Umgang mit Psychopharmaka Ein Patienten-Ratgeber

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1 Umgang mit Psychopharmaka Ein Patienten-Ratgeber Nils Greve Margret Osterfeld Barbara Diekmann BALANCE ratgeber

2 Vorwort 7 Selbstbewusster Umgang mit Ärzten und Medikamenten 15 Nicht-medikamentöse Hilfen 23 Medizinische Behandlungsverfahren 28 Antidepressiva 34 Phasenprophylaktika 63 Tranquilizer und Hypnotika 80 Neuroleptika 104 Weitere Psychopharmaka 158 Zum Umgang mit Medikamenten 166 Informationen für Schwangere und stillende Mütter 176 Gewichtszunahme unter Psychopharmaka 189 Zum Informationswert von Arzneimittelstudien 194

3 Anhang 203 Literatur 203 Nützliche Adressen 205 Glossar * 207 Stichwortverzeichnis 224 Medikamentenliste 231 * Im Glossar werden alle mit * versehenen Begriffe erklärt.

4 111 Selbstbewusster Umgang mit Ärzten und Medikamenten 15 Eine von den Patienten immer wieder formulierte Forderung ist die Begegnung mit dem Arzt oder der Ärztin»auf gleicher Augenhöhe«, also eine Beziehung auf einer Grundlage der Gleichberechtigung. Von Ärzten werden umfassende Informationen über Diagnose und Therapie sowie Respekt für das Recht ihrer Patienten auf Selbstbestimmung erwartet. Ziel ist das»geteilte Expertentum«, bei dem der Arzt das verallgemeinerte und der oder die Betroffene das individuelle Erfahrungswissen einbringt. Ein solches Verständnis der Arzt-Patient-Beziehung ist sicher nicht Standard. Viele Patienten fühlen sich von ihren Ärzten bevormundet. Allzu häufig führt dies zu eigenen Entscheidungen im Hinblick auf die Medikation, deren Folgen nicht genügend bedacht werden. Hier ist besonders das abrupte Absetzen von Neuroleptika zu nennen, das sehr häufig neue Krankheitsschübe auslöst. Auf der ärztlichen Seite kommt es zu Klagen über mangelnde Zusammenarbeit und zu Pauschalurteilen, Menschen mit psychischen Erkrankungen seien weder krankheitseinsichtig noch in der Lage, den Sinn einer Medikation zu verstehen. Eine Verständigung scheint unmöglich. Doch gleiche Augenhöhe ist nicht nur dadurch zu erreichen, dass die Ärzte von ihrem»sockel«heruntersteigen. Ein standfestes»sich-aufrichten«jedes einzelnen Patienten, ein selbstbewusstes wohlinformiertes Gegenübertreten mit klarer Zielsetzung kann ebenfalls zu»gleicher Augenhöhe«und mehr Teil - habe am Entscheidungsprozess führen. Dieser Aspekt soll hier näher beleuchtet werden.

5 16 $$ $$ Diagnosen Diagnosen gehören zum ärztlichen Werkzeug wie der Zollstock zum Zimmermann und der Setzkasten zum Setzer. Da die Diagnose eine ärztliche Entscheidung ist, wird es auch bei»gleicher Augenhöhe«nicht viele Einflussmöglichkeiten der Patienten geben. Es ist eine unverrückbare Tatsache in unserem Gesundheitssystem, dass jede ärztliche Behandlung eine Diagnose vo - raussetzt. Es ist sogar so, dass nur bestimmte schwerwiegende Diagnosen eine Krankenhausbehandlung rechtfertigen. Wenn Sie einen Arzt aufsuchen, müssen Sie also mit einer Diagnose rechnen. Wenn Sie die Hilfe eines psychiatrischen Krankenhauses in Anspruch nehmen, müssen Sie sogar davon ausgehen, eine gravierende Diagnose zu bekommen. Eine leichte Depression oder eine einfache Belastungsstörung wird genauso wenig im Krankenhaus behandelt wie eine einfache Grippe. Diagnosen sind Einteilungssysteme, die für Ärzte und Betroffene durchaus nützlich sein können. Sie bringen Ordnung in eine Vielzahl von Krankheitssymptomen, können Richtschnur für eine Behandlung sein und durchaus auch eine entlastende Funktion für die Betroffenen haben, indem sie einen Namen und eine Erklärung für Erlebtes bieten. Aber sie können niemals einen Menschen in seiner Gesamtheit beschreiben und sein Krankheitserleben, seine Auseinandersetzung damit und die zukünftige Entwicklung vorhersagen. Keinesfalls sollten Sie eine Diagnose als unabänderliches Urteil hinnehmen, das ihr weiteres Schicksal bestimmt. Der Verlauf vieler psychischer Erkrankungen hängt viel mehr vom eigenen Umgang damit und von der persönlichen Entwicklung als von der diagnostischen Einordnung ab.

