Dreidimensionale Marken

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Reihe: Rechtswissenschaft Band 7 Dr. Nina Hetzelt Dreidimensionale Marken Freihaltebediirftigkeit, Unterscheidungskraft und Schutzumfang ^ < LLl EUL>

INHALTSVERZEICHNIS A. EINLEITUNG B. FUNKTIONEN PER MARKE I. TATSACHLICHE MARKENFUNKTIONEN 8 II. BEWERTUNG DER MARKENFUNKTIONEN UNTER GELTUNG DES WZG 9 III. BEWERTUNG DER MARKENFUNKTIONEN IM MARKENG 10 C. ERSCHEINUNGSFORMEN DREIDIMENSIONALER MARKEN 17 I. PRODUKTUNABHANGIGE FORMMARKEN 17 II. PRODUKTABHANGIGE FORMMARKEN 18 III. DREIDIMENSIONALE GESTALTUNGEN ALS BESTANDTEIL EINER KOMBINATIONSMARKE 19 IV. POSITIONSMARKEN 20 V. NATURGETREUE ABBILDUNGEN DREIDIMENSIONALER GESTALTUNGEN ALS BILDMARKEN 23 D. FREIHALTEBEDURFTIGKEIT DREIDIMENSIONALER MARKEN 25 I. PROBLEMSTELLUNG 25 II. VERHALTNIS DES MARKENRECHTS ZU ANDEREN SONDERSCHUTZRECHTEN 28 1. Rechtliche Unabhangigkeit von Markenschutz und befristeten Sonderschutzrechten 28 2. Abgrenzung gewerblicher Schutzrechte vom Markenschutz unter Geltung des WZG 32 a. Technisch-funktionale Gestaltungen 33

aa. Rechtsprechung des RG 33 bb. Rechtsprechung des BGH 34 b. Asthetische Gestaltungen 36 aa. Rechtsprechung des RG 36 bb. Rechtsprechung des BGH 36 c. Zusammenfassung 37 3. Beurteilung der Problemstellung im Hinblick auf die gesetzlichen Regelungen im MarkenG 37 III. ABSTRAKTES FREIHALTEBEDURFNIS - 3 ABS. 2 MARKENG 44 1. Regelungszweck 44 2. Anwendungsbereich 46 a. Verpackungsformmarken 46 b. Naturgetreue Abbildungen dreidimensionaler Gestaltungen als Bildmarken 52 aa. Problemstellung 52 bb. cc. Schutzversagung aufgrund fehlender konkreter Unterscheidungskraft i.s.d. 8 Abs.2 Nr.l MarkenG 53 Berucksichtigung des absoluten Freihaltebedurfnisses beim Schutzumfang 55 dd. Analoge Anwendung des 3 Abs.2 MarkenG 57 ee. Rechtsprechung 58 3. Die Tatbestande des 3 Abs.2 MarkenG im Einzelnen 61 a. 3 Abs.2 Nr.l MarkenG 63 aa. bb. Abgrenzung vom,,wesen der Ware" im Ausstattungsrecht 63 Bestimmung markenunfahiger Formen i.s.d. 3 Abs.2 Nr.l MarkenG 66 (1) Begriff der wart der Ware" i.s.d. 3 Abs.2 Nr.l MarkenG 66 (2) BeurteilungsmaBstab der Grundform 66

