Rezeptabrechnungsunternehmen im Gesundheitswesen

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1 Rezeptabrechnungsunternehmen im Gesundheitswesen Beispiele und Auszüge aus unseren Analysen und Reports September 2014

2 Marktüberblick Wettbewerb Marktausblick 2

3 Marktüberblick Ausgangslage: Markt für Rezeptabrechner REZEPTABRECHNER ATTRAKTIVE BRANCHEN Abgrenzung: Rezeptabrechnung (Abrechnung mit den Kostenträgern) vs. Factoring (Forderungsaufkauf) Notwendigkeit: Liquiditätsengpass der LE, hoher Aufwand bei Abrechnungsprozessen (Vorgaben) Tätigkeit: Leistungserbringer erhalten ihr Geld nicht unmittelbar von den Versicherten, sondern von den Krankenkassen. ANZAHL UNTERNEHMEN ~ 100 Anbieter Da die Rezeptabrechnung aufgrund einer Vielzahl formaler Vorgaben sehr komplex ist, können Leistungserbringer diese Aktivität von den sog. Rechenzentren durchführen lassen. Abrechnungsdienstleister zahlen Geld aus (Vorfinanzierung) und rechnen mit den Kostenträgern ab. MARKTVOLUMEN KONSOLIDIERUNGSGRAD MARKTAUSBLICK ~450 Mio. Euro (Honorumsatz) Top 5 (Honorarumsatz): ~250 Mio. 5- Jahres-Wachstum: 3-5% (Honorarumsatz) Anzahl Abrechnungsdienstleister: Im Gesundheitswesen existieren ca. 100 Rezeptabrechner sowie 60 Factoringanbieter Branchen: Attraktive Abrechnungssegmente sind: Apotheke, (Zahn-) Arzt, ausgewählte Heilmittel Umsatz: Die Top 5 Rezeptabrechner erzielen einen Umsatz (Honorarumsatz) in Höhe von ca. 250 Mio. Euro und halten einen Marktanteil von über 50% am gesamten Rezeptabrechnungsmarkt. Konsolidierung: Tendenzen erkennbar, bislang aber getrieben durch strategische Investoren (größere Anbieter kaufen spezialisierte, kleine Wettbewerber). Keiner der Top 5 wird von einem Finanzinvestor gehalten. Marktausblick: Stabile Umsatzentwicklung, da der Honorarumsatz unmittelbar mit dem Ausgaben im Gesundheitswesen wächst. Wachstumspotential durch die zunehmende Anzahl abrechnender Kunden. 3

4 Stand: 04/2013 Quelle: Statistisches Bundesamt, OECD Health Data, Summary Seven REZEPTABRECHNUNGSUNTERNEHMEN IM GESUNDHEITSWESEN Marktüberblick Die Marktteilnehmer profitieren direkt von steigenden Ausgaben Ausgaben für öffentliche und private Ausgaben (in Mrd. EUR) und Entwicklungsprognose öffentlich privat Entwicklungsprognose Das Wachstum wird im Selbstzahlersegment zukünftig noch stärker ausfallen als im GKV- und PKV-Segment. 4

5 Marktüberblick Markt der Rezeptabrechnung Möglichkeiten der Abrechnung im deutschen Gesundheitswesen Direktabrechnung Krankenhäuser Direktabrechnung * Kassenärztliche Vereinigungen Ärzte Factoring bei Patienten Privatärztliche Abrechnungsstellen Kassenzahnärztliche Vereinigungen Zahnärzte Direktabrechnung Abrechnung Apotheken Direktabrechnung GKV Fachhandel Factoring bei Patienten PKV / Patient Leistungserbringer- Abrechnungszentren Hebammen Med. Berufe Leistungserbringer- Abrechnungszentren Pflegedienste Direktabrechnung Rettungsdienste Direktabrechnung Dargestellt ist das Abrechnungssystem im Bereich GKV, PKV und Privatzahler (vereinfachte Darstellung). * Bei Krankenhäusern kann auch Factoring eingesetzt werden, dies richtet sich aber in der Regel an leitende Krankenhausärzte, die privat abrechnen. Zielgruppe im Fokus der Betrachtung 5

