Apps & Mobile Services Tipps für Unternehmen. Raphael Schulna Darmstadt 2013

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1 Apps & Mobile Services Tipps für Unternehmen. Raphael Schulna Darmstadt 2013

2 Das Unternehmen adesso mobile solutions GmbH, Dortmund, > 70 MA Tochterunternehmen der adesso AG, Dortmund, > MA führender Anbieter in den Bereichen mobiles Internet, mobile Applikationen und Mobile Marketing Portfolio: Beratung & Konzeption Design & Entwicklung Betrieb & Support Kunden (auszugsweise): BASF, Daimler, Evonik, Juwelier CHRIST, Parfümerie Pieper, PAYBACK, ZEIT Online,...

3 Zahlen

4 Zahlen 21,30 Millionen Personen ab 14 Jahren haben innerhalb des 30-tägigen Erhebungszeitraumes auf mindestens eine mobile-enabled Website oder eine mobile App zugegriffen. Sie bilden die Unique Mobile User (UMU) und machen 30,3% der deutschsprachigen Wohnbevölkerung ab 14 Jahren aus. Unique Mobile User und Apps User letzte 30 Tage: Gesamtbevölkerung: 70,21 Mio.** Handynutzer: 60,97 Mio.** 21,30 Mio.* *) Quelle: AGOF mobile facts 2012-II, Basis: Fälle (Unique Mobile User), **) Quelle: AGOF internet facts , Basis: Fälle (deutschsprachige Wohnbevölkerung in Deutschland ab 14 Jahren )

5 Zahlen Dynamisches Wachstum der Nutzungszahlen im mobilen Web Unique Mobile User (in Mio.) 16,95 19,18 21,30 10, I 2012-II Basis: Fälle, deutschsprachige Unique Mobile User in Deutschland ab 14 Jahren Quelle: AGOF mobile facts 2012-II

6 1) Warum sollen wir Mobile Services anbieten? Die Entwicklung Mobile Services sollte eine strategische Entscheidung vorausgehen und nicht dem Herdentrieb geschuldet sein?" Mobile Services sollten in die Prozesse und Strukturen des Unternehmens integriert werden und nicht den Status eines Satelliten bekommen." Die ersten mobilen Projekte dienen dazu, innerhalb eines Unternehmens Verantwortlichkeiten zu klären und Erfahrungen zu sammeln." Auswirkungen auf Prozesse, Kommunikation, Image,... sollten bedacht werden.

7 1) Warum sollen wir Mobile Services anbieten? Die Entwicklung Mobile Services sollte eine strategische Entscheidung vorausgehen und nicht dem Herdentrieb geschuldet sein?" Mobile Services sollten in die Prozesse und Strukturen des Unternehmens integriert werden und nicht den Status eines Satelliten bekommen." Die ersten mobilen Projekte dienen dazu, innerhalb eines Unternehmens Verantwortlichkeiten zu klären und Erfahrungen zu sammeln." Auswirkungen auf Prozesse, Kommunikation, Image,... sollten bedacht werden. Integrieren Sie Mobile Services in Ihre Unternehmensstrategie

8 2) Wie sollen wir starten (wenig vs. viele Funktionen)? Zuerst Zielgruppen und dann relevante Mehrwerte für diese Zielgruppen definieren." Der Start mit einem kleinen, überschaubaren Projekt ermöglicht Lernphasen ohne größeren Ressourcenverlust." Erfolgreiche Mobile Services haben immer einen dauerhaften Mehrwert für den Nutzer." Ein iteratives Vorgehen ermöglicht es, Erkenntnisse in die nächsten Entwicklungsstufen einfließen zu lassen.

9 2) Wie sollen wir starten (wenig vs. viele Funktionen)? Zuerst Zielgruppen und dann relevante Mehrwerte für diese Zielgruppen definieren." Der Start mit einem kleinen, überschaubaren Projekt ermöglicht Lernphasen ohne größeren Ressourcenverlust." Erfolgreiche Mobile Services haben immer einen dauerhaften Mehrwert für den Nutzer." Ein iteratives Vorgehen ermöglicht es, Erkenntnisse in die nächsten Entwicklungsstufen einfließen zu lassen. Start simple and smart

10 3) Sollen wir ein Mobilportal oder eine App entwickeln? Nach 50 Milliarden Downloads hören die Nutzer nicht plötzlich auf Apps zu nutzen." Die Entscheidung hängt von den Zielgruppen ab. Apps bedienen spezifische Geräte/Plattformen, Mobilportale sind grundsätzlich geräte-/ plattformunabhängig." Die Definition der Funktionen kann diese Frage eindeutig entscheiden. Ein Fotoupload via iphone ist komfortabel zum Beispiel nur mittels App realisierbar." Mobilportale und Apps haben Vor- und Nachteile. Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage.

