3.4.2 Politische Alltagstheorien bei einzelnen Schülergruppen im integrierten und im segregierten Schulsystem 222 3.5 Politische Sozialisation im interpersonalen Beziehungsnetz: Die Rolle von Lehrern und Mitschülern in unterschiedlichen Schulformen 236 3.5.1 Meinungsmuster von Lehrern, Eltern und Meinungsführern.... 236 3.5.2 Lehrer 239 3.5.3 Mitschüler 246 3.5.4 Zusammenfassung 252 3.6 Qualifikation, soziale Unabhängigkeit und soziale Integration in ihrer Bedeutung für politisches Bewußtsein 254 3.6.1 Qualifikation 257 3.6.2 Soziale Unabhängigkeit 262 3.6.3 Soziale Integration 269 3.6.4 Individuelle Chancen für Reflexionsfähigkeit 272 3.7 Zusammenfassung 278 4. Sozialisation von Wertorientierungen 283 4.1 Problemstellung v. 283 4.2 Die Erfassung von Werten 284 4.3 Außerschulischer und schulischer Status in ihrer Bedeutung für die Sozialisation von Werthaltungen 288 4.3.1 Soziale Herkunft 289 4.3.2 Geschlecht ~ 290 4.3.3 Schulischer Status 292 4.3.4 Die relative Bedeutsamkeit von Herkunftsstatus, schulischem Status und erwartetem Status für die Ausbildung von Wertorientierungen 297 4.4 Werthaltungen in unterschiedlichen Schulsystemen 300 4.4.1 Schulsystem und Lehrereinstellungen 300 4.4.2 Das Lehrer-Schüler-Verhältnis als vermittelnde Variable für die Sozialisation von Wertorientierungen 306 4.5 Die Bedeutung von schulischen und außerschulischen Bezugsgruppen für den Prozeß der Wertbildung 310 4.6 Konformität und soziale Integration 318 IX

4.7 Zusammenfassung 321 5. Begabungsselbstbild: Der schulische Einfluß auf Urteile über die eigene Person 325 5.1 Die sozialen Funktionen der Sozialisation des Begabungsselbstbildes : 328 5.2 Die Messung des Begabungsselbstbildes 331 5.3 Das Begabungsselbstbild und schulische Bezugspunkte der Selbsteinschätzung 335 5.3.1 Das Selbstbild der Schüler im dreigliedrigen Schulsystem und im integrierten Schulsystem 335 5.3.2 Qualifikationsniveau und Selbstbild 337 5.3.3 Zur Systematik schulischer Bezugspunkte der Selbsteinschätzung. 338 5.3.4 Zur Interpretation eines losen bzw. engen Zusammenhangs zwischen schulischer Beurteilung und Selbstbeurteilung 344 5.4 Zum Einfluß außerschulischer Faktoren auf das Begabungsselbstbild 349 6. Selbstbewußtsein 363 6.1 Das Konstrukt Selbstbewußtsein 366 6.2 Selbstbewußtsein und Strategien der Verarbeitung von Erfolgsinformationen 374 6.3 Relevanzstrukturen und Selbstbewußtsein 384 6.4 Zur Bedeutung des Selbstbewußtseins 392 6.4.1 Selbstbewußtsein und andere Sozialisationseffekte 393 6.4.2 Selbstbewußtsein und Zukunftserwartungen 392 6.4.3 Soziales Verhalten und Selbstbewußtsein 391 6.5 Selbstbewußtsein in unterschiedlichen Schulformen und bei unterschiedlichen Schülergruppen 40( 6.6 Selbstbewußtsein und Statusstruktur: Entstehungsbedingungen des Selbstvertrauens 40: 6.6.1 Soziale Anerkennung und Stellung in der informellen Sozialstruktur 41! 6.6.2 Bedingungen des Begabungsselbstbildes 41' 6.6.3 Zur Bedeutung des Geschlechts 41j 6.6.4 Zur Bedeutung der sozialen Herkunft 41: 6.6.5 Zusammenhänge zwischen Statuspositionen als indirekte Wege i der Beeinflussung des Selbstbewußtseins 41] X

6.6.6 Zur Wechselwirkung zwischen Selbstbewußtsein, Erfolg und sozialer Anerkennung 419 6.7 Zur Verarbeitung von Erfolg und Mißerfolg in unterschiedlichen sozialen Kontexten 424 6.7.1 Reaktionen der Eltern auf Schulleistungen 425 6.7.2 Schulklima und Selbstbewußtsein 427 6.8 Zusammenfassung 431 7. Schulinvolvement und Schul Verdrossenheit 435 7.1 Was heißt Schulinvolvement" bzw. Schulverdrossenheit"?... 437 7.2 Merkmale von Schülern mit hohem bzw. niedrigem Schulinvolvement 441 7.3 Zur Verbreitung von Schulinvolvement bzw. von Schulverdrossenheit 447 7.3.1 Geschlechtsunterschiede 451 7.3.2 Regionale Unterschiede 452 7.4 Relative Deprivation bzw. relative Gratifikation im Schulsystem. 453 7.5 Schulklima und Schulinvolvement. 456 8. Zusammenfassung 461 8.1 Zur relativen Bedeutung der Schule 462 8.2 Schulische Erfahrungen: Institutionelle Einflüsse 465 8.3 Lehrereinflüsse 470 8.4 Bezugsgruppen: Altersgruppen und Eltern 473 8.5 Zu den gesellschaftlichen Funktionen latenter Lernprozesse in der Schule 474 8.6 Zur Frage der wünschenswerten Sozialisationseffekte der Schule. 476 Literaturverzeichnis 479 Anhang 489 1. Sachregister 489 2. Abkürzungsverzeichnis 491 3. Verzeichnis der Meßinstrumente 495 4. Das Univariate Diskriminanzmaß (UDM) 501 XI