PUBLIC PRIVATE CONCEPTS

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "PUBLIC PRIVATE CONCEPTS"

Transkript

1 AUSGABE NOVEMBER 2011 PUBLIC PRIVATE CONCEPTS BETRIEBSWIRTSCHAFTLICHE KONZEPTE FÜR MENSCHEN MIT UNTERSTÜTZUNGSBEDARF > Focus Gespräch mit der Zürcher Stadträtin Claudia Nielsen «Das System ist hoch komplex und wenig transparent.» > Seite 4 Foto: Erika Schmid > KONZEPTE Pionierrolle der Schweiz bei FER 21 > Seite 8 > DIENSTLEISTUNGEN FER ist allen Institutionen möglich. > Seite 10 > BERATUNG FER sorgt für gleich lange Spiesse > Seite 11

2 > INHALT > EDITORIAL > EDITORIAL Ein menschengerechtes, differenziertes und faires Unterstützungssystem bedarf einer qualitativ und quantitativ vergleichbaren Leistungserfassung... Fair and true: Vergleichbare Rechnungslegung ist eine Frage der Fairness. > Seite 3 > FOCUS Stadträtin Claudia Nielsen äussert sich im Interview zum Bestreben der Stadt Zürich, verschiedene Institutionen mit einander vergleichbar zu machen. Erforderlich wäre ihrer Meinung nach ein übergeordnetes Benchmarking-Projekt, das einheitliche Kriterien definiert. > Seite 4 > KONZEPTE Die Schweiz nimmt eine Vorreiterrolle mit SWISS GAAP FER 21 wahr. Ein KTI-Projekt untersucht das Verhältnis von Theorie und Umsetzung in die Praxis. > Seite 9 > DIENSTLEISTUNG CURAVIVA Schweiz strebt mit anerkannten buchhalterischen Instrumenten einheitliche, faire Massstäbe für alle Institutionen an. > Seite 10 > BERATUNG Elke Wattinger erläutert Begriffe im Zusammenhang mit GAAP FER und stellt fest: Die Umsetzung dieses Standards ist für alle möglich. > Seite 11 «Fair and True» GAAP heisse GENERELL AKZEPTIERTE ANSTANDSPRINZIPIEN, witzelte kürzlich ein Diskussionsteilnehmer an einer Tagung zur Rechnungslegung von Non Profit Organisationen. Der Spruch erntete beipflichtendes Schmunzeln und niemand bezweifelte, dass er einzig auf die Auswüchse und die Krise der Finanzbranche zielte. Unter Experten blieb an der Tagung unbestritten, dass die aktuelle Kreativität in der Rechnungslegung auch eine Folge zunehmend komplexer und undurchsichtiger Finanzierungs- und Investitionsmodelle ist, dass eine Rechnung aber nicht kreativ, sondern wahr und vergleichbar sein muss, um fair zu sein. Vergleichbar sind zwei Rechnungen erst, wenn sie auf vergleichbaren Prinzipien gründen. Angesichts der zunehmenden Vernetzung fordern Teilhaber und Steuerämter zu Recht, dass Autohändler und Apotheken allgemein verständlich nach den gleichen Prinzipien abrechnen. Heime und Institutionen haben indessen keinen Anlass, wie Apotheken abzurechnen, solange die öffentliche Hand pauschal ihren Betrieb finanziert. Erst wenn die öffentlichen Leistungsbesteller detaillierte subjektbezogene Rechnungen von den privaten Leistungserbringern fordern, entsteht eine vergleichbare, auf ähnlichen Prinzipien aufbauende Geschäftsbeziehung. Der grosse Unterschied zum privaten Markt bezieht sich auf die Leistungsqualität, die der einzelne Bezüger zugute hat.... die eine optimale Verteilung der öffentlichen Gelder erlaubt. > IMPRESSUM Public Private Concepts führt die Diskussion über die geeigneten Instrumente für eine optimale Lebensqualität für Menschen mit Unterstützungbedarf. Ausgabe Nr. 2, November 2011 Herausgeber: CURAVIVA Schweiz ver tritt die Interessen von 2300 Institutionen in den drei Berei chen: Menschen im Alter, Erwachsene Menschen mit Behinderung und Kinder und Jugendliche mit beson deren Bedürfnissen. Adresse: CURAVIVA Schweiz, 3007 Bern, , Konzept: Stefan Sutter, CURAVIVA Schweiz Redaktion und Gestaltung: Schneider Communications AG. Die Fotos auf den Seiten 2, oben, und 6/7 stammen aus dem Sechtbach-Huus in Bülach, Druck: Fotorotar, Egg/ZH Auflage: 1500 Exemplare. Der auf öffentliche Unterstützung angewiesene Leistungsbezüger kann nicht selber bestimmen, wie viel er ausgeben muss oder will. Gesellschaft und Politik legen fest, wie viel Solidarität und Lebensqualität für alle kosten darf. Allgemein gültige Prinzipien der Rechnungslegung für Heime und Institutionen des Gesundheits- und des Sozialwesens sowie für deren öffentliche Partner sind eine Voraussetzung für die faire Verteilung der verfügbaren Mittel. mit branchenübergreifenden Instrumenten wie einer vergleichbaren Kostenrechnung, einem kompatiblen Kontenrahmen und einer einheitlichen Anlagebuchhaltung. Stefan Sutter, Mitglied Geschäftsleitung CURAVIVA Schweiz 2 3

3 > FOCUS GESPRÄCH MIT DER ZÜRCHER STADTRÄTIN CLAUDIA NIELSEN «Derzeit ist die Schweiz weit weg von einem System, das Äpfel mit Äpfeln und Birnen mit Birnen vergleicht» Die Stadt Zürich verfügt als grösste Gemeinde der Schweiz über ein Budgetvolumen, das weit über demjenigen der meisten Kantone liegt, hat aber keine gesetzgeberischen Kompetenzen. Probleme mit der Umsetzung von Gesetzen und Verordnungen im Pflegebereich kann sie nicht an Zweckverbände delegieren, sondern muss sie selbst lösen. Deshalb kristallisieren sich hier Interessengegensätze zwischen der Gemeinde und dem Kanton schärfer heraus als anderswo, auch wenn wohl nirgendwo sonst die Zusammenarbeit gleich intensiv ist. > Interview: Bernhard Schneider Claudia Nielsen ist seit Frühjahr 2010 Vorsteherin des Gesundheits- und Umweltamts der Stadt Zürich. Die Stadt Zürich führt in eigener Regie Altersheime und Pflegezentren. Wie unterscheiden sich diese Institutionen grundsätzlich? Claudia Nielsen: Der Hauptunterschied liegt in der Wohnform und beim Pflegebedarf. Unsere 28 Altersheime sind sehr vielfältig. Wer in eines davon eintreten will, hat Wahlmöglichkeiten bezüglich Standard und geografischer Lage und kann den Eintritt planen. Allerding darf zum Zeitpunkt des Eintritts keine Pflegebedürftigkeit bestehen. Die zehn Pflegezentren haben den Fokus bei der Pflegebedürftigkeit, und sie müssen flexibel sein, namentlich für kurzfristige Eintritte, wenn beispielsweise jemand nach einem Spitalaufenthalt nicht mehr selbstständig leben kann. Oft ist es bei einem Foto: Bernhard Schneider Eintritt nicht klar, ob zu einem späteren Zeitpunkt eine Rückkehr nach Hause noch möglich ist. Für knapp 40 Prozent der Eintritte trifft dies zu, diese Zahl hat mich bei Amtsantritt selber überrascht. Um die nötige Vielfalt an Pflegeleistungen und fachlichen Kompetenzen zu einem bezahlbaren Preis anzubieten, sind die einzelnen Pflegezentren auch deutlich grösser als die Altersheime. Die Pflegezentren führen zusätzlich kleine Pflegewohngruppen in verschiedenen Quartieren. Unterscheiden die Stadtzürcher Heime zwischen IV- und AHV-Alter oder sind sie generationenübergreifend? Das Mindestalter für einen Eintritt in ein Altersheim ist das Pensionsalter. Bei einer Pflegebedürftigkeit ist das Alter aber irrelevant. Die Mehrheit der Bewohnerinnen und Bewohner in den städtischen Institutionen ist über 80. «Bei einer Pflegebedürftigkeit darf das Alter nicht das entscheidende Kriterium sein.» Und wo werden jüngere Leute mit Pflegebedarf betreut? Es gibt zahlreiche private Institutionen für Erwachsene mit Behinderung, die das Rentenalter noch nicht erreicht haben. Für deren Finanzierung ist der Kanton zuständig. Die Institutionen für Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit Behinderung sind wesentlich stärker spezialisiert als die Pflegezentren, um je nach Behinderung oder Krankheit optimale Dienstleistungen erbringen zu können. Diese Heime befinden sich teilweise auf Stadtgebiet, teil weise ausserhalb. Die Stadt hat zwei Pflegezentren mit spezialisierten Abteilungen für jüngere pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner. Wie werden diese privaten Heime finanziert ausschliesslich durch Kanton, Sozialversicherungen und Private, oder leistet auch die Stadt direkt oder indirekt einen Beitrag? An private Behindertenheime leistet die Stadt keine Beiträge, hier ist der Kanton zuständig. Das neue Pflegegesetz des Kantons Zürich, das auf den 1. Januar 2011 in Kraft getreten ist, überträgt aber die Zuständigkeit für ambulante, Langzeit-, Akut- und Übergangspflege an die Gemeinden. Für die Sicherstellung der Finanzierung der Unterkunft, Verpflegung und Betreuung ist jede Leistungsanbieterin verantwortlich. Bewohnerinnen und Bewohner erhalten Ergänzungsleistungen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Bleiben nach Abzug des Beitrages der Krankenkassen und des eigenen Beitrags noch ungedeckte Pflegekosten übrig, ist die Stadt verpflichtet, diese zu übernehmen, und zwar unabhängig davon, ob jemand in einem stadteigenen Altersheim oder Pflegezentrum oder in einem privaten Heim auch ausserhalb der Stadt wohnt. Besteht ein System, um die Leistungen privater und städtischer Institutionen mit einander zu vergleichen? Gesuche potenzieller Vertragsheime werden entsprechend der Höhe ihrer ausgewiesenen Pflegekosten im Verhältnis zu den kantonalen Normkosten genau geprüft. Je höher die Kosten sind, desto eingehender fällt die Prüfung aus. Jahres- und Kostenrechnung erlauben eine recht gute Beurteilung der Kostenfaktoren. Dazu kommen bei teureren Heimen u.a. Bedarfsabklärungen. Auf diese Heime würden wir aber nur bei eigenen Versorgungslücken zugreifen. Gesuche zu teurer Heime werden begründet abgewiesen. Bei hohen Pflegekosten von Vertragsheimen werden im gemeinsamen Gespräch die Gründe analysiert, um auf eine Kostensenkung hinzuwirken. Wie legen die städtischen Institutionen Rechnung? Unsere Heime sind Teil des städtischen Budgets. Wir können daher nicht, wie Private, beispielsweise mit GAAP FER 21 arbeiten. Die Altersheime rechnen mit BESA, die Pflegezentren mit RAI/RUG mit den Krankenkassen ab. Als Teil des städtischen Budgets muss die Rechnungslegung mit dem harmonisierten Rechnungslegungsmodell HRM1 kompatibel sein. Ergeben sich keine Probleme aus den unterschiedlichen Rechnungslegungen zwischen privaten und städtischen Institutionen, aber auch zwischen den städtischen Institutionen? Die Rechnungslegung ist zur Zeit das kleinste Problem. Ein grosses liegt in der schweizweit gleich festgelegten Krankenkassenentschädigung. Das Gesetz schreibt vor, dass die Krankenkassen in der ganzen Schweiz nach einheitlichen Kriterien Leistungen vergüten müssen. Doch: Sind Löhne und Investitionen im Bleniotal und in der Stadt Zürich wirklich identisch? Entsprechend schwierig sind Vergleiche. Dazu wäre wohl ein allgemein anerkanntes Benchmarkingsystem nötig aber zurzeit sind wir weit weg von einem System, das Äpfel mit Äpfeln und Birnen mit Birnen vergleicht. Erforderlich wäre ein übergeordnetes Bench marking-projekt, das einheitliche Kriterien definiert. Ich stelle fest, dass die Initiative dazu von Institutionen selbst kommt. Damit aber ein Benchmarkingprojekt übergreifende Vergleiche erlaubt, sind Vorgaben des Kantons oder, noch besser, des Bundes erforderlich. Heute definiert der Kanton für die Pflege ein Normkostensystem, auf dessen Grundlage die Gemeinden die Pflegeleistungen mitfinanzieren müssen. Das neue Pflegegesetz musste in einem eigentlichen Kraftakt in kürzester Zeit umgesetzt werden. Im Moment sind wir daran, die Erfahrungen, die wir damit gemacht haben, zu erfassen und auszuwerten. Liegen bereits erste Resultate vor? Mit unseren eigenen und den Vertragsheimen hier in der Stadt können wir Vergleiche anstellen. Ein Teil davon arbeitet sehr kostengünstig und effizient, andere sind teurer mit ihnen suchen wir das Gespräch auf der Basis von Vergleichsdaten. Kaum möglich ist uns dagegen der Vergleich mit entfernteren Heimen, bei welchen wir einzelne Plätze in Anspruch nehmen. Es ist wichtig, dass der Kanton genauere Angaben zur Berechnung der Normkosten erstellt. Aufgrund der tiefen Normkosten in den städtischen Betrieben vermuten wir, dass die städtischen Heime vor allem im Bereich schwererer Pflegebedürftigkeit günstiger arbeiten als auswärtige Heime. Die neue Gesetzgebung in der Langzeitpflege verursacht in Zukunft für die Stadt Zürich Mehrkosten in der Grös senordnung von mindestens 35 Millionen Franken pro Jahr. > Claudia Nielsen ist seit ihrer Wahl zur Stadträtin von Zürich im Frühjahr 2010 Vorsteherin des Gesundheitsund Umweltdepartements. Ihr sind unter anderem die städtischen Spitäler, Altersheime und Pflegezentren unterstellt, in ihre Verantwortung fallen die Verträge mit der Spitex und der Stiftung Alterswohnungen. Als Ökonomin interessiert sie sich für monetäre Kennzahlen ebenso wie für die Messung weicher Faktoren. «Bei hohen Pflegekosten von Vertragsheimen werden im gemeinsamen Ge spräch die Gründe analysiert.» 4 5

