Volksschule St. Gotthard

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Volksschule St. Gotthard Schuldaten Adresse 4112 St. Gotthard 3 Bezirk Urfahr-Umgebung Kontakt Tel: 07234/87031 Fax: 07234/88031 E-Mail: s416081@lsr.eduhi.at Homepage: www.vs-stgotthard.at Direktor/in Anzahl der Lehrer/innen 2 Hannelore Mittlböck Anzahl der Schüler/innen 44 davon weiblich: 29 davon männlich: 15 Anzahl der Schüler/innen mit Migrationshintergrund Anzahl der Schüler/innen mit sonderpädagogischen Förderbedarf Anzahl der Klassen 2 davon Integrationsklassen: 0 Anzahl sonstiger Bediensteter 3 Elternvertreter/in Schulärztin/Schularzt Gesundheitsteam Prozessbegleitung OÖGKK 0 0 Natascha Wurzinger Dr. Zechner Dir. Hannelore Mittlböck Gudrun Reingruber Ulla Langhammer Angelika Mittendorfer-Jusad Projektdauer Schuljahr 2012/2013 bis 2014/2015 Leitbild und/oder Profil der Schule Unsere Schule ist eine kleine Schule im Grünen, eine demokratische Gemeinschaft, wo wir, unter Einbeziehung der uns umgebenen Natur lernen und arbeiten können. Dabei legen wir besonderes Augenmerk auf die gesunde, körperliche und geistige Entwicklung der Kinder. Unser Ziel ist es, Wissen und Werte, wie Toleranz und Achtung dem Anderen gegenüber zu vermitteln und die Leistungsbereitschaft in jahrgangsgemischten Klassen und mit jahrgangsübergreifendem Unterricht zu fördern. Lehrer/innen, Eltern und Schüler/innen tragen partnerschaftlich zur Erreichung dieses Zieles bei. 1

Bisherige Fortbildungen im Bereich Gesundheit / schulische Gesundheitsförderung (bitte berücksichtigen Sie alle an Ihrer Schule tätigen Personen Lehrkräfte, Buffetpersonal, etc.) Startveranstaltung Gesunde Schule OÖ im Jahr 2012 und 2015 Gesunde Ernährung (zwei Kurse wurden besucht) Neue Medien Faszination, Gefahren und Möglichkeiten Wahrnehmen, Hinschauen, Eingreifen was tun bei Mobbing an Schulen? Mein unsichtbarer Gartenzaun Zu dick, zu dünn oder gerade richtig? (Gesunde Ernährung) Lernen im Gleichgewicht (Übungen für die Bewegte Pause ) Ich persönlich Bildung braucht Persönlichkeit Gesund leben mit Kindern (Vortrag im Rahmen einer Elternvereinsversammlung) Jausenhits für Kids (Kochkurs für Eltern wurde auch von Lehrern besucht) Klick und check neue Medien und ihre Gefahren (Vortrag in Kooperation mit der Gesunden Gemeinde St. Gotthard) Bisherige Zertifikate bzw. Gütesiegel im Bereich Gesundheit / schulische Gesundheitsförderung SAM Zertifikat für alle Lehrer/innen der Schule Standortbezogene Besonderheiten der Schule Schwerpunkte (z. B. Nachmittagsbetreuung), Probleme/Herausforderungen, örtliche Gegebenheiten, etc. Die Schule befindet sich in einer wunderschönen Umgebung am St. Gottharder Berg. Es gibt kaum Verkehr. Wir verfügen über einen Sport- und Spielplatz, der jeden Tag in der Pause genutzt wird. Die Schule wird seit zwei Jahren als zweiklassige Volksschule geführt und hat diese Herausforderung sehr gut gemeistert. Wir haben uns daher entschlossen, im kommendern Schuljahr in den Prozess OÖ Schule innovativ einzusteigen und unsere Schule als Schule mit jahrgangsgemischten Klassen und jahrgangsgemischtem Unterricht neu zu positionieren. Wir haben bereits eine Prozessbegleitung für das kommende Schuljahr organisiert und sind dabei, den Unterricht