Ill (3) VergleichsmaBstab bei der Bestimmung der Warengattung 69 cc. Abgrenzung von den Schutzhindernissen des 3 Abs.2 Nr.2 und 3 MarkenG 73 b. 3 Abs.2 Nr.2 MarkenG 76 aa. Bisherige Auslegung des 3 Abs.2 Nr.2 MarkenG in Deutschland 76 bb. Rechtsprechung des EuGH 81 cc. Auslegung der Kriterien des EuGH 87 c. 3 Abs.2 Nr.3 MarkenG 89 aa. Rechtsprechung 91 bb. Beurteilungskriterien 93 (1) Kaufentscheidung der Abnehmerkreise als Beurteilungskriterium 93 (2) Auslegung des 3 Abs.2 Nr.3 MarkenG anhand objektiver Kriterien 97 IV. KONKRETES FREIHALTEBEDURFNIS - 8 ABS.2 NR.2 UND 3 MARKENG 100 1. Verkehrsdurchsetzung - 8 Abs.3 MarkenG 101 2. 8 Abs.2 Nr. 2 MarkenG 104 a. Anwendbarkeit des 8 Abs.2 Nr.2 MarkenG auf dreidimensionale Marken 105 aa. Wortlaut des 8 Abs.2 Nr.2 MarkenG 105 bb. Regelungszweck des 8 Abs.2 Nr.2 MarkenG 109 cc. Rechtsprechung zur Anwendbarkeit des 8 Abs.2 Nr.2 MarkenG auf dreidimensionale Gestaltungen 110 b. Auslegung des 8 Abs.2 Nr.2 MarkenG 111 aa. Rechtsprechung des BPatG 112 bb. Rechtsprechung des BGH 114 cc. Rechtsprechung des EuGH 116

IV c. Erganzung des 8 Abs.2 Nr.2 MarkenG durch 23 Nr.2 MarkenG 120 3. 8 Abs.2 Nr.3 MarkenG 121 a. Regelungszweck 121 b. Richtlinienkonforme Auslegung des 8 Abs.2 Nr.3 MarkenG 122 c. Anwendungsbereich des 8 Abs.2 Nr.3 MarkenG bei dreidimensionalen Marken 124 E. UNTERSCHEIDUNGSKRAFT DREIDIMENSIONALER MARKEN 127 I. VERHALTNIS VON 3 ABS.l MARKENG ZU 8 ABS.2 Nr.l MARKENG 127 II. ABSTRAKTE UNTERSCHEIDUNGSEIGNUNG - 3 ABS.l MARKENG / ERFORDERNIS WILLKURLICHER ERGANZUNGEN 130 III. KONKRETE UNTERSCHEIDUNGSKRAFT - 8 ABS.2 NR.l MARKENG 132 1. Strengere Anforderungen an die Unterscheidungskraft aufgrund einer Wechselwirkung mit dem Freihaltebediirfnis 133 2. Freihaltungsinteresse bei fehlender Unterscheidungskraft- 8 Abs.2 Nr.l als Auffangtatbestand 137 3. Verkehrsauffassung 140 4. Beurteilungskriterien im Einzelnen 143 a. Rechtsprechung 143 b. Vorbekannter Formenschatz als VergleichsmaBstab 145 c. Kombinationen von Gestaltungselementen 148 aa. Gestaltungsvielfalt auf dem betroffenen Warensektor als Kriterium 148 bb. Beliebige Kombination ublicher Elemente 152 d. Prufungsschema 153

F. SCHUTZUMFANG DREIDIMENSIONALER MARKEN 157 I.,,MARKENMASSIGER GEBRAUCH" ALS UNGESCHRIEBENE TATBESTANDSVORAUSSETZUNG EINER MARKENRECHTSVERLETZUNG 158 1. Rechtslage unter Geltung des WZG 158 2. Rechtslage im MarkenG 159 II. SCHUTZUMFANG IM IDENTITATSBEREICH - DOPPELIDENTITAT 165 III. SCHUTZUMFANG IM AHNLICHKEITSBEREICH - VERWECHSLUNGSGEFAHR 166 1. Beurteilung der Verwechslungsgefahr 166 2. Verwechslungsgefahr als Rechtsfrage 170 3. Kollision dreidimensionaler Marken mit Kombinationszeichen 172 4. Prufungsschema 181 5. EinfluB der Verpackung bei Warenformmarken 185 IV. KOLLISIONEN ZWISCHEN MARKEN UNTERSCHIEDLICHER GATTUNGEN 187 1. Unmittelbare Auswirkungen eines Gattungsunterschiedes 187 2. Mittelbare Auswirkungen im Rahmen der rechtserhaltenden Benutzung 189 V. RECHTSERHALTENDE BENUTZUNG VON DREIDIMENSIONALEN MARKEN IN NEUTRALISIERTER FORM 191 VI. KORREKTURMOGLICHKEITEN IM VERLETZUNGSPROZESS 194 G. 2USAMMENFASSUNG 201