4 > FOCUS > Wie gehen Sie bei der Auswertung der Daten methodisch vor? Zuerst müssen wir die Methodik der Datenerfassung dem neuen System anpassen. In zwei bis vier Jahren dürften wir die Daten soweit aufgearbeitet haben, dass wir die neuen Gesetze und Regelungen überprüfen und gegebenenfalls überarbeiten können. Was wir schon jetzt absehen können: Die neuen Regelungen führen kaum zu einer Kostensenkung, weder im Akut- noch im Langzeitpflegebereich. Die neue Spitalfinanzierung führt zu einer Verlagerung in die Langzeitpflege, was zu mehr und qualifizierterer Pflege führt und zu berechtigten Mehrkosten. Insgesamt sprechen wir über ein hoch komplexes und wenig transparentes System, das nicht nach ökonomischen Gesetzmässigkeiten funktioniert. «Der Gesundheits- und Pflegebereich ist mitnichten ein freier Markt, sondern in hohem Mass reguliert, und das zum Teil sehr intransparent.» Das würde ich selbst als Ökonomin auch gar nicht wollen. Ich will zwar, dass unsere Institutionen die Steuergelder effizient und effektiv einsetzen, gleichzeitig haben die Institutionen eine Leistung zu erbringen, die auch ethischen Kriterien genügen muss. Hinzu kommt: Der Gesundheits- und Pflegebereich ist mitnichten ein freier Markt, sondern in hohem Mass reguliert, und das zum Teil sehr intransparent. Allerdings stehen Regulierung und Intransparenz nicht zwingend in einem Zusammenhang. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass Regulierungen transparente Verhältnisse schaffen. Da gibt es in Theorie und Praxis grosse Fragezeichen. Natürlich streben wir nur schon im eigenen Interesse eine gute Steuerung und Transparenz an. Über unsere eigenen Institutionen hinaus liegt sie aber nicht in unseren Händen. Wie beurteilen Sie als Ökonomin die Transparenzfrage bei der Finanzierung und Rechnungslegung von Institutionen, losgelöst von den aktuellen politischen Realitäten? Politische Realitäten gehören zwingend zur Ökonomie, und umgekehrt. Wichtig für die Transparenz ist vorerst der Wille aller Beteiligten dazu. Transparenz allein reicht aber nicht aus. Und da unterscheidet sich die Situation der Stadt Zürich von Gemeinden, die sich Zweckverbänden anschliessen müssen. Die kleinen Gemeinden haben diesbezüglich kom Differenzierte Rechnungsmodelle erleichtern differenzierte Angebote, die das Mass an Betreuung und individueller Autonomie optimieren. «Politische Realitäten gehören zwingend zur Ökonomie, und umgekehrt.» plexere Verhältnisse. Damit sind wir bei einem weiteren Aspekt: Wir haben in der Stadt viel Systemwissen. Wir haben zudem den Vorteil, dass wir Übertritte gezielt planen und begleiten können. Ein Beispiel: Die Einführung der Fallpauschalen wird den Trend verstärken, dass Menschen nach einer Operation oder einer Krankheit im Normalfall das Spital rascher verlassen werden. Diese Tendenz ist auch ohne Fallpauschalen seit einigen Jahren zu beobachten. Wir sind in der Lage, den Übertritt vom Spital in eine Pflegeinstitution, die Spitex-Betreuung zu Hause oder die Rückkehr ins Altersheim nahtlos zu planen. Dies macht sehr viel Sinn, auch ökonomisch. Im Unterschied zu den meisten anderen Gemeinden ist die Spitex bei uns eigenständig und arbeitet mit einem Leistungsauftrag der Stadt. Wir führen in den Pflegezentren ergänzend Entlastungsangebote für Angehörige Wie intensiv ist die interkommunale Zusammenarbeit? Kooperiert Zürich beispielsweise mit anderen Städten? Der Erfahrungsaustausch mit anderen Städten findet statt und ist auch sehr sinnvoll. Aber die Verhältnisse sind von Gemeinde zu Gemeinde sehr unterschiedlich. Und wie funktioniert die Zusammen arbeit mit dem Kanton? Insgesamt ist die Zusammenarbeit konstruktiv, aber selbstverständlich bestehen auch Interessengegensätze. Bis Ende des letzten Jahres haben wir beispielsweise medizinische Leistungen in den Pflegezentren pauschal verrechnet. Auf Verlangen der Krankenversicherungen müssen die Pflegezentren ab diesem Jahr Einzelleistungen verrechnen jede Salbe, jede Arbeitsminute. Wir haben zehn neue Stellen geschaffen, um das administrativ abwickeln zu können. Darüber hinaus haben die Krankenkassen wohl eine entsprechende Anzahl Kontrollstellen schaffen müssen. Hier fragt sich, ob das wirklich sinnvoll ist, ob die Patientin davon profitiert, ob Foto: Bernhard Schneider es sich auch wirtschaftlich rechnet. Diese Regelung ist im Kanton Zürich ziemlich einzigartig, Bern und Luzern beispielsweise kennen das nicht. Gleichzeitig kämpfen der Kanton Zürich und die Krankenkassen um die zeitliche Umsetzung der Pflegefinanzierungsfrage. Die Beträge, die wir für 2011 erhalten, sind lediglich vorsorglich durch den Kanton festgelegt worden. Das macht die Situation nicht einfacher. Bedeutet dies, dass die Frage der Rechnungslegung auch eine Interessenkomponente beinhaltet? Das liegt in der Natur der Sache. Aber die Welt besteht nicht nur aus Stadt und Kanton, sondern aus einer Vielzahl weiterer Player wie Krankenkassen, AHV und IV, BSV, Stiftungen und Verbänden. Damit wir uns in der Schweiz auf ein vergleichbares Rechnungslegungs- und Benchmarkingsystem einigen können, müssen sich sehr viele Player zusammen finden. Wenn man Heime und Institutionen unabhängig davon, wer sie führt und wo sie stehen, vergleichen will, muss als erstes die Art der Finanzierung sauber analysiert werden. Zweitens muss die Kostenrechnung eine einheitliche Struktur von Kostenstellen und Kostenträgern aufweisen. Drittens muss ein einheitlicher Umlageschlüssel von den Kostenstellen auf die Kostenträger eingesetzt werden. Das sind zwar technische Aspekte, aber die Auswirkungen sind gravierend, wenn man dabei unsauber vorgeht. Bereits heute haben wir in der Stadt Zürich ein internes Benchmarking-System, das Altersheime und Pflegezentren umfasst, was bereits eine recht gute Datenmenge ergibt. Mittelbis langfristig wollen wir von der Objekt- zur Subjektfinanzierung wechseln. «Es wird auch mit der Subjektfinanzierung niemand auf der Strasse stehen.» Eine wesentliche politische Frage befasst sich mit Objekt- beziehungsweise Subjektfinanzierung. Wo steht die Stadt Zürich in diesem Spannungsfeld? Das Gesundheits- und Umweltdepartement ist daran, den Wechsel zur Subjektfinanzierung zu vollziehen: Die Pflegekosten werden nebst dem Eigenbeitrag von den Kassen und der Stadt Zürich bereits heute getragen, während die Vollkosten für Betreuung und Hotellerie in Zukunft überall den Heimbewohnerinnen und -bewohnern in Rechnung gestellt werden sollen. Wer sich den Aufenthalt unter diesen Bedingungen nicht leisten kann, hat selbstverständlich das Recht auf Zusatzleistungen. Es wird auch mit der Subjektfinanzierung niemand auf der Strasse stehen. 6 7