in Lernbüros, in denen eigenständig und selbstverantwortlich gearbeitet wird, neu zu organisieren. Die Nachmittagsbetreuung der Kinder findet in einem Hort der Gemeinde in Rottenegg statt. Der Turnsaal der Volksschule befindet sich leider nicht bei der Schule, sondern in einem Freizeitzentrum in Rottenegg (Entfernung ca. 4 km). Das bedeutet, dass die Kinder mit dem Schulbus zum Turnunterricht transportiert werden müssen, wodurch nur Doppelstunden möglich und sinnvoll sind. In der Schule selbst steht nur ein kleiner Gymnastikraum zur Verfügung, allerdings der schon erwähnte Spiel- und Sportplatz. 1. In welcher Weise werden an Ihrer Schule soziale Prozesse gestaltet und Bedürfnisse unterschiedlicher Personengruppen berücksichtigt? 1.1. Akzeptanz Wird Gesundheitsförderung auf einer breiten Ebene in der Schule akzeptiert? Denken Sie hier bitte an folgende Personengruppen: Schulleitung, Lehrer/innen, Schüler/innen, Eltern, Schulärzt/in, sonst. Schulpersonal, Schulerhalter usw.? Das Thema Gesundheitsförderung war und ist allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft ein großes Anliegen und es waren von Beginn an sowohl die Schulleitung, als auch die Lehrerinnen und Schüler/innen, sowie die Eltern und das sonstige Schulpersonal in den Prozess eingebunden. Auch der Gemeinde als Schulerhalter ist das Thema Gesundheit sehr wichtig, da sich die Gemeinde seit drei Jahren ebenfalls auf dem Weg zur Gesunden Gemeinde St. Gotthard befindet. Es bestand und besteht nach wie vor eine gute Vernetzung mit dem Arbeitskreis der Gesunden Gemeinde, da die Leiterin der Schule aktiv in diesem Kreis mitarbeitet und bereits einige gemeinsame Projekte durchgeführt wurden. Von seiten der Gemeinde gab es 2

auch teilweise eine finanzielle Unterstützung für einige Projekte (z. B. Bioäpfel für den wöchentlichen Apfeltag der Schule). 1.2. Soziale Prozesse In welcher Form werden Entscheidungsprozesse gestaltet? Welches Gremium mit welcher Besetzung trifft welche Entscheidung in welcher Form? (z. B. Projektteam, Gesundheitsteam, Schulgemeinschaftsausschuss, Konferenz) An der VS St. Gotthard wurde ein Gesundheitsteam eingerichtet, das auf Grund der Kleinheit der Schule aus dem gesamten Lehrerkollegium und der Schulwartin besteht. Dieses Gremium bezieht auch die Eltern in Entscheidungsprozesse ein, die zuerst in den Konferenzen vom Gesundheitsteam der Lehrerinnen besprochen und entwickelt werden. Im Anschluss daran kommt es im Rahmen einer durchgängigen Kommunikation und Kooperation aller Beteiligten zur Umsetzung der Projekte. Das unter diesem Punkt erwähnte Gesundheitsteam trifft auch die Entscheidungen bei der Berücksichtigung bestimmter Gruppen. An der VS St. Gotthard gibt es keine Schüler/innen mit Migrationshintergrund, trotzdem ist dem Team die Förderung der Akzeptanz anderer Kulturen ein großes Anliegen, was z. B. mit dem Projekt Das Vierfarbenland, einer Aufführung, an der alle Kinder aktiv beteiligt waren und bei der auch die sozialen Hintergründe dieses Stückes bearbeitet wurden, zum Ausdruck gebracht wurde. Da es an der VS St. Gotthard sehr wenige Buben gibt, achtete das Gesundheitsteam auch darauf, besonders für Buben geeignetes Material für die Pause zur Verfügung zu stellen. Welche