Matthias Mahlmann Rationalismus in der praktischen Theorie Normentheorie und praktische Kompetenz 2. Auflage Nomos
Inhaltsverzeichnis Einleitung 13 TEIL 1 : DIE WIEDERENTDECKUNG DER PRAKTISCHEN KOMPETENZ A. Die Subjektfeindlichkeit der modernen Theorie 29 B. Das empiristische Modell des menschlichen Geistes 32 I. Klassischer Empirismus 32 1) Theoretische Leistungen des menschlichen Geistes 32 2) Praktische Philosophie 34 3) Zusammenfassung 36 IL Analytische Philosophie 37 1) Theoretische Philosophie 37 2) Praktische Philosophie 39 3) Zusammenfassung 40 HL Konstruktivismus 40 1) Theoretische Leistungen der Kognition 40 2) Praktische Philosophie 42 a) Piagets Konstruktivismus 42 b) Kohlbergs Stufen der Moral 43 c) Habermas' kommunikationstheoretische Fassung der moralischen Sozialisation 45 IV. Zusammenfassung 49 C Das rationalistische Modell des menschlichen Geistes 51 L Antike Vorläufer 51 II. Klassischer Rationalismus 52 III. Der Mensch als moralbegabtes Wesen - Theorien des»moral sense«60 IV. Transzendentalphilosophie und Nativismus 65 1) Theoretische Philosophie 65 2) Praktische Philosophie 66 3) Zusammenfassung 70 V. Moderner Rationalismus 70 1) Kompetenz statt Performanz 73 2) Vermögen erster und zweiter Ordnung 74 3) Nativismus, Modularität und Lerntheorien 74
4) Einige Eigenschaften des menschlichen Geistes 77 a) Universalgrammatik 77 b) Zählvermögen (number faculty) 83 c) Common-Sense Verständnis 84 d) Abduktionsvermögen (science forming faculty) 86 e) Visuelle Wahrnehmung 87 f) Moralisches Urteil (moral faculty) 88 5) Die Struktur der rationalistischen Argumentation 88 6) Zwei Arten von Wissen 89 7) Das Verhältnis von Geist und Gehirn 90 8) Reichweite und Grenzen von Kompetenzen 92 9) Eine Naturwissenschaft des Geistes 93 10) Die subjektive Allgemeinheit 94 11) Der moderne Rationalismus und die rationalistische Tradition 97 12) Zusammenfassung 98 D. Hypothesen zur Herkunft von Moral und positivem Recht 100 E. Das Untersuchungsprogramm 104 F. Methodenfragen 105 I. Rehabilitierung der Teilnehmerperspektive 105 II. Idealisierungen 107 TEIL 2: REGELN ALS NORMATIVE RESSOURCEN DER MENSCHLICHEN KOGNITION A. Das Rätsel des Normativen 111 B. Die Gestalt von Regel und Gesetz 116 I. Die Eigenschaften von Regel und Gesetz 116 IL Phänomen, Repräsentation, Sprachzeichen 119 III. Wittgensteins Regelanalyse 121 1) Einleitung: Wittgensteins Wende 121 2) Interne und Externe Regeln, E- und I-Strukturen 123 3) Anwendung und Extension einer Regel 124 4) Die interne Regelerkenntnis 130 5) Die Festigkeit der Regeln 133 6) Die Illusion der Privatregel 134 7) Die soziale Natur der Regeln 135 8) Zusammenfassung 136
