Bremer Straßenbahn AG Bremen bewegen. Perspektiven für Pendler*innen, die den ÖPNV in Bremen nutzen wollen Michael Hünig Vorstand Betrieb und Personal / Arbeitsdirektor
Quelle: VerkehrsManagementZentrale Bremen 2017 Seite 2
Quelle: VerkehrsManagementZentrale Bremen 2017 Seite 3
Fahrzeuge und Linien Haltestellen 630 90 Straßenbahnhaltestellen 467 Bushaltestellen 73 Bus und Bahn kombiniert 7 Straßenbahnlinien 43 Buslinien Fahrzeuge im Linienverkehr 331 119 Straßenbahnen 43 GT8N-1 (Niederflurfahrzeug) 76 GT8N (Niederflurfahrzeug) 212 Busse 163 dreiachsige Gelenkbusse 49 zweiachsige Solobusse 79 km Streckenlänge Straßenbahnnetz 297 km Streckenlänge Busnetz Seite 4
Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) Fläche Einwohnerzahl Fahrgäste Bahnhöfe Haltestellen Eisenbahnlinien Straßenbahnlinien Regionalbuslinien Stadtbuslinien Nachtlinien 8.800 km² 1,9 Mio. 172,5 Mio. 82 ca. 7000 16 7 341 85 36 Seite 5
Einpendler aus den Nachbargemeinden ca. 256.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Bremen ca. 129.000 Einpendler ca. 29.000 Auspendler Quelle: Arbeitnehmerkammer Bremen Seite 6
Verkehrsmittelwahl der Erwerbstätigen 100 90 80 70 60 50 40 82 % 73 % 45 % MIV ÖPNV/Unmotorisiert 30 20 10 0 55 % 27 % 18 % Einpendler Auspendler ansässige 129 Tsd. 29 Tsd. Erwerbstätige Quelle: Arbeitnehmerkammer Bremen Seite 7
Aufteilung der Pendler* auf Verkehrsmittel 129.000 Fahrten im MIV 29.000 Fahrten im ÖV 18.000 Eisenbahn 12.000 Straßenbahn/Bus 7.000 Regionalbus 5.000 BSAG * Ausschließlich sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, keine Uni/ Ausbildung/ Schule Quelle: Arbeitnehmerkammer Bremen, Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen, eigene Zählungen Seite 8
Linie 4 Lilienthal 1.700 Berufspendler* an der Landesgrenze pro Werktag * Ausschließlich Fahrten mit Fahrtzweck Arbeit oder Ausbildung Seite 9
Verteilung der Beschäftigten in der Stadt Bremen im Jahr 2010 Quelle: Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2014 Seite 10
Strukturdatenveränderung in Bremen Quelle: Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2014 Seite 11
Aktuelles Zielnetz (VEP) In Planung Maßnahmen gemäß Verkehrsentwicklungs plan (VEP) Seite 12
Zielnetz Linie 8 Roland-Center bis Stuhr-Weyhe Baubeginn Inbetriebnahme Streckenlänge Fahrzeit ab/bis Hbf Einwohnerzahl Vorteile 2017? 2020/21 9,8 km (ab Abzweig Heinrich-Plett-Allee) ab Stuhr 24 Minuten ab Leeste 36 Minuten ca. 20.000 Umsteigefreie und dichtere Anbindung von Stuhr und Weyhe an Bremen Seite 13
Zielnetz Linie 1 Roland-Center bis Mittelshuchting Baubeginn Inbetriebnahme Streckenlänge Fahrzeit ab/bis Hbf Einwohnerzahl Vorteile 2017 2020 3,7 km 26 Minuten ca. 16.000 Verbesserte, komfortable und umsteigefreie Anbindung von Huchting Seite 14
Zielnetz Querverbindung Ost Baubeginn Inbetriebnahme Streckenlänge Fahrgastzuwachs 2017 2019 1,3 km ca. 1.400 Fahrten/Tag Seite 15
Umsteigepunkte aus Regionalbus und Bahn zur BSAG Quelle: Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen Seite 16
Umsteigepunkt Bahnhof Burg 1.400 Berufspendler* steigen hier pro Tag zwischen Regionalzug und Bus um * Ausschließlich Fahrten mit Fahrtzweck Arbeit oder Ausbildung Seite 17
Umsteigepunkt Bahnhof Mahndorf 1.450 Berufspendler* steigen hier pro Tag zwischen Regionalzug und Bus bzw. Straßenbahn um * Ausschließlich Fahrten mit Fahrtzweck Arbeit oder Ausbildung Seite 18
Park + Ride Plätze Seite 19
Park + Ride in Bremen Quelle: Verkehrsentwicklungsplan Bremen 2014 Seite 20