5 > KONZEPTE ÖFFENTLICH ZUGÄNGLICHE FINANZBERICHTERSTATTUNG ALS VOLKSWIRTSCHAFTLICHES ERFORDERNIS FER 21 Vorreiterrolle der Schweiz bei der Finanzberichterstattung von Nonprofit-Organisationen bs. Die Finanzen von Institutionen, die substanziell von Spenden und Subventionen finanziert werden, stehen unter besonderer Beobachtung sowohl des Staates als auch der spendenden Öffentlichkeit. Da viele Nonprofit-Organisationen (NPO) parastaatliche Aufgaben erfüllen, ist eine öffentlich zugängliche, vergleichbare Finanzberichterstattung auch ein volkswirtschaftliches Erfordernis. Der Zwischenbericht zur bedarfsgerechten Rechnungslegung für NPO empfiehlt, die Jahresrechnung jeweils auf der Homepage der betreffenden Organisation zu publizieren, um ohne nennenswerten Aufwand Transparenz zu schaffen. Zwei Defizite ortet das Projektteam im Zwischenbericht zum KTI-Projekt «Bedarfsgerechte Rechnungslegung und Berichterstattung für schweizerische Nonprofit-Organisationen» (siehe Kasten S.9) bei der Rechnungslegung von NPO: Erstens bestehe ein Forschungsdefizit im Bereich der Rechnungslegung von NPO, dies im Gegensatz zum gut erforschten Profitbereich. Zweitens sei eine Diskrepanz zwischen der nationalen Überwachung der Rechnungslegung und der oft grenzüberschreitenden Tätigkeit der NPO feststellbar. Die Schweiz habe 2003 mit dem speziell für NPO entwickelten Standard FER 21 in einer vornehmlich durch Soft Law regulierten Branche eine Vorreiterrolle übernommen. Die Analyse der Geschäftsberichte von 331 verschiedenen NPO ergebe, dass sich die Qualität der Rechnungslegung von NPO seit der Einführung von FER 21 und dessen Verbindlichkeitserklärung durch die ZEWO deutlich verbessert habe. Ziel des oben erwähnten KTI-Forschungsprojekts ist, das «aktuelle schweizerische NPO-Rechnungsmodell» vertieft zu analysieren, diskutieren und evaluieren, auch im Vergleich mit jenen gemeinnützigen Organisationen, die Swiss GAAP FER (noch) nicht anwenden. Im KTI-Projekt werden vier Typen von NPO unterschieden: Staatlich subventionierte NPO Entwicklungsorganisationen (NGO) Förder- und Vergabestiftungen Leistungserbringende privat finanzierte NPO Der vorliegende Artikel fokussiert die erste Gruppe, die staatlich subventionierten NPO, die namentlich Heime für Menschen mit Behinderung und Jugendheime umfasst. Nach dem Zufallsprinzip wurden in diesem Bereich 137 der 1280 in der Schweiz aktiven Institutionen analysiert. Der Medianwert der Bilanzsumme staatlich subventionierter NPO liegt bei 8.4 Mio. CHF. Bezüglich der Rechtsform handelt es sich überwiegend um Stiftungen. Die Angaben über die Anzahl Mitarbeitender sind uneinheitlich und lückenhaft, was einen systematischen Vergleich erschwert. Diese Gruppe hat beispielsweise häufig keine Angaben darüber gemacht, nach welchen Normen ihre Rechnung abgeschlossen wird dementsprechend kann vermutet werden, dass die meisten FER nicht anwenden. Passivseite in der NPO-Bilanz unterscheidet sich Grundsätzlich unterscheidet sich die Aktivseite der NPO-Bilanz nicht von derjenigen eines profitorientierten Unternehmens. Auf der Passivseite besteht zwischen Stiftungen und Vereinen auf der einen sowie Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung auf der anderen Seite der Unterschied, dass das Eigenkapital nur im Rahmen des eng definierten Stiftungszwecks zur freien Verfügung steht. Die Ausstattung mit Eigenkapital von durchschnittlich 36 Prozent der Bilanzsumme ist bei den staatlich subventionierten NPO relativ gering. Lediglich 26 Prozent der untersuchten Jugend- und Behindertenheime weisen Rückstellungen auf, da die kantonalen Subventionsbestimmungen die Bildung von Rückstellungen teilweise stark einschränken. FER 21 unterscheidet zwischen der qualitativen Effektivität als Mass für die Wirksamkeit der Handlungen einer Organisation und der Effizienz als quantitatives Mass für die Wirtschaftlichkeit des Mitteleinsatzes. Entsprechend der vielfältigen Zielsetzungen der NPO belässt FER viel Spielraum bei der Verfassung des Leistungsberichts und verzichtet auf ein verbindliches Muster. Obwohl der Leistungsbericht gemäss FER obligatorisch ist, publizieren nur zwei Drittel der FER-21-anwendenen Institutionen einen solchen auch öffentlich. Die staatlich subventionierten Institutionen erstellen grossmehrheitlich keinen Leistungsbericht. Die per 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Änderungen bezüglich der Revisionspflicht gleichen die Vorschriften der Stiftungen denjenigen des Aktienrechts an. Entsprechend der Grösse der Institutionen führen die meisten NPO eine eingeschränkte Revision durch, kleinere unterstellen sich häufig freiwillig der Revision (der sog. «Statutenrevision»). Die Analyse ergibt, dass Revisionsstellen bei Vorliegen von Normverstössen nur sehr beschränkt Gebrauch von den zur Verfügung stehenden Sanktionsmöglichkeiten machen, beispielsweise mittels Hinweisen oder Einschränkungen im Revisionsbericht. Die Autoren des Zwischenberichts empfehlen, sowohl die Vorjahreszahlen als auch die Vergleichszahlen des Budgets in der Jahresrechnung auszuweisen, um die Transparenz zu erhöhen, was in den analysierten Rechnungen keineswegs selbstverständlich ist. Sie regen an, die Revisionskosten grundsätzlich offen zu legen. Zum Leistungsbericht heben sie eine NPO hervor, die diesen in verschiedene Elemente gliedert und Aussagen zu den Wirkungszielen in den verschiedenen Handlungsfel dern formuliert, diese in Bezug zu den Jahreszielen skizziert und mithilfe von Indikatoren den jeweiligen Projektfortschritt systematisch beurteilt. Die Jahresrechnungen sollten grundsätzlich auf der jeweiligen Homepage publiziert werden, ergänzt mit einer Kommentierung durch die leitenden Organe, wie sie FER 21 vorschreibt, mit einer Einschätzung hinsichtlich der wichtigsten zukünftigen Finanzparameter. Dieser Artikel fasst die folgende Studie zusammen: DANIEL ZÖBELI, BEATRICE MEYER, SANDRO FUCHS, FELIX SCHULER: Bedarfsgerechte Rechnungslegung und Berichterstattung für schweizerische Nonprofit-Organisationen, Zwischenbericht KTI-Projekt PFES-ES, unter Mitarbeit von Domenico Ferrari, Josef Gohl, Josa Keller und Markus Tröndle, Manno/ Regensdorf/Winterthur Forschungspartner des KTI-Projekts (Kommission für Technologie und Innovation) sind die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS), die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) sowie die Scuola Universitaria Professionale della Svizzera Italiana (SUPSI). Der administrative Aufwand für FER 21 lohnt sich, weil der Standard Qualität und Vergleichbarkeit der Rechnungslegung fördert. Foto: Erika Schmid 8 9