6 Eine Diagnose ist zuallererst eine Arbeitshypothese, aus der sich das ärztliche Handeln ergibt. Meistens wird daraus auch eine bestimmte medikamentöse Behandlung abgeleitet. Eine Behandlung ohne Medikamente wird nur selten aktiv angeboten, und selbst wenn ein Patient sie ausdrücklich wünscht, ist sie innerhalb der Regelversorgung kaum zu erhalten. Es bleibt Ihnen jedoch unbenommen, nach alternativen Behandlungsstrategien zu fragen. Auch die realistische Information über die Folgen einer Nichtbehandlung gehört zu den ärztlichen Aufgaben. Nur wenn die Wahlmöglichkeiten klar sind, können Sie eine gute Entscheidung treffen. 17 $$ $$ Zielsymptome Bei der Entscheidung für eine Medikation ist es für den Arzt und für Sie gleichermaßen wichtig, möglichst objektive Entscheidungskriterien zu finden. Das bedeutet, Sie legen gemeinsam vorher fest, welche Symptome vor allem gebessert werden sollen, welche Nebenwirkungen tolerabel sind und welche zu einer Veränderung der Medikation führen müssen. Hierbei ist es sehr hilfreich, wenn Sie selbst über eigene Aufzeichnungen verfügen, wann und wie lange Sie welche Medikation mit welchem Erfolg eingenommen haben. Die Vorstellung, dass die Ärzte stets den Überblick über oft jahrelange Krankengeschichten haben, ist leider eine Illusion. Mit solchen Aufzeichnungen belegen Sie außerdem, dass Sie sich aktiv mit Ihrer Genesung auseinandersetzen, und die Chance ist groß, mit dieser Haltung von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin ernster genommen zu werden. Psychopharmakotherapie ist stets eine symptomatische The - ra pie, das heißt, die medikamentöse Behandlung hat das Ziel,

7 18 Symptome zu lindern bzw. ihr Wiederauftreten zu unterdrücken. Hieraus ergibt sich für Sie die Möglichkeit, sich aktiv an einer Entscheidungsfindung über ein Medikament zu beteiligen. Denn ob und wie weit eine Symptomreduktion gelingt, kann ohne Ihr Erleben nicht beurteilt werden. Patricia Deegan hat in ihrem Papier»Selbstbestimmt mit Medikamenten um gehen«viele gute Tipps hierzu gegeben ( reclaim.html, zuletzt aufgerufen am ). Wenn Sie z. B. auch ohne Medikation recht gut mit Ihren Stimmen zurechtkommen, aber unter einer krankheitsbedingten Antriebsschwäche heftig leiden, dann sollte diese zum ersten Zielsymptom erklärt werden. Daraus folgt, dass antriebsmindernde Medikamente tunlichst zu vermeiden sind. In Ihren Aufzeichnungen bewerten Sie in diesem Fall den Antrieb, aber auch die Stimmen ein- oder mehrmals am Tag mit Punkten oder Noten. Beim nächsten Arztbesuch können Sie so gemeinsam mit dem Arzt die Wirksamkeit oder Nichtwirksamkeit sowie die erlebten Nebenwirkungen konkret überprüfen. Vertrauen Sie dabei Ihrer eigenen Wahrnehmung, insbesondere auch im Hinblick auf Nebenwirkungen. Wenn Ihr Arzt z. B. sagt, die Antriebsschwäche oder auch die depressiven Symptome unter Neuroleptika, die Sie als Nebenwirkung erleben, seien Krankheitssymptome, fragen Sie ihn, woran er das erkennt. Unseres Wissens kann hier nur ein Reduktionsversuch den Nachweis bringen. Wird das beklagte Symptom dann schlimmer, ist es wahrscheinlich der Grundkrankheit zuzuordnen. Bei Besserung durch Reduktion ist eine Nebenwirkung anzunehmen. Aber auch ohne Nebenwirkungen macht es wenig Sinn, ein Medikament langfristig einzunehmen, wenn das oder die Zielsymptome nicht wesentlich positiv beeinflusst werden können.