Park + Ride Parkhaus Hinterm Sielhof ca. 731 Einsteiger pro Tag, davon 59% Berufs- bzw. Ausbildungspendler Quelle: Brepark Quelle: BahnBremen.de Seite 21
Verbundweites Jobticket / eticketing kommt eticketing als nationale Plattform: Zukunftsmusik? nein, bald Realität! Die Digitalisierung führt die Branche des öffentlichen Verkehrs zu großen Herausforderungen. Zusammen genommen führen diese Entwicklungsstränge dazu, dass die Branche des öffentlichen Verkehrs insbesondere eine eigene digitale Kundenschnittstelle schaffen muss. Seite 22
Quelle: Internet Wiener Linien Seite 23
Quelle: Internet Wiener Linien Stadt BSAG-Unternehmenspräsentation Land Verkehr Mobilität zwischen Arbeit und Leben 29.März 2017 Sodenmatt-West Seite 24
Quelle: Internet ÖVP Seite 25
Seite 26
Quelle: Internet Manager Magazin Seite 27
..die Pendler*innen von morgen Seite 28
Zusammenfassung 1. Der SPNV Regionalverkehr ist das Rückgrat im ÖV für Pendelnde 2. Direkte Umlandanbindung ohne Umsteigen wie die Linie 4 und die kommende Linie 8 sind konsequente Bausteine im ÖV 3. Ticketmodelle, Parkraumbewirtschaftung, autofreie Zonen, Mautgebühren sind interessante Modelle auch zur Gegenfinanzierung von Verbesserungen im ÖV 3. Qualitativ hochwertiger ÖPNV in Bremen mit guten Verkehrsanbindungen zu Regionalbahn/-bus sind unverzichtbar für Buten- und Binnen-Bremer*innen 5. P+R-Ausbau an der Peripherie Bremens trägt zum Umstieg bei 6. Stärkung des Umweltverbundes durch Vernetzung (Mobilitätskarte) 7. Wir müssen auch neue Szenarien mit der Digitalisierung 4.0 denken (z.b. Autonomes Fahren) Auszüge aus: Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, W-Ack (2016): Handlungsfelder zum automatisierten und autonomen Fahren für den VDV und seine Mitgliedsunternehmen; Vermerk; 28. August 2016. Seite 29
Autonomes Fahren 2030? In zwei Extremszenarien zu Ende gedacht: Entweder wir erleben die Innovation des Autonomen Fahrens als Individualverkehr mit einer totalen Ausrichtung auf das eigene Auto und den schleichenden Tod des ÖPNV. Oder wir erleben den weiteren Triumph des Öffentlichen Verkehrs: das autonome Fahrzeug als voll integrierter Teil des öffentlichen Verkehrssystems, das die innerstädtischen Wege, die Pendlerbeziehungen und den Fernverkehr vollständig abdeckt und das eigene Auto überflüssig macht. Auszüge aus: Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, W-Ack (2016): Handlungsfelder zum automatisierten und autonomen Fahren für den VDV und seine Mitgliedsunternehmen; Vermerk; 28. August 2016. Seite 30
Szenario: Triumph des Öffentlichen Verkehrs ÖPNV als Rückgrat des Verkehrs Teile des ÖPNV werden mit autonomen Fahrzeugen (z.b. Buslinien mit kleinen Fahrzeugen) attraktiv und in hoher Frequenz betrieben Im ländlichen Raum, bei gering gebündelter Nachfrage, ermöglichen autonome Fahrzeuge eine bessere Mobilität und soziale Teilhabe Flottenbetreiber bieten in Kooperation mit dem ÖPNV - Roboter- Taxis/CarSharing als Zubringer bzw. als Ergänzung zum ÖPNV an Große Teile der Bevölkerung verzichten auf eigenes Auto weil sie keines mehr brauchen bzw. weil die Alternativen viel attraktiver sind Parkplatz- und Straßenkapazitäten werden zu Gunsten von Stadtgestaltung bzw. Umweltverbund umverteilt. Mehr Lebensqualität für alle! Auszüge aus: Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, W-Ack (2016): Handlungsfelder zum automatisierten und autonomen Fahren für den VDV und seine Mitgliedsunternehmen; Vermerk; 28. August 2016. Seite 31
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Stadt Land Verkehr Mobilität zwischen Arbeit und Leben Seite 32