Personengruppen wurden bei der Entwicklung/Planung von Maßnahmen eingebunden? Es wurden sowohl die Lehrerinnen, die Schüler/innen, die Eltern, das nicht unterrichtende Personal als auch die Mitglieder des AK der Gesunden Gemeinde in die Planung und Entwicklung von Maßnahmen eingebunden. Welche Personengruppen wurden bei der Durchführung von Maßnahmen eingebunden? Die oben genannten Personengruppen wurden auch bei der Durchführung der Maßnahmen eingebunden und leisteten oft sehr wertvolle Unterstützung. 2. Ist in Zusammenhang mit der schulischen Gesundheitsförderung an Ihrer Schule eine strukturierte Herangehensweise erkennbar? 2.1. Strukturierte Herangehensweise (z. B. Projektmanagementkreislauf) In welcher Form werden der Bedarf an Maßnahmen und die Bedürfnisse der im schulischen Alltag involvierten Personen erhoben (z. B. Befragungen, Beobachtungen, Interviews, Gesprächskreise, strukturierte Rückmeldung von Lehrer/innen, Eltern, Schüler/innen angeführte verwendete Tools bitte beilegen)? Der Maßnahmenbedarf ergibt sich meist aus Beobachtungen des Schulalltags sowie aus den Rückmeldungen der Lehrerinnen. Auch Rückmeldungen der Schüler/innen aus dem Montagmorgenkreis, in dem jede/r Schüler/in Gelegenheit hat, Probleme anzusprechen als auch positive Erlebnisse zu schildern, werden für die Einleitung von Maßnahmen herangezogen. Alle diese Rückmeldungen werden dann im Gesundheitsteam besprochen, bewertet und die daraus folgenden Projekte und Maßnahmen entwickelt und umgesetzt. 3

Werden auf Basis dieser Ziele Arbeitspläne zur Umsetzung erstellt? Im Konferenzprotokoll werden die geplanten Maßnahmen, der Umsetzungszeitraum und die einzelnen Entwicklungsschritte dokumentiert, festgehalten und evaluiert. In welcher Form werden durchgeführte Maßnahmen bewertet (z. B. mit Hilfe von Befragungen, Beobachtungen, Interviews, Gesprächskreise, strukturierte Rückmeldung von Lehrer/innen, Eltern, Schüler/innen)? Rückmeldungen der Lehrer/innen, die auf Grund der Kleinheit der Schule häufig und problemlos im täglichen Gespräch gemacht werden, sowie Gespräche der Kinder im montäglichen Morgenkreis liefern die Grundlage für die Bewertung der Effektivität der getroffenen Maßnahmen. Regelmäßige Kontakte der Schulleitung mit den Vertretern des Elternvereins ergeben auch ein gutes Bild der Akzeptanz bzw. Ablehnung der Aktivitäten in bezug auf die Gesundheitsförderung an der Schule. In welcher Form werden daraus Erkenntnisse gezogen (z. B. Adaptierung der Ziele oder Maßnahmen führen Sie bitte eine genaue Beschreibung unter Punkt 5 an)? Aus diesen Rückmeldungen ergeben sich eventuell Adaptierungen oder Fortführungen der geplanten Maßnahmen und Projekte. In welcher Form werden der Ablauf und die Maßnahmen zur Schulischen Gesundheitsförderung dokumentiert? Wie können außen stehende Personen oder neue Lehrer/innen die Prozesse und umgesetzten Maßnahmen nachvollziehen? Da sich die Schule jetzt im 3. Durchführungsjahr des Projektes der OÖ Gebietskrankenkasse Der kleine Mugg mir & uns geht s gut befindet, werden die durchgeführten Aktivitäten in einem Jahresbericht dokumentiert und aufgelistet. Auf der Homepage der Schule werden die laufenden und durchgeführten Projekte ständig dokumentiert, wodurch auch