Allgemeine Wirtschaftslehre

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1 Allgemeine Wirtschaftslehre Steuerfachangestellte von Lutz Sölter Rudolf Mayländer Jürgen Umstadt Dieter Hahn Götz Zentes unter Mitarbeit von Bernd Bender Siegfried Groß Walter Kellersmann und der Verlagsredaktion

2 Vorwort Das vorliegende Lehrbuch wurde völlig neu konzipiert und ist ein weiterer Baustein des Verlages für die Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten. Das neue Werk berücksichtigt die Inhalte des KMK-Rahmenlehrplansund der länderspezifischen Lehrpläne sowie alle neuen Entwicklungen.Es vermittelt das Grundlagenwissen fürdas Handeln inwirtschaftund Beruf sowie im privaten Bereich. Folgende Themenfelder werden indiesem Lehr- und Lernbuch behandelt: Themenfeld 1 Themenfeld 2 Themenfeld 3 Themenfeld 4 InformationenzuAusbildung und Beruf Allgemeine Rechtsgrundlagen Finanzwirtschaftliche Grundlagen Volkswirtschaftliche Grundlagen Die einzelnen Kapitel sind dreigliedrig aufgeteilt. Ausgangspunkt jedes Kapitels ist ein Impuls, der zum Denkenanregt,den Bezugzur betrieblichen Praxis undzur persönlichen Situation vermittelt.die Sachdarstellungen mitvielen Beispielen,Tabellen, Übersichten undzusammenfassungenbereitenden Unterrichtsstoff lebhaft auf. Aufgaben amende einer Lerneinheit dienen der Lernzielkontrolle und der Sicherungdes Lernerfolges. Ein umfangreiches Sachwortverzeichnis am Schluss desbuchesermöglichtdas gezielte Aufsuchen vonbestimmten Inhalten. Die Navigationsleiste am oberen Rand hilft ebenfalls schnell, gesuchte Lerneinheiten zu finden. Wegen der besseren Lesbarkeit wurde an vielen Stellen des Buches auf die zusätzliche Nennung der weiblichen Formverzichtet. Verlag und Autoren wünschen viel Spaß bei der Arbeit mit dem Buch. Kritische Hinweise, Vorschläge und Anregungen zur Verbesserung werden dankbar entgegengenommen. Frühjahr 2010 DieAutoren 1. Auflage, 2010 Druck 1,Herstellungsjahr 2010 Bildungshaus Schulbuchverlage Westermann Schroedel Diesterweg Schöningh Winklers GmbH Postfach 33 20,38023 Braunschweig Telefon: * Fax: Lektorat:Jürgen Umstadt,Worms Redaktion: Christopher Schell Druck:westermann druck GmbH, Braunschweig ISBN *14ct/min aus dem deutschen Festnetz,Mobilfunk maximal 42 ct/min Auf verschiedenen Seiten dieses Buches befinden sich Verweise (Links) aufinternetadressen. Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird die Haftung für die Inhalte der externen Seiten ausgeschlossen. Für den Inhalt dieser externen Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich. Sollten Sie bei dem angegebenen Inhalt desanbieters dieserseiteauf kostenpflichtige,illegaleoder anstößige Inhaltetreffen,sobedauernwir dies ausdrücklich und bitten Sie, uns umgehend per davon inkenntnis zu setzen, damit beim Nachdruckder entsprechende Verweisgelöscht wird. Dieses Werk und einzelne Teile daraus sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung außer inden gesetzlich zugelassenen Fällen ist nur mit vorheriger schriftlicher Einwilligung des Verlages zulässig

