HANNOVER-FORUM. K-Versicherung 2012 Nachhaltige Trendwende oder kurzes Strohfeuer?

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1 HANNOVER-FORUM K-Versicherung 2012 Nachhaltige Trendwende oder kurzes Strohfeuer? Hannover, 28. Juni 2012

2 Deutscher Kraftfahrt-Versicherungsmarkt Marktbeobachtungsanteil der E+S Rück Kraftfahrzeug-Haftpflicht Kraftfahrzeug-Kasko E+S Rück 46 % E+S Rück 73 % 1

3 Deutscher Versicherungsmarkt Gesamtmarkt Schaden-/Unfallmarkt Schaden/ Unfall 32 % Haftpflicht 12 % Leben 48 % Sach 27 % sonstige* 12 % Unfall 12 % Kranken 20 % Kasko 15 % KH 22 % Bruttoprämien 2011: 176,8 Mrd. und 56,7 Mrd. 2

4 Beitragseinnahme im Vergleich zur Anzahl der Risiken in Mio. 50,8 49,8 19,9 19,8 51,8 20,4 52,4 52,8 21,3 22,0 53,4 53,8 22,3 22,5 54,3 22,0 55,0 21,2 55,6 20,8 56,2 20,4 56,9 20,0 In Mrd. EUR 58,7 57,8 20,9 20,2 59,7 21, * 2012** 15 Fahrzeuganzahl geb. Bruttobeiträge K-gesamt Quelle: GDV, Bruttoergebnisse des inländischen Direktgeschäftes; 2011*: vorläufiges Ergebnis; 2012**: Prognose E+S Rück 3

5 Entwicklung 2012 Vergleich 1. Quartal 2012 zum Vorjahr: E+S Rück-Prognose bestätigt Beitrag Kraftfahrzeug-Haftpflicht 7,5 Mrd EUR 7,9 Mrd. EUR +5,0% Vollkasko 4,3 Mrd. EUR 4,5 Mrd. EUR +5,7% Teilkasko 0,9 Mrd. EUR 0,9 Mrd. EUR +2,0% Bestandsrisiken Kraftfahrzeug-Haftpflicht 54,9 Mio. 55,8 Mio. +1,6% Vollkasko 25,3 Mio. 25,8 Mio. +1,9% Teilkasko 17,0 Mio. 17,2 Mio. +1,4% Schadenanzahl Kraftfahrzeug-Haftpflicht 0,923 Mio. 0,917 Mio. -0,8% Vollkasko 1,061 Mio. 1,006 Mio. -5,2% Teilkasko 0,325 Mio. 0,297 Mio. -8,7% Quelle: GDV, Lage der Kraftfahrtversicherung, 1. Quartal 2012,

6 Anfalljahres-Start-Schadenquoten in % d. verdienten Beiträge 120,0% 112,8% 115,8% 108,4% 100,0% 80,0% 60,0% 102,5% 103,7% 100,6% 101,0% 97,0% 96,9% 98,3% 93,0% 91,9% 92,6% 94,0% 100,0% 97,3% 96,8% 99,5% 94,9% 93,3% 86,0% 87,7% 89,6% 88,9% 83,5% 84,7% 79,4% 80,7% 81,2% 78,8% 78,0% 72,3% 72,8% 71,7% 70,0% 66,1% 68,7% 67,9% 65,6% 63,2% 63,9% 61,7% * KH VK TK Quelle: GDV; * Prognose E+S Rück 5

7 Ergebnissituation Kalenderjahrergebnisse K-gesamt In Mrd. EUR 2 1 0,9 1,2 1,0 0,9 0, ,5-0,4-0,4-0,7-2 -1,3-2,0-1,8-1,5-1, * Kalenderjahrergebnis (incl. Abwicklung Vorjahre) Quelle: GDV, Bruttoergebnisse des inländischen Direktgeschäftes; 2011*: vorläufiges Ergebnis; 2012** Prognose E+S Rück 6