für außenstehende Personen ein guter Einblick in das schulische Gesundheitsleben geboten wird. 3. Wie findet Kooperation und Vernetzung an Ihrer Schule statt? In welcher Weise werden externe Personen / Institutionen (z. B. Expert/innen, regionale Institutionen, Unternehmen) eingebunden oder regionale Strukturen berücksichtigt? Eine intensive Zusammenarbeit findet mit dem Arbeitskreis der Gesunden Gemeinde St. Gotthard statt, in dem die Schulleiterin aktiv mitarbeitet. Es wurden schon einige Vorträge, Workshops und die Abschlussveranstaltung des Projektes Der kleine Mugg mir & uns geht s gut mit dem Multikultibus organisiert und unterstützt. Mit privaten Personen, die sich in den Dienst der Sache stellen gibt es auch gute Zusammenarbeit, wie z. B. Nordic-Walking-Stunden mit einem speziellen Trainer oder physiotherapeutische Übungen speziell für Kinder mit einer Physiotherapeutin. Die OÖ Gebietskrankenkasse begleitete die Schule und das Gesundheitsteam während der letzten drei Jahre mit kontinuierlichen Besprechungen und Reflexionsworkshops, die auch regelmäßig dokumentiert wurden. 4

Findet ein Austausch mit anderen Schulen statt? In welcher Weise wird der Austausch mit anderen Schulen zum Thema Gesundheitsförderung sichergestellt? Ein Austausch mit anderen Schule findet bei der Organisation von schulübergreifenden Projekten, wie z. B. dem Radworkshop der AUVA oder dem Multikultibus statt, da die Finanzierung und Organisation solcher Projekte für eine Kleinschule oft sehr schwierig zu bewerkstelligen ist. 4. Welche Schritte werden an Ihrer Schule zur dauerhaften Übertragung und Verankerung der Maßnahmen in den Schulalltag gesetzt? 4.1. Wie wird die Nachhaltigkeit auf der Prozessebene sichergestellt? Gibt es fixe Ansprechpartner/innen im Bereich der schulischen Gesundheitsförderung? Wie organisieren sich diese Personen? Das Gesundheitsteam ist fixer Ansprechpartner im Bereich der schulischen Gesundheitsförderung und die Lehrerinnen organisieren sich in Konferenzen bzw. täglichen Gesprächen zu Situationen und ev. Problemen im Schulalltag. Als außerschulischer Ansprechpartner steht der Schule auch die Prozessbegleiterin der OÖ Gebietskrankenkasse zur Verfügung. Die Leiterin des Arbeitskreises Gesunde Gemeinde St. Gotthard steht ebenfalls als außerschulische Ansprechpartnerin zur Verfügung. Gibt es ein Budget, das für Gesundheitsförderungsmaßnahmen reserviert ist? Es gab im Rahmen des bereits mehrfach angeführten Projektes der OÖ Gebietskrankenkasse pro Jahr ein fixes Budget, das für nachhaltige Anschaffungen im Bereich der schulischen Gesundheitsförderung verwendet wurde. Auch die Gemeinde unterstützt die Schule regelmäßig z. B. bei Schwimmfahrten, Teilnahme am Pinguincup (Schwimmwettbewerb) oder bei der Finanzierung von Projekten, wie z. B. dem Multikultibus. In welcher Weise erfolgt die Einbindung in den Schulalltag? Welche Maßnahmen / Aktivitäten können langfristig sichergestellt werden? (Verweis auf Punkt 5 ist möglich). (Denken Sie z. B. an: Vernetzung von Unterrichtsfächern und Schulstufen, Methodenvielfalt im Unterricht, Unterstützung von selbstbestimmtem und eigenverantwortlichem Handeln, Förderung des Schulklimas und Klassenklimas, Schulregeln) Auf Grund des