6 > DIENSTLEISTUNGEN > BERATUNG SWISS GAAP FER 21 IST FÜR ALLE INSTITUTIONEN MÖGLICH Buchhaltung auf der Basis von KVG und IVSE Der Trend im Sozialwesen hin zur subjektbezogenen Leistungsabgeltung erfordert Änderungen im Bereich der Buchhaltung, die sozialpolitische Auswirkungen zeitigen. Viele Institutionen des Gesundheitswesens streben landesweit kompatible Konzepte der Leistungsfinanzierung an. Gemeinsam mit öffentlich-rechtlichen Partnern und unabhängigen Hochschulinstituten entwickelt CURAVIVA Schweiz branchenübergreifende Konzepte für Betriebe des Gesundheits- und Sozialwesens, begleitet von einem KTI Forschungsprojekt (siehe S. 8 9). RECHNUNGSLEGUNG NACH SWISS GAAP FER FÜR ÖFFENTLICH-RECHTLICHE INSTITUTIONEN FER sorgt für gleich lange Spiesse Bei Swiss GAAP FER handelt es sich um Fachempfehlungen zur Rechnungslegung. Mit der Anwendung von FER für alle Heime, unabhängig von ihrer Rechtsform, kann erreicht werden, dass Aufwendungen und Erträge aus einer einheitlichen Sichtweise nach dem Prinzip True & Fair View dargestellt und damit vergleichbar werden. > Von Elke Wattinger, REDI AG Treuhand, Treuhandbüro für Heime > Von Peter Läderach, Leiter Geschäftsbereich Dienstleistungen CURAVIVA Schweiz Foto: Erika Schmid Betriebswirtschaft liche Instrumente müssen nachvollziehbar und verständlich sein, damit sie ihre Funktionen erfüllen. Peter Läderach Alters- und Pflegeheime, die einen Teil ihrer Leistungen auf der Basis des KVG abrechnen, müssen gleich wie Institutionen für Menschen mit Behinderung, Suchtkrankheiten oder psychosozialen Problemen jährlich die Statistik der sozialmedizinischen Institutionen (SOMED) ausfüllen. Die SOMED basiert auf dem Kontenrahmen, der Anlagebuchhaltung und der Kostenrechnung von CURAVIVA Schweiz, die heute in den meisten sozialen Institutionen Anwendung finden. Damit steht ein einheitliches Werkzeug zur Verfügung, das schweizweit Vergleichbarkeit ermöglicht. Kantonale Aufsichtsstellen verlangen mehr und mehr die Anwendung dieser betriebswirtschaftlichen Instrumente. Vielerorts sind sie Bestandteil kantonaler Verordnungen. Der Kontenrahmen für soziale Einrichtungen ist im Rahmen der IVSE landesweit gültig. Der Kontenrahmen ist für die Bereiche «Alters- und Pflegeheime» und «Soziale Einrichtungen IVSE» erhältlich. Er verfügt über ein Stichwortverzeichnis, das mit eigenen Begriffen ergänzt werden kann. Öffentlich-rechtliche Heime finden im Anhang die Überführungsrichtlinien zum HRM (Harmonisiertes Rechnungslegungsmodell der öffentlichen Hand). Die Buchhaltungssoftware basiert auf dem Prinzip der Vollkosten. Die branchenspezifischen Kostenstellen sind standardmässig eingerichtet und können den individuellen Bedürfnissen entsprechend angepasst werden. Alle diese Instrumente ermöglichen die Anwendung von SWISS GAAP FER 21. Verknüpfung der Sparten Die zunehmende Verknüpfung der Sparten legt eine koordinierte und branchenübergreifende Konzeptentwicklung der betriebswirtschaftlichen Instrumente für Heime und Institutionen nahe. CURAVIVA Schweiz will diese Managementinstrumente in den nächsten ein bis zwei Jahren neu publizieren, mit der Möglichzeit zu fachlichen und regionalen Varianten sowie einer kontinuierlichen Pflege im Detail. Dienstleistungen von CURAVIVA Schweiz Dem nationalen Dachverband CURAVIVA Schweiz sind Institutionen und Heime aller Landesteile der Schweiz sowie des Fürstentums Liechtensteins angeschlossen. Ingesamt vertritt CURAVIVA Schweiz 2300 Institutionen, in denen rund Bewohnerinnen und Bewohner leben und Mitarbeitende beschäftigt sind. CURAVIVA Schweiz hat mit dem Kontenrahmen, der Anlagebuch hal tung und der Kostenrechnung drei betriebswirtschaftliche Instrumente erar beitet, die den Heimen die Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) und der Interkantonalen Vereinbarung für Soziale Einrichtungen (IVSE) erleichtern und die Vergleichbarkeit von Aus wertungen aus der Buchhaltung ermöglichen. Elke Wattinger Ist von SWISS GAAP FER (nachfolgend FER) die Rede, haben viele den Eindruck, dass Berge von Vorschriften für die Rechnungslegung eingehalten werden müssen, die sich nicht mit den Vorschriften nach OR (Obligationenrecht) und dem HRM1 (Harmonisiertes Rechnungslegungsmodell der öffentlichen Hand) vertragen. GAAP steht für Generally Accepted Accounting Principles, FER für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung. Betrachtet man die Praxis im Detail, erkennt man schnell, dass sich für die meisten Heime die Anwendung auf die KERN-FER und FER 21 beschränkt. Kern-FER umfasst das Rahmenkonzept, die Grundlagen (Swiss GAAP FER 1), die Bewertung (Swiss GAAP FER 2), die Darstellung und Gliederung (Swiss GAAP FER 3), die Geldflussrechnung (Swiss GAAP FER 4), die Ausserbilanzgeschäfte (Swiss GAAP FER 5) sowie den Anhang (Swiss GAAP FER 6). FER kann alle Modelle ergänzen OR und HRM1 sind gesetzliche Grundlagen, die von den Fachempfehlung FER nicht abgeändert werden können. Daher wird die Rechnungslegung nach FER in der Regel zusätzlich und nicht an Stelle der bisherigen Rechnungslegung vorgenommen. Die Anerkennung der FER Standards als gesetzliche Grundlage ist in Kürze zu erwarten. Für die Anwendung von FER werden nach dem offiziellen Jahresabschluss (OR oder HRM1) die Kontensalden in eine Excel-Tabelle übertragen und die Überleitung zum Rechnungsabschluss nach FER ausserhalb der Buchhaltung abgewickelt. Die Anpassungen werden nicht gebucht, sondern nur berechnet. Die Rechnungslegung nach FER besteht dann in einer Excel-Version. Diese wird ergänzt mit einem Anhang, Informationen zu den Grundlagen, zur Bewertung, zum Geldfluss, zur Kapitalentwicklung und zu Fondskonten sowie dem Leistungsbericht. Das Ergebnis ist ein Jahresbericht mit Aussagen über ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild (True & Fair View) der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Nutzen lohnt Mehraufwand Zugegeben, die erstmalige Anwendung der KERN- FER Bestimmungen verursacht einen grösseren Initialaufwand, besonders die Bewertung des Anlagevermögens. Der Nutzen ist jedoch hoch. Durch die Berechnung ausserhalb der Jahresrechnung nach HRM1 ist es auch für öffentlichrechtliche Heime möglich, die Rechnungslegung nach FER durchzuführen. Gleichzeitig können auch die bereits heute bestehenden Anforderungen des Bundes, Rechnungslegung nach FER ergänzt private und öffentlich rechtliche Abschlüsse und macht sie vergleichbar. beispielsweise betreffend Anlagespiegel gemäss SOMED, der Web-Applikation des Bundes für die Statistik der sozialmedizinischen Institutionen, erfüllt werden. Mit der Einarbeitung der FER-Positionen in die Kostenrechnung entsteht auch eine gute Grundlage für eine von der Rechtsform und der Finanzierungsart unabhängige Vollkostenrechnung zur Bestimmung von kostendeckenden Tarifen. Eines muss man sich bewusst sein: Eine klare Auskunft, warum ein Heim teurer ist als andere, kann auch ein FER- Abschluss nicht geben. Aber ein guter Anhaltspunkt für ein Benchmarksystem ist gegeben, da nach FER die Spiesse überall gleich lang sind. CURAVIVA Hotline Basierend auf den Erfahrungen bei der Einführung der Kostenrechnung im KVG- Bereich (Alterspflege) hat CURAVIVA Schweiz eine Hotline für Fragen zum Rechnungswesen eingerichtet. Unter der Telefonnummer: werden die Fragen unentgeltlich beantwortet. Die Kosten werden bis jetzt von CURAVIVA Schweiz getragen

7 CURAVIVA SCHWEIZ Zieglerstrasse Bern 14 Telefon +41 (0)

Pflegefinanzierung Chance oder Chaos?

Pflegefinanzierung Chance oder Chaos? Pflegefinanzierung Chance oder Chaos? EDI-Podium, Luzern 22. Juni 2012 Curaviva Kanton Zürich Organisation und Aufgaben Bei Curaviva Kanton Zürich sind 225 Alters- und Pflegeheime mit über 14 000 Plätzen

Mehr

Herausforderungen aus der Neuordnung der Pflegefinanzierung Juni 2010

Herausforderungen aus der Neuordnung der Pflegefinanzierung Juni 2010 Herausforderungen aus der Neuordnung der Pflegefinanzierung Einführung Einführung Einführung Die Neuerungen (Art. 43 bis AHVG, Art. 10 und ELG, Art. 25, 25a, 49 und 50 KVG) treten per 1. Januar 2011 in

Mehr

Die neue Pflegefinanzierung und die Umsetzung im Kanton Zürich. Informationsveranstaltung Gemeinde Volketswil, Donnerstag 2.12.

Die neue Pflegefinanzierung und die Umsetzung im Kanton Zürich. Informationsveranstaltung Gemeinde Volketswil, Donnerstag 2.12. Die neue Pflegefinanzierung und die Umsetzung im Kanton Zürich Informationsveranstaltung Gemeinde Volketswil, Donnerstag 2.12.2010 Übersicht Zahlen und Trends in der Langzeitpflege Pflegefinanzierung auf

Mehr

Die Finanzierung des Gesundheitswesens mit Fokus Langzeitpflege

Die Finanzierung des Gesundheitswesens mit Fokus Langzeitpflege Die Finanzierung des Gesundheitswesens mit Fokus Langzeitpflege Jubiläumsanlass 10 Jahre Spitex Bern Referat von Peter Marbet Leiter der Abteilung Politik und Kommunikation Mitglied der Direktion santésuisse

Mehr

ASF 2010_135. Ausführungsgesetz. zum Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung. Der Grosse Rat des Kantons Freiburg.

ASF 2010_135. Ausführungsgesetz. zum Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung. Der Grosse Rat des Kantons Freiburg. Ausführungsgesetz vom 9. Dezember 2010 Inkrafttreten:... zum Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung Der Grosse Rat des Kantons Freiburg gestützt auf das Bundesgesetz vom 13. Juni 2008

Mehr

Die neue Pflegefinanzierung und die Umsetzung im Kanton Zürich. Fachverband Zusatzleistungen Kanton Zürich Schluefweg Kloten, 18.

Die neue Pflegefinanzierung und die Umsetzung im Kanton Zürich. Fachverband Zusatzleistungen Kanton Zürich Schluefweg Kloten, 18. Die neue Pflegefinanzierung und die Umsetzung im Kanton Zürich Fachverband Zusatzleistungen Kanton Zürich Schluefweg Kloten, 18. November 2010 Übersicht Zahlen und Trends in der Langzeitpflege Pflegefinanzierung

Mehr

001 Der Gemeinderat erlässt, gestützt auf 5 Abs. 1 und 2 des Pflegegesetzes. 003 Geltungsbereich

001 Der Gemeinderat erlässt, gestützt auf 5 Abs. 1 und 2 des Pflegegesetzes. 003 Geltungsbereich GR Nr. 2014/66 Antrag der Redaktionskommission vom 10.04.2015 Der Gemeinderat erlässt, gestützt auf 5 Abs. 1 und 2 des Pflegegesetzes des Kantons Zürich vom 27. September 2010 (LS 855.1) und Art. 41 lit.