3 Themenfeld 1 Informationen für Ausbildung und Beruf 1 Einführung indas Lernen und das Arbeiten mit Gesetzestexten Mit Spaß das effektive Lernen erlernen Fünf-Schritte-Methode Erstellung einer Mindmap Nutzen Sie die Geschichtenmethode Karteikartenmethode Mit Gesetzestextenarbeiten Den Sachverhalt erfassen Den gesetzlichen Anspruch findenund prüfen AuchinandereRichtungenprüfen TreffenSie Ihre Entscheidung Berufsausbildungsverhältnis BerufsausbildungimDualen System Anforderungenandie Auszubildenden zur/zum Steuerfachangestellten Berufsausbildungsvertrag Rechte und Pflichten desauszubildenden Rechte des Auszubildenden (= Pflichtendes Ausbildenden) Pflichten des Auszubildenden (= Rechte des Ausbildenden) Beginnund Dauerder Ausbildung Ende des Ausbildungsverhältnisses Jugendarbeitsschutzgesetz Arbeitsverhältnis Rechtsstellung des Arbeitnehmers Arbeitsvertrag Befristete Arbeitsverträge Begriffsbestimmung und gesetzliche Regelungen Rechte und Pflichten desarbeitnehmers Pflichten des Arbeitnehmers Rechte des Arbeitnehmers Beendigung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses Ordentliche Kündigung Außerordentliche Kündigung Aufhebungsvertrag Schriftformerfordernis Zeugniserteilung Arbeitnehmerschutz Kündigungsschutz Allgemeiner Kündigungsschutz Besonderer Kündigungsschutz Kündigungsschutzverfahren Arbeitsgerichtsbarkeit Arbeitsschutzvorschriften Wandel der Arbeitsbedingungen Arbeitszeitschutz Schutz von Schwangeren Mitwirkungund Mitbestimmung der Arbeitnehmer Gesetzliche Regelungen Betriebsverfassungsgesetz Mitbestimmungsorgane nach dem Betriebsverfassungsgesetz Betriebsrat Europäischer Betriebsrat Jugend-und Auszubildendenvertretung Betriebsvereinbarungen Tarifvertragund Tarifverhandlungen Gewerkschaften Aufgaben vontarifverträgen Tarifvertragsarten Ablauf von Tarifverhandlungen Tarifvertragliche Regelungen im Bereich Steuerwesen Arbeitskampf Streikund Aussperrung und ihrefolgen Soziale Sicherung Sozialversicherungssystem Rentenversicherung Krankenversicherung Exkurs: Umlageversicherung Pflegeversicherung Arbeitslosenversicherung Exkurs: Gehaltsabrechnung Unfallversicherung Andere Systeme der sozialen Sicherung Arbeitslosengeld II Wohngeld Kindergeld Elterngeld und Elternzeit Sozialkassendes Baugewerbes Minijob (Geringfügige Beschäftigung) Sozialgerichtsbarkeit

4 5 Betriebliche Grundfunktionen und Organisation BetrieblicheGrundfunktionen Organisation Planung,Dispositionund Improvisation Größe der Kanzlei Organisationsziele Statische unddynamische Organisation Aufbauorganisation Ablauforganisation Organisation inder Praxis:Terminplanung mit Gantt-Diagrammen Netzplantechnik Elektronische Abwicklung vongeschäftsprozessen Begriffliche Abgrenzung Dateiverwaltung Datensicherheit Datensicherung Datenschutz Verfassungs- und EU-rechtliche Grundlagen des Datenschutzes Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Aufbau des BDSG Rechtsgrundlagen Phasen der Datenverarbeitung und Zehn Gebote des Datenschutzes Arbeitnehmerdatenschutz Der betriebliche Datenschutzbeauftragte Auftragsdatenverarbeitung (Outsourcing) Postversand Sendungsarten Besondere Versendungsformen VerschiedeneFreimachungsarten Modernes Kanzleimarketing Marktforschung Kommunikationspolitik Rechtliche Besonderheiten in der Werbung Möglichkeiten der Werbung Öffentlichkeitsarbeit Sales Promotion Telefonverhalten Onlinewerbung Extrasbieten Das Leistungsspektrum darstellen Honorargestaltung Qualitätsmanagement Themenfeld 2 Allgemeine Rechtsgrundlagen 1 Rechtsgrundlagen,Rechtsobjekte und Rechtssubjekte Rechtsgrundlagen Bedeutungdes Wortes Recht Funktionen des Rechts Sitte,Moral und Religion als Grundlagen des Rechts Die Rechtsordnung als Bestandteil der Gesellschaftsordnung Wandelbarkeit des Rechts Rechtsquellen Die Rechtsgebiete das private und das öffentliche Recht Durchsetzbarkeit von Recht Der Aufbau desgerichtswesens Rechtsobjekte Eigentum und Besitz Eigentumserwerb Eigentumserwerb beweglicher Sachendurch Rechtsgeschäft Eigentumserwerb beweglicher Sachenkraft Gesetzes Gutgläubiger Eigentumserwerb Eigentumserwerb an unbeweglichen Sachen Rechtssubjekte Rechtsfähigkeit der Rechtssubjekte Geschäftsfähigkeit der Rechtssubjekte Rechtsgeschäfte Arten von Rechtsgeschäften Willenserklärungenund deren Arten Gesetzliche Formvorschriften beim Abschluss von Rechtsgeschäften DerKaufvertrag als Beispiel fürein zweiseitigesrechtsgeschäft Anfrage,Anpreisungund Angebot Bindung an ein Angebot Unbefristete Angebote Befristete Angebote