8 Dies lässt sich allerdings oft erst nach mehreren Wochen oder Monaten hinreichend beurteilen. 19 $$ $$ Compliance Dieser Begriff kommt aus dem Englischen und kann sowohl mit»einverständnis«als auch mit»willfährigkeit«oder»fügsamkeit«übersetzt werden. Ein»Ein-Verständnis«entwickelt sich stets durch Informationsaustausch aus zwei unterschiedlichen»verständnissen«und kann nicht die fügsame Unterordnung unter Expertenwissen meinen. Im vorangegangenen Abschnitt haben wir versucht, Beispiele für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Ihrem Arzt aufzuzeigen. Compliance steht für eine Beziehung zwischen Arzt und Patient, bei der durch ständigen Informations- und Erfahrungsaustausch eine Therapie optimiert wird. In der Medizin kommt es leider gar nicht so selten zu einer sehr einseitigen Deutung dieses Begriffs, nämlich»patienten tun, was der Arzt für richtig hält«. Bei einer solchen Erwartungshaltung sind unerquickliche, aber durchaus verständliche Verhaltensweisen wie heimliche Absetzversuche aus Patientensicht nur allzu nahe liegend. Getreu dem Motto»Trotz ist der Anfang der Autonomie«wird manch ein Patient unüberlegte und abrupte Absetzversuche unternehmen im Sinne eines Versuches, wieder selbst die Kontrolle über sein Leben und die Medikation zu übernehmen (über sinnvolles Vorgehen bei dem Wunsch nach Medikamentenreduktion berichten wir in Kapitel»Neuroleptika«). Jeder Mensch wird zur Einnahme eines Medikamentes nur dann bereit sein, wenn die Vorteile dabei klar ersichtlich sind. Es

9 224 $$ $$ Stichwortverzeichnis A Affektive Störungen 63, 209 Agranulozytose 145, 146, 207 Akathisie 113, 116 Alzheimer 162, 163, 195, 210 Angststörungen 44, 90, 97, 102, 207 Anticholinergika 116, 182, 207 Antidepressiva 29, 32, 34 ff., 159, 178 f., 184 Antiepileptika 66, 71 ff., 207 Antihistaminika 90, 208 Antipsychotika 104 Antriebsstörung 56 f., 147, 214, Appetitsteigerung 46, 192 Arteriosklerose 114, 128, 162 Arzneimittelforschung 197 Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft 162, 200 Arzneimittelstudien 194, 197 f. Atypische Neuroleptika (Atypika) 110, 119 ff., 204 Aufbaukur 148 B Barbiturate 80, 181, 208 Bedarfsarznei 94, 130, 145, 149, 150 ff., 174 f. Bedürfnisangepasste Behandlung (Need Adapted Treatment) 11, 208 Beipackzettel 168 f. Benzodiazepine 32, 80 ff., 159, 180, 185, 208, 217 Beratung 24 f. Betablocker 117 Bewegungsstörungen 66, 112 f., 115 ff., 133, 134, 136, 145, 156, 174, 182, 187, 197, 207, 211

10 Bipolare Störung Bipolar-II-Störung 64, 76, 213 Blickkrämpfe 116 Blutbild 73, 76, 113, 121, 145 f., 156, 183, 209 Blutspiegel 209 Bulimie 45 Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker 26, 205 Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener 26, 205 C Cardiazol(-kur) 30 Cholinesterase-Hemmer 163, 209 Compliance 19 D Delir 89, 113, 124, 159, 210 Demenz 162 f., 195, 202, 204, 210 Denkhemmung 144, 148, 157 Depot-Neuroleptika 132, 135 f., 182 Depression 34 ff., 147, 178, 209 f., 214, 222 Diabetes mellitus 114, 121, 150, 192, 210 Diagnosen 16 f., 32, 214 Dopamin 104 ff., 216, 221 Dopamin-Hypothese 104 ff. Dosisempfehlungen 57, 198 E Einschleichende Dosierung 210 Elektrokrampftherapie 29, 49 Embryo 178 f., 181 ff. Entzugserscheinungen 88 f., 159 f., 178 Evidenzbasierte Medizin 199, 211 Extrapyramidalmotorische Symptome (EPS) 112 ff., 127, 208, 211

11 226 F Fibromyalgie 45 Floppy-Infant-Syndrom 180, 211 Frühdyskinesie 113 ff. G GABA 71, 82, 90, 212, 216 Gemeindepsychiatrie 25, 206 Generischer Name, Generikum 167, 212 Gerontopsychiatrie 87, 152, 212 Geteiltes Expertentum 15 Gewichtszunahme 189 ff. Glaukom 113, 125 H Halbwertzeit 56, 85 f., 147, 173, 178, 180, 185, 213 Halluzinationen 75, 118, 124, 130, 219 Hang-over 86 f., 101, 213 Herzrhythmus(-störungen) 46, 70, 113, 123 Hochpotente Neuroleptika 109, 110 f., 120 Hypnotika, -um 80 f., 96, 180 f., 185, 209, 212 f. Hypomanie 64 f., 213 I ICD Indikationen 12, 51, 169, 214 Insulinkur 29 K Katatonie 51, 101, 214 Klassische (typische) Neuroleptika 122, 182, 190 Kombinationstherapie 48, 73, 79, 95 f., 129, 187, 201 Kontraindikationen 169, 214 Krampfschwelle 125, 150, 159