Mehr

Neuregelung der Pflegefinanzierung. Stand Januar 2011

Neuregelung der Pflegefinanzierung. Stand Januar 2011 Neuregelung der Pflegefinanzierung nach Kanton Stand Januar 2011 santésuisse nr. A1 A2 A3 A4 A5 A6 A7 A8 A9 Besteht ein Vertrag mit santésuisse und dem Heimverband? Für welche Dauer wurde der Vertrag abgeschlossen?

Mehr

BASS. Ökonomische Grenzen von Spitex. Präsentation Studie Spitex Verband Schweiz

BASS. Ökonomische Grenzen von Spitex. Präsentation Studie Spitex Verband Schweiz PROJEKTKOOPERATION BÜRO FÜR ARBEITS- UND SOZIALPOLITISCHE STUDIEN AG KONSUMSTRASSE 20. CH-3007 BERN. TEL +41 (0)31 380 60 80. FAX +41 (0)31 398 33 63 INFO@BUERO.CH. WWW.BUERO.CH MATTHIAS WÄCHTER FORSCHUNG

Mehr

Workshop 5, Zukunft Geld: NFA und Neuordnung Pflegefinanzierung. Fachtagung Curaviva 10. Januar 2008

Workshop 5, Zukunft Geld: NFA und Neuordnung Pflegefinanzierung. Fachtagung Curaviva 10. Januar 2008 Workshop 5, Zukunft Geld: NFA und Neuordnung Pflegefinanzierung 10. Januar 2008 Inhalt Workshop 1. Informationen zu: NFA und Spitex NFA und Heimfinanzierung (Hauptteil) Neuordnung Pflegefinanzierung 2.

Mehr

Umsetzung der Pflegefinanzierung im

Umsetzung der Pflegefinanzierung im Umsetzung der Pflegefinanzierung im Kanton Bern 1 Ausgangslage 13. Juni 2008: Eidgenössisches Parlament beschliesst Bundesgesetz über Neuordnung Pflegefinanzierung (im Rahmen der Revision des KVG Art.

Mehr

Die neue Pflegefinanzierung

Die neue Pflegefinanzierung Kanton Zürich Gesundheitsdirektion Die neue Pflegefinanzierung Informationen für Patientinnen und Patienten, Angehörige, Institutionen und Gemeinden Im Alter zuhause «Im Alter zuhause» diese drei Worte

Mehr

Hemmt das heutige Finanzierungssystem eine sinnvolle Leistungsentwicklung?

Hemmt das heutige Finanzierungssystem eine sinnvolle Leistungsentwicklung? Hemmt das heutige Finanzierungssystem eine sinnvolle Leistungsentwicklung? VAKA Gesundheitsforum 26. Mai 2015, Aarau Referat Ruth Humbel Nationalrätin CVP, Mitglied SGK Spannungsfelder Spannungsfeld: Nationales

Mehr

Die Zusatzleistungen zur AHV / IV in Stadt und Kanton Zürich

Die Zusatzleistungen zur AHV / IV in Stadt und Kanton Zürich Die Zusatzleistungen zur AHV / IV in Stadt und Kanton Zürich Bedarfsgerechte Vorsorge 1. Säule 2. Säule 3. Säule Zweck: Existenzsicherung Zweck: Sicherung der gewohnten Lebenshaltung Zweck: Individuelle

Mehr

Gesetz über die Finanzierung der Pflegeleistungen der Krankenversicherung (Pflegefinanzierungsgesetz)

Gesetz über die Finanzierung der Pflegeleistungen der Krankenversicherung (Pflegefinanzierungsgesetz) SRL Nr. 867 Gesetz über die Finanzierung der Pflegeleistungen der Krankenversicherung (Pflegefinanzierungsgesetz) vom 13. September 2010* Der Kantonsrat des Kantons Luzern, nach Einsicht in die Botschaft

Mehr

Pflegefinanzierung auf dem Prüfstand

Pflegefinanzierung auf dem Prüfstand Pflegefinanzierung auf dem Prüfstand Fachtagung ambulant UND stationär vom 9. Januar 2014 CURAVIVA Kanton Zürich und Spitex Verband Kanton Zürich Stefan Leutwyler Stv. Zentralsekretär GDK Gesundheitsdirektorenkonferenz

Mehr

Pflegefinanzierung in den Kantonen - Ambulante Pflege

Pflegefinanzierung in den Kantonen - Ambulante Pflege Spitex Verband Schweiz Pflegefinanzierung in den Kantonen - Ambulante Pflege Stand Mai 2012 Quelle: Spitex Kantonalverbände Spitex Verband Schweiz, Zentralsekretariat, Sulgenauweg 38, Postfach 1074, 3000

Mehr

Zwischenbericht der Schweizerischen Nationalbank per 30. Juni 2015

Zwischenbericht der Schweizerischen Nationalbank per 30. Juni 2015 Kommunikation Postfach, CH-8022 Zürich Telefon +41 58 631 00 00 communications@snb.ch Zürich, 31. Juli 2015 Zwischenbericht der Schweizerischen Nationalbank per 30. Juni 2015 Die Schweizerische Nationalbank

Mehr

Sie benötigen Pflege Wir begleiten Sie. Informationen für die Pflege zu Hause und im Heim

Sie benötigen Pflege Wir begleiten Sie. Informationen für die Pflege zu Hause und im Heim Sie benötigen Pflege Wir begleiten Sie Informationen für die Pflege zu Hause und im Heim Erklärungen rund um Ihre Pflege Pflegeaufwand und Vergütung Sie benötigen persönliche Pflege und Hilfestellungen.

Mehr

Departement des Innern Amt für Gesundheit und Soziales. Neuordnung der Pflegefinanzierung Die Änderungen auf einen Blick

Departement des Innern Amt für Gesundheit und Soziales. Neuordnung der Pflegefinanzierung Die Änderungen auf einen Blick Departement des Innern Amt für Gesundheit und Soziales Neuordnung der Pflegefinanzierung Die Änderungen auf einen Blick Dezember 2010 Sehr geehrte Damen und Herren Am 1. Januar 2011 tritt das Bundesgesetz

Mehr

Positionspapier Neuordnung der Pflegefinanzierung Bemerkungen santésuisse zu den einzelnen vorgeschlagenen Bestimmungen

Positionspapier Neuordnung der Pflegefinanzierung Bemerkungen santésuisse zu den einzelnen vorgeschlagenen Bestimmungen Positionspapier Neuordnung der Pflegefinanzierung Bemerkungen santésuisse zu den einzelnen vorgeschlagenen Bestimmungen 1. Grundsätzliches Der Bundesrat stellt im Rahmen der Neuordnung der Pflegefinanzierung

Mehr

Evaluation der Neuordnung der Pflegefinanzierung

Evaluation der Neuordnung der Pflegefinanzierung Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG Direktionsbereich Kranken- und Unfallversicherung Evaluation der Neuordnung der Pflegefinanzierung Pflichtenheft für eine Konzeptstudie

Mehr

Dr. oec. Hans Peter Bieri

Dr. oec. Hans Peter Bieri Mitglied der Steuer-, Finanz- und Wirtschaftsberatung Gesellschaftsgründungen und umwandlungen Unternehmensbewertungen Nachfolgeregelungen Revisionen Buchhaltungen, Abschlussberatungen Mattenstrasse 34,

Mehr

Neuordnung der Pflegefinanzierung im Kanton Thurgau

Neuordnung der Pflegefinanzierung im Kanton Thurgau AUSGLEICHSKASSE DES KANTONS THURGAU Neuordnung der Pflegefinanzierung im Kanton Thurgau Ausgleichskasse des Kantons Thurgau St. Gallerstrasse 13, Postfach, 8501 Frauenfeld T 052 724 71 71, F 052 724 72

Mehr

Pflegefinanzierung für Personen in stationärer Langzeitpflege.

Pflegefinanzierung für Personen in stationärer Langzeitpflege. Pflegefinanzierung für Personen in stationärer Langzeitpflege. Finanzierung der Pflege. Seit dem 1. Januar 2011 gilt das Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung. Zum einen wird die Situation

Mehr

Neue Pflegefinanzierung

Neue Pflegefinanzierung Frequently Asked Questions (FAQs) zum Thema Neue Pflegefinanzierung Von was für einem Umfang sprechen wir bei der Langzeitpflege in der Schweiz? Tage Pflegeheim Langzeitbereich 30'471'624 durchschnittliche

Mehr

Winterthur, 21. März 2012 GGR-Nr. 2011/096

Winterthur, 21. März 2012 GGR-Nr. 2011/096 Winterthur, 21. März 2012 GGR-Nr. 2011/096 An den Grossen Gemeinderat W i n t e r t h u r Beantwortung der Interpellation betreffend Taxen in Winterthurer Alters- und Pflegeheimen, eingereicht von den

Mehr

Pflegekosten: Wer soll das bezahlen? Die Neuordnung der Pflegefinanzierung steht vor der Tür

Pflegekosten: Wer soll das bezahlen? Die Neuordnung der Pflegefinanzierung steht vor der Tür Pflegekosten: Wer soll das bezahlen? Die Neuordnung der Pflegefinanzierung steht vor der Tür Andreas Dummermuth Weiterbildungsseminar SVS Nord-Ostschweiz Weinfelden, Drei Punkte Pflegebedürftigkeit als

Mehr

Verordnung vom 29. September 1995 über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV)

Verordnung vom 29. September 1995 über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV) Verordnung vom 29. September 1995 über Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (KLV) Vorgesehene Änderungen per 1. August 2009 (andere Änderungen) und 1. Juli 2010 (Pflegefinanzierung)

Mehr

Information zur Pflegefinanzierung und Festlegung der Kostenobergrenzen 2015

Information zur Pflegefinanzierung und Festlegung der Kostenobergrenzen 2015 Gesundheitsund Fürsorgedirektion des Kantons Bern Alters- und Behindertenamt Direction de la santé publique et de la prévoyance sociale du canton de Berne Office des personnes âgées et handicapées Rathausgasse