IV. Kritik an Wittgensteins Regelexternalismus 137 1) Anwendung und Extension der Regel 137 a) Mathematische Regeln 139 aa) Die interne Bestimmtheit der Regel 139 bb) Die Extension der Regel 141 cc) Der präskriptive Rest 142 dd) Sprachzeichen und geistige Operation 142 b) Präskriptive Regeln 143 2) Probleme einer internen Regelerkenntnis 146 3) Festigkeit der Regeln 151 4) Externe Regeln setzen interne Regeln voraus 151 5) Die Privatheit des Regelgebrauchs 152 6) Zusammenfassung 157 V. Die voluntative Dimension der Regel 158 1 ) Die Präskriptivität der Regel 158 2) Sanktionstheorien der Verbindlichkeit 162 3) Harts ambivalenter Regelexternalismus 168 4) Verbindlichkeit und kontrafaktische Erwartung 173 a) Der systemtheoretische Normbegriff 173 b) Kritik an Luhmanns Normbegriff 176 5) Freiheit und Präskriptivität 177 6) Nonnative Theorien 178 7) Präskriptivität und Geltung 179 8) Zusammenfassung 180 VI. Regel und Gesetz 181 1 ) Gesetz als kategorische Regel 181 2) Regel und Gesetz als Verstandesbegriffe und Gegenstand des positiven Rechts 182 3) Moderner Rechtsbegriff und subjektive Verpflichtung 185 VII. Zusammenfassung: Die Substanz von Regel und Gesetz 186 C. Die mentale Herkunft von Regel und Gesetz 189 I. Einleitung 189 IL Behaviourismus 191 1) Grundannahmen 191 2) Kritik am Behaviourismus 192 3) Zusammenfassung 197 ΠΙ. Piagets Konstruktivismus 197 1) Einleitung 197 2) Stadien der Regelgenese, Regelformen und Regelbewusstsein 198 3) Regelmäßigkeit und Regel 201 4) Mechanismen der Regelgenese 203 5) Zusammenfassung 205
IV. Kritik am strukturalistischen Konstruktivismus 206 1) Einleitung 206 2) Die Transformation des partikularen Ritus in eine generelle Norm 207 3) Die Präskriptivität der Norm 210 4) Der konstruktivistische Fehlschluss 214 5) Implizite Idealisierungen bei der Kritik der genetischen Normentheorie 218 6) Zusammenfassung 219 V. Ergänzungen: Kohlberg, Habermas 220 1) Einleitung 220 2) Kohlbergs Stufen des moralischen Urteils und ihre Kritik 220 3) Habermas' kommunikationstheoretischer Normbegriff und seine Kritik 224 4) Zusammenfassung 227 VI. Funktionalismus, Konnektionismus, radikaler Konstruktivismus, Evolutionstheorien 227 1 ) Funktionalismus, Konnektionismus, radikaler Konstruktivismus 227 a) Funktionalismus 228 b) Konnektionismus 229 c) Radikaler Konstruktivismus 230 2) Sozial- und kulturevolutionäre Theorien 231 3) Zusammenfassung 233 VII. Zusammenfassung: Die Normgenese 234 D. Die kognitiven Wurzeln von Regeln in Moral und positivem Recht 236 TEIL 3: EINWÄNDE UND KONSEQUENZEN A. Einleitung 243 B. Rationalismus und biologistischer Dogmatismus 245 I. Rationalismus und Verhaltensbiologie 247 1) Der vorprogrammierte Mensch 248 a) Grundannahmen, Methoden und Ergebnisse der Verhaltensbiologie 248 b) Verhaltensbiologische Normentheorie 253 2) Kritik der Verhaltensbiologie 256 a) Methodische Defizite und der Kern des Biologismus 256 b) Die Kritik des»panglossian paradigm«261 c) Die Verhaltensbiologie als Performanztheorie 264 d) Kritik der verhaltensbiologischen Normentheorie 266 10
3) Die Defizite der Verhaltensbiologie und der Rationalismus 269 4) Zusammenfassung 273 IL Rationalismus: Dogmatismus oder Aufklärung? 275 1) Wo sich der Spaten biegt oder: Das Ende der Warum-Fragen 275 2) Rationalismus und Autonomie 281 3) Zusammenfassung 283 C. Der Einwand evolutionärer Unerklärlichkeit 284 D. Kognitive Universalien und die Vielfalt der Geschichte 288 E. Empirischer Rationalismus und konkreter Humanismus 292 Literaturverzeichnis 301 ll