6 Marktüberblick Rezeptabrechner: Inhabergeführte Unternehmen / Nachfolge 40 ALTER DES UNTERNEHMENS PAS Stolzke AVC- Dick PVB Klerks Dr. Meindl Unternehmensgröße klein mittel SARZ PAS Hammerl Medas Unimed groß 20 Styra Panmedica medi. Sumpf Lipke Arco ARC Zielgruppe Generalist Severins Arzt/Zahnarzt 0 SRZH dentisratio ALTER DES MEHRHEITSGESELLSCHAFTERS AfH H-SAS Apotheke Sonst. LE 6

7 Marktüberblick Wettbewerb Marktausblick 7

8 Wettbewerb Rezeptabrechnung: Befragung von Zielgruppen Befragung Abrechnungs-Zielgruppen Rahmenbedingungen der Befragung Insgesamt wurden durch Summary Seven 453 Interviews über 10 Zielgruppen im Rezeptabrechnungsmarkt geführt. Die Zielgruppen entstammen den sonstigen Leistungserbringern. Zeitraum: 14. Mai August 2014 Die Interviews bestanden aus 23 Fragen Einige der nachfolgenden Ergebnissen basieren auf dieser Umfrage und sind mit dem folgenden Symbol gekennzeichnet Befragte Zielguppen Die Interviews verteilten sich auf die folgenden 10 Zielgruppen im Rezeptabrechnungsmarkt: 1. Ambulante Pflegedienste 2. Physiotherapeuten usw. 3. Podologen 4. Logopäden 5. Ergotherapeuten 6. Taxi-Transporte 7. Orthopädieschuhtechniker 8. Rettungsdienste 9. Sanitätsfachhändler 10. Sonstige Leistungserbringer 8

9 Stand: 2011 Die Angaben sind z.t. Schätzungen und basieren auf Expertenbefragungen. REZEPTABRECHNUNGSUNTERNEHMEN IM GESUNDHEITSWESEN Wettbewerb Apotheke Markanteile der Rezeptabrechner Marktanteile und Anzahl Apotheken der Abrechnungszentren in Deutschland VSA ,1% NARZ ,1% ARZ Haan ,4% AVP ARZ Darmstadt ,5% 12,5% Dr. Güldener 900 4,2% ARZ Neumann 450 2,1% ARZ Berlin ARZ Schwerin ARZ Wünsch Sonstige 450 2,1% 250 1,2% 250 1,2% 400 1,8% standeseigen privat Angegeben ist jeweils der Marktanteil in Die Rezeptabrechnung für Apotheken wird von standeseigenen Organisationen mit etwa 75 Prozent Marktanteil dominiert. 9