Mehr

Mehrwertsteuer 2010. Änderungen des Mehrwertsteuergesetzes und der Mehrwertsteuerverordnung per 01.01.2010. verfasst von

Mehrwertsteuer 2010. Änderungen des Mehrwertsteuergesetzes und der Mehrwertsteuerverordnung per 01.01.2010. verfasst von Mehrwertsteuer 2010 Änderungen des Mehrwertsteuergesetzes und der Mehrwertsteuerverordnung per 01.01.2010 verfasst von Redi AG, Treuhand Fredy Märki Frauenfeld Tel. 052 725 09 30 im Auftrag von FB Alter

Mehr

Pflegefinanzierung und Planung der ambulanten Pflege. Impuls Aargau Süd

Pflegefinanzierung und Planung der ambulanten Pflege. Impuls Aargau Süd Pflegefinanzierung und Planung der ambulanten Pflege Referat Vision Spitex Impuls Aargau Süd Urs Niffeler, Leiter Sektion Langzeitversorgung 30. April 2014 Agenda > Rahmenbedingungen der ambulanten Pflege

Mehr

Entwurf einer Änderung des Gesetzes über die Finanzierung der Pflegeleistungen der Krankenversicherung. Fragebogen Geschäftsfelder

Entwurf einer Änderung des Gesetzes über die Finanzierung der Pflegeleistungen der Krankenversicherung. Fragebogen Geschäftsfelder Gesundheits- und Sozialdepartement Bahnhofstrasse 15 Postfach 3768 6002 Luzern Telefon 041 228 60 84 Telefax 041 228 60 97 gesundheit.soziales@lu.ch www.lu.ch Entwurf einer Änderung des Gesetzes über die

Mehr

Kostentransparenz und Finanzierung aus der Optik der Kantone

Kostentransparenz und Finanzierung aus der Optik der Kantone Kostentransparenz und Finanzierung aus der Optik der Kantone 4. CURAtime Veranstaltung 2014 4. / 11. April 2014 Stefan Leutwyler Stv. Zentralsekretär GDK Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK Neuordnung Pflegefinanzierung;

Mehr

Positionspapier - Anhang

Positionspapier - Anhang Positionspapier - Anhang Transparenz in der Krankenversicherung (Entwurf vom 26.07.2006) Bausteine der Transparenz Die Krankenversicherungswesen steht im Zentrum des öffentlichen Interesses und unterliegt

Mehr

Kanton Zürich Gesundheitsdirektion. Pflegefinanzierung. Informationen für Patientinnen und Patienten, Angehörige, Institutionen und Gemeinden

Kanton Zürich Gesundheitsdirektion. Pflegefinanzierung. Informationen für Patientinnen und Patienten, Angehörige, Institutionen und Gemeinden Kanton Zürich Gesundheitsdirektion Pflegefinanzierung Informationen für Patientinnen und Patienten, Angehörige, Institutionen und Gemeinden Sorgenfrei alt werden Alt werden ist ein natürlicher Prozess,

Mehr

Neuordnung der Pflegefinanzierung Mediengespräch vom 31. August 2009 Bericht zur Umsetzung der Neuordnung Pflegefinanzierung

Neuordnung der Pflegefinanzierung Mediengespräch vom 31. August 2009 Bericht zur Umsetzung der Neuordnung Pflegefinanzierung Neuordnung der Pflegefinanzierung Mediengespräch vom 31. August 2009 Bericht zur Umsetzung der Neuordnung Pflegefinanzierung Gesundheits- und Fürsorgedirektion Seite 2 Zusammenfassung Am 13. Juni 2008

Mehr

Corporate Gouvernance sozialer Einrichtungen

Corporate Gouvernance sozialer Einrichtungen REDI AG Treuhand - Freie Strasse 11-8501 Frauenfeld 052 725 09 30-052 725 09 31 - info@redi-treuhand.ch www.redi-treuhand.ch Ihre Referentin: Elke Wattinger Corporate Gouvernance sozialer Einrichtungen

Mehr

Hintergrundinformation 2/2014: Pflegefinanzierung im stationären Bereich im Kanton Schwyz Bericht 2013

Hintergrundinformation 2/2014: Pflegefinanzierung im stationären Bereich im Kanton Schwyz Bericht 2013 Hintergrundinformation 2/2014: Pflegefinanzierung im stationären Bereich im Kanton Schwyz Bericht 2013 Schwyz, Februar 2014 Rubiswilstrasse 8, Ibach/SZ, Telefon 041 819 04 25, Telefax 041 819 05 25, Postanschrift:

Mehr

VERNEHMLASSUNG ZU SWISS GAAP FER 21 RECHNUNGSLEGUNG FÜR GEMEINNÜTZIGE NPO

VERNEHMLASSUNG ZU SWISS GAAP FER 21 RECHNUNGSLEGUNG FÜR GEMEINNÜTZIGE NPO RECHNUNGSWESEN FACHKOMMISSION FER VERNEHMLASSUNG ZU SWISS GAAP FER 21 RECHNUNGSLEGUNG FÜR GEMEINNÜTZIGE NPO A. EINLEITUNG Swiss GAAP FER 21 wird seit der Inkraftsetzung 1. Januar 2007 unverändert angewendet.

Mehr

Muster. Leistungsvereinbarung

Muster. Leistungsvereinbarung Signet / Logo Gemeinde Muster Leistungsvereinbarung Zwischen der Gemeinde xx, vertreten durch als Auftraggeberin und der Pro Senectute Regionalstelle Rheintal Werdenberg Sarganserland Bahnhofstrasse 15,

Mehr

Herausforderung Pflegefinanzierung Curaviva Obwalden

Herausforderung Pflegefinanzierung Curaviva Obwalden Herausforderung Pflegefinanzierung Curaviva Obwalden KARIN BRÜNDLER 28. August 2014 REFERENTIN KARIN BRÜNDLER dipl. Betriebswirtschafterin HF Gemeindeschreiberin Beratung und Revision von öffentlichen

Mehr

AUSGLEICHSKASSE IV-STELLE NIDWALDEN

AUSGLEICHSKASSE IV-STELLE NIDWALDEN AUSGLEICHSKASSE IV-STELLE NIDWALDEN NIDWALDNER SCHLÜSSEL ZUR SOZIALEN SICHERHEIT UMFASSENDE DIENSTLEISTUNGEN SCHLANKE ORGANISATION WICHTIGSTE KENNZAHLEN INHALT 3 DIE SOZIALVERSICHERUNGEN BILDEN EIN NETZ,

Mehr

Informationen zu den Leistungen der Versicherer an die ambulante Hilfe und Pflege zu Hause (Non-Profit-Spitex) per 1.5.2013

Informationen zu den Leistungen der Versicherer an die ambulante Hilfe und Pflege zu Hause (Non-Profit-Spitex) per 1.5.2013 Informationen zu den Leistungen der Versicherer an die ambulante Hilfe und Pflege zu Hause (Non-Profit-Spitex) per 1.5.2013 1. Tarifschutz Die Non-Profit-Spitex ist aufgrund ihres gesetzlichen Versorgungsauftrags

Mehr

Fallpauschalen in Schweizer Spitälern. Basisinformationen für Gesundheitsfachleute

Fallpauschalen in Schweizer Spitälern. Basisinformationen für Gesundheitsfachleute Fallpauschalen in Schweizer Spitälern Basisinformationen für Gesundheitsfachleute Was ist SwissDRG? SwissDRG (Swiss Diagnosis Related Groups) ist das neue Tarifsystem für stationäre akutsomatische Spitalleistungen,

Mehr

Alters- und Pflegeheim Ibenmoos 6277 Kleinwangen

Alters- und Pflegeheim Ibenmoos 6277 Kleinwangen Taxordnung Alters- und Pflegeheim Ibenmoos per 1. Januar 2015 1. Administration... 3 2. Geltung... 3 3. Gliederung... 3 3.1. Die Gliederung der Taxen erfolgt pro Person und Tag:... 3 3.2. Aufenthaltskosten

Mehr

30 Jahre. Pflegekompetenz der Privaten Krankenversicherung.

30 Jahre. Pflegekompetenz der Privaten Krankenversicherung. 30 Jahre Pflegekompetenz der Privaten Krankenversicherung. 30 Jahre Pflegekompetenz: Vom Kostenträger zum Gestalter Bereits 1984 hat die PKV die freiwillige Pflegeversicherung als Vorsorgelösung ins Leben

Mehr

NEUREGELUNG DER PFLEGEFINANZIERUNG NACH KANTON STAND 2015

NEUREGELUNG DER PFLEGEFINANZIERUNG NACH KANTON STAND 2015 NEUREGELUNG DER PFLEGEFINANZIERUNG NACH KANTON STAND 2015 KRANKENVERSICHERER HSK-GRUPPE Fragenr. A1 A2 A3 A4 Frage Bestehen in Ihrem Kanton gegenwärtig Vereinbarungen (Verträge/Anschlussverträge) mit der

Mehr

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement

Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen 2007. SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor. Risikomanagement SAQ Sektion Zürich: Risikomanagement ein Erfolgsfaktor Risikomanagement Gesetzlicher Rahmen IBR INSTITUT FÜR BETRIEBS- UND REGIONALÖKONOMIE Thomas Votruba, Leiter MAS Risk Management, Projektleiter, Dozent

Mehr

Taxordnung (Gültig ab 1. Januar 2014)

Taxordnung (Gültig ab 1. Januar 2014) Taxordnung (Gültig ab 1. Januar 2014) Alters- und Pflegeheim Sonnengarten, Hombrechtikon Das Alters- und Pflegeheim Sonnengarten wird gemeinnützig betrieben. Ein Gewinn wird nicht angestrebt, sondern primär

Mehr

Richtlinie betr. Rechnungslegung. (Richtlinie Rechnungslegung, RLR) I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN. Art. 1 Zweck. Art.

Richtlinie betr. Rechnungslegung. (Richtlinie Rechnungslegung, RLR) I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN. Art. 1 Zweck. Art. Richtlinie Rechnungslegung Richtlinie betr. Rechnungslegung (Richtlinie Rechnungslegung, RLR) Vom Regl. Grundlage. März 05 Art. 49 bis 5 KR I. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN Art. Zweck Diese Richtlinie bezweckt,

Mehr

Die Stiftung Kind und Familie. Das grosse Plus für kranke Kinder und ihre Familien!