jahrgangsübergreifenden und jahrgangsgemischten Unterrichtes findet eine Vernetzung von Unterrichtsfächern in verschiedenen Themenbereichen häufig statt. Alle Lehrer/innen der VS St. Gotthard haben die Ausbildung zum SAM-Zertifikat abgeschlossen, wodurch Methodenvielfalt im Unterricht ständig stattfindet und durchgängiges Unterrichtsprinzip der Schule ist. Dadurch wird auch die Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, sowie die Sozialkompetenz der Kinder in hohem Maße gefördert und entwickelt. 4.2. Wie wird die Nachhaltigkeit auf der inhaltlichen Ebene (Ergebnisse) sichergestellt? Welche Veränderungen sind in Bezug auf das Gesundheitsverhalten der Schüler/innen erkennbar? Die Kinder entwickeln ein hohes Maß an Gesundheitsbewusstsein, erkennen Fehlverhalten sehr schnell und können dieses auch sehr gut kommentieren, feststellen und Verbesserungen formulieren. 5

Sie haben ein hohes soziales Verantwortungsbewusstsein und eine hohe Sensibiltät für positive und negative Prozesse in diesem Bereich entwickelt. Sie wissen um die Bedeutung gesunder Lebensführung in den verschiedensten Bereichen (wie z. B. Medienkonsum, gesunde Ernährung etc.) sehr gut Bescheid. Welche Veränderungen sind im Schulalltag / Schulumfeld erkennbar? Die Schuljause der Kinder ist gesünder, da auch die Eltern die Bedeutung erkannt haben. Wir haben ein Hochbeet, in dem Gemüse für die Gesunde Schuljause gezüchtet wird und eine Erdäpfelpyramide, bei der die Kinder hautnah die Entwicklung dieser Kulturpflanzen beobachten können. Es gibt einen Wasserspender mit belebtem Wasser, der für die Kinder jederzeit zugänglich ist. Der wöchentliche Apfeltag mit Bioäpfeln ist seit drei Jahren fixer Bestandteil des Schulalltags. 4.3. Ausblick in die Zukunft Welche Ziele im Bereich der Schulischen Gesundheitsförderung nehmen Sie sich für die Zukunft vor? Wir möchten die jetzt durchgeführten Aktivitäten und Projekte beibehalten und weiter nachhaltig im Schulalltag verankern. Das Projekt Zu Fuß zur Schule, das bis jetzt noch an der Akzeptanz der Eltern und der Organisation gescheitert ist, möchten wir im nächsten Jahr verstärkt in Angriff nehmen. 5. Welche schulischen Gesundheitsförderungsaktivitäten wurden an Ihrer Schule bisher durchgeführt? 5.1. Welche Maßnahmen wurden im Bereich Bewegung an Ihrer Schule durchgeführt? Wir nehmen jährlich an dem Gesundheitsprogramm "Ugotchi - Kinder gesund bewegen" teil. Bewegte Pause primär im Freien ist bei uns alltäglich. Die 3. und 4.Klasse geht wöchentlich Walken. Pro Jahr veranstalten wir einen Bewegungstag und einen Wandertag. Im Klassenzimmer findet bewegter Unterricht (RS-Training mit Bewegung) statt. Das Bewegungstagebuch und Gesundheitsbuch wird verwendet. Eine Slackline ist in unserem Schulgarten. Übungen für den Vielseitigkeitswettbewerb der 3. und 4. Klassen werden durchgeführt. Jonglier-und Geschicklichkeitsgeräte sind in Verwendung. Schwimmunterricht in regelmäßigen Abständen und die Ablegung der Schwimmscheine gehören zur Jahresplanung. Ebenso die Teilnahme am Pinguincup. Teilnahme bei "Unsere Klasse schwimmt". Alle Schüler/innen nehmen am Schitag teil und wir gehen auch Bob fahren. Im heurigen Schuljahr führten wir den vom Land OÖ geförderten dreitägigen Schikurs in