Einblick in die Stammzelltransplantation. Maria Röthlin, Akad. Gesundheitsmanagerin, BL-Pflege Interne I

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1 Einblick in die Stammzelltransplantation Maria Röthlin, Akad. Gesundheitsmanagerin, BL-Pflege Interne I

2 Einblick in die Stammzelltransplantation Definition SZT (KMT) Die Übertragung von körpereigenen (autologen) bzw. körperfremden (allogenen) Stammzellen. Daten und Fakten 1969 erste KM-Übertragung (Seattle) SZT/KMT in Europa/Jahr Österreich ca. 400 SZT/Jahr 2/3 patienteneigene Stammzellen 1/3 Spender-Stammzellen (Familie- od. Fremdspender) Eine Möglichkeit von 60 70% auf Heilung

3 Gewinnung der Stammzellen first line: durch Leukapherese (Zellseperation) nach Vorbereitung der Spender (G-CSF) second line: durch multiple Punktionen aus dem Beckenkamm (1 1,5 l /Erw.) Stammzellen aus dem Nabelschnurblut: bei fehlen von Familien- oder Fremdspender

4 Zellseperator Knochenmarkentnahme Beckenkamm

5 Indikationen zur SZT Allogene Transplantation (fremde SZ) event. autolog Aplastische Anämie (SAA) MDS AML, ALL, CML Schwere kombinierte Immundefekte (SCID) Andere angeborene Immundefekte Autologe Transplantation (eigene SZ) event. allogen Multiples Myelom Maligne Lymphome Hoden-Karzinom Nierenzell-Karzinom Neuroblastom, Ewing Sarkom, Wilms Tumor Weichteil Sarkome Chemo-empfindliche Tumore

6 Betreten der Station Schleuse, Bereichskleidung, Strenge Hygienevorgaben, Besucher, Blumen, Essen, Kinder,Schnupfen, Handwerker, Untersuchung, Bastelmaterial, Blumen,

7

8 Definitionen Aplasie / Neutropenie: relative oder absolute Verminderung der neutrophilen Granulozyten im Blut Neutropenie: (Granulozytopenie) hauptsächlich Verminderung der neutrophilen Granulozyten - wesentlich für eine Infektbekämpfung Aplasie: Phase der völligen Unterdrückung der Blutbildung im Knochenmark

9 Einblick in den Ablauf SZT Einschleusen in ein keimarmes Milieu Konditionierung (2 7 Tage) hochdosierte zytostatische Behandlung (ev. kombiniert mit Ganzkörperbestrahlung) Basisprophylaxe (Antibiotika,.) = medikamentöse Abschirmung von Bakterien, Viren und Pilzen zusätzliche Immunsupression (allogen) Transfusion der Stammzellen engraftment nach Tagen

10 Reaktionen - Komplikationen Risikofaktoren 1/4 Vorbestehende Erkrankungen und Infekte Opportunistische Infektionen: CMV (Lunge, Blase, Leber, ), HSV, VZV, Candida (Mycosen, Aspergillus- Pneumonie, ), intrazelluläre Bakterien (Listerien, Legionellen, Mycobakterien, ) Protozoen (Pneumozystis carinii-pneumonie, Toxoplasmose,..) Thrombotische Komplikationen, Blutungen Neurologische Probleme Psychische Probleme Steroid-induzierte Begleiterkrankungen Therapieinduzierte Schleimhaut-Toxizität

11 Definition: GvHD = Graft versus Host Disease Transplantat gegen Wirt-Reaktion (Abstoßung) 2/4 Mit dem Knochenmarkt des Spenders werden auch die T-Lymphozyten übertragen. Diese erkennen die Zellen des Patienten als fremd, ihre Immunantwort führt zu Entzündungsähnlichen Reaktionen. Eine GvHD tritt zwischen 30-50% auf. Manifestation: besonders an Haut, Darm und Leber Beginn: meist nach Regeneration GvHD wird in fünf Schweregrade unterteilt (Grad 0-4 internationale Richtlinien) Wenn es keine typischen Anzeichen einer chronischen GvHD gibt, dann spricht man von akuter GvHD.