12 Kurierfreiheit 74, 214 L 227 Leberwerte 75, 76, 114, 125 Leptin 191 Leukozyten (weiße Blutkörperchen) 113, 120, 146, 207 Lichttherapie 48 f. Lichtüberempfindlichkeit 57 Lithiumprophylaxe 200 Lithium-Vergiftung 68 Lobotomie 30 M Malariakur 28 Malignes neuroleptisches Syndrom 113, 123 Manie 63 ff., 71, 77, 96, 179, 196, 200, 209, 213, 215 Manisch-depressive Erkrankung 63 MAO-Hemmer 38 f., 48, 59, 60, 100, 179, 215 Menstruation 114, 126 Metaboliten 97 ff., 215 Metall-Ion 66, 215 Migräne 45 Milchfluss 143 Minussymptome 112 f., 118 ff., 132, 208, 216, 219 Mittelpotente Neuroleptika 109 Monotherapie 201, 216 Mörsern (von Tabletten) 171 Motorik 32, 115, 216 N Nebenwirkungen (unerwünschte Wirkungen) 45 f., 51, 58 ff., 69 ff., 74 f., 80 f., 86f., 90 f.,112 ff., 121 ff., 136, 146 f., 168 f., 174, 179, 184 f., 193 ff., 200, 208 f., 210, 214, 223

13 228 Neuroleptika 104 ff., 141 ff., 181 f., 186 f. Neuroleptische Potenz 216 Neurotoxizität 73, 216 Neurotransmitter 36 ff., 82, 212, 215 f., 221 Niederpotente (schwachpotente) Neuroleptika 36 ff., 87, 96, 109 ff., 115, 130, 190 Non-Benzodiazepine 103, 217 Noradrenalin 36 f., 216., 221 O Opiate 158, 160 ff., 217 P Panikattacken 44, 207 Parkinson-Syndrom 113, 116 f., 207 Patientenkollektiv 200, 217 Perniziöse Katatonie 51 Pflanzliche Psychopharmaka 39, 57, 84, 91, 162 Pharmareferenten 198 Phasenprophylaktika 63 ff.,179, 185, 200, 207 f., 214 f. Phasenprophylaxe 31, 71 postsynaptisch 217, 220 f. präsynaptisch 37, 217, 220 f. Psychochirurgie 30 Psychoedukation 24 f. Psychose 104 ff., 129 ff., 193, 218 f. Psychotherapie 24, 44, 47, 51, 81, 95, 164 Psychotrope Substanzen 218 R Rapid-cycling 72 Reizabschirmung 108 f., 111 f., 118 f., 124 f., 129 ff., 143 Retard-Zubereitungen 166

14 Rezeptoren 37 f., 82, 90, 104 f. 190 f., 218, Richtlinien zur kontrollierten Anwendung 146 S Säugling 177, 184 ff., 211 Schizoaffektive Störung 64, 72, 218 Schizophrenie 196, 219 Schlafentzug 48 f. Schlafstörungen 54 ff., 81, 83, 89, 91 ff., 110, 140, 180 f. Schmerztherapie 45, 111, 149, 153 Schwachpotente (niederpotente) Neuroleptika 36 ff., 87, 96, 109 ff., 115, 130, 190 Schwangerschaft 176 ff. Sedierung, sedierende Wirkung 31 f., 61, 75, 87, 110, 130, 133, 150, 219 Sehstörungen 72, 113, 124 Selbsthilfegruppen 21, 26 f., 130 Serotonin 36 ff., 44, 47, 216, 221 Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) 39 f., 47, 55 ff., 178, 184 Serumkonzentration 67, 209, 219 Sexualität 35 Signifikanz 194 f. Sonnenbrand 112 f., 124 Soteria 130, 219 f. Sozialpsychiatrische Dienste 27 Spätdyskinesie 113, 116 ff. Standarddosis 41, 220 Sterblichkeit 128, 202 Stillzeit 176, 183 f., 204 Stimmungsstabilisierer 64 Straßenverkehr 86 Suizidgefahr 44, 220

15 230 Supersensitivitätspsychosen 107 Switch 46, 222 Synapse 38, 104, 212, 216 ff., 220, 222 Syndrom 222 Syphilis 28 f. T Teilung von Tabletten 171 Tetrazyklische Antidepressivum 178, 222 Therapeutische Breite 222 Tranquilizer 80 ff., 180 f., 185, 209 f., 212 f., 217 Trizyklische Antidepressiva 38 f., 46, 123, 178, 182, 222 Trizyklische Neuroleptika 109 ff., 186, 222 Typische Neuroleptika 122 Tyramin 59, 60 U Unipolare Depression 222 Upregulation 107 V Verkehrstüchtigkeit 110, 145, 149, 150 ff. Vulnerabilität 137 W Wahnideen 35, 48, 107, 118, 130, 219 Wiedererkrankungsrisiko 192 Wirkstärke 213 Wohlinformierte Zustimmung 20 Z Zielsyndrome, Zielsymptome 17 f., 223 Zittern 68 f., 75, 116, 124, 144 Zwangsstörungen 26, 32, 96

