Modellprojekt GemeinwohlArbeit

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Transkript:

Modellprojekt GemeinwohlArbeit Empfehlungen zur Zusammenarbeit zwischen SGB II-Trägern und Trägern der GemeinwohlArbeit Fachtagung GemeinwohlArbeit am 12.02.2008 Arbeitsgruppe 3

Zusammenarbeit zwischen SGB II-Trägern und Trägern von Arbeitsgelegenheiten Mitglieder der Lösungsgruppe: Projekt-Träger SGB II-Träger Arbeitsgemeinschaft Münster AMS, ARGE Wesel, Arbeit Hellweg Aktiv AHA Soest, ARGE Duisburg Regionaldirektion Agentur für Arbeit NRW Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 2

Empfehlungen zur Zusammenarbeit zwischen SGB II-Trägern und Trägern von Arbeitsgelegenheiten 1. Vorinformation über Teilnehmende 4. Abschluss und Klärung des Verbleibs SGB II- Träger Durchführender Träger: Koordination und Integrationsbegleitung SGB II- Träger 2. Zuweisung auf Einsatzstelle Einsatzstellen 3. Abstimmung während des Einsatzes Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 3

Empfehlungen zur Zusammenarbeit zwischen SGB II-Trägern und Trägern von Arbeitsgelegenheiten 1. Vorinformation der Träger: Austausch persönlicher und beruflich relevanter Daten unter Wahrung des Datenschutzes Wünschenswert: Einschätzung der Integrationsnähe Leistungsfähigkeit, Qualifikation, Motivation und Rahmenbedingungen Notwendig: Information über Zielsetzung für Teilnehmende Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 4

Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 5

Empfehlungen zur Zusammenarbeit zwischen SGB II-Trägern und Trägern von Arbeitsgelegenheiten 2. Zuweisung auf Einsatzstelle: Mögliche Wege a) Direkte Zuweisung auf Einsatzstelle durch SGB II-Träger b) Vorschlag eines Einsatzbereiches durch SGB II-Träger und Auswahl der Stelle durch Träger c) Auswahl nur durch Träger Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 6

Empfehlungen zur Zusammenarbeit zwischen SGB II-Trägern und Trägern von Arbeitsgelegenheiten 2. Zuweisung auf Einsatzstelle a) Direkte Zuweisung auf Einsatzstelle durch SGB II-Träger Bei kleineren Trägern mit einzelnen Einsatzstellen b) Vorschlag eines Einsatzbereiches durch SGB II-Träger und Auswahl der Stelle durch Träger Bei großer Zahl von Trägern und Teilnehmenden Koordination und Auswahl als Service für die ARGE Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 7

Empfehlungen zur Zusammenarbeit zwischen SGB II-Trägern und Trägern von Arbeitsgelegenheiten 2. Zuweisung auf Einsatzstelle: c) Auswahl nur durch Träger Bei personennahen Einsatzbereichen Optimale Abstimmung und gewachsenes Vertrauensverhältnis zwischen SGB II-Träger und Träger notwendig Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 8

Empfehlungen zur Zusammenarbeit zwischen SGB II-Trägern und Trägern von Arbeitsgelegenheiten 2. Zuweisung auf Einsatzstelle: Es gibt eine schriftliche Vereinbarung über Zuweisung. Teilnehmende erhalten zwischen SGB II-Träger und Träger abgestimmte Grundinformationen ( Rechte und Pflichten in der AGH ). Zwischen Träger und Teilnehmenden wird eine schriftliche Vereinbarung über den Einsatz geschlossen. Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 9

Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 10

Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 11

Empfehlungen zur Zusammenarbeit zwischen SGB II-Trägern und Trägern von Arbeitsgelegenheiten 3. Abstimmung während des Einsatzes: Bei SGB II-Träger und Trägern sind feste Ansprechpartner festgelegt. Persönliche Gespräche zur Verbesserung der Zusammenarbeit sind sinnvoll. SGB II-Träger und Träger vereinbaren, wie Abstimmungen während der Maßnahme herbeigeführt werden. SGB II-Träger und Träger stimmen sich über Qualifizierung, weitere Förderungsmöglichkeiten und Veränderungen bei den Teilnehmenden ab. SGB II-Träger erhält vom Träger eine Zwischenauswertung. Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 12

Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 13

Empfehlungen zur Zusammenarbeit zwischen SGB II-Trägern und Trägern von Arbeitsgelegenheiten 4. Abschluss und Klärung des Verbleibs: SGB II-Träger führt mit Teilnehmenden 4-8 Wochen vor Ende der Maßnahme ein Gespräch über die weitere Berufswegeplanung. SGB II-Träger erhält einen in Form und Inhalt abgestimmten Abschlussbericht über den Teilnehmenden. Träger und SGB II-Träger führen Erfolgskontrolle durch und tauschen sich über weiteren Qualifizierungsbedarf und zur Angebotsplanung aus. Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 14

Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 15

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Fachtagung 12.02.2008 AG 3, Folie 16