10 Wettbewerb sonstige Leistungserbringer* Aufstellung der Rezeptabrechner Marktbetrachtung Der Abrechnungsmarkt stellt sich in der Gesamtheit als sehr intransparent dar, sowohl in Bezug auf die zum Teil versteckten Kosten(bausteine) als auch in Bezug auf das Leistungsangebot. Statistiken RZH ist eines der wenigen Unternehmen, die statistische Auswertungen kostenpflichtig anbieten. Bei den meisten soweit ein Online-Portal vorhanden ist können Statistiken kostenlos erstellt oder abgerufen werden (außer im Bereich Transport/Krankenfahrten, hier gibt es lt. Aussagen der Wettbewerber kein Interesse an einem Portal). Standardleistungen Es gibt allgemeine Standards, die von fast allen Abrechnern über alle Zielgruppen erfüllt werden (freier Einreichungszeitraum, Angebot der Differenzbearbeitung, Statistiken, pers. Ansprechpartner, Kundenportal), allerdings sind die Standards nicht bei allen kostenfrei integriert. Software Bei Medifox steht der Vertrieb der eigenen Software im Mittelpunkt und setzt die Nutzung der Software zwingend voraus, die Abrechnung ist sekundär. Alle anderen Anbieter bieten eigene Softwarelösungen oder über Kooperationspartner, machen eine Zusammenarbeit aber nicht von der Nutzung der Software abhängig. Auszahlungstermine Bei den Auszahlungsterminen, die den Preis maßgeblich mitbestimmen, gibt es über alle Wettbewerber die größtmöglichen Unterschiede, die eine Vergleichbarkeit der Preise erschweren. Angefangen von 3 möglichen Auszahlungsterminen bis hin zu täglicher Auszahlung. Datenlieferungen Datenlieferungen über eigene Software oder Schnittstellen ermöglichen in vielen Fällen einer Reduzierung der Abrechnungskosten. Differenzbearbeitung Die Differenz-/Rückläuferbearbeitung ist entscheidendes Qualitätskriterium für die Beurteilung der Leistung. Hierzu machen die meisten Anbieter keine Aussagen. Eine niedrige Quote könnte als schlagkräftiges Marketing- und Vertriebskriterium genutzt werden. Vertrieb Die Vertriebsorientierung der Abrechner wird bei fast allen als äußerst gering bewertet. Lediglich opta data konnte durch einen qualifizierten Außendienst überzeugen, ebenso wie ZAD, die beide auf persönliche Angebotsübermittlung und Information Wert legten, um Themen der Zusammenarbeit zu erläutern (Vorgehen, Leistungen, Preise). * Sonstige LE umfasst: Hilfsmittel, Heilmittel, Pflege, Transport & Taxi. 10

11 Wettbewerb sonstige Leistungserbringer Entscheidungsgründe aus Kundensicht Kunden-Anforderungsprofil Der Abrechnungsmarkt stellt sich als sehr intransparent dar, da die tatsächlichen Gebühren nicht alleiniges Merkmal der Bewertung sind. Sie sind nicht 1:1 vergleichbar, da sich zum Teil verschiedene Leistungen hinter diesen Gebühren verbergen. Die Wahl des Kunden, welcher Abrechner (für den Kunden) der richtige ist, ist von verschiedenen Faktoren geprägt. Welche Leistungen möchte ich auslagern, welche selbst übernehmen? Welche Services benötige ich für mein Geschäftsfeld? Welche Zusatzinformationen sind mir wichtig? Preis In Abhängigkeit von für Kunden notwendiger Flexibilität in Bezug auf die Auszahlungsmodalitäten zu bewerten. In Abhängigkeit von inkludierten Leistungen zu sehen. Leistung Abrechnungsvorbereitung Abrechnungsdurchführung Abrechnungsauswertung Rückläuferservice (Quote?), Ausfallschutz Vertrieb Kompetenz der Vertriebsmitarbeiter in Bezug auf Gewinnung neuer Kunden (Vertriebsorientierung) Produkt-Marketing zur Vertriebsunterstützung 11

12 Wettbewerb sonstige Leistungserbringer Kunden wünschen überwiegend gutes Preis-/Leistungsverhältnis Gründe für die Wahl eines Rezeptabrechners 53% 14% 11% 9% 8% 6% Bestes Preis/Leistungs- Verhältnis Sonstige Gründe Bester Preis Bester Service Guter Support Schnelle Bearbeitung n=

13 Wettbewerb sonstige Leistungserbringer Opta data und RZH sind in allen Kundensegmenten aktiv Marktaktivitäten der Wettbewerber: Kundensegmente Unternehmen Hilfsmittel Heilmittel Pflege Transport sonstige opta data 3 Zielgruppen 1 Zielgruppe 1 Zielgruppe 2 Zielgruppen Optica Dr. Güldener 5 Zielgruppen 11 Zielgruppen 1 Zielgruppe Frühförderung etc. AvP 9 Zielgruppen 3 Zielgruppen 1 Zielgruppen Apotheken, Ärzte, Lohn & Gehalt RZH 14 Zielgruppen 9 Zielgruppen 3 Zielgruppen 3 Zielgruppen Hebammen etc. Kernbereich Aktiv Nicht Aktiv Quelle: S7 Recherche Opta data und die RZH sind beide jeweils in allen betrachteten Kundensegmenten aktiv. Optica und AvP rechnen ebenfalls in den Kundensegmenten Hilfsmittel, Heilmittel und Pflege ab, sind jedoch nicht in der Abrechnung von Transportunternehmen aktiv. Kernbereich der Abrechnungsaktivität stellt für opta data die Sanitätsfachhandels-Branche dar. RZH, AvP und Optica haben ihre Kernzielgruppe nicht im Bereich der Hilfsmittel. Besonders differenziert (viele unterschiedliche Zielgruppen) bearbeiten die RZH, AvP und Optica die Hilfsmittel-Kunden. 13

14 Wettbewerb sonstige Leistungserbringer Detailliertes Leistungsangebot Zielgruppe/Unternehmen AvP opta data Optica (Dr. Güldener) RZH (ARZ Haan) Apotheken x Ärzte x Ärztenetze Dentallabore Direktlieferanten Arznei- und Verbandmittel x Ergotherapie x x x Hebammen x Heilpraktiker x x Hörakustiker x x x Klinik-Ärzte Kurbetriebe x x Laborärzte Logopädie x x x Medizinische Badebetriebe /Masseure x x Medizinproduktehersteller x Medizintechnik x x Optiker x x x Orthopädietechniker x x Pflegedienste x x x x Pflegeeinrichtungen Physiotherapie x x x Podologie x x Psychotherapie Rehazentren x x Sanitätshäuser x x x x Tierärzte Transporte x x Zahnärzte Sonstige Blutplasmazentren etc. / Frühförderung etc. Zweithaarspezialist etc. Dargestellt sind die TOP 4 Rezeptabrechner für sonstiger Leistungserbringer. Bei den sonstigen Leistungserbringern handelt es sich um die Abrechnung von Hilfsmitteln, Heilmitteln und dem Transportwesen (z.b. Krankenfahrten) Die vier betrachteten Wettbewerber rechnen alle im Sanitätsfachhandelsmarkt (Hilfsmittel) ab. Im Heilmittelbereich gibt es einen besonders starken Wettbewerb bei der lukrativen Zielgruppe der Physiotherapeuten. Weitere attraktive Abrechnungskunden im Heilmittelmarkt sind die Ergotherapeuten und die Logopäden. 14

15 Wettbewerb sonstige Leistungserbringer Umsatz- und Rentabilitätsentwicklung der Top 3 Opta data Gruppe CAGR +8,95% 72,2 78,5 80,9 81,9 59,2 63,4 44,9 50,2 5,6 8,4 9,0 12,7 16,4 14,7 11,6 12, Umsatz in Mio. Jahresüberschuss in Mio. Umsatzrentabilität* 20% 23% 17% 19% 12% 15% 14% 16% * Umsatzrentabilität = Jahresüberschuss nach Steuern / Umsatz Optica Abrechnungszentrum Dr. Güldener CAGR +5,31% 26,8 27,1 30,4 32,8 34,6 37,5 36,3 38,5 5,0 4,2 5,8 7,0 9,5 10,5 10,7 11, Provisionserträge in Mio. Jahresüberschuss in Mio. Umsatzrentabilität 27% 28% 29% 30% 19% 19% 21% 15% AvP Service AG CAGR +5,79% 5,4 5,5 5,7 6,1 6,1 6,7 7,3 8,0 0,6 0,4 1,4 1,1 1,7 1,5 0,6 1, * 2011* 2012* Umsatz in Mio. Jahresüberschuss in Mio. Umsatzrentabilität * Eigene Umsatzberechnung von S7 25% 27% 22% 19% 17% 11% 7% 8% * 2011* 2012* Quelle: Analyse Geschäftsberichte der Unternehmen Die opta data Gruppe ist der Wettbewerber mit dem größten Umsatzvolumen. In 2012 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von 81,9 Mio. bei einem Abrechnungsvolumen von 4,7 Mrd. Euro. Das Unternehmen ist zudem der wachstumsstärkste Marktteilnehmer mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von ca. 9% (Abrechnungsvolumen: CAGR: 7,2%) Optica (als Teil der Dr. Güldener Gruppe mit einem Umsatz von ca. 120 Mio. und einem Abrechnungsvolumen von über 4 Mrd. ) ist der rentabelste Wettbewerber mit einer Umsatzrentabilität von 30% in Die Umsatzrentabilität wurde seit 2005 in jedem Jahr gesteigert. AvP Service AG ist der kleinste Top-3-Wettbewerber für sonstige Leistungserbringer mit einem von S7 geschätzten Umsatz im Jahr 2012 von 8 Mio. Euro. Die Umsatzrentabilität ist schwankend und liegt aktuell bei 17%. In den vergangenen 7 Jahren konnte AvP seinen Umsatz um knapp 6% pro Jahr steigern. Den Gewinn konnte AvP seitdem um 32% steigern, was knapp über den Wettbewerbern liegt. 15

16 Wettbewerb sonstige Leistungserbringer Opta Data top, gefolgt von RZH, AZH und Optica Frage 1a: Welche Abrechnungsdienstleister sind Ihnen bekannt? Frage 1b: Welche Abrechnungsdienstleister sind Ihnen bekannt? Bekanntheitsgrad (ungestützt) Bekanntheitsgrad (gestützt) Andere Opta Data 20,7% 20,7% Trotz Nennung kein weiterer bekannt 37,8% Keine AZH 16,3% 20,5% Opta Data 35,8% Optica (Dr. Güldener) RZH 9,8% 11,6% RZH 24,5% DMRZ ZAD DZH AS Bremen Severins ARNI 1,1% 1,1% 1,1% 0,4% 0,2% 4,7% Lesebeispiel: 9,8 % der Befragten kannten die RZH aus dem Kopf AZH Optica (Dr. Güldener) DMRZ 8,3% 14,6% 16,7% Lesebeispiel: 24,5 % der Befragten kannten die RZH nach Nennung ADH 0,2% AS Bremen 3,8% FairPrax 0,0% n=449 Den Befragten wurden nur die Abrechnungsdienstleister genannt, die ihnen nicht aus dem Kopf einfielen. n=444 16

17 Wettbewerb sonstige Leistungserbringer Potenzial bei Rettungs-, Pflegediensten und Taxi-Transporten Frage 2: Nutzen Sie derzeit einen Dienstleister für Ihre Abrechnungen mit Krankenkassen? Aktuelle Marktauslastung nach Zielgruppe Frage 3: Welchen Abrechnungsdienstleister nutzen sie? Marktanteile des Markführers je Zielgruppe n= 16 Sanitätsfachhändler 88% Sonstige Leistungserbringer 29% n= 13 n= 42 Podologen 83% Sanitätsfachhändler 64% n= 14 n= 105 Physiotherapeuten usw. 83% Rettungsdienste 75% n= 4 n= 11 Ergotherapeuten 82% Orthopädieschuhtechniker 50% n= 6 n= 12 Logopäden 75% Taxi-Transporte 45% n= 33 n= 21 Sonstige Leistungserbringer 62% Ergotherapeuten 33% n= 9 n= 10 Orthopädieschuhtechniker 60% Logopäden 33% n= 9 n= 78 Taxi-Transporte 42% Podologen 31% n= 35 n= 112 n= 21 Ambulante Pflegedienste Rettungsdienste 14% 34% Physiotherapeuten usw. Ambulante Pflegedienste 43% 41% n= 86 n= 41 Marktführer 17

18 Wettbewerb sonstige Leistungserbringer Opta Data dominiert auf 7 von 10 Märkten Zu Frage 3: Welchen Abrechnungsdienstleister nutzen sie? Zielgruppe Rang 1 MA Rang 2 MA Rang 3 MA Ambulante Pflegedienste Opta Data 41% BFS 7% AS Bremen 5% Physiotherapeuten, Krankengymnastik, Masseure AZH 43% Optica 24% RZH, Opta Data 8% Podologen Schweriner Apothekenabrechnungszentrum 31% RZH 29% AZH 23% Logopäden Opta Data 33% Optica 22% AS Bremen, ARNI 11% Ergotherapeuten Optica 33% AZH, AS Bremen, ARNI 22% Alle Anderen 0% Taxi-Transporte DMRZ 45% RZH 6% ZAD, Severins, Opta Data 3% Orthopädieschuhtechniker Opta Data 50% AZH 33% Optica 17% Rettungsdienste Opta Data 75% RZH 25% Alle Anderen 0% Sanitätsfachhändler Opta Data 64% Optica 14% RZH, AHZ, DZH 7% Sonstige Leistungserbringer Opta Data 29% RZH 14% Optica, DZH 5% 18

19 Marktüberblick Wettbewerb Marktausblick 19

20 Marktausblick Markteintritt neuer Wettbewerber Wird es neue Marktteilnehmer geben? Einflussfaktoren auf den Abrechnungsmarkt Branchennahe Unternehmen Einstieg Finanzinvestoren Regulatorische Anforderungen BaFin Rezeptkompetenz Hoher Einfluss Niedriger Einfluss Branchennahe Unternehmen: Einen Einstieg in den Abrechnungsmarkt könnte durch branchennahe Unternehmen geschehen. Das Softwarehaus Medifox (vor allem für Pflegedienste und Pflegeheime) hat gemeinsam mit der Bank für Sozialwirtschaft die BFS Abrechnungs GmbH (MediFox Finance) in Hildesheim gegründet. Die BFS Abrechnungs GmbH (31 Mitarbeiter) zeichnet sich als Produktspezialist durch ihre Fokussierung auf ambulante Pflegedienste aus. Hier ist sie zweitgrößter Anbieter am Markt. Ein weiteres Beispiel einer Softwarefirma ist das Deutsche Medizinrechenzentrum (DMRZ), welches eine Plattform zur Verfügung stellt, um direkt über das Internet mit allen Kostenträgern abzurechnen. Einstieg Finanzinvestoren: Die führenden Rezeptabrechner im Hilfsmittelmarkt sind nicht in Besitz von Finanzinvestoren. Ein Einstieg scheitert derzeit noch an der fehlenden Verkaufsbereitschaft etablierter Abrechner. Ein Einstieg von Finanzinvestoren in den Abrechnungsmarkt wie im Ausland üblich ist wahrscheinlich. Regulatorische Anforderungen BaFin: Die hohen regulatorischen und kostenintensiven Anforderungen der BaFin können als Markteintrittshürde betrachtet werden. Für Marktteilnehmer stellt dies oft einen wachstumshemmenden Faktor dar. Ferner benötigen neue Marktteilnehmer zunächst eine Inkassozulassung. Rezeptkompetenz : Finanzdienstleister könnten zwar die Vorfinanzierung und den Forderungseinzug (offenes Factoring) übernehmen, haben allerdings nicht die Kompetenz, Rezepte qualifiziert zu erfassen und abzurechnen. 20

21 Marktausblick Positive Stimmung überwiegt in den Abrechnungssegmenten Frage 14: Wie wird sich ihrer Einschätzung nach der Markt Ihrer Zielgruppe in den nächsten 5 Jahren entwickeln? Markt stagniert Erwartete Marktentwicklung der nächsten 5 Jahre n= 25 n= 20 n= 20 n= 11 n= 91 n= 16 n= 10 n= 10 n= 89 n= 66 Nachfrage sinkt Konkurrenzdruck steigt 100% 100% 15% 9% 6% 18% 9% 13% 85% 82% 82% 81% 30% 10% 40% 10% 19% 23% 35% 47% 60% 50% 46% 30% Nachfrage steigt Markt wächst Antworten in Kategorien zusammengefasst Positiv Negativ Neutral 21

22 Kontakt Frank Altmeyer Tel +49 (0) Christoph Henke Tel +49 (0) Summary Seven Healthcare Consulting GmbH Mendelstraße 11, Münster, Germany Tel +49 (0) Fax +49 (0) Amtsgericht Münster, HRB 14221

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