16 $$ $$ Medikamentenliste 231 In dieser Tabelle finden Sie in alphabetischer Reihenfolge alle im Buch besprochenen Substanzen (in kursiver Schrift) sowie alle uns bekannten Handelsnamen (in geraden Schrifttypen) mit dem dazugehörigen Namen des Wirkstoffs sowie den Seiten, wo dieser Wirkstoff besprochen wird. Wenn sich der Handelsname lediglich aus dem Wirkstoffnamen und der Firmenbezeichnung zusammensetzt (z. B. Haloperidol-neuraxpharm) wird er hier nicht gesondert aufgeführt. Österreichische Handelsnamen sind durch ein (A) gekennzeichnet, schweizerische durch ein (CH). A Abilify = Aripiprazol Acamprosat 158, 161 Adumbran = Oxazepam Akineton = Biperiden Alprastad (A) = Alprazolam Alprazolam 84, 97 Alutan (CH) = Citalopram Amineurin = Amitriptylin Amisulprid 110, 140, 143, 155, 189, 190 Amitriptylin 39, 41, 43, 54, 178, 184 Amitriptylin + Chlordiaze - poxid = Amitriptylinoxid 39, 54 Amphebutamon = Bupropion Anafranil = Clomipramin Antabus = Disulfiram Antelepsin = Clonazepam Anxiolit (A = CH) = Oxazepam Anxut = Buspiron Apertia (A) = Citalopram Aponal = Doxepin Aricept = Donepezil Aripiprazol 110, 143 Aristo 350 = Johanniskraut Arminol = Sulpirid Atarax = Hydroxyzin Ativan (CH) = Lorazepam Atomoxetin 165 Atosil = Promethazin Aurorix = Moclobemid

17 232 Avigilen = Piracetam Axura = Memantin B Bendorma (CH) = Diphenhydramin Benocten (CH) = Diphenhydramin Benperidol 109, 143, 173, 213 Bespar = Buspiron Betadorm D = Diphenhydramin Biperiden 116, 117, 174, 182, 187 Bromalich = Bromazepam Bromaz 6-1A = Bromazepam Bromazanil = Bromazepam Bromazep = Bromazepam Bromazepam 84, 97 Bromperidol (außer Handel) 110, 144 Brotizolam 84, 97 Buprenorphin 158, 161 Bupropion 38, 39, 54, 159, 161 Busp = Buspiron Buspar (A = CH) = Buspiron Buspiron 84, 90, 97, 181 C Calmaben (A) = Diphenhydramin Campral = Acamprosat Carba = Carbamazepin Carbabeta = Carbamazepin Carbadura = Carbamazepin Carbaflux = Carbamazepin Carbagamma = Carbamazepin Carbamazepin 66, 72 ff., 179, 185 Carbium = Carbamazepin Cassadan = Alprazolam Cerepar N = Piracetam Chloraldurat = Chloralhyrat Chloralhydrat 80, 84, 90, 97, 181 Chlordiazepoxid 31 f., 84, 98 Chlorpromazin 31 f., 109, 144 Chlorprothixen 109, 144 f., 186 Ciatyl-Z = Zuclopenthixol Cilex = Citalopram Cipralex = Escitalopram Cipram (A) = Citalopram Cipramil = Citalopram Citalopram 39, 44, 55, 56 Claropram (CH) = Citalopram Clobazam 84, 98 Clomethiazol 87, 158 f. Clomipramin 39, 44, 55, 178, 184 Clonazepam 84, 98 Clonidin 160 Closin = Promethazin Clozapin 74, 95, 110, 120 f., 127, 145 f., 167, 174, 177, 183, 186, 189 ff. Concerta = Methylpenidat Convulex = Valproat