Kirchschlag durch, an dem alle Kinder teilnahmen. Aktuelle sportliche Themen werden in Workshops behandelt z.n B. Fußball WM. Jährlich wird die Radfahrprüfung in der 4. Klasse abgelegt. Der Anlass für diese Maßnahmen war, dass uns die Förderung der Bewegung und Geschicklichkeit sehr wichtig erscheint und uns auffiel, dass viele Kinder Defizite im grobmotorischen Bereich hatten und körperlich teilweise ungeschickt und unbeweglich waren. Wir wollten mit diesen Aktivitäten bei den Kindern die Freude an der Bewegung, die Geschicklichkeit und die Ausdauer auf möglichst breiter Basis fördern und erhöhen, was und auch gelungen ist, da der Großteil der Kinder mit großem Eifer bei unseren Angeboten mitmacht. Alle Maßnahmen wurden im Gesundheitsteam geplant. Die angesprochenen Zielgruppen waren natürlich die Schüler/innen, aber auch die Eltern, denen wir die Wichtigkeit von Bewegung für die ganzheitliche Entwicklung ihrer Kinder vor Augen führen wollten. 6

5.2. Welche Maßnahmen wurden im Bereich Ernährung an Ihrer Schule durchgeführt? Es findet 14-tägig eine gesunde Schuljause, die abwechselnd von den Eltern und den Schüler/innen zubereitet wird wobei auch jahrgangsübergreifend agiert wird statt. Zu bestimmten Anlässen, wie Weihnachten oder Ostern, gibt es ein gemeinsames Frühstück, ebenso ein Bio-faires Frühstück, das von Seminarbäuerinnen von Bio-Austria zubereitet wurde. Dabei wurde den Kindern auch die Bedeutung und Wichtigkeit biologischer Nahrungsmittel deutlich gemacht. Auch der Begriff Fair trade wurde den Kindern anschaulich näher gebracht. Bei den Wassertrinkwochen wird auch das belebte Wasser von einem in der Schule aufgestellten Wasserbereiter verwendet. Ein wöchentlicher Apfeltag und gesunde Angebote des Bäckers, sowie die Schulmilch von einem Biobauern sind Alltag. Im Garten wurden eine Erdäpfelpyramide und ein Hochbeet aufgestellt und mit den Kindern mit Kräutern und Gemüse zur Verwendung bei der gesunden Jause, bepflanzt. Im Herbst fand ein Erdäpfelfest nach der Ernte statt. Mit großem Interesse wurde der Kochkurs für Eltern Jausenhits für Kids besucht. Von Zeit zu Zeit wird die Jause der Kinder gemeinsam besprochen und positive wie negative Beispiele besprochen. Der Besuch im Open Lab der Universität Linz mit dem Thema Wir untersuchen unsere Jause war für die Kids sehr aufschlussreich. Alle zwei Jahre organisieren die Landjugend und die Bauernschaft einen Besuch bei einem Bauern, wobei Obst gesammelt und gemeinsam zu Saft gepresst wird. Bei den Buchstabentagen können die Kinder bei einer Kochstation die Buchstaben gesund erschmecken. Diese Maßnahmen wurden im Gesundheitsteam geplant und durchgeführt, weil wir Gesunde Ernährung als Teil unseres Erziehungsauftrages sehen und somit das Ernährungsverhalten der Kinder nachhaltig positiv in ihrem späteren Leben beeinflussen können. Anlass dafür war auch die Beobachtung, dass die Kinder sehr häufig ungesunde und stark zuckerhaltige Jause und Fertigprodukte von zu Hause mitbekamen. Deshalb wurden auch Elternabende zum Thema Gesunde Ernährung organisiert, um die Eltern dahingehend ausreichend zu informieren und von der Wichtigkeit zu überzeugen. Unser Ziel war es, die Kinder für gesundes Essen zu sensibilisieren und dadurch auch ein eventuelles Umdenken in den Familien zu erreichen, was uns, wie wir aus Rückmeldungen der Eltern immer wieder hören, sehr gut gelungen ist, da die Kinder auch zu Hause vermehrt Gesunde Mahlzeiten einfordern. 