5 2.5.2 Unverbindliche Angebote UnwirksameAngebote Voll wirksame Angebote Vertragstypische Pflichten beim Kaufvertrag Inhalteeines Kaufvertrages Mietvertrag Besondere VertragsartenimBGB Vertragsfreiheit und deren Grenzen Die Vertragsfreiheit als fundamentaler Bestandteil der marktwirtschaftlich orientierten Wirtschaftsordnung Ausprägungsformen dervertragsfreiheit Grenzen der Vertragsfreiheit Nichtigkeit und Anfechtung von Rechtsgeschäften Nichtigkeit von Rechtsgeschäften Anfechtung von Rechtsgeschäften Anfechtungsgründe Ausnahmen der Anfechtung Folgen, Sinn,Fristen undform der Anfechtung Verbraucherschutzgesetze Allgemeine Geschäftsbedingungen Begriff und Bedeutung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen Einbeziehender AGBinden Vertrag Gesetzliche Inhaltskontrolle der Allgemeinen Geschäftsbedingungen Verbraucherdarlehen Definition von Verbraucherdarlehensverträgen Anwenden der Verbraucherschutzregelungen Inhalteder Verbraucherschutzregelungen Widerrufsrecht Haustürgeschäfte Definition von Haustürgeschäften Anwenden der Verbraucherschutzregelungen Widerrufsrecht Fernabsatzgeschäfte Definition von Fernabsatzgeschäften Anwenden der Verbraucherschutzregelungen Besondere Pflichten bei Fernabsatzgeschäften Widerrufsrecht bei Fernabsatzgeschäften Preisangabenverordnung Zielsetzung der Preisangabenverordnung Inhalte der Preisangabenverordnung Produkthaftungsgesetz Zielsetzung des Produkthaftungsgesetzes Inhaltedes Produkthaftungsgesetzes WeitereVerbraucherschutzbestimmungen Kaufvertragsstörungen Mangelhafte Lieferung Prüfpflichten Rügepflichten Gesetzliche Gewährleistungsansprüche Rechte des Käufers Nicht-Rechtzeitig-Zahlung Voraussetzungen für den Zahlungsverzug Rechte des Gläubigers im Zahlungsverzug Berechnungdes Schadens im Zahlungsverzug Nicht-Rechtzeitig-Lieferung Voraussetzungen deslieferungsverzuges Rechte des Käufers im Lieferungsverzug Berechnungdes Schadensim Lieferungsverzug Mahn-und Klagewesen Mahnwesen Kennzeichendes außergerichtlichen Mahnverfahrens Möglicher Ablauf des außergerichtlichen Mahnverfahrens Wesensmerkmale des gerichtlichen Mahnwesens Klageverfahren im Zivilprozess Merkmaledes Klageverfahrens Zwangsvollstreckung Verjährung Gegenstand, Wirkung und Ziele der Verjährung