18 Convulsofin = Valproat Cuxabrain = Pirazetam Cymbalta = Duloxetin D Dalmadorm = Flurazepam Dapotum = Fluphenazin Decentan = Perphenazin Deleptin (A) = Carbamazepin Demetrin = Prazepam Depakine (CH) = Valproat Deprilept = Maprotilin Deroxat (CH) = Paroxetin Desipramin 39, 42, 55, 178, 184 Diazep = Diazepam Diazepam 31 f., 84, 86, 98, 101, 180, 212 Dibondrin (A) = Diphenhydramin Dikaliumclorazepat 84, 99 Diphenhydramin 84, 90, 99 Dipiperon = Pipamperon Distraneurin = Clomethiazol Disulfiram 160 Dogmatil = Sulpirid Dolestan = Diphenhydramin Dominal = Prothipendyl Donepezil 163 Doneurin = Doxepin Dormalon = Nitrazepam Dormo-Puren = Nitrazepam Dormutil N = Diphenhydramin Dosulepin 39, 55, 184 Doxe TAD = Doxepin Doxepia = Doxepin Doxepin 39, 42, 55 Doxylamin 84, 90, 99 Duloxetin 39, 56 durazanil = Bromazepam durazepam = Oxazepam durazolam = Lorazepam E Eatan = Nitrazepam Ebixa = Memantin Edronax = Reboxetin Efectin (A) = Venlafaxin Efexor (CH) = Venlafaxin Elcrit = Clozapin Eldoral = Trimipramin elmendos = Lamotrigin Elontril = Bupropion Elroquil N = Hydroxyzin Encephabol = Pyritoxin Equasym = Methylphenidat Equilibrin = Amitriptylinoxid Ergenyl = Valproat Ergocalm = Lormetazepam Escitalopram 39, 56 espa-dorm = Zopiclon espa-lepsin = Carbamazepin espa-valept = Valproat 233

19 234 Eunerpan = Melperon Euplix = Paroxetin Eusedon-mono = Promethazin Exelon = Rivastigmin F Faustan = Diazepam Felicium (A) = Fluoxetin Fevarin = Fluvoxamin Finlepsin = Carbamazepin Fliuni 1-1 A Pharma = Flunitrazepam Flox-ex (CH) = Fluvoxamin Floxyfral (A, CH) = Fluvoxamin Fluanxol = Flupentixol Fluctin = Fluoxetin Fluctine (A = CH) = Fluoxetin Fluneurin = Fluoxetin Flunibeta = Flunitrazepam Flunimerck = Flunitrazepam Fluninoc = Flunitrazepam Flunitrazepam 84, 99, 180 Fluocim (CH) = Fluoxetin Fluox = Fluoxetin Fluox-basan (CH) = Fluoxetin Fluoxe Q = Fluoxetin FluoxeLich = Fluoxetin Fluoxemerck = Fluoxetin Fluoxetin 39, 42, 44, 56 f., 178, 185 Fluoxgamma = Fluoxetin Fluoxibene (A) = Fluoxetin Fluoxifar (CH) = Fluoxetin Fluoxistad (A) = Fluoxetin Fluox-puren = Fluoxetin Flupentixol 109, 146, 186 Fluphenazin 109, 147, 182, 190 Flurazepam 84, 100 Flusol (CH) = Fluoxetin Fluspi = Fluspirilen Fluspirilen 109, 133, 147 f., 182, 186, 213 Fluvohexal = Fluvoxamin Fluvoxadura = Fluvoxamin Fluvoxamin 39, 44, 57, 185 Flux (A) = Fluoxetin Fluxet = Fluoxetin Fluxil (A) = Fluoxetin Fokalepsin = Carbamazepin Frisium = Clobazam G Galantamin 163 Gamonil = Lofepramin Gastricur = Pirenzepin Gastrozepin = Pirenzepin Ginkgo-Extrakt 162 Gittalun = Doxylamin Gityl = Bromazepam Gladem = Sertralin Glianimon = Benperidol Guttanotte (A) = Flunitrazepam

20 H Halbmond = Diphenhydramin Halcion = Triazolam Haldol = Haloperidol Haloper von ct = Haloperidol Haloperidol 31 f., 109 f., 120, 148, 174, 182, 186, 190 f., 196 f. Harmosin = Melperon Herphonal = Trimipramin Hervert-Dorm = Diphenhydramin Hoggar N = Doxylamin Hydroxyzin 84, 90, 100 Hypnorex = Lithium I Idom = Dosuleprin Imap = Fluspirilen Imeson = Nitrazepam Imipramin 31 f., 39, 57, 178, 184 Imovane (CH) = Zopiclon Impromen = Bromperidol Insidon = Opipramol Invega = Paliperidon Ivadal (A, CH) = Zolpidem J Jarsin 300 = Johanniskraut Jatrosom = Tranylcypromin Johanniskraut 39, 47, 57, 185 K Kaveri = Ginkgo-Extrakt L Lamictal (A, CH) = Lamotrigin Lamotrigin 65 f., 76 f., 179, 185 Lamra = Diazepam Laubeel = Lorazepam Lendorm (A) = Brotizolam Lendormin = Brotizolam Leponex = Clozapin Leptilan = Valproat Leptilanil (A) = Valproat Levanxol (A) = Temazepam Levium = Levomepromazin Levomepromazin 109, 149 f., 182, 186 Levomethadon 160 Lexostad = Bromazepam Lexotanil = Bromazepam Li 450 Zithen = Lithium Librax (CH) = Chlordiazepoxid Librium = Chlordiazepoxid Limbatril = Amitriptylin + Chlordiazep oxid Limbitrol (CH) = Amitriptylin + Chlordiazep oxid Litarex (CH) = Lithium Lithiofor (CH) = Lithium Lithium 31, 48, 66 ff., 173, 179, 185, 196, 200 Lofepramin 39,