Die Stiftung Kind und Familie. Das grosse Plus für kranke Kinder und ihre Familien! Die Stiftung Kind und Familie KiFa aschweiz Das grosse Plus für kranke Kinder und ihre Familien! Themenschwerpunkte Begrüssung Leitbild Die Stiftung Kind und Familie KiFa Schweiz stellt sich vor Ist ein

Mehr

Leitsätze. zur Ausrichtung der Altersheime der Stadt Zürich

Leitsätze. zur Ausrichtung der Altersheime der Stadt Zürich Leitsätze zur Ausrichtung der Altersheime der Stadt Zürich 27 Altersheime, ein Gästehaus und die Direktion verstehen sich als innovative und kundenorientierte Dienstleistungsbetriebe 1 Ältere Menschen,

Mehr

Neues Rechnungslegungsrecht. Info-Anlass 2012. Einleitung UTA GRUPPE. Zielsetzungen. Änderungen gegenüber bisherigem Recht

Neues Rechnungslegungsrecht. Info-Anlass 2012. Einleitung UTA GRUPPE. Zielsetzungen. Änderungen gegenüber bisherigem Recht Neues Rechnungslegungsrecht Info-Anlass 2012 UTA GRUPPE UTA GRUPPE 1 Einleitung UTA GRUPPE 2 Zielsetzungen Änderungen gegenüber bisherigem Recht Einzelunternehmen/Personengesellschaften mit Umsatz unter

Mehr

Benchlearning 2010 - Betreuungskonzept/Betreuungskosten

Benchlearning 2010 - Betreuungskonzept/Betreuungskosten Benchlearning 2010 - Betreuungskonzept/Betreuungskosten In Zusammenarbeit mit: Empfohlen von: Das Wichtigste in Kürze... 3 1. Betreuung zentral fürs Wohlbefinden... 4 2. Warum Benchlearning?... 4 3. Was

Mehr

Jean-Pierre Chardonnens. Finanzbuchhaltung. Adoc Editions SA

Jean-Pierre Chardonnens. Finanzbuchhaltung. Adoc Editions SA Jean-Pierre Chardonnens Finanzbuchhaltung Adoc Editions SA Vom selben Autor Auf Französisch Comptabilité générale, 7. Auflage, 2011. Comptabilité des sociétés, 5. Auflage, 2010. Comptabilité des groupes,

Mehr

Pflege und Therapie. Wenig Mühe beim Berufseinstieg

Pflege und Therapie. Wenig Mühe beim Berufseinstieg und Therapie Ein Jahr nach Studienabschluss sind fast 75 Prozent der Neuabsolvent/innen aus dem FH-Bereich und Therapie im Gesundheitswesen tätig, mehrheitlich in einem Spital oder in einer Klinik. Insgesamt

Mehr

Spitex-Strategie 2015

Spitex-Strategie 2015 Spitex Verband Schweiz Spitex-Strategie 2015 Ziele und Strategien für die Entwicklung der Spitex 1. Die Hilfe und Pflege zu Hause 2 2. Betreuung und Hauswirtschaft 3 3. Beratung und Unterstützung der Pflegenden

Mehr

HPLG Tarife, Vertrag, Kostengutsprachen HEILPÄDAGOGISCHE LEBENSGEMEINSCHAFT TERRY UND PAUL HOFMANN-WITSCHI 1/2013

HPLG Tarife, Vertrag, Kostengutsprachen HEILPÄDAGOGISCHE LEBENSGEMEINSCHAFT TERRY UND PAUL HOFMANN-WITSCHI 1/2013 HPLG Tarife, Vertrag, Kostengutsprachen LEBENSGEMEINSCHAFT TERRY UND PAUL HOFMANN-WITSCHI 1/2013 Tarife Die Heilpädagogische Lebensgemeinschaft ist seit dem 1. April 1994 als beitragsberechtige Institution

Mehr

Das «Swiss Package»: Unser Angebot für Grenzgänger. Erstklassiger Versicherungsschutz in Schweizer Qualität

Das «Swiss Package»: Unser Angebot für Grenzgänger. Erstklassiger Versicherungsschutz in Schweizer Qualität Das «Swiss Package»: Unser Angebot für Grenzgänger Erstklassiger Versicherungsschutz in Schweizer Qualität Herzlich willkommen bei der führenden Krankenversicherung der Schweiz. Sicherheit Die Helsana-Gruppe

Mehr

Ergänzungsleistungen für Familien: Wunschdenken oder Notwendigkeit?

Ergänzungsleistungen für Familien: Wunschdenken oder Notwendigkeit? Ergänzungsleistungen für Familien: Wunschdenken oder Notwendigkeit? Veranstaltung vom 27. April 2010 an der Hochschule Luzern - Wirtschaft Dr. iur. Erwin Carigiet, Zürich Einleitung Ergänzungsleistungen

Mehr

Jahresabschluss HRM2 Erfahrungsberichte der Pilotgemeinden Amt für Gemeinden Gemeindefinanzen www.hrm2-gemeinden.so.ch September 2015 1 Martin Suter martin.suter@daeniken.ch Im Grunde wird beim Jahresabschluss

Mehr

Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die Neuordnung der Pflegefinanzierung

Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die Neuordnung der Pflegefinanzierung Vernehmlassungsvorlage 742.1 Einführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über die Neuordnung der Pflegefinanzierung Änderung vom... 1 Der Landrat von Nidwalden, gestützt auf Art. 28 und 60 der Kantonsverfassung,

Mehr

Das neue Schweizer Rechnungslegungsrecht. ein Leitfaden für die Praxis

Das neue Schweizer Rechnungslegungsrecht. ein Leitfaden für die Praxis Das neue Schweizer Rechnungslegungsrecht ein Leitfaden für die Praxis Artikel (OR) 958 2 Muster-Geschäftsbericht der Muster AG Zürich Geschäftsjahr 2013 Enthaltend: Muster-Jahresrechnung - Bilanz - Erfolgsrechnung

Mehr

Heimreglement der Gemeinde Degersheim

Heimreglement der Gemeinde Degersheim Heimreglement der Gemeinde Degersheim vom 16. November 2004 Heimreglement der Gemeinde Degersheim 2/6 Der Gemeinderat Degersheim erlässt gestützt auf Art. 5, Art. 136 Bst. g und Art. 200ter des Gemeindegesetzes

Mehr

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich

Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich Sitzung vom 5. Oktober 2011 1233. Pflegefinanzierung (Festlegung der Tarife für das Jahr 2012) A. Am 13. Juni 2008 verabschiedete die Bundesversammlung

Mehr

Alters- & Pflegeheim St. Martin. 7408 Cazis. Taxordnung 2015

Alters- & Pflegeheim St. Martin. 7408 Cazis. Taxordnung 2015 Alters- & Pflegeheim St. Martin 7408 Cazis Taxordnung 2015 Alters- & Pflegeheim St. Martin Tel: 081 650 01 65 1/6 1. Grundsatz Die Kosten des Aufenthaltes setzen sich zusammen aus: der Pensionstaxe der

Mehr

Rechnungslegungsstandards in Schweizer Spitälern

Rechnungslegungsstandards in Schweizer Spitälern Rechnungslegungsstandards in Schweizer Spitälern Ein Abstrakt von Simone Weiss (2007), Bachelorarbeit Universität Zürich, Institut für Rechnungswesen und Controlling Die vollständige Bachelorarbeit kann

Mehr

Entwicklungen des Weiterbildungsmarkts in der Schweiz. Anbieter-Statistik 2011. Dr. André Schläfli, Direktor SVEB

Entwicklungen des Weiterbildungsmarkts in der Schweiz. Anbieter-Statistik 2011. Dr. André Schläfli, Direktor SVEB Entwicklungen des Weiterbildungsmarkts in der Schweiz Anbieter-Statistik 2011 Dr. André Schläfli, Direktor SVEB Agenda 1. Beteiligung 2. Das Wichtigste in Kürze - Resultate 3. Entwicklung des Weiterbildungsmarkts

Mehr

Inhalt der Grundtaxe

Inhalt der Grundtaxe Finanzierung eines Heimplatzes im Alterszentrum Dreilinden Unterscheidung der Kosten Private Auslagen Pflegekosten Betreuungskosten Grundtaxe (Hotelkosten) Inhalt der Grundtaxe Unterkunft Vollpension (inkl.

Mehr

Bericht und Antrag des Regierungsrats an den Landrat

Bericht und Antrag des Regierungsrats an den Landrat Bericht und Antrag des Regierungsrats an den Landrat 22. Oktober 2013 Nr. 2013-622 R-630-18 Bericht und Antrag des Regierungsrats an den Landrat zum Globalkredit 2014 für das Kantonsspital Uri I. Ausgangslage

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Taxordnung für das Haus Bellevue Alters- und Pflegeheim der Genossenschaft Alterssiedlung Arbon

Taxordnung für das Haus Bellevue Alters- und Pflegeheim der Genossenschaft Alterssiedlung Arbon Taxordnung für das Haus Bellevue Alters- und Pflegeheim der Genossenschaft Alterssiedlung Arbon Gültig ab 1. Januar 2012 1. Grundsatz Das Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) schreibt den Leistungserbringern

Mehr

Zürcher Steuerbuch Nr. 19/002 Krankheits- und Unfallkosten behinderungsbedingte Kosten Merkblatt KStA

Zürcher Steuerbuch Nr. 19/002 Krankheits- und Unfallkosten behinderungsbedingte Kosten Merkblatt KStA Zürcher Steuerbuch Nr. 19/002 Krankheits- und Unfallkosten behinderungsbedingte Kosten Merkblatt KStA Merkblatt des kantonalen Steueramtes Zürich zu den Abzügen der Krankheits- und Unfallkosten sowie der

Mehr

Die zusatzversicherung für pflege

Die zusatzversicherung für pflege Die zusatzversicherung für pflege eine sinnvolle Ergänzung? 1 Viele Menschen sind besorgt, ob sie im Alter die Kosten für ihre Pflege aufbringen können. Die Zahl der Pflegebedürftigen nimmt stetig zu.