6 5.6.2 Verjährungsfristen undderen Beginn Neubeginn und Hemmung der Verjährung Handelsrecht Kaufmann Kaufmannseigenschaften Kaufmannsarten Firmenrecht Begriff Firma Firmenbildung Grundsätzedes Firmenrechts Firmenschutz Firma beiinhaberwechsel Handelsregister Verschiedene Registerarten Vollmachten Prokura Handlungsvollmacht Kaufmännische Hilfsgewerbe Handelsvertreter Kommissionär Handelsmakler Spediteur Frachtführer Unternehmensformen Einzelunternehmen Personengesellschaften Gesellschaft desbürgerlichen Rechts (BGB-Gesellschaft) Offene Handelsgesellschaft (OHG) Kommanditgesellschaft (KG) Partnerschaftsgesellschaft StilleGesellschaft Kapitalgesellschaften Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) Aktiengesellschaft (AG) Kommanditgesellschaft auf Aktien(KGaA) Eingetragene Genossenschaft (eg) Vereine GmbH &Co. KG Europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV) Steuerliche Besonderheiten bei den Rechtsformen Einzelunternehmer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (BGB-Gesellschaft) Offene Handelsgesellschaft (OHG) Kommanditgesellschaft (KG) StilleGesellschaft Partnerschaftsgesellschaft Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Aktiengesellschaft (AG) Genossenschaft (eg) Steuerlicher Vergleich von PersonenundKapitalgesellschaft Insolvenz Not leidendeunternehmen Merkmaleund Gründe Unternehmensinsolvenzverfahren Ziele desinsolvenzverfahrens Insolvenzverfahren Verbraucherinsolvenzverfahren Themenfeld 3 Finanzwirtschaftliche Grundlagen 1 Zahlungsverkehr Zahlungsmittelund -formen Bedarfsorientierte Zahlungsformen Zahlungmittels Bargeld Halbbare Zahlung Bargeldlose Zahlung Überweisung Standardüberweisung SEPA-Überweisung Sonderformen der Überweisung Lastschrift undabbuchung Scheck Rechtliche Hintergründe zuschecks Scheckarten Ablauf von Scheckzahlungen Wechsel Zahlungmit Bank- oder Sparkassenkarten Kreditkarten Moderne Technikenim Zahlungsverkehr Homebanking Telefonbanking oder Mobile Banking

7 2 Kreditwesen Kreditarten Kreditformen beiprivatkrediten Dispositionskredit Ratenkredit Kraftfahrzeugleasing fürprivatpersonen Einräumungdes Kredits Verbraucherdarlehen Absicherungvon Privatkrediten Wesen der Investmentzertifikate Arten von Investmentfonds Ausgabe und Rücknahme von Investmentanteilen Bedeutungdes Investmentsparens für die Anleger Handel vonwertpapieren an der Effektenbörse Wesen der Effektenbörse Funktionen der Effektenbörse Baufinanzierung Kreditformen in der Baufianzierung Absicherung von Baukrediten Investitionen und Finanzierungen bei Unternehmen Investitionen bei Unternehmen Investitionsarten Unternehmensfinanzierung Innenfinanzierung Außenfinanzierung Kreditformen für Unternehmen Kontokorrentkredit Akzeptkredit Avalkredit Bankdarlehen Factoring Leasing Kreditwürdigkeitsprüfung bei Unternehmen Absicherungvon Unternehmenskrediten Wertpapiere Gläubigerpapiere Wesen der Gläubigerpapiere Laufzeit,Kurs und Tilgungvon Gläubigerpapieren Rückzahlungssicherheit bei Gläubigerpapieren Überblick überemittentenvon Gläubigerpapieren Anlagen in Aktien Rechtsgrundlageund Wesen der Aktie Aktienarten Argumente fürden Kauf vonaktien AnlageinInvestmentzertifikate Themenfeld 4 Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen 1 Wirtschaftliche Grundbegriffe Bedürfnisse Bedarf und Nachfrage Güter und Dienstleistungen Ökonomisches Prinzip Produktionsfaktoren Betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren Volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren Arbeitsteilung und Wirtschaftssektoren Begriff und Entwicklung der Arbeitsteilung Formen der Arbeitsteilung Vor- und Nachteile der Arbeitsteilung Wirtschaftskreislauf Einfacher Wirtschaftskreislauf Erweiterter Wirtschaftskreislauf Markt Marktbegriff und Marktarten Marktformen Nachfrage- und Angebotsverhalten auf den Märkten Bestimmungsfaktoren für Nachfrage und Angebot Nachfrage undpreis eines Gutes Angebot und Preis eines Gutes Preisbildung Funktionen despreises