11 3) Sollen wir ein Mobilportal oder eine App entwickeln? Nach 50 Milliarden Downloads hören die Nutzer nicht plötzlich auf Apps zu nutzen." Die Entscheidung hängt von den Zielgruppen ab. Apps bedienen spezifische Geräte/Plattformen, Mobilportale sind grundsätzlich geräte-/ plattformunabhängig." Die Definition der Funktionen kann diese Frage eindeutig entscheiden. Ein Fotoupload via iphone ist komfortabel zum Beispiel nur mittels App realisierbar." Mobilportale und Apps haben Vor- und Nachteile. Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage. Bewerten Sie ganzheitlich und emotional neutral.

12 4) Sollen wir eine Hybrid- oder eine Native-App entwickeln? Hybrid bedeutet NICHT zwangsläufig, dass die App günstiger/einfacher zu entwickeln ist, die App einfacher auf andere Plattformen portiert werden kann, die App erfolgreicher ist." Die Funktionen und das gewünschte User Interface sind entscheidend." Dynamische Views lassen sich in der Regel besser durch Web-Views realisieren." Native-Apps haben in der Regel eine besser Nutzerakzeptanz.

13 4) Sollen wir eine Hybrid- oder eine Native-App entwickeln? Hybrid bedeutet NICHT zwangsläufig, dass die App günstiger/einfacher zu entwickeln ist, die App einfacher auf andere Plattformen portiert werden kann, die App erfolgreicher ist." Die Funktionen und das gewünschte User Interface sind entscheidend." Dynamische Views lassen sich in der Regel besser durch Web-Views realisieren." Native-Apps haben in der Regel eine besser Nutzerakzeptanz. Denken Sie über zuerst über Mehrwerte und dann erst über die technische Umsetzung nach.

14 5) Welche Plattformen/Endgeräte müssen wir bedienen? Die Zielgruppe definiert die Plattformen/Endgeräte." Internationalisierung: Es gilt länderspezifische Rahmenbedingungen zu beachten. ios hat in Indien z.b. keine Marktrelevanz." Statistische Zahlen sorgfältig prüfen. " Eine mobile Strategie sollte flexibel auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren können. Technologische Einbahnstraßen gilt es zu vermeiden.

15 5) Welche Plattformen/Endgeräte müssen wir bedienen? Die Zielgruppe definiert die Plattformen/Endgeräte." Internationalisierung: Es gilt länderspezifische Rahmenbedingungen zu beachten. ios hat in Indien z.b. keine Marktrelevanz." Statistische Zahlen sorgfältig prüfen. " Eine mobile Strategie sollte flexibel auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren können. Technologische Einbahnstraßen gilt es zu vermeiden. Entwickeln Sie nicht für die bekanntesten, sondern für die von Ihrer Zielgruppe genutzten Endgeräte.

16 6) Benötigen wir überhaupt noch speziell mobiloptimierte Webseiten? Es gibt doch HTML 5 und Responsive Design! Die Umsetzung von Mobile Services muss in der Regel innerhalb bestehender Rahmenbedingungen (CMS, Webseiten, Anwendungen, CD-Guidelines) erfolgen." RWD löst nicht alle Probleme sondern wirft auch neue Fragen auf (Kompatibilität, Datenmenge, Konzeption, Abhängigkeiten,...)." Die mobile Anwendungssituation wird nicht durch die Bildschirmauflösung des Endgerätes definiert. (Smartphones werden auch auf der Couch zum Surfen im Web genutzt)" Eine mobile Strategie sollte mehr umfassen als nur Webseiten auf einem kleinen Display darzustellen.

17 6) Benötigen wir überhaupt noch speziell mobiloptimierte Webseiten? Es gibt doch HTML 5 und Responsive Design! Die Umsetzung von Mobile Services muss in der Regel innerhalb bestehender Rahmenbedingungen (CMS, Webseiten, Anwendungen, CD-Guidelines) erfolgen." RWD löst nicht alle Probleme sondern wirft auch neue Fragen auf (Kompatibilität, Datenmenge, Konzeption, Abhängigkeiten,...)." Die mobile Anwendungssituation wird nicht durch die Bildschirmauflösung des Endgerätes definiert. (Smartphones werden auch auf der Couch zum Surfen im Web genutzt)" Eine mobile Strategie sollte mehr umfassen als nur Webseiten auf einem kleinen Display darzustellen. Responsive Design ist nicht DIE Mobilstrategie, sondern lediglich ein Teil davon.

18 7) Werden Ressourcen aus unserer IT benötigt? Die Umsetzung von Mobile Services kann je nach Projekt vom kompetenten Dienstleister oftmals ohne IT-Ressourcen vom Kunden erfolgen." Entsprechende Multi-Channel Lösungen (wie z.b. in MOTION) können bereits bestehende Datenschnittstellen (Webseiten, Webservices) nutzen." Der Mehrwert mobiler Services ergibt sich u.u. erst durch die Anbindung an das interne Backend. Dann muss die interne IT involviert werden." Die Erstellung einer App ist ein richtiges Softwareentwicklungsprojekt, auch wenn es nur für mobile Endgeräte realisiert wird!