12 Mögliche Komplikationen 3/4 Chronische GvHD Sie kann alle Organe betreffen. Es gibt typische Anzeichen einer chronischen GvHD z.b. skleroderme Formen am häufigsten betroffen ist die Haut Progressive Form De-novo -Form (Auslöser: Viren, UV-Strahlung, Sonnenbrand) Virale Infekte (besonders CMV) Hyperpigmentierung Lungenkomplikationen Interstitielle Pneumonien Seltene GvHD und Beteiligungen (Schleimhäute von Augen, Mund, Harnblase; Nieren, Lunge) VOD (Veno occlusiv disease) Sicca-Syndrom, Katarakt

13 Mögliche Komplikationen 4/4 Mischformen von akuter- oder chronischer GvHD- diese nennt man overlap Ob es eine chronische- oder akute GvHD ist, richtet sich ausschließlich nach dem klinischen Bild

14 Positiver Effekt der GvHD Graft versus Leukämie Effekt Graft versus Tumor Effekt Durch die immunologische Reaktion werden eventuell verbleibende Leukämie/Tumorzellen eliminiert!

15 agvhd des Darms und GI-Trakts flüssige Stuhlmengen Grad III bedeuten Mengen von 3000 ml ml Stuhl Enorme Flüssigkeit-, Elektrolyt und Eiweißverluste Sehr hohe Belastung für Patient und Angehörige Erheblich beeinträchtigter Tages/Nachtrhythmus

16 agvhd weiterer Schleimhäute In Form von: Anschwellungen, Plaquebildung, Ulcerationen, Blutungen, Ablösungen Mund und Rachenraum Speiseröhre Augenbindehaut Blase Hohe Beeinträchtigung für die Patienten und ein großer Pflege und Therapieaufwand

17 agvhd der Leber Schmerzen - Kapselspannung Beeinträchtigung der Atmung - Aszites Juckreiz - hohe Leberparameter Innere Unruhe Gerinnungsstörungen/ Blutungsneigung Ödeme Erhöhter Ammoniak- Encephalopathie Hepatisches Koma Sehr hohe Belastung für die Patienten und ein hoher Pflege und Therapieaufwand

18 agvhd von Haut und/oder Schleimhaut agvhd der Haut zu Beginn: Aussehen und Beschwerden vergleichbar mit Arzneimittelexanthem bzw. Sonnenbrand (Brennen, Jucken, Hitzegefühl, erhöhte Sensibilität...) Akute Veränderungen: innerhalb von Stunden Wechsel von gut sichtbarer GvHD und nahezu Verblassen oder dramatische Veränderungen bis zur Dermolyse agvhd von Schleimhäuten: Lokalisation: Mund und Rachenraum, Speiseröhre, Augenbindehaut, Blase Symptome: Anschwellungen, Plaquebildung, Ulcerationen, Blutungen, Ablösungen

19 Für das Pflegeteam bedeutet die Betreuung von Patienten mit agvhd und deren Angehörigen neben der Routinearbeit eine große Herausforderung, hohe Flexibilität in der täglichen Planung und Durchführung der Pflege und Begleitung!

20 agvhd der Haut

21 agvhd der Haut

22 agvhd der Haut

23 agvhd der Haut

24 Ein wesentlicher Unterschied der SZT/KMT gegenüber einer soliden Organtransplantation besteht darin,dass Immunsuppressiva bei erfolgreicher Unterdrückung der GvHD langsam reduziert (ab ca. 6 bis12 Monate nach Transplantion) und später ganz abgesetzt werden können.

25 Zimmergestaltung gemeinsam mit Patienten, Familie und Freunden

26 Alltag im SZT Bereich

27

28 Allgemeine Information Geben für Leben Der passende Spender Bei 25% werden Geschwisterspender gefunden Nur einmal unter wird ein Spender gefunden Spender sind weltweit registriert für 97% der Patienten wird ein lebensrettender Spender gefunden (Geschwister, Spenderdatei, Nabelschnurbank) Wie werde ich Stammzellenspender? Vollständige Gesundheit Alter Jahre

29 Leben ist eine prima Alternative Danke für ihre Aufmerksamkeit!

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