21 236 Longopax = Amitriptylin + Chlor diazepoxid Loprazolam 84, 100 Loramet (CH) = Lormetazepam Lorasifar (CH) = Lorazepam Lorazepam 84 f., 100 f., 180 Loretam = Lormetazepam Lormetazepam 84, 101 L-Polamidon = Levomethadon Ludiomil = Maprotilin Lyogen = Fluphenazin Lyorodin = Fluphenazin M Maprolu = Maprotilin Maprotilin 39, 58 Mareen = Doxepin Medazepam 84, 101 Medianox (CH) = Chloralhydrat Medikinet = Methylphenidat Melleril = Thioridazin Melneurin = Melperon Melperomerck = Melperon Melperon 87, 109, 149 f. Mel-Puren = Melperon Memantin 163 Merepine (CH) = Doxylamin Mereprine = Doxylamin Meresa = Sulpirid Methaddict = Methadon Methadon 158, 160 f., 217 Methylphenidat 164 Miabene (A) = Mianserin Mianeurin = Mianserin Mianserin 38 f., 58 Mirfat = Clonidin Mirfudorm = Oxazepam Mirtazapin 38 f., 42, 59 Moclix = Moclobemid Moclo A (CH) = Moclobemid Moclobemid 39, 47, 59, 179, 185 Moclobeta = Moclobemid Moclodura = Moclobemid Moclonorm = Moclobemid Mogadan = Nitrazepam Mondeal (A) = Zolpidem Moradorm = Diphenhydramin Multum = Chlordiazepoxid Musaril = Tetrazepam Mutan (A) = Fluoxetin N Naltrexon 161 Nemexin = Naltrexon neo OPT = Bromazepam Neogama = Sulpirid Nervifene (CH) = Chloralhydrat nervo OPT N = Diphenhydramin Neurocil = Levomepromazin

22 Neurolepsin (A) = Lithium Neurolithium (CH) = Lithium Neuroplant = Johanniskraut Neurotrop (A) = Carbamazepin Nicergobeta = Nicergolin Nicergolin 162 Nicerium Uno = Nicergolin Nipolept = Zotepin Nitrazepam 84, 99, 101 Nobrium (A) = Medazepam Noctamid = Lormetazepam Noctor (A) = Diphenhydramin Nootrop = Piracetam Nordazepam 84, 99, 101 f. Norkotral = Temazepam Normabrain = Piracetam Normison (CH) = Temazepam Normoc = Bromazepam Nortrilen = Nortriptylin Nortriptylin 39, 59, 178, 184 Novanox = Nitrazepam Novoprotect = Amitriptylin Nytol (CH) = Diphenhydramin O Olanzapin 40, 110, 121, 127, 150, 177, 189 ff., 196 Omca = Fluphenazin Opipramol 84, 90, 102 Optidorm = Zopiclon Orahexal (A) = Oxazepam Orap = Pimozid Orfiril = Valproat Oxa von ct = Oxazepam Oxazepam 84 f., 101 f., 180 Oxcarbazepin 66, 74 Oxet = Paroxetin P Paceum (CH) = Diazepam Paliperidon 50, 110 Paolich = Paroxetin Paracefan = Clonidin Parexat (CH) = Paroxetin Paroxat = Paroxetin Paroxedura = Paroxetin Paroxetin 39, 59, 184 Perazin 109, 151 Perphenazin 109, 151, 182, 186 Petylyl = Desipramin Phenergan (A, CH) = Promethazin Pimozid 109, 152 Pipamperon 87, 109, 152 Piracebral = Piracetam Piracetam 162 Piracetrop = Piracetam Pirenzepin 127 Planum = Temazepam Positivum (A) = Fluoxetin Prazepam 84, 102 Pregabalin 84, 90,