5.3. Welche Maßnahmen wurden im Bereich Psychosoziale Gesundheit an Ihrer Schule durchgeführt? Zu Wochenbeginn finden sich alle Schüler/innen und Lehrerinnen zu einer Schulkonferenz zusammen, wobei gemeinsam gesungen, aber auch der Schulbriefkasten besprochen wird. Eventuell auftretende Probleme werden dabei sofort besprochen und gemeinsame Lösungswege gesucht. Im Rahmen des JRK-Projektes Wenn ich einmal so alt bin, besuchen wir jährlich ein Altersheim. Die Kinder nehmen regelmäßig am Helfi - Bezirks-und Landesbewerb teil und haben den heurigen Bezirksbewerb in beiden Kategorien gewonnen. Darauf sind wir als Kleinschule besonders stolz. Die Aufarbeitung des Themas des Buches Das Vierfarbenland diente als Vorbereitung für die szenische Darstellung. Bei der Gemeindefeier anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Gemeide St. Gotthard wurde das Musical als Gemeinsachaftsproduktion mit allen Kindern aufgeführt. Die Patenschaften (Patenklassen 1. und 4.Klasse), sowie das Projekt Gefühle beim Besuch der Schulanfänger und das Mobbing-Projekt in der 3. und 4.Klasse tragen zu einem wertschätzenden, offenen Schulklima bei. Das vom JRK herausgebrachte Gesundheitsbuch Ich und meine Welt wird regelmäßig eingesetzt. Bei Geburtstagen gestalten Schüler/innen für Schüler/innen ein kleines Geburtstagsbuch. Es findet ein intensiver, jahrgangsübergreifender Unterricht aufgrund der Situation einer zweiklassigen Schule statt. Am Ende der 2. Klasse verbringen die Kinder eine Lesenacht in der Schule und in der 4. Klasse fahren die Kinder auf Landschultage. In unserer Schule wird eine sehr gute Schulpartnerschaft mit intensiver Einbeziehung der Eltern und auch der Schulwartin gelebt. Regelmäßige Teamgespräche im Lehrerkollegium sind für die psychosoziale Gesundheit der Lehrer/innen förderlich. Die Lehrer/innen nahmen an der Fortbildungsveranstaltung Sicher und gelassen im Stress teil. 7

In unserer kleinen Schulgemeinschaft betrachten wir es als unsere große und wichtige Aufgabe, das soziale Miteinander aller am Schulgeschehen Beteiligten zu fördern und zu ermöglichen. Dabei sind uns gegenseitige Wertschätzung, respektvoller Umgang miteinander und die Erarbeitung von gewaltfreien Konfliktlösungsstrategien ein besonderes Anliegen. Diese Werte wollen wir unseren Kindern vorleben und mitgeben. Durch diese Bemühungen herrscht an unserer Schule ein vorbildliches Miteinander, was wir aus Rückmeldungen der Eltern aber auch von Lehrer/innen, die an anderen Schulen unterrichten, immer wieder hören. Der Schulalltag gestaltet sich problemlos und bereichernd für alle Beteiligten. 