Geschäftsprozessmanagement Wem nützt das? Noch eine Management-Methode, die durch das Dorf getrieben wird!?

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1 Wem nützt das? Noch eine Management-Methode, die durch das Dorf getrieben wird!? Verfasser: Erich Dräger

2 1. ZDF statt ARD Eine Bestandsaufnahme 2. Was zeigt uns das? Ein Fazit 3. Was muss sich ändern? Eine bessere Sicht 4. Gibt es eine Lösung? Ein Vorgehensmodell

3 Führungskräfte stellen fest: Unternehmen können in den kommenden 10 Jahren im Wettbewerb nur dann bestehen, wenn sie kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Geschäftsprozesse arbeiten. trifft sehr zu trifft zu trifft weniger zu weiß nicht trifft nicht zu Studie Zukunftsthema Geschäftsprozessmanagement (2011) PricewaterhouseCoopers AG 87% der Unternehmen sind vom Aussterben bedroht, wenn Sie ihre Aktivitäten im Prozessmanagement nicht deutlich forcieren!

4 Führungskräfte bewerten ihre Rolle/n als: Steuermann Mobilisierer sehr wichtig Stratege Talentförderer wichtig Unternehmer Anfeuerer weniger wichtig Changemanager Wissensmanager nicht wichtig Wächter des Unternehmens 0 % 20 % 40 % 60 % 100 % Studie Führungsrollen Beruf und Berufung deutscher Manager (2009) Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft Die meisten Führungskräfte sehen in den Rollen Steuermann, Mobilisierer und Stratege auch die Felder, auf denen sie sich am besten bewähren. 80 %

5 Von 100 Mitarbeitern haben 13 eine hohe emotionale Bindung 66 eine geringe emotionale Bindung 21 gar keine emotionale Bindung Studie Arbeitszufriedenheit (2012) Gallup, Inc. Jeder fünfte Mitarbeiter hat innerlich gekündigt. Zwei Drittel fühlen sich nur wenig an ihr Unternehmen gebunden.

6 Mitarbeiter sind mit ihrer Arbeit unzufrieden, weil ich nicht weiß, was Kollegen in benachbarten Abteilungen tun. meine Aufgaben nicht genau beschrieben und abgegrenzt sind. mir meine Arbeit keine Möglichkeit bietet, mich über Leistungen/Erfolge zu freuen. es mich stört, dass es zu viel unnötigen Bürokratismus gibt. ich meine Arbeiten nicht nach eigenen Vorstellungen tun kann. in meiner Abteilung kein gutes Klima herrscht. ich meinen Arbeitsplatz in der Zukunft nicht für sicher halte. ich zu oft bei meiner Arbeit gestört/unterbrochen werde. in meiner Abteilung zu viele unnötige Arbeiten anfallen. Studie Führungskräfte (2012), MARKON Deutschland Transparenz. Motivation. Sinn. Das wünschen sich Mitarbeiter.

7 Qualität der Unternehmensführung Aufstiegs- und Bildungschancen Förderung der Mitarbeiterfähigkeiten Interessantes Arbeitsumfeld Unternehmensimage/Kultur, Reputation Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle Qualifikation des Managements Entfaltungsmöglichkeiten Handlungsspielraum Internes Ideenmanagement Altersteilzeit Geschäftsprozessmanagement Mitarbeitern ist wichtig: überhaupt nicht wichtig sehr wichtig Studie Nachhaltige Unternehmensführung (2011) Ernst & Young Die Mitarbeiter legen großen Wert auf die Qualität der Unternehmensführung.

8 1. Die vorherrschende funktionale Arbeitsorganisation reicht nicht mehr aus. 2. Mitarbeiter wünschen sich Führungskräfte, die sich für sie interessieren und Arbeit, die Sinn stiftet und Identität erlaubt. 3. Führungskräfte sehen sich eher als Steuermann und Stratege, weniger als Coach ihrer Mitarbeiter. 4. Der Kunde findet in den einschlägigen Studien kaum Berücksichtigung.

9 Noch mehr Kundenfokussierung! Im Mittelpunkt steht nicht das Produkt, sondern die Erfüllung von Kundenwünschen! Die Pflege von Kundenbeziehungen gewinnt an Bedeutung. Stärkung der Organisation durch Prozessorientierung! Isolierte, oft kostenintensive Parallelprozesse werden durch funktionsübergreifende Prozesskompetenz ergänzt oder ersetzt. Integration prozess- und informationstechnischer Abläufen! Automatisierte, unflexible und schwer änderbare Prozesse werden ersetzt durch dynamische Prozesse, die in technische Abläufe integriert werden und einfacher anzupassen sind. Neues Verständnis von Führung: Business Process Management-Studie (2012), BearingPoint GmbH Führungskräfte müssen eine humanorientierte Sicht entwickeln: mehr und besser befähigen/coachen sowie den übergreifenden Kontext vermitteln.

10 Ja! Business Process Management (BPM) ist ein nachhaltiger, ganzheitlicher Ansatz zur Identifikation, Dokumentation, Optimierung und Steuerung von Geschäftsprozessen hilft kontinuierlich bei der Identifizierung von Optimierungspotenzialen und unterstützt die Realisierung von Prozessstandardisierung, Harmonisierungs- und IT-Konsolidierungsmaßnahmen fördert Effektivität und Effizienz von Geschäftsprozessen und verbessert die Ausrichtung der IT auf die Fachbereiche durch integrierte Betrachtung von prozessualen und technischen Abläufen stärkt die Kunden- und Service-Orientierung durch erhöhte Agilität bei Anpassungsbedarfen Business Process Management-Studie (2012), BearingPoint GmbH Business Process Management (BPM) stellt als General-Management-Methode Kompetenzen und Menschen in den Mittelpunkt!

11 Projektorientiertes Prozessmanagement Vorgehensmodell nach NOVACESS

12 NOVACESS Institut für angewandtes Geschäftsprozessmanagement entwickelt Vorgehensmodelle und Methoden für die Praxis auditiert und zertifiziert bildet Befähiger und Trainer aus forscht und identifiziert Trends lehrt in der akademischen Welt Kontakt Web: Mail:

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