23 238 Priadel (CH) = Lithium Prisma = Mianserin Promethazin 109, 153 Pronervon T = Temazepam Proneurin = Promethazin Propaphenin = Chlorpromazin Prothazin = Promethazin Prothipendyl 109, 153 Pryleugan = Imipramin Psychopax (A, CH) = Diazepam Psychotonin 300 = Johanniskraut extrakt Pyritoxin 162 Q Quetiapin 40, 110, 154, 177, 190 Quilonorm (A, CH) = Lithium Quilonum = Lithium R Radedorm = Nitrazepam Radepur 10 = Chlordiazepoxid Reboxetin 39, 60 Remergil = Mirtazapin Remeron (A, CH) = Mirtazapin Remestan = Temazepam Reminyl = Galantamin Remotiv = Johanniskrautextrakt Risperdal = Risperidon Risperidon 110, 133, 150, 154, 190 Ritalin = Methylphenidat Rivastigmin 163 Rivotril = Clonazepam Rohypnol = Flunitrazepam Rökan = Ginkgoextrakt Rudopram (CH) = Citalopram Rudotel = Medazepam Rusedal = Medazepam S S 8= Diphenhydramin Sanalepsi (CH) = Doxylamin Sanar (A) = Carbamazepin Saroten = Amitriptylin Schlaftabs = Doxylamin Sedaplus = Doxylamin Sedazin (CH) = Lorazepam Sediat = Diphenhydramin Serdolect = Sertindol Sedopretten = Diphenhydramin Sepram = Citalopram Seresta (CH) = Oxazepam Serital = Citalopram Sermion = Nicergolin Seropram (A, CH) = Citalopram Seroquel = Quetiapin Seroxat = Paroxetin Serpax (CH) = Oxazepam Sertindol 110, 155 Sertralin 39, 44, 60, 184 Sigacalm = Oxazepam

24 Sigaperidol = Haloperidol Sinapsan = Piracetam Sinquan = Doxepin Sirtal = Carbamazepin Sleepia = Diphenhydramin Solian = Amisulprid Solvex = Reboxetin Somagerol = Lorazepam Somnal (A) = Zopiclon Somnosam = Zopiclon Somnubene (A) = Flunitrazepam Sonata = Zaleplon Sonin = Loprazolam Stangyl = Trimipramin Staurodorm (A) = Flurazepam Staurodorm Neu = Flurazepam Stesolid (A, CH) = Diazepam Stilnox (A, CH) = Zolpidem Strattera = Atomoxetin Subutex = Buprenorphin Sulpirid 110, 155 Sulpivert = Sulpirid Surmontil (CH) = Trimipramin Syneudon = Amitriptylin T Tafil = Alprazolam Tagonis = Paroxetin Tavor = Lorazepam Taxilan = Perazin Tebonin = Ginkgo-Extrakt Tegretal = Carbamazepin Tegretol (A, CH) = Carbamazepin temazep von ct = Temazepam Temazepam 84, 102 Temesta (A, CH) = Lorazepam Tetrazepam 103 Thioridazin 39 f., 109, 155, 182, 190 Thombran = Trazodon Timonil = Carbamazepin Timox = Oxcarbazepin Tofranil = Imipramin Tolid = Lorazepam Tolvin = Mianserin Tolvon (CH) = Mianserin Tranxilium = Dikaliumclorazepat Tranxilium N = Nordazepam Tranylcypromin 47, 59, 61 Trazodon 38 f. Tresleen (A) = Sertralin Trevilor = Venlafaxin Triazolam 84, 103 Trileptal = Oxcarbazepin Trimidura = Trimipramin Trimineurin = Trimipramin Trimipramin 39, 61 Trittico (A, CH) = Trazodon Truxal = Chlorprothixen 239

25 240 Tryptizol (A, CH) = Amitriptylin Tymelyt (A) = Lofepramin U Ubrium (CH) = Diazepam Ulcoprotect = Pirenzepin Urbanyl (CH) = Clobazam Uskan = Oxazepam V Valcordin-Diazepam = Diazepam Valium = Diazepam Valpro TAD = Valproat Valproat 66, 74 f., 78, 179, 185 Valpro-beta = Valproat Valprodura = Valproat Valproflux = Valproat Valprolept = Valproat Vareniclin 161 Venlafaxin 38, 62 Viloxazin 38 f., 62, Vivalan = Viloxazin Vivinox = Diphenhydramin X Xanax = Alprazolam Xanor (CH) = Alprazolam Xerenal (A) = Dosulepin Xeristar = Duloxetin Ximovan = Zopiclon Z Zaleplon 85, 91, 104 Zeldox = Ziprasidon Zerene (A) = Zaleplon Ziprasidon 111, 155, 188 f. Zodormdura = Zolpidem Zodurat = Zopiclon Zoldem = Zolpidem Zoloft = Sertralin Zolpidem 81, 85, 91, 104, 185, Zolpi-Lich = Zolpidem Zolpinox = Zolpidem Zop = Zopiclon Zopicalm = Zopiclon Zopiclodura = Zopiclon Zopiclon 81, 85, 91, 104, 185 Zopi-Puren = Zopiclon Zotepin 111, 156, 189 Zuclopenthixol 110, 156 Zyban = Bupropion Zyprexa = Olanzapin

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