5.4. Welche Maßnahmen wurden im Bereich Rahmenbedingungen an Ihrer Schule durchgeführt? Jede Klasse hat einen Geburtstagskalender. Plakate für Schul-und Klassenregeln werden gestaltet und unterschrieben. In unseren Klassen gibt es Rückzugsmöglichkeiten. Die Pause im Freien mit Spielplatz, Sportplatz und Schaukel steht bei uns am Tagesplan. Das Helfi -Programm wird regelmäßig durchgenommen. An unserer Schule gibt es eine Erste-Hilfe-Koordinatorin. Auf Mülltrennung achten wir besonders. In jeder Klasse und am WC gibt es einen Papierhandtuchspender. In den Klassenräumen sind ergonomische und alternative Sitzmöbel vorhanden. Wir haben einen großen zusätzlichen Raum für Arbeiten, Besprechungen oder als Rückzugsraum. Es steht ein Computernetzwerk mit Internetzugang an 13 PC s zur Verfügung, das intensiv bei der Arbeit im Unterricht genutzt wird. Die Zusammenarbeit mit Schulwartin ist sehr gut und ihre Arbeit ist für die Schulgemeinschaft unverzichtbar. Eine jährliche Brandschutzübung wird mit der örtlichen Feuerwehr durchgeführt. Wir erwarben Handgeräte für die bewegte Pause und für den Unterricht. Die 1. Klasse erhält jährlich Warnwesten und die Wichtigkeit des Tragens wird mit den Kindern genau besprochen und auch beobachtet. Wir kontrollieren mit den Schüler/innen in regelmäßigen Abständen das Gewicht der Schultaschen mit einer Federwaage. Auf das regelmäßige Lüften der Klassenräume wird geachtet. Ein Küchenblock für die Zubereitung der gesunden Jause ist vorhanden und wird auch regelmäßig bei der Zubereitung der Gesunden Schuljause benützt. Manche Rahmenbedingungen, wie z. B. zu geringes Platzangebot im Konferenzzimmer, das gleichzeitig Direktion und Besprechungszimmer ist, können aufgrund der Kleinheit der Schule nicht verändert werden. Auch der, wie schon im Vorfeld erwähnt, nicht in der Schule befindliche Turnsaal ist ein nicht veränderbares Faktum. 5.5. Welche Maßnahmen wurden im Bereich Suchtprävention an Ihrer Schule durchgeführt? Durch ständige, intensive Beziehungsarbeit im Schulalltag wird sowohl das Selbstwertgefühl der Kinder gestärkt als auch die Fähigkeit zur Fremdwahrnehmung ständig trainiert und erhöht. Die Kinder werden dazu angehalten, die eigenen Stärken zu erkennen, aber auch die Fähigkeiten der anderen zu erkennen und zu respektieren. Der Umgang mit Fernsehen und Computer ist ein ständiges Thema unserer Erziehungsarbeit auch in häufigen Gesprächen zu diesem Thema mit den Eltern. In der 1. und 2.Klasse wird regelmäßig ein Projekt zum Thema Gefühle benennen, erkennen, am anderen wahrnehmen und darauf reagieren durchgeführt um die Kinder in diesem Bereich zu sensibilisieren. Die Mappe eigenständig werden wird dazu sehr intensiv genutzt und in Konferenzen besprochen, wobei die Lehrkraft mit der absolvierten Ausbildung zu diesem Thema als Multiplikatorin fungiert. 5.6. Welche Maßnahmen wurden im Bereich Lehrer/innengesundheit an Ihrer Schule durchgeführt? Bedingt durch die Kleinheit der Schule und des Kollegiums gibt es einen ständigen Austausch an Erfahrungen, eine hervorragende gegenseitige Unterstützung und auch große Flexibiltät im täglichen Unterrichtsgeschehen. Es bestehen auch private Kontakte und regelmäßige Treffen zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Weihnachten oder Schulschluss. Das Konferenzzimmer ist ein täglicher Ort des Zusammenkommens. Hier werden Probleme besprochen und oft gemeinsam Lösungen gesucht und gefunden. Es gab eine gemeinsame Fortbildung zum Thema Burnoutprävention und der Kochkurs Jausenhits für Kids wurde von den Lehrerinnen gemeinsam besucht. Auch die Möglichkeit eines Kuraufenthaltes im Sommer wird in Anspruch genommen. 8