Das Dahrendorf Häuschen

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Transkript:

Das Dahrendorf Häuschen Klassisches Modell von 1965 Eliten: Herrschende und sehr Reiche mit Einfluss auf die Gesellschaft Dienstklasse: bürokratische Helfer der Eliten Mittelstand: Akademiker und teilweise bürokratische Helfer der Eliten Arbeiterelite: z.b. Vorarbeiter und Meister falscher Mittelstand: Dienstleister mit Arbeitergehalt (z.b. Verkäufer, Kellner) Arbeiterschicht: z.b. Handwerker, Industriearbeiter Unterschicht: Niedriglohnsektor und Arbeitslose https://de.wikipedia.org/wiki/dahrendorfh%c3%a4uschen#/media/file:dahrendorfhaus.png

Fahrstuhleffekt nach Ulrich Beck gesellschaftliche Umstrukturierung nach Ende des zweiten Weltkrieges beschreibt den Aufstieg des Wohlstands der Gesellschaftsschichten um je eine Schicht Verbesserung des Lebensstandards in jeder gesellschaftlichen Schicht Folgende Faktoren haben sich verbessert: Mobilität, Freizeit, Lebenserwartung, Bildungschancen,Recht, Wissenschaft, Einkommen Individualisierungsprozess: Enttraditionalisierung der Klassenlagen individuelle Entfaltung und Entwicklung von Leitmotiven wie Ehrgeiz und Risikobereitschaft Es gibt bei allen sich neu einpendelnden oder durchgehaltenen Ungleichheiten ein kollektives Mehr an Einkommen, Bildung, Recht, Wissenschaft, Massenkonsum. - Beck

Klassentheorie Karl Marx Bourgeoise = Kapitalisten Besitzer der Produktionsmittel eignen sich die Differenz zwischen Arbeitslohn und Marktwert der produzierten Güter an Proletariat = Arbeiter Sind gezwungen Arbeitskraft an Kapitalisten zu verkaufen produziert den Mehrwert (Mehrwerttheorie) Es resultiert eine gegensätzliche Interesse beider Parteien : Kapitalisten Für Erhaltung bestehender Verhältnisse Arbeiter Für Umsturz bestehender Verhältnisse Laut Marx ist dies kein System für längere Zukunft Endet laut Marx theoretisch in der proletarischen Revolution, Proletarier bekommen Sachen, die Ihnen vorbehalten wurden z.b.: Bildung Tim Schütz, Tom Doering, Botho Schneider, Akin Bayrak

Sinus-Milieus (Antonia T., Henri K.) ein Gesellschafts- und Zielgruppenmodell, das Menschen nach ihren Lebensstilen und Werthaltungen gruppiert mit den Sinus-Mileus kann man die Lebenswelten der Menschen besser verstehen und in sie förmlich eintauchen und zusätzlich herausfinden was die Menschen bewegt und wie man sie bewegt; somit Zielgruppen identifizieren dienen zum strategischen-marketing für Hersteller und Dienstleistungsunternehmen, demnach zur Marktforschung Orientierung an Menschen, Werten, Lebenszielen, Lebensstile und Einstellungen sowie sozialem Hintergrund -> nehmen die Menschen ganzheitlich wahr -> durch Beobachtung der Gesellschaft Es gibt diverse (Sinus)-Milieus mit unterschiedlichem "Vorkommen" in einer Gesellschaft: z.b. Das "konservativ-etabliertes-milieu" wirklichkeitsgetreues Bild der soziokulturellen Vielfalt wird dargestellt

Sozialer Habitus nach Bourdieu Habitus ist ein Ausdruck für das Auftreten oder Benehmen eines Menschen, für die Gesamtheit seiner Vorlieben und Gewohnheiten bzw. für die Art, sich zu verhalten. Bourdieu bezeichnet Habitus als das gesamte Auftreten einer Person, im Einzelnen also z. B. den Lebensstil, die Sprache, die Kleidung und den Geschmack. Am Habitus einer Person lässt sich ihr Rang oder Status in der Gesellschaft ablesen. Durchaus möglich ist allerdings auch, dass eine Person mit einem der sozialen Schicht angemessenen Habitus durch verschiedenste Einflüsse in eine tiefere oder höhere soziale Schicht absteigt bzw. aufsteigt. Der Habitus ändert sich (zumindest kurzfristig) nicht. Soziale Position (ökonomisches Kapital Kulturelles Kapital Soziales Kapital) Habitus (Wahrnehmungsfilter Denkstile) Lebensstil (Bewertungen Handlungsmuster Sprache) Von Caro, Sylvia und Sara

Das Zwiebelmodell nach Bolte bezeichnet ein soziales Schichtenmodell der Bevölkerung der damaligen BRD entwickelt vom deutschen Soziologen Karl Martin Bolte in den 60er- Jahren Einteilung der Bevölkerung in Schichten Messung nach: 1. Einkommen 2. Berufsprestige 3. Bildung