8 Anfalljahres-Start-Schadenquoten incl. Schätzung für 2012* in % d. verdienten Beiträge 120,0% 112,8% 115,8% 108,4% 100,0% 80,0% 60,0% 102,5% 103,7% 100,6% 101,0% 97,0% 96,9% 98,3% 93,0% 91,9% 92,6% 94,0% 100,0% 96,0% 97,3% 96,8% 99,5% 94,9% 93,3% 93,0% 86,0% 87,7% 89,6% 88,9% 83,5% 84,7% 79,4% 80,7% 81,2% 78,8% 78,0% 72,3% 72,8% 71,7% 70,0% 70,0% 66,1% 68,7% 67,9% 65,6% 63,2% 63,9% 61,7% * 2012* KH VK TK Quelle: GDV; * Prognose E+S Rück 7

9 Kraftfahrzeug-Haftpflicht Entwicklung bei Schadenbedarf und Durchschnittsbeitrag In EUR * 2012* Durchschnittsbeitrag Schadenbedarf (vor Abwicklung/Kosten) Quelle: GDV; * Prognose E+S Rück 8

10 Kraftfahrzeug-Haftpflicht Rückkehr zum langfristigen Trend der sinkenden Schadenfrequenz? in EUR pro Risiken * 2012* 0 Schadenhäufigkeit Schadendurchschnitt Quelle: GDV; * Prognose E+S Rück 9

11 Vollkasko Entwicklung bei Schadenbedarf und Durchschnittsbeitrag In EUR * 2012* Durchschnittsbeitrag Schadenbedarf (vor Abwicklung/Kosten) Quelle: GDV; * Prognose E+S Rück 10

12 Autokasko: Unwetterereignisse nennenswerte Ereignisse in kurzer Folge Tief "Zion" 23./ Tief "Bert" Tief "Frank"

13 Autokasko: Unwetterereignisse 2011 Ohnehin defizitäre Situation, durch Elementarereignisse noch verschärft Drei Hagelereignisse haben Auswirkung auf die Schadenquoten Schadenschwerpunkte NRW, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Brandenburg Verlässliche Schadenprognosen durch ES HagelT Schätzung: Marktschadenquote 6 % - 7 % Prognose gesamte Schadenquote für AJ 2011 damit 97 % Damit voraussichtlich höchste Schadenquote seit AJ 1993 (100 %) 12

14 Zukunftsperspektive Autokasko-Rückversicherung Trend zu lokalen, heftigen Ereignissen (Klimawandel) und stärkere Gewichtung der Side Perils (Sturm, Überschwemmung) in den Modellierungsergebnissen Marktweiter Abbau der Schwankungs-Rückstellungen (SchwRSt), Jahr SchwRst* 45,7 % 41,3 % 29,3 % 17,4 % 10,0 % > 0 % (?) die Funktion der SchwRst als zusätzliche Rückversicherung/Frequenzpuffer entfällt damit Rückversicherungsprogramme decken i. d. R. nur bis maximal 20 %, der "Solvency II Punkt" mit einer Wiederkehrperiode von 200 Jahren aber ergibt auf Marktebene ca. 35 % Schadenquote Überprüfung der Rückversicherungsstrukturen wird erforderlich * In % der BBE 2011 Schätzung E+S Rück 13

15 Rechtliche Hinweise Diese Präsentation stellt in keiner Weise eine (steuer-)rechtliche oder sonstige professionelle Beratung dar. Obwohl E+S Rückversicherung AG sich bemüht hat, mit dieser Präsentation zuverlässige, vollständige und aktuelle Informationen zu liefern, kann das Unternehmen (einschließlich aller verbundenen Unternehmen) für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Angaben keine Haftung übernehmen. Auch sind sämtliche Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit Entscheidungen und Handlungen, die aufgrund dieser Präsentation vorgenommen wurden, ausgeschlossen. E+S Rückversicherung AG. Alle Rechte vorbehalten. e+s rück ist das eingetragene Markenzeichen von E+S Rückversicherung AG. 15

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