Mehr

VerBundSystem Kanton Basel-Stadt (VeBS)

VerBundSystem Kanton Basel-Stadt (VeBS) Amt für Sozialbeiträge Behindertenhilfe VerBundSystem Kanton Basel-Stadt (VeBS) Seite 2 1. Ausgangslage Es gibt immer wieder Situationen, in welchen es sehr schwierig ist, für einzelne erwachsene Personen

Mehr

Pflegebedürftige. Pflegebedürftige. Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441. Pflegebedürftige in Heimen 29,7% (743.120)***

Pflegebedürftige. Pflegebedürftige. Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441. Pflegebedürftige in Heimen 29,7% (743.120)*** Pflegebedürftige Nach Nach,, in absoluten in absoluten Zahlen Zahlen und und Anteile in Prozent, Jahresende 2011 2011 Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441 Pflegebedürftige zu Hause versorgt 70,3% (1.758.321)

Mehr

nicht von der Krankenversicherung und nicht von der anspruchsberechtigten Person gedeckten Kosten der Pflege zu Hause (Restkosten).

nicht von der Krankenversicherung und nicht von der anspruchsberechtigten Person gedeckten Kosten der Pflege zu Hause (Restkosten). 1 Informationen für Klientinnen und Klienten zu den Leistungen der Versicherer an die ambulante Hilfe und Pflege zu Hause (Non-Profit-Spitex) aktualisiert Juli 2013 1. Gesetzliche Grundlagen Pflegegesetz

Mehr

In den Zahlen sehen wir Ihr Potenzial.

In den Zahlen sehen wir Ihr Potenzial. In den Zahlen sehen wir Ihr Potenzial. HONOLD TREUHAND AG REVISION, STEUER- & UNTERNEHMENSBERATUNG «In den Zahlen sehen wir Ihr Potenzial» Um einen genauen Blick für Zahlen zu bekommen, braucht es Erfahrung.

Mehr

Vertretung des GBM - Schweiz

Vertretung des GBM - Schweiz Vertretung des GBM - Schweiz Firma BRAINS Berater im Gesundheits- und Sozialwesen Warum GBM Welchen Nutzen bietet das GBM für Menschen mit Behinderungen Betreuende / Unterstützende Institutionen Kantone

Mehr

Qualitätssicherung in der onkologischen Rehabilitation

Qualitätssicherung in der onkologischen Rehabilitation Qualitätssicherung in der onkologischen Rehabilitation Dr. med. Nic Zerkiebel EMBA FH Chefarzt Klinik Susenberg Zürich Leiter Arbeitsgruppe Qualität oncoreha.ch Was ist Qualität? Anspruchsgruppen Erfüllung

Mehr

Fakten Prämien Kosten Begründungen GRUNDSÄTZE: SOLIDARITÄT UND EIGENVERANTWORTUNG

Fakten Prämien Kosten Begründungen GRUNDSÄTZE: SOLIDARITÄT UND EIGENVERANTWORTUNG Fakten Prämien Kosten Begründungen curafutura zeigt die wichtigsten Fakten und Mechanismen zum Thema Krankenversicherungsprämien auf; erklärt, wie die Krankenkassenprämie zustande kommt, welche gesetzlichen

Mehr

Wir danken für die Möglichkeit, zu Stellung nehmen zu dürfen und unterbreiten Ihnen dazu folgende Bemerkungen.

Wir danken für die Möglichkeit, zu Stellung nehmen zu dürfen und unterbreiten Ihnen dazu folgende Bemerkungen. Bundesamt für Sozialversicherungen Geschäftsfeld Alter- und Hinterlassenenvorsorge Effingerstrasse 20 3003 Bern Bern, 25. Juni 2004 Einführung von Ergänzungsleistungen für Familien; Vernehmlassung Sehr

Mehr

managed care optimale versorgung durch vernetzte medizin

managed care optimale versorgung durch vernetzte medizin managed care optimale versorgung durch vernetzte medizin Informationsblatt: Praktische Fragen zur Abstimmungsvorlage Das Wichtigste in Kürze: Am 17. Juni stimmen die Schweizerinnen und Schweizer über die

Mehr

Direction de la sante et des affaires sociales FUR DIE TAGESSTATTEN OR B TAGTE PERSONEN

Direction de la sante et des affaires sociales FUR DIE TAGESSTATTEN OR B TAGTE PERSONEN Direction de la sante et des affaires sociales Direktion fur Gesundheit und Soziales FUR DIE TAGESSTATTEN OR B TAGTE PERSONEN Die Tagesstatten unterliegen den folgenden gesetzlichen Grundlagen: Bundesgesetz

Mehr

IV. Massnahmen im Personalbereich für das Jahr 2009 / Teilrevision von vier Rechtserlassen

IV. Massnahmen im Personalbereich für das Jahr 2009 / Teilrevision von vier Rechtserlassen IV. Massnahmen im Personalbereich für das Jahr 2009 / Teilrevision von vier Rechtserlassen 1 MASSNAHMEN IM PERSONALBEREICH FÜR DAS JAHR 2009 / TEILREVISION VON VIER RECHTSERLASSEN 1.1 Ausgangslage Die

Mehr

Im Pflegefall AUCH ZU HAUSE BESTENS VERSORGT SEHR GUT. 60, EUR pro Jahr vom Staat dazu! Private Pflegezusatzversicherungen (1,3)

Im Pflegefall AUCH ZU HAUSE BESTENS VERSORGT SEHR GUT. 60, EUR pro Jahr vom Staat dazu! Private Pflegezusatzversicherungen (1,3) Im Pflegefall AUCH ZU HAUSE BESTENS VERSORGT 60, EUR pro Jahr vom Staat dazu! SEHR GUT (1,3) Im Test: 24 Pflegezusatzversicherungen Ausgabe 05/2013 13YY69 Private Pflegezusatzversicherungen Kosten im Pflegefall

Mehr

4.14 Leistungen der IV Assistenzbeitrag der IV

4.14 Leistungen der IV Assistenzbeitrag der IV 4.14 Leistungen der IV Assistenzbeitrag der IV Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Der Assistenzbeitrag ermöglicht es Bezügerinnen und Bezüger einer Hilflosenentschädigung, die auf regelmässige Hilfe

Mehr

Organisationsgesetz der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB-OG)

Organisationsgesetz der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB-OG) BVB: Organisationsgesetz 95.00 Organisationsgesetz der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB-OG) Vom 0. März 00 (Stand. Januar 006) Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt, auf Antrag seiner Kommission, erlässt

Mehr

Zusatzleistungen zur AHV/IV

Zusatzleistungen zur AHV/IV Fsdgfdgsfg Zusatzleistungen zur AHV/IV 2012 November 2013 (intern) Zusatzleistungen zur AHV/IV 2012 Der statistische Bericht zu den Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Winterthur informiert über die

Mehr

Reglement über das Finanzwesen der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich (Finanzreglement)

Reglement über das Finanzwesen der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich (Finanzreglement) Reglement über das Finanzwesen der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich (Finanzreglement) (vom 27. September 1984) 1 Erlassen von der Synode der römisch-katholischen Körperschaft, gestützt

Mehr

Pflegetagegeld. Älter werden. Unabhängig bleiben. Wir schützen Sie und Ihre Familie vor den finanziellen Folgen im Pflegefall.

Pflegetagegeld. Älter werden. Unabhängig bleiben. Wir schützen Sie und Ihre Familie vor den finanziellen Folgen im Pflegefall. PROSPEKT Pflegetagegeld. Älter werden. Unabhängig bleiben. Wir schützen Sie und Ihre Familie vor den finanziellen Folgen im Pflegefall. Rating-Agenturen empfehlen die Württembergische Krankenversicherung

Mehr

Die Rehabilitation CH vor neuen Herausforderungen

Die Rehabilitation CH vor neuen Herausforderungen Die Rehabilitation CH vor neuen Herausforderungen Bund (KVG,KVV) AG Arztpraxen Spezialisten Akutspitäler Rehabilitation Stationär/Ambulant Konkurrenz (D) Kantone (Leistungsaufträge) H+ (Dachverband Spitäler)

Mehr

CURAVIVA Weiterbildung «Weichen stellen» Zusammenarbeit zwischen Institutionsleitungen und Trägerschaften

CURAVIVA Weiterbildung «Weichen stellen» Zusammenarbeit zwischen Institutionsleitungen und Trägerschaften CURAVIVA Weiterbildung «Weichen stellen» Zusammenarbeit zwischen Institutionsleitungen und Trägerschaften Referat: Biagio Saldutto, QUALIS evaluation GmbH 8. Februar 2013 Übersicht Vorstellung Sicht der

Mehr

Ihre Prämien für 2014

Ihre Prämien für 2014 Ihre Prämien für 2014 In der obligatorischen Grundversicherung erhöht Sympany die Prämien nur sehr moderat, im gesamtschweizerischen Durchschnitt um 1.1 Prozent. Darunter sind mehrere Kantone mit einer

Mehr

Finanzierung der Langzeitpflege

Finanzierung der Langzeitpflege Finanzierung der Langzeitpflege Prof. Dr. iur. Gabriela Riemer Kafka Universität Luzern Lehrstuhl für Sozialversicherungs und Arbeitsrecht 2 Langzeitpflege im Wandel der Zeit Langzeitpflege als private

Mehr

Name Institution: Alters- und Pflegeheim Johanniter, Mülhauserstrasse 35, 4056 Basel

Name Institution: Alters- und Pflegeheim Johanniter, Mülhauserstrasse 35, 4056 Basel Heimvertrag zwischen Name Institution: Alters- und Pflegeheim Johanniter, Mülhauserstrasse 35, 4056 Basel und Bewohnerin/Bewohner: Name, Vorname: [Geben Sie Text ein] Geburtsdatum: [Geben Sie Text ein]

Mehr

KRANKENKASSE. Grundversicherung

KRANKENKASSE. Grundversicherung KRANKENKASSE Grundversicherung Alle Personen, die in der Schweiz wohnen, müssen sich gegen Krankheit und Unfall versichern. Diese Grundversicherung ist obligatorisch für alle, unabhängig von Alter, Herkunft

Mehr

Volkswirtschaftlicher Nutzen von Kindertagesstätten Beispiel der Stadt Zürich

Volkswirtschaftlicher Nutzen von Kindertagesstätten Beispiel der Stadt Zürich TAGUNG Lübeck 7. Oktober 2002 Volkswirtschaftlicher und betriebswirtschaftlicher von Kinderbetreuung Volkswirtschaftlicher von Kindertagesstätten Beispiel der Stadt Zürich Karin Müller Kucera Service de

Mehr