8 3 Geld, Währung und Kaufkraft Entwicklung desgeldes GesetzlichesZahlungsmittel Funktionen des Geldes Währung Währungsordnung Währungssysteme Devisen Der Weg zum Euroals Gemeinschaftswährung Europäisches System der Zentralbanken Wert desgeldes (Kaufkraft) Wirtschaftsordnungen Das Modell der freien Marktwirtschaft Das Modell der Zentralverwaltungswirtschaft Gegenüberstellung freie Marktwirtschaft und Zentralverwaltungswirtschaft SozialeMarktwirtschaft Grundzüge der Wirtschaftspolitik Hauptziele der Wirtschaftspolitik Hoher Beschäftigungsstand Preisniveaustabilität Außenwirtschaftliches Gleichgewicht Angemessenes und stetigeswirtschaftswachstum GerechteEinkommensund Vermögensverteilung LebenswerteUmwelt Wirtschaftspolitische Beziehungszusammenhänge Konjunktur Begriff und Verlauf der Konjunktur Konjunkturphasen Konjunkturindikatoren Fiskal- undgeldpolitik in der Wirtschaft Fiskalpolitik als nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik Begriff Fiskalpolitik Fiskalpolitische Steuerungskonzepte Maßnahmen in der antizyklischenfiskalpolitik Problemeder antizyklischenfiskalpolitik Geldpolitik als angebotsorientierte Wirtschaftspolitik Geldpolitik undeszb GeldpolitischeInstrumente der EZB Auswirkungender Geldpolitik auf die Konjunktur Sachwortverzeichnis Bildquellenverzeichnis

9 Die Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten Herzlich willkommen in Ihrem neuen Lebensabschnitt als Auszubildende(r) zur/zum Steuerfachangestellten. In den vergangenen Jahrenwurde Ihnen in der Schule dasallgemeine Rüstzeug fürihr späteres Leben vermittelt. Jetzt stehen Sie vor einer neuen Herausforderung und werden in den kommenden drei Jahren alle Kenntnisse und Fähigkeiten erlernen, die Sie für Ihre berufliche Zukunft brauchen. Victor Hugo sagte einst: Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie die Unerreichbare, für die Furchtsamen ist sie die Unbekannte, für die Tapferen ist sie die Chance. Sie sollten die vor Ihnen liegenden Ausbildungsjahre im Dualen System als Chancesehenund nutzen.diese SeitesollIhnen helfen, sich in Ihrerneuen Welt zurechtzufinden. Das Duale System Bislang fand Ihr Alltag überwiegend in der Schule statt. Beim in Deutschland üblichen Dualen System der Berufsausbildung teilen sich Ausbildungsbetrieb und Berufsschule die Aufgaben Ihrer Ausbildung.Der Ausbildungsbetrieb ist für den praktischen Teil zuständig,die Schule hingegen vermittelt die theoretischen Grundkenntnisse und fachlichen Hintergründe, die Sie für Ihr späteres Berufsleben benötigen. Hierbei arbeiten Ausbildungsbetrieb und Berufsschule eng zusammen. Wer welche Aufgaben übernimmt, wird in der Ausbildungsverordnung geregelt. Den Alltag in der Berufsschule regeln der KMK-Rahmenlehrplan und dielehrpläne der Länder. Die Ausbildungsverordnung In derausbildungsverordnung werden derablauf der Ausbildung,das Zusammenspiel zwischen dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule,das Berichtswesen sowie Ablauf und Zusammensetzung derprüfungen geregelt. Die Prüfungen Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes erfolgt am Ende des zweiten Ausbildungsjahres eine schriftliche Zwischenprüfung, die maximal 180 Minuten dauern soll. Am Ende der in der Regel dreijährigen Ausbildungszeit erfolgt die Abschlussprüfung, die sich aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil zusammensetzt. Die Prüfungen werden vor der Steuerberaterkammer abgelegt. Geschafft und wie geht es jetzt weiter? Nach bestandener Prüfung habensie zunächst natürlich diemöglichkeit,ineiner Steuerkanzlei zu arbeiten. Der Fort- und Weiterbildungsmarkt bietet zudem zahlreiche Höherqualifizierungsmöglichkeiten, überdie Sie sich im Internetumfassend informieren können. Bilanzbuchhalter (www.steuerfachschule.de) Steuerfachassistent (Internetseiten der jeweiligen Steuerberaterkammern) Steuerfachwirt (www.weiterbildung-fachwirt.de) Steuerberater (Internetseiten der jeweiligen Steuerberaterkammern) In der Regel eröffnen sich nach Fort- und Weiterbildungen berufliche Aufstiegschancen, die auch mithöheren Vergütungen verbunden sind. Wirwünschen Ihnen beiihrerausbildung viel Erfolg

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