19 7) Werden Ressourcen aus unserer IT benötigt? Die Umsetzung von Mobile Services kann je nach Projekt vom kompetenten Dienstleister oftmals ohne IT-Ressourcen vom Kunden erfolgen." Entsprechende Multi-Channel Lösungen (wie z.b. in MOTION) können bereits bestehende Datenschnittstellen (Webseiten, Webservices) nutzen." Der Mehrwert mobiler Services ergibt sich u.u. erst durch die Anbindung an das interne Backend. Dann muss die interne IT involviert werden." Die Erstellung einer App ist ein richtiges Softwareentwicklungsprojekt, auch wenn es nur für mobile Endgeräte realisiert wird! Derzeit können die meisten Mobile-Projekte ohne Kunden IT-Ressourcen umgesetzt werden.

20 8) Welche Projektrisiken gibt es? Die Risiken innerhalb eines Mobilportal-Projektes sind zu vernachlässigen. Die Entwicklung einer App ohne finalisiertes Feinkonzept birgt Risiken in der Umsetzung hinsichtlich Budget und Zeitplanung durch: zusätzliche Anforderungen von Kollegen/Management/Abteilungen langwierige interne Abstimmungsprozesse über Layout, Design und Funktionen benötigte Zulieferung seitens eigener IT Die App kann im Reviewprozeß von Apple abgelehnt werden. Rahmenbedingungen können sich im Projektverlauf ändern.

21 8) Welche Projektrisiken gibt es? Die Risiken innerhalb eines Mobilportal-Projektes sind zu vernachlässigen. Die Entwicklung einer App ohne finalisiertes Feinkonzept birgt Risiken in der Umsetzung hinsichtlich Budget und Zeitplanung durch: zusätzliche Anforderungen von Kollegen/Management/Abteilungen langwierige interne Abstimmungsprozesse über Layout, Design und Funktionen benötigte Zulieferung seitens eigener IT Die App kann im Reviewprozeß von Apple abgelehnt werden. Rahmenbedingungen können sich im Projektverlauf ändern. Verringern Sie signifikant die Projektrisiken durch ein detailliertes, abgestimmtes Feinkonzept.

22 9) Welche Erfolgsfaktoren gibt es für Mobilportale/Apps? Durch die Analyse der Zielgruppenbedürfnisse können Mehrwerte definiert werden. Mobile Services sind dann erfolgreich, wenn Sie dem Nutzer abhängig von seiner aktuellen Anwendungssituation Mehrwerte bieten. Smartphone Apps sind erfolgreich durch: Möglichkeiten der Individualisierung Komprimierung der Inhalte auf die wesentlichen Informationen die gezielte Einbindung von Gerätefunktionen Offline-Funktionalität Die sinnvolle Einbindung in die Prozesse und den Kommunikationsmix des Unternehmens steigert die Attraktivität mobiler Services.

23 9) Welche Erfolgsfaktoren gibt es für Mobilportale/Apps? Durch die Analyse der Zielgruppenbedürfnisse können Mehrwerte definiert werden. Mobile Services sind dann erfolgreich, wenn Sie dem Nutzer abhängig von seiner aktuellen Anwendungssituation Mehrwerte bieten. Smartphone Apps sind erfolgreich durch: Möglichkeiten der Individualisierung Komprimierung der Inhalte auf die wesentlichen Informationen die gezielte Einbindung von Gerätefunktionen Offline-Funktionalität Die sinnvolle Einbindung in die Prozesse und den Kommunikationsmix des Unternehmens steigert die Attraktivität mobiler Services. Definieren Sie zu Beginn, wann Ihre mobilen Services erfolgreich sind und wie Sie dies messen wollen.

24 10) Was kostet eine App/ein Mobilportal? Ohne Feinkonzept ist keine seriöse Aufwandskalkulation möglich." Ohne Feinkonzept ist kein seriöser Anbietervergleich möglich." Neben den initialen Entwicklungskosten entstehen immer Folgekosten für Hosting&Betrieb, Wartung&Pflege, neue Releases, Support, etc." Neben den Kosten für externe Dienstleistungen sollten auch die internen Kosten für mögliche interne Entwicklungsaufwände, Konzeption, Projektsteuerung, Abstimmung, Testing,etc. und laufende Kosten für Lizenzen, Hosting&Betrieb, Pflege, Weiterentwicklung, etc. betrachtet werden.

25 10) Was kostet eine App/ein Mobilportal? Ohne Feinkonzept ist keine seriöse Aufwandskalkulation möglich." Ohne Feinkonzept ist kein seriöser Anbietervergleich möglich." Neben den initialen Entwicklungskosten entstehen immer Folgekosten für Hosting&Betrieb, Wartung&Pflege, neue Releases, Support, etc." Neben den Kosten für externe Dienstleistungen sollten auch die internen Kosten für mögliche interne Entwicklungsaufwände, Konzeption, Projektsteuerung, Abstimmung, Testing,etc. und laufende Kosten für Lizenzen, Hosting&Betrieb, Pflege, Weiterentwicklung, etc. betrachtet werden. Detaillierte Anforderungen führen zu einer